[0001] Die Erfindung betrifft gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 einen Abdunkelungsraffstore
mit einer Vielzahl in ihrer Neigung zwischen einer geöffneten und einer geschlossenen
Stellung verschwenkbaren Lamellen, wobei mit einer Unterschiene verbundene Aufzugsbänder
zur Raffung des Lamellenbehangs durch Öffnungen in den Lamellen geführt sind und die
Öffnungen in stegartigen Bereichen der Lamellen ausgebildet sind, die in einem Winkel
zu Erstreckungsebenen der Lamellen zwischen ihren Seitenkanten angeordnet sind, indem
sie über Biegekanten zu den benachbarten Bereichen abgewinkelt sind, und Lichtschutzkeder
an den Lamellen vorgesehen sind, die sich im geschlossenen Zustand an Oberflächen
jeweils benachbarter Lamellen anlegen.
[0002] Um auch mit Lamellenraffstoren eine gute Verdunklung in geschlossenem Zustand der
Lamellen erreichen zu können, sind sogenannte Abdunkelungsraffstoren entwickelt worden.
Bei diesen lassen sich die Lamellen weiter bis in eine vertikale Lage in der Schließstellung
verschwenken in welcher ein Kontakt benachbarter Lamellen zum Verschließen der Lichtspalte
ermöglicht ist, was durch die aus der Erstreckungsebene der Lamellenkörper geneigten
stegartigen Bereiche ermöglicht wird, in welchen die Öffnungen zum Durchtritt der
Aufzugsbänder vorgesehen sind.
[0003] Dieser Typ Raffstore ist zwar effektiv zur Abdunkelung von Räumen geeignet, allerdings
wird oft die auch im geöffneten Zustand der Lamellen starke Abdunkelung im Rauminneren
als störend empfunden.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen bekannten Abdunkelungsraffstore
dahingehend zu verbessern, dass das Rauminnere bei geöffnetem oder teilweise geöffnetem
Behang besser ausgeleuchtet wird.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Abdunkelungsraffstore der eingangs genannten
Art gelöst, bei welchem die zwischen den Lamellenrändern und den stegartigen Bereichen
der Lamellen mit den Öffnungen Lamellenabschnitte auf den Oberseiten der Lamellen
als Lichtlenkbereiche ausgebildet sind.
[0006] Die Stege können je nach Ausführung des Aufzugsmechanismus mittig oder zu einer Seitenkante
der Lamellen hin versetzt angeordnet sein.
[0007] Ja nach Zusammenhang wird in der vorliegenden Anmeldung von Seitenkanten der Lamellen
oder Lamellenrändern gesprochen, hiermit sind die gleichen Teile der Lamellen gemeint.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung bietet den überraschenden Vorteil, dass sich trotz der
einer guten Raumausleuchtung abträglichen Stege mit für die Lichtleitung ungünstiger
Neigung eine gute Raumausleuchtung erreichen lässt. Auf diese Weise lässt sich ein
guter Kompromiss in dem Zielkonflikt zwischen guter Abdunkelung bei geschlossenem
Behang und guter Raumausleuchtung bei geöffnetem Behang finden.
[0009] Hierbei ist hervorzuheben, dass die Lamellen in wenigstens einem der Lichtlenkbereiche
eine konkave Wölbung in Bezug auf die Außenseite/Oberseite der Lamellen aufweisen,
vorzugsweise in beiden Lichtlenkbereichen. Die Kombination der Lamellenform aus wenigstens
einem konkav gewölbten Lichtlenkbereich und dem abgewinkelten Steg für die Öffnungen
der Aufzugsbänder hat sich als sehr wirksame Maßnahme zum Erreichen einer guten Abdunkelung
bei geschlossenen Lamellen einerseits und einer guten Raumausleuchtung bei teilweise
oder ganz geöffneten Lamellen erwiesen.
[0010] Zur Förderung der Lichtlenkeigenschaften kann vorgesehen sein, dass wenigstens einer
der Lichtlenkbereiche mit einer matt reflektierenden Oberfläche und/oder wenigstens
einer der Lichtlenkbereiche mit einer spiegelnd reflektierenden Oberfläche ausgebildet
ist.
[0011] Die Ausführung, wonach die Stege zu den beiden Lichtlenkbereichen über Biegekanten
in dem Winkel zu den Erstreckungsebenen der Lamellen ausgerichtet sind, führt zu im
Querschnitt im Wesentlichen Z-förmigen Lamellen mit durch die Biegekanten klar von
dem stegartigen Bereich mit den Öffnungen abgegrenzten Lichtlenkbereichen.
[0012] Zur Verbesserung der Abdunkelung sind Lichtschutzkeder an den Lamellen angeordnet,
vorzugsweise an einer Seitenkante oder im Bereich einer solchen. Diese Lichtschutzkeder
können sich dann im geschlossenen Zustand an eine Oberfläche einer jeweils benachbarten
Lamelle anlegen.
[0013] Durch das weichere Material der Lichtschutzkeder ergibt sich eine besonders lichtdichte
Anlage benachbarter Lamellen aneinander.
[0014] In einer ggf. zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung können die Lichtlenkbereiche
Oberflächen mit prismatischen Strukturen oder geradlinigen Reflexionsflächen aufweisen,
um eine bestimmte Art und Weise der Lichteinleitung in das Rauminnere zu erreichen.
[0015] Besonders bevorzugt ist hierbei eine Weiterbildung, die vorsieht, dass zwischen den
oberen Seitenkanten und den zwischen diesen und den stegartigen Bereichen liegenden
Lichtlenkbereichen der Lamellen flächen- oder linienförmige Auflagebereiche für die
Lichtschutzkeder der jeweils an den unteren Seitenkanten der oberhalb liegenden Lamellen
vorgesehen sind. Die definierten Auflagebereiche verbessern die Lichtdichtigkeit weiter.
[0016] Eine noch weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Auflagebereiche
bezogen auf die oberen Seitenkanten und die sich dort anschließenden Lichtlenkbereiche
erhöht ausgebildet sind.
[0017] Die Anordnung der Auflagebereiche vorzugsweise an einer Art höckerartigem Vorsprung
verbessert die spannungsfreie Führung der Aufzugsbänder und erlaubt das Erreichen
einer vollständigen Schließstellung auch mittels einer üblichen Leiterkordelaufhängung
als Teil des Wendemechanismus des Abdunkelungsraffstores, wobei es weiterhin vorteilhaft
und deshalb bevorzugt ist, dass die an die höckerartigen Vorsprünge anschließende
Seitenkanten unterhalb der auf der anderen Seite der höckerartigen Vorsprünge liegenden
Lichtlenkbereiche liegen.
[0018] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut
der Ansprüche sowie aus dem nachfolgend anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt einer Abdunkelungslamelle;
Fig. 2 a-c einen Schnitt eines durch zwei benachbarte Abdunkelungslamellen nach Fig.
1 veranschaulichten Abdunkelungsraffstores mit vollständig geschlossener Lamellenstellung;
Fig. 3 a, b einen Schnitt des Abdunkelungsraffstores nach Fig. 2 im teilgeöffneten
Zustand der Lamellen;
Fig. 4 einen Schnitt des Abdunkelungsraffstores nach Fig. 2 bei vollständig geöffneter
Lamellenstellung;
Fig. 5 einen Schnitt des Abdunkelungsraffstores nach Fig. 2 mit geringfügig geöffneten
Lamellen;
[0019] In Fig. 1 ist eine Abdunkelungslamelle 10 zum Einsatz im Behang eines Abdunkelungsraffstores
100 gezeigt. Der Aufbau des Raffstores wird nicht im Detail vorgestellt, da er im
Wesentlichen dem Stand der Technik entspricht, wobei ein Aufzugsantrieb mit Aufzugsbändern
vorgesehen ist, die durch Öffnungen 12 in den Lamellen 10 geführt und an einer Unterschiene
des Behanges befestigt sind. Ein Wendemechanismus zum Verschwenken der Lamellen zwischen
einer geöffneten, d.h. im Wesentlichen waagerecht ausgerichteten Lage der Lamellen,
und einer geschlossenen Stellung, in welcher die Lamellen im Wesentlichen vertikal
in ihrer Aufhängung angeordnet sind, kann in jeder geeigneten, aus dem Stand der Technik
bekannten Art und Weise ausgebildet sein.
[0020] Um in der geschlossenen Stellung der Lamellen ein möglichst lichtdichtes Anliegen
der Lamellen aneinander zu ermöglichen, ohne dass die Aufzugsbänder in den Öffnungen
12 dieses Verschwenken behindern, sind die Öffnungen für die Aufzugsbänder in mittig
angeordneten Stegen 14 der Lamellen 10 angeordnet, die im Vergleich zu den Erstreckungsebenen
der Lamellen in einem Winkel angeordnet sind, so dass sie in der Schließstellung aus
der Vertikalen herausgeschwenkt sind und entsprechend die Ränder der Öffnungen 12
auch in einer vertikalen Lage der Lamelle selbst nicht deren Schwenkbewegung behindern.
[0021] An den umgebördelten unteren Seitenkanten oder Rändern 16 der Lamellen 10 sind Lichtschutzkeder
18 aus einem elastisch verformbaren Material angebracht, die sich an Auflagebereiche
20 im Bereich der oberen Ränder 22 einer benachbarten Lamelle 10 anlegen, wenn die
Lamellen in ihre Schließstellung verschwenkt werden (siehe hierzu insbesondere Fig.
2 a bis c).
[0022] Die Auflagebereiche 20 sind an einem höckerartigen Vorsprung 24 im Querschnittprofil
der Lamelle 10 ausgebildet.
[0023] Gegenüber der benachbarten Oberfläche der Lamelle 10 liegen die Auflagebereiche 20
somit erhöht, während der eigentliche, umgebördelte obere Rand 22 der Lamelle, der
hier auch als deren obere Seitenkante bezeichnet wird, jeweils am Fuß des Vorsprunges
24 die Lamelle an einer zurückgesetzten Position abschließt. Diese Ausbildung erlaubt
es den Aufzugsbändern in der Schließstellung zwischen den Lichtschutzkedern 18 und
den Auflagebereichen 20 einerseits und den Öffnungen 12 in den Stegen andererseits
ohne wesentliche Richtungsänderung zu passieren.
[0024] Wie aus den Abbildungen gut zu erkennen ist, sind die an die Stege 14 anschließenden
Bereiche der Lamellen 10 als Lichtlenkbereiche 26, 28 ausgebildet, die in Bezug auf
die Oberseite (geöffnete Stellung) bzw. Außenseite (Schließstellung) eine konkave
Formgebung besitzen, die durch einen entsprechend gebogenen Lamellenquerschnitt erreicht
wird.
[0025] Die konkaven Außenflächen/Oberflächen der Lamellen 10 führen zu einer lichtleitenden
Wirkung trotz der im Vergleich zur Oberfläche der Lamellen aufragenden Stege 14, so
dass ein verbesserter Lichteintrag in das Rauminnere bei geöffneter Lamellenstellung
erreicht wird. Dies ist in Fig. 4 durch verschiedene, schematisch dargestellte Lichteinfallswinkel
veranschaulicht, wobei die Strich-/Punktlinien den ausfallenden und die durchgezogenen
Linien den einfallenden Lichtstrahl markieren.
[0026] Alternativ oder ergänzend zur konkaven Grundform können die Lamellen an ihren Oberseiten/Außenseiten
auch mit lichtleitenden Oberflächen ausgebildet sein, die in bestimmter Weise das
Licht matt oder spiegelnd reflektieren. Hierzu können z.B. prismatische Strukturen
oder geradlinige Reflexionsflächen vorgesehen sein.
[0027] Neben den bereits aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen zum Erreichen einer
besonderen Lichtdichtigkeit, wie z.B. die bereits besprochenen Lichtschutzkeder 18
an den unteren Lamellenrändern 16 und dem hier Z-förmigen Querschnitt der Lamellen
10, ist als weitere besondere Maßnahme vorgesehen, dass die Stege 14 in einem Winkel
α zur Waagerechten liegen, der hier ungefähr 18° beträgt, wenn sich der Behang in
der vollständig geschlossenen Stellung befindet (sieht Fig. 2 a bis c). Bei einer
derart flachen Anordnung können selbst bei horizontaler Sicht auf den geschlossenen
Behang von innen die Öffnungen 12 nicht mehr durch das Auge wahrgenommen werden, was
selbstverständlich auch für alle unterhalb der horizontalen Blickrichtung liegenden
Öffnungen 12 der Lamellen 10 gilt.
[0028] Dieser Effekt tritt bei Neigungswinkeln α von weniger als 25° in Erscheinung und
ist bei Winkeln kleiner/gleich 18° besonders wirksam. Umgekehrt kann durch die flache
Anordnung der Stege 14 auch kein flach einstrahlendes Sonnenlicht mehr durch die Spalte
zwischen den Öffnungen 12 und den Aufzugsbändern eindringen.
[0029] Fig. 2 a bis c zeigen das Reflexionsverhalten des auf die Stege 14 außen auftretenden
Lichts unter verschiedenen Einfallwinkeln. In dem Fall, dass das reflektierte Licht
auf den Lichtschutzkeder 18 trifft, was bei einem Einfallwinkel zwischen dem in Fig.
2 b und 2 c gezeigten Einfallwinkel der Fall ist, verhindern die an den Auflagebereichen
20 der darunterliegenden Lamellen 10 lichtdicht anliegenden Lichtschutzkeder 18 ein
Eindringen von direktem Sonnenlicht.
[0030] Das Eindringen direkt reflektierten Sonnenlichts, das für eine besonders starke Blendung
sorgen kann, wird aber auch bei teilgeöffneten Stellungen der Lamellen 10 wirksam
verhindert.
[0031] Wenn die Lamellen 10 nur einen kleinen Spalt geöffnet sind, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht
ist, d.h. die Lichtschutzkeder 18 nur ein wenig von den Auflagebereichen 20 abgehoben
sind, kann zwar unter ungünstigen Umständen bei sehr steiler Sonneneinstrahlung diese
durch die Spalte sozusagen hinter die jeweils darüber liegenden Lamellen 10 reflektiert
werden, allerdings trifft sie dann auf die Stege 14 dieser Lamellen, die sie steil
nach unten reflektieren, wo sie dann auf den höckerartigen Vorsprung 24 vor dem zurückgesetzten
oberen Lamellenrand 22 treffen, so dass eine direkte Reflexion ins Rauminnere verhindert
ist. Auch dieser Effekt ist unmittelbar auf die besondere, flache Neigung bezüglich
der Waagerechten der Stege 14 der Lamellen 10 zurückzuführen.
[0032] Diffuses Licht kann in der einen Spalt breit geöffneten Stellung aber durch den Spalt
dringen und eine gewisse Mindesthelligkeit ermöglichen, um z.B. sicher einen Platz
im Raum einnehmen zu können.
[0033] Bei einer mittleren geöffneten Neigungsstellung der Lamellen 10, die in Fig. 3 a
und b mit einer Neigung der Lamellen von ungefähr 45° veranschaulicht ist, wird das
auftreffende Licht nur bei sehr flachen Einfallswinkeln ggf. durch Mehrfachreflexion
zwischen nebeneinanderliegenden Lamellen in das Rauminnere reflektiert, während die
steileren, direkten Sonnenstrahlen, gefördert durch die konkave Wölbung der Lichtlenkbereiche
26, 28, wiederum nach außen reflektiert werden, um eine Blendung zu vermeiden.
[0034] In der in Fig. 4 gezeigten geöffneten Behangstellung, das heißt bei im Wesentlichen
horizontaler Lamellenstellung bei ausgefahrenem Behang, reflektieren die Lamellen
10 zwar einen Teil der direkten Lichteinstrahlung in das Rauminnere, allerdings wird
das Licht geförderte durch die konkave Wölbung der Lamellen 10 steil nach oben in
Richtung der Raumdecke reflektiert, so dass eine Vermeidung direkter Blendung bei
gleichzeitig guter Raumausleuchtung mit dem zur Verfügung stehenden Tageslicht erreicht
wird.
[0035] Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt,
sondern in vielfältiger Weise abwandelbar.
[0036] Sämtliche aus den Ansprüchen und der Beschreibung hervorgehenden Merkmale und Vorteile,
einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten,
können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich
sein.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 10
- (Abdunkelungs)lamellen
- 12
- Öffnungen
- 14
- Stege
- 16
- untere Lamellenränder/Seitenkanten
- 18
- Lichtschutzkeder
- 20
- Auflagebereiche
- 22
- obere Lamellenränder/Seitenkanten
- 24
- höckerartige Vorsprünge
- 26, 28
- Lichtlenkbereiche
- 100
- Abdunkelungsraffstore
- α
- Neigungswinkel der Stege zur Waagerechten in Schließstellung
1. Abdunkelungsraffstore mit einer Vielzahl in ihrer Neigung zwischen einer geöffneten
und einer geschlossenen Stellung verschwenkbaren Lamellen (10), wobei mit einer Unterschiene
verbundene Aufzugsbänder zur Raffung des Lamellenbehangs durch Öffnungen (12) in den
Lamellen (10) geführt sind und die Öffnungen (12) in stegartigen Bereichen (14) der
Lamellen (10) ausgebildet sind, die in einem Winkel zu Erstreckungsebenen der Lamellen
(10) zwischen ihren Seitenkanten (16, 22) angeordnet sind, indem sie über Biegekanten
zu den benachbarten Bereichen abgewinkelt sind, und Lichtschutzkeder (18) an den Lamellen
(10) vorgesehen sind, die sich im geschlossenen Zustand an Oberflächen jeweils benachbarter
Lamellen (10) anlegen, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils wenigstens einer der zwischen den Lamellenrändern (16, 20) und den Stegen
(14) der Lamellen (10) mit den Öffnungen (12) liegenden Lamellenabschnitte auf den
Oberseiten der Lamellen dadurch als Lichtlenkbereich (26, 28) ausgebildet ist, dass
er eine konkave Wölbung in Bezug auf die Außenseite/Oberseite der Lamellen (10) aufweist.
2. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils beide Lamellenschnitte neben den Stegen (14) eine konkave Wölbung in Bezug
auf die Außenseite/Oberseite der Lamellen (10) aufweisen.
3. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Lichtlenkbereiche (26, 28) mit einer matt reflektierenden Oberfläche
ausgebildet ist.
4. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Lichtlenkbereiche (26, 28) mit einer spiegelnd reflektierenden
Oberfläche ausgebildet ist.
5. Abdunkelungsraffstore nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenkbereiche (26, 28) Oberflächen mit prismatischen Strukturen oder geradlinigen
Reflexionsflächen aufweisen.
6. Abdunkelungsraffstore nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (14) in mittleren Bereichen der Lamellen (10) angeordnet sind.
7. Abdunkelungsraffstore nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den oberen Seitenkanten (22) und den zwischen diesen und den Stegen (14)
liegenden Lichtlenkbereichen (28) der Lamellen (10) flächen- oder linienförmige Auflagebereiche
(20) für die Lichtschutzkeder (18) der an den unteren Seitenkanten (16) der jeweils
oberhalb liegenden Lamellen (10) vorgesehen sind.
8. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagebereiche (20) bezogen auf die oberen Seitenkanten (22) und die sich dort
anschließenden Lichtlenkbereiche (28) erhöht ausgebildet sind.
9. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagebereiche (20) an den Oberseiten von höckerartigen Vorsprüngen (24) ausgebildet
sind, die zwischen einer der Seitenkanten (16) der Lamellen und einem daran anschließenden
Lichtlenkbereich (28) angeordnet sind.
10. Abdunkelungsraffstore nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die an die höckerartigen Vorsprünge (24) anschließende Seitenkanten (22) unterhalb
der auf der anderen Seite der höckerartigen Vorsprünge (24) liegenden Lichtlenkbereiche
(28) liegen.