[0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem. Insbesondere betrifft die Erfindung
ein Befestigungssystem für ein Fassadenelement. Weiterhin betrifft die Erfindung die
Verwendung des Befestigungssystems für die Befestigung eines Fassadenelements in einem
Fassadensystem.
[0002] Fassadenelemente werden zum Vorsatz an Gebäuden benutzt. Solche Fassadenelemente
können dabei den Werkstoff Aluminium aufweisen, wobei hier und im Folgenden unter
dem Begriff Aluminium jeder metallische Werkstoff verstanden wird, der Aluminium enthält.
Die Fassadenelemente können aber auch jeden anderen geeigneten Werkstoff, insbesondere
jeden anderen metallischen Werkerstoff aufweisen.
[0003] Vorhangfassaden aus Aluminiumprofilen bieten die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit
große Wandflächen an Gebäuden zu bekleiden. Neben der effizienten Montage erlauben
Aluminiumelemente einen - im Vergleich zu anderen Baustoffen - relativ großen Gestaltungsspielraum
für Architekten und Designer, da sich mit ihnen eine Vielzahl an Oberflächenbeschaffenheiten
und Farben umsetzten lassen. Ferner bieten sie - aufgrund ihrer Oberflächeneigenschaften
- einen verlässlichen und langlebigen Witterungsschutz der Bausubstanz.
[0004] Aktuell ist die Baubreite von den am häufigsten genutzten Aluminiumsidingprofilen
aufgrund der fehlenden Aussteifung orthogonal zur Längsrichtung begrenzt. Beispielsweise
werden Aluminiumsidingprofilen auf ca. 400 mm Baubreite begrenzt. Die Fassadenelemente
müssen an der Fassade so befestigt sein, dass Umwelteinflüsse, beispielsweise Windlasten,
nicht dazu führen, dass Fassadenelement sich von der Fassade lösen. Weitere Anforderungen
sind die Möglichkeit einer werkzeuglosen Montage, Einteiligkeit, damit an der Baustelle
nicht mit zu vielen Einzelteilen gearbeitet werden muss, und die rüttelsichere Montage
der Sidingprofile. Weiterhin müssen die Befestigungselemente auch unter Witterungseinflüssen
langlebig sein.
[0005] Dazu sind Befestigungssysteme bekannt, die eine tragende Unterkonstruktion in Form
von Tragprofilen und Befestigungselemente für die Befestigung der Sidingprofile an
dem Tragprofil aufweisen. Befestigungselemente sind vielfältig bekannt. Einfache Ausführungen
bestehen beispielsweise aus Kunststoff und können einfach in eine Tragschiene eingeklipst
werden. Hier kommt es aber zu Problemen mit der Rüttelfestigkeit und Langlebigkeit.
Andere Ausführungsformen bestehen aus Metall und werden von vielen Einzelteilen gebildet,
was sie teuer in der Herstellung macht. Andere Ausführungsformen weisen an der Baustelle
zu montierende Einzelteile auf, was zu einem hohen Montageaufwand vor Ort führt. Infolge
steigen die Montagekosten insbesondere bei wachsendem Lohnniveau.
[0006] Die üblicherweise als Fassadenelemente eingesetzten Aluminiumfassadenbekleidungssysteme
sind Sidingprofile oder Sandwichprofile. Sidingprofile können einschalig oder mehrschalig
aufgebaut sein und haben vorgefertigte seitliche Anschlussgeometrien, so dass sie
einfach Seite an Seite endlos verbaut werden können. Sidingprofile können auch als
Sandwich-Profile mit einer Materialkombination aufgebaut sein, wobei die Aluminiumsichtseite
mit einem weiteren Material hinterfüttert ist oder die der Aluminiumsichtseite gegenüberliegende
Seite eine Beschichtung aufweist.
[0007] Das deutsche Gebrauchsmuster
DE 70 47 060 U beschreibt einen Paneelclip zum Anordnen von Paneelen an Tragschienen bei Wand- und
Deckenverkleidungen. Der Paneelclip hat ein Clip-Halteteil, das an die Tragschiene
ansetzbar ist und mindestens ein an den Clip-Halteteil befestigbares Klemmteil für
die Aufnahme von Randteilen benachbarte Paneele aufweist.
[0008] Die deutsche Offenlegungsschrift
DE 10 2005 019 977 A1 offenbart ein Fassadensystem aus keramischen Fassadenplatten zum Einsatz als vorgehängte
hinterlüftete Fassade an einer tragenden Bauwerkswand. Das Fassadensystem besteht
aus keramischen Fassadenplatten und einer darauf abgestimmten Unterkonstruktion zum
Einsatz als vorgehängte hinterlüftete Fassade an einer tragenden Bauwerkswand. Die
Fassadenplatten sind mittels rückseitig angebrachter Befestigungsteile an einer Unterkonstruktion
montiert und weisen an ihrer Rückseite mehrere in Plattenlängsrichtung verlaufende
Haltenuten für die Befestigungsteile auf, in die die Befestigungsteile mit dazu passenden
Tragarmen einsetzbar sind. Jedes Befestigungsteil besteht aus einem Befestigungsadapter
mit zwei in die Haltenut eingreifenden, auseinanderspreizbaren Tragarmen und einem
den Befestigungsadapter an dessen Rückseite übergreifenden Einhängebügel, der an dem
Befestigungsadapter in der Einhängestellung festspannbar ist und die beiden Tragarme
des Befestigungsadapters in der Spreizstellung derart sichert, dass sich die Tragarme
mit ihren Enden an die Wandungen der Haltenut eng anlegen und den Befestigungsadapter
in der Haltenut festlegen.
[0009] Aus der chinesischen Offenlegungsschrift
CN 109 680 895 A ist ein Befestigungssystem mit einem Tragprofil mit Durchbrüchen und einem Befestigungselement
mit Ausnehmungen bekannt, wobei das Befestigungssystem weitherin eine Befestigungsklammer
als Befestigungselement aufweist, wobei die Befestigungsklammer einen Befestigungsklammerverbindungssteg
aufweist und wobei das Innenmaß der Länge a im Befestigungsklammerverbindungssteg
gleich der Differenz des Mittenabstands dder Durchbrüche in dem Tragprofil und der
Breite der Durchbrüche in dem Tragprofil ist.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Befestigungssystem, insbesondere ein Befestigungssystem
für ein Fassadenelement zur Verfügung zu stellen, das die vorgenannten Nachteile minimiert.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Angabe eines Verfahrens zur Befestigung
eines Fassadenelements. Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung
des Befestigungssystems für die Befestigung eines Fassadenelements.
[0011] Die erste Aufgabe der Erfindung wird mit einem Befestigungssystem gemäß dem unabhängigen
Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen des Befestigungssystems ergeben
sich aus den Ansprüchen 2 bis 7. Die weitere Aufgabe der Erfindung wird mit einem
Verfahren gemäß Anspruch 8 gelöst. Der weitere Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung
eines entsprechenden Befestigungselements gemäß Anspruch 9.
[0012] Ein erfinderisches Befestigungssystem weist ein Tragprofil mit Durchbrüchen und eine
Befestigungsschale mit Durchbrüchen auf und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem
weiterhin eine Befestigungsklammer als Befestigungselement aufweist, wobei die Befestigungsklammer
einen Befestigungklammerverbindungssteg aufweist, wobei das Innenmaß der Länge a im
Befestigungsklammerverbindungssteg gleich der Differenz des Mittenabstands d der Durchbrüche
in dem Tragprofil und der Breite f der Durchbrüche in dem Tragprofil ist und gleich-zeitig
größer oder gleich als die Differenz des Mittenab stands g der Durchbrüche in der
Befestigungsschale und der Breite h der Durchbrüche in der Befestigungsschale ist.
Das Tragprofil kann dabei an einer Gebäudewand befestigt sein. Die Befestigungsschale
kann mittels des Befestigungselements an dem Tragprofil befestigt sein. Die Befestigungsschale
kann dazu ausgestaltet sein, ein Fassadenelement aufzunehmen. Damit ist mit dem erfinderischen
Befestigungssystem ein Fassadenelement an einer Gebäudefassade befestigbar. Insbesondere
kann das Fassadenelement mittels des erfinderischen Befestigungssystems ohne Werkzeug
verwenden zu müssen an einer Wand, beispielsweise einer Außenwand eines Gebäudes,
d.h. einer Gebäudehülle, befestigt werden. Das Tragprofil ist einfach gestaltet und
kann beispielsweise ein einfaches, d.h. unprofiliertes, T-Profil sein, bestehend aus
einem Steg und einem Flansch als Querteil des T-Profils, wobei der Flansch im Raster
angeordnete Aussparungen aufweist.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Befestigungselement als Befestigungsklammer
realisiert. Die Befestigungsklammer ist einfach und kostengünstig herstellbar.
[0014] Die Befestigungsklammer weist zwei Schenkel und ein zwischen den Schenkeln liegenden
Befestigungsklammerverbindungssteg auf. Die beiden Schenkel können gleich lang sein.
Die beiden Schenkel können auch ungleich lang sein, beispielsweise kann der erste
Schenkel zwischen 1mm und 60 mm lang sein, während der zweite Schenkel 1 mm bis 30
mm lang sein kann. In diesem Zahlenbeispiel beträgt die Innenlänge des Befestigungsklammerverbindungsstegs
zwischen den Schenkeln zwischen 5 und 80 mm. Es hat sich darüber hinaus aus vorteilhaft
erwiesen, wenn der Befestigungsklammerverbindungssteg in Richtung der Schenkel bombiert,
also vorgespannt, ist. Durch diese Vorspannung wird die für die Montage wichtige Toleranz
in der Verbindung wieder herausgenommen, so dass die Befestigungsschale rüttelfrei
auf dem Tragprofil sitzt.
[0015] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist das Befestigungssystem genau drei Elemente
auf, nämlich das Tragprofil, die Befestigungsschale und die Befestigungsklammer. Damit
weist das Befestigungssystem nur drei Einzelteile auf. Da das Tragprofil vor der Montage
der Fassadenelemente an die Wand angebracht wird, muss der Monteur des Fassadenelements
nur mit dem Fassadenelement selbst sowie der Befestigungsschale und der Befestigungsklammer
hantieren, was ihm die Arbeit auf der Baustelle erleichtert.
[0016] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Tragprofil, die Befestigungsschale
und die Befestigungsklammer einen metallischen Werkstoff aufweisen. Metallische Werkstoffe
weisen eine hohe Resistenz gegen Witterungseinflüsse auf und haben eine vergleichsweise
hohe Festigkeit, so dass Rüttelfestigkeit und eine feste Verbindung von Fassadenelementen,
auch bei widrigen Umweltbedingungen, beispielsweise hohen Windlasten, gegeben ist.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Befestigungsklammer aus einem
Federstahl gefertigt. Federstahl ist ein Stahl, der im Vergleich zu anderen Stählen
eine höhere Festigkeit besitzt. Jedes Bauteil kann bis zu einer durch den Werkstoff
bestimmten Spannung, der Elastizitätsgrenze, verformt werden, um danach ohne bleibende
Verformung elastisch in den Ausgangszustand zurückzukehren. Die Werkstoffeigenschaft,
die das ermöglicht, ist die Elastizität. Darüberhinausgehende Verformungen führen
zu plastischer Deformation. Beispielsweise hat der Federstahl 38Si7 eine Elastizitätsgrenze
von mindestens 1150 N/mm
2 bei einer Zugfestigkeit von 1300 bis 1600 N/mm
2, verglichen mit 235 N/mm
2 bei dem Baustahl S235JR (Zugfestigkeit 360 N/mm
2). Der maßgebliche Unterschied ist hierbei das Streckgrenzenverhältnis, d. h. das
Verhältnis von Streckgrenze zu Zugfestigkeit des Werkstoffs, welches bei Federstählen
üblicherweise im Bereich > 85 % liegt. Der Vorteil der Verwendung von Federstahl für
die Befestigungsklammer ist damit, dass sie elastisch verformbar ist und werkzeuglos
in Durchbrüche in dem Tragprofil eindrückbar ist. Insbesondere entsteht eine feste
formschlüssige Verbindung zwischen der Befestigungsklammer und dem Tragprofil, wenn
die Befestigungsklammer bügelförmig mit zwei Schenkeln und einem Verbindungssteg ausgestaltet
ist, wobei sich die Schenkelenden im unbelasteten Zustand enger zueinander angeordnet
sind als der Verbindungssteg lang ist und das Tragprofil Durchbrüche aufweist, wovon
sich jeweils zwei Durchbrüche in einer Entfernung zueinander befinden, die weiter
voneinander entfernt sind, als die Schenkelenden der Befindungsklammer im unbelasteten
Zustand voneinander entfernt sind, aber nicht weiter voneinander entfernt sind wie
die Länge des Verbindungsstegs. Ähnliche Vorzüge lassen sich mit rostfreien Edelstählen,
beispielsweise 1. 4310 (X10CrNi18-8), erreichen. Die Materialstärke der Verbindungsklammer
kann beispielsweise 0,7 mm betragen.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Befestigungsschale den
Werkstoff Aluminium auf. Aluminium weist bei geringem Gewicht eine ausreichende Festigkeit
auf. Ein geringes Gewicht des gesamten Befestigungssystems ist wichtig, um die Statik
eines Gebäudes, an dem eine Vorhangfassade aus Fassadenelementen befestigt werden
soll, nicht über Gebühr zu beanspruchen.
[0019] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist auch das Tragprofil den Werkstoff
Aluminium auf.
[0020] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Tragprofil ein Flachprofil
mit in einem Raster angeordneten Durchbrüchen auf. Das Flachprofil ist einfach herzustellen
und ist nur durch seine Länge, Breite und Materialdicke definiert. Das Flachprofil
kann auch durch den Horizontalschenkel eines T-Profils gebildet werden.
[0021] In die Durchbrüche des Tragprofils kann die Befestigungsklammer eingeklipst werden.
Dazu kann der Mittenabstand der Durchbrüche in dem Tragprofil d beispielsweise 50
mm betragen, wobei die Breite der Durchbrüche in dem Tragprofil f 20 mm betragen kann.
Der Mittenabstand der Durchbrüche in der Befestigungsschale g kann beispielsweise
36 mm betragen, wobei die Breite der Durchbrüche in der Befestigungsschale h 20 mm
betragen kann. Das Innenmaß der Länge im Befestigungsklammerverbindungssteg a kann
in diesem Beispiel 30,2 mm betragen. Es gilt

[0022] Insbesondere kann die Befestigungsschale und die Befestigungsklammer derart ausgestaltet
sein, dass die Befestigungsklammer in die Befestigungsschale einsteckbar ist. Anschließend
kann die Befestigungsschale, nun mit der Befestigungsklammer verbunden, einfach in
die Durchbrüche an dem Tragprofil befestigt werden. Der Monteur auf der Baustelle
hat immer nur mit maximal zwei Bauteilen zu hantieren, indem er zunächst die Befestigungsklammer
in die Tagschale steckt, nun die Befestigungsschale mit dem Tragprofil verbindet,
indem er die aus der Befestigungsschale ragenden Schenkel der Befestigungsklammer
in die entsprechenden Durchbrüche in dem Tragprofil steckt. Nachdem der Monteur eine
der Länge des zu montierenden Fassadenelements angepasste Menge an Befestigungsschalen
auf diese Weise montiert hat, kann er ein Fassadenelement in die Befestigungsschale
betten, so dass das Fassadenelement montiert ist. Dazu wird das Fassadenelement beispielsweise
über einen Formschluss mit der Befestigungsschale verbunden.
[0023] Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele
anhand der Abbildungen.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Befestigungssystem einer ersten Ausführungsformmit einem eingebetteten
Fassadenelement in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße Befestigungssystem gemäß der ersten Ausführungsform in einer
dreidimensionalen Darstellung;
- Fig. 3
- das erfindungsgemäße Befestigungssystem gemäß der ersten Ausführungsform mit eingebetteten
Fassadenelementen auf einer Wand in einer dreidimensionalen Darstellung;
- Fig. 4
- ein erfindungsgemäßes Befestigungssystem in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 5
- eine Befestigungsklammer des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß der zweiten
Ausführungsform;
- Fig. 6
- eine Befestigungsklammer des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß einer weiteren
Ausführungsform
- Fig. 7
- eine Befestigungsschale des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß der zweiten
Ausführungsform in einer dreidimensionalen Darstellung;
- Fig. 8
- eine Befestigungsschale des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß der zweiten
Ausführungsform in einer Draufsicht;
- Fig. 9
- ein Ausschnitt aus einem Tragprofil des erfindungsgemäßen Befestigungssystems gemäß
der zweiten Ausführungsform;
- (a) in einer Draufsicht;
- (b) in einer Ansicht einer Stirnseite.
[0025] Fig. 1 zeigt ein Befestigungssystem 100 gemäß einer ersten Ausführungsform mit einem eingebetteten
Fassadenelement 150 in einer Schnittdarstellung. Das Fassadenelement 150 ist in eine
Befestigungsschale 120 eingebettet. Die Befestigungsschale 120 ist mit einem Befestigungselement
110 an einem Tragprofil 130 befestigt. Das Befestigungselement 110 weist eine Blattfeder
und bewegliche Klipselemente auf. Die Klipselemente sind federbelastet und können
hinter einer entsprechenden Einbauöffnung verrasten, d.h. einen Formschluss hinter
der Einbauöffnung bilden. Die Blattfeder hält das Befestigungselement 110 in diesem
Fall unter Spannung, so dass es rüttelfest in der Einbauöffnung verrastet. Die Klipselemente
sind mit beispielsweise mit einem Schraubendreher betätigbar, d.h. insbesondere zurückziehbar,
so dass der Hinterschnitt aufgelöst und das Befestigungselement 110 wieder demontierbar
ist. Dadurch ist das Befestigungselement 110 wiederverwendbar. Die gezeigte Ausführungsform
des Befestigungselements 110 gemäß der ersten Ausführungsform besteht aus Metall.
Durch die über mehrere Einzelteile verwirklichten Funktionalitäten machen das Befestigungselement
110 gemäß der ersten Ausführungsform allerdings teuer in der Herstellung.
[0026] Fig. 2 zeigt das Befestigungssystem 100 gemäß Fig. 1 in einer dreidimensionalen Darstellung.
Das Befestigungselement 110 führt durch eine im Wesentlichen mittig in der Befestigungsschale
120 angeordneten Bohrung sowie durch eine entsprechende Bohrung in dem Tragprofil
130 als Befestigungsöffnungen. Das Befestigungselement 110 kann durch Drehung eines
Stifts, der an seiner Oberseite mit einer Eingriffsgeometrie 116 für einen Schraubendreher
versehen ist, aus dem Tragprofil 130 und der Befestigungsschale 120 gelöst werden.
[0027] Fig. 3 zeigt ein Befestigungssystem 100 gemäß der ersten Ausführungsform mit eingebetteten
Fassadenelementen 150 auf einer Wand 160 in einer dreidimensionalen Darstellung. Auf
der Wand 160 sind Tragprofile 130 in regelmäßigem Abstand angebracht. Auf den Tragprofilen
130 sind Befestigungsschalen 120 mittels Befestigungselementen 110 angebracht, in
die Fassadenelemente 150 eingebettet sind.
[0028] Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Befestigungssystem 100 gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Das Befestigungselement 110 ist in dieser Ausführungsform durch eine Befestigungsklammer
110 realisiert. Die Befestigungsklammer 110 lässt sich deutlich günstiger herstellen
als das Befestigungselement der ersten Ausführungsform. Die Befestigungsklammer 110
ragt mit einem ersten Befestigungsklammerschenkel 115 und einem zweiten Befestigungsklammerschenkel
117 jeweils durch Durchbrüche 124, 134 in dem Verbindungssteg der Befestigungsschale
120 und dem Tragprofil 130. Die beiden Befestigungsschenkelabschnitte 115, 117 sind
in dem gezeigten Ausführungsbeispiel unterschiedlich lang, was eine bessere Handhabung
bei der Montage ermöglicht. Die Erfindung kann aber auch mit gleich langen Befestigungsabschnitten
115, 117 ausgeführt werden. Die zwei Durchbrüche 124 in dem Befestigungsschalenverbindungssteg
113 weisen einen Abstand b, gemessen zwischen der jeweiligen Innenkante, auf. Die
zwei Durchbrüche 134 in dem Tragprofil 130 weisen einen Abstand a, gemessen zwischen
der jeweiligen Innenkante, auf. Die beiden Befestigungsklammerschenkel 115, 117 weisen
eine Kontur auf, die gegenüber den Durchbrüchen 124, 134 in dem Befestigungsschalenverbindungssteg
123 und dem Tragprofil 130 einen Hinterschnitt bilden.
[0029] Fig. 5 zeigt eine Befestigungsklammer 110 des erfindungsgemäßen Befestigungssystems 100
der zweiten Ausführungsform in einer Dreidimensionalen Darstellung. Die Befestigungsklammer
110 weist einen Befestigungsklammerverbindungssteg 113 auf, der an seinen Enden einen
ersten Befestigungsklammerschenkel 111 bzw. einen zweiten Befestigungsklammerschenkel
112 aufweist. Die Übergänge zwischen Befestigungsklammerverbindungssteg 113 und dem
einen ersten Befestigungsklammerschenkel 111 bzw. dem zweiten Befestigungsklammerschenkel
112 sind mit Radien versehen.
[0030] Fig. 6 zeigt eine Befestigungsklammer 110 des erfindungsgemäßen Befestigungssystems 100
in einer weiteren Ausführungsform in einer Seitenansicht. Die Befestigungsklammer
110 weist einen Befestigungsklammerverbindungssteg 113 auf, der an seinen Enden einen
ersten Befestigungsklammerschenkel 111 bzw. einen zweiten Befestigungsklammerschenkel
112 aufweist. Die Übergänge zwischen Befestigungsklammerverbindungssteg 113 und dem
einen ersten Befestigungsklammerschenkel 111 bzw. dem zweiten Befestigungsklammerschenkel
112 sind mit Radien versehen. Der Befestigungsklammerverbindungssteg 113 dieser weiteren
Ausführungsform ist mit einer Vorspannung versehen, d.h. gegenüber dem geraden Verlauf
aus der zweiten Ausführungsform mit einer Bombierung mit dem Maß i versehen. Das Maß
i kann beispielsweise weniger al 1 mm betragen. Die Bombierung weist in Richtung der
Schenkel 111, 112. Durch diese Vorspannung wird die für die Montage wichtige Toleranz
in der Verbindung wieder herausgenommen, so dass die mit der Befestigungsklammer 113
dieser Ausführungsform auf dem Tragprofil 130 befestigte Befestigungsschale 120 rüttelfrei
auf dem Tragprofil 130 sitzt.
[0031] Fig. 7 zeigt eine Befestigungsschale 120 des erfindungsgemäßen Befestigungssystems 100 der
zweiten Ausführungsform in einer dreidimensionalen Darstellung. Die Befestigungsschale
120 weist einen Befestigungsschalenverbindungssteg 123 sowie einen ersten Befestigungsschalenschenkel
121 und einen zweiter Befestigungsschalenschenkel 122 auf. Die Befestigungsschalenschenkel
121, 122 sind unterschiedlich lang, wobei der erste Befestigungsschalenschenkel 121
eine zum zweiten Befestigungsschalenschenkel weisende Abkantung aufweist. Damit ist
die Geometrie der Befestigungsschale 120 auf die Geometrie eines Fassadenelements
150 (nicht gezeigt) angepasst, sodass das Fassadenelement 150 in die Befestigungsschale
120 geometrisch aufnehmbar ist.
[0032] Fig. 8 zeigt eine Befestigungsschale 120 des erfindungsgemäßen Befestigungssystems 100 der
zweiten Ausführungsform in einer Draufsicht. In dem Befestigungsschalenverbindungssteg
123 sind zwei Durchbrüche 124 angeordnet, die jeweils eine Breite h aufweisen, wobei
der Mittenabstand der Durchbrüche 124 das Maß g aufweist.
[0033] Fig. 9 zeigt ein Ausschnitt aus einem Tragprofil 130 des erfindungsgemäßen Befestigungssystems
100 der zweiten Ausführungsform, wobei in Fig. 8 (a) eine Draufsicht und in Fig. 8
(b) die Ansicht einer Stirnseite gezeigt ist. In der Draufsicht gemäß Fig. 8 (a) ist
zu erkennen, dass das Tragprofil 130 ein Flachprofil mit in einem Raster angeordneten
Durchbrüchen 134 aufweist. Dabei ist das Flachprofil in der gezeigten Ausführungsform
der Horizontalschenkel 135 eines T-Profils. Der Mittenabstand der Durchbrüche 134
in dem Tragprofil 130 beträgt das Maß d, wobei die Breite der Durchbrüche 134 in dem
Tragprofil 130 das Maß f beträgt. Dabei verhalten sich die Maße a (Innenmaß Länge
Befestigungsklammerverbindungssteg 113), b (Innenabstand zweier benachbarter Durchbrüche
124 in dem Befestigungsschalenverbindungssteg 123), d (Mittenabstand der Durchbrüche
134 im Tragprofil 130), f (Breite eines Durchbruchs 134 im Tragprofil 130). g (Mittenabstand
der Durchbrüche 124 in der Befestigungsschale 120) und h (Breite eines Durchbruchs
124 in der Befestigungsschale 120) wie folgt zueinander: a = d-f ≥ g-h = b. Damit
ist die Befestigungsklammer 110 mit ihren Schenkeln 111, 112 in die Befestigungsschale
120 und das Tragprofil 130 derart einsteckbar, dass sie die Befestigungsschale 120
mit dem Tragprofil 130 rüttelfest und spiellos verbindet. Ist ein Fassadenelement
150 in die Befestigungsschale 120 eingebettet. so ist auch dieses Fassadenelement
über die Befestigungsklammer 110 spiellos und rüttelfest mit dem Tragprofil 130 verbunden.
Das Tragprofil 130 ist wie in Fig. 8 (b) zu sehen, beispielsweise als T-Profil mit
einem Horizontalschenkel 135 und einem Vertikalschenkel 136 ausgebildet, wobei es
mit seinem Vertikalschenkel 136 mit einer Wand 160 verbindbar ist, so dass über das
Befestigungssystem 100 ein Fassadenelement rüttel- und spielfrei auf einer Wand 160
montierbar ist.
Bezugs- und Formelzeichenzeichenliste:
[0034]
- 100
- Befestigungssystem
- 110
- Befestigungselement, Befestigungsklammer
- 111
- Erster Befestigungsklammerschenkel
- 112
- zweiter Befestigungsklammerschenkel
- 113
- Befestigungsklammerverbindungssteg
- 115
- Erster Befestigungsklammerschenkelabschnitt
- 116
- Eingriffsgeometrie für Schraubendreher
- 117
- Zweiter Befestigungsklammerschenkelabschnitt
- 120
- Befestigungsschale
- 121
- erster Befestigungsschalenschenkel
- 122
- zweiter Befestigungsschalenschenkel
- 123
- Befestigungsschalenverbindungssteg
- 124
- Durchbruch im Befestigungsschalenverbindungssteg
- 130
- Tragprofil
- 134
- Durchbruch im Tragprofil
- 135
- Horizontalschenkel
- 136
- Vertikalschenkel
- 150
- Fassadenelement
- 160
- Wand
- a
- Innenmaß Länge Befestigungsklammerverbindungssteg
- b
- Innenabstand zweier benachbarter Durchbrüche in dem Befestigungsschalenverbindungssteg
- c
- Innenmaß Höhe erster Befestigungsklammerschenkelabschnitt
- d
- Mittenabstand der Durchbrüche im Tragprofil
- e
- Abstand eines Durchbruchs im Tragprofil von der Mitte des Tragprofils
- f
- Breite eines Durchbruchs im Tragprofil
- g
- Mittenabstand der Durchbrüche in der Befestigungsschale
- h
- Breite eines Durchbruchs in der Befestigungsschale
- i
- Bombierung
1. Befestigungssystem (100), aufweisend ein Tragprofil (130) mit Durchbrüchen (134),
wobei das Befestigungssystem (100) weiterhin eine Befestigungsklammer (110) als Befestigungselement
(110) aufweist, wobei die Befestigungsklammer (110) einen Befestigungsklammerverbindungssteg
(113) aufweist, wobei das Innenmaß der Länge a im Befestigungsklammerverbindungssteg
(113) gleich der Differenz des Mittenabstands d der Durchbrüche (134) in dem Tragprofil
(130) und der Breite f der Durchbrüche (134) in dem Tragprofil (130) ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungssystem (100) weiterhin eine Befestigungsschale (120) mit Durchbrüchen
(124) aufweist, wobei das Innenmaß der Länge a im Befestigungsklammerverbindungssteg
(113) größer oder gleich als die Differenz des Mittenabstands g der Durchbrüche (124)
in der Befestigungsschale (120) und der Breite h der Durchbrüche (124) in der Befestigungsschale
(120) ist.
2. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungssystem (100) genau drei Elemente aufweist.
3. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Tragprofil (130), die Befestigungsschale (120) und die Befestigungsklammer (110)
einen metallischen Werkstoff aufweisen.
4. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsklammer (110) aus einem Federstahl gefertigt ist.
5. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Befestigungsschale (120) den Werkstoff Aluminium aufweist.
6. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Tragprofil (130) den Werkstoff Aluminium aufweist.
7. Befestigungssystem (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Tragprofil (130) ein Flachprofil mit in einem Raster angeordneten Durchbrüchen
(134) aufweist.
8. Verfahren zur Befestigung eines Fassadenelements (150) an einer Wand (160) unter Zuhilfenahme
des Befestigungssystems (100) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Befestigungsklammer
(110) Schenkel (111, 112) aufweist,
gekennzeichnet durch die Schritte
- Einstecken der Befestigungsklammer (110) in die Befestigungsschale (120), so dass
die Schenkel (111, 112) der Befestigungsklammer (110) aus der Befestigungsschale (120)
herausragen,
- Verbinden der Befestigungsschale (120) mit dem Tragprofil (130), indem die aus der
Befestigungsschale (120) ragenden Schenkel (111, 112) der Befestigungsklammer (110)
in die entsprechenden Durchbrüche (134) in dem zuvor an der Wand (160) befestigten
Tragprofil (130) gesteckt werden,
- Einbetten eines Fassadenelements (150) in die mit dem Tragprofil (130) verbundene
Befestigungsschale (120).
9. Verwendung des Befestigungssystems (100), das einem der Ansprüche 1 bis 7 entspricht,
für die Befestigung von einem Fassadenelement (150) an einer Wand (160).
1. Mounting system (100), comprising a support profile (130) with apertures (134), the
mounting system (100) further having a fastening clamp (110) as a fastening element
(110), the fastening clamp (110) having a fastening clamp connecting web (113), the
inner dimension of the length a in the fastening clamp connecting web (113) being
equal to the difference between the center distance d of the apertures (134) in the
support profile (130) and the width f of the apertures (134) in the support profile
(130),
characterized in that
the mounting system (100) further has a fastening shell (120) with apertures (124),
the inner dimension of the length a in the fastening clamp connecting web (113) being
larger than or equal to the difference between the center distance g of the apertures
(124) in the fastening shell (120) and the width h of the apertures (124) in the fastening
shell (120).
2. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the mounting system (100) has precisely three elements.
3. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the support profile (130), the fastening shell (120) and the fastening clamp (110)
contain a metal material.
4. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the fastening clamp (110) is made of a spring steel.
5. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the fastening shell (120) contains the material aluminum.
6. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the support profile (130) contains the material aluminum.
7. Mounting system (100) according to one of the above Claims,
characterized in that
the support profile (130) contains a flat profile with apertures (134) arranged in
a grid.
8. Method for fastening a facade element (150) to a wall (160) by means of the mounting
system (100) according to one of the preceding Claims, the fastening clamp (110) having
legs (111, 112),
characterized by the following steps:
- inserting the fastening clamp (110) into the fastening shell (120) such that the
legs (111, 112) of the fastening clamp (110) protrude from the fastening shell (120),
- connecting the fastening shell (120) to the support profile (130) by inserting the
legs (111, 112) of the fastening clamp (110) which protrude from the fastening shell
(120) into the respective apertues (134) in the support profile (130) previously fastened
to the wall (160),
- embedding a facade element (150) in the fastening shell (120) connected to the support
profile (130).
9. Use of the mounting system (100) according to one of Claims 1 through 7 to fasten
a facade element (150) to a wall (160) .
1. Système de fixation (100), comportant un profilé porteur (130) muni d'ajours (134),
le système de fixation (100) comportant par ailleurs un clip de fixation (110) en
tant qu'élément de fixation (110), le clip de fixation (110) comportant une barrette
d'assemblage (113) de clip de fixation, la dimension intérieure de la longueur a dans
la barrette d'assemblage (113) de clip de fixation étant égale à la différence entre
l'entraxe d des ajours (134) dans le profilé porteur (130) et la largeur f des ajours
(134) dans le profilé porteur (130),
caractérisé
en ce que le système de fixation (100) comporte par ailleurs une coque de fixation (120) munie
d'ajours (124), la dimension intérieure de la longueur a dans la barrette d'assemblage
(113) de clip de fixation étant supérieure ou égale à la différence entre l'entraxe
g des ajours (124) dans la coque de fixation (120) et la largeur h des ajours (124)
dans la coque de fixation (120).
2. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le système de fixation (100) comporte exactement trois éléments.
3. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le profilé porteur (130), la coque de fixation (120) et le clip de fixation (110)
comportent une matière métallique.
4. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le clip de fixation (110) est fabriqué en un acier à ressort.
5. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que la coque de fixation (120) comporte la matière aluminium.
6. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le profilé porteur (130) comporte la matière aluminium.
7. Système de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé
en ce que le profilé porteur (130) comporte un profilé plat muni d'ajours (134) placés selon
une trame.
8. Procédé, destiné à fixer un élément de façade (150) sur un mur (160) à l'aide du système
de fixation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes, le clip de
fixation (110) comportant des branches (111, 112),
caractérisé par les étapes consistant à
- insérer le clip de fixation (110) dans la coque de fixation (120), de telle sorte
que les branches (111, 112) du clip de fixation (110) saillissent hors de la coque
de fixation (120),
- assembler la coque de fixation (120) avec le profilé porteur (130), en insérant
les branches (111, 112) du clip de fixation (110) saillant hors de la coque de fixation
(120) dans les ajours (134) correspondants dans le profilé porteur (130) préalablement
fixé sur le mur (160),
- incorporer un élément de façade (150) dans la coque de fixation (120) assemblée
avec le profilé porteur (130).
9. Utilisation du système de fixation (100), correspondant à l'une quelconque des revendications
1 à 7 pour la fixation d'un élément de façade (150) sur un mur (160).