[0001] Die Erfindung betrifft ein Bekleidungsstück,
- mit einem Schulterteil, der einen Halsausschnitt aufweist,
- mit einem mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
verlaufenden Umlegekragen, der einen mit dem Schulterteil verbundenen Kragensteg und
einen über den Kragensteg geklappten Oberkragen aufweist sowie
- mit einem an dem Bekleidungsstück lösbar angebrachten Kragenetikett, das sich mit
einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und einen Stegteil sowie einen in der Etiketten-Längsrichtung
auf den Stegteil folgenden Oberkragenteil umfasst, wobei das Kragenetikett mit dem
Stegteil an einer dem Träger des Bekleidungsstücks zugeordneten Innenseite des Kragenstegs
und mit dem Oberkragenteil an einer von dem Träger des Bekleidungsstücks abgewandten
Außenseite des Oberkragens angeordnet ist.
[0002] Die Erfindung betrifft außerdem ein Kragenetikett der vorgenannten Art sowie ein
Verfahren zum Anbringen eines derartigen Kragenetiketts an einem Bekleidungsstück.
[0003] Bei der Präsentation zu Verkaufszwecken sind Bekleidungsstücke mit Ausstattungen
versehen, die eine optisch ansprechende Erscheinung des angebotenen Produkts bewirken
und/oder den Kaufinteressenten Produktinformationen vermitteln. Beispielsweise sind
an Hemden, die in Verkaufsräumen präsentiert werden, sind zu dem genannten Zweck Kragenetiketten
angebracht, auf denen die Konfektionsgröße und/oder die Passform des betreffenden
Hemds angegeben ist. Bekanntermaßen sind die Kragenetiketten dabei an einem vielfach
aus Kunststoff bestehenden Stützstreifen fixiert. Der Stützstreifen soll für eine
Formstabilität des Hemdkragens sorgen und ist an dem zusammengelegten Hemd an der
Innenseite des Kragenstegs in den geschlossenen Hemdkragen unter Vorspannung eingelegt.
Vor dem erstmaligen Tragen des Hemds wird das Kragenetikett gemeinsam mit dem Stützstreifen
von dem Hemd entfernt. Ebenso wie das Kragenetikett muss der Stützstreifen als Abfall
entsorgt werden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Abfallvermeidung.
[0005] Erfindungsgemäß gelöst wird diese Aufgabe durch das Bekleidungsstück gemäß Patentanspruch
1, durch das Kragenetikett gemäß Patentanspruch 13 und durch das Verfahren gemäß Patentanspruch
14 zum lösbaren Anbringen eines Kragenetiketts an einem Bekleidungsstück.
[0006] Im Falle der Erfindung erfolgt die lösbare Befestigung des Kragenetiketts an dem
betreffenden Bekleidungsstück mittels eines dauerhaft mit dem Bekleidungsstück verbundenen
bekleidungsstückseitigen Verbindungselements, das als solches beim Tragen des Bekleidungsstücks
an diesem verbleibt und folglich vor dem erstmaligen Tragen des Bekleidungsstücks
nicht als Abfall anfällt. Zur lösbaren Verbindung des Kragenetiketts mit dem Bekleidungsstück
dient ein etikettenseitiges Verbindungselement, das an dem Kragenetikett, vorzugsweise
an dessen Stegteil, vorgesehen ist und das zur Herstellung der lösbaren Verbindung
zwischen dem Kragenetikett und dem Bekleidungsstück mit dem bekleidungsstückseitigen
Verbindungselement zusammenwirkt.
[0007] Besondere Ausführungsarten der Erfindung gemäß den unabhängigen Patentansprüchen
1, 13 und 14 ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen 2 bis 12.
[0008] Zur Gewährleistung einer guten Zugänglichkeit für das etikettenseitige Verbindungselement
ist das bekleidungsstückseitige Verbindungselement an dem Kragensteg selbst oder zumindest
in dessen unmittelbarer Nähe angeordnet. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung
ist das bekleidungsseitige Verbindungselement an einer Nahtstelle zwischen dem Schulterteil
des Bekleidungsstücks und dem Kragensteg dauerhaft mit dem Bekleidungsstück verbunden,
vorzugsweise dauerhaft mit dem Bekleidungsstück vernäht. Der Stegteil des Kragenetiketts
ist mit dem etikettenseitigen Verbindungselement versehen (Patentanspruch 2). Bei
dem Schulterteil handelt es sich um denjenigen Teil des Bekleidungsstücks, welcher
die Schulter des Trägers oder der Trägerin bekleidet. Der Schulterteil kann als separate
Schulterpasse realisiert sein aber auch unmittelbar von dem Rücken- und/oder dem Vorderteil
des Bekleidungsstücks ausgebildet werden.
[0009] Eine besonders handhabungsfreundliche und mit geringem Materialaufwand realisierbare
Möglichkeit zum lösbaren Anbringen eines Kragenetiketts an einem Bekleidungsstück
ist Gegenstand von Patentanspruch 3. Das etikettenseitige Verbindungselement ist als
Durchtrittsöffnung unmittelbar in das Kragenetikett integriert. Die bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe wird durch die etikettenseitige Durchtrittsöffnung hindurchgeführt.
Durch Einschieben eines Verriegelungselements in das Schlaufenauge der Verbindungsschlaufe
an der von der Verbindung der Verbindungsschlaufe mit dem Bekleidungsstück abliegenden
Seite des Kragenetiketts wird die lösbare Verbindung zwischen dem Kragenetikett und
dem Bekleidungsstück hergestellt. Zum Lösen der Verbindung kann das Verriegelungselement
aus dem Schlaufenauge entnommen werden. Alternativ ist ein Lösen der Verbindung zwischen
dem Kragenetikett und dem Bekleidungsstück durch Zerstören des Verriegelungselements
und/oder des Kragenetiketts denkbar.
[0010] Damit das Erscheinungsbild des mit dem Kragenetikett versehenen Bekleidungsstücks
durch das Verrieglungselement nicht beeinträchtigt wird und/oder zur Sicherung der
Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück und dem Kragenetikett gegen ein unbeabsichtigtes
Lösen ist das Verriegelungselement in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung an der
zu dem Kragensteg hin weisenden Seite des Kragenetiketts angeordnet (Patentanspruch
4).
[0011] Als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement, gegebenenfalls als bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe, ist im Falle der Erfindungsvariante gemäß Patentanspruch 5 ein
mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes und mit einer Beschriftung versehenes
Innenetikett vorgesehen. In diesem Fall kann zur lösbaren Anbringung des Kragenetiketts
eine auch anderweitig genutzte und folglich ohnehin vorhandene Ausstattung des Bekleidungsstücks
genutzt werden.
[0012] Als beschriftetes Innenetikett mit zusätzlicher Verbindungsfunktion kommt erfindungsgemäß
insbesondere ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Größenetikett oder
ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Passformetikett oder ein mit dem
Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Namensetikett oder ein mit dem Bekleidungsstück
dauerhaft verbundenes Pflegeanleitungsetikett in Frage (Patentanspruch 6).
[0013] Zur Sicherung der Position des an dem Bekleidungsstück lösbar angebrachten Kragenetiketts
dient in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein Einschlagteil des Kragenetiketts,
das an dem Kragenetikett an der von dem Stegteil abliegenden Seite des Oberkragenteils
angeordnet ist und das an dem Kragen vor oder vorzugsweise nach der Herstellung der
lösbaren Verbindung des Kragenetiketts mit dem bekleidungsstückseitigen Verbindungselement
unter den Oberkragen eingeschlagen wird (Patentanspruch 7).
[0014] Im Interesse einer guten Handhabbarkeit des Kragenetiketts bei dessen Anbringung
an dem Bekleidungsstück und auch im Interesse einer optisch ansprechenden engen Anlage
des Kragenetiketts an dem Kragensteg und dem Oberkragen des Umlegekragens ist ausweislich
Patentanspruch 8 zwischen dem Stegteil und dem Oberkragenteil und gegebenenfalls auch
zwischen dem Oberkragenteil und dem Einschlagteil des Kragenetiketts eine Sollknickstelle
vorgesehen mit einer Knicklinie, die in der Etiketten-Querrichtung verläuft.
[0015] Die Erfindungsvarianten gemäß den Patentansprüchen 9 und 10 zeichnen sich durch eine
recyclingfähige Ausführung des Kragenetiketts und/oder des Verriegelungselements zur
lösbaren Verbindung des Kragenetiketts mit dem Bekleidungsstück aus.
[0016] Als Kragenetikett bevorzugt wird erfindungsgemäß ein Kragenetikett, auf welchem die
Konfektionsgröße und/oder die Passform des mit dem Kragenetikett versehenen Bekleidungsstücks
angegeben ist (Patentanspruch 11).
[0017] Von besonderer Bedeutung ist erfindungsgemäß das lösbare Anbringen eines Kragenetiketts
an einem Herrenhemd oder an einer Damenbluse (Patentanspruch 12).
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung anhand beispielhafter schematischer Darstellungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1a
- ein Herrenhemd mit einem daran lösbar angebrachten Kragenetikett,
- Figur 1b
- das Herrenhemd gemäß Figur 1a in der Ansicht in Richtung des Pfeils A in Figur 1a,
- Figur 2
- das Kragenetikett der Figuren 1a und 1b und
- Figuren 3a bis 3f
- Darstellungen zur Veranschaulichung des Verfahrens zum lös-baren Anbringen eines Kragenetiketts
der in Figur 2 dargestellten Art an einem Herrenhemd.
[0019] Gemäß den Figuren 1a, 1b weist ein Bekleidungsstück in Form eines (Herren-) Hemds
1 einen Schulterteil 2 mit einem Halsausschnitt sowie einen als Umlegekragen ausgebildeten
Kragen 3 auf. Der Kragen 3 verläuft mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts
des Schulterteils 2. Ein Kragensteg 4 des Kragens 3 ist unter anderem mit dem Schulterteil
2 vernäht. Ein Oberkragen 5 ist über den Kragensteg 4 des Kragens 3 geklappt.
[0020] An dem Hemd 1 ist ein Kragenetikett 6 lösbar angebracht. Das Kragenetikett 6 verläuft
mit einer Etiketten-Längsrichtung senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung und übergreift
den Kragen 3 an dem Kragensteg 4 und an dem Oberkragen 5. Das Kragenetikett 6 dient
als Größenetikett ausgebildet und ist dementsprechend mit der Konfektionsgröße des
Hemds 1 bedruckt. An der von dem Betrachter von Figur 1 abliegenden und in Figur 1b
in der Draufsicht dargestellten Rückseite des Kragens 3 ist das Kragenetikett 6 unter
dem Oberkragen 5 eingeschlagen.
[0021] In Figur 2 ist das Kragenetikett 6 im Ausgangszustand vor dem Anbringen an dem Hemd
1 gezeigt. Demnach umfasst das Kragenetikett 6 einen dem Kragensteg 4 des Kragens
3 zugeordneten Stegteil 7, einen dem Oberkragen 5 zugeordneten Oberkragenteil 8 sowie
einen Einschlagteil 9, der an dem Hemd 1 unter den Oberkragen 5 eingeschlagen ist.
Zwischen dem Stegteil 7 und dem Oberkragenteil 8 und zwischen dem Oberkragenteil 8
und dem Einschlagteil 9 weist das Kragenetikett 6 jeweils eine Sollknickstelle 10
auf. Knicklinien 11 der Sollknickstellen 10 verlaufen in einer Etiketten-Querrichtung.
[0022] Zum lösbaren Anbringen des Kragenetiketts 6 an dem Hemd 1 ist der Stegteil 7 des
Kragenetiketts 6 mit einer schlitzartigen Durchtrittsöffnung 12 versehen. Die Durchtrittsöffnung
12 an dem Stegteil 7 bildet ein etikettenseitiges Verbindungselement und dient als
solches im Zusammenspiel mit einem als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement
vorgesehenen Innenetikett 13 (Figur 1a) zur Herstellung einer lösbaren Verbindung
zwischen dem Hemd 1 und dem Kragenetikett 6.
[0023] Während das Kragenetikett 6 aus Karton gefertigt ist, besteht das Innenetikett 13
aus textilem Material. In dem dargestellten Beispielsfall dient auch das Innenetikett
13 als Größenetikett. Die in das Innenetikett 13 zu diesem Zweck eingewebte Konfektionsgröße
des Hemds 1 ist in den Zeichnungen der Einfachheit halber nicht dargestellt.
[0024] Das Innenetikett 13 ist schlaufenartig ausgebildet. Mit dem Hemd 1 ist das Innenetikett
13 dauerhaft verbunden. Im Einzelnen ist das Innenetikett 13 an den Schlaufenenden
unter Ausbildung eines Schlaufenauges mit dem Schulterteil 2 und dem Kragensteg 4
an deren Nahtstelle vernäht.
[0025] Die Verfahrensweise zum lösbaren Anbringen des Kragenetiketts 6 an dem Hemd 1 ist
in den Figuren 3a bis 3f veranschaulicht. In den Figuren 3a bis 3f erscheint auf dem
Kragenetikett 6 die in den Figuren 1a und 1b erkennbare Konfektionsgröße der Einfachheit
halber nicht.
[0026] In der linken Teildarstellung von Figur 3a ist das Kragenetikett 6 in seinem ebenen
Ausgangszustand in der Ansicht auf die nicht bedruckte Etikettenrückseite gezeigt.
[0027] Zur Vorbereitung für das Anbringen an dem Hemd 1 wird das Kragenetikett 6 ausgehend
von seinem Ausgangszustand vorgefaltet. Zu diesem Zweck werden der Stegteil 7 und
der Einschlagteil 9 des Kragenetiketts 6 an den Sollknickstellen 10 zu der gleichen
Seite des Oberkragenteils 8 hin umgeschlagen. Das Kragenetikett 6 besitzt nun die
in der rechten Teildarstellung von Figur 3a gezeigte vorläufige Form. Auf der dem
Betrachter von Figur 3b zugewandten Vorderseite des Stegteils 7 ist die der Einfachheit
halber nicht gezeigte Konfektionsgröße des Hemds 1 aufgedruckt.
[0028] Nach dem Vorfalten wird das Kragenetikett 6 ausgebreitet und in dem ausgebreiteten
Zustand wie in Figur 3b gezeigt an dem Hemd 1 angesetzt. Mit der bedruckten Seite
nach unten wird das Kragenetikett 6 dabei an der Durchtrittsöffnung 12 des Stegteils
7 auf das mit dem Hemd 1 vernähte Innenetikett 13 derart aufgeschoben, dass das Innenetikett
13 durch die Durchtrittsöffnung 12 des Stegteils 7 in einer Durchtrittsrichtung (Pfeil
B in Figur 3b) hindurchragt. Das Schlaufenauge des als Verbindungsschlaufe ausgebildeten
Innenetiketts 13 liegt gößtenteils an der dem Betrachter von Figur 3b zugewandten
und von der Verbindung des Innenetiketts 13 mit dem Hemd 1 abgewandten Seite des Kragenetiketts
6.
[0029] Nun wird an der von der Verbindung des Innenetiketts 13 mit dem Hemd 1 abliegenden
Seite des Kragenetiketts 6 ein stabförmiges Verriegelungselement 14 in das Schlaufenauge
des Innenetiketts 13 eingeschoben (Figur 3c).
[0030] Das Verriegelungselement 14 ist derart bemessen, dass es nach dem Einschieben in
das Schlaufenauge des Innenetiketts 13 an der von der Verbindung des Innenetiketts
13 mit dem Hemd 1 abliegenden Seite des Kragenetiketts 6 senkrecht zu der Durchtrittsrichtung
B des Innenetiketts 13 beidseits gegenüber diesem vorragt und den Rand der Durchtrittsöffnung
12 an dem Kragenetikett 6 übergreift (Figur 3d). Damit ist das Kragenetikett 6 an
dem Innenetikett 13 formschlüssig fixiert und dadurch mit dem Hemd 1 lösbar verbunden.
[0031] Ausgehend von den Verhältnissen gemäß Figur 3d wird das Kragenetikett 6 unter Umschlagen
an den Sollknickstellen 10 mit dem Stegteil 7 an die Innenseite des Kragenstegs 4
und mit dem Oberkragenteil 8 an die von der Innenseite des Kragenstegs 4 weg weisende
Außenseite des Oberkragens 5 angelegt. Abschließend wird der Einschlagteil 9 des Kragenetiketts
6 unter den Oberkragen 5 eingeschlagen (Figur 3e). Dabei kann das Kragenetikett 6
aufgrund seiner Verbindung mit dem Innenetikett 13 des Hemds 1 auf Zug beansprucht
werden, ohne dass es sich infolgedessen von dem Innenetikett 13 lösen würde.
[0032] Nach dem Einschlagen des Einschlagteils 9 unter den Oberkragen 5 ist das Kragenetikett
6 eng an dem Kragen 3 anliegend gegen eine unerwünschte Positionsänderung gesichert.
Das Verriegelungselement 14, mittels dessen das Kragenetikett 6 an dem Innenetikett
13 gehalten wird, ist für den Betrachter des Hemds 1 verdeckt an der Rückseite des
Kragenetiketts 6 angeordnet (Figur 3f).
[0033] Zum Entfernen von dem Hemd 1 kann das Kragenetikett 6 aus dem Zustand gemäß Figur
3f zurück in den Zustand gemäß Figur 3d überführt werden. Ist der Zustand gemäß Figur
3d wiederhergestellt, lässt sich das Verriegelungselement 14 aus dem Schlaufenauge
des Innenetiketts 13 herausziehen, um dadurch den Formschluss zwischen dem Kragenetikett
6 und dem Innenetikett 13 aufzuheben.
[0034] Nachdem das Verriegelungselement 14 ebenso wie das Kragenetikett 6 aus Karton gefertigt
ist, besteht alternativ die Möglichkeit, das Kragenetikett 6 ausgehend von den Verhältnissen
Gemäß Figur 3f von dem Innenetikett 13 unter Zerstören des Verriegelungselements 14
und/oder des Kragenetiketts 6 abzureißen.
1. Bekleidungsstück,
• mit einem Schulterteil (2), der einen Halsausschnitt aufweist,
• mit einem mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
(2) verlaufenden Umlegekragen (3), der einen mit dem Schulterteil (2) verbundenen
Kragensteg (4) und einen über den Kragensteg (4) geklappten Oberkragen (5) aufweist
sowie
• mit einem an dem Bekleidungsstück lösbar angebrachten Kragenetikett (6), das sich
mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und einen Stegteil (7) sowie einen in der Etiketten-Längsrichtung
auf den Stegteil (7) folgenden Oberkragenteil (8) umfasst, wobei das Kragenetikett
(6) mit dem Stegteil (7) an einer dem Träger des Bekleidungsstücks zugeordneten Innenseite
des Kragenstegs (4) und mit dem Oberkragenteil (8) an einer von dem Träger des Bekleidungsstücks
abgewandten Außenseite des Oberkragens (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück lösbar angebracht ist, indem das Bekleidungsstück
mit einem dauerhaft mit dem Bekleidungsstück verbundenen bekleidungsstückseitigen
Verbindungselement (13) und das Kragenetikett (6) mit einem etikettenseitigen Verbindungselement
(12) versehen ist und dass das dauerhaft mit dem Bekleidungsstück verbundene bekleidungsstückseitige
Verbindungselement (13) und das etikettenseitige Verbindungselement (12) eine lösbare
Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück und dem Kragenetikett (6) herstellen.
2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bekleidungsseitige Verbindungselement (13) an einer Nahtstelle zwischen dem Schulterteil
(2) des Bekleidungsstücks und dem Kragensteg (4) dauerhaft mit dem Bekleidungsstück
verbunden, vorzugsweise dauerhaft mit dem Bekleidungsstück vernäht, ist und dass der
Stegteil (7) des Kragenetiketts (6) mit dem etikettenseitigen Verbindungselement (12)
versehen ist.
3. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
• dass als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement (13) eine bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe vorgesehen ist, die ein Schlaufenauge ausbildet,
• dass an dem Kragenetikett (6) als etikettenseitiges Verbindungselement (12) eine etikettenseitige
Durchtrittsöffnung für die bekleidungsstückseitige Verbindungsschlaufe vorgesehen
ist und
• dass das Kragenetikett (6) lösbar an dem Bekleidungsstück angebracht ist, indem die bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe die etikettenseitige Durchtrittsöffnung mit wenigstens einem Teil
des Schlaufenauges in einer Durchtrittsrichtung (B) durchsetzt und indem an einer
von der Verbindung der Verbindungsschlaufe mit dem Bekleidungsstück abgewandten Seite
des Kragenetiketts (6) in dem Schlaufenauge ein Verriegelungselement (14) lösbar angeordnet
ist, welches sich senkrecht zu der Durchtrittsrichtung (B) der Verbindungsschlaufe
erstreckt und einen Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung beidseits der Verbindungsschlaufe
hintergreift.
4. Bekleidungsstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (14) an der zu dem Kragensteg (4) hin weisenden Seite des
Kragenetiketts (6) angeordnet ist.
5. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als dauerhaft mit dem Bekleidungsstück verbundenes bekleidungsstückseitiges Verbindungselement
(13) ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes beschriftetes Innenetikett
vorgesehen ist.
6. Bekleidungsstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als beschriftetes Innenetikett ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes
Größenetikett oder ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Passformetikett
oder ein mit dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Namensetikett oder ein mit
dem Bekleidungsstück dauerhaft verbundenes Pflegeanleitungsetikett vorgesehen ist.
7. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) einen Einschlagteil (9) umfasst, der an der von dem Stegteil
(7) abliegenden Seite des Oberkragenteils (8) in der Etiketten-Längsrichtung auf den
Oberkragenteil (8) folgt und der unter den Oberkragen (5) eingeschlagen ist.
8. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stegteil (7) und dem Oberkragenteil (8) des Kragenetiketts (6) und gegebenenfalls
zwischen dem Oberkragenteil (8) und dem Einschlagteil (9) des Kragenetiketts (6) eine
Sollknickstelle (10) vorgesehen ist mit einer Knicklinie (11), die senkrecht zu der
Etiketten-Längsrichtung in einer Etiketten-Querrichtung verläuft.
9. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff für das Kragenetikett (6) Karton vorgesehen ist.
10. Bekleidungsstück wenigstens nach Anspruch 3 und/oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff für das den Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung hintergreifende
Verriegelungselement (14) Karton vorgesehen ist.
11. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) als Größenetikett und/oder als Passformetikett ausgebildet
ist.
12. Bekleidungsstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück ein Herrenhemd oder eine Damenbluse ist.
13. Kragenetikett für ein Bekleidungsstück (1), das einen Schulterteil (2) mit einem Halsausschnitt
sowie einen mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
(2) verlaufenden Umlegekragen (3) mit einem mit dem Schulterteil (2) verbundenen Kragensteg
(4) und einem über den Kragensteg (4) geklappten Oberkragen (5) aufweist,
• wobei das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) lösbar anbringbar ist und
einen Stegteil (7) sowie einen Oberkragenteil (8) umfasst und
• wobei das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte Kragenetikett (6) sich
mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und mit dem Stegteil (7) an einer dem Träger des Bekleidungsstücks
(1) zugeordneten Innenseite des Kragenstegs (4) und mit dem Oberkragenteil (8) an
einer von dem Träger des Bekleidungsstücks (1) abgewandten Außenseite des Oberkragens
(5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) mit einem etikettenseitigen Verbindungselement (12) versehen
ist, das zum Zusammenwirken mit einem dauerhaft mit dem Bekleidungsstück (1) verbundenen
bekleidungsstückseitigen Verbindungselement (13) ausgebildet ist, wobei aufgrund des
Zusammenwirkens des dauerhaft mit dem Bekleidungsstück (1) verbundenen bekleidungsstückseitigen
Verbindungselements (13) und des etikettenseitigen Verbindungselements (12) eine lösbare
Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück (1) und dem Kragenetikett (6) herstellbar
ist.
14. Verfahren zum lösbaren Anbringen eines Kragenetiketts (6) an einem Bekleidungsstück
(1),
• wobei das Bekleidungsstück (1) einen Schulterteil (2) mit einem Halsausschnitt sowie
einen mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
(2) verlaufenden Umlegekragen (3) umfasst, der einen mit dem Schulterteil (2) verbundenen
Kragensteg (4) und einen über den Kragensteg (4) geklappten Oberkragen (5) aufweist,
• wobei das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte Kragenetikett (6) sich
mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und einen Stegteil (7) sowie einen in der Etiketten-Längsrichtung
auf den Stegteil (7) folgenden Oberkragenteil (8) umfasst und
• wobei das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) derart lösbar angebracht
wird, dass das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte Kragenetikett (6) mit
dem Stegteil (7) an einer dem Träger des Bekleidungsstücks (1) zugeordneten Innenseite
des Kragenstegs (4) und mit dem Oberkragenteil (8) an einer von dem Träger des Bekleidungsstücks
(1) abgewandten Außenseite des Oberkragens (5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebracht wird, indem mittels
eines dauerhaft mit dem Bekleidungsstück (1) verbundenen bekleidungsstückseitigen
Verbindungselements (13) und mittels eines an dem Kragenetikett (6) vorgesehenen und
mit dem bekleidungsstückseitigen Verbindungselement (13) zusammenwirkenden etikettenseitigen
Verbindungselements (12) eine lösbare Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück (1)
und dem Kragenetikett (6) hergestellt wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett,
• wobei das Bekleidungsstück (1)
- einen Schulterteil (2) mit einem Halsausschnitt und
- einen mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
(2) verlaufenden Umlegekragen (3) mit einem mit dem Schulterteil (2) verbundenen Kragensteg
(4) und mit einem über den Kragensteg (4) geklappten Oberkragen (5)
aufweist,
• wobei das Kragenetikett (6) sich mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht
zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden Kragen-Querrichtung erstreckt und einen Stegteil
(7) sowie einen in der Etiketten-Längsrichtung auf den Stegteil (7) folgenden Oberkragenteil
(8) umfasst, wobei das Kragenetikett (6) mit dem Stegteil (7) an einer dem Träger
des Bekleidungsstücks (1) zugeordneten Innenseite des Kragenstegs (4) und mit dem
Oberkragenteil (8) an einer von dem Träger des Bekleidungsstücks (1) abgewandten Außenseite
des Oberkragens (5) angeordnet ist und
• wobei das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebracht ist, indem
das Bekleidungsstück (1) mit einem dauerhaft mit dem Bekleidungsstück (1) verbundenen
bekleidungsstückseitigen Verbindungselement (13) und das Kragenetikett (6) mit einem
etikettenseitigen Verbindungselement (12) versehen ist und das dauerhaft mit dem Bekleidungsstück
(1) verbundene bekleidungsstückseitige Verbindungselement (13) und das etikettenseitige
Verbindungselement (12) eine lösbare Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück (1)
und dem Kragenetikett (6) herstellen,
dadurch gekennzeichnet,
• dass als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement (13) eine bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe vorgesehen ist, die ein Schlaufenauge ausbildet,
• dass an dem Kragenetikett (6) als etikettenseitiges Verbindungselement (12) eine etikettenseitige
Durchtrittsöffnung für die bekleidungsstückseitige Verbindungsschlaufe vorgesehen
ist und
• dass das Kragenetikett (6) lösbar an dem Bekleidungsstück (1) angebracht ist, indem die
bekleidungsstückseitige Verbindungsschlaufe die etikettenseitige Durchtrittsöffnung
mit wenigstens einem Teil des Schlaufenauges in einer Durchtrittsrichtung (B) durchsetzt
und indem an einer von der Verbindung der Verbindungsschlaufe mit dem Bekleidungsstück
(1) abgewandten Seite des Kragenetiketts (6) in dem Schlaufenauge ein Verriegelungselement
(14) lösbar angeordnet ist, welches sich senkrecht zu der Durchtrittsrichtung (B)
der Verbindungsschlaufe erstreckt und einen Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung
beidseits der Verbindungsschlaufe hintergreift.
2. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bekleidungsstückseitige Verbindungselement (13) an einer Nahtstelle zwischen
dem Schulterteil (2) des Bekleidungsstücks (1) und dem Kragensteg (4) dauerhaft mit
dem Bekleidungsstück (1) verbunden, vorzugsweise dauerhaft mit dem Bekleidungsstück
(1) vernäht, ist und dass der Stegteil (7) des Kragenetiketts (6) mit dem etikettenseitigen
Verbindungselement (12) versehen ist.
3. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (14) an der zu dem Kragensteg (4) hin weisenden Seite des
Kragenetiketts (6) angeordnet ist.
4. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als dauerhaft mit dem Bekleidungsstück (1) verbundenes bekleidungsstückseitiges Verbindungselement
(13) ein mit dem Bekleidungsstück (1) dauerhaft verbundenes beschriftetes Innenetikett
vorgesehen ist.
5. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als beschriftetes Innenetikett ein mit dem Bekleidungsstück (1) dauerhaft verbundenes
Größenetikett oder ein mit dem Bekleidungsstück (1) dauerhaft verbundenes Passformetikett
oder ein mit dem Bekleidungsstück (1) dauerhaft verbundenes Namensetikett oder ein
mit dem Bekleidungsstück (1) dauerhaft verbundenes Pflegeanleitungsetikett vorgesehen
ist.
6. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) einen Einschlagteil (9) umfasst, der an der von dem Stegteil
(7) abliegenden Seite des Oberkragenteils (8) in der Etiketten-Längsrichtung auf den
Oberkragenteil (8) folgt und der unter den Oberkragen (5) eingeschlagen ist.
7. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Stegteil (7) und dem Oberkragenteil (8) des Kragenetiketts (6) und gegebenenfalls
zwischen dem Oberkragenteil (8) und dem Einschlagteil (9) des Kragenetiketts (6) eine
Sollknickstelle (10) vorgesehen ist mit einer Knicklinie (11), die senkrecht zu der
Etiketten-Längsrichtung in einer Etiketten-Querrichtung verläuft.
8. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff für das Kragenetikett (6) Karton vorgesehen ist.
9. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass als Werkstoff für das den Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung hintergreifende
Verriegelungselement (14) Karton vorgesehen ist.
10. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kragenetikett (6) als Größenetikett und/oder als Passformetikett ausgebildet
ist.
11. Bekleidungsstück mit einem Kragenetikett nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Bekleidungsstück (1) ein Herrenhemd oder eine Damenbluse ist.
12. Kragenetikett zum lösbaren Anbringen an einem Bekleidungsstück (1), das einen Schulterteil
(2) mit einem Halsausschnitt sowie einen mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des
Halsausschnitts des Schulterteils (2) verlaufenden Umlegekragen (3) mit einem mit
dem Schulterteil (2) verbundenen Kragensteg (4) und einem über den Kragensteg (4)
geklappten Oberkragen (5) aufweist,
• wobei das Kragenetikett (6) einen Stegteil (7) sowie einen Oberkragenteil (8) umfasst
und zum lösbaren Anbringen an dem Bekleidungstück (1) mit einem etikettenseitigen
Verbindungselement (12) versehen ist, das zum Zusammenwirken mit einem dauerhaft mit
dem Bekleidungsstück (1) verbundenen bekleidungsstückseitigen Verbindungselement (13)
ausgebildet ist, wobei aufgrund des Zusammenwirkens des dauerhaft mit dem Bekleidungsstück
(1) verbundenen bekleidungsstückseitigen Verbindungselements (13) und des etikettenseitigen
Verbindungselements (12) eine lösbare Verbindung zwischen dem Bekleidungsstück (1)
und dem Kragenetikett (6) herstellbar ist und
• wobei das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte Kragenetikett (6) sich
mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und mit dem Stegteil (7) an einer dem Träger des Bekleidungsstücks
(1) zugeordneten Innenseite des Kragenstegs (4) und mit dem Oberkragenteil (8) an
einer von dem Träger des Bekleidungsstücks (1) abgewandten Außenseite des Oberkragens
(5) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
• dass an dem Kragenetikett (6) als etikettenseitiges Verbindungselement (12) eine etikettenseitige
Durchtrittsöffnung für eine bekleidungsstückseitige Verbindungsschlaufe vorgesehen
ist, die ihrerseits als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement (13) vorgesehen
ist und die ein Schlaufenauge ausbildet und
• dass das Kragenetikett (6) lösbar an dem Bekleidungsstück anbringbar ist, indem das Kragenetikett
(6) an dem Bekleidungsstück (1) derart anordenbar ist, dass die bekleidungsstückseitige
Verbindungsschlaufe die etikettenseitige Durchtrittsöffnung mit wenigstens einem Teil
des Schlaufenauges in einer Durchtrittsrichtung (B) durchsetzt und indem an einer
von der Verbindung der Verbindungsschlaufe mit dem Bekleidungsstück abgewandten Seite
des Kragenetiketts (6) in dem Schlaufenauge ein Verriegelungselement (14) lösbar anordenbar
ist, welches sich senkrecht zu der Durchtrittsrichtung (B) der Verbindungsschlaufe
erstreckt und einen Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung beidseits der Verbindungsschlaufe
hintergreift.
13. Verfahren zum lösbaren Anbringen eines Kragenetiketts (6) an einem Bekleidungsstück
(1),
• wobei das Bekleidungsstück (1) einen Schulterteil (2) mit einem Halsausschnitt sowie
einen mit einer Kragen-Längsrichtung entlang des Halsausschnitts des Schulterteils
(2) verlaufenden Umlegekragen (3) umfasst, der einen mit dem Schulterteil (2) verbundenen
Kragensteg (4) und einen über den Kragensteg (4) geklappten Oberkragen (5) aufweist,
• wobei das Kragenetikett (6) einen Stegteil (7) sowie einen in der Etiketten-Längsrichtung
auf den Stegteil (7) folgenden Oberkragenteil (8) umfasst und an dem Bekleidungsstück
(1) lösbar angebracht wird, indem mittels eines dauerhaft mit dem Bekleidungsstück
(1) verbundenen bekleidungsstückseitigen Verbindungselements (13) und mittels eines
an dem Kragenetikett (6) vorgesehenen und mit dem bekleidungsstückseitigen Verbindungselement
(13) zusammenwirkenden etikettenseitigen Verbindungselements (12) eine lösbare Verbindung
zwischen dem Bekleidungsstück (1) und dem Kragenetikett (6) hergestellt wird,
• wobei das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) lösbar derart angebracht
wird, dass das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte Kragenetikett (6) sich
mit einer Etiketten-Längsrichtung in einer senkrecht zu der Kragen-Längsrichtung verlaufenden
Kragen-Querrichtung erstreckt und das an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebrachte
Kragenetikett (6) mit dem Stegteil (7) an einer dem Träger des Bekleidungsstücks (1)
zugeordneten Innenseite des Kragenstegs (4) und mit dem Oberkragenteil (8) an einer
von dem Träger des Bekleidungsstücks (1) abgewandten Außenseite des Oberkragens (5)
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) lösbar angebracht wird, indem das
Kragenetikett (6) an dem Bekleidungsstück (1) derart angeordnet wird, dass eine an
dem Bekleidungsstück (1) als bekleidungsstückseitiges Verbindungselement (13) vorgesehene
und ein Schlaufenauge ausbildende bekleidungsstückseitige Verbindungsschlaufe eine
an dem Kragenetikett (6) als etikettenseitiges Verbindungselement (12) vorgesehene
etikettenseitige Durchtrittsöffnung mit wenigstens einem Teil des Schlaufenauges in
einer Durchtrittsrichtung (B) durchsetzt und indem an einer von der Verbindung der
Verbindungsschlaufe mit dem Bekleidungsstück (1) abgewandten Seite des Kragenetiketts
(6) in dem Schlaufenauge ein Verriegelungselement (14) lösbar derart angeordnet wird,
dass sich das Verriegelungselement (14) senkrecht zu der Durchtrittsrichtung (B) der
Verbindungsschlaufe erstreckt und einen Rand der etikettenseitigen Durchtrittsöffnung
beidseits der Verbindungsschlaufe hintergreift.