Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kunststoffbehältnis nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] Derartige Kunststoffbehältnisse sind bereits in vielfältiger Form und Ausgestaltung
bekannt und gebräuchlich. So wird beispielsweise in der
DE 10 2013 207 941 B4 offenbart. Dort ist ein Kunststoffbehälter mit einem Boden und auf dem Boden stehenden
Seitenwänden, wobei durch den Boden und die Seitenwände ein Aufnahmebereich des Behälters
definiert wird, wobei der Boden auf seiner dem Aufnahmebereich abgewandten Seite einen
Laufkranz aufweist, wobei der Boden zur Außenseite des Behälters hin offene Taschen
aufweist, wobei die Taschen durch den Boden und den Laufkranz gebildet werden, wobei
die Taschen durch den Boden und den Laufkranz verbindende Rippen gebildet werden,
wobei die Rippen an ihrem in der Ebene des Laufkranzes gesehenen äußeren Bereich eine
zur Außenseite des Behälters hin offene Aussparung aufweisen, wobei die Aussparung
eine Bodenseite und eine zum Aufnahmebereich hingewandte Oberseite aufweist, wobei
die Bodenseite gegenüber der Oberseite in ihrem in der Ebene des Laufkranzes gesehenen
äußeren Bereich federnd ausgebildet ist.
[0003] Weiter wird auf die
DE 10 2013 207 943 B4 hingewiesen. Dort ist ein Kunststoffbehälter mit einem Boden und auf dem Boden stehenden
Seitenwänden, wobei durch den Boden und die Seitenwände ein Aufnahmebereich des Behälters
definiert wird, wobei der Boden auf seiner dem Aufnahmebereich abgewandten Seite einen
Innenbereich und einen den Innenbereich umgebenden Laufkranz aufweist, wobei der Laufkranz
einen den Innenbereich umgebenden inneren Kranz, einen den inneren Kranz umgebenden
äußeren Kranz und einen zwischen dem inneren Kranz und dem äußeren Kranz angeordneten
mittleren Kranz aufweist, wobei der mittlere Kranz vollständig den inneren Kranz umgibt,
wobei der mittlere Kranz eine erste Lauffläche für den Behälter aufweist, wobei die
erste Lauffläche gegenüber dem inneren Kranz und dem äußeren Kranz in Richtung wegweisend
vom Aufnahmebereich erhöht ist, wobei der Boden ferner eine zweite Lauffläche aufweist,
wobei die zweite Lauffläche aus den äußeren Ecken des äußeren Kranzes zur ersten Lauffläche
geführt ist, wobei die zweite Lauffläche gegenüber dem inneren Kranz und dem äußeren
Kranz in Richtung wegweisend vom Aufnahmebereich erhöht ist.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Kunststoffbehältnis zur Verfügung
zu stellen, welche eine hohe Laufruhe auf Förderbändern in einem automatisierten System
zur Verfügung zu stellen. Dabei soll auch die automatische Handhabung des Kunststoffbehältnisses
verbessert werden. Zusätzlich sollen Auflaufgeräusche des Kunststoffbehältnisses auf
ein weiteres Kunststoffbehältnis oder einen anderen Gegenstand bestmöglich abgefangen
werden.
Lösung der Aufgabe
[0005] Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach dem Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0006] Das erfindungsgemäße Kunststoffbehältnis weist einen Behältnisboden und vier einerseits
an den Behältnisboden flankierend angesetzte Seitenwände auf. Der Behältnisboden weist
wiederum eine Rippenstruktur auf, wobei die Rippenstruktur andererseits an dem Behältnisboden
einstückig ausgebildet ist. Dabei ist die Rippenstruktur zwischen dem Behältnisboden
und einem Laufkranz ausgebildet. Der Behältnisboden weist wiederum vier Seitenkanten
auf. Zusätzlich bildet der Laufkranz vier Außen-Längsseiten und vier Innen-Längsseiten
aus, wobei die vier Seitenwände über vier Eckrundungen eine zu einer viereckigen Form
miteinander verbunden sind.
[0007] Erfindungsgemäß ist dabei der Umstand, dass der Laufkranz von den vier Seitenkanten
des Behältnisbodens zu einer gemeinsamen Mitte des Behältnisbodens zurückspringt,
wobei allerdings jede der vier Außen-Längsseiten eine Expansion weg von der gemeinsamen
Mitte ausbildet, wobei die Rippenstruktur Abschlussstege ausbildet, die den Abstand
des zurückspringenden Laufkranzes mittels einer Schräge zu den vier Seitenkanten des
Behältnisbodens übergreift, wobei die Schräge in ihrer Form und Ausrichtung an die
jeweilige Expansion angepasst ist und sich von den Ecken der vier Außen-Längsseiten
hin zu der jeweiligen Expansion der Außen-Längsseite von der Mitte wegragend verlängert,
sodass eine Bootsbugform entsteht. Diese pfeilförmigen weg von der Mitte weg expandierenden
Abschlussstege führen zu einer erwünschten Laufruhe des Kunststoffbehälters auf Transportrollen
eines Transport- und Logistikbandes. Auch beim Auflaufen auf einen weiteren Kunststoffbehälter
wird der entstehende Lärm minimalisiert, da es zu keinen flächigen Anschlagpunkten
kommen kann. Eine Bootsbugform beschreibt dabei, dass ein heraustretender von der
Mitte aus betrachtet am meisten herausragender Teil des Laufkranzes eine Expansion
darstellt, wobei die durch die rechtwinklige Anordnung der Rippenstruktur vorgegebene
parallel nebeneinander liegenden Abschlussstege die Form eines Bootsbuges vorgeben,
ohne dass eine Bootshaut vorhanden wäre.
[0008] Diese erfindungsgemäße Form führt beispielsweise bei einem Auflaufen auf einen Gegenstand
dazu, dass das Kunststoffbehältnis nicht nur auf den Gegenstand aufläuft, sondern
tatsächlich teilweise über den Gegenstand hinweglaufen kann und durch die Schräge
ein vollständiges Zurückgleiten auf das Transportband möglich ist. Dies führt vorteilhaft
dazu, dass das transportierte Gut nicht unnötig in Mitleidenschaft gezogen wird.
[0009] In einem Ausführungsbeispiel bilden die vier Innen-Längsseiten des Laufkranzes weg
von der Mitte jeweils eine Innen-Expansion aus, wobei die Expansion von der Mitte
aus in der Flucht der Innen-Expansion angeordnet ist. Dies führt vorteilhaft zu einer
weiteren Verringerung von Transportgeräuschen und erhöht die Laufruhe.
[0010] In einem anderen Ausführungsbeispiel ist die jeweilige Expansion mittig an der jeweiligen
Außen-Längsseite ausgebildet. Dadurch wird die Form des Bootsbuges weiter verstärkt.
Dies führt auch dazu, dass im Gegensatz zu rechtwinkligen Anordnungen von Transportbehältnissen
seltener ein Verkanten stattfinden kann.
[0011] Die Rippenstruktur ist dabei bevorzugt rechtwinklig zu den vier Seitenwänden ausgebildet,
wobei die Rippenstruktur im Bereich der vier Eckrundungen eine teilende Mittelrippe
ausformt. Durch die rechtwinklige Anordnung der Rippenstruktur entsteht gerade im
Bereich der vier Eckrundungen ein Freiraum, welcher durch die diesen Freiraum mittig
teilende Mittelrippe eine zusätzliche Stütze und verhindert vorteilhaft, dass in diesen
Freiraum Gegenstände gelangen können oder es zu Verkantungen beim Transporteinsatz
kommt.
[0012] Die vier Eckrundungen des Kunststoffbehälters weisen eine abgerundete Eckverrippung
auf. Dies führt zur zusätzlichen Stabilisierung des Kunststoffbehälters.
[0013] Der Laufkranz bildet eckseits jeweils eine Einbuchtung zu dem Behältnisboden aus,
wobei in der Einbuchtung mittig ein Zentrierstift angeordnet ist, wobei der Zentrierstift
unterhalb einer Oberfläche des Laufkranzes endet. Die Einbuchtung weist die Form eines
Parallelogramms auf. Diese Form von Einbuchtung wobei die mit einer Spitze eckseits,
also zu den jeweiligen Eckrundungen weisenden Parallelogramme haben vorteilhaft dazu
geführt, dass bei einer Veränderung der Transportrichtung um beispielsweise 90° weniger
Geräusche entstehen.
[0014] Die Abschlussstege bilden auf ihren zum Laufkranz hin mündenden Enden eine zwischen
dem Laufkranz und dem Behältnisboden beginnende Verjüngung aus, wobei die Abschlussstege
mit ihrer Schräge auf ihren zum Behältnisboden hin mündenden Enden eine Abkantung
in die Verlängerung der vier Seitenwände ausbilden. Die Kombination von Verjüngung
und Abkantung der Abschlussstege mit ihren Schrägen führt zu einer bevorzugten Kraftaufnahme
bei Auflaufen auf den weiteren Transportbehälter oder einen anderen Gegenstand.
[0015] Die vier Seitenwände des Kunststoffbehälters können auch Griffmulden oder Öffnungen
für die händische Nutzung aufweisen. Weiter weisen bevorzugte Ausführungsbeispiele
der vier Seitenwände auf den zueinander weisenden Seiten Nuten auf, wobei in jede
der Nuten eine Feder aufweisende Teilungswand einbringbar ist. Dabei können sich die
Nuten und die dazugehörigen Federn über die gesamte Bauhöhe der Seitenwände erstrecke
oder auch nur über einen Teil der Bauhöhe erstrecken. Vorteilhaft ist hierbei, dass
ein Innenraum des Kunststoffbehälters schnell, sicher und einfach unterteilt werden
kann.
[0016] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Teilungswand einen Schlitz aufweist, in welchen
eine weitere Teilungswand mit einem weiteren Schlitz in einem rechten Winkel einbringbar
ist. Dabei werden die beiden Schlitze, die sich vorteilhafterweise über die halbe
Bauhöhe der Teilungswand und der weiteren Teilungswand erstrecken ineinander gesteckt,
sodass eine schnelle und feste Verbindung entsteht und eine noch kleinkariertere Unterteilung
des Innenraums möglich ist.
[0017] Zusätzlich kann jede der vier Seitenwände zwei Hubschächte aufweisen, wobei die Hubschächte
jeweils in dem zu den Eckrundungen hinweisenden Viertel der vier Seitwände angeordnet
sind. Dies hat den Vorteil, dass wenn beispielsweise zwei erfindungsgemäße Kunststoffbehälter
übereinander gestapelt sind maschinelle Greifer auf einfache Weise zwischen die beiden
Kunststoffbehälter greifen und von einem Boden aus betrachtet den oberen der beiden
Kunststoffbehälter anheben können, wodurch eine weitere Automatisierung erreicht werden
kann, was wiederum zu einer entsprechenden Kostenersparnis führt. Dies ist gerade
bei erfindungsgemäßen Kunststoffbehältern möglich, da die zurückspringenden Außen-Längsseiten
einen definierten Freiraum definieren, welcher gerade an dem zu den Eckrundungen liegenden
Viertel der Seitenwände besonders geeignet zum Eingriff eines Handhabungssystems mit
Liftern und Haltern.
Figurenbeschreibung
[0018] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese
zeigen in:
Figur 1 ein von schräg oben betrachtete erfindungsgemäßes Kunststoffbehältnis;
Figur 2 das in der Figur 1 gezeigte Kunststoffbehältnis von schräg unten;
Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt der Figur 1;
Figur 4 eine leicht vergrößerte geschnittene Seitenansicht eines Teils der
Figur2;
Figur 5 eine nochmal vergrößerte Ansicht der Figur 4;
Figur 6 eine Draufsicht auf die Figur 1, wobei in das Kunststoffbehältnis Teilungswände
eingesetzt sind;
Figur 7 Teilungswände zum Einsatz;
Figur 8 eine der Teilungswände aus Figur 7;
Figur 9 eine Ansicht auf das Kunststoffbehältnis nach Figur 2;
Figur 10 eine andere vergrößerte Ansicht der Figur 3.
Ausführungsbeispiel
[0019] Die in der Beschreibung des Ausführungsbeispiels zu einer Figur und den dort gezeigten
Merkmalen gemachten Ausführungen sollen grundsätzlich auch für die anderen Figuren
gelten, da es sich hier um verschiedene Ansichten ein und desselben Kunststoffbehältnisses
handelt.
[0020] In den Figuren 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßes Kunststoffbehältnis gezeigt. Es
besteht aus einem Behältnisboden 1 und vier Seitenwänden 2.1, 2.2, 2.3, 2.4. Dabei
weist der Behältnisboden 1 eine Rippenstruktur 3 auf. Die Rippenstruktur 3 ist einerseits
mit dem Behältnisboden 1 einstückig ausgebildet und andererseits ist sie einstückig
mit einem Laufkranz 4 verbunden. Dabei weist der Behältnisboden 1 vier Seitenkanten
5.1, 5.2, 5.3, 5.4 auf. Der Laufkranz 4 bildet wiederum vier Außen-Längsseiten 6.1,
6.2, 6.3, 6.4 und vier Innen-Längsseiten 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 aus, wobei die vier Seitenwände
2.1, 2.2, 2.3, 2.4 über vier Eckrundungen 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 miteinander verbunden
sind.
[0021] Der Laufkranz 4 springt von den vier Seitenkanten 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 des Behältnisbodens
1 zu einer gemeinsamen Mitte M des Behältnisbodens 1 zurück, wobei allerdings jede
der vier Außen-Längsseiten 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 eine Expansion 9.1, 9.2, 9.3, 9.4 weg
von der gemeinsamen Mitte M ausbildet.
[0022] Die Rippenstruktur 3 verläuft mit Abschlussstegen 10, 10.1 einerseits bis zu den
vier Außen-Längsseiten 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 des Laufkranzes und andererseits bis zu
den vier Seitenkanten 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 des Behältnisbodens 1. Dabei wird der entstehende
Abstand zwischen dem zurückspringenden Laufkranz 4 durch die weg von der Mitte M an
den Abschlussstegen 10, 10.1 zum Ende hin angeordneten Schrägen 11, 11.1 zu den vier
Seitenkanten 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 des Behältnisbodens 1 übergriffen, wobei die Schrägen
11, 11.1 in ihrer Form und Ausrichtung an die jeweilige Expansion 9.1, 9.2, 9.3, 9.4
angepasst sind und sich von den Ecken der vier Außen-Längsseiten 6.1, 6.2, 6.3, 6.4
hin zu der jeweiligen Expansion 9.1, 9.2, 9.3, 9.4 der Außen-Längsseite 6.1, 6.2,
6.3, 6.4 von der Mitte M wegragend verlängert, sodass eine Bootsbugform entsteht.
[0023] Weiter ist in den Figuren 1 und 2 zu erkennen, dass die vier Eckrundungen 8.1, 8.2,
8.3, 8.4 eine abgerundete Eckverrippung 14.1, 14.2, 14.3, 14.4 aufweisen.
[0024] Der Laufkranz 4 weist eckseits jeweils eine Einbuchtung 15.1, 15.2, 15.3, 15.4 auf,
die zu dem Behältnisboden 1 hin ausgebildet ist, wobei in der Einbuchtung 15.1, 15.2,
15.3, 15.4 mittig ein Zentrierstift 16.1, 16.2, 16.3, 16.4 angeordnet ist, wobei der
Zentrierstift 16.1, 16.2, 16.3, 16.4 unterhalb einer Oberfläche des Laufkranzes 4
endet. Die Einbuchtungen weisen die Form eines gleichseitigen Parallelogramms auf,
wobei eine Spitze der des Parallelogramms zu den vier Eckrundungen 8.1, 8.2, 8.3,
8.4 hin ausgebildet ist.
[0025] Außerdem ist zu erkennen, dass die vier Innen-Längsseiten 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 des
Laufkranzes 4 weg von der Mitte M jeweils eine Innen-Expansion 12.1, 12.2, 12.3, 12.4
ausbilden, wobei die Expansion 9.1, 9.2, 9.3, 9.4 von der Mitte M aus in der Flucht
der Innen-Expansion 12.1, 12.2, 12.3, 12.4 angeordnet sind. Das ist auch gut in der
Figur 9 gezeigt. Dabei ist die jeweilige Expansion 9.1, 9.2, 9.3, 9.4 mittig an der
jeweiligen Außen-Längsseite 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 ausgebildet.
[0026] Die Rippenstruktur 3 ist rechtwinklig zu den vier Seitenwänden 2.1, 2.2, 2.3, 2.4
ausgebildet, wobei die Rippenstruktur 3 im Bereich der vier Eckrundungen 8.1, 8.2,
8.3, 8.4 eine teilende Mittelrippe 13.1, 13.2, 13.3, 13.4 vorhanden ist. Dies ist
auch besonders gut in der Figur 9 zu erkennen.
[0027] In den Figuren 4, 5 und 10 ist eine vergrößerte Ansicht gezeigt, welche besonders
gut die Ausgestaltung der Abschlussstege 10, 10.1 erkennen lassen. Die Abschlussstege
10, 10.1 weisen auf ihren zum Laufkranz 4 hin mündenden Enden eine sich zwischen dem
Laufkranz 4 und dem Behältnisboden 1 befindende Verjüngung 17, 17.1 auf. Die Abschlussstege
10, 10.1 weisen auf der von der Mitte M wegweisenden Enden die Schrägen 11, 11.1 auf.
Die Schrägen 11, 11.1 bilden auf ihren zum Behältnisboden 1 hin mündenden Enden eine
Abkantung 18, 18.1 aus, die in die Verlängerung der vier Seitenwände 2.1, 2.2, 2.3,
2.4 hin verlaufen.
[0028] In den Figuren 6, 7 und 8 ist gut zu erkennen, dass die vier Seitenwände 2.1, 2.2,
2.3, 2.4 Nuten 19.1, 19.2 aufweisen, wobei in die Nuten 19.1, 19.2 eine Feder 20.1,
20.2 aufweisende Teilungswände 21.1, 21.2, 21.3 einbringbar sind.
[0029] Die Teilungswände 21.1, 21.2, 21.3 weisen einen Schlitz 22.1, 22.2, 22.3 auf, in
welchen eine weitere Teilungswand 23.1, 23.2, 23.3 mit einem weiteren Schlitz in einem
rechten Winkel einbringbar ist. Die einzelne Seitenwand 21.1 aus Figur 8 lässt gut
erkennen, wie die Schlitze 22.1, 22.2, 22.3 bis etwa zur halben Bauhöhe der einzelnen
Seitenwand 21.1 eingelassen sind. Außerdem sind auch die Federn 20.2 gut zu erkennen.
Die Anordnung der Teilungswände im rechten Winkel lässt sich gut in der Figur 7 erkennen.
[0030] In den Figuren 1, 3 und 6 ist gut gezeigt, wie jede der vier Seitenwände 2.1, 2.2,
2.3, 2.4 zwei Hubschächte 25.1, 25.2, 25.3, 25.4, 25.5, 25.6, 25.7, 25.8 aufweist,
wobei die Hubschächte 25.1, 25.2, 25.3, 25.4, 25.5, 25.6, 25.7, 25.8 jeweils in dem
zu den Eckrundungen 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 hinweisenden Viertel der vier Seitwände 2.1,
2.2, 2.3, 2.4 angeordnet sind. Es handelt sich dabei um L-förmige in die Struktur
eingelassene Taschen. Weiter ist in der Figur 3 beispielsweise zu erkennen, dass ein
umlaufender Absatz 26 vorhanden ist, welcher die vier Seitenwände 2.1, 2.2, 2.3, 2.4
und die vier Eckrundungen 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 auf dem von dem Behältnisboden 1 wegragenden
Ende abschließen.
[0031] In Figur 10 ist zusätzlich noch eine Abschlußwandung 27 gezeigt, welche den Laufkranz
4 zur Mitte M hin mit dem Behältnisboden 1 verbindet und auf diese Weise ungewollte
Verwirbelungen verhindert.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Behältnisboden |
| 2 |
Seitenwand |
| 3 |
Rippenstruktur |
| 4 |
Laufkranz |
| 5 |
Seitenkante |
| 6 |
Außen-Länpsseite |
| 7 |
Innen-Länpsseite |
| 8 |
Eckrundunp |
| 9 |
Expansion |
| 10 |
Abschlusssteg |
| 11 |
Schräge |
| 12 |
Innen-Expansion |
| 13 |
Mittelrippe |
| 14 |
Eckverrippung |
| 15 |
Einbuchtung |
| 16 |
Zentrierstift |
| 17 |
Verjüngung |
| 18 |
Abkantung |
| 19 |
Nut |
| 20 |
Feder |
| 21 |
Teilungswand |
| 22 |
Schlitz |
| 23 |
Weitere Teilungswand |
| 24 |
Weiterer Schlitz |
| 25 |
Hubschacht |
| 26 |
Absatz |
| 27 |
Abschlußwandung |
| |
|
| M |
Mitte |
1. Kunststoffbehältnis mit einem Behältnisboden (1) und vier Seitenwände (2.1, 2.2, 2.3,
2.4), wobei der Behältnisboden (1) eine Rippenstruktur (3) aufweist, wobei die Rippenstruktur
(3) einerseits mit dem Behältnisboden (1) ausgebildet ist und andererseits einen Laufkranz
(4) ausbildet, wobei der Behältnisboden (1) vier Seitenkanten (5.1, 5.2, 5.3, 5.4)
aufweist und der Laufkranz (4) vier Außen-Längsseiten (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) und vier
Innen-Längsseiten (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) ausbildet, wobei die vier Seitenwände (2.1,
2.2, 2.3, 2.4) über vier Eckrundungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) zu einer viereckigen Form
miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Laufkranz (4) von den vier Seitenkanten (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) des Behältnisbodens
(1) zu einer gemeinsamen Mitte (M) des Behältnisbodens (1) zurückspringt, wobei allerdings
jede der vier Außen-Längsseiten (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) eine Expansion (9.1, 9.2, 9.3,
9.4) weg von der gemeinsamen Mitte (M) ausbildet, wobei die Rippenstruktur (3) Abschlussstege
(10, 10.1) ausbildet, die den Abstand des zurückspringenden Laufkranzes (4) mittels
einer Schräge (11, 11.1) zu den vier Seitenkanten (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) des Behältnisbodens
(1) übergreift, wobei die Schräge (11, 11.1) in ihrer Form und Ausrichtung an die
jeweilige Expansion (9.1, 9.2, 9.3, 9.4) angepasst ist und sich von den Ecken der
vier Außen-Längsseiten (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) hin zu der jeweiligen Expansion (9.1,
9.2, 9.3, 9.4) der Außen-Längsseite (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) von der Mitte (M) wegragend
verlängert, sodass eine Bootsbugform entsteht.
2. Kunststoffbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Innen-Längsseiten (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) des Laufkranzes (4) weg von der Mitte
(M) jeweils eine Innen-Expansion (12.1, 12.2, 12.3, 12.4) ausbilden, wobei die Expansion
(9.1, 9.2, 9.3, 9.4) von der Mitte (M) aus in der Flucht der Innen-Expansion (12.1,
12.2, 12.3, 12.4) angeordnet ist.
3. Kunststoffbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dass die jeweilige Expansion (9.1, 9.2,
9.3, 9.4) mittig an der jeweiligen Außen-Längsseite (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) ausgebildet
ist.
4. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenstruktur (3) rechtwinklig zu den vier Seitenwänden (2.1, 2.2, 2.3, 2.4)
ausgebildet ist, wobei die Rippenstruktur im Bereich der vier Eckrundungen (8.1, 8.2,
8.3, 8.4) eine teilende Mittelrippe (13.1, 13.2, 13.3, 13.4) vorhanden ist.
5. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Eckrundungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) eine abgerundete Eckverrippung (14.1,
14.2, 14.3, 14.4) aufweisen.
6. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufkranz (4) eckseits jeweils eine Einbuchtung (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) zu dem
Behältnisboden (1) ausbildet, wobei in der Einbuchtung (15.1, 15.2, 15.3, 15.4) mittig
ein Zentrierstift (16.1, 16.2, 16.3, 16.4) angeordnet ist, wobei der Zentrierstift
(16.1, 16.2, 16.3, 16.4) unterhalb einer Oberfläche des Laufkranzes (4) endet.
7. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlussstege (10, 10.1) auf ihren zum Laufkranz (4) hin mündenden Enden eine
zwischen dem Laufkranz (4) und dem Behältnisboden (1) beginnende Verjüngung (17, 17.1)
ausbilden, wobei sich die Verjüngung (17, 17.1) und auf ihren zum Behältnisboden (1)
hin mündenden Enden eine Abkantung (18, 18.1) in die Verlängerung der vier Seitenwände
(2.1, 2.2, 2.3, 2.4) ausbilden.
8. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Seitenwände (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) Nuten (19.1, 19.2) aufweisen, wobei in
die Nuten (19.1, 19.2) eine Feder (20.1, 20.2) aufweisende Teilungswand (21.1, 21.2,
21.3) einbringbar ist.
9. Kunststoffbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungswand (21.1, 21.2, 21.3) einen Schlitz (22.1, 22.2, 22.3) aufweist, in
welchen eine weitere Teilungswand (23.1, 23.2, 23.3) mit einem weiteren Schlitz in
einem rechten Winkel einbringbar ist.
10. Kunststoffbehälter nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede der vier Seitenwände (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) zwei Hubschächte (25.1, 25.2, 25.3,
25.4, 25.5, 25.6, 25.7, 25.8) aufweist, wobei die Hubschächte (25.1, 25.2, 25.3, 25.4,
25.5, 25.6, 25.7, 25.8) jeweils in dem zu den Eckrundungen (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) hinweisenden
Viertel der vier Seitwände (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) angeordnet sind.