[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Führungsschiene für ein Abdeckelement einer
Schwimmbeckenabdeckung, mit einem Führungsabschnitt zum Abstützen und Führen des Abdeckelements
entlang einer Führungsrichtung und mit einem dem Führungsabschnitt gegenüberliegenden
Verbindungsabschnitt zum Verbinden der Führungsschiene an einem entlang eines Schwimmbeckens
verlaufenden Beckenrand. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Schwimmbeckenabdeckung,
eine Verwendung einer solchen Führungsschiene und ein Verfahren zum Befestigen einer
solchen Führungsschiene.
[0002] Führungsschienen für ein Abdeckelement einer Schwimmbeckenabdeckung sind im Stand
der Technik in vielfachen Ausführungen bekannt. Diese dienen dazu, das Abdeckelement,
welches meist mittels Laufrollen auf den Führungsschienen bewegt wird, entlang einer
Führungsrichtung zu führen und abzustützen. So kann das Abdeckelement in einer ersten
Position ein Schwimmbecken zur Benutzung, insbesondere zum Schwimmen, freigeben oder
in einer zweiten Position das Schwimmbecken zum Schutz bei Nichtbenutzung bedecken.
Abdeckelemente der Schwimmbeckenabdeckung sind hierfür in verschiedensten Formen bekannt.
In den letzten Jahren lässt sich ein Trend zu begehbaren Abdeckelementen erkennen.
Derartige Abdeckelemente lassen zu ihrer eigentlichen Funktion, der Abdeckung des
Schwimmbeckens, die Nutzung als begehbare Terrasse zu. Für derartige Abdeckelemente
sind jedoch die bekannten Führungsschienen wenig praktikabel.
[0003] In der
FR 2 752 002 A1 sind Führungsschienen offenbart, welche aus zwei an den Beckenrändern verankerten
Metallrohren bestehen. Auf den Führungsschienen kann ein Abdeckelement für ein Schwimmbecken
mittels daran angebrachten Laufrollen bewegt werden. Zur genauen Befestigung der Metallrohre
an den Beckenrändern wird jedoch keine nähere Angabe gemacht. Aufgrund der kreisrunden
Auflagefläche ist die Befestigung der Metallrohre an den Beckenrändern aufwändig und
insbesondere für einwirkende Kräfte quer zur Führungsschiene wenig aufnahmefähig.
[0004] Die
AT 380 057 B offenbart Führungsschienen, auf weichen ein Abdeckelement für ein Schwimmbecken horizontal
zwischen zwei Endstellungen beweglich gelagert ist. Gemäß einem Ausführungsbeispiel
sind die Führungsschienen ortsfest und über einen Schienensteg an einem Stützteil
angeordnet. Aufgrund der Ausbildung der Führungsschienen als Kranschienen mit Schienensteg
ragen diese deutlich über das Stützteil hinaus. So besteht die Gefahr, aufgrund der
Führungsschiene beim Einsteigen in das Schwimmbecken zu stolpern. Gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel laufen Räder einer Schwimmbadabdeckung in rillenförmigen Vertiefungen
eines Stützteils aus Beton oder Stein. Ein laufruhiges Führen der Abdeckung ist hierdurch
nicht realisierbar.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die aus dem Stand der Technik bekannten
Nachteile zu beseitigen. Aufgabe ist es insbesondere, eine Führungsschiene zu schaffen,
welche die Befestigung an den Beckenrändern verbessert und/oder eine größere Laufruhe
gewährleistet.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Führungsschiene für ein Abdeckelement einer Schwimmbeckenabdeckung,
eine Schwimmbeckenabdeckung, eine Verwendung einer Führungsschiene und ein Verfahren
zum Befestigen einer Führungsschiene mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
[0007] Vorgeschlagen wird eine Führungsschiene für ein Abdeckelement einer Schwimmbeckenabdeckung
mit einem Führungsabschnitt zum Abstützen und Führen des Abdeckelements entlang einer
Führungsrichtung und mit einem dem Führungsabschnitt gegenüberliegenden Verbindungsabschnitt
zum Verbinden der Führungsschiene an einem entlang eines Schwimmbeckens verlaufenden
Beckenrand.
[0008] Als Abdeckelement ist hierbei ein Element zu verstehen, welches das Schwimmbecken
je nach Bedarf abdecken oder freigeben kann. Hierfür ist das Abdeckelement derart
ausgebildet, dass es das Schwimmbecken in einer ersten Position freigibt und in einer
zweiten Position bedeckt. Die erste Position ist dabei in Führungsrichtung von der
zweiten Position beabstandet. Als Beckenrand ist die Umrandung des Schwimmbeckens
zu verstehen. Der Beckenrand kann beispielsweise aus Keramik, Naturstein, Beton, Holz,
WPC oder Pflastersteinen bestehen.
[0009] Der Abstand des Abdeckelements in eine Hochrichtung zum Beckenrand bleibt meist konstant.
So kann bei einem mit Wasser gefüllten Schwimmbecken mit Hilfe des in zweiter Position
befindlichen Abdeckelements verhindert werden, dass Verunreinigungen, beispielsweise
Laub oder Insekten, ins Wasser gelangen. Ebenso kann das in zweiter Position befindliche
Abdeckelement als Einsturzsicherung insbesondere für Kinder und in einer begehbaren
Ausführung als Terrasse dienen. Befindet sich das Abdeckelement in der ersten Position,
so ist das Schwimmbecken zur Benutzung freigegeben.
[0010] Um von der ersten Position in die zweite Position oder umgekehrt zu gelangen, wird
das Abdeckelement durch den Führungsabschnitt der Führungsschiene abgestützt und geführt.
Hierbei kann das Abdeckelement beispielsweise Laufrollen aufweisen, welche entlang
des Führungsabschnitts in Führungsrichtung rollen können. Um die Führungsschiene ortsfest
zu befestigen, ist diese mittels des Verbindungsabschnitt am Beckenrand angeordnet.
[0011] Erfindungsgemäß weist der Verbindungsabschnitt wenigstens einen Befestigungssteg
zum Einführen der Führungsschiene in eine nach oben offene Befestigungsnut im Beckenrand
auf, wobei der Führungsabschnitt im in die Befestigungsnut eingeführten Zustand nach
oben über den Beckenrand hinausragt. Mit dem Begriff nach oben ist dabei die Hochrichtung
zu verstehen, welche vom Beckenrand zum Abdeckelement führt. Somit ragt der Führungsabschnitt
im in die Befestigungsnut eingeführten Zustand in Hochrichtung über den Beckenrand
hinaus. Der Befestigungssteg hat zusätzlich die Aufgabe, die Führungsschienen, insbesondere
beim Einbau, in der nach oben offenen Befestigungsnut zu positionieren und/oder zu
zentrieren. Der Verbindungsabschnitt ist hierbei zum Beckenrand gerichtet und schafft
dadurch die ortsfeste Anordnung der Führungsschiene. Zum Führen und Abstützen des
Abdeckelements ist der Führungsabschnitt somit zum Abdeckelement gerichtet.
[0012] Ist der Befestigungssteg in die Befestigungsnut eingeführt, ragt lediglich der Führungsabschnitt
nach oben über den Beckenrand hinaus. Der Befestigungssteg erstreckt sich im eingeführten
Zustand vorzugsweise vollständig in der Befestigungsnut. So erstreckt sich der Führungsabschnitt
oberhalb des Beckenrands. Dies vereinfacht das Abrollen der Laufrollen des Abdeckelements
entlang des Führungsabschnitts in Führungsrichtung. Zusätzlich führt dies zu einer
möglichst geringen Störkontur durch die Führungsschiene auf dem Beckenrand, wodurch
das Verletzungsrisiko, beispielsweise durch Stolpern, verringert wird. Es ist daher
besonders bevorzugt, dass der Führungsabschnitt das einzige Element der Führungsschiene
ist, das eine Höhenerstreckung über den Beckenrand hinaus aufweist.
[0013] Durch das Abdeckelement wird vor allem die Gewichtskraft, insbesondere das Eigengewicht
des Abdeckelements und der ggf. darauf befindlichen Gegenstände, auf die Führungsschiene
übertragen. Neben der Gewichtskraft kann zusätzlich eine durch äußere Einflüsse erzeugte
Querkraft auf die Führungsschiene wirken. Die Gewichtskraft und die Querkraft können
zum Großteil vom Verbindungsabschnitt auf den Beckenrand übertragen und so abgeleitet
werden. Dadurch kann eine möglichst die verschiedenen Kräfte aufnahmefähige Befestigung
der Führungsschiene am Beckenrand ermöglicht werden.
[0014] Vorzugsweise ist die maximale Breite des Führungsabschnitts im Querschnitt gesehen
größer als die maximale Breite des Befestigungsstegs. Bevorzugt ragt hierbei der Führungsabschnitt
zu beiden Seiten über den Befestigungssteg hinaus. Der Befestigungssteg kann somit
relativ schmal ausgeführt sein, so dass auch dementsprechend die Befestigungsnut mit
nur wenig Materialabtrag im Beckenrand hergestellt werden muss. Der Führungsabschnitt
hingegen ist demgegenüber breiter ausgeführt und kann somit die Kräfte der Schwimmbadabdeckung
großflächiger ableiten.
[0015] Vorteilhaft ist es, wenn der Verbindungsabschnitt wenigstens eine, vorzugsweise eben
ausgeführte, Auflagefläche zur Auflage der Führungsschiene auf dem Beckenrand aufweist,
wobei der Befestigungssteg von der wenigstens einen Auflagefläche absteht. So kann
die Gewichtskraft in großen Teilen von der wenigstens einen Auflagefläche über den
Beckenrand abgeleitet werden. Die Querkraft kann zum Großteil vom Befestigungssteg
auf die Befestigungsnut des Beckenrands übertragen und so abgeleitet werden. Durch
die vorgeschlagene Bauart des Verbindungsabschnitts sind die durch die Gewichtskraft
und/oder die Querkraft eingebrachten Momente in die Führungsschiene gering. Dadurch
kann die Führungsschiene mit hoher Gewichtseinsparung ausgeführt werden.
[0016] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn die wenigstens eine Auflagefläche eben ausgeführt
ist. Dadurch ist eine ebene Auflage der Führungsschiene auf dem Beckenrand und somit
eine homogene Krafteinleitung realisierbar. Zusätzlich dazu kann durch die ebene Auflagefläche
vermieden werden, dass die Auflagefläche vom Beckenrand in Hochrichtung absteht. So
kann das Verletzungsrisiko weiter verringert werden.
[0017] Als eben ausgeführte Auflagefläche ist eine Auflagefläche zu verstehen, die plan
bzw. ungekrümmt ausgebildet ist. Hierbei kann die wenigstens eine Auflagefläche einen
Auflagewinkel zur Hochrichtung bzw. zu einer Symmetrieebene der Führungsschiene aufspannen,
der vorzugsweise kleiner oder gleich 90° ist. Bei der vorteilhaften Ausführung einer
ebenen bzw. planen Auflagefläche mit einem 90°-Auflagewinkel zur Hochrichtung liegt
diese plan bzw. flächig auf dem Beckenrand auf, wenn dieser auch eben ausgeführt ist
und in einer horizontalen Ebene verläuft. So kann die Krafteinleitung in den Beckenrand
gleichmäßig über die flächig am Beckenrand aufliegende Auflagefläche erfolgen.
[0018] Ist der Auflagewinkel kleiner als 90°, so ist zwischen der Auflagefläche und dem
Beckenrand ein Hohlraum gebildet. Die Auflagefläche muss in diesem Fall nicht eben
ausgeführt sein. Der Hohlraum ist beispielsweise mittels eines Klebstoffs befüllbar,
sodass die Auflagefläche mittelbar über den Klebstoff am Beckenrand aufliegt. Wird
ein Klebstoff in die Befestigungsnut eingebracht und anschließend der Befestigungssteg
eingeführt, so kann beispielsweise überschüssiger Klebstoff in den Hohlraum gelangen
und so zur Befestigung der Führungsschiene am Beckenrand beitragen. Es sind weiterhin
Ausführungsformen möglich, bei denen der Auflagewinkel größer als 90° beträgt und
der somit ebenfalls entstehende Hohlraum zwischen Auflagefläche und Beckenrand mit
Klebstoff oder einer anderen Fugenmasse gefüllt ist.
[0019] Auch ist es vorteilhaft, wenn die Auflagefläche unmittelbar an den Führungsabschnitt
und/oder an den Befestigungssteg angrenzt. So kann eine kompakte Bauweise der Führungsschiene
gewährleistet werden.
[0020] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn der Führungsabschnitt gekrümmt ausgebildet
ist und mit der Auflagefläche einen Winkel aufspannt, welcher kleiner oder gleich
90° ist. So kann das Verletzungsrisiko weiter minimiert werden, da der Führungsabschnitt
dann eine flachere Ausgestaltung aufweist und somit weniger steil vom Beckenrand absteht.
[0021] Vorteile bringt es mit sich, wenn der Verbindungsabschnitt zwei Auflageflächen aufweist
und der Befestigungssteg zwischen den beiden Auflageflächen verläuft. Dadurch kann
das durch Querkräfte eingebrachte Moment auf beiden Seiten des Befestigungsstegs durch
die Auflageflächen abgestützt werden. Zusätzlich dazu ist eine optisch ansprechendere
Positionierung der Führungsschiene realisierbar, da die Befestigungsnut im Beckenrand
durch die Auflageflächen verdeckt werden kann. Ferner wird die Gewichtskraft auf beiden
Seiten des Befestigungsstegs über die zwei Auflageflächen abgeleitet.
[0022] Auch ist es vorteilhaft, wenn der Querschnitt der Führungsschiene zu einer Symmetrieebene
symmetrisch ausgebildet ist. Die Symmetrieebene erstreckt sich hierbei zweckmäßigerweise
in Hochrichtung. Dadurch kann eine symmetrische Aufnahme der Kräfte, insbesondere
der Gewichtskräfte und/oder der Querkräfte, gewährleistet werden. Zusätzlich dazu
muss, insbesondere während der Montage der Führungsschiene, nicht darauf geachtet
werden, welche der beiden Auflageflächen näher am Schwimmbecken angeordnet ist. So
kann eine fehlerhafte Montage der Führungsschiene vermieden werden.
[0023] Vorteilhaft ist es zudem, wenn der Querschnitt der Führungsschiene entlang der Führungsrichtung
konstant bleibt. Dadurch kann eine einfachere und/oder günstigere Herstellung der
Führungsschiene gewährleistet werden. Zudem können hierbei beispielsweise Halbzeuge
oder Normteile zur Herstellung der Führungsschienen zum Einsatz kommen.
[0024] Ebenso ist es vorteilhaft, wenn die Führungsschiene als Vollprofil ausgebildet ist.
Da die Führungsschiene durch die Gewichtskraft des Abdeckelements vornehmlich auf
Druck belastet wird, kann durch die Ausbildung als Vollprofil der notwendige Bauraum
möglichst geringgehalten und effizient genutzt werden. Zudem erleichtert die Ausbildung
als Vollprofil die Herstellung der Führungsschiene.
[0025] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Führungsabschnitt gekrümmt ist, vorzugsweise
konvex verrundet und insbesondere eine teilkreisförmige Kontur aufweist. Ist der Führungsabschnitt
gekrümmt, so ist eine möglichst laufruhige Führung des Abdeckelements entlang der
Führungsrichtung gewährleistet. Eine konvexe Verrundung des Führungsabschnitts gewährleistet
zusätzlich, dass sich keine Verunreinigungen und/oder Wasser auf der Führungsschiene
sammeln. So ist die gleichmäßige Führung stets gewährleistet. Durch die teilkreisförmige
Kontur kann darüber hinaus das Verletzungsrisiko minimiert werden, da der Führungsabschnitt
dann keine scharfen Ecken und Kanten aufweist, die vom Beckenrand abstehen würden.
[0026] Auch ist es vorteilhaft, wenn die Führungsschiene aus einem korrosionsfreien Material,
insbesondere Aluminium und/oder Kunststoff, besteht. Das Wasser im Schwimmbecken kann
einen hohen Chlorgehalt aufweisen, was eine hohe Korrosionsgefahr für metallische
Werkstoffe bedingt. So besteht, insbesondere durch den hohen Chlorgehalt, auch eine
Korrosionsgefahr von einigen niedriglegierten Stählen. Durch den Einsatz von korrosionsfreiem
Material, insbesondere Aluminium oder Kunststoff, kann Korrosion vermieden werden.
Ebenso ist es vorstellbar, dass die Führungsschiene aus zwei unterschiedlichen korrosionsfreien
Materialien, insbesondere Aluminium und Kunststoff besteht. So kann, insbesondere
für eine laufruhige Führung des Abdeckelements, der Führungsabschnitt aus Kunststoff
und, insbesondere für eine steifere Befestigung, der Verbindungsabschnitt aus Aluminium
bestehen.
[0027] Die Erfindung betrifft ferner eine Schwimmbeckenabdeckung mit wenigstens zwei Führungsschienen,
die an sich gegenüberliegenden Beckenrändern eines Schwimmbeckens angeordnet sind,
und einem auf den Führungsschienen entlang einer Führungsrichtung geführten Abdeckelement.
Die Führungsschienen sind gemäß der vorangegangenen Beschreibung ausgebildet, wobei
die genannten Merkmale einzeln oder in beliebiger Kombination vorhanden sein können.
[0028] Vorteilhaft ist es, wenn das Abdeckelement für jede der Führungsschienen wenigstens
zwei, insbesondere vier, Laufrollen zum Abstützen und Bewegen des Abdeckelements entlang
der Führungsrichtung aufweist. Dadurch kann das Abdeckelement mit einem möglichst
geringen Widerstand entlang der Führungsrichtung bewegt, insbesondere gerollt, werden.
[0029] Vorteile bringt es zudem mit sich, wenn jede der Laufrollen wenigstens einen Anlageabschnitt
zur Anlage an den jeweiligen Führungsabschnitt der Führungsschienen aufweist, wobei
der Anlageabschnitt gekrümmt, vorzugsweise konkav verrundet ist. So kann das Abdeckelement
durch den Anlageabschnitt auf den Führungsschienen abgestützt, geführt und bewegt
werden. Der Querschnitt des Anlageabschnitts ist vorteilhafterweise korrespondierend,
insbesondere mit entsprechend negativer Kontur, zum Führungsabschnitt der Führungsschienen
ausgebildet. So kann eine möglichst gleichmäßige Bewegung des Abdeckelements gewährleistet
werden.
[0030] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die sich gegenüberliegenden Beckenränder jeweils
eine nach oben offene Befestigungsnut zum Einführen des Befestigungsstegs und zum
Befestigen der jeweiligen Führungsschiene aufweisen. Dies schafft eine einfache Positionierung
beim Einbau der Führungsschienen sowie eine aufnahmefähige Befestigung der Führungsschienen
in den Beckenrändern.
[0031] Auch ist es vorteilhaft, wenn in jeder der Befestigungsnuten ein Klebstoff zum Befestigen
jeder der Führungsschienen, insbesondere mittels deren Auflageflächen und/oder Befestigungsstege,
am jeweiligen Beckenrand eingebracht ist. Durch die Befestigung mittels Klebstoff
kann eine aufnahmefähige Befestigung der Führungsschienen an den Beckenrändern gewährleistet
werden, welche zudem wenig kostenintensiv und unter geringem Arbeitsaufwand realisierbar
ist.
[0032] Des Weiteren betrifft die Erfindung die Verwendung einer wie vorbeschriebenen Führungsschiene
zum Führen eines Abdeckelements einer Schwimmbeckenabdeckung. Hierbei ist die Führungsschiene
in eine nach oben offene Befestigungsnut in einem Beckenrand des abzudeckenden Schwimmbeckens
eingebracht, wobei der Führungsabschnitt der Führungsschiene, und vorzugsweise lediglich
dieser, im in die Befestigungsnut eingeführten Zustand nach oben über den Beckenrand
hinausragt.
[0033] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Befestigen einer Führungsschiene
nach der vorangegangenen Beschreibung an einem Beckenrand eines Schwimmbeckens. Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren wird eine nach oben offene Befestigungsnut in einem
Beckenrand erstellt, vorzugsweise mittels Fräsen. Optional wird Klebstoff in diese
Befestigungsnut eingebracht. Die Führungsschiene wird dann mittels ihres Befestigungsstegs
in der Befestigungsnut eingesetzt und - falls Kleber verwendet wird - dort verklebt.
Hierbei ragt, vorzugsweise ausschließlich, der Führungsabschnitt der Führungsschiene
nach oben über den Beckenrand des Schwimmbeckens hinaus.
[0034] Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Schnittdarstellung eines Teilbereichs ei-ner Schwimmbeckenabdeckung,
- Figur 2
- eine schematische Stirnansicht einer Führungsschiene,
- Figur 3a
- eine schematische Draufsicht einer Schwimmbeckenabde-ckung mit einem Abdeckelement
in einer ersten Position ge-mäß einem Ausführungsbeispiel und
- Figur 3b
- eine schematische Draufsicht einer Schwimmbeckenabde-ckung mit einem Abdeckelement
in einer zweiten Position gemäß einem Ausführungsbeispiel ähnlich der Figur 3a.
[0035] Figur 1 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung eines Teilbereichs einer
Schwimmbeckenabdeckung 1. Dieser Teilbereich stellt einen Beckenrand 2 mit einer Führungsschiene
3 und einen Teil eines Schwimmbeckens 4 dar. Bei einer kompletten Darstellung einer
erfindungsgemäßen Schwimmbeckenabdeckung 1 sind wenigstens zwei erfindungsgemäße Führungsschienen
3 an sich gegenüberliegenden Beckenrändern 2 des Schwimmbeckens 4 angeordnet. Das
Schwimmbecken 4 kann mit Wasser, welches insbesondere einen hohen Chlorgehalt aufweist,
gefüllt sein. Dadurch kann die Führungsschiene 3 einer sehr hohen Korrosionsgefahr
ausgesetzt sein. Um hierbei die Korrosion der Führungsschiene 3 zu vermeiden, ist
diese aus einem korrosionsfreien Material, insbesondere Aluminium und/oder Kunststoff,
gebildet.
[0036] Der Beckenrand 2 weist eine nach oben offene Befestigungsnut 5 zur Befestigung der
Führungsschiene 3 auf, die beispielsweise in den Beckenrand 2 gefräst ist. Hierfür
weist die Führungsschiene 3 im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Auflageflächen 6
zur Auflage auf dem Beckenrand 2 und einen Befestigungssteg 7 zum Einführen, Positionieren
und/oder Befestigen in der Befestigungsnut 5 des Beckenrands 2 auf. Die Auflageflächen
6 und der Befestigungssteg 7 bilden einen Verbindungsabschnitt 8 der Führungsschiene
3 mit dem Beckenrand 2. Der Verbindungsabschnitt 8 ist dem Beckenrand 2 zugewandt.
Die Führungsschiene 3 ist mittels des Befestigungsstegs 7 in die Befestigungsnut 5
eingeführt bzw. eingedrückt.
[0037] In der Befestigungsnut 5 ist ein Klebstoff 9 zur Verbindung der Führungsschiene 3
mit dem Beckenrand 2 eingebracht. Der Klebstoff 9 verbindet im gezeigten Ausführungsbeispiel
den Befestigungssteg 7 mit der Befestigungsnut 5. Der Klebstoff 9 kann, wie hier dargestellt,
lediglich einen Teilbereich der Befestigungsnut 5 füllen oder alternativ den gesamten
Raum zwischen der Befestigungsnut 5 und dem Befestigungssteg 7 ausfüllen. Ebenso ist
es möglich, dass zusätzlich die Auflageflächen 6 mit Hilfe des Klebstoffs 9 auf den
Beckenrand 2 geklebt sind. Die Auflageflächen 6 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
eben bzw. plan ausgeführt. Da auch der Beckenrand 2 eben ausgeführt ist, liegen die
Auflageflächen 6 plan bzw. flächig auf dem Beckenrand 2 auf.
[0038] Gegenüberliegend zum Verbindungsabschnitt 8 weist die Führungsschiene 3 einen Führungsabschnitt
10 auf. Der Führungsabschnitt 10 ist somit dem Beckenrand 2 abgewandt und ragt nach
oben über den Beckenrand 2 hinaus. Nach oben ist dabei eine Hochrichtung HR zu verstehen,
welche vom Beckenrand 2 zu einem Abdeckelement 11 führt. Aufgrund der flächigen Anlage
der Auflageflächen 6 am Beckenrand 2 schließt der Führungsabschnitt 10 im in die Befestigungsnut
5 eingeführten Zustand im Wesentlichen direkt an den Beckenrand 2 an. Auf dem Führungsabschnitt
10 der Führungsschiene 3 ist das Abdeckelement 11 abgestützt und in eine Führungsrichtung
FR geführt. Die Führungsrichtung FR zeigt im dargestellten Ausführungsbeispiel in
die Blattebene hinein. Der Führungsabschnitt 10 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
konvex verrundet und weist eine teilkreisförmige Kontur auf.
[0039] Das Abdeckelement 11 kann eine erste Position und eine zweite Position (sowie Zwischenpositionen
zwischen der ersten und der zweiten Position) einnehmen. Im in der Figur 1 dargestellten
Fall bedeckt das Abdeckelement 11 das Schwimmbecken 4, ist also in der zweiten Position
angeordnet. Die beiden Positionen sind in den Figuren 3a und 3b genauer dargestellt
und beschrieben.
[0040] Um das Abdeckelement 11 mit einem möglichst geringen Widerstand entlang der Führungsrichtung
FR auf dem Führungsabschnitt 10 der Führungsschiene 3 abzustützen und zu führen, weist
das Abdeckelement 11 auf jeder seiner sich gegenüberliegenden, entlang der Führungsschienen
laufenden Seiten wenigstens zwei Laufrollen 12 auf. Wie bereits beschrieben, zeigt
das dargestellte Ausführungsbeispiel lediglich einen Teilbereich, so dass lediglich
eine Laufrolle 12 dargestellt ist. Die erfindungsgemäße Schwimmbeckenabdeckung 1 weist
wenigstens zwei, insbesondere vier, Laufrollen 12 auf. Die dargestellte Laufrolle
12 weist einen Anlageabschnitt 13 zur Anlage an den Führungsabschnitt 10 der Führungsschiene
3 auf. Der Anlageabschnitt 13 ist passend zum Führungsabschnitt 10 ausgebildet, dementsprechend
vorliegend konkav verrundet. Durch den Anlageabschnitt 13 kann das Abdeckelement 11
somit mit großer Laufruhe auf der Führungsschiene 3 abrollen und geführt werden.
[0041] Die Führungsschienen 3 und die Laufrollen 12 sind hierbei symmetrisch zu einer Symmetrieebene
14 ausgebildet. Die Symmetrieebene 14 erstreckt sich in Hochrichtung HR. Zur einfachen
Herstellung ist der Querschnitt der Führungsschienen 3 zusätzlich entlang der Führungsrichtung
FR konstant. Darüber hinaus sind die Führungsschienen 3 bevorzugt als Vollprofile
ausgebildet.
[0042] Für eine übersichtlichere Darstellung sind im gezeigten Ausführungsbeispiel die Laufrolle
12 und somit das Abdeckelement 11 vom Beckenrand 2 und der Führungsschiene 3 mit Abstand
gezeichnet. Bei der bestimmungsgemäßen Verwendung der Schwimmbeckenabdeckung 1 liegt
der Anlageabschnitt 13 auf dem Führungsabschnitt 10 auf.
[0043] Figur 2 zeigt eine schematische Stirnansicht des Querschnitts einer Führungsschiene
3. Die Führungsschiene 3 ist hierbei gemäß der Figur 1 ausgebildet, ist aber in der
Figur 2 zum Zwecke einer besseren Übersichtlichkeit isoliert dargestellt. Wie der
Figur 2 zu entnehmen ist, weist die Führungsschiene 3 die zwei Auflageflächen 6 und
den dazwischen abstehenden Befestigungssteg 7 auf, welche zusammen den Verbindungsabschnitt
8 bilden. Demgegenüber ist der Führungsabschnitt 10 angeordnet. Zusätzlich dazu ist
die Führungsschiene 3 im Querschnitt symmetrisch zur Symmetrieebene 14 ausgebildet.
Zur einfachen Herstellung ist der Querschnitt der Führungsschiene 3 zusätzlich entlang
der Führungsrichtung FR konstant.
[0044] Die Auflageflächen 6 grenzen unmittelbar an den Führungsabschnitt 10 und den Befestigungssteg
7 an und verbinden diese miteinander. Darüber hinaus spannt der Führungsabschnitt
10 - genauer: dessen Tangente an der Übergangskante zwischen Führungsabschnitt 10
und Auflagefläche 6 - mit jeder der beiden Auflageflächen 6 einen Winkel 15 auf, der
kleiner oder gleich 90° ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Winkel 15 kleiner
als 90°. Dadurch ist der Führungsabschnitt 10 relativ flach ausgestaltet, wodurch
das Verletzungsrisiko, insbesondere durch Stolpern, deutlich verringert ist.
[0045] Die Auflageflächen 6 sind, ähnlich zum Ausführungsbeispiel der Figur 1 eben ausgeführt.
Hierbei spannt jede der Auflageflächen 6 einen Auflagewinkel 16 zur Symmetrieebene
14 bzw. mit der Hochrichtung HR, die in Figur 1 gezeigt ist, auf. Die beiden Auflagewinkel
16 betragen im gezeigten Ausführungsbeispiel 90°, wodurch die Auflagefläche 6 eben
bzw. plan ausgebildet ist, und auf einem ebenfalls ebenen Beckenrand 2, welcher in
Figur 1 dargestellt ist, plan aufliegen kann. Ebenso ist es möglich, dass der Auflagewinkel
16 kleiner als 90° ist, so dass ein Hohlraum unterhalb der Auflagefläche 6 resultiert,
der beispielsweise mit einem Kleber gefüllt werden kann. In diesem Fall kann die Auflagefläche
6 auch gekrümmt verlaufen, da eine plane Anlage der Auflagefläche 6 auf dem Beckenrand
2 nicht realisiert wird.
[0046] Die Figuren 3a und 3b zeigen jeweils eine schematische Draufsicht einer Schwimmbeckenabdeckung
1 mit einem Abdeckelement 11 in erster und zweiter Position. Die erste Position ist
dabei in Führungsrichtung FR von der zweiten Position beabstandet. In den gezeigten
Ausführungsbeispielen der Figuren 3a und 3b weist die Schwimmbeckenabdeckung 1 zwei
Führungsschienen 3 auf, die an sich gegenüberliegenden Beckenrändern 2 des Schwimmbeckens
4 angeordnet sind. In den gezeigten Ausführungsbeispielen der Figuren 3a und 3b sind
die Führungsschienen 3 lediglich schematisch dargestellt. Die Führungsschienen 3 können
hierbei wie in Figur 1 dargestellt ausgebildet sein.
[0047] Das in Figur 3b in zweiter Position dargestellte Abdeckelement 11 kann in Führungsrichtung
FR in die erste Position, welche in Figur 3a dargestellt ist, gebracht werden. Hierfür
können, wie in der Figur 1 dargestellt, Laufrollen 12 über deren Anlageabschnitt 13
auf dem Führungsabschnitt 10 der jeweiligen Führungsschiene 3 geführt und abgestützt
werden.
[0048] Die erste Position des Abdeckelements 11 gibt das Schwimmbecken 4 zur Benutzung frei.
So kann das Schwimmbecken 4 zum Schwimmen oder für Wasserspiele benutzt werden. Die
zweite Position des Abdeckelements 11 bedeckt das Schwimmbecken 4 und verhindert somit,
dass Verunreinigungen, beispielsweise Laub und Insekten, ins Wasser gelangen. Ebenso
kann das Abdeckelement 11 in zweiter Position betreten werden und zudem das Hineinfallen
von Personen, insbesondere von Kindern, vermeiden. Um das Schwimmbecken 4 komplett
vom Abdeckelement 11 freizugeben, erstrecken sich die Führungsschienen 3 in Führungsrichtung
FR wenigstens über die doppelte Länge des Abdeckelements 11.
[0049] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0050]
- 1
- Schwimmbeckenabdeckung
- 2
- Beckenrand
- 3
- Führungsschiene
- 4
- Schwimmbecken
- 5
- Befestigungsnut
- 6
- Auflagefläche
- 7
- Befestigungssteg
- 8
- Verbindungsabschnitt
- 9
- Klebstoff
- 10
- Führungsabschnitt
- 11
- Abdeckelement
- 12
- Laufrollen
- 13
- Anlageabschnitt
- 14
- Symmetrieebene
- 15
- Winkel
- 16
- Auflagewinkel
- FR
- Führungsrichtung
- HR
- Hochrichtung
1. Führungsschiene (3) für ein Abdeckelement (11) einer Schwimmbeckenabdeckung (1),
mit einem Führungsabschnitt (10) zum Abstützen und Führen des Abdeckelements (11)
entlang einer Führungsrichtung (FR) und
mit einem dem Führungsabschnitt (10) gegenüberliegenden Verbindungsabschnitt (8) zum
Verbinden der Führungsschiene (3) an einem entlang eines Schwimmbeckens (4) verlaufenden
Beckenrand (2),
dadurch gekennzeichnet,
dass der Verbindungsabschnitt (8) wenigstens einen Befestigungssteg (7) zum Einführen
der Führungsschiene (3) in eine nach oben offene Befestigungsnut (5) im Beckenrand
(2) aufweist, wobei der Führungsabschnitt (10) im in die Befestigungsnut (5) eingeführten
Zustand nach oben über den Beckenrand (2) hinausragt.
2. Führungsschiene (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Breite des Führungsabschnitts (10) im Querschnitt gesehen größer ist
als die maximale Breite des Befestigungsstegs (7).
3. Führungsschiene (3) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (8) wenigstens eine, vorzugsweise eben ausgeführte, Auflagefläche
(6) zur Auflage der Führungsschiene (3) auf dem Beckenrand (2) aufweist, wobei der
Befestigungssteg (7) von der wenigstens einen Auflagefläche (6) absteht.
4. Führungsschiene (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Auflagefläche (6) unmittelbar an den Führungsabschnitt (10) und/oder
an den Befestigungssteg (7) angrenzt.
5. Führungsschiene (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (10) gekrümmt ausgebildet ist und mit der Auflagefläche (6)
einen Winkel (15) aufspannt, welcher kleiner oder gleich 90° ist.
6. Führungsschiene (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (8) zwei Auflageflächen (6) aufweist und der Befestigungssteg
(7) zwischen den beiden Auflageflächen (6) verläuft.
7. Führungsschiene (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (10) gekrümmt ist, vorzugsweise konvex verrundet und insbesondere
eine teilkreisförmige Kontur aufweist.
8. Führungsschiene (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (3) aus einem korrosionsfreien Material, insbesondere Aluminium
und/oder Kunststoff, besteht.
9. Schwimmbeckenabdeckung (1)
mit wenigstens zwei Führungsschienen (3), die an sich gegenüberliegenden Beckenrändern
(2) eines Schwimmbeckens (4) angeordnet sind, und
einem auf den Führungsschienen (3) entlang einer Führungsrichtung (FR) geführten Abdeckelement
(11),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungsschienen (3) nach einem der vorangegangenen Ansprüche ausgebildet sind.
10. Schwimmbeckenabdeckung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (11) für jede der Führungsschienen (3) wenigstens zwei Laufrollen
(12) zum Bewegen des Abdeckelements (11) entlang der Führungsrichtung (FR) aufweist.
11. Schwimmbeckenabdeckung (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Laufrollen (12) wenigstens einen Anlageabschnitt (13) zur Anlage an die
jeweiligen Führungsabschnitte (10) der Führungsschienen (3) aufweist, wobei der Anlageabschnitt
(13) gekrümmt, vorzugsweise konkav verrundet ist.
12. Schwimmbeckenabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegenden Beckenränder (2) jeweils eine nach oben offene Befestigungsnut
(5) zum Einführen des Befestigungsstegs (7) und zum Befestigen der jeweiligen Führungsschiene
(3) aufweisen.
13. Schwimmbeckenabdeckung (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder der Befestigungsnuten (5) ein Klebstoff (9) zum Befestigen jeder der Führungsschienen
(3), insbesondere mittels deren Auflageflächen (6) und/oder Befestigungsstege (7),
am jeweiligen Beckenrand (2) eingebracht ist.
14. Verwendung einer Führungsschiene (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, die in eine
nach oben offene Befestigungsnut (5) in einem Beckenrand (2) eines Schwimmbeckens
eingebracht ist, zum Führen eines Abdeckelements (11) einer Schwimmbeckenabdeckung
(1), wobei der Führungsabschnitt (10) der Führungsschiene (3), vorzugsweise ausschließlich,
im in die Befestigungsnut (5) eingeführten Zustand nach oben über den Beckenrand (2)
hinausragt.
15. Verfahren zum Befestigen einer Führungsschiene (3) nach einem der Ansprüche 1 bis
8 an einem Beckenrand (2) eines Schwimmbeckens (4), wobei das Verfahren folgende Schritte
umfasst:
- Erstellen, vorzugsweise Fräsen, einer nach oben offenen Befestigungsnut (5) im Beckenrand
(2);
- optionales Einbringen eines Klebstoffs (9) in die Befestigungsnut (5); und
- Einführen des Befestigungsstegs (7) der besagten Führungsschiene (3) in die Befestigungsnut
(5), wobei der Führungsabschnitt (10) der Führungsschiene (3), und vorzugsweise nur
dieser, im in die Befestigungsnut (5) eingeführten Zustand nach oben über den Beckenrand
(2) hinausragt.