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EP 4 006 227 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.07.2023 Patentblatt 2023/28 |
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Anmeldetag: 19.10.2021 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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DAMPFBÜGELVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZU DEREN BETRIEB
STEAM IRON AND METHOD FOR ITS OPERATION
FER À VAPEUR ET SON PROCÉDÉ DE FONCTIONNEMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.11.2020 DE 102020131329
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2022 Patentblatt 2022/22 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Mirshekari, Behnam
30559 Hannover (DE)
- Taphorn, Bernd
30165 Hannover (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 3 269 873 WO-A1-2004/085732
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EP-B1- 1 960 587 US-B2- 8 464 445
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dampfbügelvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 und ein Verfahren zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung.
[0002] Derartige Dampfbügelvorrichtungen und Verfahren zu deren Betrieb sind aus dem Stand
der Technik in einer Vielzahl von Ausführungsformen bereits vorbekannt. Die bekannten
Dampfbügelvorrichtungen umfassen ein Wasserreservoir zur Bevorratung von Wasser, mindestens
einen mit dem Wasserreservoir strömungsleitend verbundenen Dampferzeuger zur Erzeugung
von Wasserdampf und eine mit dem Dampferzeuger strömungsleitend verbundene Bügelsohle
zur Behandlung von einem zu bügelnden Gut, wobei die Bügelsohle mindestens eine Dampfaustrittsöffnung
zur Beaufschlagung des Gutes mit dem Wasserdampf aufweist.
[0003] Das Dokument
EP 3 269 873 A1 beschreibt eine bekannte Bügelstation mit verschiedenen Dampfstufen, die aus aus
einem Bügeleisen mit einer Sohle und einer Versorgungseinheit mit einem Wassertank
besteht. Das Bügeleisen umfasst des Weiteren eine erste Verdampfungskammer, die von
der Sohle getrennt ist und mit ersten Dampfauslasslöchern der Sohle in Verbindung
steht, eine zweite Verdampfungskammer, die in die Sohle integriert ist und mit Dampfauslasslöchern
der Sohle in Verbindung steht, sowie Heizungen, die die Sohle und die Verdampfungskammern
erwärmen. Eine erste Pumpe treibt Wasser durch einen Hauptkanal vom Behälter zur ersten
Verdampfungskammer. Eine zweite Pumpe treibt Wasser durch einen Sekundärkanal von
einer Abzweigung des Hauptkanals, die sich stromabwärts der ersten Pumpe befindet,
zur zweiten Verdampfungskammer.
[0004] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Dampfbügelvorrichtung und ein Verfahren
zu deren Betrieb zu verbessern.
[0005] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Dampfbügelvorrichtung mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Dampfbügelvorrichtung
eine Mehrzahl von Dampferzeugern und eine Steuerung zur Ansteuerung der einzelnen
Dampferzeuger zur Erzeugung von Wasserdampf und/oder zur Abgabe von Wasserdampf von
dem jeweiligen Dampferzeuger an die Bügelsohle aufweist, wobei die Dampferzeuger mittels
der Steuerung derart ansteuerbar sind, dass mittels mindestens eines der Dampferzeuger
Wasserdampf an die Bügelsohle abgebbar ist, während gleichzeitig mittels mindestens
eines anderen der Dampferzeuger Wasserdampf erzeugbar ist. Ferner wird dieses Problem
durch ein Verfahren zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 6 gelöst. Die erfindungsgemäße Dampfbügelvorrichtung kann dabei als
eine Dampfbügelvorrichtung für den Haushalt oder für den professionellen Einsatz,
also den gewerblichen Betrieb, ausgebildet sein. Die Dampfbügelvorrichtung kann dabei
beispielsweise als eine Heißmangel oder als eine Dampfbügelstation mit einem Dampfbügeleisen
und/oder einer Dampfbürste ausgebildet sein. Entsprechend vielseitig ist die Bügelsohle
gestaltbar. Die Formulierung "Steuerung zur Ansteuerung der einzelnen Dampferzeuger"
ist erfindungsgemäß weit auszulegen und umfasst somit neben einer Steuerung im regelungstechnischen
Sinn auch eine Regelung der einzelnen Dampferzeuger im regelungstechnischen Sinn.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
nachfolgenden Unteransprüchen.
[0006] Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass eine Dampfbügelvorrichtung
und ein Verfahren zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung verbessert sind. Aufgrund
der erfindungsgemäßen Ausbildung der Dampfbügelvorrichtung und des Verfahrens zum
Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung ist es möglich, einem zu bügelnden Gut während
des gesamten Dampfbügelprozesses Wasserdampf mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck
und/oder im Wesentlichen konstanter Dampfmenge mittels der Bügelsohle zuzuführen.
Dem zu bügelnden Gut wird somit während der gesamten Behandlungszeit des zu bügelnden
Gutes Wasserdampf mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck und/oder im Wesentlichen
konstanter Dampfmenge zugeführt. Hierdurch ist der Glättungsprozess bei dem Bügeln
des zu bügelnden Gutes wesentlich verbessert, da der Dampfdruck und/oder die Dampfmenge
während der Behandlungszeit des zu bügelnden Gutes nicht intervallweise schwanken/schwankt,
also zu- und abnehmen/zu- und abnimmt. Die Mehrzahl von Dampferzeugern der erfindungsgemäßen
Dampfbügelvorrichtung bilden somit eine Dampferzeugungseinheit, die der Bügelsohle
während des gesamten Bügelprozesses kontinuierlich Wasserdampf mit im Wesentlichen
konstantem Dampfdruck und/oder im Wesentlichen konstanter Dampfmenge zuführt.
[0007] Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Dampfbügelvorrichtung nach Art, Funktionsweise,
Material und Dimensionierung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung sieht
vor, dass mindestens einer der Dampferzeuger, bevorzugt alle Dampferzeuger der Mehrzahl
von Dampferzeugern, einen Dampfspeicher zur Zwischenspeicherung von in dem Dampferzeuger
erzeugten Wasserdampf aufweist, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte Wasserdampf
aus dem Dampfspeicher an die Bügelsohle abgebbar ist. Auf diese Weise ist der Prozess
der Dampferzeugung durch die Mehrzahl von Dampferzeugern bei der erfindungsgemäßen
Dampfbügelvorrichtung zusätzlich verbessert, da der Dampfspeicher technisch unvermeidbare
Schwankungen bei der Dampferzeugung in dem entsprechenden Dampferzeuger ausgleicht.
Dies gilt insbesondere für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung.
[0009] Entsprechendes gilt für eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wonach der Wasserdampf mindestens eines der Dampferzeuger in einem Dampfspeicher dieses
Dampferzeugers zwischengespeichert wird, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte
Wasserdampf aus dem Dampfspeicher an die Bügelsohle abgegeben wird.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
sieht vor, dass in mindestens einem der Dampferzeuger, bevorzugt in allen Dampferzeugern
der Mehrzahl von Dampferzeugern, mittels der Dampferzeugung ein vorher festgelegter
Dampfdruck aufbaubar ist, wobei dieser Dampferzeuger mittels der Steuerung derart
ansteuerbar ist, dass der Wasserdampf mit dem vorgenannten Dampfdruck von diesem Dampferzeuger
an die Bügelsohle abgebbar ist. Hierdurch ist Wasserdampf einer bestimmten Qualität,
nämlich mit einem bestimmten Dampfdruck, erzeugbar und an die Bügelsohle abgebbar.
[0011] Entsprechendes gilt für eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wonach in mindestens einem der Dampferzeuger mittels der Dampferzeugung
ein vorher festgelegter Dampfdruck aufgebaut wird, wobei dieser Dampferzeuger mittels
der Steuerung derart angesteuert wird, dass der Wasserdampf mit dem vorgenannten Dampfdruck
von diesem Dampferzeuger an die Bügelsohle abgegeben wird.
[0012] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
sieht vor, dass jeder Dampferzeuger der Mehrzahl von Dampferzeugern mittels der Steuerung
derart ansteuerbar ist, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern an die Bügelsohle
ein Wasserdampf einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Dampfmenge
und/oder eines vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Dampfdrucks und/oder
einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Temperatur und/oder einer
vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung abgebbar ist. Auf diese
Weise ist die Qualität der Beaufschlagung des zu bügelnden Gutes mit Wasserdampf weiter
verbessert, da mindestens ein wesentlicher Parameter für den Wasserdampf während des
Bügelprozesses in vorher festgelegter Größe im Wesentlichen konstant haltbar ist.
Je mehr der vorgenannten Parameter auf die vorgenannte Weise bei der Ansteuerung der
Mehrzahl von Dampferzeugern verwendet werden, desto höher ist die Qualität der Versorgung
des zu bügelnden Gutes mit Wasserdampf. Entsprechend ist es möglich, während des gesamten
Bügelprozesses dem zu bügelnden Gut einen perfekt abgestimmten Wasserdampf zuzuführen,
so dass nach lediglich kurzer Behandlungszeit ein gutes und reproduzierbares Bügelergebnis
erzielbar ist.
[0013] Entsprechendes gilt für eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wonach jeder Dampferzeuger der Mehrzahl von Dampferzeugern mittels der
Steuerung derart angesteuert wird, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern an
die Bügelsohle ein Wasserdampf einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten
Dampfmenge und/oder eines vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Dampfdrucks
und/oder einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Temperatur und/oder
einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung abgegeben wird.
[0014] Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Dampfbügelvorrichtung sieht vor, dass die Dampfmenge und/oder der Dampfdruck und/oder
die Temperatur und/oder die Sättigung des von der Mehrzahl von Dampferzeugern an die
Bügelsohle abgegebenen Wasserdampfes mittels einer Bedieneinheit der Dampfbügelvorrichtung
an der Dampfbügelvorrichtung vorab manuell und/oder mittels mindestens einer Sensoreinheit
der Dampfbügelvorrichtung vorab automatisch einstellbar ist. Hierdurch ist eine Anpassung
der vorgenannten Parameter des Wasserdampfes auf die Bedingungen des Einzelfalls,
also auf die Beschaffenheit des jeweils mit der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
zu bügelnden Gutes, ermöglicht. Darüber hinaus ermöglicht die vorgenannte Verwendung
von Sensortechnik eine weitgehende Automatisierung dieser Anpassung der Parameter
des Wasserdampfes, so dass zusätzlich der Bedienkomfort für den Benutzer wesentlich
gesteigert ist.
[0015] Entsprechendes gilt für eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wonach die Dampfmenge und/oder der Dampfdruck und/oder die Temperatur
und/oder die Sättigung des von der Mehrzahl von Dampferzeugern an die Bügelsohle abgegebenen
Wasserdampfes mittels mindestens einer Sensoreinheit der Dampfbügelvorrichtung vorab
automatisch eingestellt werden/wird.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt die einzige Figur,
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung in einer
grob schematischen Darstellung.
[0017] In der Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung
rein exemplarisch dargestellt.
[0018] Die Dampfbügelvorrichtung 2 ist als eine Dampfbügelstation für den Haushalt ausgebildet
und umfasst ein Wasserreservoir 4 zur Bevorratung von Wasser 6, zwei mit dem Wasserreservoir
4 strömungsleitend verbundene Dampferzeuger 8, 10 zur Erzeugung von Wasserdampf 12,
eine mit den Dampferzeugern 8, 10 strömungsleitend verbundene Bügelsohle 14 eines
Bügeleisens 16 der Dampfbügelvorrichtung 2 zur Behandlung von einem zu bügelnden Gut
18, wobei die Bügelsohle 14 eine Mehrzahl von Dampfaustrittsöffnungen 20 zur Beaufschlagung
des Gutes 18 mit dem Wasserdampf 12 aufweist. Das zu bügelnde Gut 18, beispielsweise
ein Hemd oder dergleichen, ist zwecks Behandlung des zu bügelnden Gutes 18 mittels
der Dampfbügelvorrichtung 2 auf einem Bügelbrett 22 der Dampfbügelvorrichtung 2 aufgelegt.
[0019] Die Dampfbügelvorrichtung 2 weist ferner eine Steuerung 24 zur Ansteuerung der einzelnen
Dampferzeuger 8, 10 zur Erzeugung des Wasserdampfes 12 und zur Abgabe des Wasserdampfes
12 von dem jeweiligen Dampferzeuger 8, 10 an die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16
auf, wobei die Dampferzeuger 8, 10 mittels der Steuerung 24 derart ansteuerbar sind,
dass mittels eines der Dampferzeuger 8, 10 der Wasserdampf 12 an die Bügelsohle 14
abgebbar ist, während gleichzeitig mittels des anderen der Dampferzeuger 8, 10 der
Wasserdampf 12 erzeugbar ist. Entsprechend ist es möglich, während eines Bügelprozesses
zum Bügeln des zu bügelnden Gutes 18, beispielsweise das oben genannte Hemd, dem zu
bügelnden Gut 18 den Wasserdampf 12 mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck und
im Wesentlichen konstanter Dampfmenge mittels der Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16
zuzuführen. Dem zu bügelnden Gut 18 kann somit während der gesamten Behandlungszeit
des zu bügelnden Gutes 18 der Wasserdampf 12 mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck
und im Wesentlichen konstanter Dampfmenge zugeführt werden.
[0020] Die beiden Dampferzeuger 8, 10 und die Steuerung 24 zur Ansteuerung der Dampferzeuger
8, 10 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel derart ausgebildet und eingerichtet,
dass in beiden Dampferzeugern 8, 10 mittels der Dampferzeugung ein vorher festgelegter
Dampfdruck aufbaubar ist, wobei die Dampferzeuger 8, 10 mittels der Steuerung 24 derart
ansteuerbar sind, dass der Wasserdampf 12 mit dem vorgenannten Dampfdruck von diesen
Dampferzeugern 8, 10 an die Bügelsohle 14 abgebbar ist.
[0021] Ferner ist jeder Dampferzeuger 8, 10 der Mehrzahl von Dampferzeugern 8, 10 mittels
der Steuerung 24 derart ansteuerbar, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern
8, 10 an die Bügelsohle 14 der Wasserdampf 12 mit einer vorher festgelegten und im
Wesentlichen konstanten Dampfmenge und eines vorher festgelegten und im Wesentlichen
konstanten Dampfdrucks und einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten
Temperatur und einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung
abgebbar ist. Hierbei sind die Dampferzeuger 8, 10 und die Steuerung 24 derart ausgebildet
und eingerichtet, dass die beiden Dampferzeuger 8, 10 wie eine Dampferzeugungseinheit
der Dampfbügelvorrichtung 2 funktionieren. Hierdurch ist der Bügelsohle 14 des Bügeleisens
16 während des gesamten Bügelprozesses kontinuierlich der Wasserdampf 12 mit im Wesentlichen
konstantem Dampfdruck und im Wesentlichen konstanter Dampfmenge zuführbar.
[0022] Im Nachfolgenden sind die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung gemäß dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1 näher erläutert.
[0023] Ein nicht dargestellter Benutzer der Dampfbügelvorrichtung 2 nimmt die Dampfbügelvorrichtung
2 auf dem Fachmann an sich bekannte Weise in Betrieb, in dem dieser die Dampfbügelvorrichtung
2 beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Einschalters einschaltet. Das Wasserreservoir
4 ist mit für den bevorstehenden Bügelprozess ausreichender Menge an Wasser 6 befüllt
und das zu bügelnde Gut 18, beispielsweise das oben genannte Hemd, ist auf dem Bügelbrett
22 aufgelegt.
[0024] Nachdem der Benutzer die Dampfbügelvorrichtung 2 auf die oben genannte Weise in Betrieb
genommen hat, wird das in dem Wasserreservoir 4 bevorratete Wasser 6 von dem Wasserreservoir
4 an jeden der mit dem Wasserreservoir 4 strömungsleitend verbundenen Dampferzeuger
8, 10 zwecks Dampferzeugung weitergeleitet. Die Dampferzeugung in dem jeweiligen Dampferzeuger
8, 10 läuft auf dem Fachmann an sich bekannte Weise ab und wird mittels der Steuerung
24 derart gesteuert, dass in dem jeweiligen Dampferzeuger 8, 10 der Wasserdampf 12
mit einem vorher festgelegten Dampfdruck erzeugt wird.
[0025] Die Erzeugung des Wasserdampfes 12 in den Dampferzeugern 8, 10 ist bei der Dampfbügelvorrichtung
2 erfindungsgemäß nun derart mittels der Steuerung 24 gesteuert, dass mittels eines
der Dampferzeuger 8, 10 der Wasserdampf 12 an die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16
abgegeben wird, während gleichzeitig mittels des anderen der Dampferzeuger 8, 10 der
Wasserdampf 12 erzeugt wird. Während also beispielsweise der Dampferzeuger 8 den mittels
des Dampferzeugers 8 erzeugten Wasserdampf 12 mit dem vorher festgelegten Dampfdruck
an die mit dem Dampferzeuger 8 strömungsleitend verbundene Bügelsohle 14 des Bügeleisens
16 zwecks Beaufschlagung des zu bügelnden Gutes 18 mit diesem Wasserdampf 12 abgibt,
wird Wasser 6 in dem Dampferzeuger 10 zu dem Wasserdampf 12 mit dem vorher festgelegten
Dampfdruck verdampft. In dem Dampferzeuger 10 wird somit mittels der Dampferzeugung
ein vorher festgelegter Dampfdruck aufgebaut.
[0026] Ist der Dampfdruck des durch den Dampferzeuger 8 erzeugten Wasserdampfes 12 nicht
mehr ausreichend, um die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 mit einer ausreichenden
Dampfmenge an Wasserdampf 12 zu versorgen, wird der zwischenzeitlich in dem ebenfalls
mit der Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 strömungsleitend verbundenen Dampferzeuger
10 mit dem vorher festgelegten Dampfdruck aufgebaute Wasserdampf 12 mittels der Steuerung
24 an die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 abgegeben. Währenddessen kann, analog zu
oben, in dem Dampferzeuger 8 mittels der Dampferzeugung der Wasserdampf 12 mit dem
vorher festgelegten Dampfdruck erneut aufgebaut werden. Sobald dann der Dampfdruck
des durch den Dampferzeuger 10 erzeugten Wasserdampfes 12 nicht mehr ausreicht, um
die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 mit einer ausreichenden Dampfmenge an Wasserdampf
12 zu versorgen, wird wiederum der zwischenzeitlich in dem Dampferzeuger 8 mit dem
vorher festgelegten Dampfdruck aufgebaute Wasserdampf 12 mittels der Steuerung 24
an die Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 abgegeben. Der beschriebene Wechsel zwischen
dem Dampferzeuger 8 und dem Dampferzeuger 10, nämlich, dass jeweils einer der beiden
Dampferzeuger 8, 10 den Wasserdampf 12 mit dem vorher festgelegten Dampfdruck an die
Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 abgibt und der jeweils andere Dampferzeuger 10, 8
den Wasserdampf 12 mit dem vorher festgelegten Dampfdruck gleichzeitig erzeugt, wiederholt
sich während des gesamten Bügelprozesses, während dem das zu bügelnde Gut 18 mittels
der Dampfbügelvorrichtung 2 gebügelt wird.
[0027] Aufgrund der Dampfbügelvorrichtung 2 und des beschriebenen Verfahrens zum Betrieb
der Dampfbügelvorrichtung 2 ist es somit möglich, dem zu bügelnden Gut 18 den Wasserdampf
12 mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck und im Wesentlichen konstanter Dampfmenge
mittels der Bügelsohle 14 des Bügeleisens 16 zuzuführen. Dem zu bügelnden Gut 18 wird
während der gesamten Behandlungszeit des zu bügelnden Gutes 18, also während des gesamten
Bügelprozesses, der Wasserdampf 12 mit im Wesentlichen konstantem Dampfdruck und im
Wesentlichen konstanter Dampfmenge zugeführt. Hierdurch ist der Glättungsprozess bei
dem Bügeln des zu bügelnden Gutes 18 wesentlich verbessert, da der Dampfdruck und
die Dampfmenge während der Behandlungszeit des zu bügelnden Gutes 18 nicht intervallweise
schwanken, also zu- und abnehmen. Die Mehrzahl von Dampferzeugern 8, 10 der Dampfbügelvorrichtung
2 bildet somit eine virtuelle Dampferzeugungseinheit, die der Bügelsohle 14 während
des gesamten Bügelprozesses kontinuierlich den Wasserdampf 12 mit im Wesentlichen
konstantem Dampfdruck und im Wesentlichen konstanter Dampfmenge zuführt.
[0028] Wie oben bereits erläutert, ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren gemäß der
vorliegenden Ausführungsform zusätzlich vorgesehen, dass jeder Dampferzeuger 8, 10
der Mehrzahl von Dampferzeugern 8, 10 mittels der Steuerung 24 derart angesteuert
wird, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern 8, 10 an die Bügelsohle 14 des
Bügeleisens 16 der Wasserdampf 12 mit der vorher festgelegten und im Wesentlichen
konstanten Dampfmenge und des vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Dampfdrucks
und der vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Temperatur und der vorher
festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung abgegeben wird.
[0029] Auf diese Weise ist die Qualität der Beaufschlagung des zu bügelnden Gutes 18 mit
dem Wasserdampf 12 weiter verbessert, da wesentliche Parameter für den Wasserdampf
12 während des Bügelprozesses in vorher festgelegter Größe im Wesentlichen konstant
haltbar sind. Da alle der vorgenannten Parameter für den Wasserdampf 12 auf die vorgenannte
Weise bei der Ansteuerung der Mehrzahl von Dampferzeugern 8, 10 verwendet werden,
ist die Qualität der Versorgung des zu bügelnden Gutes 18 mit Wasserdampf 12 wesentlich
erhöht. Entsprechend ist es möglich, während des gesamten Bügelprozesses dem zu bügelnden
Gut 18 den perfekt abgestimmten Wasserdampf 12 zuzuführen, so dass nach lediglich
kurzer Behandlungszeit ein gutes und reproduzierbares Bügelergebnis erzielt wird.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel begrenzt.
[0031] Beispielsweise ist die Erfindung auch bei anderen Arten von Dampfbügelvorrichtungen,
wie Heißmangeln oder Dampfbürsten, vorteilhaft einsetzbar. Entsprechend vielseitig
ist die Bügelsohle gestaltbar. Gleiches gilt für die Verwendung der erfindungsgemäßen
Dampfbügelvorrichtung und des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung
in dem gewerblichen Bereich, also für Dampfbügelvorrichtungen für den professionellen
Einsatz.
[0032] Im Unterschied zu dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann es bei anderen Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung vorgesehen sein, dass mindestens einer
der Dampferzeuger, bevorzugt alle Dampferzeuger der Mehrzahl von Dampferzeugern, einen
Dampfspeicher zur Zwischenspeicherung von in dem Dampferzeuger erzeugten Wasserdampf
aufweist, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte Wasserdampf aus dem Dampfspeicher
an die Bügelsohle abgebbar ist. Auf diese Weise ist der Prozess der Dampferzeugung
durch die Mehrzahl von Dampferzeugern bei der erfindungsgemäßen Dampfbügelvorrichtung
zusätzlich verbessert, da der Dampfspeicher technisch unvermeidbare Schwankungen bei
der Dampferzeugung in dem entsprechenden Dampferzeuger ausgleicht. Dies gilt insbesondere
für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung.
[0033] Entsprechendes gilt für eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens,
wonach der Wasserdampf mindestens eines der Dampferzeuger in einem Dampfspeicher dieses
Dampferzeugers zwischengespeichert wird, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte
Wasserdampf aus dem Dampfspeicher an die Bügelsohle abgegeben wird.
[0034] Ferner kann es alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, dass die Dampfmenge und/oder
der Dampfdruck und/oder die Temperatur und/oder die Sättigung des von der Mehrzahl
von Dampferzeugern an die Bügelsohle abgegebenen Wasserdampfes mittels einer Bedieneinheit
der Dampfbügelvorrichtung an der Dampfbügelvorrichtung vorab manuell und/oder mittels
mindestens einer Sensoreinheit der Dampfbügelvorrichtung vorab automatisch einstellbar
ist. Hierdurch ist eine Anpassung der vorgenannten Parameter des Wasserdampfes auf
die Bedingungen des Einzelfalls, also auf die Beschaffenheit des jeweils mit der erfindungsgemäßen
Dampfbügelvorrichtung zu bügelnden Gutes, ermöglicht. Darüber hinaus ermöglicht die
vorgenannte Verwendung von Sensortechnik eine weitgehende Automatisierung dieser Anpassung
der Parameter des Wasserdampfes, so dass zusätzlich der Bedienkomfort für den Benutzer
wesentlich gesteigert ist.
[0035] Entsprechendes gilt für eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, wonach die Dampfmenge und/oder der Dampfdruck und/oder die Temperatur
und/oder die Sättigung des von der Mehrzahl von Dampferzeugern an die Bügelsohle abgegebenen
Wasserdampfes mittels mindestens einer Sensoreinheit der Dampfbügelvorrichtung vorab
automatisch eingestellt werden/wird.
1. Dampfbügelvorrichtung (2), umfassend ein Wasserreservoir (4) zur Bevorratung von Wasser
(6), mindestens einen mit dem Wasserreservoir (4) strömungsleitend verbundenen Dampferzeuger
(8, 10) zur Erzeugung von Wasserdampf (12), eine mit dem Dampferzeuger (8, 10) strömungsleitend
verbundene Bügelsohle (14) zur Behandlung von einem zu bügelnden Gut (18), wobei die
Bügelsohle (14) mindestens eine Dampfaustrittsöffnung (20) zur Beaufschlagung des
Gutes (18) mit dem Wasserdampf (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfbügelvorrichtung (2) eine Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10) und eine Steuerung
(24) zur Ansteuerung der einzelnen Dampferzeuger (8, 10) zur Erzeugung von Wasserdampf
(12) und/oder zur Abgabe von Wasserdampf (12) von dem jeweiligen Dampferzeuger (8,
10) an die Bügelsohle (14) aufweist, wobei die Dampferzeuger (8, 10) mittels der Steuerung
(24) derart ansteuerbar sind, dass mittels mindestens eines der Dampferzeuger (8,
10) Wasserdampf (12) an die Bügelsohle (14) abgebbar ist, während gleichzeitig mittels
mindestens eines anderen der Dampferzeuger (10, 8) Wasserdampf (12) erzeugbar ist.
2. Dampfbügelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Dampferzeuger, bevorzugt alle Dampferzeuger der Mehrzahl von
Dampferzeugern, einen Dampfspeicher zur Zwischenspeicherung von in dem Dampferzeuger
erzeugten Wasserdampf aufweist, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte Wasserdampf
aus dem Dampfspeicher an die Bügelsohle abgebbar ist.
3. Dampfbügelvorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der Dampferzeuger (8, 10), bevorzugt in allen Dampferzeugern
(8, 10) der Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10), mittels der Dampferzeugung ein vorher
festgelegter Dampfdruck aufbaubar ist, wobei dieser Dampferzeuger (8, 10) mittels
der Steuerung (24) derart ansteuerbar ist, dass der Wasserdampf (12) mit dem vorgenannten
Dampfdruck von diesem Dampferzeuger (8, 10) an die Bügelsohle (14) abgebbar ist.
4. Dampfbügelvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dampferzeuger (8, 10) der Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10) mittels der Steuerung
(24) derart ansteuerbar ist, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10)
an die Bügelsohle (14) ein Wasserdampf (12) einer vorher festgelegten und im Wesentlichen
konstanten Dampfmenge und/oder eines vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten
Dampfdrucks und/oder einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Temperatur
und/oder einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung abgebbar
ist.
5. Dampfbügelvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfmenge und/oder der Dampfdruck und/oder die Temperatur und/oder die Sättigung
des von der Mehrzahl von Dampferzeugern an die Bügelsohle abgegebenen Wasserdampfes
mittels einer Bedieneinheit der Dampfbügelvorrichtung an der Dampfbügelvorrichtung
vorab manuell und/oder mittels mindestens einer Sensoreinheit der Dampfbügelvorrichtung
vorab automatisch einstellbar ist.
6. Verfahren zum Betrieb einer Dampfbügelvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
5, wobei die Dampferzeuger (8, 10) mittels der Steuerung (24) derart angesteuert werden,
dass mittels mindestens eines der Dampferzeuger (8, 10) Wasserdampf (12) an die Bügelsohle
(14) abgegeben wird, während gleichzeitig mittels mindestens eines anderen der Dampferzeuger
(10, 8) Wasserdampf (12) erzeugt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserdampf mindestens eines der Dampferzeuger in einem Dampfspeicher dieses
Dampferzeugers zwischengespeichert wird, wobei der in diesem Dampferzeuger erzeugte
Wasserdampf aus dem Dampfspeicher an die Bügelsohle abgegeben wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem der Dampferzeuger (8, 10) mittels der Dampferzeugung ein vorher
festgelegter Dampfdruck aufgebaut wird, wobei dieser Dampferzeuger (8, 10) mittels
der Steuerung (24) derart angesteuert wird, dass der Wasserdampf (12) mit dem vorgenannten
Dampfdruck von diesem Dampferzeuger (8, 10) an die Bügelsohle (14) abgegeben wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Dampferzeuger (8, 10) der Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10) mittels der Steuerung
(24) derart angesteuert wird, dass mittels der Mehrzahl von Dampferzeugern (8, 10)
an die Bügelsohle (14) ein Wasserdampf (12) einer vorher festgelegten und im Wesentlichen
konstanten Dampfmenge und/oder eines vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten
Dampfdrucks und/oder einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Temperatur
und/oder einer vorher festgelegten und im Wesentlichen konstanten Sättigung abgegeben
wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfmenge und/oder der Dampfdruck und/oder die Temperatur und/oder die Sättigung
des von der Mehrzahl von Dampferzeugern an die Bügelsohle abgegebenen Wasserdampfes
mittels mindestens einer Sensoreinheit der Dampfbügelvorrichtung vorab automatisch
eingestellt werden/wird.
1. Steam ironing device (2) comprising a water reservoir (4) for storing water (6), at
least one steam generator (8, 10), which is fluidically connected to the water reservoir
(4), for generating steam (12), and a soleplate (14), which is fluidically connected
to the steam generator (8, 10), for treating a material (18) to be ironed, the soleplate
(14) having at least one steam outlet (20) for applying the steam (12) to the material
(18), characterised in that the steam ironing device (2) has a plurality of steam generators (8, 10) and a controller
(24) for controlling the individual steam generators (8, 10) for generating steam
(12) and/or for discharging steam (12) from the relevant steam generator (8, 10) to
the soleplate (14), the steam generators (8, 10) being controllable by means of the
controller (24) such that steam (12) can be discharged to the soleplate (14) by means
of at least one of the steam generators (8, 10), while steam (12) can simultaneously
be generated by means of at least one other of the steam generators (10, 8).
2. Steam ironing device according to claim 1, characterised in that at least one of the steam generators, preferably all steam generators of the plurality
of steam generators, has a steam accumulator for temporarily storing steam generated
in the steam generator, it being possible for the steam generated in this steam generator
to be discharged from the steam accumulator to the soleplate.
3. Steam ironing device (2) according to either claim 1 or claim 2, characterised in that a predetermined steam pressure can be built up in at least one of the steam generators
(8, 10), preferably in all steam generators (8, 10) of the plurality of steam generators
(8, 10), by means of the steam generation, this steam generator (8, 10) being controllable
by means of the controller (24) such that the steam (12) can be discharged from this
steam generator (8, 10) to the soleplate (14) with the aforementioned steam pressure.
4. Steam ironing device (2) according to any of claims 1 to 3,
characterized in that each steam generator (8, 10) of the plurality of steam generators (8, 10) can be
controlled by means of the controller (24) such that steam (12) of a predetermined
and substantially constant steam quantity and/or a predetermined and substantially
constant steam pressure and/or a predetermined and substantially constant temperature
and/or a predetermined and substantially constant saturation can be discharged to
the soleplate (14) by means of the plurality of steam generators (8, 10).
5. Steam ironing device according to claim 4, characterised in that the steam quantity and/or the steam pressure and/or the temperature and/or the saturation
of the steam discharged from the plurality of steam generators to the soleplate can
automatically be set in advance on the steam ironing device by means of an operating
unit of the steam ironing device and/or by means of at least one sensor unit of the
steam ironing device.
6. Method for operating a steam ironing device (2) according to any of claims 1 to 5,
wherein the steam generators (8, 10) are controlled by means of the controller (24)
such that steam (12) is discharged to the soleplate (14) by means of at least one
of the steam generators (8, 10), while steam (12) is simultaneously generated by means
of at least one other of the steam generators (10, 8).
7. Method according to claim 6, characterised in that the steam of at least one of the steam generators is temporarily stored in a steam
accumulator of this steam generator, the steam generated in this steam generator being
discharged from the steam accumulator to the soleplate.
8. Method according to either claim 6 or claim 7, characterised in that a predetermined steam pressure is built up in at least one of the steam generators
(8, 10) by means of the steam generation, said steam generator (8, 10) being controlled
by means of the controller (24) such that the steam (12) is discharged from this steam
generator (8, 10) to the soleplate (14) with the aforementioned steam pressure.
9. Method according to any of claims 6 to 8, characterised in that each steam generator (8, 10) of the plurality of steam generators (8, 10) is controlled
by means of the controller (24) such that steam (12) of a predetermined and substantially
constant steam quantity and/or a predetermined and substantially constant steam pressure
and/or a predetermined and substantially constant temperature and/or a predetermined
and substantially constant saturation is discharged to the soleplate (14) by means
of the plurality of steam generators (8, 10).
10. Method according to any of claims 6 to 9, characterized in that the steam quantity and/or the steam pressure and/or the temperature and/or the saturation
of the steam discharged from the plurality of steam generators to the soleplate is/are
automatically set in advance by means of at least one sensor unit of the steam ironing
device.
1. Dispositif de repassage à la vapeur (2), comprenant un réservoir d'eau (4) pour le
stockage d'eau (6), au moins un générateur de vapeur (8, 10) relié d'une manière conductrice
d'écoulement au réservoir d'eau (4) pour la génération de vapeur d'eau (12), une semelle
de repassage (14) reliée d'une manière conductrice d'écoulement au générateur de vapeur
(8, 10) pour le traitement d'un article (18) à repasser, la semelle de repassage (14)
présentant au moins une ouverture de sortie de vapeur (20) pour la sollicitation de
l'article (18) avec la vapeur d'eau (12), caractérisé en ce que le dispositif de repassage à la vapeur (2) présente une pluralité de générateurs
de vapeur (8, 10) et une commande (24) pour la commande des générateurs de vapeur
(8, 10) individuels pour la génération de vapeur d'eau (12) et/ou pour la distribution
de vapeur d'eau (12) des générateurs de vapeur (8, 10) respectifs à la semelle de
repassage (14), les générateurs de vapeur (8, 10) pouvant être commandés au moyen
de la commande (24) de telle façon qu'au moyen d'au moins l'un des générateurs de
vapeur (8, 10), de la vapeur d'eau (12) peut être distribuée à la semelle de repassage
(14) pendant qu'au moyen d'au moins un autre des générateurs de vapeur (10, 8), de
la vapeur d'eau (12) peut être générée simultanément.
2. Dispositif de repassage à la vapeur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins l'un des générateurs de vapeur, de préférence tous les générateurs de vapeur
de la pluralité de générateurs de vapeur, présentent un accumulateur de vapeur pour
l'accumulation intermédiaire de vapeur d'eau générée dans le générateur de vapeur,
la vapeur d'eau générée dans ledit générateur de vapeur pouvant être distribuée depuis
l'accumulateur de vapeur à la semelle de repassage.
3. Dispositif de repassage à la vapeur (2) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans au moins l'un des générateurs de vapeur (8, 10), de préférence dans tous les
générateurs de vapeur (8, 10) de la pluralité de générateurs de vapeur (8, 10), une
pression de vapeur préalablement définie peut être établie au moyen de la génération
de vapeur, ledit générateur de vapeur (8, 10) pouvant être commandé au moyen de la
commande (24) de telle façon que la vapeur d'eau (12) peut être distribuée dudit générateur
de vapeur (8, 10) à la semelle de repassage (14) à la pression de vapeur précitée.
4. Dispositif de repassage à la vapeur (2) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que chaque générateur de vapeur (8, 10) de la pluralité de générateurs de vapeur (8,
10) peut être commandé au moyen de la commande (24) de telle façon qu'au moyen de
la pluralité de générateurs de vapeur (8, 10), de la vapeur d'eau (12) d'une quantité
de vapeur préalablement définie et sensiblement constante et/ou d'une pression de
vapeur préalablement définie et sensiblement constante et/ou d'une température préalablement
définie et sensiblement constante et/ou d'une saturation préalablement définie et
sensiblement constante peut être distribuée à la semelle de repassage (14).
5. Dispositif de repassage à la vapeur selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la quantité de vapeur et/ou la pression de vapeur et/ou la température et/ou la saturation
de la vapeur d'eau distribuée à la semelle de repassage par la pluralité de générateurs
de vapeur peuvent être réglées au préalable manuellement au niveau du dispositif de
repassage à la vapeur au moyen d'une unité de manipulation du dispositif de repassage
à la vapeur et/ou au préalable automatiquement au moyen d'au moins une unité de capteur
du dispositif de repassage à la vapeur.
6. Procédé permettant de faire fonctionner un dispositif de repassage à la vapeur (2)
selon l'une des revendications 1 à 5, les générateurs de vapeur (8, 10) étant commandés
au moyen de la commande (24) de telle façon qu'au moyen d'au moins l'un des générateurs
de vapeur (8, 10), de la vapeur d'eau (12) peut être distribuée à la semelle de repassage
(14) pendant qu'au moyen d'au moins un autre des générateurs de vapeur (10, 8), de
la vapeur d'eau (12) peut être générée simultanément.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que la vapeur d'eau d'au moins l'un des générateurs de vapeur est accumulée de manière
intermédiaire dans un accumulateur de vapeur dudit générateur de vapeur, la vapeur
d'eau générée dans ledit générateur de vapeur étant distribuée depuis l'accumulateur
de vapeur à la semelle de repassage.
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que, dans au moins l'un des générateurs de vapeur (8, 10), une pression de vapeur préalablement
définie est établie au moyen de la génération de vapeur, ledit générateur de vapeur
(8, 10) étant commandé au moyen de la commande (24) de telle façon que la vapeur d'eau
(12) peut être distribuée dudit générateur de vapeur (8, 10) à la semelle de repassage
(14) à la pression de vapeur précitée.
9. Procédé selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que chaque générateur de vapeur (8, 10) de la pluralité de générateurs de vapeur (8,
10) est commandé au moyen de la commande (24) de telle façon qu'au moyen de la pluralité
de générateurs de vapeur (8, 10), de la vapeur d'eau (12) d'une quantité de vapeur
préalablement définie et sensiblement constante et/ou d'une pression de vapeur préalablement
définie et sensiblement constante et/ou d'une température préalablement définie et
sensiblement constante et/ou d'une saturation préalablement définie et sensiblement
constante est distribuée à la semelle de repassage (14).
10. Procédé selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que la quantité de vapeur et/ou la pression de vapeur et/ou la température et/ou la saturation
de la vapeur d'eau distribuée à la semelle de repassage par la pluralité de générateurs
de vapeur sont réglées au préalable automatiquement au moyen d'au moins une unité
de capteur du dispositif de repassage à la vapeur.

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