[0001] Die Erfindung betrifft einen Bohrkopf und ein Verfahren zum Erstellen einer im Wesentlichen
vertikalen Bohrung im Boden, insbesondere zum Erstellen eines Schachts, mit einem
Körper, der mit einem Rotationsantrieb einer Bohrvorrichtung verbindbar ist, mit an
dem Körper angeordneten Bohrwerkzeugen zum Lösen des Bodens an einer Ortsbrust der
Bohrung, mit einer Abfördervorrichtung zum Abtransport des gelösten Bodens an der
Ortsbrust, die mit einer Ansaugeinheit zum Ansaugen eines Fördermediums über eine
Förderleitung verbindbar ist, wobei die Abfördervorrichtung einen am Körper angeordneten
Öffnungsbereich mit wenigstens einer Öffnung im Bereich der Bohrwerkzeuge an der Ortsbrust
aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung des Öffnungsbereichs mit einem Saugkasten
als Bestandteil der Abfördervorrichtung verbunden ist, der an einem der Öffnung gegenüberliegenden
Ende eine Anschlussöffnung für eine Verbindung mit der Förderleitung aufweist, und
wobei wenigstens ein Element vorgesehen ist, das auf den gelösten Boden im Bereich
Saugkastens eine Beschleunigung ausübt, durch die der von den Bohrwerkzeugen gelöste
Boden in den Öffnungsbereich und/oder durch die Öffnung in den Saugkasten bewegbar
ist, wobei der gelöste Boden im Öffnungsbereich, bevorzugt in der Öffnung und/oder
im Saugkasten von dem Fördermedium erfasst und durch die Ansaugeinheit über die Förderleitung
abförderbar ist..
[0003] US 3360061 A offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Abteufen eines Schachts. Zum Lösen
des Bodens ist ein um eine vertikale Achse rotierbares Schneidrad vorgesehen, das
über ein Fördergestänge von einem übertägigen Antrieb rotiert wird.
[0004] US 4534426 A und
US 4296824 A zeigen eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Abteufen eines Schachts. Zum Lösen
des Bodens ist ein um eine vertikale Achse rotierbares Schneidrad vorgesehen. Weiterhin
sind Düsen vorgesehen, die den gelösten Boden der Absaugung zuführen.
[0005] US 4646853 A offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Abteufen eines Schachts. Zum Lösen
des Bodens ist ein um eine vertikale Achse rotierbares Schneidrad vorgesehen. Zum
Abfördern des gelösten Bodens ist eine mechanische Förderung mit Kübeln vorgesehen.
[0006] EP 2597249 B1 zeigt eine Bohrvorrichtung für das Niederbringen von vertikalen Bohrungen im Erdreich
mit einem Bohrkopf, der auf einer Ortsbrust rotiert. Vorgesehen ist eine Absaugung
die eine Öffnung aufweist, die an dem zur Ortsbrust weisenden Ende des Bohrkopfes
außen angeordnet ist und mit dem Bohrkopf rotiert. Dabei wird gelöster Boden aus dem
Bohrloch abtransportiert.
[0007] US 3384191 A zeigt einen Bohrkopf mit Rollenmeißeln, der ebenfalls eine Absaugung zum Abtransport
des gelösten Bodens aufweist. Hierfür ist ein Führungsblech vorgesehen, dass im Bereich
der Öffnung der Ansaugung angeordnet ist und den gelösten Boden bei der Rotation des
Bohrkopfes sammelt und der Öffnung zuführt. Hinter der Öffnung ist ein schräger Kanal
angeordnet, der in eine mittig angeordnete Abförderleitung mündet.
[0008] US 4195700 A offenbart ebenfalls einen Bohrkopf mit Rollenmeißeln, der eine radiale Öffnung aufweist,
an dessen inneren Ende eine Abförderleitung vorgesehen ist. Die Öffnung ist als Schlitz
ausgeführt, hinter dem ein kegelförmig ausgeformtes Rohr vorgesehen ist, dass sich
zur Abförderleitung hin verbreitert.
[0009] US 4200160 A offenbart einen Bohrkopf mit einer Absaugung zum Abtransport des gelösten Bodens.
Die Absaugung sieht eine schlitzförmige radiale Öffnung vor, die in einen zylinderförmigen
Raum mündet. Aus diesem geht ein Kanal hervor, der in die Abwasserleitung führt.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, die Absaugung bei den zuvor genannten Bohrköpfen zu
vereinfachen und gleichzeitig in ihrer Leistungsfähigkeit zu verbessern.
[0011] Gelöst wird die Aufgabe hinsichtlich des Bohrkopfes dadurch, dass der Abstand des
Öffnungsbereichs zur Ortsbrust verstellbar ist. Dabei ist vorteilhaft, dass das Verstellen
des Abstands über ein vertikales Bewegen des Saugkastens und/oder über ein Verschwenken
des Saugkastens um einen Drehpunkt erfolgt, wobei für das Bewegen oder für das Verschwenken
ein Antrieb, bevorzugt ein Hydraulikzylinder oder ein Federmechanismus, vorgesehen
ist.
[0012] Hierdurch wird es auf überraschend einfache Weise möglich, den gelösten Boden insbesondere
bei schwereren trägen Bestandteilen, die nicht ohne weiteres ansaugbar sind, abzufördern
und gleichzeitig die Absaugleistung deutlich zu erhöhen. Weiterhin wird direkt auf
einfache Weise die Menge des abgesaugten Materials beeinflussbar
[0013] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, es sich bei dem wenigstens einen Element
um wenigstens eine Düse handelt, die in den Öffnungsbereich gerichtet vorgesehen ist,
die wenigstens einen Strahl eines Transportmediums zum Bewirken der Beschleunigung
abgibt.
[0014] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass hinter der Öffnung wenigstens ein
Umlenkbereich, bevorzugt vor dem Eintritt in den Saugkasten, vorgesehen ist, in dem
die Strömungsrichtung des gelösten Bodens umlenkbar ist. Hierdurch lässt sich das
abzufördernde Material besonders einfach der Abförderung zuführen und anschließend
abfördern.
[0015] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, im Öffnungsbereich wenigstens ein Werkzeug
zum Lösen des Bodens, bevorzugt in Form einer Zahnleiste, und/oder zum Aufnehmen von
gelöstem Boden vorgesehen ist. Hierdurch kann ein Lösen/Aufnehmen von Gestein/Boden
an der Ortsbrust direkt im Öffnungsbereich vorgenommen werden. Das so gelöste/aufgenommene
Material lässt sich besonders gut der Absaugung zuführen.
[0016] Weiterhin ist vorteilhaft, dass das wenigstens eine Werkzeug zur Veränderung des
Abstands des Werkzeugs zur Ortsbrust bewegbar ist, bevorzugt über wenigstens einen
Hydraulikzylinder, und/oder dass das wenigstens eine Werkzeug gegenüber dem Öffnungsbereich
verschwenkbar ist, bevorzugt über wenigstens einen Hydraulikzylinder.
[0017] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Öffnungsbereich ein Reinigungswerkzeug,
bevorzugt wenigstens ein bewegbares Element und/oder wenigstens eine Düse zum Abgeben
eines Mediums, beispielsweise ein Gas (Luft) oder eine Flüssigkeit (Wasser, Bentonitspülung),
vorgesehen ist. Hierdurch können Verschlüsse im Öffnungsbereich entweder beseitigt
oder verhindert werden.
[0018] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eine Spüldüse vorgesehen
ist, mit der von wenigstens einem Bohrwerkzeug gelöster Boden in einen Bereich auf
der Ortsbrust transportierbar ist, der von dem Saugkasten beim Bohren mit dem Bohrkopf
überfahren wird. Hierdurch wird der Materialtransport zum Saugkasten hin auf einfache
Weise verbessert.
[0019] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Saugkasten wechselbar im Bohrkopf
vorgesehen ist. Hierdurch kann der Bohrkopf auf einfache Weise an unterschiedliche
geologische Bedingungen angepasst werden. Weiterhin ist auch eine Umkehr der Drehrichtung
möglich.
[0020] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass ein Klassierungselement im Öffnungsbereich
vorgesehen ist. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Gitter, Trennbleche, die
den Öffnungsbereich in mehrere Öffnungen aufteilen, oder auch mehrere Öffnungen handeln.
Hierdurch wird es auf einfache Weise möglich eine Korngrößenbegrenzung des angesaugten
Materials zu erreichen.
[0021] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Saugkasten im Wesentlichen horizontal
angeordnet ist. Hierdurch werden der Materialtransport im Saugkasten und die Materialaufnahme
positiv beeinflusst.
[0022] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass sich der Öffnungsbereich vom Mittelpunkt
gesehen im Wesentlichen radial nach außen erstreckt. Dabei ist vorteilhaft, dass die
Öffnung länglich bzw. schlitzartig ausgeführt ist. Eine weitere Lehre der Erfindung
sieht dabei vor, dass sich der lichte Querschnitt der Öffnung entlang des Öffnungsbereichs
radial nach außen gesehen verändert, bevorzugt vergrößert. Hierdurch lassen sich die
Materialaufnahme, der Ort der Materialaufnahme sowie die Aufnahmemenge auf einfache
Weise beeinflussen.
[0023] Weiterhin ist dabei vorteilhaft, dass die Anschlussöffnung des Saugkastens in Bezug
auf den Öffnungsbereich gegenüber einer Mittelsenkrechten des Öffnungsbereichs versetzt
angeordnet ist, bevorzugt nach außen. Dadurch wird der Saugkasten asymmetrisch aufgebaut.
Es lässt sich auf einfache Weise die Ansaugstärke bzw. das Strömungsprofil im Saugkasten
oder im Öffnungsbereich beeinflussen, so dass die angesaugte Materialmenge beeinflussbar
ist. So kann beispielsweise durch ein Verschieben nach Außen die Strömung im radial
gesehen äußeren Bereich des Saugkastens erhöht werden, um die dort anfallende größere
Materialmenge besser absaugen zu können.
[0024] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Anschlussöffnung des Saugkastens
in Bezug auf den Öffnungsbereich gegenüber einer Mittelsenkrechten des Öffnungsbereichs
verschwenkt angeordnet ist. Es lässt sich auf einfache Weise die Ansaugstärke bzw.
das Strömungsprofil im Saugkasten oder im Öffnungsbereich beeinflussen, so dass die
angesaugte Materialmenge beeinflussbar ist. So kann beispielsweise durch ein Verkippen
der Anschlussöffnung nach Innen die Strömung im radial gesehen äußeren Bereich des
Saugkastens erhöht werden, um die dort anfallende größere Materialmenge besser absaugen
zu können.
[0025] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Saugkasten im Innenraum wenigstens
eine Düse aufweist. Hierdurch kann auf einfache Weise die Bewegung des gelösten Bodens/Gesteins
zum Erfassen durch das Fördermedium auf einfache Weise verbessert werden.
[0026] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass es sich bei dem Fördermedium und/oder
bei dem Transportmedium um ein flüssiges oder gasförmiges Medium handelt, bevorzugt
Wasser, eine Bentonitsuspension oder Luft. Dabei ist eine besonders bevorzugte Kombination,
dass es sich bei dem Fördermedium um Luft und bei dem Transportmedium um Luft oder
eine Flüssigkeit, bevorzugt Wasser, handelt. Diese findet Anwendung, wenn der Bohrkopf
nicht geflutet ist/sein soll/kann und damit eine flüssigkeitsbasierte Förderung ausscheidet.
Es hat sich überraschend gezeigt, dass sich der gelöste Boden/das gelöste Gestein
gut durch den abgegebenen Strahl transportierbar/aktivierbar ist und auf vorteilhafte
Weise dem Förderstrom aus Luft zuführbar und abförderbar ist.
[0027] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass es sich bei dem wenigstens einen
Element um wenigstens ein angetriebenes Rotationselement mit wenigstens einem daran
angeordneten Schlagelement handelt, wobei das wenigstens eine Schlagelement durch
eine Rotationsbewegung die Beschleunigung des gelösten Bodens über einen Kontakt bewirkt.
[0028] Vorteilhaft ist dabei, dass das Schlagelement auf einem Schlagkreis, der konzentrisch
um das Rotationselement vorgesehen ist, bewegbar ist.
[0029] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das wenigstens eine Schlagelement
beweglich an dem wenigstens einen Rotationselement, bevorzugt über ein Gelenk, angeordnet
ist.
[0030] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass es sich bei dem wenigstens einen
Schlagelement um einen Hammer, ein Schwert, ein Seil, eine Kette ein Bürstenelement,
oder ein Meißel handelt.
[0031] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Rotation des wenigstens eine
Rotationselements drehzahlregelbar ist.
[0032] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das wenigstens eine Schlagelement
eine Zerkleinerung des gelösten Bodens bewirkt.
[0033] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der Saugkasten horizontal, geneigt
und/oder vertikal vorgesehen ist.
[0034] Weiterhin gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein Verfahren zum Erstellen
einer im Wesentlichen vertikalen Bohrung im Boden, insbesondere zum Erstellen eines
Schachts, mit einem Bohrkopf, insbesondere mit einem zuvor beschriebenen Bohrkopf,
wobei der Bohrkopf mit einem Rotationsantrieb einer Bohrvorrichtung verbunden wird,
wobei der Bohrkopf einen Körper aufweist, an dem Bohrwerkzeuge angeordnet sind, mit
denen beim Bohren der Boden an einer Ortsbrust der Bohrung gelöst und auf eine abförderbare
Größe zerkleinert wird, wobei der gelöste und zerkleinerte Boden mit einer Abfördervorrichtung
von der Ortsbrust abtransportiert wird, die mit einer Ansaugeinheit zum Ansaugen eines
Fördermediums über eine Förderleitung verbunden wird, wobei die Abfördervorrichtung
einen Saugkasten mit einem Öffnungsbereich mit wenigstens einer Öffnung im Bereich
der Bohrwerkzeuge an der Ortsbrust aufweist, mit den Schritten:
- Einbringen einer Beschleunigung in im Bereich des Öffnungsbereichs befindlichen gelösten
Boden, und
- Erfassen des gelösten Bodens von einem Fördermedium und Abfördern durch die Ansaugeinheit
über die Förderleitung.
[0035] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass der gelöste Boden durch die Öffnung
in den Saugkasten durch die eingebrachte Beschleunigung bewegt wird.
[0036] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das Erfassen im Saugkasten und/oder
im Öffnungsbereich, bevorzugt vor der Öffnung, erfolgt.
[0037] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass die Beschleunigung durch Abgabe
eines Strahls eines Transportmediums aus einer Düse, die in den Öffnungsbereich des
Saugkastens als Bestandteil der Abfördervorrichtung gerichtet ist, erfolgt.
[0038] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das Bewegen des gelösten Bodens
durch das Transportmedium erfolgt.
[0039] Alternativ oder ergänzend ist weiterhin vorgesehen, dass die Beschleunigung durch
wenigstens ein angetriebenes Rotationselement mit wenigstens einem daran angeordneten
Schlagelement erfolgt, wobei das wenigstens eine Schlagelement durch eine Rotationsbewegung
die Beschleunigung des gelösten Bodens über einen Kontakt bewirkt.
[0040] Eine weitere Lehre der Erfindung sieht vor, dass das Bewegen des gelösten Bodens
durch das Schlagelement erfolgt.
[0041] Vorteilhaft dabei ist, wie zuvor beschrieben, dass es sich bei dem Fördermedium und/oder
bei dem Transportmedium um ein flüssiges oder gasförmiges Medium handelt, bevorzugt
Wasser, eine Bentonitsuspension oder Luft
[0042] Die Begriffe Boden und Gestein werden in dieser Anmeldung synonym verwendet. Gleiches
gilt für gelöster Boden und Bohrklein.
[0043] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit
einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Dabei zeigen:
- Figur 1
- eine räumliche Ansicht der Unterseite des erfindungsgemäßen Bohrkopfs der ersten Ausführungsform,
- Figur 2
- eine schematische Ausschnittsskizze zu Figur 1 einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 3
- eine schematische Teilschnittansicht in Draufsicht zu Figur 2,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung alternativer erfindungsgemäßer Bohrkopfformen,
- Figur 5
- eine schematische räumliche Teilansicht zu Figur 1,
- Figur 6
- eine weitere schematische räumliche teilweise geschnittene Teilansicht zu Figur 1,
- Figur 7
- eine weitere schematische räumliche teilweise geschnittene Teilansicht zu Figur 1,
- Figur 8
- eine erste Prinzipskizze hinsichtlich der erfindungsgemäßen Abförderung in Verbindung
mit einem Bohrkopf nach Figur 1,
- Figur 9
- eine zweite Prinzipskizze hinsichtlich der erfindungsgemäßen Abförderung in Verbindung
mit einem Bohrkopf nach Figur 1,
- Figur 10
- eine schematische Seitenansicht einer ersten Anordnung einer Saugkasten in einem erfindungsgemäßen
Bohrkopf,
- Figur 11
- eine schematische Seitenansicht einer zweiten Anordnung einer Saugkasten in einem
erfindungsgemäßen Bohrkopf,
- Figur 12
- eine Teilschnittansicht zu Figur 11,
- Figur 13
- eine schematische Seitenansicht einer Aufbereitung in einer Bohrvorrichtung mit einem
erfindungsgemäßen Bohrkopf,
- Figur 14
- eine Schnittansicht zu einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 15
- eine um 90° gedrehte Schnittansicht zu Figur 14, und
- Figur 16
- alternative Bohrkopfprofile zu Figur 14.
[0044] Figur 1 zeigt in räumlicher Darstellung einen erfindungsgemäßen Bohrkopf 10 in erster
Ausführung. Der Bohrkopf 10 weist einen Körper 11 auf, an dem an seiner Unterseite
13 Bohrwerkzeuge 12 angeordnet sind. An seiner Oberseite 14 weist der Bohrkopf 10
einen Anschluss (nicht dargestellt) für einen Antrieb (nicht dargestellt) einer Bohrvorrichtung
(nicht dargestellt) auf. Der nicht dargestellte Antrieb ist dabei beispielsweise direkt
in der Bohrvorrichtung, beispielsweise eine Schachtbohrmaschine, vorgesehen. Weitere
Varianten von Antrieben, Bohrvorrichtungen und Anordnungen beispielsweise in einem
Bohrloch/Pfahl/Casing sind ebenfalls möglich.
[0045] Die Unterseite 13 weist einen hier beispielsweise planen (andere Formen sind möglich)
Ringabschnitt 15 auf, an den dessen Unterseite 16 Bohrwerkzeuge 12 vorgesehen sind.
[0046] Ausgehend von dem Ringabschnitt erstrecken sich nach außen Arme, hier beispielsweise
8 Arme, 17, die jeweils eine hier beispielsweise plane Flanke 18 aufweisen. An den
Flanken können Räumwerkzeuge 19 und Verschleißelemente 40 vorgesehen sein. Alternativ
können die Flanken 18 auch vollflächig umlaufend ausgeführt sein.
[0047] Im Zentrum der Unterseite 13 ist hier beispielsweise eine Vertiefung 41 vorgesehen,
die beispielsweise eine plane Fläche 42 und Flanken 43 aufweist, an denen ebenfalls
Bohrwerkzeuge 12 vorgesehen sind.
[0048] Die hier beschriebene Bohrkopfform wird auch als W-Bohrkopf bezeichnet. Das Bohrprofil
dazu ist in den Figuren 8 und 9 dargestellt. Die Breite des planen Ringabschnitts
15 sowie die Winkel der inneren und äußeren Flanken 43, 18 sowie die Größe der inneren
Fläche 42 sind dabei variabel und von den Abbaubedingungen abhängig, wie auch in Figur
16 dargestellt ist.
[0049] Bei den Bohrwerkzeugen 12 kann es sich beispielsweise um Diskenmeißel 12a, Schälmeißel
bzw. Schälmesser 12b oder Rollenmeißel 12c oder andere Alternativen handeln. Die Auswahl
der Bohrwerkzeuge 12 erfolgt in Abhängigkeit des zu lösenden Bodens/Gesteins zum Erstellen
der Bohrung.
[0050] An seiner Oberseite 14 ist in Figur 1 der Anschluss 45 der Förderleitung 31 dargestellt.
[0051] Weiterhin weist der Körper 11 an seiner Unterseite 13 des W-Bohrkopfes 10 am Ringabschnitt
15 einen Saugkasten 20 auf.
[0052] Alternative Anordnungen des Saugkastens 20 sind in Figur 4 gezeigt. Der Saugkasten
20 sitzt beispielsweise erfindungsgemäß bei einem konischen bzw. V-förmigen Bohrkopf
im Bohrlochtiefsten (links in Figur 4) oder erstreckt sich und ist radial vorgesehen
in einem flach ausgeführten Bohrkopf (rechts in Figur 4). In der Mitte von Figur 4
ist ein W-Bohrkopf dargestellt. Neben horizontalen Saugkästen, wie beispielsweise
in Fig. 4 gezeigt sind auch Ausführungen möglich, bei denen der Saugkasten 20 geneigt
oder vertikal steht und dabei beispielsweise seine Öffnung 23 nach unten zur Ortsbrust
100 gerichtet ist.
[0053] Der Saugkasten 20 in einer ersten Ausführungsform, wie er beispielsweise in Fig.
2 gezeigt ist, weist an seiner Vorderseite 21 einen Öffnungsbereich 22 auf, der wenigstens
eine Öffnung 23 aufweist. Die Öffnung 23 der ersten Ausführungsform des Saugkastens
20 weist ein Klassierungselement 24 auf, das die Öffnung 23 in Öffnungsabschnitte
23a unterteilt. Durch das Klassierungselement 24 wird die Korngröße des gelösten Bodens/Gesteins
bestimmt, die in den Innenraum 25 des Saugkastens 20 eintreten kann.
[0054] Der Innenraum 25 wird gebildet durch einen Deckel 26 als Oberseite und einen Boden
27 als Unterseite, die hier als eine Ausführungsform plan ausgeführt sind. Andere
Formen von Deckel und Boden sind ebenfalls möglich. Weiterhin weist der Saugkasten
20 Seitenwände 28 auf, die sich hier von der Vorderseite 21 aus entlang der Form des
Deckels und des Bodens erstrecken.
[0055] Bedingt durch die Form des Deckels 26, des Bodens 27 und den Seitenwände 28 bildet
sich die Form des Innenraums 25 des Saugkastens 20. Hierbei kann ein boxartiger Aufbau
vorliegen. Alternativ kann ein Trichter vorliegen, wenn sich die Breite des Innenraums
25 beispielsweise durch eine geschwungene Form der Seitenwände 28 verkleinert, wodurch
sich die Strömungsgeschwindigkeit des angesagten Gemisches aus gelöstem Boden/Gestein
und Trägermedium mit abnehmender Breite erhöht.
[0056] An der Rückseite des Innenraums 25 ist eine Öffnung 29 vorgesehen, an der ein Anschluss
30 für eine Förderleistung 31 vorgesehen ist, die mit einer Absaugeinheit/Pumpe (nicht
dargestellt) im Bohrbetrieb verbunden wird, um die Abförderung des gelösten Bodens/Gesteins
bzw. des Gemisches aus Fördermedium und gelösten Boden/Gestein vorzunehmen.
[0057] Zusätzlich und hier nicht dargestellt kann auch die Höhe des Innenraums 25 des Saugkasten
20 ausgehend von der Vorderseite 21 hin zur Öffnung 29 an der Rückseite des Saukastens
20 variiert, insbesondere vergrößert, werden, um Verstopfungen des Innenraums 25 durch
gelösten Boden/Gestein entgegenzuwirken.
[0058] Weiterhin ist es ebenfalls möglich, den hier symmetrisch dargestellten Saugkasten
20 asymmetrisch auszuführen, indem beispielsweise die Öffnung 29 seitlich versetzt
angeordnet wird (nicht dargestellt). Hierbei kann es insbesondere sinnvoll sein, beispielsweise
bei einem flach ausgeführten Bohrkopf, wenn die Erstreckung des Öffnungsbereichs 22
länger ausgeführt ist, die Öffnung 29 hin zum äußeren Umfang des Körpers 11 versetzt
anzuordnen, um in den Bereichen, in denen bei der Rotation des Bohrkopfes mehr Boden/Gestein
gelöst wird und durch die Öffnung 23 in den Innenraum 25 des Saugkastens 20 eintritt,
die Strömungsgeschwindigkeit gezielt zu erhöhen.
[0059] Gleiches ist auch möglich, in dem der Anschluss 30 der Förderleistung 31 (nicht dargestellt)
unter einem Einfallen in den Innenraum 25 geneigt mündet.
[0060] Der Öffnungsbereich 22 kann im Bereich der Öffnung 23, die sich entlang der Vorderseite
21 erstreckt, Bodenlösewerkzeuge und/oder Bodenaufnahmewerkzeuge 33, beispielsweise
Schälmesser oder Räumer, aufweisen. Durch das Vorsehen solcher Werkzeuge ist es möglich,
gezielt Boden/Gestein im Bereich der Vorderseite 21 des Saugkastens 20 zu lösen und/oder
aufzunehmen und der Öffnung 23 des Saugkastens 20 zuzuführen.
[0061] Zusätzlich oder alternativ können auch Leitbleche an der Unterseite 13 des Bohrkopfes
10 vorgesehen sein (nicht dargestellt), die gelöstes Material dem Öffnungsbereich
22 zuführen. Das Zuführen kann durch Düsen wie beispielsweise Spüldüsen 32 unterstützt
werden.
[0062] Fig. 2 und Figur 3 zeigen einen Ausschnitt des erfindungsgemäßen Bohrkopfs 10 mit
einem Saugkasten 20 mit einer Öffnung 23 und darauf gerichtete Düsen 34 zur Abgabe
eines Transportmediums 80, bevorzugt Luft oder eine Flüssigkeit wie beispielsweise
Wasser oder Bentonitspülung. Durch die Förderleitung 31, die an den Saugkasten 20
über die Öffnung 29 und den Anschluss 30 angeschlossen ist, wird das Fördermedium
90 angesaugt. Gelöster Boden 110 wird von dem Transportmediumstrahl 81 beschleunigt
und durch die Öffnung 23 transportiert. Dort wird der gelöste Boden 110 von dem Fördermedium
90 erfasst. Gelöster Boden 110, Fördermedium 90 und Transportmedium 80 mischen sich
dabei zu einem Förderstrom 120, der dann über die Förderleitung abgefördert wird.
Zusätzlich oder alternativ bewirkt der Transportmediumstrahl 81 durch den Beschleunigungseintrag
eine Aufwirbelung bzw. ein Lösen des gelösten Bodens 110 von der Ortsbrust 100 im
Öffnungsbereich 22, so dass der aufgewirbelte gelöste Boden bereits dort von dem Fördermedium
90 erfasst und mit dem Fördermedium als Förderstrom 120 abgefördert wird.
[0063] Figur 5 zeigt einen Arm 17 des Bohrkopfes 10 in W-Form gemäß Figur 1 mit daran angeordneten
Bohrwerkzeugen 12 als Disken 12a und mit Meißeln an den seitlichen Flanken 18 und
an den Flanken 43 an der Unterseite 13.
[0064] Die an den Armen 17 angeordneten Bohrwerkzeuge 12 sind vom Innenraum der Arm 17 wechselbar.
[0065] Figur 6 zeigt einen Arm 17 des Bohrkopfes 10 in W-Form gemäß Figur 1 mit Saugkasten
20 und daran angeschlossener Förderleitung 31, die innerhalb des Arms 17 vorgesehen
sind. Der Einfachheit halber sind in Figur 6 keine Bohrwerkzeuge 12, 12a dargestellt.
Vorgesehen sind im Bereich des Räumwerkzeugs 19 Spüldüsen 32 die in Richtung der Öffnung
23 des Saugkastens 20 ausgerichtet sind. Diese geben einen Spülungsstrahl 130 ab.
Als Spülungsmedium kann dabei bevorzugt das gleiche Medium wie das Transportmedium
verwendet werden. Mit dem Spülungsstrahl 130 wird das gelöste Bohrklein 11 in den
Öffnungsbereich 22 bzw. hin zum Bohrlochtiefsten 140 transportiert. In diesem Bereich
wird dann der gelöste Boden 110 von den Düsen 34 der Öffnung 23 des Spülkastens 20
zugeführt, wie dieses in Fig. 7 gezeigt ist.
[0066] Der Ablauf des Bodenlösens und Abtransport des gelösten Bodens ist in Figur 8 und
9 beispielsweise in Verbindung mit einem Bohrkopf 10 nach Figur 1 gezeigt. Der Boden
wird dabei mit Bohrwerkzeugen 12 gelöst und befindet sind im Bereich der jeweiligen
Bohrwerkzeuge. Vorzugsweise sind im Bereich der jeweiligen Bohrwerkzeuge 12 Spüldüsen
32 vorgesehen. Diese geben eine Spülungsstrahl 130 ab, der den gelösten Boden 110
in den Bereich des Bohrlochtiefsten 140 spült. In diesem Bereich wird der Saugkasten
20 mit seiner Öffnung 23 bewegt. Über die Düsen 34 zur Abgabe des Transportmediumsstrahls
81 wird dann im Öffnungsbereich 23 der Transportmediumstrahl 81 abgegeben, mit dem
der gelöste Boden in die Öffnung 22 beschleunigt und damit zum Abtransport in den
Spülkasten 20 bewegt wird, und'/oder im Öffnungsbereich 22 direkt durch den Saugkasten
20 abgesaugt wird.
[0067] Die Bewegung/Beschleunigung des Bohrkleins in den Saugkasten 20 hinein kann zusätzlich
durch mechanische Werkzeuge unterstützt werden.
[0068] Figur 10 zeigt das Einbringen von gelöstem Boden in den Saugkasten, dessen Öffnung
29 bzw. Anschluss 30 zur Förderleitung 31 hinter dem Öffnungsbereich 22 vorgesehen
ist. Gezeigt ist eine mechanische Unterstützung bei der Aufnahme mittels eine Aufnahmewerkzeug
33. Über einen Zylinder 35 kann der Saugkasten 20 um eine Schwenkpunkt 36 verschwenkt
werden. Die Düsen 34 sind hier nicht dargestellt.
[0069] In Figur 11 und 12 ist das Einbringen von gelöstem Boden in den Saugkasten 20 gezeigt,
dessen Öffnung 29 bzw. Anschluss 30 zur Förderleitung 31 vor dem Öffnungsbereich 22
vorgesehen ist. Gezeigt ist eine mechanische Unterstützung bei der Aufnahme mittels
eine Aufnahmewerkzeug 33. Über einen Zylinder 35 kann der Saugkasten 20 um eine Schwenkpunkt
36 verschwenkt werden. Damit lässt sich der Saugkasten in Pfeilrichtung A verschenken,
so dass sich der Abstand 36 zur Ortsbrust 100 ändert. In Figur 12 ist die Anordnung
der Düsen 34 gezeigt. Hier ist eine erste Düse 34 vorgesehen, die in Richtung des
Umlenk- bzw. Aufnahmewerkzeug 33 gerichtet ist. Weiterhin ist eine zweite Düse 34`
vorgesehen, die in Richtung der Öffnung 29 und des Anschlusses 30 gerichtet ist. Durch
die beiden Düsen 34, 34' wird der gelöste Boden 110 dem Fördermedium 120 zugeführt
und zusammen mit diesem abgefördert.
[0070] Der über die Förderleitung 31 abgeförderte Förderstrom setzt sich zusammen aus einer
Kombination von festen Bestandteilen (gelöster Boden 110) sowie flüssigen und/oder
gasförmigen Bestandteilen. Diese werden über die Förderleitung 31 einer Aufbereitung
200 zugeführt (siehe Figur 13). Hier werden die Bestandteile voneinander getrennt,
beispielsweise mittels wenigstens einem Zyklon, Flüssigkeits- und/oder Staubabscheidern.
Die gasförmigen Bestandteile (Luft) wird dem Bohrbereich (beispielsweise dem bereits
gebohrten Schacht) wieder zugeführt. Die flüssigen Bestandteile werden ggf. wieder
den Düsen 32, 34 34' zugeführt oder aus dem Bohrbereich nach über Tage abgefördert.
Die festen Bestandteile werden ebenfalls aus dem Bohrbereich nach über Tage mit geeigneten
Mitteln abgeführt.
[0071] Alternativ oder ergänzend zum Eintrag der Beschleunigung in den gelösten Boden mittels
Düsen und einem Transportmedium zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung gemäß
den Figuren 14-16 einen mechanischen Beschleunigungseintrag. Hierfür ist eine Schlageinrichtung
50 vorgesehen, die im Bereich des Saugkastens 20 nach innen im Bohrkopf 10 vorgesehen
ist aber eine Beschleunigung des gelösten Bodens 110 im Bereich der Ortsbrust 100
vornehmen kann.
[0072] In einem Gehäuse 57 ist ein Rotationselement 51 vorgesehen, an dem umlaufend mehrere
Schlagelemente 52, hier bevorzugt beweglich über ein Gelenk 53 vorgesehen, angeordnet
sind. Die Schlagelemente 52 bewegen sich auf einem konzentrisch um das Rotationselement
51 vorgesehenen Schlagkreis 54. Das Rotationselement 51 wird über einen Antrieb (nicht
dargestellt) angetrieben. Schlagelemente 52 treffen in einem Schlagbereich 55 auf
gelösten Boden, der dann in Schlagrichtung 56 in den Saugkasten 20 bzw. in dessen
Öffnung 23 eingebracht wird. Im dortigen Innenraum 25 und/oder im Öffnungsbereich
22 wird der beschleunigte gelöste Boden dann vom Fördermedium 90 erfasst und durch
die Förderleitung 31 mit dem Förderstrom 120 abgefördert.
[0073] Figur 15 und Figur 16 zeigen unterschiedliche Anordnungsbreiten der Schlageinrichtung
50 im Zusammenhang mit den Flanken 18,43 des Bohrkopfes 10.
[0074] Vorteilhaft ist hier, die Schlageinrichtung 50 möglichst breit (Figur 16 unten) auszuführen,
um eine bessere Abförderleistung zu erreichen.
[0075] Vorteilhaft ist hierbei weiterhin, dass die Flanken 18, 43, wie in Figur 16 oben
gezeigt, im Vergleich zu den Darstellungen in Figur 15 und Figur 16 unten relativ
steil und kurz ausgeführt werden können, sodass unter Umständen sogar eine Flankenspülung,
hier in Form eines Luftstroms oder in Form von Räumelementen (nicht dargestellt),
entfallen kann.
Bezugszeichenliste:
[0076]
- 10
- Bohrkopf
- 11
- Körper
- 12
- Bohrwerkzeug
- 12a
- Diskenmeißel
- 12b
- Schählmeißel
- 12c
- Rollenmeißel
- 13
- Unterseite
- 14
- Oberseite
- 15
- Ringabschnitt
- 16
- Unterseite
- 17
- Arm
- 18
- Flanke
- 19
- Räumwerkzeug
- 20
- Saugkasten
- 21
- Vorderseite
- 22
- Öffnungsbereich
- 23
- Öffnung
- 23a
- Öffnungsabschnitt
- 24
- Klassierungselement
- 25
- Innenraum
- 26
- Deckel
- 27
- Boden
- 28
- Seitenwand
- 29
- Öffnung
- 30
- Anschluss
- 31
- Förderleitung
- 32
- Spüldüse
- 33
- Bodenlösewerkzeug /Bodenaufnahmewerkzeug
- 34, 34'
- Düse
- 35
- Zylinder
- 36
- Schwenkpunkt
- 37
- Abstand
- 40
- Verschleißelement
- 41
- Vertiefung
- 42
- Fläche
- 43
- Flanke
- 45
- Anschluss
- 50
- Schlageinrichtung
- 51
- Rotationselement
- 52
- Schlagelement
- 53
- Gelenk
- 54
- Schlagkreis
- 55
- Schlagbereich
- 56
- Schlagrichtung
- 57
- Gehäuse
- 58
- Rotationsrichtung
- 80
- Transportmedium
- 81
- Transportmediumstrahl
- 90
- Fördermedium
- 100
- Ortsbrust
- 110
- gelöster Boden
- 120
- Förderstrom
- 130
- Spülungsstrahl
- 140
- Bohrlochtiefstes
- 200
- Aufbereitung
1. Bohrkopf zum Erstellen einer im Wesentlichen vertikalen Bohrung im Boden, insbesondere
zum Erstellen eines Schachts, mit einem Körper (11), der mit einem Rotationsantrieb
einer Bohrvorrichtung verbindbar ist, mit an dem Körper (11) angeordneten Bohrwerkzeugen
(12) zum Lösen des Bodens an einer Ortsbrust (100) der Bohrung, mit einer Abfördervorrichtung
zum Abtransport des gelösten Bodens an der Ortsbrust (100), die mit einer Ansaugeinheit
zum Ansaugen eines Fördermediums über eine Förderleitung (31) verbindbar ist, wobei
die Abfördervorrichtung einen am Körper (11) angeordneten Öffnungsbereich (22) mit
wenigstens einer Öffnung (23) im Bereich der Bohrwerkzeuge (12) an der Ortsbrust (100)
aufweist, wobei die wenigstens eine Öffnung (23) des Öffnungsbereichs (22) mit einem
Saugkasten (20) als Bestandteil der Abfördervorrichtung verbunden ist, der an einem
der Öffnung (23) gegenüberliegenden Ende eine Anschlussöffnung (29) für eine Verbindung
mit der Förderleitung (31) aufweist, und wobei wenigstens ein Element vorgesehen ist,
das auf den gelösten Boden im Bereich Saugkastens (20) eine Beschleunigung ausübt,
durch die der von den Bohrwerkzeugen (12) gelöste Boden (110) in den Öffnungsbereich
(22) und/oder durch die Öffnung (23) in den Saugkasten (25) bewegbar ist, wobei der
gelöste Boden (110) im Öffnungsbereich (22) und/oder im Saugkasten (25) von dem Fördermedium
(90) erfasst und durch die Ansaugeinheit über die Förderleitung (31) abförderbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Öffnungsbereichs (22) zur Ortsbrust (100) verstellbar ist, dass das
Verstellen des Abstands über ein vertikales Bewegen des Saugkastens (20) und/oder
über ein Verschwenken des Saugkastens (20) um einen Drehpunkt erfolgt, und dass für
das Bewegen oder für das Verschwenken ein Antrieb vorgesehen ist..
2. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem wenigstens einen Element um wenigstens eine Düse (34) handelt, die
in den Öffnungsbereich (22) gerichtet vorgesehen ist, die wenigstens einen Strahl
(81) eines Transportmediums (80) zum Bewirken der Beschleunigung abgibt.
3. Bohrkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Spüldüse (32) vorgesehen ist, mit der von wenigstens einem Bohrwerkzeug
(12) gelöster Boden in einen Bereich auf der Ortsbrust (100) transportierbar ist,
der von dem Saugkasten (20) beim Bohren mit dem Bohrkopf (10) überfahren wird.
4. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkasten (20) im Innenraum (25) wenigstens eine Düse (34a) aufweist.
5. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Fördermedium (90) und/oder bei dem Transportmedium (80) um ein flüssiges
oder gasförmiges Medium handelt.
6. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem wenigstens einen Element um wenigstens ein angetriebenes Rotationselement
(51) mit wenigstens einem daran angeordneten Schlagelement (52) handelt, wobei das
wenigstens eine Schlagelement (52) durch eine Rotationsbewegung die Beschleunigung
des gelösten Bodens (110) über einen Kontakt bewirkt.
7. Bohrkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlagelement (52) auf einem Schlagkreis (54), der konzentrisch um das Rotationselement
(51) vorgesehen ist, bewegbar ist.
8. Bohrkopf nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schlagelement (52) beweglich an dem wenigstens einen Rotationselement
(51) angeordnet ist.
9. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem wenigstens einen Schlagelement (52) um einen Hammer, ein Schwert,
ein Seil, eine Kette, ein Bürstenelement, oder einen Meißel handelt.
10. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotation des wenigstens eine Rotationselements (51) drehzahlregelbar ist, und/oder
dass das wenigstens eine Schlagelement (52) eine Zerkleinerung des gelösten Bodens
(110) bewirkt.
11. Bohrkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkasten (20) horizontal, geneigt und/oder vertikal vorgesehen ist.
12. Vorrichtung zum Abteufen eines Schachts mit einem Bohrkopf (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 11.
13. Verfahren zum Erstellen einer im Wesentlichen vertikalen Bohrung im Boden, insbesondere
zum Erstellen eines Schachts, mit einem Bohrkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 12),
wobei der Bohrkopf (10) mit einem Rotationsantrieb einer Bohrvorrichtung verbunden
wird, wobei der Bohrkopf (10) einen Körper (11) aufweist, an dem Bohrwerkzeuge (12)
angeordnet sind, mit denen beim Bohren der Boden an einer Ortsbrust (100) der Bohrung
gelöst und auf eine abförderbare Größe zerkleinert wird, wobei der gelöste und zerkleinerte
Boden (110) mit einer Abfördervorrichtung von der Ortsbrust (100) abtransportiert
wird, die mit einer Ansaugeinheit zum Ansaugen eines Fördermediums (90) über eine
Förderleitung (31) verbunden wird, wobei die Abfördervorrichtung einen Saugkasten
(20) mit einem Öffnungsbereich (22) mit wenigstens einer Öffnung (23) im Bereich der
Bohrwerkzeuge (12) an der Ortsbrust (100) aufweist, mit den Schritten:
• Einbringen einer Beschleunigung in im Bereich des Öffnungsbereichs (22) befindlichen
gelösten Boden (110), und
• Erfassen des gelösten Bodens (110) von einem Fördermedium (90) und Abfördern durch
die Ansaugeinheit über die Förderleitung (31).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigung durch Abgabe eines Strahls (81) eines Transportmediums aus einer
Düse (34), die in den Öffnungsbereich (22) des Saugkastens (20) als Bestandteil der
Abfördervorrichtung gerichtet ist, erfolgt.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigung durch wenigstens ein angetriebenes Rotationselement (51) mit wenigstens
einem daran angeordneten Schlagelement (52) erfolgt, wobei das wenigstens eine Schlagelement
(52) durch eine Rotationsbewegung die Beschleunigung des gelösten Bodens über einen
Kontakt bewirkt.
1. Drill head for producing a substantially vertical borehole in the ground, in particular
for producing a shaft, having a body (11) which is able to be connected to a rotary
drive of a drilling device, having drilling tools (12) which for loosening the ground
at a face (100) of the borehole are disposed on the body (11), having a discharge
device which for discharging the loosened ground on the face (100) is able to be connected
to a suction unit for suctioning a conveying medium by way of a conveying line (31),
wherein the discharge device has an opening region (22) which is disposed on the body
(11) and has at least one opening (23) in the region of the drilling tools (12) at
the face (100), wherein the at least one opening (23) of the opening region (22) is
connected to a suction box (20) which as a component part of the discharge device
has, at an end opposite the opening (23), a connector opening (29) for connecting
to the conveying line (31), and wherein at least one element which exerts an acceleration
on the loosened ground in the region of the suction box (20) is provided, by way of
which acceleration the ground (110) loosened by the drilling tools (12) is able to
be moved into the opening region (22) and/or through the opening (23) into the suction
box (25), wherein the loosened ground (110) is acquired by the conveying medium (90)
in the opening region (22) and/or in the suction box (25) and is able to be discharged
by way of the conveying line (31) by the suction unit, characterized in that the spacing of the opening region (22) in relation to the face (100) is adjustable,
in that the adjustment of the spacing takes place by vertically moving the suction box (20)
and/or by pivoting the suction box (20) about a pivot point, and in that a drive is provided for moving or pivoting.
2. Drill head according to Claim 1, characterized in that the at least one element is at least one nozzle (34) which is provided so as to be
directed into the opening region (22) and dispenses at least one jet (81) of a transport
medium (80) so as to effect the acceleration.
3. Drill head according to Claim 1 or 2, characterized in that at least one purging nozzle (32) is provided by way of which ground loosened by at
least one drilling tool (12) is able to be transported into a region on the face (100)
that is travelled across by the suction box (20) when drilling with the drill head
(10).
4. Drill head according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the suction box (20) has at least one nozzle (34a) in the interior space (25).
5. Drill head according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the conveying medium (90) and/or the transport medium (80) is a liquid or gaseous
medium.
6. Drill head according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the at least one element is at least one driven rotary element (51) having at least
one impact element (52) disposed thereon, wherein the at least one impact element
(52), by way of a rotating movement, effects the acceleration of the loosened ground
(110) by contacting the latter.
7. Drill head according to Claim 6, characterized in that the impact element (52) is movable on an impact circle (54) which is provided so
as to be concentric about the rotary element (51).
8. Drill head according to Claim 6 or 7, characterized in that the at least one impact element (52) is movably disposed on the at least one rotary
element (51).
9. Drill head according to one of Claims 6 to 8, characterized in that the at least one impact element (52) is a hammer, a blade, a cable, a chain, a brush
element, or a chisel.
10. Drill head according to one of Claims 6 to 9, characterized in that the rotation of the at least one rotary element (51) is able to be controlled in
terms of the rotating speed, and/or in that the at least one impact element (52) causes a comminution of the loosened ground
(110) .
11. Drill head according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the suction box (20) is provided so as to be horizontal, inclined and/or vertical.
12. Device for sinking a shaft, having a drill head (10) according to one of Claims 1
to 11.
13. Method for producing a substantially vertical borehole in the ground, in particular
for producing a shaft, by way of a drill head according to one of Claims 1 to 12,
wherein the drill head (10) is connected to a rotary drive of a drilling device, wherein
the drill head (10) has a body (11) on which drilling tools (12) are disposed by way
of which during drilling the ground at a face (100) of the borehole is loosened and
comminuted to a dischargeable size, wherein the loosened and comminuted ground (110)
is transported from the face (100) by a discharge device which is connected to a suction
unit for suctioning a conveying medium (90) by way of a conveying line (31), wherein
the discharge device has a suction box (20) having an opening region (22) having at
least one opening (23) in the region of the drilling tools (12) at the face (100),
said method comprising the following steps:
- introducing an acceleration into loosened ground (110) situated in the region of
the opening region (22), and
- acquiring the loosened ground (110) by a conveying medium (90) and discharging said
loosened ground (110) by way of the conveying line (31) by the suction unit.
14. Method according to Claim 13, characterized in that the acceleration takes place by dispensing a jet (81) of a transport medium from
a nozzle (34) which is directed into the opening region (22) of the suction box (20)
as a component part of the discharge device.
15. Method according to Claim 13 or 14, characterized in that the acceleration takes place by at least one driven rotary element (51) having at
least one impact element (52) disposed thereon, wherein the at least one impact element
(52), by way of a rotating movement, effects the acceleration of the loosened ground
by contacting the latter.
1. Tête de forage pour réaliser un forage sensiblement vertical dans le sol, en particulier
pour réaliser un puits, avec un corps (11) qui est apte à être relié à un système
d'entraînement en rotation d'un dispositif de forage, comprenant des outils de forage
(12) agencés sur le corps (11) pour détacher la terre sur un front de taille (100)
du forage, comprenant un dispositif d'évacuation pour évacuer la terre détachée sur
le front de taille (100), qui est apte à être relié à une unité d'aspiration pour
aspirer un milieu de transfert via une conduite de transport (31), le dispositif d'évacuation
présentant une zone d'ouverture (22) aménagée sur le corps (11) avec au moins une
ouverture (23) dans la zone des outils de forage (12) sur le front de taille (100),
ladite au moins une ouverture (23) de la zone d'ouverture (22) étant reliée à un caisson
d'aspiration (20) en tant que composant du dispositif d'évacuation, qui présente à
une extrémité opposée à l'ouverture (23) une ouverture de raccordement (29) pour une
liaison à la conduite de transport (31), et au moins un élément étant prévu, qui est
appliqué sur la terre détachée dans la zone du caisson d'aspiration (20) et exerce
une accélération au moyen de laquelle la terre (110) détachée des outils de forage
(12) est apte à être déplacée dans la zone d'ouverture (22) et/ou à travers l'ouverture
(23) dans le caisson d'aspiration (25), la terre détachée (110) qui se trouve dans
la zone d'ouverture (22) et/ou dans le caisson d'aspiration (25) étant capturée par
le milieu de transfert (90) et étant apte à être évacuée par l'unité d'aspiration
via la conduite de transport (31), caractérisée en ce que la distance entre la zone d'ouverture (22) et le front de taille (100) est réglable,
en ce que la distance est réglée en déplaçant verticalement le caisson d'aspiration (20) et/ou
en faisant pivoter le caisson d'aspiration (20) autour d'un point de pivotement, et
en ce qu'un système d'entraînement est prévu pour le déplacement ou pour le pivotement.
2. Tête de forage selon la revendication 1, caractérisée en ce que ledit au moins un élément est au moins une buse (34), qui est prévue de façon à être
dirigée dans la zone d'ouverture (22) et qui émet au moins un jet (81) d'un milieu
de transport (80) pour provoquer l'accélération.
3. Tête de forage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'au moins une buse de rinçage (32) est prévue, avec laquelle la terre détachée d'au
moins un outil de forage (12) est apte à être transportée dans une zone du front de
taille (100) dans laquelle s'exerce l'action du caisson d'aspiration (20) lors du
forage avec la tête de forage (10).
4. Tête de forage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le caisson d'aspiration (20) présente au moins une buse (34a) dans son espace intérieur
(25).
5. Tête de forage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le milieu de transfert (90) et/ou le milieu de transport (80) est/sont un fluide
liquide ou gazeux.
6. Tête de forage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que ledit au moins un élément est au moins un élément rotatif entraîné (51) sur lequel
est agencé au moins un élément de percussion (52), ledit au moins un élément de percussion
(52) provoquant l'accélération de la terre détachée (110) par un mouvement de rotation,
via un contact.
7. Tête de forage selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément de percussion (52) est mobile sur un cercle de percussion (54) qui est
prévu de manière concentrique autour de l'élément rotatif (51).
8. Tête de forage selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que ledit au moins un élément de percussion (52) est agencé de manière mobile sur ledit
au moins un élément rotatif (51).
9. Tête de forage selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que ledit au moins un élément de percussion (52) est un marteau, un couteau, un câble,
une chaîne, un élément formant brosse ou un burin.
10. Tête de forage selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que la rotation dudit au moins un élément rotatif (51) est apte à être réglée en termes
de vitesse de rotation, et/ou en ce que ledit au moins un élément de percussion (52) provoque une fragmentation de la terre
détachée (110).
11. Tête de forage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le caisson d'aspiration (20) est prévu horizontalement, de manière inclinée et/ou
verticalement.
12. Dispositif de creusement d'un puits avec une tête de forage (10) selon l'une des revendications
1 à 11.
13. Procédé pour réaliser un forage sensiblement vertical dans le sol, en particulier
pour réaliser un puits, avec une tête de forage selon l'une des revendications 1 à
12, la tête de forage (10) étant reliée à un système d'entraînement en rotation d'un
dispositif de forage, la tête de forage (10) présentant un corps (11) sur lequel sont
agencés des outils de forage (12) avec lesquels, lors du forage, de la terre est détachée
au niveau d'un front de taille (100) du forage et est broyée à une taille permettant
l'évacuation, la terre détachée et broyée (110) étant évacuée du front de taille (100)
par un dispositif d'évacuation qui est relié à une unité d'aspiration pour aspirer
un milieu de transfert (90) via une conduite de transport (31), le dispositif d'évacuation
présentant un caisson d'aspiration (20) avec une zone d'ouverture (22) avec au moins
une ouverture (23) dans la zone des outils de forage (12) sur le front de taille (100),
comprenant les étapes suivantes :
• introduire une accélération dans la terre détachée (110) se trouvant dans la zone
de l'ouverture (22), et
• récupérer, au moyen d'un milieu de transfert (90), la terre détachée (110) et évacuer
celle-ci par l'unité d'aspiration via la conduite de transport (31).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'accélération est réalisée par l'émission d'un jet (81) d'un milieu de transport
à partir d'une buse (34) dirigée dans la zone d'ouverture (22) du caisson d'aspiration
(20), faisant partie du dispositif d'évacuation.
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que l'accélération est réalisée au moyen d'au moins un élément rotatif entraîné (51)
sur lequel est disposé au moins un élément de percussion (52), ledit au moins un élément
de percussion (52) provoquant l'accélération de la terre détachée par un contact grâce
à un mouvement de rotation.