[0001] Mit dieser Patentanmeldung wird ein Verfahren zur Anwendung von 3-D-Funktionstextilstrukturen
beschrieben, wobei diese in verschiedenen Ausführungen als nachträglich weiterzuverarbeitende
und zu konfigurierende Vorprodukte herzustellen sein sollen und diese je nach Ausführung
vorzugsweise als Katalysatorelemente oder als Aufnahmestrukturen für fluide Medien
oder Mikroorganismen oder für die Speicherung von elektrischen Ladungen vorsehbar
sein sollen.
[0002] Hierbei soll bei den unterschiedlich ausführbaren Vorprodukten während deren Herstellung
schrittweise eine optional nachträglich nach Wahl aktivierbare und weiter konfigurierbare
Komponenten- und Bestandteile- und Softwarekomponenten- und Leitungskomponentenstruktur
zu erstellen sein, wobei vorab individuell gekennzeichnete und individuell benannte
und mit positionsbestimmenden Markierungselementen vorab versehene Positionen an vorgesehenen
Bestandteilen schrittweise nach Auswahl mit individuell netzwerkadressierbaren adressierten
Hardware- und Softwarekomponenten und ausgewählten Bauteilen und Schnittstellen zu
versehen sind und hierbei die Softwarekomponenten schrittweise nach Auswahl zu aktivieren
sein sollen und eine digitale Dokumentation der Aktivierung von Softwarekomponenten
und eine netzwerkgestützt remotekontrollierbare Bearbeitung gekennzeichnete Positionen
nebst digitaler Dokumentation vorzusehen ist.
[0003] Hierbei sollen die betreffenden, mit Markierungselementen vorab zu versehenden Positionen
als in matrixartiger Weise direkt an den Bauteilen verortbare, optional nutzbare Zielpositionen
vorzufinden sein, die zu vorgesehenen Zeitpunkten nach Auswahl individuell identifizierbar
sowohl örtlich zu ermitteln als auch individuell mit Netzwerkadressierungen zu versehen
sein sollen, wobei Auswahlen der Zielpositionen vorzugsweise als Mess- oder Bezugspunkte
vorsehbar sein sollen sowie zur Anzeige von materialseitig integrierten Bauteilen
oder zur Anzeige von optional wählbaren Zielen für die Bestückung mit Bauteilen oder
die Erstellung von Schnittstellen vorsehbar sind.
[0004] In bevorzugten Ausführungen sollen innerhalb von Fadenmaterialstrukturen als Bauteilvorausstattungen
matrixartig fragmentiert anzulegende Datenleiter- und Stromleiterrohstrukturen und/oder
Leitungsrohstrukturen aus Fadenmaterialien mit Hohlprofilcharakteristik vorzusehen
sein, wobei vorteilshafterweise die betreffenden Bestandteile aus jenen Fadenmaterialien
örtlich in den Vorprodukten maschinell zu detektieren sein sollen und die vorgesehen
optional auswählbaren Positionen für die Platzierung von Schnittstellenkomponenten,
die zur Verschaltung und Ansteuerung der Leitungskomponenten nach optionaler Auswahl
vorzusehen sind, hierbei anzuzeigen und netzwerkadressierbar zu benennen sind.
[0005] Hierbei sollen auf Strukturen aus Fadenmaterialien Detailoberflächen gesondert vorab
markierte Zielpunkte mit individuell zugehörigen Datenhinterlegungen vorsehbar sein,
die als nachträglich auswählbare, optoelektronisch ansteuerbare und netzwerkadressierbare
Zielpositionen für die Platzierung von Datenverlinkungskomponenten nutzbar sein sollen,
die aufgrund ihrer Netzwerkadressierbarkeit besonderen Bauteilen schrittweise nach
Wahl zuzuordnen sein oder in der Art von Vermessungsmarken zu nutzen sein sollen.
[0006] In allen Anwendungsausführungen sollen solcherart vorgesehen zu markierenden Positionen
innerhalb der textilen Körper der Vorprodukte zumindest in optoelektronischer Weise
örtlich zu ermitteln und zu erfassen sein, wobei individuell definierbare Positionen
an Bestandteilen der Vorprodukte schrittweise mit Softwarekomponenten zu versehen
sind und diese Datensätze sowohl individuelle, netzwerkadressierbare Benennungen zu
den markierten Positionen umfassen als auch Dokumentationen zu Materialien und Bauteilen
und zusätzlich vorsehbare Softwarekomponenten umfassen sollen, wobei die Softwarekomponenten
in vorteilhafter Weise anfangs zunächst als optoelektronisch auslesbare Datensätze
vorsehbar sein können, deren Trägerkomponenten örtlich detektierbar sein sollten.
[0007] In besonderen Ausführungen sollen innerhalb von Körperteilen der Vorprodukte eine
Ansteuerung und Bearbeitung von markierten Positionen auf sich verschiebenden Bauteildetails
mittels bereits auf anderen Bauteilen befindlichen und vordefinierten Mess- und Bezugspunkte
zu ermöglichen sein, wobei die betreffenden Ansteuerungen und Strukturveränderung
zu dokumentieren und die Veränderungen digital zu dokumentieren sind.
[0008] In vorzugsweisen Ausführungen der Vorprodukte sollen textilen Strukturteile aus Hohlprofilmaterialien
vorsehbar sein, wobei hier innerhalb von eingearbeiteten Fadenmaterialien segmentartig
vorfindbare und mit Fluiden füllbare oder Fluide enthaltende Hohlräume vorgesehen
werden, die zudem mit innerhalb der Hohlräumen befindlichen Leiterbahnstrukturen versehen
werden sollen, wobei die Leiterbahnstrukturen freiliegende elektrische Kontakte aufweisen
können , die für den Kontakt mit Fluiden vorzusehen sein sollen.
[0009] In bevorzugten Ausführungen sollen Hohlleitungswandungen in der Art auszuführen sein,
dass diese im Materialaufbau ihrer Wandungen ladungstrennende Membrane aufweisen,
wobei innerlich eingelagerte oder durchströmende Gase und gasumströmten elektrische
Leiterelementen sowie Hohlwandungsbestandteile in Form von Protonenaustauschmembranen
vorfindbar sein sollen und die innerlich befindlichen Gase mittels der Leiterelemente
bei anliegender elektrischer Spannung als Luft-Anode fungieren sollen.
Stand der Technik:
[0010] Es sind bereits zahlreiche Anwendungen für 3-dimensional zählen räumliche Textilstrukturen
oder textile Körper bekannt.
[0011] Gemäß dem Stand der Technik ist die Deutsche Patentanmeldung
DE 10 2015 003 003 A1 zu nennen, die eine Photoelektrochemische Zelle für die lichtgetriebene Herstellung
von Wasserstoff und Sauerstoff aus einem wässrigen Medium im basischen Milieu beschreibt,
die gemäß Patentanspruch 1 als Separator gasundurchlässige, Anionen leitende und elektronisch
isolierende Polymerelektrolytmembran aufweisen und gemäß des Patentanspruches 7 nach
Anspruch 6 die in der Patentanmeldung beschriebenen poröse Strukturen um geschäumtem
Nickel handelt oder um ein textiles Flächengebilde, dessen Fasern aus Nickel, aus
Kohlenstoff oder aus einer Legierung mit Eisen, Kohlenstoff und Nickel bestehen.
[0012] Gemäß dem Stand der Technik ist die
Deutsche Patentanmeldung DE 102 10 465 A1 zu nennen, die ein Photokatalytisches Element zur Aufspaltung von Wasserstoff enthaltenden
Verbindungen sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Elementes und Verwendungen
zur Aufspaltung solcher Verbindungen beschreibt, bei dem auf Trägern, die eine offenporige
Struktur aufweisen, mittels plasmagestützter Vakuumbeschichtungsverfahren eine photokatalytisch
wirksame Dünnschicht aus einem photohalbleitendem Material bindemittelfrei ausgebildet
wird.
[0013] Zu textilen Körpern mit Kennzeichen von 3-dimensional aufgebauten Textilstrukturen
gehören textile Strukturen, die beispielsweise unter Fachbegriffen wie Spacer Textiles,
Abstandsgewirke oder 3-D-Mesh Strukturen bekannt sind und auch aus unterschiedlichen
textilen Teilstrukturen bestehen können und verschiedene Kennzeichen textiler Machart
aufweisen.
[0014] Diese textilen Strukturen können dabei auch als Strukturen vorfindbar sein, die unterschiedliche
textile Bestandteile aufweisen, die jeweils in unterschiedlicher Weise ausgearbeitete
Bestandteile mit Kennzeichen wie Polfadenstrukturen, Maschen, Gelegen, Gestrick oder
Gewirken oder aufweisen können.
[0015] Räumliche Textile Strukturen werden für viele technische Anwendungen bereits als
zur Weiterverarbeitung vorgesehene Vorprodukte produziert und verwendet, wobei diese
als vorausgestattete und mit grundlegenden Eigenschaften versehene Ausgangsbasis beispielsweise
in Form von Blöcken oder Bahnen vorproduzierbar sind.
[0016] Zum Stand der Technik gehören 3-dimensional aufgebaute Textilstrukturen, die unter
dem Fachbegriff textile Preformings bekannt sind und auch als Vorprodukte produziert
werden.
[0017] Funktionelle Bestandteile und Teilstrukturen aus Faden-, Hohlfaden- oder Hohlleitungsmaterialien
werden in der Patentliteratur unter anderem in dem Deutschen Patent
DE 10 2009 018 171 B4 erwähnt.
[0018] In dieser Patentanmeldung wird ein System der ereignisausgelösten Entfaltung und
Versteifung textiler Körpergebilde angezeigt, das Vorrichtungen aus Abstandstextilien
oder anderweitig textil gefügten Körpern mit Merkmalen von dreidimensional ausgefertigten
textilen Lagen, die Polfäden oder Maschen oder Schlaufen als dreidimensional ausgebildete
Textilstrukturen aus charakterisierenden hohlen, rohr- oder schlauchähnlichen Hohlfadenmaterialien
betrifft.
[0019] Hierbei sollen die Vorrichtungen aus Abstandstextilien oder anderweitig textil gefügten
Körpern mit Merkmalen von dreidimensional ausgefertigten textilen Lagen Polfäden oder
Maschen oder Schlaufen als dreidimensional ausgebildete Textilstrukturen aus charakterisierenden
hohlen, rohr- oder schlauchähnlichen Hohlfadenmaterialien aufweisen, die für die innere
Führung von gasförmigen oder flüssigen Medien unter Druck befüllbar ausgebildet sind
und dadurch gekennzeichnet sein sollen, daß vorgesehene einzelne Polfaden- oder Maschen-
oder Schlaufenstrukturen, die mehrzahlig in gleicher oder verschiedener Ausführung
vorfindbar sein können, jeweils an ihren Zugangsöffnungen an den Leitungsenden und
den vorgesehenen Zugangsöffnungen der Hohlleitungswandungen mit individuell elektronisch
direkt ansteuerbaren ventilähnlichen Regelungsvorrichtung versehen sind.
[0020] Es enthält klare Aussagen zu "dreidimensional ausgebildete Textilstrukturen aus charakterisierenden
hohlen, rohr oder schlauchähnlichen Hohlfadenmaterialien, die für die innere Führung
von gasförmigen oder flüssigen Medien unter Druck befüllbar ausgebildet sind und dass
vorgesehene einzelne Polfaden- oder Maschen- oder -Schlaufenstrukturen, die in gleicher
oder verschiedener Ausführung sein können, jeweils an ihren Zugangsöffnungen an den
Leitungsenden und den vorgesehenen Zugangsöffnungen
der Hohlleitungswandungen mit individuell elektronisch direkt ansteuerbaren ventilähnlichen
Regelungsvorrichtung versehen sind, die zusätzliche Anschlussmöglichkeiten für modular
anschließbare Komponenten oder Zuleitungen oder weitere Hohlleitungen aufweisen können.
Ventilmechanismen oder ventilähnlichen Befüllungs- und Regulierungsmechanismen der
schlauch- oder rohrartigen Hohlfadenelemente sektional über separate Zuleitungen und
über sektionale rückschlaggesicherte Druckspeicher oder über Drucksammelbehälter gespeist
werden.
[0021] Nach Veröffentlichungen aus der Textilforschung sind 3-D-Gewirke bekannt, bei denen
modifizierte und entsprechend präparierte Metallgarne mit Hilfe von Wirkmaschinen
in 3-D-Gewirke eingearbeitet werden, wobei laut der Veröffentlichung homogen durchgängig
leitfähige Metallgarne mit Hilfe von Wirkmaschinen sowohl in die Deckflächen als auch
in den abstandhaltenden Bereich als Polfäden in 3D-Gewirke eingearbeitet werden.
[0022] (Beitrag des Institutes für Spezialtextilien und flexible Materialien TITV - Presseveröffentlichung
zur Aachen-Dresdener International Textile Conference 2014)
[0023] Zum Stand der Technik zählen aus der Grundlagenforschung bereits bekannte Prinzipien
und Veröffentlichungen zu niederschwelligen katalytischen Verfahren.
[0024] Nach Stand der Technik und Veröffentlichungen werden hier Verfahren und Materialien
beschrieben, bei denen optimiert große, weit verteilte katalytisch wirksame Oberflächen
mit jedoch flächenbezogen niederschwelligem Wirkungsgrad zum Einsatz kommen sollten.
[0025] Aus der Grundlagenforschung sind funktionelle biohybride Materialverbünde bekannt,
bei denen auf nanoskalierten Gerüsten aus leitfähigen Materialien exoelektrogenen
Bakterien siedeln, wobei diese Verbünde über Tage stabil bleiben und eine elektrochemische
Aktivität zeigen.
[0026] Beispielsweise wird in einer aktuellen Publikation aus der Forschung des Karlsruher
Institutes für Technologie KIT die Verwendung eines porösen Hydrogeles beschrieben,
das aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Kieselsäure-Nanopartikeln besteht, wobei diese
Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Kieselsäure-Nanopartikeln durch DNA-Stränge miteinander
verwoben sind.
[0027] Dieses Hydrogel stellt ein Nanokomposit-Material dar welches das Wachstum von exoelektrogenen
Bakterien unterstützt und zugleich die von Bakterien freigesetzten Elektronen effizient
und kontrolliert weitergeleitet.
[0028] Dem Stand der Technik entsprechend ist ein Artikel aus dem Fachjournal Electrochemistry
Communications zu nennen, nachdem am INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien in
Saarbrücken ein Durchbruch auf dem Gebiet der elektrochemischen Wasserentsalzung erzielt
worden ist. In dem Artikel wird erwähnt, dass die Forschungsgruppe um Prof. Volker
Presser, Leiter des Programmbereiches Energiematerialienstellen an der Universität
des Saarlandes in Saarbrücken und seine Ko-Autoren die neuartige Methode der Zink-Luft-Entsalzung
(ZAD) publiziert hat, die ein neues Verfahren zur zur elektrochemischen Wasserentsalzung
mit wesentlich verbesserter Effektivität beschreibt.
[0029] ,INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien gGmbH entwickelt wurde. (Originalveröffentlichung
: High-performance ion removal via zinc-air desalination Autoren: Pattarachai, Srimuka,
Lei Wang, Öznil, Budak, Prof. Volker Presser)
[0030] Zum derzeitigen Stand der Patentliteratur und der frei verfügbaren Veröffentlichungen
und des derzeitigen veröffentlichten Standes der Forschung und Entwicklung werden
folgende Patentschriften sowie öffentlich verfügbare, schriftliche und elektronische
Veröffentlichungen genannt:
Patentliteratur:
Zu Patentliteratur:
[0032] DE 10 2009 018 171 B4 (System u. Verfahren zur ereignisauslösbaren Entfaltung u. Versteifung textiler Körpergebilde):
In dieser Veröffentlichung werden Stege und Polfäden in schlauch- oder rohrähnlicher
Weise mit Hohlprofil-Querschnitt beschrieben, die unter anderem in technischen Textilanwendungen
wie zur Filterung oder Trennung von vermischten oder verunreinigten gasförmigen oder
flüssigen Medien und deren Lagerung und/oder Förderung, beispielsweise die Filterung
von verunreinigtem Wasser und/oder dessen Entsalzung zur Gewinnung, Bevorratung und/oder
Förderung von Trinkwasser verwendet werden sollen. Hier werden Hohlleitungswandungen
beschrieben, die unter anderem auch als durchlässige Varianten ausführbar sein sollen,
bei denen die innerhalb der Hohlleitungen geführten, gasförmigen oder flüssigen Medien
durch deren teildurchlässige Wandungen druckabhängig nach aussen passieren sollen.
[0033] In der
Patentschrift EP 0 617 152 A1 wird eine Verwendung behandelten Ausgangsmaterials beschrieben, wobei bei der Behandlung
während oder nach der Herstellung noch chemische oder physikalische Eigenschaften
erhalten bleiben und somit dieses z.B. als Filter- oder Katalysatormaterial zum Einsatz
kommen kann.
Aufgabe:
[0034] Es soll ein verbessertes Verfahren zur Anwendung von 3-D-Funktionstextilien, vorrangig
zur Verwendung als Katalysatorelemente oder als Aufnahmestrukturen für fluide Medien,
Mikroorganismen oder die Speicherung von elektrischen Ladungen, angegeben werden.
Lösungsvorschlag:
[0035] Es wird ein Verfahren zur Anwendung von unterschiedlich auslegbaren und nachträglich
bedarfsorientiert konfigurierbaren 3-D-Funktionstextilstrukturen nach geltendem Patentanspruch
1 vorgeschlagen, vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0036] Hierbei sollen mit Hilfe der jeweils als Einheiten erfassbaren Markierungselemente
und Hardund Softwarekomponenten Strukturdetails von Bestandteilen oder Zielpositionen
an Bestandteilen nach aktuellem Bedarf während der Herstellung in Echtzeit auf optoelektronischem
Wege maschinell zu erfassen sein und auf virtuelle Zwillingsdarstellungen der betreffenden
Werkstücke zu übertragen sein.
[0037] Die Regelungs- und Steuerungsmechanismen und die für diese Komponenten vorgesehenen
Zielpositionen sollen bevorzugt mittels zugeordneter Datenverlinkungskomponenten und
optoelektronisch erfassbaren Markierungselementen, die zur Anzeige von deren Positionen
dienen sollen, zu bestücken, zu bearbeiten, nach aktueller Anforderung zu betreiben
und zu warten sein, wobei hierdurch die Übertragung und Darstellung der betreffenden
Prozesse und Vorgänge auf parallel laufende, virtuelle Verfahren und Zwillingsdarstellungen
zu den betreffenden Werkstücken vorsehbar sein soll.
[0038] Für bevorzugte Anwendungsausführungen zur Wasserkatalyse wird vorgeschlagen, dass
die anfallenden Prozessprodukte, Nebenprodukte und anfallenden Reststoffe mittels
eigens vorgesehener Vorrichtungsteile und Infrastrukturen in Form von textilen Teilstrukturen
aus Fadenmaterialien oder schlauch- oder hohlleitungsähnlichen Materialien mit Merkmalen
von selektiv medienaufnahmefähigen und durchlässigen Wandungsanteilen, entsprechend
nach Eigenschaften geordnet, nach und nach zu separieren und abzuführen sind.
[0039] Es wird vorgeschlagen, bei Ausführungen für katalytische Verfahrensanwendungen die
katalytisch wirksamen oder andersartig prozessaktiven oder prozesssteuernden Materialien
in Reinform oder in Kombination mit anderen Materialien oder als Bestandteile von
membranartig durchlässigen Materialkombinationen oder in Form von segmentartig aufgebrachten,
nanoskalierten Schichten auf Grenzflächen wie Fadenmaterialoberflächen von textilen
Teilstrukturen wie Maschen, Schlaufen, Schussfaden, Polfäden oder anderen vorzusehen.
[0040] In bevorzugten Ausführungen für Anwendungen zu elektrochemischen Verfahren soll vorsehbar
sein, dass textile Strukturdetails wie Maschen-, Schussfaden-, Polfaden-, Schlaufenstrukturen
als Ausstattungen weiträumig verteilte Elektroden aufweisen.
[0041] Hierbei kann jeweils eine Trennung von Anoden- und Kathoden vorzusehen sein, wobei
entsprechende Anoden-/Kathodenpaarungen auch auf verschiedenen, singulären benachbarten
Fadenstrukturen vorsehbar sein können oder auch mehrmals auf singulären Fadenstrukturen
vorsehbar sein sollen, wobei hier die einzelnen Elektroden der Elektrodenpaare und
die Elektrodenpaare zueinander durch entsprechende Sicherheitsabstände voneinander
zu distanzieren sind und gegebenenfalls durch isolierende Materialien wie Wandungen
aus Membranmaterialien kammerähnlich voneinander zu trennen sind.
[0042] In besonderen Ausführungsvarianten sollen auch Strukturen aus Hohlfadenmaterialien
mit inneren, gasführenden Hohlräumen vorzusehen sein, wobei das Gasvolumen bei Anlegung
von elektrischer Spannung in ähnlicher Art wie bei Zink/Luft Batterien als Elektrode
fungieren soll.
[0043] Die Elektroden können in besonders vorgesehenen Anwendungen, jeweils nach Anoden-
und Kathoden getrennt, beispielsweise in Form von segmentierten metallischen Oberflächenbeschichtungen
auszuführen sein, die über innerlich integrierte Stromleiter oder über gesonderte,
in weitere Fadenstrukturen integrierte elektrische Leitungen und Überbrückungen an
elektrische Energieversorgungsinfrastrukturen anzuschließen wären.
[0044] Es wird hierbei für besondere photokatalytische Anwendungen und besondere Anwendungsvarianten
von elektrochemische elektrobiologischen Verfahrensweisen vorgeschlagen, die vorzusehenden
Katalysatorelemente oder Elektroden oder funktionellen, im Mikroformat vorgesehen
Verbundmaterialstrukturen hier jeweils so auszuführen, dass diese selbst als den Hohlfadenmaterialstrukturen
mit Merkmalen von Wandungen mit Austauschmembranmerkmalen vorgelagerte Schichten auffindbar
sind, die selbst an ihren Oberflächen in nanoskaliertem Maßstab bemessene Katalysatormaterialteilchen
aufweisen können oder selbst innerhalb ihres Materialaufbaues Katalysatormaterialanteile
aufweisen können und deren Oberflächen mit stützgerüst- oder skelettartigen Haltestrukturen
für andere Materialien oder Mikroorganismen im nanoskalierten Format aufweisen oder
als solche ausgebildet sind.
[0045] In besonderen Ausführungen ist vorgesehen, dass in geregelter, kreislaufartiger Weise
fluide Medien an die Oberflächen von inneren Textilstrukturdetails von 3-dimensionalen
Textilen Körpern gerichtet herangeführt werden und mit diesen Teilstrukturen im Bereich
ihrer funktionellen Oberflächen und/oder anderen funktionalen Grenzflächen der Teilstrukturen,
die als nanoskalierte funktionale Schichten oder innere Grenzflächen von Poren oder
Blasenoder Kanälen im Mikroformat vorfindbar sind, in Kontakt treten und das vorgesehen
membranähnlich aufnahmefähige Material im Umfeld sättigen und hierbei mit den funktionellen
Komponenten interagieren und die katalytischen oder anderweitig stoffverändernden
Prozesse über die Regelung des Zuführ- und Umwälzprozesses der Ausgangsmedien gesteuert
werden können.
[0046] In besonderen Anwendungen kann vorzusehen sein, dass in vorgesehenen funktionalen
Schichten an der Aussenseite von Fadenmaterialien Bakterien angesiedelt und kultiviert
werden, die für die Erzeugung von elektrischen Ladungen oder stoffverändernde Zwecke
vorgesehen sein können und über das Innere der Hohlfadenmaterialien und deren membranartige
Wandungen oder über die äussere Umgebung der Teilstrukturen aus Fadenmaterialien mit
Nährlösungen versorgt werden.
[0047] Es wird weiterhin vorgeschlagen, für biologische Verfahrensanwendungen besondere
Anwendungsausführungen vorzusehen, bei denen textile Teilstrukturen mit Verbundmaterialschichten
aufweisen, die in hybrider Weise als stromleitfähige, synthetische Leitungsmatrix
und als Aufnahme - und Trägermatrix für elektrische Ladungen erzeugende Bakterien
dienen sollen.
[0048] In besonderen Ausführungen sollen bei Fadenmaterialien nanoskalierte, oberflächenbildende
Schichten oder oberflächennahe Schichten mit durchlässigen, netzartigen Schutz- und
Stabilisierungsummantelungen vorsehbar sein, die selbst eine Funktion als Aufnahmestruktur
und Stützgerüst ausüben können und in die beispielsweise Hydrogele als Träger für
Mikroorganismen und Nährlösungen eingespeist werden könnten.
[0049] Es wird vorgeschlagen, zumindest an katalytisch wirksamen Oberflächenanteilen oder
Außenflächen von membranartigen Hohlleitungswandungen oder Fadenmaterialoberflächen
mit Kennzeichen von integrierten Leiterfragmenten an bestimmten, vorab potentiell
vorsehbaren Positionen auf Fadenmaterialien mit Hohlprofilcharakteristik oder integrierten
Leiterbahnfragmenten Markierungselemente mit eigener ID und Datenverlinkungskomponenten
mit den Daten zu den Markierungselementen vorzusehen, die bereits für die Bestückung
mit elektrischen Leitungsanschlüssen, hydraulischen Anschlüssen , sowie anderen elektronischen
oder mechanischen Regelungskomponenten vorgesehen sind .
[0050] Es wird vorgeschlagen, dass bei besonderen Anwendungen schon bei den Vorprodukten
in Form von Fadenmaterialien an markierten Positionen Bestückungen vorgenommen werden,
die in besonderen Ausführungen zusätzlich mit Schutzversiegelungen und durch Laminierung
der Fadenstrukturoberfläche in der Weise geschützt werden, dass diese innerhalb von
Schutzversiegelungsmaterialien vollständig so eingebettet werden, dass die Komponenten
auf der Oberfläche der Fadenmaterialien keine behindernden Hervorhebungen ausbilden.
[0051] Hierbei können die Schutzversiegelungen oder Laminierungen auch als Varianten vorsehbar
sein, die dauerhaft auf der Fadenstruktur verbleiben sollen oder auch nur wegen textiltechnischer
Notwendigkeiten aufgebracht und nach Ablauf bestimmter Herstellungs- und Ausstattungsschritte
wieder entfernt werden können.
[0052] Es wird vorgeschlagen, dass in besonderen Ausführungen auch in den Rohstrukturen
auf markierten Positionen der eingearbeiteten Fadenmaterialien in Zwischenschritten
Anschlüsse und Komponenten eingearbeitet werden, die erst in späteren Produktionsschritten
zu den Werkstücken oder der Verarbeitung und Konfektionierung der Werkstücke nach
später endgültig festzulegenden Bearbeitungs- und Verschaltungsplänen weiterbearbeitet
und/oder angeschlossen und/oder verschaltet werden.
[0053] Hierbei sollen Auswahlen der Markierungselemente speziell die innerhalb von Fadenmaterialien
integrierten Leiterfragmenten im Bereich von deren Enden an den Fadenmaterialaussenflächen
vorab als potentielle Anschluss- oder Bearbeitungsziele kennzeichnen.
[0054] Es wird vorgeschlagen, für vorzugsweise Anwendungsausführungen vorab hintereinander
aufgereiht und leicht an den Enden voneinander beabstandete Leiterbahnfragmente in
Vorprodukte in Form von Fadenmaterialien innerhalb von derem Korpus zu integrieren,
wobei dies innerhalb der Hohlräumen in raumfüllender, kabelähnlicher Weise oder in
deren Wandungen oder innerhalb von Hohlräumen in der Art einer Mitintegration bei
verbleibendem Hohlraumvolumen als Leerraum oder Strömungskanal sein kann.
[0055] Nach der Einarbeitung der Fadenmaterialien in textil basierte Werkstücke sollen im
Laufe des Fertigungsfortschrittes an vorab individuell durch Markierungselemente mit
ID Kennzeichnungen als potentielle Ansteuerungsziele gekennzeichneten Stellen, die
die Enden oder vorab als zur Auswahl stehenden Anschluß- oder Bestückungspositionen
anzeigen, die innerlich integrierten Leiterbahnstrukturen in auch nachträglich zu
treffenden Auswahlen maschinell zu bearbeiten sein.
[0056] Es wird vorgeschlagen, die Markierungselemente mit eigener ID und die durch diese
direkt oder indirekt durch rückschlüssige Berechnungsverfahren auf textilen Fadenstrukturen
zu ermittelnden Markierungspositionen und die durch diese angezeigten Positionen an
Fadenmaterialien mit integrierten Leiterbahnfragmenten als optional nutzbare und erweiterbare
Markierungsmatrizen und matrixähnlich aufgebaute Leiterbahnstrukturteile auf digitale
Darstellungen zu den Werkstücken und auf entsprechende Berechnungsverfahren zu übertragen
und diese während der Produktionsvorgänge zur Ansteuerung zu verwenden, wobei diese
Matrizen sowohl virtuell als auch real bei gegenseitigen Datenausgleich sowohl als
Grundlage dienen als auch nachträglich zu bearbeiten und nach vorgesehener Produktvariante
auch für eine Nutzung nach Produktfertigstellung auf dem aktuellen Ist-Stand zu halten
sind.
[0057] Es wird vorgeschlagen, dass die Leiter- und Leitungsstrukturen an nachträglich auswählbaren,
durch Markierungselemente aus einer Markierungsmatrix mit eigener ID gekennzeichneten
Positionen mit externen, außerhalb der Anwendungsvorrichtungen vorgesehenen Infrastrukturen
in der Weise zu verbinden sein sollen, dass diese als adressierte Anschlussports digital
darzustellen, optoelektronisch ausfindig zu machen und auch mithilfe der Adressierung
und optoelektronischer Ansteuerung automatisierbar zu bearbeiten sind.
[0058] Hierbei sollten in vorteilshafter Weise funktionelle Teilstrukturen der Anwendungsausführungen,
beispielsweise bestehend aus Hohlleitungsmaterialien mit Merkmalen von membranartigen
Wandungen und/oder Oberflächensegmenten mit katalytischen Eigenschaften oder Fadenmaterialien
mit integrierten Leiterstrukturfragmenten als individuell adressierbare Einheiten
zu erfassen sein, die in Vielzahl innerhalb von Vorrichtungen oder Modulen vorsehbar
sind.
[0059] In vorteilshafter Weise sollte während der Herstellung und der anwendungsorientierten
Produktkonfektionierung vor der Fertigstellung mit Hilfe bereits installierter elektronischer
Komponenten und erstellter Leitungsschaltungen ein schrittweise digitales Monitoring-
und Remote-Ansteuerungsverfahren in funktionalen textilen Strukturanteilen vorzusehen
sein, das weitere vorgesehene Bestückungs- und Bearbeitungsprozesse unterstützen soll.
[0060] Es wird vorgeschlagen, dass die als Vorprodukte zu fertigenden 3-D-Funktionstextilien
mit matrixartig vorzusehenden Markierungselementen nebst diesen zugehörigen Hardwarekomponenten
Softwarekomponenten auszustatten sind.
[0061] Die vorgesehen Markierungselemente sollen zumindest in optoelektronischer Weise örtlich
in ihrer Position innerhalb der Körper der Werkstücke sensorisch individuell zu ermitteln
sein und sollen zumindest in Auswahlen mit Softwarekomponenten zu versehen sein, die
zumindest in optoelektronischer Weise erfassbar sind und zumindest netzwerkadressierbare
Kennungen und Datensätze zu den individuellen Markierungselementen beinhalten.
[0062] Die entsprechend optoelektronisch auslesbaren Daten sollen zu geeigneten Zeitpunkten
zusätzlich auf zuzuordnenden, netzwerkadressierbaren Datenverlinkungskomponenten und
netzwerkadressierten, elektronischen Datenverlinkungskomponenten, Controllern, Steuergeräten
oder auch auf Datenträgern von innerhalb der einzelnen Anwendungsausführungen integrierten
Mikrocomputern abzuspeichern sein, die in einzelnen Vorrichtungsausführungen vorsehbar
sein sollen, wobei die vorgesehenen Markierungselemente aus der Markierungsmatrix
und die elektronischen Komponenten gegenseitig mit ihren IDs und ihren Netzwerkadresssierungen
zu geeigneten Zeitpunkten zugeordnet werden sollen.
[0063] Hierbei sollen die elektronischen Datenverlinkungskomponenten, Controller und Steuergeräte
und Mikrocomputer dank ihre Netzwerkadressierung auch mit externen elektronischen
Steuerungs- und Datenverarbeitungsgeräten nach Vorsehung über Interfaces zu verbinden
sein und in netzwerkgestützte Steuerungsverfahren mit eingebunden werden können.
[0064] Bei vorzugsweisen Ausführungen können Leitungsinfrastrukturen mit Mikrofluidik -
Regelungskomponenten zur Zu- und Abführung von flüssigen oder gasförmigen Medien und
eine weiträumig zu verteilende Infrastruktur aus einer Markierungsmatrix und einer
Infrastruktur in Form eines Datenleiter- und Stromleiternetzes vorzufinden sein.
[0065] Es wird vorgeschlagen, dass in kennzeichnender Weise in besonders vorgesehene Zwischenprodukte
oder Werkstücke als Teile der 3-D Funktionstextilanwendungen und/oder Ausführungen
von 3-D Funktionstextilanwendungen jeweils vorab Rohstrukturen in Form einer in Grundzügen
von angelegten, erweiterbaren Markierungsmatrix und/oder einer noch fragmentiert vorfindbaren,
optional nachträglich nach Vorsehung konfigurierbaren Leiterbahnrohstruktur in Form
von noch nicht miteinander verbundenen Leiterbahnfragmenten aufweisen sollen.
[0066] In besonderen Anwendungsausführungen sollen schon vorab in Vorprodukte wie Fadenmaterialien
oder andere fadenähnliche Materialien Leiterbahnfragmente als Elemente einer Leitungsrohstruktur
integriert werden, wobei auch schon vorab auf der Oberseite der Fadenmaterialien im
sehr ortsnahen Bereich oberhalb der Enden der integrierten Leiterbahnfragmente Markierungselemente
und Hardwarekomponenten nebst zugehörigen Softwarekomponenten vorzusehen sind, die
zumindest in optoelektronischer Weise maschinell identifizierbar und ansteuerbar sein
sollen.
[0067] Die hierdurch für optoelektronische Erfassungsgeräte kenntlich gemachten Enden sollen
hierbei zumindest in Auswahlen nach besonders festzulegenden Reihenfolgen als potentielle
Bearbeitungspositionen vorab besonders kenntlich und vorab mit jeweiligen optisch
auslesbaren ID-s versehen werden.
[0068] Die hierdurch als potentielle Bearbeitungspositionen vorab definierten Positionen
sollen in vorgesehenen Auswahlen mit ihrer jeweiligen individuellen ID und anderen
zugehörigen Daten während späterer Verarbeitungsschritte und der Einarbeitung der
betreffenden Fadenmaterialien mit integrierten Leiterbahnfragmenten in die Werkstücke,
auch in digitale Darstellungs- und Berechnungsverfahren zu den entsprechenden Werkstücken
nach entsprechendem Produktionsfortschritt zu übertragen sein.
[0069] Im Nachgang sollen diese potentiellen Bearbeitungspositionen nach Vorsehung als optoelektronisch
innerhalb der Werkstückstruktur ausfindig zu machende und optoelektronisch individuell
verifizierbare Positionen zu verwenden sein, denen hiermit verbunden auch virtuell
individuelle Netzwerkadressierungen und Positions- und Lagedaten bezüglich ihrer Position
in den Werkstücken zugeordnet werden können.
[0070] Die Markierungselemente sollen hierdurch auch nachträglich nach der Erstellung der
Rohstrukturen der Werkstücke auch virtuell als Zielpositionen für die Bestückung mit
Bauteilen oder Bearbeitungen zu definieren und ggf. im Remotezugriff anzusteuern sein.
[0071] Die hierdurch vorab an den Enden gekennzeichneten und nachträglich optional an den
Enden bearbeitbaren und zu komplettierenden Leiterbahnfragmenten sollen in Mehrzahl
zu späteren Zeitpunkten in vorgesehenen Auswahlen mindestens innerhalb der Anwendungsausführungen
bei Erreichen vorgesehene Herstellungsfortschritte nachträglich strukturübergreifend
zu verbinden und zu verschalten sein.
[0072] Hierbei sollen besonders diejenigen Ausführungen der 3-D-Funktionstextilanwendungen,
die als Verfahrensanwendungen zu Photokatalyseverfahren charakterisierende Funktionselemente
in Form von membranartigen und/oder katalytisch wirksamen Oberflächen- oder Grenzflächenanteilen
aufweisen, ebenfalls als besonderes Funktionselement eine Markierungsmatrix mit in
Mehrzahl vorhandenen, zielpunkt- und Messpunkte anzeigenden Markierungselementen aufweisen.
[0073] In vorzugsweisen Ausführungen sollen Markierungselemente vorzugsweise potentielle
Anschlussstellen für die Zuführung von Ausgangsmedien oder die Ableitung von Prozessprodukten
adressiert anzeigen.
[0074] Bei Ausführungen, die als elektrochemische Verfahrensanwendungen vorgesehen sind,
können hierbei vielfache Einzelstrukturen vorsehbar sein, deren Detailoberflächen
in vorgesehenen Distanzen und Abfolgen mit Elektroden in Form von Anoden und Kathoden-Paarungen
versehen werden.
[0075] Die Elektrodenpaare sollen an Stromleiterinfrastrukturen anzuschließen sein, die
in benachbarte Textilstrukturteile wie Fadenmaterialien vorab als Fragmente integriert
und nachträglich in vorgesehenen Auswahlen mittels überbrückender Leiter mit weiteren
Bauteilen wie Elektroden und Regelungskomponenten und mit weiteren Stromleitungsnetzkomponenten
zu verbinden und zu verschalten sein sollen.
[0076] In besonderen Ausführungen sollen textilen Strukturen vorzusehen sein, die katalytische
Eigenschaften an ihren Detailoberflächen aufweisen und/oder auch als aus Hohlleitungsmaterialien
gefertigte Varianten zusätzlich membranartige Wandungsanteile oder andere Grenzflächen
mit spezieller Wasserstoffdurchlässigkeit und/oder besonderer Protonenleitfähigkeit
aufweisen.
[0077] Die membranartigen Bestandteile können sich in bevorzugten Ausführungen in lagenähnlicher
Art unterhalb von speziellen katalytisch wirksamen und gleichzeitig membranartig durchlässigen
Oberflächenmaterialien wie metallischen, besonders wasserstoffaufnahmefähigen Beschichtungen
befinden oder als Oberflächenanteile vorfindbar sind, die einzeln in direkter Nachbarschaft
zu katalytisch wirksamen Oberflächenanteilen stehen und sich mit diesen, an den Fadenmaterialoberflächen
befindlich, abwechseln.
[0078] Hier sollen bei diesen besonderen Ausführungen mit Kennzeichen von Hohlprofilen besondere
Wandungsanteile selektiv hochgradig membranartig aufnahmefähige Materialbestandteile
aufweisen und hierdurch zur Aufnahme von solchen fluiden Prozessmedien oder Prozessprodukten
vorsehbar sein, die an deren anderen, unmittelbar benachbarten Oberflächenanteilen
mit katalytischen Eigenschaften entstehen oder in vorgesehener Weise mit deren membranartigen
Oberflächen in Berührung kommen.
[0079] Die Funktionalität und Aufgabe der Textilstrukturdetails mit katalytischen Eigenschaften
ist es insbesondere, dass bei vorgesehenem Durchfluss von Ausgangsmedien wie Wasser
durch deren innere, wasserdurchlässige Struktur, deren vorgesehene inneren Detailoberflächen
als Funktionselemente in Form von verteilt vorfindbaren Grenzflächenanteilen mit katalytischen
Eigenschaften vorzufinden sind und diese Funktionselemente in Form von Strukturoberflächendetails
mit katalytischen Eigenschaften jeweils als vielfach vorhandene, räumlich verteilt
vorfindbare Katalysatorelemente fungieren.
[0080] Hierbei findet die Aufnahme in der Weise statt, dass die einzelnen Strukturen aus
Hohlleitungen selbst definiert portionierte Mengen über deren membranartige Grenzflächen
aufnehmen, wobei das in den betreffenden Anwendungsausführungen anfallende Prozessprodukt
Wasserstoffgas auf einzelne kleine und voneinander isolierte Auffangvolumen bei niedrigen
Druckverhältnissen verteilt wird.
[0081] Bei vorzugsweisen Ausführungen der Vorprodukte sollen besonders ausgewählte Fadenmaterialien
mit optoelektronisch erfassbaren Markierungselementen nebst jeweils zugehörigen optoelektronisch
auslesbaren Datenhinterlegungen zu versehen sein, die nach ihrer Einarbeitung in die
Werkstücke der Vorprodukte während verschiedener Herstellungsund Ausstattungsschritte
auch bei Lageveränderungen wiederholt zu identifizieren und wieder neu zu verorten
sind, wobei diese jeweils mit individuellen, netzwerkadressierbaren Benennungen und
zugehörigen Datensätzen zu versehen sind.
[0082] Die ID eines jeden vorgesehenen Markierungselementes sollte über angefügte oder angegliederte
optoelektronisch auslesbare Komponenten und elektronische netzwerkadressierte Datenverlinkungskomponenten
bei Abgleich der optoelektronischen Erfassungsdaten mit den auf elektronischen Verlinkungskomponenten
vermerkten Markierungs-IDs und den hierzu vermerkten Daten jeweils abzugleichen sein,
sodass die Positionen der Markierungselemente optoelektronisch und netzwerkgestützt
zu verorten und zu verifizieren sind und auch aufgrund einer selbst auch als autark
auslegbaren eigenen Datenverarbeitung mit eigenen, vor Ort abrufbaren Datenhinterlegungssätzen
nach Bedarf und Vorsehung, auch automatisierbar, mit oder ohne Remoteunterstützung,
zu bearbeiten sind.
[0083] Hierbei sollen die entsprechenden Daten zu den Markierungskomponenten und den durch
diese angegebenen Positionen oder Bauteile unter der jeweiligen Markierungs-ID geführt
und gespeichert werden, wobei hier jede entsprechende individuelle Markierungs-ID
nach Anforderung einer Netzwerkadressierung zugeordnet werden kann.
[0084] In besonderen Anwendungsvarianten sollen Markierungselemente mit eigener ID auf Auswahlen
von rahmenartigen oder skelettartigen andersartigen Stütz- oder Haltestrukturen vorfindbar
sein und hierbei als Ausgangsbasis und als Grundelemente in virtuelle Darstellungen
in koordinatenähnlicher Weise zu übertragen sein und können hier als grundlegende
Mess- und Bezugspunkte- und Ausgangspunkte für Berechnungen und Positionsbestimmungen
zu nutzen sein.
[0085] Es wird vorgeschlagen, zumindest die entsprechenden textilen Strukturen nach und
nach mit einer Leiterbahnstruktur auszustatten, wobei in neuer Weise Teile der Leiterbahnstruktur
als Fragmente schon in Fertigungsmaterialien wie Faden- oder Filamentmaterialien zu
integrieren sind und mit Teilen der in den Werkstücken später fertigzustellenden Markierungsmatrix
in Form von regelmäßig aufgebrachten Markierungselementen mit jeweils individuellen
optoelektronisch erfassbaren ID Informationen auszustatten sind, wobei diese Markierungselemente
die Positionen an den Enden von integrierten Daten- oder Stromleiterfragmenten als
potentielle Anschluß- oder Bearbeitungspositionen für spätere Bearbeitungsschritte
erkenntlich und ansteuerbar machen sollen.
[0086] Gemäß dieser Patentanmeldung sollen in bevorzugten Anwendungen besondere Funktionselemente
vorzufinden sein, die in Form von zu Leitungsnetzen verbindbaren Strukturteilen aus
Hohlfaden-, Hohlleitung- oder anderen schlauchähnlichen Materialien auszuführen sind
und besondere Wandungsanteile mit membranartiger Charakteristik aufweisen.
[0087] Diese besonderen Funktionselemente in Form von textil gefügten Teilstrukturen aus
Fadenoder Hohlleitungs- oder Schlauchmaterialien mit Merkmalen von membranartigen
Wandungsanteilen sollen für die selektive Aufnahme-, Speicherungs- und Zu- und Ableitung
von fluiden Prozeßmedien oder Katalyseprodukten wie Wasser, Wasserstoff und Sauerstoff
aus der äußeren Umgebung der textilen Teilstrukturen und deren äußeren Grenzflächen
vorzusehen sein.
[0088] Die einzelnen, in den Werkstücken verteilt vorfindbaren und verteilt nachträglich
in den Werkstücken vorzusehenden Markierungselemente sollen in ihrer Gesamtheit als
Einzelteile der jeweiligen Markierungsmatrix in den Werkstücken fungieren und es hierdurch
ermöglichen, die an den Positionen vorzusehenden und den Markierungen zuzuordnenden
Bauteile, Anschlüsse, hydraulische Weichen, Sensoren, Ventile oder Anschlußpositionsmarkierungen
an fragmentarischen Leiterelementen oder andere Bestückungs- und Anschlusspositionen
für die Bestückung mit Bauteilen, Anschlüssen, Sensoren, weiterführenden Elektro-
oder Datenleitern oder weiterführenden Fluidleitern und zugehörigen Regelungsmechanismen
kenntlich zu machen.
[0089] Die nötigen Ansteuerungsparameter zur optoelektronisch stützbaren Ansteuerung durch
Bearbeitungsmaschinen bei Bestückungs- und Bearbeitungsvorgängen können so unter Abruf
von Daten zu entsprechenden Markierungselement-ID und Netzwerkadressierung von zugeordneten
Komponenten ermittelt und berechnet werden, sodass von der Planungsphase an ein virtuelles
Monitoring und Steuerungsverfahren ermöglicht wird, das schon während der Herstellung
eingesetzt werden kann und auch nach Fertigstellung der Werkstücke bei Betrieb noch
weiter nach Bedarf fortzuführen sein sollte.
[0090] Mit Hilfe der optisch auslesbaren ID-Kennzeichnungen sollen die Markierungen im Laufe
der Produktionsvorgänge mit weiteren dokumentarischen Datenhinterlegungen und netzwerkadressierten
Datenverlinkungskomponenten zuzuordnen sein, die jeweils mittels der ID einzelner
Markierungselemente, diesen Markierungselementen mit ihrer eigenen Netzwerkadresse
und ihrer, gegebenenfalls vorhandenen, eigenen ID zugeordnet werden können.
[0091] Es wird für vorzugsweise Ausführungen vorgeschlagen, optoelektronisch erfassbare
Markierungselemente mit optoelektronisch auslesbaren Informationen zu den Markierungselementen
und deren jeweiligen ID auf Vorprodukten wie Fadenmaterialien als individuelle Benennungen
und Adressierungen vorzusehen, da diese zu Bestandteilen textilen Rohstrukturen verarbeitet
werden und hierbei in den textilen Rohstrukturen eine erweiterbare und bearbeitbare
Grundstruktur einer Markierungsmatrix aufgebaut wird, deren einzelne, adressierte
und mit ID - Kennzeichnungen versehene Elemente durch optoelektronische Scanner in
der Gewebestruktur verortet und auf digitale Zwillingsdarstellungen von Werkstücken
übertragbar sind und in Folge als rückverfolgbare Bezugs- und Vermessungspunkte oder
als Bearbeitungsziele zu nutzen sind.
[0092] Hierbei sollen auch in rückschließenden Verfahren innerhalb der Werkstücke virtuell
in vordefinierten Zielgebieten einzelne Markierungen zu erfassen und in den Werkstücken
real mit Hilfe von beweglichen optoelektronischen Scanvorrichtungen in den jeweiligen
aktuellen Positionen zu ermitteln sein.
[0093] Es wird vorgeschlagen, für besondere Anwendungen, beispielsweise für Verfahrensanwendungen
zur elektrochemischen Katalyse, bereits vorab in textile Rohstrukturen, die bereits
die äußeren Umfänge und Formen der 3-D Strukturen in Rohform darstellen, vorab eine
zunächst noch fragmentierte und für die Weiterbearbeitung vorbereitete Leiterbahnstruktur
einzubringen, die im Laufe der Produktionsprozesse fertigzustellen und in Funktion
zu setzen ist.
[0094] Es wird in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, Fragmente einer Datenleiter- oder Elektroleiterstruktur
in jeweils vorgesehene Fadenmaterialien oder andere, textil fügbare Materialien einzubringen,
wobei diese Fragmente als mehrmalig vorhandene, in Längsreihen aufgereiht und in den
Materialien integrierte Elemente vorfindbar sein sollen, deren voneinander leicht
beabstandete Enden als potentielle Anschluss- oder Bearbeitungs- oder Einfügepositionen
definiert werden und durch oberflächenseitig auf oder an den Fadenmaterialien befindliche
Markierungselemente mit eigener Markierungselement ID gekennzeichnet sind.
[0095] Die markierten Positionen sollen mit erfolgter Einarbeitung der Fadenmaterialien
in textile Rohstrukturen die Positionen an bestimmten Datenleiterelementen anzeigen,
an denen diese im Laufe der Produktionsschritte weiterverbunden, mit elektrischen
oder elektronischen Komponenten oder elektrisch betriebenen Reglern, Weichen ,Sensoren,
Steuerungsvorrichtungen oder anderen Komponenten, je nach Vorsehung und Auslegungsvariante
unterschiedlich möglich, bestückt oder verbunden werden können.
[0096] Die Aufgabe der vorzusehenden Stromleiterstrukturen ist vorzugsweise die Versorgung
weiträumig verteilt vorzusehender elektrischer Komponenten wie beispielsweise Elektroden
und andere elektrische Komponenten, die beispielsweise zur Regelung des Zu- und Abflusses
von fluiden Ausgangsmedien und die Handhabung von fluiden Prozessprodukten dienen
und zumeist an den hier für fluide Medien vorgesehenen Leitungsstrukturen vorzufinden
sind.
[0097] Die Aufgabe der Datenleiterstrukturen ist die Anbindung von denjenigen Sensoren,
Datenverlinkungskomponenten, optischen Signalgebern und weiteren Datenerfassungs-
und Datenaustausch- und Steuerungskomponenten, mit deren Hilfe sowohl die Steuerung
der katalytischen Prozesse und die Handhabung der Prozessmedien und der anfallenden
Prozessprodukte geregelt werden.
[0098] Teile der Datenleiter - und Stromleiterstrukturen und Teile der Sensoren, Markierungsmatrix
sollen hierbei auch schon während der Herstellung für bestimmte Ansteuerungsaufgaben
und Bestückungs- und Konfigurationsvorgänge in Funktion zu setzen sein, sodass mit
deren Hilfe in vorgesehenen Bereichen der Werkstücke eine neuartige und gezielte Bearbeitung
und Weiterbearbeitung ermöglicht wird.
[0099] Beispielsweise könnten remotegesteuerte Signalgeber exakt solche Positionen für Bestückungen
mit nachträglich vorzusehenden Bauteilen wie hydraulischen Weichen, Ventilen, weiterführenden
Leiteranschlüssen, Sensoren und anderen Bauteilen anzeigen, die zuvor ausschließlich
in digitaler Weise geplant und dargestellt werden.
[0100] Als Beispiel für eine vorsehbare Positionierung von remoteauslösbaren optischen Signalgebern
können hier besonders Leitungsstrukturen genannt werden, die zur Regelung und Kontrolle
des Zu- und Abflusses von fluiden Ausgangsstoffen und Prozessprodukten vorgesehen
werden.
[0101] Die Leitungsstrukturen sollen in den Werkstücken je nach Anwendungsvariante erst
zu späteren Produktionsschritten nach Fertigstellung der Rohstrukturen nach Bedarf
und nachträglicher Fertigstellung und Festlegung von endgültigen Schaltplänen und
Bestückungs- und Herstellungsvorgaben unterschiedlich auszulegen und/oder zu komplettieren
und zu verschalten sein.
[0102] Dabei können die Leitungsstrukturen teils selbst als elastische und bewegliche Strukturen
vorzufinden sein, die in unterschiedlicher Weise und in differierender Position innerhalb
der Bauteile zu bestimmten, späteren Produktionsschritten exakt an vorbestimmten und
markierten Positionen zu komplettieren und zu verbinden und mit Regelungskomponenten
zu versehen sind.
[0103] Bei entsprechenden Bestückungen oder Ansteuerungen von markierten Positionen auf
beweglichen Teilen in Roh- oder Zwischenprodukten ist jeweils bei der weiteren Bearbeitung
an markierten Positionen eine aktuelle, exakte Lokalisierung und Verortung dieser
Positionen durch optoelektronische Erfassungsvorrichtungen erforderlich.
[0104] Die zu individuellen optoelektronisch erfassbaren Markierungselementen zuzuordnenden
Datenhinterlegungsausführungen und Datenverlinkungskomponenten, die beispielsweise
als Barcodes, RFID-Tags und andere im Nahfeld erfassbaren Datenverlinkungs- und Kommunikationskomponenten
nach Bedarf auszuführen sein sollen, können an Positionen der Markierungselemente
oder auch in definiertem Abstand zu den Markierungselementen vorfindbar sein.
[0105] Die weiterzubearbeitenden textil basierten Rohstrukturen können als weiterzubearbeitende
Werkstücke vor ihrer Weiterverarbeitung selbst feste, beständige Merkmale wie gleichbleibende
markante äußere Konturen mit festen Eckpunkten und/oder innere strukturelle Gliederungen
oder sonstige, gleichbleibend insgesamt und in punktuellen Details sensorisch oder
optisch real identifizierbare Merkmale aufweisen oder als Werkstücke mit flexiblen
Textilstrukturen bereits Bestandteile aufweisen, die als feste Rahmen- oder Trägerstrukturen
zu handhaben sind.
[0106] Die als unveränderlich oder als beständig vorhandenen, punktuellen Details oder sensorisch
oder optisch real identifizierbare Merkmale sollen in Auswahlen bereits vorab als
Referenzund Bezugs- und Vermessungspunkte zu definieren sein und bei der Erstellung
oder Veränderung und Weiterentwicklung von digitalen Darstellungen zu entsprechenden
Entwicklungs- und Produktionsschritten und entsprechenden digitalen Simulationen auch
als digital darstellbare Referenz- und Messpunkte mit einzubeziehen und in digitalen
Werkstückkopien mit abzubilden sein.
[0107] Die digitalen Kopien der optoelektronisch erfassbaren Elemente sollen bei realen
Veränderungen in den Werkstücken jeweils in Echtzeit oder zu vorgesehenen Zeitpunkten
entsprechend zu aktualisieren sein.
[0108] In besonderen Anwendungsausführungen sollen auch Datenverlinkungskomponenten und
andere elektronischen Datenlinkkomponenten aufgrund ihrer individuellen Identifizierbarkeit
und Adressierung und entsprechend auslesbarer Datenhinterlegung auch anfangs nicht
gekennzeichnete Positionen innerhalb der Gewebestrukturen angeben können. Diese innerhalb
der Gewebestrukturen befindlichen Positionen sollen nachvorgebbaren Parametern zu
ermitteln sein, wobei diese sich vorzugsweise hierbei auf bereits bekannte und erfasste,
punktuell jeweils auch virtuell abgebildete Elemente der Markierungsmatrix beziehen
lassen sollen.
[0109] Hierdurch sollen auch entfernter zu den Daten- und Verlinkungskomponenten befindliche
und zuzuweisende Positionen als Zielpunkte und Bezugspunkte zu bestimmen und nachträglich
zu markieren sein, sodass hierauf folgend diese Positionen zu späteren Zeitpunkten
nach Bedarf angesteuert werden können.
[0110] In vorzugsweisen Anwendungen sollen mindestens nach Abschluss der textilen Fügung
der textilen Basis- und Trägerstrukturen oder Rahmenstrukturen, bei denen wesentliche
Abmaße, Formgebung und Grundstrukturen festzulegen sind, an den Werkstücken besonders
vorzusehende Positionen als erste Referenzpunkte und Bezugspunkte festgelegt werden
und mit Markierungselementen mit zugehörigen Datenhinterlegungen und/oder Datenverlinkungskomponenten
zu versehen sein, wobei die betreffenden Kombinationen nach Bedarf auch organisatorisch
als erste, nach Bedarf adressierbare Einheiten erfasst werden könnten.
[0111] Die gewonnenen aktuellen Ist - Daten aus optoelektronischen Erfassungen von Markierungselementen
und optisch auslesbaren Datenhinterlegungen können grundsätzlich als zu entsprechenden
Zeitpunkten gewonnenen Ist-daten zu nutzen sein und sind nach Bedarf mit ihren entsprechenden
Gegenstücken, auf denen digitale Abbildungen der durch die Markierungen definierten
Positionen beruhen, zu beziehen und abzugleichen.
[0112] Gegebenenfalls sollen auch nachträglich und zuerst in digitalen Darstellungen neu
eingeplante und angezeigte, bisher nicht markierte Positionen real in den Werkstücken
markierte Positionen mit Hilfe der optoelektronischen Ansteuerung in rückschlüssigen
Verfahren, in denen bereits bekannte und digital dargestellte Markierungen als Ausgangs-
und Berechnungsbasis genutzt werden, festzulegen und mit Markierungen und vorgesehenen
Elementen zu versehen sein.
[0113] Nach Bedarf sollen hierdurch zusätzlich sowohl an bereits vorhandenen als auch an
neu hinzukommenden Bauteilen nachträglich als Update neue Zielpositionen und Messpunktmarkierungen
zu ermitteln und festzulegen sein, wobei die hier neu entstehenden, zugehörigen Markierungselemente
auch digital zu erfassen und in Kopie auch in den bereits bestehenden digitalen Kopien
zu den Werkstücken und den bereits vorhandenen digitalen Kopien der Markierungsmatrix
als Update zu integrieren wären.
[0114] Hierbei sollen die neuen Positionen mittels der an den bereits real vorfindbaren
Bauteilen vorfindbaren Adressierungen in Form von Markierungen und Elementen sowie
deren digitalen Kopien in digitalen Bauteildarstellungen in den betreffenden Bauteilen
bei optoelektronischer Ansteuerung real in den Bauteilen automatisiert nach rückschlüssigen,
automatisierten Berechnungsverfahren zu identifizieren und maschinell zu markieren
und mit vorgesehenen Elementen zu versehen sein.
[0115] Hierbei sollen vorzugsweise bereits fest verortete und bereits digital erfasste und
in digitaler Kopie dargestellte Markierungselemente, die an markanten Strukturpositionen
vorzufinden sind, in ähnlicher Art wie geografische Messpunkte als Bezugsbasis für
die rückschlüssigen Berechnungsverfahren zu nutzen sein.
[0116] Zur Gewährleistung oder Unterstützung der optischen Identifizierung und Ansteuerung
von adressierten Markierungselementen auf sich verschiebenden Positionen oder fixen
Positionen kann vorzusehen sein, dass Auswahlen der Markierungselemente als optische
remoteauslösbare Signalgeber oder als Elemente mit zusätzlichen optischen Signalgebern,
beispielsweise in der Art von Dioden oder Nahfeldkommunikationskomponenten oder Transponder
ausgeführt werden können.
[0117] Diese Signalkomponenten sollen vorzugsweise im Remotezugriff mittels digitaler Werkstückdarstellungen
zu bedienen sein und sollen gegebenenfalls bei robotergestützten Bearbeitungen als
Ziel- oder Orientierungsanzeigen zu nutzen sein.
[0118] Die vorfindbaren Markierungselemente sollen hier vorzugsweise indirekt nach bekannten,
rückschließenden Verfahren mithilfe von anderen, mit optoelektronisch auslesbaren
Identifikationsdaten und anderen Daten versehenen Markierungselementen nach entsprechend
festzulegenden Parametern ausgehend von deren Positionen zu identifizieren und zu
verorten sein.
[0119] Hierbei soll zur Ermittlung betreffender, notwendiger Daten, die nicht direkt selbst
an bestimmten Markierungen hinterlegt werden, von der Position anderer, hierfür vorgesehener
und bereits mit entsprechenden Datenlinks versehener und bereits aktuell verorteten
und virtuell erfassbaren Markierungselementen auszugehen sein, sodass in Folge diese
selbst und die durch diese definierten Positionen nahezu in Echtzeit nach entsprechend
festzulegenden Parametern in den Gewebestrukturen sowohl virtuell als auch aktuell
tatsächlich zu identifizieren und aktuell als potentiell ansteuerbares Ziel mit bekannter
Identität anzuzeigen sind.
[0120] Hier sollen gerade auch Positionen mit oder auch ohne anzeigende Markierungselemente
auf textilen Teilstrukturen aus Faden- oder Hohlfaden- oder Hohlleitungen ähnlichen
Materialien nachträglich definierbar und festlegbar sein, deren Oberfläche durch zusätzliche,
verdeckende Überzüge oder Laminierungen oder funktionale Verbundmaterialien, die als
Träger- oder Haltestrukturen für Katalysatormaterialpartikel, Hydrogele oder andere
Stoffe vorgesehen sind, während bestimmter Produktionsschritte zu überdecken sind.
[0121] Hierbei können die verdeckenden Strukturen oder nachträglich aufzubringenden funktionellen
äusseren Schicht selbst in unterschiedlichen Ausformungen, beispielsweise in der Art
von Borsten oder Schuppen oder klettverschlussähnlichen Strukturen mit Haken und/oder
Schlaufen und/oder Noppen oder 2 oder 3 -dimensional ausgeführten gitter- oder netzähnlichen
Strukturen in Mikroformat oder in andersartigen Formen mit zerklüfteten Oberflächen
im Mikroformat auszuführen sein.
[0122] Diese Schichten können auch in der Art von Aufdrucken, Kabelmanteln, netzartigen
Überzügen oder in anderer Art auszuführen oder zu befestigen sein, wobei diese selbst
nach ihrer Auf- oder Anbringung vorzugsweise als für Wasser oder auch andere fluide
Medien durchlässige Strukturen vorfindbar sein sollen.
[0123] Die obersten funktionellen Schichten, die auf den Materialoberflächen der textilen
Teilstrukturen vorfindbar sein könne, sollen selbst als Carrier für Drittstoffe und
Trägerstoffe wie Hydrogele sowie als Träger für Katalysatormaterialpartikel im Nanoformat
auffindbar sein können.
[0124] Hierbei können in besonderen Anwendungen die strukturellen Bestandteile dieser Schichten,
die beispielsweise als borsten- oder 3-dimensionale Gitterstrukturen in Mikroformat
auf membranartigen Fadenmaterialgrenzflächen vorgesehen sein können, auch selbst als
Wirtsmaterialien und Träger und/oder Reaktionsräume für verschiedene organische und/oder
anorganische Materialien agieren und/oder als elektrisch leitfähige Strukturen vorfindbar
sein, die der Zuleitung oder Ableitung von elektrischer Energie dienen können oder
selbst in der Art von Elektroden fungieren könnten.
[0125] Die äußeren, auch nachträglich auf textilen Teilstrukturen aus Fadenmaterialien aufzubringenden
Schichten können hierbei in Teilen als Elektroden aufweisende Elemente oder selbst
als Elektroden vorzusehen sein und können in benachbarten Teilen auch als elektrische
Leiter und/oder poröses, medienaufnahmefähiges Wirtsmaterial vorfindbar sein.
[0126] Dieses Wirtsmaterial könnte beispielsweise in Form von definiert elektrisch leitfähigen
Verbundmaterialstrukturen im Mikroformat mit Bestandteilen wie Polymeren und Anteilen
an Halbleitermaterialien und metallischen Materialanteilen auszuführen sein.
[0127] Verschiedene Elektrodenmaterialien können hierbei auch auf verschiedenen, zueinander
entsprechend distanziert vorzusehenden Fadenstrukturen vorsehbar sein oder auch auf
und in einzelnen textilen Fadenstrukturen mit Hohlprofil sowohl, nach Anoden- und
Kathoden getrennt, in deren inneren Hohlräumen oder auch in deren Wandungen vorsehbar
sein.
[0128] In besonderen Anwendungen kann vorzusehen sein, dass innerhalb von Zwischenräumen
von textilen Teilstrukturen aus Fadenmaterial mit Hohlprofilquerschnitt, die beispielsweise
als Zwischenräume innerhalb von Maschen- oder Schlingen- oder Polfadenstrukturen vorfindbar
sein können, Elektrolyte oder Trägermedien und an die Trägermedien gebundene Elektrodenmaterialien
vorfindbar sein sollen.
[0129] In diesem Zusammenhang kann vorzusehen sein, dass dieses Material in fester Form
oder in Form von mittelbar in fester Form gebundenen Teilchen oder in der Form von
amorphen Materialmischungen oder in Form von in fluiden, bewegbaren Trägermedien gelösten
Elektrodenmaterialien vorzufinden ist.
[0130] Es sind sollen auch Varianten vorsehbar sein, bei denen innerhalb der Zwischenräume
von kammerartig durch gesondert vorsehbare Austauschmembranen abgetrennten textilen
Teilstrukturen, beispielsweise hier innerhalb dieser kammerartig abgetrennten Strukturen
als Zwischenräume von Maschen- oder Schlingen- oder Polfadenstrukturen vorfindbar,
flüssige Elektrolyte vorgesehen sein können.
[0131] Beschreibung der Zeichnungen:
- Zeichnung 1a
- (schematisches Ausführungsbeispiel) zeigt: Fadenmaterial roh (Vorprodukt vor der textilen
Verarbeitung)
- Zeichnung 1b:
- (schematisches Ausführungsbeispiel) zeigt: Abschnitt eines Fadenmaterial roh (Vorprodukt
vor der textilen Verarbeitung) in der Oberflächenansicht
- Zeichnung 2a:
- Detail von vorgesehenem Fadenmaterial mit zweilagig geschichtetem Wandungsaufbau und
innen liegenden Leiterbahnfragmenten
- Zeichnung 2b:
- Detail von vorgesehenem Fadenmaterial mit zweilagig geschichtetem Wandungsaufbau und
mit innenliegenden Leiterbahnfragmenten im Querschnitt (schematisches Ausführungsbeispiel
- bezugnehmend auf Zeichnung 2a)
- Zeichnung 2c:
- Vergrößertes Detail aus Zeichnung 2a (Schematisches Ausführungsbeispiel)
- Zeichnung 3a:
- Abschnitt einer Hohlleitungmaterials mit bereits aufgebrachten Markierungselementen
(schematisches Ausführungsbeispiel / Aussenansicht im Detail)
- Zeichnung 3b:
- Detail eines Hohlleitungsmaterials im Längsschnitt (nach Modifikation und Weiterbearbeitung
- in Nachfolge auf Zeichnung 3a ) (schematisches Ausführungsbeispiel)
- Zeichnung 4a:
- Querschnitt von zumindest anteilig vorgesehenen Abschnitten eines Hohlleitungs- oder
Hohlfadenmaterials mit wasseraufnahmefähigen Oberflächenanteilen (schematische Darstellung)
- Zeichnung 4a:
- Querschnitt eines Hohlfadenmaterials mit mehrlagig aufgebauten Wandungen und einer
Ummantelungsschicht (schematisches Ausführungsbeispiel hier: Netzartig ausgeführte
Ummantelungsschicht - siehe Zeichnung 4b)
- Zeichnung 4b:
- Längsschnitt eines Hohlfadenmaterials mit mehrlagig aufgebauten Wandungen und einer
Ummantelungsschicht (schematisches Ausführungsbeispiel hier: netzartig ausgeführte
Ummantelungsschicht - siehe Zeichnung 4a)
[0132] Bezugszeichen zu den Zeichnungen:
Es zeigen:
| (1) |
Leiterbahnfragment im Querschnitt |
(Zeichnung 2b) |
| (1a) |
Leiterbahnfragment im Längsschnitt |
(Zeichnung 2a; 2c) |
| (1b) |
Leiterbahnfragment im Längsschnitt |
(Zeichnung 2b; 2c) |
| (2) |
1. Wandung von Hohlfadenmaterial |
(Zeichnung 2a; 2b; 2c; 3b; 4a; 4b) |
| (3) |
Markierungskomponente mit individueller ID |
(Zeichnung 1a; 1b; 2a; 2b; 2c; 3a; 3b) |
| (4) |
2. Wandungsschicht oder Membranschicht |
(Zeichnung 2a; 2c; 3b; 4a; 4b) |
| (5) |
optoelektronisch oder elektronisch auslesbare Komponente |
(Zeichnung 1a; 1b; 2a; 2b; 2c; 3a; 3b) (Datenverlinkungskomponente) Mit Markierungs-ID/Positions-ID) |
| (6) |
Beabstandungsbereich zwischen Leiterbahnfragmenten, die in Hohlfadematerial integriert
sind |
(Zeichnung 2a; 2c) |
| (7) |
Hohlraum/Kammer (leer oder zur späteren Auffüllung oder Durchströmung mit Fluiden
vorzusehen |
(Zeichnung 2a; 2b; 2c) |
| (7a) |
Innenraum/Hohlraum innerhalb von |
(Zeichnung 3a; Hohlfadenmaterialien |
| (8) |
3. Wandungsschicht oder funktionale Schicht mit einer Stütz- oder Wirtsstruktur (8a)
und dortig integrierten nanobeschichteten Teilchen |
(Zeichnung 3b; 4a; 4b) |
| (9) |
Äussere Schicht oder Umhüllung |
(Zeichnung 3b) |
1. Verfahren zur Anwendung von unterschiedlich auslegbaren und nachträglich bedarfsorientiert
konfigurierbaren 3-D-Funktionstextilstrukturen, die als textile Vorprodukte hergestellt
werden und nach vorgesehener Ausführung Bestandteile aus Fadenmaterialien mit katalytischen
Materialeigenschaften und/oder Fadenmaterialanteile mit Hohlprofilquerschnitt und/oder
Fadenmaterialien mit materialseitig innerlich integrierten Bauteilen aufweisen, wobei
die textilen Vorprodukte vor deren weiteren Konfektionierung mit zusätzlichen Hardwarekomponenten
wie Markierungselementen versehen werden, wobei in diesen elektronischen Hardwarekomponenten
optoelektronisch auslesbare Datensätze oder zielpunktanzeigende Markierungselementen
integriert werden, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich Softwarekomponenten und Datenverlinkungskomponenten in den Hardwarekomponenten
integriert werden und diese Hardwarekomponenten als zusammengehörige Elemente als
netzwerkadressierbare Einheiten erfassbar und aktivierbar sind.
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Fadenmaterialanteile mit Hohlprofilquerschnitt membranartig selektiv stoff- oder
ladungsdurchlässige Hohlwandungen aufweisen und Fadenmaterialien mit integrierten
Energie- oder Datenleiterelementen vorgesehen sind, wobei auf den Oberflächen der
betreffenden Fadenmaterialien netzwerkadressierbare Einheiten vorgesehen sind.
3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die in den netzwerkadressierbaren Einheiten enthaltenen Markierungselemente
Positionen an Detailoberflächen von Bestandteilen der Vorprodukte örtlich exakt sensorisch
erfassen, sodass diese Markierungselemente nach Auswahl als Zielpunkte für Bestückungen
oder als Messpunkte nutzbar sind.
4. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der als Bestandteile von netzwerkadressierbaren Einheiten vorsehbaren
Softwarekomponenten definiert und angezeigt werden und bei optional treffbarer Auswahl
angesteuert und digital dokumentiert werden.
5. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Fadenmaterialien auch Schlauch- oder Hohlfäden verwendet werden, die in Auswahl
vor ihrer Verarbeitung an ihren Oberflächen in matrixartiger Weise mit Markierungselementen
und diesen jeweils zugehörigen Hardware- und Softwarekomponenten versehen werden.
6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Fadenmaterialoberflächen vorzusehenden Markierungselemente und Hardwarekomponenten
bündig in Schutzversiegelungsmaterialien eingebettet werden.
7. Verfahren nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Fadenmaterialoberflächen vorzusehenden Schutzversiegelungsmaterialien
während nachfolgender Herstellungsschritte nach der Einarbeitung der Fadenmaterialien
in die Körper der Werkstücke entfernt werden.
8. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass netzwerkadressierbare Einheiten individuellen Exemplaren von Energie- oder Datenleiterelementen
zugeordnet werden und hierbei bevorzugt Positionen an den Fadenmaterialoberflächen
im Bereich der Enden der Energie- oder Datenleiterelemente und andere vorgesehene
Positionen an den Fadenmaterialoberflächen als potentiell auswählbare Zielpositionen
für Bestückungen oder Bearbeitungen optoelektronisch erfassbar machen und netzwerkadressierbar
kennzeichnen.
9. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den durch die Markierungselemente und netzwerkadressierbaren Einheiten angezeigten
Positionen Anoden oder Kathoden platziert werden, die mittels überbrückender Leiter
und Bauteile mit fadenmaterialseitig innerlich integriert vorzusehenden Leitungsstrukturen
oder in fadenstrukturübergreifender Weise mittels Überbrückungen und Bauteilen mit
externen Leiterstrukturen verbunden werden.
10. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den durch die Markierungselemente und netzwerkadressierbaren Einheiten angezeigten
Positionen an den Oberflächen von Fadenmaterialstrukturen angezeigt werden, an denen
Anschlüsse und Komponenten zur Verschaltung und Regelung von vorzusehenden funktionellen
Oberflächenbeschichtungen oder vorzusehenden funktionellen Fadenmaterialüberzügen
vorgenommen werden können, wobei diese in segmentartiger Weise zu untergliedern sind
und individuelle Segmente zu unmittelbar an diesen Segmenten vorzusehenden Einheiten
zugeordnet werden.
11. Verfahren nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf Fadenmaterialien Überzüge oder Beschichtungen aufgebracht werden, die selbst
einen mikrostrukturierten dreidimensionalen Aufbau aufweisen, der einer dreidimensional
aufgebauten durchlässigen Gitterstruktur ähnlich sein soll und als mediendurchlässige
Carrier für Hydrogele sowie mikrostrukturierte Trägermaterialien vorzusehen sind,
wobei die einzulagernden Trägermaterialien selbst nanoskaliert vorfindbare Bestandteile
aus Katalysatormaterialien aufweisen sollen.
12. Verfahren nach nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenmaterialstrukturen Anteile mit Hohlprofilquerschnitt aufweisen und zur inneren
Führung von gasförmigen oder flüssigen Medien geeignet sind.