[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Beschlaganordnung zur Höhenjustierung einer
Hubeinrichtung eines Hebe-Schiebeelements wie beispielsweise einer Hebe-Schiebetür
oder eines Hebe-Schiebefensters, das entlang einer Führungsschiene verschiebbar ist
und von einer abgesenkten Stellung, in der das Hebe-Schiebeelement unverschiebbar
ist, in eine angehobene Stellung überführt werden kann, in der das Hebe-Schiebeelement
verschiebbar ist, wobei die Beschlaganordnung eine Treibstangenanordnung zur antriebswirksamen
Kopplung eines Betätigungshebels eines Hebe-Schiebeelements mit einer Hubeinrichtung
zum Anheben und Absenken des Hebe-Schiebeelements umfasst.
[0002] Bei der in Rede stehenden Hubeinrichtung zum Anheben und Absenken des Hebe-Schiebeelements
in Form eines Flügels handelt es sich üblicherweise um einen sogenannten Laufwagen,
der in einer an der Unterseite des Hebe-Schiebeelements ausgebildeten Aufnahmenut
verborgen angeordnet und der über die Treibstangenanordnung mittels des Betätigungshebels
des Hebe-Schiebeelements betätigt werden kann. Insbesondere verfügt hierzu der Laufwagen
üblicherweise über eine Mechanik, über die eine Horizontalbewegung des Schlittens
des Laufwagens in eine Vertikalbewegung eines flügelfesten Beschlagteils umgewandelt
werden kann. Während das Hebe-Schiebeelement bzw. der Flügel in seiner Schließstellung
mit seiner Unterseite bodenseitig bzw. auf einem Rahmenunterteil oder dergleichen
unverschiebbar aufsteht, kann somit durch Verschwenken des Betätigungshebels das an
dem Hebe-Schiebeelement befestigte flügelfeste Beschlagteil des Laufwagens gegenüber
den Rollen des Laufwagens angehoben werden, die auf der Führungsschiene aufstehen,
wodurch auch das Hebe-Schiebeelement selbst in seine angehobene Stellung überführt
und über die Rollen entlang der Führungsschiene verschoben werden kann.
[0003] Ist jedoch der durch Verschwenken des Betätigungshebels herbeigeführte Hub der Treibstangenanordnung
zu gering, um das Hebe-Schiebeelement ordnungsgemäß in seine angehobene Stellung überführen
zu können, in der es entlang der Führungsschiene frei verschoben werden kann, kann
es vorkommen, dass das Hebe-Schiebeelement beim Versuch, es entlang der Führungsschiene
zu verschieben, entlang derselben schleift oder gar blockiert.
[0004] Ist hingegen der mittels des Betätigungshebels herbeigeführte Hub der Treibstangenanordnung
zu groß, kann es vorkommen, dass das Hebe-Schiebeelement, wenn es in seine angehobene
Stellung überführt wird, mit dem oberen Rahmenschenkel des Blendrahmens in Anlage
gelangt, oder der Betätigungshebel gar nicht erst bis in seine Öffnungsstellung verschwenkt
werden kann. Auch in diesem Fall kann es somit vorkommen, dass sich der Flügel beim
Versuch, ihn zu verschieben, blockiert.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine entsprechend den voranstehenden
Erläuterungen ausgebildete Beschlaganordnung dahingehend weiterzubilden, dass mit
dieser eine Höhenjustierung einer Hubeinrichtung eines Hebe-Schiebeelements realisiert
werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Beschlaganordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
und insbesondere dadurch gelöst, dass die Treibstangenanordnung eine mit dem Betätigungshebel
antriebswirksam koppelbare Schubstange und ein zumindest mittelbar mit der Hubeinrichtung
antriebswirksam koppelbares Koppelgestänge zur antriebswirksamen Verbindung der Schubstange
mit der Hubeinrichtung des Laufwagens umfasst, wobei die Schubstange mit dem Koppelgestänge
über einen drehbaren Exzenterbolzen derart gekoppelt ist, dass dessen Drehung in einer
Längenänderung der Treibstangenanordnung resultiert.
[0007] Bei dem Koppelgestänge handelt es sich gewissermaßen um eine sich in Fortsetzung
der Treibstangenanordnung erstreckende Verlängerung derselben, die über den in Rede
stehenden Exzenterbolzen antriebswirksam mit der Treibstangenanordnung verbunden ist.
Durch Drehung des Exzenterbolzens kann somit die Treibstangenanordnung gewissermaßen
um ein geringes Maß ein- oder austeleskopiert und somit in ihrer Länge verändert werden.
Ist somit beispielsweise der mittels des Betätigungshebels herbeiführbare Hub der
Schubstange zu gering, um das Hebe-Schiebeelement ordnungsgemäß anheben zu können,
so kann die Treibstangenanordnung durch Drehung des Exzenterbolzens geringfügig verkürzt
werden, was zur Folge hat, dass ungeachtet der Betätigung des Betätigungshebels das
Hebe-Schiebeelement um ein etwas größeres Maß angehoben wird. Durch Verkürzung der
Treibstangenanordnung erfolgt somit also eine Höhenjustierung der Hubeinrichtung dahingehend,
dass das Hebe-Schiebeelement sowohl in der angehobenen als auch die abgesenkten Stellung
etwas höher zu liegen kommt. Gleichmaßen kann durch solch eine Verkürzung der Treibstangenanordnung
sichergestellt werden, dass die abgesenkte Stellung der Hubeinrichtung der Schließstellung
des Betätigungshebels entspricht. Wird also der Betätigungshebel ausgehend aus seiner
Schließstellung in Richtung seiner Öffnungsstellung gedreht, so erfolgt hierbei unmittelbar
eine Betätigung der Hubeinrichtung, ohne dass die Treibstangenanordnung vorab einen
Leerhub ausführt.
[0008] Ist hingegen der mittels des Betätigungshebels herbeigeführte Hub der Schubstange
so groß, dass beim Anheben des Hebe-Schiebeelements dasselbe mit dem oberen Rahmschenkel
des Blendrahmens in Anlage gelangt, so kann die Treibstangenanordnung durch Drehung
des Exzenterbolzens in entsprechender Weise geringfügig verlängert werden, was eine
entsprechende Absenkung sowohl der angehobenen als auch der abgesenkten Stellung des
Hebe-Schiebeelements zur Folge hat. Zusätzlich kann es hierbei vorgesehen sein, dass
die Schubstange bei Bedarf gegenüber dem Koppelgestänge bewusst einen Leerhub ausführen
kann, worauf nachfolgend noch genauer eingegangen wird.
[0009] Mittels der erfindungsgemäßen Beschlaganordnung kann somit eine Höhenjustierung der
Hubeinrichtung eines Hebe-Schiebeelements vorgenommen werden, um dessen ordnungsgemäße
Funktion sicherzustellen.
[0010] Im Folgenden wird nun auf bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Beschlaganordnungen
eingegangen, wobei sich weitere Ausführungsformen auch aus den abhängigen Ansprüchen,
der Figurenbeschreibung sowie den Zeichnungen selbst ergeben können.
[0011] So kann es gemäß einer Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Schubstange an ihrem
dem Betätigungshebel gegenüberliegenden Ende einen Endabschnitt aufweist, der einen
Endabschnitt des Koppelgestänges überlappt, wobei sich der Exzenterbolzen von dem
Endabschnitt der Schubstange in den Endabschnitt des Koppelgestänges erstreckt.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann es dabei vorgesehen sein, dass der Exzenterbolzen
einen bezüglich einer Rotationsachse rotationssymmetrischen Kopfabschnitt und einen
sich von dem Kopfabschnitt parallel zu der Rotationsachse erstreckenden Schaftabschnitt
aufweist, der gegenüber der Rotationsachse des Kopfabschnitts einen Achsversatz aufweist.
Beispielsweise können dabei sowohl der Kopfabschnitt als auch der Schaftabschnitt
im Querschnitt betrachtet kreisrund ausgebildet sein, wobei der Schaftabschnitt aufgrund
seines Achsversatzes gegenüber der Rotationsachse des Kopfabschnitts einen Exzenterabschnitt
darstellt. Beispielsweise kann der Kopfabschnitt verliersicher und um seine Rotationsachse
drehbar in einer in der Schubstange ausgebildeten Öffnung angeordnet sein, wohingegen
sich der als Exzenter ausgebildete Schaftabschnitt in eine von dem Koppelgestänge
ausgebildete Aufnahme erstreckt. Wird somit der Kopfabschnitt um seine Rotationsachse
gedreht, so führt dies dazu, dass das Koppelgestänge durch den Exzenterabschnitt in
Längsrichtung der Schubstange verschoben und somit die Treibstangenanordnung in der
gewünschten Weise verkürzt oder verlängert wird.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass der Exzenterbolzen
einen bezüglich einer Rotationsachse rotationssymmetrischen Kopfabschnitt und einen
sich von dem Kopfabschnitt erstreckenden Schaftabschnitt aufweist, an dem exzentrisch
ein sich radial erstreckender Exzenternocken in Form einer Hebung bzw. Erhebung ausgebildet
ist. Erstreckt sich dabei wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Schaftabschnitt
einschließlich der daran ausgebildeten Hebung in eine von dem Koppelgestänge ausgebildete
Aufnahme, so führt dies auch bei dieser Ausführungsform wiederum dazu, dass eine Drehung
des Kopfabschnitts in der gewünschten Weise in eine Längenänderung der Treibstangenanordnung
umgesetzt werden kann.
[0014] Um die maximal mögliche Längenänderung der Treibstangenanordnung weiter zu vergrößern,
kann es gemäß einer weiteren Ausführungsform vorgesehen sein, dass an dem Schaftabschnitt
des Exzenterbolzens zusätzlich eine negative Erhebung bzw. Senkung ausgebildet ist,
die vorzugsweise an dem Schaftabschnitt auf der der Hebung radial gegenüberliegenden
Seite ausgebildet ist. Stellt also die Hebung einen positiven Exzenternocken dar,
so kann die gegenüber der Hebung ausgebildete Senkung gewissermaßen als negativer
Exzenternocken betrachtet werden.
[0015] Um zu verhindern, dass sich der Exzenterbolzen bedingt durch die auf ihn im Betrieb
einwirkenden Kräfte selbst drehen kann, was zu einer unerwünschten Längenänderung
der Treibstangenanordnung führen kann, kann es gemäß einer weiteren Ausführungsform
vorgesehen sein, dass die Hebung und/oder die Senkung eine Kontur ausbildet, die keine
Krümmung oder eine Krümmung aufweist, die in Umfangsrichtung von einem Minimalwert
sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn zunimmt. Auf den Exzenterbolzen
einwirkende Kräfte bewirken somit gewissermaßen eine Selbstzentrierung des Exzenterbolzens.
[0016] In konstruktiver Hinsicht kann das Koppelgestänge zwei voneinander beabstandete Seitenbleche
umfassen, die vorzugsweise aus Flachstahl gefertigt sind und die an ihren der Schubstange
zugewandten Enden über einen Mitnehmerbolzen miteinander verbunden sind. Der Schaftabschnitt
des Exzenterbolzens erstreckt sich dabei in den Abstand bzw. in den Zwischenraum zwischen
den beiden Seitenblechen, so dass der Exzenterbolzen mit dem Mitnehmerbolzen in Kontakt
gelangen kann.
[0017] Damit eine Drehung des Exzenterbolzens keine seitliche Auslenkung des Koppelgestänges
zur Folge hat, kann es gemäß einer weiteren Ausführungsform vorgesehen sein, dass
die lichte Weite zwischen den beiden Seitenblechen zumindest doppelt so groß ist wie
der Abstand zwischen der Rotationsachse des Kopfabschnitts des Exzenterbolzens und
der Stelle der Hebung bzw. des Exzenterabschnitts, die von der Rotationsachse den
größten Abstand aufweist. Die lichte Weite zwischen den beiden Seitenblechen ist also
hinreichend groß bemessen, damit der Exzenterabschnitt bzw. die Hebung des Exzenterbolzens
nicht mit den Seitenblechen in Kontakt gelangen kann, wodurch sich eine seitliche
Auslenkung des Koppelgestänges verhindern lässt.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Treibstangenanordnung so ausgebildet
sein, dass die Schubstange nur Zugkräfte auf das Koppelgestänge übertragen kann. Dies
ermöglicht es, dass die Schubstange gegenüber dem Koppelgestänge einen Leerhub ausführen
kann, wie dies beispielsweise dann wünschenswert sein kann, wenn sich der Betätigungshebel
bei Erreichen der abgesenkten Stellung des Hebe-Schiebeelements noch nicht in seiner
Schließstellung befindet und somit noch um ein gewisses Maß weiter gedreht werden
können sollte.
[0019] Um solch einen Leerhub zu ermöglichen, kann sich der Exzenterbolzen in dem Überlappungsbereich
zwischen der Schubstange und dem Koppelgestänge näher an dem freien Ende des Endabschnitts
der Schubstange als der Mitnehmerbolzen befinden, wobei in dem Überlappungsbereich
zwischen der Schubstange und dem Koppelgestänge außer dem Mitnehmerbolzen keine weitere
Verbindung zwischen den beiden Seitenblechen vorgesehen ist. Insbesondere ist dabei
zwischen den beiden Seitenblechen keine weitere Verbindung vorgesehen, die weiter
als der Mitnehmerbolzen von dem freien Ende des Endabschnitts des Koppelgestänges
beabstandet ist. Gelangt also der Exzenterbolzen in einer Bewegungsrichtung der Schubstange
mit dem Mitnehmerbolzen in Anlage, so ist bei einer Bewegung in der entgegengesetzten
Richtung der Schubstange kein Hindernis vorhanden, mit dem der Exzenterbolzen in Anlage
gelangen und somit das Koppelgestänge verschieben könnte. Mit anderen Worten kann
somit die Schubstange gegenüber dem Koppelgestänge einen Leerhub ausführen, wie dies
wünschenswert sein kann, damit der Betätigungshebel bis in seine Schließstellung verschwenkt
werden kann, nachdem bereits das Hebe-Schiebeelement seine abgesenkte Stellung erreicht
hat.
[0020] Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass sowohl die
Schubstange als auch die Seitenbleche des Koppelgestänges aus Flachstahlschienen gefertigt
sind, wobei die Flachstahlschienen des Koppelgestänges senkrecht zu der Flachstahlschiene
der Schubstange orientiert sind. Im Querschnitt betrachtet bilden somit die Schubstange
und die beiden Flachstahlschienen des Koppelgestänges eine U-förmige Querschnittsform
aus. Vorzugsweise kann es dabei vorgesehen sein, dass die Flachstahlschienen des Koppelgestänges
um die Breite der Flachstahlschiene der Schubstange voneinander beabstandet sind.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Beschlaganordnung ein Stulpblech in
Form eines U-Profils aufweisen, in dem sowohl die Schubstange als auch das Koppelgestänge
geführt sind. Hierzu können die beiden Flachstahlschienen des Koppelgestänges an den
beiden parallel zueinander verlaufenden Flanschabschnitten des U-Profils des Stulpblechs
flach anliegen, wohingegen die Flachstahlschiene der Schubstange flach an dem Stegabschnitt
des U-Profils des Stulpblechs anliegt, der die beiden Flanschabschnitte des U-Profils
miteinander verbindet. Das Stulpblech kann dabei seinerseits in einer Führungsnut
angeordnet sein, die in der Seitenfläche eines seitlichen Rahmenschenkels des Hebe-Schiebeelements
ausgebildet ist. Die in Rede stehende Führungsnut wird dabei durch den Stegabschnitt
des U-Profils des Stulpblechs verschlossen, so dass die Treibstangenanordnung nicht
sichtbar und von außen geschützt ist.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher beschrieben, in denen:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Beschlaganordnung in zwei unterschiedlichen
Perspektiven zeigt;
- Fig. 2
- den Exzenterbolzen der Beschlaganordnung in drei unterschiedlichen Ansichten zeigt;
- Fig. 3
- die Treibstangenanordnung im Überlappungsbereich in drei unterschiedlichen Stellungen
zeigt;
- Fig. 4 und 5
- die Beschlaganordnung im abgesenkten und angehobenen Zustand bei Verwendung der Treibstangenanordnung
im Ausgangszustand zeigt;
- Fig. 6 und 7
- die Beschlaganordnung im abgesenkten und angehobenen Zustand bei Verwendung der Treibstangenanordnung
mit verkürzter Länge zeigt; und
- Fig. 8 und 9
- die Beschlaganordnung im abgesenkten und angehobenen Zustand bei Verwendung der Treibstangenanordnung
mit vergrößerter Länge zeigt.
[0023] Im Folgenden wird zunächst unter Bezugnahme auf die Fig. 1 in aller Kürze auf die
Funktionsweise einer mittels einer erfindungsgemäßen Beschlaganordnung 10 höhenverstellbaren
Hubeinrichtung 12 eingegangen, mittels derer ein hier nicht dargestelltes Hebe-Schiebeelement
bzw. dessen Flügel wahlweise angehoben und abgesenkt werden kann.
[0024] Dargestellt ist ein in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen "12" bezeichneter
Laufwagen, welcher ein flügelfestes Beschlagteil 14 und einen Laufwagenschlitten 16
umfasst. Der Laufwagenschlitten 16 weist dabei zwei quer voneinander beabstandete
Seitenwangen 18 auf, an denen zwei Laufwagenrollen 24 drehbar gelagert sind, die sich
im Zwischenraum zwischen den beiden Seitenwangen 18 befinden. In den Seitenwangen
18 ist jeweils ein schräg ausgerichteter Schlitz 20 ausgebildet, wobei in jeden dieser
Schlitze 20 ein von dem flügelfesten Bauteil 14 abstehender Führungsstift 22 eingreift.
Auch wenn dies hier nur ansatzweise erkennbar ist, ist in dem flügelfesten Bauteil
14 ein entsprechender Führungsschlitz ausgebildet, welcher von einem Führungsstift
durchsetzt ist, der mit den beiden Seitenwangen 18 verbunden ist.
[0025] Wird daher nun der Laufwagenschlitten 16 ausgehend aus der Stellung in der oberen
Darstellung der Fig. 1 nach links gezogen, so führt dies dazu, dass das flügelfeste
Bauteil 14 entlang der schrägen Ebene des Schlitzes 20 nach oben gedrückt wird. Das
Hebe-Schiebeelement wird somit ausgehend aus seiner abgesenkten Stellung angehoben.
Wird hingegen der Laufwagenschlitten 16 wieder nach rechts verfahren, so wird das
flügelfeste Bauteil 14 und damit das Hebe-Schiebeelement wieder abgesenkt.
[0026] Um den Laufwagenschlitten 16 in der beschrieben Art und Weise relativ zu dem flügelfesten
Beschlagteil 14 verschieben zu können, ist an dem flügelfesten Beschlagteil 14 ein
Umlenkelement 26 angelenkt, welches einerseits über eine Koppelstange 28 mit dem Laufwagenschlitten
16 und andererseits mit der Treibstangenanordnung 30 gelenkig verbunden ist, die in
einer vertikal verlaufenden Stulpschiene 32 geführt ist, bei der es sich hier um ein
U-Profil handelt. Wird daher beispielsweise die Treibstangenanordnung 30 innerhalb
der Stulpschiene 32 nach oben gezogen, was durch Betätigung eines Betätigungshebels
(nicht dargestellt) erfolgen kann, so wird diese Vertikalbewegung der Treibstangenanordnung
30 über das Umlenkelement 26 in eine Horizontalbewegung des Laufwagenschlittens 16
umgesetzt, welcher seinerseits wiederum die Horizontalbewegung des Laufwagenschlittens
16 in eine Vertikalbewegung des flügelfesten Bauteils 14 umsetzt, wie dies bereits
zuvor beschrieben wurde.
[0027] Die Treibstangenanordnung 30 umfasst dabei eine antriebswirksam mit dem in Rede stehenden
Betätigungshebel koppelbare Schubstange 34 sowie ein Koppelgestänge 36, das an dem
Umlenkelement 26 angelenkt ist. Die Schubstange 34 ist dabei über einen drehbaren
Exzenterbolzen 38 mit dem Koppelgestänge 36 verbunden, so dass die Schubstange 34
über das Koppelgestänge 36 antriebswirksam mit dem Laufwagenschlitten 16 verbunden
ist. Wie nachfolgend noch genauer erläutert wird, ist dabei die Schubstange 34 über
den Exzenterbolzen 38 derart mit dem Koppelgestänge 36 verbunden, dass eine Drehung
des Exzenterbolzens 38 in einer Längenänderung der Treibstangenanordnung 30 resultiert.
[0028] Wie insbesondere der Darstellungen der Fig. 3 entnommen werden kann, überlappt ein
Endabschnitt 35 der Schubstange 34 einen Endabschnitt 37 des Koppelgestänges 36, wobei
sich der Exzenterbolzen 38 von dem Endabschnitt 35 der Schubstange 34 in den Endabschnitt
37 des Koppelgestänges 36 erstreckt. Der Exzenterbolzen weist dabei gemäß Fig. 2 einen
bezüglich einer Rotationsachse A rotationssymmetrischen und insbesondere im Querschnitt
kreisrunden Kopfabschnitt 40 sowie einen sich von dem Kopfabschnitt 40 parallel zu
der Rotationsachse erstreckenden Schaftabschnitt 42 auf, der gegenüber der Rotationsachse
A des Kopfabschnitts 40 einen Achsversatz aufweist.
[0029] Genauer ist an dem Schaftabschnitt 42 ein positiver Exzenternocken bzw. eine Nockenhebung
44 ausgebildet, wobei auf der dieser Hebung 44 radial gegenüberliegenden Seite des
Schaftabschnitts 42 eine sich radial erstreckende Senkung 45 ausgebildet ist, die
insoweit auch als negativer Exzenternocken bezeichnet werden kann. Anders ausgedrückt
weist somit der Schaftabschnitt 42 in seiner Gesamtheit einen Achsversatz gegenüber
dem Kopfabschnitt 40 des Exzenterbolzens 38 auf.
[0030] Der Kopfabschnitt 40 ist dabei verliersicher in einer in dem unteren Endabschnitt
35 der Schubstange 34 ausgebildeten Öffnung derart angeordnet, dass er beispielweise
mit Hilfe eines Inbusschlüssels 50 um seine Rotationsachse gedreht werden kann. Der
Schaftabschnitt 42 erstreckt sich hingegen in eine von dem Koppelgestänge 36 gebildete
Aufnahme, welche seitlich durch zwei voneinander beabstandete Seitenbleche 46 des
Koppelgestänges 36 begrenzt wird. In vertikaler Richtung ist die in Rede stehende
Aufnahme für den Exzenterbolzen 38 durch einen Mitnehmerbolzen 48 begrenzt, durch
die die beiden Seitenbleche 46 an ihrem der Schubstange 34 zugewandten Ende miteinander
verbunden sind. Wird daher die Schubstange 34 nach oben gezogen, so gelangt der Schaftabschnitt
42 des Exzenterbolzens 38 mit dem Mitnehmerbolzen 48 in Anlage, wie dies insbesondere
den Darstellungen der Fig. 3 entnommen werden kann. Eine aufwärts gerichtete Bewegung
der Schubstange 34 wird somit auf die Seitenbleche 46 des Koppelgestänges 36 übertragen,
wobei diese Aufwärtsbewegung von dem Umlenkelement 26 in der zuvor beschriebenen Art
und Weise in eine Horizontalbewegung des Laufwagenschlittens 16 umgesetzt wird.
[0031] Im Folgenden wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 9 auf die mittels der erfindungsgemäßen
Beschlaganordnung 10 realisierbare Höhenjustierung des Laufwagens 12 eingegangen.
[0032] Gemäß den Fig. 4 und 5 weist dabei die Treibstangenanordnung 30 ihre Ausgangslänge
auf, was insoweit der in der mittleren Darstellung der Fig. 3 gezeigten Drehstellung
des Exzenterbolzens 38 entspricht, in der dieser so gedreht ist, dass sein Umfangsabschnitt,
der in Umfangsrichtung zwischen der Hebung 44 bzw. dem positiven Exzenternocken 44
und der Senkung 45 bzw. dem negativen Exzenternocken 45 liegt, mit dem Mitnehmerbolzen
48 in Anlage steht. Diese Drehstellung wird hier als "Neutralstellung" bezeichnet.
Wird somit die Treibstangenanordnung 30 durch Betätigung des Betätigungshebels des
Hebe-Schiebeelements nach oben gezogen, so führt dies dazu, dass das flügelfeste Bauteil
14 und damit der Flügel aus seiner vollkommen abgesenkten Stellung, die durch die
Bemaßung "0" in der Fig. 4 kenntlich gemacht ist, um ein vorbestimmtes Maß gemäß Fig.
5 angehoben wird, was in der Fig. 5 als "Laufwagenhub" gekennzeichnet ist.
[0033] Ist diese Hubbewegung zu groß, da sie beispielsweise dazu führt, dass der Flügel
an dem oberen Schenkel des Blendrahmens des Hebe-Schiebeelements anstößt, so kann
die Länge der Treibstangenanordnung 50 verlängert werden, was insoweit der linken
Darstellung der Fig. 3 entspricht, in der der Exzenterbolzen 38 in eine Stellung gedreht
wurde, in der dessen Senkung 45 in Richtung des Mitnehmerbolzens 38 weist.
[0034] Zwischen dem Schaftabschnitt 42 des Exzenterbolzens 38 und dem Mitnehmerbolzen 38
liegt somit ein gewisses, in den Figuren 3 und 6 als "Verstellung X (-)" bezeichnetes
Spiel vor, welches es ermöglicht, die Schubstange 34 ein Stück weit nach oben zu ziehen,
bevor das Koppelgestänge 36 von der Schubstange 34 mitgenommen wird. Mit anderen Worten
führt somit die Schubstange 34 zunächst einen Leerhub aus, bevor diese das Koppelgestänge
36 mitnehmen kann. Nochmals anders ausgedrückt ist somit der Schubstangenhub S größer
als der Koppelgestängehub K. Wird daher die Schubstange 34 ausgehend aus der in der
Fig. 6 dargestellten Stellung nach oben gezogen, in der sich der Exzenterbolzen 38
und insbesondere dessen Schaftabschnitt 42 durch das Maß "Verstellung X (-)" spielbehaftet
gegenüberliegen, so wird das flügelfeste Bauteil 14 erst nach Vollendung des Leerhubs
der Schubstange 34 angehoben, was zur Folge hat, dass das flügelfeste Bauteil 14 und
damit der Flügel um insgesamt ein geringeres Maß als in der Ausgangsstellung der Treibstangenanordnung
30 angehoben wird.
[0035] Ist hingegen der Laufwagenhub zu gering, so kann die Treibstangenanordnung 30 um
ein in den Figuren 3 und 8 als "Verstellung X (+)" bezeichnetes Maß verkürzt werden,
was insoweit der in der rechten Darstellung der Fig. 3 dargestellten Drehstellung
des Exzenterbolzens 38 entspricht, in der dessen Hebung 44 mit dem Mitnehmerbolzen
48 in Anlage steht. Durch diese Verkürzung der Treibstangenanordnung 30 erfährt somit
das flügelfeste Bauteil 14 gemäß Fig. 8 in der abgesenkten Stellung gewissermaßen
einen Vorabhub. Wird daher nun die Treibstangenanordnung 30 durch Betätigung des Betätigungshebels
nach oben gezogen, so kommt das flügelfeste Bauteil 14 und damit der Flügel selbst
in seiner angehobenen Stellung höher zu liegen als in der Ausgangsstellung der Treibstangenanordnung
30.
[0036] Da die von der Schubstange 34 übertragenen Zugkräfte über den Exzenterbolzen 38 auf
das Koppelgestänge 38 übertragen werden, erfährt der Exzenterbolzen 38 aufgrund dieser
Zugkräfte unweigerlich ein Drehmoment. Um zu verhindern, dass sich der Exzenterbolzen
38 bedingt durch dieses Drehmoment verdreht, was zu einer unerwünschten Längenänderung
der Treibstangenanordnung 30 führen kann, ist bilden gemäß der Fig. 2 sowohl die Hebung
44 als auch die Senkung 45 eine Kontur aus, die eine Krümmung aufweist, die von einem
Minimalwert sowohl im Uhrzeigersinn als auch entgegen dem Uhrzeigersinn zunimmt. Auf
den Exzenterbolzen einwirkende Kräfte bewirken somit gewissermaßen eine Selbstzentrierung
des Exzenterbolzen 38. Gleichmaßen kann beispielswiese die Senkung 45 gemäß der vergrößerten
Detaildarstellung der Fig. 1 eine ebene Fläche ausbilden, die keine Krümmung aufweist.
Auch hierdurch kann verhindert werden, dass sich der Exzenterbolzen 38 in unerwünschter
Weise verdrehen kann.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 10
- Beschlaganordnung
- 12
- Laufwagen
- 14
- flügelfestes Bauteil
- 16
- Laufwagenschlitten
- 18
- Seitenwangen
- 20
- Schlitz
- 22
- Führungsstift
- 24
- Rollen
- 26
- Umlenkelement
- 28
- Koppelstange
- 30
- Treibstangenanordnung
- 32
- Stulpschiene
- 34
- Schubstange
- 35
- Endanschnitt
- 36
- Koppelgestänge
- 37
- Endabschnitt
- 38
- Exzenterbolzen
- 40
- Kopfabschnitt
- 42
- Schaftabschnitt
- 44
- Hebung/positiver Exzenternocken
- 45
- Senkung/negativer Exzenternocken
- 46
- Seitenbleche
- 48
- Mitnehmernocken
- 50
- Inbusschlüssel
- A
- Rotationsachse
- K
- Koppelgestängehub
- S
- Schubstangenhub
1. Beschlaganordnung (10) zur Höhenjustierung einer Hubeinrichtung (12) eines Hebe-Schiebeelements,
wie beispielweise einer Hebe-Schiebetür oder eines Hebe-Schiebefensters, das entlang
einer Führungsschiene verschiebbar ist und von einer abgesenkten Stellung, in der
das Hebe-Schiebeelement (19) unverschiebbar ist, in eine angehobene Stellung überführbar
ist, in der das Hebe-Schiebeelemente verschiebbar ist,
wobei die Beschlaganordnung (10) eine Treibstangenanordnung (30) zur antriebswirksamen
Kopplung eines Betätigungshebels eines Hebe-Schiebeelements mit einer Hubeinrichtung
(12) zum Anheben und Absenken des Hebe-Schiebeelements umfasst, wobei die Treibstangenanordnung
(30) eine mit dem Betätigungshebel antriebswirksam koppelbare Schubstange (34) und
ein zumindest mittelbar mit der Hubeinrichtung (12) antriebswirksam koppelbares Koppelgestänge
(36) zur antriebswirksamen Verbindung der Schubstange (34) mit der Hubeinrichtung
(12) umfasst, wobei die Schubstange (34) mit dem Koppelgestänge (36) über einen drehbaren
Exzenterbolzen (38) gekoppelt ist, dessen Drehung in einer Längenänderung der Treibstangenanordnung
(30) resultiert.
2. Beschlaganordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schubstange (34) einen Endabschnitt (35) aufweist, der einen Endabschnitt (37)
des Koppelgestänges (36) überlappt, wobei sich der Exzenterbolzen (38) von dem Endabschnitt
(35) der Schubstange (34) in den Endabschnitt (37) des Koppelgestänges (36) erstreckt.
3. Beschlaganordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Exzenterbolzen (38) einen bezüglich einer Rotationsachse (A) rotationssymmetrischen
Kopfabschnitt (40) und einen sich von dem Kopfabschnitt (40) parallel zur der Rotationsachse
(A) erstreckenden Schaftabschnitt (42) aufweist, der gegenüber der Rotationsachse
(A) des Kopfabschnitts (40) einen Achsversatz aufweist.
4. Beschlaganordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Exzenterbolzen (38) einen bezüglich einer Rotationsachse (A) rotationssymmetrischen
Kopfabschnitt (40) und einen sich von dem Kopfabschnitt (40) erstreckenden Schaftabschnitt
(42) aufweist, an dem exzentrisch eine sich radial erstreckende Hebung (44) ausgebildet
ist, wobei der Kopfabschnitt (40) verliersicher und um die Rotationsachse (A) drehbar
in einer in der Schubstange (34) ausgebildeten Öffnung angeordnet ist, wohingegen
sich der Schaftabschnitt (42) einschließlich der Hebung (44) in eine von dem Koppelgestänge
(36) gebildete Aufnahme erstreckt.
5. Beschlaganordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Schaftabschnitt (42) des Exzenterbolzens (38) ferner exzentrisch eine sich
radial erstreckende Senkung (45) ausgebildet ist, die vorzugsweise an dem Schaftabschnitt
(42) auf der der Hebung (44) radial gegenüberliegenden Seite ausgebildet ist.
6. Beschlaganordnung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hebung (44) und/oder die Senkung (45) eine Kontur ausbildet, die keine Krümmung
oder eine Krümmung aufweist, die von einem Minimalwert sowohl im Uhrzeigersinn als
auch entgegen dem Uhrzeigersinn zunimmt.
7. Beschlaganordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Koppelgestänge (36) zwei voneinander beabstandete Seitenbleche (46) umfasst,
die an ihren der Schubstange (34) zugewandten Enden über einen Mitnehmerbolzen (48)
miteinander verbunden sind, wobei sich der Schaftabschnitt (42) des Exzenterbolzens
(38) in den Abstand zwischen den Seitenblechen (46) erstreckt, um mit dem Mitnehmerbolzen
(48) in Kontakt zu gelangen.
8. Beschlaganordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die lichte Weite zwischen den beiden Seitenblechen (46) zumindest doppelt so groß
ist wie der Abstand zwischen der Rotationsachse (A) des Kopfabschnitts (40) des Exzenterbolzens
(38) und der von der Rotationsachse (A) am entferntest gelegenen Stelle der Hebung.
9. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Exzenterbolzen (38) in dem Überlappungsbereich zwischen der Schubstange
(34) und dem Koppelgestänge (36) näher an dem freien Ende des Endabschnitts (35) der
Schubstange (34) als der Mitnehmerbolzen (48) befindet; und/oder dass
dass sich der Mitnehmerbolzen (48) in dem Überlappungsbereich zwischen der Schubstange
(34) und dem Koppelgestänge (36) näher an dem freien Ende des Endabschnitts (37) des
Koppelgestänges (36) als der Exzenterbolzen (38) befindet.
10. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Überlappungsbereich zwischen der Schubstange (34) und dem Koppelgestänge (36)
außer dem Mitnehmerbolzen (48) keine weitere Verbindung zwischen den beiden Seitenblechen
(46) vorgesehen ist, wobei insbesondere keine weitere Verbindung zwischen den beiden
Seitenblechen (46) vorgesehen ist, die weiter als der Mitnehmerbolzen (48) vom freien
Ende des Endabschnitts (37) des Koppelgestänges (36) beabstandet ist.
11. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl die Schubstange (34) als auch die Seitenbleche (46) des Koppelgestänges (36)
aus Flachstahlschienen gefertigt sind, wobei die Flachstahlschienen des Koppelgestänges
(36) senkrecht zu der Flachstahlschiene der Schubstange (34) orientiert sind, wobei
es vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Flachstahlschienen des Koppelgestänges (36)
um die Breite der Flachstahlschiene der Schubstange (34) voneinander beabstandet sind.
12. Beschlaganordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schubstange (34) und das Koppgestänge (36) in einem aus einem U-Profil gefertigten
Stulpblech geführt sind, wobei die beiden Flachstahlschienen des Koppelgestänges (36)
an den beiden parallel zueinander verlaufenden Flanschabschnitten des U-Profil flach
anliegen, wohingegen die Flachstahlschiene der Schubstange (34) flach an dem Stegabschnitt
des U-Profils anliegt, der die beiden Flanschabschnitte miteinander verbindet.