Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Herd mit einer Backofeneinheit und mit einer Kochfeldeinheit,
wobei die Kochfeldeinheit auf der Backofeneinheit angeordnet ist. Solche Herde sind
bekannt und sind teilweise, aber nicht zwingend, als Kombigeräte ausgebildet. Sie
weisen beispielsweise nur einen einzigen elektrischen Anschluss nach außen auf.
[0002] Ein solcher Herd ist aus der
US 2015/0099245 A1 bekannt. Auf einer Backofeneinheit mit einem Backofen an der Vorderseite ist eine
Kochfeldeinheit angeordnet. Sie weist eine Kochfeldplatte und vier Kochstellen auf.
Eine Bedieneinrichtung mit Bedienelementen ist an einer vertikalen Blende vorgesehen,
die an der Rückseite des Kochfelds vertikal nach oben steht und es überragt. Der Herd
steht auf vier Füßen, an denen Gewichtssensoren vorgesehen sind. Damit soll vor allem
bei der Benutzung durch geistig eingeschränkte Bedienpersonen erreicht werden, dass
auf das Kochfeld aufgestelltes Gargut oder in der Backofeneinheit befindliches Gargut
über das zusätzliche Gewicht erkannt werden kann. So kann gegebenenfalls nach einer
bestimmten Dauer der Betrieb bzw. die Leistung reduziert oder ganz abgeschaltet werden.
Des Weiteren können Kochprogramme zur Unterstützung der Bedienperson genauer ablaufen,
weil aufgrund von Gewichtsverlust durch Verdampfen von Wasser ein Kochfortschritt
überwacht werden kann.
Aufgabe und Lösung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingangs genannten Herd zu schaffen,
mit dem Probleme des Standes der Technik gelöst werden können und es möglich ist,
einen solchen Herd gebrauchstauglich auszugestalten und insbesondere die Gefahr von
Verschmutzungen oder durch Überlaufen von Flüssigkeiten auf der Kochfeldeinheit zu
vermeiden.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Herd mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte
sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche
und werden im Folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0005] Der Herd weist eine Backofeneinheit und eine Kochfeldeinheit auf, wobei die Kochfeldeinheit
auf der Backofeneinheit angeordnet ist, und zwar mittels Auflagepunkten, an denen
die Kochfeldeinheit auf der Backofeneinheit aufliegt. Sie kann davon abgenommen werden,
entweder werkzeuglos oder unter Zuhilfenahme von Werkzeug. Die Kochfeldeinheit weist
dabei eine Kochfeldplatte und daran, darauf oder darunter angeordnete Heizeinrichtungen
auf. Diese können einzelne diskrete Kochstellen bilden. Es kann auch eine Vielzahl
von Heizeinrichtungen vorgesehen sein, wobei je nach erkannter Größe eines aufgestellten
Kochgefäßes die passende Anzahl von darunterliegenden Heizeinrichtungen angesteuert
wird zum Beheizen des Kochgefäßes. Die Backofeneinheit weist einen Backofen auf, der
auf übliche Art und Weise ausgebildet ist. Kochfeldeinheit und Backofeneinheit können
elektrisch verbunden sein, wobei dann mindestens eine von beiden Einheiten einen elektrischen
Anschluss nach außen aufweist. Dann kann eine elektrische Verbindung zwischen den
beiden vorgesehen sein, insbesondere als Kabel, um auch Leistung zu übertragen, oder
als Folienleiter, um nur Informationen bzw. Bedienbefehle von einer gemeinsamen Steuerung
zu übertragen. Eine elektrische Verbindung zwischen Kochfeldeinheit und Backofeneinheit
sollte vorteilhaft so ausgebildet sein, dass sie eine freie Bewegbarkeit von Kochfeldeinheit
und Backofeneinheit nicht beeinträchtigt. So kann die Kochfeldeinheit auf definierten
Auflagepunkten auf der Backofeneinheit aufliegen und von dieser abgenommen werden
wie zuvor beschrieben. Ein separater Betrieb der Kochfeldeinheit an räumlich anderer
Stelle, also entfernt und losgelöst von der Backofeneinheit, muss dabei nicht vorgesehen
sein. Wichtig ist, dass die beiden nicht starr miteinander verbunden sind, insbesondere
in vertikaler Richtung bewegbar gegeneinander sind.
[0006] Die Kochfeldeinheit weist noch einen umlaufenden Kochfeldrand auf, der vorteilhaft
nach unten weist mit einem überstehenden oder überhängenden Rand. Der Kochfeldrand
kann breit sein, vorteilhaft mehrere Zentimeter, beispielsweise 2 cm bis 5 cm oder
sogar bis 10 cm. Die Backofeneinheit weist einen oberen Backofenbereich auf, über
dem die Kochfeldeinheit aufliegt. In diesem oberen Backofenbereich weist die Backofeneinheit
einen umlaufenden Backofenrand auf. Dieser kann in vertikaler Richtung mit dem Kochfeldrand
fluchten, tut dies vorteilhaft auch, muss es aber nicht.
[0007] Erfindungsgemäß weist die Backofeneinheit in dem genannten oberen Backofenbereich,
vorteilhaft an einer Oberseite der Backofeneinheit, wenn die Kochfeldeinheit abgenommen
ist, in horizontaler Richtung zwischen dem Kochfeldrand und einem Zentralbereich des
oberen Backofenbereichs eine Erhebung nach oben auf. Diese Erhebung läuft vorteilhaft
durchgehend um, so dass sich die Erhebung in diesem Fall vom Backofenrand nach innen
über diesen Backofenrand erhebt bzw. nach oben übersteht. Die Erhebung ist dabei vorteilhaft
mindestens 0,5 cm bis mindestens 3 cm hoch. Besonders vorteilhaft bedeckt die Erhebung
den gesamten Zentralbereich des oberen Backofenbereichs. An mindestens einem Auflagepunkt
ist ein Gewichtssensor vorgesehen. Dieser Gewichtssensor ist dazu ausgebildet, die
Gewichtsbelastung der auf der Backofeneinheit aufliegenden Kochfeldeinheit zu messen.
Somit soll der Gewichtssensor dazu dienen, das Gewicht und insbesondere auch eine
Gewichtsveränderung der Kochfeldeinheit zu bestimmen. Eine solche Gewichtsveränderung
tritt insbesondere dann auf, wenn ein Kochgefäß auf die Kochfeldeinheit bzw. auf das
Kochfeld zum Beheizen aufgestellt wird. Dann ist die Änderung der Gewichtsbelastung
relativ groß, beispielsweise 1 kg bis 4 kg. Genauso kann aber auch erfasst werden,
wenn Inhalt des Kochgefäßes, insbesondere Wasser, durch den Kochvorgang verdampft
und somit das Gewicht geringer wird, beispielsweise in der Größenordnung von Gramm.
Damit kann, wie an sich aus dem Stand der Technik bekannt ist, gut eine Überwachung
von Kochvorgängen auf dem Kochfeld erfolgen. Ebenso können sogenannte automatisierte
Vorgänge bzw. Kochprogramme auf dem Kochfeld genauer durchgeführt werden, da zusätzliche
Informationen zur Verfügung stehen. Hierzu wird auf den Stand der Technik verwiesen,
siehe hierzu die
DE 10 2012 216 935 A1 oder die
DE 10 2015 226 052 A1.
[0008] Durch die Erfindung ist es somit möglich, dass aufgrund der Erhebung Flüssigkeit,
die auf dem Kochfeld der Kochfeldeinheit austritt und am Kochfeldrand herunterläuft,
nicht zu weit zwischen Kochfeldeinheit und Backofeneinheit eindringen kann, insbesondere
nicht in das Innere der Backofeneinheit hinein. Bei üblichen Herden ist hier eine
abgedichtete Verbindung zwischen Kochfeldeinheit und Backofeneinheit vorgesehen, die
dies verhindert. Diese abgedichtete Verbindung würde aber die gewünschte Wiegefunktion
entweder stark beeinträchtigen oder vollständig unmöglich machen.
[0009] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann die Backofeneinheit Bedienelemente
aufweisen, ebenso die Kochfeldeinheit. Bedienelemente der Backofeneinheit, vorteilhaft
sämtliche Bedienelemente der Backofeneinheit, sind bevorzugt in einem vorderen und
oberen Bereich der Backofeneinheit vorgesehen. Dies kann über einer Tür des Backofens
sein, somit bietet sich hier eine Anordnung an einer Vorderseite der Backofeneinheit
an, die vorteilhaft vertikal verläuft. Die Bedienelemente können unterschiedlich ausgebildet
sein wie im Stand der Technik bekannt, vorteilhaft als Drehknebel.
[0010] Bedienelemente der Kochfeldeinheit können auch, wie dies von klassischen Herden bekannt
ist, im Bereich der Bedienelemente der Backofeneinheit vorgesehen sein, nämlich an
der Vorderseite der Backofeneinheit im oberen Bereich. Zumindest einige der Bedienelemente
der Kochfeldeinheit sind vorteilhaft an einem anderen Ort angeordnet als die Bedienelemente
der Backofeneinheit, hier bietet sich eine Anordnung oben auf der Kochfeldeinheit
an. Vorteilhaft ist dies im vorderen Bereich einer Kochfeldplatte, wie dies aus dem
Stand der Technik auch bekannt ist. Eine bevorzugte Ausgestaltung der Bedienelemente
sind hier Berührungsschalter, insbesondere kapazitive Berührungsschalter, oder magnetisch
gehalterte und abnehmbare Drehknebel, wie sie beispielsweise aus der
DE 10 2005 049 995 A1 bekannt sind.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung sind an mindestens zwei Auflagepunkten der Kochfeldeinheit
auf der Backofeneinheit Gewichtssensoren vorgesehen, also zwischen Kochfeldeinheit
und Backofeneinheit angeordnet bzw. derart angeordnet, dass sie die Gewichtsbelastung
der Kochfeldeinheit und deren Änderung erfassen können. In vorteilhafter Ausgestaltung
der Erfindung sind an allen Auflagepunkten solche Gewichtssensoren vorgesehen, so
dass eine möglichst exakte Erfassung der Gewichtsbelastung möglich ist.
[0012] Bezüglich der Auflagepunkte oder Auflagestützen ist zu sagen, dass sie ausgebildet
sein können wie im Stand der Technik bekannt, insbesondere auch gemäß der
DE 102020201963.0 mit Anmeldetag vom 17. Februar 2020 derselben Anmelderin.
[0013] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können drei bis zehn definierte Auflagepunkte
vorgesehen sein, an denen die Kochfeldeinheit auf der Backofeneinheit aufliegt. Besonders
vorteilhaft sind dies genau vier definierte Auflagepunkte, die bevorzugt im Viereck
bzw. im Quadrat angeordnet sein können, insbesondere mit jeweils gleichem Abstand
zu dem Backofenrand bzw. Kochfeldrand und/oder zu Ecken davon.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die durchgehende
umlaufende Erhebung einen Abstand zu dem Backofenrand aufweist, der maximal 10 cm
beträgt, insbesondere maximal 5 cm. So kann die Erhebung relativ groß sein, und durch
den vergrößerten Bauraum nach oben können Funktionseinheiten der Backofeneinheit darin
angebracht werden.
[0015] Weiter ist es möglich, dass die Erhebung in der horizontalen Richtung, die vom Backofenrand
zum Zentralbereich der Backofeneinheit hin verläuft, monoton ansteigt bzw. nicht wieder
nach unten gezogen oder eingeformt ist. Somit kann die Erhebung auf einer Höhe mit
dem Zentralbereich sein. Es ist sogar möglich, dass die Erhebung in dieser Richtung
streng monoton ansteigt, insbesondere bis zu der vorgenannten maximalen Höhe der Erhebung
über den Backofenrand.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung kann die durchgehende umlaufende Erhebung höher liegen
oder am Punkt der maximalen Höhe höher reichen als eine Unterkante des umlaufenden
Kochfeldrands. Insbesondere kann sie mindestens 3 mm höher liegen. Vorzugsweise kann
der umlaufende Kochfeldrand die Erhebung ringsum nach unten überdecken bzw. deren
maximales Höhenniveau untergreifen. So ist von außen bzw. von der Seite die Erhebung
eigentlich nicht sichtbar. Vorteilhaft verläuft ein umlaufender Spalt mit einer Höhe
von 1 mm bis 20 mm, besonders vorteilhaft 2 mm bis 10 mm, zwischen der Oberkante des
Backofenrands und der Unterkante des Kochfeldrands.
[0017] Vorteilhaft liegt oder verläuft eine Unterkante des Kochfeldrands auf einem gemeinsamen
durchgehenden Höhenniveau in vertikaler Richtung, sie verläuft also in einer horizontalen
Ebene. Dies kann besonders vorteilhaft auch für die genannte Oberkante des Backofenrands
bzw. einen horizontalen Randbereich gelten. Dadurch kann insbesondere der vorgenannte
gleichbleibend breite Schlitz erreicht werden.
[0018] In Ausgestaltung der Erfindung kann bevorzugt vorgesehen sein, dass der Kochfeldrand
in vertikaler Erstreckung des Backofenrands verläuft. Dadurch ist es möglich, dass
die Seitenflächen der Backofeneinheit in etwa den Seitenflächen der Kochfeldeinheit
bzw. des vorgenannten umlaufenden Kochfeldrands entsprechen. Ihre Projektionsfläche
ist also gleich. Dadurch kann der Eindruck einer Einheit des Herds verbessert werden,
so dass die Zweiteiligkeit optisch in den Hintergrund tritt. Auch ein Einbau in eine
Küche ist dadurch einfacher möglich.
[0019] Ein gewisser schmaler umlaufender Randbereich von mindestens 1 cm Breite kann oben
im Backofenbereich vorgesehen sein, damit hier der heruntergezogene Kochfeldrand mit
seiner Unterkante sozusagen heranreicht bis auf den vorgenannten geringen Abstand.
So kann insbesondere auch die vorgenannte umlaufende und gleichmäßig breite Fuge erzeugt
werden.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass zumindest ein Auflagepunkt,
vorzugsweise mehrere Auflagepunkte oder alle Auflagepunkte, in einem Randbereich der
Backofeneinheit zwischen der Erhebung und dem Kochfeldrand bzw. dem Backofenrand vorgesehen
ist. Somit ist dieser Auflagepunkt in seitlicher Richtung außerhalb der Erhebung,
aber natürlich noch innerhalb des Rands. Ein Abstand zu dem Kochfeldrand bzw. dem
Backofenrand kann weniger als 10 cm betragen, vorteilhaft weniger als 5 cm. So ist
es möglich, den Randbereich relativ schmal bzw. mit einer Breite zwischen 1 cm und
5 cm als umlaufenden Rand auszubilden. An einem solchen umlaufenden Rand können eben
auch mehrere oder sogar alle Auflagepunkte vorgesehen sein, so dass sie relativ weit
außen vorgesehen sind. Dies kann durch den relativ großen Abstand zueinander eine
Messgenauigkeit erhöhen.
[0021] In alternativer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass die Auflagepunkte
innerhalb der Erhebung bzw. im Bereich der Erhebung vorgesehen sind, also mit mehr
als dem vorgenannten Abstand zu Kochfeldrand bzw. Backofenrand. Der Abstand dieser
Auflagepunkte zu Kochfeldrand bzw. Backofenrand kann dann mehr als 10 cm betragen,
beispielsweise bis zu 20 cm. Dann ist der genannte Randbereich der Backofeneinheit
frei von Auflagepunkten, insbesondere auch der vorgenannte möglicherweise vorgesehene
umlaufende Rand.
[0022] In nochmals weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Randbereich
der Backofeneinheit umlaufend rinnenförmig ausgebildet ist bzw. eine umlaufende Rinne
aufweist. Dabei verlaufen Rinnenabschnitte jeweils entlang der Außenseiten der Backofeneinheit.
Somit kann der vorgenannte umlaufende Rand vertieft als eine Art Rinne ausgebildet
sein, beispielsweise mit Breite und/oder Tiefe von 0,5 cm bis 2 cm.
[0023] Vorteilhaft ist jeder der vorgenannten Randbereiche bzw. Rinnenabschnitte zumindest
zu einem seiner Enden hin geneigt, so dass darin gesammelte Flüssigkeit in diese Richtung
laufen kann. Besonders vorteilhaft sind dabei die beiden Rinnenabschnitte an bzw.
entlang der beiden Lateralseiten der Backofeneinheit zu einer Vorderseite des Herds
hin geneigt. Dadurch kann erreicht werden, dass von der Kochfeldeinheit herabtropfende
übergetretene Flüssigkeit gesammelt und vorne entfernt werden kann. Dies bewirkt zwar
dort eine gewisse Verschmutzung, was aber immer noch besser ist als wenn die Flüssigkeit
nach hinten läuft oder in einer horizontalen Rinne sozusagen stehen bleibt.
[0024] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in Zwischen-Überschriften und einzelne Abschnitte beschränkt die unter
diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0025] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Herd von vorne, der eine Kochfeldeinheit auf einer Backofeneinheit
aufweist,
- Fig. 2
- der Herd aus Fig. 1 mit nach oben abgenommener Kochfeldeinheit,
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Kochfeldeinheit von oben,
- Fig. 4
- eine Unteransicht der Kochfeldeinheit,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Backofeneinheit und
- Fig. 6
- eine Darstellung einer Abwandlung eines Herds ähnlich Fig. 1 im oberen Bereich.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0026] In den Fig. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßer Herd 10 von vorne dargestellt. Der
Herd 10 weist ein einziges Anschlusskabel 12 auf und steht auf vier Füßen 14. Das
Anschlusskabel kann, wie aus dem Stand der Technik bekannt, an einen mehrphasigen
Anschluss eines Hauses führen. Der Herd 10 weist unten eine Backofeneinheit 20 und
oben darauf aufgelegt oder darauf montiert eine Kochfeldeinheit 30 auf.
[0027] Die Backofeneinheit 20 weist einen Backofen 21 mit einer Backofentür 22 auf. Oben
an der vertikalen Vorderseite der Backofeneinheit 20 ist über der Backofentür 22 im
linken Bereich die Anordnung von zwei Drehknebeln 23 zur Bedienung des Backofens 21
vorgesehen. Rechts daneben ist eine Anzeige 24 für den Backofen 21 vorgesehen. Drehknebel
23 und Anzeige 24 sind ausgebildet und funktionieren wie im Stand der Technik bekannt.
[0028] Die Backofeneinheit 20 weist im oberen Bereich einen umlaufenden Backofenrand 25
auf, vorteilhaft an den vertikal verlaufenden Außenseiten. Der Backofenrand 25 wird
oben von einem streifenartig umlaufenden Randbereich 26 begrenzt, wobei der Randbereich
26 entweder auf demselben Höhenniveau horizontal umläuft oder vorteilhaft nach vorne
zu etwas geneigt ist, besonders vorteilhaft mit einer leichten Neigung bis 10°. Dann
kann Flüssigkeit darauf oder, falls er rinnenartig ausgebildet ist, darin nach vorne
laufen und leichter entfernt werden. Der Randbereich 26 kann hier etwa 3 cm breit
sein.
[0029] Innerhalb des Randbereichs 26 ist eine Erhebung 27 vorgesehen oben an der Backofeneinheit
20 bzw. in deren oberem Bereich. Hier verläuft die Erhebung 27 mit im Wesentlichen
vertikalen Seiten und einer horizontalen Oberseite, sie kann etwa 5 cm bis 8 cm hoch
sein. Alternativ kann die Erhebung auch eine Art Wand oder Wall bilden, und innerhalb
davon wieder auf geringerer Höhe verlaufen, beispielsweise auf der Höhe des Randbereichs
26. Aus der Erhebung 27 ragen vier Auflager 28 nach oben und überragen diese, beispielsweise
um 1 cm bis 2 cm. Die Auflager 28 können auch auf der Erhebung 27 selbst aufliegen.
Sie können fest an der Backofeneinheit 20 angeordnet sein, alternativ auch abnehmbar
sein.
[0030] Die in Fig. 2 erkennbar abgenommene und abgehobene Kochfeldeinheit 30 weist oben
eine Kochfeldplatte 31 auf. An bzw. unter dieser Kochfeldplatte 31 sind gemäß Fig.
3 vier Heizeinrichtungen 32a bis 32d angeordnet, die beliebig ausgebildet sein können,
beispielsweise sind es Induktionsheizspulen oder Strahlungsheizeinrichtungen. Im vorderen
mittleren Bereich der Kochfeldplatte 31 ist ein Bedienfeld 40 gemäß Fig. 3 vorgesehen,
das sogenannte Touch-Schalter 42 und eine Anzeige 43 für die Kochfeldeinheit 30 aufweist.
Damit können Zusatzfunktionen, insbesondere im Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen
Gewichtsmessung oder mit Automatikprogrammen an der Kochfeldeinheit 30, gesteuert
oder eingestellt werden.
[0031] Die hauptsächliche Betätigung der Leistungseinstellung der Heizeinrichtungen 32 erfolgt
über vier Drehknebel 39, die gemäß Fig. 2 rechts neben der Anzeige 24 des Backofens
angeordnet sind. Alternativ können diese Drehknebel auch entfallen und sämtliche Bedienfunktionen
für die Kochfeldeinheit 30 an dem beschriebenen Bedienfeld 40 mittels entsprechender
Bedienelemente vorgesehen sein.
[0032] Die Kochfeldeinheit 30 weist einen Kochfeldrand 34 auf, der die gesamten Seitenflächen
der Kochfeldeinheit 30 bildet. Unten bildet der Kochfeldrand 34 jeweils eine umlaufende
Unterkante 35 bzw. endet in dieser, die gemäß der Darstellung der Fig. 1 mit etwas
Abstand von beispielsweise 1 cm bis 2 cm oberhalb des Backofenrands 25 und des Randbereichs
26 liegt. An der Unterseite weist die Kochfeldeinheit 30 sozusagen einen Ausschnitt
36 auf, in den die Erhebung 27 hineinragt. Dieser Ausschnitt 36 wird seitlich vom
Kochfeldrand 34 und der Unterkante 35 begrenzt und nach oben von einem Innengehäuse
37 begrenzt, das in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist. In diesem Innengehäuse 37
sind die Funktionseinheiten der Kochfeldeinheit 30 angeordnet, insbesondere die Heizeinrichtungen
32 und Steuerungen odgl., insbesondere auch für das Bedienfeld 40. In dem Innengehäuse
37, alternativ an seiner Unterseite, sind vier Gewichtssensoren 45 vorgesehen, deren
Verteilung aus der Unteransicht der Fig. 4 ersichtlich ist. Sie weisen einen Abstand
von etwa 8 cm bis 10 cm zum Kochfeldrand 34 bzw. zu der Unterkante 35 auf. Elektrisch
sind sie an eine Steuerung der Kochfeldeinheit 30 angeschlossen, was hier nicht dargestellt
ist, aber leicht vorstellbar ist. Die genaue Ausbildung der Gewichtssensoren sowie
ihre Auswertung und damit ansteuerbare Automatikprogramme sind dem eingangs genannten
Stand der Technik zu entnehmen. Gewichtssensoren könnten ausgebildet sein als Dehnmessstreifen
oder mit optischem, kapazitivem oder induktivem Funktionsprinzip.
[0033] Die Gewichtssensoren 45 liegen, wie der Darstellung der Fig. 1 zu entnehmen ist,
auf den Auflagern 28 auf und können so aus der Summe ihrer Messsignale eine Bestimmung
des Gewichts und auch von Gewichtsänderungen oder Positionsänderungen eines Kochgefäßes
an der Kochfeldeinheit 30 bzw. auf der Kochfeldplatte 31 ermöglichen. Alternativ kann
vorgesehen sein, dass die Gewichtssensoren 45 einteilig mit den Auflagern 28 ausgebildet
sind, möglicherweise auch etwas tiefer angeordnet sind. Da gemäß Fig. 2 die Kochfeldeinheit
30 aber abnehmbar ist und eine elektrische Verbindung zwischen Kochfeldeinheit 30
und Backofeneinheit 20 nur mit einem Verbindungskabel 46 vorgesehen ist, wird es als
vorteilhaft angesehen, wenn die Gewichtssensoren 45 an der Kochfeldeinheit 30 befestigt
sind.
[0034] In der Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Backofeneinheit 20 dargestellt mit dem
Backofenrand 25 und einem streifenartigen umlaufenden Randbereich 26, der um die Erhebung
27 umläuft, die auch den Zentralbereich des oberen Backofenbereichs bildet. Die Auflager
28 weisen zum Backofenrand 25 denselben Abstand auf wie die Gewichtssensoren 45 zum
Kochfeldrand 34. Schließlich sollen sie gemäß der Fig. 1 genau fluchtend aufeinanderliegen.
[0035] Aus den Fig. 1 und 2 ist zu ersehen, dass Flüssigkeit, die aus einem auf die Kochfeldplatte
31 aufgesetzten Kochgefäß ausläuft oder überläuft, seitlich am Kochfeldrand 34 herunterlaufen
würde. Sie kann dann an der Unterkante 35 herabtropfen, und zwar nicht direkt auf
den Boden, sondern auf den umlaufenden Randbereich 26 der Backofeneinheit 20. Durch
die zur Mitte hin vorgesehene Erhebung 27, die an den Randbereich 26 anschließt, wird
verhindert, dass Flüssigkeit zur Mitte bzw. zum Zentralbereich der Backofeneinheit
20 fließen kann. Diese Flüssigkeit kann entweder durch den Spalt zwischen Unterkante
35 und Backofenrand 25 mit einem Lappen entfernt werden, alternativ kann die Kochfeldeinheit
30 nach oben abgenommen werden für eine aus Fig. 2 ersichtliche gute Erreichbarkeit
des Randbereichs 26 zum Reinigen.
[0036] Durch die aus Fig. 2 erkennbare nach unten gezogene Unterkante 35 kann die Flüssigkeit
auch nicht an dieser nach oben steigen und so in keinem Fall die Gewichtssensoren
45 oder andere Funktionseinheiten der Kochfeldeinheit 30 bzw. des Innengehäuses 37
erreichen.
[0037] Die Erhebung 27 und insbesondere der Übergang zum Randbereich 26 sollten natürlich
geschlossen bzw. wasserdicht ausgebildet sein. Für die Oberseite der Erhebung 27,
insbesondere auch in einem Zentralbereich, muss dies nicht zwingend gelten. Hier kann
ja schon keine Flüssigkeit mehr hingelangen.
[0038] In der Fig. 2 ist rechts dargestellt, wie am Randbereich 26 eine gepunktet dargestellte
Rinne 29 vorgesehen sein kann. Diese Rinne 29 als quasi vertiefter Randbereich 26
weist den Vorteil auf, dass sie eine gewisse Menge an Flüssigkeit fassen kann, bevor
diese an den Seitenbereichen der Backofeneinheit 20 herunterfließt und noch mehr Verunreinigungen
hervorruft. Des Weiteren kann die Rinne 29 beispielsweise nach vorne zur Vorderseite
der Backofeneinheit 20 hin geneigt sein, so dass Flüssigkeit nach vorne fließt und
dort entweder leicht aufgenommen und entfernt werden kann oder nur an der Vorderseite
herunterläuft, wenn sie aus der Rinne 29 austritt. An der Vorderseite kann die Flüssigkeit
aber relativ leicht entfernt werden. Eine solche Rinne 29 sollte dann um die Erhebung
27 umlaufend ausgebildet sein mit einer Neigung derart, dass Flüssigkeit darin insgesamt
nach vorne läuft, unabhängig davon, wo sie am Kochfeldrand 34 nach unten läuft und
von der Unterkante 35 auf den Randbereich 26 fließt.
[0039] In der Fig. 6 ist eine Abwandlung eines Herdes 111 dargestellt, bei der einerseits
eine Erhebung 127 oben auf einer Backofeneinheit 120 nicht quaderartig bzw. mit vertikalen
Seiten ausgebildet ist, sondern mit abgeschrägten Seiten. Dies kann möglicherweise
ein Aufsetzen der Kochfeldeinheit 130 vereinfachen.
[0040] Des Weiteren ist der Randbereich 126 hier deutlich breiter ausgebildet, da Auflager
128 auf dem Randbereich 126 aufliegen. Der Abstand der Auflager 128 zum Backofenrand
125 ist relativ gering und kann beispielsweise 1 cm bis 2 cm betragen. Somit sind
die Auflager 128 außerhalb der Erhebung 127 angeordnet.
[0041] Auch hier sind oben auf den Auflagern 128 Gewichtssensoren 145 vorgesehen, die zur
Kochfeldeinheit 130 gehören. Bei dieser Ausgestaltung wird es als besonders vorteilhaft
angesehen, wenn auch die Auflager 128 Teil der Kochfeldeinheit 130 sind und somit
von der Backofeneinheit 120 bzw. dem Randbereich 126 entfernt werden, wenn die Kochfeldeinheit
130 abgenommen wird. Hier bietet es sich an, im Randbereich 126 definierte Auflagepunkte,
gegebenenfalls Vertiefungen oder Zentriervorsprünge, vorzusehen, damit die Kochfeldeinheit
130 passgenau auf die Backofeneinheit 120 aufgesetzt werden kann.
[0042] Auch bei der Ausgestaltung der Fig. 6 ist zu erkennen, dass Flüssigkeit, die am Herd
110 bzw. an der Kochfeldplatte 131 der Kochfeldeinheit 130 austritt, seitlich am Kochfeldrand
134 herabläuft und von der Unterkante 135 nach unten fließt oder tropft. Diese Flüssigkeit
kann zwar zumindest teilweise auf den Randbereich 126 gelangen, aber auch hier wegen
der Erhebung 127 nicht weiter als die Breite des Randbereichs 126 selbst hin zu einem
Zentralbereich der Backofeneinheit 120 fließen.
1. Herd mit einer Backofeneinheit und mit einer Kochfeldeinheit, die auf der Backofeneinheit
angeordnet ist, wobei:
- die Backofeneinheit definierte Auflagepunkte aufweist,
- die Kochfeldeinheit auf der Backofeneinheit auf den definierten Auflagepunkten aufliegt
und von der Backofeneinheit abnehmbar ist,
- die Kochfeldeinheit einen umlaufenden Kochfeldrand aufweist,
- die Backofeneinheit einen oberen Backofenbereich aufweist,
- der obere Backofenbereich einen Zentralbereich aufweist,
- die Backofeneinheit in dem oberen Backofenbereich einen umlaufenden Backofenrand
aufweist,
dadurch gekennzeichnet dass:
- die Backofeneinheit in dem oberen Backofenbereich zwischen dem Kochfeldrand und
dem Zentralbereich eine durchgehend umlaufende Erhebung nach oben aufweist,
- an mindestens einem Auflagepunkt ein Gewichtssensor vorgesehen ist zur Messung der
Gewichtsbelastung der auf der Backofeneinheit aufliegenden Kochfeldeinheit.
2. Herd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Backofeneinheit Bedienelemente aufweist, wobei Bedienelemente der Backofeneinheit
in einem vorderen und oberen Bereich der Backofeneinheit vorgesehen sind, insbesondere
an einer vorzugsweise vertikalen Vorderseite der Backofeneinheit, insbesondere ausgebildet
als Drehknebel.
3. Herd nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldeinheit Bedienelemente aufweist, wobei zumindest einige der Bedienelemente
der Kochfeldeinheit an einem anderen Ort angeordnet sind als die Bedienelemente der
Backofeneinheit, vorzugsweise oben auf der Kochfeldeinheit, insbesondere im vorderen
Bereich einer Kochfeldplatte der Kochfeldeinheit, insbesondere als Berührungsschalter.
4. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens zwei Auflagepunkten der Kochfeldeinheit auf der Backofeneinheit Gewichtssensoren
vorgesehen sind, insbesondere an allen Auflagepunkten derart, dass die Kochfeldeinheit
mittels der Gewichtssensoren auf der Backofeneinheit aufliegt.
5. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldeinheit auf 3 bis 10 definierten Auflagepunkten auf der Backofeneinheit
abgestützt aufliegt, vorzugsweise auf genau 4 definierten Auflagepunkten.
6. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine elektrische Verbindung zwischen Kochfeldeinheit und Backofeneinheit vorgesehen
ist, insbesondere als Kabel oder als Folienleiter, wobei vorzugsweise die elektrische
Verbindung derart ausgebildet ist, eine freie Bewegbarkeit von Kochfeldeinheit und
Backofeneinheit nicht zu beeinträchtigen.
7. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehende umlaufende Erhebung einen Abstand von maximal 10 cm, insbesondere
maximal 5 cm, zu dem Backofenrand aufweist.
8. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung in einer Richtung vom Backofenrand zum Zentralbereich der Backofeneinheit
hin monoton ansteigt bzw. nicht wieder nach unten gezogen oder eingeformt ist derart,
dass die Erhebung auf einer Höhe mit dem Zentralbereich ist.
9. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehende umlaufende Erhebung höher liegt als eine Unterkante des umlaufenden
Kochfeldrandes, insbesondere mindestens 3 mm höher liegt, wobei vorzugsweise der umlaufende
Kochfeldrand die Erhebung ringsum nach unten überdeckt.
10. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterkante des Kochfeldrands auf einem gemeinsamen durchgehenden Höhenniveau
in vertikaler Richtung liegt.
11. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kochfeldrand in vertikaler Erstreckung des Backofenrands verläuft.
12. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagepunkte in einem Randbereich der Backofeneinheit zwischen der Erhebung
und dem Kochfeldrand vorgesehen sind, vorzugsweise mit einem Abstand von weniger als
10 cm, insbesondere weniger als 5 cm, zu dem Backofenrand.
13. Herd nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich eine horizontale Breite von 1 cm bis 5 cm aufweist mit einem umlaufenden
Rand.
14. Herd nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagepunkte innerhalb der durchgehenden umlaufenden Erhebung in Richtung hin
zu dem Zentralbereich vorgesehen sind und nicht im Randbereich der Backofeneinheit.
15. Herd nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich der Backofeneinheit umlaufend rinnenförmig ausgebildet ist mit entlang
der Außenseiten verlaufenden Rinnenabschnitten, wobei vorzugsweise jeder Rinnenabschnitt
zumindest zu einem seiner Enden hin geneigt ist, wobei insbesondere die beiden Rinnenabschnitte
an bzw. entlang der beiden Lateralseiten der Backofeneinheit zu einer Vorderseite
des Herdes hin geneigt sind.