[0001] Die Erfindung betrifft ein Sanitärbodenelement gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1 sowie eine Kombination eines Sanitärbodenelements mit einem Ablauf gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 11.
[0002] Sanitärbodenelemente, wie beispielsweise Duschböden, Duschwannen oder Duschtassen
sind seit geraumer Zeit bekannt. Derartige Sanitärbodenelemente werden in der Regel
im Zusammenhang mit Duschkabinen eingesetzt und zu diesem Zweck auf den Boden eines
Sanitärbereichs aufgesetzt. Zur Benutzung der Duschkabinen muss man in die in aller
Regel erhöhte Duschkabine hineinsteigen. Bisher bekannte Duschwannen oder Duschtassen
weisen hierbei einen erhöhten Rand auf, der ein Übersteigen des Randes erfordert,
was beispielsweise für behinderte Personen nur erschwert oder überhaupt nicht möglich
ist. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit Möglichkeiten geschaffen, um barrierefrei
in einen Duschbereich zu gelangen. Zu diesem Zweck wurden Duschböden und/oder Duschtassen
durch ein Fliesen des jeweiligen Estrichs, respektive des jeweiligen Untergrunds,
hergestellt, die flächenbündig mit dem umgebenden Bodenbelag waren, so dass man, beispielsweise
auch mit einem Rollstuhl, problemlos in den Duschbereich gelangen konnte. Derartige
Duschbereiche wiesen in der Regel einen mittig oder leicht seitlich versetzten Bodenablauf
auf, für welchen in dem gefliesten Bereich des Bads oder der Dusche ein Platz in dem
Fliesenboden ausgespart war.
[0003] Ein Problem bei derartigen Bädern, die geflieste Duschbereiche aufweisen, besteht
darin, dass Fugen zwischen den jeweiligen Fliesen im Laufe der Zeit altern, wodurch
sich Risse in den Fugen bilden, in welche Wasser eindringen kann. Dies ist insbesondere
im Bereich der jeweiligen Bodenabläufe besonders problematisch, da bisherige Duschbereiche
eine Neigung, respektive ein Gefälle in Richtung dieser Bodenabläufe aufwiesen, so
dass sich Wasser insbesondere im Bereich dieser Bodenabläufe sammelte und nach und
nach in die Zwischenräume zwischen den Fliesen und in die Fugen sowie auch unter die
Fliesen einsickerte.
[0004] Da das Wasser in diesen Fugenrissen, so insbesondere auch unter den Fliesen, beim
Säubern des Badezimmers oder der Dusche, respektive des Duschbodens, nicht einfach
weggewischt werden kann, sammelt sich das Wasser in diesen Fugenrissen, wodurch die
Fugen mehr und mehr durchfeuchtet werden und zu Brutstätten für Keime, Bakterien,
Schimmelpilze und Viren werden, die entweder zusammen mit dem Wasser oder auf andere
Art in die Fugenrisse gelangen. Die sich auf diese Weise in den Fugenrissen und unter
den Fliesen angesammelten Keime, Bakterien, Schimmelpilze und Viren stellen ein nachhaltiges
Problem dar, da sich gezeigt hat, dass diese Keime beim Duschen in bis zu 1 m Höhe
hoch aufgewirbelt werden und auf diese Weise Infektionen und Krankheiten hervorrufen
können. Dies ist besonders gravierend, wenn davon ohnehin gehandikapte oder kranke
Personen betroffen sind, die sich beispielsweise in einem Rollstuhl befinden und sich
damit mit ihrem Gesicht in Höhe der aufgewirbelten Keime befinden und diese dadurch
möglicherweise sogar einatmen.
[0005] Eine Reinigung der Fugenrisse sowie der Bereiche unter den Fugen ist nicht möglich,
da diese Bereiche nicht vernünftig erreichbar sind. Eine nur oberflächliche Reinigung
der Fliesen hat sich hingegen nicht als nachhaltig erwiesen, da dadurch die Brutstätten
zwischen den Fliesen sowie den Fliesen und dem Fliesenkleber sowie zwischen den Fliesen
und dem Rohfußboden, beispielsweise einem Betonfertigzellenboden und/oder dem Estrich,
nicht direkt zu erreichen sind. Darüber hinaus sind zur grundsätzlichen gewissen Fixierung
derartiger Keime geeignete Reinigungsmittel oft sehr aggressiv und können das Baumaterial
sowie die Fliesen, den Fliesenkleber und das Fugenmaterial angreifen, was unter Umständen
zu einer noch schnelleren Rissbildung beiträgt. Aus diesem Grund bestanden bisherige
Maßnahmen zur Beseitigung derartiger Kontaminationen in der Regel in bautechnischen
Maßnahmen, die beispielsweise ein Öffnen des Bodens, ein Entfernen der kontaminierten
und durchfeuchteten Bereiche sowie einen Neuaufbau des Duschbodens erforderten. Eine
weitere Möglichkeit derartige Kontaminationen zu beseitigen waren beispielsweise die
Entfernung der alten und eine Erstellung komplett neuer Badzellen, was allerdings,
wie auch die vorhergehend geschilderte Maßnahme, mit sehr hohen Kosten verbunden ist.
Da eine Beseitigung derartiger Kontaminationen durch Keime, Bakterien, Schimmelpilze
und Viren aus Hygienegründen allerdings unvermeidlich ist, waren jedenfalls immer
bauliche Maßnahmen unvermeidbar.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Lösung für vorstehend geschilderte
Problematik anzubieten, die auf einfache und kostengünstige Weise eine alternative
Möglichkeit eröffnet, durch die eine oben geschilderte Kontamination von gefliesten
Duschböden vermieden wird, während die jeweilige Duschkabine auch einfach und unproblematisch
auch von behinderten Personen benutzt werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Sanitärbodenelement gemäß Patentanspruch 1 sowie durch
eine Kombination eines Sanitärbodenelements mit einem Ablauf gemäß Patentanspruch
11 gelöst.
[0008] Insbesondere wird diese Aufgabe durch ein Sanitärbodenelement, nämlich insbesondere
einen Duschboden, eine Duschwanne oder eine Duschtasse, mit einem im Einbauzustand
nach oben offenen wannen-, schalen- oder tassenförmigen Sanitärbodenkörper zur Installation
an einer Wand eines Sanitärraums gelöst, wobei der Sanitärbodenkörper eine vollständig
geschlossene Bodenfläche, nämlich Duschboden-, Duschwannen- oder Duschtassenfläche,
sowie zumindest einen, insbesondere schnabelförmigen, als Bodenflächenablauf dienenden
Überstand aufweist, der sich von der Bodenfläche wegerstreckt, wobei der Überstand
eine Oberseite und eine Unterseite aufweist und wobei sich die Oberseite des Überstands,
insbesondere übergangslos, an die Bodenfläche anschließt oder als Teil oder Fortsetzung
der Bodenfläche ausgebildet ist.
[0009] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung besteht darin, dass das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
einen Sanitärbodenkörper mit einer vollständig geschlossenen Bodenfläche aufweist,
die erfindungsgemäß explizit nicht aus einzelnen Segmenten, wie beispielsweise Fliesen,
zusammengesetzt ist, sondern die einstückig und durchgängig ausgebildet ist. Ein weiterer
wesentlicher Punkt der Erfindung besteht ferner darin, dass sich an die Bodenfläche
des Sanitärbodenkörpers ein als Bodenflächenablauf dienender Überstand anschließt,
der sich von der Bodenfläche wegerstreckt und in welchen die Bodenfläche des erfindungsgemäßen
Sanitärbodenkörpers übergangslos übergeht. Der Überstand ist erfindungsgemäß einstückig
mit dem Sanitärbodenkörper ausgebildet und ragt über diesen, respektive über die Bodenfläche
des Sanitärbodenkörpers, d. h. über eine wandseitige Kante des Sanitärbodenkörpers,
hinaus.
[0010] Wenn nun der Sanitärbodenkörper im Rahmen einer Installation des erfindungsgemäßen
Sanitärbodenelements benachbart zu einer Wand angeordnet wird, ragt der Überstand
in eine in der Wand vorgesehene Öffnung hinein, wenn das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
unmittelbar an der Wand anliegend installiert wird.
[0011] Mit anderen Worten ragt der Überstand in Form eines Vorsprungs über eine an einer
einseitig oder beidseitig des Vorsprungs angrenzende Wand des Sanitärraums in die
Wand des Sanitärraums hinein und damit über eine an die Wand des Sanitärraums angrenzende
Bodenfläche des Sanitärbodenelements hinaus.
[0012] Der Überstand stellt somit nicht nur einen Durchbruch durch eine etwaige Schwall-
oder Randleiste dar, welche das Sanitärbodenelement gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
wandseitig begrenzt und als Seitenwandelement an der Wand des Sanitärraums anliegt,
um zu verhindern, dass Wasser seitlich des Überstands an die Wand des Sanitärraums
fließt, sondern auch eine Art Schanze, die über die in der Fläche des Sanitärraums
angeordnete Bodenfläche des Sanitärbodenelements bis über einen Ablauftopf eines Wandablaufs
hinausragt.
[0013] Auf diese Weise ist es möglich, dass im Rahmen einer Benutzung des Sanitärbodenelements
auf der Bodenfläche des Sanitärbodenelements befindliches Wasser über eine distale,
sich auf dem Niveau des Sanitärbodenelements befindliche Ablaufkante des Überstands,
respektive des seitlichen Bodenflächenablaufs, wasserfallartig in die in der Wand
vorgesehene Öffnung hinein und dort über den vorgesehenen Wandablauf entsorgt wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ragt der Überstand hierbei bis
in etwa die Mitte des Ablauftopfes des Wandablaufs, so dass sich das ablaufende Wasser
hindernisfrei, direkt und unmittelbar in den Ablauftopf und damit in den Wandablauf
ergießen kann.
[0014] Der Überstand des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements weist somit an seinem distalen
Ende keinerlei Ablaufhemmnis, beispielsweise in Form einer aufragenden Kante oder
dergleichen auf, sondern kann im Gegenteil eine in Richtung Ablaufkante, respektive
Ablauftopf, zunehmende Gefälleneigung aufweisen.
[0015] Somit ist sichergestellt, dass Wasser, das beim Duschen auf die Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers
gelangt, unmittelbar über den als Bodenflächenablauf dienenden Überstand in den in
der Wandöffnung angeordneten Wandablauf fließt, ohne dass das Wasser über irgendeine
Fuge, insbesondere über eine Fliesenfuge, fließen muss. Die bisher bestehende Gefahr,
dass Wasser im Duschbereich in Fugen, Fliesenzwischenräume und/oder unter Fliesen
eindringt, ist somit durch das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement nicht mehr gegeben.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist die Bodenfläche in Richtung des Überstands
wenigstens ein Gefälle auf, durch welches auf der Bodenfläche befindliches Fluid,
insbesondere Wasser, in Richtung des Überstands fließt.
[0017] Auf diese Weise ist sichergestellt, dass kein Wasser auf der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers
stehen bleibt, sondern sicher und zuverlässig über den Überstand und den Wandablauf
abfließt. Eine Keimbildung, respektive ein Keimwachstum, auf der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers
ist somit erfindungsgemäß praktisch ausgeschlossen, da die Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers
nach einem Ablaufen des Wassers sehr schnell trocknet, wodurch eine Kontamination
der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers mit Keimen, Bakterien, Schimmelpilzen und
Viren effektiv unterbunden ist.
[0018] Je nach Form des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements kann der Überstand mittig
oder auch seitlich versetzt an einer der Wand zugewandten Wandkante des Sanitärbodenkörpers
angeordnet sein. Dementsprechend kann die Bodenfläche wenigstens ein Gefälle aufweisen,
das sich in Richtung eines beispielsweise seitlich an der Wandkante angeordneten Überstands
neigt. Wenn der Überstand allerdings mittig an der Wandkante des Sanitärbodenkörpers
angeordnet ist, kann die Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers auch von mehreren Seiten
ein Gefälle aufweisen, durch welches sichergestellt ist, dass abfließendes Wasser
jedenfalls in Richtung des Überstands fließt.
[0019] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
nach Wunsch auch mehrere Überstände aufweisen kann, die als Ablauf dienen. So kann
ein erfindungsgemäßes Sanitärbodenelement beispielsweise auch über zwei, drei oder
mehr Überstände verfügen, die entlang einer Kante des Sanitärbodenelements nebeneinander
angeordnet sind. Sofern das Sanitärbodenelement beispielsweise in einer Ecke eines
Raums angeordnet ist, können diese mehreren Überstände auch an der jeweiligen einer
Wand des Raums zugeordneten Kante des Sanitärbodenelements angeordnet sein und dort
jeweils als Ablauf in eine Wandablaufvorrichtung dienen.
[0020] Um erfindungsgemäß sicherzustellen, dass das abfließende Wasser ausschließlich über
den Überstand in den Wandablauf fließt, ist erfindungsgemäß zumindest der Überstand
seitlich durch zwei sich beidseitig nach oben erstreckende Seitenwandungen begrenzt.
Diese Seitenwandungen, die funktionell als Schwallleisten dienen und bezeichnet werden
können, begrenzen den Überstand seitlich und leiten das ablaufende Wasser sicher durch
den durch Überstand und Seitenwandungen definierten Ablaufkanal in den Wandablauf.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann sich wenigstens eine den
Überstand begrenzende Seitenwandung, respektive Schwallleiste, auch entlang einer
seitlichen Wandkante des Sanitärbodenkörpers fortsetzen. Eine solche Ausführungsform
ist besonders vorteilhaft, da auf diese Weise sicher gewährleistet ist, dass abfließendes
Wasser nicht zwischen das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement und die Wand eindringt,
sondern ausschließlich auf der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers verbleibt und durch
die Seitenwandung jedenfalls in Richtung Überstand geleitet wird und ausschließlich
dort über den Überstand in den Ablaufkanal abläuft.
[0022] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein Übergang
von der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers zu einer sich daran anschließenden Wandung,
insbesondere Seitenwandung, in Form einer Kehle, insbesondere Hohlkehle, ausgebildet.
Eine sich daraus ergebende Rundung zwischen der Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers
und der sich seitlich anschließenden Wandung ist besonders einfach zu reinigen; darüber
hinaus fließt auch ablaufendes Wasser entlang dieser Rundung der Kehle leichter und
zuverlässiger ab als aus einem rechtwinkligen Zusammenstoß von Bodenfläche und Wandung.
[0023] Erfindungsgemäß weist die Bodenfläche des Sanitärbodenkörpers zumindest eine, vorzugsweise
zwei oder drei, die Bodenfläche seitlich begrenzende barrierefreie Kante(n) auf, die
eine hindernisfreie befahr- und begehbare, insbesondere flächenbündige, Benutzung
des Sanitärbodenelements ermöglicht/ermöglichen und insbesondere überlaufrandlos und/oder
wandungslos ausgebildet ist/sind.
[0024] Auf diese Weise lässt sich das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement eben und flächenbündig
in die Bodenfläche eines Bads oder einer Nasszelle integrieren, so dass der mit dem
erfindungsgemäßen Sanitärbodenelement ausgestattete Duschbereich eines Bads problemlos
auch mit einem Rollstuhl befahren werden kann. Da das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
darüber hinaus keinen Überlaufrand aufweist, muss zum Betreten des Sanitärbodenelements
auch keine Stufe überwunden werden.
[0025] Auf diese Weise kann das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement äußerst formschön und
ansprechend in einen Badezimmerboden integriert werden, ohne dass störende Kanten
oder Stufen die Ästhetik des Badezimmerbodens stören würden.
[0026] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Überstand
an seiner Unterseite eine Abtropfvorrichtung, insbesondere eine Abtropfleiste, eine
Abtropfkante oder eine Abtropfnut auf. Durch diese Abtropfvorrichtung ist auf einfache
und vorteilhafte Weise sichergestellt, dass ablaufendes Wasser nicht von einer Oberseite
des Überstands über dessen wandablaufseitige Kante an die Unterseite des Überstands
fließt und sich dort sammelt und/oder verteilt. Durch die Abtropfvorrichtung, die
als Abtropfleiste, Abtropfkante oder Abtropfnut ausgebildet ist, die sich im Wesentlichen
parallel zu der wandablaufseitigen Kante an der Unterseite des Überstands erstreckt,
ist sichergestellt, dass etwaige Tropfen, die tatsächlich über die wandablaufseitige
Kante des Überstands an dessen Unterseite gelangen, sicher in den Auffangbehälter
des Wandablaufs tropfen und auf diese Weise die Unterseite des
[0027] Überstands sicher quasi entwässert wird und nach einem Abtropfen der etwaigen Tropfen
schnell und sicher trocknet.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung weist der Überstand und/oder das Sanitärbodenelement
angrenzend an den Überstand an seiner Unterseite eine, vorzugsweise dauerelastische,
Dichtmasse, beispielsweise in Form einer ersten Dichtung, auf, wobei die Dichtmasse
und/oder Dichtung beispielsweise Butylkautschuck aufweist.
[0029] Eine derartige Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements ist besonders
gut geeignet, um zu verhindern, dass, insbesondere bei einem möglicherweise auftretenden
Rückstau von abfließendem Wasser, Wasser unter das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
fließt und in einen Fußboden oder Estrich eines Sanitärraums eindringt. Die erfindungsgemäß
verwendete erste Dichtung ist gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung dauerelastisch ausgebildet, was bedeutet, dass sich die erfindungsgemäß
verwendete erste Dichtung aufgrund ihrer Elastizität den jeweiligen Abmessungen einer
Dichtfuge anpasst. Dies ist besonders dann äußerst nützlich, wenn sich der Estrich
eines Sanitärraums beispielsweise im Laufe der Zeit etwas setzt, d. h. absinkt, wodurch
sich der Raum zwischen dem Sanitärbodenelement und dem Fußboden oder Estrich des Sanitärraums,
respektive zwischen dem Überstand und dem Fußboden oder Estrich des Sanitärraums,
etwas vergrößert. In diesem Fall passt sich die Dichtung, die in etwas zusammengedrücktem
Zustand eingebaut wurde, der dann vergrößerten Dichtfuge an, indem sich die Dichtung
etwas entspannt. In gleicher Weise passt sich die erfindungsgemäß verwendete Dichtung
auch einer sich verkleinernden Dichtfuge an, wenn sich beispielsweise das erfindungsgemäße
Sanitärbodenelement etwas absenkt, so dass ein Abstand zwischen Sanitärbodenelement
und Fußboden, respektive Estrich, verkleinert wird.
[0030] Die erfindungsgemäß verwendete erste Dichtung ist entweder unmittelbar an einer Unterseite
des Überstands oder unmittelbar angrenzend an den Überstand an einer Unterseite des
Sanitärbodenelements selbst angeordnet, so dass jedenfalls ein Eindringen von Wasser
unter das Sanitärbodenelement in Fußboden und/oder Estrich ebenfalls sicher vermieden
wird.
[0031] Als Material für diese dauerelastische Dichtung hat sich beispielsweise Butylkautschuck
als besonders vorteilhaft erwiesen, da dieses Material seine Elastizität über einen
sehr langen Zeitraum zuverlässig beibehält.
[0032] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann diese erste
Dichtung erst während des Einbaus des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements an der
Unterseite des Überstands oder Sanitärbodenelements angebracht werden. Gemäß einer
alternativen Ausführungsform der Erfindung kann das für diese Dichtung verwendete
Dichtmaterial auch bereits vorab, d. h. ab Werk, an der Unterseite des Überstands
oder Sanitärbodenelements angebracht sein, wobei in diesem Fall zumindest auf einer
Seite des Dichtmaterials ein vor dem Einbau des Sanitärbodenelements zu entfernender
Abstandshalter angeordnet ist, um zu gewährleisten, dass das Dichtmaterial während
einer Lagerung des Sanitärbodenelements oder während dessen Transport gepresst wird.
[0033] Das Sanitärbodenelement ist erfindungsgemäß bevorzugt aus einem homogenen Material,
wie beispielsweise aus einem gießfähigen, insbesondere mit wenigstens einem Mineral
gefüllten, Kunstharz hergestellt. Als besonders vorteilhaft hat sich hierbei ein ausgehärtetes
mineralgefülltes Acrylat erwiesen, das unter der Handelsmarke "Quaryl" vertrieben
wird.
[0034] Dieses Material ist zum einen sehr gut verarbeitbar, stabil, robust, weist eine rutschfeste
Oberfläche auf und lässt sich darüber hinaus gut reinigen und sägen, so dass das erfindungsgemäße
Sanitärbodenelement problemlos an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten eines Bads
angepasst werden kann.
[0035] Im Übrigen ist das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement einstückig ausgebildet.
[0036] Des Weiteren wird die erfindungsgemäße Aufgabe auch durch eine Kombination eines
Sanitärbodenelements gemäß vorstehenden Ausführungen mit einer Wandablaufvorrichtung
gelöst, wobei die Wandablaufvorrichtung ein in einer Wand oder Wandöffnung anordenbares
und an eine Abwasserleitung anschließbares Wandablaufgehäuse mit wenigstens einer
Zulauföffnung umfasst und wobei der Überstand des Sanitärbodenelements, gegebenenfalls
mit wenigstens einer den Überstand seitlich begrenzenden Seitenwandung, in die wenigstens
eine Zulauföffnung des Wandablaufgehäuses hineinragt.
[0037] Eine derartige Kombination eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements mit einer
Wandablaufvorrichtung ist besonders vorteilhaft, da auf diese Weise ein sicherer Ablauf
von Wasser, das sich bei der Benutzung des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements
auf der Oberfläche des Sanitärbodenelements, beispielsweise einer Duschfläche, befindet,
gewährleistet ist, wobei das Wasser in diesem Fall von der Oberfläche des Sanitärbodenelements
über den Überstand definiert in die Zulauföffnung des Wandablaufgehäuses eingeleitet
und einer Abwasserleitung zugeführt wird.
[0038] Zu diesem Zweck erstreckt sich der Überlauf in die Zulauföffnung des Wandablaufgehäuses
hinein, wobei die den Überstand seitlich begrenzenden Seitenwandungen, respektive
Schwallwände, entweder bis an den Eingang der Zulauföffnung des Wandablaufgehäuses
heranreichen oder alternativ bis in die Zulauföffnung hineinreichen können. Es sei
darauf hingewiesen, dass die letztere Ausführungsform erfindungsgemäß bevorzugt ist,
da auf diese Weise ebenfalls sichergestellt ist, dass das gesamte abfließende Wasser
über den Überstand in die Zulauföffnung des Wandablaufgehäuses hineingeleitet und
einer Abwasserleitung zugeführt wird.
[0039] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Wandablaufvorrichtung
wenigstens ein Dichtungsvlies, insbesondere in Form eines Bodendichtungsvlieses und/oder
Wanddichtungsvlieses, auf, das jeweils einerseits mit dem Wandablaufgehäuse verbunden
ist und andererseits einer Herstellung einer Abdichtung von wasserführenden Bereichen
der Wandablaufvorrichtung gegenüber einem angrenzenden Fußboden, Estrich oder dergleichen
Tragboden des Sanitärbodenelements und/oder einer gegenüber einer an die Wandablaufvorrichtung
angrenzenden Wand dient.
[0040] Ein derartiges Dichtungsvlies kann in vorteilhafter Weise eingesetzt werden, um eine
dichte und gleichzeitig flexible Verbindung der erfindungsgemäßen Wandablaufvorrichtung
mit einem schwimmenden Estrich herzustellen und aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweck
ist das Dichtungsvlies einerseits fest und dicht mit der Wandablaufvorrichtung verbunden
und mit seiner anderen Seite, insbesondere flächig, mit dem Estrich und/oder einer
an die Wandablaufvorrichtung angrenzenden Wand verbunden. Eine derartige Verbindung
des Dichtungsvlieses mit dem Estrich oder einer Wand erfolgt vorzugsweise dadurch,
dass das Dichtungsvlies hinsichtlich seiner Form exakt an die abzudichtende Fläche
angepasst und mit einer Dichtmasse an dieser Fläche befestigt wird. Hierzu kann beispielsweise
eine Dichtschlämmung oder eine anderweitige eine Dichtung gewährleistende Verbindung,
beispielsweise ein Dichtklebstoff, verwendet werden. Ein wesentlicher Vorteil, der
sich aus der Verwendung eines Dichtungsvlieses ergibt, besteht darin, dass das Dichtungsvlies
auch an einen unebenen Untergrund perfekt angepasst werden kann. Darüber hinaus kann
das Dichtungsvlies auch zugeschnitten werden und auf diese Weise an etwaige komplexe
Geometrien des Untergrunds angepasst werden. Selbiges gilt erfindungsgemäß auch für
die Anbringung des Dichtungsvlieses an einer an die Ablaufvorrichtung angrenzenden
Wand.
[0041] Das Dichtungsvlies kann hierbei als Bodendichtungsvlies oder als Wanddichtungsvlies
ausgebildet sein und entsprechend nur am Boden der Wandablaufvorrichtung oder nur
an einer oberen und gegebenenfalls den seitlichen Kanten der Wandablaufvorrichtung
angebracht sein. Ebenso kann das Dichtungsvlies mehrteilig oder einteilig aufgebaut
sein, wobei erfindungsgemäß eine einteilige Gestaltung des Dichtungsvlieses besonders
bevorzugt ist, da auf diese Weise etwaige Nahtstellen, die etwaige Dichtungsprobleme
verursachen könnten, vermieden werden können. Besonders bevorzugt ist hierbei eine
Anordnung des Dichtungsvlieses rund um die Zulauföffnung, respektive die Einlassöffnung,
des Wandablaufgehäuses.
[0042] Des Weiteren kann die erfindungsgemäße Wandablaufvorrichtung ferner einen Geruchsverschluss
und/oder ein Haarsieb aufweisen, die jeweils erfindungsgemäß über die Einlassöffnung
des Wandablaufgehäuses zugänglich und gegebenenfalls herausnehmbar sind. Der Geruchsverschluss
und/oder das Haarsieb sind zu diesem Zweck bevorzugt in einem Gehäuse angeordnet,
welches herausnehmbar in das Wandablaufgehäuse eingesetzt ist. Alternativ kann das
Gehäuse für den Geruchsverschluss und/oder das Haarsieb jedoch auch einstückig mit
dem Wandablaufgehäuse ausgebildet sein.
[0043] Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass, insbesondere für den Fall, dass das erfindungsgemäße
Sanitärbodenelement mehr als einen als Ablauf dienenden Überstand aufweist, die erfindungsgemäß
verwendete Wandablaufvorrichtung auch mehrere Einlass- respektive Einlauföffnungen
aufweisen kann, wobei ein jeweiliger Überstand dann in eine jeweilige Einlassöffnung
hineinragt. Hierbei kann jeder einzelnen Einlassöffnung jeweils ein Geruchsverschluss
und/oder Haarsieb zugeordnet sein; es ist jedoch auch denkbar, dass ein derartiger
Geruchsverschluss und/oder derartiges Haarsieb in einer gemeinsamen Sammelablaufleitung
angeordnet ist/sind. Alternativ kann einem jeweiligen Überstand auch jeweils eine
separate Wandablaufvorrichtung zugeordnet werden. Die kann insbesondere bei groß dimensionierten
Sanitärbodenelementen vorteilhaft sein.Des Weiteren sei darauf hingewiesen, dass erfindungsgemäß
zwischen dem Sanitärbodenelement und einer angrenzenden Wand, insbesondere zwischen
dem Sanitärbodenelement und der Wandablaufvorrichtung, wenigstens eine zweite Dichtungsvorrichtung,
insbesondere in Form eines Dichtungsbandes und/oder einer Dichtungsmasse, vorgesehen
und in einem Benutzungszustand von Sanitärbodenelement und Wandablaufvorrichtung dort
angeordnet ist.
[0044] Auf diese Weise können jeweilige wandseitige Ränder des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements,
respektive jeweilige Schwallwände, sowohl gegenüber dem Fußboden oder Estrich eines
Sanitärraums als auch gegenüber den an das Sanitärbodenelement angrenzenden Wänden
zusätzlich abgedichtet werden. Mit Hilfe der jeweils verwendeten Dichtungsvorrichtung
können auch etwaige Unebenheiten ausgeglichen werden, so dass in jedem Fall sicher
verhindert wird, dass Wasser zwischen das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement und
angrenzende Wand- oder Bodenbereiche eindringt. Somit dient eine derartige zweite
Dichtungsvorrichtung als Ergänzungsdichtung zu dem vorgenannten Dichtungsvlies und
kann verwendet werden, wenn eine derartige zusätzliche Dichtung, beispielsweise aufgrund
bautechnischer Gegebenheiten, sinnvoll ist.
[0045] Die Erfindung kann somit wie folgt zusammengefasst werden.
[0046] Durch eine Kombination von einem Wandablauf mit einer Duschfläche, deren ablaufendes
Wasser über den Überstand direkt und gezielt in den Wandablauf hineingeführt wird,
respektive hineinfließt, ist sichergestellt, dass das Wasser spritzerarm und sicher
aus dem Flächenbereich des Sanitärbodenelements in den Wandablauf abtransportiert
wird. Dies stellt einen maßgeblichen Vorteil dar, da durch eine Vermeidung von Spritzern
auch ein Aufwirbeln etwaiger Keime in dem Duschwasser sicher vermieden wird. Auch
ein etwaiges Zurückspritzen von Wasser während des Ablaufens wird wirkungsvoll reduziert.
Somit stellt die erfindungsgemäße Lösung eine aerosolarme und Infektionsrisiken minimierende
Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe dar. Darüber hinaus benötigt die erfindungsgemäße
Lösung deutlich weniger Teile als die bisherigen Sanitärbodenelemente, respektive
Duschwannen oder dergleichen, was ein Risiko eventueller Montagefehler beim Einbau
des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements deutlich reduziert. Ferner ist die erfindungsgemäße
Duschfläche selbsttragend und kann durch die Verwendung von Quaryl oder eines anderen
Kunstharzes, insbesondere mineralgefüllten Kunstharzes, auch einfach an die jeweils
geforderten Größen angepasst und zugeschnitten werden.
[0047] Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements besteht ferner darin,
dass gegenüber bisherigen Sanitärbodenelementen weniger, respektive gar keine Fugen,
außer der Dichtfuge zu dem umgebenden Badboden, notwendig sind, was deutlich weniger
Möglichkeiten von Verschmutzungen und Anhaftungen bietet.
[0048] Des Weiteren weist das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement eine dauerhaft geschlossene
und glattflächige sowie kratzfeste Oberfläche auf, die ein leichtes Abfließen und
Abführen von Wasser und etwaigen Verunreinigungen gewährleistet. Eine solche Oberfläche
kann beispielsweise durch die besonders bevorzugte Verwendung von Quaryl als Material
für das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement erhalten werden. Offene Poren und Fugenrisse,
wie diese beim Stand der Technik auftraten und die Schmutz sowie Keime und Bakterien
aufnahmen und diesen Nährböden lieferten, sind bei der erfindungsgemäßen Lösung, d.
h. dem erfindungsgemäßen Sanitärbodenelement, nicht mehr vorhanden.
[0049] Die Möglichkeit des Zuschneidens des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gewährleistet
darüber hinaus eine gute Anpassung auf der Baustelle, wenn Anpassungen an den Bestand
notwendig sind.
[0050] Die fugenarme Gestaltung des erfindungsgemäßen Systemaufbaus gewährleistet darüber
hinaus weniger stehende Feuchtigkeit und damit weniger Nährböden für Bakterien und
generell eine geringere Raumfeuchte, wodurch die hygienischen Bedingungen zusätzlich
verbessert werden.
[0051] Die Rutschfestigkeit des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements, insbesondere wenn
dieses aus Quaryl oder einem anderen mineralgefüllten Kunstharz hergestellt ist, stellt
einen weiteren maßgeblichen Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung dar.
[0052] Da das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement ein System ist, das gleichzeitig einen
Sanitärbodenkörper, eine Bodenfläche des Sanitärbodenelements und einen Ablauf des
Sanitärbodenelements in einem Teil darstellt, ist dieses System gegenüber bisherigen
Systemen einfacher zu installieren und bietet eine geringere Fehlerwahrscheinlichkeit
als bisherige vielteilige Lösungen.
[0053] Ein weiterer maßgeblicher Vorteil des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements ergibt
sich ferner aus der Tatsache, dass die Duschfläche mit einem Überstand und einer Abtropfkante
ausgerüstet ist, wobei der Überstand in eine Öffnung eines Wandablaufs hineinragt.
Hierdurch ist ein Zurückspritzen von kontaminiertem, im Ablauf stehenden Wasser reduziert.
Die erfindungsgemäße Lösung bietet somit eine hohe Reinigungsfreundlichkeit und damit
einhergehende geringe laufende Unterhaltskosten. Die durch die Verwendung von Quaryl
bedingte höhere Kratzfestigkeit gegenüber anderen Materialien bringt in vorteilhafter
Weise eine längere Lebensdauer sowie eine höhere chemische Beständigkeit und eine
höhere Rutschfestigkeit mit sich, was Sturzgefahren und damit ein etwaiges Haftungsrisiko,
beispielsweise im öffentlichen Raum, verringert.
[0054] Des Weiteren sind in Zeiten von Pandemien und krassierenden Infektionen aerosolarme
Lösungen, wie sie das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement zur Verfügung stellt, äußerst
vorteilhaft. Dies trifft insbesondere auf hygienisch sauber zu haltende Bäder des
Gesundheitswesens aber auch für viele Bereiche der Hotellerie zu. Eine gute Zugänglichkeit
des Ablaufs minimiert darüber hinaus weitere Reinigung und Servicekosten.
[0055] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass der Wandablauf mit einer Blende,
beispielsweise einer Edelstahlblende, die magnetisch gehalten sein kann, sowie mit
einem Haarsieb und einem Geruchsverschluss versehen sein kann.
[0056] Eine Verwendung von Quaryl als Material für das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
liefert ferner ein wertiges Erscheinungsbild, liefert die Vorteile eines kratzfesten
Materials sowie eine überlegene
[0057] Reinigungsmittelbeständigkeit und eine hohe Rutschfestigkeit. Trotz der Rutschfestigkeit
ist das Material trotzdem gut zu reinigen, bietet eine angenehme Haptik und ist schalldämpfend
und fühlt sich beim Begehen fußwarm an. Ein weiteres wichtiges Kriterium der Verwendung
von Quaryl als Material für das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement besteht ferner
darin, dass Quaryl ein besonders tragfähiges Material, insbesondere auch für flache
Bauhöhen, darstellt, was besonders wichtig bei der Modernisierung oder auch beim Neubau
ist und auch einen vorteilhaften Faktor hinsichtlich günstigerer Kosten darstellt.
Ferner kann das Material zugeschnitten und auch auf der Baustelle noch angepasst werden,
was wiederum gerade bei Modernisierungsmaßnahmen ein wichtiger Vorteil ist. Des Weiteren
kann Quaryl gegenüber umgebenden Flächen besonders gut abgedichtet werden; auch Ausbesserungen
an dem Material des Sanitärbodenelements sind dann möglich.
[0058] Des Weiteren kann durch eine Kombination des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements
mit einer Wandablaufvorrichtung, insbesondere einem Wandablaufgehäuse, ein sicherer
und leckagefreier Ablauf von Wasser gewährleistet werden. Zu diesem Zweck erstreckt
sich ein als Ablauf dienender Überstand des Sanitärbodenelements direkt in das Wandablaufgehäuse
hinein, so dass ablaufendes Wasser jedenfalls und sicher einer Abwasserleitung zugeführt
werden kann, ohne dass befürchtet werden muss, dass ablaufendes Wasser möglicherweise
zwischen das Sanitärbodenelement und angrenzendes Mauerwerk eindringen kann.
[0059] Weitere Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0060] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben, das
anhand der Abbildungen näher erläutert wird. Hierbei zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung in einer weiteren perspektivischen Ansicht;
- Fig. 3
- eine Ausschnittsvergrößerung der Ausführungsform gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung in Aufsicht;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gemäß Fig.
4 entlang der Schnittlinie A-A;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kombination von Sanitärbodenelement
und Wandablauf;
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements, das in
eine Zulauföffnung eines erfindungsgemäß verwendeten Wandablaufgehäuses eingesetzt
ist;
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements gemäß Fig.
7 vor einem Einsetzen in die Zulauföffnung des erfindungsgemäß verwendeten Wandablaufgehäuses;
und
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung entsprechend Fig. 8 unter Verwendung einer zweiten Dichtungsvorrichtung.
[0061] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0062] Die Fig. 1 und Fig. 2 zeigen beide eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Sanitärbodenelements 10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in perspektivischer
Ansicht. Das Sanitärbodenelement 10 weist einen Sanitärbodenkörper 20 mit einer Bodenfläche
30 auf, die übergangslos in einen Überstand 40 übergeht. Der Überstand 40 dient als
Ablauf von der Bodenfläche 30 des Sanitärbodenkörpers. Ferner ist der Überstand 40
beidseitig durch jeweilige Seitenwandungen 70 begrenzt, die sich entlang einer Wandkante
80 des Sanitärbodenkörpers 20 fortsetzen. Das erfindungsgemäße Sanitärbodenelement
10 weist ferner eine Oberseite 50 auf, die durch die Bodenfläche 30 des Sanitärbodenkörpers
20 gebildet wird. Darüber hinaus ist der Oberseite 50 des Sanitärbodenkörpers 20 gegenüberliegend
eine Unterseite 60 angeordnet. An der Unterseite 60 des Sanitärbodenkörpers, die gleichzeitig
die Unterseite 60 des Überstands 40 darstellt, ist eine Abtropfvorrichtung 110 angeordnet,
die insbesondere in Fig. 3 gut zu erkennen ist. Die Abtropfvorrichtung 110 ist in
Form einer Abtropfnut ausgebildet, die gewährleistet, dass etwaige sich an der Unterseite
60 des Überstands befindliche Wassertropfen sicher in den Wandablauf abtropfen.
[0063] Des Weiteren ist in den Fig. 1 und Fig. 2 zu erkennen, dass das erfindungsgemäße
Sanitärbodenelement jeweils an drei Seiten barrierefreie Kanten 100 aufweist. Bei
diesen drei barrierefreien Kanten 100 handelt es sich um die übrigen Kanten des Sanitärbodenkörpers
20, die keinen Überstand 40 aufweisen, sondern sich flächenbündig in den umgebenden
Badezimmerboden integrieren lassen.
[0064] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements
10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung in Aufsicht. Das dargestellte Sanitärbodenelement
10 ist im Wesentlichen flächig quadratisch ausgebildet und weist, wie in der in Fig.
5 dargestellten Schnittansicht entlang der Schnittlinie A-A zu erkennen ist, jeweils
seitlich angeordnete Gefälle 120 auf, die gewährleisten, dass abfließendes Wasser
zur Mitte in Richtung Überstand 40 fließt.
[0065] Hinsichtlich der jeweiligen bevorzugten Abmessungen des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements
sei darauf hingewiesen, dass dieses beispielsweise eine Gesamthöhe von 30 mm an seiner
höchsten, dem Überstand 40 abgewandten Seite haben kann, während der Überstand 40
selbst eine Materialstärke von 15 mm aufweisen kann. Die den Überstand begrenzenden
Kanten, respektive Wandungen, können beispielsweise eine Materialstärke von 10 mm
aufweisen.
[0066] Fig. 6 zeigt eine beispielhafte schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Überstands 40, respektive einer Duschflächenzunge, der/die in eine, bevorzugt passgenaue,
Zulauföffnung 240 des Wandablaufgehäuses 200 hineinragt. Dabei dichten Dichtungsvliese
170, 180 den Wandablauf zur Wand 190 und zum Boden 150 eines Sanitärraums hin ab.
Die Duschflächenzunge 40 ragt mit seitlichen Schwallleisten 70 und einer Nut 110 zur
Erzeugung einer Abtropfkante an der Unterseite der Duschfläche 130 in das Wandablaufgehäuse
200 hinein. Ferner ist zwischen dem Überstand 40 und dem Bodendichtungsvlies 170 eine
optionale erste Dichtung 160 angeordnet, die bevorzugt aus einem dichtenden dauerhaft
elastischen Kleber und/oder einer Dichtmasse und/oder einer vorgefertigten Dichtung
oder alternativ, jedoch weniger bevorzugt, aus Mörtel, der vorzugsweise dichtende
Eigenschaften aufweist, bestehen kann. Im unteren Bereich des Wandablaufgehäuses 200
befindet sich ein Einbauraum 220, beispielsweise in Form eines Gehäuses für einen
Geruchsverschluss und/oder ein Haarsieb, der/das einteilig mit dem Wandablaufgehäuse
200 ausgeführt sein kann.
[0067] Fig. 7 zeigt eine beispielhafte schematische perspektivische Darstellung einer Duschflächenzunge
40, die in das erfindungsgemäß verwendete Wandablaufgehäuse 200 hineinragt. Dabei
dichtet ein Wanddichtungsvlies 180 den Wandablauf umlaufend zur Wand 190 und ein Bodendichtungsvlies
170 zum Fußboden 150 des Sanitärraums hin sicher ab. Die Duschflächenzunge, d.h. der
Überstand 40 ragt mit seitlichen Wandungen in Form von Schwallleisten 70 in das Wandablaufgehäuse
200 hinein. Die Schwallleisten 70 führen das Wasser direkt in das Wandablaufgehäuse
200 , so dass keine bisher herkömmlich verwendeten Dichtungen, die gewartet werden
müssten oder durchlässig werden könnten, vom abfließenden Wasser passiert werden müssen.
[0068] Der dargestellte seitliche Duschflächenrand 140 kann erfindungsgemäß auch entfallen
und die Duschfläche 130 auf diese Weise noch flacher und barrierefreier ausgeführt
werden. Insbesondere im Modernisierungsfall und bei einem flachen Estrichaufbau ist
eine derartige flache Gestaltung des erfindungsgemäßen Sanitärbodenelements 10 vorteilhaft.
[0069] Fig. 8 zeigt eine beispielhafte schematische perspektivische Darstellung einer Duschflächenzunge
40, die sich vor einem Einschub in das Wandablaufgehäuse 200 befindet. Das einteilig
ausgeführte Dichtungsvlies 170, 180 ist umlaufend um den Wandablauf zur Wand 190 und
zum Boden 150 des Sanitärraums hin angebracht.
[0070] Fig. 9 zeigt in schematischer Ansicht zusätzliche Dichtungsbereiche für zweite Dichtungsvorrichtungen
230, die zum einen zwischen der Wand 190 und den stirnseitigen Schwallleisten 70 der
Duschfläche 130 montiert sein können, aber auch im Bodenbereich 150 unterhalb der
Duschfläche 130 angeordnet sein können. Diese zweiten Dichtungsvorrichtungen 230 können
dauerhaft elastisch ausgeführt werden und verhindern einen Rückfluss von Wasser unter
die Duschfläche 130 auch dann, wenn der Wandablauf verstopft sein sollte.
[0071] Die zweiten Dichtungsvorrichtungen 230 zwischen dem Boden 150 und der Duschfläche
130 können dabei auch voluminöser aufgetragen werden, so dass die Duschfläche 130
wie Fliesen in ein Mörtelbett gelegt werden kann.
[0072] Die zweiten Dichtungsvorrichtungen 230 können allgemein folgende Varianten von Dichtungen
umfassen:
[0073] Optionale Dichtung(en) zwischen Wand und stirnseitigen Schwallleisten der Duschfläche,
die optional werkseitig an die Duschfläche von außen angebracht und gegebenenfalls
auch umlaufend sein können.
[0074] Eine oder mehrere Dichtung(en) zwischen Boden und Unterseite der Duschfläche, die
wahlweise werkseitig von unten an der Duschfläche oder sonst vor Einbringung der Duschfläche
auf dem Boden angebracht ist/sind.
[0075] Die jeweilige(n) Dichtung(en), die als Band ausgeführt sein kann/können, kann/können
optional an der Duschfläche werkseitig vormontiert und gegebenenfalls auch umlaufend
vorgesehen sein.
[0076] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass alle oben beschriebenen Teile für sich
alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten
Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem
Fachmann geläufig.
Bezugszeichenliste
[0077]
- 10
- Sanitärbodenelement
- 20
- Sanitärbodenkörper
- 30
- Bodenfläche
- 40
- Überstand
- 50
- Oberseite
- 60
- Unterseite
- 70
- Seitenwandung
- 80
- Wandkante
- 90
- Kehle
- 100
- barrierefreie Kante
- 110
- Abtropfvorrichtung
- 120
- Gefälle
- 130
- Duschfläche
- 140
- Duschflächenrand
- 150
- Fußboden (bsp. Estrich)
- 160
- erste Dichtung
- 170
- Bodendichtungsvlies
- 180
- Wanddichtungsvlies
- 190
- Wand
- 200
- Wandablaufgehäuse
- 210
- Abtropfkante
- 220
- Einbauraum (bsp. für Haarsieb und/oder Geruchsverschluss)
- 230
- zweite Dichtungsvorrichtung
- 240
- Zulauföffnung
1. Sanitärbodenelement (10), insbesondere Duschboden, Duschwanne oder Duschtasse, mit
einem im Einbauzustand nach oben offenen wannen-, schalen- oder tassenförmigen Sanitärbodenkörper
(20) zur Installation an einer Wand eines Sanitärraums,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Sanitärbodenkörper (20) eine vollständig geschlossene Bodenfläche (30), nämlich
Duschboden-, Duschwannen- oder Duschtassenfläche, sowie wenigstens einen, insbesondere
schnabelförmigen, als Bodenflächenablauf dienenden Überstand (40) aufweist, der sich
von der Bodenfläche (30) wegerstreckt, wobei der wenigstens eine Überstand (40) eine
Oberseite (50) und eine Unterseite (60) aufweist und wobei sich die Oberseite (50)
des wenigstens einen Überstands (40), insbesondere übergangslos, an die Bodenfläche
(30) anschließt oder als Teil oder Fortsetzung der Bodenfläche (30) ausgebildet ist.
2. Sanitärbodenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenfläche (30) in Richtung des wenigstens einen Überstands (40) wenigstens ein
Gefälle (120) aufweist, durch welches auf der Bodenfläche (30) befindliches Fluid,
insbesondere Wasser, in Richtung des Überstands (40) fließt.
3. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest der Überstand (40) seitlich durch eine sich nach oben erstreckende Seitenwandung
(70) begrenzt ist.
4. Sanitärbodenelement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich wenigstens eine den Überstand (40) begrenzende Seitenwandung (70) entlang wenigstens
einer seitlichen Wandkante (80) des Sanitärbodenkörpers (20), beispielsweise in Form
einer dem Überstand (40) und/oder der Wandkante (80) zugeordneten Schwallleiste, fortsetzt.
5. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Übergang von der Bodenfläche (30) des Sanitärbodenkörpers (20) zu einer sich daran
anschließenden Wandung, insbesondere Seitenwandung (70) in Form einer Kehle (90),
insbesondere Hohlkehle, ausgebildet ist.
6. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bodenfläche (30) des Sanitärbodenkörpers (20) zumindest eine, vorzugsweise zwei
oder drei, die Bodenfläche seitlich begrenzende barrierefreie Kante(n) (100) aufweist,
die eine hindernisfreie befahr- und begehbare, insbesondere flächenbündige, Benutzung
des Sanitärbodenelements (10) ermöglicht/ermöglichen und insbesondere überlaufrandlos
und/oder wandungslos ausgebildet ist/sind.
7. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Überstand (40) an seiner Unterseite (60) eine Abtropfvorrichtung (110), insbesondere
eine Abtropfleiste, eine Abtropfkante oder eine Abtropfnut aufweist.
8. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Überstand (40) und/oder das Sanitärbodenelement angrenzend an den Überstand (40)
an seiner Unterseite (60) eine, vorzugsweise dauerelastische, Dichtmasse, beispielsweise
in Form einer ersten Dichtung (160), aufweist, wobei die Dichtmasse und/oder Dichtung
(160) beispielsweise Butylkautschuck aufweist.
9. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Sanitärbodenelement (10) aus einem gießfähigen, insbesondere mit wenigstens einem
Mineral gefüllten, Kunstharz, bevorzugt aus Quaryl, nämlich einem Mineralgußmaterial,
hergestellt ist.
10. Sanitärbodenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Sanitärbodenelement (10) einstückig ausgebildet ist.
11. Kombination eines Sanitärbodenelements gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche mit
einer Wandablaufvorrichtung, wobei die Wandablaufvorrichtung ein in einer Wand oder
Wandöffnung anordenbares und an eine Abwasserleitung anschließbares Wandablaufgehäuse
(200) mit wenigstens einer Zulauföffnung (240) umfasst, wobei der Überstand (40) des
Sanitärbodenelements (10), gegebenenfalls mit wenigstens einer den Überstand (40)
seitlich begrenzenden Seitenwandung (70), in die wenigstens eine Zulauföffnung (240)
des Wandablaufgehäuses (200) hineinragt.
12. Kombination nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wandablaufvorrichtung wenigstens ein Dichtungsvlies (170, 180), insbesondere in
Form eines Bodendichtungsvlieses (170) und/oder Wanddichtungsvlieses (180), aufweist,
das jeweils einerseits mit dem Wandablaufgehäuse (200) verbunden ist und andererseits
einer Herstellung einer Abdichtung von wasserführenden Bereichen der Wandablaufvorrichtung
gegenüber einem angrenzenden Fußboden, Estrich oder dergleichen Tragboden des Sanitärbodenelements
(10) und/oder einer gegenüber einer an die Wandablaufvorrichtung angrenzenden Wand
dient.
13. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Wandablaufvorrichtung ferner einen Geruchsverschluss und/oder ein Haarsieb aufweist.
14. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Sanitärbodenelement (10) und einer angrenzenden Wand, insbesondere zwischen
dem Sanitärbodenelement (10) und der Wandablaufvorrichtung, wenigstens eine zweite
Dichtungsvorrichtung (230), insbesondere in Form eines Dichtungsbandes und/oder einer
Dichtungsmasse, vorgesehen und in einem Benutzungszustand von Sanitärbodenelement
(10) und Wandablaufvorrichtung dort angeordnet ist.