[0001] Die Erfindung betrifft ein Geländerelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
ein zerlegbares Geländermodul und ein Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers
an einem Systemgerüst.
[0002] Aus dem Stand der Technik, z.B. aus der
EP 0997593 A1 sind Rückengeländer bekannt, welche durch senkrecht zur Geländer-Längsrichtung abstehende
Hakenelemente an Rosettenscheiben von Vertikalstielen eines Systemgerüsts eingehängt
werden.
Nachteilig an diesen Rückengeländern ist, dass diese nicht vorauseilend, also vor
der Fertigstellung der neuen Arbeitsebene, zwischen 2,5 m und 3,5 m oberhalb der gesicherten
Arbeitsebene des Arbeiters, anbringbar sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher ein Geländerelement vorzuschlagen, welches vor
der Fertigstellung einer neuen Arbeitsebene beim Aufbau eines Gerüsts bzw. Systemgerüsts
angeordnet werden kann, einfach eingebaut werden kann und eine große Sicherheit gegen
unbeabsichtigtes Ausheben bietet.
[0004] Diese Aufgabe wird durch ein Geländerelement nach den Merkmalen des Schutzanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sowie zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den
abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0005] Das Geländerelement umfasst dazu einen rohrförmigen Mittelabschnitt, ein an einem
ersten Endbereich des rohrförmigen Mittelabschnitts angebrachtes Anschlussmittel,
sowie einen an einem zweiten Endbereich des rohrförmigen Mittelabschnitts angebrachten
Haken wobei der Haken in geradliniger Verlängerung des rohrförmigen Mittelabschnitts
als Widerhaken mit einem rückwärts gerichteten Hakenabschnitt ausgebildet ist.
[0006] Durch die Ausbildung des Hakens als Widerhaken ist es möglich, das Geländerelement
von unten in ein darüber liegendes Anschlusselement, beispielsweise eine Rosettenscheibe,
einzuhängen. Auch ist es möglich ein Geländerelement, das beispielsweise bereits mittels
eines Anschlusskopfes mit einem Anschlusselement eines Vertikalstiels verbunden ist,
durch Einhängen in ein Anschlusselement eines weiteren Vertikalstiels auf der Seite
des Widerhakens, abzustützen. Durch diese Möglichkeit des Einhängens aus einer unterhalb
der neuen Arbeitsebene liegenden und bereits gesicherten Arbeitsebene ist die Montage
eines vorauseilenden Geländers ermöglicht. Weiterhin von Vorteil ist hierbei, dass
bei einer Befestigung mittels Widerhakens, die Elemente des Geländers im Moment des
Zusammenfügens eine stabile Verbindung eingehen und diese nicht zusätzlich gesichert
werden muss, wie beispielsweise durch ein Keilelement.
[0007] Besonders zweckmäßig ist es, den Widerhaken in eine Ausnehmung an einer Rosettenscheibe
eines Vertikalstiels an einem Gerüst einzuhängen, welche bereits auf der neuen Arbeitsebene
angeordnet ist.
[0008] In einer bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass das Anschlussmittel als
Anschlusskopf oder als weiterer Haken, insbesondere als weiterer Widerhaken ausgebildet
ist.
[0009] Hierdurch kann eine höhere Flexibilität bei der Montage eines vorauseilenden Geländers
ermöglicht werden. Das Geländerelement kann im Falle der Ausbildungsform mit zwei
Widerhaken schnell an dem ersten Endbereich und dem zweiten Endbereich eingehakt werden
und ohne zusätzliche Hilfsmittel sofort eine sichere Verbindung mit den Anschlusselementen
der Vertikalstiele bilden.
[0010] In einer bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass der Anschlusskopf eine
schlitzförmige Aufnahme für ein Anschlusselement und/oder eine Durchtrittsöffnung
für ein Keilelement umfasst. Der rohrförmige Mittelabschnitt ist mit dem Anschlusskopf
über ein Gelenkelement derart verbunden, dass die Orientierung der schlitzförmigen
Aufnahme relativ zur Längsrichtung des rohrförmigen Mittelabschnitts schwenkbar ist.
Insbesondere ist bei dieser bevorzugten Ausbildungsform die Orientierung der schlitzförmigen
Aufnahme in einer zur Ebene der schlitzförmigen Aufnahme senkrecht stehenden Ebene
um einen Schwenkwinkel zwischen 0° und 180° oder mehr schwenkbar. Bevorzugt ist die
Orientierung der schlitzförmigen Aufnahme um einen Schwenkwinkel zwischen 0° und 140°
schwenkbar.
[0011] Eine schlitzförmige Aufnahme des Anschlusskopfes ermöglicht das Fixieren des Geländerelements
an einem Vertikalstiel, insbesondere an Anschlusselementen, wie beispielsweise Rosettenscheiben,
eines Vertikalstiels, was eine flexible Montage ermöglicht. Eine Durchtrittsöffnung
des Anschlusskopfes für ein Keilelement bietet die Möglichkeit das Geländerelement
dauerhaft und schnell lösbar mit einem Vertikalstiel zu verbinden, was eine schnelle
Montage eines Systemgerüsts ermöglichen kann. Die Möglichkeit des Schwenkens der Orientierung
der schlitzförmigen Aufnahme relativ zur Längsrichtung des rohrförmigen Mittelabschnitts
kann die Montage des Geländerelements vereinfachen, wenn von einer unterhalb der neuen
Arbeitsebene das Geländerelement montiert wird.
[0012] Wird das Geländerelement während der Installation beispielsweise zunächst mit einem
Vertikalstiel verbunden, können
[0013] Geländerelement und Vertikalstiel in einer vertikalen und zur Längsrichtung des Geländerelements
parallelen Ebene zueinander geschwenkt werden, was die Montage eines durch Geländerelement
und Vertikalstiel gebildeten Geländermoduls erleichtern und beschleunigen kann. Dies
erfolgt z.B. indem der Vertikalstiel mit dem an einer Rosettenscheibe angeordneten
Geländerelement angehoben und auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels,
beispielsweise auf einen Rohverbinder, aufgesteckt wird.
[0014] Weiterhin ist vorgesehen, dass der rohrförmige Mittelabschnitt des Geländerelements
an dem ersten Endbereich eine Bohrung bzw. Lochung aufweist, wobei durch die Bohrung
bzw. Lochung ein Achselement derart hindurchtritt, dass ein am Anschlusskopf ausgebildetes
Gegenelement um das Achselement schwenkbar gelagert ist, wobei der erste Endbereich
und/oder der Anschlusskopf vorzugsweise geplättet ist und/oder ein Flachelement umfasst
und/oder geschlitzt ist, sodass ein am ersten Endbereich und/oder Anschlusskopf sich
befindliches Flachelement als Gelenk wirkt.
[0015] Die Möglichkeit des Schwenkens um das Achselement erhöht die Flexibilität bei der
Installation des Geländerelements. Wird das Geländerelement während der Montage beispielsweise
zunächst mit einem Vertikalstiel verbunden, können Geländerelement und Vertikalstiel
in einer durch das Geländerelement und den Vertikalstiel gebildeten Ebene zueinander
geschwenkt werden, was die Montage eines durch Geländerelement und Vertikalstiel gebildeten
Geländermoduls wie oben beschrieben erleichtert und diese schneller und einfacher
durchgeführt werden kann.
[0016] In einer bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass der rückwärts gerichtete
Hakenabschnitt des Widerhakens freistehend und zum rohrförmigen Mittelabschnitt in
einer Draufsicht um einen Ausstellwinkel abgewinkelt ausgebildet ist, insbesondere
zwischen 0° und 90° abgewinkelt ist, bevorzugt zwischen 0° und 45° abgewinkelt ist.
[0017] Durch den Ausstellwinkel kann ein Einhängen des Geländerelements oberhalb der neuen
Arbeitsebene aus einer darunter liegenden und gesicherten Arbeitsebene erleichtert
werden. Somit kann die Montage des Geländerelements schneller und von einer bereits
gesicherten Arbeitsebene aus durchgeführt werden. Außerdem kann durch den Ausstellwinkel
ein unbeabsichtigtes Ausheben nach erfolgter Montage verhindert werden, da Bewegungen
in mehrere Raumrichtungen erforderlich wären, da sich beim Schwenken ein Formschluss
ergibt.
[0018] Weiterhin ist vorgesehen, dass der Widerhaken auf der äußeren Oberfläche des rohrförmigen
Mittelabschnitts mit einem Befestigungsabschnitt angebracht, insbesondere angeschweißt,
ist und nach dem Befestigungsabschnitt ein nach unten gekrümmter Bogenabschnitt in
den Hakenabschnitt übergeht.
[0019] Dies ermöglicht eine stabile, feste und nicht lösbare Verbindung zwischen Widerhaken
und rohrförmigen Mittelabschnitt wodurch eine sichere und stabile Befestigung des
Geländerelements an einem Anschlusselement eines Vertikalstiels ermöglicht werden
kann.
[0020] In einer bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass der Widerhaken einen stetigen,
kontinuierlichen und knickfreien Verlauf aufweist.
[0021] Ein solcher Verlauf des Widerhakens kann ein widerstandsfreies, einfaches und dadurch
zügiges Einhängen ermöglichen. Dies kann für eine schnelle Montage des Geländerelements
sorgen.
[0022] Die Erfindung sieht weiterhin ein zerlegbares Geländermodul vor, das wenigstens einen
Vertikalstiel und wenigstens ein Geländerelement umfasst, wobei der Vertikalstiel
Anschlusselemente, insbesondere Rosettenscheiben, umfasst. Das Geländerelement umfasst
mindestens ein Anschlussmittel, insbesondere einen Anschlusskopf und/oder einen Widerhaken.
Weiterhin ist das Geländerelement bevorzugt an mindestens einem Vertikalstiel schwenkbar
gelagert und ist nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet.
[0023] Der Einsatz eines derartig zerlegbaren Geländermoduls erleichtert sowohl Auf-, wie
auch Abbau und bietet einem Arbeiter stets einen vorauseilenden Absturzschutz, der,
sobald eine neue Ebene beim Aufbau eines Systemgerüsts betreten wird, bereits vorhanden
ist. Das Geländermodul kann dadurch auch leicht transportiert und gelagert werden
und schnell und einfach montiert werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausbildungsform ist vorgesehen, dass das zerlegbare Geländermodul
ein erstes Geländerelement auf ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene und ein zweites
Geländerelement zwischen dem ersten Geländerelement und der neuen Arbeitsebene auf
ca. 50 cm Höhe oberhalb der neuen Arbeitsebene angebracht ist.
[0025] Hierdurch kann ein Hindurchrutschen eines Arbeiters zwischen Geländerelement und
Arbeitsebene verhindert werden.
[0026] Weiterhin sieht die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers
in einer oberhalb einer Bodenebene bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca.
1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts
(1) umfassend die Schritte:
- a) Einhängen eines Widerhakens (13), wenigstens eines ersten Geländerelements (3)
nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, in ein Anschlusselement (17), insbesondere
in eine Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung,
ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19);
- b) Verbinden eines Anschlusskopfes (6) wenigstens des ersten Geländerelements (3)
mit einem Anschlusselement (17), insbesondere einer Rosettenscheibe, eines ersten
Vertikalstiels (18), sowie bevorzugt sichern der Verbindung mittels eines Keilelements
(9);
- c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
- d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
[0027] Durch das beschriebene Verfahren wird ein einfacher und schneller Aufbau eines Systemgerüsts
ermöglicht, bei dem vorauseilende Geländerelemente die Sicherheit auf einer neuen
Ebene, oberhalb einer bereits gesicherten Arbeitsebene, erhöhen, noch bevor die zu
errichtende und zu sichernde neue Arbeitsebene von einem Arbeiter betreten wird.
[0028] Weiterhin sieht die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers
in einer oberhalb einer Bodenebene bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca.
1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts
(1) umfassend die Schritte:
- a) Verbinden eines Anschlusskopfes (6) wenigstens eines ersten Geländerelements (3)
nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, an einem Anschlusselement (17), insbesondere
einer Rosettenscheibe, eines ersten Vertikalstiels (18), sowie bevorzugt sichern der
Verbindung mittels eines Keilelements (9);
- b) Einhängen eines Widerhakens (13) wenigstens des ersten Geländerelements (3) in
ein Anschlusselement (17), insbesondere in eine Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels
(181) mittels einer Dreh-Schubbewegung, ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19);
- c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
- d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
[0029] Durch das beschriebene Verfahren wird ein einfacher und schneller Aufbau eines Systemgerüsts
ermöglicht, bei dem vorauseilende Geländerelemente die Sicherheit auf einer neuen
Ebene, oberhalb einer bereits gesicherten Arbeitsebene, erhöhen, noch bevor die zu
errichtende und zu sichernde neue Arbeitsebene von einem Arbeiter betreten wird.
[0030] Weiterhin sieht die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers
in einer oberhalb einer Bodenebene bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca.
1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts
(1) umfassend die Schritte:
- a) Einhängen eines Widerhakens (13) wenigstens eines ersten Geländerelements (3) nach
einem der vorausgegangenen Ansprüche, in ein Anschlusselement (17), insbesondere in
eine Rosettenscheibe , eines zweiten Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung,
ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19);
- b) Einhängen eines weiteren Widerhakens (13) wenigstens des ersten Geländerelements
(3) in ein Anschlusselement (17), insbesondere einer Rosettenscheibe, eines ersten
Vertikalstiels (18) mittels einer Dreh-Schubbewegung;
- c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
- d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
[0031] Durch das beschriebene Verfahren wird ein einfacher und schneller Aufbau eines Systemgerüsts
ermöglicht, bei dem vorauseilende Geländerelemente die Sicherheit auf einer neuen
Ebene, oberhalb einer bereits gesicherten Arbeitsebene, erhöhen, noch bevor die zu
errichtende und zu sichernde neue Arbeitsebene von einem Arbeiter betreten wird.
[0032] Weiterhin sieht die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers
in einer oberhalb einer Bodenebene bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca.
1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts
(1) umfassend die Schritte:
- a) Einhängen eines Widerhakens (13) eines wenigstens ersten Geländerelements (3) nach
einem der vorgegangenen Ansprüche in ein Anschlusselement (17), insbesondere eine
Rosettenscheibe, eines ersten Vertikalstiels (18) mittels einer Dreh-Schubbewegung;
- b) Einhängen eines weiteren Widerhakens (13), wenigstens des ersten Geländerelements
(3), in ein Anschlusselement (17), insbesondere in eine Rosettenscheibe, eines zweiten
Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung, ca 1 m oberhalb einer neuen
Arbeitsebene (19);
- c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
- d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
[0033] Durch das beschriebene Verfahren wird ein einfacher und schneller Aufbau eines Systemgerüsts
ermöglicht, bei dem vorauseilende Geländerelemente die Sicherheit auf einer neuen
Ebene, oberhalb einer bereits gesicherten Arbeitsebene, erhöhen, noch bevor die zu
errichtende und zu sichernde neue Arbeitsebene von einem Arbeiter betreten wird.
[0034] Das Geländerelement sieht in einer Ausführungsform vor, dass an der einen Seite ein
Befestigungselement für Systemgerüste, beispielsweise Anschlussköpfe mit oder ohne
Keilelement und Kupplungen mit oder ohne Schraubverschluss, ausgebildet ist und/oder
sich an der anderen Seite ein Widerhaken befindet, der sich von einer circa 2,5 m
bis 3,5 m tiefergelegenen Position einfach in den am Systemgerüst befindlichen Anschlusselement
bzw. Rosettenscheibe ein- und ausbauen lässt und sicherstellt, dass die Verbindung
in der waagerechten Endposition nicht mehr unbeabsichtigt ausgebaut bzw. ausgehängt
werden kann.
[0035] Unter einer Arbeitsebene im Sinne der Erfindung versteht man diejenige Ebene, auf
welcher ein Arbeiter auf dem Gerüst beispielsweise stehen, gehen und arbeiten kann.
Dahingegen ist eine Geländerebene jeweils ca. 1 m darüber liegend angeordnet. Auf
Höhe der Geländerebene, sowie zwischen der Geländerebene und der Arbeitsebene, sind
Geländerelemente anzuordnen, welche einen Arbeiter auf der Arbeitsebene gegenüber
der Gefahr von Abstürzen absichert.
[0036] Eine neue Arbeitsebene liegt im Sinne der Erfindung oberhalb einer gesicherten Arbeitsebene.
Die neue Arbeitsebene, die gesicherte Arbeitsebene, wie auch die Geländerebene liegen
in der Horizontalen.
[0037] Im Sinne der Erfindung ist die Draufsicht die Ansicht von einer höher gelegenen Position
auf ein an einem Systemgerüst ordnungsgemäß montiertes Geländerelement, die Seitenansicht
eine Sicht in Richtung einer Arbeitsebene sowie oben und unten im Sinne der Orientierung
im Raum zu verstehen.
[0038] Ein Widerhaken im Sinne der Erfindung ist ein Haken, der rückwärtsgerichtet an einem
Gegenstand angebracht ist und dadurch verhindert, dass dieser rückwärts bewegt und
somit aus etwas herausgezogen werden kann.
[0039] Im Sinne der Erfindung umfasst ein Geländermodul wenigstens ein Geländerelement,
sowie einen Vertikalstiel.
[0040] Die Erfindung soll anhand der nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert werden. Es zeigen dabei
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Geländerelements angeordnet an Rosettenscheiben ohne Vertikalstiele;
- Figur 2
- eine Draufsicht eines Geländerelements angeordnet an Rosettenscheiben ohne Vertikalstiele;
- Figur 3
- eine Seitenansicht einer alternativen Ausführung eines Geländerelements mit zwei Widerhaken
angeordnet an Rosettenscheiben ohne Vertikalstiele;
- Figur 4
- eine Draufsicht einer alternativen Ausführung eines Geländerelements mit zwei Widerhaken
angeordnet an Rosettenscheiben ohne Vertikalstiele; und die
- Figuren 5-7
- einen schematischen Ablauf eines Aufbaus eines vorauseilenden Geländers an einem Systemgerüst.
[0041] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht eines beispielhaften Geländerelements 3. Zu sehen
ist ein an einem ersten Endbereich 5 eines rohrförmigen Mittelabschnitts 4 angebrachter
Anschlusskopf 6, wobei ein an einem zweiten Endbereich 12 des rohrförmigen Mittelabschnitts
4 angebrachter Haken, der in geradliniger Verlängerung des rohrförmigen Mittelabschnitts
4 als Widerhaken 13 mit einem rückwärts gerichteten Hakenabschnitt 16 ausgebildet
ist. Der Anschlusskopf 6 umfasst eine schlitzförmige Aufnahme 10 für ein Anschlusselement
17 (nicht dargestellt) und eine Durchtrittsöffnung 7 (in dieser Seitenansicht nicht
sichtbar) für ein Keilelement 9.
[0042] Der rohrförmige Mittelabschnitt 4 ist mit dem Anschlusskopf 6 über ein Gelenkelement
8 derart verbunden, dass die Orientierung der schlitzförmigen Aufnahme 10 relativ
zur Längsrichtung des rohrförmigen Mittelabschnitts 4 schwenkbar ist. Der Schwenkwinkel
in einer zur Ebene der schlitzförmigen Aufnahme 10 senkrecht stehenden Ebene liegt
zwischen 0° und 180° oder mehr. Bevorzugt ist die Anordnung um einen Schwenkwinkel
zwischen 0° und 140° schwenkbar. Der rohrförmige Mittelabschnitt 4 weist dazu an dem
ersten Endbereich 5 eine Bohrung bzw. Lochung (in dieser Ansicht verdeckt und nicht
sichtbar) auf, wobei durch diese ein Achselement 11 derart hindurchtritt, dass ein
am Anschlusskopf 6 ausgebildetes Gegenelement 8 um das Achselement 11 schwenkbar gelagert
ist.
[0043] Die Möglichkeit den Anschlusskopf 8, sowie das Gegenelement 8 gegenüber dem rohrförmigen
Mittelabschnitt 4 drehen und schwenken zu können bietet eine höhere Flexibilität,
was die Montage erleichtert und beschleunigt wenngleich stets eine stabile Verbindung
zwischen den einzelnen Elementen herrscht.
[0044] Der Hakenabschnitt 16 des Widerhakens 13 ist rückwärts gerichtet, freistehend und
über einen Bogenabschnitt 15 zum rohrförmigen Mittelabschnitt 4 in einer Draufsicht
um einen Ausstellwinkel W (nicht dargestellt) abgewinkelt und an einem Befestigungsabschnitt
14 befestigt. Insbesondere liegt der Ausstellwinkel W (nicht dargestellt) zwischen
0° und 90°, bevorzugt zwischen 0° und 45°. Bei der Montage des Geländerelements 3
von einer gesicherten Arbeitsebene (in den Figuren 5-7 dargestellt) unterhalb der
zu sichernden Arbeitsebene (in den Figuren 5-7 dargestellt) erleichtert der Ausstellwinkel
W das Einhängen des Geländerelements 3.
[0045] Der Widerhaken 13 ist an dem rohrförmigen Mittelabschnitts 4 mit einem Befestigungsabschnitt
14 angebracht und geht nach dem Befestigungsabschnitt 14 in einen nach unten gekrümmten
Bogenabschnitt 15 in den Hakenabschnitt 16 über. Der Widerhaken 13 weist einen steten,
kontinuierlichen und knickfreien Verlauf auf. Durch Anschweißen wird eine feste und
nicht lösbare Verbindung zwischen Widerhaken 13 und dem rohrförmigen Mittelabschnitt
4 geschaffen und eine definierte Bewegung und damit ein schnelles Einhängen des Widerhakens
13 ermöglicht.
[0046] Figur 2 zeigt eine Draufsicht des in Figur 1 beispielhaft gezeigten Geländerelements
3 mit nunmehr dargestellten Rosettenscheiben als Anschlusselemente 17 von Vertikalstielen
(18, 181, 182) (nicht dargestellt). Das Geländerelement ist über den ersten Endbereich
5, sowie den zweite Endbereich 12 jeweils an einem Anschlusselement 17 befestigt.
Das Anschlusselement 17 ist exemplarisch als Rosettenscheibe mit Durchtrittsöffnungen
7 dargestellt. Der erste Endbereich 5 ist mittels des Anschlusskopfs 6 gegenüber dem
rohrförmigen Mittelabschnitt 4 über ein Gelenkelement 8, insbesondere mittels Achselement
11, um eine Achse A schwenkbar an dem Anschlusselement 17 befestigt. Ein Keilelement
9 verbindet die Teile miteinander sodass das Anschlusselement 17 in der schlitzförmigen
Aufnahme (in Figur 1 dargestellt, hier nicht sichtbar) fixiert ist.
[0047] Der zweite Endbereich 12 ist durch den an einem Anschlusselement 17 eingehakten Widerhaken
13 an dem Anschlusselement 17 befestigt. Der Widerhaken 13 ist mittels eines
Befestigungsabschnitts 14 am rohrförmigen Mittelabschnitt 4 befestigt. Gezeigt ist
auch dass der Hakenabschnitt 16 einen Ausstellwinkel W aufweist, welcher im zusammengebauten
Zustand ein unbeabsichtigtes Ausheben verhindert. Der stetige kontinuierliche und
knickfreie Verlauf des Widerhakens 13 ermöglicht ein unkompliziertes und schnelles
Einhaken an einem Anschlusselement 17.
[0048] Weiterhin ist gezeigt, dass der rohrförmige Mittelabschnitt am ersten Endbereich
5 einen Schlitz aufweist, der als Aufnahme für den Anschlusskopf 6 wirkt.
[0049] In Figur 3 ist eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform eines Geländerelements
3 dargestellt. Der Rohrförmige Mittelabschnitt 4 weist sowohl am ersten Endbereich
5, als auch am zweiten Endbereich 12 jeweils einen Widerhaken 13 auf. Die Widerhaken
13 sind an Anschlusselementen 17, angeordnet, die exemplarisch als Rosettenscheiben
dargestellt sind. Weiterhin ist der Befestigungsabschnitt 14, der Bogenabschnitt 15
und der Hakenabschnitt 16 des jeweiligen Widerhakens 13 gezeigt.
[0050] Figur 4 zeigt eine Draufsicht einer alternativen Ausführung eines Geländerelements
3 mit zwei Widerhaken 13. Der Rohrförmige Mittelabschnitt 4 weist sowohl am ersten
Endbereich 5, als auch am zweiten Endbereich 12 jeweils einen Widerhaken 13 auf. Beispielhaft
sind die Widerhaken 13 in ein Anschlusselement 17 mit Durchtrittsöffnungen 7 eingehakt
dargestellt. Gezeigt ist auch dass der Hakenabschnitt 16 einen Ausstellwinkel W aufweist,
welcher im zusammengebauten Zustand ein unbeabsichtigtes Ausheben verhindert.
[0051] Die Figuren 5 bis 7 zeigen in einer Zusammenschau schematisch ein Verfahren zur Montage
eines vorauseilenden Geländers in einer oberhalb einer Bodenebene bzw. einer gesicherten
Arbeitsebene 20 und ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene 19 gelegenen Geländerebene
eines Systemgerüsts 1.
[0052] Der Widerhaken 13 eines ersten Geländerelements 3 wird in einem Anschlusselement
17, hier exemplarisch einer Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels 181 mittels
einer Dreh-Schubbewegung ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene 19 eingehängt (in
Figur 5 dargestellt).
[0053] Anschließend wird ein erster Anschlusskopf 6 des Geländerelements 3 mit einem Anschlusselement
17 (nicht bezeichnet), beispielsweise einer Rosettenscheibe, eines ersten Vertikalstiels
18 verbunden und die Verbindung bevorzugt mittels eines Keilelements 9 (nicht bezeichnet)
gesichert.
[0054] Ebenso möglich ist, dass zunächst ein Anschlusskopf 6 wenigstens eines ersten Geländerelements
3 mit einem Anschlusselement 17 (nicht bezeichnet), beispielsweise einer Rosettenscheibe
eines ersten Vertikalstiels 18 verbunden wird. Bevorzugt wird diese Verbindung mittels
eines Keilelements 9 (nicht bezeichnet) gesichert, wodurch ein Geländermodul 2 gebildet
wird. Daraufhin wird der Widerhakens 13 des ersten Geländerelements 3 in einem Anschlusselement
17 bzw. einer Rosettenscheibe eines zweiten Vertikalstiels 181 mittels einer Dreh-Schubbewegung
eingehängt(in Figur 5 dargestellt).
[0055] Anschließend wird das Geländerelement 3 um einen durch den Widerhaken 13 und dem
Anschlusselement 17 (nicht bezeichnet) des zweiten Vertikalstiels 181 gebildeten Drehpunkt
und um ein im Bereich des Anschlusskopfes 6 befindliches Achselement 11 nach oben
geschwenkt (in Figur 6 dargestellt).
[0056] Zuletzt wird der erste Vertikalstiel 18 auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
182, beispielsweise einen Rohrverbinder aufgestellt (in Figur 7 dargestellt).
Bezugszeichenliste:
[0057]
- 1
- Systemgerüst
- 2
- Geländermodul
- 3
- Geländerelement
- 4
- Mittelabschnitt
- 5
- erster Endbereich
- 6
- Anschlusskopf
- 7
- Durchtrittsöffnung
- 8
- Gelenkelement
- 9
- Keilelement
- 10
- Aufnahme
- 11
- Achselement
- 12
- zweiter Endbereich
- 13
- Widerhaken
- 14
- Befestigungsabschnitt
- 15
- Bogenabschnitt
- 16
- Hakenabschnitt
- 17
- Anschlusselement
- 18
- erster Vertikalstiel
- 181
- zweiter Vertikalstiel
- 182
- vorhandener Vertikalstiel
- 19
- neue Arbeitsebene
- 20
- gesicherte Arbeitsebene
- A
- Achse
- W
- Winkel
- S
- Schlitz
1. Geländerelement (3) mit einem rohrförmigen Mittelabschnitt (4), einem an einem ersten
Endbereich (5) des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) angebrachten Anschlussmittel,
sowie einem an einem zweiten Endbereich (12) des rohrförmigen Mittelabschnitts (4)
angebrachten Haken
dadurch gekennzeichnet, dass
der Haken in geradliniger Verlängerung des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) als Widerhaken
(13) mit einem rückwärts gerichteten Hakenabschnitt (16) ausgebildet ist.
2. Geländerelement (3) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussmittel als Anschlusskopf (6) oder als weiterer Haken, insbesondere als
weiterer Widerhaken (13) ausgebildet ist.
3. Geländerelement (3) nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlusskopf (6) eine schlitzförmige Aufnahme (10) für ein Anschlusselement
(17) und/oder eine Durchtrittsöffnung für ein Keilelement (9) umfasst, und dass der
rohrförmige Mittelabschnitt (4) mit dem Anschlusskopf (6) über ein Gelenkelement (8)
derart verbunden ist, dass die Orientierung der schlitzförmigen Aufnahme (10) relativ
zur Längsrichtung des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) schwenkbar, insbesondere in
einer zur Ebene der schlitzförmigen Aufnahme (10) senkrecht stehenden Ebene um einen
Schwenkwinkel zwischen 0° und 180° oder mehr schwenkbar ist, bevorzugt um einen Schwenkwinkel
zwischen 0° und 140° schwenkbar ist.
4. Geländerelement (3) nach einem der vorausgegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der rohrförmige Mittelabschnitt (4) an dem ersten Endbereich (5) eine Bohrung bzw.
Lochung aufweist, wobei durch die Bohrung bzw. Lochung ein Achselement (11) derart
hindurchtritt, dass ein am Anschlusskopf (6) ausgebildetes Gegenelement um das Achselement
(11) schwenkbar gelagert ist, wobei der erste Endbereich (5) und/oder der Anschlusskopf
(6) vorzugsweise geplättet ist und/oder ein Flachelement umfasst und/oder geschlitzt
ist, sodass ein am ersten Endbereich (5) und/oder Anschlusskopf (6) sich befindliches
Flachelement als Gelenk wirkt.
5. Geländerelement (3) nach einem der vorausgegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärts gerichtete Hakenabschnitt (16) des Widerhakens (13) freistehend und
zum rohrförmigen Mittelabschnitt (4) in einer Draufsicht um einen Ausstellwinkel (W)
abgewinkelt ausgebildet ist, insbesondere zwischen 0° und 90° abgewinkelt ist, bevorzugt
zwischen 0° und 45° abgewinkelt ist.
6. Geländerelement (3) nach einem der vorausgegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Widerhaken (13) an der äußeren Oberfläche des rohrförmigen Mittelabschnitts (4)
mit einem Befestigungsabschnitt (14) angebracht, insbesondere angeschweißt, ist und
nach dem Befestigungsabschnitt (14) ein nach unten gekrümmter Bogenabschnitt (15)
in den Hakenabschnitt (16) übergeht.
7. Geländerelement nach einem der vorausgegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Widerhaken (13) einen stetigen, kontinuierlichen und knickfreien Verlauf aufweist.
8. Zerlegbares Geländermodul (2) umfassend wenigstens einen Vertikalstiel (18) und wenigstens
ein Geländerelement (3)
dadurch gekennzeichnet, dass
der Vertikalstiel (18) Anschlusselemente (11), insbesondere Rosettenscheiben, umfasst
und
das Geländerelement (3) mindestens ein Anschlussmittel, insbesondere einen Anschlusskopf
(6) und/oder einen Widerhaken (13), umfasst und bevorzugt an mindestens einem Vertikalstiel
(18) schwenkbar gelagert ist und nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet
ist.
9. Zerlegbares Geländermodul (2) nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Geländerelement (3) auf ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene und
ein zweites Geländerelement (3) zwischen dem ersten Geländerelement (3) und der neuen
Arbeitsebene (19) auf ca. 50 cm Höhe oberhalb der neuen Arbeitsebene angebracht ist.
10. Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers in einer oberhalb einer Bodenebene
bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts (1) umfassend die Schritte:
a) Einhängen eines Widerhakens (13), wenigstens eines ersten Geländerelements (3)
nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, in ein Anschlusselement (17), insbesondere
in eine Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung,
ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19);
b) Verbinden eines Anschlusskopfes (6) wenigstens des ersten Geländerelements (3)
mit einem Anschlusselement (17), insbesondere einer Rosettenscheibe, eines ersten
Vertikalstiels (18), sowie bevorzugt sichern der Verbindung mittels eines Keilelements
(9);
c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
11. Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers in einer oberhalb einer Bodenebene
bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts (1) umfassend die Schritte:
a) Verbinden eines Anschlusskopfes (6) wenigstens eines ersten Geländerelements (3)
nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, an einem Anschlusselement (17), insbesondere
einer Rosettenscheibe, eines ersten Vertikalstiels (18), sowie bevorzugt sichern der
Verbindung mittels eines Keilelements (9);
b) Einhängen eines Widerhakens (13) wenigstens des ersten Geländerelements (3) in
ein Anschlusselement (17), insbesondere in eine Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels
(181) mittels einer Dreh-Schubbewegung, ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19);
c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
12. Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers in einer oberhalb einer Bodenebene
bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts (1) umfassend die Schritte:
a) Einhängen eines Widerhakens (13) wenigstens eines ersten Geländerelements (3) nach
einem der vorausgegangenen Ansprüche, in ein Anschlusselement (17), insbesondere in
eine Rosettenscheibe, eines zweiten Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung,
ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene (19);
b) Einhängen eines weiteren Widerhakens (13) wenigstens des ersten Geländerelements
(3) in ein Anschlusselement (17), insbesondere einer Rosettenscheibe, eines ersten
Vertikalstiels (18) mittels einer Dreh-Schubbewegung;
c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).
13. Verfahren zur Montage eines vorauseilenden Geländers in einer oberhalb einer Bodenebene
bzw. einer gesicherten Arbeitsebene (20) und ca. 1 m oberhalb einer neuen Arbeitsebene
(19) gelegenen Geländerebene eines Systemgerüsts (1) umfassend die Schritte:
a) Einhängen eines Widerhakens (13) eines wenigstens ersten Geländerelements (3) nach
einem der vorgegangenen Ansprüche in ein Anschlusselement (17), insbesondere einer
Rosettenscheibe, eines ersten Vertikalstiels (18) mittels einer Dreh-Schubbewegung;
b) Einhängen eines weiteren Widerhakens (13), wenigstens des ersten Geländerelements
(3), in ein Anschlusselement (17), insbesondere in eine Rosettenscheibe, eines zweiten
Vertikalstiels (181), mittels einer Dreh-Schubbewegung, ca 1 m oberhalb einer neuen
Arbeitsebene (19);
c) Schwenken des rohrförmigen Mittelabschnitts (4) des Geländerelements (3) um einen
durch den Widerhaken (13) und das Anschlusselement (17) des zweiten Vertikalstiels
(181) gebildeten Drehpunkt;
d) Aufstellen des ersten Vertikalstiels (18) auf eine Aufnahme eines vorhandenen Vertikalstiels
(182) der gesicherten Arbeitsebene (20).