[0001] Die Erfindung betrifft ein Fensterelement umfassend einen Rahmen, eine Fensterscheibe
und mehrere Klemmelemente, wobei die Fensterscheibe zwei einander gegenüberliegende
und von außen zugängliche Scheibenflächen und einen umlaufenden Rand mit mehreren
Umfangsseiten aufweist, wobei die Fensterscheibe in einem Randbereich der dem Rahmen
zugewandten Scheibenfläche an einen Rahmenanschlag des Rahmens in Anlage ist, wobei
mehrere Klemmelemente beabstandet zueinander entlang der Umfangsseiten der Fensterscheibe
zwischen Umfangsflächen der Umfangsseiten der Fensterscheibe und einer Innenumfangsfläche
des Rahmens in einer senkrecht zu den Scheibenflächen orientierten Montagerichtung
einbringbar sind und die Fensterscheibe an den Klemmelementen innerhalb des Rahmens
anliegt, wobei durch die Klemmelemente ein definierter Spalt zwischen den Umfangsflächen
und der Innenumfangsfläche des Rahmens erzeugt ist, wobei in den durch die Klemmelemente
zwischen den Umfangsflächen und der Innenumfangsfläche des Rahmens erzeugte Spalt
Klebstoff eingebracht ist und die Fensterscheibe entlang der Umfangsseiten mit dem
Rahmen kraftschlüssig und stoffschlüssig verbunden ist.
[0002] Beim Fensterbau wird unter dem Begriff Fensterrahmen sowohl ein fest mit einer Wand
verbundenen Blendrahmen als auch ein innerhalb des Blendrahmens beweglich angebrachter
Flügelrahmen verstanden. Der Flügelrahmen kann dabei gedreht, geklappt, gewendet,
geschoben und/oder geschwungen werden. In den folgenden Ausführungen werden die Begriffe
Fensterrahmen und Rahmen sowohl für die oben beschriebenen Fensterrahmen, wie der
Blendrahmen und der Flügelrahmen, als auch für Fensterelemente, die in Fenstertüren
verbaut werden, verwendet.
[0003] Bei dem traditionellen Fensterbau wird ein aus einer Fensterscheibe und einem Fensterrahmen
bestehendes Fensterelement dadurch montiert, dass die Fensterscheibe in den Fensterrahmen
eingesetzt und durch sogenanntes Verklotzen in diesem fixiert wird. Der Randbereich
der Fensterscheibe wird mit der auf einer Innenumfangsfläche des Fensterrahmens angeordneten
sogenannten Glasfalz in Anlage gebracht. Dabei liegt eine Scheibenfläche der Fensterscheibe
über eine Dichtung an einer der Scheibenfläche zugewandten Seite der Fensterscheibe
an dem Rahmen an. Bei dem sogenannten Verklotzen werden zwischen der Umfangsfläche
der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche des Fensterrahmens flache Klemmelemente,
oder auch Klötze genannt, eingebracht. Die rechteckigen Klemmelemente weisen dabei
üblicherweise eine Dicke von einigen Millimetern und je nach Dicken der Fensterscheibe
eine Länge und Breite von einigen Zentimetern auf. Dabei wird je nach Anordnung der
Klemmelemente innerhalb des Fensterrahmens zwischen Tragklötzen und Distanzklötzen
unterschieden. Durch Tragklötze, die zwischen einer nach unten weisenden Umfangsseite
der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche des Fensterrahmens eingebracht sind,
wird das Eigengewicht der Fensterscheibe auf den Fensterrahmen übertragen. Die zwischen
den seitlichen Umfangsseiten der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche des Fensterrahmens
eingebrachten Distanzklötze werden zur Lagesicherung der Fensterscheibe innerhalb
des Fensterrahmens genutzt. Durch die durch das Verklotzen erzeugte Lagerung der Fensterscheibe
auf den Klemmelementen wird eine Stabilisierung des Fensterrahmens erreicht. Üblicherweise
werden die Klemmelemente aus Kunststoff, wie beispielsweise Polypropylen (PP), hergestellt.
[0004] Um die Klemmelemente zwischen die Umfangsfläche der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche
des Fensterrahmens einschieben zu können, wird mittels eines Hebelwerkzeugs, einer
sogenannten Klotzkelle, ein Spalt zwischen der Umfangsfläche der Fensterscheibe und
der Innenumfangsfläche des Rahmens aufgehebelt. Die Klemmelemente werden anschließend
händisch in den Spalt eingeschoben und das Hebelwerkzeug anschließend wieder aus dem
Spalt herausgezogen. Somit legt sich der Fensterrahmen an die Umfangsflächen der Fensterscheibe
an. Der mittels des Hebelwerkzeugs erzeugte Spalt sollte zum Einlegen der Klemmelemente
einen um wenige Millimeter größeren Abstand als die Dicke des Klemmelements aufweisen.
Das Klemmelement ist im eingelegten Zustand händisch und ohne Werkzeug nicht erreichbar.
Eine nachträgliche Positionierung und Ausrichtung des eingelegten Klemmelemente ist
somit nicht mehr möglich.
[0005] Bei den Fensterscheiben kann es sich auch um eine Isolierverglasung handeln. Eine
Isolierverglasung besteht aus mindestens zwei zu einem Bauelement zusammengesetzte
Glasscheiben für Fenster und andere Verglasungen. Zwischen den Glasscheiben befindet
sich ein Hohlraum, der gas- und feuchtigkeitsdicht verschlossen ist. Der Hohlraum
dient außerdem der Schall- und Wärmedämmung.
[0006] Anstatt die Fensterscheibe innerhalb des Rahmens zu Verklotzen, ist es auch bekannt,
die Fensterscheibe in dem Randbereich der Fensterscheibe über die Scheibenfläche und
über die Umfangsfläche mit dem Rahmenanschlag und mit der Innenumfangsfläche des Fensterrahmens
zu verkleben. Durch die Klebeverbindung wird eine insgesamt höhere Stabilität des
Fensterrahmens erreicht, da durch die Klebeverbindung eine feste Verbindung zwischen
der Fensterscheibe und dem Fensterrahmen entsteht und die Fensterscheibe selbst Kräfte
aufnehmen kann und somit zur Stabilisierung des Fensterrahmens beziehungsweise des
Fensterelements beiträgt.
[0007] Wesentlich für eine gleichmäßige Lastübertragung der Gewichtskräfte der Fensterscheibe
auf den Fensterrahmen ist eine gleichmäßige Klebeverbindung zwischen der Fensterscheibe
und des Fensterrahmens. Für eine gleichmäßige Klebeverbindung zwischen der Fensterscheibe
und dem Fensterrahmen muss dazu vor dem Klebstoffauftrag ein gleichmäßiger Abstand
zwischen der Umfangsfläche der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche des Fensterrahmens
hergestellt werden. Eine derartige Ausrichtung wird in der Regel über die oben beschriebenen
Klemmelemente eingestellt.
[0008] In den Bereichen zwischen der Fensterscheibe und dem Fensterrahmen, in denen die
Klemmelemente eingebracht sind, kann kein Klebstoff aufgetragen werden, da die Fensterscheibe
mit der Umfangsfläche auf dem Klemmelement aufliegt. In diesen Bereichen zwischen
der Fensterscheibe und dem Fensterrahmen besteht somit keine Klebstoffverbindung,
sodass keine Kraftübertragung von Zugkräften zwischen der Fensterscheibe und dem Fensterrahmen
stattfinden kann. Diese Kräfte müssen somit über die restlichen Bereiche der Klebeverbindung
übertragen werden, was unter Umständen zu einer Ablösung des Klebstoffs im Betrieb
des Fensters führen kann.
[0009] Als Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird es angesehen, ein Fensterelement mit
einem Klemmelement, ein Montagewerkzeug und ein Verfahren zur Montage des Fensterelements
zur Verfügung zu stellen, mit denen eine gleichmäßige Klebeverbindung zwischen einer
Fensterscheibe und dem Rahmen herstellbar ist.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Klemmelement eine entgegengesetzt
zur Montagerichtung geöffnete buchtenförmige Ausnehmung aufweist, die mit Klebstoff
auffüllbar ist, sodass im Bereich der buchtenförmigen Ausnehmung mittels des eingebrachten
Klebstoffs eine stoffschlüssige Verbindung zwischen den Umfangsflächen der Fensterscheibe
und den Innenumfangsflächen des Rahmens herstellbar ist. Somit kann ein besonders
großer Anteil der Umfangsflächen mit den Innenumfangsflächen verklebt werden, sodass
eine besonders gute Kraftübertragung zwischen der Fensterscheibe und des Rahmens erfolgen
kann. In den restlichen Bereichen, in denen keine Klemmelemente eingebracht sind,
kann der Klebstoff in den durch die Klemmelemente erzeugten Spalt zwischen der Umfangsfläche
der Fensterscheibe und der Innenumfangfläche des Rahmens eingebracht werden, um dort
eine durchgängige Klebeverbindung zu erzeugen.
[0011] Zudem kann durch die gleichmäßige und umlaufende Klebeverbindung der Fensterscheibe
und dem Rahmen eine besonders stabile Befestigung der Fensterscheibe innerhalb des
Rahmens erreicht werden. Dadurch wird ein besonders hoher Einbruchschutz erreicht,
da die Fensterscheibe in dem Rahmen fixiert ist und nicht seitlich aus dem Rahmen
herausgestemmt werden kann.
[0012] In einer vorteilhaften Umsetzung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass das
Klemmelement zwei die buchtenförmig ausgestaltete Ausnehmung begrenzenden Zungen aufweist,
wobei die Zungen entgegen die Montagerichtung weisen und die Endbereiche der Zungen
abgerundet ausgestaltet sind. Durch die abgerundete Ausgestaltung der Zungen kann
während eines Klebstoffauftrags der Klebstoff besonders gut um die abgerundeten Endbereich
der Zungen herum fließen. Damit kann sich die buchtenförmige Ausnehmung des Klemmelements
besonders gut mit Klebstoff aufgefüllt werden. Außerdem werden die Bereiche um das
Klemmelement herum somit besonders gut und gleichmäßig mit Klebstoff aufgefüllt. Damit
kann eine besonders gleichmäßige Klebeverbindung zwischen der Fensterscheibe und dem
Rahmen hergestellt werden, was zu einer hohen Stabilität des Fensterelements führt.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fensterelements ist vorgesehen,
dass die Zungen eine senkrecht zur Montagerichtung orientierte und durchgängige Aussparung
aufweisen. Somit kann mittels des durch das Klemmelement hindurch verlaufenden Klebstoffs
eine Klebeverbindung zwischen den Umfangsflächen und den Innenumfangsflächen des Rahmens
erzeugt werden. Somit kann eine besonders gleichmäßige und fast durchgängige Klebeverbindung
hergestellt werden.
[0014] Um das Klemmelement besonders gut in den Spalt zwischen den Umfangsflächen und den
Innenumfangsflächen des Rahmens einbringen und ausrichten zu können, ist in einer
vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fensterelements vorgesehen, dass
das Klemmelement mindestens ein Federelement aufweist, wobei das Federelement ein
senkrecht zur Montagerichtung vorspringendes freies Federelementende aufweist, wobei
das freie Federelementende in eine zu der Montagerichtung entgegengesetzten Richtung
orientiert ist. Wenn das Klemmelement zwischen die Fensterscheibe und den Rahmen eingebracht
ist wird durch die durch das vorspringende Federelement erzeugte Federkraft eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Federelement und der Fensterscheibe und dem Rahmen hergestellt.
Das Klemmelement stützt sich somit mit den Federelementen gegen die Fensterscheibe
und den Rahmen ab und verbleibt in der ursprünglichen Position. Durch die Federelemente
können außerdem Abstandsänderungen zwischen den Umfangsflächen und der Innenumfangsfläche
ausgeglichen werden, ohne dass das eingelegte Federelement verrutscht und die Ausrichtung
verändert wird. Dadurch, dass das freie Federelementende in eine zu der Montagerichtung
entgegengesetzte Richtung orientiert ist, kann ein Einschieben des Klemmelements in
den Spalt besonders einfach erfolgen. Zudem ist dadurch eine Einbaurichtung des Klemmelement
vorgegeben, sodass eine fehlerhafte Montage verhindert werden kann. Vorteilhafterweise
kann zusätzlich auf der Oberfläche des Klemmelements die Montagerichtung, beispielsweise
durch einen in die Montagerichtung weisenden Pfeil, abgebildet sein.
[0015] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fensterelements ist vorgesehen,
dass das Klemmelement hohlförmig ausgestaltet ist und Hohlräume aufweist, wobei die
Hohlräume über entgegengesetzt zur Montagerichtung orientierte Hohlraumöffnungen zugänglich
sind. Somit können die Hohlräume ebenfalls mit Klebstoff aufgefüllt werden, sodass
eine Klebeverbindung zwischen der Fensterscheibe und dem Klemmelement und zwischen
dem Klemmelement und dem Rahmen fast lückenlos herstellbar ist. Somit kann eine besonders
großflächige Klebeverbindung hergestellt werden.
[0016] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Fensterelements ist vorgesehen,
dass die Federelemente innerhalb der Aussparungen der Zungen ausgebildet sind, wobei
eine Breite der Federelemente kleiner ist als eine Breite der Aussparung. Somit kann
durch den durch die Aussparung des Klemmelements verlaufenden Klebstoff eine Klebeverbindung
zwischen den Umfangsflächen und den Innenumfangsflächen des Rahmens ausgebildet werden.
[0017] Die eingangs gestellte Aufgabe wird auch durch ein Montagewerkzeug gelöst, das einen
in Montagerichtung geöffneten Aufnahmebereich aufweist, wobei das Montagewerkzeug
zwei seitlich zu dem Aufnahmebereich angeordnete Klemmfinger aufweist. Dabei ist der
Aufnahmebereich so ausgestaltet, dass in dem Aufnahmebereich zwischen den Klemmfingern
ein Klemmelement aufnehmbar und kraftschlüssig befestigbar ist. Das Montagewerkzeug
kann außerdem einen Griff aufweisen. Somit kann das Klemmelement mittels des Montagewerkzeugs
besonders einfach in den Spalt zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen eingebracht
werden.
[0018] Wie oben beschrieben wird üblicherweise mit einem Hebelwerkzeug, einer sogenannten
Klotzkelle, ein Spalt zwischen der Umfangsfläche der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche
der Fensterscheibe erzeugt, um die Klemmelemente in den so erzeugten Spalt einführen
zu können. Damit das Montagewerkzeug nach dem Einbringen des Klemmelementes in den
Spalt besonders leicht wieder aus dem Spalt herausgezogen werden kann und das Klemmelement
in dem Spalt verbleibt, ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Montagewerkzeugs vorgesehen, dass eine Dicke der Klemmfinger des Montagewerkzeugs
kleiner ist als eine Dicke des Klemmelements. Das nicht in Kontakt mit der Fensterscheibe
und dem Rahmen stehende Montagewerkzeug kann nach dem Herausziehen der Klotzkelle
aus dem Spalt ebenfalls aus dem Spalt herausgezogen werden, wobei das kraftschlüssig
zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen verklemmte Klemmelement in dem Spalt verbleibt.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Montagewerkzeugs ist es vorgesehen,
dass die Klemmfinger des Montagewerkzeugs in Montagerichtung verjüngend ausgestaltet
sind, wobei die Dicke der Klemmfinger in Richtung der Montagerichtung abnehmend ausgestaltet
ist. Durch ein so ausgestaltetes Montagewerkzeug kann ein Spalt zwischen der Umfangsflächen
der Fensterscheibe und der Innenumfangsfläche des Rahmens mit dem Montagewerkzeug
selbst erzeugt werden. Auf den Einsatz eines zusätzlichen Hebelwerkzeugs, wie eine
Klotzkelle, kann verzichtet werden. Somit ist eine besonders einfache und schnelle
Montage des Klemmelements möglich.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Montagewerkzeugs
ist vorgesehen, dass eine Dicke der Klemmfinger zumindest abschnittsweise größer ist
als eine Dicke der Zungen des Klemmelements, sodass in einem eingeführten Zustand
des Montagewerkzeugs innerhalb des Spalts die Klemmfinger des Montagewerkzeugs und
ausschließlich die vorspringenden Federelemente an der Umfangsfläche der Fensterscheibe
anliegen. Vorteilhafterweise sind die Federelemente so dimensioniert, dass die erzeugte
Federkraft so groß ist, dass eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Klemmelement
und der Fensterscheibe beziehungsweise dem Rahmen stärker ist als die kraftschlüssige
Verbindung zwischen dem Klemmelement und dem Montagewerkzeug. Das Klemmelement stützt
sich somit mit den Federelementen gegen die Fensterscheibe und den Rahmen ab und verbleibt
auch während des Herausziehens des Montagewerkzeugs in der ursprünglichen Position.
[0021] Um das Klemmelement um eine definierte Tiefe in den Spalt zwischen der Fensterscheibe
und dem Rahmen einbringen zu können, ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des
erfindungsgemäßen Montagewerkzeugs vorgesehen, dass das Montagewerkzeug in dem Aufnahmebereich
eine Anschlagfläche aufweist, die als senkrecht zur Montagerichtung orientierter Absatz
ausgestaltet ist, wobei die Anschlagfläche nach dem Einführen des Klemmelements und
des Montagewerkzeugs in den Spalt zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen in Anlage
mit der Scheibenfläche der Fensterscheibe bringbar ist. Neben einer definierten Tiefe
wird durch die Anlage des senkreckt zur Montagerichtung orientierten Absatzes an Scheibenfläche
der Fensterscheibe eine definierte Orientierung des Klemmelements relativ zur Scheibenfläche
erreicht. Somit können die Klemmelement besonders vorteilhaft in einer reproduzierbaren
Tiefe und Orientierung in den Spalt eingebracht werden.
[0022] Die eingangs gestellte Aufgabe wird auch durch ein Verfahren gelöst, wobei die Fensterscheibe
in eine dem Rahmen zugewandten Montagerichtung in den Rahmen eingebracht wird, wobei
die Fensterscheibe zwei einander gegenüberliegende und von außen zugängliche Scheibenflächen
und einen umlaufenden Rand mit mehreren Umfangsseiten aufweist, wobei die Fensterscheibe
in einem Randbereich der dem Rahmen in der Montagerichtung zugewandten Scheibenfläche
an einen Rahmenanschlag des Rahmens in Anlage gebracht wird, wobei in einem anschließenden
Verklemmschritt mittels des Montagewerkzeugs mehrere Klemmelemente beabstandet zueinander
entlang der Umfangsseiten der Fensterscheibe zwischen Umfangsflächen der Umfangsseiten
der Fensterscheibe und einer Innenumfangsfläche des Rahmens eingebracht werden, sodass
die Fensterscheibe an den Klemmelementen innerhalb des Rahmens anliegt und ein definierter
Spalt zwischen den Umfangsflächen und der Innenumfangsfläche des Rahmens erzeugt wird,
wobei in einem anschließenden Klebeschritt ein Klebstoff in einer zu dem Rahmen orientierten
Klebstoffauftragrichtung in den durch die Klemmelemente zwischen den Umfangsflächen
und der Innenumfangsfläche des Rahmens erzeugten Spalt eingebracht wird und die Fensterscheibe
entlang der Umfangsseiten mit dem Rahmen kraftschlüssig und stoffschlüssig verbunden
ist. Dabei wird der Klemmschritt mehrfach wiederholt um nacheinander mehrere Klemmelemente
zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen einzubringen.
[0023] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen,
dass in dem Verklemmschritt das Montagewerkzeug bis zur Anlage der Anschlagfläche
an der Scheibenfläche der Fensterscheibe in den Spalt eingeführt wird, sodass das
mittels des Montagewerkzeugs in den Spalt eingebrachte Klemmelement eine definierte
Lage zwischen den Umfangsflächen und den Innenumfangflächen einnimmt. Somit können
die Klemmelement besonders vorteilhaft in einer reproduzierbaren Tiefe und Orientierung
in den Spalt eingebracht werden und eine gleichmäßige Klebeverbindung zwischen der
Fensterscheibe und dem Rahmen über die Klemmelemente hinweg sichergestellt werden.
[0024] Um eine besonders feste Klebeverbindung zwischen der Fensterscheibe und dem Rahmen
herzustellen ist in einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgedankens vorgesehen,
dass bei dem Klebeschritt der Klebstoff in Klebstoffauftragrichtung entlang des Randbereichs
der Fensterscheibe aufgetragen wird, sodass der in dem Spalt eingebrachte Klebstoff
zumindest teilweise über den Spalt hinaus als Klebespur ausgebildet ist und eine stoffschlüssige
Verbindung zwischen der Scheibenfläche der Fensterscheibe in dem Randbereich der Fensterscheibe
und dem Rahmenanschlag des Rahmens erzeugbar ist.
[0025] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Fensterelements werden anhand von in den
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fensterelements in einer
Schnittdarstellung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Klemmelements in einer
perspektiven Ansicht von oben,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Klemmelements in einer
perspektivischen Ansicht von unten und
Fig. 4 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Montagewerkzeugs mit eingelegtem
Klemmelement in einer perspektivischen Ansicht.
[0026] In Fig. 1 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fensterelements
1 in einer Schnittdarstellung gezeigt. Das Fensterelement 1 umfasst einen Rahmen 2,
eine als Isolierverglasung ausgestaltete Fensterscheibe 3 und mehrere Klemmelemente
4. Die Fensterscheibe 1 weist zwei einander gegenüberliegende und von außen zugängliche
Scheibenflächen 5 auf. Außerdem weist die Fensterscheibe 3 einen umlaufenden Rand
mit mehreren Umfangsseiten 6 auf. Die Fensterscheibe 1 ist in einem Randbereich 7
der dem Rahmen 2 zugewandten Scheibenfläche 5 an einen Rahmenanschlag 8 des Rahmens
2 in Anlage gebracht. In Fig. 1 ist eines der mehreren Klemmelemente 4 dargestellt,
welche beabstandet zueinander entlang der Umfangsseiten 6 der Fensterscheibe 3 zwischen
Umfangsflächen 9 der Umfangsseiten 6 der Fensterscheibe 3 und einer Innenumfangsfläche
10 des Rahmens 2 eingebracht sind. Dabei werden die Klemmelemente 4 in einer senkrecht
zu den Scheibenflächen 5 orientierten Montagerichtung 11 zwischen die Fensterscheibe
3 und dem Rahmen 2 eingebracht. Die Fensterscheibe 3 liegt an den Klemmelementen 4
innerhalb des Rahmens 2 an. Somit ist durch die Klemmelemente 4 ein definierter Spalt
12 zwischen den Umfangsflächen 9 und der Innenumfangsfläche 10 des Rahmens 2 erzeugt.
In den durch die Klemmelemente 4 zwischen den Umfangsflächen 9 und der Innenumfangsfläche
10 des Rahmens 2 erzeugte Spalt 12 ist Klebstoff 13 eingebracht, sodass die Fensterscheibe
3 entlang der Umfangsseiten 6 mit dem Rahmen 2 kraftschlüssig und stoffschlüssig verbunden
ist.
[0027] In Fig. 2 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Klemmelements
4 in einer perspektiven Ansicht von oben gezeigt. Das Klemmelement 4 weist eine buchtenförmige
Ausnehmung 14 und zwei die buchtenförmig ausgestaltete Ausnehmung 14 begrenzenden
Zungen 15, die jeweils entgegen die Montagerichtung 11 weisend orientiert sind. Die
Endbereiche 16 der Zungen 15 sind abgerundet ausgestaltet und weisen eine senkrecht
zu der Montagerichtung 11 orientierte und durchgängige Aussparung 17 auf. Das Klemmelement
4 weist zwei Federelemente 18 auf, die innerhalb der Aussparungen 17 der Zungen 15
ausgebildet sind. Die Federelemente 18 weisen ein senkrecht zu der Montagerichtung
11 vorspringendes freies Federelementende 19 auf, das in eine zu der Montagerichtung
11 entgegengesetzten Richtung orientiert ist. Die Federelemente 18 sind so ausgestaltet,
dass eine Breite des Federelements 18 kleiner ist als eine Breite der Aussparung 17.
Somit kann durch diese Aussparung 17 hindurch mittels des in Fig. 2 nicht dargestellten
Klebstoffs 13 eine Klebeverbindung zwischen dem Fensterelement 18 und dem Rahmen 2
hergestellt werden.
[0028] In Fig. 3 ist eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Klemmelements 4
in einer perspektivischen Ansicht von unten gezeigt. Das Klemmelement 4 ist hohlförmig
ausgestaltet und weist Hohlräume 20 auf. Die Hohlräume 20 sind über entgegengesetzt
zur Montagerichtung 11 orientierte und in den Endbereichen 16 der Zungen 15 angeordnete
Hohlraumöffnungen 21 zugänglich. Somit kann über die Hohlraumöffnungen 21 hindurch
ein in Fig. 3 nicht dargestellter Klebstoff 13 in den Hohlraum 20 eingebracht werden.
Dadurch kann eine Klebeverbindung zwischen dem Rahmen 2 und dem Klemmelement 4 hergestellt
werden, sodass dieses eine sichere und fast durchgängige Klebeverbindung zwischen
dem Rahmen 2 und der Fensterscheibe 3 sicherstellt.
[0029] In Fig. 4 ist eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Montagewerkzeugs
22 mit eingelegtem Klemmelement 4 in einer perspektivischen Ansicht gezeigt. Das Montagewerkzeug
22 weist einen in Montagerichtung 11 geöffneten Aufnahmebereich 23 und zwei seitlich
zu dem Aufnahmebereich 23 angeordnete Klemmfinger 24 auf. Der Aufnahmebereich 23 ist
dabei so ausgestaltet, dass in diesem zwischen den Klemmfingern 24 ein Klemmelement
4 aufnehmbar und kraftschlüssig an diesem befestigbar ist. Das Montagewerkzeug 22
weist in dem Aufnahmebereich 23 eine Anschlagfläche 25 auf. Die Anschlagfläche 25
ist als senkrecht zur Montagerichtung 11 orientierter und in Montagerichtung 11 weisender
Absatz ausgestaltet ist. Nach Einführen des Klemmelements 4 und des Montagewerkzeugs
22 in den Spalt 12 zwischen der Fensterscheibe 3 und dem Rahmen 2 ist die Anschlagfläche
25 in Anlage mit der Scheibenfläche 5 der Fensterscheibe 3. Somit kann zum einen eine
definierte Tiefe und zum anderen eine definierte Orientierung des Klemmelements 4
relativ zur Fensterscheibe 3 erreicht werden. Die Klemmelemente 4 können somit besonders
vorteilhaft in einer reproduzierbaren Tiefe und Orientierung in den Spalt 12 zwischen
Fensterscheibe 3 und Rahmen 2 eingebracht werden.
1. Fensterelement (1) umfassend einen Rahmen (2), eine Fensterscheibe (2) und mehrere
Klemmelemente (4), wobei die Fensterscheibe (2) zwei einander gegenüberliegende und
von außen zugängliche Scheibenflächen (5) und einen umlaufenden Rand mit mehreren
Umfangsseiten (6) aufweist, wobei die Fensterscheibe (2) in einem Randbereich (7)
der dem Rahmen (2) zugewandten Scheibenfläche (5) an einen Rahmenanschlag (8) des
Rahmens (2) in Anlage ist, wobei mehrere Klemmelemente (4) beabstandet zueinander
entlang der Umfangsseiten (6) der Fensterscheibe (2) zwischen Umfangsflächen (9) der
Umfangsseiten (6) der Fensterscheibe (2) und einer Innenumfangsfläche (10) des Rahmens
(2) in einer senkrecht zu den Scheibenflächen (5) orientierten Montagerichtung (11)
einbringbar sind und die Fensterscheibe (2) an den Klemmelementen (4) innerhalb des
Rahmens (2) anliegt, wobei durch die Klemmelemente (4) ein definierter Spalt (12)
zwischen den Umfangsflächen (9) und der Innenumfangsfläche (10) des Rahmens (2) erzeugt
ist, wobei in den durch die Klemmelemente (4) zwischen den Umfangsflächen (9) und
der Innenumfangsfläche (10) des Rahmens (2) erzeugte Spalt (12) Klebstoff (13) eingebracht
ist und die Fensterscheibe (2) entlang der Umfangsseiten (6) mit dem Rahmen (2) kraftschlüssig
und stoffschlüssig verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (4) eine entgegengesetzt zur
Montagerichtung (11) geöffnete buchtenförmige Ausnehmung (14) aufweist, die mit Klebstoff
(13) auffüllbar ist, sodass im Bereich der buchtenförmigen Ausnehmung (14) mittels
des eingebrachten Klebstoffs (13) eine stoffschlüssige Verbindung zwischen den Umfangsflächen
(9) der Fensterscheibe (2) und den Innenumfangsfläche (10) des Rahmens (2) herstellbar
ist.
2. Fensterelement (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (4) zwei die buchtenförmig ausgestaltete Ausnehmung (14) begrenzenden
Zungen (15) aufweist, wobei die Zungen (15) entgegen die Montagerichtung (11) weisen
und die Endbereiche (16) der Zungen (15) abgerundet ausgestaltet sind.
3. Fensterelement (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (15) eine senkrecht zur Montagerichtung (11) orientierte und durchgängige
Aussparung (17) aufweisen.
4. Fensterelement (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (4) mindestens ein Federelement (18) aufweist, wobei das Federelement
(18) ein senkrecht zur Montagerichtung (11) vorspringendes freies Federelementende
(19) aufweist, wobei das freie Federelementende (19) in eine zu der Montagerichtung
(11) entgegengesetzten Richtung orientiert ist.
5. Fensterelement (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (4) hohlförmig ausgestaltet ist und Hohlräume (20) aufweist, wobei
die Hohlräume (20) über entgegengesetzt zur Montagerichtung (11) orientierte Hohlraumöffnungen
(21) zugänglich sind.
6. Fensterelement (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (18) innerhalb der Aussparungen (17) der Zungen (15) ausgebildet
sind, wobei eine Breite der Federelemente (18) kleiner ist als eine Breite der Aussparung
(17).
7. Montagewerkzeug (22) zur Montage eines Klemmelements (4) in einem Fensterelement (1)
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Montagewerkzeug (22) einen in
Montagerichtung (11) geöffneten Aufnahmebereich (23) aufweist, wobei das Montagewerkzeug
(22) zwei seitlich zu dem Aufnahmebereich (23) angeordnete Klemmfinger (24) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebereich (23) so ausgestaltet ist, dass in dem Aufnahmebereich (23) zwischen
den Klemmfingern (24) ein Klemmelement (4) aufnehmbar und kraftschlüssig an diesem
befestigbar ist.
8. Montagewerkzeug (22) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke der Klemmfinger (24) des Montagewerkzeugs (22) kleiner ist als eine Dicke
des Klemmelements (4).
9. Montagewerkzeug (22) gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Montagewerkzeug (22) in dem Aufnahmebereich (23) eine Anschlagfläche (25) aufweist,
die als senkrecht zur Montagerichtung (11) orientierter Absatz ausgestaltet ist, wobei
die Anschlagfläche (25) nach dem Einführen des Klemmelements (4) und des Montagewerkzeugs
(22) in den Spalt (12) zwischen der Fensterscheibe (2) und dem Rahmen (2) in Anlage
mit der Scheibenfläche (5) der Fensterscheibe (2) bringbar ist.
10. Verfahren zur Montage eines Fensterelements (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6
mittels eines
Montagewerkzeugs (22) gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Fensterscheibe
(2) in eine dem Rahmen (2) zugewandten Montagerichtung (11) in den Rahmen (2) eingebracht
wird, wobei die Fensterscheibe (2) zwei einander gegenüberliegende und von außen zugängliche
Scheibenflächen (5) und einen umlaufenden Rand mit mehreren Umfangsseiten (6) aufweist,
wobei die Fensterscheibe (2) in einem Randbereich (7) der dem Rahmen (2) in der Montagerichtung
(11) zugewandten Scheibenfläche (5) an einen Rahmenanschlag (8) des Rahmens (2) in
Anlage gebracht wird, wobei in einem anschließenden Verklemmschritt mittels des Montagewerkzeugs
(22) mehrere Klemmelemente (4) beabstandet zueinander entlang der Umfangsseiten (6)
der
Fensterscheibe (2) zwischen Umfangsflächen (9) der Umfangsseiten (6) der Fensterscheibe
(2) und einer Innenumfangsfläche (10) des Rahmens (2) eingebracht werden, sodass die
Fensterscheibe (2) an den Klemmelementen (4) innerhalb des Rahmens (2) anliegt und
ein definierter Spalt (12) zwischen den Umfangsflächen (9) und der Innenumfangsfläche
(10) des Rahmens (2) erzeugt wird, wobei in einem anschließenden Klebeschritt ein
Klebstoff (13) in einer zu dem Rahmen (2) orientierten Klebstoffauftragrichtung in
den durch die Klemmelemente (4) zwischen den Umfangsflächen (9) und der Innenumfangsfläche
(10) des Rahmens (2) erzeugten Spalt (12) eingebracht wird und die Fensterscheibe
(2) entlang der Umfangsseiten (6) mit dem Rahmen (2) kraftschlüssig und stoffschlüssig
verbunden ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Verklemmschritt das Montagewerkzeug (22) bis zur Anlage der Anschlagfläche
(25) an der Scheibenfläche (5) der Fensterscheibe (2) in den Spalt (12) eingeführt
wird, sodass das mittels des Montagewerkzeugs (22) in den Spalt (12) eingebrachte
Klemmelement (4) eine definierte Lage zwischen den Umfangsflächen (9) und den Innenumfangflächen
einnimmt.
12. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Klebeschritt der Klebstoff (13) in Klebstoffauftragrichtung entlang des Randbereichs
(7) der Fensterscheibe (2) aufgetragen wird, sodass der in dem Spalt (12) eingebrachte
Klebstoff (13) zumindest teilweise über den Spalt (12) hinaus als Klebespur ausgebildet
ist und eine stoffschlüssige Verbindung der Scheibenfläche (5) der Fensterscheibe
(2) in dem Randbereich (7) der Fensterscheibe (2) und der Innenumfangsfläche (10)
des Rahmens (2) erzeugbar ist.