Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Krafttrainingsgerät, wie es zur Stärkung der Muskulatur
im Oberkörperbereich und/oder der Bein- oder Rumpfmuskulatur eines Trainierenden verwendet
wird. Dabei kann das Krafttrainingsgerät sowohl in Sportstudios wie beispielsweise
auch im häuslichen Umfeld oder anderen Umgebungen Verwendung finden.
Stand der Technik
[0002] Aus der
WO 2018/010839 A1 ist im Zusammenhang mit einem Gerätekörper für ein Krafttrainingsgerät ein Krafttrainingsgerät
bekannt geworden, das sich dadurch auszeichnet, dass es durch eine wahlweise Anordnung
von Achsen innerhalb des Gerätekörpers für unterschiedliche Verwendungszwecke, d.h.
zum Training unterschiedlicher Körpermuskelgruppen, einsetzbar ist. Beispielsweise
dienen derartige Krafttrainingsgeräte der Stärkung der Brust- oder Schultermuskulatur
und sind in Form einer sogenannten Brustpresse oder einer sogenannten Schulterpresse
ausgebildet. So ist beispielsweise durch die Firma eGym ein Krafttrainingsgerät in
Form einer Brustpresse unter der Bezeichnung "M5" bekanntgeworden, das die Merkmale
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 aufweist (https://egym.com/de/fitnessgeraete/brustpresse/).
[0003] US5362297A zeigt ein Trainingsgerät, das für das Training von Oberkörpermuskelgruppen eines
Trainierenden oder Rollstuhlfahrers geeignet ist. Der Betätigungsarm umfasst: (i)
einen sich nach oben erstreckenden ersten Hebel, der schwenkbar an den Säulen angebracht
ist; und (ii) einen sich nach unten erstreckenden zweiten Hebel, der fest mit dem
sich nach oben erstreckenden ersten Hebel verbunden ist, wobei der sich nach unten
erstreckende zweite Hebel in einer Griffstange für das Trainingsgerät endet. Der Trainierende
kann, während er sich in der Trainingsmaschine befindet, die Art der gewünschten Übung
mit Hilfe des Armbügels leicht ändern oder auswählen, wobei eine Bewegung des Arms
in eine Richtung den ersten Hebel und den zweiten Hebel fest verbindet und eine Aufwärts-
und Abwärtsbewegung der Griffstange ermöglicht, und wobei eine entgegengesetzte Bewegung
des Griffs den ersten Hebel fest mit den Säulen verbindet und eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
der Griffstange ermöglicht. Derartige, aus dem Stand der Technik bekannte Krafttrainingsgeräte
zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Wesentlichen nur für das Training einer bestimmten
Muskelgruppe ausgelegt bzw. geeignet sind. Sollen mehrere Muskelgruppen trainiert
werden, so ist für jede Muskelgruppe ein separates Krafttrainingsgerät erforderlich.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt ein Krafttrainingsgerät nach Anspruch 1 bereit.
Das erfindungsgemäße Krafttrainingsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 weist den
Vorteil auf, dass es zumindest zum wahlweisen Trainieren von wenigstens zwei unterschiedlichen
Muskelgruppen geeignet ist. Es ist somit nicht erforderlich, für jede der Muskelgruppen
ein separates Krafttrainingsgerät zu nutzen. Insbesondere ist daran gedacht, mittels
des erfindungsgemäßen Krafttrainingsgeräts zwei Trainingsgeräte zu ersetzen, die im
Sinne einer Brustpresse bzw. Schulterpresse ausgebildet sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, durch einen gegenüber dem Stand der Technik
modifizierten Hebelmechanismus diesen wahlweise für das Training unterschiedlicher
Muskelgruppen einsetzen zu können. Es hat sich dabei herausgestellt, dass die dazu
erforderliche Modifikation relativ einfach ausgestaltet sein kann, sodass die Kosten
bzw. der konstruktive (Mehr-) Aufwand für das erfindungsgemäße Krafttrainingsgerät
gegenüber einem Krafttrainingsgerät, das lediglich zum Training einer einzelnen Muskelgruppe
dient, relativ gering sind.
[0006] Vor diesem Hintergrund schlägt es die Lehre der Erfindung gemäß des Anspruchs 1 vor,
ein aus dem Stand der Technik bekanntes Krafttrainingsgerät dadurch zu modifizieren,
dass der wenigstens eine zweite Gelenkhebel des Hebelmechanismus über ein Koppelglied
mit der zweiten Achse verbunden ist, und dass die beiden Achsen jeweils einzeln sperrbar
und in Wirkverbindung mit dem den wenigstens einen, den Widerstand gegen die Bewegung
der Achse erzeugenden Aggregat verbindbar sind. Mit anderen Worten gesagt bedeutet
dies, dass durch das Sperren der einen oder der anderen Achse das von dem Trainierenden
manuell betätigbare Bedien- bzw. Griffelement unterschiedlich bewegbar ist, wodurch
in gewünschter Art und Weise die unterschiedlichen Muskelgruppen trainiert werden
können.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Krafttrainingsgeräts sind in den
Unteransprüchen aufgeführt.
[0008] Um einen besonders kompakten Aufbau des Hebelmechanismus zu ermöglichen, ist es in
einer konstruktiv bevorzugten Ausgestaltung des Krafttrainingsgeräts vorgesehen, dass
die wenigstens zwei Gelenkhebel auf derselben Seite einer Stange des Bedienelements
angeordnet sind (d.h. zum Beispiel in Richtung einer Standseite des Krafttrainingsgeräts).
[0009] Wie bereits oben angeführt, ist es durch die wechselweise Sperrung der einen oder
der anderen Achse des Hebelmechanismus möglich, unterschiedliche Muskelgruppen zu
trainieren. Typischerweise ist es zum Training der unterschiedlichen Muskelgruppen
erforderlich, das Bedien- bzw. Griffelement durch den Trainierenden auf unterschiedliche
Art und Weise zu bewegen. Daher schlägt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor,
dass bei einer Sperrung der ersten Achse das Griffelement um das zweite Gelenk schwenkbar
angeordnet ist, und dass bei einer Sperrung der zweiten Achse das Griffelement näherungsweise
linearbeweglich angeordnet ist. Durch diese beiden unterschiedlichen Bewegungsformen
des Griffelements lassen sich wie bei einer Brustpresse bzw. einer Schulterpresse
die entsprechenden Muskelgruppen separat gezielt trainieren.
[0010] Im Zusammenhang mit der konstruktiven Anordnung der einzelnen Elemente des Gelenkmechanismus
ist es vorgesehen, dass bei einer Sperrung der ersten Achse das Koppelglied wahlweise
auf der der ersten Achse abgewandten oder zugewandten Seite, und bei einer Sperrung
der zweiten Achse das Koppelglied auf der der ersten Achse zugewandten Seite angeordnet
ist. Dadurch lassen sich auf besonders einfache Art und Weise zum einen die Schwenkbewegung
des Griffelements, und zum anderen dessen Linearbewegung realisieren.
[0011] Um die entsprechenden Widerstände gegen die Bewegung des Trainierenden in die jeweils
nicht gesperrte Achse einzuleiten bzw. zu übertragen, ist es in einer ersten konstruktiven
Ausgestaltung vorgesehen, dass die beiden Achsen mit jeweils einem separaten Aggregat
(als Widerstandsquelle) verbunden sind. Eine derartige konstruktive Ausbildung hat
den Vorteil, dass keine Kupplungseinrichtung bzw. ähnliche Elemente vorhanden sein
müssen, um bei Vorhandensein eines einzelnen Aggregats dieses mit den beiden unterschiedlichen
Achsen wechselweise in Wirkverbindung bringen zu können. In einer zu diesem Vorschlag
konstruktiv alternativen Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die beiden Achsen
mit einem gemeinsamen Aggregat (als Widerstandsquelle) verbunden sind, das über eine
Kupplungseinrichtung mit der ersten oder der zweiten Achse koppelbar ist.
[0012] Um das soweit beschriebene Krafttrainingsgerät zum Training von mehr als zwei unterschiedlichen
Muskelgruppen einsetzen zu können, sieht es eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung
der Erfindung vor, dass wenigstens eine in Wirkverbindung mit einem Widerstand erzeugenden
zusätzlichen Aggregat verbundene Achse vorgesehen ist, die über zusätzlichen Gelenkhebel
mit einem zusätzlichen Bedienelement verbunden ist, und dass eine Neutralstellung
der Achse in wenigstens zwei unterschiedlichen Winkelpositionen des zusätzlichen Gelenkhebels
einstellbar ist. Eine derartige Ausgestaltung des Krafttrainingsgeräts ermöglicht
es beispielsweise, sowohl die Oberschenkelmuskulatur, als auch die Bauchmuskulatur
oder Rückenmuskulatur entsprechend der unterschiedlichen Neutralstellungen der Gelenkhebel
trainieren zu können.
[0013] Um beispielsweise das Krafttrainingsgerät in eine Ecke eines Raumes stellen zu können
und trotzdem alle durch das Krafttrainingsgerät belastbaren Muskelgruppen trainieren
zu können, ist es in einer weiteren Ausgestaltung des Krafttrainingsgeräts vorgesehen,
dass die mit den Widerständen bzw. Aggregaten gekoppelten Achsen parallel zueinander
verlaufen.
[0014] Zum Training der beispielhaft angesprochenen Schulter- bzw. Brustmuskulatur sowie
der Rücken- bzw. Bauchmuskulatur sind typischerweise unterschiedliche Sitzgelegenheiten
bzw. Positionen des Trainierenden erforderlich. In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung
des Krafttrainingsgeräts, die es sogar ermöglicht, das Krafttrainingsgerät von zwei
unterschiedlichen Trainierenden gleichzeitig nutzen zu können, wie dies typischerweise
in einem Sportstudio denkbar ist, ist es vorgesehen, dass das Bedienelement und das
zusätzliche Bedienelement parallel und seitlich versetzt zueinander angeordnet sind.
[0015] Zuletzt weist eine bevorzugte Ausgestaltung des Krafttrainingsgeräts ein Gehäuse
auf, bei dem zumindest die die Widerstände erzeugenden Aggregate innerhalb des Gehäuses
angeordnet sind, und wobei das Bedienelement außerhalb des Gehäuses mit einer Symmetrieebene
des Gehäuses ausgerichtet ist. Dadurch werden Kippmomente o.ä. auf das Krafttrainingsgerät
beim einleiten vor Kräften bzw. Momenten in die Bedienelemente minimiert.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
[0017] Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Fig. 1
- zeigt in einer perspektivischen Darstellung ein erfindungsgemäßes Krafttrainingsgerät
zum Training unterschiedlicher Muskelgruppen,
- Fig. 2 und 3
- einen vereinfachten Schnitt durch das Gehäuse des Krafttrainingsgeräts gemäß der Fig.
1 zur Darstellung unterschiedlicher Anordnungen der mit den Achsen gekoppelten Aggregate
für den Hebelmechanismus,
- Fig. 4a bis 4c
- den Ablauf beim Training der Brustmuskulatur mittels des Krafttrainingsgeräts,
- Fig. 4d
- eine Darstellung zur Erläuterung einer anderen Bewegungsart zum Training der Rückenmuskulatur
mittels des Krafttrainingsgeräts,
- Fig. 5a bis 5c
- den Ablauf des Trainings der Schultermuskulatur mittels des Krafttrainingsgeräts,
- Fig. 5d
- eine Darstellung zur Erläuterung einer anderen Bewegungsart zum Training der oberen
Rückenmuskulatur mittels des Krafttrainingsgeräts,
- Fig. 6 und 7
- Darstellungen zur Verdeutlichung des Trainings der Oberschenkelmuskulatur mittels
des Krafttrainingsgeräts und
- Fig. 8 und 9
- Darstellungen zur Verdeutlichung des Trainings der Rückensowie Bauchmuskulatur mittels
des Krafttrainingsgeräts.
Ausführungsformen der Erfindung
[0018] Gleiche Elemente bzw. Elemente mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit den
gleichen Bezugsziffern versehen.
[0019] In der Fig. 1 ist ein multifunktionales Krafttrainingsgerät 10 dargestellt, das dazu
ausgebildet ist, unterschiedliche Übungen zum Training unterschiedlicher Muskelgruppen
eines Trainierenden 1 auszuführen zu können. Das Krafttrainingsgerät 10 umfasst ein
Gehäuse 12 mit einer Symmetrieebene 14, die parallel zu den beiden Seitenwänden 16
des Gehäuses 12 verläuft. Entsprechend der Darstellung der Fig. 1 bis 5 weist das
Krafttrainingsgerät 10 einen Hebelmechanismus 20 auf, der dazu dient, sowohl eine
Brustmuskulatur als auch eine Schultermuskulatur und obere Rückenmuskulatur eines
lediglich in den Fig. 4 bis 9 symbolisch dargestellten Trainierenden 1 zu stärken.
Hierzu umfasst der Hebelmechanismus 20 eine erste Achse 21 und eine zweite Achse 22,
die parallel zueinander angeordnet sind, wobei entsprechend der Darstellung der Fig.
1 die erste Achse 21 (etwas) oberhalb der zweiten Achse 22 am Gehäuse 12 angeordnet
ist.
[0020] Beidseitig außerhalb des Gehäuses 12 sowie symmetrisch zur Symmetrieebene 14 ist
die erste Achse 22 mit jeweils einem ersten Gelenkhebel 25 verbunden, wobei die Verbindung
zwischen dem ersten Gelenkhebel 25 und der ersten Achse 21 drehfest bzw. starr ausgebildet
ist. Auf der der ersten Achse 21 abgewandten Seite des ersten Gelenkhebels 25 sind
die beiden ersten Gelenkhebel 25 mit jeweils einem ersten Gelenk 26 gekoppelt. Die
beiden ersten Gelenke 26 sind darüber hinaus mit zwei parallel zueinander angeordneten
Stangen 28 eines Bedienelements 30 gekoppelt. Dadurch sind die Stangen 28 im Bereich
des ersten Gelenks 26 jeweils schwenkbar zum ersten Gelenkhebel 25 angeordnet. Auf
der dem ersten Gelenk 26 abgewandten Seite der Stangen 28 sind diese mit einem gemeinsamen,
quer zur Richtung der beiden Stangen 28 verlaufenden Element 31 verbunden, das als
Griffelement 32 dient, über das der Trainierende 1 den Hebelmechanismus 20 bewegen
kann. Das Bedienelement 30 kann alternativ mit zwei oder mehreren separaten Griffelementen
32 ausgebildet sein.
[0021] In einem Bereich zwischen dem ersten Gelenk 26 und dem Griffelement 32 ist im Bereich
der beiden Stangen 28 jeweils ein zweites Gelenk 35 angeordnet, über das ein zweiter
Gelenkhebel 36 schwenkbar befestigt ist. Auf der dem zweiten Gelenk 35 abgewandten
Seite des zweiten Gelenkhebels 36 ist über ein drittes Gelenk 37 jeweils ein beispielhaft
stangenförmiges Koppelglied 38 einerseits mit dem zweiten Gelenkhebel 36 schwenkbar,
und andererseits mit der zweiten Achse 22 drehfest verbunden.
[0022] Die beiden Achsen 21, 22 des Krafttrainingsgeräts 10 sind wechselweise entweder beweglich
bzw. drehbar oder sperrbar bzw. starr, alternativ zur sperrbaren bzw. starren Anordnung
um einen geringen Winkel schwenkbar angeordnet. Mit Blick auf die Fig. 2 wird bei
einer ersten Ausführungsform erläutert, dass die erste Achse 21 in Wirkverbindung
mit einem ersten Aggregat 41 und die zweite Achse 22 in Wirkverbindung mit einem zweiten
Aggregat 42 angeordnet bzw. verbunden ist. Die beiden Aggregate 41, 42 sind als elektromotorische
Komponenten beispielsweise in Form eines permanenterregten Synchronmotors ausgebildet,
und dienen dazu, bei einer Drehung der Achse 21, 22 durch eine Bewegung des Hebelmechanismus
20 durch den Trainierenden 1 einen Widerstand entgegenzusetzen, gegen den der Trainierende
1 eine Kraft bzw. ein Drehmoment aufwenden muss, um eine Drehung der ersten Achse
21 bzw. zweiten Achse 22 zu bewirken. Weiterhin sind die beiden Achsen 21, 22 mit
jeweils einer Sperreinrichtung 43, 44 verbunden, die jedoch anstatt als Sperre zu
wirken ggf. auch eine Drehung um einen kleinen Winkel, zum Beispiel einen Winkel von
maximal 30° der entsprechenden Achse 21, 22 zulässt.
[0023] In der Fig. 3 ist demgegenüber der Fall dargestellt, dass die beiden Achsen 21, 22
mit einem gemeinsamen Aggregat 39 über wechselweise schaltbare Kupplungseinrichtungen
40 verbunden ist.
[0024] Die Ansteuerung sowohl der Aggregate 39, 41, 42 als auch der beiden Sperreinrichtungen
43, 44 erfolgt rein beispielhaft über eine gemeinsame Steuereinrichtung 50. Die Steuereinrichtung
50 ist wiederum beispielhaft mit einer lediglich in den Fig. 2 und 3 dargestellten
Eingabeeinheit 52 sowie einem Display 54 verbunden. Über die Eingabeeinheit 52 können
von dem Trainierenden 1 verschiedene Programme bzw. Widerstände der beiden Achsen
21, 22 bzw. der Aggregate 39, 41, 42 ausgewählt werden. Die Einstellungen können beispielsweise
über das Display 54 angezeigt werden, ebenso wie die korrekte Ausführung der Bewegungen
des Trainierenden 1. Hierzu ist es darüber hinaus vorgesehen, dass die Aggregate 39,
41, 42 bzw. die beiden Achsen 21, 22 mit entsprechenden Sensoreinrichtungen zur Erfassung
der Drehwinkelgeschwindigkeit bzw. Drehung oder Position verbunden sind.
[0025] Wesentlich bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 ist, dass bei einer Aktivierung
des ersten Aggregats 41 bzw. der ersten Achse 21 gleichzeitig die zweite Achse 22
mittels der entsprechenden Sperreinrichtung 44 gesperrt ist. Umgekehrt wird bei einer
Aktvierung der zweiten Achse 22 bzw. des zweiten Aggregats 42 über eine Aktivierung
der Sperreinrichtung 43 die erste Achse 21 gesperrt.
[0026] Anhand der Figurenfolge 4a bis 4c wird die Funktionsweise des Hebelmechanismus 20
zum Training unterschiedlicher Muskelgruppen anhand einer sogenannten Brustpresse
erläutert, die der Stärkung der Brustmuskulatur des Trainierenden 1 dient. Hierbei
sitzt der Trainierende 1 auf einem insbesondere höhenverstellbar angeordneten Sitz
2. Beginnend ab der Fig. 4a streckt der Trainierende 1 seine Arme 3 aus einer nahe
seiner Brust befindlichen Position von sich weg, derart, dass diese entsprechend der
Fig. 4c sich zumindest näherungsweise im gestreckten Zustand befinden. Dabei umfasst
der Trainierende 1 mit seinen Händen das Griffelement 32 des ersten Hebelmechanismus
20. Anhand der Figurenfolge der Fig. 4a bis 4c ist erkennbar, dass die zweite Achse
22 gesperrt ist, während die erste Achse 21 über das erste Aggregat 41 der Bewegung
des Trainierenden 1 einen Widerstand entgegensetzt, der in Richtung des Pfeils 55
im Gegenuhrzeigersinn verläuft. Weiterhin ist erkennbar, dass die beiden Stangen 28
bzw. das Griffelement 32 während des Trainings sich zumindest näherungsweise in einer
horizontalen Richtung entsprechend des Pfeils 56 bewegen.
[0027] Ergänzend wird erwähnt, dass in der Fig. 4d der Zustand dargestellt ist, bei der
der Trainierende 1 eine Ruderbewegung ausführt, bei der das Griffelement 32 aus einer
von dem Trainierenden 1 entfernten Position zu sich herangezogen wird. In diesem Fall
dient der entsprechend verstellbare Sitz 2 bzw. dessen Sitzlehne 4 insbesondere dazu,
die Brust des Trainierenden 1 abzustützen. Weiterhin wird durch das erste Aggregat
41 auf die erste Achse 21 ein Widerstand entgegen der Richtung des Pfeils 56, d.h.
im Gegenuhrzeigersinn, erzeugt.
[0028] In den Fig. 5a bis 5d dient das Krafttrainingsgerät 10 demgegenüber dem Training
der Schultermuskulatur des Trainierenden 1. Hierzu ist jeweils die erste Achse 21
über die Sperreinrichtung 43 gesperrt, während die zweie Achse 22 in Wirkverbindung
mit dem zweiten Aggregat 42 angeordnet ist. In den Fig. 5a bis 5c ist der Fall dargestellt,
bei der der Trainierende 1 das Griffelement 32 aus einer Position in etwa in Schulterhöhe
nach oben drückt. Dabei bewegen sich die beiden Stangen 28 um das erste Gelenk 26
in Richtung des Pfeils 58. Über das zweite Aggregat 42 bzw. die zweite Ache 22 erfolgt
ein Widerstand in Richtung des Pfeils 57 im Uhrzeigersinn, gegen den der Trainierende
1 bei Anheben seiner Arme 3 eine Kraft ausüben muss.
[0029] In der Fig. 5d ist der Fall dargestellt, bei dem der Trainierende 1 zur Stärkung
seiner oberen Rückenmuskulatur das Bedienelement 30 aus einer geschwenkten bzw. angehobenen
Stellung in Richtung des Pfeils 59 nach unten ziehen muss. Hierzu kann beispielsweise
der Oberschenkelbereich des Trainierenden 1 mittels einer Abstützelements 60 in Form
einer Abstützrolle fixiert sein. Auch in diesem Fall ist die erste Achse 21 gesperrt
und die zweite Achse 22 mit dem zweiten Aggregat 42 in Wirkverbindung angeordnet,
wobei das zweite Aggregat 42 entsprechend der Richtung des Pfeils 61 einen Widerstand
gegen das Absenken des Bedienelements 30 durch den Trainierenden 1 im Gegenuhrzeigersinn
erzeugt.
[0030] Weiterhin weist das Krafttrainingsgerät 10 optional eine dritte Achse 63 und eine
vierte Achse 64 auf, die parallel zu den beiden Achsen 21, 22 verlaufen, und die entsprechend
der Darstellung der Fig. 1 unterhalb der beiden Achsen 21, 22 am Gehäuse 12 angeordnet
ist. Die beiden voneinander beabstandet angeordneten Achsen 63, 64 ragen aus derselben
einen Seitenwand 16 des Gehäuses 12 heraus und sind dort drehfest mit einem dritten
Gelenkhebel 65 bzw. einem vierten Gelenkhebel 66 verbunden. Parallel zu den Achsen
63, 64 sind die Gelenkhebel 65, 66 auf der der Achse 63, 64 abgewandten Seite mit
jeweils einer als Bedienelement wirkenden Andrückrolle 68, 69 verbunden, die sich
über die gesamte Breite eines weiteren Sitzes 5 erstrecken. Der weitere Sitz 5 ist
ebenso wie der Sitz 2 zumindest höhenverstellbar angeordnet und befindet sich seitlich
am Gehäuse 12 und seitlich versetzt zum Sitz 2.
[0031] Entsprechend der Fig. 2 und 3 sind die beiden Achsen 63, 64 mit beispielhaft jeweils
einem separaten dritten und vierten Aggregat 71, 72 (in Analogie zu den Aggregaten
41, 42) sowie einer Sperreinrichtung 73, 74 gekoppelt. Die Aggregate 71, 72 sowie
die Sperreinrichtungen 73, 74 sind ebenfalls rein beispielhaft von der Steuereinrichtung
50 ansteuerbar. Auch sind entsprechend vorhandene Messmittel zur Erfassung der Position
und/oder Drehwinkelgeschwindigkeit der dritten und der vierten Achse 63, 64 vorgesehen
(nicht dargestellt).
[0032] Entsprechend der Darstellung der Fig. 6 und 7 kann das dritte Aggregat 71 bzw. die
Andrückrolle 68 einer ersten Winkelposition des dritten Gelenkhebels 65 in Verbindung
mit einer angepassten Position eines weiteren Sitzes 5 dazu dienen, die Oberschenkelmuskulatur
des Trainierenden 1 zu stärken. In der Fig. 6 ist dabei der Fall dargestellt, bei
der der Trainierende 1 mit seinen Füßen in Kontakt mit der Andrückrolle 68 ist, derart,
dass dieser den dritten Gelenkhebel 65 aus einer Neutralposition heraus um die dritte
Achse 63 im Gegenuhrzeigersinn entsprechend der Richtung des Pfeils 75 bewegen muss,
wobei gegen diese Bewegungsrichtung das dritte Aggregat 71 einen Widerstand aufbringt.
Das vierte Aggregat 72 ist dabei inaktiv und die Andrückrolle 69 in einer Position,
die den Trainierenden 1 bei der Bewegung der Andrückrolle 65 nicht behindert.
[0033] In der Fig. 7 ist demgegenüber der Fall dargestellt, bei der der Trainierende 1 den
dritten Gelenkhebel 65 bzw. die Andrückrolle 68 mit seinen Füßen bzw. Beinen aus einer
Neutralposition heraus im Uhrzeigersinn entsprechend der Richtung des Pfeils 76 bewegen
muss, wobei das dritte Aggregat 71 ebenfalls einen Widerstand entgegen dieser Bewegung
erzeugt. Gegebenenfalls kann bei dieser Übung die Andrückrolle 69 in einer Position
arretiert sein, die die Oberschenkel des Trainierenden 1 von einem Abheben vom Sitz
5 hindern.
[0034] Zuletzt sind in den Fig. 8 und 9 Übungen zur Stärkung der Bauch- bzw.
[0035] Rückenmuskulatur des Trainierenden 1 dargestellt. Hierbei ist das vierte Aggregat
72 aktiviert und das dritte Aggregat 71 in einem passiven bzw. gesperrten Zustand,
um als Abstützung für die Beine bzw. Füße des Trainierenden 1 zu dienen. In der Fig.
8 muss der Trainierende 1 die Andrückrolle 69 mit seinem Oberkörper aus ihrer Neutralposition
im Gegenuhrzeigersinn entsprechend des Pfeils 77 bewegen. Demgegenüber muss der Trainierende
1 in der Fig. 9 die Andrückrolle 69 mit seinem Rücken in Richtung des Pfeils 78 im
Uhrzeigersinn bewegen.
[0036] Ergänzend wird erwähnt, dass durch die seitlich versetzte Anordnung der beiden Sitze
2 und 5 es auch möglich ist, dass zwei Trainierende 1 das Krafttrainingsgerät 10 gleichzeitig
nutzen können. Hierzu sind ggf. entsprechend modifizierte Steuereinrichtungen 50 bzw.
Eingabeeinheiten 52 und Displays 54 erforderlich.
[0037] Da das Oberkörpertraining und das Unterkörpertraining nicht gleichzeitig stattfinden
muss, ist es auch möglich, die gleichen Aggregate / Antriebe 41, 42, die für die Achsen
21, 22 verwendet werden, auch für die Achsen 63, 64 zu verwenden. Dazu können die
Aggregate 41, 42 mit speziellen Getriebebauformen kombiniert werden, die dann die
Achsen 63, 64 mit dem von den Aggregaten 41, 42 erzeugten mechanischen Widerstand
koppeln. So kann als Getriebebauform beispielsweise ein sogenanntes Malteser-Kreuz-Getriebe
(geneva drive) oder ein Sternradgetriebe (star wheel mechanism) verwendet werden.
Dabei wird der Widerstand (das Bremsmoment) von den Aggregaten 41, 42 wahlweise auf
die Achsen 21, 22 und/oder auf die Achsen 63, 64 übertragen. Somit können insbesondere
bis zu vier Achsen 21, 22, 63, 64 mit einem einzigen Aggregat 41 oder mit insgesamt
genau zwei Aggregaten 41, 42 zur Übertragung eines mechanischen Widerstands oder eines
Bremsmoments gekoppelt sein.
[0038] Das bisher beschriebene Krafttrainingsgerät 10 kann im Rahmen der Ansprüche modifiziert
werden.
1. Krafttrainingsgerät (10), mit einem manuell betätigbaren Bedienelement (30), das über
einen Hebelmechanismus (20) mit wenigstens einem einen Widerstand erzeugenden Aggregat
(39, 41, 42) gekoppelt ist,
- wobei der Hebelmechanismus (20) in einem Abstand zu einem Griffelement (32) des
Bedienelements (30) wenigstens ein erstes Gelenk (26) aufweist, das über wenigstens
einen ersten Gelenkhebel (25) in einer ersten Achse (21) gelagert ist, und mit wenigstens
einem zweiten Gelenk (35), das zwischen dem wenigstens einen ersten Gelenk (26) und
dem Griffelement (32) angeordnet ist,
- wobei das wenigstens eine zweite Gelenk (35) über wenigstens einen zweiten Gelenkhebel
(36) zumindest mittelbar in einer zweiten Achse (22) gelagert ist,
- wobei eine der Achsen (21, 22) in Wirkverbindung mit dem wenigstens einen Aggregat
(39, 41, 42) angeordnet ist,
- wobei die andere der beiden Achsen (21, 22) gesperrt oder um einen kleinen Winkel
schwenkbar ist,
- wobei der wenigstens eine zweite Gelenkhebel (36) über ein Koppelglied (38) mit
der zweiten Achse (22) verbunden ist,
- wobei die beiden Achsen (21, 22) jeweils einzeln sperrbar oder um einen kleinen
Winkel schwenkbar und in Wirkverbindung mit dem wenigstens einen Aggregat (39, 41,
42) verbindbar sind,
- wobei die beiden Gelenkhebel (25, 36) auf derselben Seite einer Stange (28) des
Bedienelements (30) angeordnet sind,
- wobei in einem Bereich zwischen dem ersten Gelenk (26) und dem Griffelement (32)
im Bereich der Stange (28) das zweite Gelenk (35) angeordnet ist, über das der zweite
Gelenkhebel (36) schwenkbar befestigt ist,
- und wobei auf der dem zweiten Gelenk (35) abgewandten Seite des zweiten Gelenkhebels
(36) über ein drittes Gelenk (37) das beispielhaft stangenförmige Koppelglied (38)
einerseits mit dem zweiten Gelenkhebel (36) schwenkbar und andererseits mit der zweiten
Achse (22) drehfest verbunden ist.
2. Krafttrainingsgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwei erste Gelenke (26) vorgesehen sind, die mit Stangen (28) des Bedienelements
(32) gekoppelt sind.
3. Krafttrainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Sperrung der ersten Achse (21) das Griffelement (32) um das erste Gelenk
(26) schwenkbar angeordnet ist, und dass bei einer Sperrung der zweiten Achse (22)
das Griffelement (32) näherungsweise linearbeweglich angeordnet ist.
4. Krafttrainingsgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei einer Sperrung der ersten Achse (21) das Koppelglied (38) auf der der ersten
Achse (21) abgewandten Seite, und bei einer Sperrung der zweiten Achse (22) das Koppelglied
(38) auf der der ersten Achse (21) zugewandten Seite angeordnet ist.
5. Krafttrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Achsen (21, 22) mit jeweils einem separaten Aggregat (41, 42) verbunden
sind.
6. Krafttrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Achsen (21, 22) mit einem gemeinsamen Aggregat (39) verbunden sind, das
über eine Kupplungseinrichtung (40) mit der ersten oder der zweiten Achse (21, 22)
koppelbar ist.
7. Krafttrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine in Wirkverbindung mit einem Widerstand erzeugenden zusätzlichen Aggregat
(71, 72) verbundene Achse (63, 64) vorgesehen ist, die über zusätzlichen Gelenkhebel
(65, 66) mit einem zusätzlichen Bedienelement (68, 69) verbunden ist, und dass eine
Neutralstellung der Achse (63, 64) in wenigstens zwei unterschiedlichen Winkelpositionen
des zusätzlichen Gelenkhebels (65, 66) einstellbar ist.
8. Krafttrainingsgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achsen (21, 22, 63, 64) parallel zueinander verlaufen.
9. Krafttrainingsgerät nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bedienelement (30) und das zusätzliche Bedienelement (68, 69) parallel und seitlich
versetzt zueinander angeordnet sind.
10. Krafttrainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest die Aggregate (41, 42, 71, 72) innerhalb eines Gehäuses (12) angeordnet
sind, und dass das Bedienelement (30) außerhalb des Gehäuses (12) mit einer Symmetrieebene
(14) des Gehäuses (12) ausgerichtet ist.
1. A strength training apparatus (10) having a manually operable operating element (30)
coupled via a lever mechanism (20) to at least one unit (39, 41, 42) generating a
resistance,
- the lever mechanism (20) having, at a distance from a handle element (32) of the
operating element (30), at least one first joint (26) mounted in a first axis (21)
via at least one first joint lever (25), and the lever mechanism (20) having at least
one second joint (35) disposed between the at least one first joint (26) and the handle
element (32),
- the at least one second joint (35) being mounted at least indirectly in a second
axis (22) via at least one second joint lever (36),
- one of the axes (21, 22) being disposed in operative connection with the at least
one unit (39, 41, 42),
- the other of the two axes (21, 22) being locked or being pivotable about a small
angle,
- the at least one second joint lever (36) being connected to the second axis (22)
via a coupling link (38),
- the two axes (21, 22) each being lockable or pivotable about a small angle individually
and being operatively connectable to the at least one unit (39, 41, 42) individually,
- the at least two joint levers (25, 36) being disposed on the same side of a rod
(28) of the operating element (30),
- the second joint (35) being disposed in the area of the rod (28) in an area between
the first joint (26) and the handle element (32), the second joint lever (36) being
fixed via the second joint (35) so as to be pivotable,
- and, on the side of the second joint lever (36) facing away from the second joint
(35), the coupling link (38)-rod-shaped as an examplebeing connected to the second
joint lever (36) via a third joint (37) so as to be pivotable on one side and to the
second axis (22) in a non-rotatable manner on the other side.
2. The strength training apparatus according to claim 1,
characterised in that
two first joints (26) are provided which are coupled to rods (28) of the operating
element (30).
3. The strength training apparatus according to claim 1 or 2,
characterised in that
the handle element (32) is disposed so as to be pivotable about the first joint (26)
when the first axis (21) is locked, and in that the handle element (32) is disposed so as to be displaceable in an approximately
linear direction when the second axis (22) is locked.
4. The strength training apparatus according to claim 3,
characterised in that
the coupling link (38) is disposed on the side facing away from the first axis (21)
when the first axis (21) is locked, and in that the coupling link (38) is disposed on the side facing the first axis (21) when the
second axis (22) is locked.
5. The strength training apparatus according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the two axes (21, 22) are each connected to a separate unit (41, 42).
6. The strength training apparatus according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the two axes (21, 22) are connected to one shared unit (39) which can be coupled to
the first or the second axis (21, 22) via a coupling device (40).
7. The strength training apparatus according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that
at least one axis (63, 64) is provided which is operatively connected to an additional
unit (71, 72) generating a resistance and which is connected to an additional operating
element (68, 69) via an additional joint lever (65, 66), and in that a neutral position of the axis (63, 64) can be set in at least two different angle
positions of the additional joint lever (65, 66).
8. The strength training apparatus according to claim 7,
characterised in that
the axes (21, 22, 63, 64) extend parallel to one another.
9. The strength training apparatus according to claim 7 or 8,
characterised in that
the operating element (30) and the additional operating element (68, 69) are disposed
parallel and laterally offset to one another.
10. The strength training apparatus according to any one of claims 1 to 9,
characterised in that
at least the units (41, 42, 71, 72) are disposed inside a housing (12), and in that the operating element (30) is aligned with a symmetry plane (14) of the housing (12)
outside the housing (12).
1. Appareil de musculation (10) ayant un élément de commande (30) qui peut être actionné
manuellement et qui est couplé, par un mécanisme à levier (20), à au moins un agrégat
(39, 41, 42) générant une résistance,
- le mécanisme à levier (20) comportant, à une certaine distance d'un élément de préhension
(32) de l'élément de commande (30), au moins une première articulation (26) qui est
logée dans un premier axe (21) par au moins un premier levier d'articulation (25),
et ayant au moins une deuxième articulation (35) qui est disposée entre l'au moins
une première articulation (26) et l'élément de préhension (32),
- l'au moins une deuxième articulation (35) étant logée au moins indirectement dans
un deuxième axe (22) par au moins un deuxième levier d'articulation (36),
- l'un des axes (21, 22) étant disposé en liaison active avec l'au moins un agrégat
(39, 41, 42),
- l'autre des deux axes (21, 22) étant bloqué ou pouvant pivoter autour d'un petit
angle,
- l'au moins un deuxième levier d'articulation (36) étant relié au deuxième axe (22)
par un élément de couplage (38),
- les deux axes (21, 22) pouvant être respectivement bloqués individuellement ou pivotés
autour d'un petit angle et pouvant être reliés en liaison active avec l'au moins un
agrégat (39, 41, 42),
- les deux leviers d'articulation (25, 36) étant disposés du même côté d'une tige
(28) de l'élément de commande (30),
- la deuxième articulation (35), par laquelle le deuxième levier d'articulation (36)
est fixé de manière pivotante, étant disposée dans une zone entre la première articulation
(26) et l'élément de préhension (32) dans la zone de la tige (28),
- et l'élément de couplage (38), qui est par exemple en forme de tige, sur le côté
du deuxième levier d'articulation (36) opposé à la deuxième articulation (35), étant
relié, par une troisième articulation (37), d'une part au deuxième levier d'articulation
(36) de manière à pouvoir pivoter et d'autre part au deuxième axe (22) de manière
à ne pas pouvoir tourner.
2. Appareil de musculation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
deux premières articulations (26) sont prévues qui sont couplées à des tiges (28)
de l'élément de commande (32).
3. Appareil de musculation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément de préhension (32) est disposé de manière à pouvoir pivoter autour de la
première articulation (26) lorsque le premier axe (21) est bloqué, et en ce que l'élément de préhension (32) est disposé de manière à pouvoir se déplacer de manière
approximativement linéaire lorsque le deuxième axe (22) est bloqué.
4. Appareil de musculation selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'élément de couplage (38) est disposé sur le côté opposé au premier axe (21) lorsque
le premier axe (21) est bloqué, et en ce que l'élément de couplage (38) est disposé sur le côté tourné vers le premier axe (21)
lorsque le deuxième axe (22) est bloqué.
5. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les deux axes (21, 22) sont chacun reliés à un agrégat séparé (41, 42).
6. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
les deux axes (21, 22) sont reliés à un agrégat commun (39) qui peut être couplé au
premier ou au deuxième axe (21, 22) par une unité de couplage (40).
7. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
qu'au moins un axe (63, 64) est prévu qui est relié en liaison active avec un agrégat
supplémentaire (71, 72) générant une résistance et qui est relié à un élément de commande
supplémentaire (68, 69) par un levier d'articulation supplémentaire (65, 66), et en ce qu'une position neutre de l'axe (63, 64) peut être réglée dans au moins deux positions
angulaires différentes du levier d'articulation supplémentaire (65, 66).
8. Appareil de musculation selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les axes (21, 22, 63, 64) sont parallèles entre eux.
9. Appareil de musculation selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
l'élément de commande (30) et l'élément de commande supplémentaire (68, 69) sont disposés
parallèlement et décalés latéralement l'un par rapport à l'autre.
10. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce
qu'au moins les agrégats (41, 42, 71, 72) sont disposés à l'intérieur d'un boîtier (12),
et en ce que l'élément de commande (30) est aligné avec un plan de symétrie (14) du boîtier (12)
à l'extérieur du boîtier (12).