[0001] Die Erfindung betrifft ein Spendersystem zum Ausgeben eines Mediums zur Hautreinigung,
-desinfektion und/oder -pflege mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Spendersystemen für die Ausgabe eines
Mediums z. B. zur Hautreinigung bekannt. Derartige Spendersysteme weisen üblicherweise
ein Gehäuse mit einer Abdeckung auf, wobei in das Gehäuse ein auswechselbarer Medienbehälter
einsetzbar ist, in dem das auszugebende Medium enthalten ist. Durch einen Betätigungsmechanismus
des Spendersystems wird ein Pump-/Ventilmechanismus betätigt, so dass Medium ausgegeben
werden kann. Abhängig von dem Pump-/Ventilmechanismus wird das Medium in flüssiger
Form, zerstäubt und/oder aufgeschäumt ausgeben. Wenn der Medienbehälter entleert ist,
kann dieser herausgenommen und durch einen neuen Medienbehälter ersetzt werden. Das
Spendersystem kann z. B. zur Wandmontage vorgesehen sein. Es kann jedoch auch so ausgebildet
sein, dass sich das Spendersystem flexibel an einem Platz aufstellen oder z. B. an
ein Krankenbett hängen lässt oder auch durch einen Nutzer z. B. an der Kleidung befestigt
mit sich geführt werden kann.
[0003] In Bezug auf die Betätigung des Spendersystems gibt es verschiedene Ansätze. Z. B.
sind Spendersysteme mit einer Handbetätigung bekannt, bei denen ein Hebel durch einen
Nutzer manuell verschwenkt werden muss, wodurch ein Pumpmechanismus betätigt wird,
um Medium auszugeben. Solche Spendersysteme sind z. B. aus den Dokumenten
DE 10 2011 116 811 A1,
DE 10 2013 010 278 A1 und
EP 3 085 456 A1 bekannt. Daneben sind auch Spendersysteme bekannt, die berührungslos zur Ausgabe
von Medium betätigt werden können. Dazu ist in der Regel ein Sensor vorgesehen, der
ein entsprechendes elektrisches Signal auslöst, wenn ein Nutzer seine Hand in einen
vorgegebenen Bereich platziert. Ein solches Spendersystem ist z. B. aus dem Dokument
US 2017/274159 A1 bekannt.
[0004] Daneben können Spendersysteme mit weiteren Funktionen ausgerüstet sein. Z. B. gibt
es Füllstandanzeigen, um einem Nutzer oder Servicepersonal denn Füllstand des Medienbehälters
anzuzeigen. Dies ist z. B. in dem Dokument
WO 2006/069343 A2 beschrieben.
[0005] Aus dem Dokument
EP 1 606 213 A2 ist ein Spendersystem bekannt, bei dem eine Platte vorgesehen ist, durch die von
LEDs emittiertes Licht durchscheinen kann, um einem Nutzer zu signalisieren, wo seine
Hand positioniert sein sollte, um das Medium aufzufangen.
[0006] In dem Dokument
EP 2 773 251 A1 wird ein Spendersystem vorgeschlagen, das eine Sensorik aufweist, um zu erkennen,
ob das Spendersystem eine Verunreinigung aufweist. An einer Abdeckung des Spendersystems
ist ein Sichtfenster vorgesehen, hinter dem verschiedenfarbiges Licht emittierende
LEDs angeordnet sind. Mit den LEDs kann z. B. der Verunreinigungszustand des Spendersystems
optisch ausgegeben werden.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Spendersystem mit einem erweiterten Funktionsumfang
aufzuzeigen, insbesondere ohne dass sich hierdurch der Wartungsaufwand erhöht.
[0008] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gelöst durch ein Spendersystem mit den Merkmalen
des unabhängigen Anspruchs 1.
[0009] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Spendersystemen gestaltet sich die Nutzung
und Bedienung des Spendersystems für Nutzer und Servicepersonal durch die dort vorgesehenen
optischen Anzeigen leicht und intuitiv. Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass dafür
allerdings ein erhöhter Reinigungsaufwand in Kauf genommen werden muss, da es durch
die Anzeigen und Sichtfenster in einer Abdeckung des Spendersystems zu einer erhöhten
Gefahr von Kontaminationen an der Außenfläche der Abdeckung kommen kann. Insbesondere
im Verbindungsbereich zwischen den Anzeigen und Sichtfenstern und der Abdeckung können
sich leicht Verschmutzungen festsetzen. Erfindungsgemäß wird daher eine Integration
einer Signaleinheit in einem Spendersystem vorgeschlagen, bei der Stufen und/oder
Kanten in der Außenoberfläche der Abdeckung vermieden werden.
[0010] Ein erfindungsgemäßes Spendersystem kann zur Ausgabe eines flüssigen, pastösen oder
aufschäumbaren Mediums ausgebildet sein. Das Medium kann dabei der Hautreinigung,
-desinfektion und/oder -pflege dienen. Das Medium ist dabei üblicherweise in einem
Medienbehälter enthalten, der in das Spendersystem eingesetzt, nach Entleerung wieder
entnommen und durch einen neuen Medienbehälter ersetzt werden kann. Der Medienbehälter
ist dazu von einem Gehäuse des Spendersystems aufgenommen und wird nach außen hin
durch eine äußere Abdeckung des Spendersystems abgedeckt.
[0011] Um z. B. für einen Nutzer erkennbar zu machen, ob das Spendersystem betriebsbereit
ist, weist das Spendersystem eine Signaleinheit auf, mittels der ein optisches Signal
ausgebbar ist. Die Signaleinheit wird nach außen hin von einer Abdeckung des Spendersystems
abgedeckt. Um ein von der Signaleinheit ausgegebenes optisches Signal nach außen hin
sichtbar zu machen, weist die Abdeckung in dem Bereich der Signaleinheit einen Abschnitt
höherer Transparenz auf, der für das optische Signal zumindest teiltransparent ist.
Der erforderliche Grad der Transparenz hängt dabei insbesondere auch von der Intensität
des optischen Signals ab. D. h. je höher die Intensität ist, umso geringer kann die
Transparenz des Abschnitts höherer Transparenz sein, ohne dass hierdurch die Sichtbarkeit
des optischen Signals für einen Nutzer beeinträchtigt wird.
[0012] Erfindungsgemäß geht eine Außenoberfläche des Abschnitts höherer Transparenz stetig,
d. h. insbesondere kanten- und stufenfrei, in eine Außenoberfläche umliegender Abschnitte
der Abdeckung über. Die Abdeckung weist somit in und rund um den Bereich des Abschnitts
höherer Transparenz eine durchgehende Außenoberfläche auf und es wird eine nach außen
hin glatte Fläche geschaffen. So kann zum einen die Gefahr einer Kontamination der
Außenoberfläche reduziert werden. Zum anderen lässt sich die Außenoberfläche der Abdeckung
so leichter reinigen. Ferner kann so ein homogenes und besonders ansprechendes Erscheinungsbild
geschaffen werden.
[0013] Bei dem Abschnitt höherer Transparenz handelt es sich - anders als bei den aus dem
Stand der Technik bekannten Spendersystemen - nicht um ein Sichtfenster, das in die
Abdeckung eingesetzt ist. Vielmehr ist der Abschnitt höherer Transparenz integral
mit der Abdeckung ausgebildet, so dass eine durchgehende Außenoberfläche der Abdeckung
geschaffen werden kann, die frei von Kanten und Sprüngen ist.
[0014] Die Abdeckung kann erfindungsgemäß einstückig ausgebildet sein. D. h. der Abschnitt
höherer Transparenz ist integral von der Abdeckung ausgebildet. Ferner kann die Abdeckung
materialeinheitlich ausgebildet sind. Es können jedoch auch verschiedene Materialien
für den Abschnitt höherer Transparenz und andere Abschnitte der Abdeckung verwendet
werden. Z. B. können dem Material für den Abschnitt höherer Transparenz gezielt lichtstreuende
Partikel hinzugefügt sein, um das optische Signal nach außen hin möglichst homogen
erscheinen zu lassen.
[0015] Gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die Teiltransparenz des Abschnitts
höherer Transparenz durch eine geringere Materialstärke als in anderen Abschnitten
der Abdeckung erreicht. Konkret kann die Abdeckung eine Grundwandstärke aufweisen.
Diese kann z. B. so gewählt sein, dass die Abdeckung gegenüber den üblicherweise auftretenden
mechanischen Einflüssen ausreichend robust ist. In dem Abschnitt höherer Transparenz
ist die Wandstärke geringer als die Grundwandstärke, so dass dieser Abschnitt das
optische Signal transmittieren lässt. Je dünner die Wandstärke ist, umso mehr Licht
kann diesen Abschnitt passieren. D. h. vorzugsweise wird die Wandstärke so gewählt,
dass ausreichend viel Licht hindurchdringen kann, so dass ein Nutzer das optische
Signal auch bei Lichteinfall von außen gut wahrnehmen kann. Gleichzeitig sollte die
Wandstärke jedoch hinreichend dick sein, um die nötige mechanische Stabilität der
Abdeckung sicherzustellen. Darüber hinaus kann eine gewisse Mindestwandstärke sich
auch positiv auf das optische Erscheinungsbild auswirken, da sich Ränder in dem Lichtmuster
weniger prägnant abzeichnen aufgrund der Lichtstreuung beim Passieren des Materials.
[0016] Alternativ oder zusätzlich kann sich der Abschnitt höherer Transparenz von umliegenden
Abschnitten in einer Oberflächenstrukturierung unterscheiden. Konkret kann der Abschnitt
höherer Transparenz im Wesentlichen keine Oberflächenstrukturierung aufweisen, so
dass das optische Signal diesen Abschnitt im Wesentlichen ungehindert passieren kann.
Umliegende Abschnitte sind gemäß dieser Ausführungsform hingegen gezielt mit einer
Oberflächenstruktur versehen, die zu einer Lichtstreuung führen, so dass das optische
Signal in den umliegenden Abschnitten nicht oder nur unwesentlich von außen wahrnehmbar
ist. Die Oberflächenstrukturierung ist dabei vorzugsweise auf der innenliegenden Oberfläche
der Abdeckung vorgesehen, so dass die Außenoberfläche im Idealfall plan ist und somit
das Risiko einer Kontaminierung und/oder der Reinigungsaufwand minimiert sind.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform ist die Abdeckung in einem Mehrkomponentenspritzgussverfahren
hergestellt, wobei der Abschnitt höherer Transparenz aus einem zumindest teiltransparenten
Material hergestellt ist. Für die umliegenden Abschnitte der Abdeckung kann hingegen
ein opakes oder zumindest kaum transparentes Material verwendet werden. So lässt sich
ebenfalls erreichen, dass das optische Signal durch den Abschnitt höherer Transparenz
gut sichtbar ist, die innere Struktur des Spendersystems durch die ansonsten opake
oder zumindest nahezu opake Abdeckung aber nicht sichtbar ist. Dem teiltransparenten
Material können dabei gezielt streuende Partikel hinzugefügt sein, um das optische
Signal möglichst homogen erscheinen zu lassen.
[0018] Die Signaleinheit des Spendersystems weist insbesondere ein Steuereinheit und ein
Leuchtelement auf, welches gesteuert durch die Steuereinheit zur Ausgabe des optischen
Signals aktivierbar ist. Z. B. ist das Leuchtelement eine LED, welche durch die Steuereinheit
gezielt aktiviert werden kann, so dass Licht emittiert wird. Vorzugsweise können durch
die Signaleinheit verschiedene optische Signale ausgegeben werden. Diese können sich
z. B. in der Lichtfarbe unterscheiden. Beispielsweise kann die Signaleinheit mehrere
und insbesondere auch verschiedenfarbige Leuchtelemente wie LEDs aufweisen, welche
gesteuert durch die Steuereinheit einzeln oder in Gruppen aktiviert werden können,
um so auf verschiedene Betriebszustände hinzuweisen. Alternativ oder zusätzlich können
sich die optischen Signale in der Leuchtdauer unterscheiden. Eine weitere Möglichkeit
sind unterschiedliche Blinksequenzen, die je nach Betriebszustand ausgegeben werden.
[0019] Das Leuchtelement kann in unmittelbarer Nähe zu dem Abschnitt höherer Transparenz
angeordnet sein. Gemäß einer Ausführungsform ist das Leuchtelement jedoch von der
Abdeckung beabstandet angeordnet. Dies kann Vorteile in Bezug auf die Nutzung des
Bauraums haben. Ferner kann das Leuchtelement so vor etwaigen mechanischen Einwirkungen
besser geschützt werden, als wenn es beim Öffnen der Abdeckung - was z. B. zum Wechsel
des Medienbehälters regelmäßig zu erfolgen hat - direkt zugänglich wäre. Um das optische
Signal trotz der zu der Abdeckung beabstandeten Anordnung möglichst gut nach außen
sichtbar zu machen, ist gemäß dieser Ausführungsform ein Lichtleitelement vorgesehen,
mit dem das von dem Leuchtelement emittierte Licht zu dem Abschnitt höherer Transparenz
geleitet wird. Bei dem Lichtleitelement kann es sich z. B. um eine flexible Lichtleitfaser
handeln. Es kann jedoch auch ein im Wesentlichen starres Lichtleitelement, z. B. aus
PMMA, zum Einsatz kommen. Neben dem Lichtleitelement können weitere optische Elemente
vorhanden sein, z. B. eine Linse zur besseren Einkopplung des von dem Leuchtelement
emittierten Lichts in das Lichtleitelement oder zur Kollimation oder gezielten Fokussierung
des aus dem Lichtleitelement ausgekoppelten Lichts.
[0020] Um die gewünschte Positionierung des Lichtleitelements gegenüber dem Leuchtelement
sicherzustellen, kann ein Halter vorgesehen sein, in dem das entsprechende Ende des
Lichtleitelements aufgenommen und durch diesen fixiert ist. So kann z. B. eine optimale
Einkopplung des von dem Leuchtelement emittierten Lichts dauerhaft gewährleistet werden.
Alternativ oder zusätzlich kann auch zur Aufnahme und Fixierung des anderen Endes
des Lichtleitelements ein Halter vorgesehen sein, so dass die gewünschte Positionierung
und Ausrichtung des Lichtleitelements gegenüber dem Abschnitt höherer Transparenz
erreicht wird.
[0021] Insbesondere kann an dem Halter, in dem das der Abdeckung zugewandte Ende des Lichtleitelements
aufgenommen ist, ein Anschlag für die Abdeckung vorgesehen sein. Mit dem Anschlag
kann sichergestellt werden, dass das Ende des Lichtleitelements in einem vorgegebenen
Abstand zu der Abdeckung und insbesondere dem Abschnitt höherer Transparenz positioniert
ist. So kann z. B. einer mechanischen Beschädigung des Lichtleitelements vorgebeugt
werden. Auch kann so z. B. auf die Größe eines erzeugten Lichtflecks Einfluss genommen
werden, der als optisches Signal für den Nutzer des Spendersystems im Abschnitt höherer
Transparenz sichtbar ist. Konkret kann eine der Abdeckung zugewandte Stirnseite des
Halters eine der Kontur der Abdeckung entsprechende Gegenkontur aufweisen und so als
Anschlag für die Abdeckung dienen.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform ist der Abschnitt höherer Transparenz als eine Vertiefung
in der Abdeckung ausgebildet. Die Vertiefung ist dabei auf der Innenseite der Abdeckung
angeordnet, so dass nach außen hin eine im Wesentlichen plane Außenoberfläche vorliegt.
Im Bereich der Vertiefung weist die Abdeckung eine geringere Wandstärke und somit
eine höhere Transparenz als in den umliegenden Bereichen auf, so dass das optische
Signal in diesem Bereich besonders gut für einen Nutzer sichtbar wird. Die Vertiefung
weist dabei vorzugsweise einen Querschnitt auf, der im Wesentlichen dem Querschnitt
des Lichtleitelements entspricht. Der Querschnitt kann dabei gezielt etwas größer
gewählt sein, so dass das Lichtleitelement mit einem Spiel in die Vertiefung eingreifen
kann. So kann einer Beschädigung des Lichtleitelements durch einen mechanischer Kontakt
mit der Abdeckung weitgehend vermieden werden. Gleichzeitig wird der Bereich, durch
den man Einblick in das Innere des Spendersystems nehmen könnte, möglichst klein gehalten,
so dass der optische Gesamteindruck des Spendersystems nicht beeinträchtigt wird.
[0023] Hinsichtlich der weiteren Details wird auf die aus dem Stand der Technik bekannten
Lösungen verwiesen, insbesondere auf die in der Beschreibungseinleitung zitierten
Dokumente, auf deren Inhalt vollumfänglich Bezug genommen wird. Beispielsweise kann
das Spendersystem für eine Wandmontage ausgelegt sein. Es kann aber auch als mobiles
Spendersystem ausgebildet sein, welches insbesondere mit einem Energiespeicher ausgestattet
ist z. B. zur elektrischen Versorgung des Leuchtelements oder der Steuereinheit. Darüber
hinaus sind verschiedene Betätigungsmechanismen möglich. Z. B. kann das Spendersystem
manuell betätigt werden über einen Schwenkhebel.
[0024] Ein besonderer Vorteil in Hinblick auf die Vermeidung einer Kontamination des Spendersystems
wird erreicht, wenn das Spendersystem berührungslos zum Ausgeben von Medium betätigt
werden kann und eine entsprechende Sensoreinheit zum Erfassen einer berührungslosen
Betätigung aufweist. Es kann sich dabei insbesondere um einen optischen Sensor wie
einen IR-Sensor handeln, mit dem eine Annäherung einer Hand erkannt wird. Ist die
Hand in einem vorgegebenen Abstand zu dem Sensor positioniert, wird ein Signal generiert,
durch das das Spendersystem zur Ausgabe von Medium betätigt wird. Z. B. kann ausgelöst
durch das Signal ein Ventil geöffnet und/oder eine Pumpe betätigt werden, so dass
Medium ausgegeben wird.
[0025] In weiterer Ausgestaltung eines berührungslos betätigbaren Spendersystems ist vorgesehen,
dass mittels der Signaleinheit das optische Signal in Abhängigkeit von mindestens
einem der folgenden Ereignisse ausgegeben wird:
- Es wird eine berührungslose Betätigung des Spendersystems mit der Sensoreinheit detektiert.
Der Nutzer kann anhand des optischen Signals z. B. erkennen, dass seine Betätigung
erfolgreich war und Medium ausgegeben wird.
- Es ist eine vorgegebene Zeit nach einer Betätigung des Spendersystems und/oder der
Ausgabe von Medium abgelaufen. Ein solches optisches Signal kann dazu dienen, dem
Nutzer anzuzeigen, dass der Spendevorgang abgeschlossen ist und er seine Hand entfernen
kann. Eine weitere Möglichkeit ist, dass dem Nutzer durch das optische Signal angezeigt
wird, dass die empfohlene Einwirkzeit des Mediums z. B. zur Händedesinfektion verstrichen
ist.
- Es wird über mehr als eine vorgegebene Zeitspanne eine berührungslose Betätigung des
Spendersystems detektiert. Die Ausgabe des optischen Signals kann in einem solchen
Fall z. B. als Hinweis dienen, dass ein Nutzer seine Hände zunächst entfernen muss,
bevor er das Spendersystem erneut zur Ausgabe von Medium betätigen kann.
[0026] Um das Spendersystem reinigen zu können, ist es insbesondere bei berührungslos betätigbaren
Spendersystemen von Vorteil, wenn diese in einen Reinigungsmodus überführt werden
können, in dem kein Medium ausgegeben wird, selbst wenn mittels der Sensoreinheit
eine berührungslose Betätigung detektiert wird. So kann dem unerwünschten Ausgeben
von Medium bei der Reinigung vorgebeugt werden. In dem Betrieb im Reinigungsmodus
kann die Ausgabe eines optischen Signals für das Servicepersonal hilfreich sein, um
anzuzeigen, dass der Reinigungsmodus erfolgreich aktiviert wurde. Auch kann es für
das Servicepersonal hilfreich sein, wenn mit dem optischen Signal angezeigt wird,
dass der Reinigungsmodus nach erfolgter Reinigung wieder erfolgreich deaktiviert wurde.
Wenn der Reinigungsmodus automatisch nach einer vorgegebenen Zeitspanne deaktiviert
und in den Regelbetrieb übergegangen wird, kann es auch von Vorteil sein, wenn bereits
kurz vor der Deaktivierung des Reinigungsmodus ein entsprechendes optisches Signal
ausgegeben wird. Z. B. kann 10 Sekunden vor Deaktivierung des Reinigungsmodus im Sekundentakt
ein optisches Signal ausgegeben werden, so dass das Servicepersonal erkennen kann,
dass die Reinigung zeitnah abgeschlossen oder - falls die Reinigung noch nicht abgeschlossen
ist - der Reinigungsmodus erneut aktiviert werden sollte.
[0027] Um den Betrieb des Spendersystems steuern zu können, weist das Spendersystem gemäß
einer Ausführungsform ein Steuermodul auf, mit dem sich insbesondere die Ausgabe des
Mediums steuern lässt. Z. B. kann mittels des Steuermoduls die Dosiermenge des Mediums
angepasst werden. Es können mit dem Steuermodul aber auch weitere Betriebsparameter
eingestellt werden. Beispielsweise kann eine Kalibrierung einer Sensoreinheit zum
Detektieren einer berührungslosen Betätigung im Betrieb vorgenommen werden. Auch in
diesem Zusammenhang kann die Ausgabe eines optischen Signals von Vorteil sein, um
einem Nutzer oder Servicepersonal über den aktuellen Betriebsmodus oder etwaige Anpassungen
zu informieren. Daher ist gemäß einer erfindungsgemäßen Ausführungsform vorgesehen,
dass das optische Signal in Abhängigkeit von mindestens einem der folgenden Ereignisse
ausgegeben wird:
- Es wird in einen Programmiermodus gewechselt zum Einstellen und/oder Anpassen einer
Steuerung des Spendersystems durch das Steuermodul. Die Ausgabe des optischen Signals
dient dabei als eine Art Bestätigung für den Nutzer bzw. das Servicepersonal. Z. B.
kann durch die Ausgabe von grünem Licht angezeigt werden, dass nachfolgend eine Kalibrierung
einer Sensoreinheit für eine berührungslose Betätigung des Spendersystems erfolgt.
Im Folgenden können weitere optische Signale ausgegeben werden, um das Servicepersonal
darauf hinzuweisen, was er im weiteren Verlauf für das Anpassen bzw. Einstellen der
Steuerung zu tun hat. Z. B. kann für eine Kalibrierung der Sensoreinheit das Leuchtelement
weiter aktiviert sein und leuchten, um dem Servicepersonal anzuzeigen, dass die Hand
in der gewünschten Entfernung vor der Sensoreinheit zu positionieren ist. Das Leuchtelement
kann dabei so lange aktiviert bleiben und leuchten, bis die Hand wieder entfernt werden
kann.
- Eine vorgenommene Einstellung und/oder Anpassung der Steuerung ist abgeschlossen.
So wird dem Nutzer bzw. Servicepersonal angezeigt, dass die Einstellung und/oder Anpassung
erfolgreich war und das Spendersystem im Folgenden mit den (neu) eingestellten Parametern
betrieben wird. Im Fall einer Anpassung der Dosiermenge kann z. B. durch mehrmaliges
Aufblinken angezeigt werden, welche Dosierstufe nun eingestellt ist. Beispielsweise
bedeutet ein zweimaliges Aufblinken, dass die Dosierstufe 2 ausgewählt ist, ein dreimaliges
Aufblinken, dass die Dosierstufe 3 ausgewählt ist, usw.
- Die Steuerung des Spendersystems wird auf die Grundeinstellungen zurückgesetzt.
- Es wird eine Störung im Betrieb des Spendersystems erkannt.
[0028] Wie voranstehend erwähnt, kann das Spendersystem einen Energiespeicher aufweisen
zur Energieversorgung der elektrischen Komponenten des Spendersystems, z. B. der Signaleinheit
oder einer Sensoreinheit zur berührungslosen Betätigung des Spendersystems. Das optische
Signal, das mittels der Signaleinheit ausgegeben werden kann, kann dabei dazu genutzt
werden, um einen Nutzer oder Servicepersonal über einen Ladezustand des Energiespeichers
zu informieren. Konkret kann vorgesehen sein, dass bei Unterschreiten einer vorgegebenen
Mindestlademenge des Energiespeichers ein entsprechendes optisches Signal ausgegeben
wird. So kann der Nutzer bzw. das Servicepersonal auf einfache Weise erkennen, dass
zeitnah ein Wechsel des Energiespeichers erfolgen sollte bzw. dieser aufgeladen werden
sollte. Dabei kann die Ausgabe des entsprechenden optischen Signals zusätzlich an
andere Bedingungen geknüpft werden. Z. B. kann ein Wechsel in einen Reinigungsmodus
o. ä. zusätzliche Bedingung sein, um so nur in dem Fall Energie für die Ausgabe des
optischen Signals aufzuwenden, in dem die entsprechend autorisierte Fachkraft anwesend
ist und das optische Signal tatsächlich erfassen kann.
[0029] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen. Die in der Beschreibung genannten Vorteile von Merkmalen und
von Kombinationen mehrerer Merkmale sind lediglich beispielhaft und können alternativ
oder kumulativ zur Wirkung kommen, ohne dass die Vorteile zwingend von erfindungsgemäßen
Ausführungsformen erzielt werden müssen. Die in den Ansprüchen und der Beschreibung
genannten Merkmale sind bezüglich ihrer Anzahl so zu verstehen, dass genau diese Anzahl
oder eine größere Anzahl als die genannte Anzahl vorhanden ist, ohne dass es einer
expliziten Verwendung des Begriffs "mindestens" bedarf. Wenn also beispielsweise von
einer Signaleinheit die Rede ist, so ist dies so zu verstehen, dass genau eine Signaleinheit,
zwei Signaleinheiten oder mehrere Signaleinheiten vorhanden sind. Diese Merkmale können
durch andere Merkmale ergänzt werden oder die einzigen Merkmale sein, aus denen das
jeweilige Erzeugnis besteht. Die in den Ansprüchen enthaltenen Bezugszeichen stellen
keine Beschränkung des Umfangs der durch die Ansprüche geschützten Gegenstände dar.
Sie dienen lediglich dem Zweck, die Ansprüche leichter verständlich zu machen.
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSBEISPIELE DER ERFINDUNG
[0030] Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher
dargestellt. Es zeigt:
- Figur 1
- eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Spendersystems in einer perspektivischen
Ansicht,
- Figur 2
- das Spendersystem gemäß Figur 1 in einer Frontansicht,
- Figur 3
- eine Abdeckung des Spendersystems gemäß Figur 1,
- Figur 4
- das Spendersystem gemäß Figur 1 mit abgenommener Abdeckung,
- Figur 5
- ein Detail der Darstellung in Figur 4,
- Figur 6
- eine Darstellung des Details aus Figur 5 aus einer anderen Perspektive,
- Figur 7
- eine Schnittdarstellung des Spendersystems gemäß Figur 1
- Figur 8
- eine Schnittdarstellung des Spendersystems gemäß Figur 1.
[0031] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine perspektivische und einen Frontansicht einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Spendersystems 1. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das Spendersystem 1 für eine Wandmontage ausgelegt. Dazu kann ein Gehäuse 2 des
Spendersystems in nicht näher dargestellter Weise an einer Wandhalterung befestigt
werden.
[0032] In dem Spendersystem 1 ist ein auswechselbarer Medienbehälter aufgenommen, in dem
das auszugebende Medium, z. B. ein Desinfektionsmittel, enthalten ist. Um den Medienbehälter
nach einer Entleerung austauschen zu können, ist an dem Gehäuse 2 eine Abdeckung 3
angeordnet, die in einen Öffnungsstellung verschwenkt werden kann. In der Öffnungsstellung
der Abdeckung 3 ist das Innere des Spendersystems 1 zugänglich, so dass z. B. der
Medienbehälter entnommen und durch einen neuen Medienbehälter ersetzt werden kann.
[0033] Die Details der Ausgestaltung der verschwenkbaren Befestigung der Abdeckung 3 an
dem Gehäuse 2 sind aus den Figuren 3 und 4 ersichtlich. Konkret sind an der Abdeckung
3 zwei Stifte 4 vorgesehen, die in einer Führungskulisse 5 an dem Gehäuse 2 um eine
durch die Führungskulisse 5 vorgegebene Drehachse drehbar aufgenommen sind. Ferner
ist dort auch ein Verriegelungsmechanismus 6 gezeigt, um die Abdeckung 3 in seiner
geschlossenen Stellung gemäß den Figuren 1 und 2 verriegeln zu können.
[0034] Die Abdeckung 3 weist eine Frontwandung 7 und integral damit ausgebildete und seitlich
davon abragende Seitenwandungen 8-11 auf. Insgesamt kann das Innere des Spendersystems
1 somit von der Abdeckung 3 nach vorne und zu den Seiten hin rundum abgedeckt werden.
In der Abdeckung 3 können verschiedene Geometrien und/oder Ausschnitte vorgesehen
sein, z. B. um von außen erkennbar zu machen, welcher Medienbehälter in das Spendersystem
1 eingesetzt ist und ob es sich z. B. um eine Desinfektionsmittel handelt.
[0035] Ferner umfasst die Abdeckung 3 einen Abschnitt 12 höherer Transparenz. Der Abschnitt
12 weist einen in etwa kreisförmigen Querschnitt auf. Wie in Fig. 3 gezeigt, handelt
es sich bei dem Abschnitt 12 um eine Vertiefung auf der Innenseite der Abdeckung 3.
D. h. der Abschnitt 12 weist eine geringere Wandstärke auf als der den Abschnitt 12
umgebende Abschnitt 13. Somit wird bei einer Hinterleuchtung der Abdeckung 3 in dem
Abschnitt 12 weniger Licht absorbiert als in ihn umgebenden Abschnitten. Wie in Fig.
1 und 2 angedeutet, geht der Abschnitt 12 auf der Außenseite bündig in den ihn umgebenden
Abschnitt 13 über. Anders ausgedrückt, geht die Außenoberfläche des Abschnitts 12
stetig und insbesondere ohne Sprünge oder Kanten in die Außenoberfläche des umliegenden
Abschnitts 13 der Abdeckung 3 über. Es ergibt sich somit im und rund um den Abschnitt
12 eine glatte Außenoberfläche der Abdeckung 3. Damit können die Gefahr einer Verschmutzung
und/oder Verkeimung sowie ein etwaiger Reinigungsaufwand der Abdeckung 3 wirksam reduziert
werden.
[0036] In Figur 4 ist das Spendersystem 1 ohne die Abdeckung 3 gezeigt. An dem Gehäuse 2
des Spendersystems 1 ist eine Aufnahme 14 für einen Medienbehälter vorgesehen. Im
unteren Bereich sind ein nicht näher dargestellter Betätigungsmechanismus 15 und Ausgabemechanismus
16 für die Ausgabe von Medium vorgesehen.
[0037] Darüber hinaus ist im unteren Bereich eine Signaleinheit 17 des Spendersystems 1
angeordnet, mit der ein optisches Signal ausgegeben werden kann, um z. B. einem Nutzer
eine Information zum Betriebszustand und/oder eine Rückmeldung zu einem Spendevorgang
zu geben. Weitere Details zu der Signaleinheit 17 sind insbesondere in den Figuren
5 bis 8 gezeigt.
[0038] Die Signaleinheit 17 umfasst ein nicht näher dargestelltes Leuchtelement wie eine
RGB-LED. Das Leuchtelement ist auf einer Platine angeordnet, auf der auch eine Steuereinheit
zur Steuerung des Leuchtelements angeordnet ist. Die Platine befindet sich dabei in
einem Fach 18 in dem Gehäuse 2 des Spendersystems 1. Das von dem Leuchtelement emittierte
Licht wird in ein Lichtleitelement 19 eingekoppelt. Das Ende des Lichtleitelements
19 ist dabei von einen Halter 20 aufgenommen und wird durch diesen in seiner Position
fixiert zur Sicherstellung einer möglichst optimalen Einkopplung des emittierten Lichts.
Das Lichtleitelement 19 ist ein flexibler Lichtleiter, der sich durch das Gehäuse
2 des Spendersystems 1 bis zu einer Stirnseite 21 erstreckt, die in Richtung der Abdeckung
3 weist. Wie in den Schnittdarstellungen in den Figuren 7 und 8 näher dargestellt
ist, endet das Lichtleitelement 19 unmittelbar vor dem Abschnitt 12 höherer Transparenz.
Das von dem Leuchtelement emittierte Licht wird somit durch das Lichtleitelement 19
direkt zu dem Abschnitt 12 der Abdeckung 3 geleitet, der für das optische Signal zumindest
teilweise transparent ist. Das optische Signal ist durch diesen Abschnitt 12 gut für
einen Nutzer sichtbar, während der umliegende Abschnitt 13 opak erscheint.
[0039] Um das Ende des Lichtleitelements 19 in seiner Position zu fixieren und somit sicherzustellen,
dass das Licht zu dem Abschnitt 12 geführt wird, ist an der Stirnseite 21 ebenfalls
ein Halter 22 vorgesehen. In diesem ist das Ende des Lichtleitelements 19 aufgenommen
und wird in seiner Position fixiert wird. Um eine Beschädigung des Lichtleitelements
19 beim Schließen der Abdeckung 12 möglichst zu vermeiden, weist eine der Abdeckung
12 zugewandte Stirnseite 23 des Halters 22 eine der Kontur der Abdeckung 12 entsprechende
Gegenkontur auf und fungiert so als Anschlag für die Abdeckung 12.
Bezugszeichenliste:
[0040]
- 1
- Spendersystem
- 2
- Gehäuse
- 3
- Abdeckung
- 4
- Stift
- 5
- Führungskulisse
- 6
- Verriegelungsmechanismus
- 7
- Frontwandung
- 8
- Seitenwandung
- 9
- Seitenwandung
- 10
- Seitenwandung
- 11
- Seitenwandung
- 12
- Abschnitt
- 13
- Abschnitt
- 14
- Aufnahme
- 15
- Betätigungsmechanismus
- 16
- Ausgabemechanismus
- 17
- Signaleinheit
- 18
- Fach
- 19
- Lichtleitelement
- 20
- Halter
- 21
- Stirnseite
- 22
- Halter
- 23
- Stirnseite
1. Spendersystem (1) zum Ausgeben eines flüssigen, pastösen oder aufschäumbaren Mediums
zur Hautreinigung, -desinfektion und/oder -pflege, wobei
- das Spendersystem (1) eine Signaleinheit (17) zum Ausgeben eines optischen Signals
aufweist,
- die Signaleinheit (17) von einer äußeren Abdeckung (3) des Spendersystems (1) abgedeckt
ist und
- die Abdeckung (1) im Bereich der Signaleinheit (17) einen Abschnitt (12) höherer
Transparenz aufweist, der für das optische Signal zumindest teiltransparent ist, so
dass ein von der Signaleinheit (17) ausgegebenes optisches Signal nach außen erkennbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Außenoberfläche des Abschnitts (12) höherer Transparenz stetig in eine Außenoberfläche
umliegender Abschnitte (13) der Abdeckung (3) übergeht.
2. Spendersystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (3) materialeinheitlich und/oder einstückig ausgebildet ist.
3. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (3) eine Grundwandstärke aufweist, wobei eine Wandstärke der Abdeckung
(3) in dem Abschnitt (12) höherer Transparenz geringer ist als die Grundwandstärke.
4. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (3) in dem Abschnitt (12) höherer Transparenz eine andere Oberflächenstrukturierung
aufweist als in den umliegenden Abschnitten (13).
5. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abdeckung (3) in einem Mehrkomponentenspritzgussverfahren hergestellt ist, wobei
der Abschnitt (12) höherer Transparenz aus einem zumindest teiltransparenten Material
hergestellt ist.
6. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Signaleinheit (17) eine Steuereinheit und ein Leuchtelement aufweist, wobei das
Leuchtelement gesteuert durch die Steuereinheit zur Ausgabe des optischen Signals
aktivierbar ist, wobei mittels der Signaleinheit (17) insbesondere verschiedene optische
Signale ausgebbar sind, die sich in mindestens einem der folgenden Merkmale unterscheiden:
- Lichtfarbe,
- Leuchtdauer,
- Blinksequenz.
7. Spendersystem (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Leuchtelement von der Abdeckung (3) beabstandet angeordnet ist und die Signaleinheit
(17) ein Lichtleitelement (19), insbesondere eine flexible Lichtleitfaser, umfasst
zum Leiten des von dem Leuchtelement emittierten Lichts zu dem Abschnitt (12) höherer
Transparenz.
8. Spendersystem (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Ende des Lichtleitelements (19) in einem Halter (20, 22) aufgenommen und durch
diesen fixiert ist zur Positionierung des Endes gegenüber dem Leuchtelement oder dem
Abschnitt (12) höherer Transparenz.
9. Spendersystem (1) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Halter (22), in dem das der Abdeckung (3) zugewandte Ende des Lichtleitelements
(19) aufgenommen ist, einen Anschlag für die Abdeckung (3) aufweist, der derart ausgebildet
ist, dass das Ende des Lichtleitelements (19) in einem vorgegebenen Abstand zu der
Abdeckung (3) positioniert ist.
10. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abschnitt (12) höherer Transparenz als eine Vertiefung in der Abdeckung (3) ausgebildet
ist, wobei die Vertiefung insbesondere einen Querschnitt aufweist, der im Wesentlichen
dem Querschnitt des Lichtleitelements (19) entspricht.
11. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spendersystem (1) berührungslos zum Ausgeben von Medium betätigbar ist und eine
Sensoreinheit zum Erfassen einer berührungslosen Betätigung des Spendersystems (1)
aufweist.
12. Spendersystem (1) nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
mittels der Signaleinheit (17) das optische Signal in Abhängigkeit von mindestens
einem der folgenden Ereignisse ausgebbar ist:
- Detektion einer berührungslosen Betätigung des Spendersystems (1) mit der Sensoreinheit;
- Ablauf einer vorgegebenen Zeit nach einer Betätigung des Spendersystems (1) und/oder
der Ausgabe von Medium;
- dauerhafte Detektion einer berührungslosen Betätigung mittels der Sensoreinheit
über mehr als eine vorgegebene Zeitspanne.
13. Spendersystem (1) nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spendersystem (1) in einem Reinigungsmodus betreibbar ist, in dem bei einer Detektion
einer berührungslosen Betätigung kein Medium ausgegeben wird, wobei das optische Signal
in Abhängigkeit von mindestens einem der folgenden Ereignisse ausgebbar ist:
- Aktivierung des Reinigungsmodus;
- Ablauf einer vorgegebenen Zeit nach einem Wechsel in den Reinigungsmodus;
- Deaktivierung des Reinigungsmodus.
14. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spendersystem (1) ein Steuermodul aufweist zum Steuern der Ausgabe von Medium,
insbesondere einer Dosiermenge, wobei das optische Signal in Abhängigkeit von mindestens
einem der folgenden Ereignisse ausgebbar ist:
- Wechsel in einen Programmiermodus zum Einstellen und/oder Anpassen einer Steuerung
des Spendersystems (1);
- Abschluss einer vorgenommenen Einstellung und/oder Anpassung der Steuerung des Spendersystems
(1);
- Zurücksetzen der Steuerung des Spendersystems (1) auf seine Grundeinstellungen;
- Erkennen einer Störung im Betrieb des Spendersystems (1).
15. Spendersystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spendersystem (1) einen Energiespeicher zur Energieversorgung des Spendersystems
(1) aufweist, wobei das optische Signal in Abhängigkeit von einem Unterschreiten einer
vorgegebenen Mindestlademenge des Energiespeichers ausgebbar ist.