GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft das Gebiet der Beleuchtungsvorrichtungen und insbesondere
eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine
Leuchtanordnung mit einer derartigen schlauchförmigen Leuchtvorrichtung.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Wenngleich die Erfindung auf vielerlei Gebieten, auf denen die Erzielung einer Beleuchtungswirkung
erwünscht ist, nützlich sein kann, sollen die Erfindung und die ihr zu Grunde liegende
Problematik nachfolgend am Beispiel einer Leuchteinrichtung zur Erzielung einer ästhetischen
Beleuchtungswirkung, insbesondere in einem Innenraum eines Gebäudes, näher erläutert
werden.
[0003] Allgemein ist es bekannt, Leuchten oder leuchtende Elemente in einem Innenbereich
eines Gebäudes vorzusehen, nicht nur um eine Räumlichkeit zu beleuchten, d. h. zu
erhellen, sondern auch zu dem Zweck, einen ästhetischen Effekt zu erreichen und/oder
die Lichtabstrahlung in verschiedenen Bereichen der Räumlichkeit unterschiedlich zu
gestalten. Bei herkömmlichen Leuchteinrichtungen bestehen zum Einen Einschränkungen
mit Blick auf eine flexible Gestaltbarkeit der Lichteffekte, zum Anderen sind auch
Montage sowie Versorgung der Leuchteinrichtung herkömmlicherweise weniger einfach
und flexibel, sowie weniger elegant und platzsparend, als dies wünschenswert wäre.
[0004] Diesen Zustand gilt es zu verbessern.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0005] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Leuchtvorrichtung
anzugeben, die in einfacher und vielfältiger Weise im Raum angeordnet und montiert
werden kann, wobei eine möglichst einfache, platzsparende Befestigung und Versorgung
der Leuchtvorrichtung ermöglicht werden sollen. Auch soll eine entsprechend verbesserte
Leuchtanordnung angegeben werden.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 und/oder durch eine Leuchtanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 18 gelöst.
[0007] Vorgeschlagen wird eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung mit einem Lichtabgabeabschnitt
und einem Endabschnitt. In dem Lichtabgabeabschnitt weist die Leuchtvorrichtung eine
Lichterzeugungsanordnung auf, welche im Betrieb die Abgabe von Licht im Bereich des
Lichtabgabeabschnitts ermöglicht. Der Endabschnitt ist für eine Versorgung der Leuchtvorrichtung
mit elektrischem Strom für den Betrieb der Lichterzeugungsanordnung eingerichtet.
Ferner weist die Leuchtvorrichtung eine innerhalb des Endabschnitts angeordnete, von
einem Körper des Endabschnitts aufgenommene Steuerungsanordnung zur Ansteuerung der
Lichterzeugungsanordnung auf.
[0008] Vorgeschlagen wird ferner eine Leuchtanordnung umfassend eine derartige schlauchförmige
Leuchtvorrichtung sowie mindestens eine Befestigungseinrichtung für die schlauchförmige
Leuchtvorrichtung. Die schlauchförmige Leuchtvorrichtung ist hierbei an dem Endabschnitt
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung mittels der Befestigungseinrichtung befestigt,
wobei an dem Endabschnitt eine Versorgung der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung mit
elektrischem Strom für deren Betrieb und/oder mit Steuerungssignalen vorgesehen ist.
[0009] Eine der Erfindung zu Grunde liegende Idee besteht darin, die Steuerungsanordnung
in einen Endbereich der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung ("Lichtschlauch") zu integrieren.
Durch eine derartige Integration der Steuerungsanordnung wird die Befestigung der
schlauchförmigen Leuchtvorrichtung erheblich erleichtert. Insbesondere muss bei der
Montage der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung keine Rücksicht auf ein separat vorgesehenes
Bauteil zur Ansteuerung der Lichterzeugungsanordnung genommen werden. Ferner ist es
bei der Erfindung nicht notwendig, ein eigenes, separates Gehäuse für eine derartige
Steuerungsanordnung vorzusehen. Eine separate Befestigung eines derartigen Gehäuses
außerhalb der Leuchtvorrichtung, mit dem entsprechenden Aufwand und Platzbedarf, kann
auf diese Weise ebenfalls vermieden werden. Es wird somit durch die erfindungsgemäß
vorgeschlagene Unterbringung der Steuerungsanordnung Platz eingespart, eine separate
Komponente außerhalb der eigentlichen Leuchtvorrichtung wird vermieden, und die Befestigung
der Leuchtvorrichtung wird erleichtert. Durch die platzsparende Unterbringung der
Steuerungsanordnung kann zudem die Versorgung der Leuchtvorrichtung mit elektrischem
Strom für deren Betrieb, etwa mithilfe einer Verkabelung, elegant und platzsparend
erfolgen.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
[0011] In einer Ausgestaltung ist der Endabschnitt als ein Befestigungsabschnitt der Leuchtvorrichtung
für ein Befestigen derselben mindestens mittels des Endabschnitts ausgebildet. Somit
kann der Endabschnitt sowohl Funktionen einer Befestigung der Leuchtvorrichtung als
auch einer Unterbringung der Steuerungsanordnung übernehmen, womit wiederum Platz
gespart wird.
[0012] In einer weiteren Weiterbildung ist der Endabschnitt dafür eingerichtet, von einer
Befestigungseinrichtung für die Leuchtvorrichtung, und hierbei insbesondere von einem
Montageteil der Befestigungseinrichtung, zum Befestigen der Leuchtvorrichtung zumindest
teilweise, oder entlang einer Längserstreckung des Endabschnitts im Wesentlichen vollständig,
aufgenommen zu werden. Auf diese Art und Weise kann zum Beispiel der Endabschnitt
mit der darin integrierten Steuerungsanordnung ästhetisch und zweckmäßig durch die
Befestigungseinrichtung oder das Montageteil verdeckt werden, derart, dass der Lichtabgabeabschnitt
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung im verbauten Zustand zum Beispiel durchgehend,
entlang dessen sichtbarer Erstreckung und insbesondere weitgehend gleichmäßig, Licht
ausstrahlen kann. Auf diese Weise können besonders ästhetische Lichteffekte erzielt
werden.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Endabschnitt für das Befestigen klemmbar. Der Endabschnitt
kann beispielsweise nach teilweiser oder im Wesentlichen vollständiger Aufnahme durch
das Montageteil in diesem klemmbar sein. Insbesondere kann das Montageteil hierfür
eingerichtete Klemmeinrichtungen aufweisen. Somit kann eine einfache und zweckmäßige
Fixierung der Leuchtvorrichtung erreicht werden.
[0014] Insbesondere kann sich in einer Weiterbildung der Endabschnitt an den Lichtabgabeabschnitt,
bevorzugt im Wesentlichen direkt, anschließen. Auf diese Weise kann die Integration
der Befestigung, der Versorgung und Ansteuerung und der Lichtabgabe durch die Leuchtvorrichtung
auf besonders kompakte und platzsparende Weise erreicht werden.
[0015] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Endabschnitt mit einer Außenform mit einem im Wesentlichen
kreisrunden Querschnitt, insbesondere mit einer im Wesentlichen zylindrischen Außenform,
ausgebildet. Eine derartige Ausgestaltung der Außenform des Endabschnitts kann vorteilhaft
dazu beitragen, den Endabschnitt auf verschiedene Art und Weise zu befestigen. Unterschiedliche
Arten der Befestigung des Endabschnitts sind möglich, ohne dass die Steuerungsanordnung
hierbei hinderlich wäre.
[0016] Gemäß einer weiteren alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung ist der Endabschnitt
mit einer äußeren Querabmessung, insbesondere einem äußeren Durchmesser, ausgebildet,
die im Wesentlichen einer äußeren Querabmessung, insbesondere einem äußeren Durchmesser,
des Lichtabgabeabschnitts entspricht. Dies kann zu einer zweckmäßigen Herstellung
der Leuchtvorrichtung beitragen, zumal beispielsweise eine Außenform des Lichtabgabeabschnitts
unverändert in den Endabschnitt hinein fortgeführt werden kann. Beispielsweise kann
eine zum Beispiel kreisrunde Außenkontur der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung im
Lichtabgabeabschnitt und im Endabschnitt im Wesentlichen gleich ausgebildet sein.
[0017] Es sei darauf hingewiesen, dass der Endabschnitt und/oder der Lichtabgabeabschnitt
der Leuchtvorrichtung in anderen Ausgestaltungen jeweils mit einer Außenform ausgebildet
werden kann bzw. können, die einen von einer kreisrunden Form abweichenden Querschnitt
aufweist, beispielsweise einen ovalen Querschnitt, einen mehreckigen Querschnitt,
beispielsweise mit abgerundeten Ecken, oder einen anderen gewünschten Querschnitt.
[0018] Wenngleich es bevorzugt sein kann, wenn die äußere Querschnittsform des Lichtabgabeabschnitts
und des Endabschnitts übereinstimmen, kann in einigen Ausgestaltungen die äußere Querschnittsform
des Endabschnitts von jener des Lichtabgabeabschnitts abweichen.
[0019] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Steuerungsanordnung vollständig in dem
Körper des Endabschnitts aufgenommen. Somit kann die Steuerungsanordnung platzsparend
untergebracht werden, wobei zugleich der Endabschnitt zum Beispiel mit einer vereinheitlichten
Außenkontur und im Wesentlichen ohne aus der Außenkontur vorstehende Teile der Steuerungsanordnung
ausgebildet werden kann, was die Befestigung weiter erleichtert. Zudem ist die Steuerungsanordnung
auf diese Weise gut geschützt untergebracht.
[0020] Bei einer Weiterbildung ist der Körper des Endabschnitts im Wesentlichen massiv,
insbesondere als ein massiver Silikonkörper, ausgebildet, wobei die Steuerungsanordnung
in den Körper bevorzugt derart integriert ist, dass der Körper die Steuerungsanordnung
im Wesentlichen vollständig umgibt.
[0021] Insbesondere sind in einer Weiterbildung der Lichtabgabeabschnitt und der Endabschnitt
mit einem gemeinsamen Silikonkörper ausgebildet sein. Der Lichtabgabeabschnitt und
der Endabschnitt mit der darin aufgenommenen Steuerungsanordnung können hierbei beispielsweise
auf zweckmäßige Weise hergestellt und die Steuerungsanordnung zweckmäßig in den Silikonkörper
integriert werden, ohne dass es eines Schrittes eines Befestigens des Endabschnitts
an dem Lichtabgabeabschnitt bedarf.
[0022] In einer Weiterbildung ist die Lichterzeugungsanordnung mit einer bandförmigen Komponente
in einem Inneren des Lichtabgabeabschnitts ausgebildet, wobei auf dieser Komponente
in Abständen voneinander angeordnete Lichterzeugungseinrichtungen, insbesondere LEDs,
vorgesehen sind. Insbesondere können ferner an oder auf der bandförmigen Komponente
Leiter vorgesehen sein, mit deren Hilfe die Lichterzeugungseinrichtungen mit der Steuerungsanordnung
und/oder miteinander verschaltet sind. Somit kann eine Lichterzeugung auf zweckmäßige
Weise entlang des Lichtabgabeabschnitts erreicht werden. Mithilfe von LEDs gelingt
dies auf wirkungsvolle und energiesparende Weise.
[0023] Gemäß einer Ausgestaltung ist oder sind an einem stirnseitigen, von dem Lichtabgabeabschnitt
distalen Ende des Endabschnitts, das als ein Ende der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung
ausgebildet ist, ein oder mehrere Leiter, insbesondere ein Kabel, aus dem Endabschnitt
parallel zur einer axialen Richtung herausgeführt, insbesondere im Bereich einer stirnseitigen
Endfläche des Endabschnitts und vorzugsweise mittig im Bereich einer Längsachse des
Endabschnitts. Der oder die vorzugsweise isolierten Leiter können dafür vorgesehen
sein, der Leuchtvorrichtung elektrischen Strom zuzuführen und/oder der Steuerungsanordnung
Steuerungssignale zuzuleiten.
[0024] In einer weiteren Weiterbildung ist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung dafür eingerichtet,
über den Endabschnitt mit elektrischer Energie versorgt zu werden, die von einem außerhalb
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung vorgesehenen Konverter bereitgestellt wird.
Somit kann der Konverter von der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung beabstandet angeordnet
werden. Somit wird die schlanke Form und die einfache, flexible und vielfältige Befestigung
der Leuchtvorrichtung nicht beeinträchtigt. Zudem kann bei Bedarf ermöglicht werden,
mehrere Leuchtvorrichtungen über einen gemeinsamen Konverter mit elektrischer Energie
zu versorgen.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung ist die Steuerungsanordnung dafür eingerichtet, ein
Steuerungssignal zu empfangen und die Lichterzeugungsanordnung und/oder eine einzelne
Lichterzeugungseinrichtung und/oder mehrere einzelne Lichterzeugungseinrichtungen
der Lichterzeugungsanordnung und/oder Gruppen dieser Lichterzeugungseinrichtungen
der Lichterzeugungsanordnung, zum Beispiel eine LED oder LEDs, abhängig von dem Steuerungsignal
anzusteuern.
[0026] Die Steuerungsanordnung kann insbesondere in weiteren Ausgestaltungen dafür eingerichtet
sein, das empfangene Steuerungsignal zu verarbeiten und/oder auszuwerten und/oder
zu interpretieren, beispielsweise mittels einer Recheneinrichtung, etwa eines Mikroprozessors.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Steuerungsanordnung dafür eingerichtet,
die Lichterzeugungsanordnung und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en)
der Lichterzeugungsanordnung und/oder die Gruppen dieser Lichterzeugungseinrichtungen
beispielsweise unter Verwendung eines DALI-Protokolls oder eines DMX-Protokolls oder
eines ZigBee-Protokolls oder eines 0-10V-Protokolls anzusteuern.
[0028] Ferner kann in einer weiteren Ausgestaltung die Steuerungsanordnung dafür eingerichtet
sein, die Lichterzeugungsanordnung und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en)
und/oder die Gruppen dieser Lichterzeugungseinrichtungen abhängig von dem Steuerungssignal
zu dimmen. In einer alternativen oder zusätzlichen Ausgestaltung kann die Steuerungsanordnung
dafür eingerichtet sein, eine Farbe und/oder eine Farbtemperatur eines durch die Lichterzeugungsanordnung
und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en) und/oder die Gruppen dieser
Lichterzeugungseinrichtungen abgegebenen Lichts abhängig von dem Steuerungssignal
einzustellen oder zu verändern.
[0029] Beispielsweise kann in Ausgestaltungen die Ansteuerung der Lichterzeugungseinrichtung(en),
etwa der LED(s), mittels Pulsweitenmodulation (PWM), beispielsweise 48 Volt - PWM,
24 Volt - PWM oder 12 Volt - PWM, erfolgen.
[0030] Insbesondere kann die Steuerungsanordnung dafür eingerichtet sein, die Lichterzeugungsanordnung
und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en) und/oder deren Gruppen mikroprozessorgesteuert
elektronisch zu dimmen.
[0031] In einer Ausgestaltung weist die Steuerungsanordnung eine Leiterplatte auf, die insbesondere
mit elektronischen Bauelementen bestückt ist.
[0032] In einer Ausgestaltung ist die Leiterplatte auf allen Seiten derselben von einem
Material, insbesondere einem Silikonmaterial, mit dem der Endabschnitt ausgebildet
ist, umgeben, wobei Leiter zur Kopplung der Steuerungsanordnung mit der Lichterzeugungsanordnung
und mit einer externen Quelle elektrischer Energie und/oder von Steuerungsignalen
ausgehend von der Leiterplatte durch das Material hindurchgeführt sind. Auf diese
Weise ist die Leiterplatte durch das Material des Endabschnitts mechanisch gehalten,
aufgenommen und geschützt. Auch die Leiter sind auf diese Weise mechanisch fixiert.
[0033] In einer Ausgestaltung ist die Leiterplatte in dem Endabschnitt vollständig aufgenommen.
[0034] In einer weiteren Ausgestaltung ist die Leiterplatte langgestreckt ausgebildet und
eine Längserstreckung der Leiterplatte parallel zu einer Längsachse des Endabschnitts
angeordnet. Die Leiterplatte kann zum Beispiel rechteckig ausgebildet sein. Hierbei
kann die Leiterplatte ferner beispielsweise mit einem Seitenverhältnis der Längserstreckung
zur Quererstreckung der Leiterplatte zwischen etwa 2 und etwa 10, insbesondere einem
derartigen Seitenverhältnis zwischen etwa 3 und etwa 6, beispielsweise einem Seitenverhältnis
zwischen etwa 4 und etwa 5, ausgebildet sein. Auf einer derartigen Leiterplatte können
Bauelemente zur Bildung der Steuerungsanordnung angeordnet werden, wobei die derart
ausgebildete Leiterplatte in dem Endabschnitt einer insbesondere schlanken und langgestreckten
schlauchförmigen Leuchtvorrichtung vorteilhaft untergebracht werden kann.
[0035] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist die Leiterplatte im Wesentlichen einer Ebene,
die von einer Längsachse und einem Durchmesser des Endabschnitts aufgespannt wird,
folgend angeordnet. Insbesondere kann auf diese Weise der Querschnitt eines etwa mit
einer runden Außenform ausgebildeten Endabschnitts gut zur Unterbringung der Leiterplatte
und somit der Steuerungsanordnung ausgenutzt werden.
[0036] In einer weiteren Ausgestaltung weist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung eine
Länge von bis zu etwa 10 Metern auf und wird über ihre gesamte Länge über den Endabschnitt
mit elektrischer Energie versorgt und über ihre gesamte Länge mittels der Steuerungsanordnung
angesteuert.
[0037] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung flexibel
ausgebildet. Dies trägt dazu bei, vielfältige Lichteffekte mittels der Leuchtvorrichtung
gestalten zu können.
[0038] Insbesondere kann eine Längserstreckung des Lichtabgabeabschnitts wesentlich größer
sein als eine Längserstreckung des Endabschnitts.
[0039] Gemäß einer Ausgestaltung ist der Endabschnitt ferner länglich ausgebildet. Auf diese
Weise kann eine zuverlässige Befestigung mittels des Endabschnitts ermöglicht werden,
zudem wird Platz geschaffen, um die Steuerungsanordnung in dem Endabschnitt unterzubringen.
[0040] Insbesondere ist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung langgestreckt ausgebildet.
[0041] Die schlauchförmige Leuchtvorrichtung kann von dem Endabschnitt beabstandet einen
weiteren Endabschnitt aufweisen, der der weiteren Befestigung dienen kann. Vorzugsweise
ist jedoch nur in dem erstgenannten Endabschnitt die Steuerungsanordnung untergebracht.
[0042] In einer Ausgestaltung umfasst die Leuchtanordnung eine Mehrzahl der schlauchförmigen
Leuchtvorrichtungen sowie ferner einen externen Konverter. Hierbei sind einige oder
alle aus der Mehrzahl der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen durch den externen
Konverter mit elektrischer Energie versorgbar. Somit ist nur ein Konverter zur Versorgung
mehrerer Leuchtvorrichtungen erforderlich, wodurch die Energieversorgung der Leuchtvorrichtungen
auf platzsparende Weise realisiert werden kann.
[0043] Ferner umfasst die Leuchtanordnung in einer weiteren Ausgestaltung eine Mehrzahl
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen, wobei einige oder alle aus der Mehrzahl
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen einer Steuerungsgruppe zuordenbar und gemeinsam
ansteuerbar sind. Dies kann die Ansteuerung der Leuchtvorrichtungen und insbesondere
der Lichterzeugungsanordnungen dieser vereinfachen.
[0044] In einer Ausgestaltung ist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung mindestens an dem
Endabschnitt derselben mittels der Befestigungseinrichtung im Bereich einer Decke
oder einer Wand oder eines Bodens einer Räumlichkeit, insbesondere eines Innenraums
in einem Gebäude, befestigt.
[0045] Es sei darauf hingewiesen, dass die vorstehend mit Blick auf die Leuchtvorrichtung
beschriebenen Ausgestaltungen und Weiterbildungen analog auf die Leuchtanordnung anwendbar
sind, und umgekehrt.
[0046] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig
miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen
der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im
Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung.
Insbesondere wird hierbei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder
Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNGEN
[0047] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den schematischen Figuren der Zeichnungen
angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen dabei:
- Fig. 1
- eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel, schematisch;
- Fig. 2
- einen Abschnitt der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung der Fig. 1 umfassend einen
Endabschnitt derselben, in einer vergrößerten perspektivischen Darstellung;
- Fig. 3
- einen Abschnitt der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung der Fig. 1 umfassend den Endabschnitt
derselben, wobei ein Körper des Endabschnitts entlang einer Längsmittelebene des Endabschnitts
zur Verdeutlichung aufgeschnitten gezeigt ist, in einer perspektivischen Darstellung;
- Fig. 4
- einen Abschnitt der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung der Fig. 1 in einer Stirnansicht
des Endabschnitts derselben, wobei der Körper des Endabschnitts analog Fig. 3 aufgeschnitten
dargestellt ist;
- Fig. 5A
- eine Draufsicht auf den Abschnitt der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung, wie in Fig.
2 gezeigt;
- Fig. 5B
- eine Schnittansicht A-A des den Endabschnitt umfassenden Abschnitts der schlauchförmigen
Leuchtvorrichtung, wie in Fig. 5A angegeben;
- Fig. 6
- eine Teilansicht der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung gemäß Fig. 1-5 sowie einer
Befestigungseinrichtung für die Leuchtvorrichtung in einem Längsmittelschnitt, im
Bereich des Endabschnitts, wie diese für den Aufbau einer Leuchtanordnung verwendet
werden;
- Fig. 7
- eine weitere Darstellung der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung sowie der Befestigungseinrichtung
in der Anordnung der Fig. 6, zur Verdeutlichung der Fixierung der Leuchtvorrichtung;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf eine Leuchtanordnung umfassend die schlauchförmige Leuchtvorrichtung
der Fig. 1-5, die in Fig. 6, 7 gezeigte Befestigungseinrichtung, sowie einen externen
Konverter, nebst schematischer Darstellung einer Verkabelung; und
- Fig. 9
- eine Leuchtanordnung gemäß einer Variante, mit mehreren schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen
gemäß Fig. 1-5 und einem gemeinsamen Konverter, wobei die Figur auch eine Steuerungsgruppe
schlauchförmiger Leuchtvorrichtungen illustriert.
[0048] Die beiliegenden Zeichnungen sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen
der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang
mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere
Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die
Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu
zueinander gezeigt.
[0049] In den Figuren sind gleiche, funktionsgleiche oder gleich wirkende Elemente, Merkmale
und Komponenten - sofern nichts Anderes angegeben ist - jeweils mit denselben Bezugszeichen
versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0050] Fig. 1 zeigt eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung 1, die bei diesem Beispiel auch
als "Silikon-Lichtschlauch" bezeichnet werden kann, gemäß einem Ausführungsbeispiel,
wobei ein Lichtabgabeabschnitt 3 und ein direkt an den Lichtabgabeabschnitt 3 anschließender
Endabschnitt 6 gezeigt sind. Die schlauchförmige Leuchtvorrichtung 1 kann an einem
zweiten, von dem Endabschnitt 6 entfernten und in Fig. 1 nicht gezeigten Ende einen
weiteren Endabschnitt aufweisen.
[0051] Der Endabschnitt 6 ist als ein Befestigungsabschnitt für ein Befestigen der Leuchtvorrichtung
1 mittels des Endabschnitts 6 ausgebildet. Auch der weitere, zweite und in Fig. 1
nicht gezeigte Endabschnitt kann als ein Befestigungsabschnitt ausgebildet sein, um
das andere Ende der schlauchförmigen Leuchteinrichtung 1 zu befestigen.
[0052] Die schlauchförmige Leuchtvorrichtung 1, siehe bspw. Fig. 1, ist langgestreckt ausgebildet
und weist eine Außenform auf, die bei dem gezeigten Beispiel mit einem im wesentlichen
kreisrunden und entlang der Längserstreckung des Lichtabgabeabschnitts 3 und des Endabschnitts
6 im Wesentlichen gleich bleibenden Außenquerschnitt ausgebildet ist.
[0053] Der Endabschnitt 6, siehe z. B. Fig. 1 oder 2, ist ebenfalls länglich ausgebildet,
wobei eine Längserstreckung des Lichtabgabeabschnitts 3 wesentlich größer ist als
eine Längserstreckung L6 des Endabschnitts 6, siehe zusätzlich auch Fig. 5B.
[0054] Die schlauchförmige Leuchteinrichtung 1 ist flexibel ausgebildet, womit es eine in
Fig. 1 nicht näher gezeigte Befestigungseinrichtung 55 zur Befestigung des ersten
Endabschnitts 6, eine ggf. vorgesehene weitere Befestigungseinrichtung zur Befestigung
des zweiten, nicht gezeigten Endabschnitts, und, falls gewünscht, zusätzlich vorgesehene
und in Fig. 1 ebenfalls nicht gezeigte weitere Befestigungseinrichtungen zur Fixierung
des Lichtabgabeabschnitts 3 an einer oder mehreren Zwischenposition(en), ermöglichen,
die Leuchtvorrichtung 1 in einer Vielzahl von beispielsweise dreidimensionalen Formen
in einem Raum, etwa einem Innenraum eines Gebäudes, anzuordnen. Die Endabschnitte
der Leuchtvorrichtung 1 und insbesondere der Endabschnitt 6 kann/können hierbei im
Bereich einer Decke, im Bereich einer Wand oder im Bereich eines Bodens einer derartigen
Räumlichkeit befestigt sein.
[0055] Eine Längsachse 2 der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung 1 folgt in Fig. 1 einer
Längsmittellinie der Leuchtvorrichtung 1 entlang des beispielhaft gebogenen Verlaufs
der Leuchtvorrichtung 1. In Fig. 1 ist die Längsachse 2 mit einer strichpunktierten
Linie angedeutet. Die Längsachse 2 bildet zugleich die Längsachse jeweils des Lichtabgabeabschnitts
3 und des Endabschnitts 6.
[0056] Die Leuchtvorrichtung 1 ist derart ausgebildet, dass sie in dem Lichtabgabeabschnitt
3 Licht ausstrahlen kann. Bevorzugt ist die Leuchtvorrichtung 1 derart eingerichtet,
dass diese im Betrieb im Wesentlichen entlang der gesamten Längserstreckung des Lichtabgabeabschnitts
3 gleichmäßig und durchgehend Licht ausstrahlt.
[0057] Zur Erzeugung des Lichts, das im Betrieb der Leuchtvorrichtung 1 im Bereich des Lichtabgabeabschnitts
3 abgegeben werden soll, weist die Leuchtvorrichtung 1 in dem Lichtabgabeabschnitt
3 eine Lichterzeugungsanordnung 21 auf. Die Lichterzeugungsanordnung 21 ist mit einer
bandförmigen Komponente 22 ausgebildet, auf der voneinander beanstandet angeordnete
LEDs 23 als Lichterzeugungseinrichtungen angeordnet sind. Die bandförmige Komponente
22 kann als Träger für die LEDs 23 und für Leiterbahnen oder ähnliche Leiter dienen,
mittels derer die LEDs 23 mit elektrischem Strom versorgt werden und/oder miteinander
verschaltet sind. Die bandförmige Komponente 22 ist in einem Inneren des Lichtabgabeabschnitts
3 angeordnet und in Fig. 6 und 8 schematisch dargestellt. Die bandförmige und vorzugsweise
flexible Komponente 22 kann auch als "LED-PCB" bezeichnet werden, wobei PCB für "printed
circuit board" steht.
[0058] Eine Versorgung der Leuchtvorrichtung 1 mit elektrischem Strom für den Betrieb der
Lichterzeugungsanordnung 21 ist im Bereich des ersten Endabschnitts 6 vorgesehen,
wobei der Endabschnitt 6 hierfür eingerichtet ist. An einem stirnseitigen, von dem
Lichtabgabeabschnitt 3 distalen Ende 7 des Endabschnitts 6, das auch ein erstes Ende
der schlauchförmigen Leuchteinrichtung 1 bildet, sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
mehrere, hier beispielhaft vier, isolierte Leiter 19, die beispielsweise zu einem
Kabel 15 zusammengefasst oder einzeln verlaufen können, aus dem Endabschnitt 6 parallel
zu einer axialen Richtung desselben, mithin entlang der Längsachse 2, herausgeführt.
Die Leiter 19 des Kabels 15 treten somit an dem distalen Ende 7 des Endabschnitts
6 im Bereich der stirnseitigen Endfläche des Endabschnitts 6, bevorzugt mittig im
Bereich der Längsachse 2, aus dem Endabschnitt 6 aus. Das Kabel 15 mit den Leitern
19 dient der Versorgung der Leuchtvorrichtung 1 mit elektrischem Strom und mit Steuerungssignalen.
[0059] Um die Lichterzeugungsanordnung 21 anzusteuern, weist die Leuchtvorrichtung 1 eine
innerhalb des Endabschnitts 6 angeordnete und von einem Körper 36 des Endabschnitts
6 aufgenommene Steuerungsanordnung 10 auf. Die Unterbringung der Steuerungsanordnung
10 in dem Endabschnitt 6 soll nachfolgend unter Bezugnahme insbesondere auf Fig. 2
bis 7 näher beschrieben werden.
[0060] Der Endabschnitt 6 weist eine Außenform auf, deren Querschnitt im Wesentlichen kreisrund
und im Wesentlichen entlang der Längserstreckung L6 des Endabschnitts 6 konstant ist.
Somit weist der Endabschnitt 6 bei dem gezeigten Beispiel eine im Wesentlichen zylindrische
Außenform auf, insbesondere eine kreiszylindrische Außenform.
[0061] Insbesondere zeigt Fig. 5A zudem, dass der Endabschnitt 6 mit einem äußeren Durchmesser
D6 ausgebildet ist, der einem äußeren Durchmesser D3 des Lichtgabeabschnitts 3 im
Wesentlichen entspricht.
[0062] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind somit die äußere Querschnittsform des
Lichtabgabeabschnitts 3 und jene des Endabschnitts 6 gleich, wobei dies jedoch bei
anderen Ausführungsbeispielen anders sein kann. Auch sind Ausführungsbeispiele denkbar,
bei denen die äußere Querschnittsform von Endabschnitt 6 und/oder Lichtabgabeabschnitt
3 von der Kreisform abweicht.
[0063] Der Körper 36 des Endabschnitts 6 ist als ein massiver Silikonkörper ausgebildet,
der die Steuerungsanordnung 10 im Wesentlichen vollständig umgibt. Somit ist die Steuerungsanordnung
10 vollständig in dem Körper 36 des Endabschnitts 6 aufgenommen. Hierbei sei nochmals
darauf hingewiesen, dass in Fig. 3 und 4 der Endabschnitt 6 nur zu Illustration entlang
dessen Längsmittelachse aufgeschnitten und somit in Fig. 3 und 4 nur zur Hälfte dargestellt
ist, um die Einbettung der Steuerungsanordnung 10 in den Körper 36 des Endabschnitts
6 aufzuzeigen. Es versteht sich, dass die Steuerungsanordnung 10 vollständig von dem
Körper 36 umgeben ist.
[0064] Die Steuerungsanordnung 10 ist als eine Steuerungseinheit mit einer Leiterplatte
28 ausgebildet. Insbesondere ist hierbei die Leiterplatte 28 mit elektronischen Bauelementen
31 bestückt. Die Bauelemente 31 sind zu Bildung der Steuerungsanordnung 10, beispielsweise
mit Hilfe von in den Figuren nicht näher dargestellten Leiterbahnen, auf der Leiterplatte
28 miteinander verschaltet. Der besseren Übersicht halber sind nicht sämtliche elektronischen
Bauelemente 31 in den Figuren mit Bezugszeichen versehen. Die Steuerungsanordnung
10 kann somit auch als Steuerungs-PCB bezeichnet werden, wobei PCB für "printed circuit
board" steht.
[0065] Die Leiterplatte 28 mit den darauf befindlichen Bauelementen 31 ist durch den Silikonkörper
36 und somit in dem Endabschnitt 6 vollständig aufgenommen. Hierbei ist die Leiterplatte
28 nebst den Bauelementen 31 von allen Seiten von dem Silikonmaterial, mit dem der
Körper 36 ausgebildet ist, umgeben. Somit ist die Leiterplatte 28 mechanisch in den
Endabschnitt 6 integriert.
[0066] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Steuerungsanordnung 10, mit der Leiterplatte
28 der bandförmigen Komponente 22, mit den darauf voneinander jeweils beabstandet
angebrachten LEDs 23 im Inneren des Lichtabgabeabschnitts 3 sowie einem nur in Fig.
8 und 9 gezeigten externen Konverter 78, beispielsweise einem Konverter von 230 Volt
Netzspannung zu 48 Volt Ausgangsspannung für den Betrieb der Leuchtvorrichtung 1,
zwischengeschaltet. Der externe Konverter 78 ist außerhalb der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung
1 angeordnet und kann eine Leuchtvorrichtung 1, wie in Fig. 8, oder mehrere Leuchtvorrichtungen
1 gemeinsam, wie in Fig. 9, versorgen.
[0067] Zur Kopplung der Steuerungsanordnung 10 und hierbei der mit Hilfe der elektronischen
Bauelemente 31 gebildeten Schaltung auf der Leiterplatte 28 zum Einen mit der Lichterzeugungsanordnung
21, und zum Anderen zum Koppeln der Steuerungsanordnung 10 mit dem Konverter 78 als
externe Quelle elektrischer Energie und mit einer externen Quelle von Steuerungssignalen,
sind - siehe beispielsweise Fig. 6 und 8 - Leiter 45 und 46 ausgehend von der Leiterplatte
28 zur bandförmigen Komponente 22 hin, und ausgehend von dem entgegengesetzten Ende
der Leiterplatte 28 zum distalen Ende 7 des Endabschnitts 6 hin Leiter 19a-19d, durch
das Silikonmaterial des Körpers 36 hindurchgeführt.
[0068] Somit sind die Leiterplatte 28 mit darauf befindlichen Bauelementen 31 und auch die
Leiter 19a-d, 45, 46 mechanisch gehalten und gegen äußere Einwirkung geschützt.
[0069] Die Leiterplatte 28 mit den elektronischen Bauelementen 31 und den Leitern 45, 46,
19a-d kann bei der Herstellung des Endabschnitts 6 in das Silikonmaterial, welches
den Körper 36 ausbildet, beispielsweise eingegossen sein.
[0070] Die Leiterplatte 28 ist rechteckig und langgestreckt ausgebildet, wobei eine Längserstreckung
L28 der Leiterplatte 28 parallel zu einer Längsachse des Endabschnitts 6, die mit
der Längsachse 2 der Leuchtvorrichtung 1 übereinstimmt, parallel angeordnet ist. Die
Leiterplatte 28 ist somit als eine längliche flache Platte ausgebildet, auf der die
elektronischen Bauelemente 31 angeordnet sind.
[0071] Beispielsweise kann das Verhältnis L28/B28 der Längserstreckung L28 der Leiterplatte
28 zu einer Quererstreckung oder Breite B28 der Leiterplatte 28 zwischen etwa 2 und
etwa 10 liegen, insbesondere zwischen etwa 3 und etwa 6. Bei dem gezeigten Beispiel
liegt das Seitenverhältnis L28/B28 zwischen 4 und 5. Eine derart länglich ausgebildete
Leiterplatte 28 kann sich platzsparend in den Endabschnitt 6 einfügen.
[0072] Die Leiterplatte 28 ist derart innerhalb des Endabschnitts 6 angeordnet, dass sie
im Wesentlichen einer Ebene folgt, die von einer mit der Längsachse 2 der Leuchtvorrichtung
1 übereinstimmenden Längsachse des Endabschnitts 6 und einem Durchmesser des hinsichtlich
seiner Außenform zylindrischen Endabschnitts 6 aufgespannt wird, folgt. Auf diese
Weise wird der zur Verfügung stehende Platz innerhalb des Endabschnitts 6 zur Unterbringung
der Leiterplatte 28 in vorteilhafter Weise ausgenutzt.
[0073] Die Länge der Leuchtvorrichtung 1 entlang deren Längsachse 2 kann bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel bis zu etwa 10 Meter betragen, wobei die Steuerungsanordnung 10
es ermöglicht, eine Lichterzeugungsanordnung 21 in einem Lichtabgabeabschnitt 3, der
den größten Teil der bis zu 10 Meter langen Leuchtvorrichtung 1 einnimmt, anzusteuern.
Die Ansteuerung der Anordnung 21 erfolgt somit für die gesamte Länge der Leuchtvorrichtung
1 über die Steuerungsanordnung 10 im Endabschnitt 6.
[0074] Der Silikonkörper 36 kann Teil eines dem Lichtabgabeabschnitt 3 und dem Endabschnitt
6 gemeinsamen, einheitlichen Silikonkörpers sein, wodurch Endabschnitt 6 und Lichtabgabeabschnitt
3 nicht eigens in einem separaten Schritt aneinander befestigt werden müssen. In den
Abschnitten 3 und 6 könnte der Silikonkörper also zum Beispiel in einem gemeinsamen
Formgebungsschritt erzeugt werden.
[0075] Die Steuerungsanordnung 10 empfängt im Betrieb Steuerungssignale, die extern für
die Steuerung der Leuchtvorrichtung 1 bereitgestellt werden. Die Steuerungssignale
können drahtgebunden bereitgestellt werden, wie in Fig. 8-9 über die Leiter 19c-d,
oder stattdessen in Varianten drahtlos. Die Steuerungssignale können zum Beispiel
auf dem DALI-Protokoll oder dem DMX-Protokoll oder dem ZigBee-Protokoll oder dem 0-10V-Protokoll
basieren. Bei einer drahtlosen Bereitstellung der Steuerungssignale kann zum Beispiel
das ZigBee-Protokoll zum Einsatz kommen, wobei dann die Leiter 19c-d weggelassen werden
können. Bei einer drahtgebundenen Bereitstellung über die Leiter 19c-d kann bei einem
Beispiel das DALI-Protokoll zum Einsatz kommen.
[0076] Mit Hilfe der Steuerungsanordnung 10 wird die Lichterzeugungsanordnung 21 und/oder
werden deren einzelne LEDs 23 und/oder Gruppen dieser LEDs 23 in Abhängigkeit von
den Steuerungssignalen und entsprechend dieser angesteuert. Hierbei erfolgt insbesondere
eine Steuerung der Lichtabgabe durch die LEDs 23 oder durch deren Gruppen, die innerhalb
der Gesamtheit der LEDs 23 der Lichterzeugungsanordnung 21 der Leuchtvorrichtung 1
definiert sein können.
[0077] Die Steuerungsanordnung 10 ist dafür eingerichtet, das empfangene Steuerungsignal
zu verarbeiten, beispielsweise mittels einer Recheneinrichtung wie etwa eines Mikroprozessors.
Hierbei kann das Steuerungssignal durch die Steuerungseinrichtung 10 ausgewertet oder
interpretiert werden. Diese mikroprozessorbasierte Auswertung bzw. Verarbeitung kann
zum Beispiel die Nutzung eines DALI-Protokolls oder eines DMX-Protokolls oder eines
ZigBee-Protokolls beinhalten.
[0078] Alternativ ist die Verwendung eines 0-10V-Protokolls denkbar, wobei bei Verwendung
dieses Protokolls eine mikroprozessorbasierte Auswertung nicht erforderlich ist.
[0079] Mittels der Steuerungsanordnung 10 können die Lichterzeugungsanordnung 21, entweder
in ihrer Gesamtheit mit sämtlichen auf der bandförmigen Komponente 22 angeordneten
LEDs 23, und/oder einzelne der LEDs 23 und/oder Gruppen dieser, abhängig von dem Steuerungsignal
gedimmt werden. Im Falle des DALI-, DMX- oder ZigBee-Protokolls erfolgt die Dimmung
auf elektronischem Weg durch die Steuerungsanordnung 10 unter Verwendung eines auf
der Leiterplatte 28 vorgesehenen Mikroprozessors als Recheneinrichtung. Falls die
Dimmung auf der Basis des 0-10V-Protokolls erfolgt, kann die Dimmung ohne Nutzung
eines Mikroprozessors durchgeführt werden.
[0080] Die Steuerungsanordnung 10 kann zusätzlich zu der vorstehend beschriebenen Dimmung,
oder alternativ dazu, dafür eingerichtet sein, eine Farbe und/oder eine Farbtemperatur
eines Lichts, das durch die Lichterzeugungsanordnung 21 und/oder die einzelnen LEDs
23 und/oder durch Gruppen dieser abgegeben wird, abhängig von dem empfangenen Steuerungssignal
einzustellen oder zu verändern. Bei dieser Variante ist die Steuerungsanordnung 10
somit eingerichtet, ein RGB-Steuerungs-signal und/oder ein "Tunable-White"-Steuerungssignal
auszuwerten oder zu interpretieren, und die Lichterzeugungsanordnung 21 und/oder deren
LEDs23 einzeln oder in Gruppen entsprechend anzusteuern.
[0081] Beispielhaft erfolgt die Ansteuerung der Lichterzeugungseinrichtungen 23 mittels
Pulsweitenmodulation (PWM), beispielsweise 48 Volt - PWM, 24 Volt - PWM oder 12 Volt
- PWM. Beispielhaft kann über die Leiter 45, 46 etwa in Fig. 8 die Ansteuerung mittels
48V-PWM erfolgen, während der Konverter 78 über die Leiter 19a,b eine Betriebsspannung
von 48 Volt bereitstellt.
[0082] Fig. 8 illustriert auch eine Leuchtanordnung 100, die die schlauchförmige Leuchtvorrichtung
1 und eine Befestigungseinrichtung 55 beinhaltet. Die Befestigungseinrichtung 55 weist
ein Montageteil 64, ein Abdeckteil 65, zwei Klemmelemente 66 und zwei Klemmelemente
67 sowie einen Mechanismus 68 für jedes der Klemmelemente 66 zur Betätigung desselben
auf.
[0083] Mittels der Befestigungseinrichtung 55 ist die schlauchförmige Leuchtvorrichtung
1 im Bereich des Endabschnitts 6 befestigt, beispielsweise an einer Wand, an einer
Decke oder an einem Boden einer Räumlichkeit. Eine weitere, nicht näher gezeigte Befestigungseinrichtung
kann der Befestigung des zweiten Endabschnitts - falls vorhanden - der Leuchtvorrichtung
1, der ebenfalls nicht gezeigt ist, dienen.
[0084] Die Steuerungsanordnung 10 ist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel platzsparend
untergebracht. Der Endabschnitt 6 mit der kreiszylindrischen Außenkontur kann auf
zweckmäßige Weise befestigt werden, wobei zugleich auch die Steuerungsanordnung 10
von der Befestigungseinrichtung 55, insbesondere durch das Montageteil 64 und das
Abdeckteil 65, verdeckt wird. Die Steuerungsanordnung 10 ist also auf ästhetische
Weise "versteckt", ohne dass ein separates Gehäuse für diese untergebracht werden
müsste oder die Befestigung der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung 1 verkompliziert
würde. Zugleich wird über der sichtbaren Erstreckung der Leuchtvorrichtung 1, die
dem Lichtabgabeabschnitt 3 entspricht, im Betrieb vorzugsweise gleichmäßig und durchgehend
Licht abgegeben.
[0085] Über den länglichen Endabschnitt 6 wird die Leuchtvorrichtung 1 mit elektrischer
Energie versorgt. Hierfür ist der in Fig. 8 dargestellte, bereits erwähnte externe
Konverter 78 vorgesehen. Zudem werden der Leuchtvorrichtung 1 über den Endabschnitt
6 Steuerungssignale zugeführt. Fig. 8 zeigt schematisch die Kopplung der Leuchtvorrichtung
1 vermittelt über den Konverter 78 mit dem Stromnetz (Leiter L, N) und mit Steuerungsleitungen
(Leiter DA).
[0086] Das Montageteil 64 weist eine Öffnung 69 auf, in der der Endabschnitt 6 entlang dessen
Längserstreckung L6 zu einem erheblichen Teil aufgenommen und zur Fixierung desselben
am Montageteil 64 geklemmt werden kann. Die Form der Öffnung korrespondiert vorzugsweise
der oben beschriebenen Außenform des Endabschnitts 6 und ist beispielsweise kreisrund
ausgebildet. Für das Klemmen des Endabschnitts 6 in der Öffnung 69 ist eine Klemmeinrichtung,
umfassend die beiden als Klemmschrauben ausgebildeten Klemmelemente 67, vorgesehen.
Auf der rückwärtigen Seite der Befestigungseinrichtung 55, siehe Fig. 6-7, kann der
Endabschnitt 6 etwas aus dem Montageteil 64 hervorstehen, wobei dieser Teil nach abgeschlossener
Montage vom Betrachter nicht sichtbar und der Sichtseite der Befestigungseinrichtung
55 abgewandt ist.
[0087] Zur Befestigung der Leuchtvorrichtung 1 wird der Endabschnitt 6 in die Öffnung 69
des Montageteils 64 eingeführt, derart, dass das Kabel 15 auf der rückwärtigen, im
verbauten Zustand nicht sichtbaren Seite der Befestigungseinrichtung 55 aus dem Montageteil
64 austritt. Nach Positionierung des Endabschnitts 6 in der Öffnung 69 wird der Endabschnitt
6 im Montageteil 64 mittels der Klemmelemente 67 verklemmt und somit am Montageteil
64 fixiert.
[0088] Die Befestigung des Montageteils 64 an einem weiteren Element, insbesondere bei dem
gezeigten Beispiel an einem plattenförmigen Bauteil 85, wie etwa einer Zwischendecke
oder einer vor eine Massivwand vorgebauten Trockenbauwand, erfolgt ebenfalls durch
Klemmen. Hierzu kann eine Öffnung in dem plattenförmigen Bauteil 85 gebildet werden,
in die die Befestigungseinrichtung 55 und der darin aufgenommene Endabschnitt 6 abschnittsweise
eingeführt werden. Das Kabel 15 wird hierbei an einer nicht sichtbaren Seite des plattenförmigen
Bauteils 85 herausgeführt, wobei sich auf dieser Seite des plattenförmigen Bauteils
85 auch der Konverter 78 befinden kann. Jedes der Klemmelemente 66 weist eine Fläche
71 auf, während das Montageteil 64 entweder selbst, oder das Abdeckteil 65, einen
Überstand 70 aufweist. Durch Bewegen der Klemmelemente 66 mittels des jeweils zugeordneten
Mechanismus 68 können die Flächen 71 relativ zu dem Überstand 70 bewegt und somit
justiert oder in ihrer Position eingestellt werden. Hierfür kann der Mechanimus 68
jeweils ein Schraubelement 72 aufweisen, durch dessen Drehen das Klemmelement 66 entlang
des Schraubelements 72 verstellbar ist.
[0089] Somit kann mit Hilfe der jeweils bewegbaren Klemmelemente 66 das Montageteil 64 an
dem plattenförmigen Bauteil 85 zur Befestigung fixiert werden. Auf diese Weise wird
die Leuchtvorrichtung 1 im Bereich des Endabschnitts 6 an der Wand oder der Decke,
oder alternativ an einem Boden, fixiert.
[0090] Ferner kann die Leuchtvorrichtung 1 in einer nicht näher dargestellten Weise an dem
bereits oben erwähnten zweiten Ende ebenfalls fixiert werden, wobei dies ebenfalls
klemmend oder auf andere Weise durchgeführt werden kann.
[0091] Zudem sei erwähnt, dass eine Befestigung mittels Klemmen durch die oder Anstehen
an den Flächen 71 nicht notwendig vorgesehen sein muss, sondern stattdessen vorgesehen
sein kann, dass das Montageteil 64 an dem weiteren Element, etwa der Wand, dem Boden
oder der Decke, beispielsweise an dem plattenförmigen Bauteil 85, zur Befestigung
der Leuchtvorrichtung 1 am Endabschnitt 6 zum Beispiel mittels Schrauben angeschraubt
wird.
[0092] Das Montageteil 64 ist nach dem Fixieren des Endabschnitts 6 darin durch Verklemmen,
sowie nach der vorstehend beschriebenen Befestigung an dem plattenförmigen Bauteil
85, durch das Abdeckteil 65 in gefälliger Weise abgedeckt.
[0093] Der Endabschnitt 6 dient somit bei der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung 1 sowohl
einer Befestigung der Leuchtvorrichtung 1 sowie einer Unterbringung der Steuerungsanordnung
10. 2
[0094] Durch die Integration der Steuerungsanordnung 10 bzw. der PCB 28 innerhalb des Silikonschlauchs
1 wird die Verwendung verschiedener Befestigungsmöglichkeiten am Endabschnitt 6 erleichtert.
Insbesondere muss für die Steuerungsanordnung 10 bzw. PCB 28 weiters kein separates
Gehäuse geschaffen werden, das dann außerhalb der Leuchte (z. B. in einer Zwischendecke
oder davor, hinter einer Trockenbauwand oder darauf, usw.) zu befestigen ist. Ferner
muss insbesondere bei der Montage der Leuchtvorrichtung 1 keine Rücksicht auf ein
separates Bauteil, etwa ein derartiges Gehäuse mit der darin befindlichen Steuerungsanordnung
10, außerhalb des Leuchtenkörpers genommen werden.
[0095] Auf diese Weise kann die Verkabelung 15 elegant und platzsparend durch, z.B., ein
schmales Rohr geführt werden, ohne dass eine PCB 28 darin (oder davor) untergebracht
werden muss. Das Endstück 6 des Lichtschlauches 1, das die Steuerungsanordnung 10,
mithin die bestückte PCB 28, beinhaltet, wird dabei völlig oder zumindest teilweise
von der Befestigungseinrichtung 55 für den Schlauch 1 aufgenommen, so dass der transparente
Schlauch 1 im verbauten Zustand durchgehend entlang seiner sichtbaren Erstreckung
im Lichtabgabeabschnitt 3 und weitgehend gleichmäßig Licht ausstrahlt.
[0096] Die Steuerungsanordnung 10 der Leuchtvorrichtung 1 ist wie oben beschrieben mit dem
Konverter 78 und mit der Lichterzeugungsanordnung 21 jeweils elektrisch gekoppelt.
Die Steuerungsanordnung 10 ist somit entlang eines Pfades des elektrischen Stroms
zwischen dem Konverter 78 und der Lichterzeugungsanordnung 21 angeordnet. Der externe
Konverter 78 kann zum Beispiel hinter dem plattenförmigen Element, etwa der Zwischendecke,
angeordnet werden.
[0097] Erwähnt sei auch, dass die Steuerungsanordnung 10 bei Bedarf, aber nicht notwendigerweise,
mit weiteren Funktionen, die über die vorstehend beschriebene Ansteuerung der LEDs
23 bzw. der Lichterzeugungsanordnung 21 hinausgehen, ausgestattet sein kann.
[0098] Die Leuchtanordnung 100 kann, wie bereits erwähnt, eine Mehrzahl der schlauchförmigen
Leuchtvorrichtungen 1 umfassen, welche gemeinsam von dem externen Konverter 78 versorgt
werden können. Eine derartige Lichterzeugungsanordnung 100' zeigt schematisch Fig.
9. Die Leuchtvorrichtungen 1 können einzeln angesteuert werden, oder es kann, siehe
Fig. 9, vorgesehen sein, dass einige oder alle aus der Mehrzahl der schlauchförmigen
Leuchtvorrichtungen 1 einer Steuerungsgruppe SG zugeordnet sind, derart, dass die
der Steuerungsgruppe SG zugeordneten Leuchtvorrichtungen 1 gemeinsam angesteuert werden
können. In einer derartigen Steuerungsgruppe SG können somit zwei oder mehr schlauchförmige
Leuchtvorrichtungen 1, wie diese vorstehend beschrieben sind, mit jeweils einer Lichterzeugungsanordnung
21 mit einer Vielzahl von LEDs 23, zusammengefasst sein, zur gemeinsamen Ansteuerung
analog dem oben für die Leuchtvorrichtung 1 Beschriebenen.
[0099] Obwohl die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vorstehend vollständig
beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Art und
Weise modifizierbar.
Bezugszeichenliste
[0100]
- 1
- schlauchförmige Leuchtvorrichtung
- 2
- Längsachse (Leuchtvorrichtung)
- 3
- Lichtabgabeabschnitt
- 6
- Endabschnitt
- 7
- distales Ende (Endabschnitt)
- 10
- Steuerungsanordnung
- 15
- Kabel
- 19
- Leiter
- 19a-d
- Leiter
- 21
- Lichterzeugungsanordnung
- 22
- bandförmige Komponente
- 23
- LED
- 28
- Leiterplatte
- 31
- elektronisches Bauelement
- 36
- Körper (Endabschnitt)
- 45
- Leiter
- 46
- Leiter
- 55
- Befestigungseinrichtung
- 64
- Montageteil
- 65
- Abdeckteil
- 66
- Klemmelement
- 67
- Klemmelement
- 68
- Mechanismus
- 69
- Öffnung
- 70
- Überstand
- 71
- Fläche
- 72
- Schraubelement
- 78
- Konverter
- 85
- plattenförmiges Bauteil
- 100
- Leuchtanordnung
- 100'
- Leuchtanordnung
- D6
- äußerer Durchmesser (Endabschnitt)
- L6
- Längserstreckung (Endabschnitt)
- D3
- äußerer Durchmesser (Lichtabgabeabschnitt)
- L28
- Längserstreckung (Leiterplatte)
- B28
- Quererstreckung (Leiterplatte)
- SG
- Steuerungsgruppe
1. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1) mit einem Lichtabgabeabschnitt (3) und einem
Endabschnitt (6);
wobei die Leuchtvorrichtung (1) in dem Lichtabgabeabschnitt (3) eine Lichterzeugungsanordnung
(21) aufweist, welche im Betrieb die Abgabe von Licht im Bereich des Lichtabgabeabschnitts
(3) ermöglicht;
wobei der Endabschnitt (6) für eine Versorgung der Leuchtvorrichtung (1) mit elektrischem
Strom für den Betrieb der Lichterzeugungsanordnung (21) eingerichtet ist; und
wobei die Leuchtvorrichtung (1) ferner eine innerhalb des Endabschnitts (6) angeordnete,
von einem Körper (36) des Endabschnitts (6) aufgenommene Steuerungsanordnung (10)
zur Ansteuerung der Lichterzeugungsanordnung (21) aufweist.
2. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (6) als ein Befestigungsabschnitt der Leuchtvorrichtung (1) für
ein Befestigen derselben mindestens mittels des Endabschnitts (6) ausgebildet ist.
3. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (6) dafür eingerichtet ist, von einer Befestigungseinrichtung (55)
für die Leuchtvorrichtung (1), insbesondere von einem Montageteil (64) der Befestigungseinrichtung
(55), zum Befestigen der Leuchtvorrichtung (1) zumindest teilweise oder entlang einer
Längserstreckung (L6) des Endabschnitts (6) im Wesentlichen vollständig aufgenommen
zu werden.
4. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (6) mit einer Außenform mit einem im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt,
insbesondere mit einer im Wesentlichen zylindrischen Außenform, ausgebildet ist und/oder
dass der Endabschnitt (6) mit einer äußeren Querabmessung (D6), insbesondere einem
äußeren Durchmesser (D6), ausgebildet ist, die im Wesentlichen einer äußeren Querabmessung
(D3), insbesondere einem äußeren Durchmesser (D3), des Lichtabgabeabschnitts (3) entspricht.
5. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsanordnung (10) vollständig in dem Körper (36) des Endabschnitts (6)
aufgenommen ist.
6. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (36) des Endabschnitts (6) im Wesentlichen massiv, insbesondere als ein
massiver Silikonkörper (36), ausgebildet und die Steuerungsanordnung (10) bevorzugt
in den Körper (36) derart integriert ist, dass der Körper (36) die Steuerungsanordnung
(10) im Wesentlichen vollständig umgibt.
7. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtabgabeabschnitt (3) und der Endabschnitt (6) mit einem gemeinsamen Silikonkörper
ausgebildet sind.
8. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichterzeugungsanordnung (21) mit einer bandförmigen Komponente (22) in einem
Inneren des Lichtabgabeabschnitts (3) ausgebildet ist, wobei auf dieser Komponente
(22) in Abständen voneinander angeordnete Lichterzeugungseinrichtungen (23), insbesondere
LEDs (23), vorgesehen sind.
9. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1) dafür eingerichtet ist, über den Endabschnitt
(6) mit elektrischer Energie versorgt zu werden, die von einem außerhalb der schlauchförmigen
Leuchtvorrichtung (1) vorgesehenen Konverter (78) bereitgestellt wird.
10. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsanordnung (10) dafür eingerichtet ist, ein Steuerungssignal zu empfangen
und die Lichterzeugungsanordnung (21) und/oder eine einzelne Lichterzeugungseinrichtung
(23) oder mehrere einzelne Lichterzeugungseinrichtungen (23) der Lichterzeugungsanordnung
(21) und/oder Gruppen der Lichterzeugungseinrichtungen (23) der Lichterzeugungsanordnung
(21), zum Beispiel eine LED (23) oder LEDs (23), abhängig von dem Steuerungssignal
anzusteuern.
11. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsanordnung (10) dafür eingerichtet ist, die Lichterzeugungsanordnung
(21) und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en) (23) der Lichterzeugungsanordnung
(21) und/oder die Gruppen dieser Lichterzeugungseinrichtungen (23) abhängig von dem
Steuerungssignal zu dimmen und/oder dass die Steuerungsanordnung (10) dafür eingerichtet
ist, eine Farbe und/oder eine Farbtemperatur eines durch die Lichterzeugungsanordnung
(21) und/oder die einzelne(n) Lichterzeugungseinrichtung(en) (23) der Lichterzeugungsanordnung
(21) und/oder die Gruppen dieser Lichterzeugungseinrichtungen (23) abgegebenen Lichts
abhängig von dem Steuerungssignal einzustellen oder zu verändern.
12. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsanordnung (10) eine Leiterplatte (28) aufweist, die insbesondere mit
elektronischen Bauelementen (31) bestückt ist.
13. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (28) auf allen Seiten derselben von einem Material, mit dem der
Endabschnitt (6) ausgebildet ist, umgeben ist, wobei Leiter (19a-d, 45, 46) zur Kopplung
der Steuerungsanordnung (10) mit der Lichterzeugungsanordnung (21) und mit einer externen
Quelle elektrischer Energie und/oder von Steuerungssignalen ausgehend von der Leiterplatte
(28) durch das Material hindurchgeführt sind.
14. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (28) langgestreckt ausgebildet und eine Längserstreckung (L28) der
Leiterplatte (28) parallel zu einer Längsachse (2) des Endabschnitts (6) angeordnet
ist, wobei ferner die Leiterplatte (28) beispielsweise mit einem Seitenverhältnis
der Längserstreckung (L28) zur Quererstreckung (B28) der Leiterplatte (28) zwischen
etwa 2 und etwa 10, insbesondere einem derartigen Seitenverhältnis zwischen etwa 3
und etwa 6, ausgebildet ist.
15. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (28) im Wesentlichen einer Ebene, die von einer Längsachse (2) und
einem Durchmesser (D6) des Endabschnitts (6) aufgespannt wird, folgend angeordnet
ist.
16. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1) eine Länge von bis zu etwa zehn Metern
aufweist und über ihre gesamte Länge über den Endabschnitt (6) mit elektrischer Energie
versorgt und über ihre gesamte Länge mittels der Steuerungsanordnung (10) angesteuert
wird.
17. Schlauchförmige Leuchtvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1) flexibel ausgebildet ist.
18. Leuchtanordnung (100; 100') umfassend eine schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1) gemäß
einem der vorstehenden Ansprüche sowie mindestens eine Befestigungseinrichtung (55)
für die schlauchförmige Leuchtvorrichtung (1), wobei die schlauchförmige Leuchtvorrichtung
(1) an dem Endabschnitt (6) der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung (1) mittels der
Befestigungseinrichtung (55) befestigt ist und an dem Endabschnitt (6) eine Versorgung
der schlauchförmigen Leuchtvorrichtung (1) mit elektrischem Strom für deren Betrieb
und/oder mit Steuerungssignalen vorgesehen ist.
19. Leuchtanordnung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtanordnung (100') eine Mehrzahl der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen
(1) und ferner einen externen Konverter (78) umfasst, wobei einige oder alle aus der
Mehrzahl der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen (1) durch den externen Konverter
(78) mit elektrischer Energie versorgbar sind.
20. Leuchtanordnung nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtanordnung (100') eine Mehrzahl der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen
(1) umfasst, wobei einige oder alle aus der Mehrzahl der schlauchförmigen Leuchtvorrichtungen
(1) einer Steuerungsgruppe (SG) zuordenbar und gemeinsam ansteuerbar sind.