[0001] Die Erfindung betrifft eine Spanneinrichtung, insbesondere zum Spannen von Werkstücken
zur mechanischen Bearbeitung derselben. Außerdem betrifft die Erfindung ein entsprechendes
Spannverfahren.
[0002] Bei der mechanischen Bearbeitung von Werkstücken werden häufig eine 5-Seiten-Bearbeitung
und gelegentlich auch eine 6-Seiten-Bearbeitung gefordert. Die Aufspannung muss in
der Lage sein, die auftretenden Bearbeitungskräfte aufzunehmen und abzuleiten. Insbesondere
die Übertragung der Bearbeitungskräfte von dem Werkstück auf die Aufspannung muss
dabei so gestaltet sein, dass das Werkstück vor, und während der Bearbeitung sicher
in der gewünschten Spannposition bleibt.
[0003] Zur 5-Seiten-Bearbeitung schlägt die
EP 1 071 542 B1 vor, an dem Werkstück in der Nähe seiner Basisfläche eine Formschlussstruktur auszubilden,
in die entsprechende Kupplungsstrukturen von Spannbacken eines Spannstocks greifen.
Es ergibt sich eine gemischte form- und reibschlüssige Aufspannung, die am Werkstück
sehr wenig Platz beansprucht, sodass eine fast vollständige 5-Seiten-Bearbeitung möglich
ist.
[0004] Ein derart bearbeitetes Werkstück weist jedoch eine unbearbeitete Basisfläche und
die genannten Spannstrukturen auf. Soll die Basisfläche und die von den Spannstrukturen
eingenommene Fläche bearbeitet werden, muss eine andere Aufspannung gesucht werden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Konzept anzugeben, das die 6-Seiten-Bearbeitung
von Werkstücken ermöglicht.
[0006] Das erfindungsgemäße Konzept beruht auf dem Gedanken, Werkstücke an bereits bearbeiteten
Flächen aufzunehmen und dazu Backen so auszubilden, dass sie sich flächenhaft an bearbeitete
Konturen eines Werkstücks anlegen. Zur Verwirklichung dieses Konzepts dient eine erfindungsgemäße
Spanneinrichtung, die insbesondere zum Spannen von Werkstücken zur mechanischen Bearbeitung
derselben vorgesehen und eingerichtet ist, jedoch auch anderweitig Anwendung finden
kann.
[0007] Die erfindungsgemäße Spanneinrichtung weist zwei Spannbacken auf, von denen mindestens
einer auf den anderen hin und von ihm weg beweglich gelagert ist, wobei jeder Spannbacken
jeweils eine Formschlussstruktur und eine Anlagefläche aufweist. Die Formschlussstrukturen
der beiden Spannbacken sind einander gegenüberliegend angeordnet und einander zugewandt.
Ebenso sind die Anlageflächen der beiden Spannbacken einander gegenüberliegend angeordnet
und einander zugewandt.
[0008] Zu der Spanneinrichtung gehören außerdem zwei Aufsatzbacken, die mit den Spannbacken
lösbar verbindbar sind. Sie weisen dazu eine zu den Formschlussstrukturen der Spannbacken
passende Komplementärstruktur sowie eine Gegenanlagefläche auf. Die Gegenanlagefläche
ist zur Anlage an der Anlagefläche des Spannbackens vorgesehen. Weiter gehört zu der
Spanneinrichtung eine Fixiereinrichtung, mit der jeweils ein Aufsatzbacken an einem
Spannbacken fixierbar ist.
[0009] Die Aufsatzbacken bestehen vorzugsweise aus einem leicht bearbeitbaren Material wie
beispielsweise Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, einem Kunststoff, einem Faserverbundwerkstoff
oder einem anderen Material, das geeignet ist, die nötigen Spannkräfte von den Spannbacken
auf das Werkstück und die Bearbeitungskräfte von dem Werkstück auf die Spannbacken
zu übertragen, ohne dadurch eine störende Verformung zu erleiden.
[0010] Die Spanneinrichtung umfasst eine Verstelleinrichtung, die mindestens einen der beiden
Spannbacken in einer Verstellrichtung, vorzugsweise linear, auf den anderen Spannbacken
hin und von diesem weg bewegen kann. Vorzugsweise sind beide Spannbacken linear beweglich
und dabei aufeinander zu und voneinander weg verstellbar. Die Spannbacken sind dabei
vorzugsweise so ausgebildet, dass sie ohne Aufsatzbacken zum Spannen eines Werkstücks
einsetzbar sind. Insbesondere können die Formschlussstrukturen durch mehrere in einem
Raster angeordnete Zähne gebildet sein. Das Raster kann ein lineares oder ein flächiges
Raster sein. Beispielsweise können die Zähne in einer Reihe in gleichmäßiger Beabstandung
voneinander angeordnet sein. Damit kann eine Spannung von Werkstücken nach dem Vorbild
der
EP 1 071 542 B1 erfolgen. Damit kann an einem Werkstück zunächst eine 5-Seiten-Bearbeitung durchgeführt
werden. Zur Bearbeitung der sechsten Seite sowie der Restflächen der zum Spannen genutzten
Partien des Werkstücks können die Aufsatzbacken genutzt werden. Diese werden an den
Spannbacken fixiert und sie nehmen das Werkstück dann an bereits bearbeiteten Flächen
des Werkstücks auf.
[0011] Das erfindungsgemäße Konzept kann dabei leicht verwirklicht werden, indem die Aufsatzbacken
zunächst ohne Werkstückaufnahmestruktur als massive Körper bereitgestellt werden,
die, wenn sie an den Spannbacken fixiert und aufeinander zu gefahren werden, miteinander
in Flächenanlage kommen. In diesem Zustand kann in die beiden gegeneinander gespanten
Aufsatzbacken eine Werkstückkontur eingearbeitet, beispielsweise eingefräst werden.
Dies kann auf Basis des Datensatzes erfolgen, der zur Werkstückbearbeitung gedient
hat. Während dieser Datensatz für das Werkstück die zu erzeugende Außenkontur festlegt,
wird er nun zur Bearbeitung der Aufsatzbacken zur Erzeugung der passenden Innenkontur
genutzt.
[0012] Durch das Zusammenwirken der Formschlussstrukturen der Spannbacken mit den Komplementärstrukturen
der Aufsatzbacken wird, nachdem die Aufsatzbacken ihre zum Werkstück passende Innenkontur
erhalten haben, auch bei wiederholtem Aufsetzen der Aufsetzbacken auf die Spannbacken
immer eine positionsrichtige Anordnung und somit ein positionsgenaues Spannen bearbeiteter
Werkstücke ermöglicht.
[0013] Bei vorteilhaften Ausführungsformen sind die Formschlussstrukturen der beiden Spannbacken
in einer gemeinsamen Ebene angeordnet. Vorzugsweise fluchtet jeweils ein Zahn der
Formschlussstruktur eines der beiden Spannbacken in Verstellrichtung mit einem Zahn
der Formschlussstruktur des anderen der beiden Spannbacken. Es kann aber auch vorgesehen
sein, dass die Zähne der beiden Spannbacken gewissermaßen "auf Lücke" stehen, sodass
ein Verwechseln der beiden Aufsatzbacken miteinander sofort auffällt. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, dass ein Aufsatzbacken seinem Spannbacken fest zugeordnet ist,
um Fehler auszuschließen, die sonst durch Verwechseln der beiden Aufsatzbacken auftreten
könnten.
[0014] Die Formschlussstrukturen können auf den Anlageflächen angeordnet sein. Bevorzugt
ist es jedoch, die Formschlussstrukturen außerhalb der Anlageflächen der Spannbacken
anzuordnen. Die Anlageflächen können Planflächen sein.
[0015] Als Fixiereinrichtung wird vorzugsweise eine magnetische Halteeinrichtung vorgesehen.
Dazu ist es vorteilhaft, wenn die Spannbacken wenigstens teilweise aus einem ferromagnetischen
Werkstoff bestehen. Die Aufsatzbacken können mit Permanentmagneten versehen und im
Übrigen aus nichtmagnetischem oder diamagnetischem Material bestehen. Dabei wird bevorzugt,
dass jeder Aufsatzbacken mindestens einen, vorzugsweise zwei Permanentmagnete enthält,
die an der Gegenanlagefläche angeordnet sind. Dazu kann jeder Aufsatzbacken mindestens
eine Tasche aufweisen, in der ein Permanentmagnet gehalten ist. Die Befestigung des
Permanentmagneten in der Tasche erfolgt vorzugsweise durch Klemmwirkung, sodass der
Permanentmagnet aus der Tasche entfernt werden kann, wenn der Aufsatzbacken recycelt
wird.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren nutzt für eine Spanneinrichtung einen Spannstock mit
zwei Spannbacken, die vorzugsweise Formschlussstrukturen beispielsweise nach dem Vorbild
der
EP 1 071 542 B1 aufweisen. Den Spannbacken sind Aufsatzbacken zugeordnet, die zunächst als Rohlinge
bereitgestellt werden. Die Rohlinge weisen eine Komplementärstruktur für die Formschlussstruktur
der Spannbacken auf. Im Übrigen sind sie so ausgebildet, dass sie mit Gegenanlageflächen
an den Anlageflächen der Spannbacken anlegen sobald die Komplementärstrukturen mit
den Formschlussstrukturen in Eingriff stehen.
[0017] Zur Ausbildung der Werkstückkontur in den Aufsatzbacken werden diese zunächst mit
ihren Stirnflächen gegeneinander gespannt. Nachfolgend wird mit einem geeignetem Werkzeug,
beispielsweise einem Fräswerkzeug auf Basis des das Werkstück beschreibenden Datensatzes
die Werkstückkontur in die Aufsatzbacken eingearbeitet. Es kann dabei eine kontrollierte
Maßzugabe vorgesehen werden, sodass die in die Aufsatzbacken eingearbeitete Kontur
um ein gewünschtes Maß kleiner ist als die Kontur des zu spannenden Werkstücks. Die
Maßzugabe kann für die gesamte Kontur einheitlich oder auch lokal unterschiedlich
festgelegt sein, um ein sicheres Spannen des Werkstücks in der eingearbeiteten Kontur
ohne Beschädigung des Werkstücks zu ermöglichen.
[0018] Nach Einarbeitung der Werkstückkontur in die Aufsatzbacken kann von diesen ein bearbeitetes
Werkstück aufgenommen werden. Die Aufsatzbacken können nun von den Spannbacken entfernt
und zum späteren Gebrauch bereitgehalten werden. Es ist auch möglich, sie sofort zum
Spannen von bereits vorbearbeiteten Werkstücken einzusetzen.
[0019] Die Arbeitsfolge ist typischerweise wie folgt:
Zunächst wird ein Werkstück zur 5-Seiten-Bearbeitung vorbereitet, indem an dem Werkstück
Komplementärstrukturen angebracht werden, die zu den Formschlussstrukturen der Spannbacken
passen. Dies kann beispielsweise in einer Prägestation erfolgen. Sodann wird das Werkstück
zwischen den Spannbacken aufgenommen, wobei die Komplementärstrukturen des Werkstücks
mit dem Formschlussstrukturen der Spannbacken in Eingriff stehen und die Spannbacken
gegen das Werkstück gespannt sind. In diesem Zustand wird das Werkstück bearbeitet,
wobei die Aufspannung während der gesamten Bearbeitung beibehalten wird. Ist diese
Bearbeitung beendet, wird das Werkstück ausgespannt und es werden die Aufsatzbacken
auf die Spannbacken aufgesetzt. Das Werkstück kann nun in die vorbereitete Kontur
der Aufsatzbacken eingespannt werden. Die Komplementärstruktur und seine Basisfläche
liegen nun zur Bearbeitung frei.
[0020] Sind die Aufsatzbacken verbraucht oder bei Wechsel der Werkstückgestalt obsolete
geworden, können sie entsorgt und recycelt werden. Bestehen die Aufsatzbacken aus
Aluminium ist dies besonders einfach. Die in den Aufsatzbacken enthaltenen Magnete
können mit einem einfachen Handwerkzeug, beispielsweise einem Schraubendreher aus
ihrem Klemmsitz gelöst und gesondert erfasst oder wiederverwendet werden. Die so zum
Recycling vorbereiteten Aufsatzbacken können eingeschmolzen werden.
[0021] Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung gehen aus
der Zeichnung, aus der Beschreibung der zur Zeichnungen gehörigen Figuren oder Unteransprüchen
hervor.
[0022] Es zeigen:
Figur 1 eine Spanneinrichtung mit Aufsatzbacken und darin gespanntem Werkstück,
Figur 2 einen Spannstock mit Aufsatzbacken, in Explosionsdarstellung,
Figur 3 den Spannstock nach Figur 1 und 2 mit entfernt stehenden Spannbacken und darin
aufgenommene Aufsatzbackenrohlingen,
Figur 4 einen Spannstock mit darin aufgenommenen Aufsatzbackenrohlingen, in Spannstellung,
Figur 5 den Spannstock nach Figur 4 mit Aufsatzbacken, die eine Werkstückkontur enthalten,
Figur 6 einen Aufsatzbacken oder Aufsatzbackenrohling gemäß Figur 1 bis 5, in gesonderter
Perspektivdarstellung,
Figur 7 den Spannstock nach Figur 1 bis 5 mit gewendeten Spannbacken und angepassten
Aufsatzbackenrohlingen, in Explosionsdarstellung,
Figur 8 den Spannstock ach Figur 7 mit darin positionierten Aufsatzbackenrohlingen,
Figur 9 den Aufsatzbackenrohling nach Figur 6 und 7, in gesonderter perspektivischer
Darstellung.
[0023] In Figur 1 ist eine Spanneinrichtung 10 mit einem darin aufgenommenen Werkstück 11
schematisch veranschaulicht. Die Spanneinrichtung dient dazu, das Werkstück in einer
zur 6-seitigen Bearbeitung geeigneten Weise zu halten. Dabei wird davon ausgegangen,
dass das Werkstück 11 zunächst in einer Weise gehalten wird, die eine 5-Seiten-Bearbeitung
ermöglicht, während es in der in Figur 1 gespannten Weise zur Bearbeitung seiner sechsten
Seite bereit ist.
[0024] Die Spanneinrichtung 10 weist einen Spannstock 12 auf, zu dem ein Grundkörper 13
gehört. Dieser ist zur Verbindung mit einer Werkzeugmaschine eingerichtet ist und
weist dazu mehrere, beispielsweise vier an seiner Unterseite vorgesehen Spannbolzen
14 bis 17 auf. Die Spannbolzen 14 bis 17 sind beispielsweise im Wesentlichen zylindrische,
mit einer Ringnut versehene Körper, die in entsprechende Aufnahmeöffnungen einer Spannplatte
passen. Entsprechende beispielsweise seitlich auf jedem Spannbolzen 14 bis 17 einwirkende,
in die jeweiligen Ringnuten greifende Spannschieber drängen die Spannbolzen 14 bis
17 gegen die Wandung der Aufnahmeöffnung und führen damit zu einer sicheren und genauen
Positionierung des Spannstocks 12 in Bezug auf die nicht dargestellte Spannplatte.
[0025] An dem Grundkörper 13 sind zwei Spannbacken 18, 19 linear aufeinander zu und voneinander
weg verstellbar gelagert. Der Grundkörper 13 weist dazu entsprechende Führungsstrukturen,
beispielsweise Gleitflächen 20, 21 und Führungsnuten 22, 23 auf. Die beiden Spannbacken
18, 19 stehen mit einer drehbar gelagerten Gewindespindel 24 in Eingriff. Die Gewindespindel
24 ist mittig axial unverschiebbar, jedoch drehbar, an dem Grundkörper 13 gelagert.
Zu beiden Seiten dieser Lagerung weist die Gewindespindel Gewinde auf und zwar an
einer Seite ein Rechtsgewinde und an der gegenüberliegenden Seite ein Linksgewinde.
Entsprechende Gewinde sind in den Spannbacken 18, 19 ausgebildet. Durch Drehung der
Gewindespindel 24 werden die Spannbacken 18, 19 aufeinander zu oder voneinander weg
verstellt.
[0026] Den Spannbacken 18, 19 sind Aufsatzbacken 25, 26 zugeordnet, die an den Spannbacken
18, 19 lösbar fixiert sind. Die Aufsatzbacken 25, 26 weisen zusammen eine aus Figur
5 erkennbare Innenkontur 27 auf, die der Außenkontur des Werkzeugstücks 11 entspricht.
Die Innenkontur 27 wird durch die Wandung einer Öffnung festgelegt, die von den beiden
Aufsatzbacken 25, 26 gemeinsam begrenzt wird, wenn die beiden Aufsatzbacken 25, 26
gegebenenfalls bis auf einen verschwindenden Spalt von wenigen 100stel oder 10tel
Millimetern zusammengefahren sind.
[0027] Die beiden Aufsatzbacken 25, 26 sind an den Spannbacken 18, 19 lösbar fixiert. Zur
Erläuterung wird auf Figur 2 verweisen, in der zunächst Aufsatzbackenrohlinge 25a,
26a veranschaulicht sind, denen die Innenkontur 27 noch fehlt.
[0028] Die Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a sind in ihrer backenseitigen Kontur an die Form
der Spannbacken 18, 19 angepasst. Die vorzugsweise aus Stahl oder einem anderen ferromagnetischen,
insbesondere weichmagnetischen Material bestehenden Spannbacken 18, 19 weisen an den
aufeinander zu weisenden Seiten oben eine Reihe von Zähnen 28, 29 auf. Diese sind
in Figur 2 rechts oberhalb des zweiten Spannbackens 19 beispielhaft vergrößert veranschaulicht.
Die Zähne 28, 29 des Spannbackens 19 bilden eine Formschlussstruktur 30. Eine eben
solche Formschlussstruktur 31 ist auf gleicher Höhe an dem gegenüber liegenden ersten
Spannbacken 18 ausgebildet. Vorzugsweise liegen die Zähne 28, 29 sowie die Zähne der
Formschlussstruktur 31 in einer gemeinsamen Ebene. Die einander jeweils paarweise
gegenüberliegenden Zähne der beiden Spannbacken 18, 19 können miteinander in Verstellrichtung
V fluchtend angeordnet sein. Die Verstellrichtung V wird von der durch den Grundkörper
13 gebildeten Linearführung vorgegeben.
[0029] Es ist auch möglich, die Zähne der Formschlussstruktur 31 gegen die Zähne der Formschlussstruktur
30 so zu versetzen, dass jeder Zahn jeweils mit einer Lücke der gegenüberliegenden
Zahnreihe fluchtet. Diese Maßnahme kann getroffen werden um ein Verwechseln der ansonsten
baugleichen Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a zu vermeiden.
[0030] Außer den beiden Formschlussstrukturen 30, 31 weisen die Spannbacken 18, 19 Anlageflächen
32, 33 auf, die vorzugsweise als Planflächen ausgebildet und unterhalb der Formschlussstrukturen
30, 31 angeordnet sein können. Die Anlagefläche 32, 33 sind vorzugsweise parallel
zueinander orientiert und weisen aufeinander zu. Oberhalb derselben können Auflageschultern
34, 35 ausgebildet sein.
[0031] Zum Spannen eines Werkstücks wird dieses zunächst, wie aus dem Stand der Technik
bekannt, mit einer Reihe von Vertiefungen versehen, die zu den Zähnen 28, 29, d.h.,
zu den Formschlussstrukturen 30, 31 passen. Ein solches Werkstück wird dann auf die
Auflageschultern 34, 35 aufgesetzt und zwischen diesen gespannt. Es ist somit zur
5-Seiten-Bearbeitung bereit.
[0032] Die Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a weisen zu den Formschlussstrukturen 30, 31 passende
Komplementärstrukturen 36, 37 auf. In Figur 6 ist exemplarisch die Komplementärstruktur
37 des Aufsatzbackenrohlings 25a veranschaulicht. Die Komplementärstruktur 37 umfasst
eine Reihe von Vertiefungen 38, die zu den entsprechenden Zähnen der Formschlussstruktur
31 passen. Entsprechende Vertiefungen weist die Komplementärstruktur 36 auf (Figur
2), die zu den Zähnen 28, 29 der Formschlussstruktur 30 passen.
[0033] Außerdem weist der Aufsatzbackenrohling 25a eine Gegenanlagefläche 39 auf, die mit
der Anlagefläche 33 in Berührung steht sobald die Komplementärstruktur 37 mit der
Formschlussstruktur 31 in Eingriff steht. Eine entsprechende Gegenanlagefläche 40
ist an dem Aufsatzbackenrohling 26a vorgesehen (Figur 2).
[0034] Um die Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a und die aus ihnen erzeugten Aufsatzbacken 25,
26 an den Spannbacken 18, 19 zu fixieren, sind Fixiereinrichtungen vorgesehen, von
denen die Fixiereinrichtung 41 des Aufsatzbackenrohlings 25a in Figur 6 exemplarisch
veranschaulicht ist. Der Aufsatzbackenrohling 26a weist eine entsprechende Fixiereinrichtung
auf, für die die nachfolgende Beschreibung entsprechend gilt.
[0035] Zu der Fixiereinrichtung 41 gehören mindestens ein Permanentmagnet oder, wie in Figur
6 dargestellt, zwei Permanentmagnete 42, 43, die in entsprechenden Taschen 44, 45
angeordnet sind. Die Taschen 44, 45 sind in der Gegenanlagefläche 39 des Aufsatzbackenrohlings
25a vorgesehen. Die Tasche 44 weist einen ersten Abschnitt 44a auf, der so groß ist,
dass sich ein zum Beispiel scheibenartiger zylindrischer Permanentmagnet 42 in die
Tasche einsetzen lässt. Weiter weist die Tasche 44 vorzugsweise einen zweiten Abschnitt
44b auf, dessen Kontur so eng ist, dass der Permanentmagnet 42, wenn er in diesen
Bereich geschoben wird, in der Tasche 44 klemmt. Während der Permanentmagnet 42 einen
Kreisquerschnitt aufweist, weist die Tasche vorzugsweise eine längliche beispielsweise
ovale Kontur auf. Die einander gegenüberliegenden Seitenwände 44c, 44d stehen vorzugsweise
in einem spitzen Winkel zueinander und zwar sowohl gemessen in Verschieberichtung
des Permanentmagneten 42 als auch gemessen in die Tiefe der Tasche 44 hinein. Dadurch
weist die Tasche 44 eine gewisse Hinterschneidung auf. Der Permanentmagnet 42 ist,
wie aus der Detaildarstellung Figur 6 rechts hervorgeht, durch seitliche Verschiebung
in der Tasche 44 festklemmbar. So wird er auch durch große Axialkräfte nicht aus der
Tasche herausgezogen.
[0036] Die Tasche 45 ist entsprechend ausgebildet, die vorstehende Beschreibung der Tasche
44 gilt entsprechend. Außerdem gilt Entsprechendes für die Fixiereinrichtung des zweiten
Aufsatzbackenrohlings 26a.
[0037] Die erfindungsgemäße Spanneinrichtung 10 wird wie folgt genutzt:
Die Spanneinrichtung 10 ist zum Spannen eines Werkzeugstücks eingerichtet, das Komplementärstrukturen
zum Zusammenwirken mit den Formschlussstrukturen 30, 31 aufweist. Die Spannung solcher
Werkstücke erfolgt nach dem Vorbild und der Lehre der
EP 1 071 542 B1 oder auf entsprechende Weise. Dazu wird das Werkstück zunächst zum Beispiel in einer
Prägestation oder mit anderen geeigneten Mitteln mit geeigneten Komplementärstrukturen
versehen und zwischen den beiden Spannbacken 18, 19 gemischt form- und reibschlüssig
gespannt. Ein solches Werkstück kann fast vollständig 5-seitig bearbeitet werden.
Lediglich die Basisfläche und die relativ kleinen von den Spannbacken 18, 19 abgedeckten
Bereiche sind unzugänglich.
[0038] Ist das Werkstück insoweit fertig bearbeitet, wird es umgespannt und an seinen bereits
bearbeiteten Konturen gefasst. Dazu dient die Spanneinrichtung 10 mit dem zu ihr gehörigen
Aufsatzbacken 25, 26. Zur Anpassung derselben an das Werkstück 11 werden sie zunächst
als Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a bereitgestellt. Sie bestehen zum Beispiel aus Aluminium
und können, wie es Figur 2 andeutet, an die Spannbacken 18, 19 angesetzt und an diesen
fixiert werden. Dabei greifen die Formschlussstrukturen 30, 31 der Spannbacken 18,
19 in die Komplementärstrukturen 36, 37 der Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a. Die Fixiereinrichtung
41 des ersten Aufsatzbackenrohlings 25a fixiert den Aufsatzbackenrohling 25a an dem
Spannbacken 18. Entsprechend fixiert eine ebenso ausgebildete Fixiereinrichtung den
Aufsatzbackenrohling 26a an dem Spannbacken 19. Dieser Zustand ist in Figur 3 veranschaulicht.
Ist dieser erreicht, werden die beiden Spannbacken 18, 19 durch Drehung der Gewindespindel
24 so aufeinander zu bewegt, dass die beiden Aufsatzbackenrohlinge 25a, 26a, wie in
Figur 4 dargestellt, mit ihren Stirnflächen aneinander stoßen und vorzugsweise mit
Vorspannung aneinander anliegen. In diesem Zustand wird nun die in Figur 5 veranschaulichte
Innenkontur 27 in die beiden zum Beispiel aus Aluminium bestehenden Aufsatzbackenrohlinge
25a, 26a eingearbeitet, sodass schlussendlich die beiden Aufsatzbacken 25, 26 mit
der gewünschten Werkstücckontur bereitstehen. Nun kann in dieser Innenkontur 27 das
Werkstück 11 festgeklemmt werden, indem zunächst die Spannbacken 18, 19 etwas auseinander
gefahren, das Werkstück 11 in die Innenkontur 27 eingesetzt und danach mittels Anziehens
der Gewindespindel 24 das Werkstück 11 festgeklemmt wird.
[0039] Für den gegebenen Werkstücktyp können die Aufsatzbacken 25, 26 bereitgehalten und
immer wenn sie benötigt werden, erneut eingesetzt werden, ohne die Aufsatzbacken 25,
26 erneut herstellen zu müssen. Sind sie verbraucht oder wird auf einen anderen Werkstücktyp
gewechselt werden entsprechende Aufsatzbacken 25, 26 aus den Rohlingen 25a, 26a unter
Nutzung des entsprechenden Werkstückdatensatzes neu hergestellt.
[0040] Bei einer bevorzugten Ausführungsform, die in den Figuren 7 bis 9 veranschaulicht
ist, sind die Spannbacken 18, 19 der Spanneinrichtung 10 wendbar. Sie können von der
Gewindespindel 24 heruntergeschraubt um 180° gedreht und wieder auf den Grundkörper
13 aufgesetzt sowie wieder mit der Gewindespindel 24 in Eingriff gebracht werden.
Die Spannbacken 18, 19 weisen an ihrem vormaligen Rückseiten, die nun einander zugewandt
sind, Formschlussstrukturen 30', 31' auf, für die die vorige Beschreibung der Formschlussstrukturen
30, 31 entsprechend gilt. Außerdem weisen die Spannbacken 18, 19 an ihren nunmehr
aufeinander zu weisenden Seiten zueinander parallel vorzugsweise ebene Anlageflächen
32', 33' auf, für die die Beschreibung der Anlageflächen 32, 33 entsprechend gilt.
Wiederum sind den Spannbacken 18, 19 Aufsatzbackenrohlinge 25a', 26a' zugeordnet,
deren Beschaffenheit ebenfalls im Einklang mit der zu den Aufsatzbackenrohlingen 25a,
26a gegebenen Beschreibung steht. Die Fixiereinrichtungen 41 sind in den entsprechenden
Gegenanlageflächen 40', 39' ausgebildet. Entsprechende Taschen zur Aufnahme von Magneten
können vorgesehen sein, wobei diese Taschen 44', 45' der vorigen Beschreibung der
Taschen 44, 45 entsprechend ausgebildet sind. Sie können, wie in Figur 2 und 6 veranschaulicht,
liegend oder gemäß Figur 9 stehend angeordnet sein. Jedenfalls aber weisen sie einen
Einführabschnitt 44a und einen Klemmabschnitt 44b auf. Diese Abschnitte sind so bemessen,
dass ein in die Tasche 44' eingesetzter Permanentmagnet zwischen den Seitenwänden
44c, 44d klemmend gehalten ist.
[0041] Die Aufsatzbackenrohlinge 25a', 26a' werden bei Benutzung dieser Spannbackenkonfiguration
gemäß Figur 7 und Figur 8 an die Spannbacken 18, 19 angesetzt und wie vorstehend im
Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 6 beschrieben bearbeitet, um Aufsatzspannbacken
zu erzeugen. Diese werden entsprechend der vorstehenden Beschreibung des vorigen Ausführungsbeispiels
genutzt.
[0042] Steht ein Recycling des Spannbackens 25a, 26a an, können die Permanentmagnete 42,
43 aus den entsprechenden Aufsatzspannbacken 25, 26 leicht entfernt werden. Sie werden
aus ihrer Klemmposition zwischen den Seitenwänden 44c, 44d herausgedrängt, beispielsweise
indem das Blatt eines Schraubendrehers in den Abschnitt 44b der Tasche 44 eingeführt
und leicht gedreht wird. Gelangt der Permanentmagnet dann aus seinem Klemmensitz heraus
in den Bereich 44a der Tasche 44, fällt er aus dieser heraus und kann gesondert erfasst
werden. Der verbleibende Aufsatzbacken kann nun einem Recycling zugeführt werden,
beispielsweise indem er eingeschmolzen wird.
[0043] Der Spannstock 12 mit den Aufsatzbacken 25, 26 (25', 26') kann auch für Werkstücke
11 eingesetzt werden, die selbst keine Komplementärstruktur aufweisen oder aufgewiesen
haben. Die Erfindung ist davon unabhängig, auf welche Weise das Werkstück 11 vor dem
Einspannen zwischen den Aufsatzbacken 25, 26 gespannt und bearbeitet worden ist.
[0044] Erfindungsgemäß werden einem Spannstock Aufsatzbacken 25, 26 zugeordnet, die an den
Spannbacken 18, 19 lagerichtig fixierbar sind. Dazu werden Formschlussstrukturen 30,
31 genutzt, die an den Spannbacken ausgebildet sind und sonst zum Spannen von Werkstücken
dienen. Die Aufsatzbacken haben entsprechende Komplementärstrukturen 36, 37 sowie
eine Fixiereinrichtung, die beispielsweise aus Permanentmagneten besteht, die in die
Aufsatzbacken 25, 26 eingelassen und dort vorzugsweise klemmend jedoch lösbar gehalten
sind. Die Aufsatzbacken 25, 26 bestehen vorzugsweise aus einem leicht bearbeitbaren
Material, wie beispielsweise Aluminium, und können so anhand des Datensatzes des sonst
zur Bearbeitung des Werkstücks dient mit einer Innenkontur 27 versehen sein, die an
das Werkstück 11 angepasst ist.
Bezugszeichen:
[0045]
- 10
- Spanneinrichtung
- 11
- Werkstück
- 12
- Spannstock
- 13
- Grundkörper
- 14 - 17
- Spannbolzen
- 18
- erster Spannbacken
- 19
- zweiter Spannbacken
- 20
- erste Gleitfläche
- 21
- zweite Gleitfläche
- 22
- erste Führungsnut
- 23
- zweite Führungsnut
- 24
- Gewindespindel
- 25
- erster Aufsatzbacken
- 25a
- erster Aufsatzbackenrohling
- 26
- zweiter Aufsatzbacken
- 26a
- zweiter Aufsatzbackrohling
- 27
- Innenkontur
- 28, 29
- Zähne
- 30
- Formschlussstruktur des Spannbackens 19
- 31
- Formschlussstruktur des Spannbackens 18
- V
- Verstellrichtung
- 32, 33
- Anlageflächen
- 34, 35
- Auflageschultern
- 36, 37
- Komplementärstruktur
- 38
- Vertiefungen
- 39, 40
- Gegenanlageflächen
- 41
- Fixiereinrichtung
- 42, 43
- Permanentmagnete
- 44, 45
- Taschen
- 44a, 44b
- Abschnitte der Tasche 44
- 44c, 44d
- Seitenwände der Tasche 44
1. Spanneinrichtung (10), insbesondere zum Spannen von Werkstücken (11) zur mechanischen
Bearbeitung derselben,
mit zwei Spannbacken (18, 19), von denen mindestens einer auf den anderen hin und
von ihm weg beweglich gelagert ist, wobei beide Spannbacken (18, 19) jeweils eine
Formschlussstruktur (30, 31) und eine Anlagefläche (32, 33) aufweisen, wobei die beiden
Formschlussstrukturen (30, 31) und die beiden Anlageflächen (32, 31) einander jeweils
zugewandt angeordnet sind,
mit zwei Aufsatzbacken (25, 26), die jeweils eine zu den Formschlussstrukturen (30,
31) passende Komplementärstruktur (36, 37) und eine Gegenanlagefläche (39, 40) aufweisen,
mit zwei Fixiereinrichtungen (41), von denen jede dazu eingerichtet, die den Aufsatzbacken
(25, 26) an dem Spannbacken (18, 19) zu halten, wobei die Komplementärstruktur (36,
37) mit der Formschlussstruktur (30, 31) in Eingriff und die Gegenanlagefläche (39,
40) mit der Anlagefläche (32, 33) in Anlage ist.
2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Spannbacken (18, 19) in einer Verstellrichtung (V) linear
beweglich gelagert ist.
3. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussstrukturen (30, 31) durch mehrere in einem Raster angeordneten Zähne
(28, 29) gebildet ist.
4. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussstrukturen (30, 31) der beiden Spannbacken (18, 19) in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet sind.
5. Spanneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Zahn (28, 29) der Formschlussstruktur (31) eines der beiden Spannbacken
(18, 19) in Verstellrichtung (V) mit einem Zahn der Formschlussstruktur (30) eines
anderen der beiden Spannbacken (18, 19) fluchtend angeordnet ist.
6. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussstrukturen (30, 31) außerhalb der Anlageflächen (32, 33) angeordnet
sind.
7. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (32, 33) Planflächen sind.
8. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (41) magnetische Halteeinrichtung ist.
9. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbacken (18, 19) wenigstens teilweise aus einem ferromagnetischen Werkstoff
bestehen.
10. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzbacken (25, 26) Permanentmagnete (42, 43) enthalten.
11. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsatzbacken (25, 26) aus einem nichtmagnetischen oder einem diamagnetischen
Material bestehen.
12. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufsatzbacken (25, 26) mindestens einen Permanentmagnet (42, 43) aufweist,
der an der Gegenanlagefläche (39, 40) angeordnet ist.
13. Spanneinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufsatzbacken (18, 19) mindestens eine Tasche (44, 45) aufweist, in der ein
Permanentmagnet (42, 43) angeordnet ist.
14. Spanneinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jede Tasche (44, 45), in der der Permanentmagnet (42, 43) angeordnet ist, eine Öffnung
mit einem ersten Abschnitt (44a) aufweist, durch den der Permanentmagnet (42, 43)
mit Spiel hindurch passt, sowie einen zweiten Abschnitt (44b), durch den der Permanentmagnet
(42, 43) nicht hindurch passt, so dass der Permanentmagnet (42, 43) in dem Aufsatzbacken
(25, 26) klemmend gehalten ist.
15. Verfahren zum Spannen von Werkstücken (11), bei dem ein Spannstock (12) bereitgestellt
wird, der Spannbacken (18, 19) aufweist,
wobei zusätzlich Aufsatzbackenrohlinge (25a, 26a) bereitgestellt werden, um diese
an den Spannbacken (18, 19) zu fixieren,
wobei weiter die Spannbackenrohlinge (25a, 26a) gegeneinander gespannt werden, um
eine Werkstückkontur (27) in die Spannbackenrohlinge (25a, 26a) einzuarbeiten und
Wobei danach das Werkstück (11) in der Innenkontur (27) gespannte wird.