ANWENDUNGSGEBIET UND STAND DER TECHNIK
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Kochfelds sowie ein Kochfeld
mit Heizelementen und mit einer Kochfeldsteuerung, wobei die Kochfeldsteuerung dazu
ausgebildet ist, dieses Verfahren durchzuführen.
[0002] Aus der
EP 3 001 772 B1 ist eine sogenannte Chefkoch-Funktion bekannt, bei der einem Heizbereich auf einer
Kochfeldplatte eines Kochfelds mit mehreren Heizelementen darunter ortsabhängige Heizleistungsdichten
vorgegeben werden. Die Heizleitungsdichte kann dabei entweder in Richtung von links
nach rechts oder von vorne nach hinten abnehmen oder zunehmen. Somit kann alleine
durch Bewegen eines Gargefäßes auf dem Heizbereich der Kochfeldplatte dessen Beheizung
bzw. Leistungsstufe variiert werden, ohne dass dafür passende Bedienelemente bestimmt
und betätigt werden müssen.
AUFGABE UND LÖSUNG
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein eingangs genanntes Verfahren sowie
ein eingangs genanntes Kochfeld zu schaffen, mit denen Probleme des Standes der Technik
gelöst werden können und es insbesondere möglich ist, ein Kochfeld im Zusammenhang
mit einer solchen Chefkoch-Funktion bzw. im Chefkoch-Betrieb intuitiv und komfortabel
betreiben zu können.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie
durch ein Kochfeld mit den Merkmalen des Anspruchs 11. Vorteilhafte sowie bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im
Folgenden näher erläutert. Dabei werden manche der Merkmale nur für das Verfahren
oder nur für das Kochfeld erläutert. Sie sollen jedoch unabhängig davon sowohl für
das Verfahren als auch für das Kochfeld selbständig und unabhängig voneinander gelten
können. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt
der Beschreibung gemacht.
[0005] Es ist vorgesehen, dass das Kochfeld eine Kochfeldplatte und mindestens drei Heizelemente
an bzw. unter der Kochfeldplatte aufweist. Diese Heizelemente bilden einen variablen
Heizbereich bzw. definieren diesen durch ihre Anordnung. Vorteilhaft können die Heizelemente
regelmäßig angeordnet sein, vorzugsweise nach Art einer Matrix. Sie können relativ
nahe beieinander angeordnet sein bzw. geringen Abstand zueinander aufweisen, beispielsweise
weniger als 5 cm oder weniger als 3 cm. Des Weiteren weist das Kochfeld eine Kochfeldsteuerung
auf, um die Heizelemente mit jeweils einer Heizleistungsdichte anzusteuern. Dafür
kann auf bekannte Art und Weise eine Leistungsversorgung vorgesehen sein, entweder
mittels Schaltern wie beispielsweise Relais oder Halbleiterschaltern oder mittels
einer Leistungselektronik zur Ansteuerung von Induktionsheizspulen als Heizelemente.
Für die Heizelemente wird dabei eine Heizleistungsdichte von der Kochfeldsteuerung
vorgegeben, mit der sie dann ein darüber auf den Heizbereich aufgesetztes Gargefäß
beheizen. Des Weiteren ist die Kochfeldsteuerung dazu ausgebildet, ein auf den Heizbereich
aufgesetztes Gargefäß zu erkennen. Dies kann mit unterschiedlichsten Mitteln erreicht
werden, beispielsweise mit sogenannten Topferkennungssensoren, die kapazitiv oder
induktiv ausgebildet sein können. Werden Induktionsheizspulen als Heizelemente verwendet,
so können auch diese auf bekannte Art und Weise dazu verwendet werden, ein auf den
Heizbereich bzw. im Bereich der Heizelemente aufgesetztes Gargefäß zu erkennen. Dies
ist aus dem Stand der Technik ausreichend bekannt und muss nicht weiter erläutert
werden.
[0006] In wenigstens einem Betriebszustand kann die Kochfeldsteuerung mindestens ein Heizelement
im Heizbereich in dieser Art mit einer Chefkoch-Funktion bzw. in einem Chefkoch-Betrieb
betreiben, wobei sie eben dazu ausgebildet ist, das Gargefäß in Abhängigkeit von einer
Position des Gargefäßes in dem Heizbereich über mindestens einem Heizelement zu beheizen.
Für diese Beheizung werden unterschiedliche Heizleistungsdichten verwendet, wobei
unterschiedlichen Positionen des Gargefäßes im Heizbereich unterschiedliche Heizleistungsdichten
der Heizelemente für das Gargefäß entsprechen. Dies entspricht also einem Chefkoch-Betrieb,
wie er aus dem Stand der Technik bekannt ist, beispielsweise aus der vorgenannten
EP 3 001 772 B1. Bewegt eine Bedienperson das Gargefäß bzw. stellt sie das Gargefäß an einer anderen
Position auf, so kann sich diese Heizleistungsdichte positionsabhängig ändern. Erfindungsgemäß
weist das Verfahren folgende Schritte auf.
[0007] Zuerst wird das Gargefäß selektiert für eine nachfolgende manuelle Zuweisung einer
Heizleistungsdichte durch eine Bedienperson. Diese manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte
kann durch Betätigen von Bedienelementen am Kochfeld und somit direkt an der Kochfeldsteuerung
erfolgen. Alternativ kann dies über eine externe Kochfeldsteuerung erfolgen, die als
eine Art Fernbedienung ausgebildet sein und arbeiten kann, beispielsweise auch ein
Mobile Device wie ein Tablet-Computer oder ein Smartphone sein kann. Dem mindestens
einen Heizelement, über dem das selektierte Gargefäß aufgestellt ist und das zu dessen
Beheizung aufgrund seiner Position vorgesehen ist, wird eine Heizleistungsdichte durch
eine Bedienperson manuell zugewiesen. Dies erfolgt vorteilhaft wie zuvor erläutert
mittels Bedienelementen oder einer Bedieneinrichtung. Mit dieser manuell zugewiesenen
Heizleistungsdichte kann das Gargefäß dann beheizt werden, so wie es die Bedienperson
ja offensichtlich beabsichtigt hat.
[0008] Der Heizbetrieb für das Gargefäß mit der manuell zugewiesenen Heizleistungsdichte
kann beliebig lange dauern. In einem weiteren Schritt ist es für die Bedienperson
möglich, durch Bewegen des Gargefäßes um mehr als eine Mindestdistanz innerhalb des
Heizbereichs die manuell zugewiesene bzw. gewählte Heizleistungsdichte zu löschen.
Wird das Gargefäß dagegen um weniger als die genannte Mindestdistanz bewegt, so wird
die zuvor manuell zugewiesene Heizleistungsdichte nicht gelöscht, sondern beibehalten
und das Gargefäß damit weiterhin beheizt. Wird allerdings die Heizleistungsdichte
durch eine Bewegung um mehr als die Mindestdistanz gelöscht, so wird das Gargefäß
dann mit einer Heizleistungsdichte beheizt, die seiner Position im Heizbereich entspricht,
es wird also wieder eine Beheizung entsprechend dem Chefkoch-Betrieb bzw. entsprechend
der Chefkoch-Funktion durchgeführt, also positionsabhängig.
[0009] Mit der Erfindung ist es möglich, dass eine Bedienperson auf einfache Art und Weise
den Heizbetrieb mit der manuell zugewiesenen Heizleistungsdichte beendet, allerdings
nicht das Beheizen des Gargefäßes völlig einstellt, sondern wieder auf den Chefkoch-Betrieb
zurückgeht. So kann eine Heizleistungsdichte für das Beheizen des Gargefäßes wieder
durch Verändern der Position des Gargefäßes im Heizbereich eingestellt werden, also
wieder positionsabhängig. Die genannte Möglichkeit einer manuellen Zuweisung einer
Heizleistungsdichte für das Gargefäß kann dann vorteilhaft sein, wenn eine Heizleistungsdichte
gewünscht ist, die im Chefkoch-Betrieb nicht möglich ist, insbesondere weil sie zu
gering oder zu hoch ist. Alternativ kann es auch der Fall sein, dass kein Platz mehr
für das Gargefäß vorgesehen ist, um es so im Heizbereich zu positionieren, dass bei
dem Chefkoch-Betrieb eine gewünschte Heizleistungsdichte erzielt wird.
[0010] Durch die quasi selbsttätige Löschung der manuellen Zuweisung bei einer erneuten
Bewegung des Gargefäßes ist ein solches Löschen leicht möglich. Insbesondere erfolgt
dieses Löschen der manuellen Zuweisung gleichzeitig mit dem Einstellen einer neuen
Heizleistungsdichte innerhalb des Chefkoch-Betriebs, also durch die Position des Gargefäßes,
ist also somit sehr einfach und intuitiv und gleichzeitig sehr schnell bzw. effizient.
[0011] In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die genannte Mindestdistanz
mindestens 2 cm beträgt, vorzugsweise mindestens 4 cm. Ein Maximalwert braucht nicht
angegeben zu werden, da eine maximale Bewegung des Gargefäßes durch die Begrenzung
des Heizbereichs sozusagen vorgegeben ist. Die genannten Mindestdistanzen ab mindestens
2 cm oder ab mindestens 4 cm können üblicherweise von einer vorgenannten Topferkennung
gut aufgelöst bzw. erkannt werden für eine sichere Funktion der Erkennung von Gargefäßen.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Heizelemente
entlang einer Richtung von einer linken Lateralseite des Kochfelds zu einer rechten
Lateralseite des Kochfelds nebeneinander angeordnet sind. Dies bietet sich vor allem
an bei rechteckigen Kochfeldern bzw. bei im Wesentlichen rechteckigen Heizbereichen.
Dabei können die Heizelemente aneinander anschließen mit einem vorgenannten Abstand
zueinander. In dieser Richtung, also sozusagen von links nach rechts, können die Positionen
für unterschiedliche Heizleistungsdichten variieren bzw. entlang dieser Richtung kann
das Gargefäß bewegt werden, um unterschiedlich beheizt zu werden. Dabei kann es vorgesehen
sein, dass die Heizleistungsdichte bei Bewegen des Gargefäßes von der linken Lateralseite
hin zu der rechten Lateralseite ansteigt. Dies bedeutet, dass das Gargefäß stärker
beheizt wird, je weiter es in Richtung hin zur rechten Lateralseite bewegt wird.
[0013] In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Heizleistungsdichte
nicht stufenlos in einer bzw. entlang der Richtung variiert, sondern sozusagen abgestuft
ist bzw. der Heizbereich in verschiedene Bereiche unterteilt ist, in denen unterschiedliche
Heizleistungsdichten vorgegeben sind. So kann in der genannten Richtung, entlang derer
das bewegte Gargefäß unterschiedlich beheizt wird, eine Aufteilung des Heizbereichs
in mindestens zwei Bereiche mit unterschiedlicher bzw. ansteigender Heizleistungsdichte
vorgesehen sein. Vorteilhaft sind mehr Bereiche vorgesehen, insbesondere genau drei
Bereiche oder genau vier Bereiche. Dabei kann bevorzugt vorgesehen sein, dass eine
Bestimmung einer Position des Gargefäßes anhand ihres Mittelpunkts bzw. Schwerpunkts
des Bodens erfolgt, also je nach dem, in welchem Bereich dieser liegt oder positioniert
ist, wird die zugehörige Heizleistungsdichte zur Beheizung des Gargefäßes verwendet.
Ob dafür genau ein Heizelement verwendet wird oder mehrere Heizelemente, spielt für
die Erfindung keine Rolle, es geht um die Heizleistungsdichte, die insgesamt zur Beheizung
des Gargefäßes verwendet wird, also bezogen auf dessen Fläche.
[0014] In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass beim Bewegen bzw. beim
Ändern der Position des Gargefäßes in Richtung von einer Vorderseite des Kochfelds
zu einer Rückseite des Kochfelds hin, ohne dass eine Bewegungs- oder Richtungskomponente
in Richtung von einer linken Lateralseite zur gegenüberliegenden Lateralseite des
Kochfelds vorliegt, keine Änderung der Heizleistungsdichte erfolgt. Dies bedeutet,
dass nur durch Bewegung entlang einer Richtung von links nach rechts oder umgekehrt
die Heizleistungsdichte verändert werden kann, aber nicht durch Bewegen des Gargefäßes
nach vorne oder nach hinten. Es kann also vorgesehen sein, dass der Chefkoch-Betrieb
nur entlang einer Richtung von links nach rechts, alternativ entlang einer Richtung
von vorne nach hinten, eine Veränderung der Heizleistungsdichte zum Beheizen des Gargefäßes
ermöglicht. In alternativer Ausgestaltung der Erfindung könnte auch vorgesehen sein,
dass entlang einer Bewegungsrichtung von einer Ecke zur gegenüberliegenden Ecke, also
in beide Bewegungsrichtungen, die Heizleistungsdichte variiert. Für die Erfindung
spielt dies keine Rolle, deren Funktion ist unabhängig davon gewährleistet.
[0015] In möglicher Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das vorgenannte
Bewegen des Gargefäßes um mehr als eine Mindestdistanz entweder parallel zur Richtung
der Veränderung der Heizleistungsdichte erfolgen muss oder völlig unabhängig davon.
Bevorzugt wird eine davon unabhängige Bewegung des Gargefäßes zum Löschen der manuellen
Zuweisung, da dies noch einfacher für eine Bedienperson ist.
[0016] In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein manuell betätigbares
Bedienelement vorgesehen ist. Durch dessen Betätigung kann eine Selektion des Gargefäßes
für eine nachfolgende manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte erfolgen. Dieses
Bedienelement kann am Kochfeld selbst angeordnet sein, vorteilhaft zusammen mit anderen
Bedienelementen, alternativ an einem vorgenannten externen Bediengerät.
[0017] In einer Möglichkeit der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die manuelle Zuweisung
einer Heizleistungsdichte durch die Bedienperson an einer Bedieneinrichtung oder einem
externen Bediengerät mit manuell betätigbaren Bedienelementen erfolgt, wie dies zuvor
erläutert worden ist. In einer anderen Möglichkeit der Erfindung, die alternativ oder
zusätzlich dazu vorgesehen sein kann, kann eine Heizleistungsdichte durch die Eingabe
von einem externen Bediengerät oder auch am Kochfeld selbst erfolgen als manuelle
Zuweisung einer Heizleistungsdichte, wobei hierfür eine Spracheingabe verwendet wird.
Dies ermöglicht eine nochmal einfachere Bedienung des Kochfelds für die Bedienperson.
Das Löschen dieser manuellen Zuweisung erfolgt dann aber immer noch erfindungsgemäß
durch tatsächliches Bewegen des Gargefäßes um mindestens die vorgenannte Mindestdistanz.
[0018] In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein neu auf
den Heizbereich aufgestelltes Gargefäß direkt beginnend mit einer Heizleitungsdichte
beheizt wird, die seiner Position im Heizbereich entspricht. Besonders vorteilhaft
ist hier vorgesehen, dass eine Bedienperson keine vorherige bestätigende Eingabe durchführen
muss, sondern dessen Beheizung direkt nach Aufstellen des Gargefäßes entsprechend
seiner Position erfolgt. Durch Bewegen des Gargefäßes im Heizbereich kann diese Heizleistungsdichte
variiert werden, wie dies zuvor erläutert worden ist.
[0019] Für ein erfindungsgemäßes Kochfeld kann vorgesehen sein, dass es eben mindestens
drei Heizelemente aufweist, vorzugsweise deutlich mehr. So kann die Anzahl mindestens
sechs Heizelemente betragen, vorteilhaft mindestens acht oder mindestens zwölf Heizelemente.
Es kann vorgesehen sein, dass in einer Richtung von einer Vorderseite des Kochfelds
hin zur Rückseite des Kochfelds mindestens zwei Heizelemente hintereinander vorgesehen
sind, insbesondere mindestens drei Heizelemente. Entlang der Richtung von der linken
Lateralseite zur rechten Lateralseite sind es ebenfalls mindestens drei Heizelemente,
vorteilhaft mindestens vier Heizelemente.
[0020] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird nach einem Erkennen des Bewegens
des Gargefäßes um mehr als die vorgenannte Mindestdistanz die manuell zugewiesene
Heizleistungsdichte sofort gelöscht. Hierbei kann eine entsprechende Signalisierung
an eine Bedienperson ausgegeben werden, vorteilhaft optisch und/oder akustisch. In
nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass nach einem Bewegen
des Gargefäßes in dessen neue Position im Heizbereich durch Betätigen eines einzigen
Bedienelements die manuell zugewiesene Heizleistungsdichte wiederhergestellt wird,
also nicht wieder extra ausgewählt werden muss aus einer Vielzahl möglicher Heizleistungsdichten.
Dies weist den Vorteil auf, dass bei einem Versetzen oder neuen Positionieren des
Gargefäßes im Heizbereich, beispielsweise aus Gründen mangelnden Platzes, also nicht
um die Heizleistungsdichte als Chefkoch-Funktion zu variieren, der vorherige manuell
zugewiesene Betrieb wieder sehr schnell und einfach aufgenommen werden kann. Für dieses
Wiederherstellen kann eine bestimmte maximale Zeitdauer vorgesehen sein, die bei maximal
10 sec liegt, vorteilhaft bei maximal 5 sec. Das Ablaufen dieser Zeitdauer sowie deren
Ende kann an die Bedienperson signalisiert werden, vorteilhaft optisch und/oder akustisch.
[0021] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0022] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Kochfeld mit drei aufgestellten Töpfen,
- Fig. 2
- das Kochfeld aus Fig. 1 mit Darstellung von zahlreichen Induktionsheizspulen, die
einen Heizbereich bilden, und einer Unterteilung des Heizbereichs in unterschiedliche
Leistungszonen,
- Fig. 3 bis 6
- verschiedene Schritte zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit Verstellen
der Beheizung eines Topfes und Verschieben.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0023] In der Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Kochfeld 11 dargestellt, das eine Kochfeldplatte
12 aufweist, die mit ihrer wesentlichen Fläche einen Heizbereich 13 darauf bildet.
Auf dem Heizbereich 13 sind drei Töpfe T1, T2 und T3 als Gargefäße aufgestellt. Im
vorderen mittleren Bereich weist das Kochfeld 11 eine Bedieneinrichtung 20 auf. Die
Bedieneinrichtung 20 weist eine Leistungsanzeige 22 auf, hier dargestellt durch eine
einstellige Sieben-Segment-Anzeige. Diese könnte auch zweistellig ausgebildet sein,
des Weiteren könnte auch ein Matrix-Display mit erheblich mehr Darstellungsmöglichkeiten
vorgesehen sein, insbesondere als Voll-Anzeige. Links daneben ist eine Vielzahl von
beleuchteten Bedienelementen 23 vorgesehen, vorteilhaft ausgebildet als Berührungsschalter
mit Beleuchtungsfunktion. Darunter ist ein länglicher Streifen als sogenannter Slider
25 vorgesehen. Durch Auflegen eines Fingers an entsprechender Stelle oder Darüberstreifen
kann auf bekannte Art und Weise ein Zahlenwert eingestellt werden, beispielsweise
eine Leistungsstufe für einen Topf T oder ein Zahlenwert für einen Timer odgl.. Die
beleuchteten Bedienelemente 23 können durch Beleuchtung auch einem Aufstellort eines
Topfes T im Heizbereich 13 entsprechen und über ihre Berührfunktion beispielsweise
dessen Selektion für eine nachfolgende Beeinflussung ermöglichen. Weitere Bedienelemente
mit allgemeinen Funktionen können vorgesehen sein, wie leicht vorstellbar ist. Des
Weiteren ist es möglich, die gesamte Fläche der Bedieneinrichtung 20 mit den unterschiedlichen
beschriebenen Anzeigemöglichkeiten und Bedienmöglichkeiten als Touchdisplay auszubilden.
Auch dies ist aus dem Stand der Technik zur Genüge bekannt.
[0024] In der Fig. 2 ist dargestellt, wie sich unter der Kochfeldplatte 12 im Heizbereich
13 sechzehn Induktionsheizspulen 15 als eingangs genannte Heizelemente verteilen.
Sie sind sämtlich gleich groß bzw. identisch ausgebildet und bedecken bis auf den
Bereich, den die Bedieneinrichtung 20 einnimmt, den Heizbereich 13 nahezu lückenlos.
Die Induktionsheizspulen 15 können, wie es von derartigen Kochfeldern bekannt ist,
einzeln angesteuert und in ihrer Heizleistung bzw. Heizleistungsdichte eingestellt
werden. Sie können einzeln oder auch gemeinsam betrieben werden zum Beheizen eines
oder mehrerer darüber aufgestellter Töpfe T. Des Weiteren können die Induktionsheizspulen
15 auf bekannte Art und Weise als Topferkennungssensoren arbeiten und die Anwesenheit
eines ganz oder teilweise darüber aufgestellten Topfes erkennen. Es können aber auch
zusätzliche Topferkennungssensoren vorgesehen sein, beispielsweise entsprechend der
EP 3079443 A1. Dies kann jeweils für eine eingangs genannte Topferkennungsfunktion von einer Kochfeldsteuerung,
die vorteilhaft in der Bedieneinrichtung 20 integriert ist, erkannt und verarbeitet
werden. Das ist für den Chefkoch-Betrieb essentiell.
[0025] Durch gestrichelte Linien in Richtung von vorne nach hinten, die parallel zur linken
und zur rechten Lateralseite des Kochfelds 11 verlaufen, ist der Heizbereich 13 in
fünf streifenartige Leistungszonen 17a bis 17e unterteilt. Die mittlere Leistungszone
17c ist dabei etwas größer bzw. breiter und umfasst in der Breite nahezu zwei Induktionsheizspulen
15. Die anderen Leistungszonen umfassen in der Breite nur eine Induktionsheizspule.
Dies kann aber auch anders sein wie aus dem Stand der Technik bekannt ist. Durch die
dahinter angegebenen Zahlenwerte "4, 6, 7, 8, 9" ist verdeutlicht, dass jeder dieser
Leistungszonen 17a bis 17e eine bestimmte Leistungsstufe zugeordnet ist, wobei diese
Leistungsstufen wie üblich unterteilt sind. Selbstverständlich sind mittels der Bedieneinrichtung
20 alle Leistungsstufen von 0 bis 9 manuell einstellbar, ggf. auch noch sogenannte
Boost-Leistungsstufen. Diese Leistungsstufen entsprechen bestimmten Heizleistungsdichten,
wie aus dem Stand der Technik bekannt.
[0026] Die Leistungszone 17 weist also die Leistungsstufe 4 auf, die Leistungszone 17b die
Leistungsstufe 6, die Leistungszone 17c die Leistungsstufe 7, die Leistungszone 17d
die Leistungsstufe 8 und die Leistungszone 17e die Leistungsstufe 9. Wenn ein Topf
T also überwiegend in einer dieser Leistungszonen steht wird er mit deren Leistungsstufe
bzw. deren Heizleistungsdichte beheizt. Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Verteilung
der Töpfe T1 bis T3, die in Fig. 3 noch einmal dargestellt ist, ergibt sich für den
Topf T1 aufgrund seiner Position in der Leistungszone 17b die Leistungsstufe 6. Für
den Topf T2 in der Leistungszone 17c ergibt sich die Leistungsstufe 7. Für den Topf
T3 ergibt sich aufgrund seiner Platzierung überwiegend in der Leistungszone 17d die
Leistungsstufe 8. Das Überlappen nach rechts in die Leistungszone 17e ändert daran
nichts.
[0027] Ausgehend von der Fig. 3 ist leicht vorstellbar, wie das Kochfeld 11 mit den Töpfen
T1 bis T3 im Chefkoch-Betrieb bzw. mit einer vorgenannten Chefkoch-Funktion betrieben
werden kann. Wird beispielsweise der Topf T3 nach ganz rechts in die Leistungszone
17e bewegt, so dass seine wesentliche Fläche in dieser Leistungszone 17e liegt, so
wird er mit der Leistungsstufe 9 bzw. einer entsprechenden Heizleistungsdichte beheizt.
Die Induktionsheizspulen 15 werden jeweils allgemein mit einer derartigen Heizleistungsdichte
angesteuert, dass sich für Töpfe T mit erkannter Position und Bodenfläche bzw. Aufstellfläche
eine Heizleistung ergibt, die der Leistungsstufe ihrer Leistungszone entspricht. Dies
ist aus dem Stand der Technik bekannt. Würde der Topf T1 nach rechts vor den Topf
T2 gezogen werden, so würde er sich in der Leistungszone 17c befinden und demzufolge
mit der Leistungsstufe 7 beheizt werden, also eine Leistungsstufe stärker als bislang.
[0028] Gemäß der Erfindung ist nun vorgesehen, dass eine Bedienperson beispielsweise den
Topf T1 nicht mit der Leistungsstufe entsprechend dem Chefkoch-Betrieb, also der Leistungsstufe
6 entsprechend der Leistungszone 17b, auf der der Topf T1 steht, beheizen will, sondern
mit einer anderen Leistungsstufe einfach beheizen können soll. Dies könnte beispielsweise
die Leistungsstufe 3 sein, die, wie deutlich erkennbar ist, im Chefkoch-Betrieb nicht
vorhanden ist bzw. nicht eingestellt werden kann. Dieser Chefkoch-Betrieb soll aber
wegen der Töpfe T2 und T3 nicht verlassen werden. Demzufolge selektiert die Bedienperson
den Topf T1 durch Betätigen des seiner Position entsprechenden Bedienelements 23 der
Bedieneinrichtung 20. Alternativ kann, falls eine Kochfeldsteuerung dies erkennen
kann, der Topf T1 berührt werden als Selektion, dies ist in Fig. 4 dargestellt. Dann
wird am Slider 25 die Leistungsstufe 3 für den selektierten Topf T1 manuell ausgewählt,
dies ist in Fig. 5 dargestellt. Diese Leistungsstufe 3 wird dann von der Leistungsanzeige
22 dargestellt. Zur Verdeutlichung ist sie an der Stelle des Topfes T1 auch noch einmal
angezeigt. Fortan wird der Topf T1 also mit der Leistungsstufe 3 beheizt und somit
deutlich schwächer als es eigentlich seiner Position in der Leistungszone 17b entsprechend
der Leistungsstufe 6 entsprechen würde.
[0029] Solange der Topf T1 nun nicht bewegt wird, oder die Bedienperson die Leistungsstufe
manuell ändert, wird er mit dieser Leistungsstufe 3 beheizt. Des Weiteren kann am
Slider 25 die Leistungsstufe manuell noch einmal verändert werden, beispielsweise
reduziert werden oder auch erhöht werden, insbesondere auch deutlich über die Leistungsstufe
6 hinaus, welche eigentlich seiner Position in der Leistungszone 17b entspricht. Will
nun die Bedienperson den Topf T1 wieder im Chefkoch-Betrieb beheizen, und insbesondere
eine andere Leistungsstufe einstellen, so kann sie den Topf T1 entsprechend Fig. 6
bewegen. Gemäß einer ersten Möglichkeit bewegt sie den Topf T1 nach links bzw. hin
zur linken Lateralseite des Kochfelds 11, und zwar um die Distanz d1. Diese Distanz
d1 liegt deutlich über der darunter der Information halber dargestellten Mindestdistanz
D, was von einer Topferkennungsfunktion der Kochfeldsteuerung erkannt wird. Die Mindestdistanz
D kann hier beispielsweise 5 cm betragen. Demzufolge wird die manuelle Einstellung
bzw. Zuordnung der Leistungsstufe gelöscht und es wird die der punktiert dargestellten
Position des Topfes T1 in der Leistungszone 17a entsprechende Leistungsstufe 4 eingestellt.
An der Leistungsanzeige 22 wird also die Leistungsstufe 4 angezeigt, wie auch zur
Verdeutlichung noch einmal innerhalb des Topfsymbols von T1 dargestellt ist. Ab diesem
Zeitpunkt ist eigentlich die manuelle Zuordnung der Leistungsstufe gelöscht und sozusagen
vergessen. Gemäß einer vorbeschriebenen Option kann es sein, dass an der Bedieneinrichtung
20 eine optische oder akustische Signalisierung an eine Bedienperson erfolgt, dass
durch Betätigen eines Bedienelements 23, beispielsweise entsprechend der Position
des Topfes T1 im Heizbereich 13, wieder die zuvor manuell zugewiesene Leistungsstufe
3 eingestellt wird. Diese Option könnte für den Fall nützlich sein, dass ein Verschieben
des Topfes T1 nicht mit der Motivation erfolgt ist, die manuelle Leistungszuweisung
aufzulösen, sondern aus anderen Gründen, und eigentlich die Leistungsstufe 3 hätte
beibehalten werden sollen. Durch ein einziges Betätigen des Bedienelements 23 wird
dann wieder diese Leistungsstufe 3 für den Topf T1 an seiner neuen Position ganz links
eingestellt und an der Leistungsanzeige 22 die Ziffer 3 angezeigt. Lässt die Bedienperson
diese Option, die auf 5 sec oder 10 sec begrenzt sein kann, verstreichen, macht sie
also einfach gar nichts, so wird dauerhaft die durch den Chefkoch-Betrieb vorgegebene
Leistungsstufe 4 für den Topf T1 umgesetzt.
[0030] Wird der Topf T1 um die Distanz d2 hin zur Rückseite des Kochfelds 11 bewegt, welche
auch deutlich über der Mindestdistanz D liegt, so wird auch wieder die manuelle Zuordnung
einer Leistungsstufe gelöscht. Die neue Leistungsstufe entspricht der punktiert dargestellten
Position des Topfes T1 innerhalb einer der Leistungszonen, hier innerhalb der Leistungszone
17b. Deswegen wird der Topf T1 nun direkt mit der Leistungsstufe 6 entsprechend dieser
Leistungszone 17b beheizt. An der Leistungsanzeige 22 erscheint dann die Ziffer 6.
[0031] Es ist also zu ersehen, dass durch Verschieben des Topfes T1 in eine der punktiert
dargestellten Positionen um die Distanzen d1 oder d2, welche jeweils deutlich über
der Mindestdistanz D liegen, die manuelle Zuweisung einer Leistungsstufe wieder gelöscht
wird. Die Leistung wird entsprechend der Position innerhalb einer der Leistungszonen
eingestellt.
[0032] Wird der Topf T1 dagegen nur ein kleines Stück mit der Distanz d3, die deutlich unter
der Mindestdistanz D liegt, nach rechts vorne in die strichpunktiert dargestellte
Position bewegt, so passiert nichts. Die manuelle Zuweisung der Leistungsstufe 3 bleibt
erhalten. Möglicherweise kann an der Bedieneinrichtung 20 ein entsprechender Hinweis
angezeigt werden, dies muss aber nicht sein. Bei einer solch geringfügigen Bewegung
des Topfes T1 wird davon ausgegangen, dass dies nicht mit der Motivation erfolgt ist,
die manuelle Zuweisung einer Leistungsstufe zu löschen oder entsprechend dem Chefkoch-Betrieb
die Leistungsstufe zu verstellen.
[0033] Ein kurzzeitiges Abheben eines Topfes und Wiederaufsetzen an derselben Position wird
nicht als Bewegung oder Positionsänderung angesehen. Die Position ist ja danach dieselbe.
Die Zeitdauer hierfür kann zwischen 5 sec und 20 sec liegen. Dies kann beispielsweise
erfolgen, um Wasser in dem Topf nachzufüllen oder Gargut herauszunehmen. Erst wenn
der Topf an einer anderen Position als zuvor wieder auf das Kochfeld 11 bzw. den Heizbereich
13 aufgestellt wird, insbesondere mit mehr als der Mindestdistanz D zwischen den beiden,
wird dies als Positionsänderung und als bewusstes Umstellen des Topfes angesehen mit
den gleichen Folgen wie zuvor erläutert. Insbesondere erfolgt ein Ändern einer durch
den Chefkoch-Betrieb vorgegebenen Leistungsstufe oder Auflösen einer manuellen Zuweisung
einer Leistungsstufe.
1. Verfahren zum Betrieb eines Kochfelds, insbesondere eines Induktionskochfelds, mit:
- einer Kochfeldplatte,
- mindestens drei Heizelementen, wobei die Heizelemente einen variablen Heizbereich
an der Kochfeldplatte bilden bzw. definieren,
- einer Kochfeldsteuerung zur Ansteuerung der Heizelemente mit jeweils einer Heizleistungsdichte
und zur Erkennung eines auf den Heizbereich aufgesetzten Gargefäßes,
wobei die Kochfeldsteuerung in wenigstens einem Betriebszustand mindestens ein Heizelement
derart in einem Chefkoch-Betrieb betreibt, in welchem die Kochfeldsteuerung dazu ausgebildet
ist, das Gargefäß in Abhängigkeit von einer Position des Gargefäßes in dem Heizbereich
über mindestens einem Heizelement zu beheizen, wobei unterschiedliche Positionen des
Gargefäßes im Heizbereich unterschiedlichen Heizleistungsdichten für das Gargefäß
entsprechen,
gekennzeichnet durch die Schritte:
- das Gargefäß wird selektiert für eine nachfolgende manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte
durch eine Bedienperson,
- dem mindestens einen Heizelement für das selektierte Gargefäß wird eine Heizleistungsdichte
durch eine Bedienperson manuell zugewiesen,
- durch Bewegen des Gargefäßes um mehr als eine Mindestdistanz innerhalb des Heizbereichs
wird die manuell zugewiesene Heizleistungsdichte gelöscht und durch eine der Position
des Gargefäßes im Heizbereich nach Bewegen entsprechende Heizleistungsdichte ersetzt
für die weitere Beheizung des Gargefäßes.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mindestdistanz 2 cm beträgt, vorzugsweise 4 cm.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente entlang einer Richtung von einer linken Lateralseite des Kochfelds
zu einer rechten Lateralseite des Kochfelds nebeneinander angeordnet sind, insbesondere
aneinander anschließend, und in dieser Richtung die Positionen für unterschiedliche
Heizleistungsdichten variieren.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizleistungsdichte in Richtung von der linken Lateralseite zu der rechten Lateralseite
ansteigt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizbereich in Richtung von einer linken Lateralseite des Kochfelds hin zu einer
rechten Lateralseite des Kochfelds in mindestens zwei Bereiche mit unterschiedlicher
bzw. ansteigender Heizleistungsdichte unterteilt ist, vorzugsweise in genau drei Bereiche
oder genau vier Bereiche.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Bewegen bzw. beim Ändern der Position des Gargefäßes in Richtung von einer Vorderseite
des Kochfelds zu einer Rückseite des Kochfelds ohne Bewegungskomponente in Richtung
von einer Lateralseite zur gegenüberliegenden Lateralseite des Kochfelds keine Änderung
der Heizleistungsdichte erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Selektion des Gargefäßes für eine nachfolgende manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte
durch Betätigen eines manuell betätigbaren Bedienelements durch die Bedienperson erfolgt
oder durch ein externes Bediengerät erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte durch die Bedienperson an einer
Bedieneinrichtung mit manuell betätigbaren Bedienelementen erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die manuelle Zuweisung einer Heizleistungsdichte durch die Eingabe von einem externen
Bediengerät erfolgt, vorzugsweise mittels Spracheingabe.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein neu auf den Heizbereich aufgestelltes Gargefäß direkt beginnend mit einer Heizleistungsdichte
beheizt wird, die seiner Position im Heizbereich entspricht, vorzugsweise ohne vorherige
Eingabe durch eine Bedienperson.
11. Kochfeld mit mindestens drei Heizelementen und mit einer Kochfeldsteuerung, wobei
die Kochfeldsteuerung dazu ausgebildet ist, das Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche durchzuführen.
12. Kochfeld nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Richtung von einer Vorderseite des Kochfelds hin zu einer Rückseite des
Kochfelds mindestens zwei Heizelemente hintereinander vorgesehen sind, wobei insbesondere
insgesamt das Kochfeld mindestens vier Heizelemente in regelmäßiger Anordnung aufweist,
vorzugsweise mindestens zwölf Heizelemente.
13. Kochfeld nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizelemente matrixartig angeordnet sind.