[0001] Die Erfindung betrifft einen Vorratsbehälter und eine Dosiereinrichtung. Insbesondere
betrifft die Erfindung einen Vorratsbehälter und eine Dosiereinrichtung zum Dosieren
einer Flüssigkeit wie eines flüssigen Waschmittels oder eines flüssigen Wasch- oder
Spülzusatzes in einem wasserführenden Haushaltsgerät, insbesondere einer Waschmaschine.
[0002] Die Dosiereinrichtung erlaubt in der Waschmaschine eine präzise Dosierung des Waschmittels,
die an die Größe und Art der Waschladung und gegebenenfalls auch an den Verschmutzungsgrad
in Abhängigkeit vom eingestellten Waschprogramm automatisch angepasst werden kann.
Der Benutzer der mit einer solchen Dosiereinrichtung versehenen Waschmaschine muss
lediglich einen oder mehrere Vorratsbehälter in eine Aufnahmeeinrichtung der Dosiereinrichtung
platzieren, und braucht sich um eine richtige Dosierung für einen Waschvorgang nicht
mehr zu kümmern.
[0003] Aus der
EP 2 784 205 B1 sind solch ein Vorratsbehälter und solch eine Dosiereinrichtung bekannt. Der Vorratsbehälter
weist ein Gehäuse auf, welches ausgebildet ist, entlang einer Einschubrichtung in
eine Aufnahmeeinrichtung eines wasserführenden Haushaltsgerätes, insbesondere einer
Waschmaschine, eingeschoben zu werden. Der Vorratsbehälter weist ein Rastelement auf,
welches ausgebildet ist, beim Einschieben des Gehäuses in die Aufnahmeeinrichtung
mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten Rastgegenelement des Haushaltsgerätes
eine Rastverbindung zu bilden, welche das Gehäuse in der Aufnahmeeinrichtung lösbar
fixiert. Ferner weist der Vorratsbehälter ein behälterseitiges Koppelelement auf,
welches ausgebildet ist, mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten aufnahmeseitigen
Koppelelement zu einer Koppeleinrichtung derart mit dem Haushaltsgerät gekoppelt zu
werden, dass die Flüssigkeit über die Koppeleinrichtung in das Haushaltsgerät fließen
kann. Wenn der Vorratsbehälter leer ist, muss der Benutzer den Vorratsbehälter aus
der Dosiereinrichtung entfernen und entsorgen und die Dosiereinrichtung mit einem
neuen Vorratsbehälter versehen. Dadurch wird viel Müll verursacht. Ferner hat der
Benutzer Kosten aufgrund des Auswechselns der Vorratsbehälter.
[0004] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Vorratsbehälter und eine Dosiereinrichtung
für ein wasserführendes Haushaltsgerät bereitzustellen, die wenig Müll verursachen
und kostengünstig sind.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Vorratsbehälter mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 und eine Dosiereinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
[0006] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einer Wiederverwendung
von Teilen des Vorratsbehälters darin, dass Kosten gespart werden.
[0007] Die Erfindung betrifft einen Vorratsbehälter für ein wasserführendes Haushaltsgerät,
aufweisend:
- ein Gehäuse,
- welches ausgebildet ist, entlang einer Einschubrichtung in eine Aufnahmeeinrichtung
eines wasserführenden Haushaltsgerätes, insbesondere einer Waschmaschine, eingeschoben
zu werden,
- welches ein Rastelement aufweist, welches ausgebildet ist, beim Einschieben des Gehäuses
in die Aufnahmeeinrichtung mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten Rastgegenelement
des wasserführenden Haushaltsgerätes eine Rastverbindung zu bilden, welche das Gehäuse
in der Aufnahmeeinrichtung lösbar fixiert,
- welches eine Öffnung in einer Gehäusewand aufweist,
- einen Beutel,
- welcher eine Flüssigkeit enthält,
- welcher ein beutelseitiges Koppelelement aufweist, welches ausgebildet ist, mit einem
in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten aufnahmeseitigen Koppelelement zu einer Koppeleinrichtung
derart mit dem Haushaltsgerät gekoppelt zu werden, dass die Flüssigkeit über die Koppeleinrichtung
in das Haushaltsgerät fließen kann,
wobei das Gehäuse ausgebildet ist, den Beutel aufzunehmen, und die Öffnung derart
ausgebildet ist, dass das beutelseitige Koppelelement in ihr montierbar ist.
[0008] Um den beim Vorratsbehälter anfallenden Müll zu reduzieren, sind Teile von ihm wiederverwendbar
ausgebildet. Dazu sind Funktionen, die zur Verwendung des Vorratsbehälters in der
Dosiereinrichtung bzw. in dem wasserführenden Haushaltsgerät erfüllt werden müssen,
von der Aufgabe von Verpackung und Transport getrennt worden. Zu erfüllende Funktionen
des Vorratsbehälters umfassen: Flüssigkeit speichern, Flüssigkeit abgeben, Rastelement
zur Fixierung im wasserführenden Haushaltsgerät.
[0009] Die Außenform des Vorratsbehälters ist als Gehäuse ausgebildet und weist damit eine
feste, unflexible Form auf und stellt einen Träger für den Beutel dar, der in dem
Gehäuse austauschbar anordbar ist. Das Gehäuse ist wiederverwendbar ausgebildet und
weist die Funktion des Rastelelements zur Fixierung im wasserführenden Haushaltsgerät
auf. Der Beutel ist als Einwegartikel ausgebildet und weist die Funktionen "Flüssigkeit
speichern" und "Flüssigkeit abgeben" auf.
[0010] Unter der Formulierung "wasserführendes Haushaltsgerät" ist ein Gerät zu verstehen,
in dem Wasser in einem vom Benutzer ausgelösten Prozess eingelassen und ausgelassen
wird. Unter dem Ausdruck "Haushaltsgerät" ist ein Gerät zu verstehen, das neben einer
gewerblichen Verwendung auch in einem Haushalt verwendbar ist. Der Ausdruck schließt
aber nicht gewerblich verwendete Geräte aus, sondern bezieht sich vielmehr darauf,
dass keine nicht üblicherweise im Haushalt verwendeten Geräte gemeint sind. Das wasserführende
Haushaltsgerät umfasst bevorzugt eine Waschmaschine, einen Waschtrockner, eine Spülmaschine,
die bzw. der zur privaten oder gewerblichen ausgebildet ist. Die Flüssigkeit stellt
bevorzugt ein Waschmittel, Waschzusatz, Spülmittel oder Spülzusatz dar.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das beutelseitige Koppelelement eine erste
Rippe und eine zweite Rippe auf, welche an gegenüberliegenden Seiten der Öffnung positionierbar
sind. Das beutelseitige Koppelelement ist bevorzugt als Ventil ausgebildet. Jedwede
Ventilart ist geeignet. Beispielsweise ist das Ventil als Squeezeventil ausgebildet.
Bevorzugt weist das Ventil die zwei Rippen auf, die vor und hinter der Öffnung des
Gehäuses, bezogen auf die Einschubrichtung, anordbar sind und dadurch das Ventil im
Gehäuse positionieren. Bevorzugt sind die erste und die zweite Rippe derart angeordnet
und ausgebildet, dass das beutelseitige Koppelelement an das Gehäuse festgeklemmt
ist, wenn sie an gegenüberliegenden Seiten der Öffnung positioniert sind. Dadurch
ist das beutelseitige Koppelelement an dem Gehäuse lösbar aber festklemmend montierbar.
[0012] Bevorzugt ist die Öffnung als ein Schlitz ausgebildet, welcher in der Gehäusewand
keilförmig ausgebildet ist, welche stirnseitig in der Einschubrichtung vorne ausgebildet
ist. Dadurch ist das beutelseitige Koppelelement gut in die Öffnung positionierbar.
Bevorzugt ist die stirnseitige vordere Gehäusewand derart ausgebildet, zur Vorratsbehältererkennung
zu dienen. Dazu ist die stirnseitige vordere Gehäusewand bevorzugt gerade ausgebildet.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse weiterhin eine in die Einschubrichtung
gesehen oberseitige Aufnahmeöffnung auf, welche derart ausgebildet ist, dass der Beutel
aus dem Gehäuse entnehmbar und in ihm anordbar ist. Durch die in die Einschuböffnung
gesehene oberseitige Aufnahmeöffnung ist der Beutel für den Benutzer leicht und selbsterklärend
in das Gehäuse platzierbar. Das Gehäuse ist bevorzugt ein Spritzgußteil. Bevorzugt
ist das Gehäuse aus Hartkunststoff ausgebildet. Bevorzugt ist das Gehäuse schalenartig
ausgebildet.
[0014] Bevorzugt ist das beutelseitige Koppelelement vom Beutel entnehmbar und in ihm anordbar.
Dadurch ist das beutelseitige Koppelelement wiederverwendbar und werden weiterhin
Kosten und Müll eingespart.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Vorratsbehälter weiterhin ein Befestigungselement
auf, das ausgebildet ist, das beutelseitige Koppelelement an dem Beutel lösbar zu
befestigen. Das Befestigungselement ist beispielsweise in den Beutel eingeschweißt.
Bevorzugt weist der Beutel ein rohrförmiges Element als das Befestigungselement auf.
Das rohrförmige Element ist bevorzugt ausgebildet, das beutelseitige Koppelelement
aufzunehmen und zu befestigen, so dass über das beutelseitige Koppelelement bei Betrieb
die in dem Beutel vorhandene Flüssigkeit dem wasserführenden Haushaltsgerät zuführbar
ist. Das rohrförmige Element weist beispielsweise einen entfernbaren Deckel und/oder
eine entfernbare Siegelfolie auf, so dass der Benutzer, wenn er den Deckel und/oder
die Siegelfolie entfernt hat, das beutelseitige Koppelelement in das rohrförmige Element
klemmen, mit ihm verrasten und/oder in es stecken kann. Der Deckel kann abreißbar,
aufreißbar, abbrechbar und/oder aufdrehbar ausgebildet sein. Die Siegelfolie ist bevorzugt
ab- und/oder aufreißbar ausgebildet. Bevorzugt weist der Beutel um die Schnittstelle
zwischen dem beutelseitigen Koppelelement und dem rohrförmigen Element eine Dichtung
auf. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schnittstelle dicht ist, und die Flüssigkeit
nicht an der Schnittstelle aus dem Beutel austritt. Alternativ oder zusätzlich weist
das Gehäuse das Befestigungselement auf. Beispielsweise weist das Gehäuse eine Klammer
beispielsweise Metallklammer auf, die ausgebildet ist, das beutelseitige Koppelelement
beim Koppeln und bei Betrieb in Position zu halten.
[0016] Der Beutel kann derart ausgebildet sein, dass er zum Entlüften geeignet ist. Beispielsweise
weist er ein Volumen auf, das größer ist als das Volumen der in ihm enthaltenen Flüssigkeit.
Beispielsweise weist der Beutel ein Volumen von 2 Litern auf, und enthält 1,5 Liter
Flüssigkeit, um eine Reserve für eine Ausgasung zu schaffen. Alternativ bevorzugt
weist der Beutel ein Entlüftungselement auf, welches zum Entlüften des Beutels ausgebildet
ist. Beispielsweise kann der Beutel eine Membran als Entlüftungselement aufweisen.
Die Membran ist beispielsweise auf den Beutel aufgeschweißt. Der Beutel ist bevorzugt
aus Kunststoff gebildet. Die Membran ist bevorzugt aus dem gleichen Kunststoff wie
der Beutel ausgebildet. Der Beutel ist bevorzugt belüftend ausbildet: Ein aktiv ausgeführtes
Belüften ist nicht erforderlich, weil sich der Beutel bei Entnahme der Flüssigkeit
zusammenzieht.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Beutel ein Begradigungselement auf,
welches ausgebildet ist, eine Seite des Beutels gerade zu halten. Das Begradigungselement
ist beispielsweise ein Etikett. Bevorzugt ist das Begradigungselement an einer von
der oberseitigen Aufnahmeöffnung gegenüberliegenden Seite des Gehäuses d.h. benachbart
zu einer Unterseite des Gehäuses angeordnet. Durch das Begradigungselement, das an
der Unterseite des Beutels in die Einschubrichtung gesehen in das Gehäuse eingelegt
ist, kann eine Zusammenziehrichtung des Beutels so positiv beeinflusst werden, dass
eine Restentleerung verbessert wird. In diesem Fall wird sich eine Verformung des
Beutels bei Betrieb in einem oberen Bereich in die Einschubrichtung gesehen abspielen
und der an der Unterseite des Gehäuses anliegende Beutelteil wird gerade bleiben.
[0018] Bevorzugt weist das Gehäuse ein Zentrierelement auf, welches ausgebildet ist, beim
Einschieben des Gehäuses in die Aufnahmeeinrichtung das Gehäuse in der Aufnahmeeinrichtung
zu zentrieren. Beispielweise ist das Zentrierelement als Kamin ausgebildet. Das Zentrierelement
ist bevorzugt an der Unterseite des Gehäuses in die Einschubrichtung gesehen ausgebildet.
[0019] Das Rastelement ist bevorzugt als Rasthaken ausgebildet. Bevorzugt ist das Rastelement
an der Oberseite des Gehäuses, bezogen auf die Einschubrichtung, ausgebildet.
[0020] Bevorzugt weist das Gehäuse in die Einschubrichtung gesehen vorne eine Freinehmung
auf, um eine Vorratsbehälterblockierung zu realisieren. D.h., bevorzugt weist die
stirnseitige in der Einschubrichtung gesehen vordere Gehäusewand, die die Öffnung
aufweist, weiterhin die Freinehmung auf.
[0021] Ferner betrifft die Erfindung eine Dosiereinrichtung für ein wasserführendes Haushaltsgerät,
insbesondere eine Waschmaschine, aufweisend eine Aufnahmeeinrichtung und ein Vorratsbehälter
nach einer oder mehrerer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, wobei das
Gehäuse des Vorratsbehälters ausgebildet ist, entlang der Einschubrichtung in die
Aufnahmeeinrichtung eingeschoben zu werden.
[0022] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Vorratsbehälters; und
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Vorratsbehälters.
[0023] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Vorratsbehälters.
Der Vorratsbehälter weist ein Gehäuse 1 und einen Beutel 2 auf. Das Gehäuse 1 ist
ausgebildet, entlang einer Einschubrichtung E in eine Aufnahmeeinrichtung (nicht gezeigt)
eines wasserführenden Haushaltsgerätes (nicht gezeigt) eingeschoben zu werden. Das
Gehäuse 1 weist ferner eine Öffnung 12 in einer Gehäusewand 13 auf, welche als keilförmiger
Schlitz ausgebildet ist. Der Beutel 2 enthält eine Flüssigkeit (nicht gezeigt) und
weist ein beutelseitiges Koppelelement 21 auf, welches ausgebildet ist, mit einem
in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten aufnahmeseitigen Koppelelement (nicht gezeigt)
zu einer Koppeleinrichtung derart mit dem wasserführenden Haushaltsgerät gekoppelt
zu werden, dass die Flüssigkeit über die Koppeleinrichtung in das wasserführende Haushaltsgerät
fließen kann. Das Gehäuse 1 ist ausgebildet, den Beutel 2 aufzunehmen. Es ist aus
einem Hartkunststoff ausgebildet und weist eine in die Einschubrichtung E gesehen
oberseitige Aufnahmeöffnung 14 auf, so dass der Beutel 2 in dem Gehäuse 1 anordbar
ist. Die Öffnung 12 ist derart ausgebildet ist, dass das beutelseitige Koppelelement
21 in ihr montierbar ist. Das beutelseitige Koppelelement 21 ist als Ventil ausgebildet
und mit dem Beutel 2 fest verbunden. Es kann aber auch lösbar mit dem Beutel 2 verbunden
sein, was hier nicht gezeigt ist. Die Gehäusewand 13 ist dadurch, dass sie gerade
ausgebildet ist, zur Vorratsbehältererkennung ausgebildet.
[0024] Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Vorratsbehälters. Das
Gehäuse 1 weist ein Rastelement 11 auf, welches ausgebildet ist, beim Einschieben
des Gehäuses 1 in die Aufnahmeeinrichtung mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten
Rastgegenelement (nicht gezeigt) des wasserführenden Haushaltsgerätes eine Rastverbindung
zu bilden, welche das Gehäuse 1 in der Aufnahmeeinrichtung lösbar fixiert.
Bezugszeichenliste
[0025]
- E
- Einschubrichtung
- 1
- Gehäuse
- 11
- Rastelement
- 12
- Öffnung
- 13
- Gehäusewand
- 14
- Aufnahmeöffnung
- 2
- Beutel
- 21
- Koppelelement
1. Vorratsbehälter für ein wasserführendes Haushaltsgerät, aufweisend:
- ein Gehäuse (1),
• welches ausgebildet ist, entlang einer Einschubrichtung (E) in eine Aufnahmeeinrichtung
eines wasserführenden Haushaltsgerätes, insbesondere einer Waschmaschine, eingeschoben
zu werden,
• welches ein Rastelement (11) aufweist, welches ausgebildet ist, beim Einschieben
des Gehäuses (1) in die Aufnahmeeinrichtung mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten
Rastgegenelement des wasserführenden Haushaltsgerätes eine Rastverbindung zu bilden,
welche das Gehäuse (1) in der Aufnahmeeinrichtung lösbar fixiert,
• welches eine Öffnung (12) in einer Gehäusewand (13) aufweist,
- einen Beutel (2),
• welcher eine Flüssigkeit enthält,
• welcher ein beutelseitiges Koppelelement (21) aufweist, welches ausgebildet ist,
mit einem in der Aufnahmeeinrichtung angeordneten aufnahmeseitigen Koppelelement zu
einer Koppeleinrichtung derart mit dem Haushaltsgerät gekoppelt zu werden, dass die
Flüssigkeit über die Koppeleinrichtung in das Haushaltsgerät fließen kann,
wobei das Gehäuse (1) ausgebildet ist, den Beutel (2) aufzunehmen, und die Öffnung
(12) derart ausgebildet ist, dass das beutelseitige Koppelelement (21) in ihr montierbar
ist.
2. Vorratsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das beutelseitige Koppelelement (21) eine erste Rippe und eine zweite Rippe aufweist,
welche an gegenüberliegenden Seiten der Öffnung (12) positionierbar sind.
3. Vorratsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (12) als ein Schlitz ausgebildet ist, welcher in der Gehäusewand (13)
keilförmig ausgebildet ist, welche stirnseitig in der Einschubrichtung (E) vorne ausgebildet
ist.
4. Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) weiterhin eine in die Einschubrichtung gesehen oberseitige Aufnahmeöffnung
(14) aufweist, welche derart ausgebildet ist, dass der Beutel (2) aus dem Gehäuse
(1) entnehmbar und in ihm anordbar ist.
5. Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das beutelseitige Koppelelement (21) vom Beutel (2) entnehmbar und in ihm anordbar
ist.
6. Vorratsbehälter nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Befestigungselement, das ausgebildet ist, das beutelseitige Koppelelement (21)
an dem Beutel (2) und/oder dem Gehäuse (1) lösbar zu befestigen.
7. Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (2) ein Entlüftungselement aufweist, welches zum Entlüften des Beutels
(2) ausgebildet ist.
8. Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (2) ein Begradigungselement aufweist, welches ausgebildet ist, eine Seite
des Beutels (2) gerade zu halten.
9. Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) ein Zentrierelement aufweist, welches ausgebildet ist, beim Einschieben
des Gehäuses (1) in die Aufnahmeeinrichtung das Gehäuse (1) in der Aufnahmeeinrichtung
zu zentrieren.
10. Dosiereinrichtung für ein wasserführendes Haushaltsgerät, insbesondere eine Waschmaschine,
aufweisend eine Aufnahmeeinrichtung und einen Vorratsbehälter nach einem der vorangehenden
Ansprüche, wobei das Gehäuse (1) des Vorratsbehälters ausgebildet ist, entlang der
Einschubrichtung (E) in die Aufnahmeeinrichtung eingeschoben zu werden.