[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Installationsgerät umfassend ein elektronisches
Schaltungsmodul zum Betätigen bzw. Schalten und/oder Dimmen von Verbrauchern, das
zumindest einen Mikroschalter aufweist.
[0002] Elektrische Installationsgeräte, wie beispielsweise Unterputzschalter oder Dimmer,
die vorwiegend zum Schalten von entsprechenden Verbrauchern vorgesehen sind, sind
hinreichend bekannt. Bekannte elektrische Installationsgeräte können beispielsweise
den Dokumenten
EP 2 492 940 A1,
EP 2 743 953 A1,
EP 2 194 552 A2,
WO 2012/010226 A1,
DE 195 44 769 A1 und
US 2010/0101924 A1 entnommen werden. Im einfachsten Fall weisen derartige Installationsgeräte einen
Schaltkontakt auf, der einen daran angeschlossenen Verbraucher, beispielsweise ein
Lampe, schalten kann. Hierzu wird durch das Schalten des Schaltkontakts lediglich
der Stromkreis geöffnet bzw. geschlossen.
[0003] Zum Öffnen bzw. Schließen des Stromkreises werden auch Mikroschalter eingesetzt,
deren Kontakte in der Regel im geöffneten Zustand weniger als 3mm voneinander beabstandet
sind. Dementsprechend klein ist auch der Hub, den derartige Mikroschalter beim Betätigen
aufweisen. Dieser ist nämlich so gering, dass ein Benutzer beim Betätigen des Schalters
kaum bis gar keine haptische Rückmeldung erfährt. Dieses Fehlen einer Rückmeldung
kann bei gewissen Anwendungen, wie beispielsweise bei digitalen Steuerungen, erwünscht
bzw. nicht nachteilig sein, während es bei anderen Anwendungen, wie beispielsweise
klassischen Lichtschaltern an Wänden, unerwünscht sein kann.
[0004] Bei Lichtschaltern kommt außerdem hinzu, dass diese oft als Kippschalter mit einer
Schaltwippe ausgebildet sind, die in zwei verschiedene Schaltpositionen bewegt bzw.
gekippt werden kann. Dabei können die Schalter in der jeweils geschalteten Position
verweilen, bis sie erneut betätigt werden.
[0005] Aufgrund des besagten geringen Hubs von Mikroschaltern, muss die Mechanik, welche
zum Betätigen des Mikroschalters dient, exakt abgestimmt sein. Daher eignen sich die
Mechaniken zum Betätigen der Mikroschalter oftmals nicht, um zusätzlich die Schaltwippe
in der entsprechenden Schaltposition zu halten.
[0006] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein elektrisches Installationsgerät bereitzustellen,
das auch bei der Verwendung von Mikroschaltern eine haptische Rückmeldung beim Betätigen
des Schalters an den Benutzer ausgeben kann, die dieser von herkömmlichen Lichtschaltern
gewohnt ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein elektrisches Installationsgerät mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 1 gelöst. Insbesondere umfasst das Installationsgerät zumindest
eine Schaltwippe zur Betätigung eines Mikroschalters, die bei der Betätigung über
einen Bedienhub in eine von zwei Schaltpositionen bewegt werden kann, wobei der Mikroschalter
einen Schalthub aufweist, der um ein Vielfaches kleiner als der Bedienhub der Schaltwippe
ist, eine Übertragungseinrichtung zum Übertragen einer Bewegung der Schaltwippe auf
den Mikroschalter, und eine Schnappeinrichtung, welche die Schaltwippe in eine der
beiden Schaltpositionen zwingt. Damit der Mikroschalter trotz des deutlich größeren
Bedienhubs der Schaltwippe präzise geschaltet werden kann, ist die Übertragungseinrichtung
vorgesehen, welche die Bewegung der Schaltwippe auf den Mikroschalter überträgt und
ihn schaltet, wobei die Übertragungseinrichtung einen federnden Arm mit einer Kulissenführung
aufweist. Der große Bedienhub der Schaltwippe ist vorgesehen, damit ein Benutzer eine
haptische Rückmeldung beim Betätigen des Mikroschalters erfährt. Zusätzlich hierzu
zwingt die Schnappeinrichtung die Schaltwippe bei Betätigung in ihre entsprechende
Schaltposition, sodass der Benutzer das Kippen der Schaltwippe spüren kann, wenn diese
von der einen Schaltposition in die andere übergeht. Die Schnappeinrichtung zwingt
bei einer Ausbildung des Schalters oder Tasters außerdem die Schaltwippe so lange
in der jeweiligen Schaltposition zu bleiben, bis diese erneut betätigt wird. Hierbei
ist die Schnappeinrichtung derart ausgebildet, dass der Benutzer die Betätigung der
Schaltwippe als haptische Rückmeldung, beispielsweise als eine Art "Klacken" registriert
bzw. spürt. Somit kann das erfindungsgemäße Installationsgerät zwar die Vorteile eines
Mikroschalters nutzen, behält aber zugleich das Schaltgefühl eines klassischen mechanischen
Lichtschalters bei.
[0008] Die Schnappeinrichtung und die Übertragungseinrichtung können räumlich voneinander
getrennt oder miteinander kombiniert ausgebildet sein. Nach einer ersten vorteilhaften
Ausführungsform kann beispielsweise die Schnappeinrichtung unmittelbar auf den Mikroschalter
einwirken, wobei die Übertragungseinrichtung sowohl die Bewegung der Schaltwippe auf
die Mikroschalter überträgt, wie auch dafür sorgt, dass die Schaltwippe in eine der
beiden Schaltpositionen gezwungen wird.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die Schnappeinrichtung und
die Übertragungseinrichtung räumlich voneinander getrennt ausgebildet. Da der Mikroschalter
einen vergleichsweise kleinen Schalthub aufweist, muss die Übertragungseinrichtung
präzise schalten. Daher kann es vorteilhaft sein, wenn die Schnappeinrichtung räumlich
von der Übertragungseinrichtung getrennt ausgebildet ist, sodass diese beiden verschiedenen
Mechanismen sich nicht gegenseitig stören und jeweils für ihre Funktion optimiert
ausgebildet werden können. Der Mikroschalter kann beispielsweise präzise und vergleichsweise
sanft geschaltet werden, während die Schnappeinrichtung die Schaltwippe mit entsprechendem
Kraftaufwand dazu zwingen kann, einen Widerstand zu überwinden.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schnappeinrichtung eine Blattfeder
und eine Kulissenführung auf. Die Kulissenführung kann beispielsweise durch einen
Vorsprung oder einen Rücksprung, eine Nut, einen oder mehrere Stege oder ähnliches
an einer Basis ausgebildet sein. Ebenso wäre es aber auch denkbar, dass die Kulissenführung
als eine Abfolge von Vor- und Rücksprüngen ausgebildet ist. Die Blattfeder kann hierfür
gegen die Basis vorgespannt sein, sodass die Kulissenführung oder zumindest Teile
davon einen Widerstand bilden, den die Blattfeder überwinden muss. Durch ein derartiges
Überwinden eines Widerstands beim Betätigen der Schaltwippe, kann die erwünschte haptische
Rückmeldung ermöglicht werden. Der Benutzer kann spüren, an welchem Punkt die Blattfeder
einen Totpunkt überwindet, beispielsweise den höchsten Punkt eines Vorsprungs, und
somit von der einen Schaltposition in die andere rutscht.
[0011] Zusätzlich kann die Kulissenführung für eine Ausbildung des Schalters auch derart
ausgebildet sein, dass die Schaltwippe in der entsprechenden Schaltposition gehalten
wird.
[0012] Gemäß einer alternativen Ausführungsform weist die Schnappeinrichtung eine Spiralfeder
und eine Kulissenführung auf. Die Kulissenführung kann ebenso wie im vorherigen Ausführungsbeispiel
als Vor- und/oder Rücksprung an einer Basis ausgebildet sein. Ebenso wäre es auch
möglich, dass die Kulissenführung eine Nut, einen Steg oder einen Schlitz aufweist,
in der bzw. in dem die Spiralfeder geführt wird. Die Funktion der Spiralfeder in der
Schnappeinrichtung ist im Wesentlichen dieselbe wie jene der Blattfeder.
[0013] Es ist auch denkbar, dass der Spiralfeder zusätzlich eine Hülse zugeordnet ist, welche
die Spiralfeder zumindest abschnittsweise umgibt. Die Hülse kann derart ausgebildet
sein, dass jenes Ende der Spiralfeder, das der Kulissenführung zugewandt ist, innerhalb
der Hülse angeordnet ist, sodass die Hülse von der Kulissenführung bei der Betätigung
der Schaltwippe geführt wird. Insbesondere kann eine Hülse auch besser gegen die Kulissenführung
gepresst werden, um die Schaltwippe beim Betätigen in eine von zwei Schaltpositionen
zu zwingen.
[0014] Erfindungsgemäß ist es auch vorgesehen, dass die Übertragungseinrichtung einen federnden
Arm mit einer Kulissenführung aufweist. Der federnde Arm dient als jenes Element,
welches den Mikroschalter betätigt, also beim Betätigen der Schaltwippe so weit in
Richtung des Mikroschalters bewegt wird, dass der federnde Arm den Mikroschalter schalten
kann. Die Kulissenführung kann hierfür am federnden Arm ausgebildet sein, während
die Schaltwippe einen Vorsprung, eine Nase, einen Zacken, einen Zapfen oder ähnliches
aufweisen kann, der beim Schalten entlang der Kulissenführung geführt wird und dabei
den federnden Arm aus seiner Ruheposition bewegt.
[0015] Die Kulissenführung kann hierbei einerseits derart ausgebildet sein, dass sich der
federnde Arm nach dem Schalten wieder vom Mikroschalter wegbewegt und in seine Ausgangslage
zurückkehrt (Tastfunktion). Andererseits wäre es auch möglich, dass die Kulissenführung
so ausgestaltet ist, dass der federnde Arm beim Schalten so lange auf den Mikroschalter
gepresst wird, bis ein Benutzer die Schaltwippe wieder betätigt und der federnde Arm
sich somit wieder vom Mikroschalter wegbewegt (Schaltfunktion).
[0016] Bei einer alternativen Lösung, welche nicht unter den Schutzbereich der Erfindung
fällt, ist vorgesehen, dass die Übertragungseinrichtung eine Blattfeder aufweist.
Auch bei dieser Lösung kann die Schaltwippe einen Vorsprung, eine Nase, einen Zacken,
einen Zapfen oder ähnliches aufweisen, um bei Betätigung derselben die Blattfeder
aus ihrer Ruheposition zu bewegen, sodass diese durchschnappt und den Mikroschalter
dadurch betätigt.
[0017] Die Übertragungseinrichtung könnte auch bei dieser Lösung sowohl derart ausgebildet
sein, dass die Blattfeder den Mikroschalter bei jedem Betätigen schaltet und wieder
freigibt, als auch dass die Blattfeder den Mikroschalter betätigt und in der geschalteten
Position verweilt, bis die Schaltwippe erneut betätigt wird.
[0018] Eine weitere Ausführungsform sieht vor, dass die Übertragungseinrichtung einen federnden
Arm und eine Blattfeder aufweist. Die Blattfeder kann hierbei zwischen dem federnden
Arm und der Schaltwippe angeordnet sein, sodass die Bewegung der Schaltwippe über
die Blattfeder auf den federnden Arm übertragen wird, um so letztlich den Mikroschalter
zu betätigen.
[0019] Gemäß einer weiteren Variante ist das Schaltungsmodul sowohl drahtlos, beispielsweise
über Bluetooth oder WLAN, als auch über den Mikroschalter betätigbar. Diese Ausführungsform
hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da die Nachfrage nach intelligenten bzw.
digitalen Lösungen für Haustechnik stetig wächst. Ein Anwender kann hierbei einen
Lichtschalter sowohl klassisch manuell, als auch über eine Fernsteuerung oder eine
App auf einem Handy oder Tablet betätigen.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten
Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. In diesen zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Teils eines Installationsgeräts;
- Fig. 2:
- einen Schnitt durch die Darstellung von Fig. 1;
- Fig. 3A:
- eine vergrößerte Ansicht der Übertragungseinrichtung von Fig. 2;
- Fig. 3B:
- eine Übertragungseinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 4:
- eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Installationsgerätes;
- Fig. 5:
- eine teilweise geschnittene Explosionsansicht eines Teils eines Installationsgeräts
gemäß einem nicht erfindungsgemäßen Beispiel;
- Fig. 6:
- eine teilweise geschnittene Explosionsansicht eines Teils eines Installationsgeräts
gemäß einer noch weiteren Ausführungsform;
- Fig. 7:
- eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht des Teils eines Installationsgeräts
von Fig. 6;
- Fig. 8:
- eine teilweise geschnittene Explosionsansicht gemäß einer weiteren Ausführungsform
eines Teils eines Installationsgeräts; und
- Fig. 9:
- einen Schnitt der Ausführungsform von Fig. 8.
[0021] Fig. 1 zeigt einen Teil 10 eines Installationsgeräts. Das Installationsgerät umfasst
unter anderem ein (nicht dargestelltes) elektronisches Schaltungsmodul mit zumindest
einem Mikroschalter 22, eine (nicht dargestellte) Schaltwippe zum Betätigen des Installationsgeräts,
eine Übertragungseinrichtung 18, eine Schnappeinrichtung 30 und ein Gehäuse (nicht
dargestellt) auf. Des Weiteren weist das Installationsgerät ein Wippenelement 12,
an dem die Schaltwippe angeordnet ist, eine Aufhängung 11 für das Wippenelement 12
(vgl. Fig. 1) und einen Träger 14 auf. Das Wippenelement 12 ist dabei auf bekannte
Weise derart mit der Schaltwippe verbunden, dass beim Betätigen der Schaltwippe das
Wippenelement 12 sich entsprechend der Bewegung der Schaltwippe mitbewegt. Das Installationsgerät
ist so gestaltet, dass es in handelsübliche Unterputzdosen oder Aufputzeinsätze einsetzbar
ist.
[0022] Das Wippenelement 12 ist am Träger 14 um eine Achse A verkippbar gelagert. Der Träger
14 weist hierbei eine Basis 16 für die Übertragungseinrichtung 18 bzw. die Schnappeinrichtung
30 auf, welche in den folgenden Figuren detailliert dargestellt sind. Unterhalb des
Wippenelements 12 bzw. des Trägers 14 ist außerdem ein Mikroschalter 22 angeordnet
(siehe hierzu Fig. 5), welcher durch das Betätigen der Schaltwippe geschaltet werden
kann.
[0023] Eine erste Ausführungsform der Übertragungseinrichtung 18 ist in Fig. 2, 3A und 7
zu sehen. Bei dieser Ausführungsform weist das Wippenelement 12 einen spitz zulaufenden
Vorsprung 24 auf, wobei die Spitze des Vorsprungs 24 in einer Ebene mit der Achse
A liegt. Als Gegenstück hierzu weist der Träger 14 einen Federarm 26 auf, welcher
wiederum eine Auswölbung 28 mit zwei Seitenflächen 28a und 28b (siehe Fig. 3A) umfasst.
Der Federarm 26 ist unmittelbar unterhalb des Vorsprungs 24 angeordnet, so dass der
Vorsprung 24 auf dem Federarm 26 gleitet, wenn das Wippenelement 12 betätigt wird.
[0024] Hierbei bewegt sich die Spitze des Vorsprungs 24 in Richtung der Auswölbung 28 bzw.
entlang der Seitenfläche 28a, sodass der Vorsprung 24 gegen den Federarm 26 drückt
und diesen somit nach unten, von dem Wippenelement 12 weg, bewegt bis der Vorsprung
24 die Spitze der Auswölbung 28 erreicht hat. Sobald die Spitze überwunden ist, was
auch einen Totpunkt der Bewegung des Wippenelements 12 darstellt, kann der Vorsprung
24 auf der gegenüber liegenden Seitenfläche 28b nach unten rutschen, wodurch der Federarm
26 sich wieder zurück in Richtung des Wippenelements 12 bewegen kann. Dadurch, dass
direkt unterhalb des Federarms 26 der nicht dargestellte Mikroschalter 22 angeordnet
ist, kann durch die Auf-und-Ab-Bewegung des Federarms 26 der Mikroschalter 22 betätigt
werden.
[0025] Eine weitere Ausführungsform der Übertragungseinrichtung 18, die im Wesentlichen
auf demselben Prinzip beruht wie die Ausführungsform der Fig. 2 und 3A ist in Fig.
3B dargestellt. Der Unterschied liegt hier in der Ausgestaltung der Auswölbung 28.
Hier sind die Seitenflächen 28a und 28b nämlich in einem stumpfen Winkel zueinander
angeordnet, sodass keine Spitze vorhanden ist, über die der Vorsprung 24 bei Betätigung
der Schaltwippe bzw. des Wippenelements 12 rutschen könnte. Wird die Schaltwippe betätigt,
bewegt sich der Vorsprung 24 entlang der Seitenfläche 28a und drückt den Federarm
26 nach unten in Richtung des Mikroschalters 22. Der Vorsprung 24 kommt dann auf der
parallel zum Federarm 26 ausgebildeten Seitenfläche 28b zur Ruhe, sodass der Federarm
26 so lange nach unten gedrückt bleibt, bis die Schaltwippe 12 erneut betätigt wird
und der Vorsprung 24 wieder über die Seitenfläche 28a neben die Auswölbung 28 gleitet.
[0026] Der Unterschied zwischen den beiden gezeigten Ausführungsformen der Übertragungseinrichtung
18 in den Fig. 3A und 3B liegt also darin, dass in Fig. 3A bei jeder Betätigung der
Schaltwippe der Federarm 26 nach unten wegbewegt wird, um direkt im Anschluss wieder
in seine Ausgangsposition zurück zu gelangen, sodass der Vorsprung 24 von der Seitenfläche
28a über die Auswölbung 28 neben die Seitenfläche 28b gleitet. Beim erneuten Betätigen
der Schaltwippe bewegt sich der Vorsprung 24 zurück zur Seitenfläche 28a, wodurch
der Federarm 26 dieselbe Auf-und-Ab-Bewegung durchführt und damit den Mikroschalter
betätigt, wodurch die Funktion eines Tasters erreicht wird. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 3B hingegen befindet sich der Vorsprung 24 zunächst neben der Seitenfläche
28a (wie in der Figur dargestellt). Beim Betätigen der Schaltwippe 12 bewegt sich
der Vorsprung 24 entlang der Seitenfläche 28a auf die Seitenfläche 28b und kommt auf
dieser zur Ruhe. Solange der Vorsprung 24 auf der Seitenfläche 28b ruht, so lange
bleibt auch der Federarm 26 nach unten gedrückt und hält somit auch den Mikroschalter
22 in einer geschalteten Stellung. Sobald der Vorsprung 24 wieder entlang der Seitenfläche
28a nach unten gleitet, kann der Federarm 26 zurück in seine Ausgangslage gelangen,
sodass der Mikroschalter 22 freigegeben wird, wodurch die Funktion eines Schalters
erreicht wird.
[0027] Wie eingangs erwähnt, reicht zum Betätigen des Mikroschalters 22 ein widerstandsfreier
Schalthub von weniger als 3 Millimetern, weshalb die gezeigten Übertragungseinrichtungen
18 wenig bis gar keine haptische Rückmeldung an den Benutzer ausgeben, wenn die Schaltwippe
12 betätigt wird. Außerdem kann aufgrund des nur kleinen Bewegungspfades zwischen
Vorsprung 24 und Federarm 26 nicht immer gewährleistet werden, dass die Schaltwippe
bzw. das Wippenelement 12 auch sicher in der jeweils geschalteten Schaltposition gehalten
wird. Aus diesem Grund ist in der Anordnung des Installationsgeräts die erfindungsgemäße
Schnappeinrichtung 30 vorgesehen, welche im Zusammenhang mit den Fig. 5 bis 9 nun
näher erläutert wird.
[0028] Zumindest ein Teil der Schnappeinrichtung 30 bzw. deren Kulissenführung kann in auf
dem Träger 14 mit einem federnden Teil der Übertragungseinrichtung 18 (siehe z.B.
Blattfeder 32 in Fig. 5) ausgebildet sein. Auch bei den Ausführungsformen der Übertragungseinrichtung
18 gemäß den Fig. 2 bis 3B ist es grundsätzlich denkbar, dass Teile der Schnappeinrichtung
30 an demselben Träger 14 wie der Federarm 26 ausgebildet sind. Ebenso könnte die
Kulissenführung aber auch an einem eigenen Träger im Installationsgerät vorgesehen
sein.
[0029] Das nicht zur Erfindung gehörende Beispiel der Übertragungseinrichtung 18 in Fig.
5 zeigt einen gemeinsamen Träger 14' für eine Blattfeder 32, die ein federndes Element
der Übertragungseinrichtung 18 darstellt (siehe Fig. 5), und einen Steg 34, der als
Hindernis für eine Feder 36, insbesondere eine Blattfeder 36, der Schnappeinrichtung
30 dient. Wie in der Explosionsansicht von Fig. 5 zu sehen ist, kann der Träger 14'
zwischen dem Wippenelement 12 und dem Träger 14, welcher den Federarm 26 trägt, angeordnet
sein.
[0030] Das in Fig. 5 gezeigte Beispiel der Übertragungseinrichtung 18 umfasst den Vorsprung
24, welcher an dem Wippenelement 12 ausgebildet ist, eine Blattfeder 32, die am Träger
14' ausgebildet ist, und den Federarm 26, der am Träger 14 vorgesehen ist. Demnach
kann beim Betätigen der Schaltwippe der Vorsprung 24 über die Blattfeder 32 gleiten,
sodass diese nach unten in Richtung des Federarms 26 gedrückt wird und diesen somit
ebenfalls nach unten wegdrückt, sodass der Mikroschalter 22 betätigt wird. Der Vorsprung
24 kann hierbei derart relativ zur Blattfeder 32 ausgerichtet sein, dass die Blattfeder
32 nach jeder Betätigung der Schaltwippe wieder zurück in ihre Ausgangslage zurückschnappt,
oder dass sie so lange nach unten gedrückt bleibt, bis die Schaltwippe wieder betätigt
wird und die Blattfeder 32 somit freigibt.
[0031] Die Schnappeinrichtung 30 setzt sich bei dem Beispiel gemäß Fig. 5 aus einer Blattfeder
36, welche an dem Wippenelement 12 angebracht ist, und einem Steg 36, der am Träger
14' ausgebildet ist, zusammen. Die Blattfeder 36 ist hier - ähnlich wie der Vorsprung
24 bei der zuvor beschriebenen Übertragungseinrichtung 18 - derart ausgebildet und
angeordnet, dass sie beim Betätigen der Schaltwippe über den Steg 34 rutschen muss.
Dies führt zunächst dazu, dass der Steg 34 einen Widerstand bildet, sodass Kraft aufgewendet
werden muss, um die gespannte Blattfeder 36 über den Steg 34 zu schieben. Sobald diese
Kraft erreicht bzw. überwunden ist und die Blattfeder 36 über den Steg 34 springt,
ist dies bei dem Benutzer als "Klacken" zu spüren und auch zu hören. Der Benutzer
spürt folglich, dass er soeben die Schaltwippe betätigt hat, analog zu der Haptik,
die konventionelle mechanische Lichtschalter aufweisen. Hierdurch kann dem Benutzer
also ein gutes, gewohntes Schaltgefühl vermittelt werden, während zugleich dennoch
lediglich ein Mikroschalter 22 für das eigentliche Schalten des Verbrauchers erforderlich
ist.
[0032] Gleichzeitig dient die Schnappeinrichtung 30 auch dazu, dass die Schaltwippe bzw.
das Wippenelement 12 in der jeweils geschalteten Position gehalten wird. Sie kann
sich erst wieder in die jeweils andere Position bewegen, wenn die Schaltwippe von
einem Benutzer betätigt wird. Hierfür muss lediglich die Blattfeder 36 entsprechend
relativ zum Steg 34 vorgespannt sein, sodass diese den Steg 34 nicht von alleine ohne
externe Krafteinwirkung überwinden kann. Der Steg 34 dient demnach auch als Begrenzung
zwischen den Schaltpositionen.
[0033] Eine weitere Ausführungsform der Übertragungseinrichtung, bei der eine Blattfeder
36 zum Einsatz kommt ist in den Fig. 6 und 7 dargestellt. Da diese Blattfeder 36 gleich
ausgebildet ist, wie jene, die bei der zuvor beschriebenen Schnappeinrichtung zum
Einsatz kommt, wird auch dasselbe Bezugszeichen verwendet. Hier ist wiederum eine
Blattfeder 36 an dem Wippenelement 12 befestigt. Ähnlich wie bei der Ausführungsform
von Fig. 3B rutscht die Blattfeder 36 bei Betätigung der Schaltwippe auf einen Vorsprung
38, der an einem Federarm 40 ausgebildet ist, sodass der Federarm 40 nach unten weggedrückt
wird und somit einen darunter liegenden (nicht dargestellten) Mikroschalter 22 betätigt.
[0034] Eine weitere Ausführungsform der Schnappeinrichtung 30, welche beispielsweise mit
der Übertragungseinrichtung 18 von Fig. 7 in einem Installationsgerät kombiniert werden
kann, ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Hierbei umfasst die Schnappeinrichtung
30 eine Spiralfeder 42, deren vorderes Ende in einer Hülse 44 geführt ist. Des Weiteren
ist eine Kulissenführung mit Vor- und Rücksprüngen 48, 46 vorgesehen, welche im Schnitt
in Fig. 9 zu sehen sind. Die Spiralfeder 42 übernimmt im Wesentlichen dieselben Funktionen
wie die Blattfeder 36 aus den Ausführungsbeispielen der Fig. 6 und 7. Die Spiralfeder
42 ist nämlich derart gegen den Träger 14, an dem die Vor- und Rücksprünge 48, 46
ausgebildet sind, vorgespannt, dass sie die Schaltwippe in der jeweils geschalteten
Position zwingt zu verharren.
[0035] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 9 befinden sich diese Positionen jeweils in einem
Rücksprung 46. Demnach muss die Spiralfeder 42 über den zwischen den Rücksprüngen
46 liegenden Vorsprung 48 bewegt werden, wenn die Schaltwippe betätigt wird. Dieser
Vorsprung 48 stellt analog zu den vorherigen Beispielen einen Widerstand dar, den
die Spiralfeder 42 überwinden muss, was beim Schalten der Schaltwippe vom Benutzer
als eine Art "Klacken" vernommen wird.
[0036] Die Hülse 44 umgibt die Spiralfeder 42 zumindest an der den Vor- und Rücksprüngen
48, 46 zugewandten Seite. Hierdurch kann die Spiralfeder 42 innerhalb der Hülse 44
geführt werden, sodass die Hülse 44 als Auflagefläche zwischen der Spiralfeder 42
und den Vor- und Rücksprüngen 48, 46 dient. Dies hat den Vorteil, dass durch die Hülse
44 eine durchgehende, vergleichsweise glatte Oberfläche gegeben ist, welche besser
entlang der Vor- und Rücksprünge 48, 46 gleiten kann. Zusätzlich hat sich die Hülse
44 auch beim Fixieren der Schaltwippe in der jeweiligen Schaltposition als vorteilhaft
erwiesen. Durch die größere Auflagefläche der Hülse 44 im Vergleich zur reinen Spiralfeder
42, wird die Hülse 44 besser im entsprechenden Rücksprung 46 und damit in der jeweiligen
Schaltposition gehalten. Außerdem kann das Material der Hülse 44 bzw. dessen Oberfläche
entsprechend ausgestaltet werden, um die Haftreibung zwischen Hülse 44 und Vor- bzw.
Rücksprüngen 48, 46 zu erhöhen.
[0037] Auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 8 und 9 ist es prinzipiell möglich, dass
ein Federarm 26 oder eine Blattfeder 32 für die Übertragungseinrichtung 18 auf demselben
Träger 14 angeordnet ist wie die Vor- und Rücksprünge 48, 46. Ein solcher Federarm
26 ist auch in der perspektivischen Ansicht von Fig. 8 zu sehen. Grundsätzlich ist
es möglich, die verschiedenen Ausführungsformen der Übertragungseinrichtung 18 sowie
der Schnappeinrichtung 30 beliebig zu kombinieren. Wenn die Übertragungseinrichtung
18 und die Schnappeinrichtung 30 räumlich getrennt voneinander ausgebildet sind, kommen
sich die beiden Mechanismen bei der Betätigung der Schaltwippe unabhängig von der
Ausführungsform nicht in die Quere und können für ihre Funktion optimiert ausgebildet
werden.
[0038] Eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform der Schnappeinrichtung 30 in einem Installationsgerät
ist in Fig. 4 gezeigt, wobei bei dieser Ausführungsform die Übertragungseinrichtung
und die Schnappeinrichtung integriert ausgebildet sind. Hierbei umfasst die Schnappeinrichtung
30 eine Spiralfeder 42, deren vorderes Ende in einer Hülse 44 geführt ist. Als Kulissenführung
für das vordere Ende der Hülse 44 dient bei diesem Ausführungsbeispiel der Mikroschalter
22, dessen oberes Betätigungselement kuppelförmig ausgebildet ist, so dass bei einer
Betätigung der Schaltwippe 12 einerseits der Mikroschalter 22 betätigt wird, andererseits
aber die Hülse 44 nach dem Betätigen des Mikroschalters 22 über das kuppelförmige
Betätigungsteil des Mikroschalters gleitet und dadurch die gewünschte Schnappbewegung
induziert bzw. die gewünschte taktile Rückmeldung gibt. Die Spiralfeder 42 ist auch
hier derart gegen den Träger 14, bzw. den auf einer Platine 23 befindlichen Mikroschalter
22 vorgespannt, dass sie die Schaltwippe in der jeweils geschalteten Position zwingt
zu verharren.
[0039] Es ist ferner auch vorteilhaft, wenn das (nicht dargestellte) Schaltungsmodul zusätzlich
über eine drahtlose Verbindung wie beispielsweise Bluetooth oder WLAN steuerbar ist,
sodass das Installationsgerät nicht nur manuell sondern beispielsweise auch mit einer
Fernbedienung oder einer Handyapp steuerbar ist.
Bezugszeichen
[0040]
- 10
- Teil eines Installationsgerät
- 11
- Aufhängung
- 12
- Wippenelement
- 14
- Träger
- 14'
- Träger
- 16
- Basis
- 18
- Übertragungseinrichtung
- 22
- Mikroschalter
- 23
- Platine
- 24
- Vorsprung
- 26
- Federarm
- 28
- Auswölbung
- 28a, 28b
- Seitenflächen
- 30
- Schnappeinrichtung
- 32
- Blattfeder (von 18)
- 34
- Steg
- 36
- Blattfeder (von 30)
- 38
- Vorsprung (von 40)
- 40
- Federarm
- 42
- Spiralfeder
- 44
- Hülse
- A
- Achse
1. Elektrisches Installationsgerät umfassend
ein elektronisches Schaltungsmodul zum Schalten und/oder Dimmen von Verbrauchern,
das zumindest einen Mikroschalter (22) aufweist,
zumindest eine Schaltwippe zur Betätigung des Mikroschalters (22), die bei der Betätigung
über einen Bedienhub in eine von zwei Schaltpositionen bewegt werden kann, wobei der
Mikroschalter (22) einen Schalthub aufweist, der um ein Vielfaches kleiner als der
Bedienhub der Schaltwippe ist,
eine Übertragungseinrichtung (18) zum Übertragen einer Bewegung der Schaltwippe auf
den Mikroschalter (22), und
eine Schnappeinrichtung (30), welche die Schaltwippe in eine der beiden Schaltpositionen
zwingt,
dadurch gekennzeichnet dass die Übertragungseinrichtung (18) einen federnden Arm (26, 40) mit einer Kulissenführung
aufweist,.
2. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1,
wobei die Schnappeinrichtung (30) und die Übertragungseinrichtung (18) räumlich voneinander
getrennt ausgebildet sind.
3. Elektrisches Installationsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Übertragungseinrichtung (18) und/oder die Schnappeinrichtung (30) derart
ausgebildet sind, dass die Übertragungseinrichtung (18)
und/oder die Schnappeinrichtung (18) die Schaltwippe in einer der beiden Schaltpositionen
hält, bis die Schaltwippe erneut betätigt wird.
4. Elektrisches Installationsgerät nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Schnappeinrichtung (30) eine Blattfeder (36) und eine Kulissenführung aufweist.
5. Elektrisches Installationsgerät nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Schnappeinrichtung (30) eine Spiralfeder (42) und eine Kulissenführung aufweist.
6. Elektrisches Installationsgerät nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 5,
wobei die Übertragungseinrichtung (18) sowohl einen federnden Arm (40) als auch eine
Blattfeder (36) aufweist.
7. Elektrisches Installationsgerät nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei das Schaltungsmodul sowohl drahtlos, beispielsweise über Bluetooth oder WLAN,
als auch über den Mikroschalter betätigbar ist.
1. An electrical installation device comprising
an electronic circuit module for switching and/or dimming a load, said electronic
circuit module having at least one microswitch (22);
at least one rocker for actuating the microswitch (22), which rocker can be moved
into one of two switch positions upon actuation via an operating stroke, wherein the
microswitch (22) has a switching stroke which is smaller by a multiple than the operating
stroke of the rocker;
a transmission device (18) for transmitting a movement of the rocker to the microswitch
(22); and
a snap-in device (30) which forces the rocker into one of the two switch positions,
characterized in that the transmission device (18) has a resilient arm (26, 40) having a slot guide.
2. An electrical installation device according to claim 1,
wherein the snap-in device (30) and the transmission device (18) are formed spatially
separately from one another.
3. An electrical installation device according to claim 1 or 2,
wherein the transmission device (18) and/or the snap-in device (30) is/are configured
such that the transmission device (18) and/or the snap-in device (18) holds/hold the
rocker in one of the two switch positions until the rocker is actuated again.
4. An electrical installation device according to at least one of the preceding claims,
wherein the snap-in device (30) has a leaf spring (36) and a slot guide.
5. An electrical installation device according to at least one of the preceding claims,
wherein the snap-in device (30) has a spiral spring (42) and a slot guide.
6. An electrical installation device according to at least one of the preceding claims
1 to 5,
wherein the transmission device (18) has both a resilient arm (40) and a leaf spring
(36).
7. An electrical installation device according to at least one of the preceding claims,
wherein the circuit module can be actuated both wirelessly, for example via Bluetooth
or WLAN, and via the microswitch.
1. Appareil d'installation électrique comprenant
un module de commutation électronique pour commuter et/ou faire varier des consommateurs,
qui présente au moins un micro-commutateur (22), au moins une bascule de commutation
pour actionner le micro-commutateur (22), qui peut être déplacée vers l'une de deux
positions de commutation lors de l'actionnement sur une course de manoeuvre, le micro-commutateur
(22) présentant une course de commutation qui est plusieurs fois inférieure à la course
de manoeuvre de la bascule de commutation,
un dispositif de transmission (18) pour transmettre un mouvement de la bascule de
commutation au micro-commutateur (22), et
un dispositif d'encliquetage (30) qui force la bascule de commutation vers l'une des
deux positions de commutation,
caractérisé en ce que
le dispositif de transmission (18) comprend un bras élastique (26, 40) ayant un guidage
à coulisse.
2. Appareil d'installation électrique selon la revendication 1,
dans lequel le dispositif d'encliquetage (30) et le dispositif de transmission (18)
sont réalisés séparément l'un de l'autre dans l'espace.
3. Appareil d'installation électrique selon la revendication 1 ou 2,
dans lequel le dispositif de transmission (18) et/ou le dispositif d'encliquetage
(30) sont réalisés de telle sorte que le dispositif de transmission (18) et/ou le
dispositif d'encliquetage (18) maintient la bascule de commutation dans l'une des
deux positions de commutation jusqu'à ce que la bascule de commutation soit à nouveau
actionnée.
4. Appareil d'installation électrique selon l'une au moins des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif d'encliquetage (30) comprend un ressort à lame (36) et un
guidage à coulisse.
5. Appareil d'installation électrique selon l'une au moins des revendications précédentes,
dans lequel le dispositif d'encliquetage (30) comprend un ressort spiral (42) et un
guidage à coulisse.
6. Appareil d'installation électrique selon l'une au moins des revendications précédentes
1 à 5,
dans lequel le dispositif de transmission (18) comprend aussi bien un bras élastique
(40) qu'un ressort à lame (36).
7. Appareil d'installation électrique selon l'une au moins des revendications précédentes,
dans lequel le module de commutation peut être actionné aussi bien sans fil, par exemple
via Bluetooth ou WLAN, que via le micro-commutateur.