[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haushalts-Geschirrspülmaschine.
[0002] Eine Geschirrspülmaschine umfasst einen Spülbehälter, in dem zu reinigendes Spülgut
aufnehmbar ist. Zum Beaufschlagen des Spülguts mit Spülflotte und/oder Frischwasser
kann innerhalb des Spülbehälters ein rotierender Sprüharm vorgesehen sein. Dieser
Sprüharm kann entweder mit Hilfe des Drucks von aus Sprühdüsen des Sprüharms austretender
Spülflotte und/oder Frischwassers oder mit Hilfe eines aktiven Antriebs, insbesondere
mit Hilfe eines Elektromotors, angetrieben werden. Für den Fall, dass der Sprüharm
aktiv angetrieben ist, ist es bei einer Demontage und insbesondere bei einer Montage
des Sprüharms erforderlich, eine Winkelposition des Sprüharms zu erfassen. Hierzu
können an dem Sprüharm Sensoren vorgesehen sein, die eine Bestimmung der Winkelposition
desselben erlauben.
[0003] CN 104523208 A beschreibt eine Sprüharm-Baugruppe mit einem Sprüharm, wobei die Sprüharm-Baugruppe
mit einer Wasserkammer versehen ist und der Sprüharm konvex mit einem ersten Verbindungsrohr
ausgebildet ist, wobei ein erstes Verbindungsrohr an der Sprüharm-Baugruppe angeordnet
ist und mit der Wasserkammer in Verbindung steht, und ferner einen Motor und eine
Übertragungsstruktur umfasst, wobei der Motor an der Sprüharm-Baugruppe montiert ist
und die Übertragungsstruktur angetrieben wird und zwischen dem ersten Verbindungsrohr
und dem Motor angeschlossen ist.
[0004] Die
EP 2 606 805 A1 zeigt eine Geschirrspülmaschine mit einem drehbaren Sprüharm und einer Führungseinrichtung
für den Sprüharm, welche derart eingerichtet und ausgestaltet ist, dass der Sprüharm
bei einer Drehbewegung des Sprüharms zusätzlich eine Bewegung in Längsrichtung des
Sprüharmes ausführt.
[0005] Die
US 2015/0352472 A1 beschreibt ein Flüssigkeitsfiltrationssystem umfassend ein Sumpfsieb, einen Filter
und einen Deckel. Das Sumpfsieb wird an einer Wannenbodenwand befestigt und umfasst
eine Platte und eine durch die Platte hindurch montierte Filteröffnungskante.
[0006] Die
WO 2013/132459 A1 zeigt eine Vorrichtung zum Bewegen mindestens eines rotierenden Sprüharms zum Waschen
oder Trocknen von Spülgut, wobei sich der Sprüharm um eine erste Achse drehen kann.
[0007] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Haushalts-Geschirrspülmaschine zur Verfügung zu stellen.
[0008] Demgemäß wird eine Haushalts-Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, einem Sprüharm
zum Beaufschlagen von in dem Spülbehälter aufgenommenem Spülgut mit Spülflotte und/oder
Frischwasser, einer Antriebseinrichtung zum aktiven Antreiben des Sprüharms und einem
Pumpentopf, an dem der Sprüharm um eine Drehachse drehbar gelagert ist, vorgeschlagen.
Dabei umfasst der Sprüharm eine um die Drehachse umlaufende Rippengeometrie, die eine
entlang der Drehachse verlaufende Kodiernut aufweist, wobei der Pumpentopf eine zu
der Kodiernut korrespondierende und entlang der Drehachse verlaufende Kodierrippe
umfasst, die bei einer Montage und einer Demontage des Sprüharms entlang der Drehachse
durch die Kodiernut hindurchführbar ist, so dass der Sprüharm in genau einer Winkelposition
an dem Pumpentopf montierbar und von diesem demontierbar ist. Der Pumpentopf umfasst
einen rohrförmigen Pumpentopfdom, an dem der Sprüharm um seine Drehachse drehbar gelagert
ist, wobei die Kodierrippe innenseitig an dem Pumpentopfdom vorgesehen ist.
[0009] Dadurch, dass der Sprüharm in nur genau einer Winkelposition an dem Pumpentopf montierbar
und von diesem demontierbar ist, ist eine Fehlmontage durch einen Benutzer zuverlässig
ausgeschlossen. Durch das Vorsehen der Kodiernut und der Kodierrippe kann auf einen
zusätzlichen Sensor an dem Sprüharm verzichtet werden.
[0010] Der Spülbehälter ist vorzugsweise quaderförmig. Insbesondere umfasst der Spülbehälter
einen Boden, eine dem Boden gegenüberliegend angeordnete Decke, eine Tür, eine der
geschlossenen Tür gegenüberliegend angeordnete Rückwand sowie zwei Seitenwände. In
dem Spülbehälter können Spülgutaufnahmen zum Aufnehmen des Spülguts vorgesehen sein.
Beispielsweise sind ein Oberkorb, ein Unterkorb und eine Besteckschublade vorgesehen.
Unterhalb des Unterkorbs kann der Sprüharm angeordnet sein. Der Sprüharm kann insbesondere
drehbar an dem Boden gelagert sein.
[0011] Unter einem "Beaufschlagen" des Spülguts mit Spülflotte und/oder Frischwasser ist
vorliegend zu verstehen, dass das Spülgut mit Hilfe des Sprüharms mit Spülflotte und/oder
Frischwasser benetzt wird. Unter "Spülflotte" kann vorliegend mit einem Reinigungsmittel
versetztes Wasser zu verstehen sein. Die Spülflotte kann von dem Spülgut abgelöste
Verschmutzungen umfassen. Darunter, dass der Sprüharm "aktiv" angetrieben ist, ist
vorliegend zu verstehen, dass die Antriebseinrichtung ein Drehmoment auf den Sprüharm
aufbringt. Unter einem "aktiven" Antreiben ist daher insbesondere nicht zu versehen,
dass der Sprüharm mit Hilfe von Sprühdüsen in Rotation versetzt wird. Zum aktiven
Antreiben des Sprüharms umfasst die Antriebseinrichtung ein Antriebselement, insbesondere
einen Elektromotor.
[0012] Darunter, dass die Rippengeometrie um die Drehachse "umläuft", ist insbesondere zu
verstehen, dass die Rippengeometrie eine scheibenförmige Form aufweist, die rotationssymmetrisch
zu der Drehachse aufgebaut ist. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Rippengeometrie
unterbrochen ist. Insbesondere ist die Rippengeometrie entlang der Drehachse von der
Kodiernut unterbrochen. Darunter, dass die Kodierrippe zu der Kodiernut "korrespondiert",
ist vorliegend insbesondere zu verstehen, dass die Kodierrippe entlang der Drehachse
durch die Kodiernut hindurchgeführt werden kann. Dabei können sich die Kodiernut und
die Kodierrippe entweder berühren oder das Hindurchführen kann auch berührungsfrei
erfolgen. Insbesondere kann der Sprüharm entlang der Drehachse aus dem Pumpentopf
herausgezogen und wieder in diesen eingeschoben werden. Dies ist jedoch nur dann möglich,
wenn der Sprüharm so orientiert ist, dass die Kodierrippe durch die Kodiernut hindurchgeführt
werden kann. Besonders bevorzugt umfasst der Sprüharm einen Ausleger, der mit Hilfe
der Antriebseinrichtung aktiv angetrieben ist, und einen drehbar an dem Ausleger gelagerten
Sprüharmsatelliten. Besonders bevorzugt ist die Rippengeometrie mit der Kodiernut
an dem Ausleger, insbesondere an einem Lagerrohr des Auslegers, vorgesehen.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Antriebseinrichtung ein Antriebselement mit
einer Antriebswelle, die um eine Drehachse drehbar ist.
[0014] Das Antriebselement kann, wie zuvor erwähnt, ein Elektromotor sein. Die Antriebswelle
ist insbesondere durch eine in einem Basisabschnitt des Pumpentopfs vorgesehene Bohrung
hindurchgeführt und gegenüber dieser abgedichtet. Somit kann das Antriebselement außerhalb
eines Nassbereichs der Haushalts-Geschirrspülmaschine positioniert werden. Eine wasserdichte
Ausführungsform des Antriebselements ist daher verzichtbar.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform sind die Drehachse des Sprüharms und die Drehachse der
Antriebswelle parallel zueinander und beabstandet voneinander angeordnet.
[0016] Darunter, dass die Drehachse des Sprüharms und die Drehachse der Antriebswelle "beabstandet
voneinander" angeordnet sind, ist vorliegend insbesondere zu verstehen, dass die beiden
Drehachsen um einen Abstand voneinander entfernt angeordnet sind. Das heißt, die Drehachse
der Antriebswelle und die Drehachse des Sprüharms stimmen insbesondere nicht miteinander
überein. Die Drehachse des Sprüharms ist insbesondere die Drehachse des zuvor erwähnten
Auslegers.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Haushalts-Geschirrspülmaschine ferner
ein Getriebe, das einen Abstand zwischen der Drehachse des Sprüharms und der Drehachse
der Antriebswelle überbrückt.
[0018] Darunter, dass das Getriebe den Abstand zwischen der Drehachse des Sprüharms und
der Drehachse der Antriebswelle "überbrückt", ist vorliegend insbesondere zu verstehen,
dass das Getriebe geeignet ist, ein Drehmoment von der Drehachse auf den Sprüharm
zu übertragen. Das Getriebe kann hierzu eine Vielzahl an Zahnrädern, einen Riementrieb,
einen Kettentrieb oder andere geeignete Elemente zum Übertragen eines Drehmoments
umfassen.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst die Antriebswelle einen Eingriffsabschnitt,
der dazu eingerichtet ist, formschlüssig in einen korrespondierenden Gegeneingriffsabschnitt
eines Zahnrads einzugreifen, so dass das Zahnrad in genau einer Winkelposition an
der Antriebswelle montierbar ist.
[0020] Der Eingriffsabschnitt kann insbesondere eine seitliche Abfräsung oder Abflachung
der Antriebswelle sein. Der Gegeneingriffsabschnitt ist dementsprechend eine an dem
Zahnrad, insbesondere an einer zentralen Bohrung des Zahnrads, vorgesehene Vorwölbung,
die formschlüssig in den Eingriffsabschnitt eingreift. Eine formschlüssige Verbindung
entsteht durch das Ineinander- oder Hintergreifen von mindestens zwei Verbindungspartnern,
vorliegend in dem Eingriffsabschnitt und dem Gegeneingriffsabschnitt.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Getriebe mehrere Zahnräder, von
denen ein Zahnrad an der Antriebswelle montiert ist und ein anderes Zahnrad formschlüssig
in eine Sprüharmverzahnung des Sprüharms eingreift.
[0022] Beispielsweise kann das Getriebe drei Zahnräder umfassen. Die Anzahl der Zahnräder
ist jedoch grundsätzlich beliebig. Die Sprüharmverzahnung ist insbesondere außenseitig
an dem Lagerrohr des Auslegers vorgesehen. Die Sprüharmverzahnung weist bevorzugt
eine Evolventenform auf.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Rippengeometrie entlang der Drehachse
des Sprüharms betrachtet beabstandet von der Sprüharmverzahnung angeordnet.
[0024] Insbesondere ist die Rippengeometrie zwischen der Sprüharmverzahnung und Armen des
Auslegers positioniert. Besonders bevorzugt ist die Rippengeometrie oberhalb der Sprüharmverzahnung
positioniert. Die Rippengeometrie und die Sprüharmverzahnung stellen unterschiedliche
Bauteile oder Abschnitte des Sprüharms dar. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die
Rippengeometrie und/oder die Sprüharmverzahnung einteilig, insbesondere materialeinstückig,
mit dem Sprüharm, insbesondere mit dem Lagerrohr des Auslegers, ausgebildet sind.
Die Arme des Auslegers sind beispielsweise aus, insbesondere glasfaserverstärktem,
Polypropylen (PP) gefertigt. Das Lagerrohr hingegen kann aus Polyoxymethylen (POM)
gefertigt sein. Dementsprechend kann das Lagerrohr auch als POM-Lagerrohr oder POM-Lagerteil
bezeichnet werden. Das heißt, das Lagerrohr und die Arme können aus unterschiedlichen
Kunststoffmaterialien gefertigt sein. Beispielsweise können die Arme und das Lagerrohr
in einem Kunststoffspritzgussprozess mit Hilfe eines Umspritzens der verschiedenen
Kunststoffmaterialien fest miteinander verbunden werden.
[0025] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst das Antriebselement eine Sensoreinrichtung
zum Erfassen einer Winkelposition der Antriebswelle.
[0026] Die Sensoreinrichtung kann beispielsweise eine Gabellichtschranke mit einer Lochscheibe,
eine Nockenscheibe mit einem Schaltkontakt oder einen Hallsensor umfassen.
[0027] Dadurch, dass die Montage und Demontage des Sprüharms in nur einer Winkelposition
möglich ist, kann die Winkelposition des Sprüharms mit Hilfe der Sensoreinrichtung
des Antriebselements erfasst werden. Hierdurch kann, wie zuvor erwähnt, auf eigene
Sensoren für den Sprüharm verzichtet werden. Die Sensoreinrichtung kann insbesondere
außerhalb des Nassbereichs der Haushalts-Geschirrspülmaschine positioniert werden.
[0028] Der Pumpentopf umfasst einen rohrförmigen Pumpentopfdom, an dem der Sprüharm um seine
Drehachse drehbar gelagert ist, wobei die Kodierrippe innenseitig an dem Pumpentopfdom
vorgesehen ist.
[0029] Insbesondere ist in dem Pumpentopfdom das Lagerrohr des Auslegers des Sprüharms aufgenommen.
Die Kodierrippe erstreckt sich innenseitig aus dem Pumpentopfdom heraus in Richtung
des Lagerrohrs. Dabei kontaktiert die Kodierrippe das Lagerrohr jedoch nicht. Die
Kodierrippe kann im Querschnitt beispielsweise rechteckförmig oder dreieckförmig sein.
Dementsprechend kann auch die Kodiernut eine rechteckförmige oder eine dreieckförmige
Geometrie aufweisen. Die Kodierrippe kann in ihrer Geometrie jedoch auch an die Evolventenform
der Sprüharmverzahnung angelehnt beziehungsweise sehr ähnlich dazu ausgeführt sein.
Die Kodiernut ist dann korrespondierend dazu ausgebildet.
[0030] Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Sprüharm einen drehbar an dem Pumpentopf
gelagerten Ausleger, der von der Antriebseinrichtung aktiv angetrieben ist, und einen
drehbar an dem Ausleger gelagerten Sprüharmsatelliten.
[0031] Der Sprüharmsatellit ist insbesondere nicht aktiv angetrieben, sondern wird von aus
Sprühdüsen des Sprüharmsatelliten austretender Spülflotte und/oder Frischwasser rückstoßantreiben.
"Rückstoßantrieben" heißt vorliegend, dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser
aus den Sprühdüsen des Sprüharmsatelliten austritt, wodurch dieser in Rotation versetzt
wird. Es können auch spezielle Antriebssprühdüsen vorgesehen sein. Der Sprüharmsatellit
kann mehrere Arme aufweisen. Vorzugsweise umfasst der Sprüharmsatellit drei Arme,
die um 120° zueinander versetzt angeordnet sind. Der Sprüharmsatellit kann allerdings
auch nur zwei Arme oder mehr als zwei Arme umfassen.
[0032] Weitere mögliche Implementierungen der Haushalts-Geschirrspülmaschine umfassen auch
nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele
beschriebenen Merkmalen oder Ausführungsformen. Dabei wird der Fachmann auch Einzelaspekte
als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der Haushalts-Geschirrspülmaschine
hinzufügen.
[0033] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Haushalts-Geschirrspülmaschine
sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele
der Haushalts-Geschirrspülmaschine. Im Weiteren wird die Haushalts-Geschirrspülmaschine
anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer
Haushalts-Geschirrspülmaschine;
Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform einer Sprühvorrichtung
für die Haushalts-Geschirrspülmaschine gemäß Fig. 1; und
Fig. 3 zeigt eine weitere schematische Schnittansicht der Sprühvorrichtung gemäß der
Schnittlinie III-III der Fig. 2.
[0034] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0035] Die Fig. 1 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
einer Haushalts-Geschirrspülmaschine 1. Die Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 umfasst
einen Spülbehälter 2, der durch eine Tür 3, insbesondere wasserdicht, verschließbar
ist. Hierzu kann zwischen der Tür 3 und dem Spülbehälter 2 eine Dichteinrichtung vorgesehen
sein. Der Spülbehälter 2 ist vorzugsweise quaderförmig. Der Spülbehälter 2 kann in
einem Gehäuse der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 angeordnet sein. Der Spülbehälter
2 und die Tür 3 können einen Spülraum 4 zum Spülen von Spülgut bilden.
[0036] Die Tür 3 ist in der Fig. 1 in ihrer geöffneten Stellung dargestellt. Durch ein Schwenken
um eine an einem unteren Ende der Tür 3 vorgesehene Schwenkachse 5 kann die Tür 3
geschlossen oder geöffnet werden. Mit Hilfe der Tür 3 kann eine Beschickungsöffnung
6 des Spülbehälters 2 geschlossen oder geöffnet werden. Der Spülbehälter 2 weist einen
Boden 7, eine dem Boden 7 gegenüberliegend angeordnete Decke 8, eine der geschlossenen
Tür 3 gegenüberliegend angeordnete Rückwand 9 und zwei einander gegenüberliegend angeordnete
Seitenwände 10, 11 auf. Der Boden 7, die Decke 8, die Rückwand 9 und die Seitenwände
10, 11 können beispielsweise aus einem Edelstahlblech gefertigt sein. Alternativ kann
beispielsweise der Boden 7 aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sein.
[0037] Die Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 weist ferner zumindest eine Spülgutaufnahme
12 bis 14 auf. Vorzugsweise können mehrere, beispielsweise drei, Spülgutaufnahmen
12 bis 14 vorgesehen sein, wobei die Spülgutaufnahme 12 eine untere Spülgutaufnahme
oder ein Unterkorb, die Spülgutaufnahme 13 eine obere Spülgutaufnahme oder ein Oberkorb
und die Spülgutaufnahme 14 eine Besteckschublade sein kann. Wie die Fig. 1 weiterhin
zeigt, sind die Spülgutaufnahmen 12 bis 14 übereinander in dem Spülbehälter 2 angeordnet.
Jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 ist wahlweise in den Spülbehälter 2 hinein- oder aus
diesem herausverlagerbar. Insbesondere ist jede Spülgutaufnahme 12 bis 14 in einer
Einschubrichtung E in den Spülbehälter 2 hineinschiebbar oder hineinfahrbar und entgegen
der Einschubrichtung E in einer Auszugsrichtung A aus dem Spülbehälter 2 herausziehbar
oder herausfahrbar.
[0038] Die Fig. 2 zeigt eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform einer Sprühvorrichtung
15 für die Haushalts-Geschirrspülmaschine 1. Die Fig. 3 zeigt eine schematische Schnittansicht
der Sprühvorrichtung 15 gemäß der Schnittlinie III-III der Fig. 2. Nachfolgend wird
auf die Fig. 2 und 3 gleichzeitig Bezug genommen.
[0039] Die Sprühvorrichtung 15 ist innerhalb des Spülbehälters 2 angeordnet. Insbesondere
ist die Sprühvorrichtung 15 unterhalb der Spülgutaufnahme 12 positioniert. Die Sprühvorrichtung
15 kann an dem Boden 7 positioniert sein. Die Sprühvorrichtung 15 umfasst einen Sprüharm
16 zum Beaufschlagen von in dem Spülbehälter 2 aufgenommenem Spülgut (nicht gezeigt)
mit Spülflotte und/oder Frischwasser F. Der Sprüharm 16 umfasst einen Ausleger 17,
der aktiv angetrieben ist, sowie einen drehbar an dem Ausleger 17 gelagerten Sprüharmsatelliten
18. Der Sprüharmsatellit 18 kann mehrere Arme aufweisen. Beispielsweise kann der Sprüharmsatellit
18 drei Arme aufweisen, die in einem Winkel von 120° zueinander versetzt angeordnet
sind. Der Ausleger 17 kann nicht gezeigte Sprühdüsen aufweisen.
[0040] Der Sprüharmsatellit 18 ist nicht aktiv angetrieben. Das heißt, der Sprüharmsatellit
18 weist keine eigene Antriebseinrichtung auf. Insbesondere ist der Sprüharmsatellit
18 mit Hilfe der Spülflotte und/oder des Frischwassers F rückstoßangetrieben. Unter
"rückstoßangetrieben" ist vorliegend zu verstehen, dass der Sprüharmsatellit 18 mehrere
nicht gezeigte Sprühdüsen aufweist, durch die die Spülflotte und/oder das Frischwasser
F aus dem Sprüharmsatelliten 18 austreten kann und diesen in Rotation versetzt.
[0041] Der Ausleger 17 hingegen ist im Gegensatz zum Sprüharmsatelliten 18 aktiv angetrieben.
Alternativ kann jedoch auch der Ausleger 17 rückstoßangetrieben sein. Der Ausleger
17 umfasst einen ersten Arm 19, an dem der Sprüharmsatellit 18 drehbar gelagert ist,
sowie einen zweiten Arm 20. Die Arme 19, 20 können nicht gezeigte Sprühdüsen aufweisen.
Vorzugsweise sind zwei derartige Arme 19, 20 vorgesehen. Die Anzahl der Arme 19, 20
ist beliebig. Es kann auch genau ein Arm 19, 20 oder es können mehr als zwei Arme
19, 20 vorgesehen sein.
[0042] Sowohl der Sprüharmsatellit 18 als auch der Ausleger 17 sind hohl ausgebildet, so
dass die Spülflotte und/oder das Frischwasser F durch den Ausleger 17 und den Sprüharmsatelliten
18 hindurchströmen kann. Die Arme 19, 20 des Auslegers 17 sind mit einem Venturirohr
oder Lagerrohr 21 verbunden. Das Lagerrohr 21 ist ein Venturirohr oder kann als Venturirohr
bezeichnet werden. Das Lagerrohr 21 kann auch als Lagerteil bezeichnet werden. Das
Lagerrohr 21 ist geeignet, den Armen 19, 20 die Spülflotte und/oder das Frischwasser
F zuzuführen. Das Lagerrohr 21 kann konusförmig ausgebildet sein. An dem Lagerrohr
21 ist außenseitig eine Sprüharmverzahnung 22 mit einer Vielzahl an Zähnen vorgesehen.
Die Arme 19, 20 sind beispielsweise aus, insbesondere glasfaserverstärktem, Polypropylen
(PP) gefertigt. Das Lagerrohr 21 hingegen kann aus Polyoxymethylen (POM) gefertigt
sein. Dementsprechend kann das Lagerrohr 21 auch als POM-Lagerrohr oder POM-Lagerteil
bezeichnet werden. Das heißt, das Lagerrohr 21 und die Arme 19, 20 können aus unterschiedlichen
Kunststoffmaterialien gefertigt sein. Beispielsweise können die Arme 19, 20 und das
Lagerrohr 21 in einem Kunststoffspritzgussprozess mit Hilfe eines Umspritzens der
verschiedenen Kunststoffmaterialien fest miteinander verbunden werden.
[0043] Die Arme 19, 20 können einteilig, insbesondere materialeinstückig, ausgebildet sein.
"Einteilig" bedeutet dabei vorliegend, dass die Arme 19, 20 ein gemeinsames Bauteil
bilden und nicht aus unterschiedlichen Bauteilen zusammengesetzt sind. "Materialeinstückig"
bedeutet vorliegend, dass die Arme 19, 20 durchgehend aus demselben Material gefertigt
sind. Dementsprechend können auch das Lagerrohr 21 und die Sprüharmverzahnung 22 einteilig,
insbesondere materialeinstückig, ausgebildet sein.
[0044] Das Lagerrohr 21 umfasst innenseitig einen konusförmigen oder kegelförmigen Hohlraum
23, durch den die Spülflotte und/oder das Frischwasser F in Hohlräume 24, 25 der Arme
19, 20 einströmen kann. Dem Sprüharm 16, insbesondere dem Ausleger 17, ist eine Drehachse
26 zugeordnet, um welche der Sprüharm 16, insbesondere der Ausleger 17, drehbar ist.
An dem Sprüharm 16, insbesondere an dem Ausleger 17, ist eine um die Drehachse 26
umlaufende Rippengeometrie 27 vorgesehen. Die Rippengeometrie 27 ist insbesondere
an dem Lagerrohr 21 vorgesehen. Die Rippengeometrie 27 ist einteilig, insbesondere
materialeinstückig, mit dem Lagerrohr 21 ausgebildet. Die Rippengeometrie 27 läuft
dabei scheibenförmig um die Drehachse 26 um. Die Rippengeometrie 27 ist dabei zwischen
der Sprüharmverzahnung 22 und den Armen 19, 20 angeordnet.
[0045] Wie die Fig. 2 zeigt, ist die Rippengeometrie 27 entlang der Drehachse 26 betrachtet
beabstandet von der Sprüharmverzahnung 22 positioniert. Die Rippengeometrie 27 umfasst
eine entlang der Drehachse 26 verlaufende Kodiernut 28, deren Funktion nachfolgend
noch erläutert wird. Die Kodiernut 28 stellt eine entlang der Drehachse 26 verlaufende
Unterbrechung der Rippengeometrie 27 dar. Das heißt, die Rippengeometrie 27 verläuft
bis auf die Kodiernut 28 vollständig um das Lagerrohr 21 herum.
[0046] Die Sprühvorrichtung 15 umfasst weiterhin einen Pumpentopf 29. Der Pumpentopf 29
ist bevorzugt ein Kunststoffspritzgussbauteil. Der Pumpentopf 29 weist einen scheibenförmigen
Basisabschnitt 30 auf. In der Orientierung der Fig. 2 oberseitig erstreckt sich aus
dem Basisabschnitt 30 ein rohrförmiger Pumpentopfdom 31 heraus. Der Pumpentopfdom
31 erstreckt sich in Richtung der Decke 8. In dem Pumpentopfdom 31 ist das Lagerrohr
21 aufgenommen und drehbar gelagert. Die Art der Lagerung des Lagerrohrs 21 in dem
Pumpentopfdom 31 ist allerdings in der Fig. 2 nicht dargestellt.
[0047] Der Pumpentopfdom 31 umfasst einen radialen Durchbruch 32. "Radial" ist dabei in
Bezug auf eine Radialrichtung R des Pumpentopfdoms 31 zu verstehen. Die Radialrichtung
R ist von der Drehachse 26 weg und senkrecht zu dieser orientiert. Der Durchbruch
32 durchbricht den Pumpentopfdom 31 somit in der Radialrichtung R. Durch den Durchbruch
32 hindurch kann formschlüssig in die Sprüharmverzahnung 22 eingegriffen werden, wie
nachfolgend noch erläutert wird. Der Durchbruch 32 kann rechteckförmig sein.
[0048] Der Pumpentopfdom 31 umfasst weiterhin eine zu der Kodiernut 28 korrespondierende
Kodierrippe 33. Die Kodierrippe 33 erstreckt sich innenseitig aus dem rohrförmigen
Pumpentopfdom 31 in Richtung des Lagerrohrs 21, ohne dieses zu kontaktieren. Die Kodierrippe
33 verläuft entlang der Drehachse 26. Dabei kann die Kodierrippe 33 bei einer Montage
und einer Demontage des Sprüharms 16, insbesondere des Auslegers 17, entlang der Drehachse
26 durch die Kodiernut 28 hindurchgeführt werden, so dass der Sprüharm 16, insbesondere
der Ausleger 17, in nur genau einer Winkelposition an dem Pumpentopf 29 montierbar
und wieder von diesem demontierbar ist. Die Kodierrippe 33 kann eine rechteckförmige
oder dreieckförmige Geometrie aufweisen. Die Kodierrippe 33 kann in ihrer Geometrie
jedoch auch an eine Evolventenform der Sprüharmverzahnung 22 angelehnt beziehungsweise
sehr ähnlich dazu ausgeführt sein. Die Kodiernut 28 ist dann korrespondierend dazu
ausgebildet.
[0049] Die Sprühvorrichtung 15 umfasst weiterhin eine Antriebseinrichtung 34 zum aktiven
Antreiben des Sprüharms 16. Die Antriebseinrichtung 34 umfasst ein Antriebselement
35, insbesondere einen Elektromotor, mit einer Antriebswelle 36, die sich im Betrieb
der Antriebseinrichtung 34 um eine Drehachse 37 dreht. "Aktiv angetrieben" bedeutet
vorliegend somit, dass der Sprüharm 16 mit Hilfe des Antriebselements 35 und nicht
etwa mit Hilfe von Sprühdüsen in Rotation versetzt wird. Die Drehachse 37 der Antriebswelle
36 und die Drehachse 26 des Sprüharms 16 sind parallel zueinander und um einen Abstand
a voneinander beabstandet angeordnet.
[0050] Das Antriebselement 35 umfasst eine Sensoreinrichtung 38, mit deren Hilfe eine Winkelposition
der Antriebswelle 36 erfasst werden kann. Die Sensoreinrichtung 38 kann beispielsweise
eine Gabellichtschranke und eine Lochscheibe oder eine Nockenscheibe und einen Schaltkontakt
oder einen Hallsensor umfassen. Die Art der Ausgestaltung der Sensoreinrichtung 38
ist jedoch beliebig. Es ist jede Art von Sensor für die Sensoreinrichtung 38 geeignet,
mit deren Hilfe die Winkelposition der Antriebswelle 36 erfasst werden kann.
[0051] Die Antriebswelle 36 ist durch eine in dem Basisabschnitt 30 des Pumpentopfs 29 vorgesehene
Bohrung 39 hindurchgeführt. Die Antriebswelle 36 ist mit Hilfe eines Dichtelements
40, insbesondere mit Hilfe eines Wellendichtrings, fluiddicht gegenüber einem zylinderförmigen
Aufnahmeabschnitt 41 des Pumpentopfs 29 abgedichtet.
[0052] Die Antriebseinrichtung 34 umfasst weiterhin ein Getriebe 42 zur Drehmomentübertragung
von der Antriebswelle 36 auf den Sprüharm 16, insbesondere auf die Sprüharmverzahnung
22 des Auslegers 17. Das Getriebe 42 kann auch als Getriebebox, Getriebemodul oder
Getriebeeinheit bezeichnet werden. Das Getriebe 42 kann geradverzahnte oder schräg
verzahnte Zahnräder 43 bis 45, ein Kegelradgetriebe, einen Riementrieb oder einen
Kettentrieb umfassen. Die Zahnräder 43 bis 45 überbrücken den Abstand a zwischen der
Antriebswelle 36, insbesondere der Drehachse 37, und dem Sprüharm 16, insbesondere
der Drehachse 26. Die Anzahl der Zahnräder 43 bis 45 ist grundsätzlich beliebig.
[0053] Das Getriebe 42 umfasst ein Getriebegehäuse 46, in dem die Zahnräder 43 bis 45 drehbar
gelagert sind. So ist ein erstes Zahnrad 43 um die Drehachse 37 drehbar in dem Getriebegehäuse
46 gelagert, ein zweites Zahnrad 44 ist um eine Drehachse 47 drehbar in dem Getriebegehäuse
46 gelagert und ein drittes Zahnrad 45 ist um eine Drehachse 48 drehbar in dem Getriebegehäuse
46 gelagert.
[0054] Das erste Zahnrad 43 ist drehfest mit der Antriebswelle 36 gekoppelt. Hierzu weist
die Antriebswelle 36 einen Eingriffsabschnitt 49 in Form einer seitlichen Abflachung
oder Abfräsung auf. Das erste Zahnrad 43 weist einen zu dem Eingriffsabschnitt 49
korrespondierenden Gegeneingriffsabschnitt 50 auf. Der Eingriffsabschnitt 49 und der
Gegeneingriffsabschnitt 50 greifen formschlüssig ineinander. Eine formschlüssige Verbindung
entsteht durch das Ineinander- oder Hintergreifen von mindestens zwei Verbindungspartnern,
im vorliegenden Fall dem Eingriffsabschnitt 49 und dem Gegeneingriffsabschnitt 50.
Der Eingriffsabschnitt 49 und der Gegeneingriffsabschnitt 50 können jedoch auch eine
Keilwellenkontur mit entsprechendem Kodierzahn sein. Das dritte Zahnrad 45 steht im
Eingriff mit der Sprüharmverzahnung 22, wobei das zweite Zahnrad 44 zwischen den Zahnrädern
43, 45 angeordnet ist. Die Drehachsen 26, 37, 47, 48 sind parallel zueinander und
beabstandet voneinander angeordnet.
[0055] Im Betrieb der Sprühvorrichtung 15 dreht sich der Sprüharmsatellit 18 um eine Drehachse
51 an dem Ausleger 17. Die Drehachsen 26, 51 sind um einen Abstand b voneinander beabstandet
angeordnet. Die Drehachsen 26, 51 sind parallel zueinander positioniert. Dem Pumpentopf
29 ist ferner ein Siebsystem 52 zugeordnet, unter welchem das Getriebe 42 angeordnet
ist. Das heißt, das Getriebe 42 ist zwischen dem Basisabschnitt 30 des Pumpentopfs
29 und dem Siebsystem 52 positioniert. Hierdurch kann eine Verschmutzung des Getriebes
42 verhindert werden. Das Siebsystem 52 kann mehrteilig sein und ein Feinsieb sowie
ein Grobsieb umfassen.
[0056] Die Funktionalität der Sprühvorrichtung 15 wird nachfolgend erläutert. Im Betrieb
der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 wird die Spülflotte und/oder das Frischwasser
F mit Hilfe einer nicht gezeigten Umwälzpumpe gefördert und dem Sprüharm 16 zugeführt.
Über den Ausleger 17 wird die Spülflotte und/oder das Frischwasser F dem Sprüharmsatelliten
18 zugeführt. Dieser wird durch die aus nicht gezeigten Sprühdüsen austretende Spülflotte
und/oder Frischwasser F in Rotation um die Drehachse 51 versetzt. Der Sprüharm 16
selbst wird mit Hilfe der Antriebseinrichtung 34 in Rotation um die Drehachse 26 versetzt.
Die Drehzahl des Auslegers 17 kann dabei beliebig festgelegt werden. Die Drehzahl
des Auslegers 17 kann sich auch während eines Spülprogramms ändern. Der Ausleger 17
kann auch in einer vorgewählten Position verharren, so dass eine Intensivspülzone
verwirklicht werden kann, die mit Hilfe des Sprüharmsatelliten 18 mit Spülflotte und/oder
Frischwasser F beaufschlagt wird, ohne dass sich der Ausleger 17 dreht.
[0057] Soll nun der Sprüharm 16 demontiert werden, beispielsweise zu Reinigungszwecken,
kann dieser nur dann in einer Abzugsrichtung AR entlang der Drehachse 26 aus dem Pumpentopfdom
31 herausgezogen werden, wenn, wie in der Fig. 3 gezeigt, die Kodierrippe 33 entlang
der Drehachse 26 betrachtet genau über der Kodiernut 28 positioniert ist. Dabei kann
die Winkelposition der Antriebswelle 36 des Antriebselements 35 mit Hilfe der Sensoreinrichtung
38 erfasst werden. Das heißt, die Position der miteinander verzahnten Zahnräder 43
bis 45 ist ebenfalls bekannt.
[0058] Umgekehrt kann der Sprüharm 16 nur dann wieder montiert werden, wenn sich die Kodiernut
28 genau über der Kodierrippe 33 befindet. Nur dann kann der Sprüharm 16 in einer
Einführrichtung ER derart in den Pumpentopfdom 31 eingeschoben oder eingeführt werden,
dass die Sprüharmverzahnung 22 in das dritte Zahnrad 45 formschlüssig eingreift. Beispielsweise
kann der Sprüharm 16 zu Montage- und Demontagezwecken stets auf 6 Uhr positioniert
werden. Es ist somit eine Winkelbestimmung und Positionssteuerung des Sprüharms 16
über die Sensoreinrichtung 38 des Antriebselements 35 möglich.
[0059] Auf zusätzliche Sensoren zur Detektion der Winkelposition des Sprüharms 16, insbesondere
des Auslegers 17, kann verzichtet werden. Hierdurch kann auf Sensoren im Nassbereich
der Haushalts-Geschirrspülmaschine 1 verzichtet werden. Für den Benutzer und Monteur
ist eine eindeutige Montage und Demontage in jeweils nur einer Position möglich. Es
kann somit eine Poka-Yoke-Lösung erzielt werden. Es sind auch mehrstufige Verzahnungen
inklusive Übersetzungen in den Zahnrädern 43 bis 45 möglich. Die Positionierung ist
auch über andere Arten zur Drehmomentübertragung, beispielsweise mit Hilfe eines Keilriemens
oder eines Zahnriemens möglich.
[0060] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0061]
- 1
- Haushalts-Geschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- Tür
- 4
- Spülraum
- 5
- Schwenkachse
- 6
- Beschickungsöffnung
- 7
- Boden
- 8
- Decke
- 9
- Rückwand
- 10
- Seitenwand
- 11
- Seitenwand
- 12
- Spülgutaufnahme
- 13
- Spülgutaufnahme
- 14
- Spülgutaufnahme
- 15
- Sprühvorrichtung
- 16
- Sprüharm
- 17
- Ausleger
- 18
- Sprüharmsatellit
- 19
- Arm
- 20
- Arm
- 21
- Lagerrohr
- 22
- Sprüharmverzahnung
- 23
- Hohlraum
- 24
- Hohlraum
- 25
- Hohlraum
- 26
- Drehachse
- 27
- Rippengeometrie
- 28
- Kodiernut
- 29
- Pumpentopf
- 30
- Basisabschnitt
- 31
- Pumpentopfdom
- 32
- Durchbruch
- 33
- Kodierrippe
- 34
- Antriebseinrichtung
- 35
- Antriebselement
- 36
- Antriebswelle
- 37
- Drehachse
- 38
- Sensoreinrichtung
- 39
- Bohrung
- 40
- Dichtelement
- 41
- Aufnahmeabschnitt
- 42
- Getriebe
- 43
- Zahnrad
- 44
- Zahnrad
- 45
- Zahnrad
- 46
- Getriebegehäuse
- 47
- Drehachse
- 48
- Drehachse
- 49
- Eingriffsabschnitt
- 50
- Gegeneingriffsabschnitt
- 51
- Drehachse
- 52
- Siebsystem
- a
- Abstand
- A
- Auszugsrichtung
- AR
- Abzugsrichtung
- b
- Abstand
- E
- Einschubrichtung
- ER
- Einführrichtung
- F
- Spülflotte und/oder Frischwasser
- R
- Radialrichtung
1. Haushalts-Geschirrspülmaschine (1) mit einem Spülbehälter (2), einem Sprüharm (16)
zum Beaufschlagen von in dem Spülbehälter (2) aufgenommenem Spülgut mit Spülflotte
und/oder Frischwasser (F), einer Antriebseinrichtung (34) zum aktiven Antreiben des
Sprüharms (16), und einem Pumpentopf (29), an dem der Sprüharm (16) um eine Drehachse
(26) drehbar gelagert ist, wobei der Sprüharm (16) eine um die Drehachse (26) umlaufende
Rippengeometrie (27) umfasst, die eine entlang der Drehachse (26) verlaufende Kodiernut
(28) aufweist, wobei der Pumpentopf (29) eine zu der Kodiernut (28) korrespondierende
und entlang der Drehachse (26) verlaufende Kodierrippe (33) umfasst, die bei einer
Montage und einer Demontage des Sprüharms (16) entlang der Drehachse (26) durch die
Kodiernut (28) hindurchführbar ist, so dass der Sprüharm (16) in genau einer Winkelposition
an dem Pumpentopf (29) montierbar und von diesem demontierbar ist, und dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpentopf (29) einen rohrförmigen Pumpentopfdom (31) umfasst, an dem der Sprüharm
(16) um seine Drehachse (26) drehbar gelagert ist, wobei die Kodierrippe (33) innenseitig
an dem Pumpentopfdom (31) vorgesehen ist.
2. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (34) ein Antriebselement (35) mit einer Antriebswelle (36)
umfasst, die um eine Drehachse (37) drehbar ist.
3. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (26) des Sprüharms (16) und die Drehachse (37) der Antriebswelle (36)
parallel zueinander und beabstandet voneinander angeordnet sind.
4. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Getriebe (42), das einen Abstand (a) zwischen der Drehachse (26) des Sprüharms
(16) und der Drehachse (37) der Antriebswelle (36) überbrückt.
5. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (36) einen Eingriffsabschnitt (49) umfasst, der dazu eingerichtet
ist, formschlüssig in einen korrespondierenden Gegeneingriffsabschnitt (50) eines
Zahnrads (43) des Getriebes (42) einzugreifen, so dass das Zahnrad (43) in genau einer
Winkelposition an der Antriebswelle (36) montierbar ist.
6. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (42) mehrere Zahnräder (43 - 45) umfasst, von denen ein Zahnrad (43)
an der Antriebswelle (36) montiert ist und ein anderes Zahnrad (45) formschlüssig
in eine Sprüharmverzahnung (22) des Sprüharms (16) eingreift.
7. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippengeometrie (27) entlang der Drehachse (26) des Sprüharms (16) betrachtet
beabstandet von der Sprüharmverzahnung (22) angeordnet ist.
8. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (35) eine Sensoreinrichtung (38) zum Erfassen einer Winkelposition
der Antriebswelle (36) umfasst.
9. Haushalts-Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprüharm (16) einen drehbar an dem Pumpentopf (29) gelagerten Ausleger (17),
der von der Antriebseinrichtung (34) aktiv angetrieben ist, und einen drehbar an dem
Ausleger (17) gelagerten Sprüharmsatellit (18) umfasst.
1. Household dishwasher (1) with a dishwasher cavity (2), a spray arm (16) for applying
washing liquor and/or fresh water (F) to the item to be washed received in the dishwasher
cavity (2), a drive facility (34) for actively driving the spray arm (16), and a sump
(29) on which the spray arm (16) is mounted so as to be rotatable about an axis of
rotation (26), wherein the spray arm (16) comprises a fin geometry (27) which encircles
the axis of rotation (26) and has a coding groove (28) which runs along the axis of
rotation (26), wherein the sump (29) comprises a coding fin (33) which corresponds
to the coding groove (28) and runs along the axis of rotation (26) and which can pass
through the coding groove (28) when the spray arm (16) is assembled and disassembled
along the axis of rotation (26) so that the spray arm (16) can be assembled on; the
sump (29) in precisely one angular position and can be disassembled herefrom, and
characterised in that the sump (29) comprises a tube-shaped sump dome (31), on which the spray arm (16)
is mounted so as to be rotatable about its axis of rotation (26), wherein the coding
fin (33) is provided on the inside of the sump dome (31).
2. Household dishwasher according to claim 1, characterised in that the drive facility (34) comprises a drive element (35) with a drive shaft (36), which
can be rotated about an axis of rotation (37).
3. Household dishwasher according to claim 2, characterised in that the axis of rotation (26) of the spray arm (16) and the axis of rotation (37) of
the drive shaft (36) are arranged parallel to and at a distance from one another.
4. Household dishwasher according to claim 3, characterised by a transmission (42), which bridges a distance (a) between the axis of rotation (26)
of the spray arm (16) and the axis of rotation (37) of the drive shaft (36).
5. Household dishwasher according to claim 4, characterised in that the drive shaft (36) comprises an engagement section (49) which is designed to engage
in a form-fit manner into a corresponding counter engagement section (50) of a toothed
wheel (43) of the transmission (42) so that the toothed wheel (43) can be assembled
in precisely one angular position on the drive shaft (36).
6. Household dishwasher according to claim 5, characterised in that the transmission (42) comprises a number of toothed wheels (43 - 45), of which one
toothed wheel (43) is assembled on the drive shaft (36) and another toothed wheel
(45) engages in a form-fit manner into a spray arm toothing (22) of the spray arm
(16).
7. Household dishwasher according to claim 6, characterised in that the fin geometry (27) is arranged at a distance from the spray arm toothing (22)
when viewed along the axis of rotation (26) of the spray arm (16).
8. Household dishwasher according to one of claims 2-7, characterised in that the drive element (35) comprises a sensor facility (38) for detecting an angular
position of the drive shaft (36).
9. Household dishwasher according to one of claims 1-8, characterised in that the spray arm (16) comprises a bracket (17) mounted rotatably on the sump (29), which
is actively driven by the drive facility (34), and a spray arm satellite (18) which
is mounted rotatably on the bracket (17).
1. Lave-vaisselle ménager (1) avec une cuve de lavage (2), un bras d'aspersion (16) pour
l'application d'un bain de lavage et/ou d'eau claire (F) sur la vaisselle chargée
dans la cuve de lavage (2), un dispositif d'entraînement (34) pour l'entraînement
actif du bras d'aspersion (16), et un pot de pompe (29) sur lequel le bras d'aspersion
(16) est monté à rotation autour d'un axe de rotation (26), dans lequel le bras d'aspersion
(16) comporte un élément à géométrie en ailettes (27) circonférentiel autour de l'axe
de rotation (26), lequel comprend une rainure de codage (28) s'étendant le long de
l'axe de rotation (26), dans lequel le pot de pompe (29) comporte une ailette de codage
(33) correspondant à la rainure de codage (28) et s'étendant le long de l'axe de rotation
(26), laquelle peut être passée à travers la rainure de codage (28) lors d'un montage
et d'un démontage du bras d'aspersion (16) le long de l'axe de rotation (26) de telle
sorte que le bras d'aspersion (16) soit montable dans exactement une position angulaire
sur le pot de pompe (29) et démontable de celui-ci, et caractérisé en ce que le pot de pompe (29) comporte un sommet de pot de pompe tubulaire (31) sur lequel
le bras d'aspersion (16) est monté à rotation autour de son axe de rotation (26),
dans lequel l'ailette de codage (33) est prévue sur la face intérieure au niveau du
sommet de pot de pompe (31).
2. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (34) comporte un élément d'entraînement (35) avec un
arbre d'entraînement (36) qui est rotatif autour d'un axe de rotation (37).
3. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'axe de rotation (26) du bras d'aspersion (16) et l'axe de rotation (37) de l'arbre
d'entraînement (36) sont parallèles l'un à l'autre et disposés de manière espacée
l'un de l'autre.
4. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 3, caractérisé par une transmission (42) qui comble une distance (a) entre l'axe de rotation (26) du
bras d'aspersion (16) et l'axe de rotation (37) de l'arbre d'entraînement (36).
5. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (36) comporte une section d'engrènement (49), laquelle est
conçue pour s'engrener par complémentarité de forme dans une section de contre-engrènement
(50) correspondante d'une roue dentée (43) de la transmission (42) de telle sorte
que la roue dentée (43) soit montable dans exactement une position angulaire sur l'arbre
d'entraînement (36).
6. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 5, caractérisé en ce que la transmission (42) comporte plusieurs roues dentées (43 à 45), parmi lesquelles
une roue dentée (43) est montée sur l'arbre d'entraînement (36) et une autre roue
dentée (45) s'engrène par complémentarité de forme dans une denture de bras d'aspersion
(22) du bras d'aspersion (16).
7. Lave-vaisselle ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément à géométrie en ailettes (27) est disposé de manière espacée de la denture
de bras d'aspersion (22), vu le long de l'axe de rotation (26) du bras d'aspersion
(16).
8. Lave-vaisselle ménager selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement (35) comporte un dispositif de détection (38) pour l'enregistrement
d'une position angulaire de l'arbre d'entraînement (36).
9. Lave-vaisselle ménager selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le bras d'aspersion (16) comporte une potence (17) montée à rotation sur le pot de
pompe (29), laquelle est entraînée activement par le dispositif d'entraînement (34),
et un satellite de bras d'aspersion (18) monté à rotation sur la potence (17).