[0001] Die Erfindung betrifft einen Siloboden bzw. dessen Herstellung.
[0002] Im Stand der Technik werden Silos für unterschiedlichste Materialien und zu unterschiedlichsten
Zwecke verwendet. Dabei wird meist Schüttgut, in dem Silo, genauer, in dem von dem
Silo begrenzten, insbesondere umschlossenen, Volumen, temporär aufbewahrt, gespeichert
bzw. gesammelt aus dem Silo, insbesondere beispielsweise über eine Austragungsrinne,
die meist an den Siloboden angrenzt oder Bestandteil von dem Siloboden ist, an ein
weiteres Aufbewahrungssystem, bspw. einem LKW, insbesondere in gezielten bzw. definierten
oder abgemessenen Mengen abgegeben. Bei dem Schüttgut kann es sich beispielsweise
um fein- bis grobkörniges Material, insbesondere Sand, Kies, Zement, Kalksteinmehr,
Kunststoffgranulat oder ähnliche Materialien, oder um Material aus dem Nahrungsmittelbereich,
wie bspw. Getreide oder Futtermittel handeln.
[0003] Ebenso gibt es unterschiedlich große Silos, die unterschiedliche Volumen begrenzen,
insbesondere umfassen. Insbesondere sind sogenannte Flächensilos bekannt, die insbesondere
eine Fläche von, teilweise deutlich, mehr als 200 m
2 mit ihren Silobodenfläche einnehmen.
[0004] Ein Silo wird dabei meist auf einen Untergrund aufgebracht, wobei hierzu ein Siloboden
auf den Untergrund aufgebracht wird und dieser Siloboden das vom Silo begrenzte Volumen,
zumindest teilweise Richtung Untergrund begrenzt. Weiterhin weist ein Silo in der
Regel eine Silowand auf, die sich an den umlaufenden Rand des Silobodens anschließt,
und sich meist weg vom Untergrund, in die Höhe erstreckt.
[0005] Um möglichst einen großen Austrag aus dem Silo zu erreichen, wird das Schüttgut meist
mit Druckluft versehen, sodass es zumindest teilweise fluidisiert.
[0006] Es ist erstrebenswert einfache Verfahren zum Bau eines Silos bereitzustellen, die
den Aufbau erleichtern und beschleunigen. Dabei hat sich insbesondere die Herstellung
des Silobodens als kritisches Element herauskristallisiert, insbesondere bei den sogenannten
Flächensilos.
[0007] Aus dem Stand der Technik ist bekannt, die teilweise Fluidisierung des Schüttguts
durch Beaufschlagung des Schüttguts mittels Druckluft zu bewirken. Dabei wird beispielsweise
diese Druckluft aus Belüftungsrinnen oder -kanälen von unten aus in das Schüttgut
eingebracht. Hierfür ist es bekannt, Kanäle oder Rinnen auf einen Untergrund anzuordnen
und um diese herum den Siloboden zu gießen. Alternativ ist aus dem Stand der Technik
bekannt, aus dem fertigen, insbesondere festen, Siloboden, Freiräume herauszuschneiden
und in die Freiräume die Kanäle oder Rinne anzuordnen oder diese einfach auf dem Siloboden
als Aufbau anzuordnen. Grundsätzlich ist es aber vorteilhaft, die Aufbauten auf dem
Siloboden möglichst zu reduzieren und/oder ihre Höhe zu reduzieren. Dies ermöglicht
unter anderem eine einfachere und weitgehender automatische Restentleerung. Die für
die bisherigen bekannten Methoden notwendigen Arbeiten sind jedoch nicht nur zeitaufwendig,
sondern es kommt hierbei auch zu Problemen, da bspw. beim Gießen des Silobodens um
die Kanäle oder Rinnen herum, durch das Gießen oder durch den Siloboden die Anordnung
der Kanäle oder Rinnen nachträglich gestört, verändert oder verschoben werden kann.
[0008] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, zumindest einige der zuvor
adressierten Probleme im Stand der Technik zu lösen.
[0009] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Bilden eines Silobodens nach Anspruch 1,
einen Siloboden nach Anspruch 2 und ein Silo nach Anspruch 15 gelöst.
[0010] Die Erfinder haben insbesondere erkannt, dass ein Formen der Aussparung noch während
des Herstellens des Silobodens aber nach dessen Gießen sowohl den Zeitaufwand und
Materialaufwand reduziert als auch gleichzeitig Veränderungen und/oder Verschiebungen
der Aussparung durch das Herstellen des Silobodens verringert.
[0011] Die Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Bilden eines Silobodens eines Silo, insbesondere
eines Flächensilos, gelöst. Dabei weist der Siloboden eine Basis und eine Belüftungsaussparung
auf, die insbesondere als Rinne ausgeführt ist. Bei der Basis des Silobodens handelt
es sich insbesondere um die Grundfläche, insbesondere eine Oberfläche der Grundfläche,
des Silobodens. Insbesondere handelt es sich bei der Basis um eine Grundfläche und/oder
Oberfläche des Silobodens. Das Bilden einer Basis des Silobodens kann durch Aufbringen
eines fließfähigen und aushärtbaren Baustoffs, insbesondere Beton, bevorzugt Aufbeton,
auf einen Untergrund, beispielsweise einem Fundament oder Ortbeton, erzielt werden.
Insbesondere wird der Baustoff auf den Untergrund gegossen. Insbesondere befindet
sich zwischen Basis und/oder Siloboden und/oder Untergrund mindestens eine Zwischenschicht,
insbesondere Ortbeton. Insbesondere wird auf den Baustoff kein weiterer Baustoff gegossen.
Vorteilhafterweise bildet der Baustoff zumindest abschnittsweise den Boden des Silos,
auf dem das Schüttgut beim Füllen des Silos aufliegt. Der fließfähigen und aushärtbare
Baustoffs, insbesondere Beton, bevorzugt Aufbeton, weist, insbesondere vor und/oder
nach dem Aushärten, bevorzugt eine Dicke im Bereich von 5 bis 20 cm auf, insbesondere,
abgesehen von Aussparungen für Belüftung und andere Einbauten, über die gesamte Fläche
des Silobodens.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Flächensilo ein Flächensilo mit einer Grundfläche von
mehr als 150 m
2, insbesondere mehr als 300 m
2 und/oder mit einem Flächen zu Volumenverhältnis von über 0,05/m, da bei einer großen
Grundfläche die Vorteile der Erfindung besonders deutlich zum Tragen kommen.
[0013] Erfindungsgemäß wird mindestens eine Belüftungsaussparung in dem fließfähigen und
aushärtenden Baustoff der Basis geformt, insbesondere in den fließfähigen und aushärtenden
Baustoff geformt, insbesondere eingebracht, insbesondere eingeprägt und/oder hineingerollt
und/oder mittels mindestens einer Form und/oder Struktur gerollt und/oder eingeprägt
und/oder eingepresst wird. Vorteilhafterweise ist die mindestens eine Belüftungsaussparung,
als Vertiefung und/oder Aussparung, die ein Volumen im Siloboden und/oder in der Basis,
insbesondere ohne mit dem Baustoff gefüllt zu sein, freigibt und/oder aufweist und/oder
bereitstellt und/oder begrenzt und/oder einnimmt. Insbesondere handelt es sich bei
der geformten Belüftungsaussparung nicht um eine Ausnehmung von Material, insbesondere
dem aushärtenden und/oder ausgehärteten Baustoff, aus dem Siloboden, insbesondere
Basis. Insbesondere wird die Belüftungsaussparung nicht durch Herausnehmen von aushärtendem
und/oder ausgehärtetem Baustoff aus dem Siloboden geformt. Vielmehr wird sie insbesondere
durch Verdrängung und/oder Verdichtung des aushärtenden und/oder ausgehärteten Baustoffs
erzeugt.
[0014] Erfindungsgemäß wird, insbesondere nach dem Formen der mindestens einen Belüftungsaussparung,
die Basis des Silobodens durch Aushärten, insbesondere Erstatten und/oder Erhärten,
des aufgebrachten Baustoffes gebildet.
[0015] Gelöst wird die Aufgabe auch durch einen Siloboden für ein Silo, insbesondere für
ein Flächensilo, insbesondere für ein Flächensilo mit einer Grundfläche von mehr als
150 m
2, insbesondere mehr als 300 m
2 und/oder mit einem Flächen zu Volumenverhältnis von über 0,05/m.
[0016] Der erfindungsgemäße Siloboden weist eine Basis auf, die insbesondere die Basis,
insbesondere Grundfläche und/oder Oberfläche, des Silobodens darstellt. Die Basis
besteht aus einem ausgehärteten, insbesondere erstarrten und/oder erhärteten, Baustoff.
Die Basis weist mindestens eine, insbesondere eine Vielzahl, in der, insbesondere
aushärtenden, Basis geformte, insbesondere eingebrachte, insbesondere eingeprägte,
Belüftungsaussparung auf.
[0017] Gelöst wird die Aufgabe auch durch ein Silo, insbesondere ein Flächensilo, insbesondere
ein Flächensilo mit einer Grundfläche von mehr als 150 m
2, insbesondere mehr als 300 m
2 und/oder mit einem Flächen zu Volumenverhältnis von über 0,05/m, mit einem erfindungsgemäßen
Siloboden oder einem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Siloboden.
[0018] Soweit nicht gegenteilig definiert sind folgende Beschreibungen einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung sowohl für das erfindungsgemäße Verfahren, für den erfindungsgemäßen
Siloboden als auch für das erfindungsgemäße Silo anwendbar.
[0019] Vorteilhafterweise handelt es sich bei dem fließfähigen Baustoff um einen Baustoff
dessen Fließvermögen beim Aufbringen auf den Untergrund noch dergestalt ist, dass
der Baustoff fließt. Insbesondere weist der fließfähige Baustoff beim Aufbringen auf
den Untergrund eine Viskosität von maximal 10
17 Pa s, insbesondere maximal 10
14 Pa s, insbesondere maximal 10
13 Pa s, insbesondere maximal 10
8 Pa s, insbesondere maximal 10
6 Pa s, oder geringere Werte der Viskosität und/oder mindestens 1 mPa s auf. Insbesondere
handelt es sich bei dem fließfähigen und aushärtbaren Baustoff um einen Baustoff dessen
Viskosität sich im Laufe der Zeit und/oder durch Temperaturänderung, insbesondere
Temperaturerniedrigung, des Baustoffs verändert, insbesondere erhöht, insbesondere
um mindestens 10 Pa s, insbesondere innerhalb von 1h und/oder bei einer Temperaturänderung,
insbesondere Temperaturerniedrigung, von 10K.
[0020] Vorteilhafterweise umfasst das Aushärten und/oder weist der aushärtende Baustoff
eine Änderung der Viskosität auf, insbesondere unter den oben genannten Umständen,
und/oder umfasst das Aushärten und/oder stellt der aushärtende Baustoff eine Verfestigung
des Baustoffs dar. Vorteilhafterweise umfasst das Aushärten die bekannten Schritte
des Ansteifens, Erstarrens und des Erhärtens des Baustoffes, insbesondere in dieser
Reihenfolge, insbesondere analog zu der DIN EN 196-3, Ausgabe 2017-03. Insbesondere
ist ein ausgehärteter Baustoff angesteift und zumindest teilweise, insbesondere weitestgehend,
insbesondere vollständig, erstarrt und/oder erhärtet und/oder weist er die Normfestigkeit
des Baustoffes auf.
[0021] Vorteilhafterweise ist der Baustoff ein zementhaltiger Baustoff. Insbesondere ist
der zementhaltige Baustoff beim Aufbringen auf den Untergrund eine Frischbetonmasse
oder ein Mörtel, insbesondere Estrichmörtel.
[0022] Vorteilhafterweise erfolgt das Formen der mindestens einen Belüftungsaussparung während
der fließfähige Baustoff aushärtet und/oder vor dessen Aushärten und/oder vor Erreichen
dessen Normfestigkeit und/oder nach dem Ansteifen und/oder während und/oder beim Erstarren
und/oder vor dem Erhärten des aushärtenden Baustoffs. Bei der Normfestigkeit handelt
es sich insbesondere um die Normfestigkeit bestimmt nach dem DIN EN 206, Ausgabe 2017-01,
Verfahren.
[0023] Eine Belüftungsaussparung weist beispielsweise mindestens zwei, insbesondere vier
und/oder miteinander verbundene, Wandungen auf, die die durch die Belüftungsaussparung
in der Basis geschaffene Aussparung, in zumindest zwei, insbesondere zu einander unabhängigen,
Richtungen begrenzen.
[0024] Vorteilhafterweise ist und/oder wird die mindestens eine geformte, insbesondere eingebrachte,
insbesondere eingeprägte, Belüftungsaussparung durch Formen, insbesondere Einbringen,
insbesondere Einprägen, in der Basis des Silobodens geformt, insbesondere eingebracht,
insbesondere eingeprägt. Beispielsweise kann sich eine durch Formen, insbesondere
Einbringen, insbesondere Einprägen, erzeugte Belüftungsaussparung dadurch auszeichnen,
dass an einer Wandung, insbesondere allen Wandungen, der Belüftungsaussparung keine
Schnittspuren und/oder Schleifspuren ersichtlich sind und/oder die Basis angrenzend
an eine Wandung im Vergleich zu der Basis in einem Abstand von mindestens einem Meter
von der Wandung eine geringere Porendichte, insbesondere eine um mindestens 10% geringere
Porendichte, und/oder kristallisierte Objekte, insbesondere auskristallisiertes Material,
mit einer im Durchschnitt geringeren Korngröße und/oder mit einem im Durchschnitt
geringeren größtem Korndurchmesser aufweist.
[0025] Vorteilhafterweise umfasst das erfindungsgemäße Verfahren das Formen der mindestens
einen Belüftungsaussparung durch Formen mehrerer miteinander verbundenerer Belüftungsaussparungsabschnitte
zum Bilden der Belüftungsaussparung. Insbesondere überlappen und/oder grenzen die
geformten Belüftungsaussparungsabschnitte aneinander an und/oder erfolgt das Formen
der Belüftungsaussparungsabschnitte durch Einbringen mehrerer Strukturen und/oder
das wiederholte Einbringen mindestens einer Struktur in den Baustoff der Basis, wobei
die Struktur oder Strukturen so eingebracht werden, dass die durch sie erzeugten Belüftungsaussparungsabschnitte
eine gemeinsame und nicht unterbrochene Längserstreckung aufweisen.
[0026] Vorteilhafterweise ist mindestens eine, insbesondere mindestens die Hälfte, insbesondere
alle, der mindestens einen Belüftungsaussparung von einem, insbesondere umlaufenden,
insbesondere die Basis umlaufenden, Rand des Silobodens und/oder einer, insbesondere
der, Wandung des Silos weniger als 2 m, insbesondere weniger als 1 m, beabstandet
oder beabstandet angeordnet oder wird beabstandet eingebracht oder ist beabstandt
eingebracht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die gesamte Erstreckung der betrachteten
Belüftungsaussparung in diesem Abstand befinden muss. Sie kann und soll sich auch
von da aus weiter weg von dem Rand erstrecken. Vorteilhafterweise ist mindestens eine,
insbesondere mindestens ein Drittel, insbesondere alle, der mindestens einen Belüftungsrinne
mit einem Abstand von weniger als 2 m, insbesondere weniger als 1 m von einem Rand,
insbesondere vom umlaufenden Rand, des Silobodens und/oder einer, insbesondere der,
Wandung des Silos und/oder einer andere Belüftungsaussparung angeordnet.
[0027] Insbesondere ist mindestens eine, insbesondere mindestens die Hälfte, insbesondere
alle, der mindestens einen Belüftungsaussparung in Richtung einer, insbesondere an
den Siloboden angrenzenden oder in dem Siloboden eingebrachten, Austragungsrinne,
insbesondere Fluidisierungsrinne, erstreckend angeordnet.
[0028] Insbesondere weist der Siloboden eine Austragungsrinne auf, die insbesondere ebenfalls
durch mindestens eine der Belüftungsaussparungen belüftet wird.
[0029] Vorteilhafterweise weist die mindestens eine Belüftungsaussparung eine Aussparung
mit einem Volumen von mindestens 0,001 m
3, insbesondere mindestens 0,01 m
3und/oder mit einer Breite von mindestens 10 cm und/oder maximal 50 cm und/oder eine
Länge von mindestens 1 m, insbesondere mindestens 3m auf. Vorteilhafterweisen die
Belüftungsaussparungen zusammen Aussparungen mit einem durch die Aussparungen eingenommenen
Volumen von mindestens 0,5 m
3, insbesondere mindestens 1 m
3. Insbesondere handelt es sich bei der Belüftungsaussparung nicht um einen Riss und/oder
einer Pore in der Basis und/oder Baustoff. Vorteilhafterweise umfasst und/oder weist
die Belüftungsaussparung ein Volumen auf, dessen Länge größer ist als dessen Breite
und als dessen Tiefe, insbesondere dessen Länge um das mindestens 5-fache, insbesondere
mindestens 10-fache, größer ist als dessen Breite und/oder Tiefe. Vorteilhafterweise
umfasst und/oder weist die Belüftungsaussparung ein langgestrecktes Volumen und/oder
im Querschnitt, insbesondere in einem Querschnitt durch die Belüftungsaussparung quer
zur Längserstreckung der Belüftungsaussparung, die Form eines U, V, Trapez, Rechtecks,
Halbkreis, oder Halbovals auf. Vorteilhafterweise umfasst und/oder weist die Belüftungsaussparung
ein Volumen mit einer Breite von mindestens 5 cm und/oder maximal 50 cm und/oder mit
einer Tiefe von mindestens 3 cm und/oder maximal 15 cm und/oder einer Länge von mindestens
1m auf.
[0030] Vorteilhafterweise werden eine erster und eine zweite Vielzahl von Belüftungsaussparungen
in dem Baustoff geformt und/oder sind eine erster und eine zweite Vielzahl von Belüftungsaussparungen
in der Basis angeordnet, wobei insbesondere die erste Mehrzahl von Belüftungsaussparungen
oder die zweite Mehrzahl von Belüftungsaussparungen und/oder die erste und zweite
Mehrzahl von Belüftungsaussparungen zueinander symmetrisch, insbesondere parallel
oder radial und/oder punktsymmetrisch, insbesondere entlang ihrer Längserstreckung
parallel oder mit ihrer Längserstreckung, insbesondere um einen Symmetriepunkt, insbesondere
einen an der Austragungsrinne angrenzenden oder dem Mittelpunkt der Basis des Silobodens
herum, radial und/oder punktsymmetrisch, angeordnet sind.
[0031] Vorteilhafterweise weist die Basis des Silobodens mindestens zwei, insbesondere mindestens
fünf, insbesondere mindestens zehn, in dem Baustoff der Basis geformte, insbesondere
eingebrachte, insbesondere eingeprägte, insbesondere voneinander beabstandete, insbesondere
mit einem Abstand von mindestens 50 cm beabstandete, und/oder nicht unmittelbar und/oder
direkt miteinander verbundene, Belüftungsaussparungen auf.
[0032] Vorteilhafterweise werden mindestens fünf, insbesondere mindestens zehn, Belüftungsaussparungen
in der Basis des Silobodens geformt und/oder weist die Basis mindestens fünf, insbesondere
mindestens zehn, Belüftungsaussparungen auf.
[0033] Vorteilhafterweise werden in den Baustoff der Basis des Silobodens mindestens zwei,
insbesondere mindestens fünf, insbesondere mindestens zehn, insbesondere voneinander
beabstandete, insbesondere mit einem Abstand von mindestens 50 cm beabstandete, und/oder
nicht unmittelbar und/oder direkt miteinander verbundene, Belüftungsaussparungen geformt,
insbesondere eingebracht, insbesondere eingeprägt.
[0034] Vorteilhafterweise weisen die in der Basis angeordneten Belüftungsaussparung zusammen
eine Fläche, insbesondere in der Ebene der Grundfläche, auf, die zumindest 5% der
Basis des Silobodens entspricht und/oder maximal 25% der Basis des Silobodens entspricht.
Vorteilhafterweise ist im Durchschnitt pro Quadratmeter der Basis des Silobodens ein
0,05 Quadratmeter Grundfläche Belüftungsaussparung angeordnet und/oder vorhanden und/oder
geformt.
[0035] Vorteilhafterweise wird auf den Siloboden, insbesondere auf die gebildete Basis des
Silobodens, insbesondere auf der dem Untergrund gegenüberliegenden Oberfläche des
Silobodens, insbesondere der Basis, insbesondere der gebildeten Basis, mindestens
eine luftdurchlässige Abdeckung aufgebracht oder ist aufgebracht. Vorteilhafterweise
ist mindestens eine der mindestens einen luftdurchlässigen Abdeckung über mindestens
eine der mindestens einen Belüftungsaussparung und/oder ist mindestens eine der mindestens
einen luftdurchlässigen Abdeckung die mindestens eine der mindestens einen Belüftungsaussparung
zumindest in eine Richtung überspannend angeordnet oder wird derart angeordnet. Vorteilhafterweise
weist der Siloboden mindestens eine oberhalb der Basis gelegene, insbesondere die
mindestens eine Belüftungsaussparung zumindest in eine Richtung überspannende, luftdurchlässige
Abdeckung auf. Vorteilhafterweise besteht die mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung
zu zumindest 50% aus Gewebe und/oder weist die mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung
als Hauptbestandteil Gewebe auf. Vorteilhafterweise weist die mindestens eine luftdurchlässige
Abdeckung mindestens ein Austrittsloch, insbesondere Luftaustrittloch, insbesondere
mindestens zehn Austrittlöcher, insbesondere Luftaustrittslöcher, insbesondere eine
Vielzahl, auf. Vorteilhafterweise weist das mindestens eine Austrittsloch eine Öffnungsweite
von mindestens 1 mm, insbesondere mindestens 3 mm, und/oder von maximal 15 mm, insbesondere
maximal 10mm, und/oder zwischen 3 und 8 mm, insbesondere zwischen 4 und 6 mm, auf.
[0036] Insbesondere überspannt die mindestens eine luftdurchlässigen Abdeckung die Belüftungsaussparung(en)
über der/denen sie angeordnet ist zumindest an zwei , insbesondere vier, Seiten um
mindestens 30 cm, insbesondere mindestens 50 cm. Insbesondere ist pro Belüftungsaussparung
eine luftdurchlässigen Abdeckung vorgesehen und über dieser angeordnet. Insbesondere
weisen die luftdurchlässigen Abdeckungen jeweils eine Größe im Bereich von 1 m x 4
m bis 3 m x 8 m und/oder eine Fläche im Bereich zwischen 4 m^2 und 24 m^2 auf.
[0037] Vorteilhafterweise ist mindestens eine der luftdurchlässigen Abdeckung über mindestens
eine der Belüftungsaussparungen angeordnet, insbesondere ist über jede der mindestens
einen Belüftungsaussparungen mindestens eine der luftdurchlässigen Abdeckung angeordnet,
insbesondere überdeckt die Abdeckung die Belüftungsaussparung. Vorteilhafterweise
weist die luftdurchlässige Abdeckung eine erste Länge entlang einer Längserstreckung
der Abdeckung und die Belüftungsaussparungen eine zweite Länge entlang der Längserstreckung
der Belüftungsaussparungen auf. Vorteilhafterweise verlaufen und/oder erstrecken sich
die Längserstreckung der Belüftungsaussparungen und die Längserstreckung der Abdeckung
parallel zueinander und/oder sind derart angeordnet. Vorteilhafterweise entspricht
die Länge der ersten Länge zumindest zu 110% oder mehr der Länge der zweiten Länge.
Vorteilhafterweise weist die luftdurchlässige Abdeckung eine erste Breite entlang
einer Breitenerstreckung der Abdeckung und die Belüftungsaussparungen eine zweite
Breite entlang der Breitenerstreckung der Belüftungsaussparungen auf. Vorteilhafterweise
verlaufen und/oder erstrecken sich und/oder sind Breitenerstreckung der Belüftungsaussparungen
und die Breitenerstreckung der Abdeckung parallel zueinander angeordnet. Vorteilhafterweise
entspricht die Länge der ersten Breite zumindest zu 110% oder mehr der Länge der zweiten
Breite.
[0038] Vorteilhafterweise weist die mindestens eine Abdeckung eine erste Länge und/oder
erste Breite auf die größer ist als die Dicke der Abdeckung. Insbesondere weist die
mindestens eine Abdeckung eine Dicke von mindestens 0,1 cm und/oder von maximal 2
cm auf.
[0039] Insbesondere überspannen die luftdurchlässigen Abdeckungen mindestens 50% insbesondere
mindestens 75% der Fläche des Silobodens.
[0040] Vorteilhafterweise ist oder wird die mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung derart
angeordnet, dass eine erste Oberfläche, insbesondere größte Oberfläche und/oder Grundfläche,
der Abdeckung parallel oder ein einem Winkel von weniger als 10° zu einer zweiten
Oberfläche, insbesondere größten Oberfläche, der Basis, insbesondere gebildeten Basis,
angeordnet ist.
[0041] Vorteilhafterweise ist oder wird die mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung mit
der Basis verbunden und/oder an der Basis angeordnet, insbesondere stoffschlüssig
und/oder kraftschlüssig und/oder luftdicht mit der Basis verbunden und/oder an der
Basis festgelegt und/oder verankert. Insbesondere ist oder wird die mindestens eine
luftdurchlässige Abdeckung lediglich an einem Randbereich, insbesondere einem umlaufenden
Randbereich der Abdeckung, an der Basis direkt oder indirekt, insbesondere mittels
einer weiteren Struktur, insbesondere mittels des nachfolgend beschriebenen Anschlussstücks,
und/oder an dem nachfolgend beschriebenen Anschlussstück festgelegt und/oder angeordnet
und/oder verankert.
[0042] Vorteilhafterweise wird die mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung derart auf
die Basis über die mindestens eine Belüftungsaussparung aufgebracht, dass die Belüftungsaussparung
durch die Abdeckung und/oder das nachfolgend beschriebene Anschlussstück abgedichtet
wird, sodass lediglich über das mindestens eine Austrittsloch der mindestens einen
luftdurchlässigen Abdeckung und gegebenenfalls das nachfolgend beschriebene Anschlussstück
ein Fluidaustausch oder Fluidaustritt, insbesondere Luftaustritt, möglich ist.
[0043] Vorteilhafterweise ist und/oder wird an und/oder über und/oder auf mindestens einem
der Belüftungsaussparung, insbesondere jedem der mindestens einen Belüftungsaussparung,
mindestens ein Anschlussstück, insbesondere fluiddicht, angeordnet und/oder angebracht.
Vorteilhafterweise weist das mindestens eine Anschlussstück mindestens einen Durchlass
auf. Vorteilhafterweise steht der mindestens einen Durchlass in Verbindung mit der
Belüftungsaussparung, wobei insbesondere zumindest ein Teil des Durchlasses die Belüftungsaussparung
zumindest teilweise überdeckt.
[0044] Vorteilhafterweise umfasst das mindestens eine Anschlussstück eine Platte, wobei
die Platte den mindestens einen Durchlass aufweist. Der Durchlass ist insbesondere
in Form eines die Platte durchstoßenden Rohrs ausgeführt. Vorteilhafterweise wird
und/oder ist das Anschlussstück, insbesondere die Platte, an der Basis angeordnet,
insbesondere luftdicht und/oder derart, dass eine nach Außen luftdichte Verbindung
zwischen Durchlass und Belüftungsaussparung hergestellt wird.
[0045] Vorteilhafterweise ist und/oder wird mindestens ein Anschlussstück, insbesondere
das vorgenannte Anschlussstück, an und/oder in und/oder auf und/oder über mindestens
einer der Belüftungsaussparung angebracht und/oder angeordnet, wobei auf den Siloboden,
insbesondere Basis, insbesondere der dem Untergrund gegenüberliegenden Oberfläche
des Siloboden, eine luftdurchlässig Abdeckung die mindestens eine Belüftungsaussparung
zumindest in einer Richtung überspannend aufgebracht wird oder ist. Vorteilhafterweise
ist oder wird mittels des mindestens einen Anschlussstück und der luftdurchlässigen
Abdeckung mindestens eine, insbesondere zumindest 80%, insbesondere alle, der mindestens
einen Belüftungsaussparungen zumindest zu 80%, insbesondere zu zumindest 99%, insbesondere
komplett, bedeckt. Vorteilhafterweise decken die luftdurchlässige Abdeckung und das
mindestens eine Anschlussstück die mindestens eine Belüftungsaussparung derart ab
oder sind mit der mindestens einen Belüftungsaussparung derart verbunden, dass ein
Fluid aus dem Anschlussstück und/oder einem mit dem Anschlussstück verbundenen Fluidzuführsystem
lediglich durch die luftdurchlässige Abdeckung aus der Belüftungsaussparung entweichen
kann, wobei insbesondere die Verbindung zwischen Anschlussstück, insbesondere Durchlass
im Anschlussstück, und Belüftungsaussparung, insbesondere Aussparungsvolumen der Belüftungsaussparung,
insbesondere zur Umgebung hin, luftdicht ist.
[0046] Vorteilhafterweise ist mindestens eine der mindestens einen Belüftungsaussparung
mit einem Fluidzuführsystem, insbesondere mittels des Anschlussstücks, und/oder mindestens
einem, insbesondere dem vorgenannten mindestens einen, Anschlussstück verbunden und
/oder verbindbar, insbesondere in Fluidverbindung mit dem Anschlussstück und/oder
Fluidzuführsystem steht.
[0047] Vorteilhafterweise ist das Fluidzuführsystem eingerichtet, ein Fluid, insbesondere
ein Gas, insbesondere Luft, insbesondere Druckluft, mittels eines, insbesondere des
vorgenannten, an und/oder auf und/oder über der mindestens einen Belüftungsaussparung
angebrachten Anschlussstücks in die mindestens eine Belüftungsaussparung, insbesondere
unter die luftdurchlässige Abdeckung, einzubringen und/oder einzuleiten.
[0048] Vorteilhafterweise ist das Fluidzuführsystem eingerichtet zur Abgabe von einem Fluid,
insbesondere Gas, insbesondere Druckgas, insbesondere Druckluft, insbesondere in die
mindestens eine Belüftungsaussparung.
[0049] Vorteilhafterweise wird das Fluid mit einem Volumenstrom von mindestens 10 m
3/min und/oder maximal 100 m
3/min, insbesondere zwischen 20 und 50 m
3/min und/oder mit einem relativen Druck, insbesondere im Vergleich zum Druck in dem
Fluidzuführsystem und/oder der Belüftungsaussparung, von mindestens 0,2 bar und/oder
maximal 2 bar, insbesondere zwischen 0,3 bar und 1 bar, insbesondere in die mindestens
eine Belüftungsaussparung, eingebracht und/oder weist einen solchen Volumenstrom und/oder
relativen Druck auf.
[0050] Vorteilhafterweise ist das Fluidzuführsystem so angeordnet, dass das Fluidzuführsystem
in einer Verbindung mit einem außerhalb eines Silos befindlichen Fluidreservoir und/oder
Kompressor steht. Alternativ oder zusätzlich weist das Fluidzuführsystem einen Kompressor
auf.
[0051] Vorteilhafterweise wird oder ist mittels des Anschlussstücks und der luftdurchlässigen
Abdeckung die Belüftungsaussparung zumindest zu 80%, insbesondere zu zumindest 99%,
insbesondere komplett, bedeckt. Vorteilhafterweise deckt die mindestens eine luftdurchlässige
Abdeckung und das Anschlussstück die Belüftungsaussparung derart ab und/oder ist derart
angeordnet und/oder ist mit der Belüftungsaussparung derart verbunden, dass ein Fluid
aus einem Fluidzuführsystem und/oder dem Anschlussstück lediglich durch die luftdurchlässige
Abdeckung, insbesondere durch mindestens ein Luftloch, insbesondere mehrere Luftlöcher,
der luftdurchlässigen Abdeckung, aus der Belüftungsaussparung entweicht. Vorteilhafterweise
ist die Verbindung zwischen Anschlussstück und Belüftungsaussparung und/oder zwischen
Anschlussstück und Siloboden, insbesondere zur Umgebung hin, luftdicht.
[0052] Vorteilhafterweise ist jedes Anschlussstück mit jeweils einer Belüftungsaussparung,
insbesondere fluiddicht, insbesondere luftdicht, verbunden.
[0053] Vorteilhafterweise weist der Siloboden und/oder die Basis eine Erstreckung in der
Breite und/oder Länge von mindestens 50 m, insbesondere mindestens 100 m, und/oder
eine Höhe von mindestens 50 cm, insbesondere mindestens 1 m, auf.
[0054] Vorteilhafterweise wird der Siloboden und/oder die Basis mit einer Erstreckung in
der Breite und/oder Länge von mindestens 50 m, insbesondere mindestens 100 m, und/oder
einer Höhe von mindestens 10 cm, insbesondere mindestens 20 cm, hergestellt, insbesondere
aufgebracht und/oder gebildet.
[0055] Vorteilhafterweise weist der Siloboden und/oder die Basis mindestens fünf, insbesondere
mindestens zehn, Belüftungsaussparungen auf oder sind in der Basis mindestens fünf,
insbesondere mindestens zehn, Belüftungsaussparungen geformt.
[0056] Vorteilhafterweise nimmt die mindestens eine Belüftungsaussparung, insbesondere die
Gesamtzahl der Belüftungsaussparungen, eine Fläche, insbesondere Oberfläche, von mindestens
5%, insbesondere mindestens 10%, der Basis des Silobodens ein. Vorteilhafterweise
ist pro 50, insbesondere pro 50, Quadratmeter Fläche, insbesondere Oberfläche, der
Basis des Silobodens mindestens eine Belüftungsaussparungen angeordnet oder wird eine
solche geformt.
[0057] Vorteilhafterweise wird oder ist mindestens eine Stützeinrichtung in und/oder auf
und/oder über die mindestens eine Belüftungsaussparung, insbesondere zur Stütze und/oder
Stützung und/oder zum Halten einer, insbesondere der, luftdurchlässigen Abdeckung,
eingesetzt und/oder (auf)gesetzt. Mit Vorteil ist die Stützeinrichtung aus Metall
gebildet.
[0058] Vorteilhafterweise ist in der mindestens einen, insbesondere jeder, Belüftungsaussparung
mindestens eine zumindest teilweise, insbesondere vollständig, im Aussparungsvolumen
der Belüftungsaussparung liegende und/oder an mindestens einer Stelle, insbesondere
an mindestens zwei Stellen, einer Innenwandung der Belüftungsaussparung anliegende
und/oder angrenzende Stützeinrichtung, insbesondere zum Stützen und/oder zur Stützung
und/oder zum Halten der mindestens einen luftdurchlässigen Abdeckung in und/oder auf
der mindestens einen Belüftungsaussparung, angeordnet. Vorteilhafterweise liegt und/oder
grenzt die mindestens eine Stützeinrichtung an mindestens einer, insbesondere mindestens
zwei, insbesondere mindestens drei, insbesondere mindestens vier, Stellen der Innenwandung
der Belüftungsaussparung an, wobei die mindestens eine Stelle einen Punkt oder eine
Linie oder bevorzugt eine Fläche an der Innenwandung ist. Insbesondere liegt die mindestens
eine Stützeinrichtung an einem an die Basis angrenzenden Rand der Innenwandung und/oder
an einem, insbesondere von dem Rand beabstandeten, Boden der Innenwandung an.
[0059] Vorteilhafterweise ist die mindestens eine Stützeinrichtung ein Stützgitter, Stützstab
und/oder Stützplatte oder weist sie mindestens ein(e) solche(n) auf und/oder ist die
mindestens eine Stützeinrichtung aus einem steifen und/oder flachen Material gebildet.
Vorteilhafterweise weist die Stützeinrichtung, insbesondere das Stützgitter und/oder
die Stützplatte, mindestens ein Austrittsloch, insbesondere mit einer Öffnungsweite
des Austrittslochs von mindestens 0,5 cm, auf. Vorteilhafterweise weist die mindestens
eine Stützeinrichtung eine Auflagefläche für die mindestens eine luftdurchlässige
Abdeckung auf oder ist dazu eingerichtet eine solche aufzuweisen. Vorteilhafterweise
ist die mindestens eine Stützeinrichtung lagestabil in der mindestens einen Belüftungsaussparung
angeordnet.
[0060] Vorteilhafterweise ist die mindestens eine Stützeinrichtung flächig ausgebildet und/oder
wellenförmig ausgebildet. Vorteilhafterweise ist die mindestens eine Stützeinrichtung
mittels Falten flächig und/oder gitterförmig ausgebildet und/oder durch Extrudieren,
insbesondere mit entsprechenden Hohlräumen, gebildet. Dies hat insbesondere den technischen
Effekt, dass diese in Relation viel Last aufgrund der Struktur der Stützeinrichtung
stützen können. Insbesondere weist die Stützeinrichtung auf deren Oberfläche Aussparungen
und/oder Austrittslöcher auf. Beispielsweise kann aufgrund dieser Aussparung und/oder
des Lochs das Fluid aus dem Stutzensystem und der Belüftungsaussparung durch die Luftdurchlässige
Abdeckung entweichen und/oder in das Silo gebracht werden. Voreilhafterweise, weist
die mindestens eine Stützeinrichtung, insbesondere zur besseren Abstützung, neben
einer flächigen Ausdehnung auch Stützelement auf, die insbesondere angrenzend an den
Boden der Innenwandung der Belüftungsaussparung angeordnet sind.
[0061] Vorteilhafterweise weist die mindestens eine Belüftungsaussparung eine Mehrzahl,
insbesondere entlang der Längserstreckung der Belüftungsaussparung hintereinander
angeordnete, Stützeinrichtungen auf oder werden diese derart angeordnet.
[0062] Insbesondere ist die mindestens eine Stützeinrichtung lose und/oder nicht stoffschlüssig
und/oder nicht formschlüssig, insbesondere zumindest nicht formschlüssig in mindestens
drei, insbesondere fünf Raumrichtungen, in der Belüftungsaussparung angeordnet bzw.
in diese lediglich eingelegt. Insbesondere ist die mindestens eine Stützeinrichtung
so ausgebildet und/oder angeordnet, dass sie einen Luftstrom in Längsrichtung der
Belüftungsaussparung nicht verhindert und/oder ermöglicht. Insbesondere ist die mindestens
eine Stützeinrichtung so ausgebildet und/oder angeordnet, dass sie an einer Mehrzahl
an Stellen oder durchgehend einem Luftstrom in Längsrichtung der Belüftungsaussparung
ermöglicht. Insbesondere ist die mindestens eine Stützeinrichtung so ausgebildet und/oder
angeordnet, dass in der Belüftungsaussparung mindestens ein erster Luftkanal gebildet
wird, der sich über mindestens 80% der Längserstreckung der Belüftungsaussparung erstreckt
und/oder dass mindestens ein zweiter Luftkanal oder Luftdurchlass, insbesondere eine
Mehrzahl von zweiten Luftkanälen oder Luftdurchlässen, gebildet wird/werden, die einen
Luftstrom aus dem ersten Luftkanal nach oben und/oder an die Abdeckung und/oder aus
der Belüftungsaussparung heraus ermöglicht/en. Insbesondere ist der erste Luftkanal
so ausgebildet und/oder angeordnet, dass er mit der Durchlassöffnung in Fluidverbindung
steht und/oder mit ihr verbunden ist und/oder ein Luftstrom aus der Durchlassöffnung
in den ersten Fluidkanal eintreten kann.
[0063] Insbesondere weist die mindestens eine Stützeinrichtung, insbesondere über die gesamte
Längserstreckung der Belüftungsaussparung hinweg, im Querschnitt quer, insbesondere
senkrecht, zur Längserstreckung der Belüftungsaussparung eine Fläche von weniger als
50%, insbesondere weniger als 20%, der Querschnittsfläche der Belüftungsaussparung
quer, insbesondere senkrecht, zur Längserstreckung der Belüftungsaussparung aus und/oder
überspannt die mindestens eine Stützeinrichtung im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung
der Belüftungsaussparung mehr als 80% der Breite und/oder Länge der Querschnittsfläche
der Belüftungsaussparung senkrecht zur Längserstreckung der Belüftungsaussparung.
Mit Vorteil ist die Stützeinrichtung im Querschnitt senkrecht zur Längserstreckung
der Belüftungsaussparung wellenförmig, gefaltet, kreuzförmig und/oder winklig ausgebildet
und/oder weist sie mindestens einen derart ausgebildeten Abschnitt auf. Vorteilhafterweise
ist die Erstreckung der Stützeinrichtung in Richtung der Längserstreckung der Belüftungsaussparung
größer, insbesondere mindestens 10-mal größer, als die Erstreckung in eine und/oder
beide Richtungen quer dazu. Mit Vorteil weist die mindestens eine Stützeinrichtung
mindestens eine, insbesondere mindestens zwei, Flanke(n) auf, die insbesondere als
Flächen, ggf. mit darin angeordneten Löchern, ausgebildet sind und/oder die in einem
Winkel im Bereich von 45° bis 135° zur Grundfläche des Silobodens, zur Horizontalen
und/oder der Abdeckung orientiert angeordnet sind, wobei sich die Flanken insbesondere
jeweils über mindestens 50% der Längserstreckung der Stützeinrichtung und/oder jeweils
über mindestens 50% der Höhe der Belüftungsaussparung und/oder Stützeinrichtung erstrecken.
Insbesondere erstreckt sich die mindestens eine, insbesondere jede, Stützeinrichtung
über mindestens 50% der Höhe der Belüftungsaussparung in der sie angeordnet ist.
[0064] Vorteilhafterweise sind oder werden in mindestens einer, insbesondere in jeder, der
mindestens einen Belüftungsaussparung mindestens zwei Stützeinrichtungen, insbesondere
mit einem Abstand voneinander von weniger als dem 10-Fachen der zur Längserstreckung
der Belüftungsaussparung parallel verlaufenden Erstreckung der Stützeinrichtung und/oder
in einem Abstand von weniger als 1 m, insbesondere weniger 10 cm, insbesondere weniger
als 1 cm, voneinander angeordnet. Vorteilhafterweise weisen die Stützeinrichtungen
eine Länge von mindestens einem Meter, und/oder von maximal 5 m auf, insbesondere
weisen sie eine Länge im Bereich von 1,5 bis 3 m auf.
[0065] Vorteilhafterweise ist die, insbesondere jede, Stützeinrichtung zumindest quer zur
ersten Längserstreckung der Belüftungsaussparung, insbesondere an sich gegenüberliegenden,
Anlageflächen der Innenwandung der Belüftungsaussparung anliegend angeordnet. Vorteilhafterweise
nimmt die in der Belüftungsaussparung angeordnete Stützeinrichtung, insbesondere innerhalb
des Aussparungsvolumens der Belüftungsaussparung und/oder in dem von der Belüftungsaussparung
geschaffenen Volumen ein Volumen von maximal 50%, insbesondere maximal 30%, bevorzugt
maximal 10%, des Aussparungsvolumens der Belüftungsaussparung, in der die Stützeinrichtung
angeordnet ist, ein. Bei der Betrachtung des Volumens ist das von der Stützeinrichtung
umschlossene Luftvolumen nicht als Volumen der Stützeinrichtung zu zählen.
[0066] Bevorzugt sind die Stützeinrichtungen aus Metall und/oder aus recyceltem Plastik
ausgebildet. Bei der Ausbildung aus Metall nimmt die in der Belüftungsaussparung angeordnete
mindestens eine Stützeinrichtung bevorzugt, insbesondere innerhalb des Aussparungsvolumens
der Belüftungsaussparung und/oder in dem von der Belüftungsaussparung geschaffenen
Volumen ein Volumen von maximal maximal 30%, bevorzugt maximal 10%, ein.
[0067] Insbesondere ragen die Stützeinrichtungen in den/der mindestens einen Belüftungsaussparung(en)
nicht aus der/den Belüftungsaussparungen und/oder nicht über den Siloboden nach oben
hinaus.
[0068] Vorteilhafterweise wird auf den Siloboden mindestens eine luftdurchlässige Abdeckung
aufgebracht oder weist der Siloboden mindestens eine oberhalb der Basis gelegene luftdurchlässige
Abdeckung auf, insbesondere die obengenannte luftdurchlässige Abdeckung, wobei die
Abdeckung auf, insbesondere im Bereich der Belüftungsaussparung lediglich auf, der
mindestens einen Stützeinrichtung aufliegt. Vorteilhafterweise ragt die mindestens
eine luftdurchlässige Abdeckung maximal 10 cm, insbesondere maximal 5 cm, und/oder
höchstens zu 10% der Höhe der Belüftungsaussparung, insbesondere nicht, in die Aussparung
der Belüftungsaussparung hinein, insbesondere wenn keine Auflast und/oder eine Auflast
von mindestens 1kg/m
2 und/oder maximal 100kg/m
2 auf der Abdeckung vorhanden ist oder insbesondere bei keiner Auflast und/oder einer
Auflast von mindestens 1kg/m
2 und/oder maximal 100kg/m
2 auf die Abdeckung.
[0069] Insbesondere wird jede luftdurchlässige Abdeckung mittels mindesten einer Metallleiste,
insbesondere an mindestens drei Rändern der Abdeckung, insbesondere umlaufend, im
Siloboden fixiert, insbesondere mit mindestens einer Metallleiste oberhalb der Abdeckung
und mindestens einer Leiste unter der Abdeckung. Insbesondere werden parallel zueinander
und übereinander angeordnet jeweils Metalleistein oberhalb und unterhalb der Abdeckung
angeordnet. Insbesondere wird an mindestens drei Seiten der Abdeckung jeweils mindestens
eine Metallleiste parallel zur Seite der Abdeckung angebracht. Insbesondere ist die
Fixierung zerstörungsfrei lösbar. Bevorzugt wird die Fixierung mittels Schrauben und/oder
Muttern erreicht. Insbesondere, was unabhängig von den weiteren Merkmalen dieser Anmeldung
eine weitere Erfindung darstellt, wird die Fixierung einer Abdeckung über einem Luftkanal,
hier insbesondere Belüftungsaussparung, so bewirkt, dass Fixierungsmittel, die zur
Fixierung der Abdeckung, insbesondere auf dem Siloboden, dienen, nicht mehr als 2
cm, insbesondere gar nicht, über die auf der Abdeckung angeordneten Metallleisten
nach oben überstehen. Insbesondere ragen die Fixierungsmittel durch die Abdeckung
hindurch. Insbesondere werden dazu, insbesondere umlaufend und/oder mit Abstand zum
Rand der Abdeckung im Bereich von 0,5 bis 5 cm, Löcher in die Abdeckung eingebracht,
insbesondere eingeschmolzen, durch die Fixierungsmittel geführt werden. Insbesondere
wird die Fixierung mittels Senkkopfschrauben bewirkt, die insbesondere in Senkungen
der oberhalb der Abdeckung angeordneten Metallleisten versenkt werden und/oder durch
die Löcher in der Abdeckung geführt werden. Die Metallleisten weisen insbesondere
Breiten im Bereich von 2 bis 10 cm und Dicken im Bereich von 2 bis 50 mm auf. Die
Senkkopfschrauben werden insbesondere jeweils durch eine Metallleiste mit Senkungen,
die Abdeckung und eine weitere Metallleiste geführt und dann mit dem Siloboden verschraubt.
So wird die Abdeckung durch zwei Metallleisten oben und unten gefasst. Insbesondere
werden/sind in den Siloboden, insbesondere Aufbeton, Hülsen mit Innengewinden eingebracht,
in die die Senkkopfschrauben greifen. Insbesondere sind/werden diese Hülsen mit einem
Außengewinde in den Siloboden geschraubt.
[0070] Weitere Vorteile, Merkmale und Ausgestaltungen werden rein exemplarisch und nicht
beschränkend an Hand der rein schematischen Figuren erläutert bzw. ergeben sich hieraus.
Die Figuren zeigen:
Figur 1: eine Aufsicht auf einen Siloboden eines Silos;
Figur 2: eine Detaildarstellung eines Silobodens in der Aufsicht;
Figur 3: eine Detaildarstellung eines Silobodens im Querschnitt und
Figur 4: mehrere Ausführungsbeispiele einer Stützeinrichtung in einer Belüftungsaussparung
eines Silobodens.
[0071] Die Figuren sind exemplarisch und rein schematisch und beschränken sich in ihrer
Darstellung auf die für das Verständnis der Erfindung wichtigen und wesentlichen Merkmale.
[0072] In der Figur 1 ist ein Ausschnitt eines beispielhaften Silos 1 gezeigt, in welchem
ein erfindungsgemäßer Siloboden 2 vorhanden ist. In der Aufsicht der Figur 1 auf den
Siloboden 2 ist die Basis 3 des Silobodens 2 ersichtlich, welche als die Grundfläche
des Silobodens 2 die Oberfläche des Silobodens 2 darstellt.
[0073] Der Siloboden 2 ist mittels eines Baustoffes 5, beispielsweise einem Beton, gebildet
worden, sodass die Oberfläche des Baustoffes 5 die Basis 3 des Silobodens 2 darstellt.
[0074] In den Baustoff 5 sind Belüftungsaussparungen 4 eingebracht, die ein Aussparungsvolumen
8 aufweisen, in dem sich kein Baustoff 5 befindet. Dabei wurden die Belüftungsaussparungen
4 in den noch nicht erstarrten, lediglich angesteiften Baustoff 5 eingebracht worden,
beispielsweise durch ein Einrollen oder Einprägen der Belüftungsaussparungen 4 mittels
eines Negativs. Dabei sind die Belüftungsaussparungen 4 in den Baustoff 5 derart eingebracht
worden, dass sie vom Rand 6 des Silobodens 2 beabstandet sind und in Richtung einer
Austragungsrinne 15 verlaufen. Mittels der belüfteten Austragungsrinne 15 kann im
befüllten Zustand des Silos 1 fluidisiertes Schüttgut aus dem Silo 1 ausgetragen werden.
Mit Vorteil wird erreicht, dass die Belüftungsaussparung 4 nicht als Aufbau über die
Basis 3 hinweg in das Silo 1 hineinragt und einfach und ohne Verwerfungen in der Basis
3 des Silobodens 2 eingebracht wird.
[0075] Der Siloboden 2 ist vorteilhafterweise leicht in Richtung der Austragungsrinne 15
nach unten geneigt und zeigt somit ein Gefälle in Richtung Silomitte. Mittels der
Belüftungsaussparung 4 wird Luft von unten aus dem Siloboden 2 in das Silo 1 eingebracht,
wodurch das Schüttgut in dem Silo 1 fluidisiert wird und sich, bei Restentleerung
auch aufgrund der Neigung des Silobodens 2, in Richtung Austragungsrinne 15 bewegen
und mittels dieser ausgetragen werden kann.
[0076] Dabei ist auf der Belüftungsaussparung 4 eine luftdurchlässige Abdeckung 9 aufgelegt,
die eine Abgabe von Luft aus der Belüftungsaussparung 4 in das Silo ermöglicht, jedoch
einen Eintrag des Schüttguts in die Belüftungsaussparung 4 verhindert. Hierfür überspannt
die luftdurchlässige Abdeckung 9 die gesamte Breiten- und Längserstreckung der, insbesondere
freiliegenden, Belüftungsaussparung 4 und weist Austrittlöcher 10 auf.
[0077] Um die Luft in die Belüftungsaussparung 4 zu führen, wird auf einen Teil der Belüftungsaussparung
4, beispielsweise an einem Ende der Belüftungsaussparung, insbesondere an dem dem
Rand 6 des Silobodens 2 zugewandten Ende, ein Anschlussstück 13 auf den Siloboden
2, eine luftdichte Verbindung zwischen Anschlussstück 13 und dem Siloboden der dem
Rand der Belüftungsaussparung 4 herstellend, aufgebracht. Durch einen im Anschlussstück
13 angeordneten Durchlass 14, der wiederum beispielsweise mit einem Fluidzufuhrsystem
in Verbindung steht, wird Luft in die Belüftungsaussparung 4 gebracht. Das Fluidzufuhrsystem
(nicht gezeigt) kann dabei außerhalb des Silos 1 und/oder innerhalb des Silos 1 angeordnet
sein. Insbesondere kann das Fluidzufuhrsystem einen Kompressor aufweisen und somit
ein Fluid mit einem Überdruck zum Anschlussstück 13 geführt werden.
[0078] Dabei handelt es sich bei dem Fluid vorzugsweise um Luft.
[0079] Luft wird durch den Durchlass 14 des Anschlussstücks 13 in die Belüftungsaussparung
4 und somit aus dem Siloboden 2 von unten durch die Austrittslöcher 10 der auf der
Basis 3 des Silobodens 2 angeordneten Abdeckung 9 in das Silo 1 verbracht.
[0080] Der erfindungsgemäße Siloboden 2 kann Teil eines runden Silo 1 aber ebenso Teil eines
Silos mit anderer Grundfläche sein. Ebenso sind andere Anordnungen und eine andere
Anzahl an Belüftungsaussparungen 4 vorstellbar. Diese können so ausgewählt werden,
dass eine ausreichende oder optimale Fluidisierung des Schüttguts durch Belüftung
des Schüttguts von unten gewährleistet wird.
[0081] Die luftdurchlässige Abdeckung kann beispielsweise ein Gewebe mit entsprechenden
Austrittlöchern, die in das Gewebe eingebracht sind, oder die das Gewebe inhärent
aufweist, sein. In der Figur 1 ist eine Stützeinrichtung 11, die die Abdeckung 9,
insbesondere wenn das Silo befüllt ist, davon abhält, bei ausgeschalteter Luftzuführung
in das Aussparungsvolumen 8 der Belüftungsaussparung 4 soweit zu drücken, dass eine
effektive Fluidisierung mittels der gesamten Länge der Belüftungsaussparung nicht
mehr möglich wäre, nicht gezeigt. Exemplarische Ausgestaltung einer solchen Stützeinrichtung
11 sind jeweils in den Detaildarstellung der Figuren 2 bis 4 dargestellt.
[0082] In der Figur 2 ist eine Detaildarstellung von Abschnitten einer Belüftungsaussparung
4 dargestellt. Dabei ist nicht die voll Längserstreckung der Belüftungsaussparung
4 gezeigt, sondern ein mittlerer Abschnitt nicht dargestellt und nur ein Anfangsabschnitt,
an dem ein Anschlussstück 13 angeordnet ist, und ein Endabschnitt, der in der Regel
in der Nähe der Mitte des Silos 1 bzw. des tiefsten Punkt des Silobodens 2 oder einer
Austragungsrinne angeordnet ist.
[0083] Die Belüftungsaussparung 4 ist in der Basis 3 des Siloboden 2 (nicht dargestellt)
angeordnet, wobei auf der Belüftungsaussparung 4 eine luftdurchlässige Abdeckung 9
mit Austrittslöchern 10 darin angeordnet ist. Die Belüftungsaussparung 4, zumindest
deren Breitenerstreckung und der Großteil der Längserstreckung der Belüftungsaussparung
4 wird von der Abdeckung 9 überdeckt und überspannt. Die luftdurchlässige Abdeckung
9 ist auf der Basis 3 angeordnet und auf der Basis 3 mittels Befestigungen 16 und
bspw. Leisten 18, die mit den Befestigungen 16 mit der Basis verbunden werden, verbunden
und festgelegt.
[0084] Um zu verhindern, dass die luftdurchlässige Abdeckung 9 durch darauf angeordnetes
Schüttgut in das Aussparungsvolumen 8 gedrückt wird, ist in die Belüftungsaussparung
4 eine Stützeinrichtung 11 eingebracht, die die Abdeckung 9 derart stützt, bspw. abstützt,
dass die Abdeckung kaum in das Aussparungsvolumen, auch bei Auflast durch Schüttgut,
also bei befülltem Silo, hineinragt.
[0085] Weiterhin ist auf die Basis 3 ein Anschlussstück 13 montiert, mit welchem durch einen
in dem Anschlussstück 13 angeordneter Durchlass 14 Luft in das Aussparungsvolumen
8 der Belüftungsaussparung 4 eingebracht wird. Um eines Luftaustritt außerhalb des
gewünschten Bereichs, also aus der Belüftungsaussparung 4 durch die Austrittslöcher
10 der Abdeckung 9, zu verhindern ist das Anschlussstück 13 derart schlüssig mit der
Basis 3 verbunden, dass zwischen Durchlass 14 und Aussparungsvolumen 8 eine luftdichte
Verbindung hergestellt wird. Hierfür weist das Anschlussstück 13 beispielsweise eine
Platte auf, die mittels Befestigungen 16 auf der Basis 3 angeordnet wird. An dem Durchlass
14 ist Flansch angeordnet, an dem ein Rohr (nicht gezeigt) angeschlossen werden kann,
durch welches/n und mithilfe dessen Luft beispielsweise aus einem Fluidzufuhrsystem
durch den Durchlass 14 in die Bellüftungsaussparung 4 verbracht wird.
[0086] Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, wird im Bereich des Durchlasses 14 keine Abdeckung
oder Stützeinrichtung 11 benötigt, da hier das Anschlussstück 13 eine luftdichte Verbindung
und meist belastbare Brücke herstellt. In der gezeigten Ausführung, erstreckt sich
die Stützeinrichtung jedoch teilweise in die Aussparung unterhalb des Durchlasses
14.
[0087] Um zu gewährleisten, dass die durch den Durchlass 14 in das Aussparungsvolumen 8
verbrachte Luft aus der Belüftungsaussparung durch die Austrittlöcher 10 der Abdeckung
9 in das Silo 1 gelangen kann, ist es notwendig, dass die Stützeinrichtung 11 dies
nicht verhindert. Hierfür kann die Stützeinrichtung 11 beispielsweise mindestens einen
Fluidkanal und/oder Durchlässe aufweisen, durch welche(n) die Luft sich im Aussparungsvolumen
verteilen und aus dem Aussparungsvolumen an die Austrittlöcher 10 der Abdeckung gelangen
kann. Ein Beispiel einer solchen Stützeinrichtung 11, die in dem Aussparungsvolumen
8 der Belüftungsaussparung 4 angeordnet ist, ist in der Figur 3 dargestellt, die einen
Querschnitt durch den oberen Teil eines Silobodens 2 zeigt.
[0088] Dabei ist in den Baustoff 5 des Silobodens 2 eine Belüftungsaussparung 4 mit einem
Aussparungsvolumen 8 eingebracht worden. Auf den Belüftungsaussparung ist eine Abdeckung
9 aufgelegt worden, die (hier nicht nochmals gezeigt) Austrittlöcher 10 aufweist.
Mit der Basis 3 verbunden und auch die Abdeckung 9 umschließend und festlegend ist
eine Leiste 18 angeordnet. Dieses wird mit nicht nochmals gezeigten Befestigungen
16 derart mit der Basis 3 festgelegt, dass eine nach außen hin luftdichte Verbindung
hergestellt wird, so dass Luft nicht seitlich am Rande aus der Belüftungsaussparung
zwischen Leiste 17, Abdeckung 9 und/oder Basis 3 heraustreten kann.
[0089] Zur Stützung der Abdeckung 9 ist in dem Aussparungsvolumen 8 an einer Innenwandung
7 der Belüftungsaussparung 4 (oder alternativ wie in der nachfolgenden Figur 4 e)
gezeigt an einem oberen Rand 17 der Innenwandung 7) die Stützeinrichtung 11 angeordnet.
Dabei bedarf es nicht, dass die Stützeinrichtung 11 fest mit der Innenwandung 7 verbunden
ist, es genügt vielmehr, dass diese in das Aussparungsvolumen 8 eingelegt ist, somit
lose darin liegt. Die Stützeinrichtung 11 stellt dabei eine Auflagefläche für die
Abdeckung bereit und weist zudem Austrittslöcher 12 auf, sodass die Luft zwischen
Innenwandung 7 und Stützeinrichtung 11 durch das Aussparungsvolumen strömen und durch
die Austrittlöcher 12 zur Abdeckung gelangen kann und durch deren Austrittlöcher 10
in das Silo gelangen kann. Dabei kann die Stützeinrichtung 11 nur punktuell oder flächig
an der Innenwandung 7 anliegen und nur punktuell, linienförmig oder flächig eine Auflage
für die Abdeckung definieren. Im Ausführungsbeispiel der Figur 3 ist die Stützeinrichtung
im Querschnitt wellig ausgestaltet. Dabei stützen sich die unteren Wellenkämme und
die Enden an der Innenwandung 7 ab. Vorstellbar ist auch, dass sich lediglich die
Enden an der Innenwandung abstützen, wie beispielsweise in der Figur 4 a) dargestellt.
Weitere Ausführungsbeispiele einer Stützeinrichtung sind in den Figuren 4 a) bis e)
in einer Querschnittsdarstellung (links) und einer entsprechenden Aufsicht (rechts)
dargestellt.
[0090] Dabei ist in den Beispielen der Figuren 4 zur Übersichtlichkeit die Abdeckung 9 und
Leiste 18 nicht dargestellt. Die in der Figur 4a dargestellten wellenförmigen Stützeinrichtung
11 weist Austrittslöcher 12 auf. Diese können Schlitze oder wie in der Figur 4 a)
in der Aufsicht (rechts) ersichtlich z.B. runde Löcher 12 sein.
[0091] In der Figur 4 b) ist eine weitere Ausführungsform einer Stützeinrichtung 11 dargestellt.
Diese stützt sich einerseits mit deren Ende an der Innenwandung 7 und zusätzlich in
einem Scheitel and der Innenwandung 7 ab und bieten eine flächige Auflage für die
Abdeckung, wie auch in der Aufsicht ersichtlich.
[0092] Vorstellbar ist jedoch auch lediglich zwei Querverstrebungen oder Flanken wie in
Figur 4c) oder einen Zylinder wie in Figur 4d) ersichtlich als Stützeinrichtung 11
zu verwenden.
[0093] Ebenso ist es möglich als Stützeinrichtung 11 eine Gitteranordnung wie in der Figur
4 e) dargestellt auf den oberen Rand 17 der Innenwandung 7 anzuordnen, wobei das Gitter
11 mehrere Öffnungen 12 aufweist durch welche die Luft austreten kann, dies ist in
der Regel aber nur mit große Materialdicken mit ausreichender Stabilität zu realisieren
und somit in den meisten Anwendungsfällen nicht zu bevorzugen.
[0094] Die Stützeinrichtung 11 erstreckt sich dabei entlang der Längserstreckung des Aussparungsvolumens
8 der Belüftungsaussparung 4 und kann dabei einteilig, oder, wie in Figur 4 e) rechts
in der Aufsicht dargestellt, mehrteilig in der Belüftungsaussparung eingelegt sein.
Bezugszeichenliste:
[0095]
- 1
- Silo
- 2
- Siloboden
- 3
- Basis
- 4
- Belüftungsaussparung
- 5
- Baustoff
- 6
- Rand des Silobodens
- 7
- Innenwandung der Belüftungsaussparung
- 8
- Aussparungsvolumen der Belüftungsaussparung
- 9
- Abdeckung
- 10
- Austrittslöcher in der Abdeckung
- 11
- Stützeinrichtung
- 12
- Durchlasslöcher in der Stützeinrichtung
- 13
- Anschlussstück
- 14
- Durchlass im Anschlussstück
- 15
- Austragungsrinne
- 16
- Befestigung
- 17
- Oberer Rand der Innenwandung der Belüftungsaussparung
- 18
- Leiste
1. Verfahren zum Bilden eines eine Basis (3), insbesondere einer Grundfläche, und mindestens
eine Belüftungsaussparung (4) aufweisenden Silobodens (2) eines Silos (1), zumindest
die folgenden Schritte aufweisend:
(i) Aufbringen, insbesondere Gießen, eines fließfähigen, aushärtbaren Baustoffs auf
einen Untergrund zum Bilden der Basis des Silobodens,
(ii) Formen, insbesondere Einbringen, insbesondere Einprägen, der mindestens einen
Belüftungsaussparung (4) in dem, insbesondere in den, fließfähigen aushärtenden Baustoff
der Basis, insbesondere während der fließfähige Baustoff aushärtet und/oder vor dessen
Aushärten und/oder vor Erreichen dessen Normfestigkeit und/oder nach dem Ansteifen
des aushärtenden Baustoffs, und
(iii) Bilden der Basis des Silobodens durch Aushärten, insbesondere Erstrarren, des
aufgebrachten Baustoffs.
2. Siloboden für ein Silo, insbesondere ein Flächensilo, wobei eine Basis, insbesondere
Grundfläche, des Silobodens aus einem ausgehärteten, insbesondere erstarrten, Baustoff
besteht, wobei die Basis mindestens eine in der, insbesondere aushärtenden, Basis
geformte, insbesondere eingebrachte, insbesondere eingeprägte, Belüftungsaussparung
aufweist.
3. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Baustoff
ein Zement-haltiger Baustoff, insbesondere eine Frischbetonmasse oder ein Mörtel,
insbesondere Estrichmörtel, ist.
4. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Belüftungsaussparung
von einem Rand, insbesondere vom umlaufenden Rand, des Silobodens und/oder einer Wandung
des Silos weniger als 1 m beabstandet eingebracht wird oder ist, oder die Belüftungsaussparung
mit einem Abstand von weniger als 1 m von einem Rand, insbesondere umlaufenden Rand,
des Silobodens und/oder einer Wandung des Silos angeordnet ist.
5. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Belüftungsaussparung
eine Aussparung mit einem Volumen von mindestens 0,001 m3, insbesondere mindestens 0,1 m3, insbesondere mindestens 1 m3, und/oder mit einer Länge und/oder Breite von mindestens 10 cm, insbesondere mindestens
1 m, aufweist.
6. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei auf den Siloboden,
insbesondere der dem Untergrund gegenüberliegenden Oberfläche des Siloboden, insbesondere
Basis, eine luftdurchlässig Abdeckung (9) über die mindestens eine Belüftungsaussparung
(4) und/oder die mindestens eine Belüftungsaussparung zumindest in einer Richtung
überspannend aufgebracht wird oder ist oder der Siloboden eine oberhalb der Basis
gelegene luftdurchlässige Abdeckung aufweist, wobei die luftdurchlässige Abdeckung
insbesondere zu zumindest 50% und/oder als Hauptbestandteil aus Gewebe besteht und/oder
mindestens ein, insbesondere mindestens zehn Austrittslöcher, Austrittsloch mit einer
Öffnungsweite von mindestens 1 mm, insbesondere mindestens 3 mm, und/oder maximal
15 mm, insbesondere maximal 10mm, und/oder zwischen 3 und 8 mm, insbesondere zwischen
4 und 6 mm, aufweist.
7. Verfahren oder Siloboden nach dem voranstehenden Anspruch, wobei die Abdeckung flächig
auf den Siloboden verteilt aufgebracht wird oder die Abdeckung eine flächige Ausdehnung
aufweist, insbesondere entlang ihrer Oberfläche, wobei insbesondere die auf den Siloboden
aufgebrachte Abdeckung mindestens 50%, insbesondere mindestens 80%, des Siloboden,
bedeckt und/oder eine Länge und/oder Breite aufweist, die zu zumindest 80%, insbesondere
zumindest 90%, einer Länge und/oder Breite des Siloboden entspricht, und/oder wobei
die Abdeckung auf dem Siloboden bis zu einem Abstand von weniger als 1 m und/oder
weniger als 10% der Längserstreckung der Abdeckung bis zu einem endständigen Ende,
insbesondere einer Stirnseite, des Siloboden aufgebracht ist.
8. Verfahren oder Silooboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei an und/oder
über und/oder auf mindestens einem der Belüftungsaussparung, insbesondere jedem der
mindestens einen Belüftungsaussparung, mindestens ein Anschlussstück (13), insbesondere
fluiddicht, angeordnet und/oder angebracht wird und/oder ist, wobei das mindestens
eine Anschlussstück mindestens einen Durchlass (14) aufweist, wobei der mindestens
einen Durchlass in Verbindung mit der Belüftungsaussparung steht, insbesondere zumindest
ein Teil des Durchlasses die Belüftungsaussparung zumindest teilweise überdeckt.
9. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, insbesondere nach
dem vorangehenden Anspruch, wobei mindestens ein Anschlussstück (13), insbesondere
ein Anschlussstück nach vorangehenden Anspruch, an und/oder in und/oder auf und/oder
über mindestens einer der Belüftungsaussparung angebracht und/oder angeordnet wird
oder ist und wobei auf den Siloboden eine luftdurchlässig Abdeckung die mindestens
eine Belüftungsaussparung zumindest in einer Richtung überspannend aufgebracht wird
oder ist, wobei mittels des mindestens einen Anschlussstück und der luftdurchlässigen
Abdeckung mindestens eine, insbesondere zumindest 80%, insbesondere alle, der mindestens
einen Belüftungsaussparungen zumindest zu 80%, insbesondere zu zumindest 99%, insbesondere
komplett, bedeckt und/oder wobei die luftdurchlässige Abdeckung und das mindestens
eine Anschlussstück die mindestens eine Belüftungsaussparung derart abdecken oder
mit der mindestens einen Belüftungsaussparung derart verbunden, dass ein Fluid aus
dem Anschlussstück und/oder einem mit dem Anschlussstück verbundenen Fluidzuführsystem
lediglich durch die luftdurchlässige Abdeckung aus der Belüftungsaussparung entweichen
kann, wobei insbesondere die Verbindung zwischen Anschlussstück und Belüftungsaussparung,
insbesondere zur Umgebung hin, luftdicht ist.
10. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei mindestens
eine der mindestens einen Belüftungsaussparung mit einem Fluidzuführsystem, insbesondere
mittels des Anschlussstücks, und/oder mindestens einem, insbesondere dem mindestens
einen, Anschlussstück verbunden und /oder verbindbar ist, insbesondere in Fluidverbindung
mit dem Anschlussstück und/oder Fluidzuführsystem steht, wobei insbesondere das Fluidzuführsystem
eingerichtet ist, ein Fluid, insbesondere ein Gas, insbesondere Luft, insbesondere
Druckluft, mittels eines, insbesondere des, an und/oder auf und/oder über der mindestens
einen Belüftungsaussparung angebrachten Anschlussstücks in die mindestens eine Belüftungsaussparung,
insbesondere unter die luftdurchlässige Abdeckung, einzubringen und/oder einzuleiten
und/oder zur Abgabe von einem Fluid, insbesondere Gas, insbesondere Druckgas, insbesondere
Druckluft, wobei das Fluid mit einem Volumenstrom von mindestens 10 m3/min und/oder maximal 100 m3/min, insbesondere zwischen 20 und 50 m3/min und/oder mit einem relativen Druck, insbesondere im Vergleich zum Druck in dem
Fluidzuführsystem und/oder der Belüftungsaussparung, von mindestens 0,2 bar und/oder
maximal 2 bar, insbesondere zwischen 0,3 bar und 1 bar, eingebracht wird und/oder
einen solchen Volumenstrom und/oder relative Druck aufweist.
11. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei der Siloboden
eine Erstreckung in der Breite und/oder Länge von mindestens 50 m, insbesondere mindestens
100 m, und/oder eine Höhe von mindestens 50 cm, insbesondere mindestens 1 m, aufweist
oder ein Siloboden mit einer Erstreckung in der Breite und/oder Länge von mindestens
50 m, insbesondere mindestens 100 m, und/oder einer Höhe von mindestens 50 cm, insbesondere
mindestens 1 m, hergestellt, insbesondere aufgebracht und/oder gebildet, wird und/oder
der Siloboden mindestens fünf, insbesondere mindestens zehn, Belüftungsaussparungen
aufweist und/oder die mindestens eine Belüftungsaussparung, insbesondere die Gesamtzahl
der Belüftungsaussparungen, eine Fläche, insbesondere Oberfläche, der Basis des Silobodens
von mindestens 10% einnimmt.
12. Verfahren oder Siloboden nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei
mindestens eine Stützeinrichtung (11) in und/oder auf und/oder über die mindestens
eine Belüftungsaussparung, insbesondere zur Stütze und/oder Stützung und/oder zum
Halten einer, insbesondere der, luftdurchlässigen Abdeckung, eingesetzt und/oder (auf)gesetzt
wird oder ist und/oder in der mindestens einen Belüftungsaussparung mindestens eine
zumindest teilweise im Aussparungsvolumen der Belüftungsaussparung liegende und/oder
an mindestens einer, insbesondere mindestens an zwei Stellen einer, Innenwandung der
Belüftungsaussparung anliegende und/oder angrenzende Stützeinrichtung, insbesondere
zum Stützen und/oder zur Stützung und/oder zum Halten der mindestens einen luftdurchlässigen
Abdeckung in und/oder auf der mindestens einen Belüftungsaussparung, angeordnet,
wobei insbesondere die Stützeinrichtung ein Stützgitter und/oder Stützstab ist und/oder
mindestens einen Luftdurchlass aufweist und/oder aus einem steifen und/oder flachem
Material gebildet ist und/oder eine Auflagefläche für die luftdurchlässige Abdeckung
aufweist und/oder in der Belüftungsaussparung lagestabil angeordnet ist.
13. Verfahren oder Siloboden nach dem voranstehenden Anspruch, wobei in einer, insbesondere
jeder, Belüftungsaussparung mindestens eine, insbesondere mindestens zwei, insbesondere
in einem Abstand voneinander von weniger als 10 m, der mindestens einen Stützeinrichtung
angeordnet ist, wobei insbesondere die Belüftungsaussparung eine Breiten-, Tiefen
und Längserstreckung aufweist, wobei entlang der Längserstreckung das Volumen der
Aussparung der Belüftungsaussparung angeordnet ist und die, insbesondere jede, Stützeinrichtung
sich zumindest quer zu der Längserstreckung und/oder zu der Tiefenerstreckung und/oder
an zwei, insbesondere sich gegenüberliegenden, Anlageflächen der Innenwandung der
Belüftungsaussparung aufliegend angeordnet ist und insbesondere ein von der in der
Belüftungsanordnung angeordneten Stützeinrichtung , insbesondere innerhalb des Aussparungsvolumens
der Belüftungsaussparung, eingenommenes Volumen maximal 50% des Aussparungsvolumens
der Belüftungsaussparung , in der die Stützeinrichtung angeordnet ist.
14. Verfahren oder Siloboden nach einem der beiden vorangehenden Ansprüchen, wobei auf
den Siloboden eine Abdeckung aufgebracht wird oder der Siloboden eine oberhalb der
Basis gelegene Abdeckung aufweist, wobei die Abdeckung auf, insbesondere im Bereich
der Belüftungsaussparung lediglich auf, mindestens einer Stützeinrichtung aufliegt,
insbesondere maximal 50 cm, insbesondere nicht, in die Aussparung der Belüftungsaussparung
hineinrangt, insbesondere bei keiner Auflast auf die Abdeckung.