[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen eines Drehmoments
von einer angetriebenen Welle einer Geschirrspülmaschine auf einen Spülarm, und die
vorliegende Erfindung betrifft ferner einen Spülarm für eine Geschirrspülmaschine.
[0002] Geschirrspülmaschinen, insbesondere gewerbliche Geschirrspülmaschinen und insbesondere
auch programmgesteuerte Geschirrspülmaschinen, umfassen einen Spülraum zum Befüllen
mit dem zu reinigenden Spülgut, wobei das Spülgut beispielsweise in einem Spülkorb
angeordnet sein kann, der in dem Spülraum positioniert sein kann oder durch diesen
hindurch geführt wird.
[0003] Zum Beaufschlagen von zu reinigendem Spülgut mit Spülflüssigkeit verfügen solche
Geschirrspülmaschinen in dem Spülraum bzw. in einer bestimmten Behandlungszone über
Sprüheinrichtungen, insbesondere über einen Spülarm, der mit Sprühdüsen versehen ist.
[0004] Häufig finden sich in solchen Geschirrspülmaschinen drehende Spülarme, die, zum Austausch
oder zur Reinigung, Wartung oder für andere Zwecke, auch regelmäßig, teilweise täglich,
aus der Maschine herausgenommen und wieder eingesetzt werden.
[0005] Eine Geschirrspülmaschine mit einem solchen drehenden Spülarm, der auch abnehmbar
ausgebildet ist, ist beispielsweise aus der
EP 3 241 479 A1 bekannt.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System zur Verfügung zu stellen,
das eine zuverlässige Befestigung solcher Spülarme sicherstellt, gleichzeitig aber
auch eine hohe Nutzerfreundlichkeit zur Verfügung stellt, die insbesondere auch Fehlbedienungen
möglichst vermeidet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und einen Spülarm gemäß
Anspruch 14 gelöst. Die Ansprüche 2 bis 13 betreffen besonders vorteilhafte Ausführungen
einer solchen Vorrichtung gemäß Anspruch 1, der Anspruch 15 betrifft eine besonders
bevorzugte Ausführungsform des Spülarms gemäß Anspruch 14. Die Erfindung betrifft
ferner eine Geschirrspülmaschine nach Anspruch 16.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst eine antreibbare Welle für eine Geschirrspülmaschine
sowie einen Spülarm, der so an der antreibbaren Welle befestigbar ist, so dass er
in einer axialen, oder vertikalen, Richtung, die parallel zur Rotationsachse der antreibbaren
Welle verläuft, fixierbar ist.
[0009] Die antreibbare Welle kann, in einem Betriebszustand der zugehörigen Geschirrspülmaschine,
fest mit der Geschirrspülmaschine verbunden sein, es ist jedoch auch möglich, dass
die antreibbare Welle abnehmbar ist und, beispielsweise über eine Schnappverbindung,
mit einem Antrieb der Geschirrspülmaschine oder mit angetriebenen Teilen der Geschirrspülmaschine
direkt oder indirekt verbindbar ist.
[0010] Eine Fixierung eines Spülarms an der antreibbaren Welle in einer axialen oder vertikalen
Richtung kann eine Fixierung sein, die eine feste Position in der axialen Richtung
festlegt, ggf. mit etwas Spiel (entweder bewußt vorgesehen oder aufgrund von Toleranzen,
insbesondere Herstellungstoleranzen, oder aufgrund der Flexibilität der verwendeten
Materialien), es ist jedoch auch möglich, dass der Spülarm in axialer Richtung über
einen bestimmten, vorgegebenen Bereich bewegbar oder verschiebbar ist und lediglich
innerhalb dieses vorgegebenen Bereichs fixiert ist.
[0011] Erfindungsgemäß umfasst die antreibbare Welle ein Kopfelement zur Befestigung und/oder
Fixierung des Spülarms, das eine Nut umfasst, die senkrecht zu einer Rotationsachse
der antreibbaren Welle verläuft. Dieses Kopfelement oder Teile des Kopfelements befinden
sich insbesondere an dem Ende, das dem zu befestigenden Spülarm zugewandt ist, wenn
der Spülarm eingesetzt wird bzw. eingesetzt ist. Das Kopfelement kann alleine bereits
zu einer vollständigen Befestigung und Fixierung des Spülarms, durch Wechselwirkung
mit entsprechenden Elementen des Spülarms, dienen, es ist aber auch möglich, dass
zusätzlich zu dem Kopfelement der antreibbaren Welle auch weitere Elemente der antreibbaren
Welle die Befestigung und/oder Fixierung des Spülarms an der antreibbaren Welle unterstützen
oder realisieren.
[0012] Der Spülarm umfasst einen Aufnahmebereich zur Aufnahme mindestens eines Teils des
Kopfelements oder des gesamten Kopfelements der antreibbaren Welle, und der Spülarm
umfasst ferner eine Biegefeder, insbesondere eine Blattfeder, die sich zumindest teilweise
durch diesen Aufnahmebereich erstreckt. Die Biegefeder, insbesondere eine Blattfeder,
weist eine Längserstreckung auf, die sich senkrecht, oder im Wesentlichen senkrecht,
zu einer Rotationsachse des Spülarms oder zur Rotationsachse der antreibbaren Welle
erstreckt (wenn sich der Spülarm in einer Betriebsposition befindet oder in der axialen
Richtung an der antreibbaren Welle fixiert ist), oder die sich in einer horizontalen
Richtung erstreckt.
[0013] Die Blattfeder oder Biegefeder kann dabei bevorzugt gebogen und/oder vorgespannt
sein, insbesondere in einer vertikalen Richtung oder in einer Richtung parallel zu
Rotationsachse des Spülarms oder der antreibbaren Welle, sodass sie in einem Zustand,
in dem der Spülarm abgenommen und noch nicht mit der antreibbaren Welle verbunden
bzw. mit dieser in Kontakt gebracht ist, eine Wölbung oder eine Rundung, insbesondere
in einem mittleren Bereich, aufweist, die sich bevorzugt in eine Befestigungsrichtung,
insbesondere in eine Richtung auf die antreibbare Welle zu, erstreckt.
[0014] Die Blattfeder oder Biegefeder und die Nut sind dabei so ausgebildet und angeordnet,
dass zumindest ein Teil der Blattfeder, bevorzugt insbesondere ein mittlerer Bereich,
insbesondere ein Bereich, der mit einer Wölbung oder eine Rundung versehen ist oder
bei dem eine solche Wölbung oder Rundung durch eine Vorspannung der Blattfeder, insbesondere
hervorgerufen durch eine Anordnung der Blattfeder innerhalb des Spülarms und Elemente
des Spülarms, die die Blattfeder positionieren oder einen Druck auf Teile der Blattfeder
ausüben, erzeugt wird, in die Nut des Kopfelements hineinragt, so dass von der antreibbaren
Welle über die Blattfeder oder Biegefeder ein Drehmoment auf den Spülarm übertragen
werden kann, wenn der Spülarm in der axialen Richtung an der antreibbaren Welle fixiert
ist und sich in einer vorbestimmten Winkelposition oder in einem vorbestimmten Winkelbereich
relativ zur antreibbaren Welle befindet. Insbesondere ist es möglich, dass die antreibbare
Welle und der Spülarm dadurch in einer relativen Winkelposition oder in einem relativen
Winkelbereich zueinander fixiert sind.
[0015] Die Blattfeder oder Biegefeder und die Nut sind ferner so ausgebildet und angeordnet,
dass die Blattfeder durch das Kopfelement oder ein Teil des Kopfelements, insbesondere
im Vergleich zu einem Zustand, in dem der Spülarm nicht an der antreibbaren Welle
befestigt oder fixiert ist, verformt, oder auch weiter oder anders verformt, wird,
wenn der Spülarm in der axialen Richtung an der antreibbaren Welle fixiert ist und
sich nicht in der vorbestimmten Winkelposition oder in dem vorbestimmten Winkelbereich
relativ zur antreibbaren Welle befindet, sodass die Blattfeder nicht in die Nut des
Kopfelements hineinragen kann.
[0016] Spülarm und antreibbare Welle sind dabei insbesondere so ausgebildet, dass der Spülarm
unabhängig von seiner Winkelposition relativ zur antreibbaren Welle an der antreibbaren
Welle befestigbar und in der axialen Richtung fixierbar ist.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat daher den Vorteil, dass der Spülarm einfach
und problemlos von der antreibbaren Welle abnehmbar und einsetzbar ist, insbesondere
der Nutzer sich beim Einsetzen oder Befestigen des Spülarms an der antreibbaren Welle
keine Gedanken machen muss über die Winkelposition des Spülarms relativ zur antreibbaren
Welle. Dies ist insbesondere deshalb wichtig, weil die Winkelposition der antreibbaren
Welle durch den Nutzer nicht oder nicht einfach feststellbar ist, ferner weil jeder
Nutzer unterschiedliche Gewohnheiten hat und es daher eine Vielzahl von Winkelpositionen,
relativ zur Geschirrspülmaschine oder zum Spülraum, gibt, in denen der jeweilige Nutzer
den Spülarm in die Geschirrspülmaschine einsetzen und an der antreibbaren Welle befestigen
will.
[0018] Je nach Winkelposition des Spülarms relativ zu antreibbaren Welle befindet sich der
Spülarm entweder bereits in der vorbestimmten Winkelposition oder in dem vorbestimmten
Winkelbereich, so dass sich die Blattfeder direkt in die Nut erstreckt, so dass auch
ein Drehmoment von der antreibbaren Welle auf den Spülarm übertragen werden kann,
oder aber der Spülarm befindet sich noch nicht in dieser vorbestimmten Wickelposition
oder in dem vorbestimmten Winkelbereich. In diesem zweiten Falle kann, da sich die
Blattfeder noch nicht in die Nut erstreckt und auch nicht erstrecken kann, kein oder
nahezu kein Drehmoment auf den Spülarm übertragen werden, gleichzeitig wird aber die
Blattfeder oder die Biegefeder verformt.
[0019] Sobald jedoch die antreibbare Welle angetrieben wird und sich dreht, verändert sich
die Winkelposition der antreibbaren Welle relativ zum Spülarm, sodass nach einer gewissen
Drehung der antreibbaren Welle die vorbestimmte Winkelposition oder der vorbestimmte
Winkelbereich des Spülarms relativ zu antreibbaren Welle erreicht wird. In diesem
Zustand wird die Blattfeder oder die Biegefeder aufgrund ihrer Federkraft die durch
das Kopfelement oder ein Teil des Kopfelements hervorgerufene Verformung rückgängig
machen und automatisch sich zumindest teilweise in die Nut des Kopfelements erstrecken.
Die Blattfeder oder Biegefeder befindet sich dann automatisch in einer Position, in
der über die Blattfeder oder Biegefeder ein Drehmoment von der antreibbaren Welle
auf den Spülarm übertragen werden kann, sodass der Spülarm vorschriftsmäßig und wie
gewünscht betrieben werden kann.
[0020] Der erfindungsgemäße Vorrichtung stellt damit eine einfache Handhabung sicher, der
Nutzer kann schnell und einfach und ohne sich Gedanken über besondere relative Winkelpositionierung
zu machen, den Spülarm an der antreibbaren Welle befestigen, wobei die notwendige
relative Winkelpositionierung der beiden Elemente, die erforderlich ist, um eine Befestigung
sicherzustellen, die auch das Übertragen eines Drehmoment von der antreibbaren Welle
auf den Spülarm zu ermöglichen, automatisch sichergestellt wird, zumindest sobald
die antreibbare Welle auch angetrieben wird und um einen bestimmten Winkelbereich
rotiert worden ist.
[0021] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Nut in dem Kopfelement
der antreibbaren Welle eine Breite auf, die über ihre Längserstreckung zumindest teilweise
variiert und in einem Mittenbereich, durch den die Rotationsachse der antreibbaren
Welle verläuft, ihre minimale Breite aufweist. Dies hat den Vorteil, dass aufgrund
der minimalen Breite im Mittenbereich eine sichere Fixierung ermöglicht wird. Ferner
gibt es nicht nur eine feste Winkelposition des Spülarms relativ zur antreibbaren
Welle oder zur Nut, die es ermöglicht, dass die Blattfeder in die Nut hineinragt,
sondern es wird ein festgelegter relativer Winkelbereich zur Verfügung gestellt wird,
der sich beispielsweise über einen Bereich von 5° bis 30°, bevorzugt über 5° bis 20°,
besonders bevorzugt über 5° bis 10° erstreckt, in dem die Blattfeder in die Nut hineinragen
und ein Drehmoment übertragen kann.
[0022] Bevorzugt weist dabei die Nut in dem Kopfelement der antreibbaren Welle und in den
radialen Randbereichen des Kopfelements, ab einem bestimmten Abstand von der Rotationsachse
der antreibbaren Welle, eine kontinuierlich zunehmende Breite aufweist. Dies verstärkt
die oben beschriebenen Effekte zusätzlich.
[0023] Bevorzugt sind zumindest zwei Seitenwände, bevorzugt alle Seitenwände der Nut in
dem Kopfelement der antreibbaren Welle, zumindest ab einem vorbestimmten minimalen
Abstand und bis zu einem vorbestimmten maximalen Abstand von der Rotationsachse der
antreibbaren Welle, gradlinig oder bilden eine Ebene. Bevorzugt hat zusätzlich die
Blattfeder Seitenkanten, die entlang oder parallel zu ihrer Längserstreckung verlaufen,
sodass in einer Betriebsposition, in der auch ein Drehmoment übertragen wird, die
Seitenkanten der Blattfeder vollflächig oder im wesentlichen vollflächig an den zugehörigen
Seitenwänden der Nut anliegen. Dies führt zu einer guten Kraft- oder Drehmomentübertragung
und sorgte für einen geringen Verschleiß der Elemente, insbesondere der Nut in dem
Kopfelement der antreibbaren Welle.
[0024] Besonders bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass zumindest zwei sich diametral gegenüberliegende
Seitenwände der Nut in dem Kopfelement der antreibbaren Welle ab einem bestimmten
minimalen Abstand und bis zu einem vorbestimmten maximalen Abstand von der Rotationsachse
der antreibbaren Welle als Ebene ausgebildet sind, wobei die Ebenen dieser beiden
sich diametral gegenüberliegenden Seitenwände oder die Ebenen jedes Paars der sich
diametral gegenüberliegenden Seitenwände, parallel zueinander verlaufen. Mit einer
entsprechend angepassten Breite der Blattfeder wird dadurch sichergestellt, dass die
Kraftoder Drehmomentübertragung gleichmäßig auf beiden Seiten der Rotationsachse durchgeführt
wird. Dies führt zu einem zuverlässigen Antrieb und einem geringen Verschleiß.
[0025] In dem Falle, dass sich die Seitenwände oder die Ebenen jedes Paars der sich diametral
gegenüberliegenden Seitenwände parallel zu einander erstrecken, gilt dies auch für
einen Fall, in dem eine Rotation in zwei Richtungen, im Uhrzeigersinn und/oder gegen
den Uhrzeigersinn, vorgesehen oder gewünscht sind.
[0026] Besonders bevorzugt weist die Nut in dem Kopfelement der antreibbaren Welle einen
schmetterlingsförmigen oder im Wesentlichen schmetterlingsförmigen Querschnitt in
einer Ebene senkrecht zur Rotationsachse der antreibbaren Welle auf. Dies führt zum
einen zu einer besonders guten Realisierung der oben genannten Vorteile, ferner ist
ein solches Element einfach und kostengünstig herzustellen.
[0027] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Nut in dem Kopfelement
der antreibbaren Welle in radialer Richtung vollständig durch das Kopfelement oder
durch ein Teil des Kopfelements. Dies ermöglicht eine besonders einfache Herstellung,
beispielsweise im Spritzgussverfahren, aber auch in den Fällen, in denen die Nut nach
der Herstellung des Kopfelements oder eines Teils des Kopfelements in das Kopfelement
eingebracht, beispielsweise eingefräst, wird.
[0028] Alternativ ist es auch möglich, die Nut nicht durchgehend auszugestalten, sondern
in Randbereichen oder radialen Außenbereichen mit einem Randbereich abzuschließen.
Dies führt zu einem besonders geschützten Bereich der Nut, in die ein Teil der Blattfeder
hineinragt, wenn sich der Spülarm in der korrekten axialen Position und in dem vorbestimmten
Winkelbereich oder in der vorbestimmte Winkelposition befindet, die ein Übertragen
eines Drehmoments ermöglicht.
[0029] Bei einer besonderen Ausführungsform verläuft die Blattfeder in einem Bereich ihrer
Längsenden in einer Ebene oder im Wesentlichen in einer Ebene. Ferner hat die Blattfeder
bevorzugt in einem Mittenbereich eine Wölbung, die sich in Richtung auf das Kopfelement
der Welle erstreckt, wenn der Spülarm in der axialen Richtung an der antreibbaren
Welle fixiert ist bzw. wenn der Spülarm sich in einer Position relativ zu der antreibbaren
Welle befindet, die eine solche Fixierung ermöglicht. Eine solche Wölbung kann durch
eine Biegung der Blattfeder und/oder durch eine besondere Positionierung der Blattfeder
in oder an dem Spülarm realisiert werden, die zu einer gewissen Vorspannung der Blattfeder
führt. Durch eine solche Ausgestaltung wird eine besonders zuverlässige Positionierung
der Blattfeder und ein Hineinragen der Blattfeder in die Nut sichergestellt, sodass
auch die Drehmomentübertragung und die Positionierung in Rotationsrichtung besonders
zuverlässig sichergestellt wird.
[0030] Besonders bevorzugt umfasst der Spülarm einen oder mehrere Aufnahmebereiche zur Aufnahme
und zur Positionierung der Blattfeder, insbesondere zur Aufnahme und zur Positionierung
von Längsenden der Blattfeder. Dies hat den Vorteil, dass die Wölbung oder Rundung
der Blattfeder, die insbesondere in einem Mittelbereich vorgesehen ist, zuverlässig
positioniert wird, sodass ein besonders zuverlässiger Betrieb sichergestellt ist.
[0031] Besonders bevorzugt ist dabei, dass der oder die Aufnahmebereiche so ausgebildet
sind, dass eine Verschiebung der Längsenden der Blattfeder relativ zu dem Aufnahmebereich
oder zu den Aufnahmebereichen ermöglicht wird. Dabei wird insbesondere eine kontrollierte
Verformung der Blattfeder ermöglicht, was wiederum einen zuverlässigen Betrieb und
eine lange Lebensdauer der Bauteile ermöglicht.
[0032] Der oder die Aufnahmebereiche können dabei bevorzugt so ausgebildet sein, dass sie
eine automatische Zentrierung der Blattfeder oder Biegefeder unterstützen. Damit wird
insbesondere eine korrekte und besonders bevorzugte Positionierung einer Wölbung oder
Rundung oder eines Teils der Blattfeder oder Biegefeder sichergestellt, der, bei richtiger
relativer Winkelpositionierung, in die Nut des Kopfelements hineinragt, sodass eine
Drehmomentübertragung sichergestellt wird.
[0033] Die Erfindung betrifft ferner einen Spülarm für eine Vorrichtung, wie sie oben beschrieben
ist, wobei der Spülarm an einer antreibbaren Welle befestigbar und um eine Rotationsachse
drehbar ausgebildet ist.
[0034] Der Spülarm umfasst einen Aufnahmebereich zur Aufnahme mindestens eines Teils eines
Kopfelements einer antreibbaren Welle und eine Blattfeder oder Biegefeder. Die Blattfeder
oder Biegefeder erstreckt sich zumindest teilweise durch diesen Aufnahmebereich und
weist eine Längserstreckung auf, die senkrecht zur Rotationsachse verläuft. Der Spülarm
umfasst ferner eine Aufnahmeseite, auf der und/oder ihn die die antreibbaren Welle
eingesetzt und/oder befestigt werden kann, und eine Rückseite, die der Aufnahmeseite
gegenüberliegt.
[0035] Die Blattfeder oder Biegefeder ist dabei so ausgebildet und angeordnet, dass sie
sich maximal bis zu einer ersten Position in einer axialen Richtung, parallel zur
Rotationsachse, in Richtung auf die zugehörige antreibbaren Welle, an der der Spülarm
befestigbar ist, erstreckt, wenn keine äußere Kraft auf die Blattfeder ausgeübt wird.
Die Feder ragt in diesem Zustand in die Nut des Kopfelements der antreibbaren Welle
hinein, wenn sich der Spülarm in der korrekten, vorbestimmten Winkelposition relativ
zu der antreibbaren Welle befindet, sodass ein Drehmoment übertragen werden kann.
Wird jedoch eine Kraft auf die Blattfeder ausgeübt, insbesondere durch ein Kopfelement
oder Teile eines Kopfelements der antreibbaren Welle, wenn sich die antreibbaren Welle
nicht in der vorbestimmten Winkelposition relativ zum Spülarm befindet, wird, wie
oben beschrieben, die Feder verformt. Die Blattfeder wird daher zusammengedrückt und
ragt nicht in die Nut des Kopfelements der antreibbaren Welle hinein.
[0036] Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden
Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform darstellen, noch deutlicher:
- Fig. 1
- zeigt eine Teil-Querschnittsansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
bei der die Blattfeder des Spülarms in die Nut des Kopfelements der antreibbaren Welle
hineinragt, so das von der antreibbaren Welle über die Blattfeder ein Drehmoment auf
den Spülarm übertragen werden kann,
- Fig. 2
- zeigt eine Vergrößerung einiger Teile der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform;
- Fig. 3
- zeigt einen Querschnitt durch einige Teile der in den Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten
Ausführungsform;
- Fig. 4
- zeigt eine Teil-Querschnittsansicht der in den Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsform,
bei der jedoch die Blattfeder des Spülarms aufgrund der relativen Winkelposition des
Spülarms zur antreibbaren Welle nicht in die Nut hineinragen kann,
- Fig. 5
- zeigt schematisch eine Draufsicht auf ausgewählte relevante Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, insbesondere auf die Blattfeder und die Nut des Kopfelements der antreibbaren
Welle, und
- Fig. 6
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Spülarms einer Geschirrspülmaschine, wobei
der Spülarm sich in einer Betriebsposition befindet und an der antreibbaren Welle
befestigt ist.
[0037] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Spülarms 400 einer Geschirrspülmaschine
(nicht dargestellt), wobei der Spülarm 400 sich in einer Betriebsposition befindet
und an einem zur Geschirrspülmaschine gehörigen Anschlusssystem 210 angeschlossen
ist. Der Spülarm 400 ist in axialer Richtung fixiert und um eine Rotationsachse z
drehbar. Der Spülarm 400 umfasst mehrere Abgabedüsen 402, über die eine Spülflüssigkeit
an das zu reinigende Geschirr abgegeben werden kann.
[0038] Der Spülarm ist gemäß der Erfindung über eine Vorrichtung zum Übertragen eines Drehmoments
von einer angetriebenen Welle der Geschirrspülmaschine mit der angetriebenen Welle,
die Teil des Anschlusssystems 210 ist, verbunden. Details der Vorrichtung zum Übertragen
eines Drehmoments gemäß der Erfindung werden anhand der Fig. 1-5, die eine besonders
bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigen, nachfolgend in
näherem Detail erläutert.
[0039] Fig. 1 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung mit einer antreibbaren Welle 200 und mit einem Spülarm 400 für eine Geschirrspülmaschine.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform befinden sich Spülarm 400 und antreibbaren
Welle 200 in einer Betriebsposition, insbesondere ist der Spülarm 400 in einer axialen
Richtung, parallel zu einer Rotationsachse z, fixiert und der Spülarme 400 ist mit
der antreibbaren Welle auch so gekoppelt, dass ein Drehmoment von der antreibbaren
Welle 200 auf den Spülarm 400 übertragen werden kann.
[0040] Die antreibbare Welle 200 kann beispielsweise in einer Rotationsrichtung R angetrieben
werden, sodass diese Rotation auch auf den Spülarm 400 übertragen wird. Grundsätzlich
ist es aber auch möglich, dass die antreibbare Welle 200 in umgekehrter Rotationsrichtung
angetrieben wird (Rx, siehe Fig. 5) oder dass die antreibbare Welle 200 wahlweise
in die eine und/oder in die andere Rotationsrichtung angetrieben wird. Dies kann beispielsweise
sinnvoll für Geschirrspülmaschinen mit unterschiedlichen Spülprogrammen sein.
[0041] Wie in Fig. 1 und in der Vergrößerung in Fig. 2 gut ersichtlich ist, ist der Spülarm
400 auf die antreibbare Welle 200 aufgesetzt worden, wobei der Spülarm 400 einen Aufnahmebereich
410 umfasst, zur Aufnahme zumindest von Teilen der antreibbaren Welle 200, insbesondere
zur Aufnahme des Kopfelements 220 oder von Teilen des Kopfelements 220 der antreibbaren
Welle 200.
[0042] Die Fixierung des Spülarms 400 in axialer Richtung wird durch ein federbelastetes
Rastelement 460 des Spülarms 400 sichergestellt, das, in der in Fig. 1 und Fig. 2
gezeigten Betriebsposition, hinter bzw. unter einem Vorsprung 222 des Kopfelements
220 der antreibbaren Welle 200 einrastet, so dass eine Fixierung in einer axialen
Richtung z, parallel zu der Rotationsachse der antreibbaren Welle 200, sichergestellt
ist.
[0043] Der obere Bereich des Kopfelements 220 verläuft bei dieser Ausführungsform konisch
oder teilweise konisch, sodass beim Aufsetzen des Spülarms 400, in den Fig. 1 und
Fig. 2 von oben, und beim Verschieben des Spülarms axial nach unten, entlang der Rotationsachse
z, das federbelastetes Rastelement 460 automatisch, gegen eine Federkraft eines oder
mehrere Federelemente (nicht gezeigten), nach außen, insbesondere radial nach außen,
gedrückt wird, sodass es über das Kopfelement und insbesondere über den Vorsprung
222 des Kopfelements gleiten kann und automatisch hinter dem Vorsprung 222 einrastet.
[0044] Zum Lösen des Spülarms kann das Rastelement 460 manuell, beispielsweise mittels eines
Betätigungselements oder eines Betätigungsgriffs (nicht gezeigt) gegen die Federkraft
des oder der Federelemente nach außen gedrückt werden, sodass es aus dem Eingriff
mit dem Vorsprung 222 des Kopfelements 220 gelöst wird, sodass die Fixierung in axialer
Richtung z aufgehoben wird und der Spülarm 400 wieder entnommen werden kann. Das Rastelement
460 besteht dabei bevorzugt aus mindestens zwei Teilen, die gegeneinander verschoben
werden können, insbesondere im Hinblick auf die Rotationsachse z radial nach außen,
bei einer anderen Ausführungsform besteht das Rastelement 460 jedoch auch aus mehreren
Teilen. Eine einstückige Form ist ebenfalls möglich. Bevorzugt wird mindestens ein
oder werden alle Teile des Rastelements 460 durch eine (nicht gezeigte) Federvorrichtung
oder Federelemente in ihre Rastposition gedrückt und können durch ein Betätigungselement
oder einen Betätigungshebel aus ihrer Rastposition heraus gedrückt werden und entgegen
der Kraft der Federvorrichtung oder der Federelemente.
[0045] Wie insbesondere in Fig. 2 und in Fig. 3 ersichtlich ist, umfasst der Spülarm 400
eine Blattfeder 440. Die Blattfeder 440 ist länglich ausgebildet und weist eine Längserstreckung
x auf, wobei die Längserstreckung bei dieser Ausführungsform senkrecht oder im Wesentlichen
senkrecht zu einer Rotationsachse z, siehe Fig. 1, des Spülarms 400 bzw. der antreibbaren
Welle 200 verläuft. Die Blattfeder 400 weist zwei Längsenden 442 auf, die in entsprechenden
Führungsnuten 482 des Spülarms 400 aufgenommen und gehalten sind, wobei die Führungsnuten
482 so ausgebildet sind, dass die Längsenden in einer seitlichen Richtung, im Wesentlichen
quer zur Längserstreckung x, und in einer vertikalen Richtung, im Wesentlichen parallel
zur Rotationsachse z, geführt werden, während die Längsenden 442 die Möglichkeit haben,
sich im Wesentlichen in Richtung der Längserstreckung x zu bewegen, um eine Deformation
der Blattfeder 440 auszugleichen, wie es nachfolgend im Detail beschrieben wird.
[0046] Die Blattfeder 440 weist ferner einen Mittenbereich 443 auf, der gewölbt ausgebildet
ist, insbesondere in Richtung auf das Kopfelement 220 der antreibbaren Welle 200.
Die Wölbung des Mittenbereichs 443 der Blattfeder 440 ist gekrümmt ausgebildet, bevorzugt
im Wesentlichen in Form eines Kreissegments.
[0047] Wie insbesondere in den Fig. 2 und 3, aber auch in Fig. 1 ersichtlich ist, sind die
Blattfeder 440 und die Nut 240 so ausgebildet und angeordnet, dass ein Teil der Blattfeder
440, nämlich ein Teil des Mittenbereichs 443, in die Nut 440 hineinragt. Dies wird
in der Situation realisiert, in der sich der Spülarm 400 in einer vorbestimmten Winkelposition
oder in einem vorbestimmten Winkelbereich relativ zu antreibbaren Welle 200 befindet,
da dann eine Ausrichtung der Längserstreckung der Nut 240 im Wesentlichen mit einer
Ausrichtung der Längserstreckung x der Blattfeder 440 übereinstimmt, sodass die Blattfeder
440 teilweise in die Nut 240 hineinragen kann. In dieser Position wird daher eine
Drehung der antreibbaren Welle 200 über die Blattfeder 440 auf den Spülarm 400 übertragen,
sodass auch der Spülarm 400 gemeinsam mit der antreibbaren Welle 200 rotiert.
[0048] Fig. 4 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht ähnlich zu der in den Fig. 1 und Fig.
2 gezeigten Teil-Querschnittsansicht. Fig. 4 zeigt jedoch eine Situation, bei der
der Spülarm 400 zwar bereits auf die antreibbaren Welle 200 aufgesetzt und in axialer
Richtung fixiert ist, allerdings befindet sich der Spülarm 400 nicht in der vorbestimmten
Winkelposition oder dem vorbestimmten Winkelbereich relativ zur antreibbaren Welle
200.
[0049] Wie in Fig. 4 gut ersichtlich ist, verläuft die Längserstreckung der Blattfeder 400
quer zur Längserstreckung der Nut 240, sodass die Blattfeder 440 nicht in die Nut
240 hineinragt. Vielmehr wird die Blattfeder 440 verformt, insbesondere wird der Mittenbereich
443 durch das Kopfelement 220 der antreibbaren Welle 200 nach oben gedrückt. Die Blattfeder
440 hat, bei dieser Ausführungsform und in dieser Position, eine im wesentlichen geradlinige
Erstreckung, die Wölbung im Mittelbereich wird bei dieser Position durch die Verformung
nahezu oder vollständig aufgehoben.
[0050] Wird nun die antreibbaren Welle 200 angetrieben, wird kein oder nur ein sehr geringes
Drehmoment auf den Spülarm 400 übertragen werden. Die antreibbaren Welle 240 wird
sich daher relativ zum Spülarm 400 drehen, bis die vorbestimmte Winkelposition oder
der vorbestimmte Winkelbereich erreicht wird. In diesem Falle wird keine Kraft, oder
nur eine geringe Kraft, durch das Kopfelement 220 auf die Blattfeder und insbesondere
auf den Mittenbereich 443 der Blattfeder 440 ausgeübt, sodass die Blattfeder 440,
automatisch durch ihre Federkraft, in die Nut 240 hineingedrückt wird und in diese
hineinragt. Die antreibbaren Welle 200 und der Spülarm 400 werden dadurch über die
Blattfeder 440 in Rotationsrichtung gekoppelt, sodass die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte
Situation automatisch hergestellt wird.
[0051] Der Nutzer kann daher den Spülarm 400 in jeder beliebigen Winkelposition auf die
antreibbaren Welle 200 aufsetzen, und er muss sich keine Gedanken machen, ob eine
korrekte Winkelposition gegeben ist und/oder ob der Spülarm 400 im Hinblick auf eine
Rotation mit der antreibbaren Welle gekoppelt ist. Die Kopplung im Hinblick auf die
Rotation wird automatisch durch die Rotation der antreibbaren Welle sichergestellt,
sobald die Rotation der antreibbaren Welle beginnt, beispielsweise beim Start eines
Spülprogramms.
[0052] Fig. 5 zeigt schematisch eine Draufsicht auf einige relevante Teile der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, insbesondere auf die Blattfeder 440 und die Nut 240 des Kopfelements
220 der antreibbaren Welle.
[0053] Sehr gut erkennbar sind in Fig. 5 die Längsenden 442 der Blattfeder 440, die in Führungsnuten
482 des Spülarms geführt werden. Das Kopfelement 220 der antreibbaren Welle umfasst
eine Nut 240, die bei dieser Ausführungsform im Wesentlichen schmetterlingsförmig
ausgebildet ist. Die Nut weist einen Mittenbereich 250 auf, und die Nut hat in diesem
Mittenbereich 250 ihre minimale Breite. Die Nut 240 weist ferner zwei sich diametral
gegenüber liegende Seitenwände auf, nämlich einerseits die Seitenwand 242 und die
diametral gegenüber liegende Seitenwand 244 und andererseits die Seitenwand 243 und
die diametral gegenüber liegende Seitenwand 245. Die sich jeweils diametral gegenüber
liegenden Seitenwände, 242,244 und 243,245, sind als Ebenen ausgebildet, wobei je
zwei Ebenen parallel zueinander verlaufen.
[0054] Wenn nun die antreibbare Welle und damit das Kopfelement 220 in Rotationsrichtung
R gedreht werden, wird sich auch das Kopfelement 220 im Uhrzeigersinn, entsprechend
der Rotationsrichtung R, drehen, bis die Seitenwände 243,245 an die Blattfeder 440
bzw. an entsprechende Seitenkanten anstoßen bzw. zum Anliegen kommen, sodass dann
ein Drehmoment übertragen wird.
[0055] Wie insbesondere in Fig. 5 ersichtlich ist, ist es daher auch grundsätzlich möglich,
eine entgegengesetzte Rotationsrichtung Rx für die antreibbaren Welle vorzusehen.
Wenn die antreibbare Welle und damit das Kopfelement 220 in Rotationsrichtung Rx gedreht
werden, wird sich auch das Kopfelement 220 gegen den Uhrzeigersinn, entsprechend der
Rotationsrichtung Rx, drehen, bis die Seitenwände 242,244 an die Blattfeder 440 bzw.
an entsprechende Seitenkanten anstoßen bzw. zum Anliegen kommen, sodass dann ein Drehmoment
übertragen wird.
[0056] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist daher auch für Geschirrspülmaschinen geeignet,
bei denen unterschiedliche Rotationsrichtungen des oder der Spülarme, abhängig beispielsweise
von dem jeweiligen Spülprogramm, vorgesehen sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
ist daher sehr flexibel und bei unterschiedlichsten Systemen einsetzbar.
[0057] Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung können sowohl einzeln als auch
in beliebiger Kombination für die Realisierung der Erfindung wesentlich sein.
1. Vorrichtung zum Übertragen eines Drehmoments von einer angetriebenen Welle einer Geschirrspülmaschine
auf einen Spülarm, wobei die Vorrichtung umfasst:
- eine antreibbare Welle (200) für eine Geschirrspülmaschine,
- einen Spülarm (400) , der so an der antreibbaren Welle (200) befestigbar ist, dass
er in einer axialen Richtung (z), die parallel zu der Rotationsachse der antreibbaren
Welle (200) verläuft, fixierbar ist,
wobei die antreibbare Welle (200) ein Kopfelement (220) zur Befestigung und/oder Fixierung
des Spülarms (400) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Kopfelement (220) eine Nut (240) umfasst, die senkrecht zur Rotationsachse der
antreibbaren Welle (200) verläuft,
der Spülarm (400) einen Aufnahmebereich (410) zur Aufnahme mindestens eines Teils
des Kopfelements (220) der antreibbaren Welle (200) und eine Biegefeder (440) umfasst,
die sich zumindest teilweise durch diesen Aufnahmebereich (410) erstreckt und eine
Längserstreckung (x) aufweist, die bevorzugt senkrecht zu einer Rotationsachse des
Spülarms (400) verläuft,
wobei die Biegefeder (440) und die Nut (240) so ausgebildet und angeordnet sind, dass
zumindest ein Teil der Biegefeder (440) in die Nut (240) des Kopfelements (220) hineinragt,
so dass von der antreibbaren Welle (200) über die Biegefeder (440) ein Drehmoment
auf den Spülarm (400) übertragen werden kann, wenn der Spülarm (400) in der axialen
Richtung (z) an der antreibbaren Welle fixiert ist und sich in einer vorbestimmten
Winkelposition oder in einem vorbestimmten Winkelbereich relativ zur antreibbaren
Welle (200) befindet, und
wobei die Biegefeder (440) und die Nut (240) so ausgebildet und angeordnet sind, dass
die Biegefeder (440) durch das Kopfelement (220) oder ein Teil des Kopfelements (220)
verformt wird, wenn der Spülarm (400) in der axialen Richtung (z) an der antreibbaren
Welle fixiert ist und sich nicht in der vorbestimmten Winkelposition oder in dem vorbestimmten
Winkelbereich relativ zur antreibbaren Welle (200) befindet, so dass die Biegefeder
(440) nicht in die Nut (240) des Kopfelements (220) hineinragen kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) eine Breite aufweist,
die über ihre Längserstreckung (x) zumindest teilweise variiert und in einem Mittenbereich
(250), durch den die Rotationsachse der antreibbaren Welle (200) verläuft, ihre minimale
Breite aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) in den radialen
Randbereichen des Kopfelements (220) ab einem vorbestimmten Abstand von der Rotationsachse
der antreibbaren Welle (200) eine kontinuierlich zunehmende Breite aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Seitenwände (242, 244), bevorzugt alle Seitenwände (242, 244; 243,
245), der Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) zumindest
ab einem vorbestimmten minimalen Abstand und bis zu einem vorbestimmten maximalen
Abstand von der Rotationsachse der antreibbaren Welle (200) gradlinig verlaufen oder
jeweils eine Ebene bilden.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei sich diametral gegenüberliegende Seitenwände (243, 245) der Nut (240)
in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) ab einem vorbestimmten minimalen
Abstand und bis zu einem vorbestimmten maximalen Abstand von der Rotationsachse der
antreibbaren Welle (200) als Ebene ausgebildet sind, wobei die Ebenen dieser beiden
sich diametral gegenüberliegenden Seitenwände (242, 244) parallel zueinander verlaufen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei sich diametral gegenüberliegende Seitenwände (242, 244; 243, 245) der
Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) ab einem vorbestimmten
minimalen Abstand und bis zu einem vorbestimmten maximalen Abstand von der Rotationsachse
der antreibbaren Welle (200) als Ebene ausgebildet sind, wobei die Ebenen jedes Paars
der sich diametral gegenüberliegenden Seitenwände (242, 244; 243, 245) jeweils parallel
zueinander verlaufen.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) in einem Mittenbereich
(250) einen gerundeten oder gebogenen Seitenwandbereich aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) einen schmetterlingsförmigen
oder im Wesentlichen schmetterlingsförmigen Querschnitt in einer Ebene senkrecht zur
Rotationsachse der antreibbaren Welle (200) aufweist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nut (240) in dem Kopfelement (220) der antreibbaren Welle (200) in radialer
Richtung vollständig durch das Kopfelement (220) erstreckt.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegefeder (440) in einem Bereich ihrer Längsenden (442) in einer Ebene oder
im Wesentlichen in einer Ebene verläuft, wobei die Biegefeder (440) in einem Mittenbereich
eine Wölbung (443) aufweist, die sich in Richtung auf das Kopfelement (220) der Welle
(200) erstreckt, wenn der Spülarm (400) in der axialen Richtung (z) an der antreibbaren
Welle (400) fixiert ist oder wenn der Spülarm (400) sich in einer Position relativ
zu der antreibbaren Welle (400) befindet, die eine solche Fixierung ermöglicht.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülarm (400) einen oder mehrere Aufnahmebereiche (482) zur Aufnahme und zur
Positionierung der Biegefeder (440), insbesondere zur Aufnahme und zur Positionierung
und/oder Führung von Längsenden (442) der Biegefeder (440) umfasst.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Aufnahmebereiche (482) so ausgebildet ist/sind, dass eine Verschiebung
der Längsenden (422) der Biegefeder (440) relativ zu dem Aufnahmebereich oder zu den
Aufnahmebereichen (482), insbesondere eine Verschiebung in Richtung der Längserstreckung
(x) der Biegefeder (440), ermöglicht wird, um einen Verformung der Biegefeder (440)
zu ermöglichen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Aufnahmebereiche (482) so ausgebildet ist/sind, dass sie eine automatische
Zentrierung der Biegefeder (440) unterstützen.
14. Spülarm (400) für eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, der an
einer antreibbaren Welle (200) befestigbar und um eine Rotationsachse drehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Spülarm (400) einen Aufnahmebereich (410) zur Aufnahme mindestens eines Teils
eines Kopfelements (220) einer antreibbaren Welle (200) und eine Biegefeder (440)
umfasst, die sich zumindest teilweise durch diesen Aufnahmebereich (410) erstreckt
und eine Längserstreckung (x) aufweist, die senkrecht zur Rotationsachse verläuft,
und der Spülarm (400) eine Aufnahmeseite (402), auf der und/oder in die die antreibbare
Welle (200) eingesetzt und/oder befestigt werden kann, und eine Oberseite (404) umfasst,
wobei die Biegefeder (440) so ausgebildet und angeordnet ist, dass sich die Biegefeder
(440) maximal bis zu einer ersten Position in einer axialen Richtung parallel zur
Rotationsachse in Richtung auf eine zugehörige antreibbare Welle (200), an der der
Spülarm befestigbar ist, erstreckt, wenn keine externe Kraft auf die Biegefeder (440)
ausgeübt wird, und
wobei die Biegefeder (440) so ausgebildet ist, dass die Biegefeder durch Einwirken
einer Kraft verformt werden kann, sodass sich die Biegefeder (440) nur maximal bis
zu einer zweiten Position in einer axialen Richtung parallel zur Rotationsachse in
Richtung auf eine zugehörige antreibbare Welle (200), an der der Spülarm befestigbar
ist, erstreckt, wobei die zweite vorbestimmte Position, in Richtung der Rotationsachse
gemessen, näher an der Oberseite (404) des Spülarms als die erste Position liegt.
15. Spülarm nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegefeder (440) in einem Bereich ihrer Längsenden (442) in einer Ebene oder
im wesentlichen in einer Ebene verläuft, wobei die Biegefeder (440) in einem Mittenbereich
eine Wölbung (443) aufweist, die sich in Richtung auf das Kopfelement (220) der Welle
(200) erstreckt, wenn der Spülarm (400) in der axialen Richtung (z) an der antreibbaren
Welle (200) fixiert ist oder wenn der Spülarm (400) sich in einer Position relativ
zu der antreibbaren Welle (200) befindet, die eine solche Fixierung ermöglicht.
16. Geschirrspülmaschine mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-13 und mit einem
Spülarm nach Anspruch 14 oder 15.