[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltsgerät. Die Tür weist
eine Frontseite auf. Diese Frontseite ist durch eine Frontabdeckung der Tür gebildet.
Darüber hinaus weist die Tür eine seitliche Randseite auf. Diese Randseite ist durch
eine Wandabdeckung der Tür gebildet. In einer Ebene betrachtet, die durch die Tiefenrichtung
und die Breitenrichtung der Tür aufgespannt ist, ist die Griffmulde durch eine in
Tiefenrichtung betrachtet vordere Begrenzungswand, eine hintere Begrenzungswand und
durch eine Muldenbodenwand begrenzt. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein
Haushaltsgerät mit einer derartigen Tür. Darüber hinaus betrifft die Erfindung auch
ein Verfahren zum Herstellen einer Tür für ein Haushaltsgerät.
[0002] Eine derartige Ausgestaltung einer Tür ist beispielsweise aus der
WO 2015 199 708 A1 bekannt. Dort ist an der Außenseite der vorderen Begrenzungswand eine Strukturierung
ausgebildet. Dadurch soll die Reibung erhöht werden und ein Nutzer, der mit seinen
Fingern in die Griffmulde eingreift und die vordere Begrenzungswand berührt soll eine
verbesserte Handhabung erfahren. Er soll dadurch mit seinen Fingern ein Abrutschen
von dieser vorderen Begrenzungswand vermeiden können.
[0003] Bei diesen Griffmulden, die in einer derartigen Randseite ausgebildet sind und die
integral und somit einstückig mit zumindest dieser Randseite, insbesondere der Randseite
und der Frontseite einstückig ausgebildet sind, ist deren Wahrnehmbarkeit eingeschränkt.
Da eine derartige Griffmulde seitlich versenkt an der Tür ausgebildet ist und darüber
hinaus dann bei dieser einstückigen Ausgestaltung materiell auch noch gleich mit dem
restlichen Bereich gestaltet ist, ist auch die schnelle Erkennbarkeit für einen Nutzer
reduziert.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Tür für ein Haushaltsgerät zu schaffen,
bei welcher eine derartige exponiert angeordnete und mit weiteren Komponenten spezifisch
ausgebildete Griffmulde verbessert wahrnehmbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Tür, ein Haushaltsgerät und ein Verfahren gemäß den
unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0006] Ein Aspekt der Erfindung betrifft eine Tür für ein Haushaltsgerät. Die Tür weist
eine Frontseite auf. Diese Frontseite ist durch eine Frontabdeckung der Tür gebildet.
Darüber hinaus weist die Tür eine Randseite auf, die durch eine Randabdeckung gebildet
ist. Insbesondere ist diese Randseite ein Flächenstreifen. Die Randseite ist in einem
Winkel zur Frontseite orientiert. Entsprechend ist auch eine Orientierung zwischen
einer Randabdeckung und einer Frontabdeckung. Der Randstreifen ist zumindest im Wesentlichen
für die in Tiefenrichtung bemessene Dicke der Tür bestimmt.
[0007] Die Tür weist darüber hinaus eine Griffmulde auf. Diese Griffmulde ist in der Randabdeckung
ausgebildet. Sie ist insbesondere vollständig in dieser Randabdeckung ausgebildet.
Die Griffmulde ist in dieser Randseite und somit auch in der Randabdeckung integriert
ausgebildet. Dies bedeutet, dass sie einstückig mit der Randabdeckung ausgebildet
ist. In Breitenrichtung der Tür betrachtet ist diese Griffmulde zur Seite hin offen.
In einer Ebene betrachtet, die durch die Tiefenrichtung und durch die Breitenrichtung
der Tür aufgespannt ist, ist diese Griffmulde durch eine in Tiefenrichtung betrachtet
vordere Begrenzungswand, eine in Tiefenrichtung betrachtet dazu hintere Begrenzungswand
und durch eine Muldenbodenwand begrenzt. Insbesondere verbindet diese Muldenbodenwand
die hintere und die vordere Begrenzungswand. Die Griffmulde weist an zumindest einer
dieser begrenzenden Wände ein Farbelement auf. Durch dieses Farbelement ist die Griffmulde
außenseitig mit einer zur Fronseite unterschiedlichen Farbgebung ausgebildet. Insbesondere
ist die Griffmulde dadurch außenseitig auch mit einer zum restlichen Bereich der Randabdeckung
unterschiedlichen Farbgebung ausgebildet. Durch eine derartige Ausgestaltung ist somit
die Griffmulde optisch individuell signalisiert. Ein Nutzer kann somit sehr schnell
optisch, nämlich durch diese individuelle Farbgebung, wahrnehmen, wo sich die Griffmulde
befindet. Er kann somit zielgerichtet die Griffmulde erkennen und in diese eingreifen.
[0008] Dieses Farbelement ist somit an einer Außenseite der Griffmulde ausgebildet. Dies
bedeutet, dass das Farbelement zumindest bereichsweise an der Außenseite der vorderen
Begrenzungswand und/oder zumindest bereichsweise an der Außenseite der hinteren Begrenzungswand
und/oder zumindest bereichsweise an der Außenseite der Muldenbodenwand angeordnet
ist. Diese Außenseiten sind dem Hohlbereich der Griffmulde zugewandt.
[0009] In einem Ausführungsbeispiel ist das Farbelement eine Folie. Eine derartige Ausgestaltung
ist sehr vorteilhaft. Denn eine Folie ist üblicherweise ein sehr dünnes Element. Damit
wird der Volumenraum der Griffmulde durch dieses Farbelement nicht wesentlich eingeschränkt.
Des Weiteren ist eine Folie ein sehr flexibles Element, sodass es an die individuelle
Formgebung der Griffmulde und somit der spezifischen Orientierung der sie begrenzenden
Wände einfach anpassbar ist. Eine Folie kann auch mechanisch dauerhaft stabil an diesen
begrenzenden Wänden angeordnet werden. Beispielweise kann die Folie eine Klebefolie
sein.
[0010] In einem Ausführungsbeispiel kann das Farbelement jedoch zumindest bereichsweise
auch als eine Bedruckung ausgebildet sein. Auch dadurch können die bereits oben zur
Folie genannten Vorteile entsprechend erreicht werden.
[0011] In einem weiteren Ausführungsbeispiel kann das Farbelement eine Lackierung sein.
Auch dadurch sind die oben genannten Vorteile erreicht. In einem Ausführungsbeispiel
ist die hintere Begrenzungswand und die Muldenbodenwand vollständig und somit vollflächig
mit dem Farbelement abgedeckt. Gerade bei schräger Betrachtung der Tür von vorne und
seitlich zur Tür kann einerseits die Griffmulde bereits erkannt werden. In dem Zusammenhang
kann besonders vorteilhaft diese hintere Begrenzungswand bereits erkannt werden. Daher
ist es besonders vorteilhaft, wenn zumindest diese hintere Begrenzungswand zumindest
bereichsweise mit diesem Farbelement versehen ist. Indem die nach vorne hin anschließende
Muldenbodenwand ebenfalls entsprechend mit dem Farbelement zumindest bereichsweise
bedeckt ist wird das optische Erscheinungsbild im Hinblick auf die optische Signalisierungswirkung
dieser Griffmulde nochmals verbessert.
[0012] Dies ist dann sehr vorteilhaft, wenn die Tür im geschlossenen Zustand ist. Um auch
bei zumindest teilweise geöffneter oder vollständig geöffneter Tür ein möglichst gleichmäßiges
und einfarbiges optisches Erscheinungsbild und somit auch optisches Signalisierungsbild
der Griffmulde zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn alle diese oben genannten
begrenzenden Wände mit dem Farbelement bedeckt sind. Denn dann ist auch bei diesbezüglich
geöffneter Tür und vollumfänglicher Einsicht eines Nutzers in die Griffmulde die vordere
Begrenzungswand zu erkennen. Gerade dann, wenn auch dann zusätzlich diese vordere
Begrenzungswand zumindest zu 70%, insbesondere zumindest zu 80%, insbesondere zumindest
zu 90% mit diesem Farbelement bedeckt ist, erscheint eine einheitliche Farbgebung
der gesamten Griffmulde.
[0013] Dadurch ist auch ein besonders beruhigtes und optisch individuell abgesetztes Erscheinungsbild
dieser Griffmulde ermöglicht.
[0014] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass ein Endrand beziehungsweise eine
Endkante des Farbelements in dem Flächenbereich der vorderen Begrenzungswand angeordnet
ist. Dies bedeutet in diesem Ausführungsbeispiel, dass die Endkante des Farbelements
insbesondere nicht vollständig bis zu der Kante der vorderen Begrenzungswand reicht,
die der Muldenbodenwand abgewandt ist. Dies ist eine weitere vorteilhafte Ausführung,
da so dieses Ende beziehungsweise die Endkante beziehungsweise der Endrand dieses
Farbelements etwas in die Griffmulde nach innen versetzt ist. Der abrupte Farbübergang
und somit dieser Komponentenübergang zwischen dem Farbelement und der Begrenzungswand
der Griffmulde und somit der Übergang von der Griffmulde zur restlichen Oberfläche
der Randabdeckung sind somit nicht identisch. Diese beiden Übergänge sind somit etwas
versetzt zueinander. Damit wird auch erreicht, dass genau dieser Farbübergang nicht
sehr exponiert am Eingang der Griffmulde ausgebildet ist und diesbezüglich auch nicht
exponiert erkennbar ist. Materialkanten des Farbelements, insbesondere wenn es beispielsweise
als Folie oder Bedruckung oder Beschichtung oder Lackierung ausgebildet ist, sind
dann nicht exponiert exakt am Eingang der Griffmulde angeordnet, sondern etwas in
die Griffmulde hineinversetzt.
[0015] Dadurch ist die Möglichkeit geboten, diesen Endbereich beziehungsweise diesen bedruckten
Farbübergang in einen von vorne direkt nicht einsehbaren Bereich der Griffmulde zu
verlegen. Dies ist insbesondere durch die spezifische Geometrie der Griffmulde mit
den genannten Begrenzungswänden vorteilhaft ermöglicht. Da sich gegebenenfalls bei
diesbezüglich gegebenen Umformprozessen minimale Positions- und Geometrietoleranzen
auch der Griffmuldenkanten am Eingang ergeben können, würde bei einem entsprechend
bereitgestellten Farbelement gegebenenfalls dieser Farbkonturenübergang positionell
auch toleranzbehaftet dazu angeordnet sein. Durch die oben genannte vorteilhafte zurückversetze
Position ist dies vermeidbar. Damit können auch Situationen vermieden werden, in denen
gegebenenfalls nicht streng vertikal verlaufende Biegekanten bezüglich dem optischen
Erscheinungsbild nicht parallel zu einer Randkante des Farbelements verlaufen würden
und eine solche Unterschiedlichkeit exponiert angeordnet und erkennbar wäre.
[0016] Somit ist es insbesondere vorgesehen, dass in Breitenrichtung der Tür betrachtet
ein Umbiegebereich, in dem der Übergang zwischen der Randkante der vorderen Begrenzungswand,
die der Muldenbodenwand abgewandt ist, und dem restlichen Bereiche der Randabdeckung
gebildet ist, nicht mit der Position der in Breitenrichtung äußeren Randkante beziehungsweise
dieses Ende des Farbelements zusammenfällt. Insbesondere ist diese äußere Randkante
des Farbelements in einem Abstand von größer oder gleich 0,3 cm, insbesondere größer
oder gleich 0,5 cm, jedoch maximal nur 1 cm zu diesem oben genannten Kantenbereich
bzw. Umbiegebereich der vorderen Begrenzungswand angeordnet.
[0017] In einem Ausführungsbeispiel ist die Muldenbodenwand in einem Innenwinkel zwischen
5° und 45°, insbesondere zwischen 15° und 40° zur Tiefenrichtung geneigt. Dadurch
lässt sich ein verbessertes Eingreifen mit Fingern in die Griffmulde erreichen.
[0018] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass das Farbelement auf der Frontabdeckung,
der Randabdeckung und in der Griffmulde, insbesondere vollflächig, angebracht ist.
Dieses Farbelement weist auf dem die Frontwand und die Randseite bedeckenden Flächenbereich
und somit auf den entsprechenden Flächenbereichen der Frontabdeckung und der Randabdeckung
eine erste Farbe auf. In dem die Griffmulde bedeckenden Flächenbereich weist dieses
Farbelement eine dazu unterschiedliche Farbe auf.
[0019] So kann beispielsweise bei einem Erzeugen des Farbelements durch Lackieren durch
nacheinander geschaltete Farbwalzen, bei denen zuerst eine helle Farbe als Basisfarbe
auf die genannten gesamten Flächenbereiche aufgebracht wird und anschließend eine
diesbezüglich unterschiedliche Farbe als überdeckende Farbe nur in dem Flächenbereich,
in dem dann die Griffmulde vorhanden ist, erzeugt wird, die jeweils zonale Farbgebung
erreicht werden. Es ergibt sich dadurch einfach eine individuelle Farbgebung der Griffmulde
im Vergleich zur Farbgebung der restlichen Bereiche der Randabdeckung und/oder der
Frontabdeckung. So kann in dem Zusammenhang beispielsweise vorgesehen sein, dass die
erste Farbe eine helle Farbe ist und die zweite Farbe im Vergleich dazu eine dunkle
Farbe ist. Damit ist das Griffelement im Vergleich zu dem restlichen Bereich der Randabdeckung
und auch zur Frontabdeckung dunkler. Dies ist jedoch nur beispielhaft. Es können auch
andere Farbverhältnisse erzeugt sein. Abhängig von der Farbwahl kann gegebenenfalls
eine Deckfarbe mehrmals aufgebracht werden, um hier vollständig deckend zu wirken.
Dies ist auch ein sehr einfaches, schnelles und kostengünstiges Lackierungsverfahren.
Insbesondere ist hierdurch ein Toleranzbereich für den Übergang der Farben vorzusehen,
indem die Farben gegebenenfalls auch ineinander verlaufen können oder die dunklere
Farbe die hellere Farbe nicht komplett überdeckt und somit diffus erscheint.
[0020] Bei einem Ausführungsbeispiel, bei welchem das Farbelement als Folie ausgebildet
ist, kann dies ebenfalls eine diesbezüglich mehrfarbige Folie sein. Damit kann auch
bei einem derartigen Ausführungsbeispiel zunächst die Gesamtplatte, die dann die Frontabdeckung
und die Randabdeckung sowie die Griffmulde enthält, mit einer derartigen Folie insbesondere
vollflächig foliert werden. Durch das entsprechende Umformen dieser Platte, aus welcher
dann einerseits die Frontabdeckung, andererseits die Randabdeckung mit der Griffmulde
entsteht, sind dann automatisch unterschiedliche Farbgebungen in den jeweiligen Flächenbereichen
gegeben.
[0021] Beim Folieren des Halbmaterials enthält bei diesem Ausführungsbeispiel die Folie
bereits beide oder auch mehr als zwei Farbtöne. Es ist möglich, dass die gesamte Basisplatte
und somit die gesamte Platine, aus welcher dann die Frontabdeckung, die Randabdeckung
und die Griffmulden durch Umformen erzeugt werden, foliert ist oder aber auch nur
Bereiche davon foliert sind. Dies erfolgt in Verarbeitungsrichtung der Platine. Insbesondere
ist es vorgesehen, dass ein derartiges Halbmaterial bereits vor dem Umformprozess,
insbesondere dem Biegeprozess, diese Mehrfarbigkeit aufweist. Dieses Halbmaterial
kann aus Metall aber auch aus anderen Materialien wie Kunststoff, Pappe oder dergleichen
ausgebildet sein.
[0022] In einem anderen Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich, das Farbelement
regelmäßig begrenzt ist und nur in dem Bereich auf der Platine aufgebracht ist, in
welchem nachträglich durch entsprechendes Umformen die Griffmulde mit ihren oben genannten
begrenzenden Wänden vorhanden ist. Entsprechend kann in dem Zusammenhang ein Folieren
oder Lackieren oder Bedrucken flächenspezifisch durchgeführt werden.
In einem Ausführungsbeispiel kann das Farbelement einstückig ausgebildet sein. Beispielsweise
kann dies eine einstückige Folie sein.
[0023] In einem Ausführungsbeispiel ist die vordere Begrenzungswand, die hintere Begrenzungswand
und die Muldenbodenwand einstückig ausgebildet. Insbesondere sind sie durch Umformen
aus einem flächigen Basismaterial beziehungsweise einer Basisplatte erzeugt. Insbesondere
ist es vorgesehen, dass die Fronseite und somit die Frontabdeckung, die Randseite
und somit die Randabdeckung, und die Griffmulde einstückig ausgebildet sind.
[0024] In Höhenrichtung betrachtet ist die Griffmulde an einem oberen Ende mit einer separaten
Abschlussleiste abgedeckt. Die Griffmulde ist zusätzlich oder anstatt dazu an einem
in Höhenrichtung betrachtet unteren Ende mit einer separaten Abschlussleiste abgedeckt.
Damit ist die diesbezüglich als Rinne ausgebildete Griffmulde an ihren gegenüberliegenden
Enden durch diese Abschlussleisten geschlossen.
[0025] Damit sind diesbezüglich endseitige Kanten der Griffmulde abgedeckt. Insbesondere
dann, wenn die Begrenzungswände der Griffmulde aus Metall sind, können somit auch
freiliegende und scharfe Kanten vermieden werden. Sie sind durch die Abschlussleisten
abgedeckt.
[0026] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Tür
für ein Haushaltsgerät, bei welchem folgende Schritte durchgeführt werden:
- a) Bereitstellen einer Basisplatte aus Metall;
- b) Aufbringen eines Farbelements auf eine Außenseite der Basisplatte, so dass auf
der Außenseite der Basisplatte zumindest ein erster Randstreifen mit einer ersten
Farbgebung erzeugt wird, wobei die erste Farbgebung unterschiedlich zu einer zweiten
Farbgebung der restlichen Basisplatte, insbesondere der restlichen Außenseite der
Basisplatte, ist;
- c) Umformen der Basisplatte, indem ein Randbereich der Basisplatte umgebogen wird,
der den Randstreifen, vorzugsweise vollständig, aufweist, so dass eine Frontabdeckung
der Basisplatte als Frontseite der Tür und der davon gewinkelt abstehende Randbereich
erzeugt wird, durch welchen eine Randabdeckung als seitliche Randseite der Tür erzeugt
wird;
- d) Erzeugen der Griffmulde in dem Randbereich durch Umformen des Randbereichs, so
dass die Griffmulde außenseitig die erste Farbgebung aufweist.
[0027] Die Verfahrensschritte c) und d) können dabei auch in umgekehrter Reihenfolge, also
zunächst Schritt d) und anschließend Schritt c) durchgeführt werden.
[0028] Durch den Verfahrensschritt b) enthält die Außenseite der Basisplatte somit zumindest
zwei Abschnitte mit verschiedener Farbgebung.
[0029] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit einer Tür gemäß
dem oben genannten Aspekt und einer vorteilhaften Ausgestaltung davon. Ein derartiges
Haushaltsgerät kann ein Haushaltskältegerät sein. Dieses ist zum Lagern und Konservieren
von Lebensmitteln ausgebildet. Ein Haushaltskältegerät kann ein Gefriergerät oder
ein Kühlgerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Eine Tür ist dann bewegbar an
einem Gehäuse des Haushaltskältegeräts angeordnet. Es ist dann zum, insbesondere frontseitigen,
Verschließen eines derartigen Aufnahmeraums für Lebensmittel des Haushaltskältegeräts
ausgebildet.
[0030] Es kann vorgesehen sein, dass bei der diesbezüglich bereitgestellten Basisplatte,
die auch als Platine bezeichnet werden kann die in einem ebenen Zustand vorhanden
ist, das Farbelement vollflächig oder nur in spezifischen Flächenbereichen aufgebracht
wird, bevor dieses Umformen erfolgt. Beispielsweise kann in dem Zusammenhang vorgesehen
sein, dass die insbesondere rechteckige Platte an einem in Breitenrichtung betrachtet
ersten Endbereich, der bei Draufsicht, beispielsweise ein linker Endbereich ist, zumindest
partiell, insbesondere über die gesamte Höhe der Platine mit einem ersten Farbelement
versehen wird. Dieses erste Farbelement kann die spezifische Farbgebung aufweisen,
mit welcher dann die Griffmulde sich von der Farbgebung des restlichen Elements unterscheidet.
Zusätzlich oder anstatt dazu kann auch an dem bei Draufsichtbetrachtung beispielsweise
rechtsseitigen Endbereich dieser Platine ein entsprechender Randbereich beziehungsweise
Randstreifen mit der individuellen Farbgebung versehen sein.
[0031] Wird diese Platine für eine Tür bereitgestellt, die an nur einer derartigen Randseite
und somit an einer derartig erzeugten Randabdeckung eine Griffmulde aufweist, ist
nur an dem linksseitigen oder an dem rechtsseitigen Randbereich dieser Platine diese
Farbgebung erforderlich. Wird jedoch eine Tür bereitgestellt, die sowohl linksseitig
als auch rechtsseitig eine derartige Griffmulde in einer jeweiligen Randabdeckung
aufweisen soll, ist dies auch entsprechend möglich und durch die individuelle Farbgebung
erreichbar.
[0032] Durch eine oben erläuterte Ausgestaltung der Griffmulde wird somit auch eine spezifische
Querschnittgeometrie der Griffmulde bereitgestellt. Durch die diesbezüglich spezifisch
orientierte Muldenbodenwand kann die Griffmulde individuell vergrößert werden. Dadurch
ist einerseits das Eingreifen mit Fingern verbessert ermöglicht. Insbesondere kann
somit in dem Zusammenhang die Muldenbodenwand auch bereits als Anlagefläche dienen,
auf welche in Tiefenrichtung betrachtet eine Kraft durch einen oder mehrere Finger,
die in die Griffmulde eingebracht sind, ausgeübt werden kann. Es ist somit ein Ziehen
an der Tür durch Eingriff in die Griffmulde verbessert ermöglicht. Es muss nicht mehr
nur eine entsprechende Krafteinwirkung auf die vordere Begrenzungswand erfolgen. Darüber
hinaus ist durch diese Orientierung der Muldenbodenwand ein tieferer Eingriff mit
einem oder mehreren Fingern in die Griffmulde ermöglicht. Dadurch ist das Herausrutschen
der Finger aus der Griffmulde verbessert vermieden. Ein weiterer besonderer Vorteil
durch diese Orientierung der Muldenbodenwand ist dahingehend gegeben, dass eine der
beiden Begrenzungswände im Vergleich zum Stand der Technik in dieser Horizontalebene
verlängert ist. Dadurch kann diese Begrenzungswand im Vergleich zum Stand der Technik
verbessert für die Bestückung mit anderen Komponenten genutzt werden.
[0033] Die Innenwinkel werden in der Horizontalebene, die durch die Tiefenrichtung und die
Breitenrichtung der Tür aufgespannt ist, bemessen. Insbesondere gelten diese oben
genannten Aspekte und vorteilhaften Ausführungen für zumindest 50 Prozent der zu dieser
Horizontalebene senkrechten Raumrichtung, nämlich der Höhenrichtung der Ausmaße der
Griffmulde. Dies bedeutet, dass diese in dieser Horizontalebene definierten Merkmale
für zumindest 50 Prozent der Höhe der Griffmulde, insbesondere für zumindest 60 Prozent
der Höhe der Griffmulde, insbesondere für zumindest 70 Prozent der Höhe der Griffmulde,
insbesondere für zumindest 80 Prozent der Höhe der Griffmulde, insbesondere für zumindest
90 Prozent der Höhe der Griffmulde gelten.
[0034] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die beiden Enden
der Muldenbodenwand in Breitenrichtung in dieser Horizontalebene betrachtet um maximal
einen Zentimeter, insbesondere maximal 0,7 cm, insbesondere maximal 0,5 cm zueinander
versetzt sind. Insbesondere sind sie zwischen 0,3 cm und 0,5 cm, insbesondere 0,4
cm zueinander versetzt. Dieser Abstand zu einer Linie parallel zur Tiefenrichtung
ist in Breitenrichtung bemessen. Durch diese spezifische Orientierung der Muldenbodenwand
werden die oben genannten Vorteile besonders begünstigt.
[0035] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass das erste Ende der Muldenbodenwand
in dieser Horizontalebene betrachtet ein in Tiefenrichtung betrachtet hinteres Ende
ist und dieses erste Ende in Breitenrichtung betrachtet weiter von einem Muldeneingang
der Griffmulde beabstandet ist, als das zweite Ende der Muldenbodenwand. Durch diese
Ausgestaltung wird die Griffmulde somit in Tiefenrichtung nach hinten betrachtet im
Bodenbereich der Griffmulde vergrößert, insbesondere in Breitenrichtung vergrößert.
Die eingangs genannten Vorteile sind dadurch nochmals verbessert.
[0036] In einer vorteilhaften Ausführung ist vorgesehen, dass die Griffmulde mit den Begrenzungswänden
und der Muldenbodenwand als Umformbauteil, insbesondere als Biegebauteil, ausgebildet
ist.
[0037] In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass sich die Griffmulde über wenigstens
70 %, über wenigstens 80 %, über wenigstens 90 % oder im Wesentlichen über 100 % der
Höhe der Tür erstreckt (bei einer vertikal angeordneten Griffmulde) bzw. der Breite
der Tür erstreckt (bei einer horizontal angeordneten Griffmulde).
[0038] In einer weiteren Ausführung ist vorgesehen, dass die Frontabdeckung und die Randabdeckung
einstückig, insbesondere durch ein Metallblech, ausgebildet sind.
[0039] Das in den Figuren gezeigte Ausführungsbeispiel stellt eine Tür dar, welche um eine
vertikale Schwenkachse zum Öffnen bzw. Schließen des Aufnahmeraumes verschwenkt werden
kann. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann es sich bei der Tür auch um eine Tür
handeln, die um eine horizontale Schwenkachse verschwenkt werden kann, z.B. eine Klappe.
Ebenso kann es sich bei der Tür auch um einen Schubladenfront handeln, die translatorisch
bewegbar ist.
[0040] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen der Tür bzw. des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen
angegeben.
[0041] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0042] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts;
- Fig. 2
- eine Horizontalschnittdarstellung eines Teilbereichs eines Ausführungsbeispiels einer
Frontabdeckung und einer Randabdeckung einer Tür des Haushaltsgeräts gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Teildarstellung der Griffmulde an der Tür in einer ersten Perspektive;
- Fig. 4
- eine Teildarstellung der Griffmulde an der Tür in einer zweiten Perspektive;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines Teilbereichs der Griffmulde mit dem Farbelement;
und
- Fig. 6
- eine Darstellung einer Platte aus welcher durch Umformung eine Frontabdeckung der
Tür mit einer Farbgebung und eine integrierte Griffmulde in anderer Farbgebung dazu
in einer Randabdeckung der Tür erzeugbar ist.
[0043] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0044] In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Haushaltsgerät 1 gezeigt. Das
Haushaltsgerät 1 ist hier zum Lagern von Lebensmitteln ausgebildet. Insbesondere ist
das Haushaltsgerät 1 ein Haushaltskältegerät. Es kann somit ein Kühlgerät oder ein
Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät sein. Das Haushaltsgerät 1 weist ein
Gehäuse 2 auf. In dem Gehäuse 2 ist zumindest ein Aufnahmeraum 3 ausgebildet. Der
Aufnahmeraum 3 ist hier zur Aufnahme von Lebensmitteln ausgebildet. Es kann auch zusätzlich
oder anstatt dazu ein weiterer, separater Aufnahmeraum 4 ausgebildet sein. Beispielsweise
kann der Aufnahmeraum 3 ein Kühlraum sein. Der Aufnahmeraum 4 kann beispielsweise
ein Gefrierraum sein. Es kann jedoch auch ein zweiter Kühlraum sein.
[0045] Das Haushaltsgerät 1 weist darüber hinaus eine Tür 5 auf. Die Tür 5 ist an dem Gehäuse
2 bewegbar angeordnet. Insbesondere ist sie um eine vertikale Achse A schwenkbar.
Weist das Haushaltsgerät 1 einen weiteren Aufnahmeraum 4 auf, so kann eine weitere
Tür 6 vorhanden sein. Diese ist insbesondere separat zur Tür 5. Insbesondere können
die beiden Türen 5 und 6 unabhängig voneinander bewegt werden. Die zweite Tür 6 kann
um eine Vertikalachse B schwenkbar sein.
[0046] Die Tür 5 weist eine Frontseite 7 auf. Die Frontseite 7 ist eine Frontfläche. Darüber
hinaus weist die Tür 5 aufgrund ihrer dreidimensionalen Ausgestaltung eine obere Randseite
8, eine untere Randseite 9 und zwei gegenüberliegende vertikale Randseiten 10 und
11 auf. Die Randseiten 8 bis 11 stellen die Schmalseiten der plattenartigen Tür 5
dar. Im Ausführungsbeispiel ist in der vertikalen Randseite 11 eine Griffmulde 12
ausgebildet. Diese ist frontseitig verschlossen und kann nur über diese Randseite
11 seitlich eingegriffen werden. Diese Randseite 11 weist somit nur eine diesbezüglich
seitlich offene Griffmulde 12 auf. Die Griffmulde 12 kann somit nur durch Einführen
von Fingern in Breitenrichtung (x-Richtung) eingegriffen werden. Die Griffmulde 12
erstreckt sich im Ausführungsbeispiel über die gesamte Höhe der Tür 5, insbesondere
der Frontseite 7. Sie ist als Rinne ausgebildet.
[0047] Die Griffmulde 12 ist nach oben hin insbesondere durch eine Abdeckung 5a, die insbesondere
eine obere Abschlussleiste ist, geschlossen. Die Griffmulde 12 ist nach unten hin
insbesondere durch eine Abdeckung 5b, die insbesondere eine untere Abschlussleiste
ist, geschlossen.
[0048] Ist die Tür 6 vorhanden, kann diese an einer entsprechenden vertikalen Randseite
13 eine weitere Griffmulde 14 aufweisen. Diese Griffmulde 14 kann beispielsweise über
die gesamte Höhe der Tür 6 ausgebildet sein. Sie kann, wie hier beispielsweise gezeigt,
jedoch auch nur teilweise über diese Höhe ausgebildet sein. Sie kann fertigungstechnisch
wie die Griffmulde 12 hergestellt sein, insbesondere wenn sie sich über die gesamte
Höhe der Tür 6 erstreckt.
[0049] In Fig. 2 ist in einer Schnittdarstellung ein Teilelement der Tür 5 teilweise gezeigt.
Die Ebene, die in Fig. 2 gezeigt ist, ist eine Horizontalebene. Diese Ebene wird durch
die Tiefenrichtung (z-Richtung) der Tür 5 und die Breitenrichtung (x-Richtung) der
Tür 5 aufgespannt. Wie zu erkennen ist, weist die Tür 5 eine Frontabdeckung 15 auf.
Die Frontseite 7 ist durch diese Frontabdeckung 15 gebildet. Darüber hinaus weist
die Tür 5 eine Randabdeckung 16 auf. Durch diese Randabdeckung 16 ist die Randseite
11 gebildet.
[0050] Die Frontabdeckung 15 stellt ein frontseitiges Sichtbauteil der Tür 5 dar. Die Randabdeckung
16 stellt eine Seitenabdeckung als Sichtbauteil dar.
[0051] Insbesondere ist die Frontabdeckung 15 aus Blech. Insbesondere ist die Randabdeckung
16 aus Blech. Vorzugsweise sind die Frontabdeckung 15 und die Randabdeckung 16 einstückig
ausgebildet. Insbesondere sind diese Bauteile als Umformbauteil, insbesondere als
Biegebauteil, ausgebildet.
[0052] Die Griffmulde 12 ist durch eine in Tiefenrichtung (z-Richtung) hintere Begrenzungswand
17 und eine dazu separate vordere Begrenzungswand 18 begrenzt. Grundsätzlich ist die
Randabdeckung 16 in einem Winkel α1 ungleich Null, insbesondere zwischen 85° und 100°,
zur Frontabdeckung 15 angeordnet. Die Frontabdeckung 15 und die Randabdeckung 16 erstrecken
sich somit nicht in einer Ebene.
[0053] Die Griffmulde 12 ist darüber hinaus durch eine Muldenbodenwand 19 begrenzt. Die
Muldenbodenwand 19 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel in der Horizontalebene über
ihre gesamte Länge vollständig geradlinig ausgebildet. Insbesondere ist die hintere
Begrenzungswand 17 in dieser gezeigten Horizontalebene über ihre gesamte Länge vollständig
geradlinig ausgebildet. Insbesondere ist die vordere Begrenzungswand 18 in dieser
Horizontalebene betrachtet über ihre gesamte Länge geradlinig ausgebildet.
[0054] Es kann auch sein, dass die Muldenbodenwand 19 in dieser gezeigten Horizontalebene
zumindest bereichsweise bombiert ist. Die Bombierung kann in Richtung zu einem Muldeneingang
20 orientiert sein. Sie kann jedoch auch von diesem Muldeneingang 20 weg orientiert
sein. Es können somit konvexe oder konkave Krümmungen dieser Muldenbodenwand 19 vorgesehen
sein.
[0055] In dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass ein erstes Ende
19a der Muldenbodenwand 19 in Breitenrichtung (x-Richtung) betrachtet weiter entfernt
zu einem zweiten, vorderen Ende 19b dieser Muldenbodenwand 19 in Bezug zum Muldeneingang
20 ist. Der in Breitenrichtung bemessene Abstand des ersten Endes 19a zum Muldeneingang
20 ist somit größer als der in dieser Breitenrichtung bemessene Abstand des zweiten
Endes 19b zu diesem Muldeneingang 20. Diese Abstände und Orientierungen zueinander
sind in dieser in Fig. 2 gezeigten Horizontalebene zu sehen.
[0056] Insbesondere ist das erste Ende 19a ein in Tiefenrichtung betrachtet weiter hinten
angeordnetes Ende als das zweite Ende 19b.
[0057] Die beiden Enden 19a und 19b sind in dieser in Fig. 2 gezeigten Horizontalebene in
Breitenrichtung betrachtet auf unterschiedlichen Breitenpositionen angeordnet.
[0058] In einem anderen Ausführungsbeispiel können die Enden 19a und 19b in dieser in Fig.
2 gezeigten Horizontalebene in Breitenrichtung betrachtet auf gleicher Breitenposition
angeordnet sein.
[0059] Insbesondere ist die Muldenbodenwand 19 in dieser Horizontalebene betrachtet in einem
Innenwinkel α2 ungleich Null zur hinteren Begrenzungswand 17 angeordnet. Insbesondere
ist die Muldenbodenwand 19 in einem Innenwinkel α3 ungleich Null zur vorderen Begrenzungswand
18 in dieser Horizontalebene betrachtet angeordnet. Insbesondere ist der Innenwinkel
α2 im gezeigten Ausführungsbeispiel kleiner als der Innenwinkel α3. Wie darüber hinaus
in Fig. 2 zu erkennen ist, ist bei dieser Ausgestaltung, bei welcher die Muldenbodenwand
19 vollständig geradlinig ausgebildet ist, diese in einem Winkel α4 geneigt zur Tiefenrichtung
z angeordnet. In einem anderen Ausführungsbeispiel, wie dies auch schon oben genannt
wurde, ist dieser Winkel α4 nicht größer Null sondern gleich Null.
[0060] Bei einem Ausführungsbeispiel, bei welchem die Muldenbodenwand 19 nicht vollständig
geradlinig ausgebildet ist, ist in vorteilhafter Ausführung ein entsprechender Winkel
α4 vorgesehen. Dieser ist dann zwischen der Tiefenrichtung z bei einer Geraden, die
durch die Enden 19a und 19b verläuft, gebildet.
[0061] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass dann, wenn die Tiefenrichtung durch
eine der beiden Enden 19a oder 19b verläuft, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ein in
dieser Horizontalebene dann senkrecht zur Tiefenrichtung z bemessener Abstand d des
anderen Endes, hier des ersten Endes 19a, zwischen 2 mm und 7 mm, insbesondere zwischen
2 mm und 5 mm, insbesondere 4 mm. Dieser Abstand d ist ebenfalls in dieser Horizontalebene,
wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, bemessen.
[0062] Wie darüber hinaus in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die hintere Begrenzungswand 17
in dieser Horizontalebene länger als die vordere Begrenzungswand 18. Indem darüber
hinaus die dargelegte Orientierung der Muldenbodenwand 19 in dieser Horizontalebene
vorgesehen ist, verlängert sich die hintere Begrenzungswand 17 in dieser Horizontalebene
betrachtet um dasjenige Teilstück, welches von der Tiefenrichtung z bis zu dem ersten
Ende 19a gebildet ist.
[0063] Insbesondere ist vorgesehen, dass die beiden Begrenzungswände 17 und 18 nicht parallel
in dieser Horizontalebene orientiert sind. Sie sind ausgehend von dem Muldeneingang
20 zur Muldenbodenwand 19 hin aufeinander zu orientiert. Dadurch ist die Griffmulde
12 in dieser Horizontalebene betrachtet vom Muldeneingang 20 zum Muldenboden hin verjüngt
ausgebildet.
[0064] Es kann in einem Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass ein der Muldenbodenwand
19 in dieser Horizontalebene abgewandtes Ende 17a der hinteren Begrenzungswand 17
direkt an einen in einem Ausführungsbeispiel vorhandenen Übergang 21 mündet. Dieser
Übergang 21 ist vollständig gekrümmt ausgebildet. Insbesondere ist dieser Übergang
21 gleichmäßig gekrümmt ausgebildet. Vorzugsweise endet dieser Übergang 21 mit einem
Ende 21a, welches dem Ende 17a der hinteren Begrenzungswand 17 abgewandt ist, in einem
Horizontalteil 22 der Randabdeckung 16. Insbesondere beträgt ein Winkel α5 in dieser
Horizontalebene zwischen der Begrenzungswand 17 und dem Horizontalteil 22 zwischen
35° und 45°, insbesondere 40°. Insbesondere ist somit der Übergang 21 mit einem entsprechenden
Radius versehen, sodass dieser Winkel ausgebildet ist.
[0065] Der Winkel α4 beträgt vorzugsweise zwischen 5° und 45°, insbesondere zwischen 15°
und 40°.
[0066] Das Horizontalteil 22 kann eben sein, es kann jedoch auch, wie in Fig. 2 gezeigt,
am freien Ende, welches dem Ende 21a abgewandt ist, umgebogen sein.
[0067] Durch die erläuterte Geometrie der Griffmulde 12, insbesondere die Anordnung der
Begrenzungswände 17 und 18 sowie der Muldenbodenwand 19, ergibt sich auch eine ergonomische
Kontur. Dadurch ist ein verbessertes Eingreifen mit Fingern, insbesondere mit Fingerkuppen,
ermöglicht. Insbesondere dann, wenn ein Nutzer auch längere Fingernägel hat.
[0068] In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Tür 7 in einer Teildarstellung gezeigt.
Es ist hier bei perspektivischer Betrachtung seitlich und von hinten nach vorne auf
die Griffmulde 12 geblickt. Es kann somit die vordere Begrenzungswand 18 eingesehen
werden. Auch die hintere Begrenzungswand 17 und die Muldenbodenwand 19 sind zu erkennen.
Es ist die unterschiedliche Farbgebung, hier durch punktierte Darstellung symbolisiert,
im Vergleich zu denjenigen Flächenbereichen, die außerhalb der Griffmulde 12 gebildet
sind, gezeigt. Dies betrifft insbesondere den restlichen Bereich 23 der Randabdeckung
16. Insbesondere ist diese Farbgebung der Griffmulde 12 jedoch auch unterschiedlich
zu der Farbgebung der Frontabdeckung 15. Diese unterschiedliche Farbgebung ist durch
ein Farbelement 24 erzeugt. Dieses Farbelement 24 kann eine Folie oder eine Lackierung
oder eine Beschichtung oder eine Bedruckung sein.
[0069] In Fig. 2 ist dieses Farbelement 24 symbolisiert, insbesondere durch eine verdickte
Liniendarstellung. In Fig. 2, die die Horizontalschnittdarstellung zeigt, ist verdeutlicht,
dass dieses Farbelement 24 vollflächig auf der hinteren Begrenzungswand 17, insbesondere
auf der dem Volumenraum der Griffmulde 12 zugewandten Außenseite dieser Begrenzungswand
17, als auch auf einer entsprechenden Außenseite der Muldenbodenwand 19 aufgebracht
ist. Ebenso ist dieses Farbelement 24 auf einer entsprechenden Außenseite der vorderen
Begrenzungswand 18 ausgebildet. In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen,
dass ein Endrand 24a dieses außenseitig angeordneten Farbelements 24 an der Begrenzungswand
18 gegenüber einem äußeren Rand 18a beziehungsweise einem äußeren Ende der Begrenzungswand
18 nach innen hin in die Griffmulde 12 zurückversetzt ist. Dies bedeutet, dass dieser
Endrand 24a und dieser Rand 18a nicht zusammenfallen. Dieses Ende beziehungsweise
der äußere Rand 18a der Begrenzungswand 18 ist der Muldenbodenwand 19 abgewandt. Durch
diesen Rand 18a ist auch der Volumenraum der Griffmulde 12 definiert beziehungsweise
begrenzt. An diesem Rand 18a endet die Griffmulde 12. Die Begrenzungswand 18 endet
dann an dem restlichen Flächenbereich 23 der Randabdeckung 16. Im Ausführungsbeispiel
ist somit dieses in Tiefenrichtung nach vorne hin anschließende Element beziehungsweise
der restliche Flächenbereich 23 dieser Randabdeckung 16 auch nicht mit diesem Farbelement
24, welches die Farbgebung in der Griffmulde 12 aufweist, bedeckt. Es kann jedoch
vorgesehen sein, dass auch dieser Flächenbereich 23 und zusätzlich der Flächenbereich
der Frontabdeckung 15 ebenfalls mit einem Farbelement, insbesondere dem gleichen Farbelement
24 bedeckt sind. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel ist dann vorgesehen, dass
das Farbelement 24 im Bereich der Begrenzungswände 17 und 18 sowie der Muldenbodenwand
19 eine erste Farbgebung aufweist, die unterschiedlich zur Farbgebung dieses Farbelements
24 außerhalb dieser begrenzenden Wände 17, 18, 19 ist. Es kann jedoch vorgesehen sein,
dass das Farbelement 24 die Farbgebung, wie es an den Begrenzungswänden 17 und 18
und der Muldenbodenwand 19 aufweist, auch dann nur noch in den Bereichen des Übergangs
21 und des Horizontalteils 22 aufweist.
[0070] Der scharfe Farbübergang zwischen der Farbgebung in der Griffmulde 12 und an den
Flächenbereich 23 sowie der Frontabdeckung 15 ist bei diesem Ausführungsbeispiel vorzugsweise
in das Volumen der Griffmulde 12 hineinverlegt. Insbesondere kann der diesbezügliche
Abstand zwischen dem Endrand 24a und dem Rand 18a kleiner oder gleich 1 cm und/oder
größer oder gleich 0,3 cm betragen.
[0071] In Fig. 3 ist bei dieser schräg von hinten dargestellten Betrachtung der Griffmulde
12 wieder nach innen versetzte Endrand 24a zu erkennen.
[0072] In Fig. 4 ist die Darstellung gemäß Fig. 3 gezeigt, jedoch mit schräger und seitlicher
Betrachtung von vorne. Bei dieser Perspektive ist somit dieser Endrand 24a nicht mehr
zu erkennen.
[0073] In Fig. 5 ist in einer perspektivischen Darstellung die Tür 7 gezeigt. Es ist hier
nur der obere Bereich der Griffmulde 12 ohne die obere Abschlussleiste 5a dargestellt.
[0074] In Fig. 6 ist in einer perspektivischen Darstellung eine Platine beziehungsweise
eine Basisplatte 25 gezeigt. Diese ist einstückig ausgebildet. Sie ist eben ausgebildet.
Sie ist insbesondere rechteckig. Sie ist insbesondere aus Metall, insbesondere Blech.
Wie hier zu erkennen ist, ist in Breitenrichtung (x-Richtung) an einem ersten Randbereich
26 ein Randstreifen 27 ausgebildet. Dieser Randstreifen 27 weist eine erste Farbgebung
auf. Diese ist unterschiedlich zur Farbgebung der Basisplatte 25 benachbart zu diesem
Randstreifen 27. Der Randstreifen 27 weist in dieser Breitenrichtung betrachtet eine
Breite auf, die im umgeformten Zustand von der sich ergebenden Kante beziehungsweise
dem Endrand 24a bis, im hier beispielhaft gezeigten Ausführungsbeispiel zum freien
Ende des Horizontalteils 22 reicht. Ist dieses Horizontalteil 22 nicht vorhanden,
bildet das dann sich ergebende freie Ende beziehungsweise die freie Kante der hinteren
Begrenzungswand 17 den weiteren Endrand des Randstreifens 27. Es kann dann in einem
Ausführungsbeispiel vorgesehen sein, dass nur dieser Randstreifen 27 durch ein Farbelement
24 gebildet ist. Dies kann eine Folie oder eine Bedruckung oder eine Lackierung oder
eine Beschichtung sein.
[0075] Möglich ist es jedoch auch, dass die Basisplatte 25 an ihrer diesbezüglichen Vorderseite
vollflächig mit einem Farbelement 24 versehen wird. Dieses ist dann zumindest zweifarbig.
Es weist dann eine erste Farbgebung im Bereich des Randstreifens 27 auf. Eine dazu
unterschiedliche Farbgebung weist es dann im restlichen Flächenbereich auf.
[0076] Ausgehend von einem derartig bereitgestellten Halbmaterial erfolgt dann das Umformen
dahingehend, dass die Frontabdeckung, die dazu gewinkelt angeordnete Randabdeckung
16 und in dieser wiederum die Griffmulde 12 geformt ist. Es entsteht dann beispielsweise
die Ausgestaltung gemäß Fig. 2 bis 5.
[0077] In einem alternativen Ausführungsbeispiel kann auf der gegenüberliegenden linken
Seite und somit an dem entsprechenden Randbereich 28 der Basisplatte 25 zusätzlich
oder anstatt dazu ein weiterer Randstreifen 29 gebildet sein. Wie dieser ausgestaltet
sein kann und wie er ausgebildet sein kann, ist entsprechend, wie es zum Randstreifen
27 erläutert wurde. Insbesondere kann somit abhängig davon, auf welcher Seite dieser
Basisplatte 25 und somit der dann erzeugbaren Tür 5 die Griffmulde 12 ausgebildet
sein soll, hier linksseitig oder rechtsseitig ein entsprechender Randstreifen 27 oder
29 gebildet sein.
[0078] Möglich ist es auch, dass beide Randstreifen 27 und 29 auf dieser einen Basisplatte
25 vorhanden sind und entsprechend erzeugt werden.
[0079] Ebenso ist es möglich, dass die Basisplatte 25 an ihrer Außenseite nicht foliert
wird, wie es beispielhaft oben erläutert wurde, sondern lackiert wird. Somit kann
beispielsweise die Außenseite der Basisplatte 25 zunächst vollflächig mit einer ersten
Farbe lackiert werden. Dies ergibt dann die Farbgebung wieder, wie sie grundsätzlich
vorhanden sein soll. Auf diese erste Farbe wird dann nur lokal eine weitere zweite
Farbe, die einen unterschiedlichen Farbton aufweist, aufgebracht, insbesondere auflackiert.
Damit kann beispielsweise der Randstreifen 27 und/oder der Randstreifen 29 gebildet
werden. Insbesondere ist dies eine Deckfarbe, die die erste, auflackierte Farbe überdeckt.
[0080] Auch eine entsprechende Beschichtung kann vorgesehen sein. Hierzu sind unterschiedliche
Beschichtungsverfahren möglich. Dies können chemische oder physikalische Beschichtungsverfahren
sein. Auch bei dieser Vorgehensweise kann dann nachfolgend zu dieser individuellen
flächenspezifischen Farbgebungserzeugung das nachträgliche Umformen dieser ebenen
Platte erfolgen.
[0081] Möglich ist es jedoch auch, dass zunächst eine entsprechend bereitgestellte Basisplatte
25 umgeformt ist, sodass ein Formkörper mit der Frontabdeckung 15, der Randabdeckung
16 und der darin integrierten Griffmulde 12 bereitsteht. Es kann dann gegebenenfalls
nachträglich der Bereich der Griffmulde, insbesondere die Begrenzungswand 17, die
Muldenbodenwand 19 und zumindest bereichsweise die Fronseite begrenzende Wand 18 mit
einer individuellen Farbgebung versehen werden. Beispielsweise kann dies auch ein
Lackieren, wie beispielsweise ein Sprühlackieren, sein. Insbesondere sind in dem Zusammenhang
dann diese restlichen Bereiche, insbesondere der Randabdeckung, durch ein temporär
angebrachtes Schutzelement abgedeckt. Dieses kann dann nach der individuellen außenseitigen
Farberzeugung der Griffmulde 12 wieder entfernt werden.
Bezugszeichenliste
[0082]
- 1
- Haushaltsgerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Aufnahmeraum
- 4
- Aufnahmeraum
- 5
- Tür
- 5a
- Abdeckung
- 5b
- Abdeckung
- 6
- Tür
- 7
- Frontseite
- 8
- obere Randseite
- 9
- untere Randseite
- 10
- vertikale Randseite
- 11
- vertikale Randseite
- 12
- Griffmulde
- 13
- vertikale Randseite
- 14
- Griffmulde
- 15
- Frontabdeckung
- 16
- Randabdeckung
- 17
- hintere Begrenzungswand
- 17a
- Ende
- 17b
- Ende
- 18
- vordere Begrenzungswand
- 18a
- äußerer Rand
- 19
- Muldenbodenwand
- 19a
- erstes Ende
- 19b
- zweites Ende
- 20
- Muldeneingang
- 21
- Übergang
- 21a
- Ende
- 22
- Horizontalteil
- 23
- Bereich
- 24
- Farbelement
- 24a
- Endrand
- 25
- Basisplatte
- 26
- erster Randbereich
- 27
- Randstreifen
- 28
- Randbereich
- 29
- Randstreifen
- d
- Abstand
- x
- Breitenrichtung
- z
- Tiefenrichtung
- α1
- Winkel
- α2
- Innenwinkel
- α3
- Innenwinkel
- α4
- Winkel
- α5
- Winkel
- A
- Achse
- B
- Vertikalachse
1. Tür (5, 6) für ein Haushaltsgerät (1) mit einer Frontseite (7), die durch eine Frontabdeckung
(15) gebildet ist, und mit einer seitlichen Randseite (10, 11), welche durch eine
Randabdeckung (16) gebildet ist, wobei in der Randabdeckung (16) eine Griffmulde (12)
integriert ausgebildet ist, wobei die Griffmulde (12) in Breitenrichtung (x) der Tür
(5, 6) betrachtet seitlich offen ist und in einer Ebene, die durch die Tiefenrichtung
(z) und die Breitenrichtung (x) der Tür (5, 6) aufgespannt ist, durch eine in Tiefenrichtung
(z) betrachtet vordere Begrenzungswand (18), eine hintere Begrenzungswand (17) und
durch eine Muldenbodenwand (19) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) an zumindest einer begrenzenden Wand (17, 18, 19) ein Farbelement
(24) aufweist, durch welches die Griffmulde (12) außenseitig eine zur Frontabdeckung
(15) und zum restlichen Bereich (23) der Randabdeckung (16) unterschiedliche Farbgebung
aufweist.
2. Tür (5, 6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbelement (24) eine Folie ist.
3. Tür (5, 6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbelement (24) eine Bedruckung ist.
4. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbelement (24) eine Lackierung ist.
5. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Begrenzungswand (17) und die Muldenbodenwand (19) vollständig mit dem
Farbelement (24) bedeckt sind.
6. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Muldenbodenwand (19) abgewandter Endrand (24a) des Farbelements (24) in dem
Flächenbereich der vorderen Begrenzungswand (18) angeordnet ist.
7. Tür (5, 6) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Endrand (24a) in Bezug zu einem dem Muldenbodenwand (19) abgewandten äußeren
Rand (18a) der vorderen Begrenzungswand (18) in die Griffmulde (12) nach innen versetzt
ist, insbesondere um einen Wert zwischen 0,3 cm und 1 cm, nach innen versetzt ist.
8. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenbodenwand (19) in einem Winkel (α4) zwischen 5° und 45°, insbesondere zwischen
15° und 40°, zur Tiefenrichtung (z) geneigt ist.
9. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbelement (24) auf der Frontabdeckung (15), der Randabdeckung (16) und in der
Griffmulde (12), insbesondere vollflächig, angebracht ist und das Farbelement (24)
auf dem die Frontabdeckung (15) und die Randabdeckung (16) außerhalb der Griffmulde
(12) bedeckenden Flächenbereich eine erste Farbe aufweist, und in dem die Griffmulde
(12) bedeckenden Flächenbereich eine dazu unterschiedliche zweite Farbe aufweist.
10. Tür (5, 6) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mehrfarbige Farbelement (24) einstückig, insbesondere als Folie, ausgebildet
ist.
11. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Begrenzungswand (18), die hintere Begrenzungswand (17) und die Muldenbodenwand
(19) einstückig ausgebildet sind und/oder die Frontabdeckung (15), die Randabdeckung
(16) und die Griffmulde (12) mit den begrenzenden Wänden (17, 18, 19) einstückig ausgebildet
sind.
12. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) an einem oberen Ende mit einer separaten Abschlussleiste (5a)
und/oder die Griffmulde (12) an einem unteren Ende mit einer separaten Abschlussleiste
(5b) abgedeckt ist.
13. Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffmulde (12) mit den Begrenzungswänden (17, 18) und der Muldenbodenwand (19)
als Umformbauteil, insbesondere Biegebauteil, ausgebildet ist.
14. Haushaltsgerät (1) mit einer Tür (5, 6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
15. Verfahren zum Herstellen einer Tür (5, 6) für ein Haushaltsgerät (1), bei welchem
folgende Schritte durchgeführt werden:
- Bereitstellen einer Basisplatte (25) aus Metall;
- Aufbringen eines Farbelements (24) auf eine Außenseite der Basisplatte (25), so
dass auf der Außenseite der Basisplatte (25) zumindest ein erster Randstreifen (27,
29) mit einer ersten Farbgebung erzeugt wird, wobei die erste Farbgebung unterschiedlich
zu einer zweiten Farbgebung der restlichen Basisplatte (25) ist;
- Umformen der Basisplatte (25), indem ein Randbereich der Basisplatte (25) umgebogen
wird, der den Randstreifen (27, 29), vorzugsweise vollständig, aufweist, so dass eine
Frontabdeckung (15) der Basisplatte (25) als Frontseite (7) der Tür (5, 6) und der
davon gewinkelt abstehende Randbereich erzeugt wird, durch welchen eine Randabdeckung
(16) als seitliche Randseite (10, 11) der Tür (5, 6) erzeugt wird;
- Erzeugen der Griffmulde (12) in dem Randbereich durch Umformen des Randbereichs,
so dass die Griffmulde (12) außenseitig die erste Farbgebung aufweist.