Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine manuelle Pressvorrichtung, bevorzugt eine Flaschenpressvorrichtung.
[0002] Der Verkauf von Plastikflaschen ist seit vielen Jahren ungebremst hoch. In Ländern,
in denen keine Pfandpflicht eingeführt wurde, soll mit der manuellen Pressvorrichtung
eine kostengünstige Möglichkeit für das Verpressen und Sammeln von leeren PET-Flaschen
im öffentlichen Bereich angeboten werden, sodass eine effiziente, dezentrale Sammlung
eingeführt werden kann.
[0003] Es sind bereits manuelle Pressvorrichtungen für leere PET-Flaschen und Getränkedosen
vorgeschlagen worden:
- JP 2002 240035 A: kompakte Pressvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welche mit Hilfe
einer elektrisch betriebenen Heizfolie das Volumen von Plastikbehältern reduziert
und sie anschließend in einem Sammelbehälter auffängt
- FR 3 005 944 A1: manuell betriebenes Gerät zur Verdichtung von Haushaltsmüll, das für den Einsatz
in Privathaushalten konzipiert ist. Es können geöffnete PET-Flaschen verdichtet werden,
verschlossene PET-Flaschen können nicht verdichtet werden.
- JP 2001 079688 A: manuell betriebener Crusher für leere Getränkedosen mit Sammelbehälter. Ein Verdichten
von PET-Flaschen ist aufgrund der Abmessungen und der Konzeption vermutlich schwierig.
[0004] Dem Vorgenannten ist entnehmbar, dass es eine kompakte elektrisch betriebene Pressvorrichtung
für Plastikbehälter gibt oder aber eine manuell betätigte, die geöffnete Flaschen,
jedoch nicht verschlossene Flaschen, verpressen kann. Darüber hinaus gibt es manuelle
Pressen für leere Getränkedosen.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht vorzugsweise darin, eine
manuelle Pressvorrichtung in kompakter Bauweise mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich
der Bedienerfreundlichkeit
(kraftsparendes Verpressen von
verschlossenen PET-Flaschen mit nur
wenigen Handgriffen) bei gleichzeitigem
Bedienerschutz bereitzustellen, um beispielsweise aber nicht einschränkenderweise den Einsatz der
Pressvorrichtung im öffentlichen Raum zu ermöglichen.
Vorteile der Erfindung
[0006] Die Erfindung geht aus von einer manuellen Pressvorrichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0007] Es wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Auflageeinheit, zumindest zwei Auflageelemente
umfasst, welche zumindest einen Pressspalt begrenzen. Erfindungsgemäss ist die Pressvorrichtung
dazu vorgesehen, das Pressgut zu einer Komprimierung zumindest teilweise in, vorzugsweise
durch, den Pressspalt zu bewegen.
[0008] Unter einer "manuellen Pressvorrichtung" soll vorzugsweise eine Vorrichtung verstanden
werden, welche durch manuelles Betätigen eines Nutzers eine Kraft, bevorzugt Presskraft,
auf ein Gut, bevorzugt Pressgut, bevorzugt eine Plastikflasche, bevorzugt PET-Flasche,
ausübt, wodurch das Pressgut in ein in zumindest einer Dimension kompakter als das
Pressgut ausgebildetes Kompaktgut umgewandelt wird, wobei die Presskraft zumindest
im Wesentlichen von dem Nutzer bei Betätigung der Pressvorrichtung aufgebracht wird.
Vorzugsweise erfährt die aufgebrachte Kraft des Nutzers keine weitere Energiezufuhr,
wie beispielsweise durch eine anderweitig zugeführte Kraft. Die manuelle Pressvorrichtung
ist vorzugsweise zu einem Einsatz als Flaschenpresse, bevorzugt Plastikflaschenpresse,
vorgesehen. Es wäre jedoch auch denkbar, dass die manuelle Pressvorrichtung zusätzlich
oder alternativ zu einem Pressen von Dosen und/oder artverwandten Verpackungen vorgesehen
sein kann. Unter "vorgesehen" soll vorzugsweise speziell ausgelegt und/oder ausgestattet
verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen
ist, soll vorzugsweise verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion
in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0009] Die manuelle Pressvorrichtung ist zu einem Aufbau über einer Ausnehmung vorgesehen.
Beispielsweise kann die manuelle Pressvorrichtung über und/oder in einem Behälter
wie beispielsweise einer Mülltonne, ganz besonders bevorzugt einer normierten Mülltonne,
bevorzugt einer 240 L Mülltonne, ebenfalls bevorzugt einer 840 L oder 1100 L Mülltonne
und besonders bevorzugt einer 360 L Mülltonne, angeordnet sein. Vorzugsweise ist die
manuelle Pressvorrichtung über einem 20 L bis 100 L, bevorzugt 40 L bis 60 L, Abfallbehälter
für einen Außenbereich und/oder Innenbereich angeordnet.
[0010] Vorzugsweise ist die manuelle Pressvorrichtung, insbesondere Bauteile der manuellen
Pressvorrichtung, zumindest teilweise, bevorzugt zum Großteil, aus Metall, wie beispielsweise
Stahl, insbesondere aber nicht einschränkenderweise aus Edelstahl, Aluminium, Kupfer,
Zink, und/oder Messing, hergestellt. Es ist grundsätzlich denkbar, dass die manuelle
Pressvorrichtung, insbesondere die Bauteile der manuellen Pressvorrichtung, zumindest
teilweise aus Kunststoff hergestellt ist/sind. Insbesondere ist denkbar, dass Bauteile
der manuellen Pressvorrichtung, zumindest teilweise, bevorzugt zum Großteil, aus einem
zumindest teilweise transparenten Material wie beispielsweise einem Kunststoff, wie
etwa Plexiglas, hergestellt sind.
[0011] Unter einem "Pressgut" soll vorzugsweise ein Objekt, bevorzugt eine Plastikflasche,
verstanden werden, welches zumindest einen Hohlraum mit einem Aufnahmevolumen begrenzt
und/oder zumindest eine Ausnehmung aufweist und durch Pressen auf eine seiner Außenflächen
in eine, bevorzugt der Presskraft entsprechenden, Richtung nach dem Pressen eine kleinere
Erstreckung aufweist als vor dem Pressvorgang. Vorzugsweise ist die manuelle Pressvorrichtung
für Pressgut mit einem Aufnahmevolumen zwischen 0,9 L und 2,5 L, bevorzugt zwischen
1 L und 2,1 L, vorgesehen. Vorzugsweise weist das Pressgut ein minimales Nennvolumen
von zumindest 0,33 L, bevorzugt zumindest 0,5 L, besonders bevorzugt zumindest 0,75
L und ganz besonders bevorzugt zumindest 1 L auf. Vorzugsweise weist das Pressgut
ein maximales Nennvolumen von maximal 2,5 L, bevorzugt maximal 2 L, besonders bevorzugt
maximal 1,5 L und ebenfalls besonders bevorzugt maximal 1,25 L auf. Vorzugsweise ist
die manuelle Pressvorrichtung für Pressgut mit einem Nennvolumen zwischen 1 L und
1,5 L vorgesehen. Ein Nennvolumen eines Pressguts ist vorzugsweise ein Standardvolumen
eines Produkts, wie beispielsweise einer Flüssigkeit, wie etwa eines Getränks, in
dem Pressgut. Das Nennvolumen eines Pressguts kann bis maximal 25 %, bevorzugt bis
maximal 10 % und besonders bevorzugt bis maximal 5 %, von einem Volumen eines Pressguts
abweichen.
[0012] Unter einem "Kompaktgut" soll ein Pressgut nach einem Pressvorgang verstanden werden,
welches zumindest ein wesentlich, bevorzugt um mindestens 30 %, kleineres Volumen
aufweist als das entsprechende Pressgut. Ein einstückiges Kompaktgut ist vorzugsweise
ein Kompaktgut, welches gleich viele Teile aufweist, wie das Pressgut, aus welchem
es hervorgegangen ist.
[0013] Unter einer "Presseinheit" soll vorzugsweise eine bewegliche, bevorzugt relativ zu
einer Auflagefläche bewegliche, Einheit einer Pressvorrichtung verstanden werden,
welche in zumindest einem Betriebszustand, bevorzugt während eines Pressvorgangs,
in direktem Kontakt zu dem Pressgut steht und in einem geöffneten Zustand beabstandet
von dem Pressgut ist. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presseinheit zumindest teilweise
und bevorzugt zum Großteil aus zumindest einem metallischen Material, bevorzugt zumindest
einem Metall, hergestellt. Vorzugsweise weist die manuelle Pressvorrichtung genau
eine Presseinheit auf. Vorzugsweise weist die zumindest eine Presseinheit zumindest
ein, insbesondere genau ein, Presselement auf, welches insbesondere in zumindest einem
Betriebszustand, bevorzugt während eines Pressvorgangs, in direktem Kontakt zu dem
Pressgut steht und in einem geöffneten Zustand beabstandet von dem Pressgut ist. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Presselement zumindest teilweise und bevorzugt zum Großteil
als ein, bevorzugt metallischer, Halbzylinder und/oder eine Leiste ausgebildet. Vorzugsweise
weist die zumindest eine Presseinheit zumindest einen Pressrahmen auf. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Presselement an, bevorzugt in, dem zumindest einen Pressrahmen
der Presseinheit angeordnet. Vorzugsweise umfasst der Pressrahmen zumindest zwei,
bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallele, Pressrahmenleisten. Unter "im Wesentlichen
parallel" soll hier vorzugsweise eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer
Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung
gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft
kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Vorzugsweise sind
die zumindest zwei, bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallelen, Pressrahmenleisten
durch zumindest eine Verbindungsleiste an einem Ende einer Haupterstreckung der zumindest
zwei Pressrahmenleisten verbunden. Unter einer "Haupterstreckung" eines Objekts soll
vorzugsweise eine längste Erstreckung des Objekts verstanden werden, welche parallel
zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das
Objekt gerade noch vollständig umschließt. Vorzugsweise ist der zumindest eine Pressrahmen
zumindest teilweise und bevorzugt zum Großteil als U-förmige Anordnung von zumindest
zwei Pressrahmenleisten und zumindest einer Verbindungsleiste ausgebildet. Es ist
grundsätzlich denkbar, dass die zumindest zwei, bevorzugt zumindest im Wesentlichen
parallelen, Pressrahmenleisten durch jeweils zumindest eine Verbindungsleiste an jedem
Ende der Haupterstreckungen der zumindest zwei Pressrahmenleisten verbunden sind.
Beispielsweise aber nicht einschränkenderweise können zwei verbundene Objekte insbesondere
verschweißt, verlötet, verschraubt, verklebt und/oder vernietet sein. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Presselement in einem Mittelbereich, insbesondere alternativ
in einem Endbereich, der Haupterstreckung der zumindest zwei, bevorzugt zumindest
im Wesentlichen parallelen, Pressrahmenleisten mit den zumindest zwei Pressrahmenleisten
verbunden. Vorzugsweise weist das zumindest eine Presselement zumindest eine, insbesondere
abgerundete und/oder ebene und/oder abgeschrägte und/oder strukturierte, Pressseite
auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine, insbesondere abgerundete, Pressseite des
zumindest einen Presselements der zumindest einen Verbindungsleiste abgewandt ausgerichtet.
Vorzugsweise weist die Pressseite eine, insbesondere abgerundete, Entlüftungsausnehmung
auf. Vorzugsweise weist der zumindest eine Pressrahmen zumindest eine, bevorzugt zumindest
zwei, Presselementleiste/n auf. Vorzugsweise sind die Presselementleisten in dem Mittelbereich,
insbesondere alternativ in dem Endbereich, der Haupterstreckung der zumindest zwei,
bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallelen, Pressrahmenleisten mit den zumindest
zwei Pressrahmenleisten verbunden. Vorzugsweise ist eine Haupterstreckungsebene der
Presselementleisten senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Verbindungleiste
und/oder senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene der Pressrahmenleisten ausgerichtet.
Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll vorzugsweise eine Ebene verstanden
werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders
ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Vorzugsweise schließen
die zumindest zwei Presselementleisten bündig mit den Pressrahmenleisten ab.
[0014] Vorzugsweise sind die zumindest eine Verbindungsleiste und die zumindest zwei Pressrahmenleisten
bündig miteinander verbunden. Vorzugsweise sind das zumindest eine Presselement und
zumindest zwei Pressrahmenleisten bündig miteinander verbunden. Vorzugsweise sind
die zumindest eine Verbindungsleiste, die zumindest zwei Pressrahmenleisten und das
zumindest eine Presselement bündig miteinander verbunden. Vorzugsweise schließt ein
gedachter kleinster Quader, welcher den zumindest einen Pressrahmen gerade noch vollständig
umschließt, bündig mit jeweils zumindest einer Außenfläche der zumindest einen Verbindungsleiste,
jeder der zumindest zwei Pressrahmenleisten und der zumindest zwei Presselementleisten
ab. Vorzugsweise weist/en der Pressrahmen, insbesondere die Pressrahmenleisten, eine
Haupterstreckung/en mit einer Länge zwischen 20 cm und 52 cm, insbesondere zwischen
23 cm und 52 cm, bevorzugt zwischen 30 cm und 52 cm und besonders bevorzugt zwischen
40 cm und 52 cm, auf. Vorzugsweise weist/en der Pressrahmen, insbesondere die Pressrahmenleisten,
eine Haupterstreckung/en von mindestens 20 cm, insbesondere mindestens 23 cm, bevorzugt
mindestens 42 cm, besonders bevorzugt zumindest 45 cm und ganz besonders bevorzugt
zumindest 50 cm auf. Vorzugsweise weist die Verbindungsleiste eine Haupterstreckung
von mindestens 13 cm, bevorzugt mindestens 15 cm, besonders bevorzugt mindestens 17
cm, auf. Vorzugsweise weist eine Haupterstreckungsebene der Pressrahmenleisten, insbesondere
der Verbindungsleiste, insbesondere der Presselementleisten, eine rechteckige Außenkontur
auf. Vorzugsweise weist eine Haupterstreckungsebene der Pressrahmenleisten, insbesondere
der Verbindungsleiste, eine Außenkontur senkrecht zur Haupterstreckung der Pressrahmenleisten,
insbesondere der Verbindungsleiste, mit einer Länge von mindestens 5 cm, bevorzugt
mindestens 8 cm, auf. Es ist denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass die
Pressrahmenleisten an einem Ende ihrer Haupterstreckung eine Abschrägung, insbesondere
zu einem Initiieren einer Führung eines Pressvorgang durch ein Führungselement, aufweisen.
Es ist denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass der Pressrahmen in einer
um 180° gedrehten Anordnung in die manuelle Pressvorrichtung integriert ist. Insbesondere
kann dadurch eine umgekehrte Anordnungsmöglichkeit für Pressgut in der manuellen Pressvorrichtung
erreicht werden. Es ist ebenfalls denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass
die gesamte manuelle Pressvorrichtung in der Größe, insbesondere in Dimensionen, zumindest
eines Bauteils, insbesondere für ein spezielles Pressen bestimmter Flaschentypen,
umskaliert hergestellt ist. Beispielsweise kann eine Haupterstreckungsebene der Pressrahmenleisten,
insbesondere der Verbindungsleiste, eine Außenkontur senkrecht zur Haupterstreckung
der Pressrahmenleisten, insbesondere der Verbindungsleiste, mit einer maximalen Erstreckung
von mindestens 1 cm aufweisen, beispielsweise um 0,33 L-Flaschen zu pressen.
[0015] Vorzugsweise ist die Auflageeinheit zumindest teilweise und bevorzugt zum Großteil
aus zumindest einem metallischen Material, bevorzugt zumindest einem Metall, hergestellt.
Vorzugsweise umfasst die zumindest eine Auflageeinheit zumindest zwei, insbesondere
genau zwei, Auflageelemente. Vorzugsweise sind die zumindest zwei Auflageelemente
beabstandet voneinander angeordnet. Vorzugsweise ist ein minimaler Abstand zwischen
den Auflageelementen zumindest 1 cm, bevorzugt zumindest 3 cm, besonders bevorzugt
zumindest 5 cm, und ganz besonders bevorzugt zumindest 7 cm. Vorzugsweise ist ein
maximaler Abstand zwischen den Auflageelementen maximal 33 cm, bevorzugt maximal 25
cm, besonders bevorzugt maximal 23 cm und ganz besonders bevorzugt maximal 17 cm.
Vorzugsweise weisen die zumindest zwei Auflageelemente jeweils eine Teilauflagefläche
auf. Vorzugsweise bilden die zumindest zwei Teilauflageflächen der zumindest zwei
Auflageelemente zusammen zumindest zum Großteil die Auflagefläche der Auflageeinheit
aus. Vorzugsweise sind die Teilauflageflächen der zumindest zwei Auflageelemente in
einer Flucht zueinander angeordnet. Unter einer "Haupterstreckungsebene mehrerer beabstandeter
Objekte, insbesondere einer Einheit," soll vorzugsweise eine Ebene parallel zu einer
größten Außenfläche eines kleinsten gedachten Quaders verstanden werden, welcher die
Objekte in ihrem Abstand zueinander gerade noch vollständig umschließt.
[0016] Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen der Auflageelemente Außenkonturen entlang
einer Längsrichtung und entlang einer Querrichtung auf, welche senkrecht zueinander
ausgerichtet sind. Vorzugsweise ist die Längsrichtung zumindest im Wesentlichen parallel
zu einer längsten Seite eines kleinsten gedachten Quaders, welcher die Auflageeinheit
gerade noch vollständig umschließt. Vorzugsweise ist die Querrichtung der Teilauflageflächen
zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Richtung eines minimalen Abstandes der
zumindest zwei Pressrahmenleisten, insbesondere zumindest im Wesentlichen parallel
zu einer Haupterstreckung der Verbindungleiste, der Presseinheit ausgerichtet. Vorzugsweise
ist die Längsrichtung der Teilauflageflächen zumindest im Wesentlichen parallel zu
einer Richtung eines minimalen Abstandes der zwei Auflageelemente ausgerichtet. Vorzugsweise
ist die Auflagefläche zumindest teilweise abgewinkelt, insbesondere abgeschrägt, gebogen
und/oder mit einer Ausnehmung versehen. Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen
zumindest teilweise eine Abwinkelung, insbesondere eine Abschrägung und/oder eine
Biegung auf. Vorzugsweise sind die Teilauflageflächen mit einer Oberflächenstrukturierung,
wie beispielsweise aber nicht einschränkenderweise einer Vertiefung und/oder einer
Musterung, versehen. Vorzugsweise sind die Teilauflageflächen in einem Mittelbereich
einer maximalen Erstreckung der Teilauflageflächen in Querrichtung vertieft gegenüber
den Endbereichen der maximalen Erstreckung der Teilauflageflächen in Querrichtung.
Vorzugsweise sind die Teilauflageflächen in Querrichtung, insbesondere zu einer V-Form,
abgewinkelt. Vorzugsweise sind die Teilauflageflächen in einem Mittelbereich ihrer
maximalen Erstreckung in Querrichtung, insbesondere zu einer V-Form, abgewinkelt.
[0017] Vorzugsweise erstrecken sich die Teilauflageflächen in der Querrichtung zumindest
über den Abstand der Pressrahmenleisten der Presseinheit. Vorzugsweise weisen die
Teilauflageflächen, insbesondere die Auflageelemente, eine minimale Erstreckung in
Querrichtung von minimal 10 cm, bevorzugt minimal 15 cm, besonders bevorzugt minimal
17,5 cm, auf. Vorzugsweise erstrecken sich die Teilauflageflächen in der Querrichtung
zumindest über 20 cm, bevorzugt zumindest über 22 cm. Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen,
insbesondere die Auflageelemente, eine maximale Erstreckung in Querrichtung von maximal
30 cm, bevorzugt maximal 27,5 cm, besonders bevorzugt maximal 25 cm, auf. Vorzugsweise
erstrecken sich die Teilauflageflächen in der Längsrichtung zumindest über die Hälfte
des Abstands der Pressrahmenleisten der Presseinheit. Vorzugsweise ist eine maximale
Erstreckung der Teilauflageflächen in der Längsrichtung, insbesondere um maximal 50
%, kürzer als eine maximale Erstreckung in der Querrichtung. Vorzugsweise weisen die
Teilauflageflächen, insbesondere die Auflageelemente, eine minimale Erstreckung in
Längsrichtung von minimal 4 cm, bevorzugt minimal 8 cm, besonders bevorzugt minimal
10 cm, auf. Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen, insbesondere die Auflageelemente,
eine maximale Erstreckung in Längsrichtung von maximal 20 cm, bevorzugt maximal 15
cm, besonders bevorzugt maximal 13 cm, auf. Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen
eine maximale Fläche von 600 cm
2, bevorzugt maximal 500 cm
2, besonders bevorzugt maximal 300 cm
2 und ganz besonders bevorzugt maximal 260 cm
2, auf. Vorzugsweise weisen die Teilauflageflächen eine minimale Fläche von 40 cm
2, bevorzugt minimal 80 cm
2, besonders bevorzugt minimal 100 cm
2 und ganz besonders bevorzugt minimal 150 cm
2, auf.
[0018] Vorzugsweise weist zumindest eines der zumindest zwei Auflageelemente zumindest ein
Begrenzungselement, wie beispielsweise aber nicht einschränkenderweise einen Anschlag,
insbesondere eine Seitenwand und/oder einen Pin auf. Vorzugsweise ist das zumindest
eine Begrenzungselement dazu vorgesehen, ein Auflegen eines Pressguts über die Teilauflagefläche
des einen der zumindest zwei Auflageelemente hinaus in zumindest eine Richtung zu
verhindern. Vorzugsweise begrenzt das zumindest eine Begrenzungselement eine Teilauflagefläche
eines der zumindest zwei Auflageelemente in Längsrichtung des einen der zumindest
zwei Auflageelemente. Vorzugsweise ist das zumindest eine Begrenzungselement zumindest
teilweise, bevorzugt zumindest zum Großteil an einer Außenkante des einen der zumindest
zwei Auflageelemente angeordnet. Besonders bevorzugt ist das zumindest eine Begrenzungselement
zumindest in dem Mittelbereich der maximalen Erstreckung in Querrichtung an einer
Außenkante des einen der zumindest zwei Auflageelemente angeordnet.
[0019] Vorzugsweise erstreckt sich das zumindest eine Begrenzungselement zumindest teilweise,
bevorzugt zumindest zum Großteil, über die maximale Erstreckung des einen der zumindest
zwei Auflageelemente entlang der Querrichtung des einen der zumindest zwei Auflageelemente.
Vorzugsweise ist das zumindest eine Begrenzungselement ein plattenartiges Metallteil.
Vorzugsweise ist das zumindest eine Begrenzungselement zumindest an den Endbereichen
der maximalen Erstreckung in Querrichtung mit der Teilauflagefläche des einen der
zumindest zwei Auflageelemente verbunden.
[0020] Vorzugsweise weist zumindest ein Bauteil der manuellen Pressvorrichtung eine schmutzabweisende,
insbesondere wasserabweisende, Schicht, wie beispielsweise eine Folie, einen Anstrich
oder eine Versiegelung, an zumindest einer Oberfläche auf. Vorzugsweise weist zumindest
die Presseinheit, insbesondere das zumindest eine Presselement, eine schmutzabweisende
Schicht an zumindest einer Oberfläche auf. Vorzugsweise weist zumindest die zumindest
eine Auflageeinheit, insbesondere zumindest eins der zumindest zwei Auflageelemente
und/oder das zumindest eine Begrenzungselement, eine schmutzabweisende Schicht an
zumindest einer Oberfläche auf. Vorzugsweise ist die schmutzabweisende Schicht zumindest
teilweise und bevorzugt zum Großteil als eine Versieglung, bevorzugt Nanoversieglung,
einer Oberfläche eines, insbesondere metallischen, Bauteils ausgebildet.
[0021] Vorzugsweise ist der zumindest eine Pressspalt dazu vorgesehen, ein Befördern eines
Pressguts, insbesondere eines, bevorzugt einstückigen, Kompaktguts, während eines
Pressvorgangs aus der manuellen Pressvorrichtung zu ermöglichen. Vorzugsweise ist
der zumindest eine Pressspalt dazu vorgesehen, einen Raum in der Auflagefläche, insbesondere
zwischen den Auflageelementen freizugeben, in welchem sich die zumindest eine Presseinheit
bewegen kann. Vorzugsweise ist die Begrenzung des zumindest einen Pressspalts dazu
vorgesehen, zumindest teilweise formgebend auf ein Pressgut, insbesondere bei einem
Pressvorgang, einzuwirken. Vorzugsweise ist der zumindest eine Pressspalt ein gedachter
Quader zwischen den zumindest zwei Auflageelementen. Vorzugsweise ist der zumindest
eine Pressspalt ein mittlerer Bereich eines gedachten kleinsten Quaders, welcher die
zumindest eine Auflageeinheit, insbesondere ohne das Begrenzungselement, bevorzugt
die Auflageelemente, gerade noch vollständig umschließt. Vorzugsweise ist der zumindest
eine Pressspalt ein gesamter Bereich des gedachten kleinsten Quaders, welcher die
Auflageeinheit, insbesondere ohne das Begrenzungselement, bevorzugt die Auflageelemente,
gerade noch vollständig umschließt, welcher zwischen den zumindest zwei Auflageelementen
angeordnet ist. Vorzugsweise erstreckt sich der zumindest eine Pressspalt entlang
eines Mindestabstands der zumindest zwei Auflageelemente von einem der zumindest zwei
Auflageelemente zu dem anderen der zumindest zwei Auflageelemente. Vorzugsweise begrenzt
die zumindest eine Auflageeinheit den zumindest einen Pressspalt ausschließlich in
einer Richtung und der entgegengesetzten Richtung, insbesondere in die Richtungen
der Haupterstreckung der zumindest einen Auflageeinheit.
[0022] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der manuellen Pressvorrichtung kann eine
vorteilhafte Pressgeometrie erreicht werden. Es kann eine vorteilhaft leichte Pressvorrichtung
erreicht werden. Es kann ein vorteilhaft vielseitiger Aufbau der manuellen Pressvorrichtung
erreicht werden. Insbesondere kann eine vorteilhaft vielseitige Auflagegeometrie erreicht
werden. Vorteilhaft kann ein manuelles Entfernen von Kompaktgut aus der manuellen
Pressvorrichtung, insbesondere durch die Auflagegeometrie, insbesondere durch den
Pressspalt, vermieden werden. Vorteilhaft wird ein Kompaktgut bei einem Pressvorgang
von der Auflagefläche entfernt. Es kann eine Presskraftausrichtung senkrecht zu einer
Haupterstreckung eines Pressguts, insbesondere einer Flasche, erreicht werden. Es
kann ein vorteilhafter Kraftübertrag bei einem Pressvorgang erreicht werden. Es kann
ein kraftsparender Pressvorgang erreicht werden. Es kann eine vorteilhafte Kompaktierung
erreicht werden. Es kann ein besonders vorteilhaft kraftsparender Pressvorgang für
Pressgut mit einem Nennvolumen von mindestens 0,5 L erreicht werden, insbesondere
durch einen zeitversetzten Pressvorgang der Hartbereiche des Pressguts.
[0023] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Presseinheit, bevorzugt
zumindest in einem Ruhezustand, zumindest teilweise in dem zumindest einen Pressspalt
angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Presseinheit zumindest teilweise in dem Pressspalt
geführt. Ein Ruhezustand der manuellen Pressvorrichtung ist vorzugsweise ein Zustand
der manuellen Pressvorrichtung, in welcher die manuelle Pressvorrichtung frei von
einer Nutzerkraft ist und in einer statischen Position angeordnet ist. Insbesondere
liegt die Presseinheit in dem Ruhezustand zumindest teilweise, insbesondere statisch,
an einem weiteren Bauteil der manuellen Pressvorrichtung an, insbesondere an einem
weiteren Bauteil der manuellen Pressvorrichtung, mit welchem die Presseinheit unverbunden
ausgebildet ist. Insbesondere ist ein Ruhezustand ein Zustand, in welchem das Presselement
maximal von dem Pressspalt beabstandet ist. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presseinheit
in jedem Zustand der manuellen Pressvorrichtung, zumindest teilweise in dem zumindest
einen Pressspalt angeordnet. Es ist denkbar, dass die Presseinheit in zumindest einem
geöffneten Zustand beabstandet von dem zumindest einen Pressspalt ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Presseinheit, insbesondere die zumindest zwei
Pressrahmenleisten, in zumindest einem Zustand, der manuellen Pressvorrichtung, zumindest
teilweise in dem zumindest einen Pressspalt angeordnet. Vorzugsweise erstrecken sich
die zumindest zwei Pressrahmenleisten, in zumindest einem Zustand, bevorzugt in jedem
Zustand, der manuellen Pressvorrichtung, zumindest teilweise durch den Pressspalt,
insbesondere zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der
Auflageeinheit. Unter "im Wesentlichen senkrecht" soll vorzugsweise eine Ausrichtung
einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und
die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Projektionsebene betrachtet, einen Winkel
von 90° einschließen und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner
als 45°, vorteilhaft kleiner als 35° und besonders vorteilhaft kleiner als 30° aufweist.
Es kann eine vorteilhafte Ausrichtung der Presseinheit zu der Auflageeinheit erreicht
werden. Es kann eine vorteilhaft platzsparende Anordnung der Presseinheit erreicht
werden. Es kann eine vorteilhaft kompakte manuelle Pressvorrichtung erreicht werden.
Durch die Anordnung der Presseinheit in dem Pressspalt kann eine vorteilhaft zeitsparende
Pressfunktion der manuellen Pressvorrichtung erreicht werden.
[0024] Erfindungsgemäss weist die manuelle Pressvorrichtung zumindest eine Presswalze auf,
welche dazu vorgesehen ist, das Pressgut in einem Pressraum zumindest teilweise zu
komprimieren. Vorzugsweise ist ein Pressgut in zumindest einem Betriebszustand zwischen
der zumindest einen Presseinheit und der zumindest einen Presswalze angeordnet. Vorzugsweise
ist der zumindest eine Pressraum zusammen mit der Presseinheit dazu vorgesehen, flexibel
auf eine Beschaffenheit eines Pressguts einzugehen. Vorzugsweise können sich die Presswalzen,
insbesondere bei entsprechend hartem Pressgut, voneinander entfernen und einen Durchgangsraum
freigeben. Es kann vorteilhaft ein Blockieren der manuellen Pressvorrichtung vermieden
werden. Vorzugsweise ist der Pressraum ein an den Pressspalt angrenzender Raum, welcher
sich senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Auflageeinheit in Richtung der zumindest
einen Presswalze zumindest ein Viertel so weit, bevorzugt zumindest halb so weit,
besonders bevorzugt genau so weit, erstreckt wie die Auflageelemente voneinander beabstandet
sind. Vorzugsweise erstreckt sich der Pressraum senkrecht zu der Haupterstreckungsebene
der Auflageeinheit zumindest 5 cm, bevorzugt zumindest 7,5 cm, besonders bevorzugt
zumindest 10 cm. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze zumindest teilweise
aus einem metallischen Werkstoff, Kunststoff und/oder Gummi hergestellt. Vorzugsweise
weist die zumindest eine Presswalze einen elastischen Überzug, beispielsweise einen
Gummiüberzug, insbesondere zu einer Geräuschreduktion, auf. Insbesondere ist der elastische
Überzug aus einem weicheren Material als die zumindest eine Presswalze hergestellt.
Vorzugsweise weist die zumindest eine Presswalze eine schmutzabweisende Schicht an
zumindest einer Oberfläche auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze dazu
vorgesehen, zusammen mit der Presseinheit, insbesondere dem Presselement, das Pressgut
zu komprimieren. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze in einem maximalen
Abstand von maximal 10 cm, bevorzugt maximal 8 cm, besonders bevorzugt maximal 6 cm
und ganz besonders bevorzugt maximal 2 cm, von einem der zumindest zwei Auflageelemente
angeordnet. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze in einem minimalen Abstand
von mindestens 0,5 cm, bevorzugt mindestens 1 cm, besonders bevorzugt mindestens 1,5
cm und ganz besonders bevorzugt mindestens 2 cm, von einem der zumindest zwei Auflageelemente
angeordnet. Vorzugsweise weist die zumindest eine Presswalze einen maximalen Durchmesser
von maximal 10 cm, bevorzugt maximal 8 cm, besonders bevorzugt von maximal 6 cm und
ganz besonders bevorzugt von maximal 5 cm, auf. Vorzugsweise weist die zumindest eine
Presswalze einen minimalen Durchmesser von mindestens 3 cm, bevorzugt mindestens 4
cm, besonders bevorzugt von mindestens 4,5 cm und ganz besonders bevorzugt von mindestens
4,8 cm, auf. Vorzugsweise verläuft eine Drehachse der zumindest einen Presswalze senkrecht
zu einer Haupterstreckung der zumindest einen Presseinheit, insbesondere der zumindest
zwei Pressrahmenleisten. Vorzugsweise verläuft die Drehachse der zumindest einen Presswalze
zumindest im Wesentlichen parallel zu der Außenkontur der Auflageelemente, in Querrichtung.
Vorzugsweise verläuft die Haupterstreckung der zumindest einen Presswalze parallel
zu der Drehachse der Presswalze, insbesondere zumindest im Wesentlichen parallel zu
einer der Außenkonturen der Auflageelemente in Querrichtung. Vorzugsweise weist die
zumindest eine Presswalze eine Haupterstreckung von zumindest 10 cm, bevorzugt zumindest
13 cm, besonders bevorzugt zumindest 15 cm, und ganz besonders bevorzugt zumindest
17 cm, auf. Vorzugsweise weist die zumindest eine Presswalze eine Haupterstreckung
von maximal 30 cm, bevorzugt maximal 28 cm, besonders bevorzugt maximal 25 cm, und
ganz besonders bevorzugt maximal 22 cm, auf. Es kann eine vorteilhafte Komprimierungsgeometrie
für Pressgut erreicht werden. Es kann eine vorteilhaft kleine Oberfläche, insbesondere
ein vorteilhaft großer auf das Pressgut wirkender Pressdruck, zu einer Komprimierung
von Pressgut erreicht werden. Es kann eine vorteilhaft verschleißarme Komprimierungsgeometrie
erreicht werden.
[0025] Erfindungsgemäss ist die zumindest eine Presswalze zumindest teilweise in einem Pressraum
angeordnet, und die zumindest eine Presswalze dazu vorgesehen ist, die zumindest eine
Presseinheit, bevorzugt durch den zumindest einen Pressspalt, zu führen. Vorzugsweise
weist die zumindest eine Presswalze, bevorzugt in jedem Zustand der manuellen Pressvorrichtung,
einen Kontakt zu der zumindest einen Presseinheit, insbesondere den Pressrahmenleisten,
und/oder einem zwischen der Presseinheit und der Presswalze angeordneten Pressgut,
auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze in dem Pressraum einem Auflageelement,
insbesondere dem zumindest einem Auflageelement mit zumindest einem Begrenzungselement,
zugewandt angeordnet. Vorzugsweise führt die zumindest eine Presswalze die zumindest
eine Presseinheit und/oder ein zwischen der Presseinheit und der Presswalze angeordnetes
Pressgut, durch ein Anliegen der zumindest zwei Pressrahmenleisten und/oder des Pressguts
an der zumindest einen Presswalze durch ein Rotieren mittig, insbesondere durch einen
mittleren Bereich der Haupterstreckungsebene der Auflageeinheit, durch den zumindest
einen Pressspalt, bevorzugt bei einem Pressvorgang. Es kann eine vorteilhaft robuste
und einheitliche Pressgeometrie erreicht werden. Es kann ein vorteilhaft einheitliches
Pressergebnis erzielt werden. Durch die geführte Presseinheit kann vorteilhaft vermieden
werden, dass die Presseinheit bei einem Pressvorgang ein Bauteil der manuellen Pressvorrichtung
beschädigt. Es kann ein vorteilhaft kraftsparender Pressvorgang erreicht werden.
[0026] Zudem wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung zumindest eine weitere
Presswalze aufweist, welche in einem Pressraum des zumindest einen Pressspalts der
zumindest einen Presswalze gegenüberliegend angeordnet ist, und welche dazu vorgesehen
ist, die zumindest eine Presseinheit, bevorzugt durch den zumindest einen Pressspalt,
zu führen. Besonders bevorzugt weist die zumindest eine weitere Presswalze einen kleineren
Durchmesser als die zumindest eine Presswalze auf. Alternativ ist die zumindest eine
weitere Presswalze analog zu der zumindest einen Presswalze dimensioniert. Vorzugsweise
weist die zumindest eine weitere Presswalze einen maximalen Durchmesser von maximal
6 cm, bevorzugt maximal 5 cm, besonders bevorzugt von maximal 4,5 cm und ganz besonders
bevorzugt von maximal 4 cm, auf. Vorzugsweise weist die zumindest eine weitere Presswalze
einen minimalen Durchmesser von mindestens 2 cm, bevorzugt mindestens 2,5 cm, besonders
bevorzugt von mindestens 2,8 cm und ganz besonders bevorzugt von mindestens 3 cm,
auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine weitere Presswalze auf einer dem zumindest
einen Auflageelement mit zumindest einem Begrenzungselement entfernten Seite des zumindest
einen Pressspalts in dem Pressraum angeordnet. Vorzugsweise ist die zumindest eine
Presswalze in einem minimalen Abstand von zumindest 1 cm, bevorzugt von zumindest
3 cm, besonders bevorzugt von zumindest 5 cm, und ganz besonders bevorzugt von zumindest
7 cm von der zumindest einen weiteren Presswalze angeordnet. Vorzugsweise ist die
zumindest eine Presswalze in einem minimalen Abstand von maximal 15 cm, bevorzugt
von maximal 12 cm, besonders bevorzugt von maximal 10 cm, und ganz besonders bevorzugt
von maximal 8 cm von der zumindest einen weiteren Presswalze angeordnet. Vorzugsweise
liegt die zumindest eine Presseinheit im Ruhezustand an der zumindest einen Presswalze
und/oder an der zumindest einen weiteren Presswalze an. Insbesondere kann die zumindest
eine Presswalze oder die zumindest eine weitere Presswalze im Ruhezustand der manuellen
Pressvorrichtung beabstandet von der zumindest einen Presseinheit angeordnet sein.
Ein minimaler Abstand der zumindest einen Presswalze und der zumindest einen weiteren
Presswalze ist vorzugsweise minimal kleiner als eine maximale Erstreckung der Presseinheit
in diese Richtung. Vorzugsweise weist die zumindest eine weitere Presswalze zumindest
teilweise bei einem Pressvorgang einen Kontakt zu der zumindest einen Presseinheit
auf. Vorzugsweise führt die zumindest eine weitere Presswalze die Presseinheit bei
einem Pressvorgang mittig durch den zumindest einen Pressspalt. Vorzugsweise ist ein
Pressgut in zumindest einem Betriebszustand zwischen der zumindest eine Presseinheit
und der zumindest einen weiteren Presswalze angeordnet. Vorzugsweise weist die zumindest
eine weitere Presswalze eine schmutzabweisende Schicht an zumindest einer Oberfläche
auf. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze und/oder die zumindest eine weitere
Presswalze durch ein Federelement in einer Position gehalten. Vorzugsweise ist das
zumindest eine Federelement an jeder der zumindest einen Presswalze und zumindest
einen weiteren Presswalze angeordnet. Vorzugsweise ist das zumindest eine Federelement
mit jeder der zumindest einen Presswalze und zumindest einen weiteren Presswalze verbunden.
Vorzugsweise wirkt eine Kraft, bevorzugt Federkraft, des zumindest einen Federelements,
entgegen einer Auslenkung der zumindest einen Presswalze und der zumindest einen weiteren
Presswalze aus einer Ruheposition, insbesondere durch die Presseinheit. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Federelement zwischen der zumindest einen Presswalze und der
zumindest einen weiteren Presswalze angeordnet, insbesondere zu einem Entgegenwirken
gegen eine Verschwenkung der Presswalzen. Vorzugsweise ist/sind das/die zumindest
ein, bevorzugt zumindest zwei, Federelement/e an den Enden der Haupterstreckungen
der zumindest einen Presswalze und der zumindest einen weiteren Presswalze mit der
zumindest einen Presswalze und der zumindest einen weitere Presswalze verbunden. Vorzugsweise
weist das zumindest eine Federelement eine minimale Federkraft von zumindest 30 N,
bevorzugt von zumindest 50 N, besonders bevorzugt von zumindest 80 N, auf. Vorzugsweise
weist das zumindest eine Federelement eine maximale Federkraft von maximal 500 N,
bevorzugt von maximal 250 N, besonders bevorzugt von maximal 120 N, auf. Vorzugsweise
übt das zumindest eine Federelement mittels der zumindest einen Presswalze und/oder
der zumindest einen weiteren Presswalze eine Presskraft auf ein Pressgut aus. Vorzugsweise
hält das zumindest eine Federelement die zumindest eine Presswalze und/oder die zumindest
eine weiteren Presswalze in einem maximalen Abstand von maximal 12 cm zueinander.
Vorzugsweise erlaubt das zumindest eine Federelement eine Abstandstoleranz relativ
zu dem Abstand zwischen der zumindest einen Presswalze und der zumindest eine weiteren
Presswalze von zumindest 4 cm. Es kann eine vorteilhaft gleichmäßige Führung der Presseinheit
gewährleistet werden. Insbesondere kann durch die Geometrie der Presswalzen zueinander
und zur Presseinheit ein besonders verlässliches Pressergebnis erzielt werden. Es
kann ein vorteilhaft gleichmäßiges Pressergebnis erreicht werden.
[0027] Zudem wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung zumindest eine Lagereinheit
aufweist, welche dazu vorgesehen ist, eine Drehachse der zumindest einen weiteren
Presswalze beweglich, bevorzugt schwenkbar, bevorzugt relativ zu der zumindest einen
Auflageeinheit, zu lagern. Vorzugsweise ist die zumindest eine Drehachse der zumindest
einen weiteren Presswalze an der zumindest einen Lagereinheit aufgehängt. Vorzugsweise
umfasst die zumindest eine Lagereinheit zumindest zwei Lagerleisten. Vorzugsweise
weisen die zumindest zwei Lagerleisten eine Haupterstreckung von mindestens 4 cm,
bevorzugt mindestens 8 cm, auf. Vorzugsweise sind die zumindest zwei Lagerleisten
an den Enden der Haupterstreckung der zumindest einen weiteren Presswalze mit der
zumindest einen weiteren Presswalze verbunden. Vorzugsweise sind die zumindest zwei
Lagerleisten an einem Ende einer Haupterstreckung der zumindest zwei Lagerleisten
mit der zumindest einen weiteren Presswalze verbunden. Vorzugsweise ist ein Ende der
Haupterstreckung jeder der zumindest zwei Lagerleisten mit einem weiteren Bauteil
der manuellen Pressvorrichtung, insbesondere schwenkbar, verbunden. Vorzugsweise sind
die zumindest zwei Lagerleisten über Stiftelemente mit einem weiteren Bauteil der
manuellen Pressvorrichtung schwenkbar verbunden. Vorzugsweise ist die zumindest eine
weitere Presswalze um die Drehachse drehbar mit den zumindest zwei Lagerleisten verbunden.
Vorzugsweise ist die zumindest eine weitere Presswalze über parallel, insbesondere
entlang der Drehachse, verlaufende Stiftelemente mit den zumindest zwei Lagerleisten
verbunden. Es ist alternativ grundsätzlich denkbar, dass die zumindest eine weitere
Presswalze direkt mit einem anderen Bauteil der manuellen Pressvorrichtung, insbesondere
drehbar, verbunden ist. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze analog zu der
zumindest einen weiteren Presswalze drehbar, insbesondere an einer weiteren Lagereinheit,
gelagert. Vorzugsweise ist die zumindest eine weitere Presswalze gleich weit vom dem
Auflageelement, welches dem Auflageelement mit Begrenzungselement gegenüberliegt,
beabstandet wie die zumindest eine Presswalze von dem Auflageelement mit einem Begrenzungselement.
Vorzugsweise ist zumindest ein, insbesondere das zumindest eine, Federelement mit
jeder weiteren Lagereinheit an der zumindest einen Presswalze und/oder jeder Lagereinheit
an der zumindest einen weiteren Presswalze verbunden. Es ist denkbar, dass das zumindest
eine Federelement in die zumindest eine Lagereinheit integriert ist, bevorzugt als
zumindest ein Torsionselement. Es kann eine besonders vorteilhafte Pressgeometrie
erreicht werden. Insbesondere kann eine Führung der Presseinheit bei einem Pressvorgang
variabel gestaltet werden. Durch die Anordnung der zumindest einen Presswalze kann
ein besonders vorteilhafter Kraftübertrag erreicht werden. Vorzugsweise weist die
zumindest eine Lagereinheit eine schmutzabweisende Schicht an zumindest einer Oberfläche
auf.
[0028] Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Presseinheit zumindest eine Entlüftungseinheit
aufweist, welche, bevorzugt zumindest in einem geöffneten Zustand, dem zumindest einen
Pressspalt zugewandt ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist ein geöffneter Zustand der
manuellen Pressvorrichtung ein Zustand, in welchem die manuelle Pressvorrichtung zu
einer Aufnahme und zu einem Pressen eines Pressguts vorgesehen ist. Vorzugsweise ist
die Entlüftungseinheit an dem Presselement, bevorzugt an der Pressseite des Presselements,
besonders bevorzugt an einer abgerundeten Seite, insbesondere an der Pressseite, des
Presselements, angeordnet. Vorzugsweise sind das Presselement und die Entlüftungseinheit
einstückig ausgebildet. Unter "einstückig" soll vorzugsweise stoffschlüssig verbunden,
wie beispielsweise durch einen Schweißprozess und/oder Klebeprozess usw., und besonders
vorteilhaft angeformt verstanden werden, wie durch die Herstellung aus einem Guss
und/oder durch die Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren.
Vorzugsweise umfasst die Entlüftungseinheit zumindest ein, insbesondere zumindest
zwei, insbesondere metallische/s, Entlüftungselement/e. Das zumindest eine Entlüftungselement
ist an und/oder in der Außenkontur der Entlüftungsausnehmung des Presselements angeordnet.
Das zumindest eine Entlüftungselement ist dazu vorgesehen, ein Pressgut zu durchstechen,
insbesondere zu einem Entlüften. Vorzugsweise ist eine Spitze des zumindest einen
Entlüftungselements der zumindest einen Presswalze und/oder der zumindest einen weiteren
Presswalze zugewandt ausgerichtet. Vorzugsweise ist das zumindest eine Entlüftungselement
zumindest teilweise, bevorzugt zum Großteil, als zumindest ein, insbesondere metallischer,
Dorn und/oder Stachel ausgebildet. Vorzugsweise weist das zumindest eine Entlüftungselement
eine schmutzabweisende, insbesondere wasserabweisende, Schicht an zumindest einer
Oberfläche auf. Denkbar ist, dass das zumindest eine Entlüftungselement austauschbar
mit der zumindest einen Presseinheit verbunden ist. Es kann eine vorteilhaft intuitiv
erreichbare Anordnung für Pressgut in der manuellen Pressvorrichtung erreicht werden.
Es kann eine vorteilhafte Fixierung des Pressguts bei einem Pressvorgang erreicht
werden. Insbesondere kann durch die Anordnung des zumindest einen Entlüftungselements
ein vorteilhaft geringer Kraftbedarf bei einem Pressvorgang erreicht werden. Es kann
eine vorteilhafte Entlüftung entgegen einer Schwerkraft erreicht werden. Vorteilhaft
kann dadurch ein Auslaufen eines Flüssigkeitsrückstands auf die manuelle Pressvorrichtung
vermieden werden. Es kann zudem eine vorteilhafte Pressgeschwindigkeit erreicht werden.
[0029] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Presseinheit zumindest ein
Kippelement aufweist, welches zu einer zumindest teilweisen Aufnahme und Führung eines
Hartbereichs des Pressguts in einem Pressraum vorgesehen ist. Vorzugsweise ist das
zumindest eine Kippelement dazu vorgesehen, eine Kippausnehmung an der Presseinheit
auszubilden, welche einen Hartbereich eines Pressguts zumindest teilweise aufnehmen
kann. Vorzugsweise ist das zumindest eine Kippelement zu einer zumindest teilweisen,
insbesondere irreversiblen, Einkerbung des Pressguts vorgesehen. Vorzugsweise ist
das zumindest eine Kippelement dazu vorgesehen, bei einem Pressvorgang einen in der
Kippausnehmung angeordneten Hartbereich eines Pressguts zumindest teilweise durch
den Pressraum zu führen. Vorzugsweise ist das zumindest eine Kippelement dazu vorgesehen,
bei einem Pressvorgang einen in der Kippausnehmung angeordneten Hartbereich eines
Pressguts zumindest an der zumindest einen weiteren Presswalze vorbei zu führen. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Kippelement dazu vorgesehen, einen Hartbereich eines Pressguts
in dem zumindest einen Pressspalt und/oder in dem zumindest einen Pressraum aufzunehmen
und an der zumindest einen Presswalze und/oder der zumindest einen weiteren Presswalze
vorbeizuführen. Vorzugsweise umfasst die Presseinheit zumindest ein, bevorzugt zumindest
zwei oder alternativ zumindest drei, vier, fünf oder dgl., Kippelemente. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Kippelement zumindest teilweise, bevorzugt zum Großteil, eine
Winkelleiste, insbesondere eine 80° bis 100°Winkelleiste. Vorzugsweise weist das zumindest
eine Kippelement zumindest eine schmutzabweisende Schicht an zumindest einer Oberfläche
auf. Vorzugsweise ist das zumindest eine Kippelement, bevorzugt eine Winkelöffnung
des zumindest einen Kippelements, einer Haupterstreckungsebene der Presseinheit zugewandt
angeordnet. Es ist denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass jeweils zumindest
ein Kippelement, bevorzugt jeweils zumindest eine Winkelöffnung eines Kippelements,
jeder der Haupterstreckungsebenen der Presseinheit zugewandt angeordnet ist. Vorzugsweise
ist das zumindest eine Kippelement zwischen dem Presselement und der Verbindungsleiste
mit den Pressrahmenleisten verbunden. Vorzugsweise erstreckt sich das zumindest eine
Kippelement zumindest im Wesentlichen über den gesamten minimalen Abstand zwischen
den Pressrahmenleisten, insbesondere über zumindest 15 cm, insbesondere über zumindest
17 cm. Vorzugsweise ist die Haupterstreckung des zumindest einen Kippelements zumindest
im Wesentlichen parallel zu der Haupterstreckung der Verbindungsleiste ausgerichtet.
Vorzugsweise ist das zumindest eine Kippelement zumindest teilweise beweglich, insbesondere
zumindest teilweise drehbar, mit der Presseinheit, insbesondere den Pressrahmenleisten,
verbunden. Vorzugsweise ist ein mittlerer Teil des zumindest einen Kippelements drehbar
mit den zumindest zwei Pressrahmenleisten verbunden. Vorzugsweise ist das zumindest
eine Kippelement um eine Drehachse durch den mittleren Teil des zumindest einen Kippelements
um zumindest 40°, bevorzugt um zumindest 45° in zwei Drehrichtungen drehbar mit der
Presseinheit, insbesondere dem Pressrahmen, insbesondere den Pressrahmenleisten, verbunden.
Es ist grundsätzlich denkbar, dass das zumindest eine Kippelement eine Winkelleiste
mit einem einstellbaren Winkel, beispielsweise durch ein Scharnier oder dgl., ist.
Es kann eine vorteilhafte Pressgeometrie für eine Aussparung inkompressibler Bereiche
eines Pressguts erreicht werden. Vorteilhaft kann ein Flaschenhals, Flaschendeckel
und/oder Flaschenboden durch den Pressspalt geführt werden.
[0030] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung zumindest eine
Rahmeneinheit, aufweist, welche zumindest einen Grundrahmen und zumindest einen Presshebel
umfasst, wobei der zumindest eine Presshebel, beweglich, bevorzugt schwenkbar, an
dem zumindest einen Grundrahmen gelagert ist, wobei die zumindest eine Presseinheit
beweglich, bevorzugt schwenkbar, an dem zumindest einen Presshebel, gelagert ist.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Rahmeneinheit zumindest teilweise und bevorzugt
zum Großteil aus zumindest einem metallischen Material ausgebildet. Vorzugsweise ist
der Presshebel zu einer Betätigung eines Pressvorgangs der manuellen Pressvorrichtung
vorgesehen. Vorzugsweise ist der zumindest einen Grundrahmen zu einer, insbesondere
festen, Verbindung mit der zumindest einen Auflageeinheit, insbesondere mit den zumindest
zwei Auflageelementen, vorgesehen. Vorzugsweise ist der zumindest eine Presshebel
schwenkbar, insbesondere über zumindest ein Lagerelement, wie beispielsweise ein Stiftelement
oder Scharnierelement, an dem zumindest eine Grundrahmen, gelagert. Vorzugsweise ist
der zumindest eine Presshebel zumindest teilweise und bevorzugt zum Großteil als zumindest
ein stangenartiges Bauteil ausgebildet. Vorzugsweise ist der zumindest eine Presshebel
zumindest im Wesentlichen zu einer U-Form gebogen. Vorzugsweise weist der Presshebel
eine Haupterstreckung auf, welche insbesondere maximal 110 cm, bevorzugt maximal 80
cm, besonders bevorzugt maximal 71 cm, beträgt. Vorzugsweise weist der zumindest eine
Presshebel eine maximale Erstreckung senkrecht zu seiner Haupterstreckung auf, welche
insbesondere maximal 29 cm, bevorzugt maximal 24 cm, beträgt. Vorzugsweise ist der
zumindest eine Presshebel an Enden einer maximalen Erstreckung des zumindest einen
Presshebels mit dem zumindest einen Grundrahmen verbunden. Vorzugsweise ist die zumindest
eine Presseinheit in einem mittleren Bereich der Haupterstreckung des zumindest einen
Presshebels mit dem zumindest einen Presshebel, insbesondere beweglich, verbunden.
Insbesondere ist ein Ruhezustand ein, bevorzugt zugeklappter, Zustand, in welchem
die Presseinheit maximal weit, insbesondere bis zu einem Anschlag des Presshebels
der manuellen Pressvorrichtung an dem Grundrahmen, durch den Pressspalt geführt ist.
Es ist denkbar, dass zwischen dem Presshebel und dem Grundrahmen zumindest ein weiteres
Bauteil der manuellen Pressvorrichtung angeordnet ist, welches einen direkten Anschlag
des Presshebels an dem Grundrahmen verhindert. Vorzugsweise ist ein geöffneter Zustand
der manuellen Pressvorrichtung ein Zustand, in welchem der Presshebel um zumindest
50°, bevorzugt um zumindest 70°, besonders bevorzugt zumindest 80°, gegenüber dem
Grundrahmen verschwenkt ist, insbesondere relativ zu dem Ruhezustand, insbesondere
in welchem der Presshebel nächstmöglich an dem Grundrahmen anliegt.
[0031] Vorzugsweise ist der zumindest eine Grundrahmen zumindest teilweise und bevorzugt
zum Großteil als zumindest ein stangenartiges Bauteil ausgebildet. Vorzugsweise ist
der zumindest eine Grundrahmen zumindest im Wesentlichen zu einer U-Form gebogen,
wobei die Enden einer maximalen Erstreckung des zumindest einen Grundrahmens senkrecht
zu einer Haupterstreckungsebene des zumindest einen Grundrahmens abgewinkelt sind.
Vorzugsweise sind die Enden einer maximalen Erstreckung bis maximal 20 cm, bevorzugt
bis maximal 15 cm, des zumindest einen Grundrahmens senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
des zumindest einen Grundrahmens abgewinkelt. Vorzugsweise ist der zumindest eine
Grundrahmen an den Enden der maximalen Erstreckung des zumindest einen Grundrahmens
mit dem Presshebel, insbesondere über ein Stiftelement, wie beispielsweise einen Bolzen
oder ein Niet, mit dem zumindest einen Presshebel, insbesondere beweglich, verbunden.
Vorzugsweise weist der Grundrahmen eine Haupterstreckung auf, welche insbesondere
maximal 80 cm, bevorzugt maximal 71 cm, beträgt. Vorzugsweise weist der zumindest
eine Grundrahmen eine maximale Erstreckung senkrecht zu seiner Haupterstreckung auf,
welche insbesondere maximal 30 cm, bevorzugt maximal 25 cm, beträgt. Vorzugsweise
ist eine Haupterstreckung des zumindest einen Grundrahmens zumindest im Wesentlichen
parallel zu der Haupterstreckung der zumindest einen Auflageeinheit ausgerichtet.
Vorzugsweise ist eine Querrichtung der zumindest zwei Auflageelemente senkrecht zu
der Haupterstreckung des zumindest einen Grundrahmens ausgebildet. Vorzugsweise begrenzt
der zumindest eine Grundrahmen den zumindest einen Presspalt in zumindest einer Richtung.
Vorzugsweise begrenzt der zumindest eine Grundrahmen den zumindest einen Pressspalt
zumindest in eine Richtung senkrecht zu der zumindest einen Haupterstreckung der zumindest
einen Auflageeinheit. Vorzugsweise umfasst die manuelle Pressvorrichtung, insbesondere
die zumindest eine Rahmeneinheit, zumindest eine Gehäuseeinheit. Vorzugsweise ist
an dem zumindest einen Presshebel eine Hebelgehäuseplatte der zumindest einen Gehäuseeinheit
parallel zu einer Haupterstreckungsebene des zumindest einen Presshebels angeordnet.
Vorzugsweise bedeckt die Hebelgehäuseplatte zumindest teilweise eine der Auflageeinheit
abgewandte Seite des zumindest einen Presshebels. Vorzugsweise sind an dem Grundrahmen
zumindest vier Grundgehäuseplatten angeordnet. Vorzugsweise weisen die zumindest vier
Grundgehäuseplatten jeweils eine Haupterstreckungsebene auf, welche senkrecht zu der
Haupterstreckungsebene der Auflageeinheit ausgerichtet sind. Vorzugsweise sind jeweils
zwei der zumindest vier Grundgehäuseplatten sich gegenüberliegend an dem zumindest
einen Grundrahmen angeordnet. Vorzugsweise weist die zumindest eine Rahmeneinheit
zumindest eine schmutzabweisende Schicht an zumindest einer Oberfläche, bevorzugt
an dem Grundrahmen, auf. Vorzugsweise weist die zumindest eine Rahmeneinheit zumindest
ein Sperrelement auf. Vorzugsweise ist das zumindest eine Sperrelement dazu vorgesehen,
eine Verschwenkung des zumindest einen Presshebels gegenüber dem zumindest einen Grundrahmen
zu begrenzen. Vorzugsweise begrenzt das zumindest eine Sperrelement einen Verschwenkungswinkel
des zumindest einen Presshebels gegenüber dem zumindest einen Grundrahmen. Vorzugsweise
begrenzt das zumindest eine Sperrelement einen Verschwenkungswinkel des zumindest
einen Presshebels gegenüber dem zumindest einen Grundrahmen auf maximal 80°, bevorzugt
maximal 70°, besonders bevorzugt auf maximal 60°. Das zumindest eine Sperrelement
kann beispielsweise aber nicht einschränkenderweise zumindest teilweise als zumindest
ein Anschlag, als Teil eines Scharniers oder als zumindest ein Federelement wie etwa
eine Gasdruckfeder ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das zumindest eine Sperrelement
dazu vorgesehen, die manuelle Pressvorrichtung in einem geöffneten Zustand, insbesondere
einer geöffneten Position, zumindest teilweise und/oder zumindest zeitweise zu halten.
Vorzugsweise ist der zumindest eine Presshebel auf einer dem Auflageelement mit einem
Begrenzungselement zugewandten Seite mit dem zumindest einen Grundrahmen verbunden.
Vorzugsweise ist ein Ende der Haupterstreckung jeder der zumindest zwei Lagerleisten
mit dem zumindest einen Grundrahmen der manuellen Pressvorrichtung, insbesondere schwenkbar,
verbunden. Vorzugsweise ist die zumindest eine Presswalze mit dem zumindest einen
Grundrahmen, insbesondere drehbar, verbunden. Es kann eine vorteilhafte intuitive
Bedienanordnung der manuellen Pressvorrichtung erreicht werden.
[0032] Zudem wird vorgeschlagen, dass der zumindest eine Grundrahmen, bevorzugt fest, mit
der zumindest einen Auflageeinheit verbunden ist. Vorzugsweise sind die zumindest
zwei Auflageelemente, insbesondere Auflageflächen, bevorzugt fest, mit dem zumindest
einen Grundrahmen verbunden. Vorzugsweise sind die zumindest zwei Auflageelemente
beabstandet voneinander mit dem zumindest einen Grundrahmen verbunden. Vorzugsweise
sind die zumindest zwei Auflageelemente jeweils an zumindest zwei voneinander beabstandeten
Stellen des zumindest einen Grundrahmens mit dem zumindest einen Grundrahmen verbunden.
Insbesondere begrenzen der zumindest eine Grundrahmen und die zumindest zwei Auflageelemente
den zumindest einen Pressspalt. Es kann eine vorteilhaft robuste Pressspaltgeometrie
erreicht werden. Insbesondere kann ein Pressspalt ausgebildet werden, welcher vorteilhaft
an gängige Maße für Pressgut angepasst ist.
[0033] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung eine Schutzeinheit
aufweist, welche zu einem Abschirmen der zumindest einen Presseinheit zumindest teilweise
an der zumindest einen Presseinheit angeordnet ist. Vorzugsweise ist die zumindest
eine Schutzeinheit zumindest in einem geöffneten Zustand der zumindest einen Presseinheit
zumindest teilweise an einem mittleren Bereich der Haupterstreckung der zumindest
einen Presseinheit angeordnet. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit beweglich
an dem zumindest einen Presshebel und/oder an dem zumindest einen Grundrahmen gelagert.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit über das Lagerelement, welches insbesondere
den zumindest einen Presshebel mit dem zumindest einen Grundrahmen beweglich verbindet,
beweglich mit dem zumindest einen Presshebel und/oder mit dem zumindest einen Grundrahmen
verbunden. Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit, bevorzugt lösbar, mit
der zumindest einen Presseinheit zumindest in einem Ruhezustand koppelbar. Vorzugsweise
ist die zumindest eine Schutzeinheit von der zumindest einen Presseinheit zumindest
in einem Ruhezustand entkoppelt. Bevorzugt ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu
vorgesehen, eine Bewegung des zumindest einen Presshebels, welche sich zu einer Bewegung
der zumindest einen Presseinheit überträgt, zumindest teilweise mitzugehen. . Bevorzugt
ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu vorgesehen, eine Bewegung des zumindest
einen Presshebels, welche sich zu einer Bewegung der zumindest einen Presseinheit
überträgt, zumindest bis zu einem Anschlag an dem zumindest einen Grundrahmen mitzugehen.
Vorzugsweise ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu vorgesehen, sich bei einem
Anschlag an dem zumindest einen Grundrahmen von der zumindest einen Presseinheit zu
entkoppeln. Bevorzugt ist die zumindest eine Schutzeinheit dazu vorgesehen, bei einer
Bewegung des zumindest einen Presshebels entgegen einer Pressrichtung mit der zumindest
einen Presseinheit zu koppeln und insbesondere die Bewegung des zumindest einen Presshebels
aus dem Ruhezustand zumindest teilweise mitzugehen. Es kann eine vorteilhaft geschützte
Anordnung des zumindest einen Pressspalts und/oder der zumindest einen Presseinheit
für einen Nutzer erreicht werden.
[0034] Ferner wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung eine Gehäuseeinheit
aufweist, welche eine Aufnahmeöffnung zu einem Einführen von Pressgut begrenzt. Die
Gehäuseeinheit bildet vorzugsweise funktional die Rahmeneinheit. Die Gehäuseeinheit
kann den Presshebel umfassen. Insbesondere ist der Presshebel schwenkbar an Grundgehäuseplatten
der Gehäuseeinheit gelagert. Insbesondere ist die Auflageeinheit mit der Gehäuseeinheit
verbunden. Vorzugsweise ist der Presshebel durch die Gehäuseeinheit zumindest zum
Großteil unbedeckt ausgebildet. Vorzugsweise ist die Presseinheit zumindest in einer
Ruheposition des Presshebels, in welcher der Presshebel insbesondere maximal von der
Auflageeinheit beabstandet ist, zumindest zum Großteil in der Gehäuseeinheit angeordnet.
Es kann ein vorteilhafter Schutz des Pressspalts erreicht werden.
[0035] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die manuelle Pressvorrichtung zumindest ein,
insbesondere abgerundetes, Gegenpresselement aufweist, welches durch zumindest eine
Gasdruckfeder an einer, insbesondere der bereits genannten, Gehäuseeinheit gelagert
ist. Das Gegenpresselement kann an einer, insbesondere der bereits genannten, Rahmeneinheit
gelagert sein. Vorzugsweise weist die manuelle Pressvorrichtung zumindest zwei, insbesondere
abgerundete, Gegenpresselemente auf, welche jeweils durch zumindest eine Gasdruckfeder
an der Gehäuseeinheit und/oder der Rahmeneinheit gelagert sind. Das zumindest eine
Gegenpresselement kann abgekantet ausgebildet sein. Vorzugsweise ist das Gegenpresselement
als ein abgerundetes, bevorzugt gebogenes, Pressblech ausgebildet. Insbesondere kann
eines der zwei Gegenpresselemente zumindest teilweise eines der zwei Auflageelemente
der Auflageeinheit ausbilden. Insbesondere kann eines der zwei Gegenpresselemente
einen Anschlag zu einem Positionieren von Pressgut, insbesondere in der manuellen
Pressvorrichtung, aufweisen. Vorzugsweise ist die zumindest eine Gasdruckfeder als
eine zumindest 30 N, bevorzugt als eine zumindest 50 N, Gasdruckfeder ausgebildet.
Vorzugsweise weist die manuelle Pressvorrichtung die zumindest eine Gasdruckfeder
auf. Bevorzugt weist die manuelle Pressvorrichtung zumindest zwei Gasdruckfedern auf,
welche das, bevorzugt abgerundete, Presselement beweglich, insbesondere verschiebbar,
bevorzugt verschwenkbar, an der Gehäuseeinheit oder der Rahmeneinheit lagern.
[0036] Ferner wird ein Presssystem mit zumindest einer Sammelvorrichtung und mit zumindest
einer manuellen Pressvorrichtung vorgeschlagen. Vorzugsweise umfasst die zumindest
eine Sammelvorrichtung zumindest ein Sammelgestell. Das zumindest eine Sammelgestell
kann ein Behälter, wie beispielsweise eine Tonne, Wanne, Kiste oder dgl. sein. Vorzugsweise
umfasst die zumindest eine Sammelvorrichtung zumindest einen Sammelspieß. Vorzugsweise
ist die Pressvorrichtung dazu vorgesehen, ein Kompaktgut auf den Sammelspieß zu pressen.
Vorzugsweise weist der Sammelspieß eine Sammelschnur auf, welches dazu vorgesehen
ist, auf dem Sammelspieß befindliches Kompaktgut zu bündeln. Vorzugsweise ist die
Sammelschnur entlang einer, bevorzugt gesamten, Haupterstreckung des zumindest einen
Sammelspieß' angeordnet. Vorzugsweise ist der Sammelspieß in einem Sammelgestell und/oder
Sammelbehälter angeordnet. Vorzugsweise ist die manuelle Pressvorrichtung auf einem
Sammelgestell und/oder Sammelbehälter angeordnet. Vorzugsweise umfasst das Presssystem
zumindest eine Recheneinheit, insbesondere eine Computereinheit, welche bevorzugt
zumindest einen Prozessor und zumindest ein Speichermodul aufweist. Vorzugsweise umfasst
das Presssystem zumindest eine Sensoreinheit. Vorzugsweise ist die Recheneinheit mit
der Sensoreinheit verbunden, insbesondere zu einem Übertragen von, insbesondere analogen
oder digitalen, Signalen, wie insbesondere Daten. Vorzugsweise umfasst die Sensoreinheit
zumindest ein optisches Sensorelement, insbesondere eine Kamera, welche insbesondere
zumindest teilweise an der Gehäuseeinheit, insbesondere in einem Nahbereich der Aufnahmeöffnung
von maximal 15 cm Abstand zu der Aufnahmeöffnung, insbesondere in einem maximalen
Abstand von 5 cm zu einer Frontplatte der Gehäuseeinheit, angeordnet ist. Das optische
Sensorelement, insbesondere die Kombination der Recheneinheit mit dem optischen Sensorelement,
kann durch ein Signalverarbeiten, insbesondere Bildverarbeiten, einen Barcode, ein
Pfandlogo und/oder einen Anordnungszustand von Pressgut, insbesondere in der manuellen
Pressvorrichtung, erkennen. Das optische Sensorelement, insbesondere die Recheneinheit
mit dem optischen Sensorelement, kann durch ein Signalverarbeiten, insbesondere Bildverarbeiten,
eine Stellung des Pressrahmens, insbesondere indirekt eine Hebelstellung des Presshebels,
bevorzugt durch eine feste Beziehung zwischen Stellungen des Presshebels und des Pressrahmens,
erkennen. Das optische Sensorelement, insbesondere die Recheneinheit mit dem optischen
Sensorelement, kann durch ein Signalverarbeiten, insbesondere Bildverarbeiten, einen
Schließzustand der Gehäuseeinheit, insbesondere der Aufnahmeöffnung, und/oder Bewegungsvektoren
von Pressgut während eines Pressvorgangs erkennen. Vorzugsweise umfasst die Sensoreinheit
zumindest ein Kraftsensorelement und/oder Drucksensorelement, welche/welches insbesondere
zumindest teilweise an der Gehäuseeinheit angeordnet sind/ist. Vorzugsweise umfasst
das Presssystem zumindest eine Anzeigeeinheit. Vorzugsweise ist die Anzeigeeinheit
mit der Recheneinheit verbunden zu einem Signalübertrag. Vorzugsweise weist die Anzeigeeinheit
zumindest ein optisches Anzeigeelement wie beispielsweise ein LED-Element, ein Displayelement
oder dgl. auf, welches insbesondere am Pressrahmen, bevorzugt außen an der Gehäuseeinheit
und/oder an dem Presshebel, angeordnet sein kann. Vorzugsweise weist die Anzeigeeinheit
zumindest ein akustisches Anzeigeelement, wie beispielsweise ein Lautsprecherelement,
einen Summer oder dgl. auf, welches bevorzugt am Pressrahmen, außen oder innen an
der Gehäuseeinheit und/oder am Presshebel angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Recheneinheit
dazu ausgebildet, anhand aufgenommener Signale von dem optischen Sensorelement, insbesondere
Daten, bevorzugt zumindest einem Video, insbesondere Bilder, einen Barcode und/oder
ein Pfandlogo an dem Pressgut, insbesondere in einem Umgebungsbereich der Aufnahmeöffnung,
insbesondere bei einem Einführen von Pressgut in die Gehäuseeinheit durch die Aufnahmeöffnung,
zu erkennen. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet, ein Erkennen eines
Barcodes oder Pfandlogos über die Anzeigeeinheit zu bestätigen. Vorzugsweise ist die
Recheneinheit dazu ausgebildet, in Abhängigkeit von einem Erkennen eines auf der Auflageeinheit
angeordneten Pressguts und/oder in Abhängigkeit von einem Erkennen des Barcodes und/oder
Pfandlogos und/oder von einer Bewegungsrichtung des Pressguts durch an das optische
und/oder akustische Anzeigeelement gesandte Daten ein Bestätigungssignal oder ein
Verneinungssignal, insbesondere ein grünes oder ein rotes Licht, einen Text oder ein
bestimmtes Geräusch, wie beispielsweise einen Piepston oder eine Tonfolge, auszugeben.
Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet, ein Verpressen von Pressgut zu
erkennen, bevorzugt zu klassifizieren, insbesondere ein Pressgut aus einer Vielzahl
von Pressgütern zu erkennen, insbesondere einzuordnen, insbesondere anhand von Daten
des Kraftsensorelements und/oder Drucksensorelements, insbesondere durch Abgleich
einer Kraftkurve und/oder Druckkurve mit hinterlegten Daten, wie beispielsweise aus
einem neuronalen Netzwerk angelernten Daten, insbesondere in Abhängigkeit von einem
Erkennen eines auf der Auflageeinheit angeordneten Pressguts. Vorzugsweise ist das
neuronale Netzwerk mit aus der Pressvorrichtung gewonnen Daten, insbesondere von dem
Kraft und/oder Drucksensor, angelernt. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet,
ein Material, insbesondere eine Art, des Pressguts beim Verpressen zu erkennen, insbesondere
anhand von Daten des Kraftsensorelements und/oder Drucksensorelements, insbesondere
durch Auswertung einer Kraftkurve durch ein neuronales Netzwerk und/oder durch Abgleich
einer Kraftkurve und/oder Druckkurve mit hinterlegten Daten, wie beispielsweise aus
dem neuronalen Netzwerk angelernten Daten.
[0037] Vorzugsweise ist jede an der Pressvorrichtung gemessene Kraftkurve, insbesondere
mit Bezug zu dem gepressten Pressgut, insbesondere Kompaktgut, dazu vorgesehen, zu
einem Anlernen, insbesondere einem Weiterbilden, des neuronalen Netzwerks an das neuronale
Netzwerk gesendet, und insbesondere zu einem Anlernen, insbesondere Weiterbilden,
verwendet, zu werden. Insbesondere kann die Recheneinheit zumindest ein neuronales
Netzwerkelement umfassen, welches dazu ausgebildet, insbesondere trainiert oder angelernt,
ist, Materialien von Pressgut anhand von Kraftkurven und/oder Druckkurven, insbesondere
Daten des Kraftsensorelements und/oder Drucksensorelements, zu erkennen. Vorzugsweise
ist das neuronale Netzwerkelement durch Daten des Kraftsensorelements und/oder Drucksensorelements
zu einem Erkennen von verschiedenen Pressgütern beim Verpressen angelernt. Vorzugsweise
ist auf der Recheneinheit ein Nutzerregistrierungsmodul hinterlegt, insbesondere gespeichert.
Die Recheneinheit ist vorzugsweise mit einem Internet verbunden. Das Nutzerregistrierungsmodul
kann auf einem externen Server gespeichert sein. Insbesondere kann das Nutzerregistrierungsmodul
durch die Recheneinheit aus dem Internet aufrufbar sein. Das Nutzerregistrierungsmodul
ist insbesondere ein Softwareprogramm. Vorzugsweise kann sich ein Nutzer durch das
Nutzerregistrierungsmodul registrieren. Vorzugsweise können sich verschiedene Nutzer
an der Recheneinheit zu einem Verpressen von Pressgut anmelden. Vorzugsweise kann
zu jedem Zeitpunkt immer nur ein Nutzer sich an der Recheneinheit anmelden. Vorzugsweise
ist die Recheneinheit über Bluetooth, NFC, WLAN und/oder über das Internet kontaktierbar,
insbesondere mit einem Mobilgerät wie einem Smartphone. Vorzugsweise kann sich ein
Nutzer, insbesondere mit dem Smartphone, an der Recheneinheit einloggen zu einem Verpressen
von Pressgut. Vorzugsweise kann die Recheneinheit ein an das Nutzerregistrierungsmodul
gekoppeltes Belohnungsprogramm, insbesondere Sammelprogramm, aus dem Internet aufrufen.
Insbesondere kann auf der Recheneinheit ein an das Nutzerregistrierungsmodul gekoppeltes
Belohnungsprogramm, insbesondere Sammelprogramm, hinterlegt sein, insbesondere gespeichert
sein. Vorzugsweise ist die Recheneinheit dazu ausgebildet, einem Nutzer in Abhängigkeit
von einem Verpressen von Pressgut, insbesondere in Abhängigkeit von einem Erkennen
von Barcodes und/oder Pfandlogos an Pressgütern, Sammelpunkte gutzuschreiben. Vorzugsweise
ist das Belohnungsprogramm, insbesondere Sammelprogramm, dazu vorgesehen, einem Nutzer
in Abhängigkeit von einem Verpressen von Pressgut, insbesondere in Abhängigkeit von
einem Erkennen von Barcodes und/oder Pfandlogos an Pressgütern, Sammelpunkte gutzuschreiben.
Vorzugsweise umfasst die Sensoreinheit zumindest ein weiteres, insbesondere optisches,
Sensorelement, insbesondere ein Füllstandselement, welches dazu vorgesehen ist, einen
Füllstand oder eine Aufnahmekapazitätsauslastung zu ermitteln. Das weitere optische
Sensorelement kann dazu vorgesehen sein, eine Anzahl an Pressgütern, welche zu einem
Verpressen vorgesehen sind, bei einem Einlegen in die Pressvorrichtung zu zählen und/oder
einen Füllstand des Behälters zu messen und/oder eine Aufnahmekapazität des Sammelspießes
oder eines Behälters zu überwachen, beispielsweise durch Zählen des Pressguts und
Abgleich mit einer Aufnahmekapazität. Vorzugsweise ist das weitere Sensorelement über
die Recheneinheit mit dem Internet verbunden. Das weitere Sensorelement kann als optisches
Sensorelement, als Ultraschallsensor und/oder als Schalter ausgebildet sein. Vorzugsweise
ist die Recheneinheit mit dem Internet verbunden. Vorzugsweise ist ein Barcode und/oder
Pfandlogo eines Pressguts durch ein Verpressen des Pressguts zu einem Kompaktgut zerstört
an dem Kompaktgut ausgebildet, insbesondere durch das Entlüftungselement und/oder
den Sammelspieß.
Zeichnungen
[0038] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein erfindungsgemäßes Presssystem mit zumindest einer Sammelvorrichtung und mit zumindest
einer erfindungsgemäßen manuellen Pressvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße manuelle Pressvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen manuellen Pressvorrichtung,
- Fig. 4
- ein Kippelement und eine Presswalze der erfindungsgemäßen manuellen Pressvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- ein alternatives erfindungsgemäßes Presssystem mit zumindest einer Sammelvorrichtung
und mit zumindest einer alternativen erfindungsgemäßen manuellen Pressvorrichtung
in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 6
- die alternative erfindungsgemäße manuelle Pressvorrichtung in einer schematischen
Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0040] Figur 1 zeigt ein Presssystem mit zumindest einer Sammelvorrichtung 80a und mit zumindest
einer manuellen Pressvorrichtung 10a. Die manuelle Pressvorrichtung 10a ist als Flaschenpressvorrichtung,
insbesondere Plastikflaschenpresse, ausgebildet.
[0041] Die Sammelvorrichtung 80a weist ein Sammelgestell 82a auf. Die Sammelvorrichtung
80a weist einen Sammelspieß 84a auf. Das zumindest eine Sammelgestell 82a umfasst
zwei Gestellbänke 86a, 86a', welche über zwei Gestellleisten 88a,88a' verbunden sind.
Die Gestellbänke 86a, 86a' sind dazu vorgesehen, die manuelle Pressvorrichtung 10a
aufzunehmen. Die Gestellbänke 86a, 86a' bilden jeweils eine Aufnahmefläche 92a, 92a'
aus, insbesondere auf welche die manuelle Pressvorrichtung 10a gestellt werden kann.
Zwischen den zwei Gestellbänken 86a, 86a' ist der Sammelspieß 84a angeordnet. Der
Sammelspieß 84a weist einen Spießständer 90a auf. Eine Haupterstreckung des Sammelspieß
84a' ist senkrecht zu einer Haupterstreckung der Aufnahmeflächen 92a, 92a' ausgerichtet.
Die Sammelvorrichtung 80a kann anstelle oder zusätzlich zum den Sammelgestell 82a
einen Sammelbehälter wie beispielsweise eine Tonne, bevorzugt Mülltonne, eine Wanne,
eine Kiste, einen Container und/oder Mülleimer aufweisen, insbesondere auf welchem
die manuelle Pressvorrichtung 10a, insbesondere analog zu der Anordnung auf dem Sammelgestell
82a, platziert werden kann.
[0042] Der Sammelspieß 84a ist dazu vorgesehen, Kompaktgut 68a, welches aus der manuellen
Pressvorrichtung 10a ausgegeben wird, aufzunehmen, bevorzugt durch ein Aufspießen.
[0043] Das Kompaktgut 68a ist durch den Pressvorgang, insbesondere frei von einer zusätzlichen
Energiezufuhr, auf dem Sammelspieß 84a aufgespießt. Der Sammelspieß 84a weist eine
Sammelschnur 94a, insbesondere eine PET-Sammelschnur 94a, auf. Die Sammelschnur 94a
ist entlang der Haupterstreckung des Sammelspieß 84a' an dem Sammelspieß 84a angeordnet.
Die Sammelschnur 94a ist dazu vorgesehen, ein Bündeln von, insbesondere aufgespießtem,
Kompaktgut 68a zu ermöglichen. Denkbar ist, dass die Sammelvorrichtung 80a eine besonders
platzsparende Anordnung von Kompaktgut 68a ermöglicht. Denkbar ist insbesondere, dass
Hartbereiche 106a verschiedener Kompaktgüter 68a an dem Sammelspieß 84a platzsparend
ausgerichtet sind.
[0044] Die manuelle Pressvorrichtung 10a weist zumindest eine Rahmeneinheit 40a auf. Die
Rahmeneinheit 40a umfasst zumindest einen Grundrahmen 44a. Der Grundrahmen 44a ist
insbesondere zumindest eine geformte Metallleiste und/oder eine Verbindung von mehreren
Metallleisten zu einer Erreichung einer definierten Form. Die Rahmeneinheit 40a umfasst
zumindest einen Presshebel 42a. Der Presshebel 42a ist insbesondere zumindest eine
geformte Metallleiste und/oder eine Verbindung von mehreren Metallleisten zu einer
Erreichung einer definierten Form. Der zumindest eine Presshebel 42a ist beweglich,
bevorzugt schwenkbar, an dem zumindest einen Grundrahmen 44a gelagert. Der Presshebel
42a ist durch ein Lagerelement 66a, insbesondere ein Stiftelement, bevorzugt Bolzen,
an dem Grundrahmen 44a schwenkbar gelagert. Das Lagerelement 66a ist an einem Ende
einer Haupterstreckung des Presshebels 42a angeordnet. Das Lagerelement 66a ist an
einem Ende einer Haupterstreckung des Grundrahmens 44a angeordnet. Eine Verschwenkung,
insbesondere ein Verschwenkungswinkel 98a, des Presshebels 42a gegenüber dem Grundrahmen
44a ist durch ein Sperrelement 96a begrenzt. Das Sperrelement 96a bildet bei einem
maximalen Verschwenkungswinkel 98a einen Widerstand, insbesondere einen Anschlag,
für das Lagerelement 66a und/oder den Presshebel 42a aus. Es ist grundsätzlich denkbar
und technisch problemlos realisierbar, dass die Rahmeneinheit 40a eine Gehäuseeinheit
aufweist, wobei verschiedene Gehäuseplatten an dem Grundrahmen 44a und/oder an dem
Presshebel 42a angeordnet sind. Insbesondere kann eine Haupterstreckungsebene des
Presshebels 42a mit einer Gehäuseplatte abgedeckt sein. Insbesondere können Seiten
des Grundrahmens 44a, welche senkrecht zu Haupterstreckungsebene des Grundrahmens
44a ausgerichtet sind, von einer Gehäuseplatte abgedeckt sein. Es ist denkbar, dass
die Gehäuseeinheit in einem geschlossenen Zustand maximale Erstreckungen von 80 cm
in eine Längsrichtung 60a, von 30 cm in eine Querrichtung 62a, und von 20 cm in eine
Richtung senkrecht zu der Längsrichtung 60a und der Querrichtung 62a, aufweist.
[0045] Die manuelle Pressvorrichtung 10a weist zumindest eine Presseinheit 18a auf. Die
Presseinheit 18a ist dazu vorgesehen, ein Pressgut 32a zu einem einstückigen Kompaktgut
68a zu komprimieren. Die zumindest eine Presseinheit 18a ist beweglich, bevorzugt
schwenkbar, an dem zumindest einen Presshebel 42a, gelagert. Beabstandet von dem Lagerelement
66a ist die Presseinheit 18a mit dem Presshebel 42a verbunden. In einem mittleren
Bereich des Presshebels 42a ist die Presseinheit 18a mit dem Presshebel 42a verbunden.
Die Presseinheit 18a ist über ein Lagerelement 66a', bevorzugt Stiftelement, mit dem
Presshebel 42a beweglich, insbesondere schwenkbar, verbunden. Die Presseinheit 18a
übernimmt eine Bewegung des Presshebels 42a gegenüber dem Grundrahmen 44a zu einer
Bewegung in dieselbe Richtung. Die Presseinheit 18a ist durch den Presshebel 42a gegenüber
dem Grundrahmen 44a beweglich angeordnet.
[0046] Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen die manuelle Pressvorrichtung 10a in einem geöffneten
Zustand, insbesondere einer geöffneten Position. In dem geöffneten Zustand, insbesondere
der geöffneten Position, ist die manuelle Pressvorrichtung 10a zu einer Aufnahme eines
Pressguts 32a vorgesehen. In dem geöffneten Zustand ist der Presshebel 42a von dem
Grundrahmen 44a zumindest teilweise weggeschwenkt. In einem Ruhezustand ist der Presshebel
42a gegenüber dem Grundrahmen 44a unverschwenkt angeordnet. Der Presshebel 42a ist
in einem Ruhezustand von dem Grundrahmen 44a maximal wegschwenkbar, insbesondere in
einen geöffneten Zustand. Es ist denkbar, dass die Presseinheit 18a eine statische
Position in einem geöffneten Zustand einnehmen kann, insbesondere bei einem Aufliegen
auf der zumindest einen Presswalze 48a und/oder der zumindest einen weiteren Presswalze
50a. Vorzugsweise muss der Presshebel 42a zu einem Einlegen eines Pressguts 32a in
die manuelle Pressvorrichtung 10a und zu einer Durchführung eines Pressvorgangs in
einen geöffneten Zustand überführt werden.
[0047] Die manuelle Pressvorrichtung 10a weist zumindest eine Auflageeinheit 12a auf. Der
zumindest eine Grundrahmen 44a ist, bevorzugt fest, mit der zumindest einen Auflageeinheit
12a verbunden. Die Auflageeinheit 12a weist zumindest eine Auflagefläche 16a, 16a'
auf. Die Auflagefläche 16a, 16a' ist zu einer Aufnahme des Pressguts 32a, bevorzugt
einer Flasche, vorgesehen. Die zumindest eine Auflageeinheit 12a umfasst zumindest
zwei Auflageelemente 14a, 14a'. Die Auflageelemente 14a, 14a' sind beabstandet voneinander
angeordnet. Die Auflageelemente 14a, 14a' weisen einen Abstand von 7,5 cm zueinander
auf. Die Auflageelemente 14a, 14a' weisen jeweils eine Teilauflagefläche 52a, 52a'
auf. Die Teilauflageflächen 52a, 52a' bilden die Auflagefläche 16a, 16a' aus. Insbesondere
ist die Auflagefläche 16a, 16a' der Auflageeinheit 12a in einem geöffneten Zustand,
insbesondere für einen Nutzer, insbesondere von einer dem Lagerelement 66a entfernten,
bevorzugt gegenüberliegenden, Seite, erreichbar. Die Auflageelemente 14a, 14a' sind
in einem mittleren Bereich des Grundrahmens 44a beabstandet voneinander mit dem Grundrahmen
44a, insbesondere fest, verbunden. Die Auflageelemente 14a, 14a' sind in einem mittleren
Bereich des Grundrahmens 44a beabstandet von den Enden der Haupterstreckung des Grundrahmens
44a mit dem Grundrahmen 44a, insbesondere fest, verbunden. Das Auflageelement 14a,
welches geringer von dem Lagerelement 66a beabstandet ist, weist ein Begrenzungselement
34a auf. Das Begrenzungselement 34a ist ein plattenartiges Bauteil, welches ein Verschieben
des Pressguts 32a auf der Auflagefläche 16a, 16a' in Richtung des Lagerelements 66a,
insbesondere in die Längsrichtung 60a, begrenzt. Es ist denkbar, dass das Begrenzungselement
34a auf der dem Lagerelement 66a abgewandten Seite der manuellen Pressvorrichtung
10a, insbesondere eines der Auflageelemente 14a, 14a', angeordnet ist. Das Begrenzungselement
34a ist an den Enden der maximalen Erstreckung des Auflageelements 14a, senkrecht
zur Haupterstreckung des Grundrahmens 44a, insbesondere in die Querrichtung 62a, mit
dem Auflageelement 14a verbunden. Das Begrenzungselement 34a ist in einem Mittelbereich
54a der Auflagefläche 16a, 16a', insbesondere einer Haupterstreckung des Begrenzungselements
34a, beabstandet von der Auflagefläche 16a, 16a' angeordnet. Die Auflageelemente 14a,
14a', insbesondere die Teilauflageflächen 52a, 52a', sind senkrecht zur Haupterstreckung
des Grundrahmens 44a abgewinkelt ausgebildet. Die Auflageelemente 14a, 14a', insbesondere
die Teilauflageflächen 52a, 52a', weisen in einem Querschnitt entlang einer Ebene
mit einer Flächennormalen parallel zu der Haupterstreckung des Grundrahmens 44a eine
zumindest im Wesentlichen V-artige Außenkontur auf, insbesondere zu einer zentrierten
Aufnahme des Pressguts 32a.
[0048] Die Auflageelemente 14a, 14a' begrenzen den zumindest einen Pressspalt 30a (vgl.
Figur 2). Die Auflageelemente 14a, 14a' begrenzen den Pressspalt 30a in Längsrichtung
60a, insbesondere in eine Richtung der Haupterstreckung des Grundrahmens 44a. Der
Grundrahmen 44a begrenzt den Pressspalt 30a in die Querrichtung 62a, insbesondere
eine Richtung senkrecht zur Haupterstreckung des Grundrahmens 44a. Der Pressspalt
30a ist ein quaderförmiger Bereich zwischen den Auflageelementen 14a, 14a'. Der Pressspalt
30a ist der gesamte Bereich zwischen den Auflageelementen 14a, 14a' eines kleinsten
gedachten Quaders, welcher beide Auflageelemente 14a, 14a' vollständig umschließt.
Der Pressspalt 30a ist der gesamte Bereich zwischen den Auflageelementen 14a, 14a'
eines kleinsten gedachten Quaders, welcher beide Auflageelemente 14a, 14a' in ihrer
Verbindungsposition an dem Grundrahmen 44a vollständig umschließt. Figur 2 zeigt zudem
schematisch einen Pressraum 64a, insbesondere auf der dem Presshebel 42a entfernten
Seite des Pressspalts 30a. Ein Pressraum 64a ist ein Bereich, welcher sich ausgehend
von dem Pressspalt 30a halb so weit senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der Auflageeinheit
12a erstreckt wie die Auflageelemente 14a, 14a' voneinander beabstandet sind. Der
Pressraum 64a ist ein quaderförmiger an den Pressspalt 30a angrenzender Bereich, welcher
sich in Richtung einer Presswalze 48a senkrecht zu der Haupterstreckungsebene der
Auflageeinheit 12a, insbesondere der Auflageelemente 14a, 14a', gleich weit erstreckt
wie die Auflageelemente 14a, 14a' voneinander beabstandet sind.
[0049] Die zumindest eine Presseinheit 18a ist, bevorzugt zumindest in einem Ruhezustand,
zumindest teilweise in dem zumindest einen Pressspalt 30a angeordnet. Die Presseinheit
18a ist relativ zu der zumindest einen Auflageeinheit 12a beweglich angeordnet. Die
Presseinheit 18a ist durch den Presshebel 42a in dem Pressspalt 30a beweglich angeordnet.
Die Presseinheit 18a weist einen Pressrahmen 20a auf. Der Pressrahmen 20a umfasst
zwei parallel zueinander verlaufende, insbesondere rechteckige, Pressrahmenleisten
22a, 22a'. Die zwei Pressrahmenleisten 22a, 22a' sind durch eine Verbindungsleiste
24a an einem Ende einer Haupterstreckung der zwei Pressrahmenleisten 22a, 22a' miteinander
verbunden. Die Verbindungsleiste 24a ist kürzer als die Pressrahmenleisten 22a, 22a'.
Eine maximale Erstreckung der Verbindungsleiste 24a ist kürzer als eine Hälfte, insbesondere
als ein Drittel, der maximalen Erstreckung der Pressrahmenleisten 22a, 22a'. Der Pressrahmen
20a ist als U-förmige Anordnung von zwei Pressrahmenleisten 22a, 22a' und der Verbindungsleiste
24a ausgebildet.
[0050] Die Presseinheit 18a weist ein Presselement 26a auf. Das Presselement 26a steht in
einem Betriebszustand, bevorzugt während eines Pressvorgangs, in direktem Kontakt
zu dem Pressgut 32a und ist in einem geöffneten Zustand beabstandet von dem Pressgut
32a. Das Presselement 26a ist als ein, bevorzugt metallischer, Halbzylinder ausgebildet.
Das Presselement 26a ist an dem Pressrahmen 20a, bevorzugt in einem Mittelbereich
46a, der Presseinheit 18a angeordnet. Das Presselement 26a weist eine abgerundete
Pressseite 38a auf. Die Pressseite 38a ist eine abgerundete Seite des Halbzylinders,
insbesondere als welcher das Presselement 26a ausgebildet ist. Die Pressseite 38a
des Presselements 26a steht in einem Betriebszustand, bevorzugt während eines Pressvorgangs,
in direktem Kontakt zu dem Pressgut 32a und ist in einem Ruhezustand beabstandet von
dem noch zu verpressenden Pressgut 32a. Das Presselement 26a, insbesondere die Pressseite
38a, kann in dem Ruhezustand einen Kontakt zu einem Kompaktgut 68a aufweisen. Die
Pressseite 38a des zumindest einen Presselements 26a ist der zumindest einen Verbindungsleiste
24a abgewandt ausgerichtet.
[0051] Die zumindest eine Presseinheit 18a weist zumindest eine Entlüftungseinheit 58a auf.
In Figur 3 ist insbesondere die Entlüftungseinheit 58a gezeigt. Die Entlüftungseinheit
58a umfasst zwei Entlüftungselemente 76a, 76a'. Die Entlüftungselemente 76a, 76a'
sind als spitze, insbesondere stachelartige und/oder dornartige, Fortsätze an dem
zumindest einen Presselement 26a angeordnet. Die Entlüftungselemente 76a, 76a' sind
einstückig mit dem Presselement 26a ausgebildet. Zwischen den Entlüftungselementen
76a, 76a' weist das Presselement 26a, insbesondere die Pressseite 38a des Presselements
26a, eine Entlüftungsausnehmung 36a auf. Die Entlüftungselemente 76a, 76a' grenzen
an die Entlüftungsausnehmung 36a an. Die Entlüftungsausnehmung 36a weist insbesondere
eine abgerundete Außenkontur auf. Die Entlüftungsausnehmung 36a kann eine eckige Außenkontur
aufweisen. Das Presselement 26a begrenzt die Entlüftungsausnehmung 36a. Die Entlüftungseinheit
58a ist, bevorzugt zumindest in einem geöffneten Zustand, dem zumindest einen Pressspalt
30a zugewandt ausgerichtet. Die Entlüftungsausnehmung 36a kann bei einem Pressvorgangs
den Sammelspieß 84a zumindest teilweise aufnehmen zu einem Aufspießen des entstehenden
Kompaktguts 68a. Die Entlüftungsausnehmung 36a nimmt in einem Betriebszustand den
Sammelspieß 84a zumindest teilweise zu einem Aufspießen von Kompaktgut 68a auf.
[0052] Der zumindest eine Pressrahmen 20a weist zwei Presselementleisten 28a, 28a' auf.
Die Presselementleisten 28a, 28a' sind zusammen mit der zumindest einen Presswalze
48a und/oder der zumindest einen weiteren Presswalze 50a dazu vorgesehen, einen Bereich
eines Pressguts 32a, insbesondere einer PET-Flasche, zwischen einer Flaschenmitte
und einem Flaschenboden zu pressen sowie den Flaschenboden über die Flasche zu falten.
Die Presselementleisten 28a, 28a' sind in dem Mittelbereich 46a, insbesondere einem
Endbereich, der Haupterstreckung der zwei Pressrahmenleisten 22a, 22a' mit den zwei
Pressrahmenleisten 22a, 22a' verbunden. Die Presselementleisten 28a, 28a' weisen einen
Kontakt zu dem Presselement 26a auf. Die Presselementleisten 28a, 28a' sind an einer
Außenseite des Pressrahmens 20a an dem Pressrahmen 20a angeordnet. Die Presselementleisten
28a, 28a' weisen eine Haupterstreckungsebene auf, welche parallel zu einer Haupterstreckungsebene
des Pressrahmens 20a angeordnet ist. Die Presselementleisten 28a, 28a' weisen eine
rechteckige Außenkontur auf. Die Presselementleisten 28a, 28a' sind an einer der Entlüftungseinheit
58a, insbesondere der Pressseite 38a abgewandten Seite des Presselements 26a angeordnet.
Die Presselementleisten 28a, 28a' sind mit dem Presselement 26a verbunden. Es ist
grundsätzlich denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass die Presselementleisten
28a, 28a' einstückig mit dem Presselement 26a ausgebildet sind.
[0053] Die zumindest eine Presseinheit 18a weist zumindest ein Kippelement 78a, 78a' auf.
In Figur 3 ist der Einfachheit halber eine Schutzeinheit 72a nicht gezeigt. Dies ermöglicht
eine teilweise Darstellung eines der Kippelemente 78a, 78a' der Presseinheit 18a.
[0054] Das Kippelement 78a ist zu einer zumindest teilweisen Aufnahme und Führung eines
Hartbereichs 106a des Pressguts 32a in einem Pressraum 64a vorgesehen. Das Kippelement
78a ist zu einer zumindest teilweisen Aufnahme eines Hartbereichs 106a des Pressguts
32a in dem Pressraum 64a vorgesehen. Das Kippelement 78a ist zu einer zumindest teilweisen
Führung eines Hartbereichs 106a des Pressguts 32a in dem Pressraum 64a vorgesehen.
Das Kippelement 78a ist zu einer zumindest teilweisen, insbesondere irreversiblen,
Einkerbung des Pressguts 32a vorgesehen. Ein Hartbereich 106a eines Pressguts 32a
ist beispielsweise aber nicht einschränkenderweise ein Endbereich, wie ein Deckelbereich,
einer Haupterstreckung des Pressguts 32a, wie beispielsweise ein Flaschenhals und/oder
ein Deckel an einer Flasche. Die Presseinheit 18a umfasst zwei Kippelemente 78a, 78a'.
Die Kippelemente 78a, 78a' sind dazu vorgesehen, einen Hartbereich 106a eines Pressguts
32a, insbesondere unverpresst, durch den Pressspalt 30a zu führen. Die Kippelemente
78a, 78a' nehmen den Hartbereich 106a eines Pressguts 32a auf bei einer Bewegung eines
Pressguts 32a durch den Pressspalt 30a. Das Presselement 26a, insbesondere zumindest
ein Großteil der Presseinheit 18a, ist durch den Presshebel 42a durch eine Nutzerkraft
in Richtung des Pressspalts 30a bewegbar. Ein Pressgut 32a ist von der Auflagefläche
16a, 16a' durch das Presselement 26a durch den Pressspalt 30a führbar und dabei komprimierbar.
Das zumindest eine Kippelement 78a, 78a' ist zum Großteil als eine Winkelleiste ausgebildet.
Eine Winkelöffnung der Kippelemente 78a, 78a' ist einer größten Außenfläche eines
kleinsten gedachten Quaders um die Presseinheit 18a zugewandt ausgerichtet, insbesondere
in eine Richtung, welche dem zumindest einen Lagerelement 66a abgewandt ausgerichtet
ist. Das zumindest eine Kippelement 78a, 78a' ist in einem mittleren Bereich des zumindest
einen Kippelements 78a, 78a' beweglich, insbesondere drehbar, mit dem Pressrahmen
20a, insbesondere mit der Presseinheit 18a, bevorzugt mit den Pressrahmenleisten 22a,
22a', verbunden. Das zumindest eine Kippelement 78a, 78a' ist in zwei Drehrichtungen
um jeweils bis zu 50° drehbar. Bei einem Führen, insbesondere zu einer Aufnahme, eines
Hartbereichs 106a eines Pressguts 32a verdreht sich das zumindest eine Kippelement
78a, 78a' in eine dem Presselement 26a abgewandte Richtung bis zu 50°. Bei einem Führen
eines Hartbereichs 106a eines Pressguts 32a, insbesondere zu einer Ausgabe des Pressguts
32a aus der Pressvorrichtung 10a, verdreht sich das zumindest eine Kippelement 78a,
78a' in Richtung des Presselements 26a um bis zu 90°. Es ist grundsätzlich denkbar
und technisch problemlos realisierbar, dass das zumindest eine Kippelement 78a, 78a'
mit einer Rückstellkraft, wie beispielsweise durch ein Feder- und/oder Torsionselement,
mit dem Pressrahmen 20a verbunden ist, welche das zumindest eine Kippelement 78a,
78a', insbesondere nach einem Pressvorgang, in eine Ausgangslage zurückführt.
[0055] Es ist grundsätzlich denkbar und technisch problemlos realisierbar, dass eine weitere
Presselementleiste 28a, 28a' beweglich, insbesondere drehbar mit dem Pressrahmen 20a
verbunden ist. Es ist denkbar, dass eine Haupterstreckungsebene der weiteren Presselementleiste
28a, 28a' beweglich, insbesondere schwenkbar, insbesondere mit einer analog zu der
zu dem zumindest einen Kippelement 78a, 78a' beschriebenen Rückstellkraft, ist.
[0056] Die manuelle Pressvorrichtung 10a umfasst die zumindest eine Presswalze 48a. Die
Presswalze 48a ist dazu vorgesehen, das Pressgut 32a in einem Pressraum 64a zumindest
teilweise zu komprimieren. Die zumindest eine Presswalze 48a ist dazu vorgesehen,
die zumindest eine Presseinheit 18a zu führen. Die zumindest eine Presswalze 48a ist
dazu vorgesehen, die zumindest eine Presseinheit 18a durch den zumindest einen Pressspalt
30a, zu führen. Die zumindest eine Presswalze 48a ist zumindest teilweise in dem Pressraum
64a angeordnet. Die manuelle Pressvorrichtung 10a umfasst zumindest eine weitere Presswalze
50a. Die zumindest eine weitere Presswalze 50a ist zumindest teilweise in dem Pressraum
64a angeordnet. Die zumindest eine weitere Presswalze 50a ist der zumindest einen
Presswalze 48a gegenüberliegend angeordnet. Die zumindest eine weitere Presswalze
50a ist dazu vorgesehen, die zumindest eine Presseinheit 18a zu führen. Die zumindest
eine weitere Presswalze 50a ist dazu vorgesehen, das Pressgut 32a in einem Pressraum
64a zumindest teilweise zu komprimieren. Die weitere Presswalze 50a ist dazu vorgesehen,
die zumindest eine Presseinheit 18a durch den zumindest einen Pressspalt 30a zu führen.
Die Presswalze 48a weist einen anderen, bevorzugt größeren, Durchmesser als die weitere
Presswalze 50a auf. Die Presswalze 48a weist einen Durchmesser von 5 cm auf. Die weitere
Presswalze 50a weist einen Durchmesser von 3 cm auf. Die Presswalze 48a ist direkt
mit dem Grundrahmen 44a, insbesondere drehbar, verbunden.
[0057] Die manuelle Pressvorrichtung 10a weist zumindest eine Lagereinheit 56a auf. Die
Lagereinheit 56a ist dazu vorgesehen, eine Drehachse der zumindest einen weiteren
Presswalze 50a beweglich, bevorzugt schwenkbar, zu lagern. Die Lagereinheit 56a ist
dazu vorgesehen, eine Drehachse der zumindest einen weiteren Presswalze 50a beweglich,
bevorzugt schwenkbar, insbesondere relativ zu der zumindest einen Auflageeinheit 12a,
zu lagern.
[0058] Die zumindest eine Presswalze 48a und die zumindest eine weitere Presswalze 50a führen
die Presseinheit 18a bei einem Pressvorgang mittig durch den Pressspalt 30a. Das Pressgut
32a ist bei einem Pressvorgang zwischen dem Presselement 26a und der Presswalze 48a
und der weiteren Presswalze 50a, bevorzugt in dem Pressspalt 30a, angeordnet. Die
Entlüftungseinheit 58a fixiert das Pressgut 32a bei einem Pressvorgang. Die Presswalze
48a und die weitere Presswalze 50a komprimieren das Pressgut 32a bei einem Pressvorgang.
Zwischen der Presswalze 48a und der weiteren Presswalze 50a sind, insbesondere zu
einem Aufbringen einer Presskraft, zwei Federelemente 70a, 70a' angeordnet. Die zwei
Federelemente 70a, 70a' sind an den Enden der Haupterstreckung der Presswalze 48a
und der weiteren Presswalze 50a mit der Presswalze 48a und der weiteren Presswalze
50a verbunden. Über den Presshebel 42a ist die Presseinheit 18a mit einem Pressgut
32a durch den Pressspalt 30a, insbesondere durch den Pressraum 64a des Pressspalts
30a zwischen der Presswalze 48a und der weiteren Presswalze 50a, pressbar, wobei die
Presswalze 48a und die weitere Presswalze 50a durch die Federelemente 70a, 70a' eine
Presskraft auf das Pressgut 32a ausüben, insbesondere wobei das Pressgut 32a in ein
Kompaktgut 68a umwandelbar ist. Zumindest die eine Presswalze 48a und/oder die zumindest
eine weitere Presswalze 50a ist/sind aus einer Ruheposition auslenkbar gelagert, insbesondere
zu einem Vergrößern eines Durchgangsraums bei einem Pressen von entsprechend hartem
Pressgut 32a.
[0059] Die manuelle Pressvorrichtung 10a weist zumindest eine Schutzeinheit 72a auf. Die
Schutzeinheit 72a weist eine Schutzplatte 104a auf, welche insbesondere auf einer
dem Lagerelement 66a gegenüberliegenden Seite an der Schutzeinheit 72a angeordnet
ist. Die zumindest eine Schutzeinheit 72a ist zumindest teilweise an der zumindest
einen Presseinheit 18a angeordnet. Die Schutzeinheit 72a ist zu einem Abschirmen der
zumindest einen Presseinheit 18a vorgesehen. Insbesondere ist die Schutzeinheit 72a
beweglich, bevorzugt schwenkbar, an dem zumindest einen Grundrahmen 44a gelagert.
Insbesondere ist die Schutzeinheit 72a beweglich, bevorzugt schwenkbar, an dem zumindest
einen Presshebel 42a gelagert. Die Schutzeinheit 72a ist über das Lagerelement 66a,
insbesondere das Stiftelement, bevorzugt Bolzen, an dem Grundrahmen 44a und/der dem
Presshebel 42a beweglich, bevorzugt schwenkbar, gelagert. Die Schutzeinheit 72a ist
durch eine Kopplung mit der Presseinheit 18a auf einen maximalen Verschwenkungswinkel
100a gegenüber dem Grundrahmen 44a begrenzt, welcher kleiner ist als der maximale
Verschwenkungswinkel 98a des Presshebels 42a gegenüber dem Grundrahmen 44a.
[0060] Die zumindest eine Schutzeinheit 72a ist, bevorzugt lösbar, mit der Presseinheit
18a gekoppelt, insbesondere in zumindest einem Betriebszustand, beispielsweise bei
einem Pressvorgang. Die Schutzeinheit 72a weist zwei Führungsausnehmungen 74a, 74a'
auf. Die Presseinheit 18a weist zwei Führungselemente 102a, 102a' auf. In dem Ruhezustand
sind die Führungselemente 102a, 102a' außerhalb der Führungsausnehmungen 74a, 74a'
angeordnet. Bei einem Pressvorgang überträgt der Presshebel 42a eine Nutzerkraft auf
die Presseinheit 18a, welche über die Führungselemente 102a, 102a' mit der Schutzeinheit
72a gekoppelt ist. Die Schutzeinheit 72a ist mit der Presseinheit 18a bei einem Pressvorgang
bis zu einem Anschlag der Schutzeinheit 72a an dem Grundrahmen 44a bewegbar gekoppelt.
Bei einem Anschlag entkoppelt die Schutzeinheit 72a von der Presseinheit 18a. Insbesondere
entkoppeln die Führungselemente 102a, 102a' der Presseinheit 18a aus den Führungsausnehmungen
74a, 74a' der Schutzeinheit 72a. Insbesondere koppeln die Führungselemente 102a, 102a'
der Presseinheit 18a mit den Führungsausnehmungen 74a, 74a' der Schutzeinheit 72a
bei einer zu einem Pressvorgang entgegengesetzten Bewegung. Die Führungsausnehmungen
74a, 74a' sind zumindest im Wesentlichen L-förmige Ausnehmungen in einem mittleren
Bereich einer Haupterstreckung der Schutzeinheit 72a. Die Führungselemente 102a, 102a'
sind materielle Fortsätze in dem Mittelbereich 46a der Presseinheit 18a, insbesondere
an den Pressrahmenleisten 22a, 22a', bevorzugt in eine dem Presselement 26a abgewandte
. Richtung. Die Schutzeinheit 72a kann die Presseinheit 18a bei einem Verschwenken
des Presshebels 42a in einen Bereich außerhalb des Pressspalts 30a zu einem Wiedereintreten
bei einer gegenläufigen Bewegung führen.
[0061] Die Figuren 4a bis 4c zeigen schematisch ein Kippelement 78a bei einem Pressvorgang.
Das Kippelement 78a bildet eine Kippausnehmung 108a aus, welche bei einem Pressvorgang
einen Hartbereich 106a des Pressguts 32a zumindest teilweise aufnimmt. Bei einer Aufnahme
des Hartbereichs 106a des Pressguts 32a verschwenkt das Kippelement 78a um bis zu
45°. Das Kippelement 78a führt bei dem Pressvorgang den in der Kippausnehmung 108a
angeordneten Hartbereich 106a des Pressguts 32a zumindest teilweise durch den Pressraum
64a, insbesondere an der weiteren Presswalze 50a vorbei. Bei einem Führen des Hartbereichs
106a des Pressguts 32a verschwenkt das Kippelement 78a um bis zu 90° in eine Richtung
entgegen einer Verschwenkung bei der Aufnahme des Hartbereichs 106a des Pressguts
32a.
[0062] Denkbar ist, dass zumindest eine, bevorzugt beide, Auflagefläche/n 16a, 16a' schräg,
insbesondere relativ zu dem Grundrahmen 44a, insbesondere mit einem Winkel von maximal
30°, angeordnet sind. Denkbar ist insbesondere, dass zumindest eine, bevorzugt beide,
Auflagefläche/n 16a, 16a' schräg, insbesondere relativ zu dem Grundrahmen 44a, mit
dem Grundrahmen 44a verbunden sind. Es ist insbesondere denkbar, dass zumindest eine,
bevorzugt beide, Auflagefläche/n 16a, 16a' einen Winkel von maximal 30° zu einer Haupterstreckungsrichtung
des Grundrahmens 44a ausbilden.
[0063] In den Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen
auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter
Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des anderen Ausführungsbeispiels
der Figuren 1 bis 4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis
4 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Figuren 5 und 6 ist der Buchstabe
a durch den Buchstaben b ersetzt.
[0064] Figur 5 zeigt ein alternatives Presssystem mit zumindest einer Sammelvorrichtung
80b und mit zumindest einer alternativen manuellen Pressvorrichtung 10b. Die manuelle
Pressvorrichtung 10b ist als Flaschenpressvorrichtung, insbesondere Plastikflaschenpresse,
ausgebildet. Die Sammelvorrichtung 80b weist einen Sammelbehälter 110b, beispielsweise
eine Tonne, insbesondere eine 240 L-Mülltonne, auf.
[0065] Die manuelle Pressvorrichtung 10b weist, insbesondere anstatt einer Rahmeneinheit,
eine Gehäuseeinheit 112b auf. Die Gehäuseeinheit 112b begrenzt eine Aufnahmeöffnung
126b zu einem Einführen von Pressgut 32b, insbesondere zu einer Auflageeinheit 12b.
Die Gehäuseeinheit 112b weist vier Grundgehäuseplatten 114b, 114b', 114b", 114b‴ auf.
Eine Frontplatte 115b der vier Grundgehäuseplatten 114b, 114b', 114b", 114b‴ weist
eine Aufnahmeöffnung 126b auf, insbesondere zu einer Eingabe von Pressgut 32b auf
eine Auflageeinheit 12b. Die Frontplatte 115b ist an einer einem Lagerelement 66b,
welches insbesondere den Presshebel 42b an der Gehäuseeinheit 112b schwenkbar lagert,
abgewandten Seite der manuellen Pressvorrichtung 10b angeordnet. Zwei Seitenplatten
117b, 119b der vier Grundgehäuseplatten 114b, 114b', 114b", 114b‴ sind parallel zueinander
ausgerichtet. Die zwei Seitenplatten 117b, 119b erstrecken sich zumindest im Wesentlichen
über eine vollständige Erstreckung der Pressvorrichtung 10b entlang einer Längsrichtung
60b. Die zwei Seitenplatten 117b, 119b weisen eine zumindest im Wesentlichen dreieckige
Form auf. Eine Rückenplatte 121b der vier Grundgehäuseplatten 114b, 114b', 114b",
114b‴ ist auf einer der Frontplatte 115b abgewandten Seite mit den Seitenplatten 117b,
119b verbunden. Die Rückenplatte 121b und die Frontplatte 115b sind in einem Winkel
von 90° mit einer Abweichung von maximal 20° zueinander angeordnet. Die Gehäuseeinheit
112b umfasst einen Presshebel 42b. Der Presshebel 42b ist an den Seitenplatten 117b,
119b schwenkbar gelagert.
[0066] Der Presshebel 42b ist entlang kreisbogenförmiger Ausnehmungen 116b, 116b' in den
Seitenplatten 117b, 119b innerhalb der Gehäuseeinheit 112b beweglich, insbesondere
verschwenkbar, ausgebildet. Der Presshebel 42b ist durch die Seitenplatten 117b, 119b
auf eine Verschwenkung innerhalb eines Gehäuseraums zwischen den Grundgehäuseplatten
114b, 114b', 114b", 114b‴ begrenzt, insbesondere durch ein Lagerelement 66b', bevorzugt
Stiftelement, welches eine Presseinheit 18b beweglich, insbesondere schwenkbar, an
dem Presshebel 42b lagert. Der Presshebel 42b ist durch die Seitenplatten 117b, 119b
auf eine Verschwenkung innerhalb eines maximalen Schwenkwinkels 118b, welcher zwischen
der Rückenplatte 121b und der Längsrichtung 60b eingeschlossen ist, begrenzt. Insbesondere
ist der Presshebel 42b durch die Seitenplatten 117b, 119b, insbesondere die Ausnehmungen
116b, 116b', geführt, insbesondere auf eine Verschwenkung innerhalb eines maximalen
Schwenkwinkels 118b begrenzt. Der Presshebel 42b ist durch zwei Gasdruckfedern 136b,
136b' an der Gehäuseeinheit 112b gelagert zu einem Unterstützen einer Führung des
Presshebels 42b, insbesondere bei einem Pressvorgang und/oder bei einem Rückführen
des Presshebels 42b nach einem Pressvorgang, und insbesondere zu einem Unterstützen
des Presshebels 42b in einer Ruheposition des Presshebels 42b. Die Gasdruckfedern
136b, 136b' weisen eine Längsachse auf, welche bis auf eine maximale Abweichung von
maximal 15° parallel zu der Frontplatte 115b ausgerichtet ist.
[0067] Fig. 6 zeigt die alternative Schutzeinheit 72b ohne einen Teil der Gehäuseeinheit
112b, insbesondere ohne die Seitenplatte 117b und ohne einen Teil der Frontplatte
115b. Fig 6 zeigt insbesondere eine Schutzeinheit 72b der manuellen Pressvorrichtung
10b. Die Frontplatte 115b und die Seitenplatten 117b, 119b sind einstückig ausgebildet.
[0068] Die Schutzeinheit 72b umfasst eine Schutzkammer 120b. Die Schutzkammer 120b ist von
drei Kammerplatten 124b gebildet, wovon sich zwei Kammerplatten 124b senkrecht zu
der Frontplatte 115b durch die Aufnahmeöffnung 126b in der Frontplatte 115b erstrecken
und eine Kammerplatte 124b sich in einem Winkel von etwa 75° durch die Aufnahmeöffnung
126b in der Frontplatte 115b erstreckt. An einem dem Lagerelement 66b abgewandten
Ende der Schutzkammer 120b ist eine beweglich gelagerte Schutzplatte 125b der Schutzeinheit
72b angeordnet, welche insbesondere zu einem Verschließen der Schutzkammer 120b, insbesondere
der Aufnahmeöffnung 126b, ausgebildet ist. Die Schutzkammer 120b ist mit der Gehäuseeinheit
112b verbunden. Insbesondere ist die Schutzkammer 120b, insbesondere sind die Kammerplatten
124b, mit der Frontplatte 115b, insbesondere unbeweglich, verbunden.
[0069] Die Schutzplatte 125b ist über einen, insbesondere mechanischen, Auslösemechanismus
122b mit dem Presshebel 42b gekoppelt, insbesondere zu einem Verschließen und zu einem
Verriegeln der Schutzkammer 120b, insbesondere der Aufnahmeöffnung 126b, bei einem
Pressvorgang, insbesondere bei einem Verschwenken des Presshebels 42b. Die Schutzplatte
125b ist insbesondere gebogen ausgebildet.
[0070] Bei einem Verschwenken des Presshebels 42b aus einer Ruheposition, insbesondere einer
von der Auflageeinheit 12b maximal beabstandeten Position des Presshebels 42b, über
einen definierten Koppelwinkel 128b von insbesondere etwa 10°, hinaus entkoppelt der
Presshebel 42b von der Schutzplatte 125b, insbesondere dem Auslösemechanismus 122b,
insbesondere wenn die Schutzplatte 125b die Schutzkammer 120b, insbesondere die Aufnahmeöffnung
126b, vollständig verschließt. Insbesondere ist mit dem Entkoppeln des Presshebels
42b von der Schutzplatte 125b die Schutzkammer 120b verriegelt.
[0071] Bei einem Verschwenken des Presshebels 42b aus einer Pressposition, insbesondere
einer von der Auflageeinheit 12b im Vergleich zur Ruheposition maximal halb so weit
beabstandeten Position des Presshebels 42b, in den definierten Koppelwinkel 128b koppelt
der Presshebel 42b mit der Schutzplatte 125b, insbesondere mit dem Auslösemechanismus
122b, insbesondere zu einem Bewegen der Schutzplatte 125b, insbesondere zu einem Öffnen
der Schutzkammer 120b, insbesondere der Aufnahmeöffnung 126b, bei einem Verschwenken
des Presshebels 42b, insbesondere in die Ruheposition des Presshebels 42b. Eine Bewegung
der Schutzplatte 125b und eine Bewegung des Presshebels 42b sind gegenläufig ausgebildet,
insbesondere zu einer erhöhten Sicherheit.
[0072] Die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b ist frei von Presswalzen ausgebildet.
Insbesondere ist die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b frei von Elementen,
welche funktional den im vorherigen Ausführungsbeispiel gezeigten Presswalzen 48a,
50a entsprächen.
[0073] Die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b weist anstatt der im vorherigen Ausführungsbeispiel
gezeigten beweglich gelagerten weiteren Presswalze 50a ein beweglich gelagertes abgerundetes
Gegenpresselement 130b, insbesondere ein gebogenes Pressblech, auf (vgl. Fig. 6).
Die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b weist ein, insbesondere abgerundetes,
Gegenpresselement 130b auf. Das Gegenpresselement 130b ist durch zwei Gasdruckfedern
134b, 134b' an der Gehäuseeinheit 112b gelagert. Das Gegenpresselement 130b kann alternativ
oder zusätzlich durch die zwei Gasdruckfedern 134b, 134b' an einer Rahmeneinheit gelagert
sein.
[0074] Das Gegenpresselement 130b ist durch zwei Gasdruckfedern 134b, 134b' mit der Gehäuseeinheit
112b, insbesondere beweglich, verbunden. Die Gasdruckfedern 134b, 134b' weisen eine
Längsachse auf, welche bis auf eine maximale Abweichung von maximal 30° parallel zu
der Frontplatte 115b ausgerichtet ist. Das Gegenpresselement 130b ist durch zwei Schienenelemente
132b, 132b' schwenkbar mit der Gehäuseeinheit 112b verbunden.
[0075] Die manuelle Pressvorrichtung 10b weist die zumindest eine Auflageeinheit 12b auf
(vgl. Fig. 6). Die Auflageeinheit 12b weist zwei voneinander getrennte Auflageflächen
16b, 16b' auf. Die zumindest eine Auflageeinheit 12b umfasst zumindest zwei, insbesondere
getrennt voneinander ausgebildete, Auflageelemente 14b, 14b'. Die Auflageelemente
14b, 14b' sind beabstandet voneinander angeordnet. Die Auflageelemente 14b, 14b' bilden
die Auflageflächen 16b, 16b'. Die Auflageelemente 14b, 14b', insbesondere die Auflageflächen
16b, 16b', weisen entlang der Längsrichtung 60b betrachtet eine Neigung von etwa 30°
zur Längsrichtung 60b auf.
[0076] Die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b weist anstatt der im vorherigen Ausführungsbeispiel
gezeigten beweglich gelagerten Presswalze 48a ein unbewegliches abgerundetes weiteres
Gegenpresselement 130b', insbesondere ein gebogenes Pressblech, auf (vgl. Fig. 6).
Die alternative manuelle Pressvorrichtung 10b weist ein, insbesondere abgerundetes,
weiteres Gegenpresselement 130b' auf.
[0077] Das weitere Gegenpresselement 130b' bildet eines der Auflageelemente 14b, 14b' der
Auflageeinheit 12b. Das weitere Gegenpresselement 130b' weist ein Anschlagelement
138b zu einem Positionieren von Pressgut 32b auf. Eines der Auflageelemente 14b, 14b',
ist zum Großteil in der Schutzkammer 120b angeordnet. Das Gegenpresselement 130b kann
ein weiteres Auflageelement 152b der Auflageeinheit 12b bilden und insbesondere ein
Pressgut 32b aufnehmen, und insbesondere den Pressspalt 30b teilweise begrenzen.
[0078] Eine Presseinheit 18b ist, bevorzugt zumindest in einem Ruhezustand, beabstandet
von einem Pressspalt 30b angeordnet. Die Presseinheit 18b ist relativ zu der zumindest
einen Auflageeinheit 12b beweglich angeordnet. Die Presseinheit 18b ist durch den
Presshebel 42b in dem Pressspalt 30b bewegbar. Die Presseinheit 18b weist einen Pressrahmen
20b auf. Der Pressrahmen 20b umfasst zwei parallel zueinander verlaufende, insbesondere
auf einer dem Presshebel 42b abgewandten Seite mittig spitz zulaufende, Pressrahmenleisten
22b, 22b'. Die zwei Pressrahmenleisten 22b, 22b' sind durch ein Presselement 26b an
einem Endbereich einer Haupterstreckung der zwei Pressrahmenleisten 22b, 22b' miteinander
verbunden. Die zwei Pressrahmenleisten 22b, 22b' weisen jeweils Haupterstreckungen
von maximal 23 cm auf.
[0079] Die Gehäuseeinheit 112b weist ein Anlehnungselement 140b auf, welches sich zwischen
den Seitenplatten 117b, 119b von einer Seitenplatte 117b, 119b zur anderen Seitenplatte
117b, 119b erstreckt. Die Presseinheit 18b lehnt in einem Betriebszustand, welcher
insbesondere dem Ruhezustand des Presshebels 42b bis auf eine Verschwenkung des Presshebels
42b bis zu maximal 13° entspricht, an dem Anlehnungselement 140b, insbesondere zu
einem Treffen eines Pressspalts 30b bei einem Pressvorgang. Insbesondere hält das
Anlehnungselement 140b die Presseinheit 18b in einer Ausrichtung, in welcher die Pressrahmenleisten
22b, 22b' jeweils eine von senkrecht verschiedene Ausrichtung der Haupterstreckungsrichtungen
der Pressrahmenleisten 22b, 22b' aufweisen.
[0080] Die Gehäuseeinheit 112b weist zwei Blockadeelemente 142b, 142b' auf, welche jeweils
an einer der Seitenplatten 117b, 119b angeordnet sind. Die Blockadeelemente 142b,
142b' sind dazu vorgesehen, dass die Presseinheit 18b bei einem Pressvorgang einen
Gegendruck, insbesondere eine Gegenkraft, zu dem Pressvorgang über die Blockadeelemente
142b, 142b' auf die Gehäuseeinheit 112b ableiten kann.
[0081] Der Pressspalt 30b ist von dem weiteren Gegenpresselement 130b', welches eines der
Auflageelemente 14b, 14b' der Auflageeinheit 12b bildet und dem anderen Auflageelement
14b, 14b' begrenzt. Der Pressspalt 30b ist teilweise von dem weiteren Gegenpresselement
130b', welches eines der Auflageelemente 14b, 14b' der Auflageeinheit 12b bildet und
dem Gegenpresselement 130b, welches ein weiteres Auflageelement 152b der Auflageeinheit
12b bildet, begrenzt.
[0082] Das Presssystem kann eine Recheneinheit 144b umfassen. Die Recheneinheit 144bkann
an einer Vielzahl an Orten in der Gehäuseeinheit 112b angeordnet sein. Das Presssystem
kann eine Sensoreinheit 146b umfassen, welche insbesondere mit der Recheneinheit 144b
drahtlos verbunden sein kann. Auf eine Darstellung einzelner Sensorelemente der Sensoreinheit
146b wird der Übersichtlichkeit halber verzichtet. Das Presssystem kann eine Anzeigeeinheit
148b umfassen, welche insbesondere ein optisches Anzeigeelement 150b aufweisen kann.
Bezugszeichen
| 10 |
Manuelle Pressvorrichtung |
68 |
Kompaktgut |
| 12 |
Auflageeinheit |
70 |
Federelement |
| 14 |
Auflageelement |
72 |
Schutzeinheit |
| 16 |
Auflagefläche |
74 |
Führungsausnehmung |
| 18 |
Presseinheit |
76 |
Entlüftungselement |
| 20 |
Pressrahmen |
78 |
Kippelement |
| 22 |
Pressrahmenleiste |
80 |
Sammelvorrichtung |
| 24 |
Verbindungsleiste |
82 |
Sammelgestell |
| 26 |
Presselement |
84 |
Sammelspieß |
| 28 |
Presselementleiste |
86 |
Gestellbank |
| 30 |
Pressspalt |
88 |
Gestellleiste |
| 32 |
Pressgut |
90 |
Spießständer |
| 34 |
Begrenzungselement |
92 |
Aufnahmefläche |
| 36 |
Entlüftungsausnehmung |
94 |
Sammelschnur |
| 38 |
Pressseite |
96 |
Sperrelement |
| 40 |
Rahmeneinheit |
98 |
Verschwenkungswinkel |
| 42 |
Presshebel |
100 |
Verschwenkungswinkel |
| 44 |
Grundrahmen |
102 |
Führungselement |
| 46 |
Mittelbereich |
104 |
Schutzplatte |
| 48 |
Presswalze |
106 |
Hartbereich |
| 50 |
Weitere Presswalze |
108 |
Kippausnehmung |
| 52 |
Teilauflagefläche |
110 |
Sammelbehälter |
| 54 |
Mittelbereich |
112 |
Gehäuseeinheit |
| 56 |
Lagereinheit |
114 |
Grundgehäuseplatte |
| 58 |
Entlüftungseinheit |
115 |
Frontplatte |
| 60 |
Längsrichtung |
116 |
Ausnehmung |
| 62 |
Querrichtung |
117 |
Seitenplatte |
| 64 |
Pressraum |
118 |
Schwenkwinkel |
| 66 |
Lagerelement |
119 |
Seitenplatte |
| 120 |
Schutzkammer |
136 |
Gasdruckfeder |
| 121 |
Rückenplatte |
138 |
Anschlagelement |
| 122 |
Auslösemechanismus |
140 |
Anlehnungselement |
| 124 |
Kammerplatte |
142 |
Blockadeelement |
| 125 |
Schutzplatte |
144 |
Recheneinheit |
| 126 |
Aufnahmeöffnung |
146 |
Sensoreinheit |
| 128 |
Koppelwinkel |
148 |
Anzeigeeinheit |
| 130 |
Gegenpresselement |
150 |
Anzeigeelement |
| 132 |
Schienenelement |
152 |
Auflageelement |
| 134 |
Gasdruckfeder |
|
|