[0001] Die Erfindung betrifft ein Steuer- und/oder Regelungsmittel, zum Steuern und/oder
Regeln eines Leuchtdiodenfeldes mit n LEDs, wobei n>3 ist, mit Ausgängen, wobei an
diesen Ausgängen des Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) Steuer- und/oder Regelsignale
zum Steuern und/oder Regeln von steuerbaren Schaltelementen abgreifbar sind,
wobei das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet und eingerichtet ist Einschaltzeitpunkte
und Ausschaltzeitpunkte (

) von Impulsen durch die Steuersignale und/oder Regelsignale zu definieren und ein
und/oder mehrere steuerbare Schaltelemente während der Impulse, deren Einschaltzeitpunkte
und Ausschaltzeitpunkte (

) durch die Steuersignale und/oder Regelsignale definiert worden sind, zum Schließen
oder Öffnen anzusteuern.
Eine Schaltungsanordnung sowie ein Verfahren zum Betreiben der Schaltungsanordnung.
[0002] Bei Leuchtdiodenfeldern wird die Helligkeit jedes einzelnen Pixels über ein pulsweitenmoduliertes
(Strom-)Signal mit einem Impuls mit einer Pulsbreite PW= 0...100% gesteuert.
[0003] Das Dokument
US 2011/031895 A1 offenbart dazu beispielsweise eine Treiberschaltung für Leuchtdioden. Die LED-Treiberschaltung
umfasst eine Spannungseinstelleinheit, eine Schalteinheit und eine Steuereinheit.
Die Steuereinheit ist mit der Spannungseinstelleinheit und der Schalteinheit verbunden.
Die Spannungseinstelleinheit gibt eine Ansteuerspannung an ein erstes Ende jeder einer
Vielzahl von Lasteinheiten aus. Die Schalteinheit ist mit einem zweiten Ende jeder
der Lasteinheiten gekoppelt. Wenn eine LED-Kette in den Lasteinheiten mit einer Stromquelle
gekoppelt ist, stellt die Spannungseinstelleinheit den Spannungspegel der Treiberspannung
so ein, dass der Spannungspegel der Treiberspannung der Treiberspannung der angesteuerten
LED-Kette entspricht. Dadurch wird ein Ansteuerungsproblem, das durch die unterschiedlichen
elektrischen Eigenschaften der LEDs verursacht wird, entschärft.
[0004] In heutigen Systemen werden üblicherweise alle LED von einem Leuchtdiodenfeld zum
Zeitpunkt
tein = 0 gleichzeitig eingeschaltet und dann sukzessive am Ende ihres jeweiligen Impulses
zum Zeitpunkt

ausgeschaltet.
[0005] Dies führt zu einer starken Pulsstrombelastung in der Versorgung eines solchen Leuchtdiodenfeldes,
insbesondere zum Einschaltzeitpunkt
tein = 0.
[0006] Dies wiederum erhöht die Anforderungen an die Versorgung dieser Systeme und kann
zu Problemen bei der EMV führen.
[0007] Ein solches Leuchtdiodenfeld befindet sich beispielsweise in neuartig entwickelten
LED-Scheinwerfern mit mehreren zehntausend Leuchtdioden innerhalb eines Leuchtdiodenfeldes.
Hier ist es wünschenswert das Strommaximum im System zu reduzieren und die Stromkurve
insgesamt zu vergleichsmäßigen, um bessere EMV Verhältnisse zu erreichen und eine
günstigere Auslegung der LED Versorgung zu ermöglichen.
[0008] An diesem Punkt setzt die vorliegende Erfindung an.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde ein Steuer und/oder Regelungsmittel, eine
Schaltungsanordnung und ein Verfahren vorzuschlagen, mit der das Maximum des von einem
Leuchtdiodenfeld aufgenommenen Stroms reduziert werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird in einer ersten Variante erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
ein Steuer- und/oder Regelungsmittel, zum Steuern und/oder Regeln eines Leuchtdiodenfeldes
mit n LEDs, wobei n>3 ist, mit Ausgängen, wobei an diesen Ausgängen des Steuer- und/oder
Regelungsmittel Steuer- und/oder Regelsignale zum Steuern und/oder Regeln von steuerbaren
Schaltelementen abgreifbar sind, wobei das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet
und eingerichtet ist Einschaltzeitpunkte und Ausschaltzeitpunkte (

) von Impulsen durch die Steuersignale und/oder Regelsignale zu definieren und ein
und/oder mehrere steuerbare Schaltelemente während der Impulse, deren Einschaltzeitpunkte
und Ausschaltzeitpunkte (

) durch die Steuersignale und/oder Regelsignale definiert worden sind, zum Schließen
oder Öffnen anzusteuern, wobei das Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) geeignet und
eingerichtet ist
eine Anzahl von k Gruppen von Leuchtdioden festzulegen oder eine Anzahl von k Gruppen
von Leuchtdioden übergeben zu bekommen, jede LED einer der k Gruppen zuzuordnen, so
dass jede der k Gruppen
mj Leuchtdioden enthält, wobei 1 ≤
j ≤
k und

ist, für jede Gruppe einen Bezugszeitpunkt
aj =
a1 ... ak zu bestimmen und den Ein- und den Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer jeden Gruppe in Abhängigkeit von dem Bezugszeitpunkt
aj =
a1 ... ak zu ermitteln, wobei 1 ≤
pj ≤
mj ist.
[0011] Die Gruppierung der einzelnen LED eines Leuchtdiodenfeldes zu Gruppen und die Zuweisung
von unterschiedlichen Bezugszeitpunkten zur Ermittlung der Ein- bzw. Ausschaltzeitpunkte
führen zu einer Verteilung der Impulse über eine Taktperiode. Durch diese Maßnahme
wird der Maximalstrom im System reduziert und die Stromkurve abgeflacht.
[0012] Geforderte Helligkeitsverteilungen weisen häufig kleine Gradienten hinsichtlich der
Helligkeit zwischen benachbarten LEDs auf, d.h. das benachbarte LEDs eine ähnliche
Helligkeit haben müssen und damit einen ähnlichen Impuls aufweisen. Dies ist insbesondere
bei der Anwendung eines Leuchtdiodenfeldes in einem Scheinwerfer und den dort zu erwartenden
Sollichtverteilungen der Fall.
[0013] Um die Vorteile der vorgeschlagenen Erfindung zu maximieren, ist es daher sinnvoll,
dass die Zuordnung jeder LED zu einer der k Gruppen so erfolgt, dass benachbarte LEDs
unterschiedlichen Gruppen zugeordnet sind.
[0014] Die LED einer Gruppe sollten so verteilt werden, dass innerhalb einer Gruppe keine
LED-Blöcke benachbarter Leuchtdioden gebildet werden.
[0015] Im Folgenden wird beispielhaft gezeigt, wie eine sinnvolle Zuordnung der Leuchtdioden
zu den k Gruppen erfolgen kann. Es wird angenommen, dass es sich um ein Matrix-LED-System
handelt, bei dem die LED in Spalten und Reihen angeordnet sind. Ohne weiteres können
andere Geometrien in ähnlicher Weise eingeteilt werden.
[0016] Für k=2 sollten die einzelnen LED eines Leuchtdiodenfeldes wie folgt den Gruppen
1 und 2 zugeordnet werden:
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2...
2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1...
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2...
...
[0017] Für k=3 könnten die einzelnen LED eines Leuchtdiodenfeldes folgendermaßen den Gruppen
1, 2 und 3 zugeordnet werden:
1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3...
2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1...
3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2...
...
[0018] Für k=5 ist eine sinnvolle Zuordnung der einzelnen LEDs eines Leuchtdiodenfeldes
beispielsweise die Folgende:
1 4 2 5 3 1 4 2 5 3...
2 5 3 1 4 2 5 3 1 4...
3 1 4 2 5 3 1 4 2 5...
4253142531...
...
[0019] Es kann vorteilhaft sein, dass der Bezugszeitpunkt
aj =
a1 ... ak zufällig wählbar ist. Dies erspart Rechenaufwand innerhalb des Steuer- und/oder Regelungsmittels.
[0020] Allerdings kann die Zielsetzung sein, die Einschaltzeitpunkte oder die Ausschaltzeitpunkte
so weit wie möglich voneinander zu trennen, da eine Verringerung des Strommaximums
dadurch erreicht werden kann, dass nicht alle LEDs gleichzeitig oder kurz hintereinander
eingeschaltet werden.
[0021] Vorteilhafterweise ist das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet den Bezugszeitpunkt
aj = a1 ...
ak folgendermaßen zu ermitteln:
k=1: a1 ist frei wählbar,
k=2: a1 = 0, a2 = T,

mit i = 1... k - 2,
wobei T eine Taktperiode ist.
[0022] Aus den ermittelten Bezugszeitpunkten
aj = a1 ... ak ist es möglich, den Einschaltzeitpunkt und den Ausschaltzeitpunkt des Impulses für
jede LED einer Gruppe zu ermitteln.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet ist,
den Einschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer Gruppe in Abhängigkeit von a zu berechnen nach der
Formel:

und den Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer Gruppe in Abhängigkeit von a zu berechnen nach der
Formel:

wobei
- aj = a1 ... ak ist,
- PWjpj = Breite des Impulses, im weiteren Pulsbreite genannt, der p. Leuchtdiode in der
j. Gruppe in % von T ist.
[0024] Der Einschaltzeitpunkt und der Ausschaltzeitpunkt der Impulse für jede Leuchtdiode
einer Gruppe sind nach den angegebenen Formeln für alle gewünschten Realisierungsformen
berechenbar.
[0025] Für den eingangs erwähnten Fall, dass alle Leuchtdioden zum Beginn einer Taktperiode
eingeschaltet werden sollen, bedeutet dies einen Bezugszeitpunkt
aj = 0. Wird dieser Wert für a in die Formeln eingesetzt, ergibt sich
teinjpj = 0 - 0 *
PWjpj = 0 und

. Es werden somit alle Impulse zum Beginn der Taktperiode eingeschaltet und nach der
Impulsdauer jeder Leuchtdiode wieder ausgeschaltet.
[0026] Das gleiche Prinzip gilt für den Fall, dass alle Leuchtdioden am Ende der Taktperiode
gleichzeitig ausgeschaltet werden sollen und der individuelle Einschaltzeitpunkt für
jeden Impuls berechnet werden muss. In diesem Fall ist der Bezugszeitpunkt
aj = T in die Formeln einzusetzen. Leicht erkennbar ergeben sich ein individueller Einschaltzeitpunkt
des Impulses für jede Leuchtdiode und ein gemeinsamer Ausschaltzeitpunkt am Ende der
Taktperiode.
[0027] Für jeden Bezugszeitpunkt
aj, der innerhalb einer Taktperiode liegt, ergibt sich aus den Formeln wie lange vor
dem Bezugszeitpunkt jeder Impuls eingeschaltet und wie lange nach dem Bezugszeitpunkt
jeder Impuls ausgeschaltet wird.
[0028] Aufgrund der angegebenen Formeln ergeben sich so möglichst gleichmäßig verteilte
Impulse über eine Taktperiode.
[0029] Da die Anzahl der zu bildenden k Gruppen von den technischen Möglichkeiten begrenzt
wird, sollte k nach dem Grundsatz "so groß wie nötig, so klein wie möglich" gewählt
werden.
[0030] Diese Aufgabe wird in einer zweiten Variante erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet und eingerichtet ist
- einen Mittelwert MPW der Pulsbreiten PWi zu berechnen, nach der Formel

- in Abhängigkeit des Mittelwertes MPW eine Anzahl von k Gruppen festzulegen, nach der Formel

,
- jede LED einer der k Gruppen zuzuordnen.
[0031] Erfindungsgemäß kann das Steuer- und/oder Regelungsmittel so eingerichtet werden,
dass Ergebnisse von Simulationen hinterlegt werden, um die optimale Anzahl von k zu
bestimmen.
[0032] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder
Regeln eines Leuchtdiodenfeldes. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung weist ein
Steuer- und/oder Regelungsmittel gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, eine Stromquelle für
jede LED und ein Leuchtdiodenfeld auf, wobei das Leuchtdiodenfeld wenigstens zwei
Reihenschaltungen umfasst, die jeweils wenigstens eine Leuchtdiode und ein steuerbares
Schaltelement umfassen, wobei ein Steueranschluss jedes steuerbaren Schaltelements
mit einem Ausgang des Steuer- und/oder Regelungsmittels verbunden ist.
[0033] Dabei kann es vorgesehen sein, dass jede Stromquelle der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
durch das Steuer- und/oder Regelungsmittel regelbar ist, wobei der Strom bei geschlossenem
steuerbarem Schaltelement i=i
max und bei geöffnetem steuerbarem Schaltelement i=0 ist.
[0034] Das Verfahren zum Betreiben einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Steuern
und/oder Regeln eines Leuchtdiodenfeldes weist wenigstens die nachfolgenden Schritte
auf:
- eine Anzahl von k Gruppen werden von dem Steuer- und/oder Regelungsmittel ermittelt,
- jede LED wird einer Gruppe zugeordnet,
- für jede Gruppe wird ein Bezugszeitpunkt aj = a1 ... ak festgelegt,
- der Ein- und der Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede Leuchtdiode einer jeden Gruppe wird in Abhängigkeit von dem
Bezugszeitpunkt aj = a1 ... ak ermittelt
- das Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) steuert die steuerbaren Schaltelemente für
den ermittelten Einschaltzeitpunkt und den ermittelten Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede Leuchtdiode einer jeden Gruppe zum Schließen oder Öffnen an.
[0035] Ebenso weist das Verfahren zum Betreiben einer zweiten Variante der Schaltungsanordnung
wenigstens die nachfolgenden Schritte auf:
- ein Mittelwert MPW aller Pulsbreiten PWi wird nach der Formel

berechnet.
- in Abhängigkeit des Mittelwertes MPW wird eine Anzahl von k Gruppen nach der Formel

festgelegt,
- jede LED wird einer der k Gruppen zugeordnet.
[0036] Der Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass mit einer zunehmenden Anzahl
von Gruppen das Maximum des Stromes innerhalb eines Leuchtdiodenfeldes deutlich reduziert
und kontinuierlicher wird.
[0037] Da die Anzahl der Gruppen sinnvollerweise nicht unendlich gesteigert werden können,
gibt die vorliegende Erfindung ebenso eine Möglichkeit eine sinnvolle Aufwand-Nutzen
Abwägung zu erreichen.
[0038] Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Fig. 1
- Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Steuern und/oder Regeln
eines Leuchtdiodenfeldes
- Fig. 2a, 2b
- Flussdiagramme zur Veranschaulichung der Ermittlung der Bezugszeitpunkte und der Einschalt-
und Ausschaltzeitpunkte
- Fig. 3
- beispielhafte Darstellung einer erfindungsgemäßen Impulsverteilung für k=5
- Fig. 4
- simulierte Stromverteilung bei einer unterschiedlichen Anzahl von Gruppen für eine
reale Helligkeitsverteilung
[0039] In Fig. 1 wird ein Blockschaltbild von einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
5 zum Steuern und/oder Regeln eines Leuchtdiodenfeldes 2 gezeigt.
[0040] Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 5 kann beispielsweise durch einen integrierten
Schaltkreis, insbesondere einen Commodity Chip oder einen ASIC realisiert werden.
Andere Ausführungen der Schaltungsanordnung 5 sind durchaus vorstellbar.
[0041] Das Leuchtdiodenfeld 2 wird hier als Matrix-LED-System angenommen, wie es in neuartig
entwickelten Scheinwerfern von Kraftfahrzeugen Anwendung findet.
[0042] Die einzelnen Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... sind in Reihen und Spalten zueinander angeordnet. Die Erfindung ist aber nicht
auf Leuchtdiodenfelder mit in Reihen und Spalten angeordneten Leuchtdioden beschränkt.
[0043] Es ist hierbei durch aus ohne weiteres vorstellbar, dass das Leuchtdiodenfeld 2 eine
andere Anordnung der Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... aufweist.
[0044] In heutigen Scheinwerfern kommen LED-Systeme mit 15.000-25.000 Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... zum Einsatz.
[0045] Die einzelnen LED können über ein steuerbares Schaltelement 4, welches zum Öffnen
oder Schließen angesteuert wird, betrieben werden. Über die Dauer des geschlossenen
steuerbaren Schaltelementes 4 wird die Helligkeit der einzelnen Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... eingestellt.
[0046] Die erforderliche Helligkeit der einzelnen Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... kann anhand von Bilddaten, die von einem Steuergerät 8 an das Steuer- und oder
Regelungsmittel 1 übergeben werden können, ermittelbar sein.
[0047] Es ist ebenso vorstellbar, dass die erforderlichen Helligkeitswerte direkt an das
Steuer- und/oder Regelungsmittel 1 übergeben werden.
[0048] Das Ein- und Ausschalten der steuerbaren Schaltelemente 4 erfolgt mit einer so hohen
Frequenz, dass es für das menschliche Auge nicht erkennbar ist.
[0049] Neben dem Leuchtdiodenfeld 2 umfasst die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 5 wenigstens
eine Stromquelle 6. Bei der Stromquelle 6 handelt es sich um eine steuerbare Stromquelle
6.
[0050] Es ist vorstellbar, dass die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung 5 für jede Leuchtdiode
LED11,
LED12, ... in dem Leuchtdiodenfeld 2 eine Stromquelle 6 und ein steuerbares Schaltelement
4 aufweist. Eine derartige Ausführung ist beispielsweise bei den eingangs genannten
neuartigen LED-Scheinwerfern möglich.
[0051] Außerdem ist bei einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 5 wenigstens ein erfindungsgemäßes
Steuer- und/oder Regelungsmittel 1 vorgesehen. Das Steuer- und/oder Regelungsmittel
1 weist vorzugsweise mehrere Ausgänge 3 auf. Über diese Ausgänge 3 ist das Steuer-
und/oder Regelungsmittel 1 mit der steuerbaren Stromquelle 6 und den steuerbaren Schaltelementen
4 des Leuchtdiodenfeldes 1 verbunden.
[0052] Ebenso kann das Steuer- und/oder Regelungsmittel wenigstens einen Eingang 9 aufweisen.
Über diesen Eingang können beispielsweise Bilddaten zur Ermittlung der erforderlichen
Helligkeit übergeben werden.
[0053] Das erfindungsgemäße Steuer- und/oder Regelungsmittel 1 ist derart eingerichtet,
dass die erforderlichen Prozessschritte zum Erreichen einer gewünschten Helligkeitsverteilung
der Leuchtdioden
LED11,
LED12,
... des Leuchtdiodenfeldes 2 autonom durchlaufen werden können.
[0054] Bei dem erfindungsgemäßen Steuer und/oder Regelungsmittel 1 wird dies dadurch erreicht,
dass zunächst eine Anzahl von k Gruppen festgelegt und jede LED einer der k Gruppen
zugeordnet wird.
[0055] Die Festlegung der Anzahl der notwendigen Gruppen kann zum einen durch eine Berechnung
innerhalb des Steuer- und/oder Regelungsmittels 1 während des Betriebes erfolgen.
[0056] Weiterhin ist es vorstellbar, eine Anzahl von Gruppen im Vorhinein festzulegen und
dem Steuer- und/oder Regelungsmittel 1 zu übergeben.
[0057] Innerhalb des Steuer- und/oder Regelungsmittels 1 ist es weiterhin vorgesehen, dass
eine Einheit 7 zur Bestimmung der Bezugszeitpunkte
aj = a1 ... ak vorhanden ist.
[0058] Die Bezugszeitpunkte
aj = a1 ... ak lassen sich auf unterschiedliche Weise ermitteln. Soll der Rechenaufwand minimiert
werden, können die Werte beispielsweise zufällig, mit Hilfe eines Zufallsgenerators
gewählt werden.
[0059] Bevorzugterweise ist die Einheit 7 so eingerichtet, dass sie aus dem ermittelten
Wert der Anzahl der Gruppen den Bezugszeitpunkt
aj = a1 ... ak berechnet.
[0060] In der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist die Einheit 7 so eingerichtet, dass
sie den Bezugszeitpunkt
aj = a1 ... ak unter Berücksichtigung der Anzahl der Gruppen folgendermaßen ermittelt:
k=1: a1 ist frei wählbar,
k=2: a1 = 0, a2 = T,

mit i = 1 ... k - 2,
wobei T eine Taktperiode ist.
[0061] In Abhängigkeit von den dann zur Verfügung stehenden Bezugszeitpunkten
aj = a1 ... ak kann das erfindungsgemäße Steuer- und/oder Regelungsmittel 1 den Ein- und Ausschaltzeitpunkt
(

) des Impulses für jede LED einer Gruppe ermitteln.
[0062] Hierzu wird in der Einheit 7 eine Formel für die Berechnung des Einschaltzeitpunktes
und des Ausschaltzeitpunktes(

) des Impulses für jede LED einer Gruppe hinterlegt. Im vorliegenden Fall werden folgende
Formeln der Einheit zur Verfügung gestellt:

[0063] Aufgrund der ermittelten Ein- bzw. Ausschaltzeiten (

) werden die steuerbaren Schaltelemente 4 zum Schließen oder Öffnen angesteuert.
[0064] Während das steuerbare Schaltelement geschlossen ist, liefert die regelbare Stromquelle
den benötigten Strom i um die ausgewählte Leuchtdiode zum Leuchten zu bringen und
die erforderliche Helligkeitsverteilung zu erreichen.
[0065] Fig. 2a, 2b zeigen Flussdiagramme zur besseren zur Veranschaulichung der Ermittlung
der Bezugszeitpunkte und der Einschalt- und Ausschaltzeitpunkte. Fig. 2a zeigt eine
äußere Schleife und Fig. 2b zeigt eine innere Schleife.
[0066] Als vorbereitende Maßnahme wird die Anzahl der k Gruppen nach einer der in Fig. 1
beschriebenen Varianten bestimmt und jede Leuchtdiode einer Gruppe zugeordnet, so
dass jede Gruppe m
j Leuchtdioden enthält. Diese Angaben werden dem System in geeigneter Weise zugeführt.
[0067] Das Flussdiagramm beginnt in einer äußeren Schleife, in der die einzelnen Gruppen
nacheinander durchlaufen werden. Der Wert von j läuft daher von j=1 bis j=k.
[0068] Beginnend wird zunächst j:=1 gesetzt, also die erste der k Gruppen betrachtet.
[0069] In einem ersten Schritt wird jetzt nach einem der vorgestellten Verfahren der Bezugszeitpunkt
a
1 für die erste Gruppe festgelegt. Dies kann wie bereits dargestellt beispielsweise
zufällig, gemäß einer hinterlegten Tabelle oder in Anwendung der dargelegten Formeln
geschehen.
[0070] Nach der Festlegung des Bezugszeitpunktes für die gerade betrachtete Gruppe, startet
die innere Schleife der Anwendung.
[0071] In der inneren Schleife wird rekursiv für jede zugeordnete Leuchtdiode p
j der in diesem Durchlauf betrachteten Gruppe der Einschaltzeitpunkt und der Ausschaltzeitpunkt
ermittelt.
[0072] Der Wert von p
j durchläuft alle Werte bis die Anzahl der Leuchtdioden in der jeweiligen Gruppe m
j erreicht ist.
[0073] Zunächst ist j=1, so dass die Leuchtdioden p
1 der ersten Gruppen durchlaufen werden.
[0074] Hierzu wird zunächst p
1:=1 gesetzt, also die erste Leuchtdiode der ersten Gruppe betrachtet.
[0075] Ausgehend von dem Bezugswert für die erste Gruppe wird für diese Leuchtdiode im Folgenden
ein Einschaltzeitpunkt und ein Ausschaltzeitpunkt ermittelt.
[0076] Ist dies geschehen, wird als nächstes geprüft, ob der Wert von p
j dem Wert von m
j entspricht, also für alle Leuchtdioden der betrachteten Gruppe die innere Schleife
abgearbeitet wurde.
[0077] Wird die Abfrage mit "nein" beantwortet, wird der Wert von p
j um 1 erhöht und die innere Schleife wird erneut durchlaufen.
[0078] Wird die Abfrage mit "ja" beantwortet, endet die innere Schleife und zur äußeren
Schleife zurückgekehrt.
[0079] Hier wird geprüft, ob der Wert von j dem Wert von k entspricht und somit alle Gruppen
abgearbeitet wurden.
[0080] Wird die Abfrage mit "nein" beantwortet, wird der Wert von j um 1 erhöht, also die
nächste Gruppe betrachtet. Die Rekursion startet erneut.
[0081] Wird die Abfrage mit "ja" beantwortet, sind alle erforderlichen Berechnungen durchgeführt
worden. Der Ablauf endet.
[0082] In Fig. 3 ist eine beispielhafte Darstellung einer erfindungsgemäß ermittelten Impulsverteilung
für k=5 gezeigt.
[0083] Auf der x-Achse ist die Zeit, in diesem Fall eine Taktperiode T aufgetragen.
[0084] Auf der y-Achse ist der Strom der regelbaren Stromquelle 6 aufgetragen.
[0085] Im eingeschalteten Zustand fließt der Strom i=i
max, im ausgeschalteten Zustand ist i=0.
[0086] Anhand der dargelegten Berechnungsmethode für
aj = a1 ...
a5 ergeben sich anhand des unter Fig. 1 erläuterten Berechnungsmodells die Bezugszeitpunkte
a1 = 0,

,
a5 = T.
[0087] Ausgehend von diesen Bezugszeitpunkten werden der Einschaltzeitpunkt und Ausschaltzeitpunkt
(

) des Impulses für jede Leuchtdiode einer jeden Gruppe ermittelt, indem die unter
Fig. 1 angegebenen Formeln für die Berechnung verwendet werden.
[0088] Das vorliegende Beispiel zeigt einen Impuls für jede der 5 Gruppen. Dies würde bedeuten,
dass nur eine Leuchtdiode in jeder Gruppe vorhanden wäre. In der Praxis wird eine
Vielzahl von Leuchtdioden einer Gruppe zugeordnet. Die Annahme, dass eine Leuchtdiode
jeder der k Gruppen zugeordnet wird, dient ausschließlich einer besseren Übersichtlichkeit
der Fig. 3.
[0089] Durch die erfindungsgemäße Ermittlung der Bezugszeitpunkte und die Berechnung des
Einschaltzeitpunktes und des Ausschaltzeitpunktes wird eine gleichmäßige Verteilung
der Impulse über eine Taktperiode erreicht.
[0090] In der Realität werden eine Vielzahl von Leuchtdioden
LED11,
LED12, ... eines Leuchtdiodenfeldes 2 jeder Gruppe zugeordnet. Jede dieser Leuchtdioden
hat jeweils einen Impuls zur Einstellung der gewünschten Helligkeit.
[0091] Daraus ergibt sich, dass der benötigte Strom innerhalb einer Taktperiode nicht konstant
i=i
max oder i=0 ist sondern so eingestellt werden muss, wie es der Strombedarf der eingeschalteten
Leuchtdioden vorgibt.
[0092] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es den Maximalstrom innerhalb der Schaltungsanordnung
zu reduzieren und den Stromverlauf zu harmonisieren.
[0093] Fig. 4 zeigt eine simulierte Stromverteilung bei einer unterschiedlichen Anzahl von
Gruppen für eine reale Helligkeitsverteilung. In dem vorliegenden Fall wird die Anzahl
der k Gruppen nicht ermittelt, sondern eine Gegenüberstellung von unterschiedlichen
Anzahlen vorgenommen, um den Einfluss der Gruppenanzahl k auf die Stromverteilung
zu verdeutlichen.
[0094] Die Einschaltzeitpunkte und die Ausschaltzeitpunkte werden anhand der unter Fig.
1 beschriebenen Formeln berechnet.
[0095] Es handelt sich bei der Simulation um eine reale Anordnung mit mehreren Tausend Leuchtdioden,
die den unterschiedlichen Gruppen gemäß den in Fig. 1 dargestellten Kriterien zugeordnet
werden.
[0096] Hierbei zeigt
L1 den Stromverlauf für k=1, wenn alle Leuchtdioden bei a1 = 0 eingeschaltet werden,
L2 den Stromverlauf für k=2, wobei a1 = 0, a2 = T angenommen wird,
L3 den Stromverlauf für k=3, wobei a1 = 0,

, a3 = T angenommen wird,
L4 den Stromverlauf für k=5, wobei a1 = 0,

, a5 = T angenommen wird.
[0097] Es wurde der Strom i
max dimensionslos mit i
max=1 angenommen.
[0098] Als Ergebnis ist hier erkennbar, dass der Maximalstrom mit einer zunehmenden Anzahl
von Gruppen deutlich reduziert und der Stromverlauf abgeflacht und kontinuierlicher
wird. Die Reduktion des Strommaximums wird jedoch mit einer zunehmenden Anzahl von
k kleiner, was die dargestellte Ermittlung der benötigten Anzahl von Gruppen in seiner
Wichtigkeit unterstreicht. Für die Realisierung muss hier insbesondere eine Aufwand/Nutzen-Abwägung
mit Hilfe der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden.
eine Aufwand/Nutzen-Abwägung mit Hilfe der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden.
1. Steuer- und/oder Regelungsmittel (1), zum Steuern und/oder Regeln eines Leuchtdiodenfeldes
(2) mit n LEDs, wobei n>3 ist, mit Ausgängen (3), wobei an diesen Ausgängen des Steuer-
und/oder Regelungsmittels (1) Steuer- und/oder Regelsignale zum Steuern und/oder Regeln
von steuerbaren Schaltelementen (4) abgreifbar sind,
wobei das Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) geeignet und eingerichtet ist
- Einschaltzeitpunkte und Ausschaltzeitpunkte (

) von Impulsen durch die Steuersignale und/oder Regelsignale zu definieren,
- ein und/oder mehrere steuerbare Schaltelemente (4) während der Impulse, deren Einschaltzeitpunkte
und Ausschaltzeitpunkte (

) durch die Steuersignale und/oder Regelsignale definiert worden sind, zum Schließen
oder Öffnen anzusteuern,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) geeignet und eingerichtet ist
- eine Anzahl von k Gruppen von Leuchtdioden festzulegen oder eine Anzahl von k Gruppen
von Leuchtdioden übergeben zu bekommen,
- jede LED einer der k Gruppen zuzuordnen, so dass jede der k Gruppen mj Leuchtdioden enthält, wobei 1 ≤ j ≤ k und

ist,
- für jede Gruppe einen Bezugszeitpunkt aj = a1 ... ak zu bestimmen,
- den Ein- und den Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer jeden Gruppe in Abhängigkeit von dem Bezugszeitpunkt
aj = a1 ... ak zu ermitteln, wobei 1 ≤ pj ≤ mj ist.
2. Steuer und/oder Regelungsmittel (1), nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zuordnung jeder LED zu einer der k Gruppen so erfolgt, dass benachbarte LEDs
unterschiedlichen Gruppen zugeordnet sind.
3. Steuer und/oder Regelungsmittel (1), nach Anspruch 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Bezugszeitpunkte aj = a1 ... ak zufällig wählbar sind.
4. Steuer- und/oder Regelungsmittel (1), nach Anspruch 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet ist die Bezugszeitpunkte
aj =
a1 ...
ak folgendermaßen zu ermitteln :
k=1: a1 ist frei wählbar,
k=2: a1 = 0, a2 = T,

mit i = 1 ...k - 2,
wobei T eine Taktperiode ist.
5. Steuer- und/oder Regelungsmittel (1), nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet ist, den Einschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer Gruppe in Abhängigkeit von a zu berechnen nach der
Formel:

wobei
- aj = a1 ... ak ist,
- PWjpj = Breite des Impulses, im weiteren Pulsbreite genannt, der p. Leuchtdiode in der
j. Gruppe in % von T ist.
6. Steuer- und/oder Regelungsmittel (1), nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet ist, den Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede LED einer Gruppe in Abhängigkeit von a zu berechnen nach der
Formel:

wobei
- aj = a1 ... ak ist,
- PWjpj = Pulsbreite der p. Leuchtdiode in der j. Gruppe in % von T ist.
7. Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Steuer- und/oder Regelungsmittel geeignet und eingerichtet ist
- einen Mittelwert MPW aller Pulsbreiten PWi zu berechnen, nach der Formel

,
- in Abhängigkeit des Mittelwertes MPW eine Anzahl von k Gruppen festzulegen, nach der Formel

,
- jede LED einer der k Gruppen zuzuordnen.
8. Schaltungsanordnung (5) zum Steuern und/oder Regeln eines Leuchtdiodenfeldes (2) aufweisend
- ein Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) gemäß den Ansprüchen 1 bis 7,
- eine Stromquelle (6) für jede LED,
- ein Leuchtdiodenfeld (2),
wobei das Leuchtdiodenfeld (2) wenigstens zwei Reihenschaltungen umfasst, die jeweils
wenigstens eine Leuchtdiode und ein steuerbares Schaltelement (4) umfassen, wobei
ein Steueranschluss jedes steuerbaren Schaltelements (4) mit einem Ausgang (3) des
Steuer- und/oder Regelungsmittels (1) verbunden ist.
9. Schaltungsanordnung (5) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
jede Stromquelle (6) der Schaltungsanordnung (5) durch das Steuer- und/oder Regelungsmittel
(1) regelbar ist, wobei der Strom bei geschlossenem steuerbarem Schaltelement i=imax und bei geöffnetem steuerbarem Schaltelement i=0 ist.
10. Verfahren zum Betreiben einer Schaltungsanordnung (5) zum Steuern und/oder Regeln
eines Leuchtdiodenfeldes (2) mit den Merkmalen des Anspruchs 8,
wobei das Verfahren wenigstens die nachfolgenden Schritte aufweist:
- eine Anzahl von k Gruppen werden von dem Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) ermittelt,
- jede LED wird einer Gruppe zugeordnet,
- für jede Gruppe wird ein Bezugszeitpunkt aj = a1 ... ak festgelegt,
- der Ein- und der Ausschaltzeitpunkt (

) des Impulses für jede Leuchtdiode einer jeden Gruppe wird in Abhängigkeit von dem
Bezugszeitpunkt aj = a1 ... ak ermittelt
- das Steuer- und/oder Regelungsmittel (1) steuert die steuerbaren Schaltelemente
(4) für den ermittelten Einschaltzeitpunkt und den ermittelten Ausschaltzeitpunkt
(

) des Impulses für jede Leuchtdiode einer jeden Gruppe zum Schließen oder Öffnen an.
11. Verfahren nach Anspruch 10 ,
wobei das Verfahren wenigstens die nachfolgenden Schritte aufweist:
- ein Mittelwert MPW aller Pulsbreiten PWi wird nach der Formel

berechnet.
- in Abhängigkeit des Mittelwertes MPW wird eine Anzahl von k Gruppen nach der Formel

festgelegt,
- jede LED wird einer der k Gruppen zugeordnet.
1. A control and/or regulating means (1) for controlling and/or regulating a light-emitting
diode field (2) with n LEDs, where n>3, with outputs (3), at which said outputs of
the control and/or regulating means (1) control and/or regulating signals for controlling
and/or regulating controllable switching elements (4) can be tapped,
with said control and/or regulating means (1) being is capable of and configured to
- define ON and/or OFF times (

) of pulses by means of the control signals and/or regulating signals,
- to actuate one and/or more controllable switching elements (4) to close or open
during the pulses whose ON and/or OFF times (

) have been defined by the control signals and/or regulation signals,
characterised in that
the control and/or regulating means (1) is capable of and configured to
- define a number of k groups of light-emitting diodes or to receive a number of k
groups of light-emitting diodes,
- to assign each LED to one of the k groups, such that each of the k groups mj contains light-emitting diodes, where 1 ≤ j ≤ k and

,
- to determine a reference time aj = a1 ... ak for each group,
- to determine the ON and OFF time (

) of the pulse for each LED in each group as a function of the reference time aj = a1 ... ak, where 1 ≤ pj ≤ mj.
2. A control and/or regulating means (1) according to Claim 1,
characterised in that each LED is assigned to one of the k groups in such a way that adjacent LEDs are
assigned to different groups.
3. A control and/or regulating means (1) according to Claim 1 and 2,
characterised in that the reference times aj = a1 ... ak can be selected at random.
4. A control and/or regulating means (1) according to Claim 1 and 2,
characterised in that the control and/or regulating means is capable of determining the reference times
aj = a1 ... ak as follows:
k=1: a1 can be freely selected,
k=2: a1 = 0, a2 = T,

where i = 1 ... k - 2,
where T is a clock period.
5. A control and/or regulating means (1) according to one of Claims 1 to 4,
characterised in that the control and/or regulating means is capable of calculating the ON time (

) of the pulse for each LED of a group as a function of a according to the equation:

where
- aj = a1 ... ak,
- PWjpj = width of the pulse, hereinafter referred to as pulse width, of the pth light-emitting
diode in the jth group as a % of T.
6. A control and/or regulating means (1) according to one of Claims 1 to 4,
characterised in that the control and/or regulating means is capable of calculating the OFF point (

) of the pulse for each LED of a group as a function of a according to the equation:

where
- aj = a1 ... ak,
- PWjpj = pulse width of the pth light-emitting diode in the jth group as a % of T.
7. A control and/or regulating means (1) according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the control and/or regulating means is capable of and configured to
- calculate a mean value MPW of all pulse widths PWi according to the equation

,
- to determine a number of k groups as a function of the mean value MPW according to the equation

,
- to assign each LED to one of the k groups.
8. A circuit assembly (5) for controlling and/or regulating a light-emitting diode field
(2), featuring
- a control and/or regulating means (1) according to Claims 1 to 7,
- a power source (6) for each LED,
- a light-emitting diode field (2),
where the light-emitting diode field (2) comprises at least two series connections,
each comprising at least one light-emitting diode and a controllable switching element
(4) with a control terminal of each controllable switching element (4) being connected
to an output (3) of the control and/or regulating means (1).
9. A circuit assembly (5) according to Claim 8,
characterised in that
each current source (6) of the circuit assembly (5) can be regulated by the control
and/or regulating means (1), whereby the current is i=imax when the controllable switching element is closed and i=0 when the controllable switching
element is open.
10. A method for operating a circuit assembly (5) for controlling and/or regulating a
light-emitting diode field (2) with the characteristics of Claim 8,
said method comprising at least the following steps:
- a number of k groups are determined by the control and/or regulating means (1),
- each LED is assigned to a group,
- a reference time aj = a1 ... ak is defined for each group,
- the ON and OFF time (

) of the pulse for each light-emitting diode in each group is determined as a function
of the reference time aj = a1 ... ak,
- the control and/or regulating means (1) controls the controllable switching elements
(4) to close or open at the ON time and OFF time determined (

) for the pulse for each light-emitting diode of each group.
11. A method according to Claim 10,
said method comprising at least the following steps:
- a mean value MPW of all pulse widths PWi is calculated according to the equation

- a number of k groups is defined as a function of the mean value MPW according to the equation

,
- each LED is assigned to one of the k groups.
1. Moyen de commande et/ou de régulation (1) pour la commande et/ou la régulation d'un
réseau de diodes électroluminescentes (2) avec n diodes électroluminescentes, sachant
que n>3, avec des sorties (3) du dispositif de commande et/ou de régulation (1) sur
lesquelles des signaux de commande et/ou de régulation pour la commande et/ou la régulation
d'éléments de commutation pilotables (4) peuvent être prélevés,
le moyen de commande et/ou de régulation (1) étant approprié et configuré pour
- définir des instants d'activation et de désactivation (

) d'impulsions par les signaux de commande et/ou les signaux de régulation,
- commander un et/ou plusieurs éléments de commutation pilotables (4) pendant les
impulsions, les instants d'activation et de désactivation (

) ayant été définis par les signaux de commande et de régulation pour la fermeture
et l'ouverture,
caractérisé en ce que
le moyen de commande et/ou de régulation (1) est approprié et configuré pour
- déterminer ou transférer un nombre de k groupes de diodes électroluminescentes,
- associer chaque LED à un des k groupes pour que chacun des k groupes contienne mj diodes électroluminescentes, où 1 ≤ j ≤ k et

,
- définir un instant de référence aj = a1 ... ak pour chaque groupe,
- déterminer l'instant d'activation et de désactivation (

) de l'impulsion pour chaque LED d'un groupe en fonction de l'instant de référence
aj = a1 ... ak, où 1 ≤ pj ≤ mj.
2. Moyen de commande et/ou de régulation (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'affectation de chaque LED à l'un des k groupes s'effectue de manière à ce que les
LED voisines soient affectées à des groupes différents.
3. Moyen de commande et de régulation (1) selon les revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que, les instants de référence aj = a1 ... ak peuvent être choisis au hasard.
4. Moyen de commande et/ou de régulation (1) selon les revendications 1 à 2,
caractérisé en ce que le moyen de commande et/ou de régulation est adapté pour déterminer les instants
de référence
aj = ...
ak comme suit :
k=1 : a1 peut être choisi librement,
k=2 : a1 = 0, a2 = T,

avec i = 1 ... k - 2,
où T est une période d'horloge.
5. Moyen de commande et/ou de régulation (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le moyen de commande et/ou de régulation est adapté pour calculer l'instant d'activation
(

) de l'impulsion pour chaque LED d'un groupe en fonction de a selon la formule :

où
- aj = a1 ... ak ,
- PWjpj = largeur de l'impulsion, ci-après dénommée largeur d'impulsion de la p. diode électroluminescente
du j. groupe est définie en % de T.
6. Moyen de commande et/ou de régulation (1) selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que le moyen de commande et/ou de régulation est adapté pour calculer l'instant de désactivation
(

) de l'impulsion pour chaque LED d'un groupe en fonction de a selon la formule :

où
- aj = a1 ... ak,
- PWjpj = largeur d'impulsion de la p. diode électroluminescente du j. groupe est définie
en % de T.
7. Moyen de commande et/ou de régulation (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le moyen de commande et/ou de régulation est approprié et configuré pour
- calculer une valeur moyenne MPW de toutes les largeurs d'impulsion PWi selon la formule

,
- en fonction de la valeur moyenne MPW, définir un nombre de k groupes, selon la formule

,
- associer chaque LED à un des k groupes.
8. Configuration du circuit (5) pour la commande et/ou la régulation d'un réseau de diodes
électroluminescentes (2), présentant
- un moyen de commande et/ou de régulation (1) selon les revendications 1 à 7,
- une source d'alimentation électrique (6) pour chaque LED,
- un réseau de diodes électroluminescentes (2),
où le réseau de diodes électroluminescentes (2) comprend au moins deux circuits en
série qui comprennent chacun au moins une diode électroluminescente et un élément
de commutation (4) pouvant être commandé, où une borne de commande de chaque élément
de commutation pilotable (4) est reliée à une sortie (3) du moyen de commande et/ou
de régulation (1).
9. Configuration du circuit (5) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
chaque source d'alimentation électrique (6) de la configuration du circuit (5) peut
être régulée par le moyen de commande et/ou de régulation (1), le courant étant égal
à i=imax lorsque l'élément de commutation pilotable est fermé et égal à i=0 lorsqu'il est
ouvert.
10. Procédé de mise en œuvre d'une configuration de circuit (5) pour la commande et/ou
la régulation d'un réseau de diodes électroluminescentes (2), présentant les caractéristiques
de la revendication 8,
où le procédé comprend au moins les étapes suivantes :
- un nombre de k groupes sont déterminés par le moyen de commande et/ou de régulation
(1),
- chaque LED est associée à un groupe,
- un instant de référence aj = a1 ... ak est défini pour chaque groupe,
- l'instant d'activation et de désactivation (

) de l'impulsion pour chaque diode électroluminescente d'un groupe est déterminé en
fonction de l'instant de référence aj = a1 ... ak
- le moyen de commande et/ou de régulation (1) commande les éléments de commutation
pilotables (4) pour l'instant d'activation et l'instant de désactivation déterminés
(

) de l'impulsion pour chaque diode électroluminescente de chaque groupe pour la fermeture
ou l'ouverture.
11. Procédé selon la revendication 10,
où le procédé comprend au moins les étapes suivantes :
- une valeur moyenne MPW de toutes les largeurs d'impulsion PWi est calculé selon la formule

.
- en fonction de la valeur moyenne MPW, un nombre de k groupes est défini selon la formule

,
- chaque LED est associée à l'un des k groupes.