[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung und ein Verfahren zur Ausrichtung
und Fixierung eines Pfostenprofils einer Pfosten-Riegel-Konstruktion.
[0002] Aus der
EP 0 428 962 A2 ist eine gattungsgemäße Befestigungseinrichtung zur Ausrichtung und Fixierung eines
Pfostenprofils bekannt. Diese weist eine mittels Befestigungsschrauben am Untergrund
fixierbare Bodenplatte mit vertikalen Führungsbahnen und einen über die Führungsbahnen
an der Bodenplatte geführten Aufnahmeschuh zur Befestigung des Pfostenprofils auf.
Die Bodenplatte enthält vertikal nach oben ragende Stege, zwischen denen die Führungsbahnen
zur Führung des Aufnahmeschuhs begrenzt werden. Der in einem Vertikalschnitt U-förmige
Aufnahmeschuh ist mit Seitenwangen ausgestattet, die an ihrer Außenseite Führungsstücke
zum Eingriff in die Führungsbahnen der Bodenplatte aufweisen. Zwischen die Seitenwangen
des Aufnahmeschuhs wird das Pfostenprofil eingesetzt und durch zwei zueinander parallele
Gewindebolzen fixiert. Die Bodenplatte ist so gestaltet, dass sie gegenüber ihren
Befestigungsschrauben in ihrer Längsrichtung und in einer quer dazu laufenden Richtung
verstellbar ist. Zur Höhenverstellung des Aufnahmeschuhs gegenüber der Bodenplatte
wird eine Stellschraube verwendet, die sich mit ihrem Kopf an der Bodenplatte abstützt
und sich mit ihrem Schaft durch eine Bohrung im Boden des Aufnahmeschuhs und in einer
mit dem Boden einstückigen Leiste erstreckt. Dadurch kann ein Pfostenprofil in drei
zueinander orthogonalen Achsen ausgerichtet und fixiert werden. Allerdings ist die
Befestigungseinrichtung relativ aufwändig und erfordert einen hohen konstruktiven
und fertigungstechnischen Aufwand.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungseinrichtung und ein Verfahren zur
Ausrichtung und Fixierung eines Pfostenprofils einer Pfosten-Riegel-Konstruktion zu
schaffen, die eine einfache und kostengünstige Befestigung eines Pfostenprofils mit
hoher Positioniergenauigkeit ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Befestigungseinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 12 gelöst. Zweckmäßige Weiterbildungen
und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Die erfindungsgemäße Befestigungseinrichtung zur Ausrichtung und Fixierung eines
Pfostenprofils einer Pfosten-Riegel-Konstruktion enthält ein Bodenteil und einem relativ
zum Bodenteil in der Höhe verstellbares und in einer ausgewählten Stellung fixierbares
Halteteil zur Befestigung des Pfostenprofils. Das Halteteil ist als Einschubteil zur
Aufnahme in einem Innenraum des Pfostenprofils ausgebildet und über Befestigungselemente
fest mit dem Bodenteil verbindbar. Bei den Befestigungselementen kann es sich z.B.
um selbstbohrende Schrauben handeln, durch die das Pfostenprofil mit dem darin angeordneten
Halteteil in einer ausgewählten Stellung gegenüber dem Bodenteil fixiert wird. Durch
das als Einschubteil ausgebildete Halteteil und das zugehörige Bodenteil kann das
Pfostenprofil in drei zueinander rechtwinkligen Achsen ausgerichtet und stabil montiert
werden.
[0006] In einer besonders zweckmäßigen Ausführung weist das Halteteil einen an die Innenkontur
des Pfostenprofils angepassten Einschubkörper und untere Anlageflächen zur Anlage
einer unteren Stirnseite des Pfostenprofils auf. Dadurch kann eine genau und stabile
Verbindung zwischen dem Pfostenprofil und dem Halteteil erreicht werden. Das Halteteil
kann in einer vorteilhaften Ausführung zwei nach unten ragende parallele Schenkel
und einen dazwischen angeordneten, nach unten offenen Schlitz zur Aufnahme eines Haltestegs
des Bodenteils enthalten. Dadurch kann das Pfostenprofil gegenüber dem Bodenteil in
einer Vertikalachse und einer dazu senkrechten Horizontalachse verschiebbar geführt
sein.
[0007] Das Bodenteil kann z.B. winkelförmig mit einer auf dem Untergrund befestigbaren Bodenplatte
und einem von der Bodenplatte rechtwinklig vorstehenden Haltesteg ausgebildet sein.
Das Bodenteil kann aber auch eine andere Form aufweisen.
[0008] Das Halteteil ist zweckmäßigerweise in einer Vertikalachse (Z-Achse) und einer dazu
rechtwinkligen Horizontalachse (Y-Achse) verstellbar an den Bodenteil geführt. Das
Halteteil kann über Schrauben oder dgl. im Innenraum des Pfostenprofils befestigt
sein. Das Halteteil kann außerdem seitliche Durchgangsbohrungen für die Befestigungselemente
zur Befestigung am Bodenteil aufweisen.
[0009] In einer für die Ausrichtung und Montage besonders vorteilhaften Ausgestaltung sind
in dem Pfostenprofil und dem im Pfostenprofil befestigten Halteteil zueinander korrespondierende
Öffnungen zum Einstecken eines Hubelements einer Stelleinrichtung angeordnet. Das
Hubelement kann zwei zueinander parallele Schenkel zum Eingriff in die Öffnungen des
Halteteils und eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer Stellschraube enthalten.
[0010] Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Ausrichtung und Fixierung eines
Pfostenprofils einer Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einer vorstehend beschriebenen
Befestigungseinrichtung, Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass die Position
des Pfostenprofils durch ein in das Halteteil einsteckbares und nach der Befestigung
wieder demontierbares Hubelement einer Stelleinrichtung einstellbar ist. Die Stelleinrichtung
muss also nicht an der Pfostenkonstruktion verbleiben, sondern kann nach der Befestigung
des Pfostenprofils demontiert und wiederverwendet werden.
[0011] Weitere Besonderheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Befestigungseinrichtung mit einem Bodenteil und einem
im Pfostenprofil angeordneten Halteteil in einer ersten Perspektive;
- Figur 2
- das Pfostenprofil und das Halteteil der in Figur 1 gezeigten Befestigungseinrichtung
in einer Perspektivansicht;
- Figur 3
- das Pfostenprofil und das Bodenteil der in Figur 1 gezeigten Befestigungseinrichtung
in einer Perspektivansicht;
- Figur 4
- eine Perspektivansicht der in Figur 1 gezeigte Befestigungseinrichtung mit einer Stelleinrichtung
vor der Montage und
- Figur 5
- eine Perspektivansicht der in Figur 1 gezeigte Befestigungseinrichtung mit einer Stelleinrichtung
während der Montage.
[0012] In Figur 1 ist eine Befestigungseinrichtung 1 zur Fixierung eines Pfostenprofils
2 einer Pfosten-Riegel-Konstruktion für Fassaden, Wintergärten, Lichtdächer und dgl.
gezeigt. Die Befestigungseinrichtung 1 weist eine am Boden oder einem Unterteil befestigbares
Bodenteil 3 und ein relativ zum Bodenteil 3 verstellbares und in einer ausgewählten
Stellung fixierbares Halteteil 4 zur Befestigung des Pfostenprofils auf. Das Halteteil
4 ist als Einschubteil zur Aufnahme im Inneren des Pfostenprofils 2 ausgebildet.
[0013] Das Pfostenprofil 2 ist bei gezeigten Ausführung als Hohlprofil mit zwei zueinander
parallelen Seitenwänden 5 und 6, zwei zu den Seitenwänden 4 und 5 rechtwinkligen inneren
und äußeren Stirnwänden 7 und 8 und einem als Hohlraum ausgebildeten Innenraum 9 ausgeführt.
Die zur Außenseite der Pfosten-Riegel-Konstruktion weisende äußere Stirnwand 8 enthält
einen nach außen vorstehenden Steg 10 mit einem und zur Außenseite hin offenen Aufnahmekanal
11 für Befestigungsschrauben oder andere Befestigungselemente, durch die hier nicht
dargestellte Halteprofile oder eine Haltekonstruktion zur Halterung von Glasscheiben
oder anderen Fassadenelementen an der äußeren Stirnwand 8 befestigt werden können.
Rechts und links des Stegs 10 sind an der äußeren Stirnwand 8 außerdem in Längsrichtung
des Pfostenprofils 2 verlaufende Aufnahmenuten 12 zur Aufnahme einer Innendichtung
oder eines Dichtstücks vorgesehen.
[0014] Das Pfostenprofil 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel in Form eines z.B. im
Strangpressverfahren hergestellten Metallprofilrohrs ausgeführt, das aus Stahl oder
Aluminium bestehen kann. Es kann aber auch als Schweißkonstruktion aus einem entsprechend
gebogenen und verschweißten Metallblech, als Holz- bzw. Kunststoffkonstruktion oder
dgl. hergestellt sein. Der nach außen vorstehende Steg 10 an der zur Außenseite gerichteten
und zur Befestigung von Glasscheiben oder anderer Fassadenelemente dienenden äußeren
Stirnwand 8 weist bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel einen als Schraubkanal ausgeführten
Aufnahmekanal 11 auf. In den Aufnahmekanal 11 können z.B. mit einem Schneidgewinde
versehene Befestigungsschrauben zur Befestigung von Halteprofilen oder weiteren Trag-
oder Fassadenelementen eingeschraubt werden.
[0015] Wie aus Figur 2 hervorgeht, weist das Pfostenprofil 2 im unteren Teil der zur Außenseite
gerichteten äußeren Stirnwand 8 einen zurückversetzen abgeflachten Bereich 13 ohne
nach außen vorstehenden Steg 10 und ohne Aufnahmenuten 12 auf. In dem abgeflachten
Bereich 13, der z.B. durch Abfräsen des Stegs 10 und der die Aufnahmenuten 12 begrenzenden
Seitenstege hergestellt werden kann, sind Bohrungen 14 zur Befestigung des in Figur
3 näher dargestellten Halteprofils 4 vorgesehen.
[0016] In Figur 3 ist erkennbar, dass das als Einschubprofil ausgebildete Halteteil 4 einen
an die Innenkontur des Pfostenprofils 2 angepassten blockförmigen Einschubkörper 15
mit einem U-förmigen Querschnitt und untere Anlageflächen 16 zur Anlage einer unteren
Stirnseite des Pfostenprofils 2 aufweist. Das Halteteil 4 enthält zwei nach unten
ragende parallele Schenkel 17 und einen dazwischen angeordneten, nach unten offenen
Schlitz 18 zur Aufnahme des Bodenteils 3. Die Anlageflächen 16 sind an nach außen
vorstehenden Stegen am unteren Ende der Außenseiten der beiden Schenkel 17 vorgesehen.
In den beiden Schenkeln 17 des Halteteils 4 sind zwei in Längsrichtung des Schlitzes
18 verlaufende und zu den Stirnseiten des Halteteils 4 hin offene rechteckige Öffnungen
19 zum Einstecken eines in Figur 4 gezeigten gabelförmigen Hubelements 20 einer im
Folgenden noch näher erläuterten Stelleinrichtung 21 vorgesehen. An den Stirnseiten
der beiden Schenkel 17 sind außerdem Bohrungen 22 für Schrauben 23 angeordnet. In
den beiden Seitenflächen der Schenkel 17 des Halteprofils 4 sind ferner seitliche
Durchgangsöffnungen 24 für vorzugsweise als selbstbohrende Schrauben ausgebildete
Befestigungselemente 25 vorgesehen.
[0017] Das Halteprofil 4 wird mit seinem Einschubkörper 15 von unten in das Pfostenprofil
2 eingesetzt, bis die seitlichen unteren Stege 16 zur Anlage an der unteren Stirnseite
des Pfostenprofils 2 gelangen. Über die Schrauben 23, die durch die Bohrungen 14 in
die Gewindebohrungen 22 an den Stirnseiten der beiden Schenkel 17 des Halteprofils
4 eingeschraubt werden, wird das Halteprofil 4 im Inneren des Pfostenprofils 2 fixiert.
[0018] Aus Figur 1 geht hervor, dass auch in der inneren Stirnwand 7 des Pfostenprofils
2 mit den Öffnungen 19 im Halteprofil 4 fluchtende Öffnungen 26 zum Einstecken des
gabelförmigen Hubelements 20 vorgesehen sind. Bei der gezeigten Ausführung sind die
Öffnungen 26 an einer entsprechenden Aussparung am unteren Ende der inneren Stirnwand
7 des Pfostenprofils 2 angeordnet. Die lediglich für die Ausrichtung des Pfostenprofils
2 verwendete Stelleinrichtung 21 kann nach der Befestigung des Pfostenprofils 2 demontiert
und wiederverwendet werden. Sie enthält neben dem gabelförmigen Hubelement 20 eine
in einem Gewinde 27 des Hubelements 20 angeordnete Stellschraube 28, deren unteres
Ende auf einer Unterlegplatte 29 abgestützt werden kann.
[0019] Das in Figur 3 besonders gut erkennbare winkelförmige Bodenteil 3 weist eine horizontale
Bodenplatte 30 und einen dazu rechtwinkligen Haltesteg 31 zur Einführung in den Schlitz
18 des Halteprofils 4 auf. Der Haltesteg 31 hat eine an die Breite des Schlitzes 18
angepasste Dicke, so dass das Halteprofil 4 horizontal und vertikal verschiebbar auf
den Haltesteg 31 geführt ist. Auf der Oberseite der Bodenplatte 25 ist eine Riffelung
32 vorgesehen. Über Langlöcher in der Bodenplatte 30, Gewindestifte 33 mit einer Mutter
34 und Halteplatten 35, die an ihrer Unterseite eine zu der Riffelung 32 passende
Gegenriffelung 36 aufweisen, sind die Bodenteile 3 auf dem Boden oder einem Unterteil
befestigbar.
[0020] Wie aus den Figuren 4 und 5 hervorgeht, wird das Pfostenprofil 2 mit dem darin befestigten
Halteteil 4 auf den vertikalen Haltesteg 31 des winkelförmigen Bodenteils 3 aufgesetzt.
Wie bereits vorstehend beschrieben, sind in der Bodenplatte 30 des Bodenteils 3 entsprechende
Langlöcher vorgesehen, so dass das Bodenteil 3 durch Lockern der Muttern relativ zu
den kann Gewindestiften 33 verschoben und ausgerichtet werden kann. Dadurch kann die
Position des Pfostenprofils 2 in der X-Achse eingestellt werden. Nach dem Aufsetzen
des Pfostenprofils 2 auf den Haltesteg 31 des Bodenteils 3 wird das gabelförmige Hubelement
20 der Stelleinrichtung 21 zusammen mit der Stellschraube 28 so in das Pfostenprofil
2 eingesetzt, dass die beiden Schenkel 37 des gabelförmigen Hubelement 20 durch die
in Figur 1 erkennbaren Öffnungen 26 im Pfostenprofil 2 in die in Figur 2 gezeigten
rechteckigen Öffnungen 19 des Halteteils 4 eingreifen. Durch Verschiebung des Pfostenprofils
2 relativ zum gabelförmigen Hubelement 20 kann die Position des Pfostenprofils 2 in
der Y-Achse eingestellt werden. Anschließend kann die Stellschraube 28 so weit eingedreht
werden, bis deren unteres Ende zur Anlage an der Unterlegplatte 29 gedreht werden.
Durch weitere Drehung der Stellschraube 28 kann dann das Pfostenprofil 2 angehoben
und somit die Position des Pfostenprofils 2 in der Z-Achse eingestellt werden. Sobald
das Pfostenprofil 2 die gewünschte Position in der X-, Y- und Z-Achse einnimmt, können
die selbstschneidenden Schrauben 25 in die Bohrungen 24 eingeschraubt und somit das
Pfostenprofil 2 befestigt werden. Anschließend kann die Stelleinrichtung 21 entfernt
und wiederverwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Befestigungseinrichtung
- 2
- Pfostenprofil
- 3
- Bodenteil
- 4
- Halteteil
- 5
- Seitenwand
- 6
- Seitenwand
- 7
- Innere Stirnwand
- 8
- Äußere Stirnwand
- 9
- Hohlraum
- 10
- Steg
- 11
- Aufnahmekanal
- 12
- Aufnahmenut
- 13
- Abgeflachter Bereich
- 14
- Bohrung
- 15
- Einschubkörper
- 16
- Anlagefläche
- 17
- Schenkel
- 18
- Schlitz
- 19
- Öffnung
- 20
- Hubelement
- 21
- Stelleinrichtung
- 22
- Bohrung
- 23
- Schraube
- 24
- Durchgangsbohrung
- 25
- Befestigungselement
- 26
- Öffnung
- 27
- Gewinde
- 28
- Stellschraube
- 29
- Unterlegplatte
- 30
- Bodenplatte
- 31
- Haltesteg
- 32
- Riffelung
- 33
- Gewindestift
- 34
- Mutter
- 35
- Halteplatte
- 36
- Gegenriffelung
- 37
- Steg
1. Befestigungseinrichtung (1) zur Ausrichtung und Fixierung eines Pfostenprofils (2)
einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, mit einem Bodenteil (3) und einem relativ zum Bodenteil
(3) in der Höhe verstellbaren und in einer ausgewählten Stellung fixierbaren Halteteil
(4) zur Befestigung des Pfostenprofils (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) als Einschubteil zur Aufnahme in einem Innenraum (9) des Pfostenprofils
(2) ausgebildet und über Befestigungselemente (25) fest mit dem Bodenteil (3) verbindbar
ist.
2. Befestigungseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) einen an die Innenkontur des Pfostenprofils (2) angepassten Einschubkörper
(15) und untere Anlageflächen (16) zur Anlage einer unteren Stirnseite des Pfostenprofils
(2) aufweist.
3. Befestigungseinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) zwei nach unten ragende parallele Schenkel (17) und einen dazwischen
angeordneten, nach unten offenen Schlitz (18) zur Aufnahme eines Haltestegs (31) des
Bodenteils (3) aufweist.
4. Befestigungseinrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltesteg (31) eine an die Breite des Schlitzes (18) angepasste Dicke aufweist.
5. Befestigungseinrichtung (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (3) eine Bodenplatte (30) enthält, von welcher der Haltesteg (31) rechtwinklig
vorsteht.
6. Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) über Schrauben (23) im Innenraum (9) des Pfostenprofils (2) befestigt
ist.
7. Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) seitliche Durchgangsöffnungen (24) für die Befestigungselemente
(25) zur Befestigung am Bodenteil (3) enthält.
8. Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil (4) in einer Vertikalachse (Z-Achse) und einer dazu rechtwinkligen
Horizontalachse (Y-Achse) verstellbar an den Bodenteil (3) geführt ist.
9. Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Pfostenprofil (1) und dem im Pfostenprofil (1) befestigten Halteteil (4) zueinander
korrespondierende Öffnungen (19, 26) zum Einstecken eines Hubelements (20) einer Stelleinrichtung
(21) angeordnet sind.
10. Befestigungseinrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (20) zwei parallele Schenkel (37) und ein Gewinde (27) zur Aufnahme
einer Stellschraube (28) enthält.
11. Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (25) als selbstbohrende Schrauben ausgebildet sind.
12. Verfahren zur Ausrichtung und Fixierung eines Pfostenprofils (2) einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit einer Befestigungseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Pfostenprofils (2) durch ein in das Halteteil (4) einsteckbares
und nach der Befestigung wieder demontierbares Hubelement (20) einer Stelleinrichtung
(21) einstellbar ist.