[0001] Die Erfindung nach Anspruch 1 betrifft einen Temperierraum mit einem Informationssystem
wobei die Temperatur im Inneren des Raumes im Wesentlichen konstant gehalten ist und
gegenüber der Temperatur außerhalb des Raumes abweicht, insbesondere für Kühlräume
mit Temperaturen unterhalb zehn Grad Celsius,
- mit einer Isolierwand, die den Innenraum vom Außenraum trennt,
- mit einer Tür, über welche der Temperierraum betretbar ist,
- mit einem Sensor im Innenraum, der mit einer im Außenraum befindlichen Steuerung (13)
verbunden ist,
- mit einem optischen und einem akustischen Signalgeber der mit der Steuerung (13) verbunden
ist,
- mit der Steuerung (13), welche Sensorwerte erfasst und in Abhängigkeit vorgegebener
Schwellenwerte ein optisches und/oder akustisches Signal auslöst,
- mit einer elektrischen Versorgungseinheit für das Informationssystem.
[0002] Die Erfindung fasst hierbei den Begriff "Informationssystem" in einer weiten Interpretation
auf. Ein Beispiel für einen Temperierraum mit einem Informationssystem, welches druckschriftlich
nicht belegbar, aus dem Stand der Technik jedoch allseits bekannt ist, ist ein Personennotrufsystem
für Kühlräume. Ein solches Personennotrufsystem besteht aus einem großformatigen Tastschalter
im Innenraum des Kühlraumes. Dieser ist über eine Kabelstrecke mit einer außen am
Kühlraum angebrachten Signaleinheit verbunden. Das Kabel wird hierzu durch die Isolierwand
des Kühlraums hindurchgeführt.
[0003] Die außenliegende Signaleinheit verfügt über ein der akustischen Signalgebung dienendes
Horn sowie ein der optischen Signalgebung dienendes Blinklicht. Das Personennotrufsystem
ist an das jeweilige
PT30019-01EP -
EP 20 189 621.4
[0004] Hausstromnetz angebunden und wird über gängige 230 V mit elektrischer Spannung versorgt.
Für einen eventuellen Elektrizitätsausfall verfügt das System über eine Notstromeinrichtung.
Hierbei handelt es sich in der Regel um eine wiederaufladbare Speicherzelle, die eine
Stromversorgung der Alarmeinheit sowie des innenliegenden Tastschalters für bis zu
30 Minuten sicherstellt.
[0005] Das vorbeschriebene und aus dem Stand der Technik bekannte Personennotrufsystem ist
deshalb ein Informationssystem für Temperierungen im weitesten Sinne, da über den
innenliegenden Tastschalter eine im Kühlraum eingeschlossene Person ein akustisches
und optisches Informationssignal in Form eines Notrufsignals auslösen kann.
[0006] In der Regel werden in Temperierräumen je nach Verwendung und Anforderung weitere
Statusinformationen über jeweils getrennte Informationssysteme abgefragt. Beispielsweise
gibt es aus dem ebenfalls druckschriftlich nicht belegbaren Stand der Technik Sensoren,
die den Schließzustand von Zugangstüren erfassen und in Abhängigkeit von auslösenden
Bedingungen, beispielsweise einer über einen über einen bestimmten Zeitraum offenstehenden
Tür, einen Fehlerzustand, hier offene Tür, signalisieren. Erfasst werden jedoch beispielsweise
auch Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität, Beschickungs- bzw. Entnahmezeitpunkte
oder Zeiträume. Erfasst werden können darüber hinaus durch geeignete Sensoren die
Füllzustände innerhalb eines Temperierraumes vorhandener Lagermöbel, wie beispielsweise
Regale oder Deckenhaken.
[0007] In der Regel werden diese Informationen durch Handgeräte erfasst und manuell in entsprechende
Kontrollbücher eingetragen, insbesondere wenn in den Temperierräumen temperatursensible
Gegenstände wie Lebensmittel aufbewahrt werden. Häufig sind dann entsprechende Überwachungs-
und Protokollierungsvorschriften zu erfüllen.
[0008] Beispielsweise zeigt die
CA 2 419 647 A1 ein System, welches die Kontrolle verschiedener Sensoren, wie die Temperaturüberwachung,
die Lüftungsüberwachung, die Drucküberwachung, sowie Energie- und Beleuchtungskontrolle
in einer Einheit vereint. Die einzelnen Sensoren für die Funktionen sind innerhalb
des Kühlraumes angeordnet. Ein Bedienelement ist außerhalb des Kühlraums im Türrahmen
angeordnet. In der
GB 2 031 631 A ist ein Kühlraumüberwachungssystem beschrieben, welches ermöglicht, dass eine Vielzahl
von Sensoren über eine Alarmschaltung zusammengeschaltet werden.
[0009] Eine Vorrichtung, die mehrere Alarmfunktionen in einem vereint, ist auch in der
US 6,401,466 B1 gezeigt. Insbesondere ist eine Kontrolleinheit gezeigt, die sowohl eine Türschließkontrolle,
wie auch eine Kontrolle der Innenbeleuchtung und-belüftung durch einen gemeinsamen
Alarm ermöglicht.
[0010] Die
WO 2015/187916 A2 zeigt ebenfalls eine Überwachungsplattform, mittels derer mehrere Sensoren eines
Kühlsystems zusammengeführt und gemeinsam gesteuert werden können.
[0011] Eine fernsteuerbare Kühleinheit zum Einsatz in Gegenden mit schlechter Infrastruktur
zeigt die
WO 2017/087160 A1. Die gezeigte Steuerung ist in der Lage Informationen von einzelnen angeschlossenen
Sensoren zur Temperatur, Licht und Sicherheit zu erhalten und diese Parameter über
eine Fernsteuerungsmöglichkeit zu verändern. Die
WO2017/087160 A1 zeigt die Möglichkeit, die Kühleinheit über Solarpaneele mit Strom zu versorgen.
[0012] Die
US 5,917,416A zeigt ein Temperaturüberwachungssystem mit Alarmfunktion, welches über Photozellen
mit Strom versorgt wird. Nachteilig am Stand der Technik ist die aufwendige und in
der Regel nach dem Aufbau des Kühlraums erforderliche Installation solcher Systeme,
insbesondere von Personennotrufsystemen. Hierzu ist darüber hinaus ausgebildetes und
geschultes Fachpersonal erforderlich. So erfordert beispielsweise die Installation
von Personennotrufsystemen in Kühlräumen aufgrund des Anschlusses an das Hausstromnetz
einen ausgebildeten Elektroinstallateur.
[0013] Die Vielzahl der Systeme mit ihren jeweiligen Anzeige- und Bedieneinheiten führen
zur unübersichtlichen Handhabung. Schließlich führen Durchbrüche in der Isolationswand
von Temperierräumen für die erforderlichen Kabelstrecken zu Kältebrücken, die die
Effizienz eines Temperierraumes senken. Insbesondere wenn die Innenatmosphäre des
Temperierraumes von der Außenatmosphäre getrennt werden muss, beispielsweise bei Räucherkammern,
erhöht sich der Abdichtungsaufwand erheblich.
[0014] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Temperierraum mit einem Informationssystem
zu schaffen, welches mit geringem Installationsaufwand montierbar ist.
[0015] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch 1 offenbart. Weitere Ausführungsbeispiele
sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0016] Gelöst wird die Aufgabe von einem Informationssystem mit den
[0017] Merkmalen des Anspruchs 1, wonach das Informationssystem dauerhaft netzstromlos gehalten
ist, die Signalgeber, die Steuerung und eine netzunabhängige elektrische Versorgungseinheit
in einer einzigen Baueinheit in einem Gehäuse zusammengefasst sind, diese zusammenfassende
Baueinheit in die Tür des Temperierraumes, eingelassen ist und eine Verbindung zu
dem Innenraum angeordneten Sensor aufweist, wobei zumindest die Signalgeber gegenüber
der Türaußenseite nach außen überstehen.
[0018] Der wesentliche Vorteil des neuartigen Informationssystems liegt darin, dass mit
Ausnahme des Sensors alle wesentlichen Bauteile in einer Baueinheit zusammengefasst
sind, was die Installation des Informationssystems wesentlich vereinfacht. Darüber
hinaus wird das erfindungsgemäße Informationssystem netzstromlos gehalten. Es ist
also nicht an das 230 V Netz des jeweiligen Gebäudes angeschlossen. Stattdessen übernimmt
die Stromversorgung ein in die zusammenfassende Baueinheit integrierter Stromspeicher.
Die von ihm versorgten Bauteile, insbesondere der optische, sowie der akustische Signalgeber,
aber auch die Steuerung, arbeiten mit außerordentlich energiesparenden Bauteilen.
Infolgedessen ist gewährleistet, dass eine Energieversorgung über den Zeitraum von
wenigstens einem Jahr gewährleistet ist.
[0019] Die Steuerung ist darüber hinaus mit einer Sicherheitsfunktion ausgestattet. Diese
misst in regelmäßigen Intervallen die Restkapazität des integrierten Energiespeichers
und fordert vor dessen Erschöpfen den Austausch oder ein Aufladen des Energiespeichers
an.
[0020] Besonders energiesparend sind akustische Signalgeber, die auf Piezotechnik basieren
sowie optische Signalgeber, die sich LED-Leuchtmitteln bedienen. Es ist deshalb daran
gedacht, insbesondere solche Signalgeber für das erfindungsgemäße Informationssystem
zu nutzen.
[0021] Der im Innenraum des Temperierraumes angeordnete Sensor, der mit der zusammenfassenden
Baueinheit in Verbindung steht, kann beispielsweise ein Auslöseknopf sein. Dann handelt
es sich beim Informationssystem um ein kompaktbauendes Personennotrufsystem. Es ist
jedoch möglich, dass der Sensor der Erfassung von einer oder mehreren Umweltbedingungen
innerhalb des Temperierraumes dient und die Steuerung bei über- oder unterschreiten
bestimmter Schwellenwerte ein optisches und/oder akustisches Signal auflöst.
[0022] Es ist weiterhin denkbar, dass mehrere Sensoren mit der zusammenfassenden Baueinheit
gekoppelt sind und das optische und/oder akustische Signal sich in Abhängigkeit des
alarmauslösenden Sensors unterscheidet. Hierzu kann der akustische Sensor in der Tonfolge,
Tonhöhe oder Tonlänge variiert werden. Der optische Signalgeber kann beispielsweise
in der Leuchtfrequenz oder seiner Leuchtfarbe veränderbar sein.
[0023] Der wesentliche Vorteil liegt außerdem insbesondere darin, dass der Hersteller des
Türelementes die Montage des Informationssystems in Eigenregie und Eigenverantwortung
vornehmen kann. Er ist am ehesten dazu in der Lage, bereits bei der Produktion der
Türbestandteile die erforderliche Abdichtung der Tür bei Einlassen des Informationssystems
in optimaler Weise zu gewährleisten.
[0024] Das Überstehen der Signalgeber gegenüber der Türaußenseite gewährleistet, dass sowohl
der akustische, insbesondere aber auch der optische Alarm durch in der Umgebung befindliche
Personen ohne Weiteres wahrgenommen werden kann.
[0025] Vorgesehen ist ferner, dass die zusammenfassende Baueinheit eine Bedieneinheit aufweist.
[0026] Durch die Integration einer Bedieneinheit in die zusammenfassende Baueinheit wird
die kompakte und einfach zu montierende Baueinheit des erfindungsgemäßen Informationssystems
weiter integriert.
[0027] Vorgesehen ist ferner, dass die zusammenfassende Baueinheit die Tür des Temperierraumes
durchsetzt und das innenliegende Ende der zusammenfassenden Baueinheit eine Kommunikationsschnittstelle
zur Kommunikation mit dem Sensor im Temperierinnenraum ausbildet und/oder den Sensor
an seinem innenliegenden Ende trägt.
[0028] Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperierraumes mit einem Informationssystem
erlaubt es, einen oder mehrere innerhalb des Temperierraumes angeordnete Sensoren
per Funktechnologie an das Informationssystem anzubinden oder aber den relevanten
Sensor, in Zweifel ein Alarmknopf eines Personennotrufsystems, am innenliegenden Ende
der zusammenfassenden Baueinheit zu integrieren.
[0029] Deshalb ist vorgesehen, dass ein Kommunikationsmodul Teil der zusammenfassenden Baueinheit
ist, mittels dessen von der Steuerung ermittelte Sensordaten an eine weitere Einheit
bevorzugt per Funk weitergegeben und/oder Sensordaten per Funk empfangen und an die
Steuerung weitergegeben werden.
[0030] Vorgesehen ist weiterhin, dass die zusammenfassende Baueinheit einen Lagesensor umfasst,
der bei türseitiger Montage der Baueinheit den Öffnungs- bzw. Schließzustand der Tür
erfasst.
[0031] Sodann kennzeichnet sich eine besonders bevorzugte Ausführungsform dadurch, dass
das Informationssystem ein Personennotrufsystem ist, dessen Sensor im Innenraum von
einer im Temperierraum befindlichen Person betätigbar ist, um über die außenliegenden
Signalgeber auf die innerhalb des Temperierraumes befindliche Person aufmerksam zu
machen.
[0032] Schließlich ist, wie oben schon angeklungen, vorgesehen, dass das Personennotrufsystem
mit weiteren im Innenraum des Temperierraumes angeordneten Umweltsensoren gekoppelt
ist, beispielweise Temperatur-, Feuchtigkeit- oder Luftqualitätssensor, und die Steuerung
diese Daten erfasst, gegebenenfalls über die Signalgeber Zustandssignale abgibt und/oder
die Daten an eine Zentraleinheit weiterleitet.
[0033] Vorgesehen ist ferner, dass die netzunabhängige elektrische Versorgungseinheit eine
dauerhafte Autarkie des Informationssystems gewährleistet.
[0034] Als dauerhafte Autarkie des Informationssystems ist eine wenigstens einjährige Laufzeit
ohne Wechsel oder Laden des integrierten Energiespeichers bei netzunabhängigen Betrieb
durch die Erfindung definiert.
[0035] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher das Informationssystem
Teil eines Türbeschlags ist.
[0036] Da in der Regel an einer Durchbrechung des Türelementes eines Temperierraumes für
das Vorsehen eines Türbeschlages kein Weg vorbeiführt, bedingt die Integration des
erfindungsgemäßen Informationssystems in den Türbeschlag den wesentlichen Vorteil,
dass keine zusätzlichen, die Isolation beeinträchtigenden Durchbrechungen in Wandelemente
des Temperierraumes eingebracht werden müssen. Schließlich ist für eine einfache Montage
vorgesehen, dass das zusammenfassende Bauteil axial zweiteilig ausgestaltet ist und
beide Teile an dem jeweils zueinander weisenden Ende mit einer Kupplung zur Verbindung
mit dem jeweils anderen Teil versehen sind, so dass ein gegensinniges Einschieben
der Teile in eine die Wand durchsetzende Montageöffnung und ein kuppeln der Teile
untereinander eine sichere Befestigung des zusammenfassenden Bauteils an der Tür des
Temperierraumes gewährleistet.
[0037] Weitere Vorteile der Erfindung sowie ein besseres Verständnis derselben ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
- Fig. 1:
- Ein als Personennotrufsystem ausgestaltetes Informationssystem aus dem Stand der Technik,
- Fig. 2:
- ein erstes Beispiel eines Informationssystems, das nicht ein Teil der vorliegenden
Erfindung ist,
- Fig. 3:
- ein weiteres Beispiel eines Informationssystems, das nicht ein Teil der vorliegenden
Erfindung ist,
- Fig. 4:
- ein schematisch dargestellter erfindungsgemäßer Temperierraum mit einem erfindungsgemäßen
Informationssystem,
- Fig. 5:
- ein erfindungsgemäßes Informationssystem integriert in einen Türbeschlag.
[0038] Alle technischen Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 sind obligatorische Merkmale
für alle Ausführungsbeispiele, die ein Teil der vorliegenden Erfindung sind.
[0039] Das erfindungsgemäße Informationssystem 10 wird anhand eines Kühlraumes beschrieben,
gilt jedoch für Temperierräume in gleicher Weise. Als Temperierraum versteht die Erfindung
begehbare Lagerräume, deren Innentemperatur zumindest konstant gehalten wird und in
der Regel eine deutliche Differenz zu einer mittleren Temperatur außerhalb des Temperierraumes
aufweist. Insbesondere betrifft die Erfindung Informationssysteme für Temperierräume,
in denen Nahrungsmittel gelagert oder behandelt werden, wie insbesondere Kühlräume
oder beispielsweise Räucherkammern.
[0040] Figur 1 zeigt einen schematisch dargestellten Kühlraum 100, mit einem als Personennotrufsystem
ausgestalteten Informationssystem. Der Kühlraum 100, dessen Deckwand weggebrochen
ist, umfasst zunächst eine Tür 101, über welchen Personen den Kühlraum 100 betreten
können, um dort Gegenstände, insbesondere Nahrungsmittel einzulagern oder zu entnehmen.
[0041] An einer ersten Seitenwand ist ein Sensor 103 in Form eines Tastschalters 104 angebracht.
Der Tastschalter 104 ist über ein zunächst entlang der ersten Seitenwand 102 verlaufendes
Kabel 105 mit einer außen an einer zweiten Seitenwand 106 angeordneten Signaleinrichtung
107 verbunden. Das Kabel 105 ist im Bereich einer Rückwand 108 des Kühlraumes 100
von innen nach außen geführt, wobei hierzu die Rückwand 108 eine Kabeldurchführung
aufweist.
[0042] Die Signaleinrichtung 107 verfügt über einen optischen Signalgeber 109 in Form eines
Blinklichtes und über einen akustischen Signalgeber 110 in Form einer Hupe oder eines
Horns.
[0043] Eine Versorgungsleitung 111 dient der Anbindung der Signaleinrichtung 107 an das
Stromnetz des Gebäudes, koppelt die Signaleinrichtung 107 darüber hinaus mit einer
nicht dargestellten Pufferbatterie und gegebenenfalls mit einer Steuereinheit, die
einen ausgelösten Alarm an weitere Stellen übergibt.
[0044] In den weiteren Figuren 4 und 5 ist ein erfindungsgemäßes Informationssystem für
Temperierräume insgesamt mit der Bezugsziffer 10 versehen.
[0045] Figur 2 zeigt ein erstes Beispiel eines Informationssystems 10, das nicht ein Teil
der vorliegenden Erfindung ist.
[0046] Dieses umfasst zunächst ein Gehäuse 11, welches als Teil einer zusammenfassenden
Baueinheit 12 eine Steuerung 13 aufnimmt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen
um eine Platine mit elektronischen Bauteilen.
[0047] Im Gehäuse 11 ist weiterhin ein Energiespeicher 14 angeordnet, beispielsweise in
Form einer, ggf. wiederaufladbaren, Batterie. Diese versorgt das Informationssystem
10 mit der für den Betrieb erforderlichen Elektrizität.
[0048] Am Gehäuse 11 des Informationssystems 10 ist darüber hinaus ein akustischer Signalgeber
15 angeordnet. Hierbei handelt es sich bevorzugt um einen Piezotongenerator, welcher
akustische Alarmsignale hoher Lautstärke bei minimalem Energiebedarf erzeugen kann.
Schließlich trägt das Gehäuse 11 einen optischen Signalgeber 16. Im konkreten Ausführungsbeispiel
wird hierfür eine LED-Leuchte genutzt. LED-Leuchten haben den wesentlichen Vorteil,
in ihrer Leuchtkraft, einer eventuellen Leuchtfrequenz sowie der Lichtfarbe einfach
steuerbar zu sein. Darüber hinaus erreichen sie bei minimalen Energiebedarf eine starke
Leuchtkraft. Die zusammenfassende Baueinheit umfasst also wenigsten das Gehäuse 11
mit der Steuerung 13 und dem Energiespeicher 14 sowie den akustischen und den optischen
Signalgeber 15, 16 und somit die wesentlichen Bestandteile des Informationssystems
10. Dies erleichtert die Montage wesentlich.
[0049] Über ein Kabel 19 ist das Informationssystem 10 mit einem Sensor 20 verbunden, welcher
zum Erfassen bestimmter Statusinformationen geeignet ist.
[0050] Darüber noch verfügt das Gehäuse 11 an seiner Stirnfläche 17 über zumindest eine
Anzeigeeinheit 18, mittels derer das Informationssystem bestimmte vom Sensor 20 erfasste
Zustände visualisieren kann. Bei im Späteren noch gesondert beschriebenen, komplexer
aufgebauten Informationssystemen, beispielsweise solchen, die mehrere Sensoren zum
Erfassen von Statusinformationen umfassen, kann die Anzeigeeinheit 18 zu einer beliebig
komplexen Bedieneinheit aufgewertet sein. Diese kann auch aus einem frei programmierbaren
Display mit Berührungssensoren zur Steuerung ausgebildet werden.
[0051] In Figur 2 ist die zusammenfassende Baueinheit 12, also das Gehäuse mit seinen Bestandteilen,
außen auf eine lediglich schematisch dargestellte Temperierraumwand 21 bzw. Kühlraumwand
21 aufgesetzt. In der Regel sind Kühlraumwände weiß gehalten oder mit einer Edelstahlverkleidung
versehen, so dass die Außenoberflächen der Kühlraumwände 21 hervorragende Reflektionseigenschaften
aufweisen. Diese verbessern die optische Sichtbarkeit von Signalen, die vom optischen
Signalgeber 16 erzeugt werden.
[0052] Dem optischen Signalgeber 16 unmittelbar nachgeordnet ist bei dem in Figur 2 dargestellten
Beispiel der akustische Signalgeber 15. Sodann folgt das den akustischen und optischen
Signalgeber 15, 16 tragende Gehäuse 11, in dessen Innenraum die Steuerung 13, sowie
der Energiespeicher 14 angeordnet sind und dessen Stirnfläche die Anzeige- und Bedieneinheit
18 trägt.
[0053] Der Sensor 20 ist auf der Innenoberfläche der Kühlraumwand 21 angeordnet, also innerhalb
des Kühlraums befindlich. Auf diese Weise befindet er sich unmittelbar in von den
Kühlraumwänden 21 umschlossenen Raum und nimmt lediglich Statusinformationen aus dem
Innenraum auf. Diese leitet er über das die Kühlraumwand 21 durchsetzende Kabel 19
an die Steuerung 13 weiter, welche in Abhängigkeit von ihrer Programmierung die Sensordaten
auswertet und über die Anzeigeeinheit 18 visualisiert.
[0054] In Abhängigkeit von eingestellten Schwellenwerten kann darüber hinaus über den akustischen
Signalgeber 15 und den optischen Signalgeber 16 ein Alarm generiert werden.
[0055] Das Beispiel schlägt vor, dass das erfindungsgemäße Informationssystem 10 als Personennotrufsystem
ausgestalten sein kann, so dass der Sensor 20 auf der Innenoberfläche der Kühlraumwand
21 als Tastschalter ausgebildet ist. Diesen kann im Notfall eine im Kühlraum befindliche
Person betätigen, um Hilfe anzufordern.
[0056] In alternativen Beispielen kann der Sensor 20 jedoch auch als Temperatursensor, Feuchtigkeitssensor,
etc. ausgebildet sein, mit welchem sich die Umweltbedingungen innerhalb des Kühlraums
überwachen lassen.
[0057] Der wesentliche Vorteil dieses ersten Beispiels, das nicht ein Teil der Erfindung
ist, liegt darin, dass sich die zusammenfassende Baueinheit 12 einfach und schnell
montieren lässt. Sie ist darüber hinaus netzspannungslos gehalten und wird ausschließlich
von dem integrierten Energiespeicher 14 betrieben.
[0058] Figur 3 zeigt ein weiteres Beispiel eines Informationssystems 10. Diesem zweiten
Beispiel gemäß Figur 3 durchsetzt das Gehäuse 11 des Informationssystems 10 die Kühlraumwand
21. Wie schon beim ersten Beispiel beinhaltet das Gehäuse 11 die Steuerung 13, den
Energiespeicher 14 und trägt den optischen Signalgeber 16, den akustischen Signalgeber
15 sowie - sofern nötig und sinnvoll - an der Stirnfläche 17 eine Anzeige und/oder
Bedieneinheit 18.
[0059] Auch hier greift das Informationssystem 10 lediglich auf den internen Energiespeicher
14 in Form einer - gegebenenfalls wiederaufladbaren - Batterie zu und ist ansonsten
netzstromlos konzipiert. Auf der innenliegenden Stirnfläche 22 kann das Gehäuse 11
den Sensor 20 tragen, mit welchem Umweltdaten im Inneren des Kühlraumes erfasst werden,
beispielsweise Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder Luftqualität. Somit zeigt Figur 3
im zweiten Beispiel ein maximal integriertes Informationssystem, bei welchem die zusammenfassende
Baueinheit 12 alle Bestandteile des Informationssystems trägt. Für eine fachgerechte
Montage muss die zusammenfassende Baueinheit 12 lediglich in einen entsprechend abgestimmten
Wanddurchbruch der Kühlraumwand 21 eingesetzt und dort sachgerecht verankert werden.
[0060] Da bei beiden Beispielen keine Anbindung an das Elektrizitätsnetz des Gebäudes erfolgt,
ist ein Elektroinstallateur für die Montage nicht erforderlich. Darüber hinaus kann
das Informationssystem 10 - gleich ob nach Figur 2 oder nach Figur 3 - vom Hersteller
der Kühlraumwände selbst während der Produktion oder beim Aufstellen des Kühlraums
installiert werden, so dass separate und die Betriebsaufnahme des Kühlraums verzögernde
Installationstermine entfallen. Darüber hinaus hat die Montage seitens des Kühlraumwandherstellers
den wesentlichen Vorteil, dass dieser die sach- und fachgerechte Abdichtung und Isolation
der Kühlraumwanddurchbrechung für die Kabelstrecke (Figur 2) oder für den Einsatz
des Gehäuses 11 (Figur 3) in eigener Verantwortung übernehmen kann.
[0061] Es ist dann gedacht, dass beide Beispiele des Informationssystems 10 innenraumnah
mit einer Kommunikationsschnittstelle ausgestattet sind. Diese kann beispielsweise
an Stelle oder zusätzlich zum jeweiligen Sensor 20 vorhanden sein. Es ist möglich,
dass die Kommunikationsschnittstelle durch einen Steckplatz zum Anschluss von Kabeln
realisiert ist. Bevorzugt handelt es sich jedoch um eine Kommunikationsschnittstelle
für die drahtlose Kommunikation nach bekannten Standards. Dies erlaubt es, dass das
Informationssystem 10 mit verschiedenen, im Zweifelsfall frei innerhalb des Kühlrauminnenbereichs
zu platzierenden Sensoren zu koppeln, so dass bestimmte Umweltbedingungen an verschiedenen
Stellen innerhalb des Kühlraums erfasst werden können und/oder Einzelsensoren zum
Erfassen verschiedener Umweltfaktoren mit dem Informationssystem koppelbar sind.
[0062] Ferner ist vorgesehen, dass auch nahe der Kühlraumaußenoberfläche eine Kommunikationsschnittstelle
vorhanden ist, bevorzugt für die drahtlose Kommunikation. Mittels dieser können die
erfassten Daten an eine zentrale Anzeige- und Auswerteinheit weitergegeben werden.
[0063] So zeigt Figur 4 die schematische Darstellung eines dungsgemäßen Kühlraumes 50, mit
einem Boden 51, Seitenwänden 52, einer Tür 53, durch welche eine Person den Kühlraum
50 betreten kann, sowie mit einer nicht dargestellten Decke. In die Tür 53 ist ein
erfindungsgemäßes Informationssystem 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung
integriert. Dieses ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel als
[0064] Personennotrufsystem ausgebildet, so dass der innenliegende Sensor 20 als Tastschalter
zur Alarmauslösung gestaltet ist.
[0065] Mittels einer innenliegenden Kommunikationsschnittstelle können beliebig an den Seitenwänden
52 angeordnete Sensoren abgefragt werden. Deren Daten werden vom Informationssystem
erfasst und können über die integrierte Anzeige- und Bedieneinheit 18 visualisiert
werden. Es ist also erfindungsgemäß möglich, das ein als Personennotrufsystem ausgestaltetes
Informationssystem 10 weitere Sensoren 20 aufweist oder mit weiteren Sensoren 23 gekoppelt
ist. Es erfasst somit verschiedene Umweltdaten und dient dem Personennotruf.
[0066] Darüber hinaus werden die gesammelten Daten über eine externe Kommunikationsschnittstelle
an eine Zentraleinheit 24 weitergegeben, welche die Daten mehrerer Informationssysteme
unterschiedlicher Kühlräume zusammenfasst, so dass an zentraler Stelle eine Überwachung
aller relevanten Umweltparameter der Kühlräume erfasst wird.
[0067] Schließlich zeigt Figur 5 eine weitere, besonders vorteilhafte Ausführungsform der
Erfindung. Dargestellt ist ein Türbeschlag 30 für den Kühlraum, in dessen Verschlussmechanik
das erfindungsgemäße Informationssystem 10 integriert ist. Der wesentliche Vorteil
dieses Ausführungsbeispiels ist darin zu sehen, dass für die Unterbringung des Informationssystems
10 eine ohnehin schon vorhandene Durchbrechung der Türwand für die Riegel- und Verschlussmechanik
genutzt wird und keine weiteren, die Isolation durchbrechenden Ausnehmungen in die
Türwand eingebracht werden müssen. Bevorzugterweise wird diese für Ausführungsform
statt eines mechanischen Schlosses eine elektronische Schließung genutzt, welche im
Optimalfall über den Energiespeicher 14 des Informationssystems 10 versorgt wird.
Die Zugangsberechtigung wird über geeignete Transponder, beispielsweise RFID-Chips
oder NFC-Geräte gesteuert.
Bezugszeichenliste
[0068]
- 10
- Informationssystem
- 11
- Gehäuse
- 12
- zusammenfassende Baueinheit
- 13
- Steuerung
- 14
- Energiespeicher
- 15
- akustischer Signalgeber
- 16
- optischer Signalgeber
- 17
- äußere Stirnfläche
- 18
- Anzeigeeinheit
- 19
- Kabel
- 20
- Sensor
- 21
- Kühlraumwand
- 22
- innere Stirnfläche
- 23
- Sensor
- 24
- Zentraleinheit
- 30
- Türbeschlag
- 50
- Kühlraum
- 51
- Boden
- 52
- Seitenwand
- 53
- Tür
- 100
- Kühlraum
- 101
- Tür
- 102
- erste Seitenwand
- 103
- Sensor
- 104
- Tastschalter
- 105
- Kabel
- 106
- zweite Seitenwand
- 107
- Signaleinrichtung
- 108
- Rückwand
- 109
- optischer Signalgeber
- 110
- akustischer Signalgeber
- 111
- Versorgungsleitung
1. Temperierraum mit einem Informationssystem (10), wobei der Temperierraum ein begehbarer
Lagerraum ist, wobei die Temperatur im Inneren des Raumes im Wesentlichen konstant
gehalten ist und gegenüber der Temperatur außerhalb des Raumes abweicht, insbesondere
ein Kühlraum mit Temperatur unterhalb zehn Grad Celsius,
- mit Isolierwänden, die den Innenraum vom Außenraum trennen,
- mit einer Tür (53), über welche der Temperierraum betretbar ist,
- mit einem Sensor (20) im Innenraum, der mit einer im Außenraum befindlichen Steuerung
(13) verbunden ist,
- mit einem optischen (15) und einem akustischen Signalgeber (16) der mit der Steuerung
(13) verbunden ist,
- mit der Steuerung (13), welche Sensorwerte erfasst und in Abhängigkeit vorgegebener
Schwellenwerte ein optisches und/oder akustisches Signal auslöst,
- mit einer elektrischen Versorgungseinheit für das Informationssystem (10), dadurch gekennzeichnet, dass
- das Informationssystem (10) dauerhaft netzstromlos gehalten ist,
- die Signalgeber (15, 16), die Steuerung (13) und eine netzunabhängige elektrische
Versorgungseinheit in einer einzigen Baueinheit (12) in einem Gehäuse (11) zusammengefasst
sind,
- diese zusammenfassende Baueinheit (12) in die Tür (53) des Temperierraumes eingelassen
ist und eine Verbindung zu dem im Innenraum angeordneten Sensor (20) aufweist, wobei
zumindest die Signalgeber (15, 16) gegenüber der Türaußenseite nach außen überstehen.
2. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfassende Baueinheit (12) eine Bedieneinheit (18) aufweist.
3. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfassende Baueinheit (12) die Tür (53) des Temperierraumes durchsetzt
und das innenliegende Ende der zusammenfassenden Baueinheit (12) eine Kommunikationsschnittstelle
zur Kommunikation mit dem Sensor (20) im Temperierinnenraum ausbildet und/oder den
Sensor (20) an seinem innenliegenden Ende trägt.
4. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Kommunikationsmodul Teil der zusammenfassenden Baueinheit (12) ist, mittels dessen
von der Steuerung (13) ermittelte Sensordaten an eine weitere Einheit bevorzugt per
Funk weitergegeben und/oder Sensordaten per Funk empfangen und an die Steuerung (13)
weitergegeben werden.
5. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zusammenfassende Baueinheit (12) einen Lagesensor umfasst, der bei türseitiger
Montage der Baueinheit (12) den Öffnungs- bzw. Schließzustand der Tür (53) erfasst.
6. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Informationssystem (10) ein Personennotrufsystem ist, dessen Sensor (20) im Innenraum
von einer im Temperierraum befindlichen Person betätigbar ist, um über die außenliegenden
Signalgeber auf die innerhalb des Temperierraumes befindliche Person aufmerksam zu
machen.
7. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Personennotrufsystem mit weiteren im Innenraum des Temperierraumes angeordneten
Umweltsensoren gekoppelt ist, beispielweise Temperatur-, Feuchtigkeit- oder Luftqualitätssensor,
und die Steuerung (13) diese Daten erfasst, gegebenenfalls über die Signalgeber (15,
16) Zustandssignale abgibt und/oder die Daten an eine Zentraleinheit (24) weiterleitet.
8. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die netzunabhängige elektrische Versorgungseinheit eine dauerhafte Autarkie des Informationssystems
(10) gewährleistet.
9. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Informationssystem (10) Teil eines Türbeschlags (30) ist.
10. Temperierraum mit einem Informationssystem (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zusammenfassende Bauteil (12) axial zweiteilig ausgestaltet ist und beide Teile
an dem jeweils zueinander weisenden Ende mit einer Kupplung zur Verbindung mit dem
jeweils anderen Teil versehen sind, so dass ein gegensinniges Einschieben der Teile
in eine die Tür durchsetzende Montageöffnung und ein Kuppeln der Teile untereinander
eine sichere Befestigung des zusammenfassenden Bauteils (12) an der Tür (53) des Temperierraumes
gewährleistet.
1. Temperature-regulated room having an information system (10), wherein the temperature-regulated
room is a walk-in storeroom, wherein the temperature inside the room is kept substantially
constant and deviates from the temperature outside the room, in particular a cooling
room with a temperature of below ten degrees Celsius,
- having insulating walls, which separate the interior from the exterior,
- having a door (53), via which the temperature-regulated room can be accessed,
- having a sensor (20) in the interior, which is connected to a controller (13) on
the exterior,
- having an optical (15) and an acoustic transducer (16), which is connected to the
controller (13),
- having the controller (13), which records sensor values and, depending on predetermined
threshold values, emits an optical and/or acoustic signal,
- having an electric supply unit for the information system (10), characterised in that
- the information system (10) is kept constantly without mains current,
- the transducers (15, 16), the controller (13) and an electric supply unit independent
of the mains are combined in a single component (12) in a housing (11),
- this collective component (12) is set into the door (53) of the temperature-regulated
room and has a connection to the sensor (20) arranged in the interior, wherein at
least the transducers (15, 16) protrude outwardly relative to the outside of the door.
2. Temperature-regulated room having an information system (10) according to claim 1,
characterised in that the collective component (12) has an operating unit (18).
3. Temperature-regulated room having an information system (10) according to claim 1
or 2, characterised in that the collective component (12) passes through the door (53) of the temperature-regulated
room, and the internal end of the collective component (12) forms a communication
interface for communicating with the sensor (20) inside the temperature-regulated
room and/or bears the sensor (20) on its internal end.
4. Temperature-regulated room having an information system (10) according to one of the
preceding claims, characterised in that a communication module is part of the collective component (12), by means of which
sensor data ascertained by the controller (13) is forwarded to a further unit, preferably
by radio, and/or sensor data are received by radio and forwarded to the controller
(13).
5. Temperature-regulated room having an information system (10) according to one of the
preceding claims, characterised in that the collective unit (12) comprises a position sensor, which records the open or closed
state of the door (53) when the component (12) is mounted on the door.
6. Temperature-regulated room having an information system (10) according to one of the
preceding claims, characterised in that the information system (10) is a personal-use emergency alarm system, the sensor
(20) of which can be actuated on the inside by a person in the temperature-regulated
room, in order to draw attention to the person inside the temperature-regulated room
via the external transducers.
7. Temperature-regulated room having an information system (10) according to claim 6,
characterised in that the personal-use emergency alarm system is coupled to further environmental sensors
arranged inside the temperature-regulated room, for example temperature, humidity
or air quality sensors, and the controller (13) records this data, optionally emits
state signals via the transducers (15, 16) and/or forwards the data to a central unit
(24).
8. Temperature-regulated room having an information system (10) according to claim 1,
characterised in that the electric supply unit not dependent on the mains ensures a continuous autarky
of the information system (10).
9. Temperature-regulated room having an information system (10) according to one of the
preceding claims, characterised in that the information system (10) is part of a door fitting (30).
10. Temperature-regulated room having an information system (10) according to claim 3,
characterised in that the collective component (12) is designed axially in two parts, and both parts are
provided on the end respectively pointing at each other with a coupling for connecting
to the respective other part, such that an opposing insertion of the parts into a
mounting opening passing through the door and a coupling of the parts to each other
ensures a secure fastening of the collective component (12) on the door (53) of the
temperature-regulated room.
1. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10), laquelle chambre
de thermorégulation est une chambre de stockage praticable, la température à l'intérieur
de la chambre étant maintenue sensiblement constante et différant de la température
à l'extérieur de la chambre, en particulier une chambre froide offrant une température
inférieure à dix degrés Celsius,
- avec des parois isolantes qui séparent l'intérieur de l'extérieur,
- avec une porte (53) qui permet de pénétrer dans la chambre de thermorégulation,
- avec un capteur (20) à l'intérieur, qui est relié à une commande (13) se trouvant
à l'extérieur,
- avec un générateur de signaux optiques (15) et un générateur de signaux acoustiques
(16) qui est relié avec la commande (13),
- la commande (13) détectant des valeurs de capteurs et déclenchant un signal optique
et/ou acoustique en fonction de valeurs-seuils prédéfinies,
- avec une unité d'alimentation électrique pour le système informatique (10), caractérisée en ce que
- le système informatique (10) est maintenu en permanence hors de la tension du réseau,
- les générateurs de signaux (15, 16), la commande (13) et une unité d'alimentation
électrique indépendante du réseau sont réunis dans une unité structurelle unique (12)
dans un boîtier (11),
- cette unité structurelle commune (12) est insérée dans la porte (53) de la chambre
de thermorégulation et comporte une liaison avec le capteur (20) disposé à l'intérieur,
au moins les générateurs de signaux (15, 16) sortant de la face extérieure de la porte.
2. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon la revendication
1, caractérisée en ce que l'unité structurelle commune (12) comporte une unité de commande (18).
3. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon la revendication
1 ou 2, caractérisée en ce que l'unité structurelle commune (12) traverse la porte (53) de la chambre de thermorégulation
et que l'extrémité intérieure de l'unité structurelle commune (12) forme une interface
de communication pour communiquer avec le capteur (20) dans la chambre de thermorégulation
et/ou porte le capteur (20) à son extrémité intérieure.
4. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon une des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un module de communication au moyen duquel les données de capteur émises par la commande
(13) sont transmises à une autre unité, de préférence par radio, et/ou des données
de capteur sont reçues par radio et transmises à la commande (13) fait partie de l'unité
structurelle commune (12).
5. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'unité structurelle commune (12) comprend un capteur de position qui, étant monté
du côté de la porte de l'unité structurelle (12), détecte l'état d'ouverture ou de
fermeture de la porte (53).
6. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le système informatique (10) est un système d'appel d'urgence de personnes dont le
capteur (20) peut être activé par une personne se trouvant dans la chambre de thermorégulation
pour attirer l'attention sur la personne se trouvant à l'intérieur de la chambre de
thermorégulation par le biais des générateurs de signaux se trouvant à l'extérieur.
7. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon la revendication
6, caractérisée en ce que le système d'appel d'urgence de personnes est couplé avec d'autres capteurs environnementaux
disposés à l'intérieur de la chambre de thermorégulation, par exemple un capteur de
température, d'humidité ou de qualité de l'air, et que la commande (13) enregistre
ces données, émet le cas échéant des signaux d'état via les générateurs de signaux
(15, 16) et/ou transmet les données à une unité centrale (24).
8. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon la revendication
1, caractérisée en ce que l'unité d'alimentation électrique indépendante du réseau garantit une autarcie durable
du système informatique (10).
9. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le système informatique (10) fait partie d'une garniture de porte (30).
10. Chambre de thermorégulation dotée d'un système informatique (10) selon la revendication
3, caractérisée en ce que l'unité structurelle commune (12) est constituée axialement de deux parties et que
chacune des deux parties est dotée à l'extrémité orientée vers l'autre d'un accouplement
pour la relier à l'autre partie, de sorte qu'une insertion en sens inverse des parties
dans une ouverture de montage traversant la porte et un couplage des parties entre
elles garantit une fixation solide de l'unité structurelle commune (12) à la porte
(53) de la chambre de thermorégulation.