[0001] Die Erfindung betrifft einen Fahrradtransportbehälter, insbesondere einen Fahrradtransportkarton.
[0002] Zum Transport von Fahrrädern, insbesondere zum Versenden von Fahrrädern durch Paketdienste,
sind unterschiedliche Fahrradtransportbehälter bekannt. Insbesondere sind unterschiedliche
Fahrradtransportkartons zum Versandt bekannt, die insbesondere ausschließlich aus
Karton hergestellt sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fahrradtransportbehälter zu schaffen, in dem
ein Fahrrad und insbesondere ein Fahrradrahmen sicher transportiert und/oder auf einfache
Weise entnommen werden kann.
[0004] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch einen Fahrradtransportbehälter
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Fahrradtransportbehälter handelt es sich insbesondere um
einen Fahrradtransportkarton, der in besonders bevorzugter Ausführungsform vollständig
aus Karton hergestellt ist, wobei ggf. Verschließ- und/oder Trageelemente aus Kunststoff
hergestellt sein können. Der Fahrradtransportbehälter weist einen Außenbehälter, insbesondere
einen Außenkarton auf. Dieser ist vorzugsweise quaderförmig ausgebildet. Zur Entnahme
des in dem Außenbehälter angeordneten Fahrrads, insbesondere des Fahrradrahmens oder
einzelner Bauteile des Fahrrads weist der Außenbehälter eine Entnahmeöffnung auf.
Diese ist vorzugsweise an einer Schmalseite, bzw. Oberseite des Außenbehälters angeordnet,
sodass der Inhalt des Fahrradtransportbehälters auf einfache Weise nach oben entnommen
werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß ist in dem Außenbehälter ein Rahmen-Halteelement angeordnet. Das
Rahmen-Halteelement trägt einen Fahrradrahmen und kann erfindungsgemäß zusammen mit
dem Fahrradrahmen aus dem Außenbehälter entnommen werden. Eine Unterseite des Rahmen-Halteelements
ist erfindungsgemäß als Standfläche ausgebildet. Es ist somit möglich, das Rahmen-Halteelement
zusammen mit dem von dem Rahmen-Halteelement getragenen Fahrradrahmen unabhängig vom
Außenbehälter aufzustellen. Es ist somit möglich den Fahrradrahmen zusammen mit dem
Rahmen-Halteelement insbesondere nach oben aus dem Außenbehälter zu entnehmen und
beispielsweise neben dem Außenbehälter zu stellen. Hierdurch ist vermieden, dass der
aus dem Außenbehälter herausgenommene Fahrradrahmen umfällt oder angelehnt werden
muss. Dies ist insbesondere bei hochwertigen Fahrradrahmen von besonderem Interesse,
um ein Beschädigen zu vermeiden.
[0007] Vorzugsweise weist das Rahmen-Halteelement ein Basiselement auf, dessen Unterseite
die Standfläche ausbildet. Die Unterseite des Basiselements ist insbesondere eben
ausgebildet. Das Basiselement weist vorzugsweise einen rechteckigen Querschnitt auf,
wobei die Breite vorzugsweise im Bereich von 20 cm bis 50 cm und die Länge im Bereich
von 120 cm bis 170 cm liegt, um einen sicheren Stand zu gewährleisten.
[0008] Des Weiteren ist es bevorzugt, dass die Außenabmessungen des insbesondere einen rechteckigen
Basiselements im wesentlichen den Innenabmessungen des Außenbehälters entsprechen.
Hierbei entsprechen die Abmessungen vorzugsweise im Wesentlichen den Innenabmessungen
der Aufstandsfläche des Außenbehälters. Das Basiselement des Rahmen-Halteelements
kann somit derart im Außenbehälter angeordnet werden, dass dieses im Außenbehälter
seitlich und in Längsrichtung nicht verrutscht.
[0009] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Rahmen-Halteelements weist dieses
ein Hinterbau-Fixierelement und/oder ein Gabel-Fixierelement auf. Das Hinterbau-Fixierelement
und/oder das Gabel-Fixierelement dienen zur Aufnahme bzw. zum Verbinden mit der Gabel
und/oder dem Hinterbau eines Fahrradrahmens.
[0010] Besonders bevorzugt ist es, dass das Hinterbau-Fixierelement und/oder das Gabel-Fixierelement
fest mit dem Basiselement verbunden ist. Besonders bevorzugt ist es, dass das Hinterbau-Fixierelement
und/oder das Gabel-Fixierelement einstückig mit dem Basiselement ausgebildet und insbesondere
aus Karton hergestellt ist. Besonders bevorzugt ist es, dass insbesondere das gesamte
Rahmen-Halteelement aus einem flachen Kartonzuschnitt durch entsprechendes Falten
hergestellt ist.
[0011] In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist das Hinterbau-Fixierelement
zwei im Wesentlichen senkrecht zum Basiselement angeordnete Seitenteile auf. Insbesondere
sind die beiden Seitenteile somit parallel zueinander ausgerichtet und insbesondere
einander gegenüberliegend angeordnet. Besonders bevorzugt ist es, dass die beiden
Seitenteile durch ein Versteifungsteil miteinander verbunden sind. Hierbei ist es
bevorzugt, dass das Versteifungsteil im Wesentlichen parallel zum Basiselement verläuft.
Vorzugsweise erfolgt das Befestigen bzw. Fixieren des Hinterbaus des Fahrradrahmens
an den Seitenteilen des Hinterbau-Fixierelements. Hierdurch ist es möglich den Hinterbau
mit dem Hinterbau-Fixierelement in einem Abstand zum Bodenelement zu fixieren. Hierdurch
ist die Gefahr des Beschädigens des Fahrradrahmens beim Transport deutlich verringert.
[0012] Vorzugsweise ist der Hinterbau des Fahrradrahmens im Bereich von Ausfallenenden mit
dem Hinterbau-Fixierelement verbunden. Die Verbindung erfolgt hierbei in bevorzugter
Ausführungsform derart, dass bei in dem Außenbehälter angeordneten Rahmen-Halteelement
zwischen den Ausfallenenden und einer Seitenwand des Außenbehälters ein Abstand besteht,
sodass die Gefahr von Beschädigungen beim Transport wiederrum verringert ist.
[0013] Besonders bevorzugt ist es, dass die Fixierung des Hinterbaus mit dem Hinterbau-Fixierelement
über ein Fixierelement erfolgt. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Fixierelement
um eine Steckachse. Insbesondere kann die Steckachse in die Ausfallenenden des Hinterbaus
eingesetzt werden. Hierbei ist es besonders bevorzugt, dass die Steckachse verwendet
wird, die in montiertem Zustand die Hinterradnabe trägt.
[0014] In besonders bevorzugter Weiterbildung weist das Hinterbau-Fixierelement Öffnungen
zum Aufnehmen des Fixierelements insbesondere zur Aufnahme der Steckachse auf. Besonders
bevorzugt ist es hierbei, dass die entsprechenden Öffnungen in den beiden Seitenteilen
einander gegenüberliegend angeordnet sind, sodass insbesondere die Steckachse durch
diese Öffnungen gesteckt und in den entsprechenden Ausfallenenden des Hinterbaus fixiert
werden kann. Es ist des Weiteren bevorzugt, dass mehrere derartige Öffnungen vorgesehen
sind, sodass der Hinterbau des Fahrradrahmens in unterschiedlichen Positionen mit
dem Hinterbau-Fixierelement verbunden werden kann. Dies hat den Vorteil, dass unterschiedliche
Rahmengrößen mit demselben Hinterbau-Fixierelement verbunden werden können und nicht
mehrere Hinterbau-Fixierelemente für unterschiedliche Rahmengrößen vorgehalten werden
müssen.
[0015] In einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Gabel-Fixierelement
ähnlich dem Hinterbau-Fixierelement ausgebildet und weist daher insbesondere die vorstehend
anhand des Hinterbau-Fixierelements beschriebenen Vorteile auf.
[0016] Insbesondere weist das Gabel-Fixierelement zwei Seitenteile auf, die im Wesentlichen
senkrecht zum Basiselement angeordnet sind. Die beiden Seitenteile sind vorzugsweise
über ein, insbesondere parallel zum Basiselement verlaufendes Versteifungsteil miteinander
verbunden. Ferner ist es bevorzugt, dass Ausfallenden der Fahrradgabel mit dem Gabel-Fixierelement
verbunden werden. Dies kann in bevorzugter Ausführungsform entsprechend der Fixierung
des Hinterbaus mit einem Fixierelement, wie einer Steckachse, erfolgen. Besonders
bevorzugt ist es hierbei ebenfalls bei dem Gabel-Fixierelement Öffnungen vorzusehen,
in die das Fixierelement, insbesondere die Steckachse, eingesteckt werden kann. Die
Öffnungen sind hierbei wiederum vorzugsweise in den beiden Seitenteilen angeordnet,
sodass die Steckachse durch diese hindurchgesteckt und in den Ausfallenden der Fahrradgabel
fixiert werden kann.
[0017] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist das Gabel-Fixierelement eine
weitere Ausnehmung zur Aufnahme einer Sattelstange auf. Die Ausnehmung ist insbesondere
in den Seitenteilen des Gabel-Fixierelements vorgesehen. Die Sattelstange kann somit
in dem Gabel-Fixierelement, insbesondere quer zur Längsrichtung des Rahmen-Halteelements
angeordnet werden. Die Längsrichtung des Rahmen-Halteelements entspricht der Längs-
bzw. Fahrtrichtung des in dem Rahmen-Halteelement angeordneten Fahrradrahmens. An
Stelle des Vorsehens einer derartigen Ausnehmung in dem Gabel-Fixierelement kann diese
Ausnehmung auch im Hinterbau-Fixierelement vorgesehen sein.
[0018] Da das Rahmen-Halteelement vorzugsweise zum Fixieren des Fahrradrahmens ohne montierte
Laufräder dient, kann das Versenden des Fahrradrahmens ohne Laufräder erfolgen. Bevorzugt
ist es, dass die Laufräder in einem Laufradbehälter, insbesondere Laufradkarton ebenfalls
innerhalb des Außenbehälters angeordnet werden. Besonders bevorzugt ist es hierbei,
dass je Laufrad ein gesonderter Laufradbehälter vorgesehen ist, um ein Beschädigen
der Laufräder zu vermeiden. Ferner ist es durch das Vorsehen zweiter gesonderter Laufradbehälter
möglich, diese jeweils auf einer unterschiedlichen Seite des Fahrradrahmens anzuordnen.
Der Laufradbehälter ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass er das Laufrad vollständig
umgibt. Der Karton kann einen Schlitz oder eine Öffnung aufweisen, sodass beispielsweise
eine mit dem Laufrad verbundene Bremsscheibe außerhalb des Kartons angeordnet ist.
Gleichzeitig dient dies zur Fixierung des Laufrads in dem Laufradbehälter. Gegebenenfalls
kann die Bremsscheibe mit einem gesonderten Schutzelement umgeben sein, um ein Beschädigen
der Bremsscheibe oder des Fahrradrahmens durch die Bremsscheibe während des Transports
zu vermeiden.
[0019] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Fahrradrahmen derart vormontiert,
dass mit dem Gabelschaft der Lenker verbunden ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung
ist es bevorzugt, dass innerhalb des Außenbehälters ein Lenkerschutz angeordnet ist.
Dieser ist vorzugsweise derart ausgestaltet, dass er als Schutz für einen Triathlonlenker
geeignet ist. Bevorzugt ist es, dass der Lenkerschutz aus Karton hergestellt ist.
Vorzugsweise weist der Lenkerschutz ein Deckelement auf, dass im Wesentlichen oberhalb
des Lenkers angeordnet ist. Das Deckelement ist somit bei geschlossenem Karton zwischen
dem Lenker und einem Deckel des Außenbehälters angeordnet. Insbesondere ist das Deckelelement
somit auf einer Oberseite des Lenkers angeordnet. Bevorzugt ist es ferner, dass das
Deckelelement einen Längsschlitz zur Aufnahme eines Mittelholms des Fahrradlenkers,
insbesondere des Triathlonlenkers aufweist.
[0020] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des Lenkerschutzes ist zwischen dem
Deckelement und dem Basiselement ein Verbindungselement vorgesehen. Insbesondere ist
das Verbindungselement mit dem Deckelement verbunden und vorzugsweise einstückig ausgebildet.
Des Weiteren ist es bevorzugt, dass das Verbindungselement zwei Verbindungsteile aufweist,
wobei jeweils eines der Verbindungsteile seitlich neben dem Gabel-Fixierelement angeordnet
ist. Das Verbindungselement dient somit zusätzlich zur Stabilisierung des gesamten
Fahrradtransportbehälters. Vorzugsweise ist das Verbindungselement, insbesondere die
beiden Verbindungsteile in eine im Basiselement vorgesehene, insbesondere schlitzförmige
Ausnehmung eingesteckt.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische perspektivische Seitenansicht des Rahmen-Halteelements zusammen
mit einem Fahrradrahmen,
- Figur 2
- eine schematische Vorderansicht des Gabel-Fixierelements,
- Figur 3
- eine schematische perspektivische Draufsicht des Außenbehälters zusammen mit innerhalb
des Außenbehälters angeordnetem Rahmen-Halteelement sowie Laufradbehältern und
- Figur 4
- eine schematische perspektivische Ansicht des Bereichs des Fahrradtransportbehälters
in dem der Lenker angeordnet ist.
[0023] Ein Rahmen-Halteelement 10 ist vorzugsweise aus Karton hergestellt und insbesondere
aus einem einzigen Kartonzuschnitt durch Falten hergestellt. Das Rahmen-Halteelement
10 weist ein Basiselement 12 auf. Eine Unterseite 14 des Basiselements 12 ist eben
ausgestaltet und dient als Standfläche, sodass ein von dem Rahmen-Halteelement 10
gehaltener Fahrradrahmen 16, wie in Figur 1 dargestellt, selbstständig aufgestellt
werden kann und frei steht.
[0024] Das Rahmen-Halteelement 10 weist ein Hinterbau-Fixierelement 18, sowie ein Gabel-Fixierelement
20 auf. Die beiden Fixierelemente 10, 20 sind mit dem Basiselement 12 verbunden, insbesondere
einstückig ausgebildet. Ferner weist das Rahmen-Halteelement Versteifungselemente
22 auf. Die Versteifungselemente 22 sind auf der Oberseite des Basiselements 12 angeordnet
und weisen einerseits senkrecht zur Oberseite des Basiselements 12 angeordnete Wände
24 auf, die mit einem parallel zum Basiselement 12 ausgerichteten Wandelement 26 verbunden,
insbesondere einstückig ausgebildet sind.
[0025] Der Fahrradrahmen 16, bei dem es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um einen
Triathlonrahmen handelt, weist einen Hinterbau 28 auf. Der Hinterbau 28 ist mit Hilfe
einer Steckachse 30 an dem Hinterbau-Fixierelement 18 gehalten. Die Steckachse 30
ist hierbei durch die an den Ausfallenden 32 des Hinterbaus 28 vorgesehenen Öffnungen
geführt, bzw. in diesen fixiert. Die Fixierung erfolgt entsprechend der Fixierung
der Hinterradnabe, mit Hilfe der Steckachse 30. Die Steckachse 30 ist hierbei durch
Öffnungen gesteckt. Diese Öffnungen sind in den beiden einander gegenüberliegenden
Seitenteilen 34 des Rahmen-Halteelements 18 vorgesehen. Die beiden Seitenteile 34
sind im Wesentlichen senkrecht zum Basiselement 12 angeordnet und über ein Versteifungsteil
36, das parallel zum Basiselement 12 verläuft, miteinander verbunden.
[0026] In den beiden Seitenteilen 34 können weitere, einander gegenüberliegende Öffnungen
38 vorgesehen sein, sodass Rahmen unterschiedlicher Größen mit dem selben Rahmen-Halteelement,
insbesondere dem selben Hinterbau-Fixierelement 18 verbunden werden können.
[0027] Das Gabel-Fixierelement 20 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel, entsprechend
dem Hinterbau-Fixierelement 18, zwei Seitenteile 40 auf, die ebenfalls parallel zueinander
und senkrecht zur Oberseite des Basiselements 12 verlaufen. Am oberen Ende sind die
beiden Seitenteile 40 über ein Versteifungsteil 42 miteinander verbunden. In den beiden
Seitenteilen 40 ist jeweils eine Öffnung angeordnet, sodass eine Steckachse 42, die
zum Fixieren der Vorderradnabe dient, an den Ausfallenenden der Gabelrohre in den
entsprechenden Ausnehmungen angeordnet und durch die Öffnungen in den Seitenteilen
40 hindurchgesteckt werden kann. Hierdurch ist auch die Vorderradgabel 44 entsprechend
dem Hinterbau 28 des Fahrradrahmens 16 fest mit den beiden Fixierelementen 18, 20
verbunden.
[0028] In Längsrichtung 46 des Fahrradtransportbehälters, bzw. in Rahmen- Längsrichtung
kann vor der Fahrradgabel 44 eine weitere Ausnehmung 48 in den beiden Seitenteilen
40 vorgesehen sein. In diese gegenüberliegenden Ausnehmungen 48 kann ein Sattelstützrohr
50, dass einen Sattel 52 trägt, eingesteckt werden.
[0029] Das Rahmen-Halteelement 10 ist in einem Außenbehälter, insbesondere einem Außenkarton
54 (Figur 3) angeordnet. Der Außenbehälter 54 ist quaderförmig und weist eine Breite
auf, die in ihrer Innenabmessung im Wesentlichen der Breite des Basiselements 12 entspricht.
Entsprechend ist die sich in Längsrichtung 46 erstreckende Länge des Außenbehälters
54 in der Innenabmessung derart, dass diese den Abmessungen in Längsrichtung 46 des
Basiselements 12 entspricht. Seitlich neben dem Fahrradrahmen 16 sind ebenfalls innerhalb
des Außenbehälters zwei Laufradbehälter 56 angeordnet. Die Laufradbehälter 56 umschließen
jeweils ein Laufrad 58, wobei die Laufradbehälter 56 vertikal verlaufende Schlitze
aufweisen, sodass die Laufräder 58 in Figur 3 von oben in die Laufradbehälter 56 eingesteckt
werden können. Die mit den Naben verbundenen Bremsscheiben 60 sind außerhalb der Laufradbehälter
56 angeordnet.
[0030] Die beiden Laufradbehälter 56 liegen an den beiden aneinander gegenüberliegenden
Seitenwänden 62 des Außenbehälters an deren Innenseite an. Im Bereich einer Querwand
64 des Außenbehälters 54 ist ein Abstandselement 66, das vorzugsweise ebenfalls aus
Karton hergestellt ist, angeordnet. Das Abstandselement 66 ist im Bereich des Hinterbau-Fixierelements
18 angeordnet und übergreift dieses vorzugsweise, sodass Teile des Abstandselements
66 seitlich neben dem Hinterbau-Fixierelement 18 angeordnet sind. Das Abstandselement
66 kann zur Aufnahme weiterer Einzelteile, in einer Betriebsanleitung und dergleichen
dienen. Ferner ist durch das Abstandselement 66 sichergestellt, dass die Bremsscheiben
60 den Fahrradrahmen 16 nicht berühren.
[0031] Auf einer der Querwand 64 gegenüberliegenden Seite des Außenbehälters 54 ist eine
Querwand 68 vorgesehen. In diesem Bereich, dem ein Lenker 70, der mit der Fahrradgabel
44 verbunden ist, vorgesehen ist, ist ein Lenkerschutz 72 angeordnet. Der Lenkerschutz
72 weist ein Deckelement 74 auf, dass oberhalb des Fahrradlenkers angeordnet ist,
wobei zwei Seitenteile 76 des Deckelements 74 auf der Oberseite des als Triathlonlenkers
ausgebildeten Lenkers aufliegen.
[0032] Der Lenker 70 weist einen Lenkermittelholm 78 auf. Dieser kann in einer Aussparung
80 des Deckelelements 74 angeordnet werden.
[0033] Mit dem Lenkerschutz 72 ist ein im Wesentlichen parallel zur Querwand 78 des Außenbehälters
54 verlaufendes Verbindungselement 80 verbunden. Dieses weist zwei Verbindungsteile
auf, die seitlich neben dem Gabel-Fixierelement 20 angeordnet sind. Ferner sind mit
dem Lenkerschutz 72 zwei Abstandselemente 82 verbunden, die parallel zu den beiden
Seitenwänden 62 verlaufen.
1. Fahrradtransportbehälter, insbesondere Fahrradtransportkarton, mit
einem Außenbehälter (54) und
einem im Außenbehälter (54) angeordneten Rahmen-Halteelement (10), das zusammen mit
einem vom Rahmen-Halteelement (10) getragenen Fahrradrahmen (16) aus dem Außenbehälter
(54) herausnehmbar ist,
wobei eine Unterseite (14) des Rahmen-Halteelements (10) eine Standfläche ausbildet,
sodass das Rahmen-Halteelement (10) unabhängig vom Außenbehälter (54) zusammen mit
dem vom Rahmen-Halteelement (10) getragenen Fahrradrahmen (16) selbstständig steht.
2. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmen-Halteelement (10) ein Basiselement (12) aufweist, dessen Unterseite (14)
die Standfläche ausbildet.
3. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenabmessungen des Basiselements (12) im Wesentlichen den Innenabmessungen
des Außenbehälters (54) in dem Bereich, in dem das Rahmen-Halteelement angeordnet
ist, entsprechen.
4. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmen-Halteelement (10) ein Hinterbau-Fixierelement (18) und/oder ein Gabel-Fixierelement
(20) aufweist.
5. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Fixierelement (18) und/oder das Gabel-Fixierelement (20) fest mit dem
Basiselement (10) verbunden, insbesondere einstückig ausgebildet ist.
6. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Fixierelement zwei senkrecht zum Basiselement (12) angeordnete Seitenteile
(34) aufweist, die vorzugsweise über ein Verbindungsteil (36) miteinander verbunden
sind.
7. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Fixierelement (18) im Bereich von Ausfallenden (32) eines Hinterbaus
(28) des Fahrradrahmens (16) mit dem Fahrradrahmen (16) verbunden sind.
8. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Fixierelement (18) mit dem Fahrradrahmen (16), insbesondere den Ausfallenden
(32) über ein Fixierelement, insbesondere eine Steckachse (30) verbunden ist.
9. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterbau-Fixierelement (10), insbesondere die Seitenteile (34) eine Öffnung
zum Aufnehmen eines Fixierelements, insbesondere der Steckachse (30) aufweisen.
10. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Ausnehmungen (38) zur Fixierung von Fahrradrahmen (16) unterschiedlicher
Größe in dem Hinterbau-Fixierelement (18) vorgesehen sind.
11. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Fixierelement (20) zwei senkrecht zum Basiselement (12) angeordnete Seitenteile
(48) aufweist, die vorzugsweise über ein Versteifungsteil (42) miteinander verbunden
sind.
12. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Fixierelement (20) im Bereich von Ausfallenden einer Gabel (44) des Fahrradrahmens
(16) mit dem Fahrradrahmen (16) verbunden sind.
13. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Fixierelement (20) mit dem Fahrradrahmen, insbesondere den Ausfallenden
der Fahrradgabel (44) über ein Fixierelement, insbesondere eine Steckachse (42) verbunden
ist.
14. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Fixierelement (20), insbesondere die Seitenteile (48) eine Öffnung zum
Aufnehmen eines Fixierelements, insbesondere der Steckachse (42) aufweisen.
15. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gabel-Fixierelement (20), insbesondere in den Seitenteilen (40) eine Ausnehmung
(48) zur Aufnahme einer Sattelstütze (50) aufweist.
16. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass im Außenbehälter (54), insbesondere seitlich neben dem Fahrradrahmen (16) Laufradbehälter
(56) angeordnet sind.
17. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im Außenbehälter (54) ein Lenkerschutz (72) angeordnet ist, der insbesondere für
einen Triathlonlenker (70) geeignet ist.
18. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkerschutz (72) eine oberhalb des Lenkers (70) angeordnetes Deckelelement (74)
aufweist.
19. Fahrradtransportbehälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelelement (74) einen Längsschlitz (80) zur Aufnahme eines Lenkermittelholms
(78) aufweist.
20. Fahrradtransportbehälter nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Lenkerschutz (72) zwischen dem Deckelelement (74) und dem Basiselement (12) des
Rahmen-Halteelements (10) ein Verbindungselement aufweist, das vorzugsweise zwei,
jeweils seitlich neben dem Gabel-Fixierelement (20), angeordnete Verbindungsteile
(80) aufweist.