[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum mehrfarbigen, insbesondere zweifarbigen
Thermodirektdruck und einen Drucker zum mehrfarbigen, insbesondere zweifarbigen Thermodirektdruck.
[0002] Thermodirektdruck-Papiere, die sich als Reaktion auf unterschiedliche Temperaturen
in unterschiedlichen Farben verfärben, sind dem Fachmann bekannt. So ist zum Beispiel
das Thermodirektdruck-Papier KLRB 46B der Firma Kanzan ein Papier, das sich bei einer
Temperatur von 75° C bis 80° C rot verfärbt und bei einer Temperatur von 95° C bis
105° C schwarz verfärbt.
[0003] Die
EP1866161B1 zeigt ebenfalls ein zweifarbiges Thermodirektdruck-Papier bekannt. Die
EP1866161B1 zeigt des Weiteren einen Drucker zum Bedrucken eines derartigen Thermodirektdruck-Papiers,
der zwei Druckköpfe umfasst, wobei der erste Druckkopf eine Temperatur auf das Thermodirektdruck-Papier
appliziert, die eine Verfärbung in der ersten Farbe auslöst und der zweite Druckkopf
eine Temperatur auf das Thermodirektdruck-Papier appliziert, die eine Verfärbung in
der zweiten Farbe auslöst. Aus der
EP3175993B1 ist ein Thermodirektdruck-Papier bekannt, auf dem dreifarbig gedruckt werden kann.
[0004] Thermodirekt-Drucker mit einem Druckkopf, dessen Thermoelemente zwei unterschiedliche
Temperaturen erzeugen können, sind dem Fachmann aus der
DE60207488T2 und der
DE60036515T2 bekannt. So kann auf dem Thermodirektdruck-Papier ein zweifarbiger Druck erzeugt
werden. Diese Druckköpfe und deren Ansteuerung sind teuer und komplex.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen kostengünstigeren Thermodirekt-Drucker für mehrfarbigen
Thermodirektdruck und ein Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers zum mehrfarbigen
Thermodirektdruck vorzuschlagen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und einen Thermodirekt-Drucker
nach Anspruch 12 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers vorgeschlagen.
Der Thermodirekt-Drucker ist zum Bedrucken von Thermodirektdruck-Papier ausgestaltet.
Das Thermodirektdruck-Papier umfasst mindestens eine thermoreaktive Schicht. Mit der
mindestens einen thermoreaktiven Schicht sind mindestens zwei Farben ausbildbar. Beim
Zuführen einer ersten Temperatur, das heißt, beim Erwärmen eines Punktes auf dem Thermodirektdruck-Papier
auf eine erste Temperatur, wird eine erste Farbe ausgebildet. Beim Zuführen einer
zweiten Temperatur wird eine zweite Farbe ausgebildet. Dabei ist die zweite Temperatur
höher ist als die erste Temperatur. Das Thermodirektdruck-Papier wird durch den Thermodirekt-Drucker
entlang eines Papierpfades von einer Papieraufnahme zu einer Papierausgabe bewegt.
In einer Ausführungsform ist die Papieraufnahme ein Raum für eine Thermodirektdruck-Papierrolle,
von der Thermodirektdruck-Papier als Endlosstreifen abwickelbar ist. Der Thermodirekt-Drucker
umfasst ferner einen Druckkopf, der quer zum Papierpfad nebeneinander angeordnete
und elektrisch steuerbare Wärmequellen umfasst. In einer Ausführungsform sind die
Wärmequellen elektrische Widerstände, die sich beim Fluss von Strom erwärmen. Die
Wärmequellen führen dem Thermodirektdruck-Papier punktuell Wärme zu. Das Verfahren
umfasst folgende Schritte:
- Mit einer Transportwalze wird das Thermodirektdruck-Papier zeilenweise entlang einer
Druckrichtung bewegt. Dabei passiert das Thermodirektdruck-Papier den Druckkopf. In
einer Ausführungsform wird das Thermodirektdruck-Papier fortlaufend, das heißt ohne
Halt, bewegt. In einer Ausführungsform wird das Thermodirektdruck-Papier schrittweise
bewegt. In einer Ausführungsform ist die Bewegungsgeschwindigkeit, das heißt die Transportgeschwindigkeit
des Thermodirektdruck-Papiers zwischen 50 mm/s und 400 mm/s, insbesondere zwischen
100 mm/s und 200 mm/s.
- In jeder Zeile des Thermodirektdruck-Papiers werden ausgewählte Wärmequellen des Druckkopfes
elektrisch aufgeheizt. Der Fachmann versteht, dass die Wärmequellen, die aufgeheizt
werden, von dem gewünschten Druckbild abhängen. Es ist natürlich auch möglich, dass
Zeilen vorhanden sind, in denen keine Wärmequellen aufgeheizt werden, weil in diesen
Zeilen keine gedruckten Pixel vorhanden sind. An den Stellen, an denen das Thermodirektdruck-Papier
die zweite Farbe ausbilden soll, werden mehrere aneinandergrenzende Wärmequellen auf
eine Drucktemperatur erhitzt. An den Stellen, an denen das Thermodirektdruck-Papier
die erste Farbe ausbilden soll, werden von mehreren aneinandergrenzenden Wärmequellen
ein Anteil auf die Drucktemperatur erhitzt und der andere Anteil der Wärmequellen
wird nicht erhitzt.
[0008] Das zweifarbige Thermodirektdruck-Papier, insbesondere das bereits genannte Papier
von Kanzan, verfärbt sich beim Zuführen von Hitze in einem ersten Temperaturbereich
von 75° C bis 80° C rot und bei einer Temperatur von 95° C bis 105° C schwarz. Da
das Papier unter dem Druckkopf entlanggleitet und die Wärmequellen zum Beispiel mit
einer Schutzschicht oder einem Glas abgedeckt sind, und das Papier als Linerless Papier
eine Schutzschicht, insbesondere Silikonschicht, über der thermoreaktiven aufweist,
müssen die Wärmequellen beim Druck gegebenenfalls leicht höhere Temperaturen als die
oben genannten Verfärbungstemperaturen aufweisen. Das Thermodirektdruck-Papier ist
dazu vorgesehen, dass zwei diskrete Temperaturen zum zweifarbigen Druck zugeführt
werden. Thermodirekt-Druckköpfe, deren Wärmequellen zwei verschiedene Temperaturen
erzeugen können, sind jedoch technisch komplex und teilweise unzuverlässig. Das Verfahren
nach der Erfindung hat den Vorteil, dass an den Wärmequellen nur eine diskrete Temperatur,
die Drucktemperatur, erzeugt werden muss. Werden mehrere nebeneinanderliegende Pixel
auf die Drucktemperatur erhitzt, so überträgt sich die Drucktemperatur und das Thermodirektdruck-Papier
unter diesen Pixel erwärmt sich auf den höheren Temperaturbereich, in dem die zweite
Farbe ausgebildet wird. Werden aus einer Gruppe von aneinandergrenzenden Wärmequellen,
das heißt aus einer Gruppe von nebeneinanderliegenden Pixel, einige auf die Drucktemperatur
erhitzt und andere nicht, so bildet sich eine Durchschnittstemperatur, die auf das
Thermodirektdruck-Papier übertragen wird, die in den tieferen Temperaturbereich des
Thermodirektdruck-Papiers fällt und die erste Farbe ausbildet. Dabei ist zu beobachten,
dass die aktiven, das heißt die auf die Drucktemperatur erwärmten Wärmequellen auf
dem Thermodirektdruck-Papier Pixel in der zweiten Farbe bilden. In der Umgebung dieser
Pixel in der zweiten Fabre bilden sich, da die Temperatur am Thermodirektdruck-Papier
in diesen Bereichen etwas absinkt und dem tieferen Temperaturbereich entspricht, Stellen
in der ersten Farbe. Dabei macht sich das Verfahren den Effekt zunutze, dass eine
punktuelle Wärmequelle eine Wärmeabstrahlung in der direkten Umgebung hat. Durch eine
Kombination von aktiven und inaktiven Wärmequellen wird ein Pixelmuster auf dem Thermodirektdruck-Papier
erreicht, das wenige Pixel in der zweiten Farbe aufweist und darum herum jeweils Pixel
in der ersten Farbe aufweist. Durch die geringe Pixelgröße nimmt das menschliche Auge
jedoch nicht die einzelnen Pixel wahr. Vielmehr wirkt der Bereich, in Abhängigkeit
des Verhältnisses zwischen aktiven und inaktiven Wärmequellen und deren geometrischer
Anordnung, wie eine Fläche in der ersten Farbe.
[0009] Im Sinne der Erfindung umfasst das Thermodirektdruck-Papier eine thermoreaktive Schicht,
die sowohl die erste als auch die zweite Farbe ausbilden kann. Im Sinne der Erfindung
ist ein Thermodirektdruck-Papier auch ein Papier, das eine erste thermoreaktive Schicht
umfasst, die eine erste Farbe ausbilden kann und eine darüber oder darunter angeordnete
zweite thermoreaktive Schicht umfasst, die eine zweite Farbe ausbilden kann. Des Weiteren
ist auch ein Thermodirektdruck-Papier umfasst, das zum Beispiel eine flächige Beschichtung
aus einer Farbe aufweist, und darüber eine nicht-transparente Abdeckschicht, wobei
bei Zuführung von Hitze die Abdeckschicht transparent wird und die farbige Beschichtung
sichtbar wird. So kann sowohl die erste Farbe als auch die zweite Farbe ausgebildet
werden. Des Weiteren sind auch Thermodirektdruck-Papiere umfasst, die mehr als zwei
Farben ausbilden können. Der Fachmann versteht, dass das unbedruckte Thermodirektdruck-Papier
meist weiß oder einen weißlichen Farbton aufweist. Dies ist nicht als erste oder zweite
Farbe im Sinne der Erfindung zu verstehen.
[0010] In einer Ausführungsform ist die zweite Farbe schwarz. In einer Ausführungsform ist
die erste Farbe rot. Der Fachmann versteht, dass mit der ersten Farbe und mit der
zweiten Farbe eine Reaktion der thermoreaktiven Schicht gemeint ist. An dem Pixel,
an dem Hitze zugeführt wird, verfärbt sich die thermoreaktive Schicht. Durch Kombination
verschiedener Pixel der ersten Farbe mit der zweiten Farbe sowie mit der hellen, insbesondere
weißen Farbe des unbedruckten Papiers, können Farbeffekte erzielt werden, wie zum
Beispiel eine helle rote Fläche oder eine dunkle rote Fläche. Diese bestehen jedoch
aus einzelnen roten, weißen und schwarzen Pixeln und sind nicht als separate Farben
im Sinne dieser Offenbarung zu anzusehen.
[0011] In einer Ausführungsform ist die Drucktemperatur gleich oder höher als die zweite
Temperatur. Die Wärmequelle muss Wärme in der Temperatur des höheren Temperaturbereichs
auf das Papier übertragen. Das ist die zweite Temperatur. Durch die Effekte, die durch
die Schutzschicht am Druckkopf und die Schutzschicht auf dem Thermodirektdruck-Papier
auftreten können, muss die Drucktemperatur gegebenenfalls etwas höher sein als die
zweite Temperatur.
[0012] In einer Ausführungsform erfolgt der Schritt des zeilenweisen Bewegens des Thermodirektdruck-Papiers
während einer Zeilenzeit von einer Zeile n zu einer nächsten Zeile n+1. In einer Ausführungsform
erfolgt die Bewegung des Thermodirektdruck-Papiers fortlaufen, das heißt das Papier
wird mit konstanter oder nahezu konstanter Geschwindigkeit am Druckkopf vorbei bewegt.
In einer Ausführungsform erfolgt die Bewegung des Thermodirektdruck-Papiers schrittweise,
das heißt, das Thermodirektdruck-Papier wird in die nächste Zeile n+1 bewegt und angehalten,
bis die Zeilenzeit abgelaufen ist, und dann in die Zeile n+2 weiterbewegt.
[0013] In einer Ausführungsform umfasst beim Druck einer Fläche die Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier
mehrere Zeilen und mehrere Spalten. Dabei entsprechen die Zeilen aus Sicht des Druckkopfes
einer Zeit, zu der sich diese Zeile unter den Wärmequellen des Druckkopfes befindet.
Die Spalten der Fläche entsprechen auf Sicht des Druckkopfes bestimmten Wärmequellen
des Druckkopfes. Wird eine Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier in der zweiten
Farbe bedruckt, so werden über die Zeiten, die den Zeilen der Fläche entsprechen,
alle Wärmequellen, die den Spalten der Zeilen entsprechen, auf die Drucktemperatur
erhitzt. So sind alle Wärmequellen, die der Projektion auf die Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier
entsprechen, auf die Drucktemperatur erhitzt und die Fläche verfärbt sich in der zweiten
Farbe. In anderen Worten werden zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier
in der zweiten Farbe, wobei die Fläche mehrere Zeilen (n, n+1, n+2) und mehrere Spalten
umfasst, während des Drucks der mehreren Zeilen (n, n+1, n+2), alle Wärmequellen,
die den mehreren Spalten entsprechen, auf die Drucktemperatur erhitzt.
[0014] Wird hingegen ein Druck der Fläche in der ersten Fabre ausgeführt, so muss ein Anteil,
der im vorangegangen Abschnitt genannten Wärmequellen, auf die Drucktemperatur erhitzt
werden (aktive Wärmequellen) und ein anderer Anteil wird nicht erhitzt (inaktive Wärmequellen),
das heißt, der andere Anteil der Wärmequellen wird nicht elektrisch angesteuert. In
anderen Worten werden zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier in
der ersten Farbe, wobei die Fläche mehrere Zeilen (n, n+1, n+2) und mehrere Spalten
umfasst, während des Drucks der mehreren Zeilen (n, n+1, n+2) von den Wärmequellen,
die den mehreren Spalten entsprechen, ein Anteil auf die Drucktemperatur erhitzt,
so dass die Projektion der Wärmequellen auf die Fläche einem regelmäßigen Raster aus
aktiven und inaktiven Wärmequellen entspricht, wobei gleich viel oder mehr inaktive
als aktive Wärmequellen vorhanden sind. Wie bereits vorangehend ausgeführt ist ein
reiner Druck in der ersten Farbe, das heißt, eine Fläche, die ausschließlich Pixel
in der ersten Farbe aufweist, mit dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht möglich. Jedoch
nimmt das menschliche Auge die Fläche in der ersten Farbe wahr, wenn die Pixel der
ersten Fabre und die Pixel der zweiten Farbe in einem regelmäßigen Raster angeordnet
sind und die Pixel der ersten Farbe überwiegen. Deswegen müssen gleich viel oder mehr
inaktive Wärmequellen im Raster auf der Projektion der Fläche vorhanden sein als aktive
Wärmequellen.
[0015] In einer Ausführungsform werden zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier
in einer Farbe, die einer Überlagerung von mindestens zwei von der ersten Farbe, der
zweiten Farbe und der Papierfarbe entspricht, wobei die Fläche mehrere Zeilen (n,
n+1, n+2) und mehrere Spalten umfasst, während des Drucks der mehreren Zeilen (n,
n+1, n+2) die Wärmequellen, die den mehreren Spalten entsprechen, derart auf die Drucktemperatur
erhitzt werden, dass die Projektion der Wärmequellen auf die Fläche einem regalmäßigen
Raster aus aktiven und inaktiven Wärmequellen entspricht. Die Papierfarbe ist dabei
weiß, wobei das Weiß einen leichten rötlich Stich haben kann. Wird das Raster derart
angeordnet, dass der Abstand zwischen zwei Wärmequellen, die auf die Drucktemperatur
erhitzt werden, einen Mindestabstand in Zeilenrichtung und Spaltenrichtung überschreitet,
so erscheint ein weißer Pixel auf der Fläche. So ist es möglich, ein Raster zu gestalten,
das eine Überlagerung von Pixeln in der ersten Farbe, in der zweiten Farbe und von
weißen Pixeln darstellt. In einer Ausführungsform ist die zweite Farbe schwarz. Farbtöne
in der ersten Farbe, insbesondere rot, können in verschiedenen Helligkeitsstufen gedruckt
werden. Ein Raster, das mehr aktive Wärmequellen umfasst, führt zum Druck eines dunkleren
Farbtons der ersten Farbe auf dem Thermodirektdruck-Papier als ein Raster mit weniger
aktiven Wärmequellen. Sind zum Beispiel die erste Farbe rot und die zweite Farbe schwarz,
so können durch eine entsprechende Auswahl des Rasters mit weißen und schwarzen Pixeln
Rottöne in verschiedenen Helligkeiten erzeugt werden, von einem hellen rot mit großem
Weißanteil bis hin zu einem dunklen Rot, das ins Schwarze übergeht. Dass der Druck
von roten Pixeln durch das erfinderische Verfahren immer ein schwarzes Pixel in der
Mitte bedingt, welches von roten Pixeln umgeben ist, führt dazu, dass es keine reine
rote Fläche geben kann und eine vom menschlichen Auge als rote Fläche wahrgenommene
Fläche aus einer Mehrzahl von roten Pixeln und einer geringeren Zahl von schwarzen
Pixeln und insbesondere auch einer geringeren Zahl von weißen Pixeln besteht.
[0016] In einer Ausführungsform ist das regelmäßige Raster ein sich zeilenweise und/oder
spaltenweise wiederholendes oder schräg oder alternierend angeordnetes Raster ist.
Dabei sind mit verschiedenen regelmäßigen Rastern verschiedene Effekte erzielbar und
insbesondere verschiedene Helligkeiten der ersten Farbe druckbar. Ein sich wiederholendes
Raster über mehrere Pixel in Zeilenrichtung und in Spaltenrichtung ergibt eine kleine
Fläche in einer bestimmten Helligkeit der ersten Farbe. Aus vielen kleinen Flächen
können verschiedene geometrische Formen zusammengesetzt werden, so dass viele Formen
und ein großer Freiheitsgrad für Drucke in der ersten und in der zweiten Farbe entstehten.
[0017] In einer Ausführungsform handelt es sich bei dem Thermodirektdruck-Papier um Linerless
Papier. In einer Ausführungsform umfasst das Thermodirektdruck-Papier auf der Oberseite
eine Silikonschicht. Linerless Papier ist ein Papier aus einem Endlosstreifen, der
kein Trägerband umfasst. Die rückseitige Papierschicht weist ein Haftmaterial, insbesondere
eine Klebstoffbeschichtung auf, um vom Endlosstreifen abgetrennte Etiketten auf einen
Gegenstand kleben zu können. Damit beim Aufrollen zu einer Endlosrolle die Etikettenbahn
nicht an sich selbst klebt, ist die Oberseite des Papiers mit einer Silikonschicht
versehen, von der das Haftmaterial lösbar ist. Diese Silikonschicht auf dem Thermodirektdruck-Papier
hat bei dem erfindungsgemäßen Verfahren den Vorteil, dass sich die Hitze der Wärmequelle
in der Silikonschicht etwas verteilt und nicht nur punktuell unter der Wärmequelle
in das Papier eindringt, sondern auch in deren Umgebung. In der Umgebung der Wärmequelle
dringt immer noch Hitze in das Papier ein, allerdings mit einer etwas geringeren Temperatur.
So ist der Effekt, dass eine Wärmequelle, die auf die Drucktemperatur erwärmt wird
einen schwarzen Pixel hervorbringt und darum herum rote Pixel entstehen, bei Linerless
Papier besonders ausgeprägt. Dieser Effekt ist neben den Eigenschaften des Silikonmaterials
auch dadurch verursacht, dass die Silikonschicht durch ihre Schichtdicke für einen
Abstand zwischen Wärmequellen und thermoreaktiver Schicht sorgt. Dieser Abstand führt
auch schon zu einer gewissen Ausbreitung der Hitze unter der Wärmequelle. Dieser an
sich unerwünschte und bei normalen Druckverfahren negative Effekt, macht sich das
erfinderische Verfahren in besonderem Maße zunutze. Das erfinderische Verfahren ist
bei Linerless Papier deshalb besonders vorteilhaft.
[0018] In einer Ausführungsform wird eine aktive Wärmequelle während eines Druckintervalls
durch die Steuervorrichtung elektrisch gesteuert. Das Druckintervall ist in ein Sättigungsintervall
und ein sich daran anschließendes Abkühlintervall aufgeteilt. Das Sättigungsintervalls
beginnt mit einer Wartezeit. Die Wärmequelle wird nur in der Zeit nach Ablauf Wartezeit
bis zum Ende des Sättigungsintervalls mit Strom versorgt. Die Wartezeit in der Zeile
n hängt von dem Status der Wärmequelle in mindestens einer vorangegangenen Zeile n-1
ab. In einer Ausführungsform entspricht das Druckintervall der Zeilenzeit. In einer
Ausführungsform ist das Sättigungsintervall für alle Wärmequellen des Druckkopfes
gleich groß. In einer Ausführungsform kann die Wartezeit für jede Wärmequelle unterschiedlich
gewählt werden und ist abhängig von dem vorangegangenen Zustand dieser Wärmequelle.
Wird zum Beispiel eine Wärmequelle in einer vorangegangen Zeile n-1 auf die Drucktemperatur
aufgeheizt, so hat sie in der folgenden Zeile noch eine gewisse Restwärme. Soll diese
Wärmequelle in dieser Zeile n wieder auf die Drucktemperatur aufgeheizt werden, so
ist aufgrund der Restwärme dafür etwas weniger Strom notwendig als bei einer kalten
Wärmequelle. Aus diesem Grund wird während einer Wartezeit kein Strom zugeführt. Die
Stromzufuhr findet somit nicht über das komplette Sättigungsintervall statt. Diese
Steuerung der Wärmequellen kennt der Fachmann unter dem Begriff History Control. In
einer Ausführungsform umfasst der Druckkopf einen Temperatursensor auf seiner Oberfläche.
In Abhängigkeit der Temperatur des Temperatursensors wird das Sättigungsintervall,
das für alle Wärmequellen gleich ist, bestimmt. So wird zum Beispiel in einer sehr
kalten Umgebung ein längeres Sättigungsintervall gewählt als in einer warmen Umgebung.
[0019] Erfindungsgemäß wird ein Thermodirekt-Drucker zum Bedrucken von Thermodirektdruck-Papier
vorgeschlagen. Das Thermodirektdruck-Papier umfasst mindestens eine thermoreaktive
Schicht. Mit der mindestens einen thermoreaktiven Schicht sind mindestens zwei Farben
ausbildbar. Beim Zuführen einer ersten Temperatur wird eine erste Farbe und beim Zuführen
einer zweiten Temperatur wird eine zweite Farbe ausgebildet. Die zweite Temperatur
ist höher als die erste Temperatur. Der Thermodirekt-Drucker umfasst eine Transportwalze,
die das Thermodirektdruck-Papier entlang eines Papierpfades von einer Papieraufnahme
zu einer Papierausgabe bewegt. Der Thermodirekt-Drucker umfasst einen Druckkopf, der
quer zum Papierpfad nebeneinander angeordnete und elektrisch steuerbare Wärmequellen
umfasst. Der Druckkopf führt dem Thermodirektdruck-Papier punktuell Wärme zu. Der
Thermodirekt-Drucker umfasst eine Steuervorrichtung, die eine Drehung der Transportwalze
steuert und mit der Transportwalze das Thermodirektdruck-Papier entlang des Druckkopfes
in Richtung einer Druckrichtung zeilenweise bewegt. Jede Wärmequelle des Druckkopfes
ist mit der Steuervorrichtung elektrisch verbunden und auf eine Drucktemperatur erhitzbar.
[0020] Die Steuervorrichtung ist ausgebildet, in jeder Zeile des Thermodirektdruck-Papiers,
ausgewählte Wärmequellen des Druckkopfes auf die Drucktemperatur aufzuheizen. An den
Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier die zweite Farbe ausgebildet werden
soll, werden mehrere aneinandergrenzende Wärmequellen auf die Drucktemperatur erhitzt.
An den Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier die erste Farbe ausgebildet
werden soll, wird von mehreren aneinandergrenzenden Wärmequellen ein Anteil auf die
Drucktemperatur erhitzt und der andere Anteil der Wärmequellen wird nicht erhitzt.
[0021] In einer Ausführungsform handelt es sich bei der Druckleiste um eine Druckleiste
auf Basis von Dickfilmtechnologie. Beispiele für Druckleisten auf Basis von Dickfilmtechnologie
sind die KD2004-DC91B der Firma Rohm oder die KPW-104-BZR der Firma Kyocera. In einer
Ausführungsform handelt es sich bei der Druckleiste um eine Druckleiste auf Basis
von Dünnfilmtechnologie.
[0022] In einer Ausführungsform ist die Drucktemperatur gleich oder höher als die zweite
Temperatur.
[0023] In einer Ausführungsform ist die Transportwalze eine Druckwalze, die das Thermodirektdruck-Papier
gegen den Druckkopf drückt.
[0024] In einer Ausführungsform ist der Thermodirekt-Drucker ein Linerless Drucker und das
Thermodirektdruck-Papier ist ein Endlospapier aus Linerless Papier, das auf dessen
Oberseite mit einer Silikonschicht versehen ist.
[0025] In einer Ausführungsform steuert die Steuervorrichtung die Transportwalze, so dass
die Transportwalze das Thermodirektdruck-Papier während einer Zeilenzeit von einer
Zeile n zu einer nächsten Zeile n+1 bewegt, wobei die Bewegung während der Zeilenzeit
schrittweise oder fortlaufend erfolgt.
[0026] Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen beispielhaft gezeigt
und nachfolgend beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- schematische Darstellung eines Thermodirekt-Druckers,
- Fig. 2
- schematische Darstellung eines Druckkopfes für einen Thermodirekt-Drucker,
- Fig. 3
- schematische Darstellung eines Temperaturverlaufs an einer Wärmequelle während eines
Druckintervalls und Darstellung des durch die Steuervorrichtung angelegten Stromes
an der Wärmequelle,
- Fig. 4
- schematische Darstellung eines Thermodirektdruck-Papiers für zweifarbigen Druck in
einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 5
- schematische Darstellung eines Thermodirektdruck-Papiers für zweifarbigen Druck in
einer zweiten Ausführungsform, und
- Fig. 6-15
- verschiedene Raster zum zweifarbigen Thermodirektdruck und zugehörige Druckergebnisse.
[0027] Fig. 1 zeigt einen Thermodirekt-Drucker 30 in einer schematischen Darstellung. Der
Drucker umfasst einen Papierpfad der von einer Papieraufnahme 46, in der eine Papierrolle
32 gelagert ist über eine Druckwalze 40 und ein Druckkopf 42 zu einer Papierausgabe
44 führt. Das Papier ist in Form eines Endlosstreifens aus Thermodirektdruck-Papier
34 auf eine Papierrolle 32 aufgewickelt. Das Thermodirektdruck-Papier 34 umfasst eine
Unterseite, auf der eine Haftschicht aufgebracht ist und eine Oberseite 36, auf der
eine Silikonschicht aufgebracht ist. Die Druckwalze 40 dient als Transportwalze für
den Endlosstreifen aus Thermodirektdruck-Papier 34. Die Druckwalze drückt das Thermodirektdruck-Papier
34 mit seiner Oberseite 36 gegen den Druckkopf 42. Der Thermodirekt-Drucker 30 umfasst
eine Steuervorrichtung 48, die elektrisch mit dem Druckkopf 42 und der Druckwalze
40 verbunden ist. Die Steuervorrichtung 48 steuert die Druckwalze 40, die das Thermodirektdruck-Papier
34 zeilenweise am Druckkopf 42 vorbeibewegt. Die Steuervorrichtung 48 steuert ebenfalls
den Druckkopf 42, insbesondere steuert die Steuervorrichtung 48 die Wärmequellen 52
des Druckkopfes 42, so dass sich in der Zeile n, die sich durch den Transport des
Thermodirektdruck-Papiers 34 gerade unter dem Druckkopf 42 befindet, der gewünschte
Druck ergibt. Durch die aufeinander abgestimmte Steuerung der Druckwalze 40 und des
Druckkopfes 42 durch die Steuervorrichtung 48 ergibt sich ein zeilenweiser Druck auf
dem Thermodirektdruck-Papier 34. Die Pixel in Spaltenrichtung entsprechen dabei den
einzelnen Wärmequellen 52, die Pixel in Zeilenrichtung n, n+1, n+2 entsprechen dabei
dem jeweiligen Zeitpunkt t0, tz, 2tz zu dem sich die entsprechende Zeile n, n+1, n+2
unter dem Druckkopf 42 befindet. Die Steuervorrichtung 48 ist dazu ausgelegt, jede
einzelne Wärmequelle 52 auf eine Drucktemperatur zur erhitzen oder sie nicht zu erhitzen.
[0028] Fig. 2 zeigt einen Druckkopf 42 in einer Ansicht von unten. An dieser Seite wird
das Thermodirekt-Papier 34 entlang einer Druckrichtung 60 durch die Druckwalze 40
am Druckkopf 42 zeilenweise vorbeibewegt. Der Druckkopf 42 umfasst ein Druckfeld 56
mit einer Vielzahl von nebeneinander angebrachten Wärmequellen 52. Die Wärmequellen
geben punktuell Wärme ab. Zwischen den Wärmequellen 52 ist ein Abstand 54. Der Abstand
54 zwischen den Wärmequellen 52 ist zur Veranschaulichung in Fig. 2 relativ breit
dargestellt. In der Praxis ist der Abstand 54 zwischen zwei nebeneinanderliegenden
Wärmequellen 52 sehr schmal. Es soll in Fig. 2 lediglich angedeutet sein, dass jede
Wärmequelle 52 unabhängig von den benachbarten Wärmequellen 52 angebracht ist und
separat durch die Steuervorrichtung ansteuerbar ist. Die Breite des Druckfeldes 56
entspricht mindestens der maximal bedruckbaren
[0029] Papierbreite. Das Druckfeld 56 ist mit einer vorzugsweise gut wärmeleitenden Abdeckung
abgedeckt, um die Wärmequellen 52 vor mechanischer Beschädigung zu schützen. Die Wärmequellen
52 sind insbesondere Heizwiderstände. Der Druckkopf 42 umfasst einen Temperatursensor
58, der die Temperatur 58 an der Druckkopfoberseite misst und als Parameter an die
Steuervorrichtung 48 weitergibt.
[0030] Typische Werte für die Thermodirekt-Papierbreite sind 60 mm, 80 mm oder 120mm. Eine
Typische Auflösung von Linerless Thermodirektdruck-Papier des Anmelders ist 200 dpi,
insbesondere 300 dpi. Eine typische Druckgeschwindigkeit, das heißt, eine typische
Transportgeschwindigkeit, mit der das Papier unter dem Druckkopf entlangbewegt wird,
ist 100 mm/s bis 400 mm/s, insbesondere 120 mm/s, 150 mm/s oder 250 mm/s.
[0031] Um eine Auflösung von 200 dpi zu erreichen sind ca. 8 dots (∼Pixel) pro mm vorzusehen,
das heißt 8 Wärmequellen 52 pro mm. Um eine Auflösung von 300 dpi zu erreichen sind
ca. 12 dots (∼Pixel) pro mm vorzusehen, das heißt 12 Wärmequellen 52 pro mm. Bei einer
Papierbreite von 80 mm umfasst der Druckkopf mindestens 960 Wärmequellen 52.
[0032] Bei einer Auflösung von 300 dpi sind 12 dots/mm, das heißt 12 Zeilen/mm in Transportrichtung
notwendig. Bei einer typischen Transportgeschwindigkeit, das heißt Druckgeschwindigkeit,
von 150 mm/s muss die Druckwalze 1800 Zeilen/s, das heißt 1800 Schritte pro Sekunde
machen.
[0033] Fig. 3 zeigt ein schematisches Diagramm für die Ansteuerung einer Wärmequelle 52
durch die Steuervorrichtung 48 (unterer Teil) und die dazugehörige Wärmeentwicklung
an der Wärmequelle 52 (oberer Teil). Es ist ein Druckintervall ti dargestellt. Während
eines Druckintervalls ti wird eine Zeile n des Thermodirektdruck-Papiers bedruckt.
Das Druckintervall ti ist typischerweise mindestens 300 µs lang. In jedem Fall darf
das Druckintervall ti nicht länger sein als eine Zeilenzeit tz und ist insbesondere
gleich lang wie eine Zeilenzeit tz. Zu Beginn des Druckintervalls ist das Thermodirektdruck-Papier
34 durch die Druckwalze 40 von der Zeile n-1 in die Zeile n bewegt worden. Im Fall
eines schrittweisen Transports des Thermodirektdruck-Papiers 34 steht das Thermodirektdruck-Papier
34 zu Beginn des Druckintervalls auf der Zeile n. Das Druckintervall besteht aus einem
Sättigungsintervall ts, während dessen die Wärmequelle 52 von der Steuervorrichtung
48 mit Strom versorgt wird. Des Weiteren besteht das Druckintervall ti aus einem sich
an das Sättigungsintervall ts anschließende Abkühlintervall ta. Ist das Druckintervall
ti kürzer als die Zeilenzeit tz, so wird das Thermodirektdruck-Papier 34 im Anschluss
an das Druckintervall ti und bis zum Ende der Zeilenzeit tz in die nächste Zeile n+1
transportiert. Ist das Druckintervall ti gleich lang wie die Zeilenzeit tz, so wird
das Thermodirektdruck-Papier 34 im späten Teil des Abkühlintervalls ta und bis zum
Ende der Zeilenzeit tz/des Druckintervalls ti in die nächste Zeile n+1 transportiert.
[0034] Je nachdem, ob die Wärmequelle in der vorangegangene Zeile n-1 oder in den vorangegangen
Zeilen n-1, n-2, n-3 bestromt war oder nicht, beginnt das Sättigungsintervall mit
einer Wartezeit tw, tw', tw". Mit Ablauf der Wartezeit tw, tw', tw" wird durch die
Steuervorrichtung 48 ein Strom an der Wärmequelle 52 angelegt. Die Wärmequelle 52
beginnt sich bis zur Drucktemperatur TD zu erwärmen und hält die Drucktemperatur TD
bis zum Ende des Sättigungsintervall ts. Dabei ist das Sättigungsintervall ts für
alle Wärmequellen 52 des Druckkopfes gleich lang, wobei die Wartezeit tw, tw', tw"
für jede Wärmequelle 52 des Druckkopfs aufgrund der vorangegangen Zeilen n-1, n-2,
n-3 separat berechnet wird (History-Control). Im Abkühlintervall ta wird durch die
Steuervorrichtung 48 kein Strom an der Wärmequelle 52 angelegt und die Temperatur
an der Wärmequelle 52 fällt in dieser Zeit auf ihren Anfangswert. Aufgrund der durch
den Temperatursensor 58 am Druckkopf bestimmten Druckkopftemperatur bestimmt die Steuervorrichtung
48 die Länge des Sättigungsintervalls ts.
[0035] Für den zweifarbigen Thermodirekt-Druck nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird
eine Wärmequelle immer auf die Drucktemperatur erwärmt. Das Verfahren umfasst keine
erste Temperatur für den Druck der ersten Farbe und keine zweite Temperatur für den
Druck der zweiten Farben. In einer Zeile werden die aktiven Wärmequellen 52 in jedem
Fall auf die Drucktemperatur TD aufgeheizt. Die anderen Wärmequellen 52 sind inaktive
Wärmequellen 52 und werden nicht aufgeheizt.
[0036] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Thermodirektdruck-Papiers 34 für
zweifarbigen Druck in einer ersten Ausführungsform. Es ist ein Querschnitt des Thermodirektdruck-Papiers
34 dargestellt. Das Thermodirektdruck-Papier umfasst eine Papierschicht 12. Auf der
Unterseite der Papierschicht 12 ist eine Haftschicht 14, das heißt eine Kleberschicht
aufgebracht. Oberhalb der Papierschicht 12 ist eine erste thermoreaktive Schicht 22
aufgebracht, die bei Zuführung von Hitze eine erste Farbe, insbesondere rot, ausbildet.
Die erste thermoreaktive Schicht 22 verfärbt sich bei einer Temperatur von 70° C bis
85° C, insbesondere 75° C bis 80° C rot. Auf der ersten thermoreaktiven Schicht 22
ist eine zweite thermoreaktive Schicht 20 aufgebracht, die bei Zuführung von Hitze
eine zweite Farbe, insbesondere schwarz, ausbildet. Die zweite thermoreaktive Schicht
20 verfärbt sich bei einer Temperatur von 90° C bis 110° C, insbesondere 95° C bis
105° C schwarz. Oberhalb der zweiten thermoreaktiven Schicht 20 ist eine Silikonschicht
16 aufgebracht, die das Anhaften der Haftschicht 14 verhindert und ein Lösen der Haftschicht
14 ermöglicht, wenn ein Endlosstreifen des Thermodirektdruck-Papiers 34 zu einer Rolle
aufgerollt wird.
[0037] Sowohl die erste thermoreaktive Schicht 22 wie auch die zweite thermoreaktive Schicht
20 sind transparent, wenn ihnen keine Hitze zugeführt wurde.
[0038] Wird dem Thermodirektdruck-Papier 34 eine erste Temperatur, insbesondere 75° C bis
80° C, zugeführt, so verfärbt sich die erste thermoreaktive Schicht 22 rot und die
zweite thermoreaktive Schicht 20 bleibt transparent. Es entsteht ein roter Druck.
Wird dem Thermodirektdruck-Papier 34 eine zweite Temperatur zugeführt, wobei die zweite
Temperatur höher ist als die erste Temperatur, insbesondere 95° C bis 105° C, so verfärbt
sich die erste thermoreaktive Schicht 22 rot und die zweite thermoreaktive Schicht
20 verfärbt sich schwarz. Die zweite thermoreaktive Schicht 20 deckt die erste thermoreaktive
Schicht 22 ab, so dass nur die schwarze Farbe in der zweiten thermoreaktiven Schicht
22 sichtbar ist. Es entsteht ein schwarzer Druck.
[0039] Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Thermodirektdruck-Papiers 34 für
zweifarbigen Druck in einer zweiten Ausführungsform. Im Vergleich zu Fig. 4 ist keine
separate erste thermoreaktive Schicht und zweite thermoreaktive Schicht vorhanden.
Auf der Papierschicht 12 ist eine thermoreaktive Schicht 18 aufgebracht, die sich
bei Zuführung einer ersten Temperatur rot verfärbt und bei Zuführung einer zweiten
Temperatur schwarz verfärbt.
[0040] Fig. 6 bis 15 zeigen verschiedene Raster zur Ansteuerung der Wärmequellen des Druckkopfes
42 (im Querformat jeweils rechte Grafik) und das daraus resultierende Druckbild auf
dem Thermodirektdruck-Papier 34 (im Querformat jeweils linke Grafik). Dabei zeigen
die Zeichnungen des Druckkopfes 42 jeweils 14 nebeneinander liegende Wärmequellen
52, die von der Steuervorrichtung 48 unabhängig voneinander, regelmäßig und in Abhängigkeit
der Zeilenzeit angesteuert werden. Eine 1 bedeutet dabei eine aktive Wärmequelle,
das heißt, die Wärmequelle 52 hat einen Strom- und Temperaturverlauf wie er in Fig.
3 schematisch gezeigt ist. Eine 0 kennzeichnet eine inaktive Wärmequelle 52, das heißt,
es findet bei dieser Wärmequelle keine Heizleistung statt. Das gedruckte Abbild auf
dem Thermodirektdruck-Papier 34 ist schematisch dargestellt. Eine schwarze Fläche
in den Zeichnungen kennzeichnet dabei ein schwarzes Pixel. Eine schraffierte Fläche
in den Zeichnungen kennzeichnet dabei ein rotes Pixel. Eine weiße Fläche kennzeichnet
dabei einen unbedruckten, also weißen Bereich auf dem Thermodirektdruck-Papier 34.
[0041] Fig. 6 bis 12 zeigen 14 aufeinander folgende Zeilen n, n+1, ..., n+13, die zu den
Zeitpunkten t=0, tz, 2*tz, ..., 13*tz gedruckt werden, wobei die Zeitpunkte jeweils
die Anfangszeitpunkte des Druckintervalls ti angeben. Es sind jeweils regelmäßige
Raster dargestellt, die aus einer größeren Fläche herausgegriffen sind. Es handelt
sich somit um eine Zoom-Ansicht einer gleichfarbig wirkenden Fläche. Wie vorher dargestellt
ist für eine Auflösung von 300 dpi ein Druck mit circa 12 dots/mm notwendig. Das heißt,
die in Fig. 6 bis 12 dargestellten Felder haben eine Größe von circa 1,16 mm * 1,16
mm (∼1,3 6 mm
2).
[0042] Fig. 6 zeigt ein Raster mit einem hohen Anteil schwarzer Punkte. Es sind 75% der
Wärmequellen aktiv. Das heißt, nur 25% der Wärmequellen sind inaktiv. An den aktiven
Wärmequellen bildet sich eine schwarze Farbe aus, die mit der roten Farbe, die sich
an den inaktiven Wärmequellen ausbildet, überlagert wird. Die gezeigte Fläche hat
durch die Überlagerung der schwarzen und der roten Farbe einen dunklen Rotton. Das
menschliche Auge erkennt die einzelnen Pixel nicht, sondern lediglich eine Fläche,
die diesen Rotton ausbildet. Fig. 7 bis 12 zeigen jeweils Flächen, die mit verschiedenen
Anteilen aus schwarzen Pixeln, roten Pixeln und weißen Pixeln unterschiedliche Rottöne
bilden. Dabei werden jeweils einzelne Wärmequellen in einer Zeile durch die Steuervorrichtung
aktiviert. Unter diesen Wärmequellen wird ein schwarzes Pixeln ausgebildet, in dessen
Umgebung werden rote Pixel ausgebildet und in weiterem Abstand findet keine Verfärbung
des weißen Thermodirektdruck-Papiers statt. Mit verschiedenen Rastern können so verschiedene
Farbeffekte erreicht werden. Für das menschliche Auge entstehen Rottöne unterschiedlicher
Helligkeit.
[0043] Fig. 13 bis 15 zeigen keine quadratischen Druckbereiche, sondern sind um eine bzw.
zwei Zeilen verlängert, um die Darstellung vervollständigen zu können. Dabei sind
keine regelmäßigen Raster herausgegriffen, die über die Ränder der dargestellten Zeichnungen
gedanklich verlängert werden können. Vielmehr sind abgeschlossene Formen dargestellt.
[0044] Fig. 13 zeigt einen quadratischen schwarzen Punkt aus 4x4 Pixeln (0,3 mm * 0,3 mm
bei 300 dpi). Bei einer hohen Druckgeschwindigkeit wird das Thermodirektdruck-Papier
durch die Druckwalze schnell unter dem Druckkopf bewegt. Das in Fig. 3 gezeigte Abkühlintervall
ta ist nicht groß genug, dass die Wärmequellen zum Zeitpunkt (6*tz, 7*tz ∼ Zeilen
n+6, n+7) schon genügend abgekühlt sind. Deswegen läuft die rote Farbe etwas nach
und es werden nach dem Druck der schwarzen Pixel in Transportrichtung nicht nur die
Pixel der nächsten Zeile sondern auch die Pixel der übernächsten Zeile rot gefärbt.
Der gleiche Effekt tritt in Fig. 14 auf.
[0045] Fig. 14 zeigt einen Ausschnitt eines Barcodes bestehend aus zwei Balken, der in schwarzer
Farbe gedruckt ist. Dabei sind die schwarzen Balken unterschiedlich lang. Es handelt
sich somit um den unteren linken Rand eines Barcodes. Am Rand des Barcodes sind etwas
längere Balken als in dessen Mitte, da in der Mitte des Barcodes die dem Barcode entsprechende
Nummer abgedruckt ist. Aufgrund der Reaktion des Thermodirektdruck-Papiers ist es
vorteilhaft, die Balken eines Barcodes der Länge nach in Transportrichtung zu positionieren.
Der rote Auslaufeffekt auf dem gedruckten Papier ist somit am Ende der Balken und
nicht quer über den Barcode verteilt. Dadurch ist der Barcode leichter einzuscannen.
[0046] Fig. 15 zeigt schematisch den Druck einer Zahl in schwarzer Farbe. Die Zahl umfasst
sehr wenige Pixel und würde in der Realität mit deutlich mehr schwarzen Pixel gedruckt
werden. Der Rotanteil ist dann in der Realität verschwindend gering, so dass er die
schwarz gedruckte Zahl nur mit einem sehr dünnen roten Rand umgibt, der für das menschliche
Auge kaum sichtbar ist.
[0047] Die Zeichnungen dienen ausschließlich der schematischen Darstellung zur Illustration
der Erfindung. Um einzelne geometrische Strukturen in einer echten Größe für einen
Druck abzubilden müssen deutlich mehr Pixel verwendet werden, die jedoch aus Gründen
der Übersichtlichkeit hier nicht gezeigt werden können. Wenn in der Realität mehr
Pixel für einen Druck eines Zeichens verwendet werden, dann ist der rote Anteilfür
ein schwarzes Zeichen deutlich geringer als zum Beispiel in Fig. 14 und 15 dargestellt
und deswegen nicht störend.
[0048] Die Funktionen verschiedener in den Zeichnungen gezeigter Elemente, inklusive der
Funktionsblöcke, können durch dezidierte Hardware oder durch generische Hardware,
die in der Lage ist Software auszuführen, im Zusammenhang mit der entsprechenden Software,
realisiert werden. Falls die Funktionen mittels eines Prozessors zur Verfügung gestellt
werden, können sie durch einen einzigen dezidierten Prozessor, einen einzigen geteilten
Prozessor oder mehrere generische Prozessoren, die wiederum geteilt sein können, zur
Verfügung gestellt werden. Die Funktionen können, ohne Einschränkung, durch einen
digital signal processor (DSP), Netzwerk Prozessor, application specific integrated
circuit (ASIC), field programmable gate array (FPGA), read only memory (ROM) mit gespeicherter
Software, random access memory (RAM), und nichtflüchtige Speicher zur Verfügung gestellt
werden.
1. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers zum Bedrucken von Thermodirektdruck-Papier,
wobei das Thermodirektdruck-Papier mindestens eine thermoreaktive Schicht umfasst,
wobei mit der mindestens einen thermoreaktiven Schicht mindestens zwei Farben ausbildbar
sind, wobei beim Zuführen einer ersten Temperatur eine erste Farbe und beim Zuführen
einer zweiten Temperatur eine zweite Farbe ausgebildet wird, wobei die zweite Temperatur
höher ist als die erste Temperatur, wobei das Thermodirektdruck-Papier durch den Thermodirekt-Drucker
entlang eines Papierpfades von einer Papieraufnahme zu einer Papierausgabe bewegbar
ist und der Thermodirekt-Drucker einen Druckkopf umfasst, der quer zum Papierpfad
nebeneinander angeordnete und elektrisch steuerbare Wärmequellen umfasst, die dem
Thermodirektdruck-Papier punktuell Wärme zuführen, wobei das Verfahren folgende Schritte
umfasst:
- zeilenweises bewegen, mit einer Transportwalze, des Thermodirektdruck-Papiers vorbei
an dem Druckkopfe in Richtung einer Druckrichtung,
- in jeder Zeile des Thermodirektdruck-Papiers, elektrisches aufheizen ausgewählter
Wärmequellen des Druckkopfes, wobei an den Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier
die zweite Farbe ausgebildet werden soll, mehrere aneinandergrenzende Wärmequellen
auf eine Drucktemperatur erhitzt werden und an den Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier
die erste Farbe ausgebildet werden soll, von mehreren aneinandergrenzenden Wärmequellen
ein Anteil auf die Drucktemperatur erhitzt wird und der andere Anteil der Wärmequellen
nicht erhitzt wird.
2. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach Anspruch 1, wobei die Drucktemperatur
gleich oder höher ist als die zweite Temperatur.
3. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach Anspruch 1 oder 2, wobei im
Schritt des zeilenweisen Bewegens des Thermodirektdruck-Papiers das Thermodirektdruck-Papier
während einer Zeilenzeit von einer Zeile zu einer nächsten Zeile bewegt wird und wobei
die Bewegung während der Zeilenzeit schrittweise oder fortlaufend erfolgt.
4. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier in der zweiten Farbe,
wobei die Fläche mehrere Zeilen und mehrere Spalten umfasst, während des Drucks der
mehreren Zeilen alle Wärmequellen, die den mehreren Spalten entsprechen, auf die Drucktemperatur
erhitzt werden.
5. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier in der ersten Farbe,
wobei die Fläche mehrere Zeilen und mehrere Spalten umfasst, während des Drucks der
mehreren Zeilen von den Wärmequellen, die den mehreren Spalten entsprechen, ein Anteil
auf die Drucktemperatur erhitzt wird, so dass die Projektion der Wärmequellen auf
die Fläche einem regelmäßigen Raster aus aktiven und inaktiven Wärmequellen entspricht,
wobei gleich viel oder mehr inaktive als aktive Wärmequellen vorhanden sind.
6. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
wobei zum Drucken einer Fläche auf dem Thermodirektdruck-Papier in einer Farbe, die
einer Überlagerung von mindestens zwei von der ersten Farbe, der zweiten Farbe und
der Papierfarbe entspricht, wobei die Fläche mehrere Zeilen und mehrere Spalten umfasst,
während des Drucks der mehreren Zeilen die Wärmequellen, die den mehreren Spalten
entsprechen, derart auf die Drucktemperatur erhitzt werden, dass die Projektion der
Wärmequellen auf die Fläche einem regalmäßigen Raster aus aktiven und inaktiven Wärmequellen
entspricht.
7. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach Anspruch 6, wobei das regelmäßige
Raster ein sich zeilenweise und/oder spaltenweise wiederholendes oder schräg angeordnetes
Raster ist.
8. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach Anspruch 6 oder 7, wobei die
zweite Farbe schwarz ist und Farbtöne in der ersten Farbe in verschiedenen Helligkeitsstufen
gedruckt werden, und ein Raster, das mehr aktive Wärmequellen enthält zum Druck eines
dunkleren Farbtons der ersten Farbe auf dem Thermodirektdruck-Papier führt als ein
Raster mit weniger aktiven Wärmequellen.
9. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
wobei die erste Farbe rot und die zweite Farbe schwarz ist.
10. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
wobei das Thermodirektdruck-Papier ein Linerless Papier ist, das auf seiner Oberseite
eine Silikonschicht aufweist.
11. Verfahren zum Betrieb eines Thermodirekt-Druckers nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
wobei eine aktive Wärmequelle während eines Druckintervalls durch die Steuervorrichtung
elektrisch gesteuert wird, wobei das Druckintervall in ein Sättigungsintervall und
ein sich daran anschließendes Abkühlintervall aufgeteilt ist, wobei das Sättigungsintervalls
mit einer Wartezeit beginnt, wobei die Wärmequelle nur in der Zeit nach Ablauf Wartezeit
bis zum Ende des Sättigungsintervalls mit Strom versorgt wird, und wobei die Wartezeit
in einer Zeile von dem Status der Wärmequelle in mindestens einer vorangegangenen
Zeile abhängt, wobei insbesondere das Druckintervall der Zeilenzeit entspricht oder
kürzer als die Zeilenzeit ist.
12. Thermodirekt-Drucker zum Bedrucken von Thermodirektdruck-Papier, wobei das Thermodirektdruck-Papier
mindestens eine thermoreaktive Schicht umfasst, wobei mit der mindestens einen thermoreaktiven
Schicht mindestens zwei Farben ausbildbar sind, wobei beim Zuführen einer ersten Temperatur
eine erste Farbe und beim Zuführen einer zweiten Temperatur eine zweite Farbe ausgebildet
wird, wobei die zweite Temperatur höher ist als die erste Temperatur, und mit einer
Transportwalze, die das Thermodirektdruck-Papier entlang eines Papierpfades von einer
Papieraufnahme zu einer Papierausgabe bewegt, und mit einem Druckkopf, der quer zum
Papierpfad nebeneinander angeordnete und elektrisch steuerbare Wärmequellen umfasst,
die dem Thermodirektdruck-Papier punktuell Wärme zuführen, wobei der Thermodirekt-Drucker
eine Steuervorrichtung umfasst, die eine Drehung der Transportwalze steuert und mit
der Transportwalze das Thermodirektdruck-Papier entlang des Druckkopfes in Richtung
einer Druckrichtung zeilenweise bewegt, wobei jede Wärmequelle des Druckkopfes mit
der Steuervorrichtung elektrisch verbunden ist und auf eine Drucktemperatur erhitzbar
ist, und die Steuervorrichtung ausgebildet ist, in jeder Zeile des Thermodirektdruck-Papiers,
ausgewählte Wärmequellen des Druckkopfes auf die Drucktemperatur aufzuheizen, wobei
an den Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier die zweite Farbe ausgebildet
werden soll, mehrere aneinandergrenzende Wärmequellen auf die Drucktemperatur erhitzt
werden und an den Stellen, an denen auf dem Thermodirektdruck-Papier die erste Farbe
ausgebildet werden soll, von mehreren aneinandergrenzenden Wärmequellen ein Anteil
auf die Drucktemperatur erhitzt wird und der andere Anteil der Wärmequellen nicht
erhitzt wird.
13. Thermodirekt-Drucker nach Anspruch 12, wobei die Drucktemperatur gleich oder höher
ist als die zweite Temperatur.
14. Thermodirekt-Drucker nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Transportwalze eine Druckwalze
ist und das Thermodirektdruck-Papier gegen den Druckkopf drückt.
15. Thermodirekt-Drucker nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei der Thermodirekt-Drucker
ein Linerless Drucker ist und das Thermodirektdruck-Papier ein Endlospapier aus Linerless
Papier ist, das auf dessen Oberseite mit einer Silikonschicht versehen ist.
16. Thermodirekt-Drucker nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei die Steuervorrichtung
die Transportwalze steuert, so dass die Transportwalze das Thermodirektdruck-Papier
während einer Zeilenzeit von der Zeile zu einer nächsten Zeile bewegt, wobei die Bewegung
während der Zeilenzeit schrittweise oder fortlaufend erfolgt.