[0001] Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Art und ein Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 8 genannten Art.
[0002] Derartige Bedienvorrichtungen für Haushaltsgeräte und Haushaltsgeräte mit Bedienvorrichtungen
zur Bedienung des Haushaltsgeräts sind aus dem Stand der Technik in einer Vielzahl
von Ausführungsformen bereits vorbekannt. Die bekannten Bedienvorrichtungen umfassen
dabei eine Benutzerschnittstelle zur Eingabe von Benutzerbefehlen eines Benutzers
des Haushaltsgeräts und/oder zur Ausgabe von Geräteinformationen an den Benutzer,
eine Blende zur rahmenartigen Einfassung der Benutzerschnittstelle und eine Abdeckung
zur Abdeckung der Benutzerschnittstelle in Richtung der Bedienseite der Bedienvorrichtung,
wobei die Bedienvorrichtung eine sich in Richtung der Bedienseite erstreckende Höhe,
eine Länge und eine Breite aufweist, und wobei die Benutzerschnittstelle, die Blende
und die Abdeckung miteinander kraftübertragend verbunden sind.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät
und ein Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung zu verbessern.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch eine Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst, die dadurch gekennzeichnet, dass die
Benutzerschnittstelle, die Blende und die Abdeckung derart aufeinander abgestimmt
ausgebildet und angeordnet sind, dass sich die Benutzerschnittstelle, die Blende und
die Abdeckung in einer Ebene senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung jeweils in vorher
festgelegten Grenzen unabhängig voneinander bewegen können und parallel zur Höhe der
Bedienvorrichtung zueinander fixiert sind. Ferner wird dieses Problem durch ein Haushaltsgerät
mit einer Bedienvorrichtung zur Bedienung des Haushaltsgeräts von einer Bedienseite
der Bedienvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 8 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
[0005] Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass eine Bedienvorrichtung
für ein Haushaltsgerät und ein Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung verbessert
sind. Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät
und des Haushaltsgeräts mit einer derartigen Bedienvorrichtung ist es beispielsweise
möglich, für die Benutzerschnittstelle, die Blende und die Abdeckung der Bedienvorrichtung
voneinander verschiedene Materialien mit voneinander sehr verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten
zu verwenden, ohne, dass die Gefahr besteht, dass sich die vorgenannten Teile der
Bedienvorrichtung bei Wärmeeinwirkung gegeneinander in funktionsstörender und/oder
vom optischen Eindruck her störender Weise verspannen. Somit lassen sich auch größere
Bedienvorrichtungen mit entsprechend größeren Benutzerschnittstellen und/oder Blenden
und/oder Abdeckungen funktionssicher und mit einem auch unter Wärmeeinwirkung gleichbleibenden
optischen Eindruck, beispielsweise im Hinblick auf das Spaltbild der Bedienvorrichtung
selbst aber auch der Bedienvorrichtung gegenüber einem Rest des Haushaltsgeräts, realisieren.
Ferner ist mittels der Erfindung eine auf die individuellen Erfordernisse der Benutzerschnittstelle,
der Blende und der Abdeckung angepasste mechanische Lagerung in der jeweiligen Kombination
zur Bildung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung ermöglicht.
[0006] Grundsätzlich ist die erfindungsgemäße Bedienvorrichtung nach Art, Funktionsweise,
Material, Dimensionierung und Anordnung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar.
[0007] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung
sieht vor, dass die Benutzerschnittstelle, die Blende und die Abdeckung derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet sind, dass die Benutzerschnittstelle, die Blende und die Abdeckung
parallel zu der Höhe der Bedienvorrichtung verbindbar sind, bevorzugt, dass die Benutzerschnittstelle
und die Blende auf der Abdeckung montierbar sind, besonders bevorzugt, dass die Abdeckung
eine Mehrzahl von Befestigungsbolzen aufweist, wobei sich die Befestigungsbolzen parallel
zur Höhe der Bedienvorrichtung erstrecken und mit zu den Befestigungsbolzen korrespondierend
ausgebildeten Befestigungslöchern der Benutzerschnittstelle und der Blende formschlüssig
zusammenwirken. Auf diese Weise ist die erfindungsgemäße Bedienvorrichtung auf konstruktiv
und fertigungstechnisch besonders vorteilhafte Weise verwirklicht. Dies gilt besonders
für die bevorzugte und insbesondere für die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser
Weiterbildung. Gemäß der vorliegenden Weiterbildung ist es somit möglich, die Benutzerschnittstelle,
die Blende und die Abdeckung in lediglich einer einzigen Montagerichtung zueinander
zu fügen. Entsprechend ist die Montage und die Demontage der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung
gemäß der vorliegenden Weiterbildung wesentlich verbessert, da beispielsweise eine
Montage mit lediglich geringem Einsatz von Vorrichtungen und Werkzeugen durchführbar
ist. Auch die Ergonomie ist dadurch sehr verbessert, da die vorgenannten Teile der
Bedienvorrichtung einfach zu handhaben sind.
[0008] Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Bedienvorrichtung sieht vor, dass die Benutzerschnittstelle und die Blende zwischen
der Abdeckung auf der einen Seite und einer Mehrzahl von Befestigungselementen auf
der anderen Seite parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung formschlüssig gehalten sind,
wobei die Befestigungsbolzen der Abdeckung und die Befestigungselemente derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet sind, dass die Benutzerschnittstelle und die Blende senkrecht
zur Höhe der Bedienvorrichtung relativ zu den Befestigungselementen beweglich sind,
bevorzugt, dass die Befestigungselemente Befestigungsbügel umfassen. Hierdurch ist
beispielsweise die Montage der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung weiter vereinfacht,
da die Benutzerschnittstelle und die Blende hierbei sandwichartig zwischen der Abdeckung
auf der einen Seite und den Befestigungselementen auf der anderen Seite montiert sind.
Dies gilt insbesondere für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung, da
sich hierdurch beispielsweise die Anzahl der Befestigungselemente und Montageschritte
deutlich reduzieren lässt. Die Befestigungsbolzen können dabei beispielsweise auf
die Abdeckung aufgeklebt sein.
[0009] Eine vorteilhafte Weiterbildung der beiden letztgenannten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Bedienvorrichtung sieht vor, dass die Befestigungsbolzen der Abdeckung auf der einen
Seite und die dazu korrespondierenden Befestigungslöcher der Benutzerschnittstelle
und der Blende auf der anderen Seite derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind,
dass die zu der Benutzerschnittstelle und zu der Blende korrespondierenden Befestigungsbolzen
und Befestigungslöcher senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung jeweils ein Festlager,
ein eindimensionales Loslager und mindestens ein zweidimensionales Loslager ausbilden.
Auf diese Weise ist zum einen eine für die Funktion und das optische Erscheinungsbild
der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung ausreichende Festlegung der Benutzerschnittstelle
und der Blende zu der Abdeckung ermöglicht. Zum anderen besteht für jedes der vorgenannten
Teile der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung, nämlich der Benutzerschnittstelle,
der Blende und der Abdeckung, ausreichend Möglichkeit, sich unter Wärmeeinwirkung
relativ zu den beiden anderen der vorgenannten Teile zu bewegen. Das zweidimensionale
Loslager unterscheidet sich von dem eindimensionalen Loslager dadurch, dass bei dem
zweidimensionalen Loslager, in gewissen Grenzen, eine Bewegung in einer Ebene ermöglicht
ist, während bei dem eindimensionalen Loslager, in gewissen Grenzen, lediglich eine
Bewegung entlang einer Linie ermöglicht ist.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung sieht
vor, dass die Befestigungsbolzen und/oder die Befestigungselemente, bevorzugt die
Befestigungsbügel, als Gleichteile ausgebildet sind. Hierdurch ist die Anzahl der
voneinander verschiedenen Bauteile bei der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung weiter
reduziert. Entsprechend vereinfacht sich die Herstellung, die Lagerhaltung, der Transport
und die Montage sowie die Demontage der Befestigungsbolzen und/oder Befestigungselemente.
Dies gilt insbesondere für als Befestigungsbügel ausgebildete Befestigungselemente.
[0011] Eine andere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung sieht
vor, dass die Benutzerschnittstelle, die Blende und die Abdeckung derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet sind, dass die Abdeckung die Blende im Bereich der Benutzerschnittstelle
im Wesentlichen vollständig abdeckt. Auf diese Weise ist das bedienseitige optische
Erscheinungsbild der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung weiter verbessert. Jedoch
sind auch Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung denkbar, bei denen
die Blende auch die Abdeckung rahmenartig umgibt.
[0012] Grundsätzlich ist die Materialauswahl für die Benutzerschnittstelle, die Blende und
die Abdeckung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung in weiten geeigneten Grenzen
vornehmbar. Vorteilhafterweise ist es vorgesehen, dass die Blende als ein Kunststoffteil,
bevorzugt als ein ABS-Kunststoffteil, und/oder die Abdeckung als ein Glasteil ausgebildet
sind/ist. Hierdurch steht zum einen für die jeweilige Funktion der Blende und der
Abdeckung ein sehr vorteilhaftes Material zur Verfügung. Zum anderen ermöglicht die
Ausbildung der Abdeckung als Glasteil eine Steigerung des bedienerseitigen optischen
Eindrucks der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung.
[0013] Um einerseits den vorgenannten optischen Eindruck der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung
und andererseits den optischen Gesamteindruck des damit ausgestatteten Haushaltsgeräts
zusätzlich zu verbessern, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Haushaltsgeräts ferner vor, dass sich die Bedienvorrichtung im Wesentlichen über eine
gesamte Breite des Haushaltsgeräts erstreckt, bevorzugt, dass sich die Abdeckung der
Bedienvorrichtung über mindestens 60% der Breite der Bedienvorrichtung erstreckt,
besonders bevorzugt, dass die Abdeckung die Blende im Wesentlichen vollständig abdeckt.
Aufgrund der großflächigen Gestaltung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung in Relation
zu dem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät ist der optische Gesamteindruck in gewünschter
Weise noch stärker durch die erfindungsgemäße Bedienvorrichtung, bei der bevorzugten
und der besonders bevorzugten Ausführungsform dieser Weiterbildung insbesondere durch
die Abdeckung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung, prägbar.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung in perspektivischen
Einzeldarstellungen,
- Figur 2
- das Ausführungsbeispiel bei der Überführung in einen Montagezustand der Bedienvorrichtung,
mit Blick auf eine Rückseite der Bedienvorrichtung,
- Figur 3
- das Ausführungsbeispiel in dessen Montagezustand, mit Blick auf eine Rückseite der
Bedienvorrichtung,
- Figur 4a
- das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3 in einem teilweisen Querschnitt im Bereich
eines der Befestigungsbolzen,
- Figur 4b
- das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3 in einem teilweisen Querschnitt im Bereich
eines der Befestigungsbügel und
- Figur 5
- das Ausführungsbeispiel in einer Einzeldarstellung der Abdeckung, mit Blick auf deren
Rückseite.
[0015] In den Fig. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung
für das erfindungsgemäße Haushaltsgerät rein exemplarisch dargestellt.
[0016] Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
als eine Waschmaschine ausgebildet und in den Fig. 1 bis 5 nicht näher dargestellt.
[0017] Die Bedienvorrichtung 2 ist auf dem Fachmann bekannte Weise oberhalb einer Trommelöffnung
des als Waschmaschine ausgebildeten Haushaltsgeräts an einer Front des Haushaltsgeräts
angeordnet und erstreckt sich im Wesentlichen über eine gesamte Breite des Haushaltsgeräts.
[0018] Die Bedienvorrichtung 2 zur Bedienung des Haushaltsgeräts von einer Bedienseite der
Bedienvorrichtung 2, nämlich der Front des Haushaltsgeräts, umfasst eine als ein sogenanntes
Touch-Display ausgebildete Benutzerschnittstelle 4 zur Eingabe von Benutzerbefehlen
eines nicht dargestellten Benutzers des Haushaltsgeräts und zur Ausgabe von Geräteinformationen
an den Benutzer, eine als ein ABS-Kunststoffteil ausgebildete Blende 6 zur rahmenartigen
Einfassung der Benutzerschnittstelle 4 und eine als ein Glasteil ausgebildete Abdeckung
8 zur Abdeckung der Benutzerschnittstelle 4 in Richtung der Bedienseite der Bedienvorrichtung
2, wobei die Bedienvorrichtung 2 eine sich in Richtung der Bedienseite erstreckende
Höhe, eine Länge und eine Breite aufweist. In der Bildebene der Fig. 3 verläuft die
Höhe der Bedienvorrichtung 2 senkrecht zu der Bildebene der Fig. 3, die Länge der
Bedienvorrichtung 2 von links nach rechts und die Breite der Bedienvorrichtung 2 von
oben nach unten. Die Bedienseite befindet sich in der Fig. 3 hinter der Bildebene
der Fig. 3; In der Fig. 3 ist eine Rückseite der Bedienvorrichtung 2 zu sehen. Bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Abdeckung 8 der Bedienvorrichtung
2 im Wesentlichen über mindestens 60% der Breite der Bedienvorrichtung 2, nämlich
derart, dass die Abdeckung 8 die Blende 6 in dem Bereich der Benutzerschnittstelle
4 im Wesentlichen vollständig abdeckt.
[0019] Die Benutzerschnittstelle 4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 sind miteinander kraftübertragend
verbunden, wobei die Benutzerschnittstelle 4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 derart
aufeinander abgestimmt ausgebildet und angeordnet sind, dass sich die Benutzerschnittstelle
4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 in einer Ebene senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung
2, also in einer Ebene parallel zu der Bildebene der Fig. 3, jeweils in vorher festgelegten
Grenzen unabhängig voneinander bewegen können und parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung
2 zueinander fixiert sind.
[0020] Die Benutzerschnittstelle 4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 sind bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass die Benutzerschnittstelle
4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 parallel zu der Höhe der Bedienvorrichtung 2 verbindbar
sind, wobei die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende 6 auf der Abdeckung 8 montierbar
sind, wofür die Abdeckung 8 eine Mehrzahl von Befestigungsbolzen 10 aufweist. Die
Befestigungsbolzen 10 weisen hier einen kreisrunden Querschnitt auf; dies ist jedoch
nicht zwingend erforderlich. Ferner sind die insgesamt sechs Befestigungsbolzen 10
auf die Rückseite der Abdeckung 8 auf dem Fachmann bekannte Weise aufgeklebt. Dem
Fachmann stehen jedoch grundsätzlich auch andere geeignete und für den jeweiligen
Einzelfall sinnvolle Befestigungsmöglichkeiten der Befestigungsbolzen an der Abdeckung
zur Verfügung. Die Befestigungsbolzen 10 erstrecken sich parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung
2 und wirken in dem in der Fig. 3 gezeigten Montagezustand der Bedienvorrichtung 2
mit zu den Befestigungsbolzen 10 korrespondierend ausgebildeten Befestigungslöchern
12, 14 der Benutzerschnittstelle 4 und der Blende 6 formschlüssig zusammen. Bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Benutzerschnittstelle 4 insgesamt vier
Befestigungslöcher 12 und die Blende 6 insgesamt ebenfalls vier Befestigungslöcher
14 auf.
[0021] Ferner sind die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende 6 zwischen der Abdeckung 8
auf der einen Seite und einer Mehrzahl von als Befestigungsbügel ausgebildeten Befestigungselementen
16 auf der anderen Seite parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung 2 formschlüssig gehalten,
wobei die Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8 und die Befestigungselemente 16 derart
aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Benutzerschnittstelle 4 und die
Blende 6 senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung 2, also parallel zu der Bildebene
der Fig. 3, relativ zu den Befestigungselementen 16 beweglich sind. In der Fig. 3
sind die Befestigungsbügel 16 der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Die insgesamt
drei als Befestigungsbügel ausgebildeten Befestigungselemente 16 sind hier als Kunststoffteile
ausgebildet. In dem Montagezustand der Bedienvorrichtung 2 werden Befestigungsschrauben
18 in Schraublöcher der Befestigungselemente 16 und der Befestigungsbolzen 10 eingeschraubt,
um so die Befestigungselemente 16 mit den Befestigungsbolzen 10 lösbar und fest zu
verbinden. In anderen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung sind
jedoch auch andere lösbare und unlösbare Befestigungstechniken denkbar. Beispielsweise
könnten anstelle von den Befestigungsschrauben 18 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
auch Rastbolzen oder dergleichen verwendet werden, die dann in entsprechende Rastöffnungen
der Befestigungselemente und der Befestigungsbolzen eingedrückt werden.
[0022] Die Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8 auf der einen Seite und die dazu korrespondierenden
Befestigungslöcher 12, 14 der Benutzerschnittstelle 4 und der Blende 6 auf der anderen
Seite sind derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass die zu der Benutzerschnittstelle
4 und zu der Blende 6 korrespondierenden Befestigungsbolzen 10 und Befestigungslöcher
12, 14 senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung 2, also parallel zu der Bildebene
der Fig. 3, jeweils ein Festlager, ein eindimensionales Loslager und zwei zweidimensionale
Loslager ausbilden. Siehe hierzu die Fig. 5, in der neben der Abdeckung 8 mit den
Befestigungsbolzen 10 zusätzlich die nachfolgend näher erläuterten Lagerungen der
Benutzerschnittstelle 4 und der Blende 6 jeweils an der Abdeckung 8 teilweise durch
punktierte Linien angedeutet sind.
[0023] Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, bildet der in der Bildebene der Fig. 5 links
oben dargestellte Befestigungsbolzen 10 mit dem korrespondierenden Befestigungsloch
12 der Benutzerschnittstelle 4 und dem korrespondierenden Befestigungsloch 14 der
Blende 6 jeweils ein eindimensionales Loslager aus, so dass sich die Benutzerschnittstelle
4 und die Blende 6 an dieser Stelle in vorher festgelegten Grenzen zueinander und
zu der Abdeckung 8 jeweils in der Bildebene der Fig. 5 nach links oder rechts bewegen
können.
[0024] Der in der Bildebene der Fig. 5 oben mittig dargestellte Befestigungsbolzen 10 bildet
mit dem korrespondierenden Befestigungsloch 12 der Benutzerschnittstelle 4 ein Festlager
aus, so dass sich die Benutzerschnittstelle 4 an dieser Stelle zu der Abdeckung 8
in der Bildebene der Fig. 5 nicht bewegen kann. Analoges gilt für den in der Bildebene
der Fig. 5 oben rechts dargestellten Befestigungsbolzen 10, der mit dem korrespondierenden
Befestigungsloch 14 der Blende 6 ein Festlager ausbildet, so dass sich die Blende
6 an dieser Stelle zu der Abdeckung 8 in der Bildebene der Fig. 5 ebenfalls nicht
bewegen kann.
[0025] Der in der Bildebene der Fig. 5 unten links dargestellte Befestigungsbolzen 10 bildet
mit dem korrespondierenden Befestigungsloch 12 der Benutzerschnittstelle 4 und dem
korrespondierenden Befestigungsloch 14 der Blende 6 jeweils ein zweidimensionales
Loslager aus, so dass sich die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende 6 an dieser
Stelle in vorher festgelegten Grenzen zueinander und zu der Abdeckung 8 jeweils in
der Bildebene der Fig. 5 nach links, rechts, oben oder unten bewegen können. Analoges
gilt für den in der Bildebene der Fig. 5 unten mittig und unten rechts dargestellten
Befestigungsbolzen 10, wobei der unten mittig dargestellte Befestigungsbolzen 10 mit
dem korrespondierenden Befestigungsloch 12 der Benutzerschnittstelle 4 und der unten
rechts dargestellte Befestigungsbolzen 10 mit dem korrespondierenden Befestigungsloch
14 der Blende 6 ebenfalls jeweils ein zweidimensionales Loslager ausbilden, so dass
sich die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende 6 an der jeweiligen Stelle in vorher
festgelegten Grenzen zueinander und zu der Abdeckung 8 in der Bildebene der Fig. 5
ebenfalls nach links, rechts, oben oder unten bewegen können.
[0026] Die Befestigungsbolzen 10, die Befestigungselemente 16, nämlich die Befestigungsbügel,
und die Befestigungsschrauben 18 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel jeweils
als Gleichteile ausgebildet. Entsprechend verringert sich der Aufwand bei der Herstellung,
der Lagerung, dem Transport und der Montage beziehungsweise der Demontage der Bedienvorrichtung
2.
[0027] Wie ferner aus den Fig. 4a und 4b ersichtlich ist, sind die Benutzerschnittstelle
4, die Blende 6 und die Abdeckung 8 derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass
die Abdeckung 8 die Blende 6 im Bereich der Benutzerschnittstelle 4 im Wesentlichen
vollständig abdeckt.
[0028] Nachfolgend wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung für ein
Haushaltsgerät und eines damit ausgestatteten erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts gemäß
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel anhand der Fig. 1 bis 5 näher erläutert.
[0029] Zunächst liegt die Bedienvorrichtung 2 in einem in der Fig. 1 dargestellten Demontagezustand
der Bedienvorrichtung 2 vor. Zwecks Überführung der Bedienvorrichtung 2 von deren
Demontagezustand in deren in der Fig. 3 dargestellten Montagezustand wird wie aus
der Fig. 2 ersichtlich vorgegangen. Zunächst wird die Abdeckung 8 derart auf eine
nicht dargestellte Arbeitsunterlage abgelegt, dass die Rückseite der Abdeckung 8 nach
oben weist. Siehe hierzu die oberste Darstellung in der Fig. 2. In einem zweiten Schritt
werden die Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8, wie aus der zweitobersten Darstellung
der Fig. 2 hervorgeht, auf dem Fachmann bekannte Weise auf die Rückseite der Abdeckung
8 geklebt. Anschließend wird die Benutzerschnittstelle 4, wie aus der drittobersten
Darstellung der Fig. 2 ersichtlich, mit deren Rückseite nach oben derart auf die Abdeckung
8 gelegt, dass die vier Befestigungslöcher 12 der Benutzerschnittstelle 4 in formschlüssigen
Eingriff mit den in der Bildebene dieser Darstellung links und mittig angeordneten
Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8 gelangen. Danach wird die Blende 6, analog zu
der Benutzerschnittstelle 4, mit deren Befestigungslöchern 14 mit den dazu korrespondierenden
Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8 formschlüssig in Eingriff gebracht. Hierbei
wirken die in der Bildebene der viertobersten Darstellung der Fig. 2 links und rechts
angeordneten Befestigungsbolzen 10 mit den Befestigungslöchern 14 zusammen. Abschließend
werden die drei als Befestigungsbügel ausgebildeten Befestigungselemente 16 mit deren
Schrauböffnungen auf jeweils zwei in der Bildebene der fünftobersten Darstellung der
Fig. 2 übereinander angeordneten Befestigungsbolzen 10 der Abdeckung 8 aufgeschoben
und mit den Befestigungsschrauben 18 mit den Befestigungsbolzen 10 formschlüssig verbunden.
Die Bedienvorrichtung 2 liegt nun in deren Montagezustand vor; siehe hierzu die letzte
Darstellung in der Fig. 2.
[0030] Die als Befestigungsbügel ausgebildeten Befestigungselemente 16 und die Befestigungsbolzen
10 sind, wie oben bereits erläutert, derart aufeinander abgestimmt ausgebildet, dass
die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende 6 senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung
2, also parallel zu der Bildebene der Fig. 3, relativ zu den Befestigungselementen
16 beweglich sind. Siehe hierzu insbesondere die Fig. 4a und 4b, in denen die Bedienvorrichtung
2 ebenfalls in deren Montagezustand dargestellt ist. Beispielsweise ist aus der Fig.
4a ersichtlich, dass die Befestigungselemente 16 und die Befestigungsbolzen 10 auf
Block verschraubt sind. Entsprechend werden die Benutzerschnittstelle 4 und die Blende
6 an diesen Stellen nicht eingeklemmt. Stattdessen wird die Blende 6 mittels freier
Enden der als Befestigungsbügel ausgebildeten Befestigungselemente 16 geklemmt, also
parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung 2 zwischen der Abdeckung 8 auf der einen Seite
und dem Befestigungselement 16 auf der anderen Seite, eingeklemmt. Siehe hierzu die
Fig. 4a. Hierbei hat das Befestigungselement 16 gegenüber der Blende 6 senkrecht zur
Höhe der Bedienvorrichtung 2, entsprechend der oben bereits erläuterten Lagerungen,
mehr, weniger oder gar kein Spiel. Aus der Fig. 4b ist ferner ersichtlich, wie die
Benutzerschnittstelle 4 mittels der Abdeckung 8 auf der einen Seite und der Befestigungselemente
16 auf der anderen Seite eingeklemmt ist. Die vorgenannten Ausführungen zu den verschiedenen
Lagerungen bezüglich der Blende 6 gelten analog für die Benutzerschnittstelle 4.
[0031] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung der Bedienvorrichtung für ein Haushaltsgerät
und des Haushaltsgeräts mit einer derartigen Bedienvorrichtung gemäß des vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist es somit möglich, für die Benutzerschnittstelle 4, die Blende
6 und die Abdeckung 8 der Bedienvorrichtung 2 voneinander verschiedene Materialien
mit voneinander sehr verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten zu verwenden, ohne,
dass die Gefahr besteht, dass sich die vorgenannten Teile der Bedienvorrichtung 2
bei Wärmeeinwirkung gegeneinander in funktionsstörender und/oder vom optischen Eindruck
her störender Weise verspannen. Somit lassen sich auch größere Bedienvorrichtungen
2 mit entsprechend größeren Benutzerschnittstellen 4, Blenden 6 und Abdeckungen 8
funktionssicher und mit einem auch unter Wärmeeinwirkung gleichbleibenden optischen
Eindruck, beispielsweise im Hinblick auf das Spaltbild der Bedienvorrichtung 2 selbst
aber auch der Bedienvorrichtung 2 gegenüber einem Rest des Haushaltsgeräts, realisieren.
Ferner ist mittels der Bedienvorrichtung 2 eine auf die individuellen Erfordernisse
der Benutzerschnittstelle 4, der Blende 6 und der Abdeckung 8 angepasste mechanische
Lagerung in der jeweiligen Kombination zur Bildung der erfindungsgemäßen Bedienvorrichtung
2 ermöglicht.
[0032] Ferner ermöglicht die aufeinander abgestimmte Ausbildung der Befestigungsbolzen 10
der Abdeckung 8 auf der einen Seite und der dazu korrespondierenden Befestigungslöcher
12, 14 der Benutzerschnittstelle 4 und der Blende 6 auf der anderen Seite, nämlich
die Ausbildung jeweils eines Festlagers, eines eindimensionalen Loslagers und mindestens
eines zweidimensionalen Loslagers senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung 2, dass
zum einen eine für die Funktion und das optische Erscheinungsbild der Bedienvorrichtung
2 ausreichende Festlegung der Benutzerschnittstelle 4 und der Blende 6 zu der Abdeckung
8 ermöglicht ist. Zum anderen besteht für jedes der vorgenannten Teile der Bedienvorrichtung
2, nämlich der Benutzerschnittstelle 4, der Blende 6 und der Abdeckung 8, ausreichend
Möglichkeit, sich unter Wärmeeinwirkung relativ zu den beiden anderen der vorgenannten
Teile zu bewegen.
[0033] Die Erfindung ist nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise
ist die Erfindung auch bei anderen Arten von Haushaltsgeräten vorteilhaft einsetzbar.
Die erfindungsgemäßen Haushaltsgeräte sind nicht auf den Bereich der Wäschebehandlung
begrenzt; beispielsweise ist die Erfindung auch bei Haushaltsgeräten zum Kochen und
Backen vorteilhaft einsetzbar. Ferner ist die Erfindung nicht auf die konkreten konstruktiven
und fertigungstechnischen Details des vorliegenden Ausführungsbeispiels beschränkt.
[0034] Die Erfindung ist grundsätzlich zur Ausbildung von einer Vielzahl von Varianten geeignet,
so dass eine Bandbreite von unterschiedlichen Ausführungsformen von erfindungsgemäßen
Bedienvorrichtungen und damit ausgestatteten erfindungsgemäßen Haushaltsgeräten ohne
großen konstruktiven und fertigungstechnischen Änderungsaufwand erfindungsgemäß realisierbar
sind. Entsprechend vereinfacht sich die Lagerhaltung, der Transport und die Herstellung
erfindungsgemäßer Bedienvorrichtungen und erfindungsgemäßer Haushaltsgeräte. Bei den
vorgenannten Varianten kann es sich beispielsweise um erfindungsgemäße Bedienvorrichtungen
mit lediglich einem Touch-Display oder einer Kombination aus einem Touch-Display und
Drehwahlschaltern handeln. Somit ermöglicht die Erfindung voneinander verschiedene
Bedienkonzepte und die Verwendung von diversen Zusatzbauteilen der Bedienvorrichtung,
ohne, dass die erfindungsgemäße Bedienvorrichtung grundsätzlich geändert werden muss.
1. Bedienvorrichtung (2) für ein Haushaltsgerät zur Bedienung des Haushaltsgeräts von
einer Bedienseite der Bedienvorrichtung (2), umfassend eine Benutzerschnittstelle
(4) zur Eingabe von Benutzerbefehlen eines Benutzers des Haushaltsgeräts und/oder
zur Ausgabe von Geräteinformationen an den Benutzer, eine Blende (6) zur rahmenartigen
Einfassung der Benutzerschnittstelle (4) und eine Abdeckung (8) zur Abdeckung der
Benutzerschnittstelle (4) in Richtung der Bedienseite der Bedienvorrichtung (2), wobei
die Bedienvorrichtung (2) eine sich in Richtung der Bedienseite erstreckende Höhe,
eine Länge und eine Breite aufweist, und wobei die Benutzerschnittstelle (4), die
Blende (6) und die Abdeckung (8) miteinander kraftübertragend verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (4), die Blende (6) und die Abdeckung (8) derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet und angeordnet sind, dass sich die Benutzerschnittstelle (4),
die Blende (6) und die Abdeckung (8) in einer Ebene senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung
(2) jeweils in vorher festgelegten Grenzen unabhängig voneinander bewegen können und
parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung (2) zueinander fixiert sind.
2. Bedienvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (4), die Blende (6) und die Abdeckung (8) derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet sind, dass die Benutzerschnittstelle (4), die Blende (6) und
die Abdeckung (8) parallel zu der Höhe der Bedienvorrichtung (2) verbindbar sind,
bevorzugt, dass die Benutzerschnittstelle (4) und die Blende (6) auf der Abdeckung
(8) montierbar sind, besonders bevorzugt, dass die Abdeckung (8) eine Mehrzahl von
Befestigungsbolzen (10) aufweist, wobei sich die Befestigungsbolzen (10) parallel
zur Höhe der Bedienvorrichtung (2) erstrecken und mit zu den Befestigungsbolzen (10)
korrespondierend ausgebildeten Befestigungslöchern (12, 14) der Benutzerschnittstelle
(4) und der Blende (6) formschlüssig zusammenwirken.
3. Bedienvorrichtung (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (4) und die Blende (6) zwischen der Abdeckung (8) auf der
einen Seite und einer Mehrzahl von Befestigungselementen (16) auf der anderen Seite
parallel zur Höhe der Bedienvorrichtung (2) formschlüssig gehalten sind, wobei die
Befestigungsbolzen (10) der Abdeckung (8) und die Befestigungselemente (16) derart
aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die Benutzerschnittstelle (4) und die
Blende (6) senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung (2) relativ zu den Befestigungselementen
(16) beweglich sind, bevorzugt, dass die Befestigungselemente (16) Befestigungsbügel
umfassen.
4. Bedienvorrichtung (2) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbolzen (10) der Abdeckung (8) auf der einen Seite und die dazu korrespondierenden
Befestigungslöcher (12, 14) der Benutzerschnittstelle (4) und der Blende (6) auf der
anderen Seite derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass die zu der Benutzerschnittstelle
(4) und zu der Blende (6) korrespondierenden Befestigungsbolzen (10) und Befestigungslöcher
(12, 14) senkrecht zur Höhe der Bedienvorrichtung (2) jeweils ein Festlager, ein eindimensionales
Loslager und mindestens ein zweidimensionales Loslager ausbilden.
5. Bedienvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbolzen (10) und/oder die Befestigungselemente (16), bevorzugt die
Befestigungsbügel, als Gleichteile ausgebildet sind.
6. Bedienvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Benutzerschnittstelle (4), die Blende (6) und die Abdeckung (8) derart aufeinander
abgestimmt ausgebildet sind, dass die Abdeckung (8) die Blende (6) im Bereich der
Benutzerschnittstelle (4) im Wesentlichen vollständig abdeckt.
7. Bedienvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (6) als ein Kunststoffteil, bevorzugt als ein ABS-Kunststoffteil, und/oder
die Abdeckung (8) als ein Glasteil ausgebildet sind/ist.
8. Haushaltsgerät mit einer Bedienvorrichtung (2) zur Bedienung des Haushaltsgeräts von
einer Bedienseite der Bedienvorrichtung (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienvorrichtung (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ausgebildet ist.
9. Haushaltsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bedienvorrichtung (2) im Wesentlichen über eine gesamte Breite des Haushaltsgeräts
erstreckt, bevorzugt, dass sich die Abdeckung (8) der Bedienvorrichtung (2) über mindestens
60% der Breite der Bedienvorrichtung (2) erstreckt, besonders bevorzugt, dass die
Abdeckung (8) die Blende (6) im Wesentlichen vollständig abdeckt.