[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel umfassend eine Schale aus Karton.
[0002] Zum Verpacken von Kosmetika, Parfüms, Büchern, CDs, Essbesteck, Mobiltelefonen und
anderen hochwertigen Gegenständen oder Geschenken werden Festkartonagen verwendet.
Hierbei handelt es sich um Verpackungen, die aus einem besonders dicken, mit bedrucktem
Papier oder einem anderen Bezugsstoff beschichteten Karton bestehen. Festkartonagen
werden insbesondere für Produkte zu Weihnachten, Ostern, Valentinstag, Muttertag,
Vatertag usw. verwendet. Sie müssen von Hand gefertigt und aufgerichtet vom Hersteller
an den Hersteller des zu verpackenden Produktes geliefert werden. Die Fertigung und
der Transport der Festkartonagen vom Hersteller der Verpackung zum Hersteller des
darin zu verpackenden Produktes sind aufwendig und teuer.
[0003] Die
EP 2 072 408 B1 beschreibt ein Tray aus einem einteiligen Zuschnitt aus Karton, bei dem eine Bodenwand
an den seitlichen Rändern über Faltlinien mit äußeren Seitenwandteilen verbunden ist,
die über Faltlinien an den oberen Rändern mit inneren Seitenwandteilen verbunden sind,
die gegen die äußeren Seitenwandteile gefaltet sind, wobei ein inneres Seitenwandteil
an einem unteren Rand über eine Faltlinie mit einem zusätzlichen Wandteil verbunden
ist, das auf der Bodenwand aufliegt.
[0004] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung zur Verfügung
zu stellen, die einer Festkartonage in ihren Anwendungseigenschaften nahe oder gleichkommt,
jedoch flachliegend transportiert und aufgerichtet werden kann.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine Faltschachtel mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausführungsarten der Faltschachtel sind in Unteransprüchen angegeben.
[0006] Die erfindungsgemäße Faltschachtel umfasst eine Schale aus Karton, die eine rechteckige
Bodenwand, über Faltlinien mit den Rändern der Bodenwand verbundene äußere Seitenwandteile,
über seitliche Faltlinien mit den seitlichen Rändern von äußeren Seitenwandteilen
verbundene Ecklaschen und über Faltlinien mit den oberen Rändern der äußeren Seitenwandteile
verbundene innere Seitenwandteile umfasst, wobei die Ecklaschen jeweils gegen ein
benachbartes äußeres Seitenwandteil gefaltet und die inneren Seitenwandteile gegen
die Innenseiten der äußeren Seitenwandteile und die daran anliegenden Ecklaschen gefaltet
sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Bodenwand eine Einlage aus
Karton angeordnet ist, wobei die Faserlaufrichtung des Kartons der Einlage in einem
Winkel zur Faserlaufrichtung in der Bodenwand des Kartons der Schale ausgerichtet
ist, vorzugsweise in einem Winkel von 90°.
[0007] Gemäß der Erfindung wird eine besonders feste Faltschachtel dadurch erreicht, dass
als Schale ein sogenanntes "Krempel-Tray" verwendet wird, bei dem die Seitenwände
doppellagig ausgebildet sind. Zudem werden durch die Ecklaschen Verstärkungen an den
Ecken der Schale erreicht und die Schale in aufgerichteter Stellung stabilisiert.
Schließlich ist der Boden der Schale besonders fest, da er von der Bodenwand und der
auf der Innenseite der Bodenwand angeordneten Einlage aus Karton gebildet wird. Dabei
geht die Festigkeit des Bodens deutlich über die Festigkeit eines herkömmlichen Trays
aus einem einteiligen Zuschnitt mit einem zweilagigen Boden gemäß
EP 2 072 408 B1 hinaus, da die Verstärkung durch eine Einlage aus Karton gebildet ist, die so bezüglich
der Bodenwand ausgerichtet ist, dass die Faserlaufrichtung des Kartons der Einlage
senkrecht oder in einem anderen Winkel zur Faserlaufrichtung des Kartons der Bodenwand
ausgerichtet ist. Bei der Faserlaufrichtung handelt es sich um die Richtung, in der
herstellungsbedingt im Karton die Zellstofffasern bevorzugt ausgerichtet sind. Überraschenderweise
wurde gefunden, dass die Stabilität des Bodens der Schale stark dadurch verbessert
werden kann, dass die Faserlaufrichtung der Bodenwand der Schale in einem Winkel zur
Faserlaufrichtung in der Einlage ausgerichtet ist. Zudem hat die Faltschachtel den
Vorteil, dass sie in Stapeln flachliegend gelagert und transportiert werden kann,
sodass der Aufwand für die Lagerung und den Transport gegenüber herkömmlichen Festkartonagen
wesentlich herabgesetzt ist. Insbesondere können aufeinandergestapelte Zuschnitte
der Schale platzsparend gelagert und transportiert werden. Ein weiterer Vorteil liegt
darin, dass die Faltschachtel ohne Verkleben aufgerichtet werden kann und in der aufgerichteten
Konfiguration stabil ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die Ecklaschen zwischen
den inneren und den äußeren Seitenwandteilen festgehalten werden und sich die inneren
Seitenwandteile aneinander und an der Bodenwand oder der Einlage abstützen. Ein weiterer
Vorteil besteht darin, dass die Faltschachtel aus qualitativ hochwertig bedruckbarem
Karton herstellbar ist, sodass sie auch hinsichtlich der Bedruckung einer Festkartonage
sehr nahekommt. Auch die Innenoberfläche der Faltschachtel ist sehr gut bedruckbar.
Schließlich kann gegenüber einer Festkartonage erhebliches Gewicht eingespart werden.
[0008] Gemäß einer Ausführungsart umfasst die Faltschachtel einen Deckel mit einer Deckwand
zum Abdecken der Schale. Gemäß einer weiteren Ausführungsart besteht der Deckel aus
Karton. Gemäß einer anderen Ausführungsart ist die Schale in eine Umverpackung eingesetzt
oder an der Oberseite durch eine durchsichtige Folie aus Karton geschlossen, die beispielsweise
auf den oberen Rand der Schale aufgesiegelt ist.
[0009] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist auf der Innenseite der Deckwand eine weitere
Einlage aus Karton angeordnet, deren Faserlaufrichtung in einem Winkel zur Faserlaufrichtung
des Kartons der Deckwand ausgerichtet ist, vorzugsweise in einem Winkel von 90°. Hierdurch
wird eine besonders stabile Deckwand erreicht, sodass die Faltschachtel insgesamt
besonders stabil ausgebildet ist. Die Erfindung bezieht aber auch mögliche Ausführungsarten
ein, bei denen auf der Innenseite der Deckwand keine weitere Einlage aus Karton angeordnet
ist, beispielsweise wenn die Faltschachtel einen Sichtdeckel aufweist.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die Einlage und die Bodenwand mittels eines
Leims oder eines anderen Klebstoffs miteinander verklebt und/oder sind die weitere
Einlage und die Deckwand mittels eines Leims oder eines anderen Klebstoffs miteinander
verklebt. Durch diesen Materialverbund wird ein besonders steifer und stabiler Boden
und/oder Deckel erreicht. Das Festkleben der Einlage an der Bodenwand und/oder der
weiteren Einlage an der Deckwand erfolgt vorzugsweise bereits beim Faltschachtelhersteller.
Die bereits vorgeklebten Zuschnitte können flachliegend in Stapeln gelagert und vom
Faltschachtelhersteller zum Hersteller der zu verpackenden Ware oder einem Copacker
(Lohnpacker) geliefert werden. Dieser braucht nur noch die Faltschachtel in herkömmlicher
Weise aufzurichten. Alternativ werden die Bodenwand und die Einlage und/oder die Deckwand
und die weitere Einlage nicht vom Faltschachtelhersteller miteinander verklebt, sondern
voneinander getrennt jeweils in Stapeln flach übereinanderliegend an den Hersteller
des zu verpackenden Produktes oder den Copacker geliefert. Dieser setzt die Verpackung
aus den gelieferten Zuschnitten zusammen. Hierbei kann die Einlage entweder lose auf
die Bodenwand aufgelegt oder mit dieser verklebt werden und/oder kann die weitere
Einlage entweder lose auf die Deckwand aufgelegt oder mit dieser verklebt werden.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausführungsart werden die Einlage und die Bodenwand mittels
mehrerer paralleler Leimspuren oder Streifen aus einem anderen Klebstoff miteinander
verklebt und/oder werden die weitere Einlage und die Deckwand mittels mehrerer paralleler
weiterer Leimspuren oder Streifen aus einem anderen Klebstoff miteinander verklebt.
Durch die parallelen Leimspuren oder Streifen aus einem anderen Klebstoff kann die
Stabilität bzw. Steifigkeit bereits wesentlich erhöht werden. Eine vollflächige Verklebung
der Einlage mit der Bodenwand und/oder der weiteren Einlage mit der Deckwand ist hierfür
nicht erforderlich. Durch das Aufbringen von Leimspuren oder Streifen aus Klebstoff
können gegenüber einer vollflächigen Verklebung große Klebstoffmengen eingespart werden.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind drei oder mehr Leimspuren oder Streifen
aus einem anderen Klebstoff vorhanden, wobei zwischen zwei äußeren Leimspuren oder
Streifen eine oder mehrere mittlere Leimspuren oder Streifen vorhanden sind. Hierdurch
wird die Einlage mit der Bodenwand oder der Deckwand so verbunden, dass die verschiedenen
Lagen daran gehindert sind, sich relativ zueinander zu verschieben oder auseinander
zu gehen.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsart werden die Streifen in Durchlaufrichtung des
Kartons, aus dem die Faltschachtel gebildet wird und/oder in Durchlaufrichtung des
Kartons, aus dem der Deckel gebildet wird, parallel auf die Bodenwand und/oder die
Deckwand aufgebracht. Dies begünstigt hohe Herstellgeschwindigkeiten.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist die Faltschachtel einen Stulpdeckel auf.
Durch die Seitenwände des aufgesetzten Stulpdeckels wird die Stabilität der Seitenwände
der Faltschachtel weiter erhöht. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist an der Innenseite
der Deckwand des Stulpdeckels eine weitere Einlage angeordnet, wodurch die Stabilität
der Deckwand erhöht wird. Gemäß einer anderen Ausführungsart ist an der Innenseite
der Deckwand des Stulpdeckels keine weitere Einlage angeordnet, beispielsweise bei
Ausführung des Stulpdeckels als Sichtdeckel.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Deckel eine rechteckige Deckwand, über
Faltlinien mit den Rändern der Deckwand verbundene weitere äußere Seitenwandteile,
über seitliche Faltlinien mit den weiteren äußeren Seitenwandteilen verbundene weitere
Ecklaschen und über Faltlinien mit den unteren Rändern der weiteren äußeren Seitenwandteile
mit diesen verbundene weitere innere Seitenwandteile auf, wobei die weiteren Ecklaschen
jeweils gegen ein benachbartes weiteres äußeres Seitenwandteil gefaltet und die weiteren
inneren Seitenwandteile gegen die Innenseiten der weiteren äußeren Seitenwandteile
und die daran anliegenden weiteren Ecklaschen gefaltet sind. Hierdurch wird ein Stulpdeckel
gebildet, der wie die Schale der Faltschachtel als "Krempel-Tray" ausgebildet ist,
flachliegend in Stapeln gelagert und transportiert und ohne Verklebungen in eine stabile
Konfiguration aufgerichtet werden kann.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind über seitliche Faltlinien Dreieckslaschen
mit den seitlichen Rändern von äußeren Seitenwandteilen verbunden und jeweils paarweise
über eine mittlere Faltlinie zwischen den seitlichen Faltlinien miteinander verbunden,
wobei die Dreieckslaschen jeweils um die mittlere Faltlinie gegeneinander und gegen
eine der benachbarten äußeren Seitenwandteile gefaltet sind. Bei dieser Ausführungsart
wird jede Ecklasche von einem Paar Dreieckslaschen gebildet. Hierdurch wird eine abdichtende
und besonders stabile Verbindung zwischen den benachbarten äußeren Seitenwandteilen
erreicht. Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind über seitliche Faltlinien mit den
weiteren äußeren Seitenwandteilen weitere Dreieckslaschen verbunden, die jeweils paarweise
über eine mittlere Faltlinie zwischen den seitlichen Faltlinien miteinander verbunden
sind, sind die weiteren Dreieckslaschen jeweils um die mittlere Faltlinie gegeneinander
und gegen ein benachbartes weiteres äußeres Seitenwandteil gefaltet. Bei dieser weiteren
Ausführungsart wird jede Ecklasche von einem Paar weiterer Dreieckslaschen gebildet.
Hierdurch wird ein an den Ecken zwischen den weiteren äußeren Seitenwandteilen abdichtende
und besonders stabile Verbindung zwischen den benachbarten weiteren äußeren Seitenwandteilen
erreicht.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsart überdecken die inneren Seitenwandteile die Einlage
randseitig und/oder überdecken die weiteren inneren Seitenwandteile die weitere Einlage
randseitig. Hierdurch wird die Einlage und/oder die weitere Einlage an inneren Seitenwandteilen
und/oder weiteren inneren Seitenwandteilen randseitig abgestützt und eine besonders
hohe Stabilität der Faltschachtel zwischen den Seitenwänden und der Bodenwand bzw.
der Deckwand erreicht. Falls die Einlage und/oder die weitere Einlage nicht festgeklebt
werden, kann durch diese Ausführungsart verhindert werden, dass die Einlage aus der
Schachtel und/oder die weitere Einlage aus dem Stulpdeckel herausfallen kann. Hierzu
überdecken vorzugsweise die inneren Seitenwandteile die Einlage an mindestens zwei
einander gegenüberliegenden Rändern und/oder die weiteren inneren Seitenwandteile
die weitere Einlage an mindestens zwei einander gegenüberliegenden Rändern.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die inneren Seitenwandteile der Schale an
ihrem unteren Rand über Faltlinien mit Bodenwandlaschen verbunden, die an der Innenseite
der Bodenwand oder der Einlage anliegen, und/oder sind die weiteren inneren Seitenwandteile
über Faltlinien an ihren oberen Rändern mit Deckwandlaschen verbunden, die an der
Innenseite der Deckwand oder der weiteren Einlage anliegen. Über die Bodenwandlaschen
können sich die inneren Seitenwandteile und/oder über die Deckwandlaschen können sich
die weiteren inneren Seitenwandteile besser abstützen, um die Schale und/oder den
Stulpdeckel in der aufgerichteten Konfiguration zu halten. Gemäß einer weiteren Ausführungsart
weisen die Bodenwandlaschen an den seitlichen Rändern Anschrägungen und/oder die Deckwandlaschen
an den seitlichen Rändern weitere Anschrägungen auf, wobei sich benachbarte Bodenwandlaschen
mit Anschrägungen und/oder benachbarte Deckwandlaschen mit weiteren Anschrägungen
aneinander abstützen.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Schale und/oder der Deckel ausgebildet
gemäß ECMA-Code B 10.02.00.00 oder B 10.04.00.00.
[0020] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Deckel eine Hülle. Die Hülle umfasst
oder besteht aus vier Hüllenwänden, die über Faltlinien aneinandergelenkt sind. Eine
der Hüllenwände ist zugleich die Deckwand. Eine der Hüllenwände kann aus zwei einander
überlappenden und im Überlappungsbereich miteinander verklebten oder verhakten Hüllenwandabschnitten
bestehen. Durch eine der beiden Öffnungen an den Enden der Hülle hindurch kann die
Schale in die Hülle eingeschoben werden. Die Hülle kann vollständig aus Karton bestehen
oder aus Karton aus transparentem Kunststoff, wobei die Deckwand zumindest teilweise
aus transparentem Kunststoff ausgebildet ist, um einen Sichtdeckel zu bilden. Ferner
kann die Hülle insgesamt aus transparentem Kunststoff bestehen.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Deckel ein Klappdeckel. Der Klappdeckel
kann einteilig mit der Schale oder als zusätzliches Bauteil ausgebildet sein. Bei
einteiliger Ausbildung kann der Klappdeckel an einem Rand über eine Faltlinie mit
einer Verbindungslasche verbunden sein, die über eine weitere Faltlinie mit dem unteren
Rand eines inneren Seitenwandteiles verbunden ist. Bei mehrteiliger Ausbildung kann
der Klappdeckel an einem Rand über eine Faltlinie mit einer Verbindungslasche verbunden
sein, die an einem unteren Rand mit einer Einstecklasche verbunden ist, die zwischen
einem inneren Seitenwandteil und einem äußeren Seitenwandteil verankert werden kann.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist die Einlage eine Vielzahl paralleler Rilllinien
auf und/oder weist die weitere Einlage eine Vielzahl paralleler weiterer Rilllinien
auf. Durch die Rilllinien und/oder die weiteren Rilllinien wird die Stabilität der
Faltschachtel weiter erhöht. Gemäß einer weiteren Ausführungsart verlaufen die Rilllinien
der Einlage parallel oder in einem Winkel, vorzugsweise im Winkel von 90°, zur Faserlaufrichtung
des Kartons der Einlage und/oder verlaufen die Rilllinien der weiteren Einlage parallel
oder in einem Winkel, vorzugsweise in einem Winkel von 90°, zur Faserlaufrichtung
des Kartons der weiteren Einlage.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Karton der Schale zumindest auf der
von außen sichtbaren Seite einen Strich auf und weist der Karton der Einlage zumindest
auf der Oberseite einen Strich auf und/oder weist der Karton des Deckels zumindest
auf der von außen sichtbaren Seite einen Strich auf und/oder weist der Karton der
weiteren Einlage zumindest auf der Unterseite einen Strich auf. Hierdurch weist die
Schale und/oder der Deckel auf den Seiten, auf die der Benutzer bei ungeöffneter oder
bei geöffneter Faltschachtel blicken kann, einen Strich auf. Hierdurch wird der Faltschachtel
ein besonders hochwertiges Erscheinungsbild verliehen. Hierfür weist die Faltschachtel
gemäß einer weiteren Ausführungsart auf denselben Seiten einen Aufdruck auf. Der Aufdruck
auf der gestrichenen Seite der Faltschachtel ist besonders hochwertig. Zur weiteren
Steigerung der Qualität des Aufdruckes weist die Faltschachtel auf den betreffenden
Seiten jeweils einen in der gleichen Weise ausgebildeten Strich auf, d.h. die gleiche
Art, die gleiche Anzahl und das gleiche Flächengewicht der Beschichtung, die den Strich
bildet.
[0024] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist die Schale mindestens einer Wand Rilllinien
und/oder weist der Deckel in mindestens einer Wand weitere Rilllinien auf. Hierdurch
wird die Faltschachtel weiter stabilisiert.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die Schale und der Deckel aus einem einteiligen
Zuschnitt oder aus verschiedenen Zuschnitten gebildet.
[0026] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die Schale und die Einlage aus verschiedenen
Zuschnitten gebildet. Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind der Deckel und die
weitere Einlage aus verschiedenen Zuschnitten gebildet.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die Schale und die Einlage aus Karton mit
denselben oder verschiedenen Grammaturen gebildet. Gemäß einer weiteren Ausführungsart
sind der Deckel und die weitere Einlage aus Karton mit denselben oder verschiedenen
Grammaturen gebildet.
[0028] Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist in die Schale ein Einsatz eingesetzt, der
mindestens eine Aufnahme zum Einsetzen eines Produktes aufweist. Gemäß einer weiteren
Ausführungsart besteht der Einsatz aus Karton. Gemäß einer weiteren Ausführungsart
weist der Einsatz eine horizontale obere Wand mit mindestens einer Ausstanzung zum
Aufnehmen und seitlichen Abstützen eines Produktes auf und/oder weist der Einsatz
mindestens eine vertikale Wand mit mindestens einer weiteren Ausstanzung am oberen
Rand zum Auflegen und Abstützen eines in die Ausstanzung eingesetzten Produktes am
Umfang auf.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Einsatz zumindest auf der Seite, die
bei geöffneter Faltschachtel für einen Benutzer sichtbar ist, einen Strich auf. Gemäß
einer weiteren Ausführungsart weist der Strich einen Aufdruck auf. Gemäß einer weiteren
Ausführungsart ist der Strich des Einsatzes in der gleichen Weise ausgebildet, wie
der Strich der Schale.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsart weisen sämtliche Teile der Faltschachtel einen
in derselben Weise ausgebildeten Strich auf.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Zuschnitt zum Bilden einer Schale flach ausgebreitet in der Draufsicht;
- Fig. 2
- eine Einlage für die Schale flach ausgebildet in der Draufsicht;
- Fig. 3
- einen Zuschnitt zum Bilden eines Stulpdeckels flach ausgebreitet in der Draufsicht;
- Fig. 4
- einen weiteren Einsatz zum Stabilisieren der Deckwand des Stulpdeckels flach ausgebreitet
in der Draufsicht;
- Fig. 5
- eine Faltschachtel gebildet aus den zuvor beschriebenen Zuschnitten mit einem in die
Schale eingesetzten Einsatz bei abgenommenem Stulpdeckel in einer Perspektivansicht
schräg von oben und von der Seite.
[0032] In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die Angaben "oben" und "unten" sowie
"horizontal" und "vertikal" auf eine Anordnung der Faltschachtel mit der Bodenwand
der Schale auf einer horizontalen Unterlage und bezüglich der Bodenwand nach oben
vorstehenden Seitenwänden, wobei bei geschlossenem Deckel die Deckwand oberhalb der
Bodenwand angeordnet ist.
[0033] Gemäß Fig. 1 umfasst ein erster Zuschnitt 1 eine rechteckige Bodenwand 2, die an
ihren seitlichen Rändern über Faltlinien mit äußeren Seitenwandteilen 3.1, 4.1, 5.1,
6.1 verbunden ist. Die äußeren Seitenwandteile 3.1, 4.1, 5.1, 6.1 sind an ihren oberen
Rändern über Faltlinien mit inneren Seitenwandteilen 3.2, 4.2, 5.2, 6.2 verbunden,
um gemeinsam Seitenwände 3, 4, 5, 6 zu bilden. Die inneren Seitenwandteile 3.2, 4.2,
5.2, 6.2 sind wiederum an ihren unteren Rändern über Faltlinien mit Bodenwandlaschen
7, 8, 9, 10 verbunden, die an ihren seitlichen Rändern um 45° geneigte Anschrägungen
11.1, 11.2, 12.1, 12.2, 13.1, 13.2, 14.1, 14.2 aufweisen.
[0034] Über seitliche Faltlinien sind mit den seitlichen Rändern der äußeren Seitenwandteile
Dreieckslaschen 15.1, 15.2, 16.1, 16.2, 17.1, 17.2, 18.1, 18.2 verbunden, wobei jeweils
zwei Dreieckslaschen 15.1 und 15.2, 16.1 und 16.2, 17.1 und 17.2, 18.1 und 18.2 über
mittlere Faltlinien zwischen den seitlichen Faltlinien miteinander verbunden sind.
[0035] In Fig. 2 ist ein zweiter Zuschnitt 19 für eine Einlage 20 gezeigt, die eine rechteckige
Form aufweist, deren Abmessungen an die Abmessungen der Bodenwand 2 angepasst sind.
[0036] Zum Aufrichten der Faltschachtel wird die Einlage 20 auf die Bodenwand 2 des Zuschnittes
1 gesetzt und die äußeren Seitenwandteile 3.1, 4.1, 5.1, 6.1 werden hochgeklappt.
Hierfür ist die Einlage 20 so bemessen, dass sie genau zwischen die aufgerichteten
äußeren Seitenwandteile passt. Die Einlage 20 wird so auf die Bodenwand 2 aufgesetzt,
dass die Faserlaufrichtung FL2 in der Einlage 20 senkrecht zur Faserlaufrichtung FL1
in der Bodenwand 2 ausgerichtet ist.
[0037] Beim Aufrichten der äußeren Seitenwandteile 3.1, 4.1, 5.1, 6.1 werden die benachbarten
Dreieckslaschen 15.1 und 15.2, 16.1 und 16.2, 17.1 und 17.2, 18.1 und 18.2 jeweils
um die mittlere Faltlinie gegeneinander und gegen die Innenseite eines äußeren Seitenwandteiles
3.1, 4.1, 5.1, 6.1 geklappt. Schließlich werden die inneren Seitenwandteile 3.2, 4.2,
5.2, 6.2 gegen die Innenseiten der äußeren Seitenwandteile 3.1, 4.1, 5.1, 6.1 und
die daran anliegenden Dreieckslaschen 15.1 und 15.2, 16.1 und 16.2, 17.1 und 17.2,
18.1 und 18.2 geklappt und mit der Bodenwandlasche 7, 8, 9, 10 auf die Oberseite der
Einlage 20 geklappt. Hierdurch wird eine Schale 22 gebildet, die in der aufgerichteten
Stellung stabil ist, da sich die inneren Seitenwandteile 3.2, 4.2, 5.2, 6.2 an den
seitlichen Rändern aneinander und die Bodenwandlaschen 7, 8, 9, 10 am Einsatz 20 und
an den Anschrägungen 11.1, bis 14.2 aneinander abstützen.
[0038] Die aufgerichtete Schale 22 mit der Einlage 20 ist in Fig. 5 gezeigt.
[0039] Gemäß Fig. 3 umfasst ein dritter Zuschnitt 23 für einen Deckel 24 eine rechteckige
Deckwand 25, die an ihren seitlichen Rändern über Faltlinien mit weiteren äußeren
Seitenwandteilen 26.1, 27.1, 28.1, 29.1 verbunden ist. Die weiteren äußeren Seitenwandteile
26.1, 27.1, 28.1, 29.1 sind an ihren oberen Rändern über Faltlinien mit weiteren inneren
Seitenwandteilen 26.2, 27.2, 28.2, 29.2 verbunden, um gemeinsam Seitenwände 26, 27,
28, 29 zu bilden. Die weiteren inneren Seitenwandteile 26.2, 27.2, 28.2, 29.2 sind
wiederum an ihren unteren Rändern über Faltlinien mit Deckwandlaschen 30, 31, 32,
33 verbunden, die an ihren seitlichen Rändern um 45° geneigte Anschrägungen 34.1,
34.2, 35.1, 35.2, 36.1, 36.2, 37.1, 37.2 aufweisen.
[0040] Über seitliche Faltlinien sind mit den seitlichen Rändern der äußeren Seitenwandteile
weitere Dreieckslaschen 38.1, 38.2, 39.1, 39.2, 40.1, 40.2, 41.1, 41.2 verbunden,
wobei jeweils zwei weitere Dreieckslaschen 38.1 und 38.2, 39.1 und 39.2, 40.1 und
40.2, 41.1 und 41.2 über mittlere Faltlinien zwischen den seitlichen Faltlinien miteinander
verbunden sind.
[0041] In Fig. 4 ist ein vierter Zuschnitt 42 für eine weitere Einlage 43 gezeigt, die eine
rechteckige Form aufweist, deren Abmessungen an die Abmessungen der Deckwand 25 angepasst
sind.
[0042] Zum Aufrichten des Deckels 24 wird die weitere Einlage 43 auf die Deckwand 25 des
dritten Zuschnittes 23 gesetzt und die weiteren äußeren Seitenwandteile 26.1, 27.1,
28.1, 29.1 werden hochgeklappt. Hierfür ist die weitere Einlage 43 so bemessen, dass
sie genau zwischen die aufgerichteten weiteren äußeren Seitenwandteile 26.1, 27.1,
28.1, 29.1 passt. Die weitere Einlage 43 wird so auf die Deckwand 25 aufgesetzt, dass
die Faserlaufrichtung FL4 in der weiteren Einlage 43 senkrecht zur Faserlaufrichtung
FL3 in der Deckwand 25 ausgerichtet ist.
[0043] Beim Aufrichten der weiteren äußeren Seitenwandteile 26.1, 27.1, 28.1, 29.1 werden
die benachbarten weiteren Dreieckslaschen 38.1 und 38.2, 39.1 und 39.2, 40.1 und 40.2,
41.1 und 41.2 jeweils um die mittlere Faltlinie gegeneinander und gegen die Innenseite
eines weiteren äußeren Seitenwandteiles 26.1, 27.1, 28.1, 29.1 geklappt. Schließlich
werden die weiteren inneren Seitenwandteile 26.2, 27.2, 28.2, 29.2 gegen die Innenseiten
der weiteren äußeren Seitenwandteile 26.1, 27.1, 28.1, 29.1 und die daran anliegenden
Dreieckslaschen 38.1 und 38.2, 39.1 und 39.2, 40.1 und 40.2, 41.1 und 41.2 geklappt
und mit der Deckwandlasche 30, 31, 32, 33 auf die Oberseite der weiteren Einlage 43
geklappt.
[0044] Hierdurch wird ein Stulpdeckel 44 gebildet. Dieser in der aufgerichteten Konfiguration
stabil, da sich die weiteren inneren Seitenwandteile 26.1, 27.1, 28.1, 29.1 an den
seitlichen Rändern aneinander und die Deckwandlaschen 30, 31, 32, 33 an der Innenseite
der weiteren Einlage 43 und an den weiteren Anschrägungen 34.1 bis 37.2 aneinander
abstützen. Der aufgerichtete Stulpdeckel 44 ist in Fig. 5 gezeigt.
[0045] Gemäß Fig. 5 ist in die Schale 22 ein Einsatz 45 aus Karton eingesetzt. Dieser umfasst
eine horizontale obere Wand 46 mit Ausstanzungen 47, die den Konturen eines einzusetzenden
Produktes entsprechen. Ferner umfasst der Einsatz 45 zwei parallele vertikale Wände
48, die unterhalb der oberen Wand 46 angeordnet sind und jeweils am oberen Rand weitere
Ausstanzungen 49 aufweisen, die den Konturen eines Umfangsabschnittes der in die Ausstanzungen
47 einzusetzenden Produkte entsprechen. Somit werden die in den Ausstanzungen 47 und
weiteren Ausstanzungen 49 eingesetzten Produkte in der eingesetzten Position gehalten.
[0046] Der Einsatz 45 ist so ausgebildet, dass die eingesetzten Produkte bei geschlossenem
Stulpdeckel 44 durch die Innenseite der weiteren Einlage 43 in den Ausstanzungen 47,
49 fixiert werden.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- erster Zuschnitt
- 2
- Bodenwand
- 3, 4, 5, 6
- Seitenwand
- 3.1, 4.1, 5.1, 6.1
- äußeres Seitenwandteil
- 3.2, 4.2, 5.2, 6.2
- inneres Seitenwandteil
- 7-10
- Bodenwandlasche
- 11.1, 11.2, 12.1, 12.2, 13.1, 13.2, 14.1, 14.2
- Anschrägung
- 15.1, 15.2, 16.1, 16.2, 17.1, 17.2, 18.1, 18.2
- Dreieckslasche
- 19
- zweiter Zuschnitt
- 20
- Einlage
- 22
- Schale
- 23
- dritter Zuschnitt
- 24
- Deckel
- 25
- Deckwand
- 26, 27, 28, 29
- Seitenwand
- 26.1, 27.1, 28.1, 29.1
- weiteres äußeres Seitenwandteil
- 26.2, 27.2, 28.2, 29.2
- weiteres inneres Seitenwandteil
- 30, 31, 32, 33
- Deckwandlasche
- 34.1, 34.2, 35.1, 35.2, 36.1, 36.2, 37.1, 37.2
- weitere Anschrägung
- 38.1, 38.2, 39.1, 39.2, 40.1, 40.2, 41.1, 41.2
- weitere Dreieckslasche
- 42
- vierter Zuschnitt
- 43
- weitere Einlage
- 44
- Stulpdeckel
- 45
- Einsatz
- 46
- obere Wand
- 47
- Ausstanzung
- 48
- vertikale Wand
- 49
- weitere Ausstanzung
1. Faltschachtel umfassend eine Schale (22) aus Karton, die eine rechteckige Bodenwand
(2), über Faltlinien mit den Rändern der Bodenwand (2) verbundene äußere Seitenwandteile
(3.1, 4.1, 5.1, 6.1), über seitliche Faltlinien mit den seitlichen Rändern von äußeren
Seitenwandteilen (3.1, 4.1, 5.1, 6.1) verbundene Ecklaschen (15.1 bis 18.2) und über
Faltlinien mit den oberen Rändern der äußeren Seitenwandteile (3.1, 4.1, 5.1, 6.1)
verbundene innere Seitenwandteile (3.2, 4.2, 5.2, 6.2) umfasst, wobei die Ecklaschen
(15.1 bis 18.2) jeweils gegen ein benachbartes äußeres Seitenwandteil (3.1, 4.1, 5.1,
6.1) gefaltet und die inneren Seitenwandteile (3.2, 4.2, 5.2, 6.2) gegen die Innenseiten
der äußeren Seitenwandteile (3.1, 4.1, 5.1, 6.1) und die daran anliegenden Ecklaschen
(15.1 bis 18.2) gefaltet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Innenseite der Bodenwand (2) eine Einlage (20) aus Karton angeordnet ist,
wobei die Faserlaufrichtung des Kartons der Einlage (20) in einem Winkel zur Faserlaufrichtung
in der Bodenwand (2) des Kartons der Schale ausgerichtet ist, vorzugsweise in einem
Winkel von 90°.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1 umfassend einen Deckel (24) mit einer Deckwand (25)
zum Abdecken der Schale (22).
3. Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, bei der auf der Innenseite der Deckwand (25)
eine weitere Einlage (43) aus Karton angeordnet ist, deren Faserlaufrichtung in einem
Winkel zur Faserlaufrichtung des Kartons der Deckwand (25) ausgerichtet ist, vorzugsweise
in einem Winkel von 90°.
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Deckel (24) ein Stulpdeckel
(44) ist.
5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Einlage (20) und die Bodenwand
(2) mittels eines Leims und/oder eines anderen Klebstoffes miteinander verklebt sind
und/oder bei der die weitere Einlage (43) und die Deckwand (25) mittels eines Leims
oder eines anderen Klebstoffs miteinander verklebt sind.
6. Faltschachtel nach Anspruch 5, bei der die Einlage (20) und die Bodenwand (2) mittels
mehrerer paralleler Leimspuren oder Streifen aus einem anderen Klebstoff miteinander
verklebt sind und/oder bei der die weitere Einlage (43) und die Deckwand (25) mittels
mehrerer paralleler weiterer Leimspuren oder Streifen aus einem anderen Klebstoff
miteinander verklebt sind.
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei der der Deckel (24) eine rechteckige
Deckwand (25), über Faltlinien mit den Rändern der Deckwand (25) verbundene weitere
äußere Seitenwandteile (26.1, 27.1, 28.1, 29.1), über seitliche Faltlinien mit weiteren
äußeren Seitenwandteilen (26.1, 27.1, 28.1, 29.1) verbundene weitere Ecklaschen (38.1
bis 41.2) und über Faltlinien mit den unteren Rändern der weiteren äußeren Seitenwandteile
(26.1, 27.1, 28.1, 29.1) mit diesen verbundene weitere innere Seitenwandteile (26.2,
27.2, 28.2, 29.2) aufweist, wobei die weiteren Ecklaschen (38.1 bis 41.2) jeweils
gegen ein benachbartes weiteres äußeres Seitenwandteil (26.1, 27.1, 28.1, 29.1) gefaltet
und die weiteren inneren Seitenwandteile (26.2, 27.2, 28.2, 29.2) gegen die Innenseiten
der weiteren äußeren Seitenwandteile (26.1, 27.1, 28.1, 29.1) und die daran anliegenden
weiteren Ecklaschen (38.1 bis 41.2) gefaltet sind.
8. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der mit den seitlichen Rändern
der äußeren Seitenwandteile (3.1, 4.1, 5.1, 6.1) verbundene und jeweils paarweise
über eine mittlere Faltlinie zwischen den seitlichen Faltlinien miteinander verbundene
Dreieckslaschen (15.1 bis 18.2) jeweils um die mittlere Faltlinie gegeneinander und
gegen eine der benachbarten äußeren Seitenwandteile (3.1, 4.1, 5.1, 6.1) gefaltet
sind und/oder bei der mit den weiteren äußeren Seitenwandteilen (26.1, 27.1, 28.1,
29.1) verbundene und jeweils paarweise über eine mittlere Faltlinie zwischen den seitlichen
Faltlinien miteinander verbundene weitere Dreieckslaschen (38.1 bis 41.2) jeweils
um die mittlere Faltlinie gegeneinander und gegen ein benachbartes weiteres äußeres
Seitenwandteil (26.1, 27.1, 28.1, 29.1) gefaltet sind.
9. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der innere Seitenwandteile (3.2,
4.2, 5.2, 6.2) die Einlage (20) randseitig überdecken und/oder bei der weitere innere
Seitenwandteile (26.2, 27.2, 28.2, 29.2) die weitere Einlage (43) randseitig überdecken.
10. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die inneren Seitenwandteile
(3.2, 4.2, 5.2, 6.2) der Schale (22) an ihrem unteren Rand über Faltlinien mit Bodenwandlaschen
(7 bis 10) verbunden sind, die an der Innenseite der Bodenwand (2) oder der Einlage
(20) anliegen, und/oder die weiteren inneren Seitenwandteile (26.2, 27.2, 28.2, 29.2)
über Faltlinien an ihren oberen Rändern mit Deckwandlaschen (30, 31, 32, 33) verbunden
sind, die an der Innenseite der Deckwand (25) oder der weiteren Einlage (43) anliegen.
11. Faltschachtel nach Anspruch 2, 3, 9 oder 10, bei der der Deckel (24) eine Hülle ist
oder bei der der Deckel (24) ein Klappdeckel ist.
12. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der die Einlage (20) eine Vielzahl
paralleler Rilllinien aufweist und/oder bei der die weitere Einlage (43) eine Vielzahl
paralleler weiterer Rilllinien aufweist.
13. Faltschachtel nach Anspruch 12, bei der die Rillinien der Einlage (20) parallel oder
in einem Winkel, vorzugsweise im Winkel von 90°, zur Faserlaufrichtung des Kartons
der Einlage (20) ausgerichtet sind und/oder bei der die Rillinien der weiteren Einlage
(43) parallel oder in einem Winkel, vorzugsweise in einem Winkel von 90°, zur Faserlaufrichtung
des Kartons der weiteren Einlage (43) ausgerichtet sind.
14. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der der Karton der Schale zumindest
auf der von außen sichtbaren Seite einen Strich aufweist und der Karton der Einlage
zumindest auf der Oberseite einen Strich aufweist und/oder bei der der Karton des
Deckels zumindest auf der von außen sichtbaren Seite einen Strich aufweist und/oder
bei der der Karton der weiteren Einlage zumindest auf der Unterseite einen Strich
aufweist.
15. Faltschachtel nach Anspruch 14, bei der die Schale auf der von außen sichtbaren Seite
auf einem Strich einen Aufdruck aufweist und/oder bei der die Einlage auf einem Strich
auf der Oberseite einen Aufdruck aufweist und/oder bei der der Deckel auf einem von
außen auf einem Strich auf einer von außen sichtbaren Seite einen Aufdruck aufweist
und/oder bei der die weitere Einlage auf einem Strich auf der Unterseite einen Aufdruck
aufweist.
16. Faltschachtel nach Anspruch 1 bis 15, bei der die Schale und der Deckel (24) aus einem
einteiligen Zuschnitt oder aus verschiedenen Zuschnitten gebildet sind.
17. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der die Schale (22) und die Einlage
(20) aus verschiedenen Zuschnitten gebildet sind und/oder bei der der Deckel (24)
und die weitere Einlage (43) aus verschiedenen Zuschnitten gebildet sind.
18. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei der die Schale (22) und die Einlage
(20) aus Karton mit denselben oder verschiedenen Grammaturen gebildet sind und/oder
bei der der Deckel (24) und die weitere Einlage (43) aus Karton mit denselben oder
verschiedenen Grammaturen gebildet sind.
19. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, bei der in die Schale (22) ein Einsatz
(45) aus Karton eingesetzt ist, der mindestens eine Aufnahme zum Einsetzen eines Produktes
aufweist, wobei der Einsatz eine horizontale obere Wand (46) mit mindestens einer
Ausstanzung (47) zum Aufnehmen und seitlichen Abstützen eines Produktes aufweist und
der Einsatz (45) mindestens eine vertikale Wand (48) mit mindestens einer weiteren
Ausstanzung (49) am oberen Rand zum Auflegen und Abstützen eines in die Ausstanzung
(47) eingesetzten Produkts am Umfang aufweist.