[0001] Die Erfindung betrifft eine Tür mit einem stumpfen Türblatt und einer Zarge, an der
wenigstens eine Dichtleiste zum Abdichten eines Türspalts zwischen dem Türblatt und
der Zarge angebracht ist. Außerdem betrifft die Erfindung eine Dichtleiste für eine
solche Tür.
[0003] Wie sich aus [1], S. 79 ergibt sind die am häufigsten verwendeten Arten von Türen
die Drehflügeltüren (auch Schwenktüren genannt), die einen um eine Hochachse an einer
Türzarge, meist über Türbänder, gelagerten Türflügel, hier Türblatt genannt aufweisen.
Neben gefälzten Türen mit Türblättern, die einen Dickfalz oder Dünnfalz aufweisen,
gibt es die stumpf einschlagenden Türen, die ein stumpfes Türblatt aufweisen, d.h.
ein Türblatt, das an seinen seitlichen Schmalseiten nicht mit Falz versehen ist.
[0004] Wie sich aus [2], S. 13 ergibt, bietet eine stumpf einschlagende Tür mit einem Türblatt
in stumpfer Ausführung eine exklusive Türansicht mit nahezu flächenbündigem Übergang
zwischen Türblatt und Zarge. Diese Art von Türen ist daher besonders für Türen, wie
insbesondere Zimmertüren, begehrt, die ein sehr elegantes Aussehen bieten sollen.
Dazu wird oft ein heller Farbton, wie insbesondere ein Weißton oder ein heller Grauton
für die Oberfläche der Tür - und entsprechend der gewünschten einheitlichen flächenbündigen
Ansicht - sowohl für das Türblatt als auch für die Zarge gewünscht. Entsprechend dem
hochwertigen einheitlichen Aussehen wird auch ein entsprechend einheitlicher heller
Farbton über die gesamte Sichtfläche der Zarge gewünscht, die auch die in der Regel
in Form einer Dichtleiste ausgebildete Türdichtung trägt.
[0005] In der Praxis wird bei derartigen Türen, auch wenn sie perfekt eingebaut und justiert
sind, oft bemängelt, dass sie nicht komplett lichtdicht sind, insbesondere wenn sie
als Schlafzimmertüren benutzt werden. Licht aus angrenzenden Räumen kann trotz perfekter
Anlage der Dichtleisten und trotz einer üblichen Stufe in der Zarge, wo die Dichtleiste
montiert ist und gegen die das Türblatt anschlägt, durch den Türspalt scheinen.
[0006] Ein solches Durchscheinen wird gemäß den derzeitigen Normen nicht als Mangel einer
Tür erachtet, so dass ein von diesem Effekt überraschter Kunde keinen Anspruch auf
kostenlose Nachbesserung hat. Es gilt daher bisher, die Kunden bei der Bestellung
einer solchen Tür auf den möglichen Nachteil hinzuweisen. Bisherige Lösungsansätze
zum Abstellen dieses Effekts sind die Wahl einer gefälzten Tür oder eine dunkle Türdichtung,
beides hat jedoch die Zerstörung oder zumindest Beeinträchtigung der gewünschten hochwertigen
Optik zur Folge.
[0007] Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Tür mit einer lang anhaltenden
hochwertigen eleganten hellen Optik und einer größeren Kundenzufriedenheit bei Verwendung
als Schlafzimmertür zu schaffen.
[0008] Zum Lösen dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Tür nach Anspruch 1 vor. Eine Dichtleiste
hierfür ist Gegenstand des Nebenanspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0009] Die Erfindung schafft gemäß einem ersten Aspekt hiervon eine Tür mit einem stumpfen
Türblatt und einer Zarge, an der wenigstens eine Dichtleiste zum Abdichten eines Türspalts
zwischen dem Türblatt und der Zarge angebracht ist, wobei die Zarge an einer zumindest
in geöffnetem Zustand der Tür sichtbaren Fläche einen hellen Farbton hat, wobei ein
sich entlang der Dichtleiste erstreckender erster Teilbereich der Dichtleiste, der
eine wesentliche von außen sichtbare Sichtfläche der Dichtleiste bildet, aus einem
ersten Material gebildet ist und ein sich entlang der Dichtleiste erstreckender zweiter
Teilbereich der Dichtung aus einem zweiten Material gebildet ist, wobei das erste
Material einen höheren Lichtreflexionsfaktor und einen geringeren Lichtabsorptionsfaktor
als das zweite Material aufweist.
[0010] Es ist bevorzugt, dass das erste Material einen helleren Farbton und das zweite Material
einen dunkleren Farbton aufweist.
[0011] Es ist bevorzugt, dass die Sichtoberflächen des Türblatts und der Zarge den hellen
Farbton aufweisen.
[0012] Es ist bevorzugt, dass der helle Farbton der Zarge oder der Tür und/oder der Farbton
des ersten Materials ausgewählt sind aus einer Gruppe von helleren Farbtönen, die
einen weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen hellgrauen Farbton, einen beigen
Farbton, sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL 1002, RAL 1003, RAL 1004, RAL
1005, RAL 1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 1016, RAL 1017,
RAL 1018, RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL 1033, RAL 1034, RAL 1037, RAL
2000, RAL 2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015, RAL 3024, RAL 3026, RAL 6019,
RAL 6021, RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL 7035, RAL 7038, RAL 7044, RAL
7047, RAL 8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006, RAL 9010, RAL9016, RAL 9018,
RAL9020 aufweist.
[0013] Es ist bevorzugt, dass der Farbton des zweiten Materials ausgewählt ist aus der Gruppe
von dunkleren Farbtönen, die einen schwarzen Farbton, einen dunklen Grauton, sowie
die Farbtöne RAL 1016, RAL 3007, RAL 3032, RAL 4004, RAL 4007, RAL 5004, RAL5008,
RAL 5011, RAL 5022, RAL 5026, RAL 6008, RAL6009, RAL 6012, RAL 6015, RAL 6022, RAL
7000, RAL7002, RAL7005, RAL 7006, RAL 7008, RAL 7009, RAL 7010, RAL 7011, 7012, RAL
7013, RAL 7015, RAL 7016, RAL 7018, RAL 7021, RAL 7022, RAL 7024, RAL 7026, RAL 7031,
RAL 7033, RAL 7039, RAL 7043, RAL 7046, RAL 7048, RAL 8001, RAL 8007, RAL 8011, RAL
8012, RAL 8014, RAL 8015, RAL 8016, RAL 8019, RAL 8022, RAL 8027, RAL 8028, RAL 9004,
RAL 9005, RAL 9017, RAL 9021 aufweist. Gemäß einem weiteren Aspekt schafft die Erfindung
eine Dichtleiste für eine solche Tür nach einer der voranstehenden Ausgestaltungen,
umfassend einen ersten sich über die Länge der Dichtleiste erstreckenden Teilbereich
aus einem ersten Material und einen zweiten sich über die Länge der Dichtleiste erstreckenden
Teilbereich aus einem zweiten Material, wobei das erste Material einen höheren Lichtreflexionsfaktor
und einen geringeren Lichtabsorptionsfaktor als das zweite Material aufweist.
[0014] Es ist bevorzugt, dass das erste Material einen helleren Farbton und das zweite Material
einen dunkleren Farbton aufweist.
[0015] Es ist bevorzugt, dass der Farbton des ersten Materials ausgewählt sind aus einer
Gruppe von helleren Farbtönen, die einen weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen
hellgrauen Farbton, einen beigen Farbton, sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL
1002, RAL 1003, RAL 1004, RAL 1005, RAL 1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014,
RAL 1015, RAL 1016, RAL 1017, RAL 1018, RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL
1033, RAL 1034, RAL 1037, RAL 2000, RAL 2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015,
RAL 3024, RAL 3026, RAL 6019, RAL 6021, RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL
7035, RAL 7038, RAL 7044, RAL 7047, RAL 8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006,
RAL 9010, RAL9016, RAL 9018, RAL9020 aufweist.
[0016] Es ist bevorzugt, dass der Farbton des zweiten Materials ausgewählt ist aus der Gruppe
von dunkleren Farbtönen, die einen schwarzen Farbton, einen dunklen Grauton, sowie
die Farbtöne RAL 1016, RAL 3007, RAL 3032, RAL 4004, RAL 4007, RAL 5004, RAL5008,
RAL 5011, RAL 5022, RAL 5026, RAL 6008, RAL6009, RAL 6012, RAL 6015, RAL 6022, RAL
7000, RAL7002, RAL7005, RAL 7006, RAL 7008, RAL 7009, RAL 7010, RAL 7011, 7012, RAL
7013, RAL 7015, RAL 7016, RAL 7018, RAL 7021, RAL 7022, RAL 7024, RAL 7026, RAL 7031,
RAL 7033, RAL 7039, RAL 7043, RAL 7046, RAL 7048, RAL 8001, RAL 8007, RAL 8011, RAL
8012, RAL 8014, RAL 8015, RAL 8016, RAL 8019, RAL 8022, RAL 8027, RAL 8028, RAL 9004,
RAL 9005, RAL 9017, RAL 9021 aufweist.
[0017] Es ist bevorzugt, dass das erste und das zweite Material jeweils Kunststoff sind,
dass das zweite Material dem ersten Material mit zugesetzten Farbpigmenten entspricht.
[0018] Es ist bevorzugt, dass die Dichtleiste durch Koextrusion aus wenigstens dem ersten
und dem zweiten Material gebildet ist.
[0019] Es ist bevorzugt, dass die Dichtleiste im Querschnitt gesehen einen Fußbereich zum
Befestigen an einer Längsnut der Zarge und einen Lippenbereich zum Bilden wenigstens
einer elastischen Dichtlippe aufweist, wobei Lippenbereich einen äußeren Oberflächenbereich
zum Anlegen an dem Türblatt im geschlossenen Zustand der Tür und einen Stützkörperbereich
zum Stützen des Oberflächenbereichs aufweist und wobei der Oberflächenbereich den
ersten Teilbereich bildet und der zweite Teilbereich an dem Stützkörperbereich ausgebildet
ist oder durch den Stützkörperbereich gebildet ist.
[0020] Es ist bevorzugt, dass sich der zweite Teilbereich im geschlossenen Zustand der Tür
zumindest über einen Großteil des Türspalts erstreckt.
[0021] Es ist bevorzugt, dass die Tür als stumpf einschlagende Drehflügeltür ausgebildet
ist.
[0022] Es ist bevorzugt, dass die Tür als Zimmertür und insbesondere Schlafzimmertür ausgebildet
ist.
[0023] Es ist bevorzugt, dass das Türblatt aus einer durchgängigen Platte ohne Fugen oder
Fensterausschnitte gebildet ist.
[0024] Es ist bevorzugt, dass das Türblatt und/oder die Zarge auf der Basis von Holzwerkstoffen
gebildet sind.
[0025] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung betreffen eine Dichtung für eine Tür,
welche "lichtdicht" sein soll. Das "Licht durchscheinen" durch das Material wird immer
wieder beim Kunden bemängelt, insbesondere bei stumpfen Türen und bei Türen zum Schlafzimmer,
wobei die eigentliche Profilform der Dichtung unerheblich ist. Die Eigenschaft "lichtdicht"
lässt sich bisher nur schwierig durch Änderung der Profilform der Dichtung erreichen,
zumal die Profilform aufgrund anderer Vorgaben wie leichte Befestigungsmöglichkeit,
gute Schallisolierung, gute Isolierung gegen Durchzug, Anpassen an Türform usw. gewählt
wird.
[0026] Insbesondere bei Dichtungen in der Farbe Weiß kommt es zu einem "Licht durch scheinen"
durch das Material, obwohl die Dichtung an den Flächen komplett anliegt. Das Licht
wird dabei im weißen Material der Dichtung hin und her reflektiert und damit auch
durch das Material transportiert.
[0027] Bei vorteilhaften Ausgestaltungen der Erfindung wird dieses Problem mit einer Farbzumischung
in Teilbereichen der Dichtung gelöst.
[0028] Das Extrusionswerkzeug zum Herstellen der als Dichtleiste ausgebildeten Dichtung
wird dabei als sogenanntes Co-Ex-Werkzeug (alternativ auch als Tri-Ex-Werkzeug) ausgebildet.
Es werden bei der Herstellung verschiedene Farben gleichzeitig durch das Werkzeug
gespritzt.
[0029] Grundsätzlich sind Co-Ex-Werkzeuge im Extrusionsbereich schon bekannt, um Dichtleisten
mit Teilbereichen aus Materialien in verschiedenen Shore-Härten zu kombinieren. Das
Problem "lichtdicht" wurde dabei bisher nicht angegangen.
[0030] Die Dichtungsgeometrien, insbesondere die Querschnittsformen der Dichtungsleiste
können sehr unterschiedlich sein. Bevorzugt wird der Teilbereich, der bei Ansicht
auf die eingebaute Dichtleiste die sichtbare Oberfläche bildet, - zumeist der äußere
Bereich - aus einem Material mit einer an das Aussehen der Umgebung der Dichtleiste,
d.h. an die Farbe der Zarge und/oder des Türblatts, angepassten hellen Farbe gebildet,
während ein darunter oder dahinter liegender Teilbereich, der sich vorzugsweise bei
entsprechend im Schließzustand der Tür komprimierten Zustand der Dichtleiste über
den Türspalt hinweg erstreckt, aus einem Material mit dunklerer Farbe gebildet wird.
[0031] Dies erfolgt unabhängig von der Dichtungsform und unabhängig davon, ob bestimmte
Dichtungsteile von der Härte variieren oder weiteres Material (z.B. ein Dehnungsfaden)
mit in der Dichtung eingearbeitet wird.
[0032] Als Farben für den äußeren Bereich kommen vorzugsweise alle weißen Farbtöne (z.B.
RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 9001, RAL 9002, RAL 9003, RAL9010, RAL 9016) und
auch helle grau Töne (z.B. RAL 7035, RAL7044, RAL 7047) in Betracht.
[0033] Um die eigentliche Lichtdichtheit zu erreichen sind schwarze Farben oder dunkle Grautöne
in wenigstens einem inneren oder hinteren Teilbereich vorteilhaft.
[0034] Man würde dies aber auch mit anderen Farben erreichen, da Dichtungen aus von weiß
oder hellgrau abweichenden Farben von sich aus schon meist sehr lichtdicht sind.
[0035] Im Unterschied dazu ist bei vorzugsweise der wesentliche, sichtbare Teil der Dichtung
in einem helleren, bevorzugt weißen, Farbton ausgebildet.
[0036] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Querschnittsdarstellung durch einen Teilbereich einer Tür mit einer
Dichtleiste gemäß einem Ausführungsbeispiel und
- Fig. 2 bis 7
- jeweils eine schematische Querschnittsdarstellung der Dichtleiste für die Tür von
Fig. 1 gemäß unterschiedlichen Ausführungsbeispielen.
[0037] Fig. 1 zeigt einen Horizontalquerschnitt durch eine Tür 10 in Form einer Zimmertür,
wie sie für die Zimmer, einschließlich mindestens eines Schlafzimmers, einer Wohnung
oder eines Wohnhauses oder eines Hotels zu verwenden ist. Die Tür 10 ist als stumpf
einschlagende Drehflügeltür (zur Begriffsbestimmung siehe [1]) ausgebildet und weist
eine an einer Wandung 12 befestigte Zarge 14 und ein an der Zarge 14 mittels nicht
dargestellter Türbänder um eine Hochachse schwenkbar angelenktes Türblatt 16 auf.
Das Türblatt 16 ist stumpf ausgeführt.
[0038] Die Zarge 14 ist beispielsweise als Umfassungszarge ausgebildet. Zumindest jeder
vertikal anzuordnende Zargenholm 17 der Zarge 14 weist eine Stufenausnehmung 18 auf,
in die das Türblatt 16 mit seinem Schmalseitenbereich 20 im gezeigten geschlossenen
Zustand der Tür 10 vollständig aufgenommen wird. Dadurch ergibt sich auf der in Fig.
1 unten dargestellten Bandseite der Tür 10 ein im Wesentlichen bündiger Übergang zwischen
Türblatt 16 und Zarge 14.
[0039] Von den beiden vertikal anzuordnenden Zargenholmen 17 ist nur einer dargestellt,
im Bereich des anderen Zargenholms ist die Tür 10 im Wesentlichen spiegelbildlich
wie in Fig. 1 dargestellt ausgebildet. Auch der an dem Türsturz ausgebildete obere
Bereich der Tür 10 kann entsprechend mit einem entsprechend wie in Fig. 1 ausgebildeten
oberen horizontal anzuordnenden Zargenholm 17 ausgebildet sein.
[0040] Das Türblatt 16 ist im Wesentlichen aus einer fugenlosen und lichtdichten Platte
gebildet, die in üblicher Weise mit nicht dargestellten Türbeschlägen, wie Türbändern,
Türdrückern und eventuell einem Schloss, wie z.B. Einsteckschloss, versehen ist.
[0041] Die Zarge 14 und das Türblatt 16 sind in einer bevorzugten Ausgestaltung im Wesentlichen
aus beschichteten Holzwerkstoffen ausgebildet, wie dies in der Literaturstelle [2]
näher gezeigt und beschrieben ist. Der Haupt-Farbton der Beschichtung ist bei den
hier interessierenden Ausgestaltungen ein heller Farbton, insbesondere ein weißer
Farbton. Weitere Beispiele für einen derartigen hellen Farbton sind ein gelber Farbton,
ein hellgrauer Farbton, ein beiger Farbton, sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001,
RAL 1002, RAL 1003, RAL 1004, RAL 1005, RAL 1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL
1014, RAL 1015, RAL 1016, RAL 1017, RAL 1018, RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028,
RAL 1033, RAL 1034, RAL 1037, RAL 2000, RAL 2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL
3015, RAL 3024, RAL 3026, RAL 6019, RAL 6021, RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030,
RAL 7035, RAL 7038, RAL 7044, RAL 7047, RAL 8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL
9006, RAL 9010, RAL9016, RAL 9018, RAL9020. Selbstverständlich kann die Tür 10 mehrere
solcher Farbtöne aufweisen, z.B. in Form eines Musters, einer Maserung oder dergleichen.
[0042] Entsprechend hat die Tür 10 mit Zarge 14 und Türblatt 16 insgesamt eine helle Farbe.
[0043] An derjenigen Stufenflanke 21 der Stufenausnehmung 18, gegen die das Türblatt 16
sich zum Schließen hin bewegt, ist bei jedem Zargenholm 17 eine Dichtung in Form einer
Dichtleiste 22 vorgesehen, von der unterschiedliche Ausführungsbeispiele im Detail
in den Figuren 2 bis 7 dargestellt ist.
[0044] Die Dichtleiste 22 ist zumindest bereichsweise elastisch ausgebildet und ist insbesondere
aus Kunststoff oder dergleichen extrudierbaren elastischen Materialien gebildet.
[0045] Die Dichtleiste 22 hat einen äußeren ersten Teilbereich 24, der im eingebauten Zustand,
wie er in Fig. 1 gezeigt ist, die im Wesentlichen von außen sichtbare Sichtoberfläche
25 bildet. Der erste Teilbereich 24 ist aus einem ersten Material 26 gebildet, dessen
Haupt-Farbton ein heller Farbton ist, der möglichst dem Haupt-Farbton der Zarge 14
entspricht. Insbesondere ist das erste Material 26 ein in einem weißen oder hellgrauen
Farbton (oder in einem der anderen oben angegebenen hellen Farbton) durchgefärbtes
Kunststoffmaterial.
[0046] Die Dichtleiste 22 hat weiter einen zweiten Teilbereich 28 aus einem zweiten Material
30, das gegenüber dem ersten Material 26 ein größeres Lichtabsorptionsvermögen und
ein kleineres Lichtreflexionsvermögen hat. Bevorzugt hat das zweite Material 30 gegenüber
dem ersten Material 26 einen dunkleren Farbton. Insbesondere ist das zweite Material
ein in dem dunkleren Farbton durchgefärbtes Kunststoffmaterial.
[0047] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung unterscheidet sich das zweite Material 30 von
dem ersten Material 26 nur durch zusätzlich zugesetzte dunkle Farbpigmente. Beispiele
für den dunkleren Farbton sind schwarze Farbtöne, dunkle Grautöne, sowie die Farbtöne
RAL 1016, RAL 3007, RAL 3032, RAL 4004, RAL 4007, RAL 5004, RAL5008, RAL 5011, RAL
5022, RAL 5026, RAL 6008, RAL6009, RAL 6012, RAL 6015, RAL 6022, RAL 7000, RAL7002,
RAL7005, RAL 7006, RAL 7008, RAL 7009, RAL 7010, RAL 7011, 7012, RAL 7013, RAL 7015,
RAL 7016, RAL 7018, RAL 7021, RAL 7022, RAL 7024, RAL 7026, RAL 7031, RAL 7033, RAL
7039, RAL 7043, RAL 7046, RAL 7048, RAL 8001, RAL 8007, RAL 8011, RAL 8012, RAL 8014,
RAL 8015, RAL 8016, RAL 8019, RAL 8022, RAL 8027, RAL 8028, RAL 9004, RAL 9005, RAL
9017, RAL 9021.
[0048] Die Dichtleiste 22 kann unterschiedliche Profilausgestaltungen haben, die in den
Fig. 2 bis 7 gezeigte Querschnittskontur ist hier nur als Beispiel anzusehen.
[0049] Insbesondere hat die Dichtleiste 22 einen Fußbereich 32, der zur Befestigung an dem
entsprechenden Türelement - hier der Zarge 14 - dient, und einen Lippenbereich 34,
der gegen das andere Türelement - hier z.B. das Türblatt 16 - im geschlossenen Zustand
dichtend anliegt und dabei elastisch verformt wird. Der Fußbereich 32 und der Lippenbereich
34 können aus unterschiedlichen Kunststoffmaterialien mit unterschiedlicher Härte
und/oder Elastizität koextrudiert sein.
[0050] Der Fußbereich 32 kann eine Basis 32a aufweisen, von der ein Befestigungsflansch
32b vorsteht. Der Befestigungsflansch 32b kann insbesondere in eine Dichtungsnut 15
der Zarge 14 eingepresst werden, um die Dichtleiste 22 an der Zarge 14 lösbar zu befestigen.
[0051] Der Lippenbereich 34 weist vorzugsweise wenigstens eine Dichtlippe 36, 38 auf und
kann auch wenigstens eine Hohlkammer 40 aufweisen.
[0052] Der erste Teilbereich 24 ist insbesondere an der wenigstens einen Dichtlippe 36 und
bei mehreren Dichtlippen wenigstens an einer äußeren Dichtlippe 36 ausgebildet. Der
zweite Teilbereich 28 ist ebenfalls zumindest teilweise an dem Lippenbereich 34 ausgebildet,
er kann sich auch über andere Bereiche der Dichtleiste 22, wie insbesondere den Fußbereich
32 erstrecken.
[0053] Der zweite Teilbereich 28 ist in Sichtrichtung von außen auf die eingebaute Dichtleiste
22 zu gesehen hinter dem ersten Teilbereich 24 angeordnet, so dass er im eingebauten
Zustand von außen nicht zu sehen ist. Er hat die Funktion, die im Aussehen helle Dichtleiste
im Schließzustand der Tür 10 lichtdicht zu machen.
[0054] Insbesondere ist der zweite Teilbereich 28 derart in dem Lippenbereich angeordnet,
dass er im Schließzustand der Tür 10 und damit im komprimierten Zustand des Lippenbereichs
34 zumindest einen Großteil des zwischen Türblatt 16 und Zarge 14 verbleibenden Türspalts
42 überbrückt.
[0055] Wie in Fig. 2 dargestellt, kann es hierzu ausreichen, wenn der zweite Teilbereich
28 nur an einer Stützstrebe 44 einer Dichtlippe 36 ausgebildet ist. Die Fig. 3 bis
7 zeigen weitere mögliche Anordnungen und Ausbreitungen des zweiten Teilbereichs 28.
Allgemein ist der zweite Teilbereich 28 so anzuordnen, dass Licht daran gehindert
wird, durch Reflexion in der Dichtung durch den Türspalt geleitet wird. Hierzu sind
unterschiedliche Beispiele in den Fig. 2 bis 7 dargestellt.
[0056] Der erste Teilbereich 24 und der zweite Teilbereich 28 sind durch Koextrusion zumindest
des ersten Materials 26 und des zweiten Materials 30 beim Herstellen der Dichtleiste
22 gebildet. Wie oben angedeutet, kann die Dichtleiste 22 noch aus mehr als zwei Materialien
koextrudiert sein, z.B. ist der Fußbereich 32 aus einem gegenüber dem Lippenbereich
34 steiferen oder härterem Material ausgebildet. Dabei kann zum Bilden des ersten
Teilbereichs 24 heller Farbstoff zugesetzt werden und zum Bilden des zweiten Teilbereichs
28 kann dunkler Farbstoff zugesetzt werden.
[0057] Durch diese verblüffend einfache Maßnahme lässt sich ein einheitliches helles Aussehen
der Zarge 14 einschließlich der Dichtleiste 22 oder insbesondere auch der gesamten
Tür 10 erreichen. Da der erste Teilbereich 24 aus einem durchgefärbten hellen Kunststoff
gebildet ist, bleibt dieser Eindruck auch bei einem Verschleiß der Dichtlippe 36 durch
Reibung erhalten. Umgekehrt fällt selbst ein Abrieb der Dichtlippe 36 an dem hellen
Türblatt 16 farblich nicht auf. Somit bleibt der elegante helle Farbton der Tür 10
auch nach längerem Gebrauch erhalten. Dennoch wird Licht bei geschlossener Tür 10
nicht in der Dichtleiste 22 weiterreflektiert und durchgelassen, so dass die Tür 10
auch bei großen Helligkeitsunterschieden zwischen den durch die Tür 10 getrennten
Räumen im Bereich des durch die Dichtleiste 22 abgedichteten Türspalts absolut lichtdicht
bleibt.
[0058] Für weitere Einzelheiten und mögliche Ausgestaltungen der Tür 10 wird auf die Literaturstelle
[2] verwiesen.
[0059] Bei weiteren, nicht dargestellten Ausführungen ist eine entsprechende Dichtleiste
22 mit dem ersten und zweiten Teilbereich 24, 28 an dem Türblatt 16 befestigt. Wenngleich
der Effekt der unterschiedlich Licht reflektierenden und absorbierenden Teilbereiche
24, 28 am größten bei der dargestellten stumpf einschlagenden Drehflügeltür ist, kann
er auch bei anderen Türarten zu Verbesserung der Lichtdichtheit eingesetzt werden,
wenn eine Dichtung ein entsprechend ihrer Umgebung helles Aussehen haben soll. Die
Zarge 14 kann auch andere Formen aufweisen, z.B. als Eckzarge ausgebildet sein, und
auch aus anderen Materialien, z.B. Metall, insbesondere Stahl, gebildet sein. Auch
das Türblatt 16 kann aus anderen Materialien gebildet sein. Das Türblatt 16 ist vorzugsweise
fugenlos und hat auch sonst keine Durchbrüche, die Licht durchlassen würden.
[0060] Um eine besonders elegante helle Tür 10 zu schaffen, die auch perfekt als Schlafzimmertür
einsetzbar ist, ist eine Tür 10 mit einem stumpfen Türblatt 16 und einer Zarge 14
vorgeschlagen worden, an der wenigstens eine Dichtleiste (22) zum Abdichten eines
Türspalts 42 zwischen dem Türblatt 16 und der Zarge angebracht ist, wobei die Zarge
14 an einer zumindest in geöffnetem Zustand der Tür 10 sichtbaren Fläche einen hellen
Farbton hat, wobei ein sich entlang der Dichtleiste 22 erstreckender erster Teilbereich
24 der Dichtleiste 22, der eine von außen sichtbare Sichtoberfläche der Dichtleiste
22 bildet, aus einem ersten Material 28 gebildet ist und ein sich entlang der Dichtleiste
22 erstreckender zweiter Teilbereich 28 der Dichtleiste 22 aus einem zweiten Material
30 gebildet ist, wobei das erste Material 26 einen höheren Lichtreflexionsfaktor und
einen geringeren Lichtabsorptionsfaktor als das zweite Material 30 aufweist.
[0061] Außerdem ist eine entsprechende Dichtleiste 22 für eine solche Tür 10 vorgeschlagen
worden.
Bezugszeichenliste:
[0062]
- 10
- Tür
- 12
- Wandung
- 14
- Zarge
- 15
- Dichtungsnut
- 16
- Türblatt
- 17
- Zargenholm
- 18
- Stufenausnehmung
- 20
- Schmalseitenbereich
- 22
- Dichtleiste
- 24
- erster Teilbereich
- 25
- Sichtoberfläche
- 26
- erstes Material
- 28
- zweiter Teilbereich
- 30
- zweites Material
- 32
- Fußbereich
- 32a
- Basis
- 32b
- Befestigungsflansch
- 34
- Lippenbereich
- 36
- äußere Dichtlippe
- 38
- innere Dichtlippe
- 40
- Hohlkammer
- 42
- Türspalt
- 44
- Stützstrebe (Beispiel für Stützkörperbereich)
1. Tür (10) mit einem stumpfen Türblatt (16) und einer Zarge (14), an der wenigstens
eine Dichtleiste (22) zum Abdichten eines Türspalts (42) zwischen dem Türblatt (16)
und der Zarge angebracht ist, wobei die Zarge (14) an einer zumindest in geöffnetem
Zustand der Tür (10) sichtbaren Fläche einen hellen Farbton hat, wobei ein sich entlang
der Dichtleiste (22) erstreckender erster Teilbereich (24) der Dichtleiste (22), der
eine von außen sichtbare Sichtoberfläche (25) der Dichtleiste (22) bildet, aus einem
ersten Material (28) gebildet ist und ein sich entlang der Dichtleiste (22) erstreckender
zweiter Teilbereich (28) der Dichtleiste (22) aus einem zweiten Material (30) gebildet
ist, wobei das erste Material (26) einen höheren Lichtreflexionsfaktor und einen geringeren
Lichtabsorptionsfaktor als das zweite Material (30) aufweist.
2. Tür (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sichtoberflächen des Türblatts (16) und der Zarge (14) den hellen Farbton aufweisen.
3. Tür (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der helle Farbton der Zarge (14) oder der helle Farbton der Zarge (14) und der Farbton
des ersten Materials (26) ausgewählt sind aus einer Gruppe von Farbtönen, die einen
weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen hellgrauen Farbton, einen beigen Farbton,
sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL 1002, RAL 1003, RAL 1004, RAL 1005, RAL
1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 1016, RAL 1017, RAL 1018,
RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL 1033, RAL 1034, RAL 1037, RAL 2000, RAL
2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015, RAL 3024, RAL 3026, RAL 6019, RAL 6021,
RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL 7035, RAL 7038, RAL 7044, RAL 7047, RAL
8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006, RAL 9010, RAL9016, RAL 9018, RAL9020
aufweist.
5. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich der zweite Teilbereich (28) im geschlossenen Zustand der Tür (10) zumindest
über einen Großteil des Türspalts (42) erstreckt.
6. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Tür (10) als stumpf einschlagende Drehflügeltür in Form einer Zimmertür ausgebildet
ist.
7. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Türblatt (16) aus einer durchgängigen Platte ohne Fugen oder Fensterausschnitte
gebildet ist.
8. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Türblatt (16) und/oder die Zarge (14) auf der Basis von Holzwerkstoffen gebildet
sind.
9. Dichtleiste (22) für eine Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
umfassend einen ersten sich über die Länge der Dichtleiste (22) erstreckenden Teilbereich
(24) aus einem ersten Material (26) und einen zweiten sich über die Länge der Dichtleiste
(22) erstreckenden Teilbereich (28) aus einem zweiten Material (30), wobei das erste
Material (26) einen höheren Lichtreflexionsfaktor und einen geringeren Lichtabsorptionsfaktor
als das zweite Material (30) aufweist.
10. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Material (28) einen helleren Farbton und das zweite Material (30) einen
dunkleren Farbton aufweist.
11. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Farbton des zweiten Materials (30) ausgewählt ist aus der Gruppe von dunkleren
Farbtönen, die einen schwarzen Farbton, einen dunklen Grauton, sowie die Farbtöne
RAL 1016, RAL 3007, RAL 3032, RAL 4004, RAL 4007, RAL 5004, RAL5008, RAL 5011, RAL
5022, RAL 5026, RAL 6008, RAL6009, RAL 6012, RAL 6015, RAL 6022, RAL 7000, RAL7002,
RAL7005, RAL 7006, RAL 7008, RAL 7009, RAL 7010, RAL 7011, 7012, RAL 7013, RAL 7015,
RAL 7016, RAL 7018, RAL 7021, RAL 7022, RAL 7024, RAL 7026, RAL 7031, RAL 7033, RAL
7039, RAL 7043, RAL 7046, RAL 7048, RAL 8001, RAL 8007, RAL 8011, RAL 8012, RAL 8014,
RAL 8015, RAL 8016, RAL 8019, RAL 8022, RAL 8027, RAL 8028, RAL 9004, RAL 9005, RAL
9017, RAL 9021 aufweist.
12. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (28) und das zweite Material (30) jeweils Kunststoff sind.
13. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Material (30) dem ersten Material (28) mit zugesetzten Farbpigmenten entspricht.
14. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (22) durch Koextrusion aus wenigstens dem ersten und dem zweiten
Material (26, 30) gebildet ist.
15. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtleiste (22) im Querschnitt gesehen einen Fußbereich (32) zum Befestigen
an einer Dichtungsnut (15) der Zarge (14) und einen Lippenbereich (34) zum Bilden
wenigstens einer elastischen Dichtlippe (36, 38) aufweist, wobei der Lippenbereich
(34) einen äußeren Oberflächenbereich zum Anlegen an dem Türblatt (16) im geschlossenen
Zustand der Tür (10) und einen Stützkörperbereich (44) zum Stützen des Oberflächenbereichs
aufweist und wobei der Oberflächenbereich den ersten Teilbereich (24) bildet und der
zweite Teilbereich (28) an dem Stützkörperbereich (44) ausgebildet ist oder durch
den Stützkörperbereich (44) gebildet ist.
16. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Farbton des ersten Materials (30) ausgewählt sind aus einer Gruppe von helleren
Farbtönen, die einen weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen hellgrauen Farbton,
einen beigen Farbton, sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL 1002, RAL 1003, RAL
1004, RAL 1005, RAL 1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 1016,
RAL 1017, RAL 1018, RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL 1033, RAL 1034, RAL
1037, RAL 2000, RAL 2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015, RAL 3024, RAL 3026,
RAL 6019, RAL 6021, RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL 7035, RAL 7038, RAL
7044, RAL 7047, RAL 8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006, RAL 9010, RAL9016,
RAL 9018, RAL9020 aufweist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Tür (10) mit einem stumpfen Türblatt (16) und einer Zarge (14), an der wenigstens
eine Dichtleiste (22) zum Abdichten eines Türspalts (42) zwischen dem Türblatt (16)
und der Zarge angebracht ist, wobei die Zarge (14) an einer zumindest in geöffnetem
Zustand der Tür (10) sichtbaren Fläche einen hellen Farbton hat, wobei ein sich entlang
der Dichtleiste (22) erstreckender erster Teilbereich (24) der Dichtleiste (22), der
eine von außen sichtbare Sichtoberfläche (25) der Dichtleiste (22) bildet, aus einem
ersten Material (28) gebildet ist und ein sich entlang der Dichtleiste (22) erstreckender
zweiter Teilbereich (28) der Dichtleiste (22) aus einem zweiten Material (30) gebildet
ist, wobei das erste Material (26) einen höheren Lichtreflexionsfaktor und einen geringeren
Lichtabsorptionsfaktor als das zweite Material (30) aufweist.
2. Tür (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sichtoberflächen des Türblatts (16) und der Zarge (14) den hellen Farbton aufweisen.
3. Tür (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass der helle Farbton der Zarge (14) oder der helle Farbton der Zarge (14) und der Farbton
des ersten Materials (26) ausgewählt sind aus einer Gruppe von Farbtönen, die einen
weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen hellgrauen Farbton, einen beigen Farbton,
sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL 1002, RAL 1003, RAL 1004, RAL 1005, RAL
1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 1016, RAL 1017, RAL 1018,
RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL 1033, RAL 1034, RAL 1037, RAL 2000, RAL
2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015, RAL 3024, RAL 3026, RAL 6019, RAL 6021,
RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL 7035, RAL 7038, RAL 7044, RAL 7047, RAL
8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006, RAL 9010, RAL9016, RAL 9018, RAL9020
aufweist.
4. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich der zweite Teilbereich (28) im geschlossenen Zustand der Tür (10) zumindest
über einen Großteil des Türspalts (42) erstreckt.
5. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Tür (10) als stumpf einschlagende Drehflügeltür in Form einer Zimmertür ausgebildet
ist.
6. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Türblatt (16) aus einer durchgängigen Platte ohne Fugen oder Fensterausschnitte
gebildet ist.
7. Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Türblatt (16) und/oder die Zarge (14) auf der Basis von Holzwerkstoffen gebildet
sind.
8. Dichtleiste (22) für eine Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
umfassend einen ersten sich über die Länge der Dichtleiste (22) erstreckenden Teilbereich
(24) aus einem ersten Material (26) und einen zweiten sich über die Länge der Dichtleiste
(22) erstreckenden Teilbereich (28) aus einem zweiten Material (30), wobei das erste
Material (26) einen höheren Lichtreflexionsfaktor und einen geringeren Lichtabsorptionsfaktor
als das zweite Material (30) aufweist.
9. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Material (28) einen helleren Farbton und das zweite Material (30) einen
dunkleren Farbton aufweist.
10. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Farbton des zweiten Materials (30) ausgewählt ist aus der Gruppe von dunkleren
Farbtönen, die einen schwarzen Farbton, einen dunklen Grauton, sowie die Farbtöne
RAL 1016, RAL 3007, RAL 3032, RAL 4004, RAL 4007, RAL 5004, RAL5008, RAL 5011, RAL
5022, RAL 5026, RAL 6008, RAL6009, RAL 6012, RAL 6015, RAL 6022, RAL 7000, RAL7002,
RAL7005, RAL 7006, RAL 7008, RAL 7009, RAL 7010, RAL 7011, 7012, RAL 7013, RAL 7015,
RAL 7016, RAL 7018, RAL 7021, RAL 7022, RAL 7024, RAL 7026, RAL 7031, RAL 7033, RAL
7039, RAL 7043, RAL 7046, RAL 7048, RAL 8001, RAL 8007, RAL 8011, RAL 8012, RAL 8014,
RAL 8015, RAL 8016, RAL 8019, RAL 8022, RAL 8027, RAL 8028, RAL 9004, RAL 9005, RAL
9017, RAL 9021 aufweist.
11. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (28) und das zweite Material (30) jeweils Kunststoff sind.
12. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Material (30) dem ersten Material (28) mit zugesetzten Farbpigmenten entspricht.
13. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtleiste (22) durch Koextrusion aus wenigstens dem ersten und dem zweiten
Material (26, 30) gebildet ist.
14. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtleiste (22) im Querschnitt gesehen einen Fußbereich (32) zum Befestigen
an einer Dichtungsnut (15) der Zarge (14) und einen Lippenbereich (34) zum Bilden
wenigstens einer elastischen Dichtlippe (36, 38) aufweist, wobei der Lippenbereich
(34) einen äußeren Oberflächenbereich zum Anlegen an dem Türblatt (16) im geschlossenen
Zustand der Tür (10) und einen Stützkörperbereich (44) zum Stützen des Oberflächenbereichs
aufweist und wobei der Oberflächenbereich den ersten Teilbereich (24) bildet und der
zweite Teilbereich (28) an dem Stützkörperbereich (44) ausgebildet ist oder durch
den Stützkörperbereich (44) gebildet ist.
15. Dichtleiste (22) oder Tür (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Farbton des ersten Materials (30) ausgewählt sind aus einer Gruppe von helleren
Farbtönen, die einen weißen Farbton, einen gelben Farbton, einen hellgrauen Farbton,
einen beigen Farbton, sowie die Farbtöne RAL 1000, RAL 1001, RAL 1002, RAL 1003, RAL
1004, RAL 1005, RAL 1006, RAL 1007, RAL 1012, RAL 1013, RAL 1014, RAL 1015, RAL 1016,
RAL 1017, RAL 1018, RAL 1021, RAL 1023, RAL 1026, RAL 1028, RAL 1033, RAL 1034, RAL
1037, RAL 2000, RAL 2003, RAL 2007, RAL 2008, RAL 3012, RAL 3015, RAL 3024, RAL 3026,
RAL 6019, RAL 6021, RAL 6027, RAL 3034, RAL 6038, RAL 7030, RAL 7035, RAL 7038, RAL
7044, RAL 7047, RAL 8020, RAL 9001. RAL 9002. RAL 9003, RAL 9006, RAL 9010, RAL9016,
RAL 9018, RAL9020 aufweist.