[0001] Die Erfindung betrifft eine Zahnbürstenkappe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1,
und ein Zahnhygienesystem gemäß Anspruch 10.
[0002] Zahnbürsten sind in vielen Varianten bekannt, als manuell betätigte Handzahnbürsten
oder kombiniert mit einem elektrischen Antrieb.
[0003] Bei üblichen Anwendungen von Zahnbürsten wird die Zahnbürste nach dem Gebrauch auf
dem Waschtisch, dem Waschbecken oder einer sonstigen Ablagefläche abgelegt, oder beispielsweise
in einen Zahnbürstenbecher gestellt. Hierdurch ist die Zahnbürste für die nächste
Anwendung griffbereit. Auf Reisen wird die Zahnbürste auch oft direkt in einem Kulturbeutel
verstaut.
[0004] Insbesondere für den Gebrauch auf Reisen sind Schutzkappen bekannt, welche die Borsten
der Zahnbüste bzw. den Bürstenkopf aufnehmen und somit vor Verschmutzung oder Beschädigung
schützen. Es sind auch komplette Zahnbürstenkappen beziehungsweise Zahnbürstenbehälter
bekannt, welche die ganze Zahnbürste aufnehmen und schützen.
[0005] Ein Nachteil dieser bekannten Zahnbürstenkappen besteht darin, dass die bereitgestellte
mechanische Schutzwirkung, außer beim Transport der Zahnbürste, beim täglichen Gebrauch
in der Regel nicht notwendig ist. Hierdurch werden die Zahnbürstenkappen oft verlegt,
und bieten nur ein eingeschränktes Nutzungsspektrum. Andererseits sollten Zahnbürsten
auch beim täglichen Gebrauch nicht einfach auf einer Fläche abgelegt werden, da hierdurch
die Borsten verschmutzen könnten.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zahnbürstenkappe bereitzustellen,
welche einerseits bei Bedarf einen Transportschutz bietet, und gleichzeitig im täglichen
Gebrauch eine hygienische Aufbewahrung der Zahnbürste ermöglicht ohne die Zahnbürste
für den Gebrauch jedes Mal aus einem geschlossenen oder teilweise geschlossenen Behälter
entnehmen zu müssen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Zahnbürstenkappe mit den Merkmalen von Anspruch 1,
und ein Zahnhygienesystem mit den Merkmalen von Anspruch 10 gelöst.
[0008] Vorteilhafte Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe sind Gegenstand
der abhängigen Ansprüche.
[0009] Die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe umfasst eine erste Halbschale, eine zweite
Halbschale, und ein Scharnier zur schwenkbeweglichen Verbindung der Halbschalen zwischen
einem geschlossenen Zustand und einem offenen Zustand der Zahnbürstenkappe. Die erste
Halbschale und die zweite Halbschale bilden in dem geschlossenen Zustand der Zahnbürstenkappe
einen, im Wesentlichen geschlossenen Aufnahmeraum zur Aufnahme zumindest eines Teils
einer Zahnbürste, vorzugsweise eines Zahnbürstenkopfs aus. In dem offenen Zustand
der Zahnbürstenkappe bilden die erste Halbschale und die zweite Halbschale darüber
hinaus im Bereich des Scharniers eine Aufnahme zur Befestigung eines Zahnbürstengriffs
aus.
[0010] Durch die Bereitstellung der Aufnahme zur Befestigung des Zahnbürstengriffs im offenen
Zustand der Zahnbürstenkappe wird der Vorteil erreicht, dass die Zahnbürstenkappe
im offenen Zustand an dem Zahnbürstengriff befestigt werden kann. Dies ermöglicht
es einem Benutzer der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe diese als Ständer oder Halter
für die Zahnbürste im offenen Zustand, und gleichzeitig als Transportschutz im geschlossenen
Zustand der Zahnbürstenkappe zu verwenden. Durch die Verwendung als Ständer oder Halter
wird zudem das Risiko, dass der Zahnbürstenkopf bei Nichtbenutzung verschmutzt verhindert,
und die Borsten des Zahnbürstenkops können an der Luft trocknen.
[0011] Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe umfasst
die Aufnahme zur Befestigung des Zahnbürstengriffs an der Zahnbürstenkappe eine Aussparung
in der ersten Halbschale und/oder der zweiten Halbschale zur Durchführung des Zahnbürstengriffs
zwischen der ersten Halbschale und der zweiten Halbschale im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zahnbürstenkappe einen sicheren Stand
für die Zahnbüste im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe bereitstellt.
[0012] Vorzugsweise weist die erste Halbschale und/oder die zweite Halbschale im Bereich
des Scharniers einen Anschlag zur Begrenzung eines Öffnungswinkels der ersten Halbschale
zu der zweiten Halbschale im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe auf. Hierdurch wird
sichergestellt, dass die erste Halbschale und die zweite Halbschale den optimalen
Öffnungswinkel im offenen Zustand aufweisen um den Zahnbürstenhals in die Aufnahme
aufzunehmen.
[0013] Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen die erste Halbschale und
die zweite Halbschale im Bereich des Scharniers jeweils zumindest einen Anschlag zur
Begrenzung eines Öffnungswinkels der ersten Halbschale zu der zweiten Halbschale im
offenen Zustand der Zahnbürstenkappe auf, und der Anschlag der ersten Halbschale bildet
mit dem Anschlag der zweiten Halbschale im offenen Zustand die Aufnahme zur Befestigung
des Zahnbürstengriffs aus. Hierdurch wird eine sichere Befestigung des Zahnbürstengriffs
an der Zahnbürstenkappe erreicht, bei gleichzeitig geringen Abmessungen der Zahnbürstenkappe.
[0014] Die erste Halbschale und/oder die zweite Halbschale weisen vorzugsweise einen Ausschnitt
zur Durchführung eines Hahnbürstenhalses in den Aufnahmeraum im geschlossenen Zustand
der Zahnbürstenkappe auf. Hierdurch wird im Wesentlichen nur der Zahnbürstenkopf im
geschlossenen Zustand der Zahnbürstenkappe in dem Aufnahmeraum aufgenommen, und der
Zahnbürstenhals ragt aus der Zahnbürstenkappe heraus. Durch diese Ausführungsvariante
der Zahnbürstenkappe wird erreicht, dass die Zahnbürstenkappe geringe Abmessungen
aufweist, und gleichzeitig die volle Funktionalität bereitstellt.
[0015] Die erste Halbschale und/oder die zweite Halbschale umfassen zudem gemäß der bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe zumindest ein erstes Arretierelement
zur Arretierung der Halbschalen im geschlossenen Zustand. Hierdurch wird ein versehentliches
Öffnen der Zahnbürstenkappe verhindert.
[0016] Zudem umfassen die erste Halbschale und/oder die zweite Halbschale vorzugsweise zumindest
ein zweites Arretierelement zur Arretierung der Halbschalen im offenen Zustand. Hierdurch
wird sichergestellt, dass die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe im offenen Zustand
verbleibt und sich nicht eigenständig schließt. Vorzugsweise ist das zweite Arretierelement
an dem Anschlag oder den Anschlägen zur Begrenzung des Öffnungswinkels angeordnet.
[0017] Vorzugsweise weist die Aufnahme zur Befestigung eines Zahnbürstengriffs einen dem
zu befestigenden Zahnbürstengriff angepassten Querschnitt auf. Hierdurch wird eine
mechanisch stabile Verbindung des Zahnbürstengriffs mit der Zahnbürstenkappe erreicht.
[0018] Das erfindungsgemäße Zahnhygienesystem umfasst eine Zahnbürste mit einem Zahnbürstenkopf
und einem Zahnbürstengriff, und die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe.
[0019] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe und des erfindungsgemäßen
Zahnhygienesystems, sowie alternative Ausführungsvarianten werden in weiterer Folge
anhand der Figuren näher erläutert.
Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe in einem geschlossenen Zustand
in einer perspektivischen Darstellung.
Figur 2 zeigt die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe in einem offenen Zustand in einer
Seitenansicht.
Figur 3 zeigt die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe in dem geschlossenen Zustand in
einer Ansicht von oben.
Figur 4 zeigt die die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe in dem offenen Zustand in
einer Ansicht von oben.
Figur 5 zeigt ein erfindungsgemäßes Zahnhygienesystem mit einer Zahnbürste und der
Zahnbürstenkappe, wobei die Zahnbürste an der Zahnbürstenkappe in deren offenen Zustand
befestigt ist.
Figur 6 zeigt das erfindungsgemäße Zahnhygienesystem mit der Zahnbürste und der Zahnbürstenkappe,
wobei ein Zahnbürstenkopf der Zahnbürste in einem Aufnahmeraum der Zahnbürstenkappe
aufgenommen ist.
[0020] Figur 1 zeigt eine erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe 1 mit einer ersten Halbschale
2 und einer zweiten Halbschale 3 in einem geschlossenen Zustand. Die erste Halbschale
2 und die zweite Halbschale 3 sind mittels eines Scharniers 4 zur schwenkbeweglichen
Verbindung der Halbschalen 2 und 3 zwischen dem geschlossenen Zustand und einem, in
Figur 2 dargestellten, offenen Zustand verbunden. Die erste Halbschale 2 und die zweite
Halbschale 3 bilden in dem in Figur 1 dargestellten, geschlossenen Zustand der Zahnbürstenkappe
1 einen, im Wesentlichen geschlossenen Aufnahmeraum 5 zur Aufnahme zumindest eines
Teils einer Zahnbürste 6, vorzugsweise eines Zahnbürstenkopfs 7 aus. Der Aufnahmeraum
5 ist in Figur 6 ersichtlich, in welcher die Zahnbürstenkappe 1 ebenfalls in dem offenen
Zustand dargestellt ist. In dem offenen Zustand der Zahnbürstenkappe 1 bilden die
erste Halbschale 2 und die zweite Halbschale 3 darüber hinaus im Bereich des Scharniers
4 eine Aufnahme 8 zur Befestigung eines Zahnbürstengriffs 9 aus. Diese Aufnahme 8
ist in Figur 4 ersichtlich, in welcher die Zahnbürstenkappe 1 im offenen Zustand,
in einer Ansicht von oben gezeigt ist. Durch die Bereitstellung der Aufnahme 8 zur
Befestigung des Zahnbürstengriffs 9 im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe 1 kann
die Zahnbürstenkappe 1, wie in Figur 5 und in Figur 6 dargestellt, im offenen Zustand
an dem Zahnbürstengriff 9 befestigt werden. Dies ermöglicht die Benutzung der Zahnbürstenkappe
1 als Ständer oder Halter für die Zahnbürste 6 im offenen Zustand. Gleichzeitig kann
die Zahnbürstenkappe 1 im geschlossenen Zustand als Transportschutz für die Zahnbürste
1 verwendet werden. Durch die Verwendung als Ständer oder Halter wird zudem das Risiko,
dass der Zahnbürstenkopf 7 bei Nichtbenutzung verschmutzt, verringert.
[0021] Wie in Figur 4 und Figur 6 ersichtlich, weist die Zahnbürstenkappe 1 in der, in den
Figuren dargestellten bevorzugten Ausführungsform eine Aussparung 10 in der ersten
Halbschale 2 und/oder in der zweiten Halbschale 3 zur Durchführung des Zahnbürstengriffs
9 zwischen der ersten Halbschale 2 und der zweiten Halbschale 3 im offenen Zustand
der Zahnbürstenkappe 1 auf. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass die Zahnbürstenkappe
1 einen sicheren Stand für die Zahnbüste 6 im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe
1 bereitstellt. Die Aussparung 10 ist auch in Figur 3 ersichtlich, welche die erfindungsgemäße
Zahnbürstenkappe 1 im geschlossenen Zustand gemäß Figur 1 in einer Ansicht von oben
zeigt.
[0022] Vorzugsweise weisen die erste Halbschale 2 und/oder die zweite Halbschale 3 im Bereich
des Scharniers 4 einen Anschlag 11 zur Begrenzung eines Öffnungswinkels α der ersten
Halbschale 2 zu der zweiten Halbschale 3 im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe 1
auf. Dieser Anschlag 11 ist in Figur 1 und Figur 2 ersichtlich. Durch den Anschlag
11 wird sichergestellt, dass die erste Halbschale 2 und die zweite Halbschale 3 im
offenen Zustand den durch den Anschlag 11 vordefinierten Öffnungswinkel α einnehmen.
Hierdurch werden die Halbschalen 2 und 3 im offenen Zustand nicht plan auf eine Abstellfläche
gestellt, sondern in einem leichten Winkel zur Auflagefläche beispielsweise eines
Waschtisches. Durch die gewinkelte Aufstellposition liegt die Zahnbürstenkappe 1 nur
mit zwei Längskanten auf der Abstellfläche an, damit sich im Kontaktbereich keine
Bakterien, Verunreinigungen zwischen Waschtischauflage und Zahnbürstenkappe 1 ansiedeln.
[0023] Gemäß der in Figur 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist die erste Halbschale
2 und die zweite Halbschale 3 im Bereich des Scharniers 4 jeweils zumindest einen
Anschlag 11 zur Begrenzung des Öffnungswinkels α der ersten Halbschale 2 zu der zweiten
Halbschale 3 im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe 1 auf. Zudem bildet der Anschlag
11 der ersten Halbschale 2 mit dem Anschlag 11 der zweiten Halbschale 3 im offenen
Zustand die Aufnahme 8 zur Befestigung des Zahnbürstengriffs 9 aus, wie in Figur 4
und Figur 6 ersichtlich ist. Hierdurch wird mittels der Anschläge 11 eine sichere
Befestigung des Zahnbürstengriffs 9 an der Zahnbürstenkappe 1 erreicht, wobei gleichzeitig
die Abmessungen der Zahnbürstenkappe 1 gering gehalten werden können. Hierdurch ist
zudem keine gesonderte Führung oder eine gesonderte Befestigung für den Zahnbürstengriff
9 erforderlich. Vorzugsweise weist die Aufnahme 8 zur Befestigung des Zahnbürstengriffs
9 einen dem zu befestigenden Zahnbürstengriff 9 angepassten Querschnitt auf, wodurch
eine formschlüssige Aufnahme des Zahnbürstengriffs 9 bereitgestellt wird.
[0024] Wie in Figur 6 ersichtlich, weist die erste Halbschale 2 und/oder die zweite Halbschale
3 vorzugsweise einen Ausschnitt 12 zur Durchführung eines Zahnbürstenhalses 13 in
den Aufnahmeraum 5 im geschlossenen Zustand der Zahnbürstenkappe 1 auf. Figur 6 zeigt
die Zahnbürstenkappe 1 im offenen Zustand, wobei sowohl in der ersten Halbschale 2
als auch in der zweiten Halbschale 3 ein derartiger Ausschnitt 12 vorgesehen ist.
Im geschlossenen Zustand bilden die beiden Ausschnitte 12 gemeinsam ein Loch in der
Zahnbürstenkappe 1 aus, durch welches der Zahnbürstengriff 13 hindurchtreten kann.
Figur 7 zeigt die Zahnbürstenkappe 1 im geschlossenen Zustand, mit einem, im Aufnahmeraum
5 aufgenommenen Zahnbürstenkopf 7 der Zahnbürste 6, wobei der Zahnbürstenhals 13 der
Zahnbürste 6 durch die Ausschnitte 12 hindurchtritt. Durch diese Ausführungsvariante
der Zahnbürstenkappe 1 wird erreicht, dass die Zahnbürstenkappe 1 nur den Zahnbürstenkopf
7 einer Zahnbürste 6 aufnehmen kann. Hierdurch werden geringe Abmessungen der Zahnbürstenkappe
1 erreicht, und gleichzeitig die volle Funktionalität der Zahnbürstenkappe 1 erhalten.
[0025] Wie in Figur 6 ersichtlich umfasst die erste Halbschale 2 und/oder die zweite Halbschale
3 gemäß der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Zahnbürstenkappe 1 zumindest
ein erstes Arretierelement 14 zur Arretierung der Halbschalen 2 und 3 im geschlossenen
Zustand. Die in den Figuren dargestellte Zahnbürstenkappe 1 weist zwei erste Arretierelemente
14 an gegenüberliegenden Seiten der Halbschalen 2 und 3 auf, welche in Form von Laschen
mit Vorsprüngen ausgebildet sind, welche in entsprechende Vertiefungen in der jeweils
gegenüberliegenden Halbschale 2 bzw. 3 eingreifen. Andere Formen von Arretierelementen
14 sind dem Fachmann allgemein bekannt. Hierdurch wird ein unbeabsichtigtes Öffnen
der Zahnbürstenkappe 1 verhindert.
[0026] Darüber hinaus umfassen die erste Halbschale 2 und/oder die zweite Halbschale 3 vorzugsweise
zumindest ein zweites Arretierelement 15 zur Arretierung der Halbschalen 2 und 3 im
offenen Zustand, welches in Figur 1 ersichtlich ist. Das oder die zweiten Arretierelemente
15 sind vorzugsweise an dem Anschlag 11 oder den Anschlägen 11 zur Begrenzung des
Öffnungswinkels α angeordnet. Gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist das zweite
Arretierelement 15 in Form eines Vorsprungs an einem oder allen Anschlägen 11 angeordnet.
Diese Vorsprünge greifen im offenen Zustand vorzugsweise in entsprechende Vertiefungen
in einem jeweils gegenüberliegenden Anschlag 11. Dieser Zustand ist in Figur 2 dargestellt.
Hierdurch wird sichergestellt, dass die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe 1 im offenen
Zustand verbleibt und sich nicht eigenständig schließt.
[0027] Die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe kann mit einer Vielzahl an Zahnbürsten 1 verwendet
werden, und ist wiederverwendbar.
[0028] Das erfindungsgemäße Zahnhygienesystem 20 ist in Figur 5, Figur 6 und Figur 7 dargestellt.
Das Zahnhygienesystem 20 umfasst die Zahnbürste 6 mit dem Zahnbürstenkopf 7 dem Zahnbürstengriff
9, und die erfindungsgemäße Zahnbürstenkappe 1.
1. Zahnbürstenkappe (1) mit einer ersten Halbschale (2), einer zweiten Halbschale (3),
und einem Scharnier (4) zur schwenkbeweglichen Verbindung der Halbschalen (2, 3) zwischen
einem geschlossenen Zustand und einem offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1), wobei
die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) in dem geschlossenen Zustand
der Zahnbürstenkappe (1) einen, im Wesentlichen geschlossenen Aufnahmeraum (5) zur
Aufnahme zumindest eines Teils einer Zahnbürste (6), vorzugsweise eines Zahnbürstenkopfs
(7) ausbilden,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) in dem offenen Zustand der
Zahnbürstenkappe (1) im Bereich des Scharniers (4) eine Aufnahme (8) zur Befestigung
eines Zahnbürstengriffs (9) an der Zahnbürstenkappe (1) ausbilden.
2. Zahnbürstenkappe (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) zur Befestigung des Zahnbürstengriffs (9) an der Zahnbürstenkappe
(1) eine Aussparung (10) in der ersten Halbschale (2) und/oder der zweiten Halbschale
(3) zur Durchführung des Zahnbürstengriffs (9) zwischen der ersten Halbschale (2)
und der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1) umfasst.
3. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) im Bereich des Scharniers
(4) einen Anschlag (11) zur Begrenzung eines Öffnungswinkels (a) der ersten Halbschale
(2) zu der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1) aufweisen.
4. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) im Bereich des Scharniers
(4) jeweils zumindest einen Anschlag (11) zur Begrenzung eines Öffnungswinkels (a)
der ersten Halbschale (2) zu der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe
(1) aufweisen, und der Anschlag (11) der ersten Halbschale (2) mit dem Anschlag (11)
der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand die Aufnahme (8) zur Befestigung des
Zahnbürstengriffs (9) ausbildet.
5. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) einen Ausschnitt (12)
zur Durchführung eines Hahnbürstenhalses (13) in den Aufnahmeraum (5) im geschlossenen
Zustand der Zahnbürstenkappe (1) aufweist.
6. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) zumindest ein erstes
Arretierelement (14) zur Arretierung der Halbschalen (2, 3) im geschlossenen Zustand
umfassen.
7. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) zumindest ein zweites
Arretierelement (15) zur Arretierung der Halbschalen (2, 3) im offenen Zustand umfassen.
8. Zahnbürstenkappe (1) gemäß dem Anspruch 7, und einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Arretierelement (15) an dem Anschlag (11) oder den Anschlägen (11) zur
Begrenzung des Öffnungswinkels (a) angeordnet ist.
9. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) zur Befestigung eines Zahnbürstengriffs (9) einen dem zu befestigenden
Zahnbürstengriff (9) angepassten Querschnitt aufweist.
10. Zahnhygienesystem (20) umfassend eine Zahnbürste (6) mit einem Zahnbürstenkopf (7)
und einem Zahnbürstengriff (9), und eine Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 9.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Zahnbürstenkappe (1) mit einer ersten Halbschale (2), einer zweiten Halbschale (3),
und einem Scharnier (4) zur schwenkbeweglichen Verbindung der Halbschalen (2, 3) zwischen
einem geschlossenen Zustand und einem offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1), wobei
die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) in dem geschlossenen Zustand
der Zahnbürstenkappe (1) einen, im Wesentlichen geschlossenen Aufnahmeraum (5) zur
Aufnahme zumindest eines Teils einer Zahnbürste (6), vorzugsweise eines Zahnbürstenkopfs
(7) ausbilden, wobei die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) einen
Ausschnitt (12) zur Durchführung eines Zahnbürstenhalses (13) in den Aufnahmeraum
(5) im geschlossenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) in dem offenen Zustand der
Zahnbürstenkappe (1) im Bereich des Scharniers (4) eine Aufnahme (8) zur Befestigung
eines Zahnbürstengriffs (9) an der Zahnbürstenkappe (1) ausbilden, wobei die Aufnahme
(8) den Zahnbürstengriff (9) im offenen Zustand umschließt und zwischen den beiden
Halbschalen (2, 3) angeordnet ist, um für die Zahnbürste (6) einen sicheren Stand
bereitzustellen.
2. Zahnbürstenkappe (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) zur Befestigung des Zahnbürstengriffs (9) an der Zahnbürstenkappe
(1) eine Aussparung (10) in der ersten Halbschale (2) und/oder der zweiten Halbschale
(3) zur Durchführung des Zahnbürstengriffs (9) zwischen der ersten Halbschale (2)
und der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1) umfasst.
3. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) im Bereich des Scharniers
(4) einen Anschlag (11) zur Begrenzung eines Öffnungswinkels (a) der ersten Halbschale
(2) zu der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe (1) aufweisen.
4. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und die zweite Halbschale (3) im Bereich des Scharniers
(4) jeweils zumindest einen Anschlag (11) zur Begrenzung eines Öffnungswinkels (a)
der ersten Halbschale (2) zu der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand der Zahnbürstenkappe
(1) aufweisen, und der Anschlag (11) der ersten Halbschale (2) mit dem Anschlag (11)
der zweiten Halbschale (3) im offenen Zustand die Aufnahme (8) zur Befestigung des
Zahnbürstengriffs (9) ausbildet.
5. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) zumindest ein erstes
Arretierelement (14) zur Arretierung der Halbschalen (2, 3) im geschlossenen Zustand
umfassen.
6. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Halbschale (2) und/oder die zweite Halbschale (3) zumindest ein zweites
Arretierelement (15) zur Arretierung der Halbschalen (2, 3) im offenen Zustand umfassen.
7. Zahnbürstenkappe (1) gemäß dem Anspruch 6, und einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Arretierelement (15) an dem Anschlag (11) oder den Anschlägen (11) zur
Begrenzung des Öffnungswinkels (a) angeordnet ist.
8. Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (8) zur Befestigung eines Zahnbürstengriffs (9) einen dem zu befestigenden
Zahnbürstengriff (9) angepassten Querschnitt aufweist.
9. Zahnhygienesystem (20) umfassend eine Zahnbürste (6) mit einem Zahnbürstenkopf (7)
und einem Zahnbürstengriff (9), und eine Zahnbürstenkappe (1) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 8.