[0001] Die Erfindung betrifft eine Mund-Nasen-Bedeckung.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zu Herstellung einer Mund-Nasen-Bedeckung.
[0003] Textilsubstrate für Mund-Nasen-Bedeckungen werden mit flächigem Faser-Vlies, Gewirken,
Strick- oder auch Webwaren, aus je einem oder mehreren Flächengebilden in Kombination
und ggfs. in mehreren Lagen gelegt und durch Konfektion wie Schneiden, Schweißen,
Kleben, Nähen etc. in eine tragfähige Mund-Nasen-Bedeckung gebracht.
[0004] Die Konfektionsarbeiten umfassen Rahmung, das Schaffen von Kanälen (Hohlräumen) für
den Nasenbügel und ggfs. für die Durchführung von Ohrbändeln, sowie die Raffung der
seitlichen Partien durch Faltenlegung oder entsprechenden Zuschnitt. Dies dient zur
Erzielung einer gesichtskonformen Kontur, für einen günstigen Verlauf der Ohrbändel
und für die Schaffung eines Atemraums zwischen der Mund-Nasen-Bedeckung und dem Träger.
Einige Mund-Nasen-Bedeckungen haben aufgrund ihrer Konfektion respektive deren Form,
die Möglichkeit einen zusätzlichen Filter aufzunehmen, andere haben die Filter fest
verbaut.
[0005] Bei konventionellen Mund-Nasen-Bedeckungen sind die gewählten textilen Materialien
sehr vielfältig. Bei Einwegmasken aus Faservlies sind Gemische aus synthetischen Fasern
die Regel. Die unterschiedlichen Materialien führen zu einer großen Menge an Müll,
respektive zu einem hohen Verbrauch von Rohstoffen. Selbst bei Mund-Nasen-Bedeckungen
aus Baumwollstoffen mit Bio zertifizierten Fasern ist nicht klar, welche Inhaltsstoffe
bei der Erzeugung der textilen Fläche (Farbstoffe, Chemikalien, Hilfsmittel) verwendet
wurden. So sind beispielsweise die elastischen Elemente für den Ohrbändel aus nicht
biologisch abbaubaren Synthese-Fasern, aber auch die Farbstoffe und Hilfsmittel sind
nicht für biologische Systeme qualifiziert. Die Wahl der Materialien für Grundkörper
und Befestigungselemente sowie die zugehörigen Verarbeitungsverfahren verhindern sowohl
das Recycling durch chemischen Aufschluss, als auch Prozesse mit biologischer Abbaubarkeit,
wie Kompostierung oder Deponie. Die bekannten Mund-Nasen-Bedeckungen bieten aus Sicht
der Materialgesundheit schlechte Voraussetzungen, einerseits für den Tragenden - respiriert
er doch durch die auf der Haut liegende Maske, andererseits für eine dadurch nicht
mögliche, bedenkenlose Aufnahme in die Umwelt. In der Konsequenz fallen alle bekannten
Arten und Unarten von "Entsorgung" an, vom Hausmüll bis zum Littering, was endlich
zu Microplastik im Wasser, zu Plastikteilen im Meer, zu Unrat in der Natur, zu Verbrennung
mit CO2-Ausstoss und zu verseuchten Böden führt.
[0006] Mund-Nasen-Bedeckungen aus Synthese-Fasern haben keine oder nur sehr geringe Fähigkeiten,
die Feuchtigkeit aus Atemluft im Atemraum zu resorbieren. Feucht-warmes Klima bis
hin zu Sauna ähnlichen Verhältnissen, nach kurzer Tragezeit schmierige Haut und deutlich
fühlbarer Diskomfort, zeugen von einer für den Träger ungünstigen klimatischen Situation.
Diese klimatischen Bedingungen sind auch mit Bezug auf das Bakterien-Milieu und deren
Wachstum ungünstig, was sich durch entsprechende schlechte Gerüche äußert resp. korrespondierenden
Empfindungen dazu. Als Symptom-Bekämpfung werden den Textil-Substraten oft Bakteriostatika
unter dem Titel "anti-bakteriell" und ggfs. auch "anti-viral" hinzugefügt, was das
Ganze aus materialtechnischer Sicht verschlimmbessert.
[0007] Mehrfach verwendbare Mund-Nasen-Bedeckungen sind i.d.R. bei 60°C waschbar. Die verwendeten
Faser-, Färbe-, Flächenerzeugungs- und Klebe-Verfahren erlauben keine Kochtemperatur,
bei der Viren und Bakterien zuverlässig ohne chemische Hilfsmittel eliminiert werden,
so dass diese Masken entweder mit aggressiven Waschmitteln gewaschen oder mit Desinfektionsmittel
nachbehandelt werden müssen.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Mund-Nasen-Bedeckung
anzugeben, die komfortabel zu tragen, mehrfach im Gebrauch und gut zu reinigen sowie
durch Recycling und im Wesen von biologisch abbaubar, mehrfach verwertbar ist, allgemein
bekannt unter dem Begriff "kreislauffähig" eingestuft werden kann. Des Weiteren soll
ein kostengünstiges Verfahren zur einfachen Herstellung einer Mund-Nasen-Bedeckung
angegeben werden.
[0009] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches
1 gelöst. Damit ist eine Mund-Nasen-Bedeckung, insbesondere Schutzmaske, beispielsweise
Alltagsmaske und/oder Mund-Nasen-Schutz, angegeben, mit einem Grundkörper zum Bedecken
von Nase und Mund und mindestens einem daran angeordneten Befestigungselement, wobei
der Grundkörper als Gewebe, insbesondere als Hohlgewebe, aus einem biologisch abbaubaren
Material ausgebildet ist.
[0010] In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass die zugrunde liegende
Aufgabe in verblüffend einfacher Weise gelöst werden kann, indem zumindest der Grundkörper
der Mund-Nasen-Bedeckung aus einem biologisch abbaubaren Material hergestellt ist,
so dass dieser recycelbar und biologisch kreislauffähig ist. Dadurch ist es möglich
die Mund-Nasen-Abdeckung auf Mülldeponien zu entsorgen, wobei der Grundkörper verrottet
und daher keine Umweltbeeinträchtigung besteht. Ebenfalls ist es dadurch möglich,
den Grundkörper in einen Recyclingstrom zu integrieren, indem die Materialien des
Grundkörpers chemisch aufgeschlossen und ohne Qualitätsverlust wiederverwendet werden
können. Von besonderem Vorteil ist eine Ausgestaltung als Hohlgewebe, die zwei oder
mehr Lagen aufweisen kann.
[0011] Der Begriff "Mund-Nasen-Bedeckung" ist im Rahmen dieser Offenbarung im weitesten
Sinne zu verstehen, beschreibt insbesondere jegliche Art von Alltagsmaske, Gesichtsmaske,
Mund-Nasen-Schutz, Mund-Nasen-Maske etc., die dazu geeignet ist, den Mund sowie die
Nase mit einem Grundkörper zu bedecken. Die Mund-Nasen-Bedeckung kann beispielsweise
in der Öffentlichkeit als Präventionsmaßnahme dienen, insbesondere zur Erfüllung der
im Verlauf der COVID-19 Pandemie in vielen Länder erlassenen Maskenpflicht.
[0012] Der Ausdruck "biologisch abbaubares Material" beschreibt im Rahmen dieser Offenbarung
ein Material, das aus einem Werkstoff besteht, der innerhalb eines geringen Zeitraums,
beispielsweise einige Wochen kompostierbar bzw. innerhalb einiger Monate auf einer
Deponie zersetzt wird. Bei dieser Zersetzung entstehen im Wesentlichen Biomasse sowie
weitere Spaltprodukte, beispielsweise Wasser und Kohlendioxid.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung können die Befestigungselemente als Ohrbändel
bzw. Ohrschlaufen ausgebildet und ggf. aus einem biologisch abbaubaren Material ausgebildet
sein. Alternativ ist es möglich, dass die ggf. biologisch abbaubaren Befestigungselemente
als elastische Bänder oder elastische Schnüre ausgebildet sind, die von dem Anwender
am Hinterkopf miteinander verknoten werden können.
[0014] In vorteilhafter Weise kann der Grundkörper mehrheitlich Fasern aus regenerierter
Zellulose, vorzugsweise biologisch abbaubares Micromodal, aufweisen. Im Konkreten
kann es sich hierbei um Textilfasern handeln, die von der Lenzing AG unter dem Markennamen
Tencel Micromodal vertrieben werden. Diese weisen den Vorteil auf, dass sie nachweislich
biologisch abbaubar sind und zudem eine hohe Feuchteabsorption und -resorption aufweisen.
Durch ihre Fähigkeit Feuchte von der Faseroberfläche zu absorbieren, wird ein sehr
guter Tragekomfort ermöglicht. Die Fähigkeit dieser Fasern, Feuchtigkeit permeativ
(Feuchtespeicherung in der Faser, nicht kapillar zwischen den Fasern) zu absorbieren,
hat einen weiteren wesentlichen Vorteil: In die Faser aufgenommene Feuchte wird der
Grundkörper-Oberfläche entzogen, Bakterienwachstum und Geruchsbildung daraus, wird
eliminiert respektive stark vermindert.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der Grundkörper aus einem Gewebe, insbesondere
einem Hohlgewebe von 260 bis 320 Gramm pro Quadratmeter ausgebildet sein, vorzugsweise
mit einem Gewicht von 285 Gramm pro Quadratmeter. Alternativ oder zusätzlich kann
der Grundkörper aus Vollzwirn, also Zwirn in Kette und Schuss, insbesondere Vollzwirn
Nm 70/2 bis Nm 120/2, gewebt sein. Gewebe mit einer Kettdichte von 64 Fd/cm bis 72
Fd/cm und mit einer Schussdichte von 38 Fd/cm bis 48 Fd/cm, sind dabei von Vorteil.
Als besonders vorteilhaft hat sich für die textile Fläche ein Gewicht mit 285 Gramm
pro Quadratmeter, insbesondere ausgeführt als Hohlgewebe in zwei Lagen, mit biologisch
abbaubarem Tencel Micromodal der Firma Lenzing AG, in Vollzwirn der Stärke Nm 100/2,
bei einer Kettdichte von 68 Fd/cm und bei einer Schussdichte von 44 Fd/cm, herausgestellt.
Die gewählte Stärke- und Dichteeinstellung zeigt in Verbindung mit der hohen Quellung
der Faser bei gleichzeitig hohem Kochschrumpfung des Gewebes ein gleichmäßiges und
geschlossenes aber dennoch luftdurchlässiges Gewebe. Die beim Weben typischen, durch
das Webblatt in Kettrichtung verursachten Lücken, werden beim Kochwaschen vollständig
ausgeglichen und geschlossen.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der Grundkörper farblich unihaft oder
flächig unterschiedlich ausgestaltet sein, insbesondere mit als kreislauffähig geeigneten
Färbeverfahren. Als besonders vorteilhaft hat sich die Färbung am Zwirn, mittels Ausziehverfahren
mit als kreislauffähig zertifizierten Farbstoffen und Hilfsmitteln, als Jacquard-Buntgewebe
verarbeitet, gezeigt. Die biologische Abbaubarkeit/Kreislauffähigkeit des Grundkörpers
wird dadurch nicht gestört. Die gleiche farbliche Logik betrifft das Befestigungselement,
besonders vorteilhaft ist dabei die Möglichkeit die Garne für das Befestigungselement
im gleichen Prozess wie die Garne des Grundkörpers farblich zu gestalten.
[0017] Micromodal-Fasern verändern aufgrund ihrer Quellung den Querschnitt und damit die
Offenheit der Konstruktion bei Feuchteeintrag, respektive die Luftdurchlässigkeit,
was allgemein als Nachteil bezeichnet wird. In der bevorzugten Ausgestaltung in Vollzwirn,
als Anwendung für eine Mund-Nasen-Bedeckung, offenbart diese Eigenschaft jedoch einen
deutlichen, weiteren Vorteil: Der hart gedrehte Zwirn stabilisiert diesen Effekt weitgehend
und die Ausführung als Hohlgewebe ermöglicht eine konstante Abtrocknung der textilen
Fläche beim Einatmen mit kühlendem Effekt. Wird die Sättigung durch exzessives Schwitzen
bei hohen Temperaturen dennoch erreicht, fällt die Luftdurchlässigkeit schnell und
steil ab. Ein untrügliches Zeichen für den Anwender, die Mund-Nasen-Bedeckung abzulegen,
respektive durch eine trockene zu ersetzen. Ebenso wird damit verhindert, dass eine
nach der Wäsche ungenügend getrocknete Mund-Nasen-Bedeckung zum Einsatz kommt. Bekanntermaßen
ist das Bakterien- und Virenwachstum im feuchten Milieu kritisch, die offenbarte Konstruktion
signalisiert diesen Zustand zuverlässig. Des Weiteren ist vorteilhaft, dass komfortable
Trageeigenschaften durch atmungsaktive, feuchtigkeitsregulierende, bakteriell hemmende
Materialien erreicht werden und dass die Mund-Nasen-Bedeckung durch einfaches Abkochen
in einer Haushaltspfanne, in der Mikrowelle, durch Kochwäsche oder auch Dampfsterilisation
gereinigt werden kann.
[0018] Gewebe lassen sich per se repetitiv kostengünstig herstellen. Ein Gewebe entsteht,
wenn sich mindestens zwei Kettfäden wechselseitig und gegenläufig mit zwei Schussfäden
wechselseitig und gegenläufig rechtwinklig kreuzen. Erfolgt dies mit der Beschränkung
auf je zwei Faden folgerichtig im engsten Rhythmus 1:1, so entsteht Leinwand, auch
bekannt als Taffet-Bindung. Eine Taffet-Bindung benötigt demnach mindestens zwei unterschiedliche
Musterstellen für die Kettfäden, sprich - Hoch:Tief und gegenläufig Tief:Hoch, was
durch die Fachbildung an der Webmaschine bewerkstelligt wird. Dehnt man die Zahl der
gegeneinander bindenden Faden und ihre Bindungsrhythmen aus, entstehen Atlas-, Köper-
und Panama-Bindungen, die sich weitgehend und beliebig ausweiten, abwandeln und kombinieren
lassen. Mit Hilfe von Jacquardmaschinen lässt sich die Musterungsvielfalt auf mehrere
tausend einzeln gesteuerte Faden ausdehnen. Kett-, respektive Schussfäden, die über
eine gewählte Strecke nicht gegeneinander binden, werden als Flottungen bezeichnet.
Im Weben wird diese Logik gesamthaft unter dem Begriff Bindungstechnik zusammengefasst.
[0019] In vorteilhafter Weise kann das Gewebe des Grundkörpers in unterschiedlichen Flächen-Bereichen
alle Arten von Bindungen und Flottungen enthalten. In der vertikalen Ebene unterteilte
Flächen sind übereinander angeordnete Teilmengen des Substrats, die ebenfalls alle
Arten von Bindungen und Flottungen enthalten können, sie werden nachfolgend als Gewebelagen
bezeichnet. Gewebelagen können im Webprozess gegeneinander ausgetauscht werden. Solcherart
interagierende Gewebelagen bilden Hohlräume. Die Ausdehnung der Gewebelagen und deren
Austausch orientiert sich an der horizontalen flächig-masslichen Anforderung, während
die Anordnung in der Vertikalen der Funktionsbildung, beispielweise der Realisierung
eines Hohlraums, Schlauchs, Kanals mit Öffnung, usw. dienen kann.
[0020] In weiter vorteilhafter Weise kann das Gewebe als Hohlgewebe ausgebildet sein, das
in seiner horizontalen Ausdehnung vertikale Lagenwechsel, welche Hohlräume, Aussparungen
und Verläufe für die Aufnahme von Nasenbügel und Befestigungsmitteln, beispielsweise
Ohrbändel, abbilden. Ebenso kann damit ein Hohlraum, für einen optional in den Mund-Nasenschutz
einsetzbaren Filter, gebildet werden. Eine Besonderheit der Ausführung besteht darin,
dass die gewählten Hohlräume gewählte Umbruchlinien aufweisen können, welche nach
dem Zuschnitt ein Umstülpen des ganzen Substrats erlauben, so dass Öffnungen am Grundkörper
und an den nach innen gestülpten Teilmengen des Substrats entstehen.
[0021] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung können an den Grundkörper mindestens ein
gewebter Hohlraum und mindestens eine gewebte Aussparung ausgebildet sein.
[0022] In vorteilhafter Weise kann an dem Grundkörper ein Hohlraum zur Aufnahme eines Filterelements
ausgebildet sein. Das Filterelement kann aus einem biologisch abbaubaren Material
ausgebildet sein. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Faser-Vlies aus biologisch
abbaubarer, regenerierter Zellulose erwiesen. Dies hat den Vorteil, dass der Filter
ebenfalls bedenkenlos kompostiert oder im Hausmüll entsorgt werden kann, da er wie
der Grundkörper selbst, aus einem biologisch abbaubaren Material besteht. Optional
kann der Filter mit einer biologisch sicheren Wasserabweisung ausgerüstet sein. Damit
kann das Durchdringen von Tröpfchen bzw. Speichel von der Äußeren auf die innere textile
Fläche des Grundkörpers verhindert werden, so dass das Schutzniveau verbessert wird.
[0023] Da der Filter durch die besondere Webkonstruktion sehr einfach austauschbar ist,
können auch andere, je nach Schutzniveau geeignete Filtermedien Verwendung finden,
in vorteilhafter Weise solche Filtermaterialien, welche in entsprechend gekennzeichneten
Beuteln als Recyclingmaterial gesammelt und an geeigneten Sammelstellen abgegeben
werden können, womit sie ohne weiteres Zutun in technischen Recyclingströmen Eingang
finden. Als besonders vorteilhaft zeigt sich ein Elektro-gesponnenenes Polypropylene
in nanometrischer Feinheit.
[0024] Die Entkoppelung von Grundkörper und Filter durch die besondere WebKonstruktion,
und die Wahl kreislauffähiger Filtermedien, erlaubt die sortenreine Trennung und Wiederverwertung,
ggfs. auch unterschiedlicher Materialien.
[0025] In vorteilhafter Weise kann an dem Grundkörper ein Hohlraum zur Aufnahme eines Nasenbügels
ausgebildet sein. Im Konkreten kann eine Zone mit Kanal, mit wahlweise ein oder zwei
Öffnungen für die Platzierung des Nasenbügels ausgebildet sein, welche durch das Stülpen
an einer Umbruchstelle offengelegt werden. Durch das Stülpen wird der Nasenbügelbereich
in den Innerraum der Mund-Nasen-Bedeckung gelegt und damit weitgehend spannungsfrei
über der Nase angeordnet. Die angelegte Spannung durch die Befestigungselemente, beispielsweise
elastische Ohrbändel, erzeugt ein gespanntes Dreieck. Somit entsteht eine dreidimensionale
Form ähnlich einer liegenden Pyramide, zwischen Nasenbügel - der textilen Innenfläche
und der textilen Außenfläche, welche die Höhendifferenz zwischen Nasenbein und Unterseite
Augenlied sehr gut ausgleicht. Damit wird ein Austritt an Atemluft im Nasenbügelbereich
weitgehend unterbunden, was für Brillenträger ein wesentlicher Vorteil darstellt,
ein Beschlag der Brillengläser bleibt aus. Der Nasenbügel selbst kann aus Aluminium
oder Aluminium-Magnesium Legierung bestehen, und ggf. zum Recycling der Mund-Nasen-Bedeckung
herausgezogen werden.
[0026] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann an dem Grundkörper mindestens ein Hohlraum
zur Aufnahme eines Bereichs zumindest eines Befestigungselements ausgebildet sein.
In vorteilhafter Weise kann der Grundkörper Aussparungen aufweisen, wobei das in dem
Hohlraum eingebrachte Befestigungselement aufgrund der Aussparungen eine Raffung in
einem Bereich des Grundkörpers realisieren kann. Insbesondere können für die Befestigungselemente,
beispielsweise für Ohrbändel, einerseits Kanäle, in denen sie geführt werden, andererseits
Aussparungen, an denen die Ohrbändel eine seitliche Raffung der textilen Fläche erzeugen,
angeordnet sein. Die entstehende Raffung kann in Seitenansicht eine Schlangenlinie
mit Schlaufen beschreiben. Als besonders vorteilhaft hat sich eine Raffung mit drei
Schlaufen erwiesen. Die gerafften Bereiche können so ausgeführt sein, dass im gerafften
Zustand die Innenflächen der gerafften Hohlräume sich gegenüberstehen und berühren.
Durch Einatmen entsteht Unterdruck, welcher die innenliegenden Flächen der Raffung
unmittelbar aneinander zieht und einen Verschluss erzeugen. Frischluft wird damit
nicht über die Raffzonen, sondern über die Frontfläche angesogen. Beim Ausatmen wird
dieser Verschluss durch Umkehr von Unter- auf Überdruck geöffnet, ausgeatmete Luft
kann aus den geöffneten Innenflächen der gerafften Zonen ausströmen. Die Anordnung
der Raffzonen und daraus entstehende Öffnungen können im getragenen Zustand auf dem
Gesicht, seitlich nach hinten gerichtet sein. Dieser Effekt, ähnlich aussehend wie
Fischkiemen, entspricht einem Flatterventil und reduziert die für den Luftaustausch
notwendige Druckdifferenz beim Atemvorgang erheblich. Alternativ oder zusätzlich kann
die Durchführung der Ohrbändel durch die innen- und außenliegenden Hohlräume durch
die nach dem Stülpen symmetrische Anordnung der sich treffenden Öffnungen der Innen-
und Außenflächen erreicht werden.
[0027] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann das Befestigungselement, beispielsweise
ein Ohrbändel, ausgeführt in den Verfahren Rundstrick, Flechten, Häkeln oder auch
Weben ausgebildet sein, wobei dieses Befestigungselement insbesondere elastisch ausgeführt
ist und die dafür verwendeten Garne als Zwirnmischung aus biologisch abbaubarem Zellulose-Regenerat
und biologisch abbaubarem Elasthan ausgeführt sind. Als besonders vorteilhaft hat
sich ein Befestigungselement, ausgeführt als elastischer Ohrbändel in Rundstrick,
mit einer Zwirnmischung aus biologisch abbaubarem Tencel Micromodal der Firma Lenzing
AG und aus biologisch abbaubarem Elasthan der Firma Asay-Kasay, erwiesen.
[0028] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann der mindestens eine Hohlraum zur Aufnahme
eines Bereichs zumindest eines Befestigungselements eine Querschnittsfläche aufweisen,
die 20% bis 40%, vorzugsweise 30%, kleiner ist als die Querschnittsfläche des Befestigungselements
im ungespannten Zustand. Eine solche Dimensionierung führt dazu, dass das Befestigungselement
in dem als Durchführungskanal dienenden Hohlraum unter Pressung steht. Dies ermöglicht
das Aufziehen bzw. Schließen der Raffung der Mund-Nasen-Bedeckung und kann im ausgezogenen
Zustand dem Einlegen eines vollflächigen Filters dienen.
[0029] In Bezug auf das erfindungsgemäße Verfahren ist die voranstehende Aufgabe durch die
Merkmale des Anspruchs 14 gelöst. Damit ist ein Verfahren zur Herstellung einer Mund-Nasen-Bedeckung,
insbesondere nach einem Ansprüche 1 bis 13, mit folgenden Verfahrensschritten beschrieben;
- Erzeugen bzw. bereitstellen eines Gewebes, insbesondere eines Hohlgewebes, aus einem
biologisch abbaubaren Material,
- Umstülpen des Gewebes zur Realisierung eines Grundkörpers zum Bedecken von Mund und
Nase.
- Anbringen von mindestens einem Befestigungselement, in einem im Grundkörper nach innen
gestülpten Hohlraum.
[0030] In vorteilhafter Weise kann an dem Gewebe mindestens ein Hohlraum, mit mindestens
einer Öffnung ausgebildet werden, vorzugsweise wobei der Hohlraum gewebte Umbruchlinien
aufweist.
[0031] In weiterer vorteilhafter Weise kann das Umstülpen entlang von gewebten Umbruchlinien
erfolgen, wobei die gewebten Umbruchlinien unterbrochen sein können, so dass diese
Unterbrüche Aussparungen entlang der Umbruchlinien am Grundkörper erzeugen. Alternativ
oder zusätzlich ist es denkbar, dass der nach innen gestülpte Hohlraum sich deckungsgleich
an eine am Grundkörper integrierte Öffnung anfügt, so dass sich das Befestigungselement
sowohl durch den nach innen gestülpten Hohlraum, als auch durch den Grundkörper führen
lässt.
[0032] Mit anderen Worten kann die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Mund-Nasen-Bedeckung
in zwei Gewebelagen hohl gewebt und so ausgeführt sein, dass sie nach dem Zuschnitt
gestülpt werden kann. In vorteilhafter Weise können in der Fläche bereits durch den
Webprozess Hohlräume und Öffnungen gebildet werden, welche für den Einsatz eines wahlweisen
Filtermediums und eines Nasenbügels, sowie für die Einfädelung der Befestigungselemente
mit Raffung der seitlichen Zonen, herangezogen werden können. Hohlstellen können so
ausgeführt sein, dass sie nach dem Zuschnitt und Stülpen, sowohl geschlossene als
auch freiliegende Hohlräume bilden. Hohlstellen mit Durchgang können so ausgelegt
sein, dass innen- und außenliegende Hohlstellen nach dem Stülpen aufeinandertreffen
und ein Durchfädeln mittels eines Befestigungselements, beispielsweise eines elastischen
Ohrbändels, sowohl durch innen- wie außenliegende Gewebelagen ermöglichen. Für die
Entlüftung beim Ausatmen kann die flexible Eigenschaft des Gewebes, durch besondere
Anordnung von beweglichen Hohlräumen, als Ventil genutzt werden.
[0033] An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass die gemäß dem Verfahren nach Anspruch
14 hergestellte Mund-Nasen-Bedeckung die Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Mund-Nasen-Bedeckung gemäß den Ansprüche 1 bis 13 sowie der voranstehenden Beschreibung
aufweisen kann. Des Weiteren kann die erfindungsgemäße Mund-Nasen-Bedeckung gemäß
den Ansprüchen 1 bis 13 die in Bezug auf das erfindungsgemäße Verfahren beschriebenen
Merkmale und Vorteile aufweisen.
[0034] Die hier beschriebene Lehre betrifft des Weiteren eine Mund-Nasen-Bedeckung, insbesondere
Schutzmaske, beispielsweise Alltagsmaske und/oder Mund-Nasen-Schutz, mit einem Grundkörper
zum Bedecken von Nase und Mund und mindestens zwei daran angeordneten Befestigungselementen,
wobei der Grundkörper aus einem Gewebe, insbesondere einem Hohlgewebe, gebildet ist,
wobei das Gewebe mit hohl gewebten Bereichen durch entsprechende Umbruchlinien gestülpt
werden kann, wobei beim Weben außenliegende Zonen nach innen verbracht werden, so
dass eine Tasche mit mehreren Innenliegenden Bereichen umfassend Hohlräume und/oder
Kanäle realisierbar ist. Eine solche Mund-Nasen-Bedeckung kann die in Bezug auf die
Ansprüche 1 bis 14 beschriebenen Merkmale und Vorteile aufweisen, insbesondere aus
einem biologisch abbaubaren Material gebildet sein.
[0035] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die den Ansprüchen
1 und 14 nachgeordneten Ansprüche und andererseits auf die nachfolgende Erläuterung
bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen.
In Verbindung mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung werden auch im Allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des Grundkörpers einer erfindungsgemäßen
Mund-Nasen-Bedeckung, und
- Fig. 2
- in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des gestülpten Grundkörpers einer
erfindungsgemäßen Mund-Nasen-Bedeckung.
[0036] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des Grundkörpers
1 vor dem Umstülpen. Der Grundkörper 1 besteht aus einem Hohlgewebe 2 und weist eine
Öffnung 3 auf, durch die ein nicht dargestellter Nasenbügel in den Hohlraum 4 eingebracht
werden kann. In Fig. 1 ist des Weiteren der Lagentausch 5, 5', 5" dargestellt, d.h.
der Bereich, in dem die Lagen abgegrenzt und miteinander verbunden sind. Des Weiteren
sind Öffnungen 3' ausgebildet, um ein nicht dargestelltes Befestigungselement, insbesondere
einen Ohrbändel, in den Bereich zwischen den Lagentausch 5', 5" einzuführen. Durch
den Lagentausch 5' wird auch die Raffung 6 gebildet, die im gestülpten Zustand offen
ist.
[0037] Auch sind in Fig. 1 die gewebten Umbruchlinien 7 dargestellt, entlang welchen der
Grundkörper 1 umgestülpt wird sowie die Zuschnittsmarkierungen 8, welche zur Formabgrenzung
dienen. An dieser Stelle wird nochmals darauf hingewiesen, dass Fig. 1 lediglich eine
Hälfte des Grundkörpers 1 zeigt, wobei die andere Hälfte spiegelbildlich aufgebaut
sein kann.
[0038] Fig. 2 zeigt in einer schematischen Darstellung einen Ausschnitt des gestülpten Grundkörpers
1 einer erfindungsgemäßen Mund-Nasen-Bedeckung. Dabei sind die zwei Lagen 9, 9' des
Grundkörpers 1 zwischen welche ein Filterelement einbringbar ist. Weiterhin sind die
Öffnungen 3 dargestellt, durch die der Nasenbügel in den Hohlraum 4 einbringbar ist.
Im Bereich der Raffung 6 wird ein nicht dargestelltes Befestigungselement geführt,
beispielsweise ein Ohrbändel.
[0039] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf
den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Ansprüche verwiesen.
[0040] Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die voranstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie des erfindungsgemäßen
Verfahrens lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dienen, diese jedoch nicht
auf die Ausführungsbeispiele einschränken.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Hohlgewebe
- 3,3'
- Öffnung
- 4
- Hohlraum
- 5
- Lagentausch
- 6
- Raffung
- 7
- Umbruchlinie
- 8
- Zuschnittsmarkierung
1. Mund-Nasen-Bedeckung, insbesondere Schutzmaske, beispielsweise Alltagsmaske und/oder
Mund-Nasen-Schutz, mit einem Grundkörper (1) zum Bedecken von Nase und Mund und mindestens
einem daran angeordneten Befestigungselement, wobei der Grundkörper (1) als Gewebe,
insbesondere als Hohlgewebe, aus einem biologisch abbaubaren Material ausgebildet
ist.
2. Mund-Nasen-Bedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) mehrheitlich Fasern aus regenerierter Zellulose, vorzugsweise
biologisch abbaubares Micromodal, aufweist.
3. Mund-Nasen-Bedeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) als Hohlgewebe mit einem Gewicht von 260 bis 320 Gramm pro Quadratmeter,
vorzugsweise mit einem Gewicht von 285 Gramm pro Quadratmeter, ausgebildet ist.
4. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) aus einem Vollzwirn, insbesondere Vollzwirn Nm 70/2 bis Nm 120/2,
vorzugsweise Nm 100/2, insbesondere mit einer Kettdichte von 64 Fd/m bis 72 Fd/cm,
vorzugsweise von 68Fd/cm, und mit einer Schussdichte von 38 Fd/cm bis 50 Fd/cm, vorzugsweise
von 44 Fd/cm, gewebt ist.
5. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Grundkörper (1) mindestens ein gewebter Hohlraum (4), ggf. mit mindestens
einer Öffnung (3, 3') und ggf. mit mindestens einer Aussparung ausgebildet sind.
6. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (1) ein Hohlraum (3) zur Aufnahme eines Filterelements ausgebildet
ist.
7. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) farblich insbesondere mit als biologisch kreislauffähig geeigneten
Färbeverfahren ausgeführt werden kann, vorzugsweise als Färbung im Ausziehverfahren
am Zwirn und als Jacquard-Buntgewebe ausgebildet ist.
8. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement aus einem kreislauffähigen Material ausgebildet ist.
9. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (1) ein Hohlraum (4) zur Aufnahme eines Nasenbügels ausgebildet
ist, insbesondere wobei die mindestens eine Öffnung (3, 3') zur Einführung des Nasenbügels
durch Hohlräume an gestülpten Umbruchlinien entstehen.
10. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (1) mindestens ein Bereich mit mindestens einem Hohlraum (4) und
mindestens einer Öffnung (3, 3') zur Aufnahme eines Befestigungselements ausgebildet
ist.
11. Mund-Nasen-Bedeckung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) Aussparungen aufweist, wobei das in dem Hohlraum eingebrachte
Befestigungselement aufgrund der Aussparungen eine Raffung (6) in einem Bereich des
Grundkörpers realisiert.
12. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement elastisch ausgeführt ist, wobei die dafür verwendeten Garne
als Zwirnmischung aus biologisch abbaubarem Zellulose-Regenerat und biologisch abbaubarem
Elasthan ausgeführt sind.
13. Mund-Nasen-Bedeckung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Hohlraum (4) zur Aufnahme eines Bereichs zumindest eines Befestigungselements
eine Querschnittsfläche aufweist, die 20% bis 40%, vorzugsweise 30%, kleiner ist als
die Querschnittsfläche des Befestigungselements im ungespannten Zustand.
14. Verfahren zur Herstellung einer Mund-Nasen-Bedeckung, insbesondere nach einem Ansprüche
1 bis 13, mit folgenden Verfahrensschritten;
- Erzeugen bzw. bereitstellen eines Gewebes, insbesondere eines Hohlgewebes, aus einem
biologisch abbaubaren Material,
- Umstülpen des Gewebes zur Realisierung eines Grundkörpers (1) zum Bedecken von Mund
und Nase.
- Anbringen von mindestens einem Befestigungselement, in einem im Grundkörper (1)
nach innen gestülpten Hohlraum (4).
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gewebe mindestens ein Hohlraum (4), mit mindestens einer Öffnung (3 3') ausgebildet
wird, vorzugsweise wobei der Hohlraum (4) gewebte Umbruchlinien (7) aufweist, und/oder
dass das Umstülpen entlang von gewebten Umbruchlinien (7) erfolgt, wobei die gewebten
Umbruchlinien (7) unterbrochen sein können, so dass diese Unterbrüche Aussparungen
entlang der Umbruchlinien am Grundkörper (1) erzeugen, und/oder dass dieser nach innen
gestülpte Hohlraum (7) sich deckungsgleich an eine am Grundkörper (1) integrierte
Öffnung (3, 3') anfügt, so dass sich das Befestigungselement sowohl durch den nach
innen gestülpten Hohlraum (4), als auch durch den Grundkörper (1) führen lässt.