[0001] Die Erfindung betrifft einen Leichtstoffabscheider zur Fraktionierung eines Stoffgemisches
mittels Schwimm-Sink-Sichtung, mit einem mit Wasser befüllbaren Waschtrog, der zur
Beschickung mit einem zu fraktionierenden Stoffgemisch eine Eintragsöffnung aufweist,
mit einer innerhalb des Waschtrogs verdrehbar angeordneten Förderschnecke, die der
Beschickung einer vom Waschtrog bereitgestellten Austragsöffnung mit Sinkgut dient,
und mit einem quer zur Längserstreckung der Förderschnecke ausgerichteten Besenband,
das der Beschickung einer mit dem Besenband zusammenwirkenden Austragsschurre mit
Schwimmgut dient.
[0002] Ein gattungsgemäßer Leichtstoffabscheider ist aus der
DE 20 2009 004 788 U1 bekannt. Der vorbekannte Leichtstoffabscheider verfügt über einen Waschtrog. Innerhalb
des Waschtrogs ist eine Förderschnecke verdrehbar angeordnet. Im bestimmungsgemäßen
Betriebsfall ist der Waschtrog mit Wasser befüllt.
[0003] Zur Fraktionierung eines Stoffgemisches wird dieses dem mit Wasser befüllten Waschtrog
aufgegeben. Vergleichsweise schwere Bestandteile des Stoffgemisches sinken im Wasser
nach unten ab, wohin vergleichsweise leichte Bestandteile des Stoffgemisches, sogenannte
Leichtstoffe aufschwimmen und sich an der Wasseroberfläche ansammeln.
[0004] Mittels der sich im Betriebsfall drehenden Förderschnecke werden die abgesunkenen
Bestandteile, d.h. das Sinkgut zu einer vom Waschtrog bereitgestellten Austragsöffnung
gefördert. Durch diese hindurch findet eine Abgabe des Sinkguts statt. Die Leichtstoffe
werden indes mittels des sich im Betriebsfall bewegenden Besenbands von der Wasseroberfläche
abgeschöpft und über eine mit dem Besenband zusammenwirkende Austragsschurre ausgegeben.
[0005] Die Förderschnecke dient dabei nicht nur einem Transport des Sinkguts zur Austragsöffnung.
Sie bedingt auch eine mechanische Kraftbeaufschlagung des Sinkguts, sodass unter Umständen
am Sinkgut anhaftende Leichtstoffe vom Sinkgut abgetrennt werden. Es wird so in vorteilhafter
Weise eine effektivere Fraktionierung des Stoffgemisches in Sinkgut einerseits und
Schwimmgut andererseits erreicht.
[0006] Obgleich sich der aus der
DE 20 2009 004 788 U1 vorbekannte Leichtstoffabscheider im alltäglichen Praxiseinsatz bewährt hat, besteht
Verbesserungsbedarf. Es ist insbesondere eine vereinfachte Handhabung im bestimmungsgemäßen
Betrieb erwünscht. Es ist deshalb die
Aufgabe der Erfindung, einen Leichtstoffabscheider der vorbekannten Art konstruktiv dahingehend
weiterzuentwickeln, dass eine vereinfachte Handhabung ermöglicht ist.
[0007] Zur
Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein gattungsgemäßer Leichtstoffabscheider vorgeschlagen,
der sich durch ein abscheidereigenes Fahrwerk auszeichnet.
[0008] Erfindungsgemäß verfügt der Leichtstoffabscheider über ein eigenes Fahrwerk. Damit
ist der Leichtstoffabscheider nach der Erfindung selbst mobil. Dies gestattet es in
vorteilhafter Weise, den Leichtstoffabscheider am Einsatzort positionsvariabel zu
verwenden. Es ist so eine deutlich vereinfachte Handhabung gegeben, denn der erfindungsgemäße
Leichtstoffabscheider kann verwenderseitig am Einsatzort wunschgemäß positioniert
und gegebenenfalls im Bedarfsfall auch umpositioniert werden. Darüber hinaus ist ein
Antransport zum Einsatzort bzw. ein Abtransport vom Einsatzort in vereinfachter Weise
durchführbar.
[0009] Der aus der
DE 20 2009 004 788 U1 vorbekannte Leichtstoffabscheider ist als rein stationär zu verwendende Maschine
ausgebildet. Für einen Antransport zum Einsatzort bzw. für einen Abtransport vom Einsatzort
verfügt der vorbekannte Leichtstoffabscheider über eine Transporteinrichtung in Form
einer Öse, die auf das standardisierte Containerhakensystem nach DIN abgestimmt ausgebildet
ist. Für einen Transport ist eine separate Transportmaschine erforderlich, die den
Leichtstoffabscheider mittels einer Kraneinrichtung anhebt und auf einen Fahruntersatz
aufbockt.
[0010] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht demgegenüber nicht nur einen vereinfachten
Transport, sie gestattet auch eine Umpositionierung am Einsatzort selbst, was mit
der stationären Ausgestaltung nach dem Stand der Technik nicht möglich ist. Insgesamt
erweist sich damit die erfindungsgemäße Ausgestaltung in ihrer Handhabung als besonders
einfach.
[0011] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Fahrwerk ein
Fahrgestell mit zwei, vorzugsweise vier Radeinheiten aufweist. Es kommt demnach ein
Fahrwerk zum Einsatz, das über ein Fahrgestell und daran angeordnete Radeinheiten
verfügt. Dabei ist je Längsseite des Fahrgestells zumindest eine Radeinheit vorgesehen,
womit das Fahrgestell über insgesamt zwei Radeinheiten verfügt. Diese Ausführungsform
ist besonders manövrierfähig. Für eine gesteigerte Traglast können auch vier Radeinheiten
vorgesehen sein, in welchem Fall je Längsseite des Fahrgestells zwei Radeinheiten
gegeben sind.
[0012] Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist ein Fahrwerk vorgesehen,
dass ein Fahrgestell mit zwei Raupenanordnungen aufweist. Gemäß dieser Ausführungsform
ist je Längsseite des Fahrgestells eine Raupenanordnung vorgesehen. Diese Ausführungsform
eignet sich insbesondere für unwegsames Gelände.
[0013] In der einfachsten Ausführungsform kann der Leichtstoffabscheider dank seines Fahrwerks
wie ein Anhänger bedient werden. Für einen Transport ist er in einfacher Weise an
ein Zugfahrzeug anzukoppeln. Eine Umpositionierung am Einsatzort kann ebenfalls mittels
eines Zugfahrzeugs erfolgen oder auch manuell.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Leichtstoffabscheider
selbstfahrend ausgebildet und weist eine Antriebseinrichtung für eine Radeinheit und/oder
eine Raupenanordnung auf. Von Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass es eines Zugfahrzeugs
insbesondere für den Transport des Leichtstoffabscheiders nicht bedarf. Der Leichtstoffabscheider
ist mit einer Antriebseinrichtung ausgestattet, die ein Selbstfahren ermöglicht. Damit
kann sowohl ein Transport als auch eine Umpositionierung am Einsatzort ohne weitere
Hilfsmittel oder -maschinen durchgeführt werden. Die Handhabung des erfindungsgemäßen
Leichtstoffabscheiders ist damit noch einmal verbessert.
[0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Antriebseinrichtung
über eine autonome Energieversorgung verfügt. Bei dieser autonomen Energieversorgung
kann es sich beispielsweise um einen dieselbetriebenen Generator, d.h. einen Dieselgenerator
handeln. Eines Anschlusses an eine externe Energieversorgung, beispielsweise mittels
eines Stromkabels an das öffentliche Stromnetz bedarf es insofern nicht, sodass der
erfindungsgemäße Leichtstoffabscheider völlig autark betrieben werden kann. Dies ist
insbesondere dann von Vorteil, wenn der Leichtstoffabscheider an entfernten oder nicht
weiter erschlossenen Orten zum Einsatz kommt.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Förderschnecke
und/oder das Besenband mittels der Antriebseinrichtung antreibbar sind. Gemäß dieser
Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Antriebseinrichtung nicht nur dazu dient,
die Radeinheiten und/oder die Raupenanordnungen anzutreiben, sondern auch die Förderschnecke
und/oder das Besenband. Es sind zu diesem Zweck entsprechende Kraftübertragungseinrichtungen
vorgesehen, die die Antriebseinrichtung kraftübertragend mit der Förderschnecke und/oder
dem Besenband koppeln. Im einfachsten Fall verfügen sowohl die Förderschnecke als
auch das Besenband jeweils über einen elektrischen Antriebsmotor. Diese beziehen im
Betriebsfall ihren Strom aus einem Dieselgenerator der Antriebseinrichtung.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Förderband vorgesehen, das mit
der Austragsöffnung zusammenwirkt. Im bestimmungsgemäßen Betriebsfall wird über die
Austragsöffnung von der Förderschnecke gefördertes Sinkgut abgegeben. Zum Abtransport
des Sinkgut ist das optionale Förderband vorgesehen. Es können so gezielt im weiteren
einfacher abzutransportieren Sinkgutaufschüttungen ausgebildet werden.
[0018] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass das Förderband aus
einer Nichtgebrauchsstellung in eine mit der Austragsöffnung zusammenwirkende Gebrauchsstellung
und umgekehrt überführbar ist. Gemäß dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das
Förderband in zwei Stellungen verbracht werden kann, in die Nichtgebrauchsstellung
einerseits und in die Gebrauchsstellung andererseits. In der Gebrauchsstellung wirkt
das Förderband mit der Austragsöffnung zusammen und kann in schon vorgeschriebener
Weise über die Austragsöffnung abgegebenes Sinkgut abtransportieren und vom Leichtstoffabscheider
entfernt aufschütten. In der Nichtgebrauchsstellung ist das Förderband bevorzugter
Weise platzsparend untergebracht, was für einen Transport des Leichtstoffabscheiders
zum Einsatzort hin oder von diesem Weg von Vorteil ist.
[0019] In diesem Zusammenhang ist gemäß einer ersten Alternative vorgesehen, dass das Förderband
in Längsrichtung des Waschtrogs verschiebbar an diesem angeordnet ist und sich in
Nichtgebrauchsstellung zumindest teilweise unterhalb des Waschtrogs befindet. Das
Förderband kann quasi in Verlängerung des Waschtrogs verschoben werden, wobei es in
Gebrauchsstellung ausgefahren und in Nichtgebrauchsstellung eingefahren ist. In der
Nichtgebrauchsstellung befindet es sich platzsparend zumindest teilweise unterhalb
des Waschtrogs, was zu einer deutlichen Verkürzung des Leichtstoffabscheiders in Längsrichtung
im Unterschied zur Gebrauchsstellung führt.
[0020] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Förderband einen
ersten Abschnitt und einen am ersten Abschnitt verschwenkbar angeordneten zweiten
Abschnitt aufweist. Gemäß dieser Variante kann zu Transportzwecken der verschwenkbar
ausgebildete zweite Abschnitt des Förderbands eingeklagt werden, d.h. in Relation
zum ersten Abschnitt verschenkt werden. Auch hierdurch ist eine für den Transportfall
platzsparende Unterbringung des Förderbands gegeben.
[0021] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass auch das Förderband
mittels der Antriebseinrichtung antreibbar ist. Gemäß dieser Ausführungsform kann
beispielsweise ein elektrischer Antriebsmotor für einen Antrieb des Förderbands vorgesehen
sein, der vom Dieselgenerator der zentralen Antriebseinrichtung mit elektrischer Energie
versorgt wird.
[0022] Insgesamt kann vorgesehen sein, dass sämtliche Betriebsaggregate des Leichtstoffabscheiders,
insbesondere das Fahrwerk, die Förderschnecke, das Besenband und das Förderband mittels
der zentralausgebildeten Antriebseinrichtung angetrieben werden können. Es ist so
ein völlig autarker Betrieb des Leichtstoffabscheiders gestattet. Zudem ist so ein
äußerst kompakter und damit platzsparender Aufbau gegeben, was einer vereinfachten
Handhabung ebenfalls dienlich ist.
[0023] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass eine weitere mit
dem Besenband zusammenwirkende Austragsschurre vorgesehen ist, wobei das Besenband
je nach Laufrichtung einer Beschickung einer der beiden Austragsschurren mit Schwimmgut
dient. Das Besenband verfügt über ein umlaufend ausgebildetes Band, das außenseitig
mit Besenborsten besetzt ist. Diese fahren in Betriebsfall über die Wasseroberfläche
des vom Waschtrog bevorrateten Wassers und nehmen aufschwimmendes Schwimmgut mit.
Das auf diese Weise mitgenommene Schwimmgut wird zu einer Austragsschurre gefördert,
über die dann im Weiteren eine Abgabe erfolgt. Durch einfache Änderung der Austragsrichtung,
d.h. Änderung der Drehrichtung des Antriebsmotors des Besenbands, kann zum einen eine
Anpassung an die jeweiligen räumlichen Gegebenheiten erfolgen. Zum anderen ist es
auf diese Weise möglich, einen Auffangbehälter für abgeförderte Leichtstoffe auszuwechseln,
während der Leichtstoffabscheider weiterarbeitet, indem während der Wechselzeit ein
Auffangbehälter auf der anderen Seite angesteuert wird.
[0024] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung und für sich selbst schutzfähig verfügt
der erfindungsgemäße Leichtstoffabscheider in Ergänzung zum Waschtrog zur Durchführung
einer Schwimm-Sink-Sichtung über einen Windsichter. Es ist mithin gestattet, zwei
aufeinander nachfolgende Sichtungen zur Fraktionierung durchzuführen, was ein verbessertes
Fraktionierergebnis erbringt.
[0025] Bei einer Fraktionierung nach dem Schwimm-Sink-Verfahren spielt die Dichte der im
Stoffgemisch vorhandenen und zu fraktionierenden Bestandteile eine ausschlaggebende
Rolle. Allerdings ist allein die Dichte als Kriterium für eine Separierung nicht immer
ausreichend. Dies deshalb nicht, weil unter Umständen auch vergleichsweise große Partikel
zu separieren sind, d.h. Partikel von einer Größe von 10 cm bis 20 cm in der Breite
bzw. Länge oder noch größer. Eine Kombination eines bestehenden Abscheiders mit einem
Windsichter schafft hier Abhilfe, weil dann nicht nur die Dichte allein, sondern auch
die geometrische Form der Partikel eine Rolle spielt. Und so können mittels eines
Windsichters auch vergleichsweise kleine Partikel mit hoher Dichte aber auch vergleichsweise
große Partikel mit kleiner Gedichte ausgetrieben werden, je nach geometrischer Formgebung.
Dies betrifft insbesondere beispielsweise in Baumischabfällen vorhandene Holzpartikel,
Folien und/oder Paketbänder.
[0026] Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung werden zwei nach unterschiedlichen Sichtungskriterien
arbeitende Sichter miteinander kombiniert. Dies verbessert das Sichtungs- bzw. Fraktionierungsergebnis
erheblich. Der erfindungsgemäße Einsatz eines Windsichters ist auch ohne eigenes Fahrwerk
möglich, in welchem Fall der Leichtstoffabscheider als stationäre Arbeitsmaschine
ausgebildet ist.
[0027] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Windsichter der
Eintragsöffnung in Eintragsrichtung des Stoffgemisches vorgeschaltet ist. Demnach
wird der Windsichter vor dem Schwimm-Sink-Abscheider eingesetzt. Diese Konstellation
erbringt den Vorteil eines erhöhten Durchsatzes. Denn das zu fraktionierende Stoffgemisch
wird zuerst durch den Windsichter geführt, bevor das vom Windsichter nicht ausgetriebene
Restmaterial dem Schwimm-Sink-Abscheider aufgegeben wird. Dies führte dazu, dass dem
Schwimm-Sink-Abscheider im Unterschied zum Stand der Technik bei gleicher Menge an
Ausgangsmaterial ein weniger an zu fraktionierendem Stoffgemisch zugeführt wird. Folglich
kann bei gleichbleibender Aufgabemenge der Durchsatz erhöht werden.
[0028] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Windsichter einen
mit der Eintragsöffnung kompatiblen und diese im endmontierten Zustand abdeckenden
Beschickung- oder Einlassstutzen aufweist. Der Windsichter kann mithin direkt auf
die vom Waschtrog bereitgestellte Eintragsöffnung montiert werden. Im Betriebsfall
wird dem Waschtrog mithin unter Zwischenschaltung des Windsichters das zu fraktionierende
Stoffgemisch aufgegeben. Diese Ausgestaltung erbringt in vorteilhafter Weise eine
sehr kompakte und platzsparende Bauform. Darüber hinaus ist es ermöglicht, Bestandsanlagen
mit einem Windsichter nachzurüsten.
[0029] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Windsichter einen
in eine Auslassöffnung mündenden Auslassstutzen aufweist.
[0030] Durch diesen Auslassstutzen wird im Betriebsfall das vom Windsichter ausfraktionierte
Gut abgegeben. Es fallen somit im Ergebnis drei Fraktionen an, nämlich Sinkgut am
Waschtrog, Schwimmgut am Besenband und windgesichtetes Gut am Windsichter. Dabei wird
das windgesichtete Material über den Auslassstutzen des Windsichters abgegeben, was
eine Aufhaldung ebenso ermöglicht, wie ein Auffangen durch einen dafür vorgesehenen
Container oder Behälter.
[0031] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Windsichter
der Austragsöffnung in Austragsrichtung des Sinkguts nachgeschaltet ist oder dass
der Windsichter der Austragsschurre in Austragsrichtung des Schwimmguts nachgeschaltet
ist. Gemäß dieser Ausführungsform kann mithin eine nachgeschaltete Windsichtung entweder
des Sinkguts und/oder des Schwimmguts stattfinden. Diese Erfindungsvariante ist insbesondere
bei solchen Stoffgemischen von Vorteil, die eine vergleichsweise hohe Homogenität
hinsichtlich der Dichte der einzelnen Bestandteile aufweisen. Denn in diesem Fall
ist die Fehlerquote des Schwimm-Sink-Abscheiders vergleichsweise hoch, sodass mit
einem nachgeschalteten Windsichter eine deutliche Verbesserung des Fraktionierungsergebnisses
erreicht werden kann.
[0032] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
anhand der Figuren. Dabei zeigen
- Fig. 1
- in schematischer Perspektivdarstellung einen erfindungsgemäßen Leichtstoffabscheider
gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- in schematischer Seitenansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1;
- Fig. 3
- in schematischer Frontansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1;
- Fig. 4
- in schematischer Rückansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1;
- Fig. 5
- in schematischer Draufsicht von oben den Leichtstoffabscheider nach Figur 1;
- Fig. 6
- in schematischer Frontansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1 in Transportstellung;
- Fig. 7
- in schematischer Rückansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1 in Transportstellung;
- Fig. 8
- in schematischer Seitenansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1 in Transportstellung;
- Fig. 9
- in schematischer Seitenansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 1 in Transportstellung;
- Fig. 10
- in schematischer Seitenansicht einen erfindungsgemäßen Leichtstoffabscheider gemäß
einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 11
- in schematischer Seitenansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 10 in Transportstellung;
- Fig. 12
- in schematischer Perspektivdarstellung einen erfindungsgemäßen Leichtstoffabscheider
gemäß einer dritten Ausführungsform;
- Fig. 13
- in schematischer Seitenansicht den Leichtstoffabscheider nach Figur 12 in Transportstellung
und
- Fig. 14
- in schematischer Perspektivdarstellung einen erfindungsgemäßen Leichtstoffabscheider
gemäß einer vierten Ausführungsform.
[0033] Figur 1 lässt in einer schematischen Perspektivdarstellung den erfindungsgemäßen
Leichtstoffabscheider 1 gemäß einer ersten Ausführungsform erkennen.
[0034] Der Leichtstoffabscheider 1 verfügt in an sich bekannter Weise über einen mit Wasser
befüllbaren Wassertrog 2. Innerhalb des Wassertrogs 2 ist verdrehbar eine Förderschnecke
4 angeordnet, wie dies insbesondere die drauf sich gemäß Figur 5 erkennen lässt. Im
bestimmungsgemäßen Verwendungsfall erfolgt ein Verdrehantrieb der Förderschnecke 4
mittels eines elektrischen Antriebsmotors 24. Anstelle einer Förderschnecke 4 kann
alternativ auch ein Förderband, eine Fördermatte oder dergleichen zum Ausfördern des
Sinkguts vorgesehen sein.
[0035] Der Waschtrog 2 stellt eine Eintragsöffnung 3 bereit. Durch diese hindurch erfolgt
eine Beschickung des Waschtrogs 2 mit einem zu fraktionierenden Stoffgemisch.
[0036] Das dem Waschtrog 2 aufgegeben Stoffgemisch besteht aus einer Fraktion vergleichsweise
schwere Bestandteile und einer Fraktion vergleichsweise leichter Bestandteile. Die
schweren Bestandteile sinken als Sinkgut in dem vom Wassertrog 2 bevorrateten Wasser
nach unten. Die vergleichsweise leichten Bestandteile, d.h. die Leichtstoffe schwimmen
als Schwimmgut auf, womit in einer Schwimm-Sink-Sichtung die vergleichsweise schweren
Bestandteile von den Leichtstoffen getrennt sind.
[0037] Mittels der Förderschnecke 4 wird das Sinkgut zu einer vom Wassertrog 2 bereitgestellten
Austragsöffnung 5 transportiert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verfügt der Leichtstoffabscheider
1 über ein Förderband 25, das sich an die Austragsöffnung 5 anschließt und mit dieser
zusammenwirkt. Über die Austragsöffnung 5 abgegebenes Sinkgut gelangt so auf das Förderband
25 und kann mittels diesem abtransportiert werden.
[0038] Mittels der Förderschnecke 25 findet im Übrigen eine Kraftbeaufschlagung des dem
Waschtrog 2 aufgegebenen Stoffgemisches statt, sodass an den schweren Bestandteilen
unter Umständen anhaftende Leichtstoffe infolge der Kraftbeaufschlagung abgetrennt
werden.
[0039] Für ein Abgetragen der aufschwimmenden Leichtstoffe dient ein Besenband 8. Das Besenband
8 ist quer zur Längserstreckung 7 der Förderschnecke 4 ausgerichtet und verfügt über
ein umlaufendes Band 9, dass außenseitig mit Besenborsten 10 besetzt ist.
[0040] Das Besenband 8 wirkt mit zwei Austragsschurren 11 und 12 zusammen. Je nach Laufrichtung
des Besenbands 8 werden aufschwimmende Leichtstoffe entweder zur Austragsschurre 11
oder zur Austragsschurre 12 verbracht und auf diese aufgegeben. Insbesondere die rückwärtige
Ansicht nach Figur 4 lässt diesen Sachzusammenhang erkennen.
[0041] Der Waschtrog 2 und das Besenband 8 bilden in Funktionskombination einen Schwimm-Sink-Abscheider
39 aus.
[0042] Der Leichtstoffabscheider 1 ist erfindungsgemäß mit einem Fahrwerk 14 ausgerüstet.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 9 verfügt das Fahrwerk 14
über ein Fahrgestell 15 mit zwei Raupenanordnungen 17 und 18.
[0043] Der Leichtstoffabscheider 1 ist selbstfahrend ausgebildet und weist eine Antriebseinrichtung
20 für die Raupenanordnungen 17 und 18 auf. Die Antriebseinrichtung 20 verfügt unter
anderem über eine autarke Energieversorgung 21 in Form eines Dieselgenerators. Des
Weiteren verfügt die Antriebseinrichtung 20 über Hydraulikmotoren, die die Raupenanordnungen
17 und 18 hydraulisch antreiben. Zu diesem Zweck ist eine Hydraulikpumpe 23 vorgesehen,
die vom Dieselgenerator 21 mit Strom versorgt wird.
[0044] Mittels des Dieselgenerator 21 werden ferner der elektrische Antriebsmotor 24 für
die Förderschnecke 4 sowie die in den Figuren nicht näher dargestellten elektrischen
Antriebe für das Besenband 8 und das Förderband 25 mit Strom versorgt. Infolgedessen
ist der Leichtstoffabscheider 1 energetisch autark. Dies gestattet es in vorteilhafter
Weise, den Leichtstoffabscheider 1 ohne externe Energieversorgung zu betreiben, sei
es für einen Transport oder eine Umpositionierung des Leichtstoffabscheider 1 oder
für eine bestimmungsgemäße Durchführung einer Fraktionierung.
[0045] Für den Fall, dass ein ausreichend dimensionierter Stromanschluss am Einsatzort zur
Verfügung steht, so kann anstelle des Dieselgenerator 21 auch eine Fremdeinspeisung
über einen Stromversorgungsanschluss erfolgen.
[0046] Die Schalt- und Steuerungstechnik für den Dieselgenerator 21 und die weiteren elektromotorischen
Antriebe sind in einem Schaltkasten 22 untergebracht.
[0047] Im Betriebsfall, wie er in den Figuren 1 bis 5 gezeigt ist, ist der Wassertrog 2
um einen Winkel von 20° bis 30° zur Horizontalen geneigt. Am Einsatzort findet eine
Befüllung des sich in Betriebsstellung befindlichen Wassertrogs 2 mit Wasser statt,
zu welchem Zweck der Wassertrog 2 einen Wasserzulauf 28 aufweist. Für ein Ablassen
von Wasser ist ein Wasserablauf 29 vorgesehen.
[0048] Während eines bestimmungsgemäßen Betriebs des Leichtstoffabscheiders 1 wird der Wasserstand
im Waschtrog 2 mittels einer automatischen Niveauregulierung konstant gehalten, um
Wasserverluste, die im Wesentlichen durch das ausgetragene Sinkgut verursacht werden,
ausgeglichen.
[0049] Das Förderband 25 ist in Längsrichtung des Waschtrogs 2 verschiedentlich an diesem
angeordnet. Dies gestattet es, das Förderband aus der in den Figuren 1 bis 5 gezeigten
Gebrauchsstellung in eine Nichtgebrauchsstellung zu verbringen, in welcher das Förderband
25 zu mindestens teilweise in Höhenrichtung 19 unterhalb des Wassertrogs 2 angeordnet
ist. Die Nichtgebrauchsstellung, auch Transportstellung genannt, ist in den Figuren
6 bis 9 gezeigt.
[0050] Der Waschtrog 2 ist einendseitig verschwenkbar am Fahrwerk 14 angeordnet. Anderendseitig
ist der Waschtrog 2 durch Stützen 30 getragen. Diese Stützen lassen sich durch ein
schwenken verklappen, was ein Verschwenken des Waschtrogs 2 bewirkt. Der Waschtrog
2 kann infolgedessen in die Gebrauchsstellung nach den Figuren 1 bis 5 aufgerichtet
bzw. in die Transportstellung nach den Figuren 1 bis 9 abgesenkt werden.
[0051] Im bestimmungsgemäßen Betriebsfall wird das von Leichtstoffen befreite Sinkgut am
oberen Ende des Waschtrogs 2 ausgeworfen und über eine in den Figuren nicht gezeigte
Rutsche oder über das leichtstoffabscheidereigene Förderband 25 ab gefördert. Das
Förderband 25 ist vorzugsweise im an Stellwinkel veränderbar ausgebildet, was eine
vereinfachte Aufhaltung des Sinkguts ermöglicht. Das obere Ende des Waschtrogs 2 ist
im Übrigen mit einer Revisionsöffnung ausgerüstet, die mittels eines verschwenkbar
angeordneten Deckels 31 verschließbar ist.
[0052] Das erfindungsgemäße Fahrwerk 14 ermöglicht in vorteilhafter Weise einen vereinfachten
Antransport des Leichtstoffabscheiders 1 zum Einsatzort bzw. einen vereinfachten Abtransport
vom Einsatzort. Zudem ist es möglich, den Leichtstoffabscheider 1 in seiner Positionierung
am Einsatzort zu verändern, d.h. den Leichtstoffabscheider 1 um zu positionieren.
Gemäß dem in den Figuren 1 bis 9 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Leichtstoffabscheider
1 selbstfahrend ausgebildet und das Fahrwerk 14 verfügt über Raupenanordnungen 17
und 18.
[0053] Das Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 10 und 11 betrifft eine zu den Figuren
1 bis 9 vergleichbare Ausgestaltung. Der Unterschied besteht im Wesentlichen in der
Ausbildung des Förderbands 25. Dieses verfügt gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den
Figuren 10 und 11 über zwei Abschnitte, nämlich einen ersten Abschnitt 26 und einen
zweiten Abschnitt 27. Dabei ist der zweite Abschnitt 27 verdrehbar am ersten Abschnitt
26 angeordnet.
[0054] Figur 10 lässt die Gebrauchsstellung des Leichtstoffabscheiders 1 erkennen. In dieser
Stellung ist der zweite Abschnitt 27 ausgeklappt. Figur 11 lässt indes die eingeklagte
Stellung von Abschnitt 27 erkennen, welche Stellung die Transportstellung ist.
[0055] Im Betriebsfall erfolgt durch die Förderschnecke 4 eine Förderung des Sinkguts, und
dies bei gleichzeitiger Entwässerung. Es finden mithin Sichtung und Entwässerung in
einem Arbeitsgang statt. Mittels des Förderbands 25 lässt sich das gesichtete Sinkgut
6 aufhalden, wie Figur 10 erkennen lässt.
[0056] Ein weiteres Ausführungsbeispiel lassen die Figuren 12 und 13 erkennen. Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel kommt ein Fahrwerk 14 zum Einsatz, das über ein Fahrgestell 15
mit Radeinheiten 16 verfügt. Dabei sind je Längsseite des Fahrgestells 15 zwei Radeinheiten
16 vorgesehen.
[0057] Der Leichtstoffabscheider 1 gemäß den Figuren 12 und 13 ist als nichtselbstfahrender
Leichtstoffabscheider 1 ausgebildet. Insofern fehlt es an einer Antriebseinrichtung
20. Im Transportfall ist der Leichtstoffabscheider 1 wie ein Anhänger zu handhaben,
weshalb das Fahrgestell 15 über eine verschwenkbar daran angeordnete Deichsel 32 verfügt.
[0058] Der Wassertrog 2 und auch das Förderband 25 sind ebenso wie die Deichsel 32 jeweils
aus einer Nichtgebrauchsstellung in eine Gebrauchsstellung und umgekehrt überführbar.
Dabei zeigt Figur 12 die Gebrauchsstellung und Figur 13 die Nichtgebrauchsstellung.
[0059] Figur 14 zeigt einen erfindungsgemäßen Leichtstoffabscheider 1. Dieser ist als stationäre
Maschine ausgebildet. Es sind erfindungsgemäß ein Schwimm-Sink-Abscheidung 39 sowie
in Kombination hiermit ein Windsichter 33 vorgesehen. Dabei ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
der Windsichter 33 dem Schwimm-Sink-Abscheider 39 in Aufgaberichtung des zu fraktionierenden
Stoffgemisches strömungstechnisch vorgeschaltet. Die Figuren 1 bis 13 zeigen weitere
Ausführungsformen, wobei die Besonderheit dieser Ausführungsformen darin liegt, dass
der Leichtstoffabscheider 1 mobil ausgebildet ist und über ein eigenes Fahrwerk 14
verfügt. Der besseren Übersicht wegen ist in den Figuren 1 bis 13 der erfindungsgemäß
vorgesehene Windsichter 33 im Detail nicht dargestellt.
[0060] Aus Figur 14 ist ersichtlich, dass der Windsichter 33 über ein Gehäuse 34 verfügt.
Innerhalb dieses Gehäuses 34 ist ein nicht näher dargestelltes Gebläse angeordnet.
Das Gehäuse 34 stellt einen Einlassstutzen 35 sowie einen Auslassstutzen 37 bereit.
Mittels einer nicht zum Leichtstoffabscheider 1 gehörenden Schurre 36 kann ein zu
fraktionierendes Stoffgemisch dem Windsichter 33 aufgegeben werden. Dabei erfolgt
die Aufgabe des Stoffgemisches durch den Einlassstutzen 35.
[0061] Der Windsichter 33 ist mit seinem Auslassstutzen 37 direkt auf eine Eintragsöffnung
3 des Schwimm-Sink-Abscheiders 39 aufgesetzt. Das zu fraktionierende Stoffgemisch
wird dem Schwimm-Sink-Abscheider 39 mithin unter Zwischenordnung des Windsichters
33 aufgegeben.
[0062] Der Windsichter stellt des Weiteren eine Austragsöffnung 38 bereit. Über diese Austragsöffnung
38 wird vom Windsichter 33 windgesichtetes Material ausgegeben. Das nicht ausgetragene
Material verlässt den Windsichter 33 durch den Auslassstutzen 37 und gelangt alsdann
zum Schwimm-Sink-Abscheider 39.
Bezugszeichen
[0063]
| 1 |
Leichtstoffabscheider |
21 |
Energieversorgung (Dieselgenerator) |
| 2 |
Waschtrog |
22 |
Schaltkasten |
| 3 |
Eintragsöffnung |
23 |
Hydraulikpumpe |
| 4 |
Förderschnecke |
24 |
Antriebsmotor |
| 5 |
Austragsöffnung |
25 |
Förderband |
| 6 |
Sinkgut |
26 |
Abschnitt |
| 7 |
Längserstreckung |
27 |
Abschnitt |
| 8 |
Besenband |
28 |
Wasserzulauf |
| 9 |
Band |
29 |
Wasserablauf |
| 10 |
Besenborsten |
30 |
Stütze |
| 11 |
Austragsschurre |
31 |
Deckel |
| 12 |
Austragsschurre |
32 |
Deichsel |
| 13 |
Schwimmgut |
33 |
Windsichter |
| 14 |
Fahrwerk |
34 |
Gehäuse |
| 15 |
Fahrgestell |
35 |
Einlassstutzen |
| 16 |
Radeinheit |
36 |
Schurre |
| 17 |
Raupenanordnung |
37 |
Auslassstutzen |
| 18 |
Raupenanordnung |
38 |
Auslassöffnung |
| 19 |
Höhenrichtung |
39 |
Schwimm-Sink-Abscheider |
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Antriebseinrichtung |
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1. Leichtstoffabscheider zur Fraktionierung eines Stoffgemisches mittels Schwimm-Sink-Sichtung,
mit einem mit Wasser befüllbaren Waschtrog (2), der zur Beschickung mit einem zu fraktionierenden
Stoffgemisch eine Eintragsöffnung (3) aufweist, mit einer innerhalb des Waschtrogs
(2) verdrehbar angeordneten Förderschnecke (4), die der Beschickung einer vom Waschtrog
(2) bereitgestellten Austragsöffnung (5) mit Sinkgut (6) dient, und mit einem quer
zur Längserstreckung (7) der Förderschnecke (4) ausgerichteten Besenband (8), das
der Beschickung einer mit dem Besenband (8) zusammenwirkenden Austragsschurre (11,
12) mit Schwimmgut (13) dient, gekennzeichnet durch ein abscheidereigenes Fahrwerk (14).
2. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (14) ein Fahrgestell (15) mit zwei, vorzugsweise vier Radeinheiten (16)
aufweist.
3. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (14) ein Fahrgestell (15) mit zwei Raupenanordnungen (17, 18) aufweist.
4. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieser selbstfahrend ausgebildet ist und eine Antriebseinrichtung (20) für eine Radeinheit
(16) und/oder eine Raupenanordnung (17, 18) aufweist.
5. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (20) über eine autonome Energieversorgung (21) verfügt.
6. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderschnecke (4) und/oder das Besenband (8) mittels der Antriebseinrichtung
(20) antreibbar sind.
7. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein mit der Austragsöffnung (5) zusammenwirkendes Förderband (25).
8. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (25) aus einer Nichtgebrauchsstellung in eine mit der Austragsöffnung
(5) zusammenwirkende Gebrauchsstellung und umgekehrt überführbar ist.
9. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (25) in Längsrichtung (7) des Waschtrogs (2) verschiebbar an diesem
angeordnet ist und sich in Nichtgebrauchsstellung zumindest teilweise unterhalb des
Waschtrogs (2) befindet.
10. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (25) einen ersten Abschnitt (26) und einen am ersten Abschnitt (26)
verschwenkbar angeordneten zweiten Abschnitt (27) aufweist.
11. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (25) mittels der Antriebseinrichtung (20) antreibbar ist.
12. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere mit dem Besenband (8) zusammenwirkende Austragsschurre (11, 12) vorgesehen
ist, wobei das Besenband (8) je nach Laufrichtung einer Beschickung einer der beiden
Austragsschurre (11, 12) mit Schwimmgut (13) dient.
13. Leichtstoffabscheider nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Windsichter (33).
14. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 13 dadurch gekennzeichnet, dass der Windsichter (33) der Eintragsöffnung (3) in Eintragsrichtung des Stoffgemisches
vorgeschaltet ist.
15. Leichtstoffabscheider nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Windsichter (33) ein Gehäuse (34) mit einem Einlassstutzen (35) und eine innerhalb
des Gehäuses (33) angeordnete Gebläseeinheit aufweist.