[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaumzufuhreinrichtung zum Auswerfen eines fluorfreien
Schaummittels, und insbesondere ein Schaumrohr zum Einsatz mit einem tragbaren Feuerlöscher
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, und ein Feuerlöschsystem mit einer solchen
Schaumzufuhreinrichtung.
[0002] Allgemeine Feuerlöschsysteme sollen vor allem zum Löschen von als A-Brand und B-Brand
bezeichnete Brände einsetzbar sein. Als A-Brand werden Brände von Feststoffen wie
z.B. Holz bezeichnet, während als B-Brand Brände von Flüssigkeiten wie z.B. Heptan
bezeichnet werden.
[0003] Für erstere ist eine längere Sprühdauer und eine gute Verteilung an dem Brandobjekt
mit dem Schaummittel erforderlich. Für letztere ist eine hohe Anfangsschaummenge und
eine sehr gute Verteilung an dem Brandobjekt erforderlich, damit das Feuer sehr schnell
mit Schaum abgedeckt werden kann.
[0004] Außerdem muss ein Feuerlöschsystem den sogenannten Stromtest bestehen. Beim Löschen
eines Brands in einer elektrischen Anlage mittels eines Feuerlöschers, kommt es nämlich
nach der EN3-7 darauf an, dass bei dem Feuerlöscher ein maximal zulässiger Stromwert
nicht überschritten wird.
[0005] Hierzu ist es erforderlich, dass eine Tropfengröße des Löschschaums derart bemessen
ist, dass eine Stromstärke von maximal 500 µA zu einem in 1 m Entfernung von einer
stromführenden Metallplatte aufgestellten Feuerlöscher geleitet werden kann. Die Größe
der Metallplatte beträgt dabei 1 × 1 m, und die angelegte Spannung beträgt 35 kV.
[0006] Der zum Löschen geeignete Schaum muss daher eine bestimmte Größe der Tropfen aufweisen,
die eine ausreichende Wurfweite des Schaums ermöglicht. Zu große Tropfen allerdings
führen dazu, dass eine das zulässige Maß übersteigende Stromstärke zurück zum Feuerlöscher
geleitet wird. Sind die Tropfen zu klein, führt dies wiederum dazu, dass in einem
Fall, in dem eine brennende Flüssigkeit (z.B. Heptan) gelöscht wird, der Schaum die
brennende Flüssigkeit aufnimmt und dadurch sogar für eine Ausbreitung des Brandes
sorgen kann.
[0007] Darüber hinaus muss der Schaum eine optimale Anzahl an Bläschen aufweisen, da der
Schaum sonst zu leicht (d.h. die Dichte des Schaums ist zu gering) wird. Dies bedeutet,
dass bei ungünstigen Witterungsbedingungen, insbesondere bei Wind, die Wurfweite beeinträchtigt
ist. Der Wind sorgt nämlich z.B. dafür, dass ein zu leichter Schaum vertragen wird
und die Brandstelle nicht erreicht.
[0008] Die Anmelderin hat bereits ein Schaumrohr vorgestellt, das mit bekannten Schaummitteln
diesbezüglich hervorragende Ergebnisse erzielt. Das Schaumrohr gemäß Stand der Technik
weist eine Länge von 65 mm auf. Lufteintrittsöffnungen durch die Wand des Schaumrohrs
haben eine Breite (Erstreckung in axialer Richtung) von 9,75 mm, um eine ausreichende
Luftzufuhr zur Schaumbildung sicherzustellen. Wird die Länge des Schaumrohrs überschritten
und/oder die Breite der Luftzufuhröffnungen reduziert, führt dies zu bemerkenswert
verschlechterten Ergebnissen bei dem Stromtest bzw. der Schaumbildung. Bei einer Verlängerung
des Rohrs zur Erhöhung der Wurfweite werden nämlich die Tropfen zu groß, während eine
Reduzierung der Breite der Lufteintrittsöffnungen für eine erhöhte Bläschenbildung
sorgt.
[0009] Dieses Schaumrohr ist u.a. aus der Druckschrift
DE 10 2006 035 349 A1 bekannt. Allerdings sind aufgrund von gesetzlichen Vorgaben derartige bekannte Schaummittel
spätestens ab dem Jahr 2025 nicht mehr zugelassen, da diese Schaummittel Fluor und
Fluorverbindungen enthalten. Mit alternativen, fluorfreien Schaummitteln erzielt das
bekannte Schaumrohr nur unzulängliche Löschergebnisse und besteht daher den Stromtest
nicht.
[0010] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Schaumzufuhreinrichtung mit hoher
Wurfweite, optimaler Schaumdichte und einer verminderten elektrischen Leitfähigkeit
eines fluorfreien Schaums mit reduziertem Wartungsaufwand zu schaffen.
[0011] Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Schaumzufuhreinrichtung nach Anspruch 1
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen werden gemäß den abhängigen Ansprüchen ausgeführt.
[0012] Erfindungsgemäß weist eine Schaumzufuhreinrichtung zum Auswerfen eines Schaummittels
ein Bodenstück zur Verbindung mit einem Schaummittelspeicher und eine Wand zur Bildung
eines inneren Raums auf, um ein Schaummittel in einer Längsachsenrichtung der Schaumzufuhreinrichtung
zu einer Auswurföffnung zu führen. Dabei sind in dem Bodenstück zwei oder mehr mit
dem inneren Raum verbundene Eintrittsöffnungen für das Schaummittel vorgesehen, die
sich verjüngend ausgeführt sind. Dadurch steigt die Strömungsgeschwindigkeit des aus
dem Schaummittelspeicher in die Schaumzufuhreinrichtung strömenden Schaummittels stark
an und wird turbulent. Außerdem sind in der Wand Luftöffnungen vorgesehen, die zum
Einbringen von Umgebungsluft in den Schaummittelstrom dienen. Eine Gesamtlänge des
Schaumrohrs liegt zwischen 60 und 85 mm. Eine Durchgangsfläche von jeder der Luftöffnungen
liegt zwischen 6,4 mm
2 und 20,8 mm
2.
[0013] Durch die im Vergleich zum Stand der Technik wesentlich höhere Eintrittsgeschwindigkeit
in das Innere der Schaumzufuhreinrichtung ist die Schaummittelströmung turbulent.
Dadurch kommt es zu einer guten Verteilung des Schaummittels. Durch das Einströmen
von Umgebungsluft durch die Luftöffnungen in die Schaummittelströmung, wird die Verteilung
des fluorfreien Schaummittels weiter optimiert. Durch die hohe Geschwindigkeit des
Schaummittelstroms ist überraschenderweise außerdem eine in dem Vergleich zum Stand
der Technik sehr hohe Wurfweite des Schaummittels von 4 bis zu 15 m möglich. Dieser
Wert ist mehr als doppelt so hoch wie bei dem Schaumrohr gemäß Stand der Technik.
Die außerordentlich hohe Wurfweite führt zu einer wesentlich erhöhten Sicherheit eines
Benutzers.
[0014] Obwohl die Durchgangsfläche jeder der Luftöffnungen eine im Vergleich mit dem bekannten
Schaumrohr sehr kleine Fläche von 20,8 mm
2 nicht überschreitet, kommt es bei Einsatz von fluorfreien Schaummitteln überraschenderweise
zur Bildung eines Schaums, dessen Tropfengröße und Dichte die in der Einleitung geschilderten
Anforderungen erfüllt und sogar noch übertrifft, ohne dass eine erhöhte Menge an Luftbläschen
gebildet wird. Außerdem ist eine größere Wurfweite möglich, wodurch die Sicherheit
eines Anwenders verbessert ist, da er weiter entfernt von dem Brand bleiben kann.
[0015] Bevorzugt beträgt die Durchgangsfläche von jeder der Luftöffnungen 7,6 mm
2, 13,9 mm
2, 20,8 mm
2.
[0016] Gemessen von den Eintrittsöffnungen im Bodenstück bis zur Auswurföffnung kann die
Gesamtlänge der Schaumzufuhreinrichtung zwischen 60 und 72 mm oder zwischen 72 und
85 mm betragen. Bevorzugt beträgt diese Gesamtlänge dabei 65 mm, 72 mm oder 79 mm.
Überraschend haben Versuche mit fluorfreien Schaummitteln ergeben, dass auch mit vergleichsweise
kurzen Schaumzufuhreinrichtungen mit 65 mm Länge hervorragende Ergebnisse hinsichtlich
Tröpfchenbildung und Wurfweite erzielt werden können.
[0017] Vorteilhaft kann eine Abmessung von einem am nächsten zu der Auswurföffnung liegenden
Rand der Luftöffnung zu der Auswurföffnung in der Längsachsenrichtung der Schaumzufuhreinrichtung
40 mm bis 60 mm betragen. Besonders bevorzugt sind hier Werte von 42,75 mm, 46,75
mm, 48,25 mm, 49,75 mm, 53,75 mm.
[0018] Außerdem können vorteilhafterweise im Inneren der Schaumzufuhreinrichtung zwischen
den Luftöffnungen Längsrippen vorgesehen sein, die sich in Richtung der Auswurföffnung
verjüngend erstrecken.
[0019] Vorteilhaft beträgt die Anzahl der Luftöffnungen zwei bis sechs. Dabei ist eine Anzahl
von vier bevorzugt. Die Luftöffnungen sind dabei vorteilhaft symmetrisch zur Mittelachse
angeordnet.
[0020] Dadurch wird über den gesamten Querschnitt der Schaumzufuhreinrichtung eine gleichmäßige
Konsistenz des gebildeten fluorfreien Schaums erreicht, ohne dass es zu örtlichen
Unterschieden kommt.
[0021] Im bevorzugten Fall von vier Luftöffnungen ergeben sich gemäß folgender Tabelle Werte
für die Breite (Erstreckung in axialer Länger), und die Durchgangsfläche von jeder
der Luftöffnungen:
| Breite (Erstreckung in axialer Länge (mm) |
Durchgangsfläche (mm2) |
| 2,00 |
7,60 |
| 3,50 |
13,90 |
| 5,00 |
20,80 |
| 8,00 |
35,50 |
| 9,00 |
40,90 |
[0022] Eine Breite von 8,00 mm und 9,00 mm sowie die entsprechenden Durchgangsflächen von
35,50 mm
2 und 40,90 mm
2 fallen nicht unter den Bereich der Erfindung.
[0023] Vorteilhaft können die Luftöffnungen sich nach innen verjüngend ausgebildet sind.
Durch eine derartig umgekehrt konische bzw. umgekehrt pyramidenartige Form der Luftöffnungen
in der Wand, kann die in den inneren Raum eintretende Luftströmung gut kanalisiert
und ihre Geschwindigkeit in der gewünschten Weise angepasst werden. Dabei liegen die
voranstehend gegebenen Werte dann an der Innenwand der Schaumzufuhreinrichtung vor.
Die Durchgangsfläche entspricht dabei der projizierten kleinsten inneren Querschnittsfläche.
[0024] Vorteilhaft liegt die Anzahl der Eintrittsöffnungen zwischen zwei und sechs. Dabei
sind je nach Löschbehälter und Löschdauer zwei oder vier Eintrittsöffnungen bevorzugt.
[0025] Vorteilhaft kann das Bodenstück mit einem Außengewinde versehen sein.
[0026] Dies ermöglicht das Befestigen der Schaumzufuhreinrichtung an dem Schaummittelspeicher,
der als Feuerlöscher ausgeführt sein kann, oder an einem mit dem Schaummittelspeicher
verbundenen Teil wie z.B. einer Löschpistole oder einem Schlauch. Somit ist eine lösesichere
Verbindung mit einer Löschpistole oder einem Adapter herstellbar.
[0027] Vorteilhaft kann das Bodenstück an einer von dem inneren Raum abgewandten Oberfläche
Noppen aufweisen. Die Noppen können dazu dienen, einen Abstand zwischen einem Sieb
und dem Bodenstück herzustellen. In einem Fall, wo ein Sieb vorgesehen ist, kann mittels
des Siebs Einfluss auf die Schaumqualität ausgeübt werden.
[0028] Die Schaumzufuhreinrichtung kann im Wesentlichen rohrförmig als Schaumrohr ausgebildet
sein und der innere Raum kann einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen.
[0029] Ein erfindungsgemäßes Feuerlöschsystem hat eine Schaumzufuhreinrichtung wie voranstehend
beschrieben wurde. Außerdem hat es einen Tankbehälter, der ein fluorfreies Schaummittel
und ein Treibmittel enthält. Ein Adapter oder eine Löschpistole weist ein Verbindungsmittel
zur Verbindung mit dem Bodenstück der Schaumzufuhreinrichtung auf. Ein Schlauch ist
vorgesehen, um den Tankbehälter und den Adapter oder die Löschpistole zu verbinden.
[0030] Zwischen dem Adapter oder der Löschpistole und dem Bodenstück der Schaumzufuhreinrichtung
kann ein Sieb vorgesehen sein.
[0031] Vorteilhaft kann eine Querschnittsfläche des inneren Raums bei dem Bodenstück kleiner
als bei der Auswurföffnung ausgeführt sein. Dadurch werden die Strömungsverhältnisse
weiter im Sinne einer besseren Schaummittelverteilung optimiert.
[0032] Ein Teil der Eintrittsöffnungen kann zur Ablenkung des Schaummittelstroms bei dem
mit dem inneren Raum verbundenen Ende der Eintrittsöffnung verschlossen sein. Durch
die Ablenkung des Schaummittelstroms wird dabei eine Verstärkung der Turbulenz und
verbesserte Verwirbelung und damit Verteilung des Schaummittels erreicht.
[0033] Dabei erfolgt der Verschluss des Teils der Eintrittsöffnungen durch einen Abschnitt
der Wand. Dabei endet ein Teil der Eintrittsöffnungen in dem Material der Wand, sodass
nur ein deutlich kleinerer Durchtritt zum inneren Raum verbleibt. Der Querschnitt
der als Durchtritt ausgeführten mit dem inneren Raum verbundenen Endes der Eintrittsöffnungen
kann im Wesentlichen halbkreisförmig ausgebildet sein.
[0034] Zur Optimierung der Strömungsverhältnisse kann der innere Raum außerdem mehrere Abschnitte
mit unterschiedlich großen Querschnittsflächen aufweisen. Dabei können auch an der
Innenseite der Wand in Längsrichtung der Schaumzufuhreinrichtung verlaufende Rippen
vorgesehen sein. Die Rippen können dabei derart ausgeführt sein, dass ihre Höhe in
Richtung der Eintrittsöffnungen fortlaufend abnimmt.
[0035] Vorteilhaft kann die Luftöffnung im Wesentlichen rechteckig ausgebildet sein und
in einer Richtung quer zu der Längsachse der Schaumzufuhreinrichtung durch zwei der
Rippen begrenzt sein.
[0036] Vorteilhaft kann der innere Raum aus einer Vielzahl von Abschnitten bestehen, wobei
ausgehend von einem Bodenstückabschnitt im Bereich des Bodenstücks der Durchmesser
des jeweils angrenzenden Abschnitts in Richtung der Auswurföffnung größer ausgeführt
sein kann.
[0037] Dabei kann ein Übergang von dem Bodenstückabschnitt zu einem an diesen in Richtung
der Auswurföffnung angrenzenden Mittelabschnitt abgeschrägt ausgeführt sein, z.B.
mittels einer Fase.
[0038] Vorteilhaft kann die Luftöffnung in der Wand an einem der Auswurföffnung axial gegenüberliegenden
Ende eines im Bereich der Auswurföffnung liegenden Auswurföffnungsabschnitts ausgebildet
sein. Dabei liegt eine zu dem Bodenstück gerichtete Kante der Luftöffnung bei dem
Grenzbereich zwischen dem mittleren Abschnitt und dem Auswurfabschnitt.
[0039] Vorteilhaft kann ein Innendurchmesser eines Bodenstückabschnitts des inneren Raumes
bei dem Bodenstück zwischen 5mm und 9mm, eines mittleren Abschnitts, zwischen 7mm
und 11mm und eines Auswurföffnungsabschnitts bei der Auswurföffnung zwischen 15mm
und 25mm betragen. Ein Öffnungswinkel der Eintrittsöffnung kann dabei zwischen 55°
und 65° betragen.
[0040] Die Anzahl der Eintrittsöffnungen beträgt bevorzugt zwei oder vier. Die Anzahl der
Eintrittsöffnungen richtet sich bevorzugt nach der Größe des Löschbehälters, und außerdem
kann die Anzahl der Luftöffnungen vier betragen. Dabei können die Luftöffnungen und/oder
die Eintrittsöffnungen symmetrisch zur Mittelachse angeordnet sein. Die Luftöffnungen
können dabei in dem Bereich des Auswurföffnungsabschnitts vorgesehen und in einer
Richtung quer zu der Längsachse durch die Rippen begrenzt sein.
[0041] Durch Änderungen der Geometrie der Schaumzufuhreinrichtung ist es vorteilhaft möglich,
eine Verschäumungszahl des Schaums einzustellen. Insbesondere können mit der erfindungsgemäßen
Schaumzufuhreinrichtung unterschiedliche Arten von Löschbehältern mit unterschiedlicher
Behältergröße, unterschiedlichem fluorfreien Schaummittel, unterschiedlichem Treibmittel
(CO2 / N2 und dessen Menge) und unterschiedlicher Art der Zufuhr des Treibmittels
in den Löschbehälter (z.B. über ein Gasrohr oder das Treibmittel befindet sich in
dem Löschbehälter (Dauerdrucklöscher)) eingesetzt werden. Dabei werden die oben erwähnten
Werte betreffend Wurfweite und Bestehen des Stromtests immer erreicht.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0042] In den Figuren zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht einer als Schaumrohr ausgeführten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Ausführungsform mit Blickrichtung auf eine Auswurföffnung;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Ausführungsform mit Blickrichtung auf ein Bodenstück;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A der Fig. 2;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie B-B der Fig. 4;
Fig. 6 den Schnitt der Fig. 4 mit einer Darstellung der Strömungsverhältnisse in dem
Inneren des Schaumrohrs;
Fig. 7 den Schnitt der Fig. 5 mit einer Darstellung der Strömungsverhältnisse.
Fig. 8a und b jeweils eine derzeit bevorzugte Ausführungsformen eines Schaumrohrs
in schematischer Weise.
[0043] Ein Aufbau einer Schaumzufuhreinrichtung gemäß der Erfindung wird anhand der Fig.
1 bis 5 beschrieben. Gemäß der dargestellten Ausführungsform ist die Schaumzufuhreinrichtung
als Schaumrohr ausgeführt.
[0044] Das Schaumrohr ist im Wesentlichen in der Form eines Zylinders ausgebildet. An einem
ersten Ende des Schaumrohrs ist ein Bodenstück 1 ausgeführt, dessen Durchmesser kleiner
als der Durchmesser des Zylinders ist. In dem Bereich des Bodenstücks 1 ist ein Außengewinde
11 zur Befestigung des Schaumrohrs an einem Feuerlöscher, einem Schlauch, einer Löschpistole
o. Ä. vorgesehen. Gemäß der Ausführungsform beträgt der Durchmesser des Bodenstücks
16 mm bei einer Länge von 10 mm gegenüber einem Durchmesser des Schaumrohrs von 20,5
mm bei einer Gesamtlänge zwischen 60 und 85 mm.
[0045] In dem Boden des Bodenstücks sind zwei sich verjüngende Eintrittsöffnungen 7 vorgesehen,
deren verjüngte Enden teilweise sacklochartig in einer Wand 3 des Zylinders enden.
Der verbleibende Teil der verjüngten Enden stellt eine Verbindung mit einem innerhalb
des Bodenstücks 1 durch eine Wand 3 definierten Bodenstückabschnitt eines inneren
Raums des Zylinders her. Der verbleibende Teil der verjüngten Enden ist im Wesentlichen
halbkreisförmig ausgebildet. Der Öffnungswinkel der Eintrittsöffnungen 11 beträgt
gemäß der Ausführungsform 60°. Der Innendurchmesser des Bodenstückabschnitts beträgt
7 mm.
[0046] Angrenzend an den Bodenstückabschnitt ist in der Längsachsenrichtung des Zylinders
ein Mittelabschnitt vorgesehen, dessen Durchmesser 9 mm bei einer Länge von 6,75 mm
beträgt.
[0047] Anschließend an den Mittelabschnitt definiert die Wand 3 in der Längsachsenrichtung
des Zylinders an den Bodenstückabschnitt einen Auswurfabschnitt und eine Auswurföffnung
5. In einem an den Bodenstückabschnitt grenzenden Bereich des Auswurfabschnitts sind
in der Wand 3 vier Lufteintrittsöffnungen 9 vorgesehen, durch die Umgebungsluft in
das Schaumrohr eintreten kann. Der Innendurchmesser des Auswurfabschnitts beträgt
19 mm.
[0048] In dem Bereich des Mittelabschnitts beträgt der Außendurchmesser des Schaumrohrs
20,5 mm während der Außendurchmesser des Schaumrohrs im Bereich des Auswurfabschnitts
22 mm beträgt.
[0049] Die Breite bl (entspricht einer Erstreckung in Richtung der Längsachse des Schaumrohrs)
der Lufteintrittsöffnungen 9 liegt zwischen 2 und 9 mm. Eine Eintrittsfläche jeder
der Lufteintrittsöffnungen 9 für die Luft liegt zwischen 7,6 mm
2 und 20,8 mm
2. Gemäß einer derzeit bevorzugten Ausführungsform, die aus der Fig. 8a ersichtlich
ist, beträgt die Eintrittsfläche jeder der Lufteintrittsöffnungen 9 13,9 mm
2. Die Breite bl beläuft sich dabei auf 3.5 mm. Hier ist aber zu beachten, dass aufgrund
von Fertigungstoleranzen Abweichungen von ca. 10% zu diesen Werten auftreten können.
[0050] In der Umfangsrichtung werden die Lufteintrittsöffnungen 9 durch Längsrippen 13 begrenzt.
Die Längsrippen 13 sind dabei an der Innenwand des Auswurfabschnitts vorgesehen und
weisen eine Breite von 3,9 mm auf. Die Höhe der Längsrippen 13 an ihrem an den Mittelabschnitt
angrenzenden Ende ist so bemessen, dass ein gleichmäßiger Übergang von der Wand des
Mittelabschnitts zu den Längsrippen 13 erfolgt, während der Übergang zu dem Bereich
des Auswurfraums neben den Längsrippen sprungartig erfolgt. Die Längsrippen 13 sind
zu der Auswurföffnung hin verjüngend ausgeführt und gehen in einem vorderen Bereich
des Auswurfraums in die Wand 3 über. Aufgrund der Längsrippen 13 weist die Durchgangsfläche
jeder Luftöffnung 9 in einer Draufsicht eine Trapezform auf. Dies ist z.B. aus der
Fig. 1 ersichtlich.
[0051] Die Funktionsweise des Schaumrohrs wird aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich.
[0052] Nach einer entsprechenden Aktivierung strömt ein Schaummittel aus einem Schaummittelspeicher,
der z.B. als Feuerlöscher ausgeführt sein kann in das mit diesem über das Außengewinde
verbundene Schaumrohr. In den Fig. 6 und 7 ist dieser Schaummittelstrom mittels durchgehender
Pfeile gekennzeichnet.
[0053] Nach dem Passieren der sich verjüngenden Eintrittsöffnungen 7 in dem Bodenstück 1
wird der Schaummittelstrom bei dem Eintreten in den Bodenstückabschnitt durch die
auf die im Wesentlichen halbkreisförmige Form reduzierte Öffnungen stark verwirbelt,
um dann in Form einer turbulenten Strömung durch den Bodenstückabschnitt und den Mittelabschnitt
in den Auswurfabschnitt zu strömen. In dem Auswurfabschnitt wird durch die Strömung
des Schaummittels Umgebungsluft über die Lufteintrittsöffnungen 9 in den Auswurfabschnitt
gesaugt und mit dem Schaummittelstrom vermischt. Die Umgebungsluft ist in Fig. 6 und
7 mittels gestrichelter Pfeile dargestellt. Dabei wird ein optimiertes Gemisch aus
Luft und Schaummittel geschaffen, das durch die Auswurföffnung 5 ausgeworfen wird.
[0054] Die Figuren 8a und 8b zeigen in nicht maßstäblicher Weise jeweils ein Schaumrohr.
Bei dem in Fig. 8a gezeigten und nicht erfindungsgemäßen Schaumrohr beträgt eine Gesamtlänge
I des Schaumrohrs 79 mm. Die Breite bl der Luftzufuhröffnungen 9 beträgt 3,5 mm, was
eine Durchgangsfläche von 13,9 mm
2 jeder Luftöffnung ergibt. Die Länge IA von der zu der Auswurföffnung 5 gerichteten
Kante der Luftzufuhröffnung 9 zu der Auswurföffnung 5 beträgt 55,25 mm. Es ist darauf
hingewiesen, dass die Gesamtlänge I des Schaumrohrs, die Breite bl der Luftzufuhröffnungen
wie auch die Länge IA von der zu der Auswurföffnung gerichteten Kante der Luftzufuhröffnung
zu der Auswurföffnung parallel zu der Achse des Schaumrohrs gemessen werden.
[0055] In dem in der Fig. 8b beispielhaft gezeigten erfindungsgemäßen Schaumrohr beträgt
eine Gesamtlänge 65 mm und die Breite bl der Luftzufuhröffnungen 2 mm. Die Figur ist
hier nicht maßstäblich, sondern wie die anderen Figuren auch schematisch. Daher kann
aus der Darstellung der Breite bl in der Figur keinesfalls auf andere Maße geschlossen
werden.
[0056] Außerdem beträgt eine Länge IA von der zu der Auswurföffnung 5 gerichteten Kante
der Luftzufuhröffnung 9 zu der Auswurföffnung 5 42,75 mm. Auch hier werden die Gesamtlänge
I des Schaumrohrs, die Breite bl der Luftzufuhröffnungen wie auch die Länge IA von
der zu der Auswurföffnung gerichteten Kante der Luftzufuhröffnung zu der Auswurföffnung
parallel zu der Achse des Schaumrohrs gemessen.
[0057] In dem in der Fig. 8b gezeigten Beispiel ist das Bodenstück mit Noppen 17 versehen,
die einen Abstand zu einem Sieb herstellen, das als Druckverminderer eingesetzt sein
kann. Außerdem kann das Sieb die Schaumbildung in gewünschter Weise beeinflussen.
Beide Beispiele zeigen außerdem eine Fläche 15, die keine technische Bedeutung hat,
sondern zum Anbringen eines Firmenlogos etc. vorgesehen ist.
[0058] Mit beiden Schaumrohren wurden in Versuchen mit verschiedenen Löschbehältern (Handfeuerlöscher
mit zwischen 7,2 und 8,2 I Inhalt und sogenannte Trolleys mit zwischen 25 und 200
I Inhalt) bei dem eingangs erwähnten Stromtest hervorragende Werte gemessen. Die zum
Feuerlöscher übertragene Stromstärke betrug nämlich zwischen 80 und 150 µA. Außerdem
wurde ein Schaum mit hervorragender Dichte gebildet, der ohne Änderung seiner Zusammensetzung
ca. 4 bis 12 m geworfen werden kann.
[0059] Bei Einsatz von Trolleys als Feuerlöschern hat sich herausgestellt, dass es besonders
vorteilhaft ist, Schaumrohre mit vier Eintrittsöffnungen einzusetzen, da derartige
Feuerlöscher vor allem im Gewerbe- und Industriebereich eingesetzt werden, wo im Brandfall
höhere Wurfweiten erforderlich sein können.
1. Schaumzufuhreinrichtung zum Auswerfen eines fluorfreien Schaummittels mit
einem Bodenstück (1) zur Verbindung mit einem Schaummittelspeicher,
einer Wand (3) zur Bildung eines inneren Raums, um ein Schaummittel in einer Längsachsenrichtung
der Schaumzufuhreinrichtung zu einer Auswurföffnung (5) zu führen, wobei in dem Bodenstück
(1) mit dem inneren Raum verbundene Eintrittsöffnungen (7) für das Schaummittel vorgesehen
sind,
wobei
die Eintrittsöffnungen (7) sich verjüngend ausgeführt sind, sodass die Strömungsgeschwindigkeit
des aus dem Schaummittelspeicher in die Schaumzufuhreinrichtung strömenden Schaummittels
ansteigt, und wobei
in der Wand (3) mehrere Luftöffnungen (9) zum Einbringen von Umgebungsluft in den
Schaummittelstrom vorgesehen ist, wobei
gemessen von den Eintrittsöffnungen (7) im Bodenstück (1) bis zur Auswurföffnung (5)
eine Gesamtlänge der Schaumzufuhreinrichtung zwischen 60 und 85 mm liegt,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Durchgangsfläche von jeder der Luftöffnungen (9) zwischen 6,4 mm2 und 20,8 mm2 liegt.
2. Schaumzufuhreinrichtung nach Anspruch 1, wobei
die Durchgangsfläche von jeder der Luftöffnungen (9) 7,6 mm2 oder 13,9 mm2 oder 20,8 mm2 beträgt.
3. Schaumzufuhreinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei
gemessen von den Eintrittsöffnungen (7) im Bodenstück (1) bis zur Auswurföffnung (5)
die Gesamtlänge der Schaumzufuhreinrichtung zwischen 60 und 72 mm liegt oder zwischen
72 und 85 mm liegt.
4. Schaumzufuhreinrichtung nach Anspruch 3, wobei
gemessen von den Eintrittsöffnungen (7) im Bodenstück (1) bis zur Auswurföffnung (5)
die Gesamtlänge der Schaumzufuhreinrichtung 65 mm oder 72 mm oder 79 mm beträgt.
5. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
eine Abmessung (IA) von einem am nächsten zu der Auswurföffnung (5) liegenden Rand
der Luftöffnung (9) zu der Auswurföffnung (5) in der Längsachsenrichtung der Schaumzufuhreinrichtung
40 mm bis 60 mm beträgt.
6. Schaumzufuhreinrichtung nach Anspruch 5, wobei
die Abmessung (IA) von dem am nächsten zu der Auswurföffnung (5) liegenden Rand einer
Luftöffnung (9) zu der Auswurföffnung (5) in der Längsachsenrichtung der Schaumzufuhreinrichtung
42,75 mm oder 46,75 mm oder 48,25 mm oder 49,75 mm oder 53,75 mm beträgt.
7. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
im Inneren der Schaumzufuhreinrichtung zwischen den Luftöffnungen (9) Längsrippen
(13) vorgesehen sind, die sich in Richtung der Auswurföffnung (5) verjüngend erstrecken.
8. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
die Anzahl der Luftöffnungen (9) zwei bis sechs beträgt, und die Luftöffnungen (9)
symmetrisch zur Mittelachse angeordnet sind, wobei die Anzahl der Luftöffnungen bevorzugt
vier beträgt.
9. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Luftöffnungen
(9) sich nach innen verjüngend ausgebildet sind.
10. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei
die Anzahl der Eintrittsöffnungen (7) zwischen zwei und sechs liegt, wobei die Anzahl
der Eintrittsöffnungen (7) bevorzugt bei zwei oder bei vier liegt.
11. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei
das Bodenstück (1) mit einem Außengewinde (11) versehen ist.
12. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei
das Bodenstück (1) an einer von dem inneren Raum abgewandten Oberfläche Noppen (17)
aufweist.
13. Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei
die Schaumzufuhreinrichtung im Wesentlichen rohrförmig als Schaumrohr ausgebildet
ist und der innere Raum einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
14. Feuerlöschsystem mit einer Schaumzufuhreinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, und mit
einem Tankbehälter, der ein fluorfreies Schaummittel und ein Treibmittel enthält,
einem Adapter oder einer Löschpistole mit einem Verbindungsmittel zur Verbindung mit
dem Bodenstück 1 der Schaumzufuhreinrichtung, und
einem den Tankbehälter und den Adapter oder die Löschpistole verbindenden Schlauch.
15. Feuerlöschsystem nach Anspruch 14, wobei zwischen dem Adapter oder der Löschpistole
und dem Bodenstück (1) der Schaumzufuhreinrichtung ein Sieb vorgesehen ist.
1. A foam supply device for ejecting a fluorine-free foaming agent comprising
a bottom piece (1) for connection to a foam agent reservoir,
a wall (3) for forming an inner space for guiding a foam agent in a longitudinal axis
direction of the foam supply device to a discharge opening (5), wherein inlet openings
(7) for the foam agent connected to the inner space are provided in the bottom piece
(1),
wherein
the inlet openings (7) are tapered so that the flow velocity of the foam medium flowing
from the foam medium reservoir into the foam supply device increases and wherein
a plurality of air openings (9) is provided in the wall (3) for introducing ambient
air into the foam medium flow, wherein
measured from the inlet openings (7) in the bottom piece (1) to the ejection opening
(5), an total length of the foam supply device is between 60 and 85 mm,
characterised in that
a passage area of each of the air openings (9) is between 6.4 mm2 and 20.8 mm2.
2. The foam supply device according to claim 1, wherein
the passage area of each of the air openings (9) is 7.6 mm2 or 13.9 mm2 or 20.8 mm2.
3. The foam supply device according to claim 1 or 2, wherein
measured from the inlet openings (7) in the bottom piece (1) to the ejection opening
(5), the total length of the foam supply device is between 60 and 72 mm or between
72 and 85 mm.
4. The foam supply device according to claim 3, wherein
measured from the inlet openings (7) in the base piece (1) to the ejection opening
(5), the total length of the foam supply device is 65 mm or 72 mm or 79 mm.
5. The foam supply device according to any one of claims 1 to 4, wherein
a dimension (lA) from an edge of the air opening (9) closest to the ejection opening
(5) to the ejection opening (5) in the longitudinal axis direction of the foam supply
device is 40 mm to 60 mm.
6. The foam supply device according to claim 5, wherein
the dimension (lA) from the edge of an air opening (9) closest to the ejection opening
(5) to the ejection opening (5) in the longitudinal axis direction of the foam supply
device is 42.75 mm or 46.75 mm or 48.25 mm or 49.75 mm or 53.75 mm.
7. The foam supply device according to any one of claims 1 to 6, wherein
longitudinal ribs (13) are provided in the interior of the foam supply device between
the air openings (9), which ribs extend in a tapering manner in the direction of the
ejection opening (5).
8. The foam supply device according to any one of claims 1 to 7, wherein
the number of air openings (9) is two to six, and the air openings (9) are arranged
symmetrically with respect to the central axis, the number of air openings preferably
being four.
9. The foam supply device according to any one of claims 1 to 8, wherein the air openings
(9) are designed to taper inwards.
10. The foam supply device according to any one of claims 1 to 9, wherein
the number of inlet openings (7) is between two and six, the number of inlet openings
(7) preferably being two or four.
11. The foam supply device according to any one of claims 1 to 10, wherein
the bottom piece (1) is provided with an external thread (11).
12. The foam supply device according to any one of claims 1 to 11, wherein
the bottom piece (1) has protrusions (17) on a surface facing away from the inner
space.
13. The foam supply device according to any one of claims 1 to 12, wherein
the foam supply device is substantially tubular as a foam pipe and the inner space
has a substantially circular cross-section.
14. A fire extinguishing system comprising a foam supply device according to any one of
claims 1 to 13, and comprising
a tank container holding a fluorine-free foam agent and a propellant,
an adapter or an extinguishing gun with a connecting means for connection to the bottom
piece (1) of the foam supply device, and
a hose connecting the tank container and the adapter or extinguishing gun.
15. The fire extinguishing system according to claim 14, wherein a screen is provided
between the adapter or extinguishing gun and the bottom piece (1) of the foam supply
device.
1. Dispositif d'alimentation en mousse pour éjecter un agent moussant exempt de fluor,
comprenant
une partie de base (1) destinée à être reliée à un réservoir d'agent moussant,
une paroi (3) pour former un espace intérieur afin de guider un agent moussant dans
une direction d'axe longitudinal du dispositif d'alimentation en mousse vers une ouverture
d'éjection (5), des orifices d'entrée (7) pour l'agent moussant, reliés à l'espace
intérieur, étant prévus dans la pièce de base (1),
dans lequel
les orifices d'entrée (7) sont conçus de manière à aller en se rétrécissant, de sorte
que la vitesse d'écoulement de l'agent moussant s'écoulant du réservoir d'agent moussant
dans le dispositif d'alimentation en mousse augmente, et dans lequel
plusieurs ouvertures (9) pour de l'air sont prévues dans la paroi (3) pour l'introduction
d'air ambiant dans le flux d'agent moussant,
la longueur totale du dispositif d'alimentation en mousse, mesurée depuis les orifices
d'entrée (7) dans la pièce de base (1) jusqu'à l'ouverture d'éjection (5), étant comprise
entre 60 et 85 mm, caractérisé en ce que
une surface de passage de chacune des ouvertures (9) pour l'air est comprise entre
6,4 mm2 et 20,8 mm2.
2. Dispositif d'alimentation en mousse selon la revendication 1, dans lequel
la surface de passage de chacune des ouvertures (9) pour l'air est de 7,6 mm2 ou de 13,9 mm2 ou de 20,8 mm2.
3. Dispositif d'alimentation en mousse selon la revendication 1 ou 2, dans lequel
la longueur totale du dispositif d'alimentation en mousse, mesurée depuis les orifices
d'entrée (7) dans la pièce de base (1) jusqu'à l'orifice d'éjection (5), est comprise
entre 60 et 72 mm ou entre 72 et 85 mm.
4. Dispositif d'alimentation en mousse selon la revendication 3, dans lequel
la longueur totale du dispositif d'alimentation en mousse, mesurée depuis les orifices
d'entrée (7) dans la pièce de base (1) jusqu'à l'orifice d'éjection (5), est de 65
mm ou 72 mm ou 79 mm.
5. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel
une dimension (IA) allant d'un bord de l'ouverture d'air (9) le plus proche de l'ouverture
d'éjection (5) jusqu'à l'ouverture d'éjection (5) dans la direction de l'axe longitudinal
du dispositif d'alimentation en mousse est de 40 mm à 60 mm.
6. Dispositif d'alimentation en mousse selon la revendication 5, dans lequel
la dimension (IA) depuis le bord d'une ouverture d'air (9) le plus proche de l'ouverture
d'éjection (5) jusqu'à l'ouverture d'éjection (5) dans la direction de l'axe longitudinal
du dispositif d'alimentation en mousse est de 42,75 mm ou 46,75 mm ou 48,25 mm ou
49,75 mm ou 53,75 mm.
7. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 6, dans lequel
des nervures longitudinales (13) sont prévues à l'intérieur du dispositif d'alimentation
en mousse entre les ouvertures (9) pour l'air, lesquelles vont en se rétrécissant
en direction de l'ouverture d'éjection (5).
8. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel
le nombre d'ouvertures (9) pour l'air est de deux à six, et les ouvertures (9) pour
l'air sont aménagées symétriquement par rapport à l'axe central, le nombre d'ouvertures
pour l'air étant de préférence de quatre.
9. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel
les ouvertures (9) pour l'air sont réalisées de manière à aller en se rétrécissant
vers l'intérieur.
10. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel
le nombre d'orifices d'entrée (7) est compris entre deux et six, le nombre d'orifices
d'entrée (7) étant de préférence de deux à quatre.
11. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 10, dans lequel
la pièce de base (1) est pourvue d'un filetage extérieur (11).
12. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 11, dans lequel
la pièce de base (1) présente des picots (17) sur une surface opposée à l'espace intérieur.
13. Dispositif d'alimentation en mousse selon l'une des revendications 1 à 12, dans lequel
le dispositif d'alimentation en mousse est sensiblement tubulaire, sous la forme d'un
tube de mousse, et l'espace intérieur présente une section transversale sensiblement
circulaire.
14. Système d'extinction d'incendie comprenant un dispositif d'alimentation en mousse
selon l'une des revendications 1 à 13, et comprenant
un réservoir contenant un agent moussant sans fluor et un agent propulseur,
un adaptateur ou un pistolet d'extinction avec un moyen de connexion pour la connexion
à la pièce de base (1) du dispositif d'alimentation en mousse, et
un tuyau reliant le réservoir et l'adaptateur ou le pistolet d'extinction.
15. Système d'extinction d'incendie selon la revendication 14, dans lequel un tamis est
prévu entre l'adaptateur ou le pistolet d'extinction et la partie de base (1) du dispositif
d'alimentation en mousse.