Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Trainingsvorrichtung für ein Schlingentraining mit einer
Befestigungseinheit und einer Gurtbandeinheit.
[0002] Schlingentraining ist eine Art des Ganzkörpertrainings, bei dem mit dem eigenen Körpergewicht
gearbeitet wird. Dabei wird insbesondere auf dem Prinzip der Instabilität gearbeitet.
Für das Training wird im Wesentlichen nur ein Schlingentrainingsgerät benötigt, das
insbesondere auch zuhause einsetzbar ist. In der Regel weisen solche Trainingsgeräte
unelastische Bänder oder Seile auf, an deren Ende Schlaufen oder Griffe angeordnet
sind, in die Hände und/oder Füße eingehängt werden können.
[0003] Bei den bekannten Trainingsgeräten kann es durch ungeschickte Verwendung des Trainingsgerätes
zu Verletzungen kommen. Beispielsweise muss die trainierende Person nicht nur die
eigene Instabilität ausgleichen und ein verdrehen der Seile an einem Aufhängepunkt
berücksichtigen, sondern auch ungewünschte Längenveränderungen und Verschiebungen
im Seilsystem schnell ausgleichen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Trainingsvorrichtung für ein Schlingentraining
bereitzustellen, die ein effektives Training ermöglicht und eine erhöhte Sicherheit
beim Training gewährleistet.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch die Trainingsvorrichtung für ein Schlingentraining
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch die Trainingsanordnung mit den Merkmalen
des Anspruchs 14. Bevorzugte und/oder vorteilhafte Ausführungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen, der Beschreibung und den beigefügten Figuren.
[0006] Es wird eine Trainingsvorrichtung für ein Schlingentraining vorgeschlagen. Die Trainingsvorrichtung
ist insbesondere transportabel ausgebildet. Die Trainingsvorrichtung ist zum Trainieren
einer Person ausgebildet. Insbesondere ist die Trainingsvorrichtung zum Training unterschiedlicher
Personen geeignet, beispielsweise durch einstellbare Seillängen, Anordnungen und/oder
Griffe. Die Trainingsvorrichtung ist zum Indoor-Training, beispielsweise in Fitnessstudios
und/oder Eigenheim, und zum Outdoor-Training, beispielsweise einem Park, ausgebildet.
[0007] Die Trainingsvorrichtung weist eine Befestigungseinheit und eine Gurtbandeinheit
auf. Vorzugsweise sind die Befestigungseinheit und die Gurtbandeinheit dauerhaft miteinander
verbunden, beispielsweise um ein Trennen und/oder Verlieren einer der Einheiten zu
vermeiden. Die Befestigungseinheit ist bei Verwendung der Trainingsvorrichtung vorzugsweise
in einem oberen Bereich, beispielsweise Decke oder Türrahmen angeordnet, wobei die
Gurtbandeinheit sich von dem oberen Bereich in Richtung Boden erstreckt. Die Befestigungseinheit
insbesondere mehrere Teilabschnitte und/oder Module aufweisen, die dauerhaft verbunden
sein können und/oder reversibel verbunden. Die Befestigungseinheit ist vorzugsweise
einstückig ausgebildet und/oder umfasst Module, die dauerhaft verbunden sind. Ferner
kann die Befestigungseinheit Module aufweisen, die gegeneinander austauschbar und/oder
ersetzbar sind, beispielsweise zur Befestigung an unterschiedlichen Objekten.
[0008] Die Befestigungseinheit weist einen Verbindungsabschnitt zur Befestigung der Trainingsvorrichtung
an einem Objekt und einen Schlaufenabschnitt auf. Insbesondere ist die Befestigungseinheit
von fester Länge, alternativ kann die Befestigungseinheit in ihrer Länge einstellbar
sein. Der Verbindungsabschnitt und der Schlaufenabschnitt sind vorzugsweise direkt,
alternativ über einen Zwischenabschnitt, miteinander verbunden. Der Verbindungsabschnitt
umfasst und/oder bildet beispielsweise einen Haken, eine Öse und/oder einen Karabiner.
Der Verbindungsabschnitt ist ausgebildet, die Trainingsvorrichtung, insbesondere die
Befestigungseinheit an dem Objekt zu befestigen, beispielsweise verliersicher. Das
Objekt kann ein Baum, eine Tür, eine Decke oder ein Gerüst sein. Über den Verbindungsabschnitt
wird insbesondere auch der Schlaufenabschnitt mit dem Objekt verbunden, beispielsweise
um Kräfte und/oder Gegenkräfte mit dem Objekt auszutauschen. Der Verbindungsabschnitt
ist vorzugsweise aus einem anderen Material wie der Schlaufenabschnitt. Beispielsweise
ist der Verbindungsabschnitt aus einem Metall oder Kunststoff aufgebaut. Der Verbindungsabschnitt
ist vorzugsweise biegesteif. Der Schlaufenabschnitt ist vorzugsweise aus einem biegeschlaffen
Material, beispielsweise Textil, Seil oder Gewebe. Der Verbindungsabschnitt weist
vorzugsweise eine Längserstreckung von weniger als 50 cm, im Speziellen von weniger
als 25 cm auf. Der Schlaufenabschnitt weist vorzugsweise eine Längserstreckung von
weniger als 50 cm auf.
[0009] Die Gurtbandeinheit umfasst ein Gurtband, auch erstes Gurtband genannt. Ferner umfasst
die Gurtbandeinheit zwei beanstandete Enden. Die zwei beanstandeten Enden können an
Enden des ersten. Gurtbandes angeordnet sein. Alternativ kann auf Enden des ersten
Gurtbandes eine Verlängerung folgen, beispielsweise ein weiteres Gurtband. Das erste
Gurtband ist insbesondere unelastisch ausgebildet. Das erste Gurtband bildet beispielsweise
ein Band und/oder ein Seil, insbesondere ist das erste Gurtband biegeschlaff ausgebildet.
Das erste Gurtband ist vorzugsweise aus einem Kunststoff oder Naturstoff gewebt, gewirkt
oder gefertigt. Die Gurtbandeinheit, insbesondere das erste Gurtband weist eine Gurtbandlänge,
Gurtlänge genannt, auf. Die Gurtbandlänge ist vorzugsweise größer als ein Meter, im
Speziellen größer als 1,5 m. Ferner ist die Gurtbandlänge kleiner als 3 m und im Speziellen
kleiner als 2,5 m. An den Enden der Gurtbandeinheit ist jeweils ein Greifabschnitt
angeordnet. Der Greifabschnitt kann eine Schlaufe oder Schlinge bilden. In den Greifabschnitt
sind beispielsweise Hände oder Füße der trainierenden Person einhängbar. Das erste
Gurtband weist eine Breite auf, wobei die Breite vorzugsweise zwischen 3,5 cm und
5 cm beträgt.
[0010] Der Schlaufenabschnitt weist eine Schlaufe auf. Die Schlaufe des Schlaufenabschnitts
ist aus einem zweiten Gurtband ausgebildet. Im Speziellen können Aufbau, Material
und/oder Art von erstem und zweitem Gurtband gleich sein.
[0011] Die Schlaufe des Schlaufenabschnitts nimmt die Gurtbandeinheit auf. Mit anderen Worten
umschlingt die Schlaufe des Schlaufenabschnitts die Gurtbandeinheit. Die Gurtbandeinheit
ist beispielsweise ähnlich einem Faden durch die Schlaufe des Schlaufenabschnitts
geführt. Die Schlaufe des Schlaufenabschnitts stützt somit die Gurtbandeinheit, insbesondere
die Enden und/oder die Greifabschnitte, ab. Beispielsweise kann so die Gewichtskraft
des Trainierenden an den Griffen und/oder den Greifabschnitten angreifen und über
die Gurtbandeinheit, die Schlaufe des Schlaufenabschnitts und den Verbindungsabschnitt
an das Objekt übertragen und/oder abgeleitet werden. Insbesondere sind die Schlaufe
des Schlaufenabschnitts und die Gurtbandeinheit beim Training reibschlüssig verbunden.
Ohne weitere Elemente wäre die Gurtbandeinheit, insbesondere das erste Gurtband in
seiner Längserstreckung und/oder relativ zum Schlaufenabschnitt verschiebbar und/oder
bewegbar. Solche Verschiebungen und/oder Bewegungen können zu Instabilitäten beim
Training und zu Verletzungen führen.
[0012] Die Trainingsvorrichtung umfasst mindestens ein Verbindungselement. Die Gurtbandeinheit
und der Schlaufenabschnitt sind mittels dem mindestens einem Verbindungselement, im
Speziellen mehreren Verbindungselementen, gekoppelt. Die Kopplung kann eine dauerhafte
oder eine reversible Kopplung, beispielsweise über lösbare Verbindungselemente wie
Druckknöpfe, bilden. Beispielsweise ist das Verbindungselement ausgebildet, ein Verschieben
und/oder Bewegen von Gurtbandeinheit und Schlaufenabschnitt relativ zueinander einzuschränken,
beispielsweise auf eine Maximalverschiebung. Ferner ist das Verbindungselement ausgebildet,
ein Verlieren und/oder Trennen von Gurtbandeinheit und Befestigungseinheit zu verhindern.
Das Verbindungselement ist es somit zur Verbindung von Befestigungseinheit und Gurtbandeinheit
ausgebildet.
[0013] Vorzugsweise weist Schlaufe des Schlaufenabschnitts einen Durchmesser von mindestens
der Breite des ersten Gurtbandes auf, vorzugsweise mindestens dem 1,5-fachen der Breite
des ersten Gurtbandes. Ferner ist der Durchmesser der Schlaufe des Schlaufenabschnitts
insbesondere kleiner als die dreifache Breite, im Speziellen die doppelte Breite,
des ersten Gurtbandes.
[0014] Der Erfindung liegt die Überlegung zu Grunde, eine Trainingsvorrichtung bereitzustellen,
die ein sicheres Training gewährleistet. Hierbei wird beispielsweise durch die Verbindung
der Befestigungseinheit mit der Gurtbandeinheit über das Verbindungselement ein unbeabsichtigtes
Verschieben, Bewegen und Herausrutschen verhindert und/oder reduziert, sodass ein
effektives und sicheres Training möglich ist. Insbesondere ist durch das Verbindungselement
zum Verbinden von Gurtbandeinheit und Befestigungseinheit ein besonders neuralgischer
Punkt bezüglich der möglicher Verletzungsgefahren ausfindig gemacht sowie kostengünstig
und effizient gesichert.
[0015] Das Verbindungselement ist insbesondere biegeschlaff ausgebildet, vorzugsweise über
seine gesamte Länge biegeschlaff, alternativ abschnittsweise biegeschlaff. Das Verbindungselement
ist beispielsweise als ein Seil, eine Schnur, ein Band oder Gurt ausgebildet. Vorzugsweise
ist das Verbindungselement als ein Gurtband ausgebildet, wobei das Gurtband des Verbindungselements
vorzugsweise eine Breite kleiner als die Breite des ersten Gurtbandes aufweist. Die
Breite des Gurtbandes des Verbindungselements ist im Speziellen größer als 1 cm und
kleiner 3 cm. Das Verbindungselement weist vorzugsweise eine Längserstreckung von
mindestens 10 cm und vorzugsweise kleiner 30 cm auf. Insbesondere weist das Verbindungselement
eine geringere Steifigkeit als das erste Gurtband auf. Dieser Ausgestaltung liegt
die Überlegung zu Grunde, durch ein biegeschlaffes Verbindungselement Spielraum zu
schaffen, um keine harten Gegenkräfte bei korrekter Verwendung der Trennungsvorrichtung
zu erzeugen. Ferner kann so ein langzeitstabiles Verbindungselement geschaffen werden
[0016] Das Verbindungselement weist zwei beanstandete Endbereiche auf. Beispielsweise ist
das Verbindungselement als ein Gurtband mit Längserstreckung ausgebildet, wobei die
Enden des Gurtbandes des Verbindungselements die beanstandeten Endbereiche bilden.
Mindestens ein Endbereich des Verbindungselements ist mit der Gurtbandeinheit, im
speziellen dem ersten Gurtband gekoppelt und/oder verbunden. Das zweite Ende kann
mit dem Schlaufenabschnitt und/oder der Befestigungseinheit verbunden sein. Alternativ
kann das zweite Ende ebenfalls mit der Gurtbandeinheit, im speziellen dem ersten Gurtband,
gekoppelt sein, wobei hierbei beispielsweise ein Zwischenbereich zwischen den Enden
mit der Schlaufe, dem Schlaufenabschnitt und/oder der Befestigungseinheit gekoppelt
ist. Insbesondere kann das Verbindungselement eine Mehrzahl an Enden aufweisen, beispielsweise
mindestens drei und/oder vier, beispielsweise wie eine Sterntopologie und/oder krakenartig.
Hierbei ist es beispielsweise vorgesehen, dass entweder ein zentraler Körper des Verbindungselements
mit der Mehrzahl an Enden mit dem Schlaufenabschnitt oder der Gurtbandeinheit gekoppelt
ist, wobei die anderen Enden mit der Gurtbandeinheit oder dem Schlaufenobjekt verbunden
ist, sodass das Verbindungselement beide verbindet. Dieser Ausgestaltung liegt die
Überlegung zu Grunde, ein Verbindungselement in der Trainingsvorrichtung vorzusehen,
welches durch beanstandete Endbereiche die Kopplungsbereiche bzw. Gurtbandeinheit
und Schlaufenabschnitt ebenfalls beanstandet.
[0017] Besonders bevorzugt ist es, dass das Verbindungselement zwischen den Endbereichen
einen Zwischenbereich aufweist. Der Zwischenbereich ist vorzugsweise mittig zwischen
den Endbereichen angeordnet. Insbesondere kann der Zwischenbereich in mehrere Teilbereiche
entlang der Längserstreckung des Verbindungselements aufgeteilt sein. Von den Zwischenbereich
können sich neben den zwei Endbereichen weitere Endbereiche beabstanden. Bei dieser
Ausgestaltung ist es vorgesehen, den Zwischenbereich an der Gurtbandeinheit, insbesondere
dem ersten Gurtband, zu koppeln und/oder zu verbinden, wobei die Endbereiche dann
an den Schlaufenabschnitt gekoppelt und/oder verbunden sind. Alternativ kann der Zwischenabschnitt
an den Schlaufenabschnitt gekoppelt und/oder verbunden sein, wobei die Endabschnitte
dann an der Gurtbandeinheit, im Speziellen dem ersten Gurtband, gekoppelt und/oder
verbunden sind. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung zu Grunde, ein Verbindungselement
mit mehreren Endbereichen zur mehrfachen Kopplung an der Gurtbandeinheit oder den
Schlaufenabschnitt zu verwenden. Insbesondere ist diese Ausgestaltung auf der Überlegung
basierend, dass der Zwischenbereich eine Längserstreckung und/oder flächig ausgebildet
ist, sodass eine starke und/oder großflächige Kopplung durch diesen Abschnitt möglich
ist, wobei die Endbereiche beispielsweise kleinere Kopplungsflächen aufweisen und
auf mehrere Bereiche aufgeteilt sind.
[0018] Insbesondere ist es vorgesehen, dass die Schlaufe des Schlaufenabschnitts eine Schlaufeninnenseite
und eine Schlaufenaußenseite aufweist und/oder definiert. Die Schlaufenaußenseite
ist bei Anwendung der Trainingsvorrichtung dem Boden zugewandt ist. Die Schlaufeninnenseite
ist insbesondere die kontaktierende Seite zum ersten Gurtband. Vorzugsweise ist es
vorgesehen, dass das Verbindungselement an der Schlaufenaußenseite mit dem Schlaufenabschnitt
gekoppelt ist. Insbesondere ist es vorgesehen, dass bei einem Verbindungselement mit
mehreren Enden und/oder bei Verwendung mehrerer Verbindungselemente die Mehrzahl,
im Speziellen alle, Enden auf der Schlaufenaußenseite gekoppelt sind. Durch die Anordnung
auf der Schlaufenaußenseite wird insbesondere die Verwendung des Trainingsgeräts zur
Ausführung von fließenden Bewegungen ermöglicht. Ferner können so Verhaken und Beschädigungen
der auf der Schlaufeninnenseite geführten Gurtbandeinheit vermieden werden. Ferner
ist durch die Anordnung auf der Schlaufenaußenseite eine Beschädigung der Kopplung
und/oder Kopplungsstelle des Verbindungselements mit der Schlaufe des Schlaufenabschnitts
durch die Gurtbandeinheit ausgeschlossen.
[0019] Im Speziellen ist es vorgesehen, dass das Verbindungselement mit der Gurtbandeinheit
am ersten Gurtband gekoppelt ist. Insbesondere erfolgt die Kopplung von erstem Gurtband
und Verbindungselement in einem Bereich mittig, im Speziellen im Wesentlichen mittig,
zwischen den beanstandeten Enden der Gurtbandeinheit.
[0020] Optional umschließt die Schlaufe des Schlaufenabschnitts das erste Gurtband im Wesentlichen
mittig zwischen den beanstandeten Enden der Gurtbandeinheit.
[0021] Das erste Gurtband weist eine Gurtbandunterseite und eine Gurtbandoberseite auf.
Das Verbindungselement und/oder die Verbindungselemente sind vorzugsweise auf einer
gleichen Seite des Gurtbands, beispielsweise der Gurtbandoberseite oder der Gurtbandunterseite
angeordnet. Alternativ kann es vorgesehen sein, dass die Kopplung von Verbindungselement
und/oder den Verbindungselementen mit dem ersten Gurtband auf unterschiedlichen Seiten
erfolgt. Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass die Verbindungselemente an der Gurtbandunterseite
mit dem ersten Gurtband gekoppelt sind, wobei das Verbindungselement ferner vorzugsweise
in einem unteren, dem Boden zugeordneten, Bereich der Schlaufe gekoppelt ist, sodass
eine geringe Längserstreckung der Verbindungselemente nötig ist.
[0022] Im Speziellen ist es vorgesehen, dass die Kopplung das Verbindungselement mit dem
Schlaufenabschnitt und/oder die Kopplung des Verbindungselements mit der Gurtbandeinheit
als ein Vernähen ausgebildet ist. Alternativ und/oder ergänzend kann die Kopplung
ein Verkleben, ein Verschweißen, ein Vernieten oder ein Verschlingen bilden. Insbesondere
kann die Kopplung eine reversible Kopplung sein, beispielsweise durch Druckknöpfe
und/oder Klettverschluss. Besonders bevorzugt ist die irreversible Kopplung ein Vernähen.
Insbesondere erfolgt das Vernähen über die im Wesentliche gesamte Breite des Verbindungselements.
Insbesondere kann ein flächiges und/oder mehrmaliges Vernähen in unterschiedlichen
Nahtabschnitten vorgesehen sein. Optional ist das Vernähen in Richtung der Breite
des Gurtbandes, der Schlaufe und/oder des Verbindungselements erfolgt, sodass durch
die Nähte die Biegeschlaffheit im Wesentlichen erhalten bleibt.
[0023] Optional ist es vorgesehen, dass die Befestigungseinheit einen zweiten Schlaufenabschnitt
aufweist, wobei der zweite Schlaufenabschnitt eine zweite Schlaufe aufweist und/oder
bildet. Die zweite Schlaufe weist insbesondere einen geringeren Schlaufendurchmesser
als die Schlaufe des Schlaufenabschnitts (erste Schlaufe) auf. Die zweite Schlaufe
bildet beispielsweise eine Schlaufe um eine Öse und/oder eine Kopplungsschnittstelle
des Verbindungsabschnitts. Durch die zweite Schlaufe wird der Verbindungsabschnitt
verliersicher gehalten und/oder an den Schlaufenabschnitt zur Verbindung mit der Gurtbandeinheit
verbunden. Beispielsweise bildet der Befestigungsabschnitt einen Karabiner mit einer
Öse, wobei die zweite Schlaufe durch die Öse geführt ist.
[0024] Insbesondere ist es vorgesehen, dass die zweite Schlaufe aus der ersten Schlaufe
hervorgeht und/oder darauf basiert. Beispielsweise bilden erste Schlaufe zweite Schlaufe
eine 8-Form. Beispielsweise kann die zweite Schlaufe aus der ursprünglich ersten Schlaufe
durch Verbinden und/oder Einschnüren zweier Seitenabschnitte gebildet sein. Beispielsweise
basieren erste und zweite Schlaufe auf einem Gurt der wie ein Kreis bzw. Ring geschlossen
angeordnet ist, wobei dieser Kreis durch Verbinden der Kreislinie an zwei Punkten
ähnlich einer 8 zu der ersten Schlaufe und zweiten. Schlaufe überführt ist.
[0025] Insbesondere umschlingt die Schlaufe des Schlaufenabschnitts die Gurtbandeinheit
in einem Mittenbereich, wobei der Mittenbereich zwischen den beanstandeten Enden der
Gurtbandeinheit liegt. Der Mittenbereich kann selbst eine Längserstreckung aufweisen
beispielsweise zwischen 5 und 20 cm. Durch den Mittenbereich kann die Gurtbandeinheit
in zwei Seitenstränge zergliedert werden, wobei jeder der beiden Seitenstränge beispielsweise
einen der Greifabschnitte umfasst.
[0026] Insbesondere ist es vorgesehen, dass das Verbindungselement die Gurtbandeinheit und
den Schlaufenabschnitt zu Verschiebungen gegeneinander auf einen Verschiebungsspielraum
begrenzt gekoppelt. Der Verschiebungsspielraum ist beispielsweise durch die den biegeschlaffen
Abstand der Koppelstellen von Verbindungselement und Gurtband bzw. Schlaufe eingestellt
und/oder festgelegt. Der Verschiebespielraum ist vorzugsweise in einem Bereich zwischen
1 cm und 10 cm, im Speziellen zwischen 3 und 7 cm. Durch das Vorsehen des Verschiebespielraums
können Übungen mit fließenden Bewegungen durchgeführt werden und gleichzeitig ist
ein unbegrenztes Verschieben, das zu Verletzungen führt, ausgeschlossen.
[0027] Im Speziellen ist es vorgesehen, dass der Greifabschnitt einen Griff umfasst. Der
Griff kann insbesondere von einer Schlaufe gebildet sein und insbesondere einen Kunststoff-,
Gummi- oder Plastikgriffelement aufweisen. Beispielsweise umfasst der Griff ein zylinderförmiges
Griffelement, durch welches eine dritte Schlaufe geführt ist. Die dritte Schlaufe
ist mit dem ersten Gurtband verbunden. Die dritte Schlaufe ist aus einem Gurtband
gebildet, wobei Material und Textur des dritten Gurtbandes gleich dem Material und/oder
Textur des ersten Gurtbandes sein kann. Die dritte Schlaufe wird jedoch nicht durch
ein fortführen des ersten Gurtbandes erzielt. Beispielsweise werden die beiden Enden
des dritten Gurtbandes mit einem Ende des ersten Gurtbandes verbunden, vernäht und/oder
verklebt.
[0028] Einen weiteren Gegenstand der Erfindung eine Trainingsanordnung mit der Trainingsvorrichtung
und einem einer Stützeinheit. Die Stützeinheit ist beispielsweise als eine Klemmeinheit
ausgebildet. Vorzugsweise ist die Stützeinheit Kissenartig ausgebildet. Beispielsweise
ist die Stützeinheit knautschig, verformbar und/oder weich ausgebildet. Im Speziellen
ist die Stützeinheit als ein quaderförmiger, weicher und/oder knautschbarer Abschnitt
zur oberflächenschonenden Anlage an einem Objekt der Umgebung angeordnet, wobei der
Abschnitt beispielsweise eine Biegeschlaffe Fortführung, zum Beispiel Schlaufe, aufweist.
Zum Beispiel kann die Fortführung durch den Spalt zwischen Türrahmen und Türblatt
geführt sein und der weiche Abschnitt an Rahmen und Blatt abgestützt sein. In die
Schlaufe kann die Trainingsvorrichtung eingreifen, einhaken und/oder gekoppelt werden.
[0029] Weitere Vorteile, Wirkungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den beigefügten
Figuren und deren Beschreibung. Dabei zeigen:
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel einer Trainingsvorrichtung für ein Schlingentraining;
Figur 2 Detailansicht eines Ausschnitts der Trainingsvorrichtung aus Figur 1;
Figur 3 eine weitere Detailansicht der Trainingsvorrichtung aus Figur 1;
Figur 4 Ausschnitt einer Gurtbandeinheit mit Verbindungselement;
Figur 5 Ausschnitt einer Trainingsanordnung.
[0030] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Trainingsvorrichtung 1 für ein Schlingentraining.
Die Trainingsvorrichtung 1 umfasst eine Befestigungseinheit 2 und eine Gurtbandeinheit
3. Die Befestigungseinheit 2 weist ein Verbindungsabschnitt 4 und einen Schlaufenabschnitt
5 auf. Der Verbindungsabschnitt 4 und der Schlaufenabschnitt 5 sind verliersicher
miteinander verbunden. Der Verbindungsabschnitt 4 ist beispielsweise als ein Karabiner
ausgebildet, der zum Einhaken an einem Objekt, beispielsweise einem Einrichtungsobjekt
wie eine Tür oder einem Gerüst, ausgebildet ist. Ferner kann der Karabiner zur Verbindung
mit Stützelement 6 (Figur 5) dienen. Das Verbindungselement 4 ist biegesteif ausgebildet,
beispielsweise als ein Metallteil, wobei der Schlaufenabschnitt 5 mindestens abschnittsweise
biegeschlaff ausgebildet.
[0031] Die Gurtbandeinheit 3 um fast ein Gurtband 7, welches biegeschlaff ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist das Gurtband 7 unelastisch ausgebildet. Das Gurtband 7 kann beispielsweise
als ein Textil, beispielsweise basierend auf Kunststofffasern, ausgebildet sein. Das
Gurtband 7, insbesondere die Gurtbandeinheit 3 weist einen Mittenbereich 8 auf, von
welchem sich 2 Seitenstränge 9a und 9b abzweigen. Die Gurtbandeinheit 3 ist durch
den Schlaufenabschnitt 5, insbesondere die Schlaufe 10 geführt. Die Gurtbandeinheit
3, im Speziellen des Gurtband 7, ist durch die Schlaufe 10 nach unten abgestürzt,
sodass bei einem Aufhängen der Befestigungseinheit 2 in einen Deckenbereich die Gurtbandeinheit
3 aufgrund der Schwerkraft nicht zu Boden fällt.
[0032] Die Gurtbandeinheit 3 weist zwei beanstandete Enden 11a, b auf. Die beanstandeten
Enden 11a, b können insbesondere Enden des ersten Gurtbands 7 sein, alternativ kann
an die Enden des Gurtbands 7 ein weiteres Gurtband oder Element angefügt sein, wobei
die beanstandeten Enden 11a, b somit vom Gurtband 7 beanstandet sind. An den Enden
11a, b schließt sich jeweils ein Greifabschnitt 12a,b an, wobei die Greifabschnitte
12a, b jeweils eine dritte Schlaufe aus einem dritten Gurtband 13 umfassen. Das dritte
Gurtband 13 ist an den Enden 11a, b am Gurtband 7 befestigt, beispielsweise durch
vernähen. Insbesondere ist die dritte Schlaufe bzw. der Greifabschnitt 12 a, b nicht
durch fortführen des Gurtbandes 7 bzw. der beanstandeten Enden 11a, b gebildet. Die
Greifabschnitte 12 umfassen jeweils einen Griff 15, welcher von der Person zum Trainieren
gegriffen werden kann oder Hände und/oder Füße eingehängt werden können.
[0033] Um ein Training mit der Trainingsvorrichtung für unterschiedliche Personen zu ermöglichen
und/oder für eine Person unterschiedliche Übungen durchführbar zu machen, weist die
Gurtbandeinheit 3 eine Längenverstelleinheit 16 auf, beispielsweise ist hier zu ein
eine Gurtbandreserve 17 vorgesehen.
[0034] Um ein Verlieren, Herausrutschen und/oder Verrutschen der Gurtbandeinheit 3 zu verhindern
und/oder zu reduzieren ist eine Verbindungselement 18 vorgesehen, wobei das Verbindungselement
18 die Schlaufe 10, im allgemeinen Schlaufenabschnitt 5, mit der Gurtbandeinheit 3,
hier dem Gurtband 7 verbindet.
[0035] Figur 2 zeigt einen Ausschnitt der Trainingsvorrichtung 1 aus Figur 1 im Bereich
des Schlaufenabschnitts 5. Der Schlaufenabschnitt 5 weist die Schlaufe 10, auch erste
Schlaufe genannt, auf. Ferner umfasst der Schlaufenabschnitt 5 eine zweite Schlaufe
19, wobei die zweite Schlaufe 19 vorzugsweise aus dem Gurtband der Schlaufe 10 gebildet
ist, beispielsweise durch Abnähen eines Ringschlusses des Gurtbandes mit einer Naht
20, so das aus dem Ring bzw. Kreis die zweite Schlaufe 19 und erste Schlaufe 10 gebildet
wird. Die zweite Schlaufe 19 ist durch eine Öse 21 des Verbindungsabschnittes 4 geführt,
sodass der Verbindungsabschnitt 4 verlier sicher mit dem Schlaufenabschnitt 5 verbunden
ist.
[0036] Die Schlaufe 10 bildet eine Schlaufe um die Gurtbandeinheit 3, im Speziellen das
Gurtband 7. Die Schlaufe 10 weist eine Schlaufenaußenseite 22 und eine Schlaufeninnenseite
23 auf. Die Schlaufeninnenseite 23 ist dem durchgeführten Gurtband 7 zugewendet.
[0037] Das Gurtband 7 weist eine Gurtbandoberseite 24 und eine Gurtbandunterseite 25 auf,
wobei die Gurtbandoberseite 24 im Trainingszustand vorzugsweise dem Verbindungsabschnitt
4 zugewendet ist, wobei die Gurtbandunterseite 25 dem Boden zugewendet ist. Insbesondere
ist die Gurtbandunterseite 25 während des Trainings im Reibschluss mit der Schlaufeninnenseite
23.
[0038] Das Verbindungselement 18 ist ebenfalls als ein Gurtband ausgebildet, wobei das Gurtband
des Verbindungselements 18 eine geringere Breite als dies das Gurtband 7 bzw. das
Gurtband des Schlaufenabschnittes 5 aufweist. Das Verbindungselement 18 ist die biegeschlaff
ausgebildet und weist 2 Endbereiche 26a, b auf. Ferner weist das Verbindungselement
18 einen Zwischenbereich 27 auf, der zwischen den beiden Endbereichen 26a, b angeordnet
ist. Das Verbindungselement 18 ist mit dem Gurtband 7 gekoppelt, wobei das Koppeln
als ein Vernähen von Verbindungselement 18 und Gurtband 7 ausgebildet ist. Insbesondere
erfolgt das Vernähen über mehrere Nahtlinien, wobei die Nahtlinien beispielsweise
in Längserstreckung des Verbindungselement 18 beanstandet sind und sich über die Breite
des Verbindungselement 18 erstrecken. Das Verbindungselement 18 ist im Zwischenbereich
27 an das Gurtband 7 angenähert, wobei das Verbindungselement auf der Gurtbandunterseite
25 mit dem Gurtband 7 verbunden ist. Die Enden 26a, b sind zu der Schlaufe 10 geführt
und mit der Schlaufe 10 gekoppelt, wobei das Koppeln doch ein Vernähen 28 ausgebildet
ist. Das Verbindungselement 18, bzw. dessen Endbereiche 26a, b sind an der Schlaufenaußenseite
22 befestigt. Durch das Befestigen, bzw. Koppeln, an der Schleifenaußenseite 22 ist
die Führung des Gurtbandes 7 im Schlaufeninnenbereich der Schlaufe 10 kaum gestört
und somit betriebssicher. Durch das Verbinden des Gurtbandes 7 mit der Schlaufe 10,
im Allgemeinen den Schlaufenabschnitt 5, ist ein übermäßiges Verrutschen und/oder
Verstellen der Gurtbandeinheit 3 bzw. der Seitenstränge 9a, b verhindert. Das Verbindungselement
18 durch die Verbindung mit der Schlaufe 10 und dem Gurtband 7 erlaubt somit nur ein
Bewegen und/oder Verrutschen des Gurtband 7 in Längsrichtung über einen gewissen Toleranzbereich,
der zu keinen Verletzungen beim Training führt.
[0039] Figur 3 zeigt eine weitere Detailansicht und/oder Ausschnitt des Schlaufenabschnitts
5 aus Figur 1 und 2. Hierbei ist eine Ansicht auf die Schlaufe 10 von unten nach oben
gezeigt. Die Schlaufe 10 weist wieder die Schlaufenaußenseite 22 auf. Durch die Schlaufe
10 ist die Gurtbandeinheit 3, im speziellen das Gurtband 7, geführt, wobei in dieser
Ansicht die Gurtbandunterseite 25 sichtbar ist. Das Verbindungselement 14 weist die
Endbereiche 26a, b auf, die mittels der Vernähungen 28 an die Schlaufe 10, insbesondere
die Schlaufenaußenseite 22, dauerhaft gekoppelt sind. Das biegeschlaffe Verbindungselement
14 führt von den beiden Enden 26a, b gekrümmt bzw. gebogen zu den Seiten und ist im
Bereich zwischen den beiden Enden 26a,b durch die Schlaufe 10 geführt. Innerhalb der
Schlaufe 10, insbesondere im Bereich zwischen den Enden 26a, b ist das Verbindungselement
14 mit dem Gurtband 7 gekoppelt.
[0040] Diese Koppelung ist insbesondere eine Figur 4 als ein Ausschnitt der Ansicht aus
Figur 3 gezeigt, wobei zur Verdeutlichung die Schlaufe 10 nicht gezeigt ist. Das Verbindungselement
14 ist in dem Zwischenbereich 27 an das Gurtband 7, insbesondere den Gurtbandunterseite
25 gekoppelt, wobei dieses Koppeln als ein Vernähen 28 ausgebildet ist. Die Vernähung
28 im Zwischenbereich 27 weist eine Mehrzahl an Einzelnähten auf, wobei die einzelnen
Nähte in längs Richtung des Gurtbandes 7, insbesondere des Verbindungselement 14,
beanstandet sind, sodass eine sichere Kopplung erzielt wird. Von diesen Zwischenbereich
27 ist das Verbindungselement 14 flexibel weggeführt, wobei dieses Wegführen zu den
Enden 26a und 26b führt.
[0041] Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Trainingsanordnung 29, wobei die Trainingsanordnung
29 die Trainingsvorrichtung 1 und eine Stützeinheit 6 aufweist. Die Stützeinheit 6
kann beispielsweise als ein Klemmelement ausgebildet sein, welches vorzugsweise weich
und/oder flexibel ausgebildet ist, sodass bei der Verwendung und/oder dem einspannen
des Stützelementes 6, beispielsweise in einem Türrahmen/Türöffnung, keine Beschädigung
wie Zerkratzen des Objekts erfolgt.
[0042] Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Trainingsvorrichtung
- 2
- Befestigungseinheit
- 3
- Gurtbandeinheit
- 4
- Verbindungsabschnitt
- 5
- Schlaufenabschnitt
- 6
- Stützeinheit
- 7
- Gurtband
- 8
- Mittenbereich
- 9
- a, b Seitenstränge
- 10
- Schlaufe
- 11
- a, b Enden
- 12
- a, b Greifabschnitt
- 13
- Gurtband
- 14
- Verbindungselement
- 15
- Griff
- 16
- Längenverstelleinheit
- 17
- Gurtbandreserve
- 18
- Verbindungselement
- 19
- Zweite Schlaufe
- 20
- Naht
- 21
- Öse
- 22
- Schlaufenaußenseite
- 23
- Schlaufeninnenseite
- 24
- Gurtbandoberseite
- 25
- Gurtbandunterseite
- 26
- a, b 2 Endbereiche
- 27
- Zwischenbereich
- 28
- Vernähen
- 29
- Trainingsanordnung
1. Trainingsvorrichtung (1) für ein Schlingentraining,
mit einer Befestigungseinheit (2) und einer Gurtbandeinheit (3),
wobei die Befestigungseinheit (2) einen Verbindungsabschnitt (4) zur Befestigung der
Trainingsvorrichtung (1) an einem Objekt und einen Schlaufenabschnitt (5) aufweist,
wobei die Gurtbandeinheit (3) ein erstes Gurtband (7) und zwei beabstandete Enden
(11a, b) aufweist, wobei an den Enden (11a, b) jeweils ein Greifabschnitt (12a, b)
angeordnet ist,
wobei der Schlaufenabschnitt (5) eine Schlaufe (10) aus einem zweiten flexiblen Gurtband
(7) um die Gurtbandeinheit (3) bildet,
wobei die Gurtbandeinheit (3) und der Schlaufenabschnitt (5) über mindestens ein Verbindungselement
(14) gekoppelt sind.
2. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) biegeschlaff ausgebildet ist.
3. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) zwei beabstandete Endbereiche (26a, b) aufweist, wobei
das Verbindungselement (14) an einem der Endbereiche (26a, b) mit der Gurtbandeinheit
(3) gekoppelt ist und/oder an dem anderen Endbereich (26a, b) mit dem Schlaufenabschnitt
(5) gekoppelt ist.
4. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) zwischen den Endbereichen (26a, b) einen Zwischenbereich
(27) aufweist, wobei das Verbindungselement (18) im Zwischenbereich (27) mit der Gurtbandeinheit
(3) verbunden ist, wobei mindestens einer der Endbereiche (26a, b) mit dem Schlaufenabschnitt
(5) gekoppelt ist.
5. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (10) des Schlaufenabschnitts (5) eine Schlaufeninnenseite (23) und eine
Schlaufenaußenseite (22) aufweist, wobei das Verbindungselement (18) an der Schlaufenaußenseite
(22) mit dem Schlaufenabschnitt (5) gekoppelt ist.
6. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) mit der Gurtbandeinheit (3) am ersten Gurtband (7) gekoppelt
ist.
7. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gurtband (7) eine Gurtbandunterseite (25) und eine Gurtbandoberseite (24)
aufweist, wobei das Verbindungselement (18) an der Gurtbandunterseite (25) mit dem
ersten Gurtband (7) gekoppelt ist.
8. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung des Verbindungselements (14) mit dem Schlaufenabschnitt (5) und/oder
der Gurtbandeinheit (3) als Vernähen (28) ausgebildet ist.
9. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (2) einen zweiten Schlaufenabschnitt (5) mit einer zweiten
Schlaufe (10) aufweist, wobei die zweite Schlaufe (10) den Verbindungsabschnitt (4)
verliersicher mit dem Schlaufenabschnitt (5) verbindet.
10. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlaufe (10) aus der ersten Schlaufe (10) durch verbinden zweier Schlaufenabschnitte
(5) gebildet ist.
11. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtbandeinheit (3) einen Mittenbereich (8) aufweist, wobei der Mittenbereich
(8) das erste Gurtband (7) in zwei gleiche Teile teilt, wobei der Schlaufenabschnitt
(5) eine Schlaufe (10) um das erste Gurtband (7) im Mittenbereich (8) bildet.
12. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungelement (18) die Gurtbandeinheit (3) und den Schlaufenabschnitt (5)
mit einem Verschiebespielraum verschiebesicher koppelt.
13. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifabschnitt (12a, b) einen Griff (15) aufweist, wobei der Griff (15) über
eine dritte Schlaufe (10) aus einem dritten Gurtband (13) mit dem ersten Gurtband
(13) verbunden und/oder abgestützt ist.
14. Trainingsanordnung umfassend die Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen
Ansprüche und eine Stützeinheit (6) zur oberflächenschonenden Befestigung im Raum
und/oder einem Objekt.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Trainingsvorrichtung (1) für ein Schlingentraining,
mit einer Befestigungseinheit (2) und einer Gurtbandeinheit (3),
wobei die Befestigungseinheit (2) einen Verbindungsabschnitt (4) zur Befestigung der
Trainingsvorrichtung (1) an einem Objekt und einen Schlaufenabschnitt (5) aufweist,
wobei die Gurtbandeinheit (3) ein erstes Gurtband (7) und zwei beabstandete Enden
(11a, b) aufweist, wobei an den Enden (11a, b) jeweils ein Greifabschnitt (12a, b)
angeordnet ist,
wobei der Schlaufenabschnitt (5) eine Schlaufe (10) aus einem zweiten flexiblen Gurtband
(7) um die Gurtbandeinheit (3) bildet,
wobei die Gurtbandeinheit (3) und der Schlaufenabschnitt (5) über mindestens ein Verbindungselement
(14) gekoppelt sind,
wobei das Verbindungselement (14) zwei beabstandete Endbereiche (26a, b) aufweist,
wobei das Verbindungselement (14) zwischen den Endbereichen (26a, b) einen Zwischenbereich
(27) aufweist, wobei das Verbindungselement (18) im Zwischenbereich (27) mit der Gurtbandeinheit
(3) verbunden ist,
wobei mindestens einer der Endbereiche (26a, b) mit dem Schlaufenabschnitt (5) gekoppelt
ist, wobei die Kopplung des Verbindungselements (14) mit dem Schlaufenabschnitt (5)
und/oder der Gurtbandeinheit (3) als Vernähen (28) ausgebildet ist.
2. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (14) biegeschlaff ausgebildet ist.
3. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufe (10) des Schlaufenabschnitts (5) eine Schlaufeninnenseite (23) und eine
Schlaufenaußenseite (22) aufweist, wobei das Verbindungselement (18) an der Schlaufenaußenseite
(22) mit dem Schlaufenabschnitt (5) gekoppelt ist.
4. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (18) mit der Gurtbandeinheit (3) am ersten Gurtband (7) gekoppelt
ist.
5. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gurtband (7) eine Gurtbandunterseite (25) und eine Gurtbandoberseite (24)
aufweist, wobei das Verbindungselement (18) an der Gurtbandunterseite (25) mit dem
ersten Gurtband (7) gekoppelt ist.
6. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (2) einen zweiten Schlaufenabschnitt (5) mit einer zweiten
Schlaufe (10) aufweist, wobei die zweite Schlaufe (10) den Verbindungsabschnitt (4)
verliersicher mit dem Schlaufenabschnitt (5) verbindet.
7. Trainingsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlaufe (10) aus der ersten Schlaufe (10) durch verbinden zweier Schlaufenabschnitte
(5) gebildet ist.
8. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtbandeinheit (3) einen Mittenbereich (8) aufweist, wobei der Mittenbereich
(8) das erste Gurtband (7) in zwei gleiche Teile teilt, wobei der Schlaufenabschnitt
(5) eine Schlaufe (10) um das erste Gurtband (7) im Mittenbereich (8) bildet.
9. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungelement (18) die Gurtbandeinheit (3) und den Schlaufenabschnitt (5)
mit einem Verschiebespielraum verschiebesicher koppelt
10. Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifabschnitt (12a, b) einen Griff (15) aufweist, wobei der Griff (15) über
eine dritte Schlaufe (10) aus einem dritten Gurtband (13) mit dem ersten Gurtband
(13) verbunden und/oder abgestützt ist.
11. Trainingsanordnung umfassend die Trainingsvorrichtung (1) nach einem der vorherigen
Ansprüche und eine Stützeinheit (6) zur oberflächenschonenden Befestigung im Raum
und/oder einem Objekt.