[0001] Die Erfindung betrifft einen elektrischen Steckverbinder gemäß Anspruch 1.
[0002] Derartige Steckverbinder werden üblicherweise für Audioanwendungen, insbesondere
als Lautsprecherstecker, teilweise auch als Stecker für die Stromversorgung von elektrischen
Geräten eingesetzt. Ein bevorzugter Anwendungsfall sind Gehäuse für Steckverbinder
zur Verbindung von Lautsprechern und Verstärkern für zwei Normen von Kabelsteckern,
die in eine zugehörige Einbausteckerbuchse im Lautsprecher bzw. Verstärker einzustecken
sind. Eine Art von Kabelsteckern weist einen zentralen stiftförmigen Steckerfortsatz
und einen diesen umgebenden kreisringförmigen Steckerfortsatz auf, während andererseits
als Kabelstecker auch typische Klinkenstecker vorgesehen sein können. Insbesondere
bezieht sich die gegenständliche Erfindung auf die Steckeraufnahmeteile einer elektrischen
Steckverbindung, die zur Herstellung einer elektrisch leitenden Steckverbindung mit
einem komplementären Steckteil ausgeführt ist, wobei in beiden Steckverbindern elektrische
Kontakte angeordnet sind. Die Steckeraufnahmeteile werden vielfach als Einbausteckerbuchse
ausgeführt, auch Chassisstecker genannt. Sie weisen zur Herstellung einer elektrischen
Steckverbindung eine kreisringförmige Einstecköffnung auf, an deren Seitenwand mindestens
ein elektrisches Kontaktelement vorgesehen ist, wie dies beispielsweise aus der
AT 387 871 B1 bekannt ist. Dieses Kontaktelement ist von einem Kontaktelement eines steckbaren
Gegensteckers der Steckverbindung kontaktierbar, welcher einen kreisringförmigen Steckfortsatz
zum Einstecken in die kreisringförmige Einstecköffnung des Steckeraufnahmeteils aufweist.
[0003] Bekannt ist weiters eine Einbausteckerbuchse, welche zusätzlich zur kreisringförmigen
Einstecköffnung eine zentrale Einstecköffnung aufweist, die ebenfalls ein elektrisches
Kontaktelement an einer Seitenwand besitzt. Der zugehörige Gegenstecker der Steckverbindung
weist neben dem kreisringförmigen Steckfortsatz einen zentralen stiftförmigen Steckfortsatz
zum Einstecken in die zentrale Einstecköffnung auf. Derartige Steckverbinder sind
insbesondere als Lautsprecherstecker weit verbreitet.
[0004] Bekannt sind weiters, unter anderem auch zur Herstellung von Kabelverbindungen zwischen
Verstärkern und Lautsprechern, Steckverbindungen, deren Steckerteil von einem Klinkenstecker
gebildet wird. Klinkenstecker sind beispielsweise in der
US 5911601 A und der
US 5527190 A und den darin angeführten Referenzen beschrieben.
[0005] Beispielsweise zur Verbindung von Lautsprechern und Verstärkern sind somit zwei Normen
von Kabelsteckern, die in eine zugehörige Einbausteckerbuchse im Lautsprecher (bzw.
Verstärker) einzustecken sind, weit verbreitet, wobei die eine Art dieser Kabelstecker,
wie bereits angeführt, einen zentralen stiftförmigen Steckerfortsatz und einen diesen
umgebenden kreisringförmigen Steckerfortsatz aufweist und in der anderen dieser Normen
als Kabelstecker ein Klinkenstecker vorgesehen ist. Um für die Verwendung beider Systeme
Mehraufwand hinsichtlich der Bauteile aber auch hinsichtlich durchzuführenden Verdrahtungsarbeiten
zu vermeiden, wurde in der
AT 410 865 B1 eine Umschalteinrichtung vorgeschlagen, damit die übliche Polung der Kontakte für
diese unterschiedlichen Steckerarten beibehalten werden kann.
[0006] Aus der
EP 1503463 A1 wiederum ist eine Einbausteckerbuchse einer elektrischen Steckverbindung mit einem
Buchsengehäuse bekannt, welches eine zentrale Einstecköffnung und eine die zentrale
Einstecköffnung umgebende und durch eine Zwischenwand von der zentralen Einstecköffnung
abgegrenzte ringförmige Einstecköffnung aufweist. Es sind erste und zweite elektrische
Kontaktelemente vorhanden, wobei in die zentrale Einstecköffnung ein zentraler Steckerfortsatz
und in die ringförmige Einstecköffnung ein ringförmiger Steckerfortsatz eines Gegensteckers
einsteckbar sind und ein am zentralen Steckerfortsatz angeordnetes erstes elektrisches
Gegenkontaktelement mit dem ersten Kontaktelement kontaktierbar und ein am ringförmigen
Steckerfortsatz angeordnetes zweites elektrisches Gegenkontaktelement mit dem zweiten
elektrischen Kontaktelement kontaktierbar ist. Alternativ ist ein Klinkenstecker als
Gegenstecker in die zentrale Einstecköffnung einsteckbar und sind ein Schaft des Klinkensteckers
und eine am freien Ende des Schafts angeordnete Kontaktzwiebel des Klinkensteckers
elektrisch kontaktierbar sind.
[0007] In der
US2006/0205288 A1 ist ein Kontaktelement offenbart, das zur Anbringung auf einer Platine und zur Kontaktierung
eines parallel zum Kontaktelement einschiebbaren Kontaktstiftes ausgelegt ist. Der
äusserste Endabschnitt des Kontaktelementes ist entgegen der Auslenkrichtung konvex
gekrümmt und weist weiters in Querrichtung eine konkave Krümmung auf, die sich bogenförmig
an den Endabschnitt des Kontaktpins anlegt.
[0008] Die
EP 1401056 A1 offenbart ein Steckeraufnahmeteil einer elektrischen Steckverbindung, insbesondere
für Audioanwendungen, dessen Gehäuse einen zentralen Aufnahmeraum aufweist, welcher
von einer Zwischenwand mit einer Innenseite und einer Außenseite begrenzt ist, und
einem die Zwischenwand umgebenden kreisringförmigen Aufnahmeraum, wobei beide Aufnahmeräume
Einstecköffnungen für einen komplementären Gegenstecker bilden. Sowohl an der Innenseite
als auch an der Außenseite der Zwischenwand sind elektrische Steckerkontakte angeordnet,
welche einen metallischen streifenförmigen Körper besitzen, der einen Befestigungsbereich
und einen vom Befestigungsbereich abstehenden freien Arm mit einem Kontaktbereich
an seinem freien Ende und einem zwischen dem Kontaktbereich und dem Befestigungsbereich
liegenden federnden Bereich aufweist. Bei den üblichen Anwendungsgebieten dieser Steckeraufnahmeteile
für Audioanwendungen, insbesondere als Lautsprecherstecker, teilweise auch als Stecker
für die Stromversorgung von elektrischen Geräten, müssen relativ hohe Ströme übertragen
werden können, wobei niedrige Übergangswiderstände wichtig sind, wofür einerseits
eine sehr gute Leitungsfähigkeit, andererseits aber auch gute Federeigenschaften verlangt
werden, damit der Steckerkontakt mit ausreichender Kraft an seinen Gegenkontakt gedrückt
wird. Das vorgeschlagene Kontaktelement weist einen Befestigungsbereich und einen
vom Befestigungsbereich abstehenden freien Arm mit einem Kontaktbereich und einen
federnden Bereich auf, wobei der Kontaktbereich gewölbt ausgeführt ist. Zur Versteifung
des freien Armes sind eine Wölbung und an der der Wölbung gegenüberliegenden Seite
des streifenförmigen Körpers eine korrespondierende Mulde ausgebildet, wobei der federnde
Bereich des streifenförmigen Körpers im Bereich der Wölbung bzw. Mulde im Querschnitt
gesehen gekrümmt ausgebildet ist. Dadurch werden die Federeigenschaften positiv beeinflusst
und die Wölbung garantiert auch beim Kontaktieren eine gute Anlaufschräge in allen
Richtungen.
[0009] Die
JP H0878081 A sowie die
US 2001014560 A1 zeigen eine Steckerbuchse, welche für Rundstecker für Fahrzeugladestecker bzw. einen
Crimpkontakt für einen Pin mit rundem Querschnitt. Die Kontaktelemente beider Anordnungen
sind ungefähr zylindrisch, wobei im mittleren Mantelbereich mehrere längliche, durch
Ausstanzungen getrennte Stege angeordnet sind. Die Stege sind entlang ihrer Längserstreckung
verdreht.
[0010] Gemäss der
JP H0878081 A sind die Stege in ihrem mittleren Abschnitt etwas verbreitert, so dass bei Verdrehung
eine Kontaktkante in den Aufnahmebereich für den Steckerpin ragt. Wenn dieser eingesteckt
wird, dreht der Steckerpin den Steg teilweise gegen seine anfängliche Verdrehung zurück,
wobei der Kontakt zwischen Steckerpin und Steg immer durch die Kontaktkante des Steges
erhalten bleibt.
[0011] Die
US 2001014560 A1 hingegen offenbart Stege, die entlang ihrer Längserstreckung seitlich aus der Längsachse
ausgelenkt und beim fertigen Kontaktelement dann in die Einstecköffnung für den Pin
ragen und eine Kontaktkante mit dem Pin ausbilden.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, bei einfacherem Aufbau des Steckverbinders
und dessen Kontaktelementen eine gute Anlaufschräge als auch die Übertragbarkeit hoher
Ströme durch gute elektrische Kontaktierung zu erzielen.
[0013] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dazu dadurch gekennzeichnet, dass das erste
Kontaktelement im Bereich der Aussenseite der zylindrischen Zwischenwand parallel
zur Achse der Einstecköffnungen verlaufend angeordnet, konvex in Richtung von der
zentralen Längsachse des Gehäuses weg gekrümmt und federelastisch in Richtung zur
zentralen Längsachse des Gehäuses auslenkbar ist, und dass die dem Kontaktstift zugewandte
Seitenkante des Kontaktelementes in ihrem vorderen, dem Kontaktstift zugewandten Abschnitt
mit der Bahn des Kontaktstiftes während des Einsteckens in Richtung der Auslenkung
des Kontaktelementes gesehen einen spitzen Winkel einschliesst. Im geometrischen Sinn
handelt es sich bei der Bahn des Kontaktstiftes und der Tangente an den Kontaktpunkt
des Kontaktelementes um windschiefe Geraden, da diese ja nicht in der gleichen Ebene
liegen. Beim Einschieben des Kontaktstiftes in das erfindungsgemässe Gehäuse tritt
dessen vorderes Ende, meist als abgerundete Struktur ausgebildet, zuerst mit der Seitenkante
des Kontaktelementes des Gehäuses in Kontakt und lenkt dieses beim weiteren Einschieben
und Entlanggleiten an der Seitenkante elastisch aus der Ruhelage aus. Diese relative
Bewegung mit Entlanggleiten - ähnlich dem Prinzip der Schneiden einer Schere - findet
solange statt, bis der vordere Abschnitt des Kontaktstiftes auf die ebene Seite des
Kontaktelementes aufgefahren ist. Der Kontaktstift kann dann entweder weiter vorgeschoben
oder auch durch Drehung des komplementären Steckverbinders - beispielsweise im Zuge
einer bajonettartigen Verriegelung der Steckverbindung - quer zur Längsachse des Kontaktelementes
von der Seitenkante des Kontaktelementes weg auf dessen ebene Fläche bewegt werden.
[0015] Bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der auslenkbare Abschnitt das Kontaktelement
entgegen der Auslenkrichtung konvex gekrümmt ist, wodurch sich eine schonende mechanische
Kontaktierung zwischen Kontaktstift und Kontaktelement sowie ein vorteilhafter Kraft-
bzw. Widerstandsverlauf im Zuge der Herstellung der Steckverbindung ergibt.
[0016] Vorzugsweise liegt der Scheitelbereich des gekrümmten Abschnitts des Kontaktelementes
bei vollständig eingestecktem komplementären Steckverbinder im Bereich des vordersten
Abschnittes des Kontaktstiftes. Das sorgt für eine optimale Andrückwirkung des Kontaktelementes
an den Kontaktstift sowie dafür, dass die grösstmögliche Kontaktfläche zwischen den
beiden elektrischen Kontakten vorliegt.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass das Kontaktelement quer zu
seiner Längsachse in Richtung auf den Kontaktstift hin konvex gekrümmt ist. Diese
zweite Krümmung ist dabei eine Krümmung quer zur Längsachse des Kontaktelementes und
kann nur die Seitenkante betreffen, die in Kontakt mit dem Kontaktstift tritt. Die
Krümmung kann aber auch beide Seitenkanten betreffen, was dann zu einem sowohl normal
auf die Ebene zwischen den Seitenkanten gekrümmten und/oder zu einem sichelförmig
geformten Kontaktelement führt.
[0018] Wieder ist es von Vorteil, wenn der Scheitelbereich der Krümmung im Bereich des vordersten
Abschnittes des Kontaktstiftes bei vollständig eingestecktem komplementären Steckverbinder
liegt. Selbst bei Einschieben des Kontaktstiftes entlang einer geraden Bahn in das
erfindungsgemässe Gehäuse gelangt dann der Kontaktabschnitt des Kontaktelementes in
optimalen Kontakt zum vorderen Abschnitt des Kontaktstiftes. Dieser Vorteil wird noch
ergänzt, wenn zum Abschluss der Herstellung der Steckverbindung eine Verdrehung des
komplementären Steckverbinders entgegen der seitlichen Krümmung des Kontaktelementes
erfolgt, beispielsweise zur sicheren Verrastung der Steckverbindung.
[0019] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Steckverbinders
ist dadurch gekennzeichnet, dass der vordere, mit dem Kontaktstift zusammenwirkende
Abschnitt des Kontaktelementes in Richtung auf den Kontaktstift hin verdreht ist.
Diese Verdrehung in Umfangsrichtung um die Längsachse des Kontaktelementes und in
Richtung auf die Bahn des Kontaktstiftes hin erleichtert einerseits die sanfte und
stetige Auslenkung des Kontaktelementes beim Einschieben des Kontaktstiftes in das
Gehäuse sowie auch das Aufgleiten des Kontaktstiftes auf die Oberfläche des Kontaktelementes,
sei es nun in Längsrichtung des Kontaktelementes und/oder in dessen Querrichtung.
Es gewährleistet überdies die optimale Kontaktierung zu jedem Zeitpunkt und in jeder
Relativposition von Kontaktstift und Kontaktelement.
[0020] Bevorzugt ist dabei eine Variante, bei welcher die Verdrehung vom tangentialen Abschnitt
bis kurz vor dem vorderen Ende des Kontaktelementes hin stetig zunimmt.
[0021] Anstelle die mit dem Kontaktstift in Kontakt tretende Seitenkante des Kontaktelementes
gekrümmt auszuführen ist es für ein Kontaktelement mit verdrehtem vorderen Abschnitt
auch möglich, die gewünschte Krümmung in Bezug auf die Bahn des Kontaktstiftes dadurch
zu erzielen, dass die mit dem Kontaktstift zusammenwirkende Seitenkante parallel zur
Längsmitte des Kontaktelementes verläuft und der in Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes
gesehen spitze Winkel zwischen der Bahn des Kontaktstiftes und der Seitenkante durch
die Verdrehung des Kontaktelementes bewirkt ist. Dadurch kann das Kontaktelement einfacher
hergestellt werden, da nur gerade Seitenkanten erforderlich sind, bei dennoch sanftem
Kraftverlauf im Zuge des Einsteckens des Kontaktstiftes und Auslenken des Kontaktelementes.
[0022] Bevorzugt ist dabei das Kontaktelement an seinem der Einsteckseite nächstliegenden
Ende koaxial zur Einsteckrichtung geführt, wobei die Kontaktierungsfläche des ersten
Kontaktelements zwischen seinen Endabschnitten - das ist das am Gehäuse festgelegte
Ende des Kontaktelementes und das andere Ende, das koaxial zur Gehäuselängsachse geführt
ist - liegt.
[0023] Eine vorteilhafte Ausführungsform eines derartigen Steckverbinders weist zwei Kontaktelemente
auf, die auf bezüglich der Achse der Einstecköffnung einander gegenüberliegenden Seiten
der Zwischenwand angeordnet, konvex in Richtung von der zentralen Längsachse des Gehäuses
weg gekrümmt und federelastisch in Richtung zur zentralen Längsachse des Gehäuses
auslenkbar sind.
[0024] Um die zweite Art von komplementären Steckverbindern kontaktieren zu können, ist
zumindest ein zweites Kontaktelement in der zentralen Einstecköffnung angeordnet und
federelastisch in Richtung von der zentralen Längsachse des Gehäuses weg auslenkbar.
[0025] Material- und Gewichtsersparnis als auch einen Aufbau mit geringen Dimensionen gestattet
eine Variante des Steckverbinders, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zwischenwand,
welche die zentrale Einstecköffnung und davon abgegrenzte ringförmige Einstecköffnung
voneinander trennt, zumindest teilweise hohl ist. Alternativ oder auch ergänzend dazu
kann die Zwischenwand auch mit zumindest einer nutartigen Ausnehmung versehen sein.
Im Hohlraum bzw. in der Nut ist zumindest eines der Kontaktelemente angeordnet. Vorzugsweise
sind zwei Nuten oder Hohlräume vorgesehen, die jeweils eines der Kontaktelement auf
nehmen. Die Zwischenwand kann auch als hohler zylindrischer Ring ausgeführt sein,
der Öffnungen oder Nuten aufweist, welche die Kontaktelemente aufnehmen oder es gestatten,
dass diese in den Bereich ragen, in welchem die Kontaktstifte oder ähnlichen Kontaktelemente
des komplementären Steckverbinders während und nach dem Herstellen der Steckverbindung
zu liegen kommen.
[0026] Bevorzugt ist ein derartiger Steckverbinder wie in den vorhergehenden Absätzen beschrieben
als sogenannte "Chassisbuchse" ausgeführt, wobei deren Gehäuse als in eine Platte,
Gehäusewandung od. dgl. einsetzbares buchsenförmiges Gehäuse ausgeführt ist und an
der Einsteckseite einen auskragenden Flansch zur Montage an der Platte, Gehäusewandung
od. dgl. aufweist. Die elektrischen Kontaktelemente sind am hinteren Ende, das der
Einstecköffnung für den komplementären Steckverbinder entgegengesetzt ist, am Boden
des buchsenförmigen Gehäuses festgelegt.
[0027] Eine vorteilhafte Ausführungsform für die Anwendung auch mit Klinkensteckern ist
dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einstecköffnung zur Aufnahme eines Klinkensteckers
ausgelegt ist und Kontaktelemente für den Schaft des Klinkensteckers und eine am freien
Ende des Schafts angeordnete Kontaktzwiebel des Klinkensteckers vorhanden sind, welche
zumindest eine mit dem ersten Kontaktelement elektrisch verbundene erste Kontaktfahne,
von der die Kontaktzwiebel des Klinkensteckers kontaktierbar ist, und eine mit dem
zweiten Kontaktelement elektrisch verbundene zweite Kontaktfahne, von der der Schaft
des Klinkensteckers kontaktierbar ist, umfassen, wobei ein mit dem ersten Kontaktelement
zusammenwirkendes Schubelement vorhanden ist, das zur Kontaktierung des ersten Kontaktelements
mit dem ersten Gegenkontaktelement des Gegensteckers beim Einstecken des Gegensteckers
vom ringförmigen Steckerfortsatz in Richtung zur zentralen Längsachse des Gehäuses
verschiebbar ist.
[0028] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand des in
der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der Erfindung erläutert.
[0029] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- Eine Einbausteckerbuchse als bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemässen
Steckverbinder,
- Fig. 2
- Einen Kabelstecker zur Herstellung einer Steckverbindung mit der Einbausteckerbuchse
der Fig. 1,
- Fig. 3
- Einen Klinkenstecker zur Herstellung einer alternativen Steckverbindung mit der Einbausteckerbuchse
der Fig. 1,
- Fig. 4
- Eine Vorderansicht der Buchse der Fig. 1
- Fig. 5
- Einen senkrechten Längsschnitt durch die Buchse der Fig. 1,
- Fig. 6
- Einen Längsschnitt durch die Buchse der Fig. 1 in Querrichtung, senkrecht auf den
Schnitt der Fig. 4,
- Fig. 7
- Einen Querschnitt durch die Buchse der Fig. 1, senkrecht auf deren Längsachse, in
Richtung VII - VII,
- Fig. 8
- Einen Querschnitt durch die Buchse der Fig. 1, senkrecht auf deren Längsachse, in
Richtung VIII - VIII,
- Fig. 9
- Eine Explosionsdarstellung der Einbausteckerbuchse der Fig. 1,
- Fig. 10
- Eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Kontaktelementes zur
Herstellung des elektrischen Kontaktes mit einem Steckerstift des Kabelsteckers,
- Fig. 11
- Eine Seitenansicht des Kontaktelementes der Fig. 10,
- Fig. 12
- Eine Draufsicht auf das Kontaktelement der Fig. 10,
- Fig. 13
- Einen Querschnitt durch ein Kontaktelement der Fig. 10 in Höhe der Linie XIIIXIII
der Fig. 12,
- Fig. 14
- Eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Kontaktelementes
zur Herstellung des elektrischen Kontaktes mit einem Steckerstift des Kabel steckers,
- Fig. 15
- Eine Seitenansicht des Kontaktelementes der Fig. 14,
- Fig. 16
- Eine Draufsicht auf das Kontaktelement der Fig. 14,
- Fig. 17
- Einen Querschnitt durch eine Kontaktelement der Fig. 14 in Höhe der Linie XVII-XVII
der Fig. 16,
- Fig. 18
- Einen Querschnitt durch eine Kontaktelement der Fig. 14 in Höhe der Linie XVII-XVII
der Fig. 16,
- Fig. 19
- Einen Querschnitt durch eine Kontaktelement der Fig. 14 in Höhe der Linie XVII-XVII
der Fig. 16, und
- Fig. 20
- Einen Querschnitt durch eine Kontaktelement der Fig. 14 in Höhe der Linie XVII-XVII
der Fig. 16.
[0030] Die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw.
auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben
bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0031] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert
dargestellt wurden.
[0032] Die Erfindung wird anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer Einbausteckerbuchse,
auch Chassisbuchse genannt beschrieben, von welcher ein typisches Ausführungsbeispiel
in den Zeichnungsfiguren dargestellt ist. Fig. 1 zeigt diese Buchse in perspektivischer
Ansicht. Sie dient zum Herstellen einer elektrischen Steckverbindung mit einem Gegenstecker
der Art, wie er in Fig. 2 darstellt ist, als auch alternativ mit einem Klinkenstecker
der in Fig. 3 dargestellten Art.
[0033] Der in Fig. 1 dargestellte elektrische Steckverbinder in Form einer Einbausteckerbuchse
weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem eine zentrale Einstecköffnung 2 und eine äussere
ringförmige Einstecköffnung 3 vorhanden sind. Das Gehäuse 1 ist aus elektrisch isolierendem
Material angefertigt oder gegenüber den Kontaktelementen 13, 14 elektrisch isoliert.
Die äussere Einstecköffnung 3 umgibt dabei die zentrale Einstecköffnung 2 koaxial,
wobei beide Einstecköffnungen 2, 3 durch eine ebenfalls koaxiale zylindrische Zwischenwand
4 gegeneinander abgegrenzt sind. Die Zwischenwand 4 verläuft über zumindest über einen
Teil des Umfangs der Einstecköffnungen 2, 3, vorzugsweise über mehr als die Hälfte
des Umfanges. In bekannter Weise können Führungen 31 vorgesehen sein, welche das verdrehungsfreie
Einschieben eines komplementären Steckverbinders (siehe Fig. 2) in die äussere ringförmige
Einstecköffnung 3 gewährleisten und ein anschliessendes Verdrehen um die zentrale
Achse der Steckverbinder ermöglichen, inbesondere um die Steckverbindung mechanisch
zu verriegeln. Eine derartige Ausführungsform der Steckverbinder ist zur Verbindung
von beispielsweise Lautsprechern und Verstärkern mit zwei Typen von Kabelsteckern
gedacht. Eine Art von Kabelsteckern (siehe Fig. 2) weist ein Kabelsteckergehäuse 5
und einen zentralen Steckerzapfen 6 auf, wobei am Zapfen 6 an dessen zylindrischer
Aussenseite zumindest ein Kontaktstift 9 angeordnet ist. Diesen zentralen Steckerzapfen
6 umgibt mit einem gewissen Abstand ein zylindrischer bzw. kreisringförmiger Steckerfortsatz
7 auf, auf dessen Innenseite typischerweise ebenfalls Kontaktstifte 8 angeordnet sind.
Andererseits soll auch die Verbindung mit typischen Klinkensteckern (siehe Fig. 3)
mit nur einem aus dem Gehäuse 10 herausragenden Kontaktstift 101 möglich sein.
[0034] Basisversionen des erfindungsgemässen Einbausteckverbinders sehen eine Verbindungsmöglichkeit
mit nur einem Kabelsteckverbindertyp vor. Dabei ist eine Einstecköffnung und eine
Führung für einen komplementären Kabelsteckverbinder vorgesehen, der mit zumindest
einem elektrischen Kontaktstift ausgestattet ist. Alle nachfolgend erläuterten Merkmale
gelten in vereinfachter Form sinngemäss auch für diese Basisversionen.
[0035] Mittels eines Kontaktflansches 11 mit Montagebohrungen 12 kann der Einbausteckverbinder
in einer Schalttafel, in einer Wand eines Gerätes od. dgl. eingebaut und fixiert werden.
[0036] Für die Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung ist für jede Einstecköffnung
2, 3 zumindest ein elastisch aus der Bahn des Kontaktstiftes 8, 10 des jeweiligen
Kabelsteckverbinders, die dieser in der Einstecköffnung 2, 3 zurücklegt, ein auslenkbares
ebenes zungenförmiges elektrisches Kontaktelement 13, 14 im Gehäuse 1 befestigt. Dieses
aus elektrisch leitendem, vorzugsweise metallischem Werkstoff hergestellte Kontaktelement
13, 14 ragt zumindest bei fehlendem komplementären Steckverbinder zumindest teilweise
in die jeweilige Einstecköffnung 2, 3 hinein. Im Zuge des Einsteckens des komplementären
Steckverbinders bzw. von dessen Kontaktstiften 8, 10 in die Einstecköffnung 2, 3 sind
die Kontaktelemente 13, 14 im Gehäuse 1 kontaktierbar, wodurch die elektrisch leitende
Verbindung zwischen Kabelsteckverbinder und Einbausteckverbinder hergestellt wird.
Auf der der Einstecköffnung 2, 3 entgegengesetzten Rückseite des Gehäuses 1 werden
die Kontaktelemente 13, 14 nach aussen geführt und bilden auf der Rückseite die Kontaktfahnen
131, 141 aus.
[0037] In der Explosionsdarstellung der Fig. 9 ist zu erkennen, dass das Gehäuse 1 auf der
der Einsteckseite für den komplementären Kabelsteckverbinder gegenüberliegenden Seite
durch eine hintere Rückwand 15 geschlossen und vorzugsweise auch abgedichtet ist.
Von der Rückwand 15 auf das Gehäuse 1 hin ragende Zapfen oder in Umfangsrichtung verlaufende
Elemente 151 dienen der Führung und Orientierung der Rückwand 15 gegenüber dem Gehäuse
1 und bei entsprechender Ausführung mit Hinterschneidungen allenfalls auch als Mittel
für die Verrastung der Rückwand 15 am Gehäuse 1. Alternativ oder zusätzlich dazu kann
die Rückwand 15 mit dem Gehäuse auch durch Verkleben, Verschweissen, vorzugsweise
Ultraschall-Schweissen, Verschrauben od. dgl. verbunden sein. Durch Öffnungen 152
in der Rückwand 15 werden die Kontaktfahnen 131, 141 nach aussen geführt.
[0038] Die Zwischenwand 4, welche die zentrale Einstecköffnung 2 und die davon abgegrenzte
ringförmige Einstecköffnung 3 voneinander trennt, ist zumindest teilweise hohl ausgeführt.
Alternativ oder auch ergänzend dazu kann die Zwischenwand 4 auch mit zumindest einer
nutartigen Ausnehmung versehen sein. Im Hohlraum bzw. in der Nut ist zumindest eines
der Kontaktelemente 13, 14 angeordnet, wobei innerhalb der Zwischenwand 4 aufgenommene
Kontaktelemente 13, 14 durch parallel zur Längsachse des Gehäuses 1 orientierte Ausnehmungen
41, 42 in die Einstecköffnungen 2, 3 hineinragen. Vorzugsweise sind zwei Nuten oder
Hohlräume vorgesehen, die jeweils eines der Kontaktelemente 13, 14 aufnehmen. Die
Zwischenwand 4 kann auch als hohler zylindrischer Ring ausgeführt sein, der Öffnungen
41, 42 oder Nuten aufweist, welche die Kontaktelemente 13, 14 aufnehmen oder es gestatten,
dass diese in den Bereich ragen, in welchem die Kontaktstifte oder ähnlichen Kontaktelemente
des komplementären Steckverbinders während und nach dem Herstellen der Steckverbindung
zu liegen kommen.
[0039] Das in die zentrale Einstecköffnung 2 ragende Kontaktelement 13 ist zur Aufnahme
des Kontaktstiftes 101 eines Klinkensteckers 10 federelastisch in Richtung von der
zentralen Längsachse des Gehäuses 1 weg auslenkbar.
[0040] Hingegen ist das von innen her in die äussere, ringförmige Einstecköffnung 2 hineinragende
äussere Kontaktelement 14 neben der ebenfalls vorgesehenen federelastischen Auslenkbarkeit
in Richtung auf die zentrale Längsachse des Gehäuses 1 hin zusätzlich in einer Weise
ausgeführt, die eine gute Anlaufschräge für den Kontaktstift des Kabelsteckverbinders
als auch die Übertragbarkeit hoher Ströme durch gute elektrische Kontaktierung gewährleistet.
Dazu ist die einem Kontaktstift 8 eines Kabelsteckverbinders zugewandte Seitenkante
142 (siehe dazu die Fig. 14 bis 20) des Kontaktelementes 14 in ihrem vorderen, dem
Kontaktstift 8 zugewandten Abschnitt 143 mit der Bahn des Kontaktstiftes 8 während
des Einsteckens in Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes 14 gesehen einen spitzen
Winkel einschliesst. Im geometrischen Sinn handelt es sich bei der Bahn des Kontaktstiftes
8 und der Tangente an den Kontaktpunkt des Kontaktelementes 14 um windschiefe Geraden,
da diese ja nicht in der gleichen Ebene liegen. Beim Einschieben des Kontaktstiftes
8 in das erfindungsgemässe Gehäuse 1 tritt dessen vorderes Ende, meist als abgerundete
Struktur ausgebildet, zuerst mit der Seitenkante 142 des Kontaktelementes 14 des Gehäuses
1 in Kontakt und lenkt dieses beim weiteren Einschieben und Entlanggleiten an der
Seitenkante 142 elastisch aus der Ruhelage aus. Diese relative Bewegung mit Entlanggleiten
- ähnlich dem Prinzip der Schneiden einer Schere - findet solange statt, bis der vordere
Abschnitt des Kontaktstiftes 8 auf die ebene Oberseite 144 des Kontaktelementes 14
aufgefahren ist. Der Kontaktstift 8 kann dann entweder weiter vorgeschoben oder auch
durch Drehung des komplementären Steckverbinders - beispielsweise im Zuge einer bajonettartigen
Verriegelung der Steckverbindung -quer zur Längsachse des Kontaktelementes 14 von
der Seitenkante 142 des Kontaktelementes weg auf dessen ebene Fläche 144 bewegt werden.
Bei ganz eingestecktem komplementären Steckverbinder ist dann ein ebener Kontaktabschnitt
145 des Kontaktelementes 14 anschliessend an die Seitenkante 142 in Kontakt mit dem
Kontaktstift 8 und sorgt für optimale elektrische Kontaktierung. Das Kontaktelement
14 ist dabei in seinem vorderen, auslenkbaren Abschnitt 146 entgegen der Auslenkrichtung
konvex gekrümmt.
[0041] Vorzugsweise liegt der Scheitelbereich des gekrümmten Abschnitts 146 des Kontaktelementes
14 bei vollständig eingestecktem komplementären Steckverbinder im Bereich des vordersten
Abschnittes des Kontaktstiftes, um die optimale Kontaktierung zu gewährleisten. Das
sorgt für eine optimale Andrückwirkung des Kontaktelementes 14 an den Kontaktstift
8 sowie dafür, dass die grösstmögliche Kontaktfläche zwischen den beiden elektrischen
Kontakten vorliegt. Das bevorzugte Ausführungsbeispiel eines Kontaktelementes 14 weist
auch eine konvexe Krümmung hin in Richtung auf den Kontaktstift 8 auf, was insbesondere
bei Steckverbindern von Vorteil ist, bei welchem beim Einstecken des Kabelsteckverbinders
in den Einbausteckverbinder der Kontaktstift 8 des Kabelsteckverbinders zuerst etwas
ausserhalb der Längsmitte des gekrümmten und elastisch auslenkbaren Abschnitts 146
liegt (in Fig. 16 etwa parallel zum Kontaktelement 14, aber etwas oberhalb von dessen
Längsmitte; in den Fig. 17 bis 20 senkrecht auf die Zeichenebene und vorerst links
vom gekrümmten Abschnitt 146 des Kontaktelementes 14). Der Kontaktstift 8 wird dabei
zuerst ähnlich den Schenkeln einer Schere an der Seitenkante 143 des Kontaktelementes
14 entlanggeführt und lenkt dabei den gekrümmten Abschnitt 146 immer weiter entgegen
der Krümmung aus, bis schliesslich - und typischerweise bei grösster Auslenkung des
Kontaktelementes 14 - der vordere Abschnitt des Kontaktstiftes 8 des Kabelsteckverbinders
auf die ebene Oberfläche 144 des gekrümmten Abschnitts 146 des Kontaktelements 14
aufläuft. Typischerweise erfolgt dann noch eine Relativverdrehung von Kabelsteckverbinder
und Einbausteckverbinder, um die Verriegelung der Steckverbindung zu bewirken. Diese
Bewegung erfolgt in Fig. 16 mit etwa parallel zum Kontaktelement 14 liegendem Kontaktstift
8 in der Zeichenebenen nach unten hin, auf die Längsmitte des gekrümmten Abschnitts
146 zu; in den Fig. 17 bis 20 stünde der Kontaktstift 8 senkrecht auf die Zeichenebene
und würde von links nach rechts entlang eines Kreisbogenabschnitts nach rechts auf
die ebene Oberfläche 144 des Kontaktelementes 14 geschoben, um schliesslich im Kontaktbereich
145 zu liegen zu kommen.
[0042] Diese zweite Krümmung im vorderen Abschnitt des jedenfalls parallel zur Richtung
der Auslenkung gekrümmten Abschnitts 146 des Kontaktelementes 14 auf den Kontaktstift
8 des Kabelsteckverbinders hin ist dabei eine Krümmung quer zur Längsachse des Kontaktelementes
14 und senkrecht auf die Richtung der Auslenkung des Abschnitts 146. Sie kann auch
nur die dem Kontaktstift 8 näherliegende eine Seitenkante 142 betreffen, die beim
Herstellen der Steckverbindung zuerst in Kontakt mit dem Kontaktstift 8 des Kabelsteckers
tritt. Die seitliche, zweite Krümmung kann aber auch beide Seitenkanten betreffen,
was dann zu einer quer zur Auslenkrichtung sichelförmigen Form des auslenkbaren Abschnitts
146 führt.
[0043] Der Scheitelbereich 147 der seitlichen Krümmung liegt bevorzugt im vordersten Teil
des gekrümmten Abschnitts 146, zwischen dem vorderen Ende des Kontaktelementes 14
und dem Bereich 145 des gekrümmten Abschnittes 146, auf dessen ebener Oberfläche der
vorderste Abschnittes des Kontaktstiftes 8 bei vollständig eingestecktem komplementären
Steckverbinder liegt. Damit kann der Kontaktstift 8 beim Einschieben des Kabelsteckverbinders
der Seitenkante 142 entlanggleiten, wobei sich der Kontaktpunkt zwischen Kontaktstift
8 und Kontaktelement 14, insbesondere dessen gekrümmten Abschnitt 146, immer mehr
verschiebt und von der grössten Entfernung zu einer gedachten Verbindungslinie des
Kontaktstiftes 8 mit der Mittelachse des Kabelsteckverbinders schliesslich zu dieser
Verbindungslinie hinwandert. Im Zuge der Verdrehung des Kabelsteckverbinders gegenüber
dem Gehäuse 1 des Einbausteckverbinders wandert dann vorteilhafterweise die Längsmitte
des Kontaktbereiches 145 des Kontaktelementes 14 in die Verbindungslinie und Kontaktstift
8 und Kontaktbereich 145 liegen mit optimalem Kontakt aneinander, sowohl was die Kontaktfläche
als auch die Kontaktierungskraft betrifft.
[0044] Die oben genannten Vorteile des sanften und scherenartigen Aufgleitens des Kontaktstiftes
8 auf das Kontaktelement 14 können auch mit einer Ausführung des Kontaktelementes
14 erzielt werden, dessen vorderer, mit dem Kontaktstift 8 des Kabelsteckverbinders
zuerst in Kontakt tretender Abschnitt um die Längsachse des kontaktierenden, gekrümmten
Abschnittes 146 verdreht ist. Beide konstruktiven Merkmale können auch gemeinsam im
Kontaktelement 14 verwirklicht sein, und eine entsprechende Ausführungsform des Kontaktelementes
14 ist auch in den Zeichnungen dargestellt. Die Verdrehung im vorderen, dem Kontaktstift
8 zugewandten Bereich des gekrümmten und auslenkbaren Abschnittes 146 ist besonders
deutlich in den Fig. 17 bis Fig. 20 zu erkennen.
[0045] Die mit dem Kontaktstift 8 in Kontakt tretende Seitenkante 142 des Kontaktelementes
14 kann - in einer Projektion in Richtung der Auslenkung des vorderen Abschnittes
des Kontaktelementes 14 - auch dadurch in Bezug auf die Bahn des Kontaktstiftes 8
gekrümmt ausgeführt sein, dass der vordere Abschnitt um die eigene Achse verdreht
ausgeführt ist. Das Ausmass der Verdrehung kann sich bevorzugt auch entlang der Länge
des auslenkbaren Abschnittes 146 des Kontaktelementes 14 verändern, wobei die grösste
Verdrehung im vordersten Bereich vorgesehen ist, welcher Bereich als erstes mit dem
Kontaktstift 8 des Kabelsteckverbinders in Kontakt kommt. Die Fig. 17 zeigt einen
Querschnitt quer zur Längsrichtung des Kontaktelementes 17 kurz vor dieser Stelle,
entlang der Linie XVII-XVII der Fig. 16, so dass der stark verdrehte Abschnitt des
Kontaktelementes aus der Richtung des Kontaktstiftes 8 zu sehen ist.
[0046] Der nächste Querschnitt der Fig. 18 ist ein wenig weiter vom vorderen Ende angesetzt,
entlang der Linie XVIII-XVIII der Fig. 16, und lässt erkennen, dass die Verdrehung
an dieser Stelle bereits deutlich geringer ist als in Fig. 17. In der Projektion in
Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes 14 ist daher die Seitenkante 142 damit
etwas weiter von der Längsmittelachse entfernt, wie es einer realen Krümmung des vorderen
Abschnittes 146 des Kontaktelementes entspräche.
[0047] Am Scheitelpunkt des gekrümmten Abschnittes 146 des Kontaktelementes 14 ist die Krümmung
dann bereits sehr gering, wie in Fig. 19 zu sehen ist, die einen Querschnitt entlang
der Linie XIX-XIX der Fig. 16 zeigt. Dieser Abschnitt des Kontaktelementes 14 geht
dann gleich dahinter - in Richtung zur Kontaktfahne 141 hin versetzt, in den flachen
und gegenüber dem in der Rückwand 15 festgelegten Abschnitt 149 unverdrehten und damit
parallelen Abschnitt über. Der darauffolgende Abschnitt des auslenkbaren Abschnitts
146 geht dann vom Scheitelpunkt der Krümmung ohne Verdrehung weiter zum flachen, plattenförmigen
Abschnitt 149, der der Befestigung in der Rückwand 15 dient, und geht dann in diesen
Abschnitt 149 über. Diese Stelle ist in Fig. 20 im Querschnitt dargestellt, der entlang
der Linie XX-XX der Fig. 16 gelegt ist. Zusammengefasst könnte es auch so ausgedrückt
werden, dass die Verdrehung vom tangentialen Abschnitt bis kurz vor dem vorderen Ende
des Kontaktelementes hin stetig zunimmt.
[0048] Wie bereits oben angedeutet ergibt die Verdrehung um die eigene Längsachse des auslenkbaren
Abschnittes 146 für den Kontaktpunkt des Kontaktstiftes 8 des in das Gehäuse 1 eingeschobenen
Kabelsteckverbinders eine räumliche Bahn, die von radial ausserhalb des Kontaktstiftes
8 aber in Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes 14 gesehen vom einem grösseren
seitlichen Abstand zur Längsmittelachse des Kontaktstiftes 8 bis hin zur Deckungsgleichheit
mit einer Verbindungslinie führt, die parallel zur Richtung der Auslenkung verläuft
und durch die Mittelachse des Kontaktstiftes 8 geht. Derart entsteht in dieser Projektion
die gewünschte Krümmung in Bezug auf die Bahn des Kontaktstiftes 8. Die Tangente an
die Seitenkante 142 verläuft in jedem Kontaktpunkt entlang der oben genannten Bahn
windschief zur Längsmittelachse des Kontaktstiftes 8 bzw. zur Längsmittelachse des
Kontaktelementes 14, die durch die Längsmittelachse des Abschnitts 149 bzw. der Kontaktfahne
141 gegeben ist.
[0049] Bevorzugt ist der vorderste Abschnitt 148 des auslenkbaren Abschnitts 146 des Kontaktelementes
14 als Führungsabschnitt ausgelegt, der in einer Führungsstruktur des Gehäuses 1,
insbesondere der Zwischenwand 4, parallel zur Längsachse des Gehäuses 1 verschiebbar
gelagert ist. Bewegungen des vordersten Endabschnitt 148 des Kontaktelementes 14 quer
zu dessen Längsrichtung sind aber durch die Führungsstruktur, typischerweise sackartige
Ausnehmungen am Ende der Ausnehmung in der Zwischenwand 4 oder am Ende der in der
Zwischenwand 4 ausgearbeiteten und das Kontaktelement 14 aufnehmenden Nut, unterbunden.
Am Auflagepunkt des Endabschnittes 148 am Gehäuse 1 wird es durch das Wegdrücken des
Kontaktelementes 14 durch den Kontaktstift auch eine Längsbewegung, d.h. eine Bewegung
in Richtung der Hauptlängsachse des Gehäuses 1, nach vorne hin in Richtung Einstecköffnung
bzw. Sichtfläche des Gehäuses 1 geben.
[0050] Die Kontaktierung in der zentralen Einstecköffnung 2, in welche ein zentraler Zapfen
6 des Kabelsteckverbinders wie beispielsweise in Fig. 2 dargestellt, mit zumindest
einem an dessen äusserer Wand montierten Kontaktstift 9, vorzugsweise zwei einander
gegenüberliegende Kontaktstifte 9, eines Kabelsteckverbinders, kann auch mit einem
Kontaktelement 13 mit einer einfacheren Formgebung bewerkstelligt werden. Ein derartiges
Kontaktelement 13 für die zentrale Einstecköffnung 2 ist in den Fig. 10 bis Fig. 13
im Detail dargestellt. Hier ist auch zu erkennen, dass die Kontaktfläche 135 im Wesentlichen
an der höchsten Stelle des konvex gebogenen Abschnitts 136 des Kontaktelementes 13
liegt.
[0051] Das Kontaktelement 13 weist vorzugsweise ebenso einen federelastisch auslenkbaren
zungenförmigen Abschnitt 136 auf, der auch in gleicher Weise wie beim Kontaktelement
14, entgegen der Richtung seiner Auslenkbarkeit konvex gekrümmt ist, wie in Fig. 11
deutlich zu erkennen ist. Bei nicht eingestecktem Kabelsteckverbinder ragt zumindest
dieser gekrümmte Abschnitt 136 aus einer Aufnahmestruktur in der Zwischenwand 4 in
die Einstecköffnung und in die Bahn des einzusteckenden Kontaktstiftes 9 hinein. Auch
der Endabschnitt 138 des Kontaktelementes 13 ist vorzugsweise parallel zur Längsachse
des Einbausteckverbinders geführt und die Seitenkante 132 verläuft im vordersten Abschnitt
des Kontaktelementes 13 schräg zur Längsmittelachse des Kontaktelementes 13 als auch
schräg zur Bahn des Kontaktstiftes 9 beim Einstecken in die Einstecköffnung 2.
[0052] Die prinzipiellen Abläufe und Vorgänge entsprechen den bisher erläuterten Merkmalen,
mit der Ausnahme, dass aufgrund der geringeren Relativbewegungen quer zu den Längsachsen
der Kontaktelemente 9 des Kabelsteckverbinders und 13 des Einbausteckverbinders die
Verdrehung des ausfedernden Abschnitts 136 nicht notwendig ist.
[0053] Es sei dabei noch erwähnt, dass die zentrale Einstecköffnung 2 des Einbausteckverbinders
auch für die Herstellung einer Steckverbindung mit dem Kontaktstift 101 eines herkömmlichen
Klinkensteckers - wie in Fig. 3 dargestellt - ausgelegt sein kann. Das Kontaktelement
13 ist dann zusätzlich zum Kontaktbereich mit dem Schaft des Kontaktstiftes 101 auch
noch mit Kontaktbereichen für die am freien Ende des Kontaktstift 101 des Klinkensteckers
befindliche Kontaktzwiebel 102 versehen. Vorzugsweise sind für diesen Zweck zumindest
eine mit dem nach aussen in die Einstecköffnung 3 ragenden Kontaktelement 14 elektrisch
verbundene erste Kontaktfahne, von der die Kontaktzwiebel 102 des Klinkensteckers
kontaktierbar ist, und eine mit dem ins Innere der inneren Einstecköffnung 2 ragenden
Kontaktelement 13 elektrisch verbundene zweite Kontaktfahne, von der der Schaft des
Kontaktelementes 101 des Klinkensteckers kontaktierbar ist, vorgesehen. Weiters ist
vorteilhafterweise ein mit dem Kontaktelement 14 zusammenwirkendes Schubelement vorhanden.
Dieses wird zur Kontaktierung des Kontaktelements 14 mit dem Kontaktstift 9 des Kabelsteckverbinders
bei dessen Einstecken vom ringförmigen Steckerfortsatz in Richtung zur zentralen Längsachse
des Gehäuses 1 verschoben.
Bezugszeichenaufstellung
| 1 |
Gehäuse |
143 |
seitlich gekrümmter Abschnit |
| 2 |
Zentrale Einstecköffnung |
144 |
ebene Oberseite |
| 3 |
Äussere Einstecköffnung |
145 |
Kontaktbereich mit Kontaktstift |
| 4 |
Zwischenwand |
146 |
gekrümmter, ausfedernder Bereich |
| 5 |
Kabelsteckverbinder |
147 |
Scheitelbereich der seitlichen Krümmung |
| 6 |
Zapfen |
| 7 |
Zylindrischer Steckerfortsatz |
148 |
geführter Endabschnitt |
| 8 |
Kontaktstift |
149 |
festgelegter Abschnitt |
| 9 |
Kontaktstift |
151 |
Element für Führung und Verras-tung |
| 10 |
Klinkenstecker |
| 11 |
Montageflansch |
152 |
Ausnehmung für Kontaktfahne |
| 12 |
Montagebohrung |
|
|
| 13 |
Kontaktelement |
|
|
| 14 |
Kontaktelement |
|
|
| 15 |
Rückwand |
|
|
| 31 |
Führungen |
|
|
| 41 |
Öffnung |
|
|
| 42 |
Öffnung |
|
|
| 101 |
Kontaktstift |
|
|
| 102 |
Kontaktzwiebel |
|
|
| 131 |
Kontaktfahne |
|
|
| 132 |
Seitenkante |
|
|
| 133 |
Abschnitt mit schräger Seitenkante |
|
|
| 135 |
Kontaktbereich mit Kontaktstift |
|
|
| 136 |
gekrümmter, ausfedernder Abschnitt |
|
|
| |
|
| 138 |
geführter Endabschnitt |
|
|
| 139 |
festgelegter Abschnitt |
|
|
| 141 |
Kontaktfahne |
|
|
| 142 |
Seitenkante |
|
|
1. Elektrischer Steckverbinder, mit einem Gehäuse (1), welches eine zentrale Einstecköffnung
(2) und eine äussere ringförmige Einstecköffnung (3) aufweist, wobei die äussere Einstecköffnung
(3) die zentrale Einstecköffnung (2) koaxial umgibt und durch eine ebenfalls koaxiale
zylindrische Zwischenwand (4), welche zumindest über einen Teil des Umfangs der Einstecköffnung
(2) verläuft, von der zentralen Einstecköffnung (2) abgegrenzt ist, mit zumindest
einer Führung (31) für einen komplementären Steckverbinder (5, 10) mit zumindest einem
elektrischen Kontaktstift (8, 9, 101), wobei die Führungen (31) das verdrehungsfreie
Einschieben des komplementären Steckverbinders (5) in die ringförmige Einstecköffnung
(3) gewährleisten und ein anschliessendes Verdrehen um die zentrale Achse der Steckverbinder
(1, 5) ermöglichen, wobei zumindest ein elastisch aus der Bahn des Kontaktstiftes
(8, 9, 101) in der Einstecköffnung (2, 3) auslenkbares ebenes und zungenförmig ausgeführtes
elektrisches Kontaktelement (13, 14) im Gehäuse (1) befestigt ist und bei fehlendem
komplementären Steckverbinder zumindest teilweise in die Einstecköffnung hineinragt,
wobei bei ganz eingestecktem komplementären Steckverbinder (5) ein ebener Kontaktabschnitt
(134, 144) des Kontaktelementes (13, 14), in Querrichtung anschliessend an die Seitenkante
(132, 142) in Kontakt mit dem Kontaktstift (8, 9) anliegt, und wobei das zumindest
eineKontaktelement (14) im Bereich der Aussenseite der zylindrischen Zwischenwand
(4) parallel zur Achse der Einstecköffnungen (2, 3) verlaufend angeordnet und federelastisch
in Richtung zur zentralen Längsachse des Gehäuses (1) auslenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Kontaktelement (14) konvex in Richtung von der zentralen Längsachse
des Gehäuses (1) weg gekrümmt ist, und die dem Kontaktstift (8, 9) zugewandte Seitenkante
(142) dieses Kontaktelementes (14) in ihrem vorderen, dem Kontaktstift zugewandten
Abschnitt (143) mit der Bahn des Kontaktstiftes (8, 9) während des Einsteckens in
Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes (14) gesehen einen spitzen Winkel einschliesst.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein auslenkbarer Abschnitt (136, 146) des Kontaktelementes (13, 14) entgegen der
Auslenkrichtung konvex gekrümmt ist, wobei vorzugsweise ein Scheitelbereich im Bereich
eines vordersten Abschnittes des Kontaktstiftes (8, 9) bei vollständig eingestecktem
komplementären Steckverbinder liegt.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (14) quer zu seiner Längsachse in Richtung auf den Kontaktstift
(8) hin konvex gekrümmt ist, wobei vorzugsweise der Scheitelbereich (147) im Bereich
des vordersten Abschnittes des Kontaktstiftes (8) bei vollständig eingestecktem komplementären
Steckverbinder (5) liegt.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderer, mit dem Kontaktstift (8) zusammenwirkender Abschnitt (143) des Kontaktelementes
(14) in Richtung auf den Kontaktstift (8) hin verdreht ist.
5. Steckverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehung 2. von einem tangentialen Abschnitt (145) bis kurz vor einem vorderen
Ende (148) des ersten Kontaktelementes (14) hin stetig zunimmt.
6. Steckverbinder nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Kontaktstift (8) zusammenwirkende Seitenkante (142) parallel zur Längsmitte
des Kontaktelementes (14) verläuft und der in Richtung der Auslenkung des Kontaktelementes
(14) gesehen spitze Winkel zwischen der Bahn des Kontaktstiftes (8) und der Seitenkante
(142) durch die Verdrehung des vorderen Abschnittes des Kontaktelementes (14) bewirkt
ist.
7. Steckverbinder nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (14) an seinem der Einsteckseite nächstliegenden Ende (148) koaxial
zur Einsteckrichtung geführt ist, wobei die Kontaktierungsfläche des ersten Kontaktelements
(14) zwischen seinen Endabschnitten (148, 149) liegt.
8. Steckverbinder nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktelemente (14) auf bezüglich der Achse der Einstecköffnung (2) einander
gegenüberliegenden Seiten der Zwischenwand (4) angeordnet konvex in Richtung von der
zentralen Längsachse des Gehäuses (1) weg gekrümmt und federelastisch in Richtung
zur zentralen Längsachse des Gehäuses (1) auslenkbar sind.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 6 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zweites Kontaktelement (13) in der zentralen Einstecköffnung (2) angeordnet
und federelastisch in Richtung von der zentralen Längsachse des Gehäuses (1) weg auslenkbar
ist.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwand (4), welche die zentrale Einstecköffnung (2) und die davon abgegrenzte
ringförmige Einstecköffnung (3) voneinander trennt, zumindest teilweise hohl und/oder
mit zumindest einer nutartigen Ausnehmung versehen ist, wobei zumindest eines der
Kontaktelemente (13, 14), vorzugsweise beide Kontaktelemente (13, 14), in einem Hohlraum
oder einer nutartigen Ausnehmung angeordnet ist, wobei die Kontaktierungsflächen (135,
145) aus dem Hohlraum oder der nutartigen Ausnehmung herausragen.
11. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) als in eine Platte, Gehäusewandung od. dgl. einsetzbares buchsenförmiges
Gehäuse ausgeführt ist und an der Einsteckseite einen auskragenden Flansch (11) zur
Montage an der Platte, Gehäusewandung od. dgl. aufweist und die elektrischen Kontaktelemente
(13, 14) am hinteren Ende am Boden des buchsenförmigen Gehäuses (1) festgelegt sind.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zentrale Einstecköffnung (2) zur Aufnahme eines Klinkensteckers (10) ausgelegt
ist und Kontaktelemente für den Schaft (101) des Klinkensteckers (10) und eine am
freien Ende des Schafts (101) angeordnete Kontaktzwiebel (102) des Klinkensteckers
(10) vorhanden sind, welche zumindest eine mit dem ersten Kontaktelement (14) elektrisch
verbundene erste Kontaktfahne, von der die Kontaktzwiebel (102) des Klinkensteckers
(10) kontaktierbar ist, und eine mit dem zweiten Kontaktelement (13) elektrisch verbundene
zweite Kontaktfahne, von der der Schaft (101) des Klinkensteckers (10) kontaktierbar
ist, umfassen, wobei ein mit dem ersten Kontaktelement (14) zusammenwirkendes Schubelement
vorhanden ist, das zur Kontaktierung des ersten Kontaktelements (14) mit dem ersten
Gegenkontaktelement des Gegensteckers beim Einstecken des Gegensteckers vom ringförmigen
Steckerfortsatz in Richtung zur zentralen Längsachse des Gehäuses (1) verschiebbar
ist.
1. Electrical plug connector, having a housing (1) which has a central insertion opening
(2) and an outer annular insertion opening (3), wherein the outer insertion opening
(3) coaxially surrounds the central insertion opening (2) and is delimited from the
central insertion opening (2) by a likewise coaxial cylindrical intermediate wall
(4) which extends at least over part of the circumference of the insertion opening
(2), having at least one guide (31) for a complementary plug connector (5, 10) having
at least one electrical contact pin (8, 9, 101), wherein the guides (31) ensure the
torsion-free insertion of the complementary plug connector (5) into the annular insertion
opening (3) and enable subsequent rotation about the central axis of the plug connectors
(1, 5), wherein at least one planar and tongue-shaped electrical contact element (13,
14), which can be resiliently deflected from the path of the contact pin (8, 9, 101)
in the insertion opening (2, 3), is fastened in the housing (1) and, in the absence
of a complementary plug connector, projects at least partially into the insertion
opening, wherein, when the complementary plug connector (5) is fully inserted, a planar
contact section (134, 144) of the contact element (13, 14), adjoining the side edge
(132, 142) in the transverse direction, rests in contact with the contact pin (8,
9), and wherein the at least one contact element (14) is arranged in the region of
the outside of the cylindrical intermediate wall (4), extending parallel to the axis
of the insertion openings (2, 3), and can be deflected resiliently in the direction
of the central longitudinal axis of the housing (1), characterized in that the at least one contact element (14) is curved convexly in the direction away from
the central longitudinal axis of the housing (1), and the side edge (142) of this
contact element (14) facing the contact pin (8, 9) encloses an acute angle with the
path of the contact pin (8, 9) during insertion as seen in the direction of deflection
of the contact element (14) in its front section (143) facing the contact pin.
2. Plug connector according to claim 1, characterized in that a deflectable section (136, 146) of the contact element (13, 14) is convexly curved
against the deflection direction, wherein preferably a vertex region lies in the region
of a foremost section of the contact pin (8, 9) when the complementary plug connector
is fully inserted.
3. Plug connector according to claim 2, characterized in that the contact element (14) is convexly curved transversely to its longitudinal axis
in the direction towards the contact pin (8), wherein preferably the vertex region
(147) lies in the region of the foremost section of the contact pin (8) when the complementary
plug connector (5) is fully inserted.
4. Plug connector according to one of claims 1 to 3, characterized in that a front section (143) of the contact element (14) cooperating with the contact pin
(8) is twisted in the direction towards the contact pin (8).
5. Plug connector according to claim 4, characterized in that the twist increases steadily from a tangential section (145) to just before a front
end (148) of the first contact element (14).
6. Plug connector according to claim 4 or 5, characterized in that the side edge (142) cooperating with the contact pin (8) extends parallel to the
longitudinal center of the contact element (14) and the acute angle between the path
of the contact pin (8) and the side edge (142), as seen in the direction of deflection
of the contact element (14), is caused by the twist of the front section of the contact
element (14).
7. Plug connector according to claim 6, characterized in that the contact element (14) is guided coaxially to the insertion direction at its end
(148) closest to the insertion side, wherein the contacting surface of the first contact
element (14) is located between its end sections (148, 149).
8. Plug connector according to claim 6 or 7, characterized in that two contact elements (14) arranged on opposite sides of the intermediate wall (4)
with respect to the axis of the insertion opening (2) are curved convexly in the direction
away from the central longitudinal axis of the housing (1) and can be deflected resiliently
in the direction towards the central longitudinal axis of the housing (1).
9. Plug connector according to one of claims 6 to 8, characterized in that at least one second contact element (13) is arranged in the central insertion opening
(2) and can be deflected resiliently in the direction away from the central longitudinal
axis of the housing (1).
10. Plug connector according to claim 9, characterized in that the intermediate wall (4), which separates the central insertion opening (2) and
the annular insertion opening (3) delimited therefrom, is at least partially hollow
and/or provided with at least one groove-like recess, wherein at least one of the
contact elements (13, 14), preferably both contact elements (13, 14), are arranged
in a cavity or a groove-like recess, wherein the contacting surfaces (135, 145) project
from the cavity or the groove-like recess.
11. Plug connector according to one of claims 6 to 10, characterized in that the housing (1) is designed as a socket-shaped housing insertable into a plate, housing
wall or the like and has on the insertion side a projecting flange (11) for mounting
on the plate, housing wall or the like, and the electrical contact elements (13, 14)
are fixed at the rear end to the base of the socket-shaped housing (1).
12. Plug connector according to one of claims 6 to 11, characterized in that the central insertion opening (2) is designed to receive a jack plug (10) and contact
elements are present for the shank (101) of the jack plug (10) and a contact bulb
(102) of the jack plug (10) arranged at the free end of the shank (101), which contact
bulb (102) has at least one first contact lug electrically connected to the first
contact element (14), by which the contact bulb (102) of the jack plug (10) can be
contacted, and a second contact lug electrically connected to the second contact element
(13), by which the shank (101) of the jack plug (10) can be contacted, wherein a thrust
element is present, which interacts with the first contact element (14) and can be
displaced from the annular plug projection in the direction towards the central longitudinal
axis of the housing (1) in order to make contact between the first contact element
(14) and the first mating contact element of the mating plug when the mating plug
is inserted.
1. Connecteur électrique comportant un boîtier (1) qui présente une ouverture d'insertion
centrale (2) et une ouverture d'insertion extérieure (3) annulaire, laquelle ouverture
d'insertion extérieure (3) entoure l'ouverture d'insertion centrale (2) de manière
coaxiale et est séparée de l'ouverture d'insertion centrale (2) par une paroi intermédiaire
cylindrique (4) également coaxiale et qui s'étend au moins sur une partie de la périphérie
de l'ouverture d'insertion (2), avec au moins un guidage (31) pour un connecteur complémentaire
(5, 10) comportant au moins une broche de contact électrique (8, 9, 101), lesquels
guidages (31) garantissent l'insertion sans rotation dudit connecteur complémentaire
(5) dans ladite ouverture d'insertion (3) annulaire et permettent ensuite une rotation
sur l'axe central des connecteurs (1, 5), étant entendu qu'au moins un élément de
contact (13, 14) électrique plan, en forme de languette et susceptible d'être dévié
par élasticité hors du sillon de la broche de contact (8, 9, 101) vers l'ouverture
d'insertion (2, 3), est fixé dans le boîtier (1) et pénètre au moins en partie dans
ladite ouverture d'insertion lorsque le connecteur complémentaire est absent ; un
segment de contact plan (134, 144) de l'élément de contact (13, 14), adjacent transversalement
à l'arête latérale (132, 142), étant en contact avec la broche de contact (8, 9) lorsque
le connecteur complémentaire (5) est totalement inséré, et l'au moins un élément de
contact (14) étant disposé dans la zone de la face extérieure de la paroi intermédiaire
cylindrique (4), de manière à s'étendre parallèlement à l'axe des ouvertures d'insertion
(2, 3), et étant susceptible d'être dévié par élasticité en direction de l'axe central
longitudinal du boîtier (1), caractérisé en ce que l'au moins un élément de contact (14) est incurvé de façon convexe de manière à s'éloigner
de l'axe central longitudinal du boîtier (1), et l'arête latérale (142) de cet élément
de contact (14) tournée vers la broche de contact (8, 9) forme, par son segment antérieur
(143) tourné vers la broche de contact, un angle aigu, vu dans la direction de la
déviation de l'élément de contact (14), avec le sillon de la broche de contact (8,
9) lors de l'insertion.
2. Connecteur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un segment (136, 146) de l'élément de contact (13, 14) susceptible d'être dévié est
incurvé de façon convexe dans la direction opposée à celle de la déviation, étant
entendu de préférence qu'une zone sommitale est située dans la zone du segment le
plus antérieur de la broche de contact (8, 9) lorsque le connecteur complémentaire
est totalement inséré.
3. Connecteur selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de contact (14) est incurvé de façon convexe transversalement à son axe
longitudinal en direction de la broche de contact (8), étant entendu de préférence
que la zone sommitale (147) est située dans la zone du segment le plus antérieur de
la broche de contact (8) lorsque le connecteur complémentaire (5) est totalement inséré.
4. Connecteur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un segment antérieur (143) de l'élément de contact (14) coopérant avec la broche de
contact (8) est tordu en direction de la broche de contact (8).
5. Connecteur selon la revendication 4, caractérisé en ce que la torsion augmente constamment, depuis un segment tangentiel (145) jusqu'à un point
situé peu avant une extrémité antérieure (148) du premier élément de contact (14).
6. Connecteur selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'arête latérale (142) coopérant avec la broche de contact (8) s'étend parallèlement
au centre longitudinal de l'élément de contact (14) et que l'angle aigu, vu dans la
direction de la déviation de l'élément de contact (14), entre le sillon de la broche
de contact (8) et l'arête latérale (142) résulte de la torsion du segment antérieur
de l'élément de contact (14).
7. Connecteur selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de contact (14) est guidé, à son extrémité (148) la plus proche du côté
d'insertion, de manière coaxiale à la direction d'insertion, la surface de contact
dudit premier élément de contact (14) étant située entre ses segments d'extrémité
(148, 149).
8. Connecteur selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que deux éléments de contact (14) sont disposés sur des faces mutuellement opposées de
la paroi intermédiaire (4) par rapport à l'axe de l'ouverture d'insertion (2), sont
incurvés de façon convexe dans la direction opposée à l'axe central longitudinal du
boîtier (1) et sont susceptibles d'être déviés par élasticité en direction de l'axe
central longitudinal du boîtier (1).
9. Connecteur selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce qu'au moins un deuxième élément de contact (13) est disposé dans l'ouverture d'insertion
centrale (2) et est susceptible d'être dévié par élasticité dans la direction opposée
à l'axe longitudinal central du boîtier (1).
10. Connecteur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la paroi intermédiaire (4) qui sépare l'ouverture d'insertion centrale (2) et l'ouverture
d'insertion annulaire (3) qui en est séparée est, au moins en partie, creuse et/ou
dotée d'au moins un évidement en forme de rainure ; au moins un des éléments de contact
(13, 14), de préférence les deux éléments de contact (13, 14), étant disposé dans
une cavité ou un évidement en forme de rainure, les surfaces de contact (135, 145)
dépassant de la cavité ou de l'évidement en forme de rainure.
11. Connecteur selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que le boîtier (1) est réalisé sous la forme d'un boîtier femelle susceptible d'être
inséré dans une plaque, une paroi de boîtier ou similaire et présente, du côté de
l'insertion, un rebord saillant (11) pour le montage sur la plaque, la paroi de boîtier
ou similaire, et que les éléments de contact électrique (13, 14) sont fixés à l'extrémité
arrière sur la base du boîtier femelle (1).
12. Connecteur selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que l'ouverture d'insertion centrale (2) est conçue pour recevoir une fiche (10) et que
sont présents des éléments de contact pour la tige (101) de la fiche (10) ainsi qu'une
sphérule (102) de la fiche (10) disposée à l'extrémité libre de la tige (101), lesquels
éléments de contact peuvent comporter au moins une première patte électriquement raccordée
au premier élément de contact (14) et permettant de contacter la sphérule (102) de
la fiche (10), et une deuxième patte électriquement raccordée au deuxième élément
de contact (13) et permettant de contacter la tige (101) de la fiche (10), étant entendu
qu'est présente une pièce coulissante coopérant avec le premier élément de contact
(14), laquelle est susceptible de coulisser pour connecter le premier élément de contact
(14) et le premier élément de contact antagoniste de la contrefiche lors de l'insertion
du prolongement annulaire de ladite contrefiche dans la direction de l'axe central
longitudinal du boîtier (1).