[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Duscheinrichtung, die an einer Schüssel,
insbesondere einer WC-Schüssel, montiert werden kann, in Kombination mit einem Basisgerät.
[0002] Dabei ist insbesondere an eine mobile Duscheinrichtung gedacht, die also nur vorübergehend
an der Schüssel montiert wird, um während der Montage für einen über der Schüssel
oder auf der Schüssel sitzenden Benutzer eine Unterleibs-Duschfunktion zu realisieren.
Dazu weist die Duscheinrichtung einen Befestigungsbereich mit einer Befestigungseinrichtung
auf. Außerdem enthält sie einen Duscharm mit einer Duschdüse darin, wobei der Duscharm
natürlich mit der Befestigungseinrichtung verbunden ist.
[0003] Grundsätzlich ist es von Vorteil, die eigentliche Duscheinrichtung, die an der Schüssel
montiert werden soll oder dort montiert ist, nur mit den unmittelbar dort nötigen
Einrichtungen auszustatten, insbesondere einer Befestigungseinrichtung zur Montage
und einer Abgabevorrichtung für das Duschwasser, insbesondere eine Duschdüse, vorzugsweise
an einem distalen Ende eines Duscharmes.
[0004] Andere Einrichtungen können aus Platzgründen und zur Vereinfachung und Verkleinerung
der beschriebenen Duscheinrichtung davon entfernt in einem Basisgerät vorgesehen sein,
das über einen flexiblen Wasserleitungsteil mit der Duscheinrichtung verbunden ist.
Insbesondere weist das Basisgerät vorteilhafterweise eine Wasserheizung zum Erwärmen
des Duschwassers auf. Daneben kann es einen Wassertank (alternativ zu einem auch möglichen
Festwasseranschluss am Leitungsnetz) und eine Wasserpumpe aufweisen.
[0005] Jedenfalls kann das Basisgerät mobil sein, lässt sich also von einem Benutzungsort
zum anderen transportieren und mit dem Wasserleitungsteil und der Duscheinrichtung
neu aufbauen und nutzen. So können die Benutzer das Set aus dem Basisgerät und der
Duscheinrichtung z. B. bei einem Umzug mitnehmen, sodass auch im Mietmarkt leichter
Dusch-WCs Verwendung finden. Bislang werden nämlich von vielen Mietern die dauerhaften
Installationsaufwendungen für eine Dusch-WC-Montage aus Kostengründen oder mangels
Einwilligung des Vermieters unterlassen. Damit erschließt eine mobile Lösung weitere
Anwendungsbereiche. Ähnlich gilt dies für Reisen und eine entsprechende Anwendung
an WCs z. B. in Hotels, Ferienwohnungen oder beim Camping in einem Caravan oder Wohnmobil.
[0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein solches Set aus Basisgerät
und Duscheinrichtung hinsichtlich der Gebrauchseigenschaften bei mobilem Einsatz zu
verbessern.
[0007] Hierzu ist ein Set gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausgestaltungen sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0008] Die Erfindung sieht bei einem mobilen Basisgerät des beschriebenen Typs eine Überhitzungsschutzeinrichtung
zur Verhinderung zu hoher Wassertemperaturen des Duschwassers vor. Wenn nämlich eine
Wasserheizung, z. B. ein bevorzugter Durchlauferhitzer, eingesetzt wird, besteht ein
Restrisiko einer Fehlfunktion und damit der Beeinträchtigung oder gar Verletzung eines
Benutzers durch zu heißes Duschwasser.
[0009] Eine konventionelle Überhitzungsschutzeinrichtung allerdings würde, so die Erfinder,
bei mobilen Anwendungen zu mangelnder Akzeptanz führen, weil die Gefahr einer unbeabsichtigten
Auslösung der Überhitzungsschutzfunktion besteht. Z. B. könnte das Basisgerät in einem
parkenden Fahrzeug im Sonnenschein heiß werden oder z. B. beim Packen oder Ausladen
auch im Freien durch Sonneneinstrahlung zu warm werden. Dann würde die Überhitzungsschutzeinrichtung
ansprechen. Gewöhnlich sind solche Einrichtungen nur durch Servicepersonal wieder
in den normalen Funktionszustand rückstellbar, was das Set für den Rest der Reise
unbrauchbar machen würde oder jedenfalls die weitere Benutzung der Wasserheizung bis
zur Behebung des Problems ausschließen würde.
[0010] Erfindungsgemäß soll nun an dem Basisgerät eine durch den Benutzer betätigbare Bedieneinrichtung
für einen Reset der Überhitzungsschutzeinrichtung vorgesehen sein. Damit kann sich
der Nutzer selbst helfen und das Basisgerät durch eine einfache Betätigung wieder
in den Gebrauchszustand bringen.
[0011] Dazu ist die Bedieneinrichtung leicht zugänglich, vorzugsweise direkt von außen.
Möglich wäre, wenngleich weniger bevorzugt, auch das werkzeuglose Öffnen einer Abdeckung
oder Klappe. Jedenfalls ist keine Zerlegung des Gehäuses oder gar weiterer Teile nötig,
wie dies bei konventionellen Dusch-WCs zur Erreichung eines Reset nötig ist.
[0012] Eine günstige und bevorzugte Anordnung liegt in einem Boden des Basisgeräts, sodass
die Bedieneinrichtung bei der normalen Benutzung nicht sichtbar ist. Sie beeinträchtigt
dabei auch nicht die Möglichkeiten, das Basisgerät an den sichtbaren Flächen möglichst
glatt, reinigungsfreundlich und attraktiv zu gestalten. Andererseits stellt es für
den Benutzer kein wesentliches Problem dar, das Basisgerät zur Betätigung umzukippen
oder hochzuheben.
[0013] Z. B. kann eine eindrückbare Taste vorgesehen sein, die man z. B. mit dem Finger
oder einem Schreibgerät oder einem anderen schmalen Gegenstand eindrücken kann. Mit
einer solchen Taste kann z. B. ein innerhalb des Gehäuses vorgesehener Hebel bewegt
und darüber dann ein Schalter betätigt werden, der seinerseits die Reset-Funktion
auslöst. Im Ausführungsbeispiel ist der Hebel ein Kipphebel mit zwei zueinander gewinkelten
Armen. Die beiden Arme sind fest miteinander verbunden und gemeinsam um ein Kippgelenk
beweglich. Mit der Taste wird ein Hebelarm beaufschlagt und der andere Hebelarm betätigt
dann den Schalter.
[0014] Ferner kann es einen Wassertank des Basisgeräts geben, sodass das Basisgerät von
einem Leitungsanschluss unabhängig ist. Der Wassertank speichert dann die für eine
gewisse Betriebszeit nötige Wassermenge. Er ist vorzugsweise zum Reinigen oder Befüllen
von dem Basisgerät abnehmbar. Besonders bevorzugterweise ist er auf das übrige Basisgerät
von oben aufgesetzt und von diesem abhebbar. Hierzu kann er Griffe aufweisen, vorzugsweise
zwei und vorzugsweise in Seitenwänden des Wassertanks eingeformt. Dabei kann es sich
z. B. um Vertiefungen in den Seitenwänden, insbesondere an deren unterer Kante, handeln.
Solche Griffe tragen nicht auf, sind produktionstechnisch besonders einfach und erleichtern
dennoch das Abheben des Wassertanks.
[0015] Ferner weist der Wassertank vorzugsweise einen zum Befüllen zu öffnenden und vorzugsweise
abnehmbaren Deckel auf. Der Deckel kann die gesamte Oberseite abdecken, sodass beim
Öffnen oder Abnehmen eine relativ große Öffnung zur Verfügung steht.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung ist der Wassertank im aufgesetzten Zustand durch
ein Ventil in seinem Boden mit dem übrigen Basisgerät verbunden, wobei sich das Ventil
vorzugsweise beim Aufsetzen selbsttätig öffnet und beim Abnehmen selbsttätig schließt.
Der Benutzer muss also außer dem Aufsetzen und Abnehmen (und Befüllen) keine weiteren
Bedienoperationen durchführen. Dabei kann in der entsprechenden Oberseite des übrigen
Basisgeräts ein Elastomergegenstück für das Ventil vorgesehen sein. Dieses Elastomergegenstück
wiederum kann bei der bevorzugten Ausgestaltung einstückig mit einem Schlauchstück
ausgeführt sein, das sich daran anschließt und zu einer Wasserpumpe des Basisgeräts
führt. Wenn wegen Materialermüdung oder aus Hygienegründen ein Austausch des Elastomergegenstücks
gewünscht wird, dann kann nach dem Öffnen des Gehäuses einfach ein neuer Elastomerkörper
an der Wasserpumpe angeschlossen und in der Oberseite des Basisgeräts befestigt werden.
Das Gleiche gilt für eine eventuelle Reinigung oder Sterilisierung dieses Elastomerkörpers.
[0017] Der Wassertank ist vorzugsweise nicht allzu hoch, um leicht zum Befüllen unter einen
Wasserhahn gehalten werden zu können. Vorzugsweise hat er eine Höhe von höchstens
20 cm, wobei als Obergrenze zunehmend bevorzugt sind: 19, 18 und 17 cm. Das bezieht
sich natürlich auf die Höhe ohne Deckel, soweit dieser zum Befüllen abgenommen wird,
also auf die faktisch unter dem Wasserhahn unterzubringende Höhe.
[0018] Der bereits erwähnte Boden des (übrigen) Basisgeräts kann neben der optionalen Anordnung
der Bedieneinrichtung für die Reset-Funktion eine Aufwickeleinrichtung für ein Anschlusskabel
aufweisen. Dieses Anschlusskabel dient zur Stromversorgung der Wasserheizung und gegebenenfalls
der Pumpe. Überschüssige Kabellänge kann z. B. um einen in dem Boden integrierten
flachen (in vertikaler Richtung) und breiten (in horizontaler Richtung) Zapfen herumgewickelt
werden und z. B. durch Hinterschnitte gehalten werden. Das gilt dann im Transportfall
auch für das gesamte Anschlusskabel. Vorzugsweise ist dieser Zapfen an dem (übrigen)
Boden angesetzt und kann dabei das dazwischen austretende Anschlusskabel klemmen und
somit gegen Zugkräfte bzw. deren Übertragung auf die eigentlichen elektrischen Anschlüsse
im Gehäuseinneren sichern. Im Übrigen bietet die Anordnung im Boden eine für das ästhetische
Erscheinungsbild und die Reinigungseigenschaften günstige Anordnung einer solchen
Kabelunterbringung.
[0019] Auch im Übrigen ist das Basisgerät an seinen im normalen Betriebszustand sichtbaren
Flächen möglichst glatt und reinigungsfreundlich gestaltet. Insbesondere ist vorzugsweise
vorgesehen, dass auf für die Bedienung der Duschfunktion relevante Schalter oder Taster
verzichtet wird, und zwar vorzugsweise auch am Boden des Basisgeräts. Stattdessen
kann bei dieser Ausgestaltung das Basisgerät über eine Fernbedienung bedient werden,
wozu auch eine einschlägige App z. B. in einem Mobiltelefon zählt. Das bezieht sich
jedenfalls auf die Duschfunktion, es beinhaltet nicht die Bedieneinrichtung für die
Reset-Funktion des Überhitzungsschutzes.
[0020] In dieser Form muss der Benutzer das Basisgerät (und, soweit bereits montiert, auch
die Duscheinrichtung) gar nicht berühren, was der Hygiene in der Benutzung entgegenkommt.
[0021] Eine bevorzugte Form für den Wassertank einerseits, das übrige Basisgerät andererseits
und auch beide im zusammengesetzten Zustand ist eine angenäherte Quaderform, wozu
zur Veranschaulichung auf das Ausführungsbeispiel verwiesen wird. Dabei können die
Seitenwände natürlich etwas schräg und können Ecken abgerundet sein. Diese Form ist
praktisch, ästhetisch und reinigungsfreundlich.
[0022] Das Basisgerät hält im aufgestellten Zustand mit den Außenbereichen seines Gehäuses
vorzugsweise einen gewissen Hygieneabstand vom Boden von mindestens 1,5 mm, vorzugsweise
mindestens 2 mm oder sogar mindestens 2,5 mm.
[0023] Das betrifft natürlich nicht (zumindest) einen Aufstellfuß, wobei der oder die Aufstellfüße
vorzugsweise mit einem Abstand von diesem Außenrand und insoweit weiter innen angeordnet
sind. Insbesondere soll durch diese Maßnahme eine "Kapillarwirkung" eines schmalen
Schlitzes zwischen dem unteren äußeren Rand des Gehäuses und dem Boden hinsichtlich
verschüttetem Wasser, Putzwasser und dergleichen vermieden werden. Stattdessen soll
der Boden in diesem Bereich sauber trocknen können.
[0024] Eine bevorzugte Wahl für die Wasserheizung ist ein Durchlauferhitzer, der ein kleineres
Bauvolumen als ein Boiler erfordert und außerdem nach dem Aufstellen und Anschließen
keine nennenswerte Vorheizzeit benötigt. Damit ist der Durchlauferhitzer für ein mobiles
Gerät besonders geeignet.
[0025] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Duscheinrichtung von unten links,
und zwar einschließlich eines Stücks eines flexiblen Wasserleitungsteils;
- Figur 2
- die Ansicht aus Figur 1, jedoch mit entferntem Duscharm und ohne den Wasserleitungsteil
aus Figur 1;
- Figur 3
- eine weitere perspektivische Ansicht der Duscheinrichtung von schräg oben hinten,
jedoch ohne den flexiblen Wasserleitungsteil;
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht auf die Duscheinrichtung aus Figur 1, jedoch aus ungefähr
entgegengesetzter Richtung und mit eingefahrenem Duscharm;
- Figur 5
- in Figur 4 entsprechender perspektivischer Ansicht den in Figur 2 fehlenden Duscharm
in eingefahrenem Zustand;
- Figur 6
- den Duscharm aus Figur 5 in ausgefahrenem Zustand und als perspektivische Schnittdarstellung;
- Figur 7
- den Duscharm entsprechend Figur 6, jedoch in einer Schnittansicht;
- Figur 8
- eine Darstellung entsprechend Figur 7, jedoch in eingefahrenem Zustand des Duscharms;
- Figur 9
- eine perspektivische Gesamtansicht eines Basisgeräts zu der Duscheinrichtung aus den
Figuren 1-8;
- Figur 10
- eine Unteransicht des Basisgeräts aus Figur 10 und
- Figur 11
- eine Darstellung des unteren Teils des Basisgeräts aus Figur 9 bei teilweise abgebautem
Gehäuse.
[0026] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Duscheinrichtung mit einem Duscharm 1, der hier
in einem ausgefahrenen Zustand, also mit rechts aus der übrigen Duscheinrichtung herausragenden
Teleskopelementen 8 und 9, dargestellt ist. Der Duscharm 1 ist dabei rastend gehalten
in einem im Übrigen weitgehend einstückigen Kunststoffteil 2, das in Figur 2 ohne
den Duscharm 1 zum Vergleich dargestellt ist. Außerdem zeigt Figur 1 noch einen flexiblen
Wasserleitungsteil 23 am linken Rand, wenngleich nur teilweise. Dieser führt über
eine gewisse Länge von der eigentlichen Benutzungsposition der Duscheinrichtung (am
Rand einer WC-Schüssel) zu einem neben dem WC auf dem Boden stehenden Basisgerät gemäß
den Figuren 9-11.
[0027] Zur Befestigung des Kunststoffteils 2 sind in einem Befestigungsbereich 3 an einer
Unterseite des Kunststoffteils 2 zwei Haftpads 4 angebracht. Mit diesen kann die Duscheinrichtung
aus Figur 1 flach auf einen ebenfalls flachen Rand einer üblichen WC-Schüssel aufgedrückt
werden und haftet dann dort. Wenn der Schüsselrand und die Haftpads 4 hinreichend
sauber sind, kommen viele mikroskopische Saugeinrichtungen an der Unterseite der Haftpads
4 zur Wirkung. Damit kann die Duscheinrichtung beliebig und rückstandsfrei wieder
abgenommen werden und muss vor einer Neumontage allenfalls gereinigt werden.
[0028] Der Befestigungsbereich 3 ist dabei der im linken Teil der Figur 1 erkennbare flache
Bereich, der in einem Knickbereich 5 übergeht in eine tiefe angeordnete und eine Rasteinrichtung
zum Halten des Duscharms 1 bildende Halteeinrichtung 6. Diese Halteeinrichtung 6 hat
(gesehen in der Axialrichtung des Duscharms 1) im Wesentlichen eine nach unten offene
umgekehrte U-Form, vergleiche Figur 2 und 3, wobei sie den Duscharm 1 dachartig nach
oben und nach den Seiten abdeckt. Das Bezugszeichen 7 bezeichnet Rastvorsprünge zum
Halten des Duscharms 1; außerdem ist eine in den Figuren 1 und 2 nach rechts weisende
Öffnung für die Teleskopelemente 8 und 9 des Duscharms 1 nach unten etwas verengt,
wie vor allem Figur 2 zeigt.
[0029] Zwischen den beiden Haftpads 4 gibt es eine Lücke, in der der flexible Wasserleitungsteil
23 verläuft, und an einem in den Figuren 3, 5-8 gut erkennbaren Anschlussstutzen 10
an einem rückwärtigen Teil des Duscharms 1 angeschlossen ist. Dazu ist der flexible
Leitungsteil 3 einfach auf den Stutzen 10 aufgeschoben, wobei dieser Stutzen 10 seine
stark elliptische Querschnittsform, vergleiche vor allem die Figuren 3 und 5, dem
flexiblen Duschwasserleitungsteil 3 aufzwingt. Im Übrigen kann der flexible Wasserleitungsteil
3, wenn die Bauhöhe ein wesentliches Problem darstellt, auch im Übrigen zwischen den
die Haftpads 4 haltenden flachen Strukturen in dem Befestigungsbereich 3 etwas flachgedrückt
werden.
[0030] Der Anschlussstutzen 10 führt über einen starren Wasserleitungsteil 11 in den eigentlichen
Zylinderteil 12 des Duscharms 1, in dem im eingefahrenen Zustand auch die Teleskopelemente
8 und 9 untergebracht sind, vergleiche die Figuren 5 und 8. Der starre Wasserleitungsteil
11 verläuft dabei gewinkelt zu der Horizontalen bzw. der Richtung des Anschlussstutzens
10, wobei der Winkel gemäß den Figuren 7 und 8 zwischen ganz ungefähr 45° und 60°
liegt (je nach Betrachtung der oberen oder unteren Begrenzung). Dabei weitet sich
der starre Wasserleitungsteil 11 auf und führt das Duschwasser damit in den bereits
angesprochenen Zylinderteil 12, wobei die entsprechende rückseitige Begrenzung dieses
Zylinderteil 12 schräg gestaltet ist und damit die untere Wand des starren Wasserleitungsteils
11 in gewissem Sinn fortsetzt, vergleiche Figur 7 und 8.
[0031] Der starre Wasserleitungsteil 11 hat auch stromabwärts von dem Anschlussstutzen 10
einen flach-elliptischen Strömungsquerschnitt, wobei er sich ausweislich der Figuren
5-7 im Übergang in den Zylinderabschnitt 12 aufweitet. Jedenfalls liegt stromaufwärts
von dem Knickbereich 5, in dem Knickbereich 5 und auch noch ein Stück weit stromabwärts
davon ein flacher Strömungsquerschnitte mit ungefähr elliptischer Form vor.
[0032] Damit kann also über den flexiblen Wasserleitungsteil 3 Duschwasser zu dem Duscharm
1 zugeführt werden, der seinerseits mit dem Kunststoffteil 2 über eine Haftverbindung
an der WC-Schüssel gehalten ist, aber aus diesem Kunststoffteil 2 rastend gelöst werden
kann. Dementsprechend kann der Duscharm 1 ohne Komplettdemontage der Duscheinrichtung
abgenommen und z. B. gereinigt werden. Im Übrigen hat die Trennung in die zwei rastend
verbundenen Teile 1 und 2 produktionstechnische Vorteile.
[0033] Im Übrigen knickt die den Duscharm 1 eigentlich haltende Halteeinrichtung 2 gegenüber
dem Befestigungsbereich 3 deutlich gewinkelt nach unten ab, vergleiche Figur 2, und
gibt damit bereits dem Duscharm 1 seine axiale Ausrichtung nach schräg unten vor.
Außerdem schützt die Halteeinrichtung 2 den Duscharm 1 in dessen eingefahrenem Zustand
weitgehend vor Verschmutzungen, vergleiche Figur 4.
[0034] Der Duscharm 1 weist, wie bereits angesprochen, einen Teleskopmechanismus mit zwei
beweglichen Teleskopelementen 8 und 9 auf, wobei der Zylinderteil 12 das erste Teleskopelement
bildet, das dementsprechend das zweite Teleskopelement 8 aufnimmt (wobei dieses das
dritte Teleskopelement 9 aufnimmt). Die Figuren 6 und 7 im Vergleich zu den Figuren
5 und 8 zeigen den ausgefahrenen und eingefahrenen Zustand, wobei in den Figuren 6
und 7 eine zwischen der rückseitigen schrägen Wand des Zylinderteils 12 einerseits
und einem Haltearm 13 in dem dritten Teleskopelement 9 andererseits gespannte Schraubenfeder
24 zeigt. Diese wirkt dem über die Wasserleitung zugeführten Wasserdruck entgegen,
sodass über den Wasserdruck das Ein- und Ausfahren des Duscharms gesteuert werden
kann.
[0035] Dabei weisen das zweite und das dritte Teleskopelement 8 bzw. 9 an ihren jeweiligen
proximalen Enden radiale Vorsprünge nach außen auf, die mit dem Bezugszeichen 14 und
15 bezeichnet sind und jeweils einen O-Ring zur Abdichtung tragen. Wie die Figuren
6 und 7 zeigen, tritt diese Abdichtung im ausgefahrenen Zustand durch Anlage gegen
einen nach innen weisenden radialen Kragen am jeweils distalen Ende des ersten bzw.
zweiten Teleskopelements 12 bzw. 8 auf. Im eingefahrenen Zustand hingegen existiert
diese Abdichtung nicht. Vielmehr überbrückt dann eine in Figur 7 und Figur 8 erkennbare
Kanalvertiefung 16, die tatsächlich dreimal über den Umfang verteilt vorliegt, den
proximalen radialen Vorsprung 14 und führt Wasser an diesem vorbei in den Zwischenraum
17 (Figur 8) zwischen dem Zylinderteil 12, also dem ersten Teleskopelement 12, und
dem zweiten Teleskopelement 8.
[0036] Außerdem führt eine in den Figuren 6-8 gut erkennbare Duschdüse 18 Wasser in einen
Zwischenraum 19 zwischen dem zweiten Teleskopelement 8 und dem dritten Teleskopelement
9. Das Wasser aus dem erstgenannten Zwischenraum 17 kann über einen distalen Ringspalt
innerhalb des radial nach innen weisenden distalen Kragens des Zylinderteils 12, vor
allem aber über eine in Figur 8 mit 20 bezeichnete kleine Öffnung im unteren Bereich
des Ringspalts, austreten. Diese Öffnung 20 ist dabei im eingefahrenen Zustand von
einer nach unten weisenden Nase 21 am distalen Ende des dritten Teleskopelements 9
abgedeckt. Das Wasser aus dem Zwischenraum 19 tritt in ähnlicher Weise durch den distalen
Ringspalt zwischen dem zweiten Teleskopelement 8 und dem dritten Teleskopelement 9
aus.
[0037] Wenn also ein gewisser Wasserdruck anliegt, der für das Ausfahren des Duscharms 1
noch nicht ausreicht, werden die Zwischenräume 17 und 19 und damit die entsprechenden
Flächen der Teleskopelemente gespült. Das gilt auch noch während des Ausfahrens. Wenn
beim Ende eines Duschvorgangs der Wasserdruck nicht abrupt abgeschaltet wird, gilt
das analog für das Einfahren und eine eventuelle Zeitspanne danach.
[0038] Die Figuren 6 bis 8 zeigen übrigens unterhalb und stromaufwärts von der Duschdüse
18 eine Verwirbelungskammer 22, zu der auf den Stand der Technik
EP 2 629 546 verwiesen wird und die an einen proximal davon befindlichen Innenhohlraum in dem
dritten Teleskopelement 9 (und im Übrigen die Innenhohlräume in dem zweiten und dem
ersten Teleskopelement) angeschlossen ist, und zwar über ein kurzes axial verlaufendes
Kanalstück.
[0039] Die bereits beschriebene Nase 21 am distalen Ende des dritten Teleskopelements 9
dient im Übrigen beim Einfahren als Anschlag, weil sie unten an das distale Ende des
zweiten Teleskopelements 8 in Anlage kommt, und zwar in einer eigens dafür vorgesehenen
Nische, vergleiche Figur 1. Außerdem ist die Nase 21 lang genug, damit z. B. bei einem
Verklemmen oder ohne Wasserdruck der Duscharm 1 auch manuell ausgefahren werden kann.
Dazu wird einfach mit einem Finger an der Nase 21 gezogen.
[0040] Für die Versorgung der in den Figuren 1-8 dargestellten und oben erläuterten Duscheinrichtung
ist ein Basisgerät 30 gemäß den Figuren 9-11 zuständig, womit zusammen ein Set als
mobile Lösung zum Aufrüsten eines gewöhnlichen WCs zu einem Dusch-WC gegeben ist.
[0041] Figur 9 zeigt dabei einen Wassertank 31 mit im Wesentlichen Quaderform, der auf einen
Sockelteil 32 aufgesetzt und oben von einem Deckel 33 abgedeckt ist. Der Wassertank
31 kann dabei aus transparentem oder transluzentem Material bestehen und den Wasserstand
anzeigen. Bei Bedarf wird er einfach nach oben abgehoben, wozu zwei Griffmulden, eine
davon in Figur 9 sichtbar und mit 34 beziffert, dienen. Nach Abheben des Deckels 33
kann der Wassertank 31 dann befüllt, wieder auf den Sockelteil 32 aufgesetzt und wieder
mit dem Deckel 33 verschlossen werden. Ohne Deckel ist der Wassertank etwa 16,5 cm
hoch und damit leicht unter einen Wasserhahn z. B. in einem Waschbecken zu halten.
[0042] Auch der Sockelteil 32 hat im Wesentlichen eine Quaderform. Er weist keine äußeren
Schalter oder anderen Bedieneinrichtungen mit Ausnahme dessen auf, was noch in Bezug
auf Figur 10 erläutert wird. Wenn die in Figur 9 sichtbare Gehäuseabdeckung abgenommen
ist, ergibt sich eine Ansicht wie in Figur 11, die nicht in allen Einzelheiten erläutert
wird.
[0043] Jedenfalls gibt es dort ein zentrales Elastomerelement 35, für das die Gehäuseabdeckung
eine zentrale Aussparung aufweist und in das ein Ventil des Wassertanks 31 eingreift.
Innerhalb des Elastomerteils 35 sieht man einen zentralen Stift 36, mit dem das Ventil
des Wassertanks 31 selbsttätig geöffnet (und beim Abheben wieder verschlossen) wird.
Im Übrigen ist das Elastomersteil 35 einstückig mit einem Schlauch 37 ausgeführt,
der zu der Wasserpumpe 38 führt. Die Wasserpumpe 38 ist zur Geräuschminderung schwingungsisoliert
gelagert und in nicht näher dargestellter Weise mit einem Durchlauferhitzer 39 verbunden.
[0044] Figur 11 zeigt vor dem Durchlauferhitzer einen ungefähr vertikal nach oben weisenden
Hebel 40, der einen hier nicht dargestellten bodennahen und ungefähr rechtwinklig
dazu verlaufenden zweiten Hebelarm aufweist. Der zweite Hebelarm kann über eine in
Figur 10 oben eingezeichnete Drucktaste 41 nach oben geschoben werden und ist mit
seinem zu dem Übergang (zum zweiten Arm) entgegengesetzten Ende gelenkig gelagert.
Dementsprechend führt ein Eindrücken der Taste 41 zu einer nach innen gerichteten
Bewegung des in Figur 11 dargestellten vertikalen Arms des Hebels 40, womit ein dahinter
verdeckter elektrischer Taster betätigt und die Reset-Funktion eines Überhitzungsschutzes
des Durchlauferhitzers 39 ausgelöst wird.
[0045] Im Übrigen enthält der Sockelsteil 32 eine elektronische Steuerung 42 und einige
weitere Teile, die für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht von besonderem
Belang sind. Die Steuerung 42 weist eine Schnittstelle nach dem "Low Energy Bluetooth"-Standard
auf und kann z. B. über eine App auf einem Mobiltelefon angesprochen werden. Damit
kann der Nutzer ohne Berührung des Basisgeräts 30 die Duschfunktion bedienen und die
Steuerung 42 auch programmieren. Lediglich die Reset-Funktion mit der mechanischen
Taste 41 bildet hier eine Ausnahme.
[0046] Figur 10 zeigt eine Unteransicht des Sockelteils 32 aus Figur 9. Neben der bereits
erwähnten Taste 41 ist hierbei ein Anschlussstutzen 43 für einen hier nicht eingezeichneten
und in Figur 1 mit seinem anderen Ende sichtbaren flexiblen Wasserleitungsteil 23
zu sehen, der durchaus eine Länge von z. B. über einem Meter haben kann, um eine flexible
Anordnung des Basisgeräts aus Figur 9 neben der WC-Schüssel zu ermöglichen. Die zu
dem Stutzen 43 führende Wasserleitung ist in Figur 11 mit 44 beziffert und führt vom
Durchlauferhitzer 39 her.
[0047] Ferner sieht man in Figur 10 ein elektrisches Anschlusskabel, dessen weiterführender
Bereich und Stecker weggelassen sind und das das Zeichen 45 trägt. Dieses Kabel ist
um einen flachen Zapfen 46 herumgewickelt, den man in Figur 10 mit seinem untersten
und gegenüber dem dahinterliegenden "Restteil" etwas vergrößerten Abschnitt sieht.
Dementsprechend liegt der Restteil des Kabels 45 hinter der sichtbaren Fläche, aber
um einen dem mittleren Oval 47 ungefähr entsprechenden Restteil des Zapfens 46 herumgewickelt.
Gleichzeitig bildet der sichtbare Teil des Zapfens 46 einen Aufstellfuß und sorgt
dafür, dass die in Figur 9 sichtbare untere Kante des Sockelteils 32 ungefähr 3 mm
über dem Boden schwebt.
1. Set
aus einer Duscheinrichtung (1, 2) zur Montage an einer Schüssel, insbesondere eines
WC, die einen flexiblen Wasserleitungsteil (23) zum Zuführen von Duschwasser aufweist,
und
aus einem mobilen Basisgerät (30) mit einer Wasserheizung (39) in einem Gehäuse (32),
welches Basisgerät (30) an dem flexiblen Wasserleitungsteil (23) anschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserheizung (39) eine Überhitzungsschutzeinrichtung zur Verhinderung zu hoher
Wassertemperaturen des Duschwassers mit einer Reset-Funktion aufweist
und das Basisgerät (30) eine Bedieneinrichtung (41) zur Betätigung der Reset-Funktion
durch den Benutzer aufweist.
2. Set nach Anspruch 1, bei dem die Bedieneinrichtung (41) für einen Benutzer ohne Zerlegung
des Gehäuses (32) zur Bedienung zugänglich ist.
3. Set nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Bedieneinrichtung (41) in einem Boden des
Basisgeräts (30) vorgesehen und dort für den Benutzer zugänglich ist.
4. Set nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die Bedieneinrichtung (41) eine eindrückbare
Taste aufweist, wobei beim Eindrücken ein Hebel (40) in dem Gehäuse (32) und darüber
ein Schalter betätigt wird, welcher Schalter die Reset-Funktion auslöst, wobei vorzugsweise
der Hebel (40) ein Kipphebel ist.
5. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) einen Wassertank
(31) aufweist, welcher von dem Basisgerät (30) abnehmbar ist und vorzugsweise auf
das übrige Basisgerät (32) aufgesetzt ist.
6. Set nach Anspruch 5, bei dem der Wassertank (31) zumindest einen, vorzugsweise zwei
in Seitenwände des Wassertanks (31) eingeformte Griffe (34) zum Abnehmen aufweist,
insbesondere in Form von Vertiefungen der Seitenwände.
7. Set nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der Wassertank (31) einen seine gesamte Oberseite
abdeckenden Deckel (33) aufweist, der zum Befüllen abnehmbar ist.
8. Set nach Anspruch 5, 6 oder 7, bei dem der Wassertank (31) ein sich durch das Aufsetzen
auf das und Abnehmen von dem übrigen Basisgerät (32) selbsttätig öffnendes und schließendes
Ventil in einem Boden des Wassertanks (31) aufweist, wobei vorzugsweise ein Elastomergegenstück
(35, 36) in einer Oberseite des übrigen Basisgeräts (32) zur Abdichtung beim Aufsetzen
einstückig mit einem sich daran anschließenden und zur der Wasserpumpe (38) in dem
Basisgerät (30) führenden Schlauchstück (37) ausgeführt ist.
9. Set nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem der Wassertank (31) eine hinsichtlich
des Befüllens mit einem Wasserhahn unter dem Wasserhahn unterzubringende Höhe von
höchstens 20 cm aufweist.
10. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) an seinem Boden
eine in den Boden integrierte Aufwickeleinrichtung (46, 47) für ein Anschlusskabel
(45) aufweist.
11. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) keinen für
die Bedienung einer Duschfunktion relevanten Schalter oder Taster aufweist und die
Duschfunktion ausschließlich über eine Fernbedienung zu bedienen ist.
12. Set nach Anspruch 5, optional auch in Verbindung mit einem weiteren der vorstehenden
Ansprüche, bei dem der Wassertank (31) einerseits und das übrige Basisgerät (32) andererseits
und zum Dritten beide miteinander im aufgesetzten Zustand des Wassertanks (31) im
Wesentlichen quaderförmig sind.
13. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) abgesehen von
mindestens einem innerhalb eines äußeren Bereichs seines unteren Randes angeordneten
Aufstellfuß (46) einen Bodenabstand von mindestens 2 mm einhält.
14. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem Durchlauferhitzer als Wasserheizung
(39).
15. Verwendung eines mobilen Basisgeräts (30) mit einer Wasserpumpe (38) und einer Wasserheizung
(39) in einem Gehäuse (32) für ein Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei
die Wasserheizung (39) eine Überhitzungsschutzeinrichtung zur Verhinderung zu hoher
Wassertemperaturen des Duschwassers mit einer Reset-Funktion aufweist, welches Basisgerät
(30) an dem flexiblen Wasserleitungsteil (23) anschließbar ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Set
aus einer Duscheinrichtung zur Montage an einer Schüssel, insbesondere eines WC, die
einen flexiblen Wasserleitungsteil (23) zum Zuführen von Duschwasser aufweist, und
aus einem mobilen Basisgerät (30) mit einer Wasserheizung (39) in einem Gehäuse, welches
Basisgerät (30) an dem flexiblen Wasserleitungsteil (23) anschließbar ist,
wobei die Wasserheizung (39) eine Überhitzungsschutzeinrichtung zur Verhinderung zu
hoher Wassertemperaturen des Duschwassers aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überhitzungsschutzeinrichtung eine Reset-Funktion aufweist
und das Basisgerät (30) eine Bedieneinrichtung (41) zur Betätigung der Reset-Funktion
durch den Benutzer aufweist.
2. Set nach Anspruch 1, bei dem die Bedieneinrichtung (41) für einen Benutzer ohne Zerlegung
des Gehäuses zur Bedienung zugänglich ist.
3. Set nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Bedieneinrichtung (41) in einem Boden des
Basisgeräts (30) vorgesehen und dort für den Benutzer zugänglich ist.
4. Set nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die Bedieneinrichtung (41) eine eindrückbare
Taste aufweist, wobei beim Eindrücken ein Hebel (40) in dem Gehäuse und darüber ein
Schalter betätigt wird, welcher Schalter die Reset-Funktion auslöst, wobei vorzugsweise
der Hebel (40) ein Kipphebel ist.
5. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) einen Wassertank
(31) aufweist, welcher von dem Basisgerät (30) abnehmbar ist und vorzugsweise auf
das übrige Basisgerät aufgesetzt ist.
6. Set nach Anspruch 5, bei dem der Wassertank (31) zumindest einen, vorzugsweise zwei
in Seitenwände des Wassertanks (31) eingeformte Griffe (34) zum Abnehmen aufweist,
insbesondere in Form von Vertiefungen der Seitenwände.
7. Set nach Anspruch 5 oder 6, bei dem der Wassertank (31) einen seine gesamte Oberseite
abdeckenden Deckel (33) aufweist, der zum Befüllen abnehmbar ist.
8. Set nach Anspruch 5, 6 oder 7, bei dem der Wassertank (31) ein sich durch das Aufsetzen
auf das und Abnehmen von dem übrigen Basisgerät selbsttätig öffnendes und schließendes
Ventil in einem Boden des Wassertanks (31) aufweist, wobei vorzugsweise ein Elastomergegenstück
in einer Oberseite des übrigen Basisgeräts zur Abdichtung beim Aufsetzen einstückig
mit einem sich daran anschließenden und zu einer Wasserpumpe (38) in dem Basisgerät
(30) führenden Schlauchstück (37) ausgeführt ist.
9. Set nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem der Wassertank (31) eine hinsichtlich
des Befüllens mit einem Wasserhahn unter dem Wasserhahn unterzubringende Höhe von
höchstens 20 cm aufweist.
10. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) an seinem Boden
eine in den Boden integrierte Aufwickeleinrichtung (46) für ein Anschlusskabel (45)
aufweist.
11. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) keinen für
die Bedienung einer Duschfunktion relevanten Schalter oder Taster aufweist und die
Duschfunktion ausschließlich über eine Fernbedienung zu bedienen ist.
12. Set nach Anspruch 5, optional auch in Verbindung mit einem weiteren der vorstehenden
Ansprüche, bei dem der Wassertank (31) einerseits und das übrige Basisgerät andererseits
und zum Dritten beide miteinander im aufgesetzten Zustand des Wassertanks (31) im
Wesentlichen quaderförmig sind.
13. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem das Basisgerät (30) abgesehen von
mindestens einem innerhalb eines äußeren Bereichs seines unteren Randes angeordneten
Aufstellfuß (46) einen Bodenabstand von mindestens 2 mm einhält.
14. Set nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem Durchlauferhitzer als Wasserheizung
(39).
15. Verwendung eines mobilen Basisgeräts (30) mit einer Wasserpumpe (38) und einer Wasserheizung
(39) in einem Gehäuse für ein Set nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die
Wasserheizung (39) eine Überhitzungsschutzeinrichtung zur Verhinderung zu hoher Wassertemperaturen
des Duschwassers mit einer Reset-Funktion aufweist, welches Basisgerät (30) an dem
flexiblen Wasserleitungsteil (23) anschließbar ist.