[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für ein Schiebetürsystem
mit einer Führungsschiene, an der über Laufteile mindestens drei Schiebetüren verfahrbar
gehalten sind, wobei jede Schiebetür über mindestens ein Laufteil mit Rollen entlang
einer Laufbahn an der Führungsschiene verfahrbar ist und die Führungsschiene mindestens
zwei parallele Laufbahnen aufweist, wobei an der Führungsschiene mindestens ein Positionierungsmittel
in Form eines Rastelementes oder eines Selbsteinzuges vorgesehen ist, um eine der
Schiebetüren in einer vorbestimmten Position entlang der Führungsschiene zu positionieren,
und ein Möbel.
[0002] Die
DE 10 2018 112 021 A1 offenbart eine Führungsvorrichtung für eine Schiebetür, bei der an einer Führungsschiene
stirnseitig ein Montageteil eingesteckt wird, an dem mehrere Montageelemente zur Fixierung
eines Anschlages oder eines Selbsteinzuges ausgebildet sind, um ein Laufteil und somit
eine Schiebetür in einer vorbestimmten Position zu halten. Die Anordnung solcher Positionierungsmittel
in einem mittleren Bereich ist aufwändig, da die Position einer mittleren Schiebetür
je nach Gestaltung des Möbels variieren kann. Zur Montage eines mittleren Positionierungsmittels
muss zunächst gemäß einer Anleitung die Position berechnet und dann das Positionierungsmittel
exakt montiert werden. Hierzu kann es zu Fehlern kommen, was die Position der Schiebetür
in einer Öffnungs- oder Schließposition beeinflusst.
[0003] Zur Montage eines Einzugsdämpferbeschlages offenbart die
EP 3 358 115 B1 das Anbringen einer Türmarkierung an einem Türflügel und Ausrichten eines Profilbleches
an der Türmarkierung, um die Position des Türflügels vorzugeben. Auch diese Montage
ist vergleichsweise aufwändig.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Führungsvorrichtung für ein
Schiebetürsystem zu schaffen, das eine effektive Ausrichtung und Montage eines Positionierungsmittels
in einem mittleren Bereich der Führungsschiene ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Führungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung ist mindestens ein Positionierungsmittel
in Form eines Rastelementes oder eines Selbsteinzuges vorgesehen, um eine der Schiebetüren
in einer vorbestimmten Position entlang der Führungsschiene zu positionieren, wobei
an der Führungsschiene beabstandet von den stirnseitigen Enden der Führungsschiene
mindestens eine Markierung vorgesehen ist und das mindestens eine Positionierungsmittel
über eine Kennzeichnung an der Markierung ausrichtbar und an der Führungsschiene fixiert
ist. Dadurch kann bei der Montage die Führungsschiene genutzt werden, um das Positionierungsmittel
auszurichten, das mittelbar oder unmittelbar an der Führungsschiene fixiert wird.
Dies verringert die Fehleranfälligkeit bei der Montage und führt zu einer exakteren
Positionierung der Schiebetüren durch das mindestens eine Positionierungsmittel.
[0007] Vorzugsweise ist an der Führungsschiene ein Montageelement festgelegt, an dem die
Kennzeichnung angeordnet ist und an dem mindestens eines der Positionierungsmittel
fixiert ist. Das Montageelement kann somit über die Kennzeichnung ausgerichtet und
an der Führungsschiene fixiert werden, so dass an dem Montageelement eines oder mehrere
Positionierungsmittel festgelegt werden können. Vorzugsweise sind zwei Positionierungsmittel
an gegenüberliegenden Seiten des Montageelementes festgelegt. Die Kennzeichnung an
dem Montageelement kann als Vorsprung, Aussparung, Prägung, Farbmarkierung oder anderes
Kennzeichnungsmittel ausgebildet sein, um eine Ausrichtung des Montageelementes relativ
zu einer Markierung an der Führungsschiene vornehmen zu können.
[0008] Das Montageelement umfasst vorzugsweise mindestens einen Steg, insbesondere zwei
fluchtende Stege, an denen mehrere Montagestellen zur Fixierung eines Positionierungsmittels
ausgebildet sind. Jede Montagestelle kann dabei als Aufnahme ausgebildet sein, an
der ein Positionierungsmittel über ein Klemmelement fixierbar ist. Auch eine andere
mechanische Festlegung des Positionierungsmittels an einer Montagestelle ist möglich,
beispielsweise über Stifte, Vorsprünge, Rastelemente oder Klemmeinrichtungen. Zudem
kann das Positionierungsmittel durch einen daran ausgebildeten Vorsprung, der in eine
Ausnehmung des Montageelementes formschlüssig eingreift, an dem Montageelement vorfixiert
werden, um die Handhabung zu erleichtern. Durch Fixierung des Montageelementes kann
somit eine einfache Montage und Ausrichtung der Positionierungsmittel erfolgen, wobei
die Vorsehung mehrerer Montagestellen an dem Steg eine unterschiedliche Positionierung
der Positionierungsmittel an dem Montageelement und somit der Schiebetüren ermöglicht,
je nach Aufbau des Möbels. Somit lassen sich bei einer Anwendung von mehreren Montageelementen
in zueinander parallelen Ebenen je nach Wunsch eine Beabstandung mit einem vorbestimmten
Rastermaß oder eine exakte Bündigkeit zueinander parallel verfahrbarer Schiebetüren
herstellen.
[0009] Das Montageelement ist vorzugsweise zu einer Mittelebene symmetrisch ausgebildet,
so dass Fehler durch eine falsche Positionierung des Montageelementes vermieden werden.
[0010] Für einen kompakten Aufbau umfasst die Führungsschiene vorzugsweise mindestens eine
Nut benachbart zu einer Laufbahn, in die das Montageelement und/oder das Positionierungsmittel
eingefügt ist. Dadurch kann die Kraftübertragung von einem mit einer Schiebetür gekoppelten
Aktivator in das Positionierungsmittel an der Führungsschiene erfolgen. Das Positionierungsmittel
kann dabei als einfaches Rastelement ausgebildet sein, an dem ein Aktivator, beispielsweise
ein Steg oder ein Vorsprung, der mit der Schiebetür verbunden ist, verrastet wird.
Alternativ kann das Positionierungsmittel auch als Selbsteinzug ausgebildet sein,
bei dem ein Mitnehmer entlang einer Führungsbahn verfahrbar ist und durch einen Kraftspeicher,
insbesondere eine Feder, in eine Einzugsrichtung vorgespannt ist. Über den Mitnehmer
kann die Schiebetür dann in eine vorbestimmte Schließ- oder Öffnungsposition bewegt
werden.
[0011] Für eine einfache Montage kann die Markierung an der Führungsschiene in Längsrichtung
mittig angeordnet sein. Die mittlere Position lässt sich einfach berechnen und markieren,
so dass in dieser mittigen Position das Montageelement festlegbar ist, an dem dann
die Positionierungsmittel in der gewünschten Position fixiert werden. Die Markierung
an der Führungsschiene kann dabei als Vorsprung, Aussparung, Prägung, Farbmarkierung
oder anderes Kennzeichnungsmittel ausgebildet sein.
[0012] Die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung wird vorzugsweise bei einem Möbel eingesetzt,
bei dem die Führungsschiene an einem Oberboden des Möbelkorpus fixiert ist. Alternativ
kann die Führungsvorrichtung aber auch für Raumteiler oder andere Schiebetürsysteme
eingesetzt werden.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1A und 1B
- zwei Ansichten eines ersten Ausführungsbeispiels eines Möbels mit einer erfindungsgemäßen
Führungsvorrichtung;
- Figuren 2A und 2B
- zwei Ansichten eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Möbels mit einer erfindungsgemäßen
Führungsvorrichtung;
- Figuren 3A und 3B
- zwei Detailansichten der Führungsvorrichtung bei der Montage;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht des Montageelementes mit zwei Positionierungsmitteln;
- Figur 5
- eine Detailansicht eines Positionierungsmittels in Eingriff mit einem Aktivator einer
Schiebetür;
- Figur 6
- eine Ansicht der Führungsschiene der Führungsvorrichtung bei der Montage;
- Figur 7
- eine Ansicht der Führungsschiene bei der Montage von Montageelementen;
- Figur 8
- eine Ansicht der Führungsschiene bei der Montage von Positionierungsmitteln an den
Montageelementen, und
- Figuren 9 bis 11
- mehrere Ansichten unterschiedlicher Montageelemente.
[0014] Ein Möbel 1 umfasst einen Möbelkorpus 2 und ist als Schrankmöbel ausgebildet. An
einem Oberboden des Möbelkorpus 2 ist eine Führungsschiene 3 fixiert, um Schiebetüren
5 und 7 verfahrbar zu halten. Dabei sind zwei hintere Schiebetüren 5 vorgesehen, die
über Laufteile 4 entlang der Führungsschiene 3 verfahrbar sind, und eine vordere Schiebetür
7, die vor der Ebene der hinteren Schiebetüren 5 über Laufteile 6 bewegbar ist.
[0015] In den Figuren 2A und 2B ist ein modifiziertes Möbel 1' gezeigt, bei dem an einem
Möbelkorpus 2' statt drei Schiebetüren 5 und 7 vier Schiebetüren 5 und 7 vorgesehen
sind, wobei zwei hintere Schiebetüren 5 und zwei vordere Schiebetüren 7 vorgesehen
sind. Die hinteren Schiebetüren 5 sind über Laufteile 4 und die vorderen Schiebetüren
7 sind über Laufteile 6 entlang der Führungsschiene 3' verfahrbar, die etwas länger
ausgebildet ist als in Figur 1.
[0016] Um die Schiebetüren 5 und 7 in bestimmten Positionen entlang der Führungsschiene
3 positionieren oder anhalten zu können, sind Positionierungsmittel vorgesehen. Diese
Positionierungsmittel können endseitig an der Führungsschiene 3 so ausgebildet sein,
wie dies in der
DE 10 2018 112 021 A1 offenbart ist.
[0017] In den Figuren 3A und 3B ist die Führungsschiene 3 in einem mittleren Bereich gezeigt,
in dem Positionierungsmittel 10 in Form eines Selbsteinzuges fixiert werden. Jedes
Positionierungsmittel 10 umfasst ein Gehäuse 11, an dem ein Mitnehmer 12 entlang einer
Führungsbahn 13 verfahrbar gelagert ist. Der Mitnehmer 12 ist über eine Feder in eine
Einzugsrichtung vorgespannt und vorzugsweise über einen Dämpfer abgebremst, so dass
eine mit dem Mitnehmer 12 gekoppelte Schiebetür in einem Einzugsbereich abgebremst
und in der Endposition gehalten und positioniert werden kann. Ein Gehäuse 11 des Selbsteinzuges
wird dabei nicht unmittelbar an der Führungsschiene 3 fixiert, sondern über ein Montageelement
15. Weiterhin sind an einer Unterseite des Positionierungsmittels 10 mindestens ein
Vorfixierungsvorsprung 14 sowie mindestens ein Klemmelement 21, in diesem Ausführungsbeispiel
zwei Klemmelemente 21, ausgebildet.
[0018] Das Montageelement 15 umfasst zwei endseitige Stege, an denen Montagestellen 17,
18 und 19 ausgebildet sind. Jede dieser Montagestellen 17, 18 und 19 dient als Aufnahme
für das mindestens eine Klemmelement 21 am Positionierungsmittel 10, das beispielsweise
als Nutenstein ausgebildet ist. Dabei kann der Nutenstein von der Oberseite des Positionierungsmittels
10 durch ein Werkzeug, beispielsweise einen Schraubenschlüssel, in die Sperrposition
bewegt werden. Weiterhin ist an zumindest einer Stirnseite des Positionierungsmittels
10 ein als Steg ausgebildeter Vorfixierungsvorsprung 14 angeordnet, der in eine von
mehreren am Montageelement 15 ausgebildeten Vorfixierungsaufnahmen 22 kraft- und/oder
formschlüssig eingesteckt werden kann. Dadurch wird eine Vorfixierung des Positionierungsmittels
10 an dem Montageelement 15 ermöglicht, um letztendlich die komplette Baueinheit montagefreundlich
an der Führungsschiene 3 fixieren zu können. Hierbei kann die Vorfixierungsaufnahme
22, wie die Figuren 9, 10 und 11 besonders gut zeigen, durch zwei sich nach oben erstreckende
Stege gebildet sein, die einen Freiraum für die Aufnahme des Vorfixierungsvorsprungs
14 schaffen. Nachdem das mindestens eine Positionierungsmittel 10 an dem Montageelement
15 vorfixiert ist, kann durch den mindestens einen am Positionierungsmittel 10 angeordneten
Nutenstein die aus dem mindestens einen Positionierungselement 10 und Montageelement
15 bestehende Baueinheit an der Führungsschiene 3 befestigt werden. In diesem Ausführungsbeispiel
weist das Positionierungsmittel 10 jeweils zwei Nutensteine auf und an dem Montageelement
15 sind zwei Positionierungsmittel 10 angeordnet. Die Anzahl dieser Bauteile kann
aber natürlich je nach gewünschter Anwendung variiert werden. Indem der Vorfixierungsvorsprung
14 an verschiedenen Positionen am Montageelement 15 einsteckbar und das Klemmelement
21 an der Montagestelle 17,18 oder 19 fixiert werden kann, ist somit bei einer Anwendung
von mehreren Montageelementen 15 in zueinander parallelen Ebenen je nach Wunsch eine
Beabstandung mit einem vorbestimmten Rastermaß, aber natürlich auch eine exakte Bündigkeit
zueinander parallel verfahrbarer Schiebetüren 5 und 7 realisieren.
[0019] In Figur 3B ist das Montageelement 15 mit zwei Positionierungsmitteln 10 in der montierten
Position gezeigt, und es ist erkennbar, dass diese im Wesentlichen in einer Nut an
der Führungsschiene 3 aufgenommen sind und im Wesentlichen nur der Mitnehmer 12 des
jeweiligen Positionierungsmittels 10 nach oben über die Führungsschiene 3 hervorsteht.
[0020] In Figur 4 sind die beiden Positionierungsmittel 10 mit dem Montageelement 15 in
einer montierten Position dargestellt. Das Montageelement 15 umfasst eine nach oben
hervorstehende Kennzeichnung 16 in Form eines Vorsprunges, der mittig angeordnet ist,
wobei das Montageelement 15 zu beiden Seiten der Kennzeichnung 16 symmetrisch ausgebildet
ist. An beiden Seiten des Montageelementes 15 steht ein Steg hervor, an dem, wie zuvor
beschrieben, jeweils ein Positionierungsmittel 10 über das Einstecken des Vorfixierungsvorsprungs
14 in eine der Vorfixierungsaufnahme 22 vorfixiert ist.
[0021] In Figur 5 ist ein Positionierungsmittel 10 in Eingriff mit einem Aktivator 20 gezeigt,
der mit dem Mitnehmer 12 gekoppelt ist, so dass der Mitnehmer 12 den Aktivator 20
in die Endposition durch den Kraftspeicher verfahren kann. Der Aktivator 20 ist mit
dem Laufteil 6 verbunden, an dem die vordere Schiebetür 7 gehalten ist. Auch die hinteren
Schiebetüren 5 sind durch ähnliche Aktivatoren 20 mit einem Mitnehmer 12 koppelbar.
[0022] Zur Montage und Ausrichtung der Positionierungsmittel 10 in einem mittleren Bereich
der Führungsschiene 3 wird eine Markierung 32 genutzt, wie dies in Figur 6 gezeigt
ist. Bei der Montage wird die Markierung 32 beispielsweise mittig in Längsrichtung
der Führungsschiene 3 angebracht oder eingezeichnet, so dass die beiden Längen x und
y gleich lang ausgebildet sind. Optional kann die Markierung 32 auch an einer anderen
Stelle in einem mittleren Bereich der Führungsschiene 3 vorgesehen werden, abhängig
von der Gestaltung des späteren Möbels.
[0023] Die Führungsschiene 3 umfasst zwei Laufbahnen 30, die beispielsweise durch pilzkopfförmige
Stege gebildet sind, aber auch eine andere Form aufweisen können. Benachbart zu den
Laufbahnen 30 ist jeweils eine Nut 31 vorgesehen, in die später das Positionierungsmittel
10 eingefügt wird.
[0024] Nach dem Anbringen der Markierung 32 an der Führungsschiene 3 werden ein oder mehrere
Montageelemente 15 in die Führungsschiene 3 eingebracht bzw. eingeschoben, wie dies
in Figur 7 gezeigt ist. Dabei dient die Kennzeichnung 16 in Form des Vorsprunges zur
Ausrichtung des Montageelementes 15, damit das Montageelement 15 mit der Kennzeichnung
16 mittig in der Führungsschiene 3 fixiert wird.
[0025] Nach dem Einbringen von einem oder mehreren Montageelementen 15 in die Führungsschiene
3 können die Positionierungsmittel 10 fixiert werden, wie dies in Figur 8 gezeigt
ist. Auch hier kann die Position des Positionierungsmittels 10 variiert werden, je
nachdem, wie das spätere Möbel aussehen soll, wobei das als Nutenstein ausgebildete
Klemmelement 21 an dem Positionierungsmittel 10 wahlweise in eine der Montagestellen
17, 18 oder 19 aufnehmbar ist. Die Montagestellen 17, 18, 19 sind als Aufnahmen ausgebildet,
um als Freimachung für das Klemmelement 21 zu dienen, nachdem mindestens ein Vorfixierungsvorsprung
14 am Positionierungsmittel 10 in die gewünschte Vorfixierungsaufnahme eingesteckt
ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden zwei Montageelemente 15 an der
Führungsschiene 3 montiert, so dass vier Positionierungsmittel 10 an der Führungsschiene
3 fixiert werden können. Die Anzahl der Positionierungsmittel 10 kann natürlich abhängig
von der Gestaltung der Führungsschiene 3 und des Möbels variiert werden.
[0026] In Figur 9 ist ein modifiziertes Montageelement 15 gezeigt, bei dem eine Kennzeichnung
16' in Form eines Vorsprunges ausgebildet ist, der dreieckförmig gestaltet ist, so
dass die Spitze des Dreiecks entlang der Markierung 32 an der Führungsschiene ausgerichtet
werden kann.
[0027] In Figur 10 ist bei dem Montageelement 15 eine modifizierte Kennzeichnung 16" eingesetzt,
die als Farbkennzeichnung oder Prägung ausgebildet ist, um das Montageelement 15 an
der Markierung 32 auszurichten.
[0028] Figur 11 zeigt das Montageelement 15 mit der Kennzeichnung 16, die als im Querschnitt
quadratischer Vorsprung ausgebildet ist.
[0029] Die Kennzeichnungen 16, 16' und 16" können bei der Herstellung des Montageelementes
15 vorgesehen werden. Die Markierung 32 kann wahlweise vom Hersteller der Führungsschiene
3 oder durch den Monteur in die Führungsschiene 3 angebracht werden, die beispielsweise
aus einem extrudierten Metallprofil hergestellt ist.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1, 1'
- Möbel
- 2, 2'
- Möbelkorpus
- 3, 3'
- Führungsschiene
- 4
- Laufteil
- 5
- Schiebetür
- 6
- Laufteil
- 7
- Schiebetür
- 10
- Positionierungsmittel
- 11
- Gehäuse
- 12
- Mitnehmer
- 13
- Führungsbahn
- 14
- Vorfixierungsvorsprung
- 15
- Montageelement
- 16, 16', 16"
- Kennzeichnung
- 17
- Montagestelle
- 18
- Montagestelle
- 19
- Montagestelle
- 20
- Aktivator
- 21
- Klemmelement
- 22
- Vorfixierungsaufnahme
- 30
- Laufbahn
- 31
- Nut
- 32
- Markierung
- x
- Länge
- y
- Länge
1. Führungsvorrichtung für ein Schiebetürsystem mit einer Führungsschiene (3), an der
über Laufteile (4, 6) mindestens drei Schiebetüren (5, 7) verfahrbar gehalten sind,
wobei jede Schiebetür (5, 7) über mindestens ein Laufteil (4, 6) mit Rollen entlang
einer Laufbahn (30) an der Führungsschiene (3) verfahrbar ist und die Führungsschiene
(3) mindestens zwei parallele Laufbahnen (30) aufweist, wobei an der Führungsschiene
(3) mindestens ein Positionierungsmittel (10) in Form eines Rastelementes oder eines
Selbsteinzuges vorgesehen ist, um eine der Schiebetüren (5, 7) in einer vorbestimmten
Position entlang der Führungsschiene (3) zu positionieren, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (3) beabstandet von den stirnseitigen Enden der Führungsschiene
(3) mindestens eine Markierung (32) vorgesehen ist und das mindestens eine Positionierungsmittel
(10) über eine Kennzeichnung (16, 16', 16") an der Markierung (32) ausrichtbar und
an der Führungsschiene (3) fixiert ist.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (3) ein Montageelement (15) festgelegt ist, an der die Kennzeichnung
(16, 16', 16") angeordnet ist und an der mindestens eines der Positionierungsmittel
(10) fixiert ist.
3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Positionierungsmittel (10) an dem Montageelement (15) festgelegt sind.
4. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kennzeichnung (16, 16', 16") als Vorsprung, Aussparung, Prägung oder Farbmarkierung
ausgebildet ist.
5. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Positionierungsmittel (10) über mindestens ein Klemmelement
(21) an der Führungsschiene (3) fixierbar ist.
6. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Positionierungsmittel (10) mindestens ein Vorfixierungsvorsprung (14) ausgebildet
ist.
7. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montageelement (15) mindestens ein Steg ausgebildet ist, an dem mehrere Vorfixierungsaufnahmen
(22) ausgebildet sind, in die der mindestens eine Vorfixierungsvorsprung (14) in Eingriff
bringbar ist.
8. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Montageelement (15) mindestens ein Steg ausgebildet ist, an dem mehrere Montagestellen
(17, 18, 19) für die Aufnahme des mindestens einen Klemmelementes (21) ausgebildet
sind.
9. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Montageelement (15) zu einer Mittelebene symmetrisch ausgebildet ist.
10. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsschiene (3) mindestens eine Nut (31) benachbart zu einer Laufbahn
(30) ausgebildet ist, in die das Montageelement (15) und/oder das Positionierungsmittel
(10) eingefügt ist.
11. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (32) an der Führungsschiene (3) in Längsrichtung mittig angeordnet
ist.
12. Führungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (32) an der Führungsschiene (3) als Vorsprung, Aussparung, Prägung
oder Farbmarkierung ausgebildet ist.
13. Möbel (1, 1') mit einem Möbelkorpus (2, 2'), an dem eine Führungsvorrichtung nach
einem der vorhergehenden Ansprüche vorgesehen ist.