[0001] Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung für eine Stützwand zur Abstützung eines
Hangs und/oder einer Böschung. Die Stützvorrichtung umfasst einen Fußabschnitt, wobei
der Fußabschnitt als eine Fundamentplatte ausgebildet ist.
[0002] Stützwände, auch Stützmauern genannt, dienen der Sicherung von Hängen, Böschungen
und/oder Einschnitten. Stützwände werden beispielsweise zur Absicherung von Verkehrsstrecken
eingesetzt, wobei hier die Standsicherheit gegenüber ästhetischen Gesichtspunkten
vorrangig ist. Ferner werden Stützwände im Landschaft- und Gartenbau eingesetzt, wobei
zur Integration und Einbindung in das Landschaftsbild vorzugsweise Natursteine und/oder
Granit eingesetzt werden. Die Kosten für solche Natursteinstelen sind im Vergleich
zu Beton sehr hoch. Bisher wurden zur Verankerung der Natursteinstelen bis 30 % in
der Erde versenkt, was mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden war. Neben
dem wirtschaftlichen Aspekt, sind Natursteinstelen sehr schwer, wobei 30 % des zu
handhabenden Gewichts der Verankerung bzw. Versenkung geschuldet war.
[0003] Die Druckschrift
JP-H11131504 A, beschreibt eine L-förmige Stützmauer mit integriertem Boden, sowie ein Verfahren
zur Herstellung der Stützmauer. Der hierin verwendete Naturstein ist L-förmig ausgebildet,
wobei dieser einen Fußabschnitt (Schenkel) aufweist der im Boden versenkt wird. Sowohl
der sichtbare Abschnitt des Steins als auch der vergrabene Abschnitt sind aus dem
Naturstein ausgebildet, wodurch sich ein sehr hohes Gewicht und ein sehr hoher Preis
ergibt.
[0004] Das Dokument
US 2014/0010599 betrifft ein Modul zur Aufnahme von Füllmaterial und zum Abstützen eines Hangs. Das
Modul umfasst einen Basisabschnitt und einen Fußabschnitt, wobei diese im Wesentlichen
L-förmig zueinander angeordnet sind. Der Fußabschnitt weißt eine aufgeraute Standfläche
zur Vergrößerung der Reibung mit dem Untergrundmaterial.
[0005] In der Druckschrift
US 2017/0130417 A1 ist ein Schutzwandsystem gegen herabrollendes Gestein und zur Anwendung als Leitplanke.
Das Sicherheitssystem umfasst Grundmodule mit einer Basisplatte und einem senkrecht
dazu angeordneten Wandabschnitt. Die Basisplatte erstreckt sich in der Anwendung weg
von dem Straßenbereich, insbesondere hin zum Berg- bzw. Böschungsbereich. Der Wandabschnitt
dient als Straßenbegrenzung und zur optischen Wegsignalisierung.
[0006] Die Druckschrift
DE 101 21 591 C1
beschreibt ein Fertigteilbauelement umfassend ein stahlarmiertes Fundamentteil und
einen fest angefügten Naturstein. Das Fundamentteil bildet das Fußteil der zu errichtenden
Mauer und erlaubt so ein schnelles Errichten einer Mauer, wobei die zeitintensiven
Schritte wie Fundamenterstellung hersteller- und/oder errichterseitig im Vorfeld durchgeführt
wurden.
[0007] In der Druckschrift
US 2013/0071188 A1 wird eine Stützwand gegen Überflutung offenbart, bei der zwei unterschiedlich lange
Platten ein L-förmiges Profil aufweisen und der Verbindungsbereich der Platten eine
abgerundete Verstärkung aufweist. Die aufrechtstehende Platte hat Traglöcher, durch
die Stangen zum Tragen der Stützwand durchgeschoben werden können. Die hohle Stützwand
kann mit Wasser gefüllt werden.
[0008] In der Druckschrift
JP H04 146329A wird eine Beton-Stützwand offenbart, bei der zwei unterschiedlich lange Platten ein
L-förmiges Profil aufweisen und der Verbindungsbereich der Platten eine keilförmige
Verstärkung aufweist. Damit die Beton-Stützwand nicht verrutscht, ist die untere Platte
nicht plan sondern weist mehrere Neigungen auf. Zusätzlich können in vorhandene Löcher
in der unteren Platte Anker platziert werden.
[0009] In der Druckschrift
JP 07042174 wird eine Beton-Stützwand offenbart, bei der zwei Platten ein L-förmiges Profil aufweisen
und der Verbindungsbereich der Platten eine abgerundete Verstärkung aufweist. Über
die senkrechte Platte wird eine Dekorplatte darübergehängt.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützvorrichtung, ein Verfahren und
eine Stützwand bereitzustellen, die ressourcenschonend, kostengünstig und für den
Errichter einfacher handhabbar ist.
[0011] Die Aufgabe wird durch die Stützvorrichtung für eine Stützwand mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Ferner wird die Aufgabe durch die Stützwandanordnung und das
Verfahren gelöst. Bevorzugte und/oder vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich
aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Figuren.
[0012] Es wird eine Stützvorrichtung für eine Stützwand, insbesondere eine Winkelstützwand
vorgeschlagen. Die Stützwand ist insbesondere zur Stabilisierung eines Hangs, insbesondere
wird als Hang auch eine Böschung und/oder ein Einschnitt verstanden. Die Stützvorrichtung
und/oder die Stützwand ist beispielsweise für den Garten- und Landschaftsbau ausgebildet.
Insbesondere ist die Stützvorrichtung zur teilweisen Verfüllung mit Erde und/oder
Hangmaterial ausgebildet.
[0013] Die Stützwand umfasst insbesondere mindestens eine Stützvorrichtung und mindestens
eine Steinstele. Die Steinstele ist insbesondere als eine Natursteinstele aus Naturstein
ausgebildet. Alternativ kann die Steinstele als eine Betonstele oder Kunststeinstele
ausgebildet sein. Der Naturstein ist beispielsweise als ein Sandstein oder Granit
ausgebildet. Die Steinstele weist insbesondere eine Quaderform auf. Die Stützwand
ist zur Abstützung einer Böschung ausgebildet. Insbesondere ist die Steinstele zur
Verbindung mit der Stützvorrichtung ausgebildet.
[0014] Die Stützvorrichtung umfasst einen Fußabschnitt und ein Halteabschnitt. Der Fußabschnitt
und der Halteabschnitt sind insbesondere einstückig ausgebildet bzw. miteinander verbunden.
Der Fußabschnitt, auch Bodenabschnitt genannt, ist insbesondere zur Verankerung und/oder
zur Verfüllung im Erdreich ausgebildet. Der Fußabschnitt ist im verbauten Zustand
vorzugsweise horizontal angeordnet und/oder ausgerichtet. Der Halteabschnitt steht
insbesondere senkrecht und/oder im Wesentlichen senkrecht zum Fußabschnitt. Der Halteabschnitt
ist im verbauten Zustand der Stützvorrichtung beispielsweise vertikal angeordnet.
Der Fußabschnitt und der Halteabschnitt sind vorzugsweise L-förmig zueinander angeordnet,
im speziellen L-förmig up-side-down. Fußabschnitt und/oder Halteabschnitt sind insbesondere
flächig ausgebildet, im Speziellen eben. Beispielsweise weist der Halteabschnitt eine
flächige Erstreckung in eine Hochrichtung und Breitenrichtung auf. Der Fußabschnitt
weist beispielsweise eine flächige Erstreckung in eine Tiefenrichtung und die Breitenrichtung
auf. Der Halteabschnitt weist in der flächigen Erstreckung vorzugsweise eine im Wesentlichen
rechteckige Form auf, wobei Ausnehmungen, Kerben und/oder Durchführungen im Speziellen
für die Wesentliche Form unberücksichtigt sind. Der Fußabschnitt ist im Speziellen
als eine Standfläche und/oder als eine Fundamentplatte ausgebildet. Beispielsweise
umfasst und/oder bildet der Fußabschnitt eine Standfläche zur Anordnung auf einem
Untergrund.
[0015] Der Halteabschnitt weist insbesondere eine Luftseite und eine Erdseite auf und/oder
definiert und/oder trennt die Luftseite und Erdseite. Die Luftseite, auch Vorderseite
genannt und/oder Sichtseite genannt, ist vom Hang und/oder dem Erdreich abgewandt.
Die Erdseite ist dem Hang, der Böschung und/oder dem Erdreich zugewendet. Insbesondere
sind Erdseite und Luftseite in Tiefenrichtung beabstandet.
[0016] Der Halteabschnitt weist mindestens eine Befestigungsschnittstelle zur formschlüssigen,
kraftschlüssigen und/oder stoffschlüssigen Befestigung und/oder Verbindung mindestens
einer der Steinstelen, insbesondere einer Gegenbefestigungsschnittstelle der Steinstele,
mit der Stützvorrichtung auf. Die Befestigungsschnittstelle ist vorzugsweise auf der
Luftseite angeordnet. Insbesondere kann der Halteabschnitt mindestens zwei beabstandete
Befestigungsschnittstellen aufweisen. Im Speziellen weist der Halteabschnitt mindestens
oder exakt zwei Befestigungsschnittstellen auf, wobei die Befestigungsschnittstellen
besonders bevorzugt horizontal und/oder in Breitenrichtung beabstandet sind. Insbesondere
sind die Befestigungsschnittstelle/n in einer oberen Hälfte, vorzugsweise in einem
oberen Drittel, des Halteabschnitts angeordnet, wobei Oben und Unten insbesondere
durch die Hochrichtung und/oder Vertikale definiert sind. Insbesondere ist so ein
Austausch einer Steinstele besonders unkompliziert, da durch die Befestigungsschnittstellen
so einfach zugänglich sind und wenig Erde entfernt werden muss, um an die Befestigungsschnittstelle
zu gelangen und zudem die Steinstele optimal gegen Verkippen gesichert ist.
[0017] Beispielsweise ist die Befestigungsschnittstelle ausgebildet, die Steinstele mit
dem Halteabschnitt dauerhaft und/oder reversibel miteinander zu verbinden. Beispielsweise
kann die Verbindung als ein Verkleben, Verhaken und/oder Verspannen sowie insbesondere
Verschrauben ausgebildet sein. In einem verbundenen Zustand von Steinstele und Stützvorrichtung
bedeckt und/oder überdeckt die Steinstele vorzugsweise den Halteabschnitt mindestens
abschnittsweise, im Speziellen vollständig. Im verbundenen Zustand von Steinstele
und Stützvorrichtung ist auf der Sichtseite die Steinstele sichtbar. Besonders bevorzugt
weist der Halteabschnitt eine mindestens 5 cm und/oder mindestens 2% der Breitenerstreckung
geringere Breit bzw. Breitenerstreckung als die Steinstele auf. Die Steinstele weist
eine mindestens 5 cm und/oder 2% der Höhenerstreckung größere Höhe und/oder Erstreckung
in Hochrichtung auf als der Halteabschnitt. Die Steinstele weist insbesondere eine
Sichtfläche und/oder Fläche zwischen 40x60cm und 40x40cm auf, wobei der Halteabschnitt
beispielsweise eine Fläche zwischen 30x50cm und 30x30 cm aufweist.
[0018] Der Fußabschnitt und der Halteabschnitt sind aus einem Kunststoff gefertigt und/oder
aufgebaut. Der Fußabschnitt und der Halteabschnitt sind vorzugsweise aus dem gleichen
Kunststoff gefertigt und/oder aufgebaut, alternativ sind Fußabschnitt und Halteabschnitt
aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt. Der Kunststoff ist vorzugsweise ein biegesteifer
Kunststoff und/oder hitzestabil bis mindestens 150 °C. Der Fußabschnitt und/oder der
Halteabschnitt, die aus Kunststoff gefertigt sind, können insbesondere mittels eines
weiteren Materials verstärkt sein, beispielsweise einem Metall, Fasern, beispielsweise
Glasfaser oder Kohlenstofffasern, einem Textil und/oder Gewebe. Der Fußabschnitt und/oder
Halteabschnitt weisen insbesondere eine Dichte, beispielsweise gemittelte Dichte,
kleiner 2 kg/dm
3. Insbesondere ist die Dichte, beispielsweise gemittelte Dichte, kleiner als die Dichte
von Wasser.
[0019] Besonders bevorzugt bildet der Kunstsoff einen recycelten und/oder biogenen Kunststoff.
Alternativ bildet der Kunstsoff beispielsweise ein Kunststoff- und/oder Polymergemisch,
umfassend biogene, fossile, recycelte und/oder chemisch verschiedene Edukte, Kunststoffe
und/oder Polymere. Vorzugsweise ist der Kunstsoff ein geschäumter Kunststoff und/oder
die Stützvorrichtung, der Halteabschnitt und/oder Fußabschnitt sind dem aufgeschäumten
Kunststoff gebildet. Beispielsweise ist hierzu in den Kunststoff bei der Formgebung
und/oder Herstellung der Stützvorrichtung, des Halteabschnitts und/oder des Fußabschnitts
ein Gas zugefügt, insbesondere Stickstoff. Der geschäumte Kunststoff umfasst insbesondere
Gasblasen und/oder Gaseinschlüsse. Insbesondere ist so eine besonders stabile Stützvorrichtung
erhältlich, die die Kräfte zum Halten der Steinstele aufnehmen und aushalten kann
und/oder Umwelteinflüsse bei der Verwendung der Stützvorrichtung, wobei die Stützvorrichtung
gleichzeitig besonders leicht und handhabbar ist.
[0020] Der Erfindung liegt die Überlegung zugrunde, eine Stützvorrichtung aus einem Kunststoff
bereitzustellen, die besonders leicht zu montieren ist und schonend für den Arbeiter.
Die Stützvorrichtung, insbesondere der Fußabschnitt, dient der Verfüllung im Erdreich
und/oder als Anker. Der Fußabschnitt wird hierbei beispielsweise mit Beton und/oder
Erdreich verfüllt und/oder im Erdreich befestigt. Der Halteabschnitt ragt aus der
Verfüllung und/oder dem Erdreich heraus, insbesondere auf der Luftseite, wobei an
diesem die Steinstele befestigt wird. Die Steinstele muss hierzu nicht im Fundament
verbaut und/oder einbetoniert sein, da die Befestigung und/oder Verfüllung an der
Stützvorrichtung erfolgt. Somit können mittels der Stützvorrichtung Stützwände erstellt
werden, die einen geringen Verbrauch an Naturstein aufweisen. Die Befestigung der
Steinstele kann nach der Verfüllung und/oder Befestigung des Fußabschnitts erfolgen,
sodass sie Stützvorrichtung ohne größere Kräfte beim Einbau noch positioniert werden
kann.
[0021] Vorzugsweise weist der Fußabschnitt eine Fußabschnittsausnehmung auf. Die Fußabschnittsausnehmung
ist insbesondere eine Ausnehmung in der durch den Fußabschnitt definierten Ebene,
insbesondere der horizontalen Ebene. In einer Draufsicht von oben ist die Fußabschnittsausnehmung
beispielsweise V-förmig, wobei die Öffnung der V-förmige Ausnehmung in Tiefenrichtung
vorne angeordnet ist, beispielsweise auf der Luftseite, wobei aus Abschnittsausnehmung
insbesondere in Tiefenrichtung verjüngend ausgebildet ist. Beispielsweise erstreckt
sich die Fußabschnittsausnehmung in Tiefenrichtung mindestens über die halbe Tiefe
des Fußabschnitts und oder im speziellen höchstens bis 4/5 der Tiefe des Fußabschnitts.
Besonders bevorzugt ist die Fußabschnittsausnehmung in Breitenrichtung mittig angeordnet.
[0022] Besonders bevorzugt ist es, dass der Halteabschnitt eine Halteabschnittsausnehmung
aufweist. Die Halteabschnittsausnehmen ist beispielsweise V-förmig und oder 3-eckig
ausgebildet, wobei die Öffnung der V-förmige Ausnehmung in Hochrichtung, auch Höhenrichtung
genannt, unten angeordnet ist und nach oben verjüngend ausgebildet ist. Beispielsweise
erstreckt sich die Halteabschnittsausnehmung in Höhenrichtung mindestens über die
halbe Höhe des Halteabschnitts und oder im speziellen höchstens bis 4/5 der Höhe des
Halteabschnitts. Die Halteabschnittsausnehmung ist in Breitenrichtung vorzugsweise
mittig angeordnet. Im speziellen bildet die Halteabschnittsausnehmung im Bereich des
Fußabschnitts die Fußabschnittsausnehmung und oder fällt mit dieser zusammen. Besonders
bevorzugt sind Halteabschnittsausnehmung und Fußabschnittsausnehmung symmetrisch bezüglich
einer Spiegelebene ausgebildet, insbesondere einer gemeinsamen Spiegelebene, beispielsweise
eine Ebene definiert und oder gegeben durch die Mittelsenkrechten des Fußabschnitts
und des Halteabschnitts in Breitenrichtung.
[0023] Die Stützvorrichtung weist einen Stützabschnitt auf. Insbesondere bildet der Stützabschnitt
eine Stützstrebe und/oder einen Stützwinkel, beispielsweise funktional und/oder im
Speziellen konstruktiv. Der Stützabschnitt, der Stützwinkel und/oder die Stützstrebe
ist ausgebildet, den Halteabschnitt und den Fußabschnitt erdseitig miteinander zu
verbinden, abzustützen und/oder zu verstreben. Der Stützabschnitt, Stützwinkel und/oder
die Stützstrebe ist insbesondere aus einem Kunststoff ausgebildet, beispielsweise
dem gleichen Kunststoff wie Fuß- und/oder Halteabschnitt, im Speziellen dem geschäumten
Kunststoff. Insbesondere ist die Stützvorrichtung, umfassend Fußabschnitt, Halteabschnitt,
Stützabschnitt, Stützwinkel und/oder Stützstrebe auch einstückig ausgebildet. Der
Stützabschnitt, die Stützstrebe und der Stützwinkel können insbesondere aus einem
gleichen Metall gefertigt sein. Der Stützabschnitt ist vorzugsweise in Breitenrichtung
mittig und/oder mittleren Bereich des Halteabschnitts und/oder des Fußabschnitts angeordnet.
Alternativ ist der Stützabschnitt, der Stützwinkel und/oder die Stützstrebe in einem
Randbereich und/oder Außenbereich des Halteabschnitts und/oder des Fußabschnitts angeordnet.
Insbesondere erstreckt sich der Stützabschnitt, der Stützwinkel und/oder die Stützstrebe
in Tiefenrichtung, im Speziellen von einer Vorderseite, insbesondere Sichtseite, in
Tiefenrichtung, wobei die Erstreckung in Tiefenrichtung mindestens 10 cm und/oder
mindestens 1/5 der Tiefenerstreckung des Fußabschnitts beträgt. Die Tiefenerstreckung
des Stützabschnitts, des Stützwinkels und/oder der Stützstrebe ist vorzugsweise geringer
als 50 cm und/oder geringer als 4/5 der Tiefenerstreckung des Fußabschnitts.
[0024] Insbesondere ist die Fußabschnittsausnehmung und oder die Halteabschnittsausnehmung
durch den Stützabschnitt, insbesondere die Stützabschnittsseiten begrenzt. Beispielsweise
ist die Fußabschnittsausnehmung und oder die Halteabschnittsausnehmung ausgebildet
und oder angeordnet, zum Stapeln der Stützvorrichtungen einen Stützabschnitt einer
darunterliegenden Stützvorrichtung formschlüssig aufzunehmen.
[0025] Vorzugsweise erstreckt sich der Stützabschnitt, der Stützwinkel und/oder die Stützstrebe
in Hochrichtung und/oder die Vertikale, im Speziellen entlang des Halteabschnitts
und/oder von Unten bzw. dem Fußabschnitt nach Oben. Die Erstreckung in Hochrichtung
beträgt vorzugsweise mindestens 10 cm und/oder mindestens 1/5 der Höhe des Halteabschnitts.
Die Erstreckung in Hochrichtung des Stützabschnitts, des Stützwinkels und/oder der
Stützstrebe ist vorzugsweise geringer als 50 cm und/oder geringer als 4/5 der Höhe
des Halteabschnitts.
[0026] Der Stützabschnitt umfasst zwei Stützabschnittseiten. Die Stützabschnittseiten sind
beispielsweise dreieckig und/oder als Dreieckflächen mit drei Seiten ausgebildet,
wobei beispielsweise eine der Seiten in einer Ebene gleichgerichtet zum Halteabschnitt
liegt und eine weitere der Seiten in einer Ebene gleichgerichtet zum Fußabschnitt
liegt. Besonders bevorzugt sind die Stützabschnittseiten so angeordnet, dass diese
in einem Querschnitt gleichgerichtet zum Fußabschnitt und/oder zum Halteabschnitt
V-förmig angeordnet sind, wobei die Öffnung der V-Form insbesondere im Schnittbereich
und/oder Übergangsbereich von Fußabschnitt und Halteabschnitt angeordnet ist. Beispielsweise
ist der Stützabschnitt pyramidenförmig und/oder tetraedrisch ausgebildet, wobei die
Stützabschnittseiten zwei Seiten der Pyramide und/oder des Tetraeders bilden, wobei
die weiteren Flächen der Pyramide und/oder des Tetraeders, insbesondere gedachte und/oder
virtuelle Flächen, in der Ebene des Fußabschnitts und des Halteabschnitts liegen.
Insbesondere bilden die Stützabschnittseiten und/oder der Stützabschnitt ein Dach
und/oder Gehäuse, beispielsweise gegen Wasser und/oder Schmutzeintritt von Oben.
[0027] Der Stützabschnitt mit seinen Stützabschnittseiten bildet ein Gehäuse und Dach, das
zum Anordnen und Aufnehmen mindestens einer Elektronikkomponente ausgebildet ist.
Das Gehäuse und oder das Dach schützt die Elektronikkomponente vor Feuchtigkeit, Wasser,
Schmutz, Erde, Druckeinwirkung und/oder Umwelteinflüssen. Die Elektronikkomponente
ist beispielsweise als eine Pumpe ausgebildet, beispielsweise zur Ausgestaltung und/oder
Verwendung der Steinstele als Springbrunnen. Dabei ist es beispielsweise vorgesehen,
dass das Gehäuse, insbesondere der Stützabschnitt und oder die Stützabschnittsseiten,
Zuführungen, Durchführungen und/oder Anschlüsse für Strom und oder Wasser aufweist.
Alternativ und oder ergänzend ist die Elektronikkomponente als eine Beleuchtung ausgebildet
und oder umfasst diese, beispielsweise als LED Beleuchtung und oder indirekte Beleuchtung,
beispielsweise zur Verwendung und Durchleuchtung einer Steinstele mit Materialdurchbrüchen,
zum Beispiel in Form eines Firmenlogos und/oder einer künstlerischen Elementen. Die
Elektronikkomponenten umfassen insbesondere eine Stromversorgung, Medienversorgung,
Datenschnittstelle und/oder einen Transformator. Im speziellen bildet und oder umfasst
die Elektronikkomponente einen Lautsprecher zur Ausgabe von Audiosignalen, beispielsweise
von Musik, Durchsagen und/oder Signalen, wobei die Steinstele hierzu vorzugsweise
Perforationen oder Materialdurchbrüche zum Auslassen des Schalls aufweist. Besonders
bevorzugt bildet eine Elektronikkomponente einen Sensor, beispielsweise zur Abstandsmessung
von Objekten im Luftbereich und oder in Richtung des Luftbereichs. Beispielsweise
ist der Sensor ausgebildet, Fahrzeuge, beispielsweise PKWs, zu detektieren und den
Abstand zur Stützvorrichtung bzw. der Steinstele zu bestimmen, wobei der Sensor beispielsweise
einen Lautsprecher ansteuert, ein Warnsignal bei unterschreiten eines Schwellwertabstandes
durch das detektierte Fahrzeug auszugeben.
[0028] Besonders bevorzugt ist es, dass die Befestigungsschnittstelle mindestens einen Haken
und/oder eine Öse zu Verbindung mit der Steinstele umfasst. Insbesondere umfasst eine
zu verbindende und/oder befestigende Steinstele eine Gegenbefestigungsschnittstelle,
beispielsweise eine Öse und/oder einen Haken. Im Beispielsweise wird die Stützvorrichtung
im Boden verfüllt und/oder befestigt, wobei anschließend die Steinstele mittels der
Befestigungsschnittstelle, dem Haken und/oder der Öse, mit der Steinstele verbunden
wird. Durch die Befestigungsschnittstelle, den Haken und/oder die Öse, ist die Steinstele
gegen Verkippen und/oder Verschiebung gegenüber der Stützvorrichtung gesichert.
[0029] Besonders bevorzugt ist es, dass die Befestigungsschnittstelle stiftförmig ausgebildet
ist und/oder ein stiftförmiges Befestigungselement aufweist. Insbesondere ist das
Stiftförmige Befestigungselement auf der Luftseite angeordnet, beispielsweise mit
im wesentlicher horizontaler Erstreckung. Besonders bevorzugt ist es, dass das stiftförmige
Befestigungselement eine horizontal nach oben gerichtete Erstreckung aufweist, beispielsweise
eine V-Form mit dem Halteabschnitt bildet. Die Steinstele weist beispielsweise eine
Bohrung und/oder ein Loch, insbesondere Sackloch, auf, wobei die stiftförmige Befestigungsschnittstelle
und/oder das stiftförmige Befestigungselement im verbundenen Zustand von der Bohrung
und/oder dem Loch aufgenommen ist, vorzugsweise darin verklebt und/oder verrastet
ist. Dieser Ausgestaltung liegt die Überlegung einer einfachen und kostengünstigen
Verbindung von Stützvorrichtung und Steinstele zugrunde.
[0030] Besonders bevorzug sind Befestigungsschnittstelle und Gegenbefestigungsschnittstelle
als Dübelanordnung und/oder Ankeranorndung, insbesondere Innengewindeankeranordnung
ausgebildet. Beispielsweise weist die Steinstele ein Loch, z.B. Sackloch auf, wobei
in das Sackloch ein Dübel, ein Anker und/oder ein Innengewindeanker eingesetzt ist
oder eingesetzt wird. Die Befestigungsschnittstelle umfasst und/oder ist zur Verbindung
mit einer Schraube oder einer Gewindestange ausgebildet, wobei die Schraube und/oder
die Gewindestange zur Verschraubung mit dem Dübel, dem Anker und/oder dem Innengewindeanker
ausgebildet ist. Schraube und/oder Gewindestange sind zur, insbesondere reversiblen
Kopplung und/oder Verbindung mit der Steinstele ausgebildet. Insbesondere ist die
Steinstele auswechselbar, sodass beispielsweise eine beschädigte Steinstele von der
Stützvorrichtung gelöst werden kann und durch eine unbeschädigte Steinstele ausgetauscht
werden kann. Die Stützvorrichtung kann hierbei im Erdreich verbleiben und muss nicht
ausgebaut und/oder erneuert bzw. ersetzt werden. Hierdurch werden im Schadensfall
Kosten gespart.
[0031] Die Befestigungsschnittstellen sind vorzugsweise in einem oberen Drittel des Halteabschnitts
angeordnet. Insbesondere sind die Befestigungsschnittstellen symmetrisch bezüglich
der Mittelsenkrechten des Halteabschnitts in Breitenrichtung angeordnet.
[0032] Optional ist es vorgesehen, dass die Stützvorrichtung einen Auflageabschnitt zur
Auflage, Ablage und/oder Abstützung der Steinstele im verbundenen Zustand aufweist.
Der Auflageabschnitt ist insbesondere horizontal ausgerichtet. Der Auflageabschnitt
ist insbesondere auf der Luftseite angeordnet. Beispielsweise ist der Auflageabschnitt
die Fortführung des Fußabschnittes in Richtung Luftseite. Der Auflageabschnitt erstreckt
sich in Richtung Luftseite vorzugsweise mindestens entsprechend der Tiefe und/oder
Dicke der Steinstele, vorzugsweise jedoch weniger als das 1,5-fache. Fußabschnitt,
Halteabschnitt und Auflageabschnitt sind insbesondere T-förmig ausgebildet. Der Auflageabschnitt
ist insbesondere aus einem Kunststoff, im Speziellen dem Kunststoff des Fußabschnitts
und/oder Befestigungsabschnittes gefertigt.
[0033] Optional ist es vorgesehen, dass der Auflageabschnitt eine Nut, eine Kerben und/oder
eine Vertiefung zur Aufnahme der Steinstele aufweist, insbesondere um ein Verkippen,
Verrücken in horizontaler Richtung zu vermeiden. Die Nut weist beispielsweise eine
Breite zwischen der Tiefe/Dicke der Steinstele und dem 1 ,5-fachen der Tiefe/Dicke
der Steinstele. Insbesondere kann die Nut ausgebildet und/oder eingerichtet sein,
eine Ableitung für Wasser, beispielsweise Drainage zu bilden.
[0034] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Auflageabschnitt in breiten
Richtung unterbrochen und oder nicht durchgängig ausgebildet ist. Beispielsweise umfasst
und oder bildet der Auflage Abschnitt zwei Teilabschnitte, beispielsweise 2 Haken
förmige fortsetze des Fußabschnitts in Richtung Luftseite, insbesondere in Luftrichtung
über den Halteabschnitt hinaus. Die zwei Teilabschnitte sind in Breitenrichtung endseitig
angeordnet. Insbesondere sind die zwei Teilabschnitte symmetrisch bezüglich einer
mittelsenkrechten der Breite des Fußabschnitts angeordnet. Vorzugsweise ist der Auflageabschnitt
im Bereich der Fußabschnittsausnehmung und oder der Halteabschnittsausnehmung unterbrochen,
wobei die Unterbrechung des Auflageabschnitts vorzugsweise größer ist als die Unterbrechung
der Fußabschnittsausnehmung, im speziellen die Fußabschnittsausnehmung in Breitenrichtung
beidseitig übertrifft. Die Ausgestaltung des Auflageabschnitts als unterbrochene Auflage
Abschnitt erlaubt zum einen ein stapeln der Stützvorrichtungen zu Transport und oder
Lagerzwecken und zum anderen eine stabile und wackelarme Auflage der Steinstele, insbesondere
auch bei krummlinigen Steinstelenböden.
[0035] Besonders bevorzugt ist es, dass der Halteabschnitt eine Kopplungsschnittstelle umfasst,
beispielsweise ausgebildet als Verstrebungsschnittstelle zur Verbindung und/oder Kopplung
mit einer oder mehreren benachbarten Stützvorrichtungen. Die Verstrebungsschnittstelle
kann beispielsweise eine Öse umfassen und/oder bilden, wobei die zu koppelnd und/oder
verbindenden Stützvorrichtungen dergleichen Verstrebungsschnittstelle aufweisen, wobei
diese beispielsweise mittels eines Stabes, eines Seiles oder ähnlichem verbunden sind
und/oder werden. Im Speziellen weist die der Halteabschnitt zwei Ösen als Kopplungsschnittstelle
auf, beispielsweise eine zur Kopplung mit einer weiteren Stützvorrichtung nach links
und eine zur Kopplung mit einer Stützvorrichtung nach links. Die Verstrebungsschnittstelle
und/oder die Kopplungsschnittstelle ist vorzugsweise auf der Erdseite angeordnet.
Alternativ und/oder ergänzend kann Stützvorrichtung die Verstrebungsschnittstelle
und/oder Kopplungsschnittstelle am Fußabschnitt und/oder Auflageabschnitt aufweisen,
insbesondere zur Kopplung und/oder Verbindung mit der benachbarten Stützvorrichtung.
Beispielsweise ist diese Kopplungsschnittstelle als Nut und Feder, Stiftung und/oder
Verrastungselement ausgebildet.
[0036] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Kopplungsschnittstelle in Breitenrichtung
des Halteabschnitts angeordnet ist, eine Fortsetzung bildet und/oder in der durch
den Halteabschnitt definierten Ebene lieget. Insbesondere werden im Folgenden die
zwei Enden in Breitenrichtung als linkes und rechtes Ende bezeichnet. Vorzugsweise
umfasst der Halteabschnitt eine Kopplungsschnittstelle und eine Gegenkopplungsschnittstelle.
Die Kopplungsschnittstelle und Gegenkopplungsschnittstelle zur gegenseitigen Kopplung,
beispielsweise Verrastung, ausgebildet und oder angeordnet. Beispielsweise ist auf
einer rechten Seite des Halteabschnitts die Kopplungsschnittstelle angeordnet und
auf der linken Seite die Gegenkopplungsschnittstelle, insbesondere auf gleicher Höhe,
sodass die Kopplungsschnittstelle der Stützvorrichtung mit einer rechts benachbarten
weiteren dergleichen Stützvorrichtung bzw. deren Gegenkopplungsschnittstelle, koppeln
kann. Die Kopplungsschnittstelle ist beispielsweise Nut förmlich ausgebildet und oder
die Gegenkopplungsschnittstelle ist vorzugsweise Nasen förmige ausgebildet. Besonders
bevorzugt bildet die Kopplungsschnittstelle und die Gegenkopplungsschnittstelle in
einem gekoppelten Zustand ein Scharnier und oder sind schwenkbar, insbesondere um
eine vertikale Schwenkachse. Die Kopplungsschnittstelle und oder die Gegenkopplungsschnittstelle
ist vorzugsweise in einer oberen Hälfte der Stützvorrichtung und oder des Halteabschnitts
angeordnet, besonders bevorzugt unterhalb der Höhe der Befestigungsschnittstellen.
[0037] Vorzugsweise umfasst der Fußabschnitt alternativ und oder ergänzend die Kopplung
Schnittstelle und oder Gegenkopplungsschnittstelle. Beispielsweise ist die Gegenkopplungsschnittstelle
und die Kopplungsschnittstelle in Breitenrichtung in beidseitig an den Enden des Fußabschnitts
angeordnet, insbesondere in Tiefenrichtung im Bereich des Halteabschnitts und oder
der Ebene des Halteabschnitts. Beispielsweise umfasst die Stützvorrichtung auf der
rechten Seite eine Kopplungsschnittstelle am Halteabschnitts und eine weitere der
Kopplungsschnittstellen am Fußabschnitt, wobei die Stützvorrichtung ferner auf der
linken Seite eine Gegenkopplungsschnittstelle am Halteabschnitts und eine weitere
der Gegenkopplungsschnittstellen am Fußabschnitt aufweist. Diese Ausgestaltung erlaubt
die Kopplung und oder Verbindung von benachbarten Stützvorrichtungen im Bereich des
Fußabschnitts und des Halteabschnitts und ist so besonders stabil.
[0038] Besonders bevorzugt ist es, dass der Fußabschnitt, der Aufnahmeabschnitt und/oder
der Halteabschnitt T-förmig und/oder netzartig ausgebildet sind. Alternativ kann der
Aufnahmeabschnitt, der Fußabschnitt und/oder Halteabschnitt durchgängig, bzw. vollflächig,
ausgebildet sein.
[0039] Optional ist es vorgesehen, dass der Kunststoff als ein Hartplastik, als ein Duroplast
und/oder biegesteifer Kunststoff ausgebildet ist. Insbesondere kann der Kunststoff
als ein Verbundwerkstoff und/oder als ein Sandwichmaterial ausgebildet sein, beispielsweise
Fasern, Textilien, Netze, Streben und/oder Stabilisatoren umfassen. Im Speziellen
ist der Kunststoff als ein geschäumter Kunststoff ausgebildet.
[0040] Im Speziellen weist der Fußabschnitt auf einer Bodenseite und/oder einer Unterseite
Noppen, Spikes und oder Ausstülpungen auf. Die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen
sind beispielsweise kegelförmig, pyramidenförmig und/oder aufweisend eine Spitze ausgebildet.
Die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen sind ausgebildet, bei Anordnung der Stützvorrichtung
auf einem Untergrund die Stützvorrichtung gegen ein ungewolltes Verschieben zu schützen.
Die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen graben sich beispielsweise im Boden ein
und oder verhaken sich mit dem Boden. Die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen stehen
vorzugsweise mindestens 1 cm, im Speziellen höchstens 5 cm, von der Ebene des Fußabschnitts
und oder dessen Standfläche ab. Die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen sind insbesondere
Tiefenrichtung und oder in breiten Richtung gleichmäßig oder ungleichmäßig verteilt
angeordnet.
[0041] Besonders bevorzugt ist es, dass der Fußabschnitt auf einer Oberseite Vertiefungen
auf. Die Oberseite ist insbesondere die der Unterseite gegenüberliegende Seite des
Fußabschnitts. Die Vertiefungen sind insbesondere kongruent zu den Noppen, Spikes
und/oder Ausstülpungen ausgebildet und/oder zu deren formschlüssigen Aufnahme ausgebildet.
Insbesondere sind die Vertiefungen auf der Oberseite so angeordnet und oder positioniert,
dass die Noppen, Spikes und/oder Ausstülpungen einer darüber gestapelten Stützvorrichtung
darin verrasten und/oder die beiden Stützvorrichtungen gegen ein gegenseitiges Verrutschen
sichert.
[0042] Insbesondere weist der Halteabschnitt mindestens eine, vorzugsweise zwei, Durchführungsausnehmungen
auf. Vorzugsweise sind die Durchführungsausnehmungen an einem linken und einem rechten
Ende des Halteabschnitts angeordnet, insbesondere an einem unterem Ende und oder unteren
Abschnitt, beispielsweise in einem Übergangsbereich des Halteabschnitts zum Fußabschnitt.
Die Durchführungsausnehmungen weisen in einer Draufsicht von vorne, insbesondere Tiefenrichtung,
einen Konkurrenten und oder vergrößerten Querschnitt bezüglich des Aufnahmeabschnitts
auf. Die Durchführungsausnehmungen sind ausgebildet und oder angeordnet, eine Durchführung
für Aufnahmeabschnitte einer auf die Stützvorrichtung zu stapelnden weiteren Stützvorrichtung
zu bilden.
[0043] Insbesondere ist eine Stützvorrichtung als Eckelement ausgebildet. Beispielsweise
umfasst eine Stützvorrichtung als Eckelement zwei Halteabschnitte, wobei die Halteabschnitte
gewinkelt zueinander angeordnet sind und im Speziellen beide im Wesentlichen senkrecht
und/oder senkrecht, auf dem gemeinsamen Fußabschnitt stehen. Insbesondere weisen beide
Halteabschnitte jeweils mindestens einen Befestigungsabschnitt und/oder eine Befestigungsschnittstelle
zur Verbindung mit jeweils einer Steinstele auf.
[0044] Eine Ausgestaltung sieht vor, dass die Stützvorrichtung für Eckbereiche, Biegungen
und/oder Kurven ausgebildet ist. Beispielsweise soll die Stützmauer gewinkelt verlaufen
oder eine Kurve umfassen, wobei die Stützvorrichtung für diesen Bereich vorzugsweise
einen sich verjüngenden Fußabschnitt aufweist. Beispielsweise soll die eine Biegung
nach rechts und/oder links erzeugt werden, wobei die Biegung insbesondere in einem
Stoßbereich der Stützvorrichtung mit der benachbarten Stützvorrichtung erzeugt ist.
Die Verjüngung des Fußabschnitts ist insbesondere im Bereich des Stoßbereichs angeordnet.
Die Verjüngung des Fußabschnitts erfolgt insbesondere in Richtung der Erdseite. Im
Speziellen kann die Stützvorrichtung vorsehen, dass der Fußabschnitt sich beidseitig
(links, rechts) verjüngt, beispielsweise zur Erzeugung von Biegungen und/oder Stoßbereichen
nach links und rechts.
[0045] Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Stützwandanordnung mit einer
Stützvorrichtung wie vorher beschrieben und mindestens einer, im speziellen genau
einer Steinstele. Die Steinstele weist mindestens eine Gegenhalteschnittstelle auf.
Die Gegenhalteschnittstelle ist zur Verbindung, Verrastung, zum Verkleben und/oder
reversiblen Verbindung mit der Halteschnittstelle der Stützvorrichtung ausgebildet.
Im verbundenen Zustand ist die Steinstele, insbesondere die Gegenhalteschnittstelle,
formschlüssig, kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig mit der Stützvorrichtung, insbesondere
der Halteschnittstelle verbunden. Im Speziellen weist die Steinstele Durchbrüche auf,
beispielsweise als Dekorelement, zur Aufnahme eines Lautsprechers und/oder als Durchlass
für Licht und/oder Schall, insbesondere für Licht und/oder Schall aus dem Gehäuse
und/oder der Elektronikkomponente der Stützvorrichtung. Beispielsweise ist sind der
Steinstele Durchlässe, Löcher und/oder Durchbrüche in Form eines Logos, eines Schriftzugs
und/oder einer Grafik vorgesehen, die durch eine Beleuchtung als Elektronikkomponente
im Gehäuse der Stützvorrichtung durchleuchtet werden und das Logo, Schriftzug und/oder
Grafik entsprechend hervorheben. Insbesondere umfasst die Stützwandanordnung die mindestens
eine Elektronikkomponente.
[0046] Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Errichtung einer
Stützmauer mit der Stützvorrichtung. Die Stützvorrichtung wird am abzustützen Hang,
Böschung und/oder Einschnitt befestigt, verfüllt, und/oder eingesetzt. Der Fußabschnitt
ist als ein Fundamentabschnitt ausgebildet und auf dem Boden, angeordnet. Der Bodenabschnitt
wird vor Anordnung des Fundamentabschnitts vorzugsweise mit einer Betonschicht versehen.
Der Fußabschnitt wird erdseitig mit Beton, Boden, Erde, Schutt und/oder Füllmaterial
verfüllt, aufgeschüttet und/oder befestigt. Nach Befestigung, Verfüllung wird am Halteabschnitt
die Steinstele befestigt. Die Steinstele wird luftseitig nicht oder nur gering mit
Boden und/oder Material bedeckt und/oder verfüllt. Insbesondere erfolgt die Verfüllung
und/oder Bedeckung der Steinstele luftseitig mit einer Höhe von weniger als 10 cm,
im Speziellen weniger als 5 cm. Die Steinstele wird an der Stützvorrichtung aus Kunststoff
befestigt, sodass die Stützvorrichtung die Steinstele sichert, hält und im Fundament
verankert.
[0047] Das Verfahren zeichnet sich durch eine kostengünstige und vereinfachte Möglichkeit
der Errichtung einer Stützwand aus. Hierzu wird die Stützvorrichtung, die ein geringes
Gewicht aufweist und aus Kunststoff gefertigt ist, als Fundament verankert und teilweise
im Boden verfüllt und/oder verankert. An der Stützvorrichtung aus Kunststoff wird
der schwere und teure (im Vergleich zum Kunststoff) Stein insbesondere Naturstein
befestigt und verankert. Insbesondere muss so nicht ein Großteil des Natursteins im
Boden vergraben und verankert werden und geringere Gewichte bei der Errichtung der
Stützwand gehandhabt werden.
[0048] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:
- Figur 1
- Querschnitt durch eine beispielhafte Stützvorrichtung;
- Figur 2
- Ausführungsbeispiel einer Stützwand mit der Stützvorrichtung aus Figur 1;
- Figur 3
- weiteres Ausführungsbeispiel einer Stützvorrichtung;
- Figur 4
- Anordnung zweier Stützvorrichtungen;
- Figur 5
- weiteres Ausführungsbeispiel einer Stützvorrichtung;
- Figur 6
- Ausführungsbeispiel aus Figur 5 in einer Draufsicht von vorne;
- Figur 7
- gestapelte Stützvorrichtungen.
[0049] Figur 1 zeigt beispielhaft ein Ausführungsbeispiel einer Stützvorrichtung 1. Die
Stützvorrichtung 1 umfasst einen Halteabschnitt 2, einen Fußabschnitt 3 und einen
Auflageabschnitt 4. Der Auflageabschnitt 4 und der Fußabschnitt 3 weisen die gleiche
Längserstreckung auf, mit anderen Worten definieren diese eine gemeinsame Ebene. Der
Halteabschnitt 2 steht senkrecht auf dem Fußabschnitt 3 und im Speziellen senkrecht
auf dem Auflageabschnitt 4. Der Halteabschnitt 2 definiert und/oder trennt eine Erdseite
5 von einer Luftabseite 6. Die Stützvorrichtung 1 ist aus einem Kunststoff gefertigt
und zur Auflage auf einem Boden ausgebildet. Auf der Erdseite 5 ist ein Stützwinkel
7 angeordnet, welcher den Halteabschnitt 2 und Fußabschnitt 3 verbindet und insbesondere
abstützt. Der Stützwinkel 7 ist vorzugsweise aus einem Kunststoff, alternativ aus
einem Metall, ausgebildet.
[0050] Die Stützvorrichtung 1 ist ausgebildet eine als Natursteinstele 8 ausgebildete Steinstele
8 in einer Stützwand 12 anzuordnen und zu halten. Die Natursteinstele 8 ist zur Anordnung
auf der Luftseite 6 ausgebildet und weist eine Gegenbefestigungsschnittstelle 9 zur
Verbindung mit einer Befestigungsschnittstelle 10 des Halteabschnitts 2 auf. Die Befestigungsschnittstelle
10 ist hierbei zapfenförmig bzw. stiftförmig ausgebildet und nach schräg oben gerichtet.
Die Gegenbefestigungsschnittstellen 9 ist als ein Sackloch ausgebildet, zur Aufnahme
der Befestigungsschnittstelle 10. Die Befestigungsschnittstelle 10 hält die Natursteinstele
kraftschlüssig, formschlüssig und/oder stoffschlüssig, beispielsweise durch Verkleben,
an der Stützvorrichtung 1.
[0051] Der Auflageabschnitt 4 weist eine Nut 11 auf, wobei die Nut 11 zur Aufnahme der Natursteinstele
8 im befestigten Zustand ausgebildet ist, sodass die Natursteinstele 8 im befestigten
Zustand gegen Verrutschen nach vorne oder hinten abgesichert ist. Die Stützvorrichtung
1 zeichnet sich durch ein geringes Gewicht aus, sodass diese einfach transportierbar
und handhabbar ist. Die Stützvorrichtung 1 ist zur Errichtung der Stützmauer 13 auf
dem Fundament anzuordnen und gegebenenfalls ein zu betonieren und/oder aufzuschütten,
wobei die schwer zu handhabende und teure Natursteinstele 8 über die Befestigungsschnittstelle
10 in einem späteren bzw. letzten Schritt zu verbinden ist.
[0052] Figur 2 zeigt beispielhaft eine Stützmauer 12 umfassend die Stützvorrichtung 1 die
Natursteinstele 8 zur Abstützung eines Hangs 13. zur Abstützung des Hangs 13 wurde
auf einem Fundament 14, welches beispielsweise geschottert und/oder betoniert ist,
die Stützvorrichtung 1 gesetzt. Die Stützvorrichtung 1 ist erdseitig mit einer Betonschicht
teilweise einbetoniert, wobei die Betonschicht 15 insbesondere den Stützwinkel 7 bedeckt.
Nach einem Erstarren der Betonschicht 15, alternativ einem teilweisen Aufschütten
mit Erde, wird die Natursteinstele 8 mit der Stützvorrichtung 1 verbunden, wobei Befestigungsschnittstelle
10 und Gegenbefestigungsschnittstelle 9 verbunden und/oder gekoppelt werden, insbesondere
verklebt werden. Durch die Verbindung von Befestigungsschnittstelle 9 und gegen Befestigungsschnittstelle
10 wird die Natursteinstele 8 in Position und an der Stützvorrichtung 1 gehalten.
Durch das Verankern und/oder ein Betonieren der Stützvorrichtung 1 ist auch die Natursteinstele
8 verankert und wird in Position gehalten.
[0053] Die Stützvorrichtung 1 weist ferner eine Kopplungsschnittstelle 16 auf, die ich hier
als eine Öse ausgebildet ist. Mittels der Kopplungsschnittstelle 16 erfolgt eine Verbindung
von benachbarten Stützvorrichtungen, beispielsweise durch Verbindung der Kopplungsschnittstelle
16 durch einen Stab. Die Stützmauer 12 umfassend die Stützvorrichtung 1 und die Natursteinstele
8 wird und/oder ist auf der Erdseite 5 mit Erdmaterial 17 aufgefüllt, welches den
Hang 13 bildet. Auf der Luftseite 6 ist die Stützvorrichtung 1 und insbesondere die
Natursteinstele 8 mit einer Erdschicht 18 geringfügig aufgeschüttet, wobei diese Erdschicht
eine Aufschütthöhe h <10 cm aufweist.
[0054] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Stützvorrichtung 1, wobei die
Stützvorrichtung im Wesentlichen der Stützvorrichtung 1 aus Figur 2 entspricht. Dieses
Ausführungsbeispiel ist auf einem Fundament 14 in Form einer dünnen Betonschicht angeordnet,
beispielsweise mit einer Schichtdicke von 1 bis 10 Zentimetern. Die Betonschicht dient
beispielsweise der Verbesserung der Standsicherheit.
[0055] Die Befestigungsschnittstelle 10 und Gegenbefestigungsschnittstelle 9 sind als Innengewindeanker
19 und Schraube 20 ausgebildet. Der Innengewindeanker 19 ist ähnlich einem Dübel ausgebildet
und beispielsweise als Hohlzylinder mit Innengewinde ausgebildet, der an einem Ende
einen sich verspreizenden bzw. verkeilenden Abschnitt zur formschlüssigen Verbindung
in einem Loch bzw. Sackloch der Steinstele 8 aufweist. Der Innengewindeanker 19 ist
in das Loch der Steinstele 8 eingesetzt. Die Schraube 20 weist ein Außengewinde auf
und ist von der Erdseite in Richtung der Luftseite durch eine Durchführung 21 des
Halteabschnitts 2 geführt. Die Schraube 20 ist mit dem Innengewindeanker 19 verschraubt
und hält so die Steinstele 8 fest verbunden an der Stützvorrichtung 1.
[0056] Figur 4 zeigt beispielhaft zwei Stützvorrichtungen 1 in einer Draufsicht von oben.
Die Stützvorrichtungen 1 sind benachbart angeordnet und gewinkelt zueinander angeordnet
zur Bildung eines Eckbereichs 22. Zur Bildung des Eckbereichs und der gewinkelten
Anordnung sind die Fußabschnitte 3 verjüngt mit einer Verjüngung 23 zur Erdseite 5.
Die Verjüngung 23 ist als Trapez, insbesondere gleichschenkliges Trapez ausgebildet.
[0057] Figur 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Stützvorrichtung 1. Die Stützvorrichtung
1 ist insbesondere aus einem geschäumten Kunststoff gefertigt. Die Stützvorrichtung
1 umfasst den Halteabschnitt 2 und den Fußabschnitt 3. Halteabschnitt 2 und Fußabschnitt
3 sind im Wesentlichen flächig ausgebildet und insbesondere Ausnehmungen aufweisen.
Der Halteabschnitt 2 ist beispielsweise als eine rechteckige Fläche ausgebildet und/oder
weist eine rechteckige Kontur auf. Der Fußabschnitt 3 ist insbesondere trapezförmig
ausgebildet, wobei sich das Trapez von der Luftseite 6 zu der Erdseite 5 verjüngt.
Halteabschnitt 2 und Fußabschnitt 3 sind insbesondere im rechtwinklig zueinander angeordnet.
[0058] Auf der Erdseite 5 verbindet ein Stützabschnitt 24 den Halteabschnitt 2 und den Fußabschnitt
3. Der Stützabschnitt 24 umfasst zwei Stützabschnittseiten 25a, 25b. Die Stützabschnittseiten
25a, 25b definieren, insbesondere zusammen mit Ebenen definiert durch den Fußabschnitt
3 und den Halteabschnitt 2 einen Tetraeder. Mit anderen Worten bildet der Stützabschnitt
24, insbesondere die Stützabschnittseiten 25a, 25b eine V-förmig Einstülpung und/oder
Falte. Die Stützabschnittseiten 25a, b bilden ein Gehäuse, insbesondere als einen
Schutz für darunterliegende und/oder aufgenommene Elektronikkomponenten gegen Erdmaterial,
Nässe und sonstige mechanische, chemische und/oder biologische Umwelteinflüsse. Beispielsweise
ist und/oder wird in dem durch die Stützabschnittseiten 25a, 25b gebildeten Gehäuse
eine Pumpe zur Wasserförderung und/oder Verwendung der befestigten Steinstiele als
Brunnenelement angeordnet.
[0059] Im speziellen ist ein Stoßbereich der zwei Stützabschnittseiten25a, 25b abgerundet
ausgebildet. Der Stützabschnitt 24, insbesondere die Stützabschnittseiten 25a, 25b
schneiden sich V-förmig, insbesondere im Bereich des Fußabschnitts 3 und/oder des
Halteabschnitts 2.
[0060] Der Fußabschnitt 3 weist eine Kopplungsschnittstelle 16 und eine Gegenkopplungsschnittstelle
26 auf. Ferner umfasst der Halteabschnitt 2 ebenfalls eine Kopplungsschnittstelle
16 und eine Gegenkopplungsschnittstelle 26. Insbesondere sind Kopplungsschnittstelle
16 und Gegenkopplungsschnittstelle 26 in eine Breitenrichtung auf verschiedenen Seiten
angeordnet, beispielsweise Links und Rechts. Die Kopplungsschnittstellen 16 von Fußabschnitt
3 und Halteabschnitt 2 sind auf der gleichen Seite angeordnet sind. Der Kopplungsschnittstelle
16 ist zur Kopplung und/oder Verrastung mit der Gegenkopplungsschnittstelle 26 ausgebildet,
beispielsweise als gelenksartige Verbindung.
[0061] Zum Stapeln einer Mehrzahl der Stützvorrichtungen 1 weist der Halteabschnitt 2 eine
Halteabschnittsausnehmung 28 und zwei Durchführungsausnehmungen 27 auf. Der Fußabschnitt
3 weist eine Fußabschnittausnehmung 29 auf. Fußabschnittsausnehmung 29 und Halteabschnittsausnehmung
28 sind insbesondere V-förmig ausgebildet und/oder kongruent zur Korrektur des Stützabschnitts
24. Die Durchführungsausnehmung 27 ist im Wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei
die Ecken abgerundet ausgebildet sein können. Die Durchführungsausnehmungen 27 dienen
der Durchführung von Auflageabschnitten 4 im gestapelten Zustand.
[0062] Um ein Verrutschen von gestapelten Stützvorrichtungen 1 zu verhindern, sind auf einer
Oberseite des Fußabschnitts 3 Vertiefungen 30 angeordnet. Die Vertiefungen 30 sind
insbesondere so angeordnet bzw. in Draufsicht von Oben deckungsgleich mit Noppen 32,
dass auf der Bodenseite 31 des Fußabschnitts 3 angeordnete Noppen 32 aufgenommen werden.
Die Noppen 32 sind beispielsweise kegelförmig ausgebildet. Im gestapelten Zustand
verrasten die Noppen 32 mit den Vertiefungen 30.
[0063] Die Befestigungsschnittstellen 10 zur Befestigung und Stabilisierung der Steinstele
sind in einer oberen Hälfte des Halteabschnitt 27 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel
sind die Befestigungsschnittstelen 10 als Durchbrüche und/oder Loch ausgebildet. Beispielsweise
werden durch die Befestigungsschnittstellen 10 Verschraubungen und/oder Stift geführt,
die auf der Erdseite mit einer gekontert und/oder Verschraubt werden. Das andere Ende
der Verschraubung und/oder Stift ist insbesondere mit der Steinstele gekoppelt und/oder
verbunden. Durch die Anordnung in der oberen Hälfte ist eine besonders gute Stabilisierung
der Steinstele möglich.
[0064] Figur 6 zeigt das Ausführungsbeispiel aus Figur 5 in einer Draufsicht auf den Halteabschnitt
2, insbesondere auf die Luftseite des Halteabschnitts 2. Insbesondere sind dabei die
Noppen 32 und Ausnehmungen 27, 28, 29 gezeigt.
[0065] Figur 7 zeigt eine Mehrzahl von Stützvorrichtungen 1, insbesondere gemäß dem Ausführungsbeispiel
von Figuren 5, wobei die Stützvorrichtungen 1 in einem gestapelten Zustand auf einer
Palette 33 angeordnet sind.
[0066] Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen
Bezugszeichen versehen.
1. Stützvorrichtung (1) für eine Stützwand,
wobei die Stützwand mindestens eine Steinstele (8) umfasst und eine Stützwand für
eine Böschung bildet,
mit einem Fußabschnitt (3) und einem Halteabschnitt (2), wobei der Fußabschnitt (3)
und der Halteabschnitt (2) L-förmig angeordnet sind,
wobei der Halteabschnitt (2) flächig ausgebildet ist und eine Luftseite (6) und eine
Erdseite (5) aufweist, wobei der Halteabschnitt (2) mindestens eine Befestigungsschnittstelle
(10) zur formschlüssigen, kraftschlüssigen und/oder stoffschlüssigen Verbindung einer
der Steinstelen (8) mit der Stützvorrichtung (1) aufweist, wobei die Steinstele (8)
in einem mit der Stützvorrichtung (1) verbundenen Zustand die Luftseite (6) bedeckt,
der Fußabschnitt (3) und der Halteabschnitt (2) aus einem Kunststoff gefertigt sind,
wobei erdseitig der Halteabschnitt (2) und der Fußabschnitt (3) über mindestens einen
Stützabschnitt (24) verbunden sind,
wobei der Stützabschnitt (24) zwei Stützabschnittseiten (25a, b) aufweist,
wobei der Halteabschnitt (2) eine Halteabschnittsausnehmung (28) aufweist, und optional
der Fußabschnitt (3) eine Fußabschnittsausnehmung (29) aufweist , dadurch gekennzeichnet, dass
die Halteabschnittsausnehmung (28) im Bereich des Stützabschnitts (24) zwischen den
Stützabschnittseiten (25a, b) des Stützabschnitts (24) angeordnet ist und optional
die Fußabschnittsausnehmung (29) im Bereich des Stützabschnitts (24) zwischen den
Stützabschnittseiten (25a, b) des Stützabschnitts (24) angeordnet ist,
wobei die Halteabschnittsausnehmung (28) zur Luftseite (6) des Halteabschnitts (2)
angeordnet ist,
wobei der Stützabschnitt (24) mit seinen Stützabschnittseiten (25a, b) ein Gehäuse
und Dach bildet, das zum Anordnen und Aufnehmen mindestens einer Elektronikkomponente
ausgebildet ist.
2. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erdseitig der Halteabschnitt (2) und der Fußabschnitt (3) über mindestens einen Stützwinkel
und/oder mindestens eine Stützstrebe verbunden sind.
3. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (24), der Stützwinkel und/oder die Stützstrebe aus einem Kunststoff
gefertigt sind.
4. Stützvorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützabschnittseiten (25a, b) flächig ausgebildet sind und auf der Erdseite V-förmig
angeordnet sind und/oder einen Tetraeder definieren.
5. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützabschnitt (24) mit seinen Stützabschnittseiten (25a, b) das Gehäuse für
Elektronikkomponenten in Form einer Pumpe und/oder einer Stromversorgung und/oder
eines Transformators und/oder einer Beleuchtung und/oder eines Lautsprechers und/oder
einer Sensorik und/oder Aktorik bildet.
6. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschnittstelle (10) einen Haken zur Verbindung mit der Steinstele
(8) umfasst und/oder stiftförmig und/oder zapfenförmig ausgebildet ist und/oder die
Befestigungsschnittstelle (10) und eine Gegenbefestigungsschnittstelle (9) zur Verbindung
als Innengewindeanker (19) und Schraube (20) ausgebildet sind.
7. Stützvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (2) sich in eine Hochrichtung erstreckt und eine Halteabschnittshöhe
aufweist, wobei die Befestigungsschnittstellen (10) in Hochrichtung in einer oberen
Hälfte, insbesondere einem oberen Drittel, angeordnet sind.
8. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung (1), insbesondere der Halteabschnitt (2) und/oder der Fußabschnitt
(3), eine Breite und/oder Erstreckung in eine Breitenrichtung aufweist, wobei ein
Auflageabschnitt (4) in Breitenrichtung unterbrochen ist.
9. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Kopplungsschnittstelle (16) und eine Gegenkopplungsschnittstelle (26), wobei
die Kopplungsschnittstelle (16) zur Verbindung und/oder Kopplung mit einer Gegenkopplungsschnittstelle
(26) einer weiteren und/oder benachbarten Stützvorrichtung.
10. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußabschnitt (3) eine Bodenseite und eine Oberseite aufweist, wobei der Fußabschnitt
(3) auf der Bodenseite Noppen (32), Spikes und/oder Ausstülpungen aufweist, wobei
der Fußabschnitt (3) auf der Oberseite Vertiefungen (30) aufweist, wobei die Vertiefungen
(30) ausgebildet und/oder angeordnet sind, die Noppen (32), Spikes und/oder Ausstülpungen
einer auf die Stützvorrichtung (1) gestapelte weiteren Stützvorrichtung (1) aufzunehmen.
11. Stützvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (2) im Bereich der Auflageabschnitte (4) eine Durchführungsausnehmung
(27) für Auflageabschnitte (4) einer auf die Stützvorrichtung (1) zu stapelnden weiteren
Stützvorrichtung aufweist.
12. Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff einen geschäumten Kunststoff bildet.
13. Stützwandanordnung mit einer Stützvorrichtung (1) nach einem der vorherigen Ansprüche
und mindestens einer Steinstele (8), wobei die Steinstele (8) eine Gegenhalteschnittstelle
zur formschlüssigen, kraftschlüssigen und/oder stoffschlüssigen Verbindung mit der
Stützvorrichtung (1) umfasst, wobei die Steinstele höher ausgebildet ist als der Halteabschnitt.
14. Verfahren zur Errichtung einer Stützwand mit mindestens einer Stützvorrichtung (1)
nach einem der Ansprüche 1 bis 12 und mindestens einer Steinstele (8), bei dem die
Stützvorrichtung (1) gesetzt wird und erdseitig verankert, befestigt und/oder verfüllt
wird, wobei auf der Luftseite (6) die Steinstele (8) mit der Stützvorrichtung (1)
verbunden wird.
1. Supporting device (1) for a supporting wall,
the supporting wall comprising at least one stone stele (8) and forming a supporting
wall for an embankment,
with a base portion (3) and a holding portion (2), the base portion (3) and the holding
portion (2) being arranged in an L-shaped manner,
the holding portion (2) being of planar configuration and having an air side (6) and
an earth side (5), the holding portion (2) having at least one fastening interface
(10) for the positively locking, non-positive and/or integrally joined connection
of one of the stone steles (8) to the supporting device (1), the stone stele (8) covering
the air side (6) in a state, in which it is connected to the supporting device (1),
the base portion (3) and the holding portion (2) being manufactured from a plastic,
the holding portion (2) and the base portion (3) being connected on the earth side
via at least one supporting portion (24),
the supporting portion (24) having two supporting portion sides (25a, b),
the holding portion (2) having a holding portion recess (28),
and the base portion (3) optionally having a base portion recess (29),
characterized in that the holding portion recess (28) is arranged in the region of the supporting portion
(24) between the supporting portion sides (25a, b) of the supporting portion (24),
and the base portion recess (29) optionally being arranged in the region of the supporting
portion (24) between the supporting portion sides (25a, b) of the supporting portion
(24),
the holding portion recess (28) being arranged towards the air side (6) of the holding
portion (2),
the supporting portion (24) forming, by way of its supporting portion sides (25a,
b), a housing and roof which is configured to arrange and receive at least one electronic
component.
2. Supporting device (1) according to Claim 1, characterized in that the holding portion (2) and the base portion (3) are connected on the earth side
via at least one supporting bracket and/or at least one supporting strut.
3. Supporting device (1) according to Claim 2, characterized in that the supporting portion (24), the supporting bracket and/or the supporting strut are
manufactured from a plastic.
4. Supporting device (1) according to Claim 2 or 3, characterized in that the supporting portion sides (25a, b) are of planar configuration, and are arranged
in a V-shaped manner on the earth side and/or define a tetrahedron.
5. Supporting device (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that, by way of its supporting portion sides (25a, b), the supporting portion (24) forms
the housing for electronic components in the form of a pump and/or a power supply
and/or a transformer and/or an illumination means and/or a loudspeaker and/or a sensor
system and/or an actuator system.
6. Supporting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening interface (10) comprises a hook for connecting to the stone stele (8)
and/or is of pin-shaped and/or journal-shaped configuration and/or the fastening interface
(10) and a corresponding fastening interface (9) are configured for connection as
an internally threaded anchor (19) and a bolt (20).
7. Supporting device according to one of the preceding claims, characterized in that the holding portion (2) extends in the vertical direction and has a holding portion
height, the fastening interfaces (10) being arranged in the vertical direction in
an upper half, in particular an upper third.
8. Supporting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting device (1), in particular the holding portion (2) and/or the base
portion (3), have/has a width and/or extend in a width direction, a bearing portion
(4) being interrupted in the width direction.
9. Supporting device (1) according to one of the preceding claims, characterized by a coupling interface (16) and a corresponding coupling interface (26), the coupling
interface (16) for connecting and/or coupling to a corresponding coupling interface
(26) of a further and/or adjacent supporting device.
10. Supporting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the base portion (3) has a bottom side and an upper side, the base portion (3) having
bumps (32), spikes and/or protuberances on the bottom side, the base portion (3) having
depressions (30) on the upper side, the depressions (30) being configured and/or arranged
to receive the bumps (32), spikes and/or protuberances of a further supporting device
(1) which is stacked onto the supporting device (1).
11. Supporting device (1) according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the holding portion (2) has, in the region of the bearing portions (4), a lead through
recess (27) for bearing portions (4) of a further supporting device which is to be
stacked onto the supporting device (1).
12. Supporting device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the plastic forms a foamed plastic.
13. Supporting wall arrangement with a supporting device (1) according to one of the preceding
claims and at least one stone stele (8), the stone stele (8) comprising a corresponding
holding interface for the positively locking, non-positive and/or integrally joined
connection to the supporting device (1), the stone stele being of higher configuration
than the holding portion.
14. Method for erecting a supporting wall with at least one supporting device (1) according
to one of Claims 1 to 12 and at least one stone stele (8), in the case of which method
the supporting device (1) is set and anchored, fastened and/or backfilled on the earth
side, the stone stele (8) being connected to the supporting device (1) on the air
side (6).
1. Dispositif de soutien (1) pour un mur de soutènement,
le mur de soutènement comprenant au moins une stèle en pierre (8) et formant un mur
de soutènement pour un talus, avec une partie pied (3) et une partie de maintien (2),
la partie pied (3) et la partie de maintien (2) étant agencées selon une forme en
L,
la partie de maintien (2) étant plate et présentant un côté air (6) et un côté terre
(5), la partie de maintien (2) présentant au moins une interface de fixation (10)
pour la liaison par complémentarité de forme, par force et/ou par liaison par matière
de l'une des stèles en pierre (8) avec le dispositif de soutien (1), la stèle en pierre
(8), dans un état de liaison au dispositif de soutien (1), recouvrant le côté air
(6), la partie pied (3) et la partie de maintien (2) étant fabriquées en une matière
plastique,
la partie de maintien (2) et la partie pied (3) étant reliées côté terre par au moins
une partie de soutien (24),
la partie de soutien (24) présentant deux côtés (25a, b) de partie de soutien,
la partie de maintien (2) présentant un évidement (28) de partie de maintien et, en
option, la partie pied (3) présentant un évidement (29) de partie pied, caractérisé en ce que
l'évidement (28) de partie de maintien est agencé dans la zone de la partie de soutien
(24) située entre les côtés (25a, b) de partie de soutien de la partie de soutien
(24) et, en option, l'évidement (29) de partie pied est agencé dans la zone de la
partie de soutien (24) située entre les côtés (25a, b) de partie de soutien de la
partie de soutien (24),
l'évidement (28) de partie de maintien étant aménagé vers le côté air (6) de la partie
de maintien (2),
la partie de soutien (24) formant, avec ses côtés (25a, b) de partie de soutien, un
logement et un toit, qui est conçu pour disposer et recevoir au moins un composant
électronique.
2. Dispositif de soutien (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que, côté terre, la partie de maintien (2) et la partie pied (3) sont reliées par au
moins une équerre de support et/ou au moins une entretoise de support.
3. Dispositif de soutien (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de soutien (24), l'équerre de support et/ou l'entretoise de support sont
fabriquées en une matière plastique.
4. Dispositif de soutien (1) selon la revendication 2 ou la revendication 3, caractérisé en ce que les côtés (25a, b) de la partie de soutien sont plats et sont agencés en forme de
V du côté terre et/ou définissent un tétraèdre.
5. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie de soutien (24) forme avec ses côtés (25a, b) de partie de soutien le logement
pour des composants électroniques sous la forme d'une pompe et/ou d'une alimentation
électrique et/ou d'un transformateur et/ou d'un éclairage et/ou d'un haut-parleur
et/ou d'un système de capteurs et/ou d'actionneurs.
6. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'interface de fixation (10) comprend un crochet pour la liaison avec la stèle en
pierre (8) et/ou est réalisée en forme de tige et/ou de tenon, et/ou l'interface de
fixation (10) et une interface de fixation conjuguée (9) pour la liaison sont réalisées
sous forme d'ancrage (19) à filetage intérieur et de vis (20).
7. Dispositif de soutien selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de maintien (2) s'étend dans une direction verticale et présente une hauteur
de partie de maintien, les interfaces de fixation (10) étant agencées dans la direction
verticale dans une moitié supérieure, en particulier dans un tiers supérieur.
8. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de soutien (1), en particulier la partie de maintien (2) et/ou la partie
pied (3), présente une largeur et/ou une extension dans une direction de largeur,
une partie de soutien (4) étant interrompue dans la direction de la largeur.
9. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par une interface de liaison (16) et une interface de liaison (26) opposée, l'interface
de liaison (16) à être connectée et/ou reliée à une interface de liaison opposée (26)
d'un dispositif de soutien voisin.
10. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie pied (3) présente une face inférieure et une face supérieure, la partie
pied (3) présentant sur la face inférieure des plots (32), des crampons et/ou des
protubérances, la partie pied (3) présentant sur la face supérieure des cavités (30),
les cavités (30) étant configurées et/ou agencées de façon à recevoir les plots (32),
les crampons et/ou les protubérances d'un autre dispositif de soutien (1) à empiler
sur le dispositif de soutien (1).
11. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que la partie de maintien (2) présente, dans la zone des parties de soutien (4), un évidement
de passage (27) pour des parties de soutien (4) d'un autre dispositif de soutien à
empiler sur le dispositif de soutien (1).
12. Dispositif de soutien (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la matière plastique forme une matière plastique expansée.
13. Agencement de mur de soutènement avec un dispositif de soutien (1) selon l'une des
revendications précédentes et au moins une stèle en pierre (8), la stèle en pierre
(8) comprenant une interface de support associée pour la liaison par complémentarité
de forme, par force et/ou par liaison par matière avec le dispositif de soutien (1),
la stèle en pierre étant réalisée de façon à être plus haute que la partie de maintien.
14. Procédé de construction d'un mur de soutènement avec au moins un dispositif de soutien
(1) selon l'une des revendications 1 à 12 et au moins une stèle en pierre (8), dans
lequel le dispositif de soutien (1) est posé et ancré, fixé et/ou rempli côté terre,
la stèle en pierre (8) étant reliée au dispositif de soutien (1) du côté air (6) .