Stand der Technik
[0001] Es ist bereits eine Montagevorrichtung für eine Gebäudeversorgungsvorrichtung, insbesondere
für eine WBR- oder HKLS-Vorrichtung, wobei die Gebäudeversorgungsvorrichtung zumindest
eine Fluidfördervorrichtung umfasst, mit zumindest einer Aufnahmeeinheit, insbesondere
einem Trägerrahmen, zu einer Aufnahme der Fluidfördervorrichtung, wobei die Aufnahmeeinheit
zumindest eine Montagestelle umfasst, welche zu einer Fixierung der Fluidfördervorrichtung
an der Aufnahmeeinheit vorgesehen ist, vorgeschlagen worden.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Montagevorrichtung für eine Gebäudeversorgungsvorrichtung,
insbesondere für eine WBR- oder HKLS-Vorrichtung, wobei die Gebäudeversorgungsvorrichtung
zumindest eine Fluidfördervorrichtung umfasst, mit zumindest einer Aufnahmeeinheit,
insbesondere einem Trägerrahmen, zu einer Aufnahme der Fluidfördervorrichtung, wobei
die Aufnahmeeinheit zumindest eine Montagestelle umfasst, welche zu einer Fixierung
der Fluidfördervorrichtung an der Aufnahmeeinheit vorgesehen ist.
[0003] Es wird vorgeschlagen, dass die Aufnahmeeinheit einen sich verjüngenden Sockelabschnitt
zu einer Aufstellung oder Montage der Aufnahmeeinheit an einem Untergrund, insbesondere
an einem Boden oder an einem Dach, umfasst, wobei der Sockelabschnitt die Montagestelle
ausbildet. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, eine
Fluidversorgung eines Gebäudes mit einem Fluid, insbesondere Luft und/oder Wasser,
zu handhaben, beispielsweise frisches Fluid von einer Umgebung des Gebäudes zuzuführen,
von dem Gebäude verbrauchtes Fluid aufzubereiten, das Fluid zu temperieren, einen
Feuchtegehalt und/oder einen Sauerstoffgehalt des Fluids zu regulieren oder dergleichen.
Vorzugsweise ist die Gebäudeversorgungsvorrichtung als Heizungs-, Klimatechnik-, Lüftungs-
und/oder Sanitär-Vorrichtung (HKLS-Vorrichtung), besonders bevorzugt als Wärmeversorgung-,
Brauchwassererwärmung- und/oder Raumlufttechnik-Vorrichtung (WBR-Vorrichtung), beispielsweise
als Lüftungsanlage, als Klimaanlage und/oder als Wärmepumpe ausgebildet. Die Fluidfördervorrichtung
ist insbesondere zu einer Förderung und/oder einem Umwälzen des Fluids und/oder eines,
insbesondere gebäudeversorgungsvorrichtungsinternen, Wärmeträgers vorgesehen. Insbesondere
umfasst die Fluidfördervorrichtung zumindest einen Ventilator, einen Kompressor und/oder
eine Pumpe zu einem Fördern und/oder Umwälzen des Fluids und/oder des Wärmeträgers.
Das Fluid ist insbesondere als Luft oder Wasser ausgebildet. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung
ist insbesondere zu einem Betrieb außerhalb des Gebäudes eingerichtet, insbesondere
witterungsbeständig ausgebildet. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung kann unmittelbar
an dem Gebäude angeordnet oder beabstandet von dem Gebäude aufgestellt und betrieben
werden, wobei die Gebäudeversorgungsvorrichtung zumindest einen fluidtechnischen Anschluss
für eine Versorgungsleitung zu dem Gebäude, insbesondere in das Gebäude, aufweist.
Vorzugsweise ist die Fluidfördervorrichtung dazu ausgelegt, das Fluid und/oder den
Wärmeträger in der Versorgungsleitung über eine Strecke von zumindest 1m, bevorzugt
zumindest 3m, optional von mehr als 10m zu transportieren. Vorzugsweise ist die Fluidfördervorrichtung
dazu ausgelegt, das Fluid und/oder den Wärmeträger in der Versorgungsleitung über
eine Strecke von weniger als 500m, bevorzugt weniger als 100m, besonders bevorzugt
weniger als 20m, zu transportieren. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell
eingerichtet, speziell programmiert, speziell ausgelegt und/oder speziell ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0004] Die Aufnahmeeinheit ist insbesondere zu einer Ausrichtung der Fluidfördervorrichtung
relativ zur Vertikalen vorgesehen. Vorzugsweise ist die Fluidfördervorrichtung zumindest
im Wesentlichen vollständig innerhalb der Aufnahmeeinheit angeordnet. Insbesondere
ragt weniger als 10%, bevorzugt weniger als 5 %, besonders bevorzugt weniger als 1
%, eines Volumens der Fluidfördervorrichtung aus einem kleinsten gedachten Quader
hervor, welcher die Aufnahmeeinheit vollständig umgibt. Die Aufnahmeeinheit kann als
Skelettkonstruktion, welche insbesondere zusammen mit Fassadenplatten ein Gehäuse
bildet, als Massivkonstruktion, welche insbesondere gleichzeitig das Gehäuse bildet,
oder sowohl teilweise als Skeletkonstruktion als auch teilweise als Massivkonstruktion
ausgebildet sein. Vorzugsweise weist die Aufnahmeeinheit eine Längsachse auf. Bevorzugt
ist eine maximale Längserstreckung der Aufnahmeeinheit parallel zu der Längsachse
kleiner als 3 m, insbesondere kleiner als 2 m, besonders bevorzugt kleiner als 1,5
m. Maximale Quererstreckungen in einer Ebene senkrecht zu der Längsachse sind kleiner
als die maximale Längserstreckung, insbesondere kleiner als 2 m, bevorzugt kleiner
als 1 m. Die Aufnahmeeinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, mit ihrer Längsachse
zumindest im Wesentlichen parallel zur Vertikalen ausgerichtet zu werden. Unter "im
Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die
Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°,
vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Vorzugsweise
ist die Montagestelle als ebene Montageplatte ausgebildet, deren Haupterstreckungsebene
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse angeordnet ist und insbesondere
mit der daran befestigen Fluidfördervorrichtung zu einer Ausrichtung an der Horizontalen
vorgesehen ist. Der Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine
Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung
und die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel
von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner
als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist.
Unter einer "Haupterstreckungsebene" einer Baueinheit soll insbesondere eine Ebene
verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten
Quaders ist, welcher die Baueinheit gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere
durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft.
[0005] Vorzugsweise umfasst die Aufnahmeeinheit eine Frontseite, welche insbesondere in
einer Ebene zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsachse angeordnet ist. Die
Aufnahmeeinheit umfasst eine Rückseite, welche insbesondere in einer Ebene zumindest
im Wesentlichen parallel zur Längsachse und insbesondere zumindest im Wesentlichen
parallel zur Frontseite angeordnet ist. Alternativ weist die Aufnahmeeinheit einen
kreisförmigen oder ovalen Querschnitt senkrecht zur Längsachse auf. Vorzugsweise umfasst
die Aufnahmeeinheit einen Hauptaufnahmeabschnitt. Der Hauptaufnahmeabschnitt ist insbesondere
entlang der Längsachse an dem Sockelabschnitt, insbesondere ohne Überlapp mit dem
Sockelabschnitt, angeordnet und insbesondere zu einer Anordnung auf einer von dem
Untergrund abgewandten Seite des Sockelabschnitts vorgesehen. Die Rückseite und die
Frontseite sind in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse erstreckenden
Deckenabschlussebene der Aufnahmeeinheit zur Längsachse bündig angeordnet. Vorzugsweise
weist die Rückseite eine geringere maximale Längserstreckung parallel zur Längsachse
auf als die Frontseite. Insbesondere umfasst die Aufnahmeeinheit eine Rückseitenabschlussebene,
an welcher die Rückseite endet und welche zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der
Längsachse angeordnet ist. Die Rückseitenabschlussebene unterteilt die Aufnahmeeinheit
insbesondere in den Hauptaufnahmeabschnitt und den Sockelabschnitt. Vorzugsweise weist
der Sockelabschnitt eine geringere, insbesondere zumindest 25 % geringere, bevorzugt
zumindest 40 % geringere, maximale Längserstreckung parallel zur Längsachse auf als
der Hauptaufnahmeabschnitt. Der Sockelabschnitt erstreckt sich parallel zur Längsachse
über zumindest 10 %, bevorzugt zumindest 15 %, besonders bevorzugt zumindest 20 %,
einer gesamten Längserstreckung der Aufnahmeeinheit. Vorzugsweise ist der Sockelabschnitt
starr mit dem Hauptaufnahmeabschnitt verbunden. Insbesondere bilden der Sockelabschnitt
und der Hauptaufnahmeabschnitt einen gemeinsamen Trägerrahmen um einen gemeinsamen
Innenraum herum aus. Der Sockelabschnitt weist in der Rückseitenabschlussebene vorzugsweise
die gleichen maximalen Quererstreckungen auf wie der Hauptaufnahmeabschnitt. Der Sockelabschnitt
verjüngt sich insbesondere ausgehend von der Rückseitenabschlussebene entlang der
Längsachse in eine von dem Hauptaufnahmeabschnitt wegführenden Richtung, insbesondere
stufenlos. Insbesondere weist der Sockelabschnitt eine von dem Hauptaufnahmeabschnitt
abgewandte zur Längsachse zumindest im Wesentlichen senkrechte Abschlussfläche auf,
welche in einer Ebene senkrecht zur Frontseite und/oder zur Rückseite insbesondere
die geringste maximale Querstreckung des Sockelabschnitts aufweist.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann die Gebäudeversorgungsvorrichtung vorteilhaft
platzsparend auf ebenen und geneigten Untergründen angeordnet werden. Insbesondere
kann eine zur Vertikalen parallele Höhe der Gebäudeversorgungsvorrichtung in einem
auf dem Untergrund angeordneten Zustand der Gebäudeversorgungsvorrichtung vorteilhaft
klein gehalten werden. Insbesondere kann ein/e durch Wind erzeugte/s Kraft und/oder
Drehmoment auf die Gebäudeversorgungsvorrichtung und/oder den Untergrund vorteilhaft
klein gehalten werden.
[0007] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Sockelabschnitt zumindest eine, insbesondere
die bereits genannte, Abschlussfläche zu einer Anordnung an dem Untergrund aufweist
und zumindest eine weitere Abschlussfläche zu einer Anordnung an einem weiteren Untergrund
umfasst. Die weitere Abschlussfläche erstreckt sich insbesondere entlang eines kürzesten
Abstands der Rückseite zu der Abschlussfläche und parallel zu einer zu der Längsachse
zumindest im Wesentlichen senkrechten und zu der Rückseite zumindest im Wesentlichen
parallelen Richtung. Insbesondere existiert zumindest eine zur Längsachse parallele
Ebene, welche sich zumindest im Wesentlichen senkrecht sowohl zu der Rückseite als
auch zu der weiteren Abschlussfläche erstreckt, wobei die weitere Abschlussfläche
in dieser Ebene einen stumpfen Innenwinkel zu der Rückseite aufweist. Der stumpfe
Innenwinkel der weiteren Abschlussfläche zu der Rückseite beträgt insbesondere mehr
als 110°, bevorzugt mehr als 135°, besonders bevorzugt mehr als 144°. Der stumpfe
Innenwinkel der weiteren Abschlussfläche zu der Rückseite beträgt insbesondere weniger
als 165°, bevorzugt weniger als 155°, besonders bevorzugt weniger als 146°. Optional
umfasst die Aufnahmeeinheit zumindest ein massives Bauelement, insbesondere eine Abdeckplatte,
welches die Abschlussfläche bildet. Alternativ ist zumindest eine der Abschlussflächen
ein kleinstes gedachtes Rechteck, welches die Aufnahmeeinheit in einer die Abschlussfläche
enthaltenden Schnittebene gerade vollständig umgibt, wobei die Aufnahmeeinheit insbesondere
nur auf einer Seite dieser Schnittebene angeordnet ist. Die Abschlussfläche und die
weitere Abschlussfläche sind insbesondere jeweils für einen unterschiedlichen Aufstellungsort
der Montagevorrichtung vorgesehen. Insbesondere ist die Abschlussfläche zu einer Aufstellung
der Aufnahmeeinheit auf einen ebenen, insbesondere zur Horizontalen parallelen, Untergrund,
beispielsweise einem Boden oder einem Flachdach, vorgesehen. Insbesondere ist die
weitere Abschlussfläche zu einer Aufstellung der Aufnahmeeinheit an einem, insbesondere
relativ zur Horizontalen, geneigten Untergrund, beispielsweise einem Satteldach, einem
Pultdach oder dergleichen, vorgesehen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann
dieselbe Ausgestaltung der Montagevorrichtung für eine vorteilhaft große Anzahl an
Aufstellungsorten genutzt werden. Insbesondere kann vorteilhaft auf eine spezielle
auf einen Aufstellungsort abgestimmte Maßanpassung der Montagevorrichtung verzichtet
werden.
[0008] Ferner wird vorgeschlagen, dass der Sockelabschnitt zumindest eine, insbesondere
die bereits genannte, Abschlussfläche zu einer Anordnung an dem Untergrund aufweist,
welche kleiner ist als eine maximale Querschnittsfläche der Aufnahmeeinheit. Die maximale
Querschnittsfläche erstreckt sich insbesondere senkrecht zur Längsachse. Die Querschnittsfläche
ist insbesondere ein kleinstes gedachtes Rechteck oder ein kleinster gedachter Kreis,
der die Aufnahmeeinheit in einer die Querschnittsfläche enthaltenen Ebene senkrecht
zur Längsachse vollständig umgibt. Vorzugsweise ist ein Flächeninhalt der Abschlussfläche
und/oder der weiteren Abschlussfläche kleiner als der Flächeninhalt der Querschnittsfläche.
Bevorzugt verringert sich entlang der Längsachse die maximale Quererstreckung des
Sockelabschnitts in einer zur Frontseite senkrechten Richtung. Optional weisen die
Abschlussfläche und/oder die weitere Abschlussfläche sowie die Querschnittsfläche
insbesondere in einer zur Frontseite parallelen Ebene jeweils die gleiche maximale
Quererstreckung auf. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann ein maximaler Abstand
der Abschlussfläche, insbesondere an der Frontseite, zu einem geneigten Untergrund
vorteilhaft klein gehalten werden. Insbesondere genügt ein vorteilhaft kleiner Unterbau
der Montagevorrichtung, um die Aufnahmeeinheit an der Vertikalen auszurichten. Insbesondere
kann bei einer Anordnung auf einem ebenen Untergrund an dem Sockelabschnitt vorteilhaft
ein von dem Hauptaufnahmeabschnitt überdachter Freiraum erhalten werden, der zu einer
Anordnung von Leitungen des Gebäudes zu Anschlüssen der Fluidfördervorrichtung genutzt
werden kann.
[0009] Weiter wird vorgeschlagen, dass eine sich verjüngende Außenkontur des Sockelabschnitts
in einer zu den Abschlussflächen des Sockelabschnitts senkrechten Ebene einen stumpfen
Innenwinkel aufweist, insbesondere trapezförmig ausgebildet ist. Der Sockelabschnitt
weist die sich verjüngende Außenkontur insbesondere in einer Lateralebene zumindest
im Wesentlichen parallel zur Längsachse und insbesondere zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Rückseite und/oder Frontseite auf. Insbesondere weist der Sockelabschnitt
den stumpfen Innenwinkel zwischen den Abschlussflächen auf. Vorzugsweise weist der
Sockelabschnitt den stumpfen Innenwinkel zwischen den Abschlussflächen in dergleichen
Ebene auf, in welcher auch der stumpfe Innenwinkel zwischen der weiteren Abschlussfläche
und der Rückseite angeordnet ist. Der stumpfe Innenwinkel zwischen den Abschlussflächen
beträgt insbesondere mehr als 95°, bevorzugt mehr als 110°, besonders bevorzugt mehr
als 124°. Der stumpfe Innenwinkel der weiteren Abschlussfläche zu der Rückseite beträgt
insbesondere weniger als 165°, bevorzugt weniger als 145°, besonders bevorzugt weniger
als 126°. Insbesondere wird die Außenkontur des Sockelabschnitts in der Lateralebene
von der Rückseitenabschlussebene, einem Teil der Frontseite, der Abschlussfläche und
der weiteren Abschlussfläche gebildet. Vorzugsweise ist die Außenkontur des Sockelabschnitts
in der Lateralebene trapezförmig ausgebildet und weist insbesondere an dem von der
Fronseite gebildeten Teil der Außenkontur zwei rechte Winkel und an dem von der weiteren
Abschlussfläche gebildeten Teil der Außenkontur den stumpfen Innenwinkel zur Abschlussfläche
und einen spitzen Innenwinkel zur Rückseitenabschlussebene auf. Vorzugsweise weist
der Hauptaufnahmeabschnitt in der Lateralebene eine rechteckige Außenkontur auf. Insbesondere
ist eine gemeinsame Außenkontur von Hauptaufnahmeabschnitt und Sockelabschnitt in
der Lateralebene fünfeckförmig. Besonders bevorzugt ist ein Übergang zwischen Sockelabschnitt
und Hauptaufnahmeabschnitt stetig, insbesondere frei von Absätzen. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung kann neigungsabhängig die Abschlussfläche oder die weitere Abschlussfläche
an dem Untergrund angelegt werden. Insbesondere genügt ein vorteilhaft kleiner Unterbau
der Montagevorrichtung, um die Aufnahmeeinheit an der Vertikalen auszurichten.
[0010] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass die Montagestelle als Bodenplatte ausgebildet
ist und eine zu einer Anordnung an dem Untergrund vorgesehene Abschlussfläche des
Sockelabschnitts bildet. Vorzugsweise weist die Aufnahmeeinheit zumindest ein Abstandshalterelement
zu einer beabstandeten Anordnung der Bodenplatte und der Abschlussfläche von dem Untergrund
auf. Insbesondere ist die Bodenplatte entlang der Längsachse zwischen dem Abstandshalterelement
und der Rückseitenabschlussebene angeordnet. Die Bodenplatte unterteilt das Sockelelement
entlang der Längsachse in einen Sockelaufnahmeabschnitt, in welchem die Fluidfördervorrichtung
angeordnet ist und einen Sockelfußabschnitt, welche zu einer Aufstellung auf dem Untergrund
vorgesehen ist. Vorzugsweise ist ein Längenverhältnis des Sockelaufnahmeabschnitts
zu dem Sockelfußabschnitt entlang der Längsachse zumindest 2:1, bevorzugt mehr als
3:1, besonders bevorzugt mehr als 4:1. Besonders bevorzugt ist das Abstandshalterelement
als Abschlussleiste ausgebildet, deren Haupterstreckungsrichtung zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst die Aufnahmeeinheit
mehrere Abstandshalterelemente, welche insbesondere in einer zur Längsachse senkrechten
Ebene rechteckförmig angeordnet sind. Die Bodenplatte ist vorzugsweise an dem Abstandshalterelement
befestigt, insbesondere verschraubt, vernietet oder verschweißt. Alternativ oder zusätzlich
ist die Bodenplatte an zu der Längsachse zumindest im Wesentlichen parallel angeordneten
Leisten und/oder Wandplatten der Aufnahmeeinheit befestigt. Eine größte Außenfläche
der Montageplatte ist insbesondere kleiner als eine maximale Querschnittsfläche des
Innenraums der Aufnahmeeinheit und optional kleiner als eine Querschnittsfläche des
Innenraums in einer zur Längsachse senkrechten Ebene, in welcher die Bodenplatte angeordnet
ist. Alternativ ist die Bodenplatte zu einem direkten Kontakt mit dem Untergrund vorgesehen,
insbesondere wobei der Sockelaufnahmeabschnitt sich über die gesamte Längserstreckung
des Sockelabschnitts entlang der Längsachse erstreckt. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung kann ein vorteilhaft großer Anteil des Sockelabschnitts zur Aufnahme
der Fluidfördervorrichtung genutzt werden. Insbesondere kann die Gebäudeversorgungsvorrichtung
vorteilhaft kompakt ausgebildet werden.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Montagevorrichtung zumindest eine Ausgleichsfußeinheit
umfasst, welche zu einer Ausrichtung der Aufnahmeeinheit relativ zu dem Untergrund
schwenkbar an dem Sockelabschnitt angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Ausgleichsfußeinheit
separat von der Aufnahmeeinheit ausgebildet und, insbesondere bedarfsabhängig, an
der Aufnahmeeinheit anordenbar und/oder von der Aufnahmeeinheit zerstörungsfrei lösbar
ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich weist die Ausgleichsfußeinheit zumindest eine
Schweißfläche zu einer stoffschlüssigen Verbindung mit der Aufnahmeeinheit auf. Die
Ausgleichsfußeinheit weist insbesondere eine Schwenkachse auf, an welche die Aufnahmeeinheit
schwenkbar anordenbar ist. Vorzugsweise umfasst die Ausgleichsfußeinheit einen Schwenkträger,
der zu einer drehfesten Anordnung an der Aufnahmeeinheit vorgesehen ist. Die Ausgleichsfußeinheit
umfasst insbesondere zumindest einen Montagefuß, welcher zu einer drehfesten Anordnung
an dem Untergrund vorgesehen ist. Der Schwenkträger ist mittels der Schwenkachse insbesondere
an dem Montagefuß schwenkbar gelagert. Vorzugsweise ist ein maximal möglicher Schwenkwinkel
des Schwenkträgers relativ zu dem Montagefuß auf gleich oder weniger als 90°, besonders
bevorzugt auf weniger als 75°, besonders bevorzugt auf weniger als 60°, beschränkt.
Vorzugsweise ist ein maximal möglicher Schwenkwinkel des Schwenkträgers relativ zu
dem Montagefuß größer als 10°, insbesondere größer als 30°, besonders bevorzugt größer
als 50°. Der Schwenkträger weist insbesondere ein Anlegeseite auf, welche zu einer
Anordnung an der Abschlussfläche und/oder dem Abstandshalterelement vorgesehen ist.
Der Schwenkträger weißt vorzugsweise eine weitere Anlegeseite auf, welche zu einer
Anordnung an der weiteren Abschlussfläche vorgesehen ist. Insbesondere schließen die
Anlegeseite und die weitere Anlegeseite in einer Ebene senkrecht zur Schwenkachse
einen stumpfen Außenwinkel ein. Der stumpfe Außenwinkel zwischen den Anlegeseiten
beträgt insbesondere mehr als 105°, bevorzugt mehr als 115°, besonders bevorzugt mehr
als 124°. Der stumpfe Außenwinkel der Anlegeseiten beträgt insbesondere weniger als
165°, bevorzugt weniger als 145°, besonders bevorzugt weniger als 126°. Besonders
bevorzugt ist der stumpfe Außenwinkel, insbesondere bis auf eine Toleranz und/oder
eine Spielpassung, gleich dem stumpfen Innenwinkel zwischen den Abschlussflächen der
Aufnahmeeinheit. Die Schwenkachse ist insbesondere in einem Übergangsbereich von der
Anlegefläche und der weiteren Anlegefläche, welcher insbesondere einen Scheitel des
stumpfen Außenwinkels zwischen den Anlegeflächen umfasst, angeordnet. Die Schwenkachse
der Ausgleichsfußeinheit ist in einem an der Aufnahmeeinheit angeordneten Zustand
der Ausgleichsfußeinheit zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse der
Aufnahmeeinheit angeordnet und insbesondere zumindest im Wesentlichen parallel zu
der Frontseite und/oder der Rückseite angeordnet. Die Ausgleichsfußeinheit umfasst
insbesondere ein Schwenkstellelement, welches zu einer Einstellung und insbesondere
Fixierung einer Schwenkposition des Schwenkträgers relativ zu dem Montagefuß an dem
Montagefuß und an dem Schwenkträger angeordnet ist und dessen maximale Erstreckung
in einer zur Schwenkachse senkrechten Ebene einstellbar ist. Besonders bevorzugt ist
das Schwenkstellelement als Scherengelenk, insbesondere mit Spindelwinde, ausgebildet.
Alternativ ist das Schwenkstellelement als Zahnstangenwinde oder als Hydraulikheber
ausgebildet. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann die Montagevorrichtung
an einer vorteilhaft großen Anzahl an unterschiedlich geneigten Untergründen angeordnet
und die Längsachse parallel zur Vertikalen ausgerichtet werden. Insbesondere kann
auf eine Maßanfertigung für eine vorteilhaft große Anzahl an Untergründen verzichtet
werden.
[0012] Ferner wird eine Gebäudeversorgungsvorrichtung, insbesondere eine WBR- oder HKLS-Vorrichtung,
mit einer Fluidfördervorrichtung und einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung vorgeschlagen.
Die Fluidfördervorrichtung ist insbesondere in dem Innenraum der Aufnahmeeinheit angeordnet
und vorzugsweise zumindest an der Montagestelle befestigt. Der Sockelabschnitt ist
entlang der Längsachse insbesondere kleiner als eine maximale Längserstreckung der
Fluidfördervorrichtung. Insbesondere ragt die Fluidfördervorrichtung von dem Sockelelement
aus in den Hauptaufnahmeabschnitt der Aufnahmeeinheit hinein. Optional ist die Fluidfördervorrichtung,
insbesondere zusätzlich zu der Montagestelle, innerhalb des Hauptaufnahmeabschnitts
an der Aufnahmeeinheit fixiert. Beispielsweise umfasst die Fluidfördervorrichtung
zumindest einen Ventilator zu einem Ansaugen von Umgebungsluft. Vorzugsweise ist eine
Drehachse des Ventilators zumindest im Wesentlichen parallel oder zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu der Längsachse angeordnet. Der Ventilator ist insbesondere in dem Hauptaufnahmeabschnitt
angeordnet. Bevorzugt umfasst die Fluidfördervorrichtung eine Wärmetauscheinheit,
insbesondere eine Wärmepumpe und/oder einen Wärmeübertrager, zu einem Austausch von
Wärme zwischen der Umgebungsluft und einem gebäudeseitigen Fluid, insbesondere Luft
und/oder Wasser. Alternativ oder zusätzlich ist die Fluidfördervorrichtung zu einer
Einspeisung der Umgebungsluft als Frischluft in das Gebäude vorgesehen. Die Wärmeaustauscheinheit,
insbesondere eine Pumpe, ein Kompressor und/oder ein Ventilator der Wärmeaustauscheinheit,
sind/ist zumindest teilweise in dem Sockelabschnitt angeordnet und insbesondere an
der Montagestelle befestigt. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine vorteilhaft
kompakte Gebäudeversorgungsvorrichtung, insbesondere eine Gebäudeversorgungsvorrichtung
von vorteilhaft geringer Höhe, bereitgestellt werden.
[0013] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Gebäudeversorgungsvorrichtung zumindest
eine Durchführung zu der Fluidfördervorrichtung umfasst, welche an einer zu einer
Anordnung an dem Untergrund vorgesehenen Abschlussfläche, insbesondere an der bereits
genannten weiteren Abschlussfläche, des Sockelabschnitts angeordnet ist. Vorzugsweise
weist der Sockelabschnitt einen Anschlussbereich auf, in welchem Anschlüsse der Fluidfördervorrichtung
angeordnet sind, insbesondere zumindest ein Fluidanschluss für das Fluid und/oder
den Wärmeträger, zumindest ein Stromanschluss für eine elektrische Stromversorgung
der Fluidfördervorrichtung und/oder zumindest eine Datenschnittstelle zu einem Datenaustausch
zwischen Elektronikkomponenten der Fluidfördervorrichtung und einem externen Gerät,
beispielsweise einer Gebäudesteuerung und/oder Gebäudeüberwachung. Der Anschlussbereich
ist insbesondere an der weiteren Anschlussfläche, insbesondere zwischen der weiteren
Anschlussfläche und der Rückseitenabschlussebene, angeordnet. Insbesondere sind die
Anschlüsse im Innenraum der Aufnahmeeinheit, insbesondere des Sockelabschnitts, angeordnet.
Vorzugsweise sind alle, insbesondere zu einem regulären Betrieb der Fluidfördervorrichtung
vorgesehenen, Anschlüsse in dem Anschlussbereich angeordnet. Alternativ ist zumindest
ein Anschluss, insbesondere ein Wartungsanschluss, beispielsweise zu einem Nachfüllen
des Wärmeträgers, außerhalb des Anschlussbereichs angeordnet. Vorzugsweise ist die
Abschlussfläche, insbesondere von Lüftungsöffnungen und/oder Wartungszugängen abgesehen,
frei von Anschlüssen und/oder Durchführungen ausgebildet. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung kann ein Anschluss der Fluidfördervorrichtung vorteilhaft im Inneren
der Aufnahmeeinheit angeordnet werden. Insbesondere kann ein Herausstehen des Anschlusses
aus der Aufnahmeeinheit vermieden werden. Insbesondere können Leitungen des Gebäudes
zu den Anschlüssen vorteilhaft durch die Gebäudeversorgungsvorrichtung verdeckt angeordnet
werden. Insbesondere schränkt der Anschluss einen möglichen Aufnahmeort vorteilhaft
wenig ein. Insbesondere kann eine Führung der Leitung zu den Anschlüssen vorteilhaft
flexibel gestaltet werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Gebäudeversorgungsvorrichtung zumindest zwei
Durchführungen zu der Fluidfördervorrichtung umfasst, welche in unterschiedliche Richtungen
weisen oder ausrichtbar sind. Vorzugsweise ist im Wesentlichen die gesamte weitere
Anschlussfläche als Durchführung ausgebildet. Insbesondere umfasst die Aufnahmeeinheit
ein Rahmenelement, welches die Abschlussfläche definiert. Das Rahmenelement umgibt
insbesondere eine materialfreie Fläche, deren Flächeninhalt zumindest im Wesentlichen
dem Flächeninhalt der Abschlussfläche entspricht. Darunter, dass zwei Größen einander
"im Wesentlichen entsprechen" soll insbesondere verstanden werden, dass ein kleinstes
bildbares Verhältnis der beiden Größen größer ist als 0,4, bevorzugt größer als 0,6,
besonders bevorzugt größer als 0,8. Insbesondere gewährt die weitere Abschlussfläche
einen Zugang zu dem hinter der Abschlussfläche angeordneten Anschlussbereich. Die
weitere Anschlussfläche ist insbesondere dazu vorgesehen, zumindest eine Fluidleitung,
eine Stromleitung und/oder eine Datenleitung zu den Anschlüssen zu führen. Die in
der Anschlussfläche angeordnete Durchführung weist insbesondere einen wesentlich größeren
Flächeninhalt auf als einen durch die Anschlüsse vorgegebenen Leitungsquerschnitt
der Fluidleitung, der Stromleitung und/oder der Datenleitung. Unter "wesentlich größer"
soll insbesondere zumindest doppelt so groß, vorzugsweise zumindest dreimal so groß,
besonders bevorzugt zumindest fünfmal so groß, verstanden werden. Insbesondere sind
die Fluidleitung, die Stromleitung und/oder die Datenleitung parallel zur Längsachse,
senkrecht zur Längsachse oder unter einem beliebigen Winkel zwischen 0° und 90° relativ
zu der Längsachse durch die weitere Anschlussfläche durchführbar. Optional ist zumindest
einer der Anschlüsse ausrichtbar ausgebildet, beispielsweise als Schwenkanschluss,
als Drehflansch, als Mehrwegeventil oder dergleichen. Optional umfasst die Aufnahmeeinheit
in dem Anschlussbereich, insbesondere an der Anschlussfläche, zumindest ein Fixierelement,
insbesondere zu einer Fixierung einer Ausrichtung der Fluidleitung, der Stromleitung
und/oder der Datenleitung und insbesondere zu einer Zugentlastung der Fluidleitung,
der Stromleitung und/oder der Datenleitung. Die Fluidleitung kann insbesondere zu
einem Austausch des Fluids zwischen der Fluidfördervorrichtung und dem Gebäude und/oder
zu einem Ablass von Kondenswasser vorgesehen sein. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
ist die Gebäudeversorgungsvorrichtung vorteilhaft flexibel an dem Untergrund anordenbar.
Insbesondere können Leitungen von dem Gebäude zur Gebäudeversorgungsvorrichtung vorteilhaft
kurz gehalten werden.
[0015] Darüber hinaus wird vorgeschlagen, dass die Fluidfördervorrichtung die Montagevorrichtung,
insbesondere den Sockelabschnitt, zumindest im Wesentlichen hohlraumfrei ausfüllt.
Unter "im Wesentlichen hohlraumfrei" soll insbesondere verstanden werden, dass ein
größter gedachter konvexer Körper, der schnittpunktfrei mit der Fluidfördervorrichtung
vollständig innerhalb der Montagevorrichtung anordenbar ist, weniger als 20%, bevorzugt
weniger 14%, besonders bevorzugt weniger als 9 %, eines Volumens eines kleinsten gedachten
konvexen Körpers entspricht, welcher die Montagevorrichtung vollständig umgibt. Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine Kompaktheit der Gebäudeversorgungsvorrichtung
weiter gesteigert werden.
[0016] Die erfindungsgemäße Montagevorrichtung und/oder die erfindungsgemäße Gebäudeversorgungsvorrichtung
sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform
beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Montagevorrichtung und/oder
die erfindungsgemäße Gebäudeversorgungsvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin
beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen
Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei
den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten
Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnungen
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Gebäudeversorgungsvorrichtung
mit einer erfindungsgemäßen Montagevorrichtung
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Gebäudeversorgungsvorrichtung
in einem auf einem ebenen Untergrund angeordneten Zustand,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer Ausgleichsfußeinheit der erfindungsgemäßen Montagevorrichtung,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Gebäudeversorgungsvorrichtung,
welche auf einem Dach mit hoher Neigung montiert ist,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Gebäudeversorgungsvorrichtung,
welche auf einem Dach mit niedriger Neigung montiert ist, und
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung einer alternativen Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Montagevorrichtung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0019] Figur 1 zeigt eine Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung
12a ist insbesondere als WBR- oder HKLS-Vorrichtung ausgebildet, hier beispielsweise
als Wärmepumpe. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a umfasst eine Fluidfördervorrichtung
14a. Die Fluidfördervorrichtung 14a umfasst insbesondere einen Verdampfer 42a. Die
Fluidfördervorrichtung 14a umfasst weitere Fluidkomponenten 44a, insbesondere zumindest
einen Kondensator, einen Kompressor, ein Entspannungsventil und/oder eine Drossel,
welche insbesondere innerhalb eines kompakten Montagemoduls angeordnet sind. Die Fluidkomponenten
44a bilden insbesondere zusammen mit dem Verdampfer 42a einen Wärmepumpenkreislauf
für einen Wärmeträger. Optional umfasst die Fluidfördervorrichtung 14a zwischen dem
Verdampfer 42a und den Fluidkomponenten 44a eine Auffangelement zu einem Auffangen
und Ableiten von Kondenswasser. Vorzugsweise umfasst die Fluidfördervorrichtung 14a
einen Ventilator 40a zu einem Ansaugen eines Wärmereservoirs, insbesondere Umgebungsluft.
Insbesondere ist der Ventilator 40a dazu vorgesehen, das Wärmereservoir zu einer Wärmeübertragung
durch den Verdampfer 42a zu fördern. Optional ist der Ventilator 40a dazu vorgesehen,
das Wärmereservoir als Frischluft in ein an der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a
angeschlossenes Gebäude zu fördern. Vorzugsweise umfasst die Fluidfördervorrichtung
14a Elektronikkomponenten 46a, insbesondere eine Steuereinheit und/oder Sensoren,
zu einer Überwachung und/oder Steuerung der Fluidkomponenten 44a, des Verdampfers
42a und/oder des Ventilators 40a.
[0020] Die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a umfasst eine Montagevorrichtung 10a. Die Montagevorrichtung
10a umfasst zumindest eine Aufnahmeeinheit 16a, insbesondere einen Trägerrahmen. Die
Aufnahmeeinheit 16a ist zu einer Aufnahme der Fluidfördervorrichtung 14a vorgesehen.
Die Aufnahmeeinheit 16a umfasst eine Längsachse 38a. Die Aufnahmeeinheit 16a ist insbesondere
dazu vorgesehen, mit der Längsachse 38a zumindest im Wesentlichen parallel zur Vertikalen
ausgerichtet aufgestellt und/oder montiert zu werden. Die Aufnahmeeinheit 16a umfasst
einen, insbesondere quaderförmigen, Hauptaufnahmeabschnitt. Die Aufnahmeeinheit 16a
umfasst einen, insbesondere von dem Hauptaufnahmeabschnitt unterschiedlich ausgebildeten
Sockelabschnitt 20a. Der Sockelabschnitt 20a und der Hauptaufnahmeabschnitt sind entlang
der Längsachse 38a starr miteinander verbunden. Die Strukturelemente der Aufnahmeeinheit
16a sind insbesondere als Leisten, als Wandplatten, als Bodenplatten und/oder Verstrebungen
ausgebildet. Insbesondere weist die Aufnahmeeinheit 16a eine gemischte Skelettbauweise
und Massivbauweise auf. Vorzugsweise umfasst die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a
ein (hier nicht dargestelltes) Gehäuse, insbesondere Abdeckplatten, welche an der
Aufnahmeeinheit 16a angeordnet sind. Optional bilden einzelne Strukturelemente der
Aufnahmeeinheit 16a, insbesondere Wandplatten, einen Teil des Gehäuses. Die Aufnahmeeinheit
16a umfasst zumindest eine Montagestelle 18a. Die Montagestelle 18a ist zu einer Fixierung
der Fluidfördervorrichtung 14a, insbesondere der Fluidkomponenten 44a, an der Aufnahmeeinheit
16a vorgesehen. Der Sockelabschnitt 20a ist, insbesondere im Unterschied zum Hauptaufnahmeabschnitt,
sich verjüngend ausgebildet. Der Sockelabschnitt 20a ist zu einer Aufstellung oder
Montage der Aufnahmeeinheit 16a an einem Untergrund vorgesehen. Der Sockelabschnitt
20a bildet die Montagestelle 18a aus. Die Montagestelle 18a ist als Bodenplatte ausgebildet.
Die Montagestelle 18a bildet eine Abschlussfläche 28a des Sockelabschnitts 20a. Die
Abschlussfläche 28a erstreckt sich insbesondere senkrecht zur Längsachse 38a. Der
Ventilator 40a ist vorzugsweise in dem Hauptaufnahmeabschnitt angeordnet, insbesondere
an einem von der Abschlussfläche 28a abgewandten Ende der Aufnahmeeinheit 16a. Vorzugsweise
ist eine Haupterstreckungsebene des Ventilators 40a zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Längsachse 38a. Der Verdampfer 42a ist vorzugsweise in dem Hauptaufnahmeabschnitt
angeordnet, entlang der Längsachse 38a insbesondere zwischen dem Ventilator 40a und
den Fluidkomponenten 44a. Die Fluidkomponenten 44a sind vorzugsweise zumindest teilweise
in dem Sockelabschnitt 20a und optional teilweise in dem Hauptaufnahmeabschnitt angeordnet.
Die Elektronikkomponenten 46a sind insbesondere in dem Sockelabschnitt 20a und/oder
in dem Hauptaufnahmeabschnitt angeordnet.
[0021] Die Montagevorrichtung 10a umfasst eine Ausgleichsfußeinheit 32a. Die Ausgleichsfußeinheit
32a ist zu einer Ausrichtung der Aufnahmeeinheit 16a relativ zu dem Untergrund schwenkbar
an dem Sockelabschnitt 20a angeordnet. Die Fluidfördervorrichtung 14a füllt die Montagevorrichtung
10a, insbesondere den Sockelabschnitt 20a, zumindest im Wesentlichen hohlraumfrei
aus. Insbesondere befindet sich ein Hohlraum, in welchem ein größter konvexer Körper
eingefügt werden kann, innerhalb der Ausgleichsfußeinheit 32a.
[0022] Figur 2 zeigt eine Ansicht der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a in einer zu der
Abschlussfläche 28a senkrechten Lateralebene. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a
ist auf einem, insbesondere ebenen, Boden 22a aufgestellt, beispielsweise einem Erdboden,
einer betonierten Fläche, einer Terrasse, einem Flachdach oder dergleichen. Zu einer
Aufstellung der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a auf dem ebenen Boden 22a kann die
Ausgleichsfußeinheit 32a weggelassen werden. Insbesondere ist die Gebäudeversorgungsvorrichtung
12a direkt mit dem Sockelabschnitt 20a auf dem Boden 22a aufgestellt. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung
12a ist insbesondere in der Nähe zu einer Wand 52a, insbesondere einer Außenwand,
des an der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a angeschlossenen Gebäudes angeordnet.
Die Aufnahmeeinheit 16a umfasst insbesondere eine Frontseite 66a und eine kürzere
Rückseite 68a, welche sich jeweils in einer Ebene zumindest im Wesentlichen parallel
zu der Längsachse 38a erstrecken und insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu der Lateralebene angeordnet sind. Die Rückseite 68a ist insbesondere dazu vorgesehen,
der Wand 52a zugewandt ausgerichtet zu werden. Optional umfasst die Rückseite 68a
einen Abstandshalter zu einer Wahrung eines Minimalabstands von der Wand 52a. Vorzugsweise
erstreckt sich die Frontseite 66a entlang der Längsachse 38a über den Hauptaufnahmeabschnitt
und über den Sockelabschnitt 20a. Insbesondere begrenzt die Rückseite 68a den Hauptaufnahmeabschnitt.
Der Sockelabschnitt 20a umfasst zumindest eine weitere Abschlussfläche 30a zu einer
Anordnung an einem weiteren Untergrund (vgl. Figuren 4 und 5). Die weitere Abschlussfläche
30a erstreckt sich insbesondere von der Rückseite 68a zur Abschlussfläche 28a. Die
weitere Abschlussfläche 30a ist im Wesentlichen senkrecht zu der Lateralebene angeordnet.
Die weitere Abschlussfläche 30a weist insbesondere zu Rückseite 68a einen stumpfen
Innenwinkel, insbesondere einen Winkel von 145°, auf. Die weitere Abschlussfläche
30a weist zur Abschlussfläche 28a insbesondere einen stumpfen Innenwinkel, insbesondere
einen Winkel von 125°, auf. Eine sich verjüngende Außenkontur des Sockelabschnitts
20a weist in einer zu den Abschlussflächen 28a, 30a des Sockelabschnitts 20a senkrechten
Ebene den stumpfen Innenwinkel auf. Insbesondere ist die Außenkontur des Sockelabschnitts
20a in der zu den Abschlussflächen 28a, 30a des Sockelabschnitts 20a senkrechten Lateralebene
trapezförmig ausgebildet. Zumindest eine der, insbesondere beide, Abschlussflächen
28a, 30a sind/ist kleiner als eine maximale Querschnittsfläche der Aufnahmeeinheit
16a, insbesondere in einer zur Längsachse 38a senkrechten Ebene.
[0023] Die Montagevorrichtung 10a umfasst insbesondere einen Anschlussbereich, welcher an
der weiteren Abschlussfläche 30a angeordnet ist. Anschlüsse 48a, 50a zu der Fluidfördervorrichtung
14a sind in dem Anschlussbereich angeordnet. Die hier gezeigten Anschlüsse 48a, 50a
sind insbesondere als fluidtechnische Anschlüsse zu einem Fluidaustausch mit der Fluidfördervorrichtung
14a ausgebildet. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a umfasst zumindest eine Durchführung
34a zu der Fluidfördervorrichtung 14a, insbesondere zu einem der Anschlüsse 48a. Die
Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a umfasst zumindest eine weitere Durchführung 36a
zu der Fluidfördervorrichtung 14a, insbesondere zu einem der Anschlüsse 50a. Die Durchführung
34a und/oder die weitere Durchführung 36a sind/ist an einer der weiteren Abschlussflächen
30a des Sockelabschnitts 20a angeordnet. Die Durchführung 34a und die weitere Durchführung
36a weisen in unterschiedliche Richtungen und/oder sind derart ausrichtbar. Insbesondere
weist eine der Durchführungen 34a in eine Richtung zumindest im Wesentlichen parallel
zur Längsachse 38a, insbesondere zu einem Anschließen einer in der Wand 52a angeordneten
Leitung. Insbesondere weist eine der Durchführungen 36a in eine Richtung zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse 38a, insbesondere zu einem Anschließen einer
in dem Boden 22a angeordneten Leitung. Insbesondere sind die Anschlüsse 48a, 50a vollständig
innerhalb der Aufnahmeeinheit 16a angeordnet und ragen insbesondere nicht über ein
Gehäuse der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a hinaus.
[0024] Figur 3 zeigt die Ausgleichsfußeinheit 32a. Die Ausgleichsfußeinheit 32a umfasst
einen Schwenkträger 56a. Die Ausgleichsfußeinheit 32a umfasst einen Montagefuß 64a.
Die Ausgleichsfußeinheit 32a umfasst eine Schwenkachse 54a. Der Schwenkträger 56a
ist an der Schwenkachse 54a relativ zu dem Montagefuß 64a schwenkbar gelagert. Der
Montagefuß 64a ist zu einer Fixierung an einem geneigten Untergrund, insbesondere
einem Dach 24a, 26a (siehe Figuren 4 und 5), vorgesehen. Insbesondere weist der Montagefuß
64a Fixierungsflächen auf, mit welchen der Montagefuß 64a beispielsweise an einem
Dachgebälk des Gebäudes, insbesondere mittels Schrauben, fixierbar ist. Der Schwenkträger
56a weist eine Anlegeseite 58a auf. Die Anlegeseite 58a ist insbesondere zu einer
Anordnung an der Abschlussfläche 28a vorgesehen. Eine Haupterstreckungsebene der Anlegeseite
58a ist insbesondere dazu vorgesehen, parallel zu der Abschlussfläche 28a an dem Sockelabschnitt
20a angeordnet zu werden. Insbesondere ist die Anlegeseite 58a mittels Schwenkens
relativ zu einem geneigten Untergrund dazu vorgesehen, die Abschlussfläche 28a zumindest
im Wesentlichen parallel zur Horizontalen auszurichten. Vorzugsweise ist eine Haupterstreckungsebene
der Anlegeseite 58a relativ zu einer Haupterstreckungsebene des Montagefußes 64a zumindest
zwischen 22° und 55° schwenkbar. Vorzugsweise umfasst der Schwenkträger 56a eine weitere
Anlegeseite 60a. Insbesondere ist die weitere Anlegeseite 60a zu einer Anordnung an
der weiteren Abschlussfläche 30a vorgesehen. Eine Haupterstreckungsebene der weiteren
Anlegeseite 60a ist insbesondere dazu vorgesehen, parallel zu der weiteren Abschlussfläche
30a an dem Sockelabschnitt 20a angeordnet zu werden. Insbesondere weisen die Haupterstreckungsebenen
der Anlegeseiten 58a, 60a einen stumpfen Außenwinkel, insbesondere einen Winkel von
125°, auf. Der Montagefuß 64a weist insbesondere ein Schwenkstellelement 62a auf.
Das Schwenkstellelement 62a ist insbesondere sowohl an dem Montagefuß 64a als auch
an dem Schwenkträger 56a, insbesondere an der Anlegeseite 58a, angeordnet. Das Schwenkstellelement
62a umfasst insbesondere ein Scherengelenk und insbesondere eine Spindelwinde zu einer
Einstellung des Scherengelenks. Insbesondere ist eine Schwenkposition des Schwenkträgers
56a relativ zu dem Montagefuß 64a mittels des Schwenkstellelements 62a einstellbar,
insbesondere fixierbar.
[0025] Figur 4 zeigt eine Montage der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a auf einem geneigten
Dach 24a, welches insbesondere eine Neigung von 22° relativ zur Horizontalen aufweist.
Die Ausgleichsfußeinheit 32a ist zwischen dem Sockelabschnitt 20a und dem Untergrund,
insbesondere dem Dach 24a, angeordnet. Durch ein Schwenken des Schwenkträgers 56a
ist die Abschlussfläche 28a relativ zu dem Untergrund, insbesondere um 22°, geneigt
und insbesondere im Wesentlichen parallel zur Horizontalen ausrichtbar. Die Rückseite
68a ist insbesondere dem geneigten Untergrund, insbesondere dem Dach 24a, zugewandt
angeordnet. Die Frontseite 66a ist insbesondere dem geneigten Untergrund, insbesondere
dem Dach 24a, abgewandt angeordnet.
[0026] Figur 5 zeigt eine Montage der Gebäudeversorgungsvorrichtung 12a auf einem weiteren
geneigten Dach 26a, welches insbesondere eine Neigung von 55° relativ zur Horizontalen
aufweist. Durch ein Schwenken des Schwenkträgers 56a ist die Abschlussfläche 28a relativ
zu dem Untergrund, insbesondere um 55°, geneigt und insbesondere im Wesentlichen parallel
zur Horizontalen ausrichtbar. Die weitere Abschlussfläche 30a ist im Wesentlichen
parallel zu dem Untergrund angeordnet.
[0027] In der Figur 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede
zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch
auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere
der Figuren 1 bis 5, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
5 nachgestellt. In dem Ausführungsbeispiel der Figur 6 ist der Buchstabe a durch den
Buchstaben b ersetzt.
[0028] Figur 6 zeigt eine Gebäudeversorgungsvorrichtung 12b. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung
12b umfasst eine Fluidfördervorrichtung 14b. Die Gebäudeversorgungsvorrichtung 12b
umfasst eine Montagevorrichtung 10b. Die Montagevorrichtung 10b umfasst zumindest
eine Aufnahmeeinheit 16b, insbesondere einen Trägerrahmen. Die Aufnahmeeinheit 16b
ist zu einer Aufnahme der Fluidfördervorrichtung 14b vorgesehen. Die Aufnahmeeinheit
16b umfasst zumindest eine Montagestelle 18b. Die Montagestelle 18b ist zu einer Fixierung
der Fluidfördervorrichtung 14b an der Aufnahmeeinheit 16b vorgesehen. Die Aufnahmeeinheit
16b weist einen sich verjüngenden Sockelabschnitt 20b auf. Der Sockelabschnitt 20b
ist zu einer Aufstellung oder Montage der Aufnahmeeinheit 16b an einem Untergrund
vorgesehen. Der Sockelabschnitt 20b bildet die Montagestelle 18b aus. Die Aufnahmeeinheit
16b weist insbesondere eine Skelettbauweise auf. Die Aufnahmeeinheit 16b umfasst insbesondere
nur Leisten und Bodenplatten. Eine Ausgleichsfußeinheit 32b der Montagevorrichtung
10b weist insbesondere einen Spindelhub als Schwenkstellelement 62b auf. Insbesondere
weist die Ausgleichsfußeinheit 32b ein weiteres Schwenkstellelement 70b, insbesondere
einen weiteren Spindelhub, auf. Insbesondere sind die Schwenkstellelemente 62b, 70b
unabhängig voneinander verstellbar.
[0029] Hinsichtlich weiterer Merkmale und/oder Funktionen der Gebäudeversorgungsvorrichtung
12b und insbesondere der Montagevorrichtung 10b darf auf die Beschreibung der Figuren
1 bis 5 verwiesen werden.
1. Montagevorrichtung für eine Gebäudeversorgungsvorrichtung, insbesondere für eine WBR-
oder HKLS-Vorrichtung, wobei die Gebäudeversorgungsvorrichtung zumindest eine Fluidfördervorrichtung
(14a; 14b) umfasst, mit zumindest einer Aufnahmeeinheit (16a; 16b), insbesondere einem
Trägerrahmen, zu einer Aufnahme der Fluidfördervorrichtung (14a; 14b), wobei die Aufnahmeeinheit
(16a; 16b) zumindest eine Montagestelle (18a; 18b) umfasst, welche zu einer Fixierung
der Fluidfördervorrichtung (14a; 14b) an der Aufnahmeeinheit (16a; 16b) vorgesehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinheit (16a; 16b) einen sich verjüngenden Sockelabschnitt (20a; 20b)
zu einer Aufstellung oder Montage der Aufnahmeeinheit (16a; 16b) an einem Untergrund,
insbesondere Boden (22a) oder Dach (24a, 26a; 24b), umfasst, wobei der Sockelabschnitt
(20a; 20b) die Montagestelle(18a; 18b) ausbildet.
2. Montagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelabschnitt (20a; 20b) zumindest eine Abschlussfläche (28a; 28b) zu einer
Anordnung an dem Untergrund aufweist und zumindest eine weitere Abschlussfläche (30a;
30b) zu einer Anordnung an einem weiteren Untergrund umfasst.
3. Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockelabschnitt (20a; 20b) zumindest eine Abschlussfläche (28a, 30a; 28b, 30b)
zu einer Anordnung an dem Untergrund aufweist, welche kleiner ist als eine maximale
Querschnittsfläche der Aufnahmeeinheit (14a; 14b).
4. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich verjüngende Außenkontur des Sockelabschnitts (20a; 20b) in einer zu Abschlussflächen
(28a, 30a; 28b, 30b) des Sockelabschnitts (20a; 20b) senkrechten Ebene einen stumpfen
Innenwinkel aufweist, insbesondere trapezförmig ausgebildet ist.
5. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Montagestelle (18a; 18b) als Bodenplatte ausgebildet ist und eine zu einer Anordnung
an dem Untergrund vorgesehene Abschlussfläche (28a; 28b) des Sockelabschnitts (20a;
20b) bildet.
6. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Ausgleichsfußeinheit (32a; 32b), welche zu einer Ausrichtung der Aufnahmeeinheit
(16a; 16b) relativ zu dem Untergrund schwenkbar an dem Sockelabschnitt (20a; 20b)
angeordnet ist.
7. Gebäudeversorgungsvorrichtung, insbesondere WBR- oder HKLS-Vorrichtung, mit einer
Fluidfördervorrichtung (14a; 14b) und einer Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
8. Gebäudeversorgungsvorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch zumindest eine Durchführung (34a, 36a) zu der Fluidfördervorrichtung (14a; 14b),
welche an einer zu einer Anordnung an dem Untergrund vorgesehenen Abschlussfläche
(30a; 30b) des Sockelabschnitts (20a; 20b) angeordnet ist.
9. Gebäudeversorgungsvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch zumindest zwei Durchführungen (34a, 36a) zu der Fluidfördervorrichtung (14a; 14b),
welche in unterschiedliche Richtungen weisen oder ausrichtbar sind.
10. Gebäudeversorgungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluidfördervorrichtung (14a; 14b) die Montagevorrichtung, insbesondere den Sockelabschnitt
(20a; 20b), zumindest im Wesentlichen hohlraumfrei ausfüllt.