[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Seilbahn mit einem Fernsteuerungssystem,
insbesondere für den Transport von Material wie beispielsweise Holz gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Es sind verschiedene Arten von Seilbahnen mit Laufwagen mit unterschiedlichen Arten
der Seilführung bekannt. Im Allgemeinen sind Laufwagen bekannt, die an das Seil gebunden
sind und sich durch die Verschiebung des Tragseils bewegen, mit dem sie fest verbunden
sind.
[0003] Eine zweite Art von Laufwagen verfügt über einen Antrieb, der die Laufwagen direkt
auf dem Tragseil bewegt.
[0004] Bei einer dritten Variante laufen die Laufwagen am Tragseil entlang und werden durch
ein Zugseil über eine stationäre Winde bewegt.
[0005] Die vorliegende Erfindung betrifft Seilbahnanlagen mit Laufwagen, die sich auf Seilen
bewegen, insbesondere von einem Tragseil getragen werden und sich mittels eines sogenannten
Zugseils bewegen, das vorzugsweise unterhalb des Tragseils angeordnet ist. Das bedeutet,
dass die Laufwagen z. B. mittels Rollen auf dem Tragseil bewegt werden und die Bewegung
mittels eines an den Laufwagen angeordneten Antriebssystems für ein Zugseil, das ein
nicht bewegliches Seil ist, erfolgt und den Laufwagen zieht. Dieser Laufwagen verfügt
vorzugsweise über eine Winde zum Anheben und/oder Abladen von Material, z. B. Bäumen
und dergleichen.
[0006] Das System wird häufig mit Hilfe eines Geräts ferngesteuert, dass Fernsignale sendet,
z. B. einer Funkfernsteuerung oder ähnlichem. Während der Benutzung kann der Benutzer,
der den selbstfahrenden Wagen steuert, den Kontakt mit dem Wagen verlieren, und in
diesem Fall befindet sich der selbstfahrende Wagen nicht mehr unter der direkten Kontrolle
des Benutzers, was mit den Risiken eines solchen Kontrollverlusts verbunden ist.
[0007] DE 352 8655 enthält einen selbstfahrenden Wagen, der über eine Funkfernbedienung gesteuert werden
kann, und diese Steuerung aktiviert ein Hydrauliksystem am selbstfahrenden Wagen.
Es werden keine zusätzlichen Sicherheitssysteme zur Steuerung des selbstfahrenden
Wagens veröffentlicht.
[0008] Die
DE 20 2010 008 078 enthält ein Sicherheitssystem für Kranlaufwagen, das mittels einer Fernsteuerung
betrieben wird und ein Sicherheitssystem mit einem Seil zum Abbremsen der Katze aufweist.
Diese Art von Sicherheitssystem ist für Krane geeignet, bei denen der Verfahrweg der
Katze begrenzt ist.
[0009] In der
EP 0 250 392 wird ebenfalls ein System beschrieben, mit dem der selbstfahrende Wagen ferngesteuert
wird, aber auch in dieser Veröffentlichung sind Ersatzsysteme für die Fernsteuerung
vorgesehen.
[0010] Keines der bisher beschriebenen Systeme veröffentlicht ein zweites und/oder alternatives
System, mit dem die Steuerung des selbstfahrenden Wagens übernommen werden kann, um
eine größere Signalfernübertragung zu gewährleisten.
[0011] In der vorliegenden Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen bedeutet "im Wesentlichen"
eine Abweichung des Winkels plus oder minus 5° und der Länge plus oder minus 5% der
Länge des angegebenen Objekts.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Steuerungssystem für eine Seilbahn
mit mindestens einem Tragseil und mindestens einem Zugseil mit einem selbstfahrenden
Laufwagen zu realisieren, die einen Aktuator zur Bewegung entlang des Seils aufweist.
[0013] Diese Aufgabe wird durch eine Seilbahnanlage mit einem Fernsteuerungssystem, insbesondere
für den Transport von Material wie Holz, nach Anspruch 1 gelöst.
[0014] Erfindungsgemäß wird eine Seilbahnanlage mit einem Fernsteuerungssystem mit mindestens
einem Tragseil und mindestens einem Zugseil, die zwischen einer talwärts und einer
bergwärts gelegenen Station angeordnet sind, und mit einem selbstfahrenden Laufwagen
vorgeschlagen, der einen Tragrahmen aufweist, der mittels mindestens einer Tragrolle
an einem Tragseil beweglich ist, an dem mindestens ein Stellantrieb angeordnet ist.
[0015] Erfindungsgemäß ist auf dem selbstfahrenden Laufwagen mindestens eine Datenkommunikationseinrichtung
zum Senden und Empfangen von Signalen einer Steuereinheit von einer Steuereinrichtung
angeordnet, und ist zwischen mindestens zwei Seilen eine Signalsende-/Empfangseinrichtung
zwischengeschaltet , die mittels der Seile auf dem selbstfahrenden Laufwagen Signale
sendet und empfängt, und ist mindestens eine Signalsende-/Empfangseinrichtung zwischen
denselben zwei Seilen an einer Station, vorzugsweise an einer talabwärts und/oder
bergwärts gelegenen Station, angeordnet, und bilden die beiden Einrichtungen und die
Seile einen Kommunikationskreis, wobei auch mehr als ein Kommunikationskreis vorhanden
sein kann.
[0016] Diese Kommunikation kann realisiert werden, da es keinen Kurzschluss zwischen den
Seilen gibt. Durch die mindestens zwei zwischen den beiden Seilen angeordneten Kommunikationseinrichtungen
wird mindestens ein Kommunikationskreislauf realisiert, es können jedoch auch mehrere
Kreisläufe z.B. mit der nach- und vorgelagerten Station vorhanden sein.
[0017] Diese Seilkommunikation wird vorzugsweise als Hilfssystem eingesetzt, d. h. sie kommt
nur dann zum Einsatz, wenn kein Signal vom Bediener/Benutzer vorliegt, d. h. wenn
sich der Laufwagen bzw. Schlitten außerhalb des Sendebereichs des Bedieners/Benutzers
befindet.
[0018] Der selbstfahrende Wagen kann vorzugsweise mit einem elektrisch betriebenen Handhabungs-
und/oder Hebesystem ausgestattet sein. Der Aktuator kann auch ein Stromgenerator sein,
z. B. wenn eine Last durch die Winde abgesenkt wird, wird elektrische Energie erzeugt,
und diese elektrische Energie kann in eine Batterie eingespeist werden, die das Kommunikationssystem
über die Seile mit Strom versorgt und/oder das Kommunikationssystem direkt über die
Seile mit Strom versorgt.
[0019] Um ein Seil vom anderen zu isolieren, kann es natürlich auch genügen, wenn nur ein
Seil von dem Laufwagen isoliert wird, während das andere Seil in Kontakt mit dem Laufwagen
bleibt.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform können mehrere Tragseile vorhanden sein, von denen
eines z. B. elektrisch isoliert ist.
[0021] An den Enden der Seile und/oder an den Signaleinspeisestationen können auch Geräte
angeordnet sein, die das Signal in das/die Seil(e) einspeisen und/oder empfangen.
Der elektrische Strom wird in variablen Abständen eingespeist. Über die variable Stromversorgung
wird das Signal eingespeist, das dann von den Einheiten in der Station und/oder auf
dem Wagen erfasst wird und aus dem die Befehle/Informationen zur Steuerung des Wagens
abgeleitet werden.
[0022] Dieses Kommunikationssystem ermöglicht es, einige Bytes pro Sekunde zu senden, die
ausreichen, um den selbstfahrenden Wagen und alle auf dem Wagen angebrachten Vorrichtungen
wie Winde und Greifvorrichtungen, Überwachungsvorrichtungen usw. fernzusteuern.
[0023] In der nachgelagerten und/oder vorgelagerten Basisstation sind vorzugsweise Einrichtungen
zum Empfangen/Senden von Signalen so angeordnet, dass auch Mittel zur drahtlosen Signalübertragung
vorhanden sind. Da normalerweise immer ein Bediener im Umkreis der nach- oder vorgelagerten
Station anwesend ist, ermöglicht das oben beschriebene System die Kommunikation mit
dem Bediener. Das beschriebene System ermöglicht die Kommunikation mit dem Wagen auch
dann, wenn er sich außerhalb der Reichweite der Fernsteuerungseinrichtung befindet,
da die Kommunikation über die Seile erfolgt, mit denen immer ein Kontakt besteht.
[0024] Die reguläre Kommunikation erfolgt in einer bevorzugten Ausführungsform über die
Fernkommunikationseinrichtung erst dann, wenn diese nicht mehr in Kontakt mit dem
Fahrzeug steht. Das System auf dem Wagen und/oder das System in einer Station aktiviert
das Kommunikationssystem über die Seile.
[0025] Es kann vorgesehen werden, dass das System in bestimmten Abständen oder nach der
Installation des Systems Signale über die Seile sendet, um zu überprüfen, ob das System
funktioniert.
[0026] Weitere Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen und aus
der Beschreibung von zwei Ausführungsbeispielen einer Abzieh- /Hebevorrichtung unter
Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnung. Es zeigen
Figur 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Seilbahn,
Figur 2, Seitenansicht eines Teils eines selbstfahrenden Wagens für eine erfindungsgemäße
Anlage,
[0027] Abbildung 3, eine Seitenansicht eines Teils des selbstfahrenden Wagens für eine erfindungsgemäße
Anlage mit schematischer Darstellung der Stromflüsse,
[0028] Abbildung 4 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Anlage mit einer schematischen
Darstellung der Stromflüsse und Abbildung 5: Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Systems
in einer Ausführungsform.
[0029] In Abbildung 1 ist ein Seilbahnsystem mit mindestens zwei Seilen 102 und 103, die
zwischen einer Talstation und einer Bergstation angeordnet sind, mit der Bezugsziffer
100 gekennzeichnet. Natürlich sind auch Zwischenstationen möglich, in denen Datenempfangs-
und/oder -sendegeräte zwischen dem Benutzer/Bediener und dem Wagen angeordnet werden
können.
[0030] Ein selbstfahrender Wagen 101 läuft auf mindestens einem Tragseil 102 mittels Tragrollen
106. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Rollen 106 und/oder die Verbindung
zwischen den Rollen und dem Laufwagen 101 elektrisch isoliert. Zwischen den beiden
Seilen 102 und 103 ist eine Signalempfangseinrichtung 105 an dem selbstfahrenden Laufwagen
und mindestens eine Signalempfangseinrichtung 203 an einer nach- oder vorgelagerten
Station angeordnet. Erfindungsgemäß ist es lediglich erforderlich, dass zwischen mindestens
zwei Seilen 102, 103 eine Signalempfangs-Sendeeinrichtung 105 auf dem selbstfahrenden
Wagen und mindestens eine Signalempfangs-Sendeeinrichtung 203 in einer nach- oder
vorgelagerten Station zwischengeschaltet ist.
[0031] Der selbstfahrende Laufwagen 101 verfügt über mindestens einen Aktuator, der den
Laufwagen entlang des Tragseils 102 in der dargestellten Ausführungsform mit Hilfe
von Antriebsrollen 107 bewegt, die mit einem Schleppseil 103 zusammenwirken und den
selbstfahrende Laufwagen 101 bewegen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Antrieb
um einen Elektromotor, der auch als Stromgenerator fungieren kann und Strom erzeugt,
wenn der Wagen beispielsweise bergabwärts fährt.
[0032] Vorteilhafterweise treibt der Elektromotor oder ein weiterer Elektromotor das am
Wagen 101 angeordnete Hebesystem an und auch in diesem Fall kann beim Absenken der
Last durch das Hebesystem elektrischer Strom erzeugt werden, der direkt vom System
genutzt werden kann oder eine am Wagen angeordnete Batterie versorgt.
[0033] Der Aktuator wird durch eine Signalempfangseinrichtung 105 gesteuert, die über die
Signalempfangseinrichtung 105 am selbstfahrenden Wagen und mindestens eine Signalempfangseinrichtung
203 an einer talwärts oder bergwärts gelegenen Station mit einer drahtlosen Empfangs-
und/oder Sendeeinrichtung 204 verbunden ist und Befehle von einem Benutzer/Bediener
201 empfängt, der über die Signalempfangseinrichtung 105 die Bewegung des selbstfahrenden
Wagens 101 und eines Seils zum Heben/Abladen einer Last 104, z. B. Holz/Bäume, steuern
kann.
[0034] Im beigefügten Flussdiagramm ist ein Betrieb des erfindungsgemäßen Systems dargestellt,
bei dem das System in Schritt 1 eingeschaltet wird und in Schritt 2 erkennt, ob ein
Bediener über ein drahtloses Gerät 201 durch die Empfangs- und/oder Sendevorrichtung
204 mit der Signalempfangs-Sendevorrichtung 105 verbunden ist.
[0035] Wird kein Signal von einem Benutzer/Bediener erkannt, wählt das System den Pfad A
und tritt in Phase 6 in die aktive Kommunikation ein, d. h. es kommuniziert über ein
Kabel 102 mit mindestens einer Station, z. B. der nach- und/oder vorgelagerten Station.
Wird kein Quittierungssignal empfangen, wählt die Signalempfangseinrichtung 105 den
Weg A und geht in Phase 8 über, führt einen regulären Halt des Wagens 101 durch und
wartet, bis ein neues Signal empfangen wird.
[0036] Wenn in Phase 2 ein Signal von einem Benutzer/Bediener erkannt wird, wählt das System
den Pfad B und tritt in Phase 3 in die drahtlose Kommunikation über die Signalempfangs-Sendevorrichtung
105 ein, die mit dem Gerät 204 verbunden ist, das das Signal vom Benutzer/Bediener
mit dem drahtlosen Gerät 201 sendet/empfängt. Der Wagen101 befindet sich im Funkfeld
202 des Geräts 201. Empfängt das System im Schritt 4 das Stoppsignal, z. B. durch
eine Not-Aus-Taste, wählt es den Weg B und geht in Schritt 5 über, in dem es die Not-Aus
Taste betätigt. Der Wagen bleibt in diesem Zustand, bis er durch ein Signal des drahtlosen
Bedieners/Benutzers oder durch ein Signal, das von mindestens einem Seil 102 übertragen
wird, entriegelt wird.
[0037] Wenn kein Haltesignal empfangen wird, bleibt der Wagen in Schritt 9 betriebsbereit.
[0038] Vorteilhafterweise wird eine talwärts und/oder bergwärts gelegene signalempfangende
Sendevorrichtung 203 über die Seile 102, 103 mit Strom versorgt, so dass für die Vorrichtung
203 keine eigene Stromquelle erforderlich ist.
[0039] In einer Ausführungsform wird mindestens eine talwärts und/oder bergwärts gelegene
signalempfangende Sendevorrichtung 203 durch Energiespeicher wie Batterien oder Kondensatoren
mit Strom versorgt.
[0040] Vorteilhafterweise wird das Signal von dem Laufwagen in Richtung der talwärts und/oder
bergwärts gelegenen Station und das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen
Station in Richtung des Laufwagen über die Seile 102, 103 mittels einer Stromänderung
auf den Seilen 102, 103 gesendet.
[0041] In einer anderen Ausführungsform wird das Signal von dem Laufwagen zur talwärts und/oder
bergwärts gelegenen Station und das Signal von der stromabwärts und/oder stromaufwärts
gelegenen Station zum Laufwagen über die Seile mittels Frequenzänderung des Signals
auf den Seilen übertragen.
[0042] In einer Bevorzugten Variante wird das das Signal von dem Laufwagen zur talwärts
und/oder bergwärts gelegenen Station und das Signal von der talwärts und/oder bergwärts
gelegenen Station zum Laufwagen über die Seile mittels Änderung des Spannungsniveaus
auf den Seilen übertragen.
[0043] In einer weiteren Variante wird das Signal von dem Laufwagen zur talwärts und/oder
bergwärts gelegenen Station und das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen
Station zum Laufwagen über die Seile digital auf den Seilen übertragen wird. Schließlich
ist es klar, dass Ergänzungen, Änderungen oder Varianten des hier beschriebenen Systems
angewandt werden können, ohne den Schutzbereich der beigefügten Ansprüche zu verlassen.
Liste der Bezugsziffern
[0044]
- 100
- Seilbahnsystem mit Kontrollsystem
- 101
- selbstfahrender Wagen
- 102
- Tragseil
- 103
- Zugseil
- 104
- Hubseil
- 105
- Signalempfangsgerät
- 106
- Stützrollen
- 107
- Antriebsrollen
- 201
- Benutzer/Betreiber
- 202
- Funkfeld für drahtlose Geräte
- 203
- Vorrichtung zum Senden und Empfangen von Stationssignalen
- 204
- Wagen für drahtlose Signalempfangsgeräte
- A =
- NEIN
- B= JA 1,2,3,4,5,6,7,8,9
- Systemsteuerungsströme
1. Seilbahnanlage (100) mit einer Talstation und einer Bergstation, wobei zwischen der
Talstation und der Bergstation ein Tragseil (102) gespannt und zwischen der Talstation
und der Bergstation ein Zugseil (103) verlegt ist und auf mindestens einem Tragseil
(102) ein selbstfahrender Laufwagen (101) mittels Tragrollen (106) läuft und auf dem
Laufwagen (101) mindestens eine drahtlose Signalempfangs-Sendeeinrichtung (204) zum
Empfang von Signalen eines Benutzers/Bedieners (201) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine signalempfangende Sendevorrichtung (105) zwischen mindestens zwei Seilen (102,
103) auf dem Wagen (101) angeordnet ist und dass mindestens eine signalempfangende
Sendevorrichtung (203) zwischen den beiden Seilen in einer Station angeordnet ist,
die mindestens einen Kreislauf zwischen den Seilen (102, 103) und den Vorrichtungen
(105, 203) bildet.
2. Seilbahnanlage (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine signalempfangende Sendeeinrichtung (203) talwärts und/oder bergwärts
von dem Laufwagen (101) durch die beiden Seile (102, 103) gespeist wird.
3. Seilbahnanlage (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine talwärts und/oder bergwärts gelegene signalempfangende Sendeeinrichtung (203)
durch Energiespeichermittel wie Batterien oder Kondensatoren versorgt wird.
4. Seilbahnanlage (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der selbstfahrende Wagen (101) mittels eines Elektromotors angetrieben wird und dass
der Elektromotor auch als elektrischer Generator wirken kann.
5. Seilbahnanlage (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalempfangseinrichtung (105) nur dann mit dem Benutzer/Bediener (201) kommuniziert,
wenn sie keine drahtlosen Signale von dem Benutzer/Bediener (201) empfängt.
6. Seilbahnanlage (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal von dem Laufwagen zu der talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station
und das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station zu dem Laufwagen
mittels der Seile (102, 103) mittels einer Stromänderung auf den Seilen (102, 103)
gesendet wird.
7. Seilbahnanlage (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal von dem Laufwagen zur talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station und
das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station zum Laufwagen über
die Seile mittels Frequenzänderung des Signals auf den Seilen übertragen wird.
8. Seilbahnanlage (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal von dem Laufwagen zur talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station und
das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station zum Laufwagen über
die Seile mittels Änderung des Spannungsniveaus auf den Seilen übertragen wird.
9. Seilbahnanlage (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal von dem Laufwagen zur talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station und
das Signal von der talwärts und/oder bergwärts gelegenen Station zum Laufwagen über
die Seile digital auf den Seilen übertragen wird.