[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Vorratsbehälter für eine Vorrats- und Abgabestation
für einen Blisterautomaten für vereinzelbare Kleinstückgüter, insbesondere Arzneimittel-
und Nahrungsergänzungsmittelportionen, sowie eine Vorrats- und Abgabestation als solche.
[0002] Moderne Blisterautomaten, wie sie beispielsweise in der
WO 2013/034504 A1 offenbart sind, umfassen, je nach Ausbaustufe des Blisterautomaten, mehrere hundert
Vorrats- und Abgabestationen. In diesen ist jeweils eine Mehrzahl von vereinzelbaren
Kleinstückgütern gelagert, und auf Anforderung können einzelne Kleinstückgüter abgegeben
werden. Bei den Kleinstückgütern handelt es sich regelmäßig um Arzneimittel- und Nahrungsergänzungsmittelportionen.
[0003] Mit Blisterautomaten können beispielsweise in den Vorrats- und Abgabestationen gelagerte
Arzneimittelportionen patientenindividuell gemäß den ärztlich verordneten Einnahmezeitpunkten
zusammengestellt und verblistert werden. Zum Zusammenstellen mehrerer Arzneimittelportionen
werden entsprechende Vorrats- und Abgabestationen zur Abgabe einer oder mehrerer Arzneimittelportionen
mittels einer Steuereinrichtung des Blisterautomaten angesteuert. Zur Abgabe einer
Arzneimittelportion wird mit einer Vereinzelungseinrichtung der Vorrats- und Abgabestation
eine in einem Vorratsbehälter gelagerte Arzneimittelportion separiert und über eine
Abgabeöffnung einer Führungseinrichtung des Blisterautomaten übergeben. Mittels der
Führungseinrichtung wird die abgegebene Arzneimittelportion, gegebenenfalls unter
Zwischenschaltung einer Sammeleinrichtung, einer Verpackungseinrichtung zugeführt,
welche einzelne oder mehrere Arzneimittelportionen verblistert.
[0004] Zur Vereinzelung der Arzneimittelportionen, die in einem Vorratsbehälter einer Vorrats-
und Abgabestation gelagert sind, umfasst die Vereinzelungseinrichtung eine Mehrzahl
von Kanälen, die üblicherweise am Außenumfang eines Grundkörpers der Vereinzelungseinrichtung
angeordnet sind. Die Kanäle sind an die jeweils zu vereinzelnden Arzneimittelportionen
hinsichtlich ihrer Abmessungen derart angepasst, dass in einem Kanal die Arzneimittelportionen
lediglich übereinander, nicht aber nebeneinander angeordnet sein können. Die Kanäle
können beispielsweise derart bemessen sein, dass in einem Kanal lediglich eine Arzneimittelportion
aufgenommen werden kann.
[0005] Zur Abgabe einer Arzneimittelportion aus einem Kanal wird ein Kanal über die Abgabeöffnung
in der Bodenfläche des Gehäuses des Vorratsbehälters bewegt, und die in dem Kanal
(an unterster Stelle) angeordnete Arzneimittelportion rutscht beziehungsweise fällt
schwerkraftbedingt in die Abgabeöffnung. Um zu vermeiden, dass weitere in dem oder
über dem Kanal lagernde Arzneimittelportionen ebenfalls abgegeben werden, also eine
unbekannte Anzahl von Arzneimittelportionen abgegeben wird, ist in dem Bereich über
der Abgabeöffnung ein Rückhalteabschnitt eines Rückhaltemittels bzw. Separators zumindest
in oder über dem Kanal geführt beziehungsweise angeordnet, der an der Abgabeöffnung
ausgerichtet ist. Der Rückhalteabschnitt ist in Bezug auf die Höhe des Kanals derart
in diesem oder über diesem angeordnet, dass unter dem Rückhalteabschnitt lediglich
eine Arzneimittelportion angeordnet sein kann. Sofern der Rückhalteabschnitt in den
Kanal geführt ist, um die unterste Arzneimittelportion von darüber angeordneten zu
trennen, weisen einzelne Kanäle separierende Vorsprünge einen Schlitz auf, welcher
den Rückhalteabschnitt aufnimmt. Sofern der Rückhalteabschnitt über den Kanälen angeordnet
beziehungsweise geführt ist, ist dieser regelmäßig nur geringfügig über den oberen
Enden der Vorsprünge geführt, so dass vermieden wird, dass bei Abgabe der Arzneimittelportion
weitere Arzneimittelportionen in den Kanal gelangen.
[0006] Bei dem Vereinzeln bzw. Abgeben von Arzneimittelportionen wird die Vereinzelungseinrichtung
wie oben beschrieben gedreht. Dabei werden die in dem Aufnahmeraum gelagerten Arzneimittelportionen
ständig bewegt, was zu einer Reibung der Arzneimittelportionen untereinander und an
dem Gehäuse führt. Diese Reibung untereinander sowie an dem Gehäuse führt zu einer
Aufladung der Arzneimittelportionen durch Reibungselektrizität, die Arzneimittelportionen
werden also elektrostatisch aufgeladen. Diese elektrostatische Aufladung führt dazu,
dass die Arzneimittelportionen teilweise an der Innenwandung des Gehäuses oder an
Abschnitten der Vereinzelungseinrichtung "kleben" bleiben. Dies führt zum einen dazu,
dass nicht die Anzahl an Arzneimittelportionen, die in den Vorratsbehälter eingefüllt
wird, auch tatsächlich zur Vereinzelung bereitsteht (weil die Arzneimittelportionen
irgendwo im Inneren "kleben") oder die Arzneimittelportionen nicht korrekt abgegeben
werden - beides führt zu fehlerhaften Arzneimittelzusammenstellungen.
[0007] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Vorratsbehälter für eine Vorrats-
und Abgabestation für einen Blisterautomaten bereitzustellen, mit dem eine elektrostatische
Aufladung von Kleinstückgütern bei deren Vereinzelung verminderbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Vorratsbehälter nach Anspruch 1. Der erfindungsgemäße
Vorratsbehälter für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten umfasst
ein einen Aufnahmeraum umschließendes Gehäuse mit einem innen kreiszylinderförmigen
Abschnitt und mit einer eine Abgabeöffnung aufweisenden Bodenfläche, eine in dem innen
kreiszylinderförmigen Abschnitt des Gehäuses angeordnete Vereinzelungseinrichtung
mit einer dem Aufnahmeraum zugewandten Oberfläche und mit einer Mehrzahl von sich
vertikal durch die Vereinzelungseinrichtung erstreckenden Kanälen mit einer Kanalbreite
KB zur Aufnahme zumindest eines zu vereinzelnden Kleinstückguts und ein Rückhaltemittel
mit einem Rückhalteabschnitt, welcher oberhalb der Abgabeöffnung in dem kreiszylinderförmigen
Gehäuse angeordnet ist.
[0009] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass die Vereinzelungseinrichtung eine elektrisch
ableitfähige Ableiteinrichtung umfasst, wobei die Ableiteinrichtung zumindest einen
sich von der Oberfläche der Vereinzelungseinrichtung in den Aufnahmeraum erstreckenden
Ableitvorsprung sowie ein mit dem zumindest einen Ableitvorsprung elektrisch ableitfähig
gekoppeltes Ableitkontaktmittel zum elektrischen Koppeln der Ableiteinrichtung mit
einem elektrisch ableitfähigen Bauteil einer dem Vorratsbehälter zugeordneten und
einen Antrieb aufweisenden Abgabestation aufweist.
[0010] Mit der in den Aufnahmeraum reichenden Ableiteinrichtung wird die durch die Reibung
entstehende elektrostatische Aufladung der Kleinstückgüter über das Ableitkontaktmittel
an die Abgabestation abgeleitet, die elektrostatische Aufladung der Kleinstückgüter
wird vermindert oder sogar (weitgehend) abgebaut bzw. abgeleitet, wodurch die oben
genannten Effekte vermieden werden - die Kleinstückgüter haften nicht an der Innenwandung
oder Teilen der Vereinzelungseinrichtung an, fehlerhafte Zusammenstellungen werden
vermieden. Die Ableiteinrichtung ist vom Ableitvorsprung hin zum Ableitkontakt durchgehend
elektrisch ableitfähig, wobei dies nicht bedeuten muss, dass die ganze Ableiteinrichtung
als solche aus elektrisch ableitfähigem Material bestehen muss - Abschnitte können
beispielsweise ummantelt oder anderweitig von nicht elektrisch ableitfähigem Material
umgeben sein. Als elektrisch ableitfähiges Material wird hier ein solches angesehen,
dessen Ableitwiderstand (Oberflächenwiderstand) kleiner als 1 TΩ (10
12 Ω) ist.
[0011] Indem die Ableiteinrichtung zumindest einen Ableitvorsprung aufweist, der in den
Aufnahmeraum hineinreicht, wird sichergestellt, dass die elektrostatische Aufladung
bei den "weiter oben" angeordneten Kleinstückgütern abgebaut wird, so dass das Kleben
an der Innenwandung verhindert werden kann. Es ist damit gewährleistet, dass alle
in den Aufnahmeraum eingefüllten Kleinstückgüter auch zur Vereinzelung und Abgabe
bereitstehen. Durch die elektrische Entladung im oberen Bereich des Aufnahmeraums
ist aber auch sichergestellt, dass die in die Kanäle eintretenden Kleinstückgüter
eine verminderte elektrostatische Aufladung aufweisen.
[0012] Die genaue bauliche Ausgestaltung der Ableiteinrichtung, und insbesondere die elektrisch
ableitfähige Verbindung zwischen Ableitvorsprung und Ableitkontaktmittel, ist abhängig
von der genauen Ausgestaltung der Vereinzelungseinrichtung. Bei einer baulich sehr
einfachen (und damit kostengünstigen Form) ist es vorgesehen, dass der Ableitvorsprung
und das Ableitkontaktmittel als Ableitstab mit einem mittleren Verbindungsabschnitt
ausgebildet sind.
[0013] Wie oben beschrieben, ist es für die Erfindung wesentlich, dass das Ableitkontaktmittel
der Ableiteinrichtung mit einem elektrisch leitfähigen Bauteil einer dem Vorratsbehälter
zugeordneten und einen Antrieb aufweisenden Abgabestation elektrisch koppelbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Vorratsbehälters ist es
vorgesehen, dass das Ableitkontaktmittel koaxial zu (und vorzugsweise auf) der Rotationsachse
der Vereinzelungseinrichtung ausgebildet ist. Bei einer entsprechenden Ausbildung
des Ableitkontaktmittels kann dieses elektrisch mit einem Bauteil des Antriebs der
Abgabestation gekoppelt werden, das Ableitkontaktmittel "sitzt" quasi auf dem Bauteil
des Antriebs auf (wobei dann dieses Bauteil natürlich elektrisch ableitfähig sein
muss und die Ladungen über die Abgabestation abführbar sein müssen).
[0014] Insbesondere dann, wenn das Ableitkontaktmittel koaxial zu der Rotationsachse der
Vereinzelungseinrichtung ausgebildet ist, ist es weiter vorteilhaft, wenn das Ableitkontaktmittel
als Ableitstift ausgebildet ist, der einen mit einer Feder vorgespannten Kontaktstift
aufweist. Indem der Kontaktstift mittels einer Feder vorgespannt ist, wird der Kontakt
zwischen Ableiteinrichtung und Abgabestation besonders unterstützt.
[0015] Der Ableitvorsprung der Ableiteinrichtung ragt in den Aufnahmeraum hinein, so dass
insbesondere die elektrostatische Aufladung derjenigen Kleinstückgüter abgebaut wird,
die über der Oberfläche der Vereinzelungseinrichtung angeordnet sind. Um die Ableitung
der ggf. noch vorhandenen oder wieder aufgebauten elektrostatischen Aufladung von
"weiter unten" angeordneten Kleinstückgütern zu gewährleisten bzw. zu verstärken,
ist es bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Vorratsbehälters
vorgesehen, dass die Ableiteinrichtung zumindest ein mit dem Ableitkontaktmittel elektrisch
ableitfähig gekoppeltes Ableitmittel aufweist, das einen Oberflächenbereich der Vereinzelungseinrichtung
bildet, der in Kontakt mit Kleinstückgütern kommt.
[0016] Wie oben dargelegt, kann die elektrostatische Aufladung der Kleinstückgüter auch
dazu führen, dass diese in einem Kanal (an der Kanalwandung) hängen bleiben. Zwar
vermindert der Ableitvorsprung die Aufladung der Kleinstückgüter bereits, aber zur
weiteren Verminderung direkt vor Eintritt von Kleinstückgütern in einen Kanal ist
es bei einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass das zumindest eine Ableitmittel
zumindest einen Abschnitt einer Oberfläche eines zwischen zwei Kanälen ausgebildeten
Stegs bildet. Eine entsprechende Ausführungsform ist insbesondere bei sehr leichten
Kleinstückgütern vorteilhaft (da diese auch bei lediglich geringen Aufladungen dazu
neigen, hängen bzw. "kleben" zu bleiben).
[0017] Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten,
aufweisend einen erfindungsgemäßen Vorratsbehälter und eine Abgabestation mit einem
Antrieb zum Bewegen der Vereinzelungseinrichtung und mit einem Abgabestationkontaktmittel,
welches elektrisch koppelbar mit dem Ableitkontaktmittel der Ableiteinrichtung des
Vorratsbehälters ausgebildet und elektrisch ableitfähig mit einer Leitungseinrichtung
gekoppelt ist, über welche elektrische Ladungen von der Vorrats- und Abgabestation
abgeführt werden können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist es dabei vorgesehen,
dass das Abgabestationkontaktmittel als Kopplungsmittel des Antriebs ausgebildet ist.
[0018] Im Nachfolgenden werden bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Vorratsbehälters
sowie der erfindungsgemäßen Vorrats- und Abgabestation anhand der beigefügten Zeichnung
beschrieben, in welcher
Figuren 1a und 1b Schrägansichten einer ersten bevorzugten Ausführungsform des Vorratsbehälters
zeigen,
Figur 2 und 3 Draufsichten der ersten Ausführungsform des Vorratsbehälters zeigen,
wobei bei Figur 3 die Vereinzelungseinrichtung fortgelassen ist,
Figuren 4a und 4b Schnittansichten der ersten Ausführungsform des Vorratsbehälters
zeigen, wobei Figur 4a eine Schrägansicht und Figur 4b eine Seitenansicht zeigt,
Figuren 5a - 5c verschiedene Ansichten der Vereinzelungseinrichtung und der Ableiteinrichtung
einer zweiten Ausführungsform des Vorratsbehälters zeigen,
Figur 6 eine Schnittansicht der Vereinzelungseinrichtung und der Ableiteinrichtung
der zweiten Ausführungsform zeigt,
Figuren 7a und 7b Schrägansichten einer Ausführungsform der Vorrats- und Abgabestation
zeigen,
Figuren 8a und 8b Schnittansichten einer dritten Ausführungsform des Vorratsbehälters
der Vorrats- und Abgabestation bzw. eine Schnittansicht der Ausführungsform der Vorrats-
und Abgabestation zeigen,
Figur 9 eine Ansicht der Ableiteinrichtung in Kontakt mit dem Antrieb der Vorrats-
und Abgabestation gemäß den Figuren 8a und 8b zeigt, und
Figuren 10a und 10b die Ableiteinrichtung der dritten Ausführungsform des Vorratsbehälters
zeigen.
[0019] Figuren 1a und 1b zeigen Schrägansichten einer ersten bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Vorratsbehälters 1. Figuren 2 und 3 zeigen Draufsichten der
ersten Ausführungsform des Vorratsbehälters, wobei bei Figur 3 die Vereinzelungseinrichtung
fortgelassen ist. Der erfindungsgemäße Vorratsbehälter 1 umfasst ein einen Aufnahmeraum
2 (siehe Figuren 2 und 3) für Arzneimittelportionen umschließendes Gehäuse 10, welches
im unteren Abschnitt einen innen kreiszylinderförmigen Abschnitt 11 aufweist. Der
Vorratsbehälter 1 umfasst ferner eine Grundplatte 12 und einen Deckel 13, der während
des Betriebes der Vorrats- und Abgabestation auf dem Gehäuse 10 angeordnet ist und
für ein Nachfüllen abgenommen werden kann. Um den Vorratsbehälter 1 besser handhaben
zu können, umfasst dieser im "vorderen" Bereich einen Griff 14. Bei dem "hinteren"
Abschnitt des kreiszylinderförmigen Abschnitts 11 ist bei dieser Ausführungsform ein
Gehäusevorsprung 15 ausgebildet, an welchem ein Befestigungsabschnitt eines Rückhaltemittels
40 angeordnet ist.
[0020] Wie dies in Figur 2 zu erkennen ist, ist in dem innen kreiszylinderförmigen Abschnitt
eine Vereinzelungseinrichtung 30 mit einer (konischen) Oberfläche 31 angeordnet. Auf
der Oberfläche selbst sind Erhebungen 34 angeordnet, die u. a. ein Liegenbleiben von
Arzneimittelportionen auf der Oberfläche verhindern sollen. Ferner sorgen sie für
eine Bewegung der Arzneimittelportionen, so dass diese zu den am äußeren Rand der
Vereinzelungseinrichtung angeordneten Kanälen 32 rutschen. Die Kanäle sind durch Stege
33 definiert, die einstückig mit einem Grundkörper der Vereinzelungseinrichtung 30
ausgebildet sein können. Alternativ können sie an den Grundkörper angesetzt sein.
[0021] Wie bereits oben dargelegt, sind die Kanäle an die Form der zu vereinzelnden Arzneimittelportionen
angepasst, so dass nur eine definierte Anzahl in einem Kanal bzw. einem Kanalabschnitt
angeordnet sein kann. Wie man Figur 3 entnehmen kann, bei der die Vereinzelungseinrichtung
fortgelassen ist, umfasst das Gehäuse eine Bodenfläche 20 mit einer zentralen Öffnung
21 zur Aufnahme eines Kopplungsmittels der Vereinzelungseinrichtung sowie eine Abgabeöffnung
22, über die Arzneimittelportionen abgegeben werden, und zwar zunächst an die Abgabestation
und dann weiter an weitere Bauteile des Blisterautomaten. Bei Figur 2 ist in der Mitte
der Vereinzelungseinrichtung bereits ein Ableitvorsprung einer Ableiteinrichtung zu
erkennen.
[0022] Figuren 4a und 4b zeigen Schnittansichten der ersten Ausführungsform des Vorratsbehälters,
wobei Figur 4a eine Schrägansicht und Figur 4b eine Seitenansicht zeigt. In den Figuren
4a und 4b erkennt man den genauen inneren Aufbau der Vereinzelungseinrichtung. Bei
der gezeigten Ausführungsform umfasst diese einen Grundkörper 35 mit einer konischen
Oberfläche 31, auf der mehrere Erhebungen 34 angeordnet sind. Der Grundkörper 35 ist
innen hohl und mit einem oberen Kopplungsmittel 36 verbunden, das mit einem unteren
Kopplungsmittel 37 verbunden ist. Dieses untere Kopplungsmittel weist ein Innenprofil
auf, mittels welchem es mit einem (nicht dargestellten) Kopplungsmittel einer (ebenfalls
nicht dargestellten) Antriebswelle eines Antriebs in einer Abgabestation lösbar koppelbar
ist. Eine lösbare Kopplung ist vorteilhaft, da so zum Nachfüllen von Arzneimittelportionen
einfach der Vorratsbehälter von der Vorrats- und Abgabestation entfernt werden kann.
Das untere Kopplungsmittel 37 weist eine umlaufende Nut auf, in die ein Vorsprung
23 des Gehäuses eingreift, um ein "Abheben" der Vereinzelungseinrichtung zu vermeiden.
[0023] Bei den Schnittansichten der Figuren 4a und 4b erkennt man, dass sich auf der Drehachse
der Vereinzelungseinrichtung eine Ableiteinrichtung erstreckt, die einen Ableitvorsprung
51 umfasst, welcher sich in den Aufnahmeraum 2 erstreckt. Bei der gezeigten Ausführungsform
ist der Ableitvorsprung sehr lang ausgeführt - alternativ kann dieser auch kürzer
sein oder eine andere Form aufweisen. Für die Erfindung ist es beispielsweise nicht
wesentlich, dass sich der Ableitvorsprung über seine ganze Länge auf der Drehachse
der Vereinzelungseinrichtung erstreckt, obgleich dies eine bevorzugte Ausführung ist.
Wie weit sich der Ableitvorsprung in den Aufnahmeraum erstreckt ist u. a. von der
Art der zu vereinzelnden Arzneimittelportionen abhängig - es ist aber bevorzugt, dass
der Ableitvorsprung sich zumindest zwei Kanalbreiten KB weit (betrachtet von der Oberfläche
bei dem Austrittsort) in den Aufnahmeraum erstreckt. Wesentlich ist hier, dass der
zumindest eine Ableitvorsprung (in Abhängigkeit von den zu vereinzelnden Arzneimittelportionen)
so weit in den Aufnahmeraum ragt, dass für eine ausreichende Ableitung der elektrischen
Aufladung der Arzneimittelportionen gesorgt ist.
[0024] Am anderen Ende der Ableiteinrichtung umfasst diese ein Ableitkontaktmittel 53, das
bei der gezeigten Ausführungsform einfach stabförmig ausgebildet ist. Das Ableitkontaktmittel
53 ist elektrisch ableitfähig mit dem Ableitvorsprung 51 verbunden, wobei im einfachsten
(und hier gezeigten) Fall, der Ableitvorsprung 51 und das Ableitkontaktmittel 53 als
einstückiger Stab koaxial zu (bzw. auf) der Drehachse der Vereinzelungseinrichtung
ausgebildet sind. Vorzugsweise ist die Ableiteinrichtung aus Edelstahl hergestellt;
generell ist jedes ableitfähige Material (zur Definition siehe oben) geeignet, solange
eine ableitfähige Verbindung zwischen Ableitvorsprung und Ableitkontaktmittel besteht.
[0025] In den Figuren 4a und 4b kann man auch die Anordnung des Rückhaltemittels 40 erkennen,
welches bei dieser Ausführungsform an dem Gehäusevorsprung 15 befestigt ist. Ein Rückhalteabschnitt
41 des Rückhaltemittels 40 ist durch einen Schlitz in dem Gehäuse geführt und ist
an der Abgabeöffnung 22 in der Bodenfläche ausgerichtet. Diese Ausrichtung führt dazu,
dass bei dem Kanal, der über der Abgabeöffnung angeordnet ist, keine weitere Arzneimittelportion
in den Kanal nachrutschen kann.
[0026] Bei alternativen Ausführungsformen ist es denkbar, dass der Rückhaltabschnitt in
einem Schlitz der Stege zwischen den Kanälen geführt ist - in diesem Fall trennt der
Schlitz bzw. der Rückhalteabschnitt einen Kanal in einen oberen und einen unteren
Kanalabschnitt. Welche Art von Kanal verwendet wird, ist abhängig von den zu vereinzelnden
Arzneimittelportionen und hat keine Auswirkung auf die vorliegende Erfindung.
[0027] Figuren 5a - 5c zeigen verschiedene Ansichten der Vereinzelungseinrichtung und der
Ableiteinrichtung einer zweiten Ausführungsform des Vorratsbehälters, und Figur 6
zeigt eine Schnittansicht der Vereinzelungseinrichtung und der Ableiteinrichtung der
zweiten Ausführungsform. Bei der in den Figuren 5a - 5c sowie 6 gezeigten Ausführungsform
umfasst die Ableiteinrichtung neben den weiter oben beschriebenen Bauteilen zwei Ableitmittel
55, die in diesem Fall Oberflächenabschnitte von Stegen zwischen Kanälen bilden. Diese
Ableitmittel sind über (nur in Figur 6 dargestellte) Verbindungsabschnitte 54 elektrisch
ableitfähig (ggf. über einen Verbindungsabschnitt 52) mit dem Ableitkontaktmittel
53 gekoppelt. Die Ableitmittel 55 sorgen für eine weitere (oder wiederholte) Ableitung
von elektrischer Ladung insbesondere solcher Arzneimittelportionen, die kurz vor einem
Eintritt in einen Kanal stehen. Damit ist gewährleistet, dass die eintretenden Arzneimittelportionen
eine noch geringere Aufladung aufweisen, so dass ein Hängenbleiben an einer Kanalwandung
(aufgrund der elektrischen Aufladung) vermieden wird. In Figur 5b ist mit KB die Breite
eines Kanals gekennzeichnet - u. a. ist diese an die Form der zu vereinzelnden Arzneimittelportionen
anzupassen.
[0028] Figuren 7a und 7b zeigen Schrägansichten einer Ausführungsform der Vorrats- und Abgabestation
mit einem Vorratsbehälter 1 und einer Abgabestation 100, die bei der gezeigten Ausführungsform
als separate Bauteile ausgeführt sind.
[0029] Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Abgabestation 100 Teil eines Verbundes
aus fünf Abgabestationen 100. Bei alternativen Ausführungsformen können die Abgabestationen
getrennt voneinander ausgeführt sein. Die bei der nachfolgenden Beschreibung der Abgabestation
100 erwähnten Bauteile sind jeweils bei jeder Abgabestation 100 vorhanden, unabhängig
davon, ob diese verbundartig (wie in den Figuren 7a und 7b) oder separat ausgeführt
sind.
[0030] Jede Abgabestation 100 umfasst einen unteren Abschnitt 130 sowie einen oberen Abschnitt
120. Der obere Abschnitt 120 umfasst einen Vorsprung 121, auf welchen ein Vorratsbehälter
1 aufsetzbar ist. Dazu ist ein unterer Gehäuseabschnitt des Vorratsbehälters 1 an
die Geometrie des Vorsprunges 121 angepasst. Der Vorsprung 121 umfasst eine Öffnung
123, die bei aufgesetztem Vorratsbehälter 1 an der Abgabeöffnung in der Bodenfläche
des Gehäuses ausgerichtet ist. Bei einer Vereinzelung fällt eine Arzneimittelportion
aus einem Kanal über die Abgabeöffnung in die Öffnung 123.
[0031] Bei einer aus einem Gehäuseteil des oberen Abschnitts 120 und des unteren Abschnitts
130 gebildeten Stirnseite 122/132 ist die Abgabestation an einem (nicht gezeigten)
Blisterautomaten befestigbar. In der vorgenannten Stirnseite ist eine Öffnung 140
dargestellt, die sich durch die Abgabestation zieht und in der Öffnung 123 endet,
wobei in diese Öffnungen eine (nicht dargestellte) Rutsche für Arzneimittelportionen
einsetzbar ist, über welche separierte Arzneimittelportionen von einer Vorrats- und
Abgabestation an eine Führungseinrichtung innerhalb des Blisterautomaten übergeben
werden. Die Rutsche 140 erstreckt sich durch die Abgabestation 100 bis zu dem Vorsprung
121, in welchem die Öffnung 123 zur Aufnahme einer Arzneimittelportion ausgebildet
ist.
[0032] Bei der vorgenannten Stirnseite der Abgabestation 100 ist (lediglich in Figur 7b)
ein Abschnitt einer Leitungseinrichtung 124 zu erkennen, mit welchem die Vorrats-
und Abgabestation elektrisch ableitfähig mit dem Blisterautomaten koppelbar ist und
über welche elektrische Ladungen an den Blisterautomaten abführbar sind. Bei der gezeigten
Ausführungsform ist die Leitungseinrichtung 124 in dem Stirnseitenabschnitt 122 des
oberen Abschnitts der Abgabestation 100 angeordnet, bei einer alternativen Ausführungsform
kann die Leitungseinrichtung 124 auch in dem Stirnflächenabschnitt 132 des unteren
Abschnitts 130 angeordnet sein. Alternativ kann die Leitungseinrichtung beispielsweise
als Stecker oder dergleichen ausgeführt sein. Wesentlich ist, dass über die Leitungseinrichtung
elektrische Ladungen an den (nicht dargestellten) Blisterautomaten abgebbar sind.
In den Figuren 7a und 7b ist nicht zu erkennen, wie die elektrisch ableitfähige Kopplung
zwischen Vorratsbehälter und Abgabestation stattfindet - dies ist in den nachfolgenden
Figuren anhand einer bevorzugten Ausführungsform näher beschrieben.
[0033] Figuren 8a und 8b zeigen Schnittansichten einer dritten Ausführungsform des Vorratsbehälters
der Vorrats- und Abgabestation bzw. eine Schnittansicht der Ausführungsform der Vorrats-
und Abgabestation. Bei den Figuren 8a und 8b ist das Ableitkontaktmittel der Ableiteinrichtung
speziell ausgebildet, und zwar als ein Ableitstift mit einem Kontaktstift 59 und einer
(erst in den nachfolgenden Figuren dargestellten) Feder, welche den Kontaktstift (bezogen
auf die Darstellung in den Figuren) nach unten drückt. Bei der gezeigten Ausführungsform
ist der Kontaktstift 59 auf der Drehachse der Vereinzelungseinrichtung 30 angeordnet,
und damit über der Drehachse eines Antriebs 150 der Abgabestation. Der Antrieb 150
umfasst eine Drehachse 151 mit einem drehfest darauf angeordneten Kopplungsmittel
152, wobei Drehachse und Kopplungsmittel 152 formschlüssig verbindbar sind.
[0034] Bei der gezeigten Ausführungsform ist das erfindungswesentliche Abgabestationkontaktmittel
also als Kopplungsmittel 152 des Antriebs ausgebildet. Dieses ist elektrisch ableitfähig
mit der (in den Figuren 8a und 8b nicht dargestellten) Leitungseinrichtung gekoppelt,
so dass elektrische Ladungen von der Vorrats- und Abgabestation abgeführt werden können.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist es dazu erforderlich, dass auch die Drehachse
151 ebenfalls elektrisch ableitfähig ausgebildet ist. Wie genau die Leitungseinrichtung
elektrisch ableitfähig mit dem Antrieb gekoppelt ist, ist für die Erfindung nicht
wesentlich, dem Fachmann sind aber mehrere mögliche Ausführungsformen bekannt. Wesentlich
ist das Abführen der Ladung, also eine "Erdung" des Vorratsbehälters über u. a. die
Leitungseinrichtung der Abgabestation.
[0035] Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Ableiteinrichtung über die Drehachse des
Antriebs mit der Leiteinrichtung 124 gekoppelt, über die die Aufladung letztendlich
von der Vorrats- und Abgabestation an den Blisterautomaten abgegeben wird. Alternativ
sind viele andere Kopplungen zwischen Vorratsbehälter und Abgabestation denkbar. Die
hier gezeigte Ausführungsform ist jedoch baulich einfach und es besteht die Möglichkeit,
bereits vorhandene Abgabestation einfach nachzurüsten.
[0036] Figur 9 verdeutlicht noch einmal die Kopplung Ableiteinrichtung/Kopplungsmittel 152
des Antriebs 150 und zeigt eine Ansicht der Ableiteinrichtung in Kontakt mit dem Antrieb
der Abgabestation. In Figur 9 erkennt man, dass der Kontaktstift 59 der Ableiteinrichtung
zentral auf dem Kopplungsmittel 152 aufsitzt und so für eine ausgezeichnete Kopplung/Ableitung
zwischen Ableiteinrichtung und Abgabestation gesorgt ist.
[0037] Figuren 10a und 10b zeigen Detailansichten der Ableiteinrichtung der dritten Ausführungsform
des Vorratsbehälters, wobei Figur 10b eine Schnittansicht zeigt. Bei der gezeigten
Ausführungsform umfasst die Ableiteinrichtung einen zentralen Ableitstab 56, umfassend
den Ableitvorsprung 51, einen mittleren verbindungsabschnitt 52 und ein als Ableitstift
57 ausgebildetes Ableitkontaktmittel. Der Ableitstift 57 wiederrum umfasst einen Kontaktstift
59, der sich in eine Ausnehmung des Ableitstabes erstreckt und der mittels einer Feder
58 "nach unten" (also hin zu dem Abgabestationkontaktmittel) vorgespannt ist. Ein
(hier nicht dargestellter) Anschlag sorgt dafür, dass der Kontaktstift bei Abheben
des Vorratsbehälters, oder der Vereinzelungseinrichtung aus dem Vorratsbehälter, nicht
nach unten herausrutscht.
[0038] Die Ableiteinrichtung 50 umfasst gemäß dieser Ausführungsform ferner zwei Ableitmittel
55, die elektrisch ableitfähig mit dem zentralen Ableitstab verbunden sind, und zwar
über Verbindungsabschnitte 54. Die Ableiteinrichtung ist also recht einfach aufgebaut
und kann nachträglich ohne erheblichen Arbeitsaufwand in bereits vorhandene Vereinzelungseinrichtungen
eingebracht werden.
1. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten,
aufweisend:
ein einen Aufnahmeraum (2) umschließendes Gehäuse (10) mit einem innen kreiszylinderförmigen
Abschnitt (11) und einer eine Abgabeöffnung (22) aufweisenden Bodenfläche (20),
eine in dem innen kreiszylinderförmigen Abschnitt (11) des Gehäuses (10) angeordnete
Vereinzelungseinrichtung (30) mit einer dem Aufnahmeraum zugewandten Oberfläche (31)
und mit einer Mehrzahl von sich vertikal durch die Vereinzelungseinrichtung erstreckenden
Kanälen (32) mit einer Kanalbreite KB zur Aufnahme zumindest eines zu vereinzelnden
Kleinstückguts und
ein Rückhaltemittel (40) mit einem Rückhalteabschnitt (41), welcher oberhalb der Abgabeöffnung
(22) in dem kreiszylinderförmigen Gehäuse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vereinzelungseinrichtung (30) eine elektrisch ableitfähige Ableiteinrichtung (50)
umfasst, wobei die Ableiteinrichtung (50) zumindest einen sich von der Oberfläche
(31) der Vereinzelungseinrichtung (30) in den Aufnahmeraum (2) erstreckenden Ableitvorsprung
(51) sowie ein mit dem zumindest einen Ableitvorsprung (51) elektrisch ableitfähig
gekoppeltes Ableitkontaktmittel (53) zum elektrischen Koppeln der Ableiteinrichtung
(50) mit einem elektrisch ableitfähigen Bauteil einer dem Vorratsbehälter (1) zugeordneten
und einen Antrieb aufweisenden Abgabestation (100) aufweist.
2. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ableitvorsprung (51) und das Ableitkontaktmittel (53) als Ableitstab (56) mit
einem mittleren Verbindungsabschnitt (52) ausgebildet sind.
3. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitkontaktmittel (53) koaxial zu der Rotationsachse der Vereinzelungseinrichtung
(30) ausgebildet ist.
4. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten
nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ableitkontaktmittel (53) als Ableitstift (57) ausgebildet ist, der einen mit
einer Feder (58) vorgespannten Kontaktstift (59) aufweist.
5. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten
nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableiteinrichtung (50) zumindest ein mit dem Ableitkontaktmittel (53) elektrisch
leitend gekoppeltes Ableitmittel (55) aufweist, das einen Oberflächenbereich der Vereinzelungseinrichtung
(30) bildet, der in Kontakt mit Kleinstückgütern kommt.
6. Vorratsbehälter (1) für eine Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten
nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Ableitmittel (55) zumindest einen Abschnitt einer Oberfläche eines
zwischen zwei Kanälen (32) ausgebildeten Stegs (33) bildet.
7. Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten, aufweisend
einen Vorratsbehälter (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6 und
eine Abgabestation (100) mit
einem Antrieb (150) zum Bewegen der Vereinzelungseinrichtung (30) und mit
einem Abgabestationkontaktmittel (152), welches elektrisch koppelbar mit dem Ableitkontaktmittel
(53) der Ableiteinrichtung (50) des Vorratsbehälters (1) ausgebildet und elektrisch
ableitfähig mit einer Leitungseinrichtung (124) gekoppelt ist, über welche elektrische
Ladungen von der Vorrats- und Abgabestation abgeleitet werden können.
8. Vorrats- und Abgabestation für einen Blisterautomaten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Abgabestationkontaktmittel als Kopplungsmittel des Antriebs (150) ausgebildet
ist.