[0001] Die Erfindung betrifft einen Ständer zum Aufspannen von mastoder stabförmigen Teilen,
insbesondere zum Aufspannen von Christbäumen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein gattungsbildender Ständer zum Aufspannen von mast- oder stammförmigen Teilen,
insbesondere zum Aufspannen von Christbäumen ist beispielsweise aus der
DE 10 2007 025 227 A1 bekannt.
[0003] Ein derartiger bekannter Ständer umfasst beispielsweise eine Bodenplatte, auf der
Abstützeinrichtungen beispielsweise zum Halten eines Christbaumes vorgesehen sind.
Diese Abstützeinrichtungen umfassen in der Regel mehrere um eine vertikale Zentralachse
herum beabstandet angeordnete und um horizontale Achsen verschwenkbare Hebel oder
Halteelemente, die im Wesentlichen auf die Zentralachse zu spannbar sind. Dabei werden
die Spannkräfte über eine Spanneinrichtung aufgebracht.
[0004] Dazu kann ein gattungsbildender Ständer einen zentralen Aufnahmeraum zum Einbringen
des unteren Endes eines zu fixierenden Christbaumes aufweisen, wobei die gesamte Anordnung
neben der Bodenplatte ein sich oberhalb der Bodenplatte erhebendes Gehäuse umfasst,
und zwar mit der erwähnten zentralen Aufnahme zur Einführung eines zu fixierenden
Baumstammes. Die bereits erwähnten und auf den Baumstamm zu verschwenkbaren Hebel
ragen durch eine entsprechende Öffnung an der Oberseite der Gehäuseabdeckung heraus.
Die von der Spanneinrichtung aufzubringenden Kräfte werden in eine Wandstruktur bzw.
in eine Wandkontur eingeleitet.
[0005] Ein weiterer gattungsbildender Ständer zum Aufspannen von mastoder stammförmigen
Teilen, insbesondere zum Aufspannen von Christbäumen nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 ist beispielsweise aus der
DE 20 2011 100 103 U1 bekannt.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen verbesserten Ständer zum Aufspannen
von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere von Christbäumen zu schaffen, der
eine größere Stabilität aufweist und weiterhin in seiner Herstellung einfach und kostengünstig
ist.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Im Genaueren wird die der vorliegenden Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch einen
Ständer zum Aufspannen von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere von Christbäumen,
mit
- einer Bodenplatte;
- einem Aufnahmeraum, der an der Bodenplatte angeordnet und zur Aufnahme eines mast-
oder stabförmigen Teils ausgebildet ist, und der durch eine aus einem ersten Werkstoff
gebildete Wandstruktur gebildet ist;
- zumindest zwei an den Aufnahmeraum angrenzenden Halteelementen, die um eine Zentralachse
des Aufnahmeraumes herum winkelversetzt angeordnet und jeweils um eine Schwenkachse
von der Zentralachse weg in Richtung einer Freigabestellung und auf die Zentralachse
zu in Richtung einer Fixierstellung verschwenkbar sind;
- einer Spanneinrichtung und einer flexiblen Kraftübertragungseinrichtung, die von der
Spanneinrichtung zu den Halteelementen führt, wobei die Halteelemente mit der Spanneinrichtung
mittels der Kraftübertragungseinrichtung bewegungsgekoppelt sind, wobei durch Überführen
der Spanneinrichtung von einer Entsicherungsstellung in Richtung einer Sicherungsstellung
die Kraftübertragungseinrichtung in einer Zugrichtung zu der Spanneinrichtung gezogen
und/oder kraftbeaufschlagt wird, sodass die Spanneinrichtung mittels der Kraftübertragungseinrichtung
einer Verschwenkung der Halteelement in Richtung Freigabestellung entgegenwirkt oder
diese verhindert; und
- einer Führungseinrichtung, durch die mindestens ein Ende der Kraftübertragungseinrichtung
zur Spanneinrichtung geführt ist, gelöst,
wobei der erfindungsgemäße Ständer die folgenden Merkmale aufweist
- der Ständer weist ein Stabilisierungsbauteil auf, das aus einem zweiten Werkstoff
gebildet ist, der eine größere Festigkeit als der erste Werkstoff aufweist;
- das Stabilisierungsbauteil weist zumindest eine Durchgangsöffnung auf, durch die die
Führungseinrichtung hindurchgeführt ist;
- die Führungseinrichtung ist mit der Bodenplatte verbunden, sodass das Stabilisierungsbauteil
mit der Bodenplatte mittels der Führungseinrichtung unverrückbar verbunden ist; und
- die Spanneinrichtung steht mit dem Stabilisierungsbauteil in unmittelbaren Kontakt.
[0009] Der erfindungsgemäße Ständer weist gegenüber bekannten Ständern eine erhöhte Stabilität
auf, da eine von den Halteelementen über die Kraftübertragungseinrichtung auf die
Spanneinrichtung übertragene Gegenkraft von dem Stabilisierungsbauteil aufgenommen
wird. Folglich kann die den Aufnahmeraum definierende und diese umschließende Wandstruktur
weniger stabil ausgebildet sein und beispielsweise aus einem dünneren und gegebenenfalls
kostengünstigeren Material gefertigt sein. Aufgrund der Befestigung des Stabilisierungsbauteils
an der Bodenplatte mittels der Führungseinrichtung ist der Ständer einfach und günstig
herzustellen. So kann die Bodenplatte zusammen mit der Wandstruktur beispielsweise
über ein Spritzgussverfahren hergestellt werden. Die Spanneinrichtung steht dabei
in unmittelbarem Kontakt mit dem Stabilisierungsbauteil.
[0010] Über das Stabilisierungsbauteil wird die der Spannkraft der Spanneinrichtung entsprechende
Reaktionskraft auf die Bodenplatte des Ständers übertragen.
[0011] Das Merkmal, gemäß dem der zweite Werkstoff eine größere Festigkeit als der erste
Werkstoff aufweist ist so zu verstehen, dass bei gleichgeometrischen Werkstücken,
die der gleichen Beanspruchung (Zug, Druck, Biegung, Scherung) ausgesetzt werden,
ein Werkstück, das aus dem zweiten Werkstoff gebildet ist, eine größere Festigkeit
aufweist als ein Werkstück, das aus dem ersten Werkstoff gebildet ist.
[0012] Die Schwenkachsen, um die die Halteelemente zwischen deren Freigabestellung und Fixierstellung
verschwenkbar sind, sind vorzugsweise als horizontale Schwenkachsen oder Schwenkachsen
mit einer horizontalen Komponente zur Zentralachse ausgebildet.
[0013] Die Spanneinrichtung kann beispielsweise einen in der Bodenplatte geführten Schlitten
umfassen, der in der Sicherungsstellung einen kleineren Abstand zur Zentralachse des
Ständers aufweist als in dessen Entsicherungsstellung. Somit wird die Kraftübertragungseinrichtung
bei einem Überführen des Schlittens von der Entsicherungsstellung in die Sicherungsstellung
in Richtung des Schlittens gezogen.
[0014] Anstelle des Schlittens kann aber beispielsweise auch eine vorgespannte Rolle zum
Auf- und Abrollen der Kraftübertragungseinrichtung vorgesehen sein. Somit kann die
Spanneinrichtung als dem Fachmann bekannte Spannratsche ausgebildet sein. Beschränkungen
hinsichtlich der Ausgestaltung der Spanneinrichtung bestehen erfindungsgemäß keine.
[0015] Die Kraftübertragungseinrichtung führt zu allen Halteelementen. Je nach Ausführung
kann die Kraftübertragungseinrichtung beispielsweise lediglich ein Spannseil umfassen,
das ausgehend von der Spanneinrichtung zu sämtlichen Halteelementen führt. Bei einer
Ausgestaltung der Kraftübertragungseinrichtung mit zwei Spannseilen führt das eine
Spannseil zu der einen Hälfte der Halteelemente, wohingegen das andere Spannseil zu
der anderen Hälfte der Halteelemente führt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Kraftübertragungseinrichtung
eine der Anzahl der Haltelemente entsprechende Anzahl von Kraftübertragungselementen
beispielsweise in Form von Spannseilen aufweist, wobei dann jedes Spannseil jeweils
zu lediglich einem einzigen Halteelement führt.
[0016] Die Verbindung der Führungseinrichtung mit der Bodenplatte erfolgt vorzugsweise durch
eine Verschraubung, indem zumindest ein endseitiger und aus der Bodenplatte herausragender
Gewindeabschnitt der Führungseirichtung mittels einer Befestigungsschraube an der
Bodenplatte verbunden ist.
[0017] Vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass das Stabilisierungsbauteil
mit der Wandstruktur und/oder mit der Bodenplatte formschlüssig verbunden ist.
[0018] Der entsprechend ausgebildete Ständer weist eine nochmals größere Stabilität auf.
Vorzugsweise ist das Stabilisierungsbauteil von der Wandstruktur und/oder der Bodenplatte
umspritzt. Vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass das Stabilisierungsbauteil
mit der den Aufnahmeraum bildenden Wandstruktur in unmittelbaren Kontakt steht.
[0019] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der erste Werkstoff
ein erster Kunststoff und der zweite Werkstoff ein zweiter Kunststoff ist.
[0020] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der erste Kunststoff
Polypropylen oder Acrylnitril-Butadien-StyrolCopolymer und der zweite Kunststoff Polyamid
ist.
[0021] Der entsprechend ausgebildete Ständer ist einfach und kostengünstig in dessen Herstellung
und weist trotzdem eine hervorragende Stabilität auf. Denn die Bodenplatte kann zusammen
mit der den Aufnahmeraum definierenden Wandstruktur beispielsweise mittels Spritzgießen
hergestellt werden, wobei das Stabilisierungsbauteil, das aufgrund dessen Material
nicht mit der Wandstruktur und der Bodenplatte stoffschlüssig verbindbar ist, mittels
der Führungseinrichtung mit der Bodenplatte kraftschlüssig verbunden wird.
[0022] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass die Führungseinrichtung
aus einem Metall, vorzugsweise aus Stahl gebildet ist.
[0023] Der entsprechend ausgebildete Ständer weist eine nochmals erhöhte Stabilität auf.
Beispielsweise weist die Führungseinrichtung an einem Ende ein Außengewinde auf, sodass
die Führungseinrichtung mittels einer Befestigungsmutter an der Bodenplatte befestigt
wird.
[0024] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der Ständer folgende
Merkmale aufweist:
- die Führungseinrichtung umfasst einen Schaft und eine Öse;
- der Schaft ist in der Durchgangsöffnung des Stabilisierungsbauteils aufgenommen und
erstreckt sich durch das Stabilisierungsbauteil zur Bodenplatte des Ständers;
- der Schaft ist an der Bodenplatte des Ständers befestigt;
- zumindest ein Ende der Kraftübertragungseinrichtung ist durch die Öse zur Spanneinrichtung
geführt.
[0025] Beispielsweise weist der Schaft an dem der Öse gegenüberliegenden Ende ein Außengewinde
auf. Die Führungseinrichtung kann an der Bodenplatte dadurch befestigt sein, dass
der Teil des Schaftes, der das Außengewinde aufweist, durch eine Öffnung der Bodenplatte
hindurchragt und mittels einer Befestigungsmutter an der Bodenplatte befestigt wird.
[0026] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der Ständer folgende
Merkmale aufweist:
- das Stabilisierungsbauteil umfasst zusätzlich zu der ersten Durchgangsöffnung eine
weitere zweite Durchgangsöffnung;
- die Führungseinrichtung umfasst zusätzlich zu dem ersten Schaft einen weiteren zweiten
Schaft;
- der zweite Schaft ist in der zweiten Durchgangsöffnung des Stabilisierungsbauteils
aufgenommen und erstreckt sich durch das Stabilisierungsbauteil zur Bodenplatte des
Ständers; und
- der zweite Schaft ist an der Bodenplatte des Ständers befestigt.
[0027] Der entsprechende ausgebildete Ständer weist eine nochmals erhöhte Stabilität auf,
da ein Verdrehen der Führungseinrichtung gegenüber der Bodenplatte und somit ein Verdrehen
des Stabilisierungsbauteils gegenüber der Bodenplatte vermieden wird.
[0028] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass die Führungseinrichtung
zusätzlich zu der ersten Öse eine zweite Öse umfasst, durch die ein weiteres Ende
der Kraftübertragungseinrichtung zur Spanneinrichtung geführt ist.
[0029] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass die Öse der Führungseinrichtung
eine Doppelöse ist, durch die zwei Enden der Kraftübertragungseinrichtung zur Spanneinrichtung
geführt sind.
[0030] Der Ständer ist derart ausgebildet, dass der Ständer folgende Merkmale aufweist:
- die Spanneinrichtung weist an einem, einem Spannhebel gegenüberstehenden Ende voneinander
wegragende Flanschabschnitte auf;
- das Stabilisierungsbauteil weist an ihrer Außenseite eine den Flanschabschnitten entsprechende
nutförmige Aufnahme auf;
- die Spanneinrichtung ist in der nutförmigen Aufnahme des Stabilisierungsbauteils von
oben eingeführt; und
- die sich gegenüberstehenden und voneinander wegragenden Flanschabschnitte der Spanneinrichtung
verhindern eine radial zu dem Stabilisierungsbauteil gerichtete Bewegung der Spanneinrichtung.
[0031] Bei dem entsprechend ausgebildeten Ständer ist die Spanneinrichtung einfach in den
Ständer ein- und ausbaubar und trotzdem zuverlässig mit dem Ständer verbunden. Die
Kraftübertragung von der Spanneinrichtung erfolgt direkt auf das Stabilisierungsbauteil
des Ständers.
[0032] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der Ständer folgende
Merkmale aufweist:
- der Ständer umfasst ferner eine Niederhalteeinrichtung zum Niederhalten der Spanneinrichtung;
- die Niederhalteeinrichtung ist zwischen der Führungseinrichtung und dem Stabilisierungsbauteil
angeordnet und von der Führungseinrichtung durchsetzt;
- die Niederhalteeinrichtung steht mit den Flanschabschnitten der Spanneinrichtung in
Kontakt, sodass die Niederhalteeinrichtung ein Herausheben der Spanneinrichtung aus
der Aufnahme des Stabilisierungsbauteils verhindert.
[0033] Der entsprechend ausgebildete Ständer weist eine nochmals erhöhte Stabilität auf,
da ein Herausheben der Spanneinrichtung aufgrund der durch die Kraftübertragungseinrichtung
übertragenen Gegenkraft vermieden wird.
[0034] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass der Ständer folgende
Merkmale aufweist:
- der Ständer weist ein Gehäuse mit einer Bodenabschlussplatte auf; und
- zwischen der Bodenplatte und der Bodenabschlussplatte ist ein Hohlraum ausgebildet,
der mit einem rieselfähigen Material, vorzugsweise Sand gefüllt ist.
[0035] Weiter vorzugsweise ist der Ständer derart ausgebildet, dass lediglich ein Kraftübertragungselement
vorzugsweise in Form eines Spannseils von der Spanneinrichtung ausgeht und zu mehreren,
vorzugsweise allen Halteelementen führt, sodass diese unter Erzeugung einer gleichmäßigen
Kraftverteilung am Außenumfang eines zu fixierenden Stammes oder Mastes anlegbar sind.
[0036] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus dem anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel. Dabei zeigen im
Einzelnen:
- Figur 1:
- eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Ständers;
- Figur 2:
- eine räumliche Darstellung des erfindungsgemäßen Ständers mit abgenommenen Gehäusedeckel;
- Figur 3:
- eine räumliche Darstellung des erfindungsgemäßen Ständers mit montiertem Gehäusedeckel;
- Figur 4:
- eine Draufsicht auf eine Bodenabschlussplatte des erfindungsgemäßen Ständers;
- Figur 5:
- eine Explosionszeichnung des erfindungsgemäßen Ständers;
- Figur 6:
- eine räumliche Darstellung eines Stabilisierungsbauteils mit einer mit dem Stabilisierungsbauteil
verbundenem Führungseinrichtung des erfindungsgemäßen Ständers; und
- Figur 7:
- das in Figur 6 gezeigte Stabilisierungsbauteil in Alleinstellung;
- Figur 8:
- die in Figur 6 dargestellte Führungseinrichtung in Alleinstellung; und
- Figur 9:
- eine Niederhalteeinrichtung des erfindungsgemäßen Ständers.
[0037] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
beziehungsweise gleiche Merkmale, sodass eine in Bezug auf eine Figur durchgeführte
Beschreibung bezüglich eines Bauteils auch für die anderen Figuren gilt, sodass eine
wiederholende Beschreibung vermieden wird.
[0038] Aus den Figuren 1 bis 5 ist der erfindungsgemäße Ständer 1 zum Aufspannen bzw. Befestigen
von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere von Christbäumen dargestellt. Dabei
ist in Figur 1 der Ständer 1 in einer Querschnittdarstellung, in Figur 2 in einer
räumlichen Darstellung mit einem demontierten Gehäusedeckel 2, in Figur 3 in einer
räumlichen Darstellung mit dem montiertem Gehäusedeckel 3, in Figur 4 von der Unterseite
mit Sicht auf eine Bodenabschlussplatte 3 und in Figur 5 in einer Explosionszeichnung
dargestellt.
[0039] Aus den Figuren ist ersichtlich, dass der Ständer 1 eine Bodenplatte 10 und eine
mit der Bodenplatte 10 integral ausgebildete Wandstruktur 20 aufweist. Die Wandstruktur
20 umschließt dabei einen Aufnahmeraum 30, in den das zu fixierende mast- oder stabförmige
Teil eingesetzt werden kann. Aus den Figuren ist ferner ersichtlich, dass der in dem
Ausführungsbeispiel dargestellte Ständer 1 vier Halteelemente 40 aufweist, die um
eine Zentralachse des Aufnahmeraumes 30 herum winkelversetzt angeordnet sind. Jedes
der Halteelemente 40 ist dabei um eine Schwenkachse von der Zentralachse weg in Richtung
einer Freigabestellung und auf die Zentralachse zu in Richtung einer Fixierstellung
verschwenkbar. In dem dargestellten Zustand des Ständers befinden sich die Halteelemente
40 jeweils in ihrer Fixierstellung.
[0040] Der Ständer 1 weist ferner eine Spanneinrichtung 60 und eine in den Figuren nicht
dargestellte Kraftübertragungseinrichtung auf. Bei der Spanneinrichtung 60 handelt
es sich um eine fußbetätigbare Spanneinrichtung 60, die einen Ratschenmechanismus
verwendet, wobei auf einer Spannwelle der Spanneinrichtung 60 die Kraftübertragungseinrichtung,
die üblicherweise in Form eines Spannseils ausgebildet ist, aufwickelbar ist.
[0041] Die Spanneinrichtung in Form des Spannseils führt von der Spanneinrichtung 60 zu
den jeweiligen Halteelementen 40, sodass die Halteelemente 40 mit der Spanneinrichtung
60 mittels des Spannseils bewegungsgekoppelt sind. Hierzu weisen die Halteelemente
40 jeweils Durchgangsöffnungen 41 auf, durch die das Spannseil hindurchgeführt ist.
Durch Überführen der Spanneinrichtung 60, im Genaueren des Spannhebels 61 der Spanneinrichtung
60, von einer Entsicherungsstellung in Richtung einer Sicherungsstellung wird das
Spannseil in einer Zugrichtung zu der Spanneinrichtung 60 gezogen bzw. kraftbeaufschlagt,
sodass die Spanneinrichtung 60 mittels der Spannseils einer Verschwenkung der Halteelemente
40 in Richtung deren Freigabestellung entgegenwirkt oder diese gar verhindert. Aus
den Figuren ist weiter ersichtlich, dass der erfindungsgemäße Ständer eine Führungseinrichtung
70 aufweist, durch die die jeweiligen Enden des Spannseils zu der Spanneinrichtung
60 geführt sind.
[0042] Mit Bezug auf die Figuren 6 bis 9 wird nun ein Stabilisierungsbauteil 80 des erfindungsgemäßen
Ständers 1 genauer erläutert. In Figur 6 ist das Stabilisierungsbauteil 80 zusammen
mit der Führungseinrichtung 70 und mit einer Niederhalteeinrichtung 90 dargestellt.
In Figur 7 ist das Stabilisierungsbauteil 80 in Alleinstellung gezeigt. In Figur 8
ist die Führungseinrichtung 70 in Alleinstellung gezeigt und in Figur 9 ist die Niederhalteeinrichtung
90 in Alleinstellung gezeigt.
[0043] Wie bereits erwähnt, weist der Ständer 1 ein Stabilisierungsbauteil 80 auf, dass
aus einem zweiten Werkstoff gebildet ist, der eine größere Festigkeit aufweist als
der Werkstoff, aus dem die Wandstruktur 20 des Ständers 1 gebildet ist. Wie aus Figur
7 zu ersehen ist, weist das Stabilisierungsbauteil zwei Durchgangsöffnungen 81, 82
auf, durch die zwei Schäfte 71, 72 der Führungseinrichtung 70 hindurchgeführt sind.
Die Führungseinrichtung 70 ist mit der Bodenplatte 10 verbunden, wobei die freien
Enden des ersten Schafts 71 und des zweiten Schafts 72 aus der Bodenplatte 10 unten
herausragen und mittels Befestigungsmutter 75 und gegen die Bodenplatte 10 verspannt
sind. Somit ist das Stabilisierungsbauteil 80 mit der Bodenplatte 10 mittels der Führungseinrichtung
70 unverrückbar verbunden.
[0044] Wie insbesondere aus Figur 1 zu ersehen ist, steht die Spanneinrichtung 60 mit dem
Stabilisierungsbauteil 80 in unmittelbarem Kontakt. Somit wird eine Reaktionskraft,
die von der Kraftübertragungseinrichtung auf die Spanneinrichtung 60 übertragen wird,
von dem Stabilisierungsbauteil 80 aufgenommen und die Bodenplatte 10 geleitet.
[0045] Folglich ermöglicht der erfindungsgemäße Ständer, dass beispielsweise die Wandstruktur
20 und auch die Bodenplatte 10 aus einem ersten Material, beispielsweise einem ersten
Kunststoff gebildet ist, der eine verhältnismäßig niedrigere Festigkeit aufweist als
der zweite Werkstoff, insbesondere der zweite Kunststoff, aus dem das Stabilisierungsbauteil
80 gebildet ist.
[0046] Auch die Niederhalteeinrichtung 90 weist eine erste Durchgangsöffnung 91 und eine
zweite Durchgangsöffnung 92 auf, durch die der erste Schaft 71 bzw. der zweite Schaft
72 der Führungseinrichtung 70 hindurchgeführt sind.
[0047] Wie insbesondere aus Figur 5 ersichtlich ist, weist die Spanneinrichtung 60 an einem
dem Spannhebel 61 gegenüberstehenden Ende voneinander wegragende Flanschabschnitte
63 auf. Das Stabilisierungsbauteil 80 wiederum weist an dessen Außenseite eine den
Flanschabschnitten 63 entsprechenden nutförmige Aufnahme 83 auf, sodass die Spanneinrichtung
60 in die nutförmige Aufnahme 83 des Stabilisierungsbauteils 80 von oben eingeführt
werden kann. Die sich gegenüberstehenden und voneinander wegragenden Flanschabschnitte
63 der Spanneinrichtung verhindern dabei eine radial zu dem Stabilisierungsbauteil
80 gerichtete Bewegung der Spanneinrichtung 60.
[0048] Die Reaktionskraft, die der durch die Spanneinrichtung 60 erzeugten Spannkraft entspricht,
weist sowohl eine horizontale Kraftkomponente als auch eine vertikale Kraftkomponente
auf. Die horizontale Kraftkomponente drückt die Spanneinrichtung 60 in Richtung des
Stabilisierungsbauteils 80 und die vertikale Kraftkomponente drückt die Spanneinrichtung
60 vertikal nach oben aus der Aufnahme 83 heraus. Um ein heraushebender Spanneinrichtung
60 aus der Aufnahme 83 zu verhindern, ist zwischen der Führungseinrichtung 70 und
dem Stabilisierungsbauteil 80 die Niederhalteeinrichtung 90 in Form einer Platte 90
vorgesehen.
[0049] Ein Haltesteg 93 der Niederhalteeinrichtung 90 ragt in die Aufnahme 83 des Stabilisierungsbauteils
80 hinein bzw. ragt über die Flanschabschnitte 63 der Spanneinrichtung 60 hinaus.
Die Niederhalteeinrichtung 90 steht dabei mit den Flanschabschnitten 63 der Spanneinrichtung
60 in direktem Kontakt, sodass die Niederhalteeinrichtung 90 ein Herausheben der Spanneinrichtung
460 aus der Aufnahme 83 des Stabilisierungsbauteils 80 verhindert. Die Niederhalteeinrichtung
90 wird von oben durch die Öse 73, 74 gehalten und ist von den Schäften 71, 72 durchsetzt.
Die Schäfte 71, 72 sind wie bereits oben erwähnt an der Bodenplatte 10 des Ständers
1 befestigt, sodass ein Herausheben der Niederhalteeinrichtung 90 nicht möglich ist.
[0050] Wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich ist, weist der Ständer 1 einen Gehäusedeckel
2 und eine Bodenabschlussplatte 3 auf, die im zusammengebauten Zustand des Ständers
1 in Schwerkraftrichtung unterhalb der Bodenplatte 10 angeordnet ist, sodass zwischen
der Bodenplatte 10 und der Bodenabschlussplatte 3 ein Hohlraum 4 ausgebildet ist.
Der Hohlraum 4 ist beispielsweise mit einem rieselfähigen Material, vorzugsweise mit
Sand gefüllt. Hierzu weist die Bodenabschlussplatte 3 eine wie aus Figur 4 ersichtlich
Einfüllöffnung 5 auf.
[0051] Die vorliegende Erfindung stellt einen Ständer 1 zum Aufnehmen von mast- oder stammförmigen
Teilen dar, der einfach und kostengünstig herzustellen ist, und der darüber hinaus
die notwendige Stabilität aufweist, um den hohen Spannkräften eines Spannseils Stand
zu halten.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Ständer
- 2
- Gehäusedeckel
- 3
- Bodenabschlussplatte
- 4
- Hohlraum
- 5
- Einfüllöffnung
- 10
- Bodenplatte
- 20
- Wandstruktur
- 30
- Aufnahmeraum
- 40
- Halteelement
- 41
- Durchgangsöffnung (des Halteelements)
- 50
- Säule, Turm
- 51
- Auflager
- 60
- Spanneinrichtung
- 61
- Spannhebel
- 62
- Lösehebel
- 63
- Flanschabschnitt (der Spanneinrichtung)
- 70
- Führungseinrichtung
- 71, 72
- Schaft (der Führungseinrichtung)
- 73, 74
- Öse, Doppelöse (der Führungseinrichtung)
- 75
- Befestigungsmutter
- 80
- Stabilisierungsbauteil
- 81
- (erste) Durchgangsöffnung
- 82
- (zweite) Durchgangsöffnung
- 83
- nutförmige Aufnahme
- 90
- Niederhalteeinrichtung, Platte
- 91
- (erste) Durchgangsöffnung der Niederhalteeinrichtung
- 92
- (zweite) Durchgangsöffnung der Niederhalteeinrichtung
- 93
- Haltesteg
1. Ständer (1) zum Aufspannen von mast- oder stabförmigen Teilen, insbesondere von Christbäumen,
mit
- einer Bodenplatte (10),
- einem Aufnahmeraum (30), der an der Bodenplatte (20) angeordnet und zur Aufnahme
eines mast- oder stabförmigen Teils ausgebildet ist, und der durch eine aus einem
ersten Werkstoff gebildete Wandstruktur (20) gebildet ist;
- zumindest zwei an den Aufnahmeraum (30) angrenzenden Halteelementen (40), die um
eine Zentralachse des Aufnahmeraumes (30) herum winkelversetzt angeordnet und jeweils
um eine Schwenkachse von der Zentralachse weg in Richtung einer Freigabestellung und
auf die Zentralachse zu in Richtung einer Fixierstellung verschwenkbar sind;
- einer Spanneinrichtung (60) und einer flexiblen Kraftübertragungseinrichtung, die
von der Spanneinrichtung (60) zu den Halteelementen (40) führt, wobei die Halteelemente
(40) mit der Spanneinrichtung (60) mittels der Kraftübertragungseinrichtung bewegungsgekoppelt
sind, wobei durch Überführen der Spanneinrichtung (60) von einer Entsicherungsstellung
in Richtung einer Sicherungsstellung die Kraftübertragungseinrichtung in einer Zugrichtung
zu der Spanneinrichtung (60) gezogen und/oder kraftbeaufschlagt wird, sodass die Spanneinrichtung
(60) mittels der Kraftübertragungseinrichtung einer Verschwenkung der Halteelemente
(40) in Richtung Freigabestellung entgegenwirkt oder diese verhindert;
- einer Führungseinrichtung (70), durch die mindestens ein Ende der Kraftübertragungseinrichtung
zur Spanneinrichtung (60) geführt ist;
- einem Stabilisierungsbauteil (80),
- wobei das Stabilisierungsbauteil (80) zumindest eine Durchgangsöffnung (81, 82)
aufweist, durch die die Führungseinrichtung (70) hindurchgeführt ist,
- wobei die Führungseinrichtung (70) mit der Bodenplatte (10) verbunden ist, sodass
das Stabilisierungsbauteil (80) mit der Bodenplatte (10) mittels der Führungseinrichtung
(70) unverrückbar verbunden ist, und
- wobei die Spanneinrichtung (60) mit dem Stabilisierungsbauteil (80) in unmittelbaren
Kontakt steht,
- wobei die Spanneinrichtung (60) an einem, einem Spannhebel (61) gegenüberstehenden
Ende voneinander wegragende Flanschabschnitte (63) aufweist; gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Stabilisierungsbauteil (80) ist aus einem zweiten Werkstoff gebildet, der eine
größere Festigkeit als der erste Werkstoff aufweist;
- das Stabilisierungsbauteil (80) weist an dessen Außenseite eine den Flanschabschnitten
(63) entsprechende nutförmige Aufnahme (83) auf;
- die Spanneinrichtung (60) ist in der nutförmigen Aufnahme (83) des Stabilisierungsbauteils
(80) von oben eingeführt;
- die sich gegenüberstehenden und voneinander wegragenden Flanschabschnitte (63) der
Spanneinrichtung (60) verhindern eine radial zu dem Stabilisierungsbauteil (80) gerichtete
Bewegung der Spanneinrichtung (60).
2. Ständer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungsbauteil (80) mit der Wandstruktur (20) und/oder mit der Bodenplatte
(10) formschlüssig verbunden ist.
3. Ständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisierungsbauteil (80) mit der den Aufnahmeraum (30) bildenden Wandstruktur
(20) in unmittelbaren Kontakt steht.
4. Ständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Werkstoff ein erster Kunststoff und der zweite Werkstoff ein zweiter Kunststoff
ist.
5. Ständer (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kunststoff Polypropylen oder Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer und
der zweite Kunststoff Polyamid ist.
6. Ständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (70) aus einem Metall, vorzugsweise aus Stahl gebildet ist.
7. Ständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Führungseinrichtung (70) umfasst einen Schaft (71, 72) und eine Öse (73, 74);
- der Schaft (71, 72) ist in der Durchgangsöffnung (81, 82) des Stabilisierungsbauteils
(80) aufgenommen und erstreckt sich durch das Stabilisierungsbauteil (80) zur Bodenplatte
(10) des Ständers (1);
- der Schaft (71, 72) ist an der Bodenplatte (10) des Ständers (1) befestigt;
- ein Ende der Kraftübertragungseinrichtung ist durch die Öse (73, 74) zur Spanneinrichtung
(60) geführt.
8. Ständer (1) nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Stabilisierungsbauteil (80) umfasst zusätzlich zu der ersten Durchgangsöffnung
(81) eine weitere zweite Durchgangsöffnung (82);
- die Führungseinrichtung (50) umfasst zusätzlich zu dem ersten Schaft (71) einen
weiteren zweiten Schaft (72);
- der zweite Schaft (72) ist in der zweiten Durchgangsöffnung (82) des Stabilisierungsbauteils
(80) aufgenommen und erstreckt sich durch das Stabilisierungsbauteil (80) zur Bodenplatte
(1) des Ständers (1); und
- der zweite Schaft (72) ist an der Bodenplatte (10) des Ständers (1) befestigt.
9. Ständer (1) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (70) zusätzlich zu der ersten Öse (73) eine zweite Öse (74)
umfasst, durch die ein weiteres Ende der Kraftübertragungseinrichtung zur Spanneinrichtung
(60) geführt ist.
10. Ständer (1) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse (73, 74) der Führungseinrichtung (70) eine Doppelöse (73, 74) ist, durch
die zwei Enden der Kraftübertragungseinrichtung zur Spanneinrichtung (60) geführt
sind.
11. Ständer (1) nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- der Ständer (1) umfasst ferner eine Niederhalteeinrichtung (90) zum Niederhalten
der Spanneinrichtung (60);
- die Niederhalteeinrichtung (90) ist zwischen der Führungseinrichtung (70) und dem
Stabilisierungsbauteil (80) angeordnet und von der Führungseinrichtung (70) durchsetzt;
- die Niederhalteeinrichtung (90) steht mit den Flanschabschnitten (63) der Spanneinrichtung
(60) in Kontakt, sodass die Niederhalteeinrichtung (90) ein Herausheben der Spanneinrichtung
(60) aus der Aufnahme (83) des Stabilisierungsbauteils (80) verhindert.
12. Ständer (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- der Ständer (1) weist ein Gehäuse (2) mit einer Bodenabschlussplatte (3) auf; und
- zwischen der Bodenplatte (10) und der Bodenabschlussplatte (3) ist ein Hohlraum
(4) ausgebildet, der mit einem rieselfähigen Material, vorzugsweise Sand gefüllt ist.
13. Ständer (1) nach einem der vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich ein Kraftübertragungselement vorzugsweise in Form eines Spannseils von
der Spanneinrichtung (60) ausgeht und zu mehreren, vorzugsweise allen Halteelementen
(40) führt, sodass diese unter Erzeugung einer gleichmäßigen Kraftverteilung am Außenumfang
eines zu fixierenden Stammes oder Mastes anlegbar sind.
1. Stand (1) for putting up post-like or stick-like parts, in particular Christmas trees,
comprising
- a base plate (10),
- a receiving space (30) which is arranged on the base plate (20) and is designed
to receive a post-like or stick-like part and which is formed by a wall structure
(20) formed from a first material;
- at least two holding elements (40) bordering the receiving space (30), which are
arranged so as to be angularly offset about a central axis of the receiving space
(30) and can each be pivoted about a pivot axis away from the central axis in the
direction of a release position and toward the central axis in the direction of a
fixing position;
- a clamping device (60) and a flexible force transmission device which leads from
the clamping device (60) to the holding elements (40), wherein the holding elements
(40) are movement-coupled to the clamping device (60) by means of the force transmission
device, wherein, by transferring the clamping device (60) from an unlocking position
in the direction of a securing position, the force transmission device is pulled in
a pulling direction toward the clamping device (60) and/or is subjected to force so
that the clamping device (60) counteracts or prevents pivoting of the holding elements
(40) in the direction of the release position by means of the force transmission device;
- a guide device (70) through which at least one end of the force transmission device
is guided to the clamping device (60);
- a stabilizing component (80),
- wherein the stabilizing component (80) has at least one through-opening (81, 82)
through which the guide device (70) is guided,
- wherein the guide device (70) is connected to the base plate (10), so that the stabilizing
component (80) is immovably connected to the base plate (10) by means of the guide
device (70); and
- wherein the clamping device (60) is in direct contact with the stabilizing component
(80),
- wherein the clamping device (60) has flange portions (63) which project away from
one another at an end opposite a clamping lever (61); characterized by the following features:
- the stabilizing component (80) is formed from a second material which has a greater
strength than the first material;
- the stabilizing component (80) has, on its outside, a groove-shaped receptacle (83)
corresponding to the flange portions (63);
- the clamping device (60) is inserted from above into the groove-shaped receptacle
(83) of the stabilizing component (80);
- the opposing flange portions (63) of the clamping device (60) that project away
from one another prevent a movement of the clamping device (60) directed radially
toward the stabilizing component (80).
2. Stand (1) according to claim 1, characterized in that the stabilizing component (80) is interlockingly connected to the wall structure
(20) and/or to the base plate (10).
3. Stand (1) according to either of the preceding claims, characterized in that the stabilizing component (80) is in direct contact with the wall structure (20)
forming the receiving space (30).
4. Stand (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the first material is a first plastics material and the second material is a second
plastics material.
5. Stand (1) according to claim 4, characterized in that the first plastics material is polypropylene or acrylonitrile-butadiene-styrene copolymer
and the second plastics material is polyamide.
6. Stand (1) according to any of the preceding claims, characterized in that the guide device (70) is formed from a metal, preferably from steel.
7. Stand (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the guide device (70) comprises a shaft (71, 72) and an eyelet (73, 74);
- the shaft (71, 72) is received in the through-opening (81, 82) of the stabilizing
component (80) and extends through the stabilizing component (80) to the base plate
(10) of the stand (1);
- the shaft (71, 72) is fastened to the base plate (10) of the stand (1);
- one end of the force transmission device is guided through the eyelet (73, 74) to
the clamping device (60).
8. Stand (1) according to claim 7,
characterized by the following features:
- the stabilizing component (80) comprises, in addition to the first through-opening
(81), a further second through-opening (82);
- the guide device (50) comprises, in addition to the first shaft (71), a further
second shaft (72);
- the second shaft (72) is received in the second through-opening (82) of the stabilizing
component (80) and extends through the stabilizing component (80) to the base plate
(1) of the stand (1); and
- the second shaft (72) is fastened to the base plate (10) of the stand (1).
9. Stand (1) according to either claim 7 or claim 8, characterized in that the guide device (70) comprises, in addition to the first eyelet (73), a second eyelet
(74) through which a further end of the force transmission device is guided to the
clamping device (60).
10. Stand (1) according to any of claims 7 to 9, characterized in that the eyelet (73, 74) of the guide device (70) is a double eyelet (73, 74) through
which two ends of the force transmission device are guided to the clamping device
(60).
11. Stand (1) according to claim 1,
characterized by the following features:
- the stand (1) further comprises a hold-down device (90) for holding down the clamping
device (60);
- the hold-down device (90) is arranged between the guide device (70) and the stabilizing
component (80) and is penetrated by the guide device (70);
- the hold-down device (90) is in contact with the flange portions (63) of the clamping
device (60), so that the hold-down device (90) prevents the clamping device (60) from
being lifted out of the receptacle (83) of the stabilizing component (80).
12. Stand (1) according to any of the preceding claims,
characterized by the following features:
- the stand (1) has a housing (2) having a base end plate (3); and
- a cavity (4) is formed between the base plate (10) and the base end plate (3) and
is filled with a free-flowing material, preferably sand.
13. Stand (1) according to any of the preceding claims, characterized in that only one force transmission element, preferably in the form of a tensioning cable,
extends from the clamping device (60) and leads to a plurality of, preferably all,
holding elements (40), so that these can be applied, while generating a uniform force
distribution, to the outer circumference of a trunk or post to be fixed.
1. Support (1) destiné à serrer des pièces en forme de mât ou de tige, en particulier
des arbres de Noël, comportant
- une plaque de base (10),
- un espace de réception (30) qui est ménagé sur la plaque de base (20) et est conçu
pour recevoir une pièce en forme de mât ou de tige, et qui est formé par une structure
de paroi (20) réalisée à partir d'un premier matériau ;
- au moins deux éléments de maintien (40) adjacents à l'espace de réception (30),
lesquels éléments de maintien sont disposés décalés angulairement autour d'un axe
central de l'espace de réception (30) et peuvent pivoter respectivement autour d'un
axe de pivotement en s'éloignant de l'axe central dans la direction d'une position
de libération et en allant vers l'axe central dans la direction d'une position de
fixation ;
- un dispositif de serrage (60) et un dispositif de transmission de force flexible
qui mène du dispositif de serrage (60) aux éléments de maintien (40), les éléments
de maintien (40) étant couplés en mouvement au dispositif de serrage (60) au moyen
du dispositif de transmission de force, le dispositif de transmission de force étant,
du fait du passage du dispositif de serrage (60) d'une position de déverrouillage
à une position de sécurité, tiré et/ou sollicité par une force dans une direction
de traction vers le dispositif de serrage (60) de sorte que, au moyen du dispositif
de transmission de force, le dispositif de serrage (60) agit contre un pivotement
des éléments de maintien (40) dans la direction d'une position de libération ou empêche
ce pivotement ;
- un dispositif de guidage (70) à travers lequel au moins une extrémité du dispositif
de transmission de force est guidée vers le dispositif de serrage (60) ;
- un composant de stabilisation (80),
- le composant de stabilisation (80) présente au moins une ouverture de passage (81,
82) par laquelle le dispositif de guidage (70) est introduit,
- le dispositif de guidage (70) étant relié à la plaque de base (10) de sorte que
le composant de stabilisation (80) est relié de manière inamovible à la plaque de
base (10) au moyen du dispositif de guidage (70), et
- le dispositif de serrage (60) étant en contact direct avec le composant de stabilisation
(80),
- le dispositif de serrage (60) présentant, à une extrémité opposée à un levier de
serrage (61), des sections de bride (63) s'écartant les unes des autres ; caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le composant de stabilisation (80) est réalisé à partir d'un second matériau qui
présente une résistance supérieure à celle du premier matériau ;
- le composant de stabilisation (80) présente, sur son côté extérieur, un logement
(83) en forme de rainure et correspondant aux sections de bride (63) ;
- le dispositif de serrage (60) est introduit par le haut dans le logement (83) en
forme de rainure du composant de stabilisation (80) ;
- les sections de bride (63) du dispositif de serrage (60), lesquelles sections de
bride se font face et s'écartent les unes des autres, empêchent un mouvement du dispositif
de serrage (60), dirigé radialement vers le composant de stabilisation (80).
2. Support (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le composant de stabilisation (80) est relié par liaison de forme à la structure
de paroi (20) et/ou à la plaque de base (10).
3. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant de stabilisation (80) est en contact direct avec la structure de paroi
(20) formant l'espace de réception (30).
4. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier matériau est une première matière plastique et le second matériau est
une seconde matière plastique.
5. Support (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la première matière plastique est du polypropylène ou un copolymère d'acrylonitrile-butadiènestyrène
et la seconde matière plastique est un polyamide.
6. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (70) est réalisé à partir d'un métal, de préférence de l'acier.
7. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le dispositif de guidage (70) comprend un arbre (71, 72) et un oeillet (73, 74)
;
- l'arbre (71, 72) est reçu dans l'ouverture de passage (81, 82) du composant de stabilisation
(80) et s'étend à travers le composant de stabilisation (80) jusqu'à la plaque de
base (10) du support (1) ;
- l'arbre (71, 72) est fixé à la plaque de base (10) du support (1) ;
- une extrémité du dispositif de transmission de force est guidée à travers l'oeillet
(73, 74) jusqu'au dispositif de serrage (60).
8. Support (1) selon la revendication 7,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le composant de stabilisation (80) comprend, en plus de la première ouverture de
passage (81), une seconde ouverture de passage (82) supplémentaire ;
- le dispositif de guidage (50) comprend, en plus du premier arbre (71), un second
arbre (72) supplémentaire ;
- le second arbre (72) est reçu dans la seconde ouverture de passage (82) du composant
de stabilisation (80) et s'étend à travers le composant de stabilisation (80) jusqu'à
la plaque de base (1) du support (1) ; et
- le second arbre (72) est fixé à la plaque de base (10) du support (1).
9. Support (1) selon l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (70) comprend, en plus du premier oeillet (73), un second
oeillet (74) à travers lequel une autre extrémité du dispositif de transmission de
force est guidée jusqu'au dispositif de serrage (60).
10. Support (1) selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que l'oeillet (73, 74) du dispositif de serrage (70) est un double oeillet (73, 74) à
travers lequel les deux extrémités du dispositif de transmission de force sont guidées
jusqu'au dispositif de serrage (60).
11. Support (1) selon la revendication 1,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le support (1) comprend en outre un dispositif de maintien vers le bas (90) destiné
à maintenir le dispositif de serrage (60) vers le bas ;
- le dispositif de maintien vers le bas (90) est disposé entre le dispositif de guidage
(70) et le composant de stabilisation (80) et est traversé par le dispositif de guidage
(70) ;
- le dispositif de maintien vers le bas (90) est en contact avec les sections de bride
(63) du dispositif de serrage (60) de sorte que le dispositif de maintien vers le
bas (90) empêche que le dispositif de serrage (60) ressorte du logement (83) du composant
de stabilisation (80).
12. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- le support (1) présente un boîtier (2) comportant une plaque de fermeture de base
(3) ; et
- une cavité (4) est réalisée entre la plaque de base (10) et la plaque de fermeture
de base (3), laquelle cavité est remplie avec un matériau pouvant s'écouler, de préférence
du sable.
13. Support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un seul élément de transmission de force, de préférence sous forme de câble tendeur,
part du dispositif de serrage (60) et débouche sur plusieurs, de préférence sur tous
les éléments de maintien (40), de sorte que ceux-ci peuvent être appliqués sur la
circonférence extérieure d'une tige ou d'un mât à fixer en générant une répartition
uniforme des forces.