| (19) |
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(11) |
EP 4 037 981 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.01.2024 Patentblatt 2024/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.2020 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (52) |
Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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B65D 1/0246 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2020/076600 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2021/063771 (08.04.2021 Gazette 2021/14) |
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| (54) |
WIEDERBEFÜLLBARER KUNSTSTOFFBEHÄLTER
REFILLABLE PLASTIC CONTAINER
CONTENEUR EN PLASTIQUE REMPLISSABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.10.2019 CH 12482019
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.2022 Patentblatt 2022/32 |
| (73) |
Patentinhaber: ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co. KG |
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6971 Hard (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SIEGL, Robert
6850 Dornbirn (AT)
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| (74) |
Vertreter: Bohest AG Branch Ostschweiz |
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Bahnhofstrasse 50
Postfach 9471 Buchs 9471 Buchs (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 092 639 JP-A- 2008 189 721 US-A- 5 888 598
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WO-A1-2016/137701 JP-A- 2017 013 798 US-A1- 2019 135 507
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- International Society Of Beverage Technologists: "PCO-1881 28mm standard", , 14. Februar
2007 (2007-02-14), XP055661943, Gefunden im Internet: URL:https://www.bevtech.org/assets/Committ
ees/Packaging-Technology/21/3784253-21.pdf [gefunden am 2020-01-27]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen wiederbefüllbaren Kunststoffbehälter, insbesondere aus
Polyethylenterephthalat oder Polyethylenfuranoat, gemäss den unabhängigen Patentansprüchen.
[0002] Die in der Vergangenheit üblichen Behälter aus Weiss- oder Buntblech, aus Glas oder
auch aus Keramik werden in zunehmendem Mass von Behältern aus Kunststoff abgelöst.
Insbesondere für die Verpackung fluider Substanzen, beispielsweise für Anwendungen
im Haushalt, in Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe etc., kommen neuerdings hauptsächlich
Kunststoffbehälter zum Einsatz. Das geringe Gewicht und die geringeren Kosten spielen
sicher eine nicht unerhebliche Rolle bei dieser Substitution. Die Verwendung rezyklierbarer
Kunststoffmaterialien und die insgesamt günstigere Gesamtenergiebilanz bei ihrer Herstellung
tragen auch dazu bei, die Akzeptanz von Kunststoffbehältern bei den Anwendern zu fördern.
[0003] Kunststoffbehälter, insbesondere Kunststoffflaschen, aus Polyethylenterephthalat
(PET) und ähnlichen Materialien werden meist in einem sogenannten Streckblasverfahren
hergestellt. Dabei wird zunächst in einem Spritzgiessverfahren in einer Spritzgiessform
ein Preform hergestellt. Neuerdings sind auch Fliesspressverfahren oder auch Extrusionsblasverfahren
zur Herstellung von Preforms vorgeschlagen worden. Der Preform weist einen im wesentlichen
länglichen Preformkörper auf und ist an seinem einen Längsende geschlossen ausgebildet.
Dort befindet sich üblicherweise auch ein vom Spritzgiessen herrührender Anspritzpunkt.
An das andere Ende des Preformkörpers schliesst ein Halsabschnitt an, der mit einer
Ausgiessöffnung versehen ist. Der Halsabschnitt weist bereits die spätere Form des
Behälterhalses auf. Bei vielen der bekannten Preforms sind der Preformkörper und der
Halsabschnitt durch einen sogenannten Supportring voneinander getrennt. Der Supportring
ragt radial von der Halswandung ab und dient dem Transport des Preforms bzw. des daraus
hergestellten Kunststoffbehälters und einer Abstützung des Preforms am Blasformwerkzeug
bzw. des Kunststoffbehälters beim Verschliessen desselben mit einer Verschlusskappe.
Die Norm "PCO-1881 28mm Standard" offenbart einen Behälter gemäß der Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0004] Der Preform wird nach seiner Herstellung entformt und kann in einem einstufigen Streckblasverfahren
noch heiss sofort weiterverarbeitet werden. Bei einem Zweistufen-Streckblasverfahren
wird der Preform für eine räumlich und/oder zeitlich getrennte Weiterverarbeitung
auf einer Streckblasvorrichtung abgekühlt und zwischengelagert. Vor der Weiterverarbeitung
in der Streckblasvorrichtung wird der Preform dann bei Bedarf konditioniert, das heisst,
dem Preform wird ein Temperaturprofil aufgeprägt. Danach wird er in eine Blasform
einer Streckblasvorrichtung eingebracht. In der Blasform wird der Preform schliesslich
durch ein mit Überdruck eingeblasenes Gas, üblicherweise Luft, gemäss der Formkavität
aufgeblasen und dabei zusätzlich mit einem Reckdorn axial verstreckt.
[0005] Es ist auch bereits ein Spritzblasverfahren bekannt, bei dem der Streckblasprozess
direkt anschliessend an das Spritzen des Preforms erfolgt. Der Preform verbleibt dabei
auf dem Spritzkern, der zugleich eine Art Reckdorn bildet. Der Preform wird wiederum
durch Überdruck gemäss der Formkavität einer Blasform, die auf den Spritzkern zugestellt
wird oder umgekehrt, aufgeblasen und dabei vom Reckdorn verstreckt. Danach wird der
fertige Kunststoffbehälter entformt. Streckgeblasene bzw. spritzgeblasene Kunststoffbehälter
sind anhand des üblicherweise im Bereich des Behälterbodens angeordneten, vom Preform
herrührenden Anspritzpunktes identifizierbar. In diesem Anspritzpunkt ist das Kunststoffmaterial
nur geringfügig bis gar nicht verstreckt.
[0006] Neben den Kunststoffbehältern, die aus verstreckten Preforms hergestellt sind, gibt
es auch Kunststoffbehälter, die vom unverstreckten Preform selbst gebildet sind. Beispiele
dafür sind Druckbehälter für Aerosole und dergleichen Füllgüter. Der am häufigsten
eingesetzte Kunststoff für die geschilderten Kunststoffbehälter stellt Polyethylenterephthalat
(PET) dar. PET ist erprobt, seine chemischen, physikalischen und mechanischen Eigenschaften
sind hinlänglich bekannt, und es ist auf den bekannten Anlagen gut verarbeitbar. Die
eingeführten und ständig ausgebauten Rezyklierkreisläufe gewährleisten, dass ein Grossteil
der PET Behälter nach dem Gebrauch wieder eingesammelt und einer erneuten Verarbeitung
zugeführt werden kann. In jüngster Zeit werden auch Kunststoffbehälter aus Polyethylenfuranoat
(PEF) hergestellt, die sich gegenüber PET insbesondere durch ihre besseren Barriereeigenschaften
auszeichnen. Hinsichtlich der mechanischen Belastbarkeiten weisen Kunststoffbehälter
aus PET und aus PEF sehr ähnliche Eigenschaften auf.
[0007] In letzter Zeit werden auch Anstrengungen unternommen, Kunststoffbehälter vor ihrer
Rezyklierung mehrfach zu verwenden. Zu diesem Zweck müssen die eingesammelten gebrauchten
Kunststoffbehälter zunächst gereinigt werden, bevor sie erneut abgefüllt werden können.
Da viele Kunststoffbehälter, beispielsweise Behälter aus PET, bereits bei relativ
tiefen Temperaturen von beispielsweise 80°C erweichen und deformieren können, scheidet
eine Reinigung mit kochendem Wasser aus. Kunststoffbehälter werden daher vielfach
bei tieferen Temperaturen mit Hilfe von Laugen, beispielsweise Natronlauge (NaOH)
oder Kalilauge (KOH), gereinigt. Als praktikabel erweist sich dabei beispielsweise
der Einsatz einer 1,5 % igen bis 2,5 % igen NaOH Lauge bei Temperaturen von 50°C bis
70°C.
[0008] Das Verhalten von Polyestern, insbesondere von PET und PEF, in Verbindung mit Laugen
ist jedoch nicht unproblematisch. So können Spannungsrisse im Kunststoffbehälter Angriffspunkte
für die Lauge bilden, an denen es mit der Zeit zu einer Degradation des Kunststoffs
kommen kann. Insbesondere kann eine Reaktion zwischen Ester und Lauge zu einer Verseifung
führen. Am Kunststoffbehälter kann dies zu Verfärbungen und schliesslich sogar zu
einem Versagen führen. Besonders anfällig für derartige spannungsinduzierte Probleme
sind die unverstreckten Bereiche von Kunststoffbehältern, insbesondere der Hals eines
Kunststoffbehälters. Beim Streckblasen eines Preforms aus PET oder PEF, der üblicherweise
in einem Spritzgiessverfahren hergestellt ist, befindet sich der Hals des Preforms
ausserhalb der Blasform und wird beim Streckblasverfahren nicht verstreckt und damit
auch nicht streckverfestigt. Spannungen im Hals des Kunststoffbehälters können zu
mikroskopisch kleinen Rissen führen, die sich bei der Reinigung des Behälters mit
Laugen vergrössern können. Dies kann dazu führen, dass der Hals des Kunststoffbehälters
mit der Zeit Leckagen aufweist oder einem Innendruck im Kunststoffbehälter, beispielsweise
hervorgerufen durch karbonisierte Getränke, nicht mehr standhalten kann. Die Spannungen
im Hals des Kunststoffbehälters können vielfältiger Art sein. Beispielsweise zählen
dazu Thermospannungen, die aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnungen von Innenwandung
und Aussenwandung des Halses des Behälters auftreten können. Weitere Spannungen können
bei der Herstellung des Kunststoffbehälters aus dem Preform durch die Blasdüse und
durch den Reckdorn, mit dem der Preform axial gestreckt wird, induziert werden. Auch
durch die Transportzangen oder dergleichen Transportmittel, mit denen der Preform
und der daraus gefertigte Kunststoffbehälter gehalten und zu den verschiedenen Anlagenkomponenten
transportiert wird, können Spannungen im Hals induziert werden. Schliesslich können
sogar axiale und radiale Pressungen durch die Verschlusskappe und das Drehmoment beim
Aufbringen der Verschlusskappe auf den Hals des Behälters zu Spannungen im Hals des
Kunststoffbehälters führen.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einem oder mehreren Nachteilen der
Kunststoffbehälter des Stands der Technik abzuhelfen. Es sollen insbesondere die Voraussetzungen
für einen wiederbefüllbaren Kunststoffbehälter geschaffen werden, der eine grössere
Anzahl von Reinigungen und Wiederbefüllungen erlaubt.
[0010] Diese Aufgabe wird durch den im unabhängigen Patentanspruch definierten Kunststoffbehälter
gelöst. Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung sind Gegenstand
der jeweiligen abhängigen Patentansprüche.
[0011] Ein erfindungsgemässer wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter, insbesondere ein wiederbefüllbarer
Kunststoffbehälter aus PET oder PEF, weist einen Hals mit einer Halsöffnung und einen
ein Füllvolumen umschliessenden Behälterkörper auf, die durch einen im Wesentlichen
radial abragenden Supportring voneinander getrennt sind. Der Hals des Kunststoffbehälters
weist eine von einer Unterseite des Supportrings bis zu einem die Halsöffnung berandenden
Mündungsrand gemessene axiale Länge auf, die gleich oder kleiner ist als 17,25 mm.
Dabei weist der Hals zwischen der Unterseite des Supportrings bis zu dem die Halsöffnung
berandenden Mündungsrand eine Mindestwandstärke auf, die 1,9 mm nicht unterschreitet.
[0012] Zum Unterschied von den bekannten wiederbefüllbaren Kunststoffbehältern, insbesondere
PET Flaschen, welche gesamthaft mit relativ grossen Wandstärken und dementsprechend
hohem Gewicht ausgebildet sind, schlägt die Erfindung Optimierungen des Halses des
Kunststoffbehälters vor, um die bei der Produktion im unverstreckten Bereich des Behälters
auftretenden Spannungen zu minimieren. Indem der Hals mit einer gegenüber bekannten
Hälsen von Einwegbehältern aus PET oder PEF insgesamt kürzeren axialen Länge ausgebildet
wird, können Thermospannungen infolge von unterschiedlichen Kontraktionen von Innenwandung
und Aussenwandung des Halses bei der Herstellung z.B. in einem Spritzgiessverfahren
verringert werden. Durch die gesamthaft dickwandigere Ausbildung des Halses kühlt
dieser bei der Herstellung auch langsamer und gleichmässiger aus, wodurch die Bildung
von Spannungen deutlich verringert werden kann. Geringere Spannungen bei der Herstellung
des Preforms führen zu eine deutlich kleineren Anzahl von mikroskopischen Rissen im
Hals des Kunststoffbehälters. Dadurch sind eine grössere Anzahl von Zyklen von Befüllung,
Reinigung und Wiederbefüllung der Kunststoffbehälter ermöglicht.
[0013] Für die Montage einer Verschlusskappe kann der Hals mit formschlüssigen Eingriffselementen,
insbesondere Gewindeabschnitten, ausgebildet sein, die in einem Halsabschnitt, der
zwischen dem Mündungsrand und dem Supportring gelegen ist, als radiale Vorsprünge
von einer Aussenwandung des Halses abragen.
[0014] Vorzugsweise erstrecken sich diese Vorsprünge über mindestens 85% eines Umfanges
des Halses.
[0015] Eine zugehörige Verschlusskappe kann beispielsweise als ein Drehverschluss oder als
ein Bajonettverschluss ausgebildet sein, der im Wesentlichen komplementäre Eingriffselemente
aufweist. Die Montage einer derartigen Verschlusskappe erfolgt durch Druck und Aufbringen
eines Drehmoments. Um daraus möglicherweise resultierende Spannungen im Hals zu minimieren
erweist es sich von Vorteil, wenn sich die formschlüssigen Eingriffselemente über
wenigstens 85% eines Umfangs des Halses erstrecken.
[0016] Um dem Anwender eine visuelle Erstöffnungsgarantie zu bieten, sind Verschlusskappen,
insbesondere Drehverschlüsse, mit einem abreissbaren Garantieband versehen. Dazu ist
an einem Abschnitt des Halses, der zwischen einem dem Supportring näheren Ende der
formschlüssigen Eingriffselemente und dem Supportring liegt, ein wenigstens bereichsweise
umlaufendes, im Wesentlichen radial von der Aussenwandung des Halses abragendes Widerlager
ausgebildet. Ein zwischen dem Widerlager und dem Supportring liegender Bereich des
Halses wird bei der Herstellung des Behälters üblicherweise für den Angriff von Transportelementen,
wie beispielsweise Transportzangen benützt. Um dadurch im Hals auftretende Spannungen
zu verringern, erweist es sich als zweckmässig wenn dieser Bereich eine Mindestwandstärke
aufweist, die 1,9 nicht unterschreitet.
[0017] Bei den bekannten Hälsen von Kunststoffbehältern ist ein Bereich unmittelbar im Anschluss
an den Mündungsrand als eine Dichtfläche ausgebildet. Ein von einer Verschlusskappe
abragender Dichtkonus drückt bei montierter Verschlusskappe gegen diese Dichtfläche.
Um dadurch auftretende Spannungen im Hals zu minimieren erweist es sich bei einem
weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung von Vorteil, dass der Hals in einem zwischen
den formschlüssigen Eingriffselementen und dem Supportring gelegenen Bereich eine
als eine konische Dichtfläche ausgebildete Innenwandung besitzt. Die Dichtfläche ist
dadurch axial vom Mündungsrand weg in Richtung des Innern des Kunststoffbehälters
verlagert und in einem Bereich des Halses ausgebildet, der mit einer grösserer Wandstärke
ausgebildet ist. Im Zusammenwirken mit einer Verschlusskappe mit entsprechend verlängertem
Dichtkonus führt dies zu einer Verringerung der Spannungen im Behälterhals.
[0018] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft daher eine Verschlusskappe, insbesondere
eine Verschlusskappe zur Verwendung mit einem wie vorliegend beschriebenen Kunststoffbehälter,
die eine Deckplatte und einen daran angeformten im Wesentlichen zylindrisch ausgebildeten
Mantel mit formschlüssigen Eingriffselementen, insbesondere Gewindeelementen, aufweist,
die mit korrespondierend ausgebildeten formschlüssigen Eingriffselementen, insbesondere
Gewindeabschnitten, am Hals des Kunststoffbehälters zusammenwirken. Innerhalb eines
vom Mantel umschlossenen Raumes ist ein konzentrisch zum Mantel angeordneter, ringförmig
umlaufender Abstandshalter angeordnet, der von der Deckplatte abragt und an dessen
freiem Ende eine Dichtlippe angeordnet ist. Der Abstandshalter und die Dichtlippe
weisen eine maximale axiale Erstreckung auf, die gleich oder grösser ist als die Höhe
des zylindrischen Mantels. Weitere Details und Aspekte der Verschlusskappe sind nachfolgend
insbesondere in Zusammenhang mit dem vorliegenden Kunststoffbehälter beschrieben.
[0019] In einer weiteren Ausführungsvariante des wiederbefüllbaren Kunststoffbehälters ist
ein an der Halsöffnung gemessener Innendurchmesser des Halses kleiner als 21,6 mm.
Dabei ist der Innendurchmesser im Bereich der Halsöffnung grösser als der Innendurchmesser
des Halses im Bereich des Supportringes. Auch dies führt bei der Herstellung des Preforms
insbesondere im Spritzgiessverfahren zu einer Verringerung von Spannungen.
[0020] Um die möglicherweise auftretenden Spannungen noch weiter zu reduzieren, kann es
sich als zweckmässig erweisen, wenn der Supportring am Hals des Kunststoffbehälters
einen über seine grösste radiale Erstreckung gemessenen Aussendurchmesser aufweist,
der gleich oder kleiner als 35 mm ist.
[0021] In einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung trägt auch die Ausbildung des
Supportrings mit einer am Übergang zu einer Aussenwandung des Halses gemessene axialen
Dicke von 1.9 mm bis 2.5 mm dazu bei, die Spannungen zu reduzieren.
[0022] Die geometrischen Optimierungen des Behälterhalses zur Verringerung der bei der Produktion
und Montage auftretenden Spannungen können in einer weiteren Ausführungsvariante der
Erfindung auch noch durch die Zugabe von geeigneten Zuschlagstoffen zum Kunststoffmaterial
unterstützt werden. Dabei erweist sich wenigstens im Bereich des Halses eine Zugabe
von Zuschlagstoffen aus der Gruppe bestehend aus Terephthalsäure (PTA), Isophthalsäure
(IPA), Monoethylenglykol (MEG), Diethylenglykol (DEG), Isosorbit, Spiroglykol und
Naphthalindicarbonsäuredimethylester (NDC) als zweckmässig.
[0023] In einer Ausführungsform der Erfindung kann der wiederbefüllbare Kunststoffbehälter
als ein Preform ausgebildet sein, der in einem Spritzgiessverfahren oder in einem
Fliesspressverfahren hergestellt ist.
[0024] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der wiederbefüllbare Kunststoffbehälter
als ein Behälter ausgebildet, der in einem Blasverfahren aus einem in einem Spritzgiessverfahren
oder in einem Fliesspressverfahren hergestellten Preform gefertigt ist. Vorzugsweise
ist er als ein streckgeblasener Behälter ausgebildet.
[0025] Eine weitere Variante der Erfindung sieht einen wiederbefüllbaren Kunststoffbehälter
vor, dessen Hals für die Montage einer ein- oder mehrteilig ausgebildeten Verschlusskappe
ausgebildet ist. Die Verschlusskappe kann dabei als ein Drehverschluss oder als ein
Bajonettverschluss ausgebildet sein. In Verbindung mit wiederbefüllbaren Kunststoffbehältern
erweisen sich Verschlüsse als vorteilhaft, die aus einem Kunststoff aus der Gruppe
bestehend aus Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylentherephthalat (PET),
Polyamid (PA), deren Copolymeren, und thermoplastischen Elastomeren (TPE) gefertigt
sind. Die Paarung des PET Behältermaterials mit den angeführten Verschlussmaterialien
kann ebenfalls dazu beitragen, das Auftreten von Spannungen im Hals des Kunststoffbehälters
zu verringern.
[0026] Eine entsprechend zur Verwendung mit einem erfindungsgemäss ausgebildeten wiederbefüllbaren
Kunststoffbehälter ausgebildete Verschlusskappe weist eine Deckplatte und einen daran
angeformten im Wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Mantel mit formschlüssigen Eingriffselementen,
insbesondere Gewindeelementen, auf, die mit korrespondierend ausgebildeten formschlüssigen
Eingriffselementen, insbesondere Gewindeabschnitten, am Hals des Kunststoffbehälters
zusammenwirken. Innerhalb eines vom Mantel umschlossenen Raumes ist ein konzentrisch
zum Mantel angeordneter, ringförmig umlaufender Abstandshalter angeordnet, der von
der Deckplatte abragt. Am freien Ende des Abstandshalters ist eine Dichtlippe angeordnet.
[0027] In einer ersten Ausführungsform weisen der Abstandshalter und die Dichtlippe eine
maximale axiale Erstreckung auf, die gleich oder grösser ist als ein maximaler Abstand
der formschlüssigen Eingriffselemente von der Deckplatte. Die Verschlusskappe ist
für das Zusammenwirken mit einer in Richtung des Supportrings in das Innere des Halses
des wiederbefüllbaren Kunststoffbehälter verlegten konischen Dichtfläche ausgebildet
und weist daher eine an einem Abstandshalter angeordnete Dichtlippe auf. Die maximale
axiale Erstreckung des Abstandshalters und der Dichtlippe kann dabei in manchen Ausführungsvarianten
der Erfindung sogar grösser sein als eine axiale Länge des Mantels der Verschlusskappe.
[0028] In einer weiteren Ausführungsform ist die Dichtlippe umlaufend ausgebildet und weist
einen etwa trompetenförmig verlaufenden axialen Querschnitt auf. Das nach aussen und
in Richtung der Deckplatte der Verschlusskappe weisende freie Ende der Dichtlippe
liegt im montierten Zustand der Verschlusskappe an der Innenwandung des Halses des
Kunststoffbehälters an. Dabei sorgt eine federnd vorgespannte Elastizität der Dichtlippe
für eine Entlüftung beim Aufschrauben der Verschlusskappe und für einen zuverlässigen
dichtenden Abschluss im vollständig aufgeschraubten Zustand.
[0029] In einer weiteren Ausführungsform weist die Dichtlippe an ihrem freien Ende einen
umlaufenden, etwa olivenförmig ausgebildeten Dichtwulst auf, der sich in Richtung
einer Innenwandung des Mantels erstreckt. Im montierten Zustand der Verschlusskappe
wirkt der Dichtwulst dichtend mit einem Dichtkonus in einem, in Richtung des Supportrings
verschobenen, verdickten Bereichs des Halses des Kunststoffbehälters zusammen.
[0030] In einer weiteren Ausführungsform ist die Dichtlippe als eine sich entgegen der Richtung,
in welcher der Abstandshalter von der Deckplatte abragt, erstreckende Dichtlippe ausgebildet.
Beim Aufschrauben der Verschlusskappe auf den Kunststoffbehälter wird diese Dichtlippe
also über eine entsprechende, im Innern des Halses des Kunststoffbehälters angeordnete
Dichtfläche gezogen.
[0031] In einer weiteren Ausführungsform kann die Verschlusskappe in einem vom Abstandshalter
und dem Mantel begrenzten Ringraum ein oder mehrere konzentrische Dichtlippen aufweisen,
die von der Deckplatte abragen und im montierten Zustand dichtend an dem die Halsöffnung
berandenden Mündungsrand anliegen. Dabei können die zusätzlichen Dichtlippen auf dem
Mündungsrand aufliegen oder diesen an der Innenwandung und an der Aussenwandung des
Halses des Kunststoffbehälters umgreifen.
[0032] Um dem Konsumenten eine visuelle Erstöffnungsgarantie zu bieten, kann in einer weiteren
Ausführungsvariante der Erfindung die Verschlusskappe am freien Ende des Mantels einen
Garantiering aufweisen, der über eine Anzahl von aufbrechbaren Stegen mit dem Mantel
verbunden ist.
[0033] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter
Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen. Es zeigen in nicht massstabsgetreuer
schematischer Darstellung:
- Figur 1a:
- Eine teileweise axial geschnittene Darstellung eines Halses eines Kunststoffbehälters
gemäss einem Beispiel, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist;
- Figur 1b:
- eine teilweise axial geschnittene Darstellung eines Halses eines Kunststoffbehälters
gemäss einer Ausführungsform:
- Figur 2:
- eine Verschlusskappe;
- Figur 3:
- eine teilweise axial geschnittene Darstellung des Halses gemäss Fig. 1a mit einer
aufgeschraubten Verschlusskappe; und;
- Figur 4:
- eine teilweise axial geschnittene Darstellung des Halses gemäss Fig. 1b mit einer
aufgeschraubten Verschlusskappe.
[0034] Figur 1a zeigt eine teileweise axial geschnittene Darstellung eines Halses 10 eines
Kunststoffbehälters 100. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist lediglich ein oberer
Bereich des Kunststoffbehälters 100 dargestellt. An diesen Bereich anschliessend ist
ein Schulterbereich des Behälters 100 sowie ein Behälterkörper mit einem Behälterboden.
Gezeigt in der Figur 1 ist der Hals 10. Der Kunststoffbehälter 100 weist eine Ausgiessöffnung
auf. Die Ausgiessöffnung schliesst an den hier nicht gezeigten Schulterbereich an
und umfasst einen Supportring 30, nachfolgend angeordnet ein Hals 10 mit einer Halsöffnung
11 die mit einem Mündungsrand 12 berandet ist. Der Hals 10 weist einen Aussenwandung
14 auf an welcher Eingriffselemente 13 angeordnet sind die vorliegend als ein Gewinde
ausgebildet sind. Das Gewinde ist unterbrochen, erstreckt sich aber gesamthaft über
85% des Umfanges des Halses 10. Der Supportring 30 weist in axialer Richtung, also
in Richtung zur Halsöffnung 11 hin, eine Dicke D auf die 2.5 mm beträgt. Zum Messen
dieser Dicke werden die Radien nicht berücksichtigt sondern die theoretischen Schnittpunkte,
an welchen sich die Flächen treffen, als Bezug genommen. In axialer Richtung beträgt
eine axiale Länge L zwischen der Unterseite des Supportringes 30 und dem Mündungsrand
12 17mm. Der Hals 10 weist einen Wandstärke S auf, die im Bereich des Supportringes
30 grösser ist als im Bereich des Mündungsrandes 12. Vorliegend beträgt die Wandstärke
S im Bereich Supportringes 30 2.5mm und im Bereich des Mündungsrandes 12 1.5mm. Durch
diesen Unterschied bildet sich im Innern des Halses 10 eine konische Dichtfläche 16
aus. Der Innendurchmesser I im Bereich des Mündungsrandes 12 beträgt 20.6mm. An der
Aussenwandung 14 ist unterhalb der Eingriffselemente 13 ein Widerlager 15 angeordnet.
[0035] Die Figur 1b zeigt eine teilweise axial geschnittene Darstellung eines Halses 10
eines Kunststoffbehälters 100 in einer Ausführungsform. Dieser entspricht im Wesentlichen
der Ausführungsform gemäss der Figur 1a mit dem Unterschied, dass die Wandstärke S
des Halses 10 unterschiedlich ausgeformt ist. Diese weist vorliegend über die Ganze
Länge Leine gleichbleibende Stärke von 1.9mm auf. Die restlichen Elemente sind gleich
wie die entsprechenden Elemente der Ausführungsform aus der Figur 1 ausgebildet und
werden daher nicht erneut beschrieben.
[0036] Die Figur 2 zeigt eine Versschlusskappe 40. Die Versschlusskappe 40 weist eine Deckplatte
41 auf. An der Deckplatte 41 ist ein Mantel 42 angeordnet wobei innerhalb des Mantels
42 an einer Innenwandung Eingriffselemente 43 angeordnet sind. Die Eingriffselemente
43 sind als unterbrochenes Gewinde ausgebildet. Das Gewinde erstreckt sich über 85
% der Innenwandung des Mantels 42. Konzentrisch zum Mantel 42 angeordnet ist ein Abstandshalter
44 der von der Deckplatte 41 abragt und sich in Richtung eines Garantierings 47 erstreckt.
Der Garantiering 47 ist gegenüberliegend der Deckplatte 41 an einer unteren Öffnung
der Verschlusskappe 40 angeordnet. Im gattungsgemässen Gebrauch erstreckt sich also
der Abstandshalter 44 in Richtung des Behälters. Am Abstandshalter 44 ist eine Dichtlippe
angeordnet die sich in Richtung des Mantels 42 erstreckt. In einem Ringraum zwischen
dem Mantel 42 und dem Abstandshalter 44 sind konzentrische Dichtlippen 46 angeordnet.
Die konzentrischen Dichtlippen 46 sind ausgebildet um mit einem Mündungsrand 12 eines
Halses 10 (siehe Figur 1) in Wirkverbindung zu treten. Die Dichtlippe 45 ist ausgebildet,
um mit einer Dichtfläche eines Halses 10 in Wirkverbindung zu treten.
[0037] Die Figur 3 zeigt eine teilweise axial geschnittene Darstellung des Halses 10 gemäss
der Figur 1a mit einer aufgeschraubten Verschlusskappe 40. Die Verschlusskappe 40
gemäss der Figur 3 weist, im Gegensatz zu der Verschlusskappe 40 gemäss der Figur
2, als Dichtlippen 45 einen sich radial nach aussen erstreckenden Dichtwulst auf.
Beim Aufschrauben der Verschlusskappe 40 auf den Hals 10 wird der Dichtwulst über
die konische Dichtfläche 16 gepresst und schiebt sich auf eine unterhalb der konischen
Dichtfläche 16 angeordnete Dichtfläche, die an der Innenwandung des Halses 10 ausgebildet
ist. Zum Aufschrauben greifen die Eingriffselemente 43 der Verschlusskappe 40 in Eingriffselemente
13 des Halses 10. Durch Drehen der Verschlusskappe bewegt sich diese in axialer Richtung
in Richtung des Behälters, solange, bis die konzentrischen Dichtlippen 46 der Verschlusskappe
40 auf dem Mündungsrand 12 des Halses 10 aufliegen und damit das Innere des Behälters
gegen seine Umgebung abdichten.
[0038] Die Figur 4 zeigt eine teilweise axial geschnittene Darstellung des Halses 10 gemäss
der Figur 1b mit einer aufgeschraubten Verschlusskappe 40. Die Verschlusskappe 40
ist im Wesentlichen gemäss der Verschlusskappe 40 aus der Figur 2 ausgebildet. Beim
Aufschrauben der Verschlusskappe 40 auf den Hals 10 kommt die nach aussen gerichtete
Dichtlippe 45 in Kontakt mit dem Mündungsrand 12 und wird daran umgebogen, so dass
sie sich entgegen der Richtung, in welche sich der Abstandshalter 44 (siehe Figur
2) erstreckt, erstreckt. Beim weiteren Aufschrauben der Verschlusskappe 40 auf den
Hals 10 wird die derart umgebogene Dichtlippen 45 über eine Innenwandung des Halses
10, die eine Dichtfläche bereitstellt, gezogen. Der weitere Vorgang entspricht jenem,
der zu Figur 3 beschrieben wurde. Beim Aufschrauben der Verschlusskappe 40 kommen
konzentrische Dichtlippen 46 die in einem Ringraum zwischen dem Abstandshalter 44
und dem Mantel 42 (siehe Figur 2) angeordnet sind in Kontakt mit dem Mündungsrand
12 und dichten diesen gegenüber seiner Umgebung ab.
1. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100), insbesondere aus PET oder PEF, mit einem
im Wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Hals (10) mit einer Halsöffnung (11) und
einem ein Füllvolumen umschliessenden Behälterkörper (20), die durch einen im Wesentlichen
radial abragenden Supportring (30) voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (10) eine von einer Unterseite des Supportrings (30) bis zu einem die Halsöffnung
(11) berandenden Mündungsrand (12) gemessene axiale Länge (L) aufweist, die gleich
oder kleiner als 17,25 mm ist, und dass der Hals (10) zwischen der Unterseite des
Supportrings (30) bis zu dem die Halsöffnung (11) berandenden Mündungsrand (12) eine
Mindestwandstärke (S) aufweist, die 1,9 mm nicht unterschreitet.
2. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (10) mit formschlüssigen Eingriffselementen (13), insbesondere Gewindeabschnitten,
ausgebildet ist, die in einem Halsabschnitt, der zwischen dem Mündungsrand (12) und
einem Supportring (30) gelegen ist, als radiale Vorsprünge von einer Aussenwandung
(14) des Halses (10) abragen und sich über wenigstens 85% eines Umfangs des Halses
(10) erstrecken.
3. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Abschnitt des Halses (10), der zwischen dem dem Supportring (30) näheren
Ende der formschlüssigen Eingriffselemente (13) und dem Supportring (30) liegt, ein
wenigstens bereichsweise umlaufendes, im Wesentlichen radial von der Aussenwandung
des Halses abragendes Widerlager (15) ausgebildet ist.
4. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (10) in einem zwischen den formschlüssigen Eingriffselementen (13) und dem
Supportring (30) gelegener Bereich eine als konische Dichtfläche (16) ausgebildete
Innenwandung besitzt.
5. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Halsöffnung (11) gemessener Innendurchmesser (I) des Halses (10) kleiner
als 21.6 mm ist, wobei der Innendurchmesser (I) im Bereich der Halsöffnung (11) grösser
ist als der Innendurchmesser des Halses (10) im Bereich des Supportringes (30) .
6. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Supportring (30) einen über seine grösste radiale Erstreckung gemessenen Aussendurchmesser
(R) aufweist, der gleich oder kleiner als 35 mm ist.
7. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Supportring (30) eine am Übergang zu einer Aussenwandung (14) des Halses gemessene
axiale Dicke aufweist, die 1.9 mm bis 2.5 mm beträgt.
8. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (10) zwischen Supportring (30) und Mündungsrand (12) eine gleich dicke Wandstärke
aufweist.
9. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffmaterial ein Polymer ist, welches wenigstens im Bereich des Halses
Anteile aus der Gruppe bestehend aus Terephthalsäure (PTA), Isophthalsäure (IPA),
Monoethylenglykol (MEG), Diethylenglykol (DEG), Isosorbit, Spiroglykol und Naphthalindicarbonsäuredimethylester
(NDC) enthält.
10. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass er als ein Kunststoffbehälter (100) ausgebildet ist, der in einem Blasverfahren aus
einem in einem Spritzgiessverfahren oder in einem Fliesspressverfahren hergestellten
Preform gefertigt ist.
11. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass er als ein streckgeblasener Kunststoffbehälter (100) ausgebildet ist.
12. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (10) für die Montage einer ein- oder mehrteilig ausgebildeten Verschlusskappe
(40) ausgebildet ist.
13. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (40) als ein Drehverschluss oder als ein Bajonettverschluss ausgebildet
ist.
14. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (40) aus einem Kunststoff aus der Gruppe bestehend aus Polyethylen
(PE), Polypropylen (PP), Polyethylentherephthalat (PET), Polyamid (PA), deren Copolymeren,
und thermoplastischen Elastomeren (TPE) gefertigt ist.
15. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 8 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (40), eine Deckplatte (41) und einen daran angeformten im Wesentlichen
zylindrisch ausgebildeten Mantel (42) mit formschlüssigen Eingriffselementen (43),
insbesondere Gewindeelementen, aufweist, die mit korrespondierend ausgebildeten formschlüssigen
Eingriffselementen (13), insbesondere Gewindeabschnitten, am Hals (10) des Kunststoffbehälters
(100) zusammenwirken, wobei innerhalb eines vom Mantel (42) umschlossenen Raumes ein
konzentrisch zum Mantel (42) angeordneter, ringförmig umlaufender Abstandshalter (44)
angeordnet ist, der von der Deckplatte (41) abragt und an dessen freiem Ende eine
Dichtlippe (45) angeordnet ist.
16. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 9
bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (40) eine Deckplatte (41) und einen daran angeformten im Wesentlichen
zylindrisch ausgebildeten Mantel (42) mit formschlüssigen Eingriffselementen,(43)
insbesondere Gewindeelementen, aufweist, die mit korrespondierend ausgebildeten formschlüssigen
Eingriffselementen (13), insbesondere Gewindeabschnitten, am Hals (10) des Kunststoffbehälters
(100) zusammenwirken, wobei innerhalb eines vom Mantel (42) umschlossenen Raumes ein
konzentrisch zum Mantel (42) angeordneter, ringförmig umlaufender Abstandshalter (44)
angeordnet ist, der von der Deckplatte (41) abragt und an dessen freiem Ende eine
Dichtlippe (45) angeordnet ist, wobei der Abstandshalter (44) und die Dichtlippe (45)
eine maximale axiale Erstreckung aufweisen, die gleich oder grösser ist als die Höhe
des zylindrischen Mantels (42).
17. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (45) umlaufend ausgebildet ist und einen etwa trompetenförmig verlaufenden
axialen Querschnitt aufweist.
18. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (45) an ihrem freien Ende einen umlaufenden, vorzugsweise etwa olivenförmig
ausgebildeten, Dichtwulst aufweist, der sich in Richtung des Mantels (42) erstreckt.
19. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (45) im montierten Zustand dichtend an einem im Hals (10) ausgebildeten
Dichtkonus (16) anliegt.
20. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in einem vom Abstandshalter (44) und dem Mantel (42) begrenzten Ringraum ein oder
mehrere konzentrische Dichtlippen (46) angeordnet sind, die von der Deckplatte (41)
abragen und im montierten Zustand dichtend an dem die Halsöffnung (11) berandenden
Mündungsrand (12) anliegen.
21. Wiederbefüllbarer Kunststoffbehälter (100) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein freies Ende des Mantels (42) über eine Anzahl von aufbrechbaren Stegen mit einem
Garantiering (47) verbunden ist.
1. Refillable plastic container (100) - in particular, made of PET or PEF - with a substantially
cylindrical neck (10) having a neck opening (11) and a container body (20) enclosing
a filling volume which are separated from each other by a substantially radially-protruding
support ring (30), characterized in that the neck (10) has an axial length (L), which is equal to or less than 17.25 mm, measured
from an underside of the support ring (30) up to a mouth rim (12) bordering the neck
opening (11), and that the neck (10), between the underside of the support ring (30)
up to the mouth rim (12) bordering the neck opening (11), has a minimum wall thickness
(S) that does not fall below 1.9 mm.
2. Refillable plastic container (100) according to claim 1, characterized in that the neck (10) is formed with interlocking engagement elements (13) - in particular,
thread sections - which, in a neck section, which lies between the mouth rim (12)
and a support ring (30), protrude as radial protrusions from an outer wall (14) of
the neck (10) and extend over at least 85% of a circumference of the neck (10) .
3. Refillable plastic container (100) according to claim 2, characterized in that, on a section of the neck (10), which lies between the support ring (30) and the
end of the interlocking engagement elements (13) which is closer to the support ring
(30), an abutment (15) is formed that extends circumferentially at least in regions
and protrudes substantially radially from the outer wall of the neck.
4. Refillable plastic container (100) according to one of claims 2 or 3, characterized in that, in a region between the interlocking engagement elements (13) and the support ring
(30), the neck (10) has an inner wall formed as a conical sealing surface (16).
5. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that an inner diameter (I), measured at the neck opening (11), of the neck (10) is less
than 21.6 mm, wherein the inner diameter (I) in the region of the neck opening (11)
is greater than the inner diameter of the neck (10) in the region of the support ring
(30).
6. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the support ring (30) has, measured over its largest radial extension, an outer diameter
(R) which is equal to or less than 35 mm.
7. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the support ring (30) has an axial thickness, measured at the transition to an outer
wall (14) of the neck, of 1.9 mm to 2.5 mm.
8. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims 1 through
7, characterized in that, between support ring (30) and mouth rim (12), the neck (10) has a uniformly thick
wall thickness.
9. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the plastic material is a polymer which contains, at least in the region of the neck,
fractions from the group consisting of terephthalic acid (PTA), isophthalic acid (IPA),
monoethylene glycol (MEG), diethylene glycol (DEG), isosorbide, spiroglycol, and naphthalene
dicarboxylic acid dimethyl ester (NDC).
10. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that it is formed as a plastic container (100) manufactured in a blow-molding process
from a preform produced in an injection-molding process or in a flow-molding process.
11. Refillable plastic container according to claim 10, characterized in that it is formed as a stretch blow-molded plastic container (100).
12. Refillable plastic container (100) according to one of the preceding claims, characterized in that the neck (10) is designed for the fitting of a closure cap (40) formed in one or
more parts.
13. Refillable plastic container (100) according to claim 12, characterized in that the closure cap (40) is designed as a screw cap or as a bayonet cap.
14. Refillable plastic container (100) according to claim 12 or 13, characterized in that the closure cap (40) is made of a plastic from the group consisting of polyethylene
(PE), polypropylene (PP), polyethylene terephthalate (PET), polyamide (PA), copolymers
thereof, and thermoplastic elastomers (TPE).
15. Refillable plastic container (100) according to one of claims 8 through 14, characterized in that the closure cap (40) has a cover plate (41) and, formed thereon, a substantially
cylindrical barrel (42) with interlocking engagement elements (43) - in particular,
threaded elements - which interact with correspondingly-formed, interlocking engagement
elements (13) - in particular, thread sections - on the neck (10) of the plastic container
(100), wherein, within a space enclosed by the barrel (42), a ring-shaped spacer (44)
arranged concentrically to the barrel (42) is arranged, which protrudes from the cover
plate (41) and on whose free end a sealing lip (45) is arranged.
16. Refillable plastic container (100) according to one of claims 1 through 7 and 9 through
14, characterized in that the closure cap (40) has a cover plate (41) and, formed thereon, a substantially
cylindrical barrel (42) with interlocking engagement elements,(43) - in particular,
threaded elements - which interact with correspondingly-formed, interlocking engagement
elements (13) - in particular, thread sections - on the neck (10) of the plastic container
(100), wherein, within a space enclosed by the barrel (42), a ring-shaped spacer (44)
arranged concentrically to the barrel (42) is arranged, which protrudes from the cover
plate (41) and on whose free end a sealing lip (45) is arranged, wherein the spacer
(44) and the sealing lip (45) have a maximum axial extension which is equal to or
greater than the height of the cylindrical barrel (42) .
17. Refillable plastic container (100) according to one of claims 15 through 16, characterized in that the sealing lip (45) is formed circumferentially and has an axial cross-section extending
approximately in the shape of a trumpet.
18. Refillable plastic container according to claim 17, characterized in that, on its free end, the sealing lip (45) has a peripheral sealing bead, which is preferably
designed in the shape of an olive and extends in the direction of the barrel (42).
19. Refillable plastic container (100) according to one of claims 15 through 18, characterized in that, in the assembled state, the sealing lip (45) rests in a sealed manner against a
sealing cone (16) formed in the neck (10).
20. Refillable plastic container (100) according to one of claims 15 through 19, characterized in that, in an annular space delimited by the spacer (44) and the barrel (42), one or more
concentric sealing lips (46) are arranged which protrude from the cover plate (41)
and, in the assembled state, rest in a sealed manner against the mouth rim (12) bordering
the neck opening (11) .
21. Refillable plastic container (100) according to one of claims 15 through 20, characterized in that a free end of the barrel (42) is connected to a guarantee ring (47) by a number of
breakable webs.
1. Contenant en plastique rechargeable (100), en particulier en PET ou en PEF, avec un
col (10) réalisé de manière sensiblement cylindrique avec une ouverture de col (11)
et un corps de contenant (20) renfermant un volume de remplissage, qui sont séparés
l'un de l'autre par une bague de support (30) dépassant sensiblement radialement,
caractérisé en ce que le col (10) présente une longueur axiale (L) mesurée depuis un côté inférieur de
la bague de support (30) jusqu'à un bord d'embouchure (12) encadrant l'ouverture de
col (11), laquelle est inférieure ou égale à 17,25 mm, et que le col (10) présente
entre le côté inférieur de la bague de support (30) jusqu'au bord d'embouchure (12)
encadrant l'ouverture de col (11) une épaisseur de paroi minimale (S), qui n'est pas
en dessous de 1,9 mm.
2. Contenant en plastique rechargeable (100) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le col (10) est réalisé avec des éléments de prise à complémentarité de forme (13),
en particulier des sections de filetage, qui dépassent d'une paroi extérieure (14)
du col (10) en tant que parties radiales faisant saillie dans une section de col,
qui est placée entre le bord d'embouchure (12) et une bague de support (30), et s'étendent
sur au moins 85 % d'une périphérie du col (10).
3. Contenant en plastique rechargeable (100) selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une contre-butée (15) au moins par endroits périphérique, dépassant sensiblement radialement
de la paroi extérieure du col est réalisée sur une section du col (10), qui se situe
entre l'extrémité des éléments de prise à complémentarité de forme (13) la plus proche
de la bague de support (30) et la bague de support (30).
4. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
2 ou 3, caractérisé en ce que le col (10) possède une paroi intérieure réalisée en tant que surface étanche conique
(16) dans une zone placée entre les éléments de prise à complémentarité de forme (13)
et la bague de support (30).
5. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'un diamètre intérieur (I) du col (10) mesuré sur l'ouverture de col (11) est inférieur
à 21,6 mm, dans lequel le diamètre intérieur (I) dans la zone de l'ouverture de col
(11) est supérieur au diamètre intérieur du col (10) dans la zone de la bague de support
(30).
6. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la bague de support (30) présente un diamètre extérieur (R) mesuré sur son extension
radiale la plus grande, qui est inférieur ou égal à 35 mm.
7. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que la bague de support (30) présente une épaisseur axiale mesurée sur la transition
menant à une paroi extérieure (14) du col, qui va de 1,9 mm à 2,5 mm.
8. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes 1 à 7, caractérisé en ce que le col (10) présente une épaisseur de paroi de même épaisseur entre la bague de support
(30) et le bord d'embouchure (12).
9. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le matériau en plastique est un polymère, lequel contient au moins dans la zone du
col des fractions issues du groupe constitué d'acide téréphtalique (PTA), d'acide
isophtalique (IPA), de monoéthylèneglycol (MEG), de diéthylèneglycol (DEG), d'isosorbitol,
de spiroglycol et d'ester diméthylique d'acide dicarboxilique de naphtalène (NDC)
.
10. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce qu'il est réalisé en tant qu'un contenant en plastique (100), qui est produit dans un
procédé de soufflage à partir d'une préforme fabriquée dans un procédé de moulage
par injection ou dans un procédé de formage par fluage.
11. Contenant en plastique rechargeable selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'il est réalisé en tant qu'un contenant en plastique (100) étiré soufflé.
12. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le col (10) est réalisé pour le montage d'un bouchon de fermeture (40) réalisé en
une ou en plusieurs parties.
13. Contenant en plastique rechargeable (100) selon la revendication 12, caractérisé en ce que le bouchon de fermeture (40) est réalisé en tant qu'une fermeture rotative ou en
tant qu'une fermeture à baïonnette.
14. Contenant en plastique rechargeable (100) selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le bouchon de fermeture (40) est produit à partir d'un plastique issu du groupe constitué
de polyéthylène (PE), de polypropylène (PP), de polytéréphtalate d'éthylène (PET),
de polyamide (PA), de leurs copolymères, et d'élastomères thermoplastiques (TPE).
15. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
8 à 14, caractérisé en ce que le bouchon de fermeture (40) présente une plaque de recouvrement (41) et une enveloppe
(42) formée sur celle-ci réalisée de manière sensiblement cylindrique avec des éléments
de prise à complémentarité de forme (43), en particulier des éléments de filetage,
qui coopèrent avec des éléments de prise à complémentarité de forme (13) réalisés
de manière correspondante, en particulier des sections de filetage, sur le col (10)
du contenant en plastique (100), dans lequel est disposé à l'intérieur d'un espace
entouré par l'enveloppe (42) un écarteur (44) s'étendant en périphérie avec une forme
annulaire, disposé de manière concentrique par rapport à l'enveloppe (42), lequel
dépasse de la plaque de recouvrement (41) et sur l'extrémité libre duquel est disposée
une lèvre d'étanchéité (45).
16. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
1 à 7 et 9 à 14, caractérisé en ce que le bouchon de fermeture (40) présente une plaque de recouvrement (41) et une enveloppe
(42) formée sur celle-ci réalisée de manière sensiblement cylindrique avec des éléments
de prise à complémentarité de forme (43), en particulier des éléments de prise, qui
coopèrent avec des éléments de prise à complémentarité de forme (13) réalisés de manière
correspondante, en particulier des sections de filetage, sur le col (10) du contenant
en plastique (100), dans lequel est disposé à l'intérieur d'un espace entouré par
l'enveloppe (42) un écarteur (44) s'étendant en périphérie avec une forme annulaire,
disposé de manière concentrique par rapport à l'enveloppe (42), qui dépasse de la
plaque de recouvrement (41) et sur l'extrémité libre duquel une lèvre d'étanchéité
(45) est disposée, dans lequel l'écarteur (44) et la lèvre d'étanchéité (45) présentent
une extension axiale maximale, qui est supérieure ou égale à la hauteur de l'enveloppe
(42) cylindrique.
17. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
15 à 16, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (45) est réalisée de manière à s'étendre en périphérie et présente
une section transversale axiale s'étendant à peu près en forme de trompette.
18. Contenant en plastique rechargeable selon la revendication 17, caractérisé en ce que la lèvre étanche (45) présente sur son extrémité libre un bourrelet d'étanchéité
s'étendant en périphérie, réalisé de préférence à peu près en forme d'olive, qui s'étend
en direction de l'enveloppe (42).
19. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
15 à 18, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (45) repose dans l'état monté de manière à assurer l'étanchéité
sur un cône d'étanchéité (16) réalisé dans le col (10).
20. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
15 à 19, caractérisé en ce que sont disposées dans un espace annulaire délimité par l'écarteur (44) et l'enveloppe
(42) une ou plusieurs lèvres d'étanchéité (46) concentriques, qui dépassent de la
plaque de recouvrement (41) et reposent de manière à assurer l'étanchéité dans l'état
monté sur le bord d'embouchure (12) encadrant l'ouverture de col (11).
21. Contenant en plastique rechargeable (100) selon l'une quelconque des revendications
15 à 20, caractérisé en ce qu'une extrémité libre de l'enveloppe (42) est reliée à une bague de garantie (47) par
l'intermédiaire d'un nombre d'entretoises cassables.