[0001] Die Erfindung betrifft ein Gehäuse für ein handführbares Gerät mit Plasmaquelle sowie
ein handführbares Gerät mit einem solchen Gehäuse, welches insbesondere zur Behandlung
eines textilen Gegenstands zum Einsatz kommen kann.
[0002] Plasmen besitzen bekanntermaßen geruchsinaktivierende und antimikrobielle Eigenschaften.
Die Ursachen der antibakteriellen Wirkung eines Plasmas liegen in Hitze, Austrocknung,
Scherspannung, UV-Strahlung, freien Radikalen und Ladungen. Bei Niederdruckplasmen,
die auch kalte Plasmen genannt werden, spielt die Hitze eine untergeordnete Rolle,
da diese Plasmen bei Raumtemperatur betrieben werden. In solchen Niederdruckplasmen
entstehen besonders reaktive Partikel, wie beispielsweise verschiedene Sauerstoff-
oder Stickstoffspezies, die eine ausreichend hohe Lebensdauer aufweisen, um bei einer
indirekten Exposition organische Verbindungen zu schädigen. Zu diesen Partikeln zählen
unter anderem atomarer Sauerstoff, Superoxidradikale, Ozon, Hydroxylradikale, Stickstoffmonooxid
und Stickstoffdioxid. Diese Partikel zeigen eine zerstörerische Wirkung auf unterschiedlichste
Geruchskomponenten wie auch Zellkomponenten.
[0003] Werden Geruchskomponenten, welche meist aus Kohlenstoffverbindungen bestehen, wie
auch Zellwände von Bakterien, Keimen, Viren, Pilzen oder anderen vergleichbaren Mikroorganismen
dem Plasma direkt ausgesetzt, so laden sich diese aufgrund des Beschusses mit den
im Plasma vorhandenen Elektronen negativ auf. Aufgrund der elektrostatischen Abstoßung
führt dies zu mechanischen Spannungen bis hin zur Überschreitung der Zugfestigkeit
und der Zerstörung der Geruchsmoleküle, bzw. der Zellwand. Aber nicht nur mechanische
Verspannungen aufgrund der Ladung können die Zellwände zerstören, sondern auch die
Störung des Ladungsgleichgewichts der Geruchsmoleküle bzw. der Zellwand durch verschiedene,
weitere elektrostatische Wechselwirkungen und der Elektrolyse, z. B. durch Änderung
der Permeabilität der Zellwände. Ein Mechanismus zur Inaktivierung von Mikroorganismen
ergibt sich auch aus den sehr energiereichen Ionen. Mittels einer Hochfrequenz kann
das Plasma erzeugt werden.
[0004] Sogenanntes nichtthermisches Plasma, das auch als kaltes Plasma bezeichnet wird,
kann gezielt zur Beseitigung von Gerüchen und bestimmten Kohlenwasserstoffen eingesetzt
werden. Weiterhin finden nichtthermische Plasmen Anwendung in der Medizintechnik,
zum Beispiel bei der Behandlung von schlecht oder nicht heilenden Wunden mit Hilfe
eines sogenannten Plasmastifts, indem auf die antimikrobielle Wirkung von "kaltem
Plasma" zurückgegriffen wird. Kalte Plasmen sind daher besonders gut zur Inaktivierung
von Gerüchen an textilem Gewebe oder von haushaltsüblichen Oberflächen oder dergleichen
geeignet, um eine Geruchsaktivierung zu erreichen.
[0005] Mittels eines Geräts, welches eine solche Plasmaquelle zur Erzeugung von - insbesondere
kaltem - Plasma umfasst, ist es möglich, Oberflächen, insbesondere von Textilien oder
ähnlichen Gegenständen bzw. Materialien, einer flächigen Behandlung zu unterziehen.
Auf diese Weise können derartige Oberflächen geruchsneutralisiert werden.
[0006] Es ist bekannt, solche Plasmaquellen zur Erzeugung besagten - insbesondere kalten
- Plasmas in ein sogenanntes handführbares Gerät zu integrieren. Dies bedeutet, dass
das Gerät während der Verwendung - also während der Behandlung von Oberflächen mit
Plasma - in der Hand des Benutzers gehalten wird. Dies ermöglicht es, die Plasmaquelle
entlang der zu behandelnden Oberfläche zu führen. Außerdem sind handführbare Geräte
kompakt gebaut, somit portabel realisierbar und dadurch besonders flexibel verwendbar.
[0007] Erheblicher Bedeutung kommt bei solchen handführbaren Geräten der Umsetzung des Gehäuses,
in welchem auch besagte Plasmaquelle angeordnet ist, zu; denn die Handhabung des handführbaren
Geräts soll für den Nutzer möglichst angenehm und einfach sein. Da die Plasmaquelle
so in das Gerät integriert werden soll, dass das Plasma nach außen abgegeben werden
kann, ist es von großer Bedeutung, dass die Finger des Benutzers nicht mit der Plasmaquelle
in Berührung kommen, wenn diese das Gehäuse umgreifen. Auch soll das Gehäuse so realisiert
sein, dass die Finger des Benutzers nicht mit dem zu behandelnden Gegenstand bzw.
dessen Oberfläche in Berührung kommen, um den Reibungswiderstand beim Bewegen des
Geräts über die zu behandelnde Oberfläche möglichst gering zu halten.
[0008] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Ausführungsform
für ein Gehäuse für ein handführbares Gerät mit integrierter Plasmaquelle zu schaffen,
welche oben genannter Problematik Rechnung trägt.
[0009] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
[0010] Grundidee der Erfindung ist demnach, die geometrische Formgebung des Gehäuses so
auszugestalten, dass der Benutzer dieses aufgrund der sich aus der Geometrie ergebenden
Haptik mit seiner Hand so umgreift wie dies bezüglich der Anordnung der am Gehäuse
angeordneten Plasmaquelle gewünscht ist. Mit anderen Worten, die geometrische Formgebung
des erfindungsgemäßen Geräts ist so gestaltet, dass der Benutzer das Gehäuse intuitiv
so (um-)greift, dass er die am Gehäuse vorgesehene Plasmaquelle gerade nicht mit seiner
Hand, insbesondere mit einem oder mehreren seiner Finger, überdeckt.
[0011] Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Gehäuse zumindest zweiteilig mit einem
Gehäuseoberteil und mit Gehäuseunterteil auszugestalten, welche zusammen einen Gehäuseinnenraum
begrenzen. Dabei ist das Gehäuseunterteil so gestaltet, dass es eine Gehäuseöffnung
einfasst, in welcher besagte Plasmaquelle zumindest teilweise angeordnet sein kann.
Die Anordnung der Plasmaquelle in der Gehäuseöffnung ist dabei so realisiert, dass
die Plasmaquelle das erzeugte Plasma nach außen, also vom Gehäuseinnenraum weg, abgeben
kann, sodass es zur Behandlung der Oberfläche, über welche das handführbare Gerät
mit dem Gehäuse und mit der Plasmaquelle geführt wird, zur Verfügung steht.
[0012] Beim erfindungsgemäßen Gehäuse erstrecken sich besagte drei Gehäuseteile entlang
einer gemeinsamen Längsrichtung, wobei erfindungswesentlich in einem Querschnitt senkrecht
zur Längsrichtung die Steigungswinkel an den beiden Flanken des Gehäuseoberteils kleiner
sind als die beiden Steigungswinkel an den beiden Flanken des Unterteils.
[0013] Zahlreiche Untersuchungen und Tests haben ergeben, dass auf diese Weise sichergestellt
werden kann, dass der Benutzer zur Verwendung des handführbaren Geräts mit seiner
Hand intuitiv das Gehäuseoberteil umgreift, nicht aber das Gehäuseunterteil mit der
Gehäuseöffnung, in welcher die Plasmaquelle des Geräts mit dem Gehäuse angeordnet
ist. Die Gestaltung des Querschnitts des Gehäuses mit unterschiedlichen Steigungswinkeln
bewirkt demnach, dass der Benutzer das Gehäuse intuitiv nicht falsch - also 180° um
seine Längsachse gedreht - in der Hand hält und somit mit der Handinnenfläche die
in der Gehäuseöffnung angeordnete Plasmaquelle blockiert. Denn wohingegen die - korrekterweise
- flach auf dem Gehäuseoberteil anliegende Hand vollständig auf diesem aufliegt, wird
eine Hand, die - entgegen der richtigen Handhabung - das Gehäuseunterteil des Gehäuses
umgreift, durch die steileren Flankenwinkel in eine gewinkelte Haltung gezwungen,
sodass die Handfläche in diesem Fall die Plasmaquelle nur mit ungelenken Bewegungen
durch die Handinnenfläche aktivieren kann.
[0014] Eine falsche Haltung des Gehäuses und ein damit einhergehendes unerwünschtes Berühren
der Plasmaquelle mit der Handinnenfläche kann also beim erfindungsgemäß ausgestalteten
Gehäuse nahezu ausgeschlossen werden; denn die hier vorgestellte, sich erfindungsgemäß
ergebende Haptik lässt den Benutzer direkt spüren, wenn er das Gehäuse in falscher
Weise hält. Im Ergebnis wird also wie gewünscht sichergestellt, dass die Plasmaquelle
nicht von der Hand des Benutzers überdeckt wird, sodass das im Betrieb des erfindungsgemäßen
Geräts erzeugte Plasma auch in die Umgebung des Geräts abgegeben wird und nicht auf
die Hand des Benutzers trifft.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Gehäuse für ein handführbares Gerät mit Plasmaquelle umfasst
ein sich entlang einer Längsrichtung ersteckendes Gehäuseoberteil. Das Gehäuse umfasst
ferner ein sich entlang der Längsrichtung erstreckendes Gehäuseunterteil. Das Gehäuseoberteil
und das Gehäuseunterteil können an ihren Gehäuserändern aneinander befestigt sein.
Das Gehäuseoberteil und das Gehäuseunterteil sind bevorzugt schalenartig, also als
Gehäuseoberschale bzw. Gehäuseunterschale ausgebildet. Das Gehäuseunterteil fasst
eine Gehäuseöffnung ein und komplettiert bevorzugt das Gehäuseoberteil zum Gehäuse,
welches einen Gehäuseinnenraum umgibt. Bevorzugt ist das Gehäuse also zumindest zweiteilig,
besonders bevorzugt genau zweiteilig - dann bestehend aus Gehäuseoberteil und Gehäuseunterteil
- ausgebildet. In einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung umfasst das Gehäuseoberteil
einen Mittenabschnitt, der an seinen beiden gegenüberliegenden Enden in einen ersten
bzw. zweiten, vorzugsweise jeweils gekrümmt ausgebildeten, Außenabschnitt übergeht.
[0016] Ferner weist in dem Querschnitt das Gehäuseunterteil ein von der Gehäuseöffnung abgewandtes
erstes Ende und ein von der Gehäuseöffnung abgewandtes zweites Ende auf, wobei in
dem Querschnitt durch eine Verbindungsgerade zwischen den beiden Enden eine Referenzlinie
definiert ist.
[0017] Erfindungsgemäß sind die beiden oberen Steigungswinkel an den beiden Flanken des
Gehäuseoberteils, also zwischen dem ersten bzw. zweiten Außenabschnitt und der Referenzlinie,
jeweils kleiner als die beiden unteren Steigungswinkel an den beiden Flanken des Gehäuseunterteils,
also zwischen Gehäuseunterteil und der Referenzlinie. Auf diese Weise wird die oben
erläuterte Haptik des Gehäuses realisiert.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform betragen die beiden oberen Steigungswinkel
jeweils zwischen 3° und 15°, wobei die Werte der beiden oberen Steigungswinkel besonders
bevorzugt identisch sein können. Alternativ oder zusätzlich betragen bei dieser Ausführungsform
die beiden unteren Steigungswinkel jeweils zwischen 25° und 45°, wobei auch die Werte
der beiden unteren Steigungswinkel besonders bevorzugt identisch sein können. Experimentelle
Untersuchungen haben ergeben, dass bei einer solchen Dimensionierung der Gehäuseteile,
also des Gehäuseoberteils und des Gehäuseunterteils, besonders gut sichergestellt
wird, dass der Benutzer des Gehäuses dieses mit seiner Hand in der oben beschriebenen
Art und Weise umgreift.
[0019] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform beträgt eine entlang der Längsrichtung
gemessene Gesamtlänge des Gehäuses wenigstens das Zweifache einer quer zur Längsrichtung
- entlang einer Querrichtung - gemessenen Gesamtbreite des Gehäuses. Auch eine solche
längsförmige Ausgestaltung des Gehäuses trägt dazu bei, dass der Benutzer das Gehäuse
in der gewünschten Art und Weise und insbesondere so umgreift, dass die Gehäuseöffnung
mit der Plasmaquelle nicht von seiner Hand überdeckt wird.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gehäuses erstreckt
sich die Referenzlinie entlang der Querrichtung, die senkrecht zur Längsrichtung verläuft.
Bei dieser Weiterbildung beträgt eine entlang der Querrichtung gemessene Abschnittsbreite
des Mittenabschnitts zwischen 1/10 und 1/3 einer entlang der Querrichtung gemessenen
Länge der Referenzlinie, welche einer Gesamtbreite des Gehäuses entlang der Querrichtung
entspricht. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht ein komfortables Aufliegen der Finger
der Hand des Benutzers des Geräts auf dem Gehäuseoberteil. Ein besonders hohes Komfortgefühl
kann erzielt werden, wenn die Abschnittbreite absolut zwischen 5 mm und 25 mm, besonders
bevorzugt zwischen 7 mm und 20 mm, beträgt.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind in dem Querschnitt die beiden
Gehäuseunterteile jeweils gekrümmt ausgebildet und weisen beide einen Krümmungsradius
auf, der kleiner ist als ein jeweiliger Krümmungsradius des ersten und zweiten Außenabschnitts.
Auf diese Weise wird vermieden, dass die Fingerspitzen der das Gehäuse umgreifenden
Hand die Plasmaquelle berühren und insbesondere überdecken können.
[0022] Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform sind in dem Querschnitt der erste
und der zweite Außenabschnitt des Gehäuseoberteils zum Gehäuseinnenraum hin gekrümmt
ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich ist bei dieser Weiterbildung der Mittenabschnitt
krümmungsfrei, also geradlinig, ausgebildet. Besagte Maßnahmen bewirken, dass sich
das Gehäuseoberteil optimal an die Handinnenfläche der das Gehäuseoberteil umgreifenden
Hand anpasst.
[0023] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung geht der erste Außenabschnitt mittels
eines ersten Übergangs vom Mittenabschnitt weg in einen ersten Endabschnitt über,
der unter einem ersten Winkel zum ersten Außenabschnitt angeordnet ist. Alternativ
oder zusätzlich geht bei dieser Weiterbildung der zweite Außenabschnitt mittels eines
zweiten Übergangs vom Mittenabschnitt weg in einen zweiten Endabschnitt über, der
unter einem zweiten Winkel zum zweiten Außenabschnitt angeordnet ist. Besonders bevorzugt
weist in dem Querschnitt der erste Übergang einen ersten Krümmungsradius auf, der
zwischen 0,5 mm und 5 mm beträgt. Alternativ oder zusätzlich kann bei dieser Variante
der zweite Übergang einen zweiten Krümmungsradius aufweisen, der zwischen 0,5 mm und
5 mm beträgt. Auf diese Weise wird das Gehäuseoberteil haptisch an die Lage der Fingergelenke
der das Gehäuseoberteil umgreifenden Finger der Hand des Benutzers angepasst.
[0024] Besonders bevorzugt sind in dem Querschnitt die Krümmungsradien des Gehäuseunterteils
jeweils größer als der erste Krümmungsradius und auch größer als der zweite Krümmungsradius
des ersten bzw. zweiten Außenabschnitts des Gehäuseoberteils.
[0025] Zweckmäßig kann das Gehäuseoberteil bzgl. einer - vorzugsweise sich senkrecht zum
Mittenabschnitt erstreckenden - Symmetrieachse achsensymmetrisch ausgebildet sein.
Auf diese Weise kann das Gehäuseoberteil gegenüber dem Gehäuseunterteil auch um 180°
verdreht mit diesen verbunden werden. Dies vereinfacht den Zusammenbau des Gehäuses.
[0026] Besonders bevorzugt kann das Gehäuseoberteil schalenartig, also als Gehäuseoberschale,
ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann auch das Gehäuseunterteil schalenartig,
also als Gehäuseunterschale, ausgebildet sein. Auf diese Weise lässt sich ein Gehäuseinnenraum
mit einem besonders großen Gehäusevolumen realisieren.
[0027] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist in dem Querschnitt das Gehäuseunterteil
bzgl. einer, vorzugsweise senkrecht zum Mittenabschnitt verlaufenden, Symmetrieachse
achsensymmetrisch ausgebildet.
[0028] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist das Gehäuse zweiteilig ausgebildet
und besteht somit aus dem Gehäuseoberteil und dem Gehäuseunterteil. Diese Variante
erweist sich als besonders kostengünstig.
[0029] Besonders bevorzugt können die die beiden oberen Steigungswinkel denselben Winkelwert
aufweisen. Alternativ können die beiden unteren Steigungswinkel denselben Winkelwert
aufweisen. Der damit einhergehende symmetrische Aufbau des Gehäuses bewirkt eine verbesserte
Haptik.
[0030] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist in dem Querschnitt der Mittenabschnitt
im Wesentlichen mittig zwischen den beiden Außenabschnitten angeordnet. Der damit
einhergehende symmetrische Aufbau des Gehäuses bewirkt eine verbesserte Haptik.
[0031] Die Erfindung betrifft ferner ein handführbares Gerät zur Behandlung einer textilen
Oberfläche mittels eines - insbesondere kalten - Plasmas. Das handführbare Gerät umfasst
ein voranstehend vorgestelltes erfindungsgemäßes Gehäuse, sodass sich die voranstehend
erläuterten Vorteile des erfindungsgemäßen Gehäuses auch auf das erfindungsgemäße
Gerät übertragen. Im Gehäuseinnenraum des Gehäuses und in der Gehäuseöffnung des erfindungsgemäßen
Geräts ist eine Plasmaquelle zum Erzeugen des Plasmas und zum Abgeben des erzeugten
Plasmas an die äußere Umgebung des Geräts angeordnet.
[0032] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0033] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0034] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.
[0035] Es zeigen, jeweils schematisch:
- Fig. 1
- ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Geräts mit einem erfindungsgemäßen und sich entlang
einer Längsrichtung erstreckenden Gehäuse in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- das Gehäuse der Figur 1 in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung,
- Fig. 3
- eine Darstellung des Gehäuses der Figur 2, welche illustriert, wie das erfindungsgemäße
Gehäuse aufgrund seiner Haptik intuitiv in der Hand eines Benutzers des Geräts gehalten
wird.
[0036] Figur 1 illustriert in perspektivischer Darstellung ein Beispiel eines erfindungsgemäßen
handführbaren Geräts 10 mit einem erfindungsgemäßen Gehäuse 1 und einer Plasmaquelle
11 zur Erzeugung von kaltem Plasma und zur Abgabe des erzeugten Plasmas an die äußere
Umgebung 13 des Gehäuses 1.
[0037] Gemäß Figur 1 umfasst das Gehäuse 1 ein sich entlang einer Längsrichtung L ersteckendes
Gehäuseoberteil 2. Ferner umfasst das Gehäuse 1 ein sich entlang der Längsrichtung
L erstreckendes Gehäuseunterteil 3. Im Beispiel der Figuren ist das Gehäuse 1 zweiteilig
ausgebildet und besteht aus dem Gehäuseoberteil 2 und dem Gehäuseunterteil 3. Das
Gehäuseunterteil 3 fasst eine Gehäuseöffnung 4 ein. In der Gehäuseöffnung 4 ist die
Plasmaquelle 11 angeordnet, sodass das von dieser erzeugte Plasma an die äußere Umgebung
13 abgegeben werden kann. Zweckmäßig verschließt die Plasmaquelle 11 wie in Figur
1 gezeigt die Gehäuseöffnung 4.
[0038] Selbstredend können im Gehäuseinnenraum 5 weitere Komponenten des Geräts 1, beispielsweise
eine Steuerungseinheit sowie eine elektrische Stromversorgung und dergleichen (nicht
gezeigt) angeordnet sein.
[0039] Das Gehäuseunterteil 3 komplettiert das Gehäuseoberteil 2 im Beispiel zum Gehäuse
1, das einen Gehäuseinnenraum 5 umgibt. Das Gehäuse 1 ist also zweiteilig und - aufgrund
der Gehäuseöffnung 4 - offen ausgebildet. Eine entlang der Längsrichtung L gemessene
Gesamtlänge GL des Gehäuses 1 beträgt wenigstens das Zweifache einer quer zur Längsrichtung
L entlang einer Querrichtung Q gemessenen Gesamtbreite GB des Gehäuses 1.
[0040] Die Figur 2 zeigt das Gehäuse 1 der Figur 1 in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
L. In dem Querschnitt gemäß der Figur 2 umfasst das Gehäuseoberteil 2 einen Mittenabschnitt
6, der an seinen beiden Enden 6a, 6b in einen ersten bzw. zweiten, jeweils gekrümmt
ausgebildeten Außenabschnitt 7a, 7b übergeht. Ferner geht der erste Außenabschnitt
7a vom Mittenabschnitt 6 weg mittels eines ersten Übergangs 8a in einen ersten Endabschnitt
9a über, der unter einem ersten Winkel α
a zum ersten Außenabschnitt 7a angeordnet ist. In analoger Weise geht der zweite Außenabschnitt
7b vom Mittenabschnitt 6 weg mittels eines zweiten Übergangs 8b in einen zweiten Endabschnitt
9b über, der unter einem zweiten Winkel α
b zum zweiten Außenabschnitt 7b angeordnet ist. Bevorzugt sind die beiden Winkel α
a, α
b wie gezeigt stumpfe Winkel. Besonders bevorzugt sind die Werte der beiden Winkel
α
a, α
b identisch.
[0041] In besagtem Querschnitt weist der erste Übergang 8a einen ersten Krümmungsradius
KÜ1 auf, der zwischen 0,5 mm und 5 mm beträgt. In analoger Weise weist in dem Querschnitt
der zweite Übergang 8b einen zweiten Krümmungsradius KÜ2 auf, der ebenfalls zwischen
0,5 mm und 5 mm beträgt. Die beiden Werte von KÜ1 und K2 können besonders bevorzugt
identisch sein.
[0042] Im Beispielszenario ist auch das Gehäuseunterteil 3 gekrümmt ausgebildet. In dem
gezeigten Querschnitt können die Krümmungsradien KU1, KU2 des Gehäuseunterteils 3
jeweils größer sein als ein erster und zweiter Krümmungsradius KA1, KA2 des ersten
bzw. zweiten Außenabschnitts 7a, 7b des Gehäuseoberteils 2.
[0043] Wie Figur 2 ferner erkennen lässt, weist in dem gezeigten Querschnitt das Gehäuseunterteil
3 ein von der Gehäuseöffnung 4 abgewandtes erstes Ende 12a und ein von der Gehäuseöffnung
4 abgewandtes zweites Ende 12b auf, wobei in dem Querschnitt durch eine Verbindungsgerade
V zwischen den beiden Enden 12a, 12b eine Referenzlinie RL definiert ist.
[0044] Wie Figur 2 unmittelbar veranschaulicht, erstreckt sich die Referenzlinie RL entlang
der Querrichtung Q. Eine entlang der Querrichtung Q gemessene Abschnittsbreite AB
des Mittenabschnitts 6 beträgt zwischen 1/10 und 1/3 einer entlang der Querrichtung
Q gemessenen Erstreckung der Referenzlinie RL, welche der Gesamtbreite GB des Gehäuses
1 entspricht. Bevorzugt weist die Abschnittbreite AB einen Wert zwischen 5 mm und
25 mm, besonders bevorzugt zwischen 7 mm und 20 mm, auf.
[0045] Wie Figur 2 des Weiteren veranschaulicht, sind in dem gezeigten Querschnitt die beiden
oberen Steigungswinkel ω
o zwischen dem ersten bzw. zweiten Außenabschnitt 7a, 7b und der Referenzlinie RL jeweils
kleiner als die beiden unteren Steigungswinkel ω
u zwischen dem Gehäuseunterteil 3 und der Referenzlinie RL.
[0046] Sind in dem gezeigten Querschnitt die beiden Außenabschnitte 7a, 7b wie im Beispielszenario
dargestellt gekrümmt ausgebildet, so kann zur eindeutigen Festlegung der beiden oberen
Steigungswinkel ω
o dieser zwischen der geradlinigen Referenzlinie RL und dem ersten Ende 6a des Mittenabschnitts
6 bzw. dem zweiten Ende 6b des Mittenabschnitts 6 gemessen sein. Entsprechendes gilt
für die beiden unteren Steigungswinkel ω
u, welche zwischen der Referenzlinie RL und einem der Gehäuseöffnung 4 zugewandten
Ende 15a des Gehäuseunterteils 3 bzw. einem der Gehäuseöffnung 4 zugewandten Ende
15b des Gehäuseunterteils 3 gemessen sein können.
[0047] Im Beispielszenario betragen die beiden oberen Steigungswinkel ω
o jeweils zwischen 3° und 15°. Demgegenüber betragen die beiden unteren Steigungswinkel
ω
u jeweils zwischen 25° und 45° Zweckmäßig weisen die beiden oberen Steigungswinkel
ω
o denselben Wert auf. Ebenso zweckmäßig können die beiden unteren Steigungswinkel ω
u denselben Wert aufweisen.
[0048] Weiterhin sind der erste und der zweite Außenabschnitt 7a, 7b des Gehäuseoberteils
2 jeweils zum Gehäuseinnenraum 5 hin gekrümmt ausgebildet. Demgegenüber ist der Mittenabschnitt
6 in besagtem Querschnitt bevorzugt krümmungsfrei ausgebildet, erstreckt sich also
geradlinig zwischen den beiden Außenabschnitten 7a, 7b. Das Gehäuseunterteil 3 besitzt
zwei Krümmungsradien KU1 und KU2, die jeweils kleiner sind als der jeweilige Krümmungsradius
KA1, KA2 des ersten bzw. zweiten Außenabschnitts 7a, 7b. Es gilt also KU1 < KA1 und
KU2 < KA2. Zusätzlich kann auch KU2 < KA1 und KU1 < KA2 gelten.
[0049] Gemäß Figur 2 kann das Gehäuseoberteil 2 bzgl. einer sich senkrecht zum Mittenabschnitt
6 erstreckenden Symmetrieachse S achsensymmetrisch ausgebildet sein. Ebenso kann das
Gehäuseunterteil 3 bzgl. einer sich senkrecht zum Mittenabschnitt 6 erstreckenden
Symmetrieachse S achsensymmetrisch ausgebildet sein. Das Gehäuseoberteil 2 und das
Gehäuseunterteil 3 sind jeweils schalenartig, also als Gehäuseoberschale bzw. Gehäuseunterschale,
ausgebildet.
[0050] Die Figur 3 ist eine erweiterte Darstellung der Figur 2, was vorliegend bedeutet,
dass sie den in Figur 2 gezeigten Querschnitt des Gehäuses 1 senkrecht zur Längsrichtung
L und zusätzlich eine das Gehäuse 1 umgreifende Hand 16 eines Benutzers des handführbaren
Geräts 10 zeigt. Die Figur 3 zeigt somit die vorgesehene Gebrauchslage des handführbaren
Geräts 10 bzw. dessen Gehäuse 1 in der Hand 16.
[0051] Die Figur 3 lässt erkennen, dass die Hand 16 das Gehäuseoberteil 2 vollständig umgreift
und somit nahezu vollständig an der Oberfläche des Gehäuseoberteils 2 anliegt. Demgegenüber
liegen am Gehäuseunterteil 3 nur die Fingerspitzen 17 der Hand 16 an. Insbesondere
ist die Gehäuseöffnung 4 mit der Plasmaquelle 11 nicht von der Hand 16 überdeckt.
Der Benutzer des Geräts 1 umgreift und hält das Gehäuse 1 zum Gebrauch des Geräts
10 intuitiv - aufgrund der anhand der Figur 1 und 2 erläuterten Haptik des Gehäuses
1 - so wie in Figur 3 dargestellt.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Gehäuseoberteil
- 3
- Gehäuseunterteil
- 4
- Gehäuseinnenraum
- 5
- Gehäuseöffnung
- 6
- Mittenabschnitt
- 6a, b
- erstes / zweites Ende
- 7a, b
- erster / zweiter Außenabschnitt
- 8a, b
- erster / zweiter Übergang
- 9a, b
- erster / zweiter Endabschnitt
- 10
- Handführbares Gerät
- 11
- Plasmaquelle
- 12a, b
- erstes / zweites Ende
- 13
- äußere Umgebung des Gehäuses
- L
- Längsrichtung
- Q
- Querrichtung
- S
- Symmetrieachse
- V
- Verbindungsgerade
- KU1, KU2
- Krümmungsradius des ersten bzw. zweiten Gehäuseunterteils
- KA1, KA2
- Krümmungsradius des ersten bzw. zweiten Außenabschnitts
- KÜ1, KÜ2
- Krümmungsradius des ersten bzw. zweiten Übergangs
- αa
- zweiter Winkel
- αb
- zweiter Winkel
- ωo
- oberer Steigungswinkel
- ωu
- unterer Steigungswinkel
- GL
- Gesamtlänge des Gehäuses
- GB
- Gesamtbreite des Gehäuses
- AB
- Abschnittsbreite des Mittenabschnitts
1. Gehäuse (1) für ein handführbares Gerät (10) mit Plasmaquelle (11);
- mit einem sich entlang einer Längsrichtung (L) ersteckenden Gehäuseoberteil (2);
- mit einem sich entlang der Längsrichtung (L) erstreckenden Gehäuseunterteil (3),
das eine Gehäuseöffnung (4) einfasst; wobei in einem Querschnitt senkrecht zur Längsrichtung
(L) das Gehäuseoberteil (2) einen Mittenabschnitt (6) umfasst, der an seinen beiden
Enden (6a, 6b) in einen ersten bzw. zweiten, vorzugsweise jeweils gekrümmt ausgebildeten,
Außenabschnitt (7a, 7b) übergeht;
- wobei in dem Querschnitt das Gehäuseunterteil (3) ein von der Gehäuseöffnung (4)
abgewandtes erstes Ende (12a) aufweist und ein von der Gehäuseöffnung (4) abgewandtes
zweites Ende (12b) aufweist, wobei durch eine Verbindungsgerade (V) zwischen den beiden
Enden (12a, 12b) eine Referenzlinie (RL) definiert ist;
- wobei in dem Querschnitt die beiden (oberen) Steigungswinkel (ωo) zwischen dem ersten bzw. zweiten Außenabschnitt (7a) und der Referenzlinie (RL)
jeweils kleiner sind als die beiden (unteren) Steigungswinkel (ωu) zwischen dem Gehäuseunterteil (3) und der Referenzlinie (RL).
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden oberen Steigungswinkel (ωo) jeweils zwischen 3° und 15° betragen; oder/und dass die beiden unteren Steigungswinkel
(ωu) jeweils zwischen 25° und 45° betragen.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine entlang der Längsrichtung (L) gemessene Gesamtlänge (GL) des Gehäuses (1) wenigstens
das Zweifache einer quer zur Längsrichtung (L) gemessenen Gesamtbreite (GB) des Gehäuses
(1) beträgt.
4. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt: sich die Referenzlinie (RL) entlang einer Querrichtung (Q) erstreckt;
und eine entlang der Querrichtung (Q) gemessene Abschnittbreite (AB) des Mittenabschnitts
(6) zwischen 1/10 und 1/3 einer entlang der Querrichtung (Q) gemessenen Länge der
Referenzlinie (RL) beträgt, welche der Gesamtbreite (GB) des Geräts entlang der Querrichtung
(Q) entspricht.
5. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt: das Gehäuseunterteil (3) gekrümmt ausgebildet ist und zwei Krümmungsradien
(KU1, KU2) aufweist, die beide jeweils kleiner sind als ein jeweiliger Krümmungsradius
(KA1, KA2) des ersten und zweiten Außenabschnitts (7a, 7b).
6. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt: der erste und zweite Außenabschnitt (7a, 7b) des Gehäuseoberteils
(2) zum Gehäuseinnenraum (5) hin gekrümmt ausgebildet ist; oder/und der Mittenabschnitt
(6a) krümmungsfrei ausgebildet ist.
7. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt: der erste Außenabschnitt (7a) vom Mittenabschnitt (6) weg mittels
eines ersten Übergangs (8a) in einen ersten Endabschnitt (9a) übergeht, der unter
einem ersten Winkel (αa) zum ersten Außenabschnitt (7a) angeordnet ist oder/und dass der zweite Außenabschnitt
(7b) vom Mittenabschnitt (6) weg mittels eines zweiten Übergangs (8b) in einen zweiten
Endabschnitt (9b) übergeht, der unter einem zweiten Winkel (αb) zum zweiten Außenabschnitt (7b) angeordnet ist; und dass in dem Querschnitt der
erste Übergang (8a) einen ersten Krümmungsradius (KÜ1) aufweist, der zwischen 0,5
mm und 5 mm beträgt oder/und dass in dem Querschnitt der zweite Übergang (8b) einen
zweiten Krümmungsradius (KÜ2) aufweist, der zwischen 0,5 mm und 5 mm beträgt.
8. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt ein Krümmungsradius (KU1, KU2) des Gehäuseunterteils (3) jeweils
größer ist als ein erster und zweiter Krümmungsradius (KA1, KA2) des ersten bzw. zweiten
Außenabschnitts (7a, 7b) des Gehäuseoberteils (2).
9. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt das Gehäuseoberteil (2) bzgl. einer, vorzugsweise senkrecht zum
Mittenabschnitt (6) verlaufenden, Symmetrieachse (S) achsensymmetrisch ausgebildet
ist.
10. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt das Gehäuseunterteil (3) bzgl. einer, vorzugsweise senkrecht zum
Mittenabschnitt (6) verlaufenden, Symmetrieachse (S) achsensymmetrisch ausgebildet
ist.
11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) zweiteilig ausgebildet ist und aus dem Gehäuseoberteil (2) und dem
Gehäuseunterteil (3) besteht.
12. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden oberen Steigungswinkel (ωo) denselben Winkelwert aufweisen; oder/und dass die beiden unteren Steigungswinkel
(ωu) denselben Winkelwert aufweisen.
13. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Querschnitt der Mittenabschnitt (6) im Wesentlichen mittig zwischen den beiden
Außenabschnitten (7a, 7b) angeordnet ist.
14. Handführbares, insbesondere portables, Gerät (10) zur Behandlung einer textilen Oberfläche
mittels eines, insbesondere kalten, Plasmas, mit einem Gehäuse (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, und mit einer im Gehäuseinnenraum (5) und in der Gehäuseöffnung
(4) angeordneten Plasmaquelle (11) zum Erzeugen des Plasmas und zum Abgeben des erzeugten
Plasmas an die äußere Umgebung (13) des Geräts (10).