[0001] Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Lebensmittel-Aufnahmebehälter mit einer Behälterwanne.
Die Behälterwanne weist eine Bodenwand und Seitenwände auf. Der Lebensmittel-Aufnahmebehälter
weist darüber hinaus eine Führungseinheit auf, mit welcher die Behälterwanne im gekoppelten
Zustand mit einer zum Lebensmittel-Aufnahmebehälter externen Führungsvorrichtung in
Tiefenrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters führbar ist. Ein weiterer Aspekt
der Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen dazu separaten Lebensmittel-Aufnahmebehälter.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung. Ein weiterer nochmals separater
Aspekt betrifft ein Haushaltskältegerät.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Lebensmittel-Aufnahmebehälter bekannt, die derartige
Behälterwannen beziehungsweise Schalen aufweisen. Diese Behälterwannen können in Tiefenrichtung
des Haushaltskältegeräts betrachtet in einen Aufnahmeraum, wie einen Kühlraum oder
einen Gefrierraum, hineingeschoben und herausgezogen werden. Dazu sind diese Behälterwannen
mit externen Führungsvorrichtungen des Haushaltskältegeräts verbunden beziehungsweise
damit gekoppelt. Bei herkömmlichen Ausgestaltungen derartiger Anordnungen sind Führungseinheiten
an dem Lebensmittel-Aufnahmebehälter vorgesehen. Diese können insbesondere einstückig
mit der Behälterwanne ausgebildet sein. In dem Zusammenhang sind in Tiefenrichtung
orientierte Stege vorgesehen. Mit diesen ist jedoch im gekoppelten Zustand mit der
externen Führungsvorrichtung eine relativ großflächige Kontaktierung vorgesehen. Dadurch
treten entsprechende Reibungskräfte auf und die Handhabung der Behälterwanne beim
Verschieben ist zumindest kraftaufwendiger.
[0003] Darüber hinaus sind aus der
DE 10 2010 039 651 A1 und der
DE 10 2010 039 644 A1 Ausgestaltungen bekannt, bei denen derartige Lebensmittel-Aufnahmebehälter mit drehbaren
Rollen in ihrer Verschiebebewegung geführt sind. Derartige Rollen sind jedoch fertigungstechnisch
und montagetechnisch aufwendiger.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Lebensmittel-Aufnahmebehälter, eine
Führungsvorrichtung für einen dazu separaten Lebensmittel-Aufnahmebehälter, eine Anordnung
und ein Haushaltskältegerät zu schaffen, bei welchem beziehungsweise bei welcher ein
leichtgängiges Bewegen des Lebensmittel-Aufnahmebehälters mit gleichzeitig einfachem
Aufbau realisiert werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Lebensmittel-Aufnahmebehälter, eine Führungsvorrichtung,
eine Anordnung und ein Haushaltskältegerät gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
[0006] Ein Aspekt der Erfindung betrifft einen Lebensmittel-Aufnahmebehälter mit einer Behälterwanne.
Die Behälterwanne beziehungsweise die Schale weist eine Bodenwand und Seitenwände
auf. Dadurch ist die Wannenform gebildet. Der Lebensmittel-Aufnahmebehälter weist
darüber hinaus eine Führungseinheit auf, mit welcher die Behälterwanne im gekoppelten
Zustand mit einer zum Lebensmittel-Aufnahmebehälter externen Führungsvorrichtung in
Tiefenrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters linear führbar ist. Diese externe
Führungsvorrichtung ist somit nicht Bestandteil des Lebensmittel-Aufnahmebehälters.
Die Führungseinheit hingegen ist Bestandteil des Lebensmittel-Aufnahmebehälters. Die
Führungseinheit ist für sich als Ganzes betrachtet unbeweglich und ortsfest an der
Behälterwanne ausgebildet. Die Führungseinheit erstreckt sich in Tiefenrichtung des
Lebensmittel-Aufnahmebehälters. Die Führungseinheit ist somit ohne Relativbewegung
gegenüber der Behälterwanne ausgebildet und in die Behälterwanne integriert. Diese
Führungseinheit weist zumindest drei lokal ausgebildete und in Höhenrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
sich erhebende Kontaktierungserhebungen auf. Diese Kontaktierungserhebungen sind bestimmungsgemäß
zum nur lokalen Kontaktieren der Führungseinheit mit der externen Führungsvorrichtung
ausgebildet. Die Behälterwanne weist somit integriert derartige mehrere erhabene Kontaktierungserhebungen
auf, die bestimmungsgemäß zum nur lokalen Kontaktieren mit der Führungsvorrichtung
vorgesehen sind. Durch eine derartige Ausgestaltung ist ein einfacher Lebensmittel-Aufnahmebehälter
ausgebildet, der ein verbessertes gleitendes Führungsverhalten beim Führen an der
Führungsvorrichtung aufweist. Es sind nur noch lokale direkte Kontaktierungsstellen
zwischen der Führungseinheit und der Führungsvorrichtung vorgesehen. Dadurch ist ein
auch leichtgängigeres Relativbewegen des Lebensmittel-Aufnahmebehälters an der Führungsvorrichtung
ermöglicht. Indem die Führungseinheit keine Relativbewegung zu der Behälterwanne,
an der sie angeordnet ist, durchführt, kann auch ein einfaches Konzept der Führungseinheit
bereitgestellt werden. Die Führungseinheit ist eine Gleit-Führungseinheit. Sie ist
keine Roll-Führungseinheit. Die Führung erfolgt nur durch gleiten.
[0007] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Kontaktierungserhebungen in
Tiefenrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters beabstandet zueinander angeordnet
sind. Es ist somit in dieser Tiefenrichtung insbesondere eine gerade Reihe von derartigen
Kontaktierungserhebungen ausgebildet. Dadurch wird einerseits diese oben genannte
Vorteilhaftigkeit der verbesserten Führung ermöglicht. Insbesondere ist es durch diese
Ausgestaltung auch erreicht, dass entlang einer geradlinigen Linie diese Kontaktierungserhebungen
ausgebildet sind. Es ist dadurch auch ein gewisser Kippschutz des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
zur Führungsvorrichtung ermöglicht.
[0008] In einem Ausführungsbeispiel sind diese in Tiefenrichtung bemessenen Abstände zwischen
jeweils zwei benachbarten Kontaktierungserhebungen gleich ausgebildet. Die Kontaktierungserhebungen
sind somit äquidistant zueinander angeordnet. Im eingeschobenen Zustand des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
in die Führungsvorrichtung sind alle Kontaktierungserhebungen darin eingeschoben.
Im zumindest teilweise herausgezogenen Zustand des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
reduziert sich dann die Anzahl der Kontaktierungserhebungen, die mit der Führungsvorrichtung
in direktem Kontakt und somit in Anlage zueinander sind. Dennoch ist auch dann eine
ausreichende Kontaktierung und Führungsfunktion bereitgestellt.
[0009] In einem weiteren Ausführungsbeispiel nehmen die Abstände zwischen jeweils zwei Kontaktierungserhebungen
in Tiefenrichtung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters von vorne nach hinten betrachtet
ab. Dies bedeutet, dass die Abstände im hinteren Bereich zwischen den Kontaktierungserhebungen
kürzer sind, als in einem vorderen Bereich. Insbesondere ist in dieser Tiefenrichtung
nach hinten betrachtet ein jeglicher Abstand zwischen zwei Kontaktierungserhebungen
jeweils größer als ein unmittelbar nach hinten folgender weiterer Abstand zwischen
zwei weiteren Kontaktierungserhebungen. Durch diese nach hinten erzeugte kontinuierliche
Verdichtung der Kontaktierungserhebungen ist der Vorteil gegeben, dass bei teilweise
ausgezogenem Zustand des Lebensmittel-Aufnahmebehälters, insbesondere der Behälterwanne,
aus der Führungsvorrichtung dennoch eine größere Dichte an Kontaktierungserhebungen
noch vorhanden ist, die im hinteren Bereich angeordnet ist und die dann immer noch
in Kontakt mit der Führungsvorrichtung sind. Ein diesbezüglich verbessertes Führungsverhalten
und insbesondere eine besonders vorteilhafte Kippvermeidung des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
relativ zur Führungsvorrichtung ist dadurch erreicht.
[0010] In einem Ausführungsbeispiel ist eine Kontaktierungserhebung, insbesondere alle Kontaktierungserhebungen,
direkt an einer Unterseite der Bodenwand der Behälterwanne ausgebildet. Insbesondere
erstrecken sich somit alle Kontaktierungserhebungen ausgehend von dieser Unterseite
in negativer Höhenrichtung nach unten. Dies ist eine sehr einfache Ausgestaltung,
da es somit lediglich dieser Kontaktierungserhebungen bedarf, die dann die Führungseinheit
selbst bilden. Diese Kontaktierungserhebungen sitzen dann von oben auf einer Führungsfläche
der Führungsvorrichtung auf.
[0011] In einem Ausführungsbeispiel ist eine Kontaktierungserhebung als ein kuppelartiger
Höcker ausgebildet. Ein diesbezüglich sehr einfaches lokal ausgebildetes Kontaktierungselement
ist dadurch geschaffen. Ein kuppelartiger Höcker ist darüber hinaus auch mechanisch
sehr stabil, sodass entsprechende Kräfte aufgenommen werden können. Durch einen kuppelartigen
Höcker wird die Kontaktierungsfläche zur Führungsvorrichtung darüber hinaus minimiert.
Sie ist insbesondere lediglich durch das Maximum dieses kuppelartigen Höckers gebildet.
[0012] In einem Ausführungsbeispiel weist die Führungseinheit einen Steg auf. Dieser Steg
erstreckt sich in Tiefenrichtung mit seiner Längsachse. Der Steg ist insbesondere
somit ein plattenartiger Streifen. Die Länge des Streifens ist in Tiefenrichtung orientiert.
Insbesondere erstreckt sich dieser Steg von einer Unterseite der Bodenwand oder von
einer Außenseite der Seitenwand seitlich weg. Die Kontaktierungserhebungen sind bei
diesem Ausführungsbeispiel einstückig mit dem Steg ausgebildet. Sie sind somit in
diesen Steg integriert. Damit ist ein Steg geschaffen, der an seiner Oberseite und/oder
an seiner Unterseite nicht vollständig eben ausgebildet ist, sondern diesbezüglich
mit einer Höhenvariation versehen ist. Ein derartig abstehender Steg beziehungsweise
Flügelstreifen ermöglicht ein einfaches Koppeln mit der Führungsvorrichtung, insbesondere
einer Nut einer Führungsvorrichtung, in welche der Steg seitlich eingreifen kann.
[0013] In einem Ausführungsbeispiel ist dieser Steg wellenförmig ausgebildet. Durch einen
Wellenberg und/oder durch ein Wellental ist eine Kontaktierungserhebung gebildet.
Insbesondere ist in Tiefenrichtung betrachtet immer ein Wellenberg auf ein Wellental
folgend.
[0014] In einem Ausführungsbeispiel können sich diese Kontaktierungserhebungen alle in die
negative Höhenrichtung oder in die positive Höhenrichtung erheben. Insbesondere abhängig
davon, welche Kontaktierungsfläche beziehungsweise Führungsfläche der Führungsvorrichtung
für das Kontaktieren mit diesen lokalen Kontaktierungserhebungen vorgesehen ist, sind
die Wellenberge und/oder die Wellentäler als lokale Kontaktierelemente vorgesehen.
Es können auch beide Elemente gleichzeitig entsprechend vorgesehen sein.
[0015] In einem Ausführungsbeispiel erhebt sich zumindest eine Kontaktierungserhebung in
die positive Höhenrichtung und zumindest eine weitere Kontaktierungserhebung erhebt
sich in die entgegengesetzte negative Höhenrichtung. Dies ist insbesondere dann der
Fall, wenn die Führungsvorrichtung eine obere und eine untere Führungsfläche hat und
die nach oben orientierte Kontaktierungserhebung zur direkten Kontaktierung der oberen
Führungsfläche und die nach unten orientierte Kontaktierungserhebung zur Kontaktierung
der unteren Kontaktierungsfläche vorgesehen ist. Insbesondere dann, wenn diese Kontaktierungen
gleichzeitig vorgesehen sind.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel sind die Kontaktierungserhebungen entlang von zumindest
60 Prozent, insbesondere zumindest 70 Prozent, der in Tiefenrichtung bemessenen Länge
der Behälterwanne verteilt angeordnet. Damit können lokale Kontaktierungen in allen
Stellungen der Behälterwanne zu einer Führungsvorrichtung ausreichend realisiert werden
und sowohl die oben genannten Vorteile bei der Führung erreicht werden, als auch jeweils
Vorteile bei der entsprechenden Tiefenposition der Behälterwanne bezüglich dem Halten
an der Führungsvorrichtung erreicht werden. Diesbezüglich kann somit in allen Stellungen
der Behälterwanne relativ zu der Führungsvorrichtung ein unerwünschtes Kippen der
Behälterwanne nach unten vermieden werden.
[0017] Insbesondere auch dann, wenn die Behälterwanne relativ weit nach vorne im Vergleich
zur Führungsvorrichtung an dieser ausgezogen werden kann, ist dann immer noch eine
entsprechende lokale Kontaktierung von Kontaktierungserhebungen mit der Führungsvorrichtung
erreicht.
[0018] In einem Ausführungsbeispiel ist die Führungseinheit einstückig mit der Behälterwanne
ausgebildet.
[0019] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen dazu
separaten Lebensmittel-Aufnahmebehälter. Die Führungsvorrichtung ist somit bestimmungsgemäß
zum Führen eines derartigen Lebensmittel-Aufnahmebehälters ausgebildet. Die Führungsvorrichtung
weist zumindest eine Führungsschiene auf. Diese Führungsschiene weist eine Führungsnut
auf. Insbesondere ist die Führungsnut in Breitenrichtung der Führungsvorrichtung betrachtet
seitlich offen ausgebildet. Es kann somit in dieser horizontalen Richtung seitlich
in diese Führungsnut eingegriffen werden. Diese Führungsnut ist bestimmungsgemäß zum
Eingriff einer Führungseinheit des Lebensmittel-Aufnahmebehälters ausgebildet. Die
Führungsschiene weist eine die Führungsnut begrenzende Wand auf. Einstückig mit und
unbeweglich an der Wand sind zumindest drei lokal ausgebildete und in Höhenrichtung
der Führungsvorrichtung sich erhebende Kontaktierungserhebungen zum nur lokalen Kontaktieren
der Führungsvorrichtung mit der Führungseinheit des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
ausgebildet. Bei diesem Aspekt der Erfindung ist somit die lokale Kontaktierungsmöglichkeit
nicht an dem Lebensmittel-Aufnahmebehälter, sondern an der Führungsvorrichtung ausgebildet.
In einem Ausführungsbeispiel kann diese Anzahl von Kontaktierungserhebungen an einer
Unterseite einer oberen und der Führungsnut oder an einer Oberseite einer unteren
Wand, die ebenfalls die Führungsnut begrenzt, ausgebildet sein.
[0020] Im Übrigen können derartige Kontaktierungserhebungen entsprechend ausgebildet sein,
wie sie bereits zu den Ausführungsbeispielen des Lebensmittel-Aufnahmebehälters erläutert
wurden.
[0021] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter
gemäß dem oben genannten Aspekt oder einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel davon.
Die Anordnung weist darüber hinaus eine Führungsvorrichtung auf.
[0022] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung mit einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter
und einer Führungsvorrichtung gemäß dem oben genannten, unabhängigen Aspekt.
[0023] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Haushaltskältegerät mit einer Anordnung,
wie sie oben gemäß den Aspekten dargelegt wurde.
[0024] Das Haushaltskältegerät kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
sein. Die Anordnung kann in einem derartigen Aufnahmeraum eines Haushaltskältegeräts
angeordnet sein. Ein derartiger Aufnahmeraum kann ein Kühlraum oder ein Gefrierraum
sein.
[0025] Vorzugsweise weist der Lebensmittel-Aufnahmebehälter oder die Führungsvorrichtung
zumindest fünf, insbesondere zumindest sieben, derartige Kontaktierungserhebungen
auf, die in Tiefenrichtung betrachtet in Reihe zueinander angeordnet sind. Insbesondere
sind derartige Kontaktierungserhebungen in Breitenrichtung betrachtet an jeweils den
gegenüberliegenden Endbereichen der Behälterwanne entsprechend ausgebildet.
[0026] Bei einer Führungsvorrichtung, die zwei derartige separate Führungsschienen aufweist,
können ebenfalls jeweils zumindest fünf, insbesondere jeweils zumindest sieben, derartige
Kontaktierungserhebungen integriert ausgebildet sein.
[0027] Mit Angaben "oben", "unten", "vorne", "hinten, "horizontal", "vertikal", "Tiefenrichtung",
"Breitenrichtung", "Höhenrichtung" etc. sind die bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und
bestimmungsgemäßem Anordnen des Lebensmittel-Aufnahmebehälters bzw. der Führungsvorrichtung
bzw. des Geräts gegebenen Positionen und Orientierungen angegeben.
[0028] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der
Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen,
sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren
alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils
angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen verwendbar, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen von der Erfindung
als umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt und
erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten
Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind. Es sind auch Ausführungen und Merkmalskombinationen
als offenbart anzusehen, die somit nicht alle Merkmale eines ursprünglich formulierten
unabhängigen Anspruchs aufweisen. Es sind darüber hinaus Ausführungen und Merkmalskombinationen,
insbesondere durch die oben dargelegten Ausführungen, als offenbart anzusehen, die
über die in den Rückbezügen der Ansprüche dargelegten Merkmalskombinationen hinausgehen
oder abweichen.
[0029] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltskältegeräts
mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Anordnung;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung von unten eines Teilbereichs einer erfindungsgemäßen
Ausgestaltung eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters;
- Fig. 4
- eine perspektivische Schnittdarstellung durch eine Anordnung mit einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter
gemäß Fig. 2;
- Fig. 5
- eine perspektivische Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer
erfindungsgemäßen Anordnung;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Lebensmittel-Aufnahmebehälters,
wie er in der Anordnung gemäß Fig. 5 Bestandteil sein kann;
- Fig. 7
- eine Ansicht gemäß Fig. 6 eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Lebensmittel-Aufnahmebehälters;
- Fig. 8
- eine Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung
mit einer Führungsvorrichtung und einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter gemäß Fig. 7
im völlig eingeschobenen Zustand des Lebensmittel-Aufnahmebehälters in die Führungsvorrichtung;
und
- Fig. 9
- eine Schnittdarstellung gemäß Fig. 8, in welcher der Lebensmittel-Aufnahmebehälter
an der Führungsvorrichtung relativ zur Führungsvorrichtung nach vorne ausgezogen ist
und in einer Auszugsstellung angeordnet ist.
[0030] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0031] In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Haushaltskältegerät 1 gezeigt.
Das Haushaltskältegerät 1 kann ein Kühlgerät oder ein Gefriergerät oder ein Kühl-Gefrier-Kombigerät
sein. Das Haushaltskältegerät 1 ist zum Lagern und Konservieren von Lebensmitteln
ausgebildet. Das Haushaltskältegerät 1 weist ein Gehäuse 2 auf. Dieses weist ein Außengehäuse
3 auf. Darüber hinaus weist das Gehäuse 2 einen Innenbehälter 4 auf. Der Innenbehälter
4 ist in dem dazu separaten Außengehäuse 3 aufgenommen. In einem Zwischenraum zwischen
dem Innenbehälter 4 und dem Außengehäuse 3 ist thermisch isolierendes Material eingebracht.
[0032] Der Innenbehälter 4 weist vertikale Seitenwände 5, 6, eine Deckenwand 7, eine Rückwand
8 und eine Bodenwand 9 auf. Mit diesen Wänden 5 bis 9 ist ein Aufnahmeraum 10 für
Lebensmittel begrenzt.
[0033] Das Haushaltskältegerät 1 weist darüber hinaus eine Tür 11 auf, die bewegbar an dem
Gehäuse 2 angeordnet ist. Mit der Tür 11 ist dieser Aufnahmeraum 10 verschließbar.
Der Aufnahmeraum 10 kann ein Kühlfach sein.
[0034] Darüber hinaus ist in Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters
12 gezeigt. Diese ist eine zum Innenbehälter 4 separate Komponente. Der Lebensmittel-Aufnahmebehälter
12 ist zerstörungsfrei lösbar aus dem Aufnahmeraum 10 entnehmbar und wieder einsetzbar.
Er ist darüber hinaus in diesem Aufnahmeraum 10 in Tiefenrichtung (z-Richtung) linear
verschiebbar. Dazu sind Führungsvorrichtungen vorgesehen. Diese werden nachfolgend
weiter erläutert. Im Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das Haushaltskältegerät
1 einen Frischhaltebehälter 13 aufweist. Dieser kann eine Schale 14 und einen Deckel
15 aufweisen. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Lebensmittel-Aufnahmebehälter
12 auf dem Frischhaltebehälter 13 angeordnet ist. Insbesondere ist der Lebensmittel-Aufnahmebehälter
12 auf dem Deckel 15 positioniert und darauf in horizontaler Richtung linear verschiebbar
gelagert. Er kann in einem weiteren Ausführungsbeispiel auch auf einem Fachboden verschiebbar
gelagert sein.
[0035] In Fig. 2 ist in einer perspektivischen Darstellung eine Anordnung 16 gezeigt. Die
Anordnung 16 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel Führungsvorrichtungen 17 und 18
auf. Im Ausführungsbeispiel sind diese Führungsvorrichtungen 17 und 18 an dem Deckel
15 angeordnet. Der Deckel 15 kann auch ein Fachboden sein. Die Führungsvorrichtungen
17 und 18 sind bestimmungsgemäß zum Aufnehmen und Führen eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters
12 vorgesehen. Dieser Lebensmittel-Aufnahmebehälter 12 weist eine Behälterwanne 19
auf. Diese weist eine Bodenwand 20 (Fig. 3) und Seitenwände 21, 22, 23 und 24 auf.
Dadurch ist die Wannenform gebildet. Die Führungsvorrichtung 17 weist eine Führungsschiene
25 auf. Diese ist in Breitenrichtung (x-Richtung) nach innen hin offen. Nach oben
hin ist diese Führungsschiene 25 mit einer Wand 26 begrenzt. Nach unten hin ist sie
durch eine weitere Wand 27 begrenzt. Dadurch ist eine Nut 28 gebildet. In diese Führungsnut
28 kann eine Führungseinheit 29, die an der Behälterwanne 19 ausgebildet ist, insbesondere
einstückig damit ausgebildet ist, seitlich eingreifen. Die Führungseinheit 29 weist
insbesondere zumindest drei sich in Höhenrichtung (y-Richtung) erhebende Kontaktierungserhebungen
auf. Dadurch ist nur eine lokale direkte mechanische Kontaktierung zwischen der Führungseinheit
29 und der Führungsvorrichtung 17 gebildet. Eine in Tiefenrichtung sich erstreckende
Führungsschiene 25 ist dann mit ihrer oberen Wand 26 und/oder mit ihrer unteren Wand
27 nur lokal in direktem Kontakt mit der Führungseinheit 29.
[0036] Durch die Führungseinheit 29 sind mehrere Ausführungsbeispiele möglich. In dem Zusammenhang
ist in Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters 12 gezeigt,
bei welchem an einer Unterseite 20a der Bodenwand 20 in Tiefenrichtung betrachtet
mehr als zehn separate Kontaktierungserhebungen 30 einstückig angeformt sind. Diese
erstrecken sich ausgehend von dieser Unterseite 20a in negativer Höhenrichtung nach
unten. Sie sind als kuppelartige Höcker ausgebildet. Lediglich einige dieser Kontaktierungserhebungen
30 sind mit dem entsprechenden Bezugszeichen versehen, um die Übersichtlichkeit der
Darstellung zu wahren.
[0037] Diese Kontaktierungserhebungen 30 sind in Tiefenrichtung betrachtet in einer geradlinigen
Reihe hintereinander angeordnet. Ein Abstand d zwischen den Kontaktierungserhebungen
30, insbesondere der Maxima der kuppelartigen Höcker, ist jeweils gleich. Der Abstand
d ist hier beispielhaft in Fig. 3 für zwei benachbarte Kontaktierungserhebungen 30
eingezeichnet.
[0038] In Fig. 4 ist in einer perspektivischen Schnittdarstellung eine Anordnung 16 mit
dem Lebensmittel-Aufnahmebehälter 12 gemäß Fig. 3 und einer Führungsvorrichtung gezeigt.
Die Führungsvorrichtung ist hier durch den Deckel 15 gebildet. Insbesondere kann bei
diesem Ausführungsbeispiel eine Führungsschiene 25 entbehrlich sein. Gerade dann,
wenn diese Kontaktierungserhebungen 30 von der Unterseite 20a nach unten abstehen,
sind hier nur lokale Kontaktierungspunkte mit der Oberseite des Deckels 15 gebildet.
Entsprechend kann auch auf der gegenüberliegenden Seite, in Breitenrichtung betrachtet,
eine entsprechende Reihe von weiteren Kontaktierungserhebungen 30 an der Unterseite
20a vorgesehen sein. Somit ist in Breitenrichtung betrachtet an gegenüberliegenden
Enden der Behälterwanne 19 jeweils eine entsprechende, in Tiefenrichtung orientierte,
Reihe von Kontaktierungserhebungen 30 integral ausgebildet.
[0039] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist in vorteilhafter Weise vorgesehen, dass
eine Führungseinheit 29 einen Steg 31 aufweist. Dieser Steg 31 ist ein sich in Tiefenrichtung
erstreckender Plattenstreifen. Dieser Steg 31 ist seitlich orientiert und greift seitlich
in die Führungsnut 28 ein. Dies ist in Fig. 2 gezeigt. Insbesondere ist dieser Steg
31 an der Bodenwand 20 einstückig angeformt. Vorzugsweise ist er in Breitenrichtung
betrachtet nicht über die Seitenwand 22 nach außen überstehend. Der Steg 31 kragt
in Breitenrichtung frei aus.
[0040] In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass zumindest drei, insbesondere zumindest
fünf, insbesondere zumindest sieben, insbesondere zumindest zehn Kontaktierungserhebungen
30 in diesem Steg 31 integriert sind. Die Kontaktierungserhebungen 30 sind somit vorzugsweise
einstückig mit diesem Steg 31 ausgebildet. Dadurch weist der Steg 31 in Höhenrichtung
betrachtet eine unebene Oberseite und/oder eine unebene Unterseite auf. Auch diese
Kontaktierungserhebungen sind nur zum lokalen Kontaktieren mit der Führungsvorrichtung
17, insbesondere der Unterseite der Wand 26 und/oder der Oberseite der Wand 27, ausgebildet.
[0041] Es kann vorgesehen sein, dass der Steg 31 wellenförmig ausgebildet ist. Diesbezüglich
ist in Fig. 5 eine perspektivische Schnittdarstellung durch die Anordnung gemäß Fig.
2 gezeigt. Die Behälterwanne 19 ist hier transparent dargestellt. Dadurch kann der
wellenförmige Steg 31 erkannt werden. Es ergeben sich somit nur lokale Kontaktierungsstellen
mit der Wand 26 und/oder der Wand 27. Auch hier kann insbesondere der Deckel 15 vorhanden
sein.
[0042] In Fig. 6 ist die Behälterwanne 19 von der Seite gezeigt. Die Wellenform des Stegs
31 ist zu erkennen. Beispielhaft sind hier die Wellenberge und somit die in positiver
Höhenrichtung nach oben erhobenen Teilabschnitte als Kontaktierungserhebungen 30 gekennzeichnet.
Es können zusätzlich oder anstatt dazu auch die in negativer Höhenrichtung nach unten
gebildeten Wellentäler als derartige Kontaktierungserhebungen dienen. Dies ist abhängig
davon, wie die Führungsschiene 25 ausgebildet ist und welche Wände 26 und/oder 27
zum direkten daran Anliegen und somit zum direkten Kontaktieren mit der Führungseinheit
19 vorgesehen sind.
[0043] Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 6 ist ein in Tiefenrichtung bemessener Abstand
d zwischen zwei jeweils benachbarten Kontaktierungserhebungen 30 gleich ausgebildet.
[0044] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Lebensmittel-Aufnahmebehälters
12 gezeigt, bei welchem im Unterschied zu Fig. 6 in dieser Tiefenrichtung betrachtet
ein Abstand d zwischen zwei Kontaktierungserhebungen 30 nach hinten und somit in negativer
z-Richtung abnimmt, insbesondere stetig abnimmt. Dies bedeutet, dass sich die Dichte
der Kontaktierungserhebungen 30 nach hinten erhöht, insbesondere stetig erhöht.
[0045] Wie zu erkennen ist, sind die Kontaktierungserhebungen 30 in dieser Tiefenrichtung
betrachtet über zumindest 60 Prozent, insbesondere zumindest 70 Prozent der Länge
der Bodenwand 20 ausgebildet. Insbesondere auch über die entsprechende Länge der Behälterwanne
19 ausgebildet.
[0046] In Fig. 8 ist eine Vertikalschnittdarstellung einer Anordnung 16 gezeigt. Bei diesem
Ausführungsbeispiel, bei welchem eine Behälterwanne 19 gemäß Fig. 7 Bestandteil der
Anordnung 16 ist, ist der vollständig eingeschobene Zustand der Behälterwanne 19 gezeigt.
Dies bedeutet, dass der Lebensmittel-Aufnahmebehälter 12 in Tiefenrichtung betrachtet
maximal überlappend mit der Führungsvorrichtung 17 angeordnet ist. Insbesondere befindet
sich in diesem Zustand die in Tiefenrichtung bemessene gesamte Länge der Führungseinheit
29, insbesondere des Stegs 31, in der Führungsnut 28. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind zumindest die Wellentäler dieses wellenförmigen Stegs 31 als Kontaktierungserhebungen30
ausgebildet. Sie liegen auf der Oberseite der unteren Wand 27 lokal und nur linienförmig
auf.
[0047] In Fig. 9 ist eine entsprechende Vertikalschnittdarstellung wie in Fig. 8 gezeigt,
wobei hier der Lebensmittel-Aufnahmebehälter 12 relativ zur Führungsvorrichtung 17
nach vorne herausgezogen ist. Es sind hier nur noch wenige Kontaktierungserhebungen
in der Führungsnut 28, um die lokale Kontaktierung sicherzustellen.
[0048] Wie in den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 6 bis Fig. 9 zu erkennen ist, wird die
Wellenform jeweils durch mehrere Wellenberge und Wellentäler gebildet.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 1
- Haushaltskältegerät
- 2
- Gehäuse
- 3
- Außengehäuse
- 4
- Innenbehälter
- 5
- vertikale Seitenwand
- 6
- vertikale Seitenwand
- 7
- Deckenwand
- 8
- Rückwand
- 9
- Bodenwand
- 10
- Aufnahmeraum
- 11
- Tür
- 12
- Lebensmittel-Aufnahmebehälter
- 13
- Frischhaltebehälter
- 14
- Schale
- 15
- Deckel
- 16
- Anordnung
- 17
- Führungsvorrichtung
- 18
- Führungsvorrichtung
- 19
- Behälterwanne
- 20
- Bodenwand
- 20a
- Unterseite
- 21
- Seitenwand
- 22
- Seitenwand
- 23
- Seitenwand
- 24
- Seitenwand
- 25
- Führungsschiene
- 26
- Wand
- 27
- Wand
- 28
- Führungsnut
- 29
- Führungseinheit
- 30
- Kontaktierungserhebung
- 31
- Steg
- b
- Abstand
- d
- Abstand
- x
- Breitenrichtung
- y
- Höhenrichtung
- z
- Tiefenrichtung
1. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) mit einer Behälterwanne (19), welche eine Bodenwand
(20) und Seitenwände (21, 22, 23, 24) aufweist, und mit einer Führungseinheit (29)
mit welcher die Behälterwanne (19) im gekoppelten Zustand mit einer externen Führungsvorrichtung
(17, 18) in Tiefenrichtung (z) des Lebensmittel-Aufnahmebehälters (12) führbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheit (29) unbeweglich und ortsfest an der Behälterwanne (19) ausgebildet
ist und sich in Tiefenrichtung (z) erstreckt, wobei die Führungseinheit (29) zumindest
drei lokal ausgebildete und in Höhenrichtung (y) des Lebensmittel-Aufnahmebehälters
(12) sich erhebende Kontaktierungserhebungen (30) zum nur lokalen Kontaktieren der
Führungseinheit (29) mit der Führungsvorrichtung (17, 18) aufweist.
2. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungserhebungen (30) in Tiefenrichtung (z) beabstandet zueinander angeordnet
sind.
3. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (d) zwischen jeweils zwei benachbarten Kontaktierungserhebungen (30)
in Tiefenrichtung (z) betrachtet gleich sind.
4. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände (d) zwischen jeweils zwei Kontaktierungserhebungen (30) in Tiefenrichtung
(z) von vorne nach hinten betrachtet abnehmen.
5. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontaktierungserhebung (30) direkt an einer Unterseite (20a) der Bodenwand (20)
ausgebildet ist.
6. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kontaktierungserhebung (30) ein kuppelartiger Höcker ist.
7. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheit (29) einen streifenförmigen Steg (31) aufweist, der sich in Tiefenrichtung
(z) erstreckt, und von einer Unterseite (20a) der Bodenwand (20) oder von einer Außenseite
einer Seitenwand (21, 22, 23, 24) seitlich absteht, wobei die Kontaktierungserhebungen
(30) einstückig mit dem Steg (31) ausgebildet sind.
8. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (31) wellenförmig ausgebildet ist, wobei durch einen Wellenberg und/oder
durch ein Wellental eine Kontaktierungserhebung (30) gebildet ist.
9. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kontaktierungserhebungen (30) alle in die negative oder in die positive
Höhenrichtung (y) erheben.
10. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest eine Kontaktierungserhebung (30) in die positive Höhenrichtung (y)
erhebt oder sich zumindest eine weitere Kontaktierungserhebung (30) in die negative
Höhenrichtung (y) erhebt.
11. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktierungserhebungen (30) entlang von zumindest 60%, insbesondere zumindest
70%, der in Tiefenrichtung (z) bemessenen Länge der Behälterwanne (19) verteilt angeordnet
sind.
12. Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheit (29) einstückig mit der Behälterwanne (19) ausgebildet ist.
13. Führungsvorrichtung (17, 18) für einen dazu separaten Lebensmittel-Aufnahmebehälter
(12), mit einer Führungsschiene (25), die eine Führungsnut (28) aufweist, die bestimmungsgemäß
zum Eingriff einer Führungseinheit (29) des Lebensmittel-Aufnahmebehälters (12) ausgebildet
ist, wobei die Führungsschiene (25) eine die Führungsnut (28) begrenzende Wand (26,
27) aufweist, wobei die Führungsvorrichtung (17,18) einstückig mit und unbeweglich
an der Wand (26, 27) zumindest drei lokal ausgebildete und sich in Höhenrichtung (y)
der Führungsvorrichtung (17, 18) erhebende Kontaktierungserhebungen (30) zum nur lokalen
Kontaktieren der Führungsvorrichtung (17, 18) mit der Führungseinheit (29) aufweist.
14. Anordnung (16) mit einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter (12) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 11 und eine Führungsvorrichtung (17, 18), oder mit einem Lebensmittel-Aufnahmebehälter
(12) und einer Führungsvorrichtung (17, 18) nach Anspruch 13.
15. Haushaltskältegerät (1) mit einer Anordnung (16) nach Anspruch 14.