[0001] Die Erfindung betrifft eine Brüstung für ein Gebäude, mit zumindest einer Brüstungsplatte
mit einer Brüstungsrückseite und einer Brüstungsfrontseite und zumindest einer Befestigungsvorrichtung
zur Befestigung der Brüstungsplatte an einem - insbesondere als Geschoßdecke, Treppenabsatzes,
Treppenlauf, Balkon oder Terrasse ausgebildeten - Bauteil des Gebäudes. Weiters betrifft
die Erfindung ein Verfahren zur Befestigung einer Brüstungsplatte einer Brüstung an
einem Bauteil eines Gebäudes, wobei die Befestigungsvorrichtung eine Befestigungsplatte
aufweist, welche ausgebildet ist, um mit einer Stirnseite des Bauteils über zumindest
ein Verbindungselement fest mit dem Bauteil verbunden zu werden, wobei die Befestigungsplatte
an der Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte angeordnet und über zumindest erste
Schraubverbindung mit der Brüstungsplatte fest verbunden ist.
[0002] Als Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte wird hier die dem Bauteil des Gebäudes
zugewandte und als Brüstungsfrontseite die dem Bauteil des Gebäudes abgewandte Seite
bezeichnet.
[0003] Um Brüstungen an Gebäuden aufbauen zu können sind bereits Systeme bekannt, die im
Wesentlichen durch Brüstungselemente wie Tafeln oder Platten sowie Haltevorrichtungen
gebildet sind, wobei die Haltevorrichtungen zwischen den Tafeln oder Platten angeordnet
werden und diese aufnehmen. Unter Brüstungen versteht man im allgemeinen Sprachgebrauch
Begrenzungen von Bauteilen eines Gebäudes wie Balkonen, Dächern, Deckenteilen, Terrassen
und dergleichen. Es ist meist wünschenswert, Brüstungen beim Bau von Gebäuden während
des Bauprozesses so bald wie möglich an einem Stockwerk anzubringen, um sofort eine
Absturzsicherung zu schaffen, damit die Arbeiten am Gebäude schnell fortgesetzt werden
können. Darum ist es vorteilhaft, Befestigungselemente leicht und schnell an neu angefertigten
Bauelementen anbringen zu können.
[0004] In der
US 2011/0210299 A1 ist eine Haltevorrichtung beschrieben, welche an der unteren Seite über einen Flansch
verfügt, der eine Schraubverbindung zum Gebäude herstellt. Dies stellt jedoch eine
oft nicht ausreichend starke Verbindung dar, da hohe Brüstungen großen Biegemomenten,
beispielsweise durch Wind oder menschliches Einwirken, ausgesetzt sein können und
dies die Schraubverbindung nahe dem Befestigungselement schädigen kann. Ein weiterer
Nachteil ist, dass diese Lösung den nutzbaren Wohnraum am Balkon bzw. auf der Terrasse
verringert und architektonisch nicht mehr zeitgemäß ist. Darüber hinaus sind Abdichtungen,
welche von Schrauben durchdrungen werden, bauphysikalisch problematisch.
[0005] Aus der
WO 2016/015065 A1 ist ein Bausatz für einen Brüstungsaufbau bekannt, welcher Befestigungsvorrichtungen
für Brüstungsplatten vorsieht, wobei die Befestigungsvorrichtungen in einer Ausführung
durch Dorne an dem Gebäude angebracht werden. Diese in einem Befestigungsabschnitt
der Befestigungsvorrichtung angeordneten Dorne werden in der Regel in den Deckenbeton
einbetoniert, um eine stabile Verbindung mit dem Gebäude zu schaffen. Eine Befestigung
durch Schrauben oder dergleichen ohne Einbetonieren ist bei Dornen nicht möglich.
Außerdem müssen die Befestigungsvorrichtungen bereits bei Verguss der Decke an der
Baustelle in genügender Zahl vorhanden und auf richtige Art und Weise positioniert
werden, da eine nachträgliche Korrektur oder Veränderung kaum möglich ist. Aus Stabilitätsgründen
müssen die Dorne vollständig in die Decke einbetoniert werden. Die Dorne erlauben
somit auf Grund der mangelnden Stabilität keinen von der Decke distanzierten bzw.
vorragenden Einbau der Befestigungsvorrichtung zur Erhöhung der nutzbaren Wohnfläche.
Da aus Festigkeitsgründen pro Befestigungsabschnitt zwei Dorne distanziert übereinander
vorgesehen werden müssen, ist eine relativ große Höhenerstreckung der Gebäudedecke
erforderlich, welche mit vertretbaren Aufwand nur durch Ortsbetondecken realisiert
werden kann. Für Elementdecken mit geringer Bauhöhe sind Befestigungsvorrichtungen
mit Dornen nicht geeignet.
[0006] In einer zweiten Ausführungsvariante wird in der
WO 2016/015065 A1 eine L-förmige Befestigungsvorrichtung vorgeschlagen, welches einen vertikalen Halteabschnitt
mit H-förmigem Querschnitt und einen dazu normal angeordneten horizontalen Befestigungsabschnitt
aufweist, welcher durch eine Befestigungsplatte gebildet ist. Die Befestigungsplatte
weist Öffnungen auf und kann an die Decke angeschraubt werden. Die Befestigungsplatte
ist zur Versteifung über eine dreieckige Querstrebe zusätzlich mit dem Halteabschnitt
der Befestigungsvorrichtung verbunden, was einen zusätzlichen Fertigungsaufwand erfordert.
Die Befestigungsplatte kann auf dem Gebäude bzw. einen Unterbau aufgesetzt werden,
ohne dass dabei der Halteabschnitt der Befestigungsvorrichtung in die Nutzfläche des
Gebäudes ragt, indem der Halteabschnitt mit im Bereich einer das Gebäude begrenzenden
Gebäudekante angebracht wird. Aus Stabilitätsgründen ist auch diese Befestigungsvorrichtung
nicht geeignet, distanziert zur oder vorragend von der Gebäudedecke bzw. Kante der
Gebäudedecke befestigt bzw. in diese einbetoniert zu werden. Durch die Querstrebe
wird weiters das Abdichten erheblich erschwert und führt zu Zusatzkosten. Darüber
hinaus ist die zweite Ausführung der Befestigungsvorrichtung für niedrige Bodenaufbauten
nicht geeignet, da Bodenaufbauten, welche eine geringere Höhe als die Querstrebe aufweisen,
aus dem Fußboden herausragen würden.
[0007] In der
EP 0 586 639 B1 werden L-förmige Halteteile beschrieben, welche Schaltafeln, Brüstungen und ähnliches
halten. Diese sind im Wesentlichen aus polymeren Werkstoff hergestellt, was nachteilig
für die Belast- und Haltbarkeit des Halteteils ist. Jeder Halteteil weist einen nach
oben offenen, hohl ausgeführten vertikalen Schenkel auf, in welchen eine Brüstungsstange
eingeführt werden kann, welche Brüstungselemente aufnimmt. Dadurch wird ein weiterer
Bauteil eingefügt, was einerseits zu Stabilitätsverlusten führen kann, und andererseits
den Aufbau verkompliziert. Da - um Kosten zu sparen - versucht wird, die Arbeitsschritte
vor Ort am Gebäude und die damit gebrauchte Arbeitszeit so gering wie möglich zu halten,
sind Arbeitsvorgänge mit vielen Schritten unvorteilhaft. Die L-förmigen Halteteile
sind ausschließlich für Deckenrandschalungen geeignet, nicht aber für im Baukörper
verbleibende Brüstungen, welche den statischen Anforderungen bzw. Normen gerecht werden.
[0008] Aus der
WO 93/20308 A1 ist eine Vorrichtung zum lösbaren Festhalten von Schaltafeln, Schalungsbrettern,
Isolations- und Fassadenplatten, Brüstungsstangen, Gerüstkonsolen und dergleichen
bekannt, welche im Bauwerk einbetonierbare und verankerbare L-förmige Halteteile aufweist.
[0009] Die
CH 678081 A5 offenbart eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen einer Brüstung an seitlichen Abschlüssen
von Bauwerken, wie beispielsweise Betondecken, welche ein ein- oder mehrteiliges,
im Wesentlichen L-förmiges Stützelement mit mindestens einem Steckschenkel, sowie
mindestens ein im oder am seitlichen Abschluss angeordnetes Steckaufnahmeteil umfasst,
mit welchem der Steckschenkel eine wieder lösbare Steckverbindung eingehen kann. Das
Steckaufnahmeteil ist horizontal angeordnet und ist zum Einbetonieren in einem Bauwerksteil
vorgesehen.
[0010] Die
GR 2011 0 100 307 A offenbart ein Befestigungssystem zur Außenbefestigung von Glasscheiben an einer Brüstung,
wobei ein Tragprofil über Schrauben an der Brüstung befestigt ist. Das Tragprofil
weist Aussparungen auf, in denen Gleitmuttern untergebracht sind, wobei Schraubenbolzen,
welche Bohrungen in der Glasscheibe durchsetzen, mit den Muttern verschraubt werden,
um die Glasscheibe fest auf dem Profil zu halten.
[0011] Die
DE 20 2006 004 389 U1 beschreibt eine Brüstungsglasscheibe. Am unteren Ende der Scheibe ist eine Halteplatte
auflaminiert. An der Halteplatte sind Bohrungen oder Bolzen angebracht, um diese an
einer Unterkonstruktion einer Treppe oder eines Laufsteges biegesteif zu befestigen.
[0012] Die
EP 2 599 932 A1 beschreibt eine Geländerplattenklemme eines Ganzglasgeländers, wobei die Klemme ein
am Baukörper unmittelbar über einen Anker zu verankerndes Basisteil sowie ein Klemmteil
aufweist, das gegen das Basisteil durch Anziehen von Klemmschrauben angezogen wird,
um die Geländerplatte zu verspannen. Der Anker wird durch eine am Baukörper durch
Schrauben befestigte Befestigungsplatte gebildet. Der Klemmteil ist auf der Vorderseite
der Geländerplatte angeordnet und ist somit sichtbar.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es, eine sichere, einfach zu montierende und optisch unauffällige
Befestigung der Brüstung zu ermöglichen.
[0014] Erfindungsgemäß wird die Lösung dieser Aufgabe dadurch erreicht, dass jede erste
Schraubverbindung von der Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte her - die Befestigungsplatte
durchsetzend - an der Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte eingeschraubt ist, wobei
das Gewinde jeder ersten Schraubverbindung zur Gänze innerhalb der Brüstungsplatte
angeordnet ist.
[0015] Dies ermöglicht eine sichere und kompakte Befestigung der Brüstungsplatte mit nur
wenigen Einzelteilen.
[0016] Die vorzugsweise flach ausgebildete Befestigungsplatte kann beispielsweise rechteckig
oder quadratisch sein und die Form eines flachen Quaders oder Prismas aufweisen. Flach
bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Tiefenerstreckung der Befestigungsplatte
wesentlich geringer ist als die Kantenlängen der Befestigungsplatte, in einer Draufsicht
auf die Brüstungsrückseite betrachtet. Daneben ist auch eine kreisrunde, elliptische
oder ovale Form möglich. Beispielsweise kann die Befestigungsplatte durch ein Flacheisen
gebildet sein.
[0017] In einer einfach zu fertigenden Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Befestigungsplatte die - vorzugsweise flache - Brüstungsrückseite überragt.
Flach bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Brüstungsrückseite ohne Erhebungen
oder Vertiefungen, also im Wesentlichen eben, ausgebildet ist. Vertiefungen oder Ausnehmungen
zur Aufnahme der Befestigungsplatte können entfallen, wodurch Fertigungsschritte eingespart
werden können. Ein weiterer Vorteil der überragenden Bauweise ist, dass die Brüstungsplatte
von der Stirnseite des Bauteils vorspringend angeordnet werden kann, wodurch die effektiv
nutzbare Wohnfläche vergrößert werden kann. Das Ausmaß des Vorsprunges der Brüstungsplatte
von der Stirnseite wird durch die Tiefenerstreckung der zwischen der Brüstungsplatte
und der Stirnseite des Bauteils angeordneten Befestigungsplatte definiert.
[0018] Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Brüstungsplatte
zumindest eine Ausnehmung aufweist, welche ausgebildet ist, um die Befestigungsplatte
- vorzugsweise vollständig - aufzunehmen, wobei insbesondere die Abmessungen der Ausnehmung
im Wesentlichen der Größe der Befestigungsplatte entsprechen. Dabei kann die Ausnehmung
durch eine Vertiefung an der Brüstungsrückseite oder durch eine Vertiefung an der
seitlichen Schmalseite der Brüstungsplatte gebildet sein, wobei vorzugsweise die Ausnehmung
- in einer Richtung normal zur Brüstungsrückseite betrachtet - eine Weite oder Tiefe
aufweist, welche im Wesentlichen der Tiefenerstreckung der Befestigungsplatte entspricht.
Die von der Ausnehmung aufgenommene Befestigungsplatte ist - in einer Draufsicht auf
die Brüstungsfrontseite betrachtet - von der Brüstungsplatte abgedeckt.
[0019] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verbindungselement
durch zumindest eine die Befestigungsplatte durchdringende zweite Schraubverbindung
gebildet ist, wobei die zweite Schraubverbindung von der Brüstungsfrontseite der Brüstungsplatte
her verschraubbar ist. Vorzugsweise ist zumindest eine zweite Schraubverbindung als
Betonschraube oder Betonanker ausgebildet.
[0020] Alternativ kann zumindest ein Verbindungselement durch ein beispielsweise dornartiges
Betoneisen gebildet sein, welches geeignet ist, in den Bauteil eingegossen zu werden.
[0021] Vorzugsweise sind zumindest eine erste Schraubverbindung und zumindest ein Verbindungselement
örtlich voneinander getrennt ausgebildet.
[0022] Vorzugsweise ist zumindest erste Schraubverbindung als selbstformende Schraube ausgebildet.
[0023] Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass zumindest eine erste Schraubverbindung
parallel zur zweiten Schraubverbindung angeordnet ist.
[0024] Eine sichere Verbindung zwischen der Befestigungsplatte und der Brüstungsplatte wird
erzielt, wenn pro Befestigungsplatte vier erste Schraubverbindungen vorgesehen sind,
wobei vorzugsweise jeder Ecke der Befestigungsplatte eine erste Schraubverbindung
zugeordnet ist.
[0025] In einer Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, dass pro Befestigungsplatte vier
erste Schraubverbindungen vorgesehen sind, wobei vorzugsweise jeder Ecke der Befestigungsplatte
eine erste Schraubverbindung zugeordnet ist. Dies ermöglicht eine starre Verbindung
zwischen Befestigungsplatte und Brüstungsplatte.
[0026] Zur sicheren Befestigung der pro Befestigungsplatte mit der Gebäudedecke ist es ausreichend,
wenn eine einzige zweite Schraubverbindung mittig in der Befestigungsplatte, vorzugsweise
mittig zwischen den ersten Schraubverbindungen, angeordnet ist. Die Zahl der von der
Brüstungsfrontseite montierten zweiten Schraubverbindungen kann somit auf eine kleine
Zahl beschränkt werden, sodass die Befestigung an der Baustelle sehr rasch erfolgen
kann. Von der eigentlichen Befestigungsvorrichtung sind von der Brüstungsfrontseite
nur wenige Elemente sichtbar.
[0027] Die ersten Schraubverbindungen sind nicht einsehbar, wenn jede erste Schraubverbindung
- in Sackbohrungen an der Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte eingeschraubt ist.
[0028] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Brüstungsplatte
im Bereich der Befestigungsplatte zumindest eine normal zur Brüstungsfrontseite ausgebildete
Durchgangsbohrung zur Aufnahme einer zweiten Schraubverbindung aufweist, wobei vorzugsweise
der Durchmesse der Durchgangsbohrung mindestens dem größten Durchmesser der zweiten
Schraubverbindung entspricht. Die zweite Schraubverbindung wird somit vollständig
in die Brüstungsplatte eingeschraubt, bis ein Schraubenkopf oder eine Mutter der zweiten
Schraubverbindung an der Befestigungsplatte anliegt. Der Schraubenkopf oder die Mutter
ist idealerweise im montierten zustand vollständig innerhalb der Brüstungsplatte angeordnet.
Die Durchgangsbohrung wird nach erfolgter Montage verspachtelt, so dass schließlich
auf der Brüstungsfrontseite eine ebene und glatte geschlossene Oberfläche verbleibt
und die Befestigungsvorrichtung von der Brüstungsfrontseite der nicht sichtbar ist.
[0029] Die ersten und zweiten Verbindungen werden dabei von unterschiedlichen Seiten montiert.
Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die erste Schraubverbindung
auf der Brüstungsrückseite der Brüstungsplatte und die zweite Schraubverbindung auf
der Brüstungsfrontseite der Brüstungsplatte verschraubt oder verschraubbar ist. Dadurch
wird erreicht, dass die Anzahl an sichtbaren Schraubverbindungen an der Brüstungsfrontseite
minimiert wird.
[0030] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Befestigung der Brüstungsplatte an der Geschossdecke
weist folgende Schritte auf:
- a) festes Verbinden der Befestigungsvorrichtung mit der Brüstungsplatte über zumindest
eine erste Schraubverbindung
- b) gemeinsames Befestigen der Befestigungsvorrichtung und der Brüstungsplatte an der
Stirnseite des Bauteil des Gebäudes durch Verschrauben zumindest einer an einer Befestigungsplatte
der Befestigungsvorrichtung angreifenden zweiten Schraubverbindung mit dem Bauteil
oder durch Eingießen von mit der Befestigungsplatte starr verbundenen Betoneisen in
das Bauteil.
[0031] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den nicht einschränkenden Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig.1
- eine erfindungsgemäße Brüstung in einer ersten Ausführungsvariante in einer axonometrischen
Darstellung;
- Fig. 1a
- die Brüstung in einem Schnitt gemäß der Linie I-I in Fig. 1;
- Fig. 2
- bis Fig. 4 verschiedene Montagezwischenschritte dieser Brüstung;
- Fig. 4a
- die Brüstung in einem Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 4;
- Fig. 5
- eine erfindungsgemäße Brüstung in einer zweiten Ausführungsvariante in einem Schnitt
analog zu Fig. 1a; und
- Fig. 6
- eine erfindungsgemäße Brüstung in einer dritten Ausführungsvariante in einem Schnitt
analog zu Fig. 4a.
[0032] Fig. 1 zeigt eine an einer Stirnseite 4a eines Bauteils 4 eines Gebäudes befestigte
Brüstung 1.
[0033] Die Brüstung 1 weist eine Brüstungsplatte 2 und eine Befestigungsvorrichtung 3 zur
Befestigung an dem Bauteil 4 des Gebäudes auf. Die Befestigungsvorrichtung 3 weist
eine beispielsweise rechteckige oder quadratische Befestigungsplatte 30 sowie erste
Schraubverbindungen 6 und zweite Schraubverbindungen 10 auf. Die Befestigungsplatte
30 kann auch eine n-eckige, beispielsweise sechseckige, oder runde, beispielsweise
kreisrunde, elliptische oder ovale Formaufweisen. Die Befestigungsplatte 30 kann beispielsweise
durch einen Flacheisenteil gebildet sein.
[0034] Die Brüstungsplatte 2 kann aus jedem beliebigen für eine Brüstung 1 geeigneten Material
bestehen und beispielsweise durch eine Holzfaserplatte, eine Faserzementplatte, eine
Glasplatte, eine Metallplatte oder dergleichen gebildet sein. Die Brüstungsplatte
2 weist eine Brüstungsrückseite 21 und eine Brüstungsfrontseite 22 auf. Mit Bezugszeichen
23 ist die Schmalseite der Brüstungsplatte 2 bezeichnet. Die Brüstungsrückseite 21
der Brüstungsplatte 2 ist im anwendungsgemäß montierten Zustand dem Bauteil 4 des
Gebäudes, beispielsweise einer Geschoßdecke, einem Treppenabsatz, einem Treppenlauf,
einem Balkon, einer Terrasse oder dergleichen, zugewandt. Die Brüstungsfrontseite
22 ist im montierten Zustand vom Bauteil 4 abgewandt.
[0035] Die Befestigungsplatte 30 wird auf der Brüstungsrückseite 21 der Brüstungsplatte
2 montiert. Dazu wird die Befestigungsplatte 30 über beispielsweise als selbstformende
Schrauben ausgebildete erste Schraubverbindungen 6 fest mit der Brüstungsplatte 30
verbunden. Die ersten Schraubverbindungen 6 werden dabei an der Brüstungsrückseite
21 der Brüstungsplatte 2 - die Befestigungsplatte 30 in Bohrungen 7 durchsetzend -
eingeschraubt, wobei das Gewinde jeder ersten Schraubverbindung 6 zur Gänze innerhalb
der Brüstungsplatte 2 angeordnet ist. Die Bohrungen 7 sind mit Senkungen 7a zur vollständigen
Aufnahme der Schraubenköpfe 6b der ersten Schraubverbindung 6 versehen, wie aus Fig.
4a hervorgeht. Somit kann die Befestigungsplatte 30 plan auf der Stirnseite 4a des
Bauteils 4 aufliegen.
[0036] Pro Befestigungsplatte 30 sind im Ausführungsbeispiel vier erste Schraubverbindungen
6 vorgesehen sind, wobei jeweils eine erste Schraubverbindung 6 in einer Ecke der
Befestigungsplatte 30 angeordnet ist.
[0037] Die Befestigungsvorrichtung 3 weist im Ausführungsbeispiel pro Befestigungsplatte
30 ein Verbindungselement 9 auf, welches beispielsweise durch eine zweite Schraubverbindung
10 gebildet ist. Mit dem Verbindungselement 9 wird die Befestigungsplatte 30 an einer
Stirnseite 4a des Bauteils 4 montiert. Die zweite Schraubverbindung 10 ist beispielsweise
durch eine Betonschraube oder einen Betonanker bzw. Bolzenanker gebildet. Zur Aufnahme
der zweiten Schraubverbindungen 10 weist die Brüstungsplatte Durchgangsbohrungen 11
und die Befestigungsplatte 30 Aufnahmebohrungen 12 auf. Der Durchmesser D der Durchgangsbohrungen
ist größer als der größte Durchmesser s - beispielsweise des Schraubenkopfs - der
zweiten Schraubverbindung 10 und der Durchmesser d der Aufnahmebohrung 12 ist kleiner
als der größte Durchmesser s der zweiten Schraubverbindung 10 (siehe Fig. 1a).
[0038] Für die Montage werden in einem ersten Schritt die Befestigungsplatten 30 mit den
beispielsweise als selbstformende Schrauben ausgebildeten ersten Schraubverbindungen
6 mit der Brüstungsplatte 2 fest verbunden, wie in den Fig. 2 und Fig. 3 gezeigt ist.
Diese Montage der Befestigungsplatte 30 kann vormontiert, also werksseitig vor der
Auslieferung, oder aber auch baustellenseitig, also nach der Auslieferung erfolgen.
Fig. 4a zeigt eine mittels der ersten Schraubverbindungen 6 an der Brüstungsplatte
2 befestigte Befestigungsplatte 30.
[0039] Auf der Baustelle wird die Brüstungsplatte 2 über ein Verbindungselement 9 pro Befestigungsplatte
30 direkt mit der Stirnseite 4a des Bauteils 4 des Gebäudes verbunden, sodass die
Befestigungsplatte 30 sich im montierten Zustand zwischen der Stirnseite 4a des Bauteils
4 und der Brüstungsplatte 2 befindet. Das Verbindungselement 9 wird beispielsweise
durch zumindest eine die Brüstungsplatte 2 und die Befestigungsplatte 30 durchsetzende
zweite Schraubverbindung 10 gebildet, welche in eine Durchgangsbohrung 11 der Brüstungsplatte
2 und eine dazu achsgleiche Aufnahmebohrung 12 der Befestigungsplatte 30 eingesetzt
wird, wobei die zweite Schraubverbindung 10 von der Brüstungsfrontseite 22 der Brüstungsplatte
2 her im Bauteil 4 des Gebäudes verschraubt wird (siehe Fig. 1a). Die Durchgangsbohrung
11 kann werksseitig vorgeformt oder auf der Baustelle gebohrt werden. Die Durchgangsbohrung
11 und die zweite Schraubverbindung 10 können etwa in der Mitte der Befestigungsplatte
30 und zentral in Bezug auf die vier ersten Schraubverbindungen 6 angeordnet sein.
Es genügt, wenn pro Befestigungsplatte 30 eine einzige als Betonschraube oder Betonanker
ausgebildete zweite Schraubverbindung 10 vorgesehen ist. Der Schraubenkopf 10b oder
die Mutter der zweiten Schraubverbindung 10 greift dabei direkt an der Befestigungsplatte
30 an, wie in Fig. 1a gezeigt ist.
[0040] Im in Fig. 4a dargestellten Ausführungsbeispiel überragt die Befestigungsplatte 30
die flach ausgebildete Brüstungsrückseite 21. Dadurch kann die Brüstungsplatte 2 von
der Stirnseite 4a des Bauteils 4 vorspringend angeordnet werden, wodurch die effektiv
nutzbare Wohnfläche vergrößert werden kann. Das Ausmaß des Vorsprunges der Brüstungsplatte
2 von der Stirnseite 4a wird durch die Tiefenerstreckung t der zwischen der Brüstungsplatte
2 und der Stirnseite 4a des Bauteils 4 angeordneten Befestigungsplatte 30 definiert.
[0041] Die Achsen 6a der ersten Schraubverbindungen 6 und die Achsen 10a der zweiten Schraubverbindungen
10 sind im Wesentlichen parallel zueinander und normal zur Brüstungsplatte 2 und zur
Befestigungsplatte 30 ausgebildet. Die erste Schraubverbindung 6 ist auf der Brüstungsrückseite
21 der Brüstungsplatte 2 und die zweite Schraubverbindung 10 auf der Brüstungsfrontseite
22 der Brüstungsplatte 2 verschraubt. Im fertig montiertem Zustand sind - von der
Brüstungsrückseite 21 der Brüstungsplatte 2 betrachtet - die ersten Schraubverbindungen
6 durch das Bauteil 4 des Gebäudes verdeckt. Von der Brüstungsfrontseite 22 der Brüstungsplatte
2 gesehen sind nur die Enden der zweiten Schraubverbindungen 10 in den Durchgangsbohrungen
11 sichtbar. Die Durchgangsbohrungen 11 werden in einem finalen Montageschritt verspachtelt,
so dass die Brüstungsfrontseite 22 schließlich eine ebene und glatte Oberfläche ohne
Vertiefungen aufweist.
[0042] Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante der Erfindung, welche sich von der ersten Ausführungsvariante
dadurch unterscheidet, dass die Befestigungsplatte 30 in einer Ausnehmung 24 der Brüstungsplatte
2 angeordnet ist, deren Form im Wesentlichen der der Befestigungsplatte 30 entspricht.
Die Tiefe der Ausnehmung 24 entspricht im Wesentlichen der Tiefenerstreckung t der
Befestigungsplatte 30.
[0043] Die Befestigung der Brüstungsplatte 2 am Gebäude erfolgt also mit folgenden Schritten:
Zuerst wird die Befestigungsplatte 30 mit der Brüstungsplatte 2 über die ersten Schraubverbindungen
6 fest verbunden, wobei die ersten Schraubverbindungen 6 von der Brüstungsrückseite
21 her montiert und ― in nicht durchdringender Weise - in die Brüstungsplatte 2 eingeschraubt
werden. Pro Brüstungsplatte 2 können eine, zwei oder mehr als zwei Befestigungsplatten
30 eingesetzt werden. Danach werden die Befestigungsplatte(n) 30 und die Brüstungsplatte
2 zusammen an der Stirnseite 4a des Bauteils 4 des Gebäudes über zumindest eine zweite
Schraubverbindung 10 pro Befestigungsplatte 30 montiert, wobei die zweiten Schraubverbindungen
10 von der Brüstungsfrontseite 22 her verschraubt werden. Jede zweite Schraubverbindung
10 durchdringt dabei die Brüstungsplatte 2 und die Befestigungsplatte 30. Alternativ
zum Montieren mit den zweiten Schraubverbindungen 10 können Befestigungsplatte 30
und Brüstungsplatte 2 durch Eingießen von zumindest einem mit der Befestigungsplatte
30 starr verbundenen Betoneisen 90 in das Bauteil 4 mit diesem fest verbunden werden.
[0044] Fig. 6 zeigt dazu eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung, bei der zumindest
ein Verbindungselement 9 durch ein Betoneisen 90, beispielsweise einen Stahldorn,
gebildet ist, welches in den Bauteil 4 einbetoniert wird.
[0045] Die erfindungsgemäße Brüstung 1 eignet sich besonders zur Anwendung im Innenbereich
oder bei Anwendungen, bei denen mit nur geringen Querkräften zu rechnen ist.
1. Brüstung (1) für ein Gebäude, mit zumindest einer Brüstungsplatte (2) mit einer Brüstungsrückseite
(21) und einer Brüstungsfrontseite (22) und zumindest einer Befestigungsvorrichtung
(3) zur Befestigung der Brüstungsplatte (2) an einem ― insbesondere als Geschoßdecke,
Treppenabsatzes, Treppenlauf, Balkon oder Terrasse ausgebildeten - Bauteil (4) des
Gebäudes, wobei die Befestigungsvorrichtung (3) zumindest eine Befestigungsplatte
(30) aufweist, welche ausgebildet ist, um mit einer Stirnseite (4a) des Bauteils (4)
über zumindest ein Verbindungselement (9) fest mit dem Bauteil (4) verbunden zu werden,
wobei die Befestigungsplatte (30) an der Brüstungsrückseite (21) der Brüstungsplatte
(2) angeordnet und über zumindest eine erste Schraubverbindung (6) mit der Brüstungsplatte
(2) fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede erste Schraubverbindung (6) - die Befestigungsplatte (30) durchsetzend - an
der Brüstungsrückseite (21) der Brüstungsplatte (2) eingeschraubt ist, wobei das Gewinde
(8) jeder ersten Schraubverbindung (6) zur Gänze innerhalb der Brüstungsplatte (2)
angeordnet ist.
2. Brüstung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (9) durch zumindest eine die Befestigungsplatte (30) durchdringende
zweite Schraubverbindung (10) gebildet ist, wobei die zweite Schraubverbindung (10)
von der Brüstungsfrontseite (22) der Brüstungsplatte (2) her verschraubbar ist, wobei
vorzugsweise zumindest eine zweite Schraubverbindung (10) als Betonschraube oder Betonanker
ausgebildet ist.
3. Brüstung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verbindungselement (9) als fest mit der Befestigungsplatte (30) verbundenes
Betoneisen und/oder Dorn ausgebildet ist.
4. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Schraubverbindung (6) und zumindest ein Verbindungselement (9)
örtlich voneinander getrennt ausgebildet sind.
5. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (30) rechteckig, quadratisch, kreisrund, elliptisch oder oval
ausgebildet ist.
6. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsplatte (30) die - vorzugsweise flache - Brüstungsrückseite (21) überragt.
7. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüstungsplatte (2) zumindest eine Ausnehmung (24) aufweist, welche ausgebildet
ist, um die Befestigungsplatte (30) ― vorzugsweise vollständig ― aufzunehmen, wobei
insbesondere die Abmessungen der zweiten Ausnehmung (24) im Wesentlichen der Größe
der Befestigungsplatte (30) entsprechen.
8. Brüstung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (24) durch eine Vertiefung an der Brüstungsrückseite (21) oder durch
eine Vertiefung an einer seitlichen Schmalseite (23) der Brüstungsplatte (2) gebildet
ist, wobei vorzugsweise die Ausnehmung (24) ― in einer Richtung normal zur Brüstungsrückseite
(21) betrachtet ― eine Weite oder Tiefe aufweist, welche im Wesentlichen der Tiefenerstreckung
(t) der Befestigungsplatte (30) entspricht.
9. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine erste Schraubverbindung (6) parallel zur zweiten Schraubverbindung
(10) angeordnet ist.
10. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass pro Befestigungsplatte (30) vier erste Schraubverbindungen (6) vorgesehen sind, wobei
vorzugsweise jeder Ecke der Befestigungsplatte (30) eine erste Schraubverbindung (6)
zugeordnet ist.
11. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass pro Befestigungsplatte (30) eine einzige zweite Schraubverbindung (10) mittig in
der Befestigungsplatte (30), vorzugsweise mittig zwischen den ersten Schraubverbindungen
(6), angeordnet ist.
12. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schraubverbindung (6) als selbstformende Schraube ausgebildet ist.
13. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Brüstungsplatte (2) im Bereich der Befestigungsplatte (30) zumindest eine normal
zur Brüstungsfrontseite (22) ausgebildete Durchgangsbohrung (11) zur Aufnahme einer
zweiten Schraubverbindung (10) aufweist, wobei vorzugsweise der Durchmesse (D) der
Durchgangsbohrung (11) mindestens dem größten Durchmesser (s) der zweiten Schraubverbindung
(10) entspricht.
14. Brüstung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schraubverbindung (6) auf der Brüstungsrückseite (21) der Brüstungsplatte
(2) verschraubt ist, wobei vorzugsweise die zweite Schraubverbindung (10) auf der
Brüstungsfrontseite (22) der Brüstungsplatte (2) verschraubt oder verschraubbar ist.
15. Verfahren zur Befestigung einer Brüstungsplatte (2) einer Brüstung (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 14 an einem - insbesondere als Geschoßdecke, Treppenabsatz, Treppenlauf,
Balkon oder Terrasse ausgebildeten - Bauteil (4) eines Gebäudes,
dadurch gekennzeichnet, dass folgende Schritte durchgeführt werden:
a) festes Verbinden der Befestigungsvorrichtung (3) mit der Brüstungsplatte (2) über
zumindest eine erste Schraubverbindung (6)
b) gemeinsames Befestigen der Befestigungsvorrichtung (3) und der Brüstungsplatte
(2) an der Stirnseite (4a) des Bauteils (4) des Gebäudes mit zumindest einem Verbindungselement
(9),
wobei vorzugsweise zumindest ein Verbindungselement (9) durch eine an einer Befestigungsplatte
(30) der Befestigungsvorrichtung (3) angreifende zweite Schraubverbindung (10) gebildet
ist, wobei die Befestigung der Brüstungsplatte (2) durch Verschrauben zumindest einer
zweiten Schraubverbindung (10) mit dem Bauteil (4) erfolgt.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Verbindungselement (9) durch ein mit einer Befestigungsplatte (30)
der Befestigungsvorrichtung (3) starr verbundenes Betoneisen (90) gebildet ist, wobei
die Befestigungsvorrichtung (3) mit der Brüstungsplatte (2) durch Eingießen des Betoneisens
(90) in das Bauteil (4) erfolgt.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schraubverbindung (6) und die zweite Schraubverbindung (10) von verschiedenen
Seiten der Brüstungsplatte (2) verschraubt werden.